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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ von Christopher Kramp geht es um die Warnung Jesu vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer. Er erklärt, dass dieser „Sauerteig“ für Heuchelei und eine falsche Frömmigkeit steht, die Menschen von der Erlösung abhält. Die Jünger verstehen Jesu Worte zunächst wörtlich und machen sich Sorgen um Brot, was Jesus als Kleinglauben kritisiert. Die Predigt beleuchtet die Bedeutung von echtem Glauben im Gegensatz zu oberflächlicher Religiosität.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr alle heute da seid und dass ihr jetzt gleich eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de.

[0:44] Es gab eine kleine technische Verzögerung, aber wir konnten sie jetzt lösen und jetzt geht es auch gleich weiter mit unserem Studium über das Leben von Jesus. Wir haben eine neue Geschichte, oder vielmehr die Fortsetzung der Geschichte von letzter Woche, und das wird wieder sehr interessant werden.

[1:00] Wir wollen mit dem Gebet starten und ich bitte euch: "Vater im Himmel, bitte öffne unsere Ohren, dass wir verstehen, was du heute durch den Heiligen Geist zu uns sagen möchtest. Gib, dass wir verstehen, wie diese Geschichte auch in unserem Leben sich oft abspielt und wie wir etwas wirklich daraus lernen müssen und dürfen. Bitte gib, dass unsere Gedanken sich auf Jesus richten und wir in unserer Beziehung zu ihm wachsen dürfen heute durch dieses Studium. Das bitten wir in seinem Namen. Amen."

[1:42] Schlagt mit mir auf Matthäus Kapitel 16. Letzte Woche haben wir gesehen, wie Jesus mit seinen Jüngern aus der Dekapolis mit seinem Schiff wohin gefahren war? Er war gefahren nach<bos>? Dort genau Magdalena, Maria Magdalena, später erkannt, genau. Und Magdala und wen hat er dort angetroffen in dieser Gegend? Ihr von Danuta, die wir gelernt haben, hat er da angetroffen. Eine Gruppe von Menschen, nämlich Pharisäer und Sadduzäer, zum ersten Mal überhaupt in den Evangelien hier gemeinsam vor Jesus.

[2:41] Und was wollten die von ihm? Kurz wiederholen, damit wir wieder wissen, wo wir sind. Sie wollten was von ihm wissen, oder? Haben oder sehen ein Zeichen vom Himmel. Ich habe heute ein Zeichen vom Himmel haben. Und wir haben gesehen, wie boshaft ihre eigentliche Intention war. Und was hat Jesus ihnen gesagt? Zusammengefasst, er hat mir gesagt, er kennt die Zeichen der Meteorologie. Nicht wissen, wenn der Himmel rot ist, was das bedeutet, aber ihr kennt nicht die Zeichen der Zeit.

[3:24] Genug haben wir gelernt: Die Zeichen der Zeit sind eigentlich die Zeichen, dass sich die biblische Zeitprophezeiung erfüllt, nämlich welche Zeit? Daniel Neun. Und welches war das Zeichen, dass der Messias aus Daniel Neun jetzt da ist? Das Zeichen. Und konnte man das sehen? Was man die Zeichen jetzt 60 Jahre? Die Heilungen und die Predigt des Evangeliums. Das war auch er, was er dem Johannes dem Täufer gesagt hat. Er sagt: "Diese Zeichen kennt ihr nicht."

[3:59] Ich komme ja wieder in die Gegend von Galiläa, wo ich ein ganzes Jahr lang gepredigt und geheilt habe, und ich wollte ein Zeichen vom Himmel haben. Und dann sagt man Jesus: "Euch wird kein Zeichen gegeben werden." Er erschwert sogar, wenn euch ein Zeichen geben würde. Und verlässt sich doch, er sagt nur ein Zeichen wird ihm noch gegeben werden, nämlich welches Zeichen? Das Zeichen des Propheten Jona.

[4:17] Genau. Und das besteht darin, also zum einen natürlich drei Tage, drei Nächte, ja, bezogen auf die Kreuzigung und die Auferstehung. Und in der Predigt der Botschaft. Und wir haben dort die Geschichte gehört, dass Jesus sie stehen lässt. Da ist eine ziemlich dramatische Sache. Er lässt sie stehen, er lässt sie einfach dort und er geht ins Boot, direkt wieder ohne hier sonst großes ausrichten zu können und fährt mit seinem Boot wieder mit seinen Jüngern zurück.

[4:50] Wir schauen jetzt in Matthäus 16 und dort in Vers 5. Der Magma lesen Matthäus 16 und dort Vers 5. Ganz genau. Also, wenn man das jetzt erstmal so liest, wo würdet ihr denken, wo sind sie wieder zurückgefahren? Weil das heißt ein zehnseitiges, wohin sind die wohl zurückgefahren? Würde man denken, in die Dekapolis, also wieder hier zu den Haien zurück. Aber wie wir sehen werden, nächste Woche, sind sie nicht in der Dekapolis, sondern sie sind ein bisschen hier nach Norden gefahren, an einen Ort, den er wahrscheinlich gut kennt, nämlich in die Nähe von Bethsaida.

[5:40] Das finde ich ganz deutlich, weil die nächste Geschichte, die denn hier danach, also wenn die ankommen, jetzt, wer nächste Geschichte spielt in Bethsaida und auch allen weit sagt, dass sie hier mehr Richtung Norden nach Bethsaida was noch ein Zuckerl er gehört hat, gewesen sind. Bethsaida, der berühmte Werk.

[6:11] Leider ist der Ort von der Geburtsort von Petrus und von Johannes und von Andreas. Die kommen alle her, weil es das Haus des Fischers ist. Ja, das ist dieses Fischerdorf Bethsaida. Aber und das ist doch interessant, welche berühmte, große Wundergeschichte spielt sich hier in der Nähe von Bethsaida ab? Nicht so lange her, dass die vielleicht ich mir hier in der Nähe war, die Speisung der Fünftausend.

[6:36] Jetzt interessant, die kommen jetzt. Also fahren wieder hier von Magdala zurück in die Nähe der Geschichte, also in dem Ort, wo einige Wochen zuvor, wenige Monate zuvor, die Speisung der 5000 gewesen ist. Behaltet das im Hinterkopf.

[6:52] Das werden wir sehen in der Theorie, den Ort. Was war ihr Problem? Was hat nie vergessen, dann vergessen, Brot mitzunehmen? Naja, also stellt euch vor, ihr wart bei der Speisung der 5000 gewesen und ihr seid auf dem Weg direkt dort an den Ort und jetzt kein Brot dabei. Das wird eine noch irgendwie Sinn kommen. Oder hatten die gar nichts mit?

[7:16] Wir schauen heute immer Matthäus 16 an und Markus 8, also immer so ein bisschen den Finger in einem der beiden darin halten. Wir gehen immer hin und her, so fährst du, fährst hin und her gehen. Markus Kapitel 8 und dort in Vers 14.

[7:44] Also ganz interessant, wenn man Matthäus liest, wird man denken, sie hätten gar nichts oder kurz vorm Verhungern. Aber in Wirklichkeit hatten sie an Brot. Ja, wie viele Brote hatten sie bei der Speisung der Fünftausend? Fünf. Und bei der Speisung der 4000? Sieben Brote. Genau. Also, wenn fünf Brote für 5000 Männer reichen und sieben Brote für 4000 Männer, was meint ihr, was kann man wohl mit einem Brot für 13 Leute machen? So die DDR. Also ein.

[8:11] Sie hat mein Brot, ja, sie hatten vergessen halt mehr mitzunehmen. Kennt vielleicