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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die „Zeichen der Zeit“ und die Ereignisse rund um die Speisung der 4000. Er beleuchtet die geografischen und historischen Hintergründe, wie die Dekapolis und Magdala, und erklärt die Bedeutung der beteiligten Gruppen wie Pharisäer und Sadduzäer. Ein zentraler Punkt ist die kritische Haltung der religiösen Führer gegenüber Jesus und ihre Forderung nach Zeichen, die er als Versuchung und Ausdruck von Unglauben entlarvt.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass Sie alle heute Abend da sind und schön, dass Sie jetzt live eingeschaltet haben auf www.joelmedia.de. Auch heute gibt es eine interessante Geschichte, eine, die uns einiges auch zu sagen hat für unsere Zeit. Falls es Ihnen geht, jedes Mal, wenn ich die Evangelien studiere, stelle ich fest, was für Schätze darin verborgen sind. Und wenn man das gründlich anschaut, kann man unglaublich viel über Jesus lernen. Das wollen wir heute tun. Wir möchten gemeinsam mit einem Gebet starten und uns dann über die Zeichen der Zeit unterhalten. Lasst uns gemeinsam in die Knie.

[1:15] Lieber Vater im Himmel, danke so sehr für dein Wort und dass in jedem Vers, in jeder Geschichte solche Schätze der Wahrheit verborgen sind. Danke, dass wir Jesus immer besser kennenlernen können, je mehr wir sein Leben studieren. Und dass wir wissen dürfen, dass durch das Anschauen wir verwandelt werden durch den Heiligen Geist, der jetzt zu uns sprechen möchte. Wir danken dir, dass du mitten unter uns bist und dass du zu unserem Herzen sprichst. Und wir freuen uns auf das, was du uns heute sagen möchtest. Im Namen Jesu bieten wir.

[1:53] Einen Schlag. Würde nie auf Matthäus Kapitel 15. Und wie immer wollen wir uns kurz noch einmal vergegenwärtigen, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Wir haben letztes Mal eine Geschichte studiert, die zu den weniger gepredigten gehört, weil sie fast identisch ist mit einer anderen Geschichte. Wir haben letztes Mal welche Geschichte studiert? Wir haben studiert die Geschichte der Speisung der 4000. Und die Speisung der 4000 klingt fast genauso wie die Speisung der 5000. Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied, der die ganze Geschichte in ein ganz neues Licht rückt, nämlich: Es waren Heiden und nicht Juden.

[2:36] Und der Punkt unter anderem ist der, dass Jesus die Heiden genauso behandelt wie die Juden. Obwohl die Jünger sich das nicht vorstellen können. Ja, als Jesus sie fragt, wo, also lasst uns Essen geben, das, fragen sie, woher sollen wir das nehmen? Sie können sich nicht vorstellen, dass Jesus für die Heiden ein Wunder tut. Die für die Juden aber genau das macht Jesus. Und er ist vielleicht noch an welchem Ort oder wie die Gegend, wo diese Speisung der 4000 stattfand? Wo wir das gewesen, wie ich es diese Gegend, die zehn Städte, genau die Dekapolis, nicht wahr?

[3:17] Östlich vom See Genezareth. Ich weiß nicht, ob es mir heute gelingt, den See Genezareth einigermaßen zu zeichnen. Also, ungefähr sieht er aus und da ist die Dekapolis ist hier. Ja, hier ist die Dekapolis ist hier, hier ist Kapernaum und hier ist irgendwo jetzt leider hier ist Gar-die-lega. Das ist das ist hier Galiläa und hier ist die Dekapolis. Jetzt nehmen wir die Geschichte dort auf, wo wir aufgehört haben und gehen zu Matthäus 15, Vers 39. Matthäus 15 und dort Vers 39. Wer mag das mal lesen?

[4:13] Genau von Magdala. Also, erst einmal entlässt die Volksmenge. Hier ist jetzt ein Unterschied zur Geschichte von der Speisung der 5000. War bei der Speisung der 5000 war noch etwas passiert, was hier nicht passiert ist. Was war bei der Speisung der 5000 noch passiert? Dann, als er die, wollten ihn zum König krönen. Er und Jesus muss dann die Jünger schon vorschicken im Boot. Ja, und er muss dann ganz viel überredungskunst die Leute alle nach Hause schicken und muss deswegen später dann auf dem Wasser gehen, weil das Boot schon vor.

[4:51] Warum gibt es hier keine öffentliche Bewegung, Jesus als König zu gründen? Das sind genau die, erwarten keinen König über Israel. Deswegen kommen die gar nicht auf die Idee, ihn zum König zu krönen. Also, die Geschichten sind ganz gleich, nur dass die Heiden sich richtig verhalten und zu sehen und nach am Ende. Und Jesus steigt dann das Boot und er fährt in die Gegend von Magdala. Hat jemand von euch irgendeinen blassen Schimmer, wo Magdala liegen könnte? Also, hier ist die Dekapolis, hier irgendwo sind wir gewesen. Ja, so könnte vielleicht eure Meinung nach Magdala liegen.

[5:29] Weiß jemand, welche berühmte Person aus Magdala kam? Maria Magdalena. Deswegen heißt die Maria Magdalena, die Kameras Magdala. Weiß jemand von euch? Vielleicht habt ihr auch eine Karte in der Bibel, wird südlich von Was hier ist Magdala. Genau. Es gibt hier so eine Ebene, so paar Kilometer lang. Das ist die Ebene Genezareth. Dies also sind keine Vögel, sonst ist alles die Hügellandschaft. Hügel, Hügel, Hügel, aber hier ist eine Ebene, die ist ganz fruchtbar und ganz viele Bäche und Flüsse.

[6:10] Der Josef, das war ganz begeistert davon. Und ganz hier am südlichsten Ende dieser Ebene liegt Magdala. Also, Jesus ist hier irgendwie so mit dem Schiff hier rüber. Man weiß nicht genau, wie direkt zur Stadt oder vielleicht ein bisschen an die Seite, hier in die Gegend. Jedenfalls in die Gegend von Magdala ist er. Bekommt Magdala ist eigentlich das griechische von Migdal und der Mittel heißt Tor. Ja, und das ist der Name. Die Stadt war relativ neu. Also, im Alten Testament gibt es die Stadt noch gar nicht. Die war erst so im zweiten Jahrhundert vor Christus entstanden, also als Siedlung.

[6:50] Und deswegen relativ neue Stadt. Jetzt gibt es aber eine interessante Sache, die man bedenken oder die man wissen sollte. Schaut man mit mir in den Parallelbericht in Markus, in Markus Kapitel 8 und dort Vers 10.

