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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ wird die tiefgreifende Botschaft von Johannes 6, Vers 51-59 beleuchtet, in der Jesus sich selbst als das lebendige Brot des Lebens bezeichnet. Christopher Kramp erklärt, dass es hierbei nicht um ein buchstäbliches Essen geht, sondern um die lebenswichtige Verbindung mit Jesus. Die Predigt betont die Bedeutung, von Jesus zu leben und seine Liebe anzunehmen, um wahre Erlösung und ewiges Leben zu erfahren.

In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefere Bedeutung von Jesu Worten in Johannes 6, insbesondere die Metapher des „Fleisch Essens“ und „Blut Trinkens“. Er erklärt, wie diese Aussagen nicht wörtlich zu verstehen sind, sondern auf eine tiefe, persönliche Verbindung mit Jesus und die Annahme seines Opfers für Erlösung hinweisen. Die Predigt fordert die Zuhörer auf, über oberflächliches Glauben hinauszugehen und eine lebendige Beziehung zu Jesus zu entwickeln, die sich im Alltag zeigt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Wir wollen heute weiter studieren in dieser tollen Predigt von Jesus in Johannes Kapitel 6. Eine der entscheidenden Predigten im Leben von Jesus, und wir waren das letzte Mal bis Vers 50 gekommen, als er über das Brot des Lebens gesprochen hat. Wir werden ja jetzt weitermachen, die nächsten Verse uns anschauen.

[1:01] Bevor wir beginnen, wollen wir uns auf unsere Knie beugen, wo es möglich ist, und Gott einladen, unser Lehrer zu sein. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst, dass das Evangelium so interessant und solche Kraft hat und dass Jesus auf so wunderbare Art und Weise uns erklärt hat, wie wir ewiges Leben haben können. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist. Wir möchten unsere Herzen aufmachen, aber wir wissen, dass wir alleine gar nicht verstehen können, wenn du uns nicht hilfst, wenn du uns nicht an die Hand nimmst. Und so bitten wir dich, dass du deine Verheißung wahr machst, dein Versprechen, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern dass es ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir dich jetzt im Namen Jesu. Amen. Schlag mit mir auf Johannes Kapitel 6.

[2:01] Wir sind ja mittendrin in dieser Rede, die Jesus wann gehalten hat. Könnt ihr euch erinnern, wann war das? Wann hat er in Kapernaum diese Predigt gehalten in Johannes 6? Was war direkt davor passiert? Er war auf dem See gelaufen in der Nacht und am Abend davor hatte er die Speisung der 5.000, 5.000 Männer plus Frauen plus Kinder. Nach diesem großen Wunder haben wir gesehen, hat die Volksmenge ihn gesucht am nächsten Morgen, nicht gefunden. Jesus war ja den Jüngern auf dem See hinterhergegangen nach Kapernaum, dann hat die Volksmenge Schiffe genommen, ist nach Kapernaum gereist und wollte ihn sprechen. Während er dort in Kapernaum in der Synagoge sprach, hat er schon an verschiedenen Orten Wunder durchgeführt und geheilt. Und in dieser Auseinandersetzung oder in dieser Begegnung kommen sie jetzt und wollen alles wissen, was passiert ist. Und Jesus sagt zu ihnen: "Ihr seid nicht gekommen, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern ihr seid gekommen, weil ihr gegessen habt, weil ihr satt geworden seid." Und dann entfaltet sich dieses Gespräch, in dem Jesus auf das Brot vom Himmel verweist.

[3:14] Woran dachten die Menschen beim Brot des Himmels? Das Manna. Und ihre Idee war, von wem haben sie das Manna bekommen? Ja, sie dachten von Mose. Und Mose war der größte Retter. Und sie haben gedacht, wenn der Messias kommt, wird er ein noch größerer Retter sein, oder? Also muss er doch mindestens so wie Mose Manna vom Himmel regnen lassen. Und in ihren Augen war das Wunder mit der Speisung der 5.000 eher so ein kleiner Anfang. Sie wollten mehr Zeichen sehen, sie wollten noch mehr Brot haben, sozusagen. Und Jesus nutzt jetzt diese Gelegenheit, um ihnen deutlich zu machen: Es geht nicht um das Manna, sondern es geht um das wahre Brot des Lebens, dass wer es nimmt, hat ewiges Leben. Und dann sagen sie: "Geben uns das Brot, das Brot wollen wir haben, dieses Brot hätten wir gerne." Und was sagt Jesus dann? Seine berühmten Worte: "Ich bin das Brot, ich bin vom Himmel gekommen."

[4:12] Und dann, als sie hören, dass Jesus sagt, dass er vom Himmel gekommen ist, was sagen sie dann? Als sie sagen, als sie hören, Jesus behauptet, dass er vom Himmel gekommen ist, was ist ihre Reaktion? Was haben wir gelesen in Vers 41, 42? Was haben sie gemacht? Sie haben gemurrt, ja, so wie die Israeliten in der Wüste. Sie haben gemurrt. Und was war ihr Argument? Ihr Argument war: "Wir kennen doch, wir kennen doch Maria und Josef und wir kennen doch seine Familie. Ja, wie kann der behaupten, vom Himmel zu kommen?" Und Jesus macht aber unbeirrt weiter und erklärt ihnen, warum ihn der Vater gesandt hat und dass jeder, der vom Vater gezogen wird, zu Jesus gebracht wird.

[5:01] Und dann erklärt er auch, wie man vom Vater gezogen wird. Ja, was hat er gesagt, wie wird man vom Vater gezogen? "Wir alle werden von Gott gelehrt. Gott spricht durch sein Wort zu uns, und wenn wir bereit sind, darauf zu achten, dann zieht er uns." Und dann sagt er ganz deutlich in Vers 47: "Wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, hat was? Ewiges Leben." Haben wir letzte Woche gesagt, eine der deutlichsten Verse der ganzen Bibel. Jesus sagt, wenn du an mich glaubst, sagt Jesus, hast du ewiges Leben. Nun, und dann macht er ganz deutlich, er sagt noch mal in Vers 48: "Ich bin das Brot des Lebens." Ich bin das Brot des Lebens. Die Israeliten haben zwar Manna gegessen, aber sind gestorben. Ja, und die erste Generation ist vermutlich sogar verloren gegangen. Die haben Wunder über Wunder gesehen und sind trotzdem verloren gegangen, weil es geht nicht um die Wunder, es geht darum, mit Gott verbunden zu sein. Und die Verbindung mit Gott ist nur möglich durch wen? Jesus, das erste Brot, das vom Himmel gekommen ist.

[6:02] Und jetzt sagt Ellen White, hat er zu diesem Bild vom Brot ein weiteres Bild, eine weitere Metapher hinzugefügt? Schauen wir mal in Vers 51. Wer mag Vers 51 lesen?

[6:43] Genau. Also eigentlich sieht es erstmal aus, nur wie eine Zusammenfassung von den Versen vorher, oder? Das Brot, das vom Himmel herab gekommen ist, das Brot, wer es ist, der hat ewiges Leben. Aber jetzt kommt eine neue Idee, die Idee mit dem Fleisch. Welchen Gedanken will Jesus jetzt hier noch einbringen? Vorher hat er ja nur gesagt, ich bin der, der vom Himmel gesandt ist, wer an mich glaubt, wird ewiges Leben haben. Welche Idee kommt jetzt durch dieses Fleisch noch dazu?

[7:31] Ja, wir kommen noch zum Fleischessen, aber er sagt ja, das Brot, das Brot, von dem ich rede, ist mein Fleisch, mein Körper. Was macht er damit? Was sagt der Vers, was macht er mit seinem Körper, mit seinem Fleisch? Steht im Vers, was macht er damit? Er gibt es. Er gibt sein Fleisch für die Welt. Warum? Wozu? Um die Welt zu retten. Das heißt, wir hatten vorher diese Idee, dass Jesus der Gesandte vom Vater ist, aber jetzt kommt die Idee der Erlösung. Jetzt kommt die Idee, dass Jesus sein Leben gibt für die Menschen.

