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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp wird der biblische Abschnitt Matthäus 15, 29-31 beleuchtet. Der Sprecher analysiert, wie Jesus trotz seines Rückzugs an den See Genezareth von großen Menschenmengen aufgesucht wird, die Heilung suchen. Dabei wird die Parallele zur Bergpredigt gezogen und die Bedeutung von Jesu Lehre und Heilungswirken auch außerhalb Galiläas hervorgehoben. Die Reaktion der Menschen, die Gott preisen, zeigt die universelle Wirkung von Jesu Wirken.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Letzte Mal vor der Sommerpause wollen wir heute noch einmal einen kurzen, aber doch sehr wichtigen Abschnitt studieren, der uns einiges lehren kann. Wir wollen beginnen mit einem Gebet.

[0:59] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du da bist und danke, dass du durch jeden Vers der Bibel etwas über dich mitteilst, dass wir dich besser verstehen können. Herr, vergib uns, wenn es irgendetwas in unserem Herzen gibt, was uns irgendwie hindern könnte, dass du uns segnen kannst. Und öffne unsere Ohren und unsere Herzen, dass wir Jesus' Handeln auf dieser Erde begreifen, dass wir es auf unser Leben übertragen können und in unserer Beziehung zu ihm immer weiter wachsen dürfen. Das bieten wir in seinem kostbaren Namen. Amen.

[1:43] Wir schauen uns heute Matthäus Kapitel 15 an, Matthäus Kapitel 15, und dort Vers 29 bis 31. Die Geschichte ist in gewisser Weise oder dieser Abschnitt parallel und ergänzend zu dem, was wir letzte Woche besprochen haben. Wir lesen mal in Vers 29. Wer mag mal diesen Matthäus 15 Vers 29 bis dann?

[2:26] Also noch mal ganz kurz zur Wiederholung: Wo war Jesus zuvor gewesen? Genau in dieser Gegend von Tyrus und Sidon, an der Grenze zu Syrien, was zur römischen Provinz Syrien gehört. Er hatte sich dorthin begeben, weil er alleine sein wollte mit seinen Jüngern. Oder und wir haben dann gesehen, dass er nicht ganz alleine war. Die Frau, die Kanaaniterin, kam zu ihm. Nun, zur Geschichte, die sich zu ihren Füßen geworfen hat und einen Glauben bewiesen hat, wie die wie Jakob selbst. Herr, und Jesus hat diese Gelegenheit genutzt, den Jüngern deutlich zu machen, dass die Heiden genauso Israeliten sein können durch den Glauben an ihn. Und dann war er jetzt von dort wieder weggegangen und zwar zum See von Galiläa, das ist der See Genezareth. Und sie haben letztes Mal gesehen, dass er allerdings nicht auf dem normalen Weg kam. Er kam nicht zum Westufer oder Nordwestufer von Galiläa vom See Genezareth, sondern er kam auf die andere Seite. Markus 7 hat uns berichtet, er ist durch eine Gegend gezogen, die nannten wir Dekapolis, diese zehn griechischen Städte auf der anderen Seite des Jordan. Ja, also neun von den zehn von anderen Regionen. Und das war die Gegend, wo die zwei Besessenen gewesen waren, dieses Geld hat er mit dem Schwein. Erinnert euch, und er kam dorthin. Und letzte Mal haben wir gesehen, als er dort ankam, gab es ein besonderes Heilungswunder dort auf der Ostseite vom See Genezareth in der Dekapolis. Nur Markus berichtet, nämlich was für ein Mensch wurde zu ihm gebracht. Jetzt mal angeschaut, was ein Mensch kam zu ihm. Das war eine Krankheit. Also er war taub und deswegen konnte er schlecht reden. Er war nicht wirklich, stimmt, sagt die Bibel. Es wird zwar der Taubstumme genannt, aber eigentlich war er, er konnte nicht hören und konnte nicht gut reden. Und Jesus hat ihn geheilt auf eine bemerkenswerte Art und Weise. Er hat ihn erstmal zur Seite genommen. Ja, es war gar nicht für die Volksmenge gedacht, sondern hat offensichtlich eine Gleichnis gehabt, mehr für die Jünger. Und er hat ihnen dann wie geheilt. Er hat die Finger in die Ohren gesteckt und dann auf die Feuer gespuckt und auf die Zunge getan. Und wir haben gesehen, dass ein Gleichnis dafür, dass nur wenn man wirklich hören kann, man auch richtig sprechen kann. Nur wenn man Gottes Stimme wahrnimmt, wenn man zuhört auf das, was der Heilige Geist sagt, dann kann man Jesus auch wirklich bekennen. Und Jesus hat damals zum Himmel geblickt, geseufzt, um deutlich zu machen, wie schwer es ist, durchzudringen zu den Menschen, die alle denken, sie kennen die Wahrheit, aber ihnen gar nicht wirklich kennen. Und dann hat er gesagt: „Ephata!“, öffne dich. Und das war nicht einfach nur so öffentlich, sondern so „Ephata!“, öffne dich gründlich. Ja, er hat sich gewünscht und gebetet, dass nicht nur die Ohren dieses Mannes nicht gründlich öffnen, sondern dass sich die Herzen öffnen, wirklich öffnen und ich somit ihren eigenen Traditionen entlang gehen, sondern öffnen für Jesus. Und dann konnte der Mann wieder sprechen und die Begeisterung war groß.