[7:02] Falls ihr da mal drüber gestolpert. In Markus 8, Vers 10, da steht "nicht was". Genau, dann mal "Notar" ist. Ist können jetzt irgendwie anders als Magdala. Und bei Manutag kommt in der gesamten Bibel und in der gesamten restlichen Literatur dies überhaupt nur an dieser Stelle vor. Deswegen weiß kein Mensch so richtig, was dieser Ort bedeuten soll. Also, es kann, es gibt mehrere Theorien. Eine Theorie sagt, dass das quasi das ist, quasi derselbe Ort ist, es nur ein anderer Name ist vom selben Ort.

[7:47] Eine andere Theorie, es gibt hier in der Nähe ein Dorf, denkt so noch Ruinen von, dass man ausgegraben hat. Das ist ein Kilometer entfernt. Das könnte dieses Dorf sein, da immer Notar. Oder es gibt auch die Theorie, dass diese ganze Gegend hier, ja, diese ganze Gegend sozusagen sodann mal genannt worden. Das ja, also die, es gibt einen, einen Touristen, hätte ich beinahe gesagt, jemand, der im 17. Jahrhundert mal die Gegend besucht hat und der besagt, gesagt hat, er hat die Stadt getroffen, Magdala in der Gegend der Monuta. Also, möglicherweise, es ist dieselbe Gegend, nur man weiß nicht ganz genau, was mit diesem Ort hier gemeint ist.

[8:23] Aber ungefähr hier muss das gewesen sein. Übrigens, für alle, die sich mit Markus auskennen, ist euch ein Wort aufgefallen? Sogleich. Der für alle, die vielleicht nicht so auf der Wand, der Markus hat ein Lieblingswort, das ist "sogleich". Ja, das ist das kürzeste Evangelium, dass es die Predigt. Es predigt Material von Petrus und Markus enthält vor allem Wunder, keine Predigten, keine leeren Wundertaten. Aktion und sein Lieblingswort ist "zugleich". Wenn ihr mal Markus lest, Mann, "sogleich, sogleich, sogleich, sogleich".

[8:55] Zugleich steigt er in das Boot mit seinen Jüngern. Wichtig, Jesus nicht alleine, sondern mit seinen Jüngern. Und sie kommen jetzt diese Gegend von deiner Notar, von Magdala. Und hier spielt jetzt unsere Geschichte, die wir jetzt aber wieder in Matthäus weiter. Diese Matthäus 16 und dort Vers 1. Wer mag, dass?

[9:21] Okay, was ist an diesem Vers interessant und besonders? Irgendwas, was hier nicht so gewöhnlich ist, was ich beim Lesen vielleicht auffällt. Genau. Normalerweise haben wir bisher in den Geschichten immer welche Gruppe kennengelernt? Die Pharisäer, die Pharisäer. Überall, wenn, wenn, wenn die Jünger ehren, auslaufen, sind die Pharisäer um die Ecke und sagen, warum tun sie das? Ja, wenn sie mit den Heiden, mit den Sündern essen, dann kommen die Pharisäer und sagen, warum es hier mit denen mit dem Sohne?

[9:51] Wenn ein Wunder geschieht, sind die Pharisäer nicht weit und sagen, wie in Matthäus 12, damals durch den Bub ist das entstanden. Die Pharisäer sind die ständigen Gegner von Jesus. Wo kamen schon mal die Sadduzäer vor bisher im Leben von Jesus?

[10:19] Okay, ich helfe euch. Noch gar nicht. Also, sattelte der Begriff ist ein bisschen, wie häufig man kommt jetzt gar nicht so unbedingt gleich drauf. Aber eben den gesamten Evangelien, wenn man die Geschichte von Jesus chronologisch anschaut, kamen die noch gar nicht vor. Nur bei der Taufe von Johannes, also als Johannes der Täufer gepredigt hat, da wird berichtet, dass die Pharisäer und die Sadduzäer kommen. Aber ansonsten im Leben von Jesus bisher haben nur die Pharisäer eine Rolle gespielt.

[10:44] Die Sadduzäer kommen dann später, fallen, wenn der Postgeschichte noch mehr. Was war der Unterschied zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern? Helfen, wer waren die Sadduzäer? Haben einige biblische Lehre nicht mehr geglaubt. Sie haben nicht an die Auferstehung geglaubt. Und was haben sie noch abgelehnt? Sie haben abgelehnt, dass es Engel gibt. Genau.

[11:06] Also, nicht an die Auferstehung geglaubt. Sie haben nicht geglaubt, dass es Engel gibt. Das war so ihre generelle theologische Grundhaltung. Das war nicht liberal, ja, und das war ihre politische Haltung. Das waren die ganzen Priester, ja, also die Leitung des Volkes war damals liberal. Die Priester des Volkes Israel, man alles Liberale. Und mit wem haben die sich sonst, mit wem haben die kuschel Kurs gefahren? Nicht mit einer, nicht mehr gewähren, sondern wem haben sie sich angebiedert?

[11:49] Die Sache zu den Römern. Genau, die wollten so sein wie die Welt. Ja, die haben so die griechische Philosophie und das griechische, die griechische Kultur aufgenommen und haben sich den Römern, mit den Römern gemeinsame Sache gemacht. Das Volk Gottes wurde regiert, größtenteils von Liberalen, die der Welt sehr offen standen.

[12:11] Mit wem hat Jesus die meisten Probleme? Den Verzehr warnen die Pharisäer, dass man die Konservativen. Das waren die, das Volk aufgestachelt haben gegen die Welt, gegen die Römer, gegen die St. Ja, das war ein Pharisäer. Es waren die, die Heiligen, ja, die sich für die, für die Werte eingesetzt haben und für die Bibel und für die Propheten und dass man Zehnten zahlt und soll nicht vom Geld oder von allem, was es gibt, nicht mehr. Und dass man sich west und kennt die ganzen Regeln der Pharisäer. Ja, die haben es über das Maß ausgetrieben.

[12:40] Und die waren ständig irgendwie mit Jesus fragt. Aber zum ersten Mal ins, also zumindest das erste Mal berichtet, muss man sagen. Also, zum ersten Mal lesen Evangelien, dass die Sadduzäer jetzt die Pharisäer und die Sadduzäer zusammenkommen. Das ist ziemlich erstaunlich, weil das eigentlich verfeindete Parteien sind. Die kommen hier gemeinsam in einer gemeinsamen Mission. Was, wie kommt es, dass, wie kann es sein, dass Pharisäer und Sadduzäer plötzlich gemeinsame Sache machen?