[8:24] Fangen wir mal an in Vers 51. Er sagt: "Ich bin das lebendige Brot." Gibt es noch andere Worte, wo Jesus oder andere Verse, wo gesagt wird, dass Jesus ein Lebendiges ist? Er wird nicht nur genannt das lebendige Brot, er wird auch genannt. In Johannes 4 zum Beispiel sagt er, spricht er vom lebendigen Wasser. Also Brot ist nicht lebendig, oder? Also manchmal, wenn es lange steht und hat es dann so Schimmel oder so, aber Brot ist nicht lebendig. Wasser ist nicht lebendig. Petrus sagt später: "Ihr seid gekommen zu dem lebendigen Stein." Hier ist der lebendige Stein, hier ist das lebendige Wasser, hier ist das lebendige Brot. Und damit hätten sie verstehen sollen, er meint kein buchstäbliches Brot, sondern das ist eine geistliche Sache, ein Symbol, ein lebendiges Brot. Er ist vom Himmel herabgekommen, haben wir gesehen. Im Johannes-Evangelium wird es immer wieder gesagt: "Das Wort war bei Gott und dann heißt es: Und das Wort wurde Fleisch." Das ist diese Idee, er war bei Gott, er wurde Mensch. Er kam vom Himmel herab.

[9:41] Und interessant ist, was er hier sagt. Er sagt in Vers 51: "Das Brot aber..." Im Griechischen ist es "das ich geben werde." Er betont das "ich". Warum betont er das "ich"? Wenn wir noch mal an die Verse vorher denken, warum sagt er: "Das Brot, das ich geben werde?" Ja, ich bin, ich bin. Ja, mit wem muss er sich ja immer noch messen hier? An wen denken die Juden? Mose. Genau. Sie sagen ja, Mose hat uns Manna gegeben, 40 Jahre. Und er sagt: "Das Brot, das ich euch geben werde, ist etwas anderes, kein Manna in der Wüste, sondern ich gebe mich selbst. Das ist das Brot, das ihr braucht."

[10:31] Nun, er gibt sein Leben als Stellvertreter für die Welt. Lesen wir ein paar Bibelverse, um das besser zu verstehen. Lasst euren Finger mal hier drin. Gehen wir zu Epheser 5, Vers 2. Warum hat Jesus das eigentlich gemacht? Warum hat Jesus sein Leben gegeben für die Welt? Ja, schauen wir mal. Epheser 5 und dort Vers 2. Epheser 5 und dort Vers 2. "Und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott." Das kommt übrigens, lieblicher Geruch, das kommt aus welcher Geschichte im Alttestament, dem lieblichen Geruch? Ja, genau. Es kommt aus der Sintflutgeschichte. Ja, das erste Opfer nach der Sintflut, Gott roch den lieblichen Geruch, das Opfer.

[11:31] Also Jesus gibt sich, weil er uns liebt. Also man muss sich das mal vorstellen, hier ist Jesus in Kapernaum und er ist nur deswegen da, weil er all die Menschen, zu denen er redet, liebt und er will sie retten. Und sie wollen es eigentlich gar nicht verstehen. Sie wollen nur jemanden haben, der ihnen Brot vom Himmel regnen lässt. Sie wollen jemanden haben, der die Römer vertreibt, aber sie wollen nicht wirklich ihn, obwohl er sich selbst für sie geben möchte.

[11:58] Wenn wir in Epheser 5 sind, schauen wir noch zu Vers 25. Selbe Idee. Kennt ihr auch, oder? "Ihr Männer, liebt eure Frauen." Wichtiger Vers. "Gleich wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat." Nun, vielleicht kennt ihr auch in dem Vers, heißt es auch, die Frau soll was tun gegenüber dem Mann? Ja, sehr gut. Sie soll nicht herrschen. Was soll die Frau tun? Sie soll sich unterordnen. Ja, und viele verstehen das: "Ah, was ist das denn? Ja, die Frau soll sich unterordnen, soll der Mann über sie, soll er sie dominieren, soll er sie diktieren?" Nein, Paulus sagt, ja, die Frau soll sich unterordnen, aber die hat das leichtere Los, denn was soll der Mann machen? Aber wie soll er sie lieben? Und wie hat Christus die Gemeinde geliebt? Er hat alles aufgegeben, hat sich erniedrigt, so tief, man kann sich nicht tiefer erniedrigen. Was Paulus sagt, die Ehe funktioniert dann, wenn der Mann alles gibt für seine Frau und alles andere aufgibt, bereit ist aufzugeben, wenn er sich bereit ist zu erniedrigen, nur um sie zu erhöhen. So funktioniert die Ehe. Ja, also der Mann hat eigentlich in dem biblischen Sinne das größere Opfer als die Frau. Der Mann soll diese Liebe von Christus darstellen.

[13:25] Aber der Punkt, den ich jetzt eigentlich machen wollte, ist natürlich, Christus hat sich hingegeben aus Liebe. Er ist auf diese Welt gekommen, er spricht hier in Kapernaum, nicht einfach nur um einen theologischen Diskurs zu führen. Er spricht, weil er die Menschen liebt und sie verstehen es nicht. Das ist wahrscheinlich eine der merkwürdigsten Dinge, oder, wenn man, wenn man etwas für andere tun will und sie begreifen das gar nicht, sie merken es nicht, sie sehen nicht, dass man doch nur das Beste für sie will. Jesus will das Beste für sie und die Menschen, die begreifen es irgendwie nicht.

[13:54] Schauen wir noch in Titus 2. Warum gibt Jesus sein Leben hin? Warum schmeißt er sich quasi in die Bresche? Warum gibt er alles auf für uns? In Titus 2, die Bibel sagt uns, dass er ein Ziel hat. Er verschwendet ja sein Leben nicht. In Titus 2 und dort Vers 14. Wer mag das lesen, was ist sein Ziel?

[14:31] Genau, danke schön. Was ist also sein Ziel? Er will uns erlösen von was? Von aller Gesetzlosigkeit, sagt die Bibel. Er gibt alles, um uns vollständig zu retten. Das ist sein Ziel. Sein Ziel ist nicht, uns zu verbessern. Sein Ziel ist nicht, einfach nur ein bisschen so uns zu fixen. Sein Ziel ist, uns völlig zu retten von aller Sünde und uns zu reinigen, damit wir besondere Menschen sind. Ja, sein besonderes Eigentum, damit wir gute Werke tun. Das ist sein Ziel.

[15:11] Und wie viel ist er bereit dafür zu geben? Wie viel ist er bereit dafür zu geben? Alles. Hast du schon mal alles gegeben für irgendjemand? Also ich meine, da muss schon ganz schön viel passieren, damit man bereit ist, alles zu geben, was man hat. Überleg mal, für wen oder was würdest du alles geben, was du hast? Deine Haus, deine Wohnung, all dein Besitz, all dein Geld, Beruf, Ausbildung, alles aufgeben. Das ist keine Kleinigkeit. Und was Jesus besessen hat, ist kein Vergleich zu dem bisschen, was wir haben, oder? Und er hat alles aufgegeben. Und zwar nicht einfach nur, weil er gesagt hat: "Naja, jetzt mache ich das mal." Ja, dann sind wir bald auch wieder fertig. Er ist für immer Mensch geworden, weil er die Möglichkeit gesehen hat, wenn er alles gibt, kann er dich und mich von aller Sünde retten und uns so reinigen, dass wir andere Menschen sind. Das war es ihm wert.

[16:18] Und jetzt steht er hier in Kapernaum und versucht seinem eigenen Volk, die schon seit Jahrhunderten die Bibel haben, irgendwie beizubringen, dass sie ihn brauchen. Und sie wollen immer nur Zeichen, Wunder. "Er muss uns von den Römern vertreiben, er muss das tun." Sie verstehen nicht, wie sehr sie Jesus brauchen. Und die Frage ist vielleicht: Verstehen wir, wie sehr wir Jesus brauchen?

[16:45] Vielleicht wollen wir auch wie die Juden manchmal einen Messias, der alles möglich für uns tut, der die Probleme löst, der die Gemeinde führt, der das und jenes macht. Aber verstehen wir, wie sehr wir Jesus brauchen? Jesus steht ja hier. Die Leute sind ja nicht gekommen, um gegen ihn zu kämpfen, die sind ja gekommen, um mehr Predigten zu hören. Sie waren ja freiwillig am frühen Morgen auf Schiffen zur Predigt gekommen. Ja, wer von uns würde schon mit dem Schiff fahren zur Predigt? Sie sind mit dem Schiff gefahren nach Kapernaum. Sie hatten ja Interesse an ihm, sie waren begeistert von ihm, aber trotzdem hat Jesus gesehen, obwohl sie begeistert waren, obwohl sie Interesse hatten, hatten sie doch nicht dieses Verlangen nach einer ganz engen Beziehung mit Jesus.