[5:54] Jetzt schauen wir mal, was hier in Vers 29 noch ergänzt wird. Also nicht nur kommt dieses jetzt an den See. Die Geschichte hier in Matthäus erwähnt nicht den Taubstummen, diesen Mann, der geheilt worden ist, sondern hier wird etwas anderes jetzt berichtet, dass quasi nach dieser Heilung jetzt auch noch stattfindet. Er ist am See Genezareth und was macht Jesus? Er geht auf einen Berg und setzt sich. Es wird es aufgefallen, warum ist das bedeutsam? Er geht auf einen Berg und setzt sich. Das klingt erstmal, aber das sollten unsere Antennen ausfahren. Jesus setzt sich auf den, geht auf den Berg und letztlich, woher kennen wir dieses Bild, dass Jesus auf einen Berg geht und sich hinsetzt? Von der Bergpredigt. Das gibt's nur sonst bei der Bergpredigt und das ist auch Matthäus. Ja, Matthäus könnte man nachlesen, wo ist der Anfang von der Bergpredigt. Eines Bibelquiz könnte Matthäus 5 Vers 1 sein. „Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm.“ Also in der Bergpredigt hat Jesus aufgrund der Volksmenge einen Berg gesehen, ist auf den Hügel gegangen und hat sich dort hingesetzt. War das, sich hingesetzt? Wisst ihr noch, was man sich hingesetzt hat? Man hat sich Jesus hingesetzt. Das haben wir damals mal lang und breit, ausführlich studiert, warum hat sich Jesus hingesetzt bei der Bergpredigt? Hmm. Er wollte mit den Jüngern sein, ja, zum Erklären, warum man sich nicht hingestellt, zu erklären hat die Rede. Was soll ich das meinen? Predigt auch machen, dem auch die Tendenz etwas länger zu werden? Nein, es gibt einen ganz spezifischen Grund. Genau, jüdische Prediger haben im Sitzen gepredigt. Jedes Mal, wenn Jesus gelehrt hat, heißt es, er setzte sich. Ja, als er in der Synagoge war, ist er aufgestanden, hat aus den Propheten vorgelesen aus Jesaja und dann heißt es: „Und er setzte sich, und alle Augen waren auf ihn gerichtet.“ Er saß vorne und hat angefangen zu predigen, hat es ausgelegt. Das heißt, später sogar mal, wenn er auf dem Boot war, ja, wenn die Volksmenge groß war, dann ist er auch das Boot gestiegen und hat sich gesetzt, um zu predigen. Das heißt, wenn hier steht, Jesus geht auf den Berg und setzt sich, dann predigt er. Wichtiger Punkt. Wo befinden wir uns noch mal hier in Matthäus, in Matthäus 15? Welcher Gegend ist nun mal nur wiederholen, dass die Gegend nicht gar nicht, wer das ist, immer noch die Kulisse ist, aber am See Genezareth, ja, haben sie von Galiläa. Erinnert euch an letztes Mal, ist auf der anderen Seite, auf der die Dekapolis, im heimischen Gebiet. Die Bergpredigt wurde vorgehalten in Galiläa, auf der Westseite, da wo mehr Juden waren, da wo viele Leute ihn kannten, auch und wo viele Menschen die bekannten Jesus. Wir wissen jetzt nicht genau, was er hier gepredigt hat, aber es ist jetzt nicht so abwegig, dass er viele ähnliche Dinge gepredigt hat, wie er sie auch bei der Bergpredigt und sonst auch gepredigt hat. Ja, der erste Punkt hier, Jesus und Matthäus macht das ganz bewusst durch die Sprache etwas sagen können. Jesus lehrte, er sagt, Jesus setzt sich auf einen Berg und also geht doch ein Werk und setzt sich, um deutlich zu machen, dass was Jesus in der Bergpredigt zu den Galiläern gepredigt hat, ist nicht auf Galiläa beschränkt. Jesus und das war den Jüngern er ganz seltsam. Hat kein Problem damit, auch in griechischen Städten dasselbe zu predigen. Also das schon mal ein interessanter Punkt. Es ist auf heidnischem Gebiet und trotzdem wird von der Sprache her die Bergpredigt assoziiert.