[13:16] Bei der Kreuzigung später genauso. Er da, hier sehen wir die ersten, die ersten, sagt man, die ersten Anzeichen dafür, dass die anfangen, gemeinsame Sache zu machen. Bei der Kreuzigung ist daher ganz extrem. Da machen sie mit den Römern, wie man so eine Sache. Wie kommt es dazu, dass Menschen, die eigentlich verfeindet sind, plötzlich gemeinsame Sache machen? Ein gemeinsamer Feind befreundet. Das sieht man später noch bei Herodes und Pilatus. Er, die waren Feinde, und als es ging um Jesus, wurde sie plötzlich Freunde. Und das sieht man in der Geschichte immer und immer wieder.

[13:48] Manchmal wundern wir uns, es gibt so viele politische und religiöse Streitigkeiten in der Welt. Wie soll das jemals eine Einheit werden? Aber der Kampf gegen Christus schweißt Feinde zusammen. Und hier sehen wir zum ersten Mal, jetzt sind wir knapp ein Jahr vor der Kreuzigung, zum ersten Mal Pharisäer und Sadduzäer gemeinsam mit allen.

[14:10] Weist, übrigens, genau, dass die Sadduzäer, das waren die Skeptiker und die Aristokraten, die Reichen, die Gebildeten, die Schönen. Und die, die Bibel, also die Engel, der das kann man ja nicht glauben. Ja, die haben so, dass alles rationalisiert. Ja, sowieso richtige klassische Liberale. Und dann sagt sie hier: Aber die Pharisäer und die Sadduzäer verbanden sich jetzt gegen Christus. Das gleiche sucht das gleiche, und das Böse, wo immer es existiert, verbindet sich mit dem Bösen, um das Gute zu zerstören.

[14:47] Also, dass das Böse jetzt im Herzen eines konservativen oder in einem liberalen Herzen, ja, wenn es, wenn der Böse ist, verbindet es. Ja, und deswegen hat Gott weniger Interesse daran, ob wir konservative oder liberale Theologie haben, sondern dass wir ein reines Herz haben. Auf das führt uns in alle Wahrheit dann durch den Heiligen Geist. Der Heilige Geist führt uns dann in alle Wahrheit.

[15:12] Aber schauen wir mal ein bisschen weiter. Können als Parallel, lasst euren Finger hier, beginnt ganz kurz nochmal zu Markus 8 in die Parallele. Und da heißt es jetzt von dem die Initiative ausgehen. Wer mag mal Markus 8 lesen, Vers 11?

[15:35] Okay, also die Pharisäer, da heißt es, die gingen hinaus, sehr also, es ist nicht Jesus, der sie sucht, sondern die Pharisäer und auch die Sadduzäer, wie wir wissen aus Matthäus, die suchen ihn. Mit welcher Intention? Was wollen sie? Warum wollen sie ein Zeichen? Wir haben in der Bibel schon öfter in den Evangelien Geschichten gelesen, wo Menschen ein Zeichen von Jesus wollten.

[15:55] Oder warum wollten meistens die Menschen ein Zeichen von Jesus? Wir wollten beweisen, ja, die wollten nicht glauben, aber hatten keinen starken Glauben und dann wollten sie irgendwie Beweis haben, dass sie auch wirklich glauben können. Ist das ihre Motivation? Wollen die glauben und sich sagen, aber wir sind uns ganz sicher, gibt es ein Zeichen, was?

[16:12] Ihre Motivation. Wir wollen streiten. Herr, die suchen den. Stars. Kennt ihr das auch? Gibt es Menschen, die suchen einfach den Streit? Die wollen gar nicht wirklich die Wahrheit wissen. Es gibt Leute, die sind total verwirrt und glauben ganz viel und und Unsinn. Aber wir wollen die Wahrheit wissen. Und gibt es Menschen, die wollen die Wahrheit gar nicht wissen? Die wollen nur streiten.

[16:36] Wollten ihn testen. Was sagt das Wort? Sie wollten ihn versuchen. Dieses Wort hier "versuchen" kommt auch zum ersten Mal seit längerer Zeit in den Evangelien vor. Vorher, dass das Wort "Parakletos" kam in den Evangelien erst an einer einzigen Stelle vor. Auch wenn er kein Griechisch könnt, könnt ihr raten, wo dieses Wort "versuchen" bisher vorging?

[17:03] Bei der Versuchung Jesu. Wer war da gekommen, um Jesus zu versuchen? Der Satan. Das heißt, wenn man jetzt die Bibel schließt, dann stellt man fest, Moment, Jesus, wo als der Satan kam, am Anfang, um den Jesus zu versuchen. Und jetzt zweieinhalb Jahre später kommen die Pharisäer und die Sadduzäer und machen genau dasselbe wie der Satan. Das quasi die Verbindung der ganzen einflussreichen Juden, konservative und liberale, um das Werk des Satans zu tun. Ziemlich, ziemlich krasse Sache.

[17:40] Vielleicht könnte in eurem Kopf und ein bisschen mitdenken, was das vielleicht alles so für Bezug auch auf die Endzeit haben könnte. Matthäus 16 haben wir gesehen, Vers 1. Sie traten dazu, versuchten ihn und verlangten, dass er ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen möge.

[18:00] Wir haben ja schon gesehen und schon gesagt, es gibt immer wieder so Geschichten, wo Menschen ein Zeichen gefordert haben. Fand ich noch andere Geschichten, wo Menschen ein Zeichen von Jesus gefordert haben, spontan.

[18:21] Später am Kreuz, genau bei der Tempelreinigung. Was war ein Zeichen zu stören, um sich quasi seine Autorität zu belegen? Ja, gar nicht so lange her war die Speisung der 5000. Und als er die 5000 gespeist hat, am nächsten Tag kommen die über den See zu ihm und sagen, was für ein Zeichen tust du? Mose hat uns mal da vom Himmel regnen, das war ein Zeichen. Tust du?

[18:40] Also, es ist ein Thema, das immer wieder vorkommt. Später sagt Paulus in erster Korinther 1, die 2: "Die Juden fordern Zeichen und die Griechen suchen Weisheit." Das war das.

[19:15] Wahrzeichen haben Zeichen, Zeichen. Aber hier ist es besonders krass, weil sie mit seiner bösen Intention kommen. Was uns Zeichen vom Himmel haben sie denn gedacht? Also, was muss man sich darunter vorstellen, als ein Zeichen vom Himmel?

[19:34] Verdunkeln die Sonne. In Weis sagt es, gibt ein Zeichen, an das sie möglicherweise gedacht haben, eines der größten Zeichen, dass jemals geschehen ist in der Geschichte Israels am Himmel. Die Sonne stand still in der Zeit von Josua.

[19:51] Nicht bei der Eroberung des Landes. Kann hat Josef an gesagt, hey, ich weiß, der, der User, das gleiche Problem wie wir. Manchmal der Tag schneller vorbei als man denkt. Ich war, man hat das Gefühl, man hat also viel zu tun. Er hatte die Armee noch zu besiegen. Der Tag war schon vorbei. Kraft, Herr ist ein Werk, dass die Sonne steht, steht. Er und die Sonne stand still.