[17:58] Ja, es ist ganz universell. Und für wen gibt er sein Leben? Wenn wir noch mal Johannes 1 Vers 51, Johannes 6 Vers 51 anschauen. Für wen gibt er sein Leben? Für das Leben von drei oder vier oder fünf? Die ganze Welt. Was sagt Johannes 3 Vers 16? "Denn so hat Gott die Welt geliebt." Ganz ehrlich, liebt ihr die Welt? Interessante Frage. Ellen White sagt, wenn wir die Welt so lieben, wie Gott sie geliebt hat, dann ist sein Werk an uns vollendet. Wir fragen uns immer, wann ist das Werk zum Abschluss gekommen? Wann sind wir vollendet? Wann sind wir vollkommen? Sie sagt, der Gradmesser ist, wenn wir die Welt so lieben, wie Gott sie geliebt hat. Also Gott hat die Welt nicht geliebt, indem er Freude hatte an der Sünde, oder? Gott hat die Welt nicht geliebt, indem er Freude hatte an weltlichem Denken. Er hat sie so geliebt, dass er bereit war, alles zu geben, um sie irgendwie zu retten. Wenn wir die Welt, vielleicht sollten wir weniger über die Welt schimpfen, sondern mehr investieren, um Menschen zu retten.

[19:17] Das ist die Sache, die von über Jesus her, er hat alles gegeben. Er sagt: "Ich gebe mich selbst, mein Fleisch, meinen Körper, wer ich bin, gebe ich, damit die Welt gerettet werden kann." Schaut mal mit mir in 2. Korinther 5. 2. Korinther 5 und dort Vers 19. 2. Korinther 5 und dort Vers 19. Ihr wisst ja, Johannes hatte gesagt, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, 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[0:40] studieren in dieser tollen Predigt von Jesus in Johannes Kapitel 6. Eine der entscheidenden
[0:50] Predigten im Leben von Jesus und wir waren das letzte Mal bis Vers 50 gekommen, als er über das
[0:57] Brot des Lebens gesprochen hat. Wir werden ja jetzt weitermachen, die nächsten Versen uns anschauen.
[1:01] Bevor wir beginnen, wollen wir uns unsere Knie beugen, wo es möglich ist und Gott einladen,
[1:08] unser Lehrer zu sein. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du durch dein Wort
[1:17] zu uns sprichst, dass das Evangelium so interessant und solche Kraft hat und dass Jesus auf so
[1:24] wunderbare Art und Weise uns erklärt hat, wie wir ewiges Leben haben können. Herr, wir möchten
[1:29] dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist. Wir möchten unsere Herzen aufmachen, aber wir
[1:34] wissen, dass wir alleine gar nicht verstehen können, wenn du uns nicht hilfst, wenn du uns nicht an die
[1:39] Hand nimmst und so bitten wir dich, dass du deine Verheißung wahr machst, dein Versprechen, dass
[1:45] dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern dass es ausführen wird, wozu du es gesandt hast
[1:51] und darum bitten wir dich jetzt im Namen Jesu. Amen. Schlag mit mir auf, Johannes Kapitel 6,
[2:01] wir sind ja mittendrin in dieser Rede, die Jesus wann gehalten hat, könnt ihr euch erinnern, wann
[2:07] war das, wann hat er in Kapernaum diese Predigt gehalten in Johannes 6? Was war direkt davor
[2:16] passiert? Er war auf dem See gelaufen in der Nacht und am Abend davor hatte er die Speisung
[2:31] der 5.000, 5.000 Männer plus Frauen plus Kinder. Nach diesem großen Wunder haben wir gesehen,
[2:38] die hat die Volksmenge ihn gesucht am nächsten Morgen, nicht gefunden. Jesus war ja den Jüngern
[2:44] auf dem See hinterhergegangen nach Kapernaum, dann hat die Volksmenge Schiffe genommen, ist
[2:49] nach Kapernaum gereist und wollte ihn sprechen, während er dort in Kapernaum in der Synagoge
[2:54] sprach, hat er vor schon an verschiedenen Orten Wunder durchgeführt und geheilt und in dieser
[3:00] Auseinandersetzung oder in dieser Begegnung kommen sie jetzt und wollen alles wissen, was passiert
[3:05] ist und Jesus sagt zu ihnen, ihr seid nicht gekommen, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern
[3:09] ihr seid gekommen, weil ihr gegessen habt, weil ihr satt geworden seid und dann entfaltet sich
[3:14] dieses Gespräch, in dem Jesus auf das Brot vom Himmel verweist. Woran dachten die Menschen beim
[3:21] Brot des Himmels? Das Manna und ihre Idee war, von wem haben sie das Manna bekommen? Ja, sie dachten
[3:30] von Mose und Mose war der größte Retter und sie haben gedacht, wenn der Messias kommt, wird er
[3:36] ein noch größerer Retter sein oder? Also muss er doch mindestens so wie Mose Manna vom Himmel
[3:41] regnen lassen und in ihren Augen war das Wunder mit der Speisung der 5000 eher so ein kleiner Anfang.
[3:48] Sie wollten mehr Zeichen sehen, sie wollten noch mehr Brot haben sozusagen und Jesus nutzt jetzt
[3:55] diese Gelegenheit, um ihnen deutlich zu machen, es geht nicht um das Manna, sondern es geht um das
[3:59] wahre Brot des Lebens, dass wer es nimmt, hat ewiges Leben und dann sagen sie, geben uns das
[4:08] Brot, das Brot wollen wir haben, dieses Brot hätten wir gerne und was sagt Jesus dann, seine berühmten
[4:12] Worte? Ich bin das Brot, ich bin vom Himmel gekommen und dann, als sie hören, dass Jesus sagt, dass er
[4:21] vom Himmel gekommen ist, was sagen sie dann? Als sie sagen, als sie hören, Jesus behauptet, dass er vom
[4:28] Himmel gekommen ist, was ist ihre Reaktion? Was haben wir gelesen in Vers 41, 42? Was haben sie gemacht?
[4:36] Sie haben gemurrt, ja so wie die Soliten in der Wüste, sie haben gemurrt und was war ihr Argument?
[4:41] Ihr Argument war, wir kennen doch, wir kennen doch Maria und Josef und wir kennen doch seine Familie,
[4:47] ja wie kann der behaupten vom Himmel zu kommen und Jesus macht aber unbeirrt weiter und erklärt
[4:53] ihnen, warum ihn der Vater gesandt hat und dass jeder, der vom Vater gezogen wird, zu Jesus gebracht
[5:01] wird und dann erklärt er auch, wie man vom Vater gezogen wird, ja was hat er gesagt, wie wird man
[5:05] vom Vater gezogen? Wir alle werden von Gott gelehrt, Gott spricht durch sein Wort zu uns und wenn wir
[5:12] bereit sind, darauf zu achten, dann zieht er uns und dann sagt er ganz deutlich in Vers 47, wahrlich,
[5:20] ich sage euch, wer an mich glaubt, hat was? Ewiges Leben, haben wir letzte Woche gesagt, eine der
[5:27] deutlichsten Verse der ganzen Bibel, Jesus sagt, wenn du an mich glaubst, sagt Jesus, hast du ewiges
[5:33] Leben. Nun und dann macht er ganz deutlich, er sagt noch mal in Vers 48, ich bin das Brot des Lebens,
[5:39] ich bin das Brot des Lebens. Die Israeliten haben zwar Manner gegessen, aber sind gestorben, ja und
[5:45] die erste Generation ist vermutlich sogar verloren gegangen, die haben Wunder über Wunder gesehen und
[5:50] sind trotzdem verloren gegangen, weil es geht nicht um die Wunder, es geht darum, mit Gott verbunden zu
[5:56] sein und die Verbindung mit Gott ist nur möglich durch wen? Jesus, erstes Brot, das vom Himmel
[6:02] gekommen ist und jetzt sagt Ellenweit, hat er zu diesem Bild vom Brot ein weiteres Bild, eine weitere
[6:13] Metapher hinzugefügt? Schauen wir mal in Vers 51, wer mag Vers 51 lesen?
[6:43] Genau, also eigentlich sieht es erstmal aus, nur wie eine Zusammenfassung von den Versen vorher, oder?