[10:23] Schauen wir weiter, Vers 30. Was passiert denn hier? Vers 30, wer mag mal lesen?

[10:48] Genau, es dann also, da kommen jetzt große Volksmengen und um ein Gefühl zu geben, wie groß die sind, das heißt, ja, die bringt all ihre Kranken. Was das für Kranke diese mitbringen? Was für Kranke bringen sie mit? Blinde, Lahme. Und dann heißt es, was machen sie mit diesen Kranken? Sie bringen zu Jesus. Und was machen sie mit den? Sie legen sie zu den Füßen von ihm. Ihr euch vorstellen könnt, was das, was das heißt oder wie das funktioniert. Man dort wird man denkt, okay, Jesus sitzt dort und dann bringen sie die und legen sie so vor die Füße. Oder das Griechische ist ziemlich spannend. Das Griechische sagt, sie haben sie vor die Füße von Jesus geschleudert. Nicht um auszudrücken, dass sie sorglos waren, so ist mir doch egal, sondern um auszudrücken, es waren so viele, da kam so viele Kranke und haben gesagt: „Oh je, die kommen auch, die kommen auch.“ Die haben die Leute also bildlich gesprochen, förmlich vor die Füße geworfen, ja, mit „Heil ihn auch, Herr, heil ihn auch!“ Das ist so ein anderes, war nicht jetzt so gesittet, so jeder kommt dann, sondern alle wollten die Gläubigen vor die Füße kommen. „Bitte, Herr, heil ihn!“ Ja, um das zeigt also, was für ein Gedränge da gewesen sein muss. Und hatten wir schon irgendwo mal gesehen, dass Jesus von Volksmengen bedrängt gewesen ist oder war, dass wir zum ersten Mal in seinem Leben der Fall? Diesmal von Volksmengen bedrängt gewesen. Immer wieder. Oder wir schauen uns mal ein paar Beispiele an. Matthäus Kapitel 4, Matthäus 4 und dort Vers 23 und 24. Matthäus 4 Vers 23 und 24, da heißt es: „Und Jesus durchzog ganz Galiläa, er lehrte in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. Und seine Ruhm verbreitete sich in ganz Syrien, und sie brachten alle Kranken zu ihm, die von manchen Krankheiten und Schmerzen geplagt waren, und Besessene.“ Also Matthäus 4, wo hat das stattgefunden, diese großen Volksmengen, wie alle ihre Kranken bringen? Wo war das hier gewesen? In Galiläa. Also in Galiläa, große Volksmengen, alle wollen geheilt werden. Noch ein Beispiel, Matthäus Kapitel 11, Matthäus Kapitel 11 und dort Vers 4 und 5. Das war damals, als Johannes der Täufer aus dem Gefängnis die Frage gestellt hat. Erinnert euch daran, ja, als Johannes selbst plötzlich Zweifel bekommt, ist Jesus der Messias oder nicht? Ja, und er sendet seine Jünger und dann kriegt er folgende Antwort. Wer mag mal lesen in Vers 4 und 5?

[13:54] Glaubt Jesus, sagt: „Schaut euch um, so viele Menschen hier, alle werden geheilt.“ Wo hat das stattgefunden in Matthäus 11? Welche Gegend?