[20:13] Und weltweit sagt, solche Dinge sind passiert, als ein Beispiel. Und sie sagt, so ein Zeichen haben die jetzt gefordert. Aber wie wir es sehen werden, nicht aus Glauben heraus, sondern aus böser Absicht.

[20:30] Hast du schon mal ganz kurz rekapitulieren. Bieten, denn Jesus kam, woher weißt du, Fächer gegen Kamera kam aus der Dekapolis. Das war ja gar nicht hier gewesen, oder? Bei den Heiden, vor allem die letzten Male mit dabei gewesen sind. Wobei denn davor gewesen, bevor der Dekapolis?

[20:51] Er war an der Grenze zu Sidon gewesen, an der Grenze bei den Heiden. Welche wen hat er da getroffen? Die syrische Frau, die kananäische Frau. Also, die Geschichte ist, Jesus trifft an der Grenze zu Phönizien die kananäische Frau, die hat einen Glauben. Wie kommen Israelis? Dann trifft er hier in der Dekapolis die Heiden und die bleiben drei Tage lang bei ihm, essen und wollen nicht von ihm gehen und sagen: "Gepriesen sei der Gott Israels."

[21:24] Und dann, nachdem er hier den größten Glauben überhaupt getroffen hat, bei einer Kannaniterin und die ganzen Heiden hier begeistert sind, geht er wieder nach Galiläa, in seine eigentliche Heimat. Und er trifft er die versammelte Leitung seines Volkes und die verhalten sich wie der Satan. Und sozusagen, als wenn man die Geschichte einander legt, wird man sozusagen eigentlich die Kraft, das ist, und es ist dem sagt Ellen White zusammengefasst, an der Grenze zu Sidon und sie dran war, seinen Geist erfrischt worden durch das Vertrauen der syrischen Frau.

[21:59] Die Heiden aus der Dekapolis hatten ihn mit Freude aufgenommen. Jetzt landete er wiederum in Galiläa, wo seine Kraft sich am aller deutlichsten gezeigt hatte und wo die meisten Werke seiner Gnade getan worden waren und seine Lehren gegeben worden sind. Und er ist mit verachtenden Unglauben hat man ihm begegnet. Und das hat jetzt seine Reaktion bei Jesus.

[22:23] Schaut mal, Markus 8, Vers 12. Als sie zu ihm kommen und das sagen, was ist seine erste Reaktion? Lesen wir Markus 8, Vers 12.

[22:46] Okay, jetzt ist gespannt, was seine erste Reaktion erzeugt. So das griechische sagte erst tief, also nicht so, sondern so. Das hat ihm so wehgetan. Er, Steve Jobs, gegeben, das mitbekommen. Okay, Frage, wo hat denn Jesus vor kurzem schon mal geseufzt? Bei der Heilung des

[23:12] schon mal geseufzt bei der Heilung des taubstummen? Das war nämlich, wo? In der Dekapolis. Jahren, gerade als er, bevor er sie runtergefahren sind, hier bei der Dekapolis, vor der Speisung der Fünftausend, war ja dieser Taubstumme gewesen, der geheilt und wisst ihr noch, Minister Taubstumm geheilt worden, mit den beiden, mit den Fingern in die Ohren, mit der Spucke auf die Zunge, oder hat Jesus gesagt: „Effata!“ Nicht du dich auch mehr? Und hat vorher hat er gesagt: „Und wir hatten gesehen, das war gar nicht so sehr für die Heiden, sondern er hatte sie beiseite genommen und die Jünger sollten etwas sehen.“ Er sollte sie, sollten sehen, wie sehr ist Jesus betrübt, sozusagen, dass irgendwie die Ohren verstopft sind.

[24:16] In beiden Fällen soll dieses dieses Wunder geschehen. Genau die Jünger, die Jünger werden sich in der Tat, Moment mal, wir haben Jesus gerade mal 16 sehen, er hat gesagt, als dieser Taubstumme geheilt wurde, ja und irgendwie dieses, ganz deutlich war irgendwie Jesus, du dich auf inhalt dieses Wort etwa heißt: „So, so richtig!“ Also nicht einfach nur: „Werde, werde offen!“, sondern so, so, so gründlich offen sein, also so richtig durchdringen. Ja, als ob Jesus damit deutlich machen wollte, wie schwer es ihm fällt, durchzudringen zu den Herzen der Menschen, dass sie wirklich hören. Weil ihr sagt immer: „Sie haben Ohren und hören doch nicht.“ Ja, und jetzt sind hier diese Pharisäer und Sadduzäer, denen er so viel erklärt hat und die haben gar nichts verstanden und er seufzt. Und die, wir hätten zumindest theoretisch eine Verbindung herstellen sollen zu diesem Effata, dass hier diesen Pharisäern und Sadduzäern die Ohren zugestopft sind, dass die überhaupt gar nicht hören, eigentlich, was Jesus sagen möchte.

[25:16] Jesus läuft in seinem Geist und dann stellt er eine Frage. Was seine Frage ist? Eine sehr interessante Frage ist eine: „Warum?“ Menschen fragen Gott immer: „Warum?“ „Warum hast du das getan? Warum lässt du das zu?“ Interessant ist, Gott fragt: „Warum?“ Was ist, wo war die erste war es das erste Mal Gott: „Warum?“ gefragt? „Wo ist dein Bruder?“ Wo hat er zum ersten Mal gefragt: „Warum?“ Die erste „Warum?“-Frage im Universum, eigentlich auf der Erde: „Warum hast du das getan?“ Denn fragt er: „Das fast nicht lange.“ Er fragt: „Wird es aber noch eine Option?“ Er fertig war: „Warum hast du das getan?“

[26:13] Und die, die der Gedanke hinter diesem war auch: „Warum?“ ist natürlich Gott fragt sich. Also, also, wenn jemand fragt: „Warum hast du damit ausdrücken?“ Also, wenn, wenn, wenn ein Kind, also, wenn jemand fragt: „Warum?“ Was? „Warum?“ fragt jemand: „Warum?“ von jemand: „Warum?“ fragt jemand: „Warum?“ Er versteht es nicht. Oder ein Kind fragt: „Warum?“, weil das nicht versteht. Ja, warum ist das so? Ja, warum ist das so? Kinder können ja viele „Warum?“-Fragen stellen. Wenn Gott „Warum?“ irgendwas sagt, Gott, jemand fragt: „Warum?“, weil das nicht versteht. „Warum?“ Wenn Gott „Warum?“ fragt, warum fragt er: „Warum?“

[27:00] Ja, also ein Mensch, der fragt: „Warum?“ fragt, was nicht versteht oder verstehen nicht, warum unschuldige leiden, das fragen Gott: „Warum lässt du das so? Wir verstehen es nicht.“ Oder warum fragt: „Warum?“ Er versteht nicht. Warum Menschen zu nehmen aus einem einfachen Grund? Es gibt keinen Grund. Er versteht nicht. Also er weiß es ist, aber er, es gibt keinen Grund. Warum Eva? Zunächst die Frage: „Warum?“ Also, was hat er gefehlt? Ja, warum machst du das? Wenn er fragt: „Warum?“, fordert er ein Zeichen.