[6:58] Das Brot, das vom Himmel herab gekommen ist, das Brot, wer es ist, der hat ewiges Leben, aber jetzt
[7:03] kommt eine neue Idee, die Idee mit dem Fleisch. Welchen Gedanken will Jesus jetzt hier noch
[7:11] einbringen? Vorher hat er ja nur gesagt, ich bin der, der vom Himmel gesandt ist, wer an mich glaubt,
[7:16] wird ewiges Leben haben. Welche Idee kommt jetzt durch dieses Fleisch noch dazu?
[7:31] Ja, wir kommen noch zum Fleischessen, aber er sagt ja, das Brot, das Brot, von dem ich rede, ist mein
[7:37] Fleisch, mein Körper. Was macht er damit? Was sagt der Vers, was macht er damit? Steht im Vers, was macht er damit?
[7:45] Er gibt es, er gibt sein Fleisch für die
[8:02] Welt. Warum? Wozu? Um die Welt zu retten. Das heißt, wir hatten vorher diese Idee, dass Jesus der Gesandte
[8:15] vom Vater ist, aber jetzt kommt die Idee der Erlösung. Jetzt kommt die Idee, dass Jesus sein
[8:24] Leben gibt für die Menschen. Fangen wir mal an in Vers 51, er sagt, ich bin das lebendige Brot. Gibt es
[8:31] noch andere Worte, wo Jesus oder andere Verse, wo Jesus oder wo gesagt wird, dass Jesus ein Lebendiges
[8:36] ist? Er wird nicht nur genannt das lebendige Brot, er wird auch genannt, in Johannes 4 zum Beispiel
[8:43] sagt er, spricht er vom lebendigen Wasser. Also Brot ist nicht lebendig, oder? Also manchmal,
[8:49] wenn es lange steht und hat es dann so Schimmel oder so, aber Brot ist nicht lebendig, Wasser ist
[8:58] nicht lebendig. Petrus sagt später, ihr seid gekommen zu dem lebendigen Stein. Hier ist der
[9:07] lebendige Stein, hier ist das lebendige Wasser, hier ist das lebendige Brot und damit hätten sie
[9:10] verstehen sollen, er meint kein buchstäbliches Brot, sondern das ist eine geistliche Sache,
[9:16] ein Symbol, ein lebendiges Brot. Er ist vom Himmel herabgekommen, haben wir gesehen, im
[9:22] Johannes-Evangelium wird es immer wieder gesagt, das Wort war bei Gott und dann heißt es und das
[9:30] Wort wurde Fleisch. Das ist diese Idee, er war bei Gott, er wurde Mensch. Er kam vom Himmel herab
[9:41] und interessant ist, was er hier sagt, er sagt in Vers 51, das Brot aber im Griechischen ist es,
[9:47] das ich geben werde. Er betont das ich, warum betont er das ich, wenn wir noch mal an die
[9:52] Verse vorher denken, warum sagt er das Brot, das ich geben werde? Ja, ich bin, ich bin, ja mit wem
[10:05] muss er sich ja immer noch messen hier, an wen denken die Juden? Mose, genau, sie sagen ja,
[10:16] Mose hat uns Männer gegeben, 40 Jahre und er sagt, das Brot, das ich euch geben werde, ist etwas
[10:21] anderes, kein Mann an der Wüste, sondern ich gebe mich selbst. Das ist das Brot, das ihr braucht.
[10:31] Nun, er gibt sein Leben als Stellvertreter für die Welt. Lesen wir ein paar Bibelferse, um das besser zu
[10:41] verstehen, lasst euren Finger mal hier drin. Gehen wir zu Epheser 5, Vers 2, warum hat Jesus das
[10:46] eigentlich gemacht? Warum hat Jesus sein Leben gegeben für die Welt? Ja, schauen wir mal, Epheser 5
[10:58] und dort Vers 2, Epheser 5 und dort Vers 2, und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns
[11:11] geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen
[11:19] Geruch für Gott. Das kommt übrigens, lieblicher Geruch, das kommt aus welcher Geschichte im
[11:22] Alttestament, dem lieblichen Geruch? Ja, genau, es kommt aus der Sintflutgeschichte, ja, das erste
[11:31] Opfer nach der Sintflut, Gott roch den lieblichen Geruch, das Opfer. Also Jesus gibt sich, weil er
[11:39] uns liebt, also man muss sich das mal vorstellen, hier ist Jesus in Kapernaum und er ist nur deswegen
[11:45] da, weil er all die Menschen, zu denen er redet, liebt und er will sie retten und sie wollen es
[11:51] eigentlich gar nicht verstehen. Sie wollen nur jemanden haben, der ihnen Brot vom Himmel regnen
[11:54] lässt, sie wollen jemanden haben, der die Römer vertreibt, aber sie wollen nicht wirklich ihn,
[11:58] obwohl er sich selbst für sie geben möchte. Wenn wir in Epheser 5 sind, schauen wir noch zu Vers 25,
[12:05] selbe Idee, kennt ihr auch, oder? Ihr Männer liebt eure Frauen, wichtiger Vers, gleich wie auch der
[12:13] Christus die Gemeinde gelebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat. Nun, vielleicht kennt ihr
[12:20] auch in dem Vers, heißt es auch, die Frau soll was tun gegenüber dem Mann? Ja, sehr gut, sie soll nicht herrschen.
[12:27] Was soll die Frau tun? Sie soll sich unterordnen, ja und viele verstehen das, ah, was ist das denn? Ja, die Frau soll sich
[12:34] unterordnen, soll der Mann über sie, soll er sie dominieren, soll er sie diktieren? Nein, Paulus sagt, ja, die
[12:40] Frau soll sich unterordnen, aber die hat das Leichtere los, denn was soll der Mann machen? Aber wie soll er sie lieben?
[12:46] Und wie hat Christus die Gemeinde geliebt? Er hat alles aufgegeben, hat sich erniedrigt, so tief,
[12:57] man kann sich nicht tiefer erniedrigen. Was Paulus sagt, die Ehe funktioniert dann, wenn der Mann
[13:03] alles gibt für seine Frau und alles andere aufgibt, bereit ist aufzugeben, wenn er sich bereit ist zu
[13:09] erniedrigen, nur um sie zu erhöhen. So funktioniert die Ehe, ja, also der Mann hat eigentlich in dem biblischen
[13:17] Sinne das größere Opfer als die Frau. Der Mann soll diese Liebe von Christus darstellen, aber der Punkt, den ich jetzt
[13:25] eigentlich machen wollte, ist natürlich, Christus hat sich hingegeben aus Liebe, er ist auf diese Welt
[13:31] gekommen, er spricht hier in Kapernaum, nicht einfach nur um einen theologischen Diskurs zu führen, er spricht,
[13:38] weil er die Menschen liebt und sie verstehen es nicht. Das ist wahrscheinlich eine der merkwürdigsten Dinge, oder,
[13:44] wenn man, wenn man etwas für andere tun will und sie begreifen das gar nicht, sie merken es nicht,
[13:49] sie sehen nicht, dass man doch nur das Beste für sie will. Jesus will das Beste für sie und die
[13:54] Menschen, die begreifen es irgendwie nicht. Schauen wir noch in Titus 2, warum gibt Jesus sein Leben hin?
[14:01] Warum schmeißt er sich quasi in die Bresche? Warum gibt er alles auf für uns? In Titus 2, die Bibel sagt uns,
[14:09] dass er ein Ziel hat, er verschwendet ja sein Leben nicht. In Titus 2 und dort Vers 14, wer mag das lesen, was ist sein Ziel?
[14:31] Genau, dankeschön. Was ist also sein Ziel? Er will uns erlösen von was? Von aller Gesetzlosigkeit, sagt die Bibel.
[14:49] Er gibt alles, um uns vollständig zu retten, das ist sein Ziel. Sein Ziel ist nicht, uns zu verbessern. Sein
[14:57] Ziel ist nicht einfach nur ein bisschen so uns zu fixen. Sein Ziel ist, uns völlig zu retten von
[15:04] aller Sünde und uns zu reinigen, damit wir besondere Menschen sind. Ja, sein besonderes Eigentum, damit
[15:11] wir gute Werke tun, das ist sein Ziel. Und wie viel ist er bereit dafür zu geben? Wie viel ist er bereit
[15:17] dafür zu geben? Alles. Hast du schon mal alles gegeben für irgendjemand? Also ich meine, da muss
[15:26] schon ganz schön viel passieren, damit man bereit ist, alles zu geben, was man hat. Überleg mal, für wen oder