[14:10] Steht direkt im Text, aber ist das auch in Galiläa? Das war alles in seinem Dienst, der in Galiläa. Da kamen dann die, die, die Jünger von Johannes. Schauen wir doch in Texten, Markus 1, Markus 1 und dort Vers 32 bis 34. „Als es aber Abend geworden war und die Sonne untergegangen war, brachten sie alle Kranken und Besessenen zu ihm. Und die ganze Stadt war vor der Tür versammelt.“ Schlecht, dass man vorher die ganze Stadt vor einer Tür, alle, dann muss ein Gedränge gewesen sein. Könnte vorstand, alle, ich will auch dran kommen. Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus und ließ die Dämonen nicht reden, denn sie kannten ihn. Wo fand das statt in Markus 1? Genau. Und in welcher Stadt war das, wo hat Petrus ein Haus gehabt? Kapernaum und Kapellen liegt wo? In Galiläa. Ihr merkt schon, das Muster, oder? Galiläa. Okay, und noch ein Text in Lukas 6, Lukas Kapitel 6 und dort Vers 17 bis 19.

[16:19] Gebt euch einen Tipp, das ist direkt vor der Seligpreisung, vor den Strecken von der Bergpredigt. Lukas 6 Vers 17 bis 19. Der manchmal lesen.

[23:09] Ganz genau. Was ist die Reaktion der Menschen, als sie sehen, dass Jesus alle heilt? Sie preisen, sind verwundert. Was haben übrigens die Menschen in Galiläa gesagt, wenn sie das gesehen haben, was Jesus tut? Was steht da so immer? Etwas ahnt, was denkt ihr, was dort steht? Das haben die Menschen gemacht, wenn sie gesehen haben, dass Tote lebendig werden und das Blinde sehen und das Lahme springen. Was haben die Menschen gesagt? Genau dasselbe. Gesagt, das heißt, sie verwunderten sich, sie erstaunten über alle Maßen, sie priesen Gott. Ja, Matthäus sagt, schaut die Heiden haben sich nicht alles genommen. Hieß es, dass wir alle gleich? Ich glaube, zwei Beispiele. Das hat man in Matthäus, in Matthäus 9 Vers 8. Das ist bei der Heilung des Gelähmten, erinnert euch daran, ja, das waren Galiläa auch, wo dieser, wo die Freunde den Gelähmten durch das Dach durchgebracht haben, ja, und dann heilt Jesus ihnen. Wie heilt ihn? Ist das noch sein Herz, erst ein herzlich war, oder war der Gelähmte schon vorher hört? Das ist...

[24:19] der gelähmte schon vorher hört, das ist alles, was ich brauche. Und dann hat er seine Beine geheilt als Zeichen für die Erlösung. Für die Pharisäer, damit die das verstehen. Und dann steht in Vers 8, 17: „Er stand auf und ging heim.“ Und dann heißt es in Vers 8: „Als aber die Volksmenge das sah, was haben sie gemacht? Sie verwunderten sich und priesen den Gott, der es solche Vollmacht den Menschen geben.“ Also hier ist das ein Wunder in Galiläa. Sind viele Menschen, die sagen: „Wow, unglaublich! Preiset den Jesus!“ Ein Wunder bei den Griechen, die sagen: „Wow, Präsident, keinen Unterschied.“ Die Tatsache, dass die Geschichte so ähnlich klingt, ist eigentlich die ganze Plante daran, weil wir eben im Ausland sind.

[25:02] Schauen wir noch eine Stelle an in Lukas 7, wieder in Galiläa, sozusagen im Vergleich. In Lukas 7 und dort Vers 16: Lukas 7 ist die Geschichte von dem Jüngling von Nain. Könnte ich daran erinnern? Eine Witwe bringt ihren einzigen Sohn auf einer toten Bahre aus der Stadt heraus. Und das war ein besonderes Wunder von Jesus, weil das war die erste tote Auferstehung, die wir hier tot auferweckt, wie wir der Bibel von ihnen berichtet haben. Und schaut mal, was die Reaktion der Menschen ist in Vers 15 und 16. Der manchmal fast fünfzehn, sechzehn lesen.