[27:41] Dann würde deutlich machen, dass gibt überhaupt keinen Grund. Ich habe gerade ein Jahr lang in Galiläa gelebt, bin von innen durch jede Stadt, durch jedes Dorf gezogen. Es gibt Dörfer, gibt es nicht einen einzigen Kranken. Ja, alle Apotheken beschlossen, die Krankenhäuser machen zu, ja, wo sind auf Kurzarbeit. Ganz Galiläa redet von diesem Heiler. Er hat die, die, die, die Toten sind lebendig, die, die, die Lahmen springen, die, die Tauben sind, können hören, die Besessenen sind vernünftig. Und jetzt kommen die Sache sicher, sagen die Prozentzeichen, also: „Warum, warum fordert ihr ein, ein?“ Manchmal, wenn wir sagen: „Gott, also ich will jetzt wissen, nicht wahr? Gib mir ein Zeichen, dass ich mal mein Zeichen gebetet haben.“ Vielleicht stellt uns Gott auch noch mal die Frage, denn wir wissen, wann bist du Gott, jetzt bist du für mich, bist du mich nicht? Hast mir vergeben? Hast du nicht mehr vergeben? Nicht mehr ein Zeichen, dass ich weiß, dass mir vergeben hast.

[28:42] Ich glaube, Gott stellt uns vielleicht auch diese Frage: „Warum?“ „Willst du ein Zeichen haben?“ „Siehst du nicht, weißt du nicht, hast du nicht gesehen, was ich schon alles für dich getan habe?“

[28:56] Matthäus 16. Also Jesus seufzt. Er stellt die Frage: „Warum fragt im Zeichen?“ Und dann kommt jetzt diese berühmte Stelle in Matthäus 16, Vers 2 und 3. Der Markus mündet erst zwei und drei.

[29:33] Genau, kennt ihr die Bauernregel, die dazugehört? „Gibt ein Baum, genau das sagt: Abendrot, Schönwetterbot. Morgenrot, mit Regen droht.“ Ja, welche von den beiden ist meteorologisch sogar durchaus zutreffend? Als wenn am, wenn am Abend die, der Himmel sich rot färbt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es gutes Wetter gibt. Weiß jemand warum? Und klein Einschub in Meteorologie: Warum? Warum ist das so? Ja, also die entwickelt sind, man immer, immer gleich, aber nicht jeden Abend wird es rot. Ja, genau, aber die, die Winkel sind der jeden hin, also immer, immer. Was würde denn verhindern, dass es, dass es rot wird? Das, was von diesem Weg verhindern wollen, Wolken. Insbesondere, wenn sie im Westen sind, weil die Sonne geht im Westen runter und im Westen, sowohl hier in Deutschland als auch in Israel, kommt meist schlechtes Wetter. Schlechtes Wetter meistens von Westen. Wenn also, wenn die Sonne, wenn der Himmel sich so klassisch rot verfärbt, dann meistens deswegen, weil es kaum Wolken gibt oder gar keine Wolken und deswegen am nächsten Tag schön ist. Aber das sind die heutigen nicht Meteorologie-Kurse.

[31:09] Das ist also nicht ganz, nicht ganz dumm, was die, was die gemacht haben. Die waren schon klug. Die haben natürlich beobachtet, haben gesehen, ja, wenn das so und so ist. Sie konnte ich nicht alles erklären, aber sie haben sich da gut ausgekannt. Aber Jesus sagt jetzt: „Okay, also ihr könnt euch den Himmel anschauen und könnt anhand der Zeichen des Himmels überlegen, was wohl demnächst kommt.“ Ja, dann könnt ihr das Wetter für den nächsten Tag vorhersagen. Warum könnt ihr da nicht die Zeichen der Zeit vorhersagen?

[31:39] Übrigens, warum hat Jesus wahrscheinlich vom Himmel gesprochen? Weil wir ein Zeichen vom Himmel haben wollten, oder? Das ist so die Art und Weise, wie dieses macht, ergreift ihren Gedanken auf und lenkt ihn dann zur eigentlichen Wahrheit. Jetzt, was hat es mit diesen Zeichen der Zeit zu tun? Was denkt ihr? Den Begriff kennt ihr, oder? „Zeichen der Zeit.“ Was versteht man so unter „Zeichen der Zeit“? Gibt es sogar Zeitschriften, die so heißen.

[32:10] Matthäus 24 und die Zeichen der Zeit. Das steht gar nicht da. Nick, wird 24. Das ist unsere Art Assoziation, oder? Also, was würden die anderen sagen? „Zeichen der Zeit.“ Erfüllung von Prophetie. Also, welche Prophezeiung verknüpfen wir meistens mit Zeichen der Zeit? Matthäus 24. Also Dinge, die in der Welt um uns herum passieren, oder so. Die Idee ist meistens die Zeit, in der wir leben, hier, unsere Zeit, da gibt es bestimmte Zeichen, an denen wir sehen, wo wir so eine Prophetie sind. Ja, jetzt, an welche Zeichen der Zeit hat denn Jesus hier gedacht, das hätten die Pharisäer und Sadduzäer sehen sollen? Ich meine, wenn wir an Zeichen der Zeit denken, wir an Erdbeben, Hungersnöte, Pandemien, solchen Krieg, Kriegsgeschrei. Nicht, wir kennen die Liste aus Matthäus von 20 Jahre und dann musst du die Nachrichten aufschlagen und was davon findet man immer.

[33:15] Okay, interessant. Sehr gut. Also fangen wir mal an, was hier eigentlich wörtlich steht im Urtext. Ist „Zeichen der Zeit“ und ich zeichne Zeit, so ein Zeichen der Zeit. Und jetzt vielleicht wisst ihr, dass die Griechen zwei Worte für Zeit haben und zwar Chronos und Kairos. Gehört, Chronos und Kairos. Und zwar, Chronos ist der Zeitstrom, also die immer vor sich hin währende Zeit, wie sie so abschnitt. Und Kairos ist ein Zeitpunkt, Zeitpunkt. Also, wenn ich, also sage, die Zeit vergeht, dann sage ich Chronos. Wenn ich aber sage, wir haben eine Zeit ausgemacht, wo wir uns treffen, dann sage ich nicht Chronos, sondern da sage ich Kairos.