[15:32] was würdest du alles geben, was du hast? Deine Haus, deine Wohnung, all dein Besitz, all dein Geld, Beruf,
[15:42] Ausbildung, alles aufgeben. Das ist keine Kleinigkeit. Und was Jesus besessen hat, ist kein
[15:51] Vergleich zu dem bisschen, was wir haben, oder? Und er hat alles aufgegeben und zwar nicht einfach nur,
[15:58] weil er gesagt hat, naja, jetzt mache ich das mal, ja dann sind wir bald auch wieder fertig. Er ist
[16:03] für immer Mensch geworden, weil er die Möglichkeit gesehen hat, wenn er alles gibt, kann er dich und
[16:11] mich von aller Sünde retten und uns so reinigen, dass wir andere Menschen sind. Das war es ihm wert.
[16:18] Und jetzt steht er hier in Kapernaum und versucht seinem eigenen Volk, die schon seit Jahrhunderten
[16:23] die Bibel haben, irgendwie zu erklären, dass sie ihn brauchen. Und sie wollen immer nur Zeichen, Wunder.
[16:29] Er muss uns von den Römern vertreiben, er muss das tun. Sie verstehen nicht, wie sehr sie Jesus
[16:35] brauchen. Und die Frage ist vielleicht, verstehen wir, wie sehr wir Jesus brauchen?
[16:45] Vielleicht wollen wir auch wie die Juden manchmal einen Messias, der alles möglich für uns tut,
[16:53] der die Probleme löst, der die Gemeinde führt, der das und jenes macht. Aber verstehen wir, wie sehr
[17:00] wir Jesus brauchen? Jesus steht ja hier. Die Leute sind ja nicht gekommen, um gegen ihn zu kämpfen,
[17:06] die sind ja gekommen, um mehr Predigten zu hören. Sie waren ja freiwillig am frühen Morgen auf
[17:12] Schiffen zur Predigt gekommen. Ja, wer von uns würde schon mit dem Schiff fahren zur Predigt?
[17:15] Sie sind mit dem Schiff gefahren nach Kapernaum. Sie hatten ja Interesse an ihm, sie waren
[17:22] begeistert von ihm, aber trotzdem hat Jesus gesehen, obwohl sie begeistert waren, obwohl sie Interesse
[17:28] hatten, hatten sie doch nicht dieses Verlangen nach einer ganz engen Beziehung mit Jesus.
[17:58] Ja, es ist ganz Universum. Und für wen gibt er sein Leben? Wenn wir noch mal Johannes 1 Vers 51
[18:06] anschauen, Johannes 6 Vers 51. Für wen gibt er sein Leben? Für das Leben von drei oder vier oder fünf?
[18:14] Die ganze Welt. Was sagt Johannes 3 Vers 16? Denn so hat Gott die Welt gegeben. Ganz ehrlich, liebt ihr die Welt?
[18:25] Interessante Frage. Ellen White sagt, wenn wir die Welt so lieben, wie Gott sie geliebt hat,
[18:35] dann ist sein Werk an uns vollendet. Wir fragen uns immer, wann ist das Werk zum Abschluss gekommen?
[18:42] Wann sind wir vollendet? Wann sind wir vollkommen? Sie sagt, der Gradmesser ist, wenn wir die Welt
[18:50] so lieben, wie Gott sie geliebt hat. Also Gott hat die Welt nicht geliebt, indem er Freude hatte an der
[18:56] Sünde, oder? Gott hat die Welt nicht geliebt, indem er Freude hatte an weltlichem Denken. Er hat sie so
[19:01] geliebt, dass er bereit war, alles zu geben, um sie irgendwie zu retten. Wenn wir die Welt, vielleicht
[19:07] sollten wir weniger über die Welt schimpfen, sondern mehr investieren, um Menschen zu retten. Das ist
[19:17] die Sache, die von über Jesus her, er hat alles gegeben. Er sagt, ich gebe mich selbst, mein Fleisch,
[19:24] meinen Körper, wer ich bin, gebe ich, damit die Welt gerettet werden kann. Schaut mal mit mir in
[19:31] 2. Korinther 5, 2. Korinther 5 und dort Vers 19, 2. Korinther 5 und dort Vers 19. Ihr wisst ja,
[19:41] Johannes hatte gesagt am, am, am, am, am, am, am, am, am Johannes. Ziel des Lamm Gottes, dass die Sünde der
[19:51] Welt hinweg nimmt. Schaut mal, was hier steht im 2. Korinther 5, Vers 19, weil nämlich Gott in
[20:00] Christus war und wen mit sich versöhnte? Die Welt! Er hat die Welt mit sich versöhnt. Mit anderen Worten,
[20:09] durch Jesus hat Gott alle Sünden der Welt auf Jesus gelegt, sodass Gott der Vater und die Welt
[20:18] eigentlich wieder, wenn die Welt an Jesus glaubt, im Reinen sind. Und das ist interessant. Gott will
[20:26] unbedingt sich mit der Welt versöhnen. Er will wieder mit ihnen Gemeinschaft haben und irgendwie
[20:30] wollen sie nicht. Sie glauben es ihm nicht. Ja.
[21:00] Ganz genau. Also lesen wir noch weiter hier im 2. Korinther 5, Vers 19, indem er ihnen ihre Sünden nicht
[21:09] anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. Gott wollte gern mit der Menschheit sich
[21:16] versöhnen und gesagt, ich rechne euch die Sünden nicht an. Ich schaue euch an, als ob ihr nicht
[21:19] gesündigt habt. Ich lege das alles auf mich selbst. Ja, Gott in Jesus und Jesus möchte seine Jünger
[21:27] und die Menschen zuhören. Jetzt deutlich machen. Ich bin nicht nur ein toller Prediger, nicht nur
[21:32] ein ein Wunder Wundertäter oder so ein Prophet. Ich bin euer persönlicher Erlöser. Ihr braucht mich
[21:40] zwingend. Jetzt schauen wir mal, was noch Johannes später in seinen Briefen sagt oder weiter hinten
[21:48] in der Bibel besser gesagt. 1. Johannes, 1. Johannes Kapitel 4 und dort Vers 14,
[22:02] 1. Johannes 4, Vers 14. Wer mag das lesen? 1. Johannes 4, Vers 14. 4, Vers 14.
[22:18] Genau, als den Heiland der Welt, als den Retter der Welt. 1. Johannes 2, Vers 2 steht, er ist das
[22:29] Sühnopfer für die ganze Welt und Jesus, der jetzt noch ein Jahr hat, ist noch ein Jahr bis zur
[22:36] Kreuzigung. Er will die Menschen jetzt mehr darauf vorbereiten, dass er nicht nur ein Prediger ist,
[22:42] nicht nur ein Wundertäter, er ist ihr persönlicher Erlöser. Jetzt, wenn also dieses Brot, wenn er
[22:53] sagt, dieses himmlische Brot ist eigentlich mein Leben, das ich gebe für die Welt. Was haben die
[22:57] Menschen, die ihm gerade zuhören, was haben die am Abend vorher erlebt? Was haben die am Abend vorher
[23:03] erlebt? Die haben das Brot gegessen, das Brot. Woher kam das Brot? Aus den Händen von Jesus.
[23:13] Wie viel mussten sie bezahlen? Nichts. Wie teuer wäre es gewesen? Erinnert euch, einer der Jünger
[23:22] sagt, für eine große Menge Geld könnte man nicht so viel kaufen. Es war sehr kostbar und
[23:32] trotzdem umsonst. Es kam aus der Hand von Jesus, aber wie kam dieses Brot an die Menschen? Die
[23:40] Jünger. Und das war eigentlich ein perfektes Bild für das Evangelium, denn das Evangelium kommt von
[23:45] wem? Von Jesus. Es kommt aus der Hand von Jesus und es ist kostbar. Man kann es nicht mit Geld
[23:54] kaufen und trotzdem ist es umsonst. Aber wie kommt das Evangelium aus der Hand von Jesus zu den
[24:01] Menschen? Durch die Apostel, die Jesus kennen und es weitergeben, das was Jesus für alle Menschen
[24:08] tut. Das heißt, dieses Brotwunder war eigentlich eine Darstellung des Evangeliums und die Menschen
[24:15] waren dabei und haben es nicht gemerkt. Und Jesus versucht es ihnen jetzt deutlich zu machen. Schauen
[24:20] wir mal zurück zuerst zu Johannes 6 und dort Vers 52. Vers 52. Was ist die Reaktion, als Jesus
[24:30] ihnen quasi sagt, ich gebe alles für euch? Was sagen sie? Vers 52, wer mag lesen?
[24:35] Das muss doch deprimierend sein für Jesus, oder? Er sagt ihnen gerade, ich habe alles aufgegeben und