[26:11] Aha, interessant. Also wieder, dass sich verwundert sich, ja, sie hat unglaublich. Ja, sie preisen wieder Gott. Und aber dann sagen sie noch was Interessantes, nicht nur preisen sie Gott, sondern sie sagen: „Ein großer Prophet ist aufgestanden und Gott hat sich seines Volkes.“ Sie sagen: „Hier, und das ist die interessante Idee, sie sagen: Gott kümmert sich um sein Volk.“ Warum sagen sie das? Warum sie sagen: „Die Leute in Galiläa, Gott hat sein Volk besucht, weil sie sich als sein Volk sehen.“ Nervt sie? Sie sagen: „Wir sind das Volk Gottes.“ Hat ihr Mandant Übersetzung? Also bei mir steht nicht angenommen, sondern er hat ein Volk heimgesucht. Ein schönes Beispiel dafür, dass „heimsuchen“ nicht immer negatives. „Heimsuchen“ klingt immer so negativ, aber was heißt eigentlich „heimsuchen“?

[27:12] Ja, zu Hause aufsuchen. „Heimsuchen“ bedeutet, jemanden zu Hause zu besuchen. Deswegen sagt Gott, sagt Josef: „Gott wird euch heimsuchen hier in Ägypten, wo durchaus Ägypten herausragen.“ „Heimsuchen“ bedeutet, Gott, Gott kommt nach Hause. Die Idee hier ist, die Menschen in Galiläa haben gesagt: „Mit dem, was wir sehen, haben wir den Eindruck, dass Gott sein Volk, das Volk Israel, besucht. Gott hat sich seines Volkes angenommen.“ Aber jetzt, habt was hätten die Jünger dazu gesagt, wenn sie es gehört haben? Als die vor ihr seid Petrus, Johannes oder Philippus und gehört, wie alle Leute sagen: „Gott hat sich seines Volkes angenommen, er tat etwas für Israel getan.“ Was hätten die Jünger wohl gesagt? „Gott hat sich seines Volkes angenommen.“ Aber jetzt, was ist das Problem hier in Kapernaum? Ist das Volk Gottes ist nicht das Volk, ist nicht Israel. Und trotzdem macht es etwas.

[28:09] Weniger. Er macht genau das Selbe. Er predigt genauso wie gern er jetzt kommt. Genauso viele Leute, die hinter den Layer er heilt, genauso wie im Galiläa. Und die Leute sind genauso begeistert wie in Galiläa. Es gibt keinen Unterschied, außer dass sie halt anders heißen. Und das sind uninteressant, weil wir gerade gesehen haben, weil direkt davor Jesus bei der syrophönizischen Frau auch schon dieses diese Lehre, diese Idee anbringen wollte. Denk mal ein bisschen weiter, denk nicht nur innerhalb von Israel, denk mal auch an die Heiden. Man sieht sozusagen, wie Jesus das auch mit System macht. Jesus verlässt Galiläa nicht einfach, weil er keine Lust mehr auf Heilen hat, sondern er will ein bisschen seinen seinen Wirkungsbereich erweitern, so dass die Jünger so langsam hineinschnuppern in die Idee, dass es außerhalb von Israel auch noch Leute gibt, die man retten könnte. Ja, weil Jesus möchte sie vorbereiten darauf, dass sie irgendwann mal nach Äthiopien gehen und nach Indien gehen und nach Spanien gehen.

[29:02] Und das war für die schon für die Bürger schon ganz interessant, weil wie kann man jetzt das erklären? Hat jetzt Gott auch die dicke Bohnen gesucht, ist etwa die DKB listen das Recht auch sein Volk? Das haben die wahrscheinlich gar nicht so richtig annehmen wollen, aber das sind so die Gedanken, mit denen sich jetzt auseinandersetzen müssen. Und dann schaut mal in Markus, in Matthäus Studio, Matthäus 15. Da gibt es eine interessante Formulierung. Da heißt es nicht einfach: „Die preisen Gott“, sondern wie wir das beschrieben hier von Matthäus, sie priesen wen? Sie priesen ihn, Vers 31: „Sie priesen den Gott Israels.“ Also, wenn du das liest, welche Idee bekommt ihr hier? Heißt, die Menschen der Dekapolis, sie preisen den Gott Israels. Welche Idee wird damit verknüpft? Ja, sie preisen einen Gott, den sie so gar nicht kennen. Wie die Heiden preisen den Gott Israels. Der Begriff „Gott Israels“ kommt in der Bibel 173 Mal vor, habe ich heute nachgeschaut. Oder 370 Mal. Und von diesen 173 Mal sind es 171 Mal im Alten Testament, immer im Volk Israel, der Gott Israels, der Gott Israels. Ja, das ist so national. Der Gott Israels. Und dann kommt es einmal noch in Lukas vor. Schon mal in Lukas Kapitel 1, das ist nur zweimal im Neuen Testament, der Gott Israels. Nur zweimal. Einmal in Lukas 1 und schaut mal in Vers 67 und 68. Lukas 1, 67 und 68: „Und sein Vater Zacharias, dessen Vater ist, dass Johannes der Täufer, sein Vater Zacharias wurde mit heiligem Geist erfüllt, weiß sagte und sprach: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat wen besucht? Sein Volk.“ Also auch hier denkt der Zacharias bei Gott Israels immer noch an Israel, sein Volk.