[34:12] Was wir denken, bei „Zeichen der Zeit“ geht es darum, Chronos oder Kairos. Chronos, sowie die Zeit abläuft, oder Kairos, Zeitpunkt. Also, was sie ist es eigentlich gar nicht, sagt es „Zeichen der Zeit“. Heißt eigentlich gar nicht, wir leben halt gerade in dieser Zeit und irgendwelche Zeichen sind in unserer Zeit, so wie wir das manchmal denken, sondern was er meint, es gibt Zeichen für bestimmte Zeitpunkte, Zeitpunkte, die Gott festgesetzt hat. Und jetzt könnt ihr kommen, an welchen Zeitpunkt hat er Jesus hier gedacht? Was hätten denn die Frage, welchen von Gott festgesetzten Zeitpunkt hätten sie erkennen können? Welches prophetische Datum hätten sie denn erkennen müssen? Wagen, also welches konkrete, also das ist meinen, sehr konkreten Zeitpunkt, welches Zeitdatum der Prophetie war für die Pharisäer und Sadduzäer eigentlich entscheidend? Das ja 27. Oder denn was waren ja 27? Ja, genau.

[35:27] Also, was steht denn Daniel neun? Was will dann kommt das? Steht nicht der Messias würde kommen und zwar, wie viele Jahre vergehen bis dahin? Testen wir heuer prophetisches ist die 27 Ende. Welcher Zeit hätte er 70 Wochen? Gehe nicht bis 29, wie viele Jahre? 483 Jahre. Genau, die Schiene 83 Jahre sollten zu Ende gehen von welchen Zeiten? Dann 457 vor Christus. Was war da passiert? Der Dallas dritter lassen, ich war von dem Alexis, genau das ist die Stadt wieder aufgebaut sein sollte, noch ein bisschen, so bissig, also einfach ein attraktives, noch mal wieder aufpoliert. Darauf hätten sie achten sollen. Okay, aber jetzt ein wichtiger Punkt.

[36:33] Jesus sagt nicht: „Ihr sollt die Zeiten sehen.“ Er sagt: „Er soll die Zeichen der Zeiten sind also mit anderen Worten, diese Zeit, diese Zeitpunkte 457 und dann 27, diese Zeitpunkte haben Zeichen, an dem man erkennen könnte, dass sie da sind.“ Was wären denn die Zeichen gewesen, den man erkennen könnte? Daniel 9, Vers 25.

[37:16] Vom Himmel. Was haben, was haben sie hier gefordert? „Wir wollen ein Zeichen vom Himmel.“ Wenn man das die Geschichte normal liest, auf den ersten Blick denkt man, Jesus will kein Zeichen dahin geben. Ein Punkt ist ja, ihr habt schon längst ein Zeichen vom Himmel gehabt, nämlich genau an dem Zeitpunkt, wo es hätte sein können. Und auch in der Vorbereitung darauf gab es Zeichen vom Himmel. Nämlich, bevor 27 kam, als Jesus geboren wurde, welche Zeichen gab es da am Himmel? Die Engel im Himmel und dann erst die Engel im Himmel, dann also genau die Engel, die dann als Stern geschrieben. Wir haben gedacht, der Stern, die, die, die Weisen aus dem Morgenland gab mindestens drei große Zeichen vom Himmel, die auf das Kommen Jesu des Messias hingewiesen haben.

[38:02] Ich schaue jetzt kurz und einen neuen schaut man mir deine 9 und Vers 25: „So wisse und verstehe vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem die geht weiter, bis zu den Gesalbten, dem Fürsten, vergehen sieben Wochen und 62 Wochen.“ Also, woran erkennt man laut Altem Testament den Gesalbten? Das ist, was Jesus jetzt quasi meint: „Ihr wollt es Zeichen haben. Warum erkennt ihr nicht die Zeichen der prophetischen Zeitpunkte?“

[38:42] Woran erkennt man laut Altem Testament den Gesalbten? Das ist die Schlüsselstelle eigentlich für das gesamte Leben Jesu. Also, wenn man Evangelium verstehen will, ist das eigentlich der wichtigste überhaupt. Woran erkennt man aufgrund des Alten Testamentes den Gesalbten? Jesus hat ständig auf diese Stelle Bezug genommen, ständig, ständig. Das hat für ihn so was wie wir, Offenbarung 14 haben diese Stelle. Welche Stelle ist das? Woran erkennt man den gesamten? Welches ist die klassische Stelle im Alten Testament über den gesamten? Im Alten Testament unbedingt gesalbten, die wohl steht der Gesalbte? Also, wo jemand sagt: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um was zu tun?“ Welche Fest? Jesaja 61. Merkt euch das ganze Ding in eurem Kopf. Die Schlüsselstelle für das Leben Jesu, etwas für ihn quasi der Punkt, um den sich alles gedreht hat, war Jesaja 61. Deswegen, wenn der Nazareth ist, zeigt er die Stelle in der Bergpredigt, bezieht sich ständig auf die Stelle, ganz oft Jesaja 61: „Der Geist des Herrn, des Herrschers ist auf mir, weil der Herr mich, was er hat mich gesalbt hat, um was zu tun? Um den, den Armen Botschaft zu verkündigen, hat mich gesandt, zu verbinden die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebunden.“

[40:18] Also, woran erkennt man den Gesalbten? Man ihn an seiner Predigt und an seinen Heilungswundern. Konnte er sich ganz eindeutig. Immer muss man nicht irgendwie die Symbole auslegen. Das ist wortwörtlich. Also, fasst mir die Zeitpunkte zusammen. Daniel 9 sagt: „Im Jahre 27 wird der Gesalbte kommen, 183 Jahre nach dem Erlass von Artaxerxes.“ Hier, Jesaja 61 sagt: „Der Gesalbte wird erkannt werden an seiner Predigt oder seinen Wundern.“ Hatten das sind die Zeichen der Zeit.