[24:47] ich gebe alles für euch. Was ist die Reaktion? Sie streiten sich untereinander. Was denkt ihr wohl,
[24:56] wie Jesus sich fühlt, wenn wir als Gläubige untereinander streiten, obwohl wir das Evangelium
[25:05] direkt vor Augen haben? Wenn wir in der Bibel das Evangelium klar gesagt bekommen und trotzdem
[25:15] untereinander streiten, das muss doch deprimierend sein für Jesus, oder? Nun, warum streiten sie?
[25:22] Ja, sie waren unterschiedlicher Meinung möglicherweise, ja. Aber warum streiten sie sich jetzt? Was ist die
[25:35] Streitfrage? Was ist ihr Problem? Was ist ihr Problem? Genau, Nikodemus hatte das gleiche Problem,
[25:52] oder? Jesus hatte gesagt, du musst von neuem geboren werden und was sagt Nikodemus? Wie kann ich nochmal
[25:57] zurück in den Mutterleib? Ja, das ist ja, ich bin ja schon ausgewachsen, wird ja ganz schön schwer,
[26:01] oder? Anatomisch. Was sagt, wie war das bei Johannes 4? Die Frau am Jakobsbrunnen, das
[26:07] lebendige Wasser. Ja, hast du einen Brunnen, ja. Wie willst du denn ohne Gefäß aus dem Brunnen das
[26:13] Wasser bekommen? Das scheint so ein Pattern zu sein in Johannes, so ein Muster, dass die Leute immer
[26:19] Jesus buchstäblich verstehen, obwohl er eigentlich ihm was Geistliches sagen wollte. Da gibt es ein
[26:25] Vers von Paulus, Paulus sagt, dem natürlichen Menschen ist, sind die Dinge, die wir sagen,
[26:31] eine Torheit, denn das Geistliche wird geistlich beurteilt. Wenn wir nicht geistlich sind, wenn wir
[26:40] uns nicht belehren lassen wollen vom Heiligen Geist, dann verstehen wir Jesu Worte nicht und
[26:47] dann werden sie merkwürdig missinterpretiert, oder? Aber ganz ehrlich, hätten sie, hätten die
[26:54] Menschen verstehen können, dass es nicht darum geht, Jesus aufzuessen? Hätten sie das verstehen
[27:01] können, oder? Woher hätten sie gewusst, wo hätte man wissen können, dass es eine Metapher war? Also
[27:09] die Leute, die hier in Johannes 6 jetzt hier stehen, warum hätten die wissen können, dass als Jesus
[27:14] sagt, das Brot ist mein Fleisch, dass er nicht gemeint hat, dass sie sein Fleisch essen sollen?
[27:22] Okay und Lamm Gottes, Passalam, da wird auch ein Fleisch, ja genau. Was hatte denn Jesus direkt
[27:35] vorher gesagt, wie bekommt man ewiges Leben? Wer an mich glaubt, er hatte ihnen nur wenige Sätze
[27:43] vorher gesagt, durch Glauben werdet ihr gerettet. Also war ja deutlich, dass sein Fleisch geben und
[27:51] Fleisch essen offensichtlich bedeutet, an ihn zu glauben und mit ihm zu leben und nicht ihn
[27:56] buchstäblich aufzuessen. Das heißt, ihre falsche Auslegung war eigentlich nur eine Ausrede, denn
[28:04] sie hatten die Wahrheit gehört. Das ist heute ganz oft so. Menschen vertreten falsche Auslegung mit
[28:10] unter, weil sie um die Wahrheit einen Bogen machen wollen. Ja, sie verzerren die Bibelferse, um
[28:17] möglichst nicht mit dem Offensichtlichen konfrontiert zu werden, dass Jesus direkt zu
[28:23] ihnen spricht. Das ist ein Grund, warum es Irrlern gibt. Jetzt, Ellenwhite sagt, dass sie sogar zu
[28:31] einem gewissen Teil verstanden haben, was er meinte, aber sie wollten es nicht zugeben. Sie haben seine
[28:37] Worte falsch dargestellt und da haben sie gehofft, die Vorurteile im Volk zu erwecken. Wir wissen ja,
[28:44] es gab dort einige Rabbis und die waren besonders negativ. Das Volk war zum Teil eher positiv, da
[28:49] gab es also diesen Streit. Jetzt schauen wir mal, was Jesus macht. Als Jesus merkt, sie missverstehen
[28:55] ihm, was macht er? Sagt er, so habe ich es nicht gemeint. Schaut man jetzt in Vers 53, was sagt er?
[29:01] Also was macht Jesus mit anderen Worten? Geht er einen Schritt zurück und sagt,
[29:18] ihr habt nicht falsch verstanden. Er wiederholt es und macht es noch deutlicher, ihr müsst mein
[29:26] Fleisch essen, ihr müsst mein Blut trinken. Er weiß ganz genau, dass die, die nicht verstehen
[29:34] wollen, die werden jetzt sagen, wie kann man nur. Aber Jesus ist hier an einem Punkt, nach zweieinhalb
[29:43] Jahren Dienst, wo er nicht, wo er auch auf eine Entscheidung hin predigt. Das wird man jetzt in
[29:48] den nächsten Abschnitten merken. Hier ruft er zu einer Entscheidung auf. Die Menschen müssen sich
[29:54] entscheiden, ob sie wirklich Jesus haben wollen oder nur so ihr eigenes Bild von Jesus. Nun,
[30:03] woher kennen wir dieses wahrlich, wahrlich? Haben wir das schon mal gelesen? Wahrlich,
[30:10] wahrlich? Wo sagt Jesus noch wahrlich, wahrlich? Ja, wo hat er schon vorher hier zu jemandem gesagt,
[30:28] wahrlich, wahrlich? Nicht in Johannes 6, sondern in Johannes 3. Johannes 3? Ja, genau und hier in
[30:41] Johannes 6 auch noch, genau. Aber in Johannes 3 schon. Wahrlich, wahrlich? Ich sage dir,
[30:45] wenn jemand nicht von neuem geboren wird, da war auch die dringende Bedingung. Jetzt sagt er hier,
[30:51] ihr müsst mein Fleisch essen, ihr müsst mein Blut trinken, ihr müsst von meinem Leben leben. Wir
[31:06] müssen von dem Leben von Jesus leben. Wenn wir Jesus nur kennen im Sinne von, wir wissen, dass
[31:14] er existiert hat, wir glauben, dass er vor 2000 Jahren auf der Erde gewesen ist, aber wir leben
[31:19] nicht aus seinem Leben, dann haben wir kein ewiges Leben, denn das ewige Leben kommt von Jesus. Nun,
[31:28] schaut mal mit mir in Vers 54. Wer mag das mal lesen?
[31:50] Genau, mal sehen, ob ihr es nennen könnt. Hatten wir das schon mal gelesen und ich
[31:54] werde ihn auferwecken am letzten Tag? Hier dem Kapitel. In Vers? Ja, da sind wir gerade,
[32:07] in Vers 54, aber wo hatten wir das vorher gelesen? In welchen Versen vorher? Mit diesem,
[32:16] ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Also hier in Vers 54 lesen wir, und ich werde ihn
[32:24] auferwecken am letzten Tag. Wo haben wir diese gleiche Formulierung in Johannes 6 schon mal
[32:32] gehabt? Schaut mal. Ah genau, in Vers 39 und? Und in Vers? Ja, fast. Also 39 und? In Vers? Und 40,
[32:53] genau, sehr gut. Und in? 44. In Vers 39, in Vers 40, in Vers 44 und in Vers 54. Viermal.
[33:11] Meint ihr, das ist Zufall? Das ist kein Zufall. Schauen wir ganz kurz nochmal. Wer wird auferweckt
[33:18] in Vers 39? In Vers 39, wer wird dort auferweckt? Genau, wer wird auferweckt? Die, die Gott der
[33:42] Vater ihm gegeben hat. Okay, diejenigen, die vom Vater ihm gegeben sind. Wer wird in Vers 40 auferweckt?
[33:48] Ah, die an Jesus glauben, oder? Die haben ewiges Leben, okay. Wer wird in Vers 44 auferweckt?
[33:59] Die vom Vater gezogen werden. Und wir haben gelernt, das bedeutet, vom Vater gelehrt zu werden. Wer wird
[34:12] in Vers 54 auferweckt? Fleisch isst, Blut trinkt. Jetzt, wenn man den Vers alleine haben würde,
[34:26] wird man denken, meine Güte, das ist ja ein sehr kannibalischer, kannibalistischer Vers, oder? Aber
[34:31] wenn man Johannes 6 komplett gelesen hat, sieht man, was bedeutet es, Jesu Fleisch zu essen und
[34:38] Blut zu trinken? Es bedeutet, an Jesus zu glauben. Was bedeutet das? Vom Vater sich ziehen zu lassen,