[31:13] Und das einzige Mal, wo ist jetzt quasi außerhalb von Israel ist, ist hier in Matthäus 15, wo die Griechen, also die Menschen, die Heiden, die also größtenteils Heiden sind, hier in der Dekapolis, die sagen: „Getrieben sei der Gott Israels.“ Die ahnen ja selbst, und die haben das Gefühl, dass sie gar nicht dazu gehören. Ja, weil die Juden immer gesagt haben: „Ihr seid Heiden, wir sind Juden.“ Und deswegen sagen sie nicht: „Unser Gott“, zu sagen: „Euer Gott.“ Das ist ja, ist ja fantastisch. Etwas, er tut durch Jesus, durch den Dienst von Jesus lernen die Heiden jetzt den Gott Israels kennen. Und Jesus macht überhaupt keinen Unterschied.

[31:50] Es ist interessant, dass Jesus mit den Gläubigen genau so umgeht, wie mit den Ungläubigen. Er sagt sie nicht: „Ich heile hier weniger oder ich predige hier nicht oder so.“ So wie er predigt und wir heilt, machte das in Galiläa ohnehin kaputt. Hier denkt manchmal, wir müssen uns zu den Adventisten auf eine Art predigen und dann zur Welt, Menschen vielleicht ganz anders. Ja, so als ob das zwei verschiedene Dinge sind. Und als und man muss mit den einen so reden, mit anderen so reden. Und natürlich stimmt es, dass wir sozusagen vielleicht überlegen müssen, sie viel weiß jemand schon. Ja, das hat dieses aufgemacht, hat aber Gleichnisse gesprochen. Aber die grundsätzliche Arbeitsweise des Evangeliums für alle gleich. Alle brauchen es auf dieselbe Art und Weise, mit demselben Inhalt.

[32:39] Und interessanterweise, woher kommt diese Idee, der Gott Israels? Und das vielleicht noch ein bevor zum Schluss kommen. Schaut er mit mir in 1. Mose 33. 1. Mose 33, das ist eine interessante Geschichte. In 1. Mose 33, Vers, genau ab Vers 17, haben wir Jakob. Der ist gerade wieder nach Kanaan gekommen und er hat gerade was ganz Besonderes erlebt. Was hat er gerade erlebt? Direkt davor, welche große Geschichte von direkter vor.

[33:23] Die Geschichte der Kampf am Jabbok, wo aus Jakob Israel wurde. Ohne Herr, euch daran nicht wahr. Durch seine Bekehrung, also wirkliche, tiefgründige Bekehrung, als er gesehen hat, dass Gottes Segen entscheidend ist. Ja, das an ihm festhält und sagt: „Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.“ Und dann trifft er so ja. Und Gott hat alles ins Gute gewendet. Und jetzt lesen wir weiter in Vers 18: „Und Jakob kam wohlbehalten bis zu der Stadt Sichem, die im Land Kanaan liegt, nachdem er aus Pnuel gekommen war. Und er lagerte sich der Stadt gegenüber. Und er kaufte das Grundstück, auf dem er sein Zelt aufgeschlagen hatte, von der Hand der Söhne Hemors, des Vaters des Hemor, für 100 Kesita. Und er errichtete dort einen Altar, den nannte er: „El-Elohe-Israel“, der Gott Israels.“

[34:16] Wo war dieses, wo wir diese Altar aufgebaut? Auf dem Grundstück, genau. Wo lag das Grundstück? In der Stadt Sichem. Und wohl sicher in Kanaan. Und zwar im heidnischen Kanaan. Jetzt wichtig, da ist also Jakob, oder lebt inmitten von Heiden. Und er kaufte ein Grundstück und baut einen Altar und sagt: „Das ist er, Gott Israels.“ Was hat er wohl damit bezweckt, dass er mitten unter den Heiden einen Altar errichtet mit dem Titel: „Der Gott, der Gott Israels“?