[41:00] Ändert euch als Johannes der Täufer plötzlich sich fragte, ob Jesus wirklich der Messias ist. Und Johannes der Täufer ins Zweifeln kam, das sendet er seine Jünger zu Jesus und fragt: „Bist du wirklich der Messias?“ Er, was antwortet Jesus? Schauen Matthäus 11, 5. „Heute ist 11, 5. Als, als, als ich fragen, bist, bist du es? Ja, wann wollen können sie uns sicher sein, dass du der Messias bist?“ Welche Zeichen gibt dann? Vers 4 und 5. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: „Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht.“ Und was kommt jetzt? „Blinde werden sehend, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt und am Ende das Evangelium gepredigt.“ Mit anderen Worten, genau dasselbe Jesaja 61. Oder Jesus sagt: „Das sind die Zeichen der Zeit.“

[42:02] Jesus hat ein Jahr lang in Galiläa ein Wunder nach dem anderen getan und gepredigt. Und die Pharisäer und Sadduzäer kommen und sagen: „Wir möchten mal sehen, ob du die Sonne am Himmel stehen lassen kannst, ja?“ Und jetzt sagt: „Warum erkennt ihr nicht die Zeichen der prophetischen Zeiten?“ Und habe ich darüber nachgedacht. Vielleicht suchen wir immer nur nachts Zeichen der Zeit, irgendwie nach Erdbeben und so weiter, das und jenes und vergessen, dass das wichtigste Zeichen der Zeit ist, dass sie Jesus diese Dinge tut. Jetzt ich mir auf der Erde, sondern durch seine Gemeinde. Welcher Zeitpunkt ist denn der entscheidende für uns in unserer Zeit heute? Welche prophetische Zeit hat sich erfüllt?

[42:52] 48. Jetzt muss man sich die Frage stellen, welche Zeichen auf Erden hängen wird 18, 44 zusammen nur Erdbeben und Hungersnöte und Katastrophen. Das hat nicht spezifisch mit 1840 zu tun. Aber wie wäre es zum Beispiel mit Jesaja 58, mit dem Fasten, mit dem Wiederaufrichten des Sabbats und solchen? Sind vielleicht sind die wichtigsten Zeichen der Zeit gar nicht die politischen Ereignisse um uns herum nur, sondern das, was sie Jesus in seiner Gemeinde tut. Denn wenn man ihn wirken sieht, sieht man, wie sehr das Untersuchungsrecht vorangeht. Ein wichtiger Punkt. Das heißt nicht, dass wir nicht auch die, die Weltgeschichte beobachten sollen, weil wir ja auch Prophezeiungen haben auf Offenbarung 13 hin. Aber Zeichen der Zeiten sind die Zeichen, die spezifisch hat die recht gehabt, spezifisch sich mit der Prophetie beschäftigen, nicht einfach ein allgemein: „Alles wird schlechter.“ Das nicht die Zeichen der Zeit.

[43:50] Das sind die Zeichen der Zeit. Gut, gehen wir zu Matthäus 16 und sind welchem Ende? Matthäus 16 und dort Vers 4. Dort steht jetzt macht das lesen. Genau das dann im Vers auf. Wenn ihr hier seit vielen Wochen und Monaten und Jahren dabei seid, dann könnt ihr ihn schon diesen Vers gibt es fast wörtlich schon mal vier Kapitel vorher. Schaut mit Matthäus 12. Da kam auch die Zeichen, die die Pharisäer. Schaut Matthäus 12, Vers 38. Das war einige Monate zuvor. Das war diese Geschichte mit dem Beelzebub und mit dem Taubstummen, der da geheilt worden ist und dann mit der Geschichte mit der Sünde gegen Heiligen Geist. „Der antworteten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen.“ Sie das, wir wollen von mir ein Zeichen sehen. Was sagt Jesus?

[45:03] Erwiderte und sprach zu ihnen: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen geben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona.“ Da waren bestimmt jetzt hier Pharisäer dabei, die damals auch dabei waren, oder? Jesus sagt dasselbe nochmal: „Wundert euch nicht, wenn Jesus immer wieder dieselben Sachen sagt in den Evangelien.“ Und das macht er nicht, weil ihm langweilig ist. Wenn wir etwas von Jesus wollen und einen Ratschlag gibt und wir den Rat statt nicht nur ihren und dann später kommen, müssen wir nicht erwarten, dass er uns etwas Neues sagt. Er sagt uns die Dinge, die wir bisher nicht umgesetzt haben. Er sagt ihnen genau das Gleiche. So nach dem Motto, da waren wir schon an den Punkt. Ich brauche, ich muss gar nicht weiter mit euch diskutieren.

[45:45] „Ein ehebrecherisches Geschlecht.“ Was sagt Jakobus 4, 4? Wer sind die Ehebrecher in der Gemeinde? Geistlich gesprochen, das ist ja gesagt: „Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist?“ Also Menschen, die eigentlich, dass die Welt im Herzen haben. Und ich meine, kennt die ganzen Bilder aus dem Alten Testament, wo die Israeliten, die von Gott abfallen, als, als frische Fokus, das Volk dargestellt werden. Er sagt: „Es gibt nur ein Zeichen, das euch gegeben wird, nur ein einziges.“ Welches Zeichen ist das? Das Zeichen des Propheten Jona. Und wir gehen heute hinter Teil, weil wir haben das damals bei Matthäus 12 sehr ausführlich angeschaut.

[46:31] Wenn das anschauen will, das ist auch Folge 106, da ein ganzes, ganzes Folge Not zu dem Zeichen. Dabei wisst ihr, ganz kurz zusammengefasst, was ist das Zeichen Jona? Matthäus 12.

[46:55] Jesus war drei, also nun aber drei Tage und drei Nächte im Fisch, im Bauch des Fisches. Und das ist sozusagen der Typus auf Jesus, der getötet wird und nach drei, am dritten Tag aufersteht. Und imperial Bericht von Matthäus 12, in Lukas 11 steht noch was Interessantes. Da steht nämlich, dass sie, dass Jona selbst ein Zeichen für den Individuen. Wie viele Bewohner von Ninive haben gesehen, wie Jona an das Meer gespuckt, anders an den Strand gespuckt worden ist? Niemand. Genau. Zwischen dem Meer und Ninive liegen ungefähr 800 bis 1000 Kilometer. Kein Mensch hat was davon gesehen. Ist ungefähr so, als wenn man in Rostock angespült wird und in Stuttgart predigt. So ungefähr, dem musste erstmal ganzes Stück laufen, bis er nach in die Welt kam. Warum war denn der Jona ein Zeichen für den Bieten, obwohl die niemals den Wahl gesehen haben? Wo und bestand das Zeichen für den Indien hat und welche Wunder da getan, was halt gemacht?