[34:47] weil es der Vater ist, der mich zu Jesus bringt. Was bedeutet es, das Blut Jesu zu trinken? Es
[34:54] bedeutet, genau das, was wir in den letzten Wochen studiert haben, bereit zu sein, sich vom Vater,
[35:00] von Gott unterrichten zu lassen, bereit zu sein, etwas zu lernen, immer näher zu Jesus zu kommen
[35:06] und an Jesus zu glauben als meinen persönlichen Retter. Zu glauben, dass Jesus meine Sünde getragen
[35:16] hat und dass Gott jetzt mich anschaut, als ob ich das Leben von Jesus gelebt hätte. Als ob seine
[35:25] Gerechtigkeit jetzt auf mir ist. So zu leben, dass nicht mehr meine Sünden zwischen Gott und
[35:34] mir stehen, sondern dass alle meine Sünde, die ich getan habe, tatsächlich bei Jesus sind. Wisst ihr, ihr
[35:43] Lieben, wir reden so oft darüber, dass Jesus unsere Sünden getragen hat, dass ich fürchte, dass wir
[35:51] manchmal gar nicht mehr darüber nachdenken und es gar nicht mehr richtig uns vergewissern,
[35:56] vergegenwärtigen, dass wir uns bewusst machen, alle meine Sünden sind bei Jesus und er schaut mich
[36:09] tatsächlich an, als hätte ich nie gesündigt, weil ich nämlich jetzt sein Leben lebe oder sein Leben
[36:19] für meines zählt. Und das ist, was Jesus verzweifelt versucht, diesen Sabbat haltenden,
[36:28] Schweinefleisch vermeidenden, die Propheten lesenden Juden irgendwie beizubringen. Ihr braucht Jesus.
[36:49] Und wir haben schon damals gefragt, was macht der, der den Sohn sieht in einem Glauben.
[36:56] Der erste Jurist, der im Vers Kapitel 3, Vers 6 steht, jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
[37:05] Das heißt, wir haben damals dieses Wort, Jesus sieht, was heißt es, wenn Jesus sieht?
[37:10] In diesem Kontext ist es eigentlich, dass man nicht mehr gesündigt ist.
[37:15] Ganz genau, dankeschön. Schon ein bisschen weiter, Johannes 6, Vers 55. Jesus bleibt jetzt bei diesem
[37:26] Bild und er wird immer deutlicher und immer klarer, weil er jetzt zu einer Entscheidung herausfordert.
[37:31] In Vers 55 sagt er, denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise und mein Blut ist wahrhaftig trank.
[37:41] Er sagt, ihr braucht mich. Ohne mein Leben und ohne meinen Tod ist alles nutzlos.
[37:48] Wir können noch so viel wissen, wir können noch so viel Bibel lesen, wir können noch so viel missionieren.
[37:56] Ohne das Leben von Jesus und ohne seinen Tod ist alles nutzlos.
[38:03] Er ist das wahre Licht, das in die Welt kommen sollte und jeden Menschen erleuchtet.
[38:09] Er ist das wahre Brot, hat er schon Vers 32 gesagt, wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist,
[38:15] sondern für die Speise, die ins ewige Leben geht.
[38:18] Und jetzt kommt Vers 56, Vers 57, Vers 56, wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
[38:28] könnt ihr sehen, das ist jetzt viermal hintereinander in Vers 53, 54, 55 und 56.
[38:33] Er sagt immer, mein Fleisch, mein Fleisch, mein Fleisch.
[38:36] Er hämmert das richtig, weil er deutlich machen will, ihr kommt daran nicht vorbei.
[38:44] Und jetzt sagt er was Interessantes, wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
[38:49] der bleibt in mir und ich in ihm.
[38:53] Kennt ihr diese Formulierung, der bleibt in mir und ich in ihm?
[38:57] Ja, das kommt jetzt im Johannesevangelium ab dem Zeitpunkt ganz häufig vor.
[39:04] Weinstock und Reben später in Johannes 15.
[39:07] Das wird zu einem Bild, das Johannes ganz oft gebraucht, eine Verbindung mit Jesus.
[39:13] Was die Welt mehr als genug hat, sind Menschen, die von Jesus wissen
[39:18] und auch glauben, dass Jesus die Wahrheit gesagt hat.
[39:21] Aber was die Welt dringend braucht, sind Menschen, die tatsächlich mit Jesus leben.
[39:28] Das ist ein großer Unterschied.
[39:30] Denn die Menschen, die hier in Kapernaum sind, die kennen Jesus, die mögen seine Predigten,
[39:36] die haben sogar Wunder gesehen und machen sich auf den Weg, um Jesus wieder reden zu hören.
[39:42] Aber sie leben nicht mit Jesus, sie leben nicht aus seinem Leben,
[39:47] sie haben nicht ihr ganzes Leben ihm gegeben.
[39:50] Wenn du ganz ehrlich bist, ist Jesus dein bester Freund.
[40:00] Wie Ellen White sagt, gehen deine Gedanken natürlicherweise zu ihm,
[40:06] so dass du dich nicht anstrengen musst, ich muss jetzt mal an Jesus denken,
[40:10] jetzt dränge ich mal an Jesus, sondern dass wenn eine Notsituation ist, eine Schwierigkeit,
[40:14] dass du fast automatisch an ihn denkst.
[40:18] Das ist, was sie sagen möchte.
[40:22] Schaut mal mit mir in Vers 57,
[40:28] wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich um des Vaters Willen lebe,
[40:42] so wird auch der, welcher mich ist.
[40:45] Da habt ihr es schon wieder, immer und immer wieder.
[40:47] Wer mich ist, um meines Willen lebt.
[40:50] Das ist ein ganz toller Vers, wir sind gleich am Ende angelangt.
[40:52] Was will er denn mit diesem tollen Vers sagen?
[40:56] Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich um des Vaters Willen lebe,
[41:03] so wird auch der, welcher mich ist, um meines Willen leben.
[41:06] Was will er mit diesem Vers sagen?
[41:08] Er macht einen Vergleich, oder?
[41:13] Wen hat der Vater gesandt?
[41:15] Der Vater hat Jesus gesandt.
[41:18] Frage, was sagt Jesus?
[41:25] Wie lebt er in diesem Vers?
[41:29] Wie lebt er?
[41:30] Er lebt um des Vaters Willen.
[41:38] Was heißt das?
[41:39] Hört mal gut zu.
[41:48] Das heißt, dass Jesus sich so sehr dem Vater unterstellt hat,
[41:54] dass alles, was er gedacht hat, gesagt hat, gemacht hat,
[42:00] mit dem Vater verbunden war, sodass wenn man,
[42:05] jetzt Achtung, wenn man Jesus gesehen hat,
[42:08] wen hat man gesehen?
[42:09] Den Vater.
[42:10] Er lebte um des Vaters Willen.
[42:12] Hätte Jesus auch alleine leben können?
[42:14] Hätte er auch einfach alleine Entscheidungen treffen können?
[42:17] Ja, potenziell schon.
[42:18] Er hätte die Möglichkeit gehabt, er hätte sagen können,
[42:20] ich mache es jetzt mal so.
[42:21] Und es gab ja mindestens eine Situation,
[42:23] wo er wirklich mit diesem Gedanken, wo dieser Gedanke ihm kam,
[42:27] wenn es möglich ist, diesen Kelch an mir vorüber gehen zu lassen,
[42:31] aber nicht mein Wille, sondern dein Wille,
[42:34] dein Wille, sodass wann immer man auf Jesus schaut,
[42:37] man eigentlich das Leben des Vaters sieht.
[42:40] Deswegen sagt Jesus, jetzt bin ich schon so lange bei euch
[42:43] und du hast mich noch nicht erkannt.
[42:46] Aber jetzt sagt Jesus, so wie das mit dem Gott Vater und Jesus ist,
[42:50] so ist es auch mit Jesus und mit mir.
[42:54] Genau.
[42:56] Jesus sendet mich und wenn ich jetzt sein Fleisch esse,
[43:01] was bedeutet das?
[43:03] Es bedeutet, dass ich mich so sehr Jesus unterstelle und mit ihm lebe,
[43:10] dass nicht mehr mein Leben sichtbar wird,
[43:14] sondern das Leben von Jesus.
[43:18] Ja, Paulus sagt nicht mal, wenn der Galate 2 Vers 20,
[43:22] ich bin gekreuzigt, nicht mehr lebe ich,
[43:24] sondern Jesus lebt in mir.