[34:53] Genau. Diese Altäre, die Abraham, Isaak und Jakob bauen, diese haben immer missionarische Funktionen. Werden sollen immer ein Licht sein für die Heiden. Und Jakob sagte interessanterweise nicht: „Der Gott Abrahams oder Gott Isaaks.“ Er sagt auch nicht: „Der Gott Jakobs.“ Er sagt: „Er, Gott Israels“, um deutlich zu machen: „Ich habe diese Erfahrung gemacht.“ Meine Frage an euch: Hat dieser Altar, der hieß: „Der Gott Israels“, hat er eine sehr lang anhaltende positive Wirkung auf die Heiden, auf die Kanaaniter gehabt?

[35:30] Als Jakob diesen Altar baut, hatte er gehofft, dass durch diesen Altar die Kanaaniter irgendwie einen Gott besser kennenlernen. Oder ist es dazu gekommen? Wenn er ein bisschen eure Kenntnis von 1. Mose spielen lasst, ist es dazu gekommen? Hat dieser Altar eine gute Wirkung erzielt? Ich gebe den Tipp hier: Könnte mal eines nächste Kapitel schauen, was da passiert war. Es wie geht die Geschichte weiter? Was passiert? Die Dienerin, die Tochter von Jakob, wird vergewaltigt. Und dann sind die beiden Söhne Simon und Levi, die haben eine perfide Idee. Scheinen angeblich einen Bund mit den machen zu wollen, nur um die gesamte Stadt auszurotten.

[36:16] Die ganze Stadt sind getötet. Ja, was sagt Jakob dann? Hat Jakob noch Lust dazu? Bleiben, er gibt meinen Namen stinkend gemacht vor dem Kanaaniter. Er hat es gefürchtet um sein Leben. Die Chance, dass jetzt die Kanaaniter sagen: „Oh wow, der Gott Israels, das ist ein toller Gott, den wollen wir auch angehören.“ Denke die Kanaaniter dachten: „Das ist aber eine attraktive Religion. Die bieten uns an, dass wir Juden, also dass wir das der Israeliten werden.“ Hier, die beschneiden uns und anderen umgebracht. Denkt dran, ich war das war ein bisschen ein quasi Missionsangebot. Man hat ihnen gesagt: „Bis schneidet euch, dann gehört ihr jetzt dem Volk.“ Ja, okay, alles klar. Sie haben es auch mit ein bisschen falsch, ohne Hintergedanken gemacht. Sie wollten einfach sich bereichern, aber sie hat sich schneiden lassen.

[36:55] Lassen. Sie haben umgebracht, als sie gerade sich nicht wehren konnten. Wie viele Touristen hatten, wie viel Kanaaniter hatten jetzt noch Lust, sich beschneiden zu lassen? Ja, also Simeon und Levi haben mit ihrer Aktion der Mission einen richtigen Riegel vorgeschoben. Das heißt, Jakob verstand gehabt, obwohl Länder haben das Grundstück gekauft hat, ist er wieder weitergezogen. Die Geschichte wird selten studiert, aber die sind weitergezogen. Er sagt: „Also, ich habe Angst um mein Leben mehr.“ Er hatte einen Altar gebaut, der der Gott Israels, aber durch das Verhalten der Gläubigen war das verpufft.

[37:31] Da gibt es eine interessante Lehre. Nämlich, wir können noch so viele Altäre bauen, Gemeinden gründen, Evangelisation halten, Vorträge zu stellen, was er sich, was tun Traktate verteilen. Ja, Büchertische machen. Wenn dann unser Leben so ist, dass die Leute sagen: „Also, das ist ja eine Katastrophe, das ist ja bloß nichts damit.“ Dann ist das größtenteils umsonst. Und jetzt, das ist wohl das erste Mal dieser Begriff auftaucht, der Gott Israels. Und jetzt über viele, viele, viele Jahrhunderte später sehen wir Jesus wieder unter einem anderen Ort anbieten. Aber er lebt jetzt das Evangelium so aus, dass die Leute kaum genug vor dem kriegen, kann ja. Die rennen buchstäblich die Bude ein. Die schmeißen die haben die Kranken vor die Füße und preisen den Gott Israels.

[38:27] Man sieht also, das hat man jetzt nicht gedacht auf den ersten Blick, dass dieser kurze Abschnitt ein Kontrast zu der Geschichte von erst 34 und die praktische Lehre für uns ist. Wir wollen nicht nur die Wahrheit verkündigen, sondern sie so verkündigen, dass die Leute das auch attraktiv finden, dass sie das gerne hören. Herr, dass die Stort ist. Das möchte ich ja. Und ich glaube, je mehr wir mit Jesus leben und je mehr Jesus durch uns durch scheint, desto mehr werden Leute sagen: „Das mache ich auch.“

[39:03] Nun, zum Schluss. Wir haben heute schon gesehen, als Nada und Apricot und Moses und Aaron und 70 Ältesten auf den Berg Sinai gestiegen sind. Da haben wir gesehen, sie aßen und tranken und sie sahen den Gott Israels. Damals haben nur 75 Leute quasi ihn gesehen. Der Rest nicht. Aber jetzt sehen ihn nicht nur alle Juden, sogar die Heiden können den Gott Israels. Die Heiden wahrscheinlich nicht mal geahnt, dass die wirklich den Gott Israels zu sehen. Ja, sie haben nur gedacht: „Gepriesen hat er, Gott Israels, er diesen Propheten gesandt hat.“ So, aber sie ahnen gar nicht, dass der Gott Israels direkt vor ihnen ist. So nahe, dass sie es gar nicht begreifen können. Und oder noch gar nicht sehen.

[39:52] Und das zeigt uns eigentlich, wie Gott ist. Er ist uns näher, als wir denken. Und wenn wir schon länger preist den Herrn, ja, für das, was er getan hat, ist er uns nie, als wir glauben. In vier Wochen werden wir uns dann anschauen, wie diese Geschichte weitergeht, weil da jetzt dann eine bekannte Geschichte sich anschließt. Ich schließe mit allen weit. Sie sagt: „Jesus ging auf den Berg, und eine große Menge kam zu ihm. Sie brachten ihre Kranken und ihre Lahmen und legten sie ihm zu Füßen. Er heilte sie alle. Und die Menschen, so heidnisch wie sie waren, priesen den Gott Israels.“ Fertigten ihn. Wenn wir die Methode Jesu anwenden für die Menschen da sein, ihnen die Wahrheit auf eine freundliche, attraktive Weise da bringen und auch für ihre Gesundheit sorgen, Gesundheitsbotschafter, dann werden die Heiden genauso begeistert sein, also alle, die suchen. Alle suchen in Heiden genauso begeistert sein, wie alle Suchenden in der Gemeinde. Und das ist eine gute Ermutigung. Der Abschnitt ist nur kurz, unscheinbar, aber eigentlich voller Bedeutung für unsere Mission. Wenn wir Jesu Methode annehmen, dann funktioniert sie überall in Galiläa und Kapernaum.

[41:14] Man noch gemeinsam beten. Dass uns in der Klinik. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du ein Gott bist, dessen Prinzipien und dessen Liebe auf der ganzen Welt gleich ist. Egal, wer wir sind, ob wir in der Gemeinde aufgewachsen sind oder frisch dazu gekommen sind. Egal, ob wir wie viele Generationen schon adventistische Vorfahren hatten oder aus einer völlig weltlichen Gegend kommen. Was immer unser Umstände sind, das Evangelium und deine Liebe und deine Geduld mit uns und ein Wunsch, uns zu heilen, ist immer dasselbe. Gibt, dass wir von Jesus lernen, wie man Menschen erreicht, die ja wenig von dir wissen, Herr. Wir sind umgeben von Menschen, die kaum bis gar nichts von dir wissen. Und du willst sie alle erreichen, willst durch uns erreichen. Also möchten wir uns dein Leben der die Hände geben und ich bin, dass du durch uns zu Menschen sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu.


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