[48:00] Er hat gepredigt. Die Predigt, dass der Punkt, denn jedes machen will. Die Predigt allein hatte der, hatte der Jona eine, eine gute Intention war der Predigt. Hatte er eine große Liebe zu seinen Leuten. Zu den Leuten. Also die Predigt allein hat bewirkt, dass die Menschen, die Assyrer sich allesamt bekehrt haben. Und damit sagt Jesus: „Also, wenn die Kriegsverbrechen begehen, die auf keine Kuhhaut, also wirklich schlimm, wenn die sich bekehren aufgrund einer Predigt, warum könnt ihr euch nicht bekehren, wenn Gott selbst Mensch wird und auf die einfühlsamsten und wunder schönste Art.“

[48:44] einfühlsamsten und wunderschönste Art und Weise predigt, wie ein Mensch doch nur predigen kann, wenn er sich dadurch nicht bekehrt, dass man sagt: Ja, es ist wirklich kein anderes Zeichen geben. Werden, ich werde vor euch stehen, ich werde aufstellen und davon wird gepredigt werden, und das muss reichen. Wenn das nicht reicht, wird kein einziges Zeichen dieser Welt bewegen. Und dann heißt es hier in Matthäus 16: Wir haben gelesen, er verließ sie. Das ist ein trauriger Moment. Hier hat er gar nicht weiter diskutiert, er deutlich gemacht, wenn ich auf eine Predigt habe, wenn er nicht meint, die Zeichen der Zeit, wird euch keine andere Hilfe gegeben werden.

[49:27] Der einzige Weg, wie wir Gott kennenlernen, ist durch das Wort und durch das, was er bewirkt, ja, für das Evangelium. Und damit enden wir in Markus 8 und dort Vers 12. Noch mal Markus 8, Vers 12 heißt es: Das, die deutsche Übersetzung dieses Verses sind leider nicht so gut. Im Griechischen steht am Ende: Und so, genau, wahrlich, ich sage euch, wenn diesem Geschlecht ein Zeichen gegeben wird. Punkt, Punkt, Punkt. Fertig. Wenn diesem Geschlecht ein Zeichen gegeben wird vom Punkt, müssen wir uns also klipp und klar komisch, oder?

[50:25] Kennt ihr das? Eine Parallele im Alten Testament? Das ist, was wir mit dem Alten Testament, die sogenannte Schwurformel nennen. Da gibt es viele Stellen, wo dann gesagt: Die Götter sollen mir dies und jenes tun, wenn das ist eine ganz typische Art, einen Schwur auszusprechen. Wenn ich das und das tue, dann soll ich verflucht sein, sozusagen. Aber die Hebräer haben auf diesen Fluch nicht ausgesprochen, nur gesagt: Also, wenn ich das und das tue, und die Idee zu jeder geht weiter gedacht, okay, das wirst du nicht tun.

[51:06] Was Jesus hier macht, er sagt nicht einfach, wird kein Zeichen gegeben werden. Er sagt, ich schwöre, das eigentlich, was passiert, er sagt, ich schwöre, ihr werdet kein Zeichen bekommen. Das ist interessant, weil Jesus wird sonst in der Bibel, um uns zu sagen, wie sicher wir uns des Evangeliums sein können, oder er sagt, ich bin bei dir und ich werde dich erretten. Aber wenn wir dieses Evangelium ablehnen, wird er hier entsteht haben, sagt, ich schwöre, euch wird kein Zeichen bekommen.

[51:36] Gott wird niemals unsere Neugier befriedigen, wenn wir nicht Interesse haben an der Wahrheit. Er wird niemals eine sehr unsere Sensationslust befriedigen, wenn wir uns nicht bekehren wollen. Er sagt: Schüler, und das ist eine wichtige, vorletzte, allerletzte Vers. In Vers 13, da macht er noch schnell lesen.

[52:04] Genau, bei mir steht: Und er ließ sie stehen. Ja, hat sich umgedreht, ist gerade erst angekommen hier, oder hat sich wieder ins Boot gesetzt, ist wieder zurückgefahren. Und wisst ihr, es gibt, glaube ich, keinen traurigeren Umstand, als der, dass sie Jesus einen verlässt. Oder Jesus, hätte das nicht gemacht, wenn er hier noch viel Hoffnung gesehen hätte, aber Jesus hat gesehen, die es bringt gar nicht sicher, ob ich jetzt mit ihnen diskutiere oder nicht.

[52:29] Er lässt sie einfach das. Übrigens auch eine Lektion für uns, wenn Menschen absolut nicht hören wollen, wenn sie sich nicht interessieren, wenn sie noch versuchen, vielleicht uns zu schaden, das ist besser, sie zu lassen. Zu dem alten Testament, nicht wahr, dass ich vor ihm hat sich an seine Grenzen gebunden. Lasst ihn in Ruhe. Was hingegen Gott sagt, irgendwann nach 120 Jahren, und weiß, was ich machen soll, ich werde jetzt dieses Geschlecht, werde meinen Geist nicht ewig an ihnen wirken lassen.

[52:53] Gottes Gnade ist ewig, aber irgendwann bringt es nichts mehr. Ja, und dann hörte auf, obwohl er noch selbst noch gerne möchte. Lasst uns etwas lernen aus dieser Geschichte. Diese Pharisäer und Sadduzäer, die Pharisäer, die hatten eine Gelegenheit nach der anderen, aber wir haben alle Gelegenheiten versäumt und irgendwann haben sie so gehandelt, wie der Satan selbst. Und Jesus hat sie verlassen.

[53:24] Und dabei wäre es so einfach gewesen. Sie hätten einfach nur glauben müssen den Worten Jesu und sehen müssen, wie sie Prophetie sich erfüllt. Und wenn wir sehen, wie sich die Prophetie erfüllt, wenn wir sehen, wie Jesus unserem Herzen wird, er in was sagt, das größte Wunder, dass es gibt, ist ein begehrtes Herz. Ein Mensch, der Jesus plötzlich liebt, ist das größte Wunder. Wenn uns das nicht ausreicht als Beweis für die Kraft Gottes, was soll uns dann ausreichen?

[53:51] Lasst uns Augen haben für die Zeichen der Zeit, wie Gott wirkt in unserer Zeit. Und dann müssen wir nicht das befürchten, was die Pharisäer und erlitten haben. Wollen doch gemeinsam beten. Lasst uns in der Klinik.

[54:13] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns in dieser wichtigen und ernsten Geschichte zeigst, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren müssen, dass wir nicht unsere Zeit vergeuden, bedingen, die vielleicht an sich gar nicht verkehrt sind, aber wir vielleicht deswegen versäumen, uns wirklich mit den Zeichen der Zeiten zu beschäftigen, zu sehen, wo du wirkst, zu sehen, wie du an Menschenherzen arbeitest und zu sehen, wie dein Werk voranschreitet.

[54:43] Herr, bitte hilf uns, dass wir nicht so träge sind oder deine Worte ablehnen, so dass irgendwann dieses Werk an uns vorbei schreitet, ohne dass wir daran teilgenommen haben. Herr, lass uns übersehen, wie du in unserem Leben und im Leben von anderen Menschen wirkst und lass uns sehen, dass dein Werk im himmlischen Heiligtum voranschreitet und dass wir eben glauben, dir folgen. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.


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