[43:26] Was Jesus sich wünscht, ist nicht,
[43:29] dass Menschen einfach nur mehr Informationen über die Bibel haben.
[43:32] Jesus wünscht sich nicht nur Menschen, die länger beten,
[43:36] mehr predigen und mehr gute Taten tun.
[43:40] Er wünscht sich Menschen, die bereit sind,
[43:45] so zu leben, dass Jesus durch sie leben kann,
[43:50] dass sie nicht mehr selbst entscheiden,
[43:52] sondern mit Jesus gemeinsam entscheiden,
[43:55] dass sie alles, was sie tun und machen, mit Jesus abstimmen,
[43:59] so wie Jesus alles, was er getan hat, mit dem Vater abgestimmt hat,
[44:05] so dass Jesus nie etwas getan hat,
[44:07] was nicht mit dem Vater übereingestimmt hat.
[44:09] Was bedeutet es,
[44:11] Jesus Fleisch und Blut zu trinken und zu essen?
[44:15] Es bedeutet, wie Henoch,
[44:18] jeden Tag mit Jesus zu gehen, zu wandern.
[44:22] Es bedeutet, wie Mose,
[44:26] so zu leben, als würde man den Unsichtbaren sehen.
[44:30] Es bedeutet, jeden Morgen aufzuwachen und zu sagen,
[44:34] Herr, heute möchte ich mit dir leben.
[44:38] Und zwar nicht, weil es eine Pflicht ist,
[44:40] sondern weil ich erlebt habe,
[44:42] was du alles für mich tust.
[44:45] Ein Geist zu sein mit ihm,
[44:48] sein Fleisch zu essen,
[44:51] sein Leben als das Wichtigste zu haben,
[44:55] was es für uns gibt.
[44:58] Deswegen sagt die Bibel in Kolosser 3, Vers 4,
[45:01] Christus ist unser Leben.
[45:04] Und deswegen sagt die Bibel in 1. Johannes 4, Vers 9,
[45:06] dass Gott Jesus in die Welt gesandt hat,
[45:09] damit wir durch ihn leben.
[45:13] Ist das nicht das, was du bei ihm gesagt hast?
[45:16] Ja.
[45:17] Stellt ihn dann, sagt er, ich will mit ihm essen,
[45:19] also das heißt es auch.
[45:21] Das ist genau das.
[45:22] Und da seht ihr das Problem von Laodicea.
[45:24] Das Problem von Laodicea ist nicht,
[45:26] dass sie zu wenig wissen.
[45:28] Auch nicht, dass sie irgendwelche Dinge falsch glauben.
[45:31] Das Problem von Laodicea ist,
[45:33] dass sie alles wissen, alles glauben
[45:36] und denken, das reicht.
[45:38] Sie gehen am richtigen Tag mit der richtigen Kleidung,
[45:41] mit all dem zum Gottesdienst und denken,
[45:43] das ist es, aber es ist es nicht.
[45:45] Das christliche Leben besteht eben nicht,
[45:47] alles richtig zu machen, alles richtig zu glauben.
[45:49] Es besteht darin, mit Jesus zu leben,
[45:52] das im Alltag sichtbar wird.
[45:56] So ist Jesus.
[45:58] Und dann macht die Lehre auch Sinn.
[46:00] Und dann machen die Taten auch Sinn.
[46:02] Und dann macht der Gottesdienst Sinn.
[46:04] Das ist entscheidend.
[46:05] Und Jesus sagt hier an der Menge von Leuten,
[46:07] die die Bibel glauben, oder mehr oder weniger,
[46:09] denken, dass sie die Bibel glauben,
[46:11] er sagt, euch fehlt das Entscheidende.
[46:13] Und Jesus sagt Laodicea.
[46:15] Man könnte diese Predigt auch an Laodicea halten.
[46:17] Ihr, die ihr kommt, Gottesdienst für Gottesdienst,
[46:21] esst ihr das Fleisch des Sohnes Gottes,
[46:24] trinkt ihr sein Blut,
[46:26] ist für euch die Beschäftigung mit dem,
[46:28] schaut mal, ist für euch die Beschäftigung
[46:31] mit dem Leben und Tod von Jesus so wichtig,
[46:35] dass ihr nicht einen Tag leben könnt,
[46:37] ohne euch mit seinem Leben
[46:39] und seinem Sterben beschäftigt zu haben?
[46:42] Ist es so wichtig, dass kein Tag vergeht,
[46:44] dass man nach einem Tag sagt,
[46:46] wenn ein Tag vergangen ist,
[46:47] man hat nicht an Jesus gedacht,
[46:48] ich bin so hungrig, ich bin so durstig,
[46:50] ich muss unbedingt wieder was von Jesus hören.
[46:52] Ist uns das so wichtig?
[46:54] Diese Freundschaft zu Jesus,
[46:58] diese Beziehung zu ihm,
[47:00] diese Gemeinschaft,
[47:02] die wünscht sich Jesus so sehr.
[47:04] Und deswegen enden wir hier mit Vers 58 und 59,
[47:09] wo Jesus nochmal die ganze Predigt zusammenfasst
[47:12] und sagt, dies ist das Brot,
[47:14] das aus dem Himmel herabgekommen ist.
[47:16] Es ist nicht wie das Mannern,
[47:17] das eure Väter gegessen haben und sind gestorben.
[47:20] Wer dieses Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
[47:23] Es geht hier um das ewige Leben
[47:25] und das ist größer als jedes andere Wunder,
[47:28] größer als alles andere in der Bibel.
[47:31] Die Frage ist, ob wir das annehmen.
[47:35] Vers 59, die sprach er,
[47:37] als er in der Synagoge von Kapernaum lehrte.
[47:40] Jesus hatte ja gesagt in Psalm 40,
[47:43] ich bin gekommen, deinen Willen zu tun.
[47:45] Ich habe Gerechtigkeit gepredigt in der großen Gemeinde.
[47:48] Hier hat er es getan.
[47:50] Zum Schluss ein Satz von Ellenwhite,
[47:53] den könnt ihr euch gut merken
[47:55] oder vielleicht mal drüber nachdenken.
[47:57] Bist du ein Nachfolger von Christus,
[48:00] dann ist alles, was geschrieben worden ist
[48:03] bezüglich des geistlichen Lebens für dich.
[48:07] Und du kannst es erreichen,
[48:11] wenn du dich mit Jesus verbindest.
[48:14] Hat dein Eifer abgenommen?
[48:17] Ist deine erste Liebe kalt geworden?
[48:20] Nimm die angebotene Liebe von Christus.
[48:28] Trinke sein Blut
[48:30] und du wirst mit dem Vater und dem Sohn eins werden.
[48:36] Wenn du heute sagst,
[48:38] lieber Freund, liebe Freundin, alle, die zuschauen später,
[48:41] irgendwie ist zwischen mir und Jesus ein bisschen Abstand.
[48:45] Dann kannst du heute die Liebe von Jesus neu annehmen.
[48:49] Und heute sagen, ich will leben, weil er lebt,
[48:52] weil er für mich gelebt hat, weil er für mich gestorben ist,
[48:55] weil er alles für mich gemacht hat, will ich ihm dienen.
[48:59] Wer von euch möchte sagen, das ist mein Wunsch?
[49:02] Und auch gemeinsam hinter den Knien und beten.
[49:09] Lieber Vater im Himmel,
[49:12] wir möchten dir von Herzen Dank sagen,
[49:15] dass dein Wort uns all das gibt, was wir brauchen.
[49:19] Wir danken dir so sehr,
[49:22] dass es nicht komplizierte Theorien sind
[49:25] und abstrakte Berechnungen vielleicht,
[49:29] sondern einfach ein Leben mit dir.
[49:34] Tag für Tag uns unter deine Führung zu stellen.
[49:38] Herr, wie leicht haben wir alle schon versucht,
[49:41] darum herumzukommen.
[49:43] Aber du kommst immer und immer wieder zu unserem Herzen,
[49:46] weil es das ist, worum es wirklich geht,
[49:48] dich in unserem Herzen zu haben.
[49:51] Und Herr, vergib uns,
[49:53] wenn wir unsere Herzenstür dir nicht geöffnet haben.
[49:56] Aber heute wollen wir sie aufmachen, weit aufmachen.
[49:59] Du darfst hineinkommen.
[50:01] Du darfst daran aufräumen.
[50:04] Und Herr, wir möchten jeden Tag über dein Leben
[50:07] und deinen Tod nachdenken, Herr Jesus,
[50:10] weil uns immer mehr bewusst werden muss,
[50:13] wie sehr wir dich brauchen.
[50:15] Danke, dass du unser bester Freund bist.
[50:17] Danke, dass wir zu dir reden dürfen.
[50:19] Danke, dass du uns hilfst.
[50:21] Und danke für die Kraft, die in deinem Wort ist
[50:24] und für die geistliche Stärkung.
[50:27] Das bitten wir in deinem Namen, Herr Jesus. Amen.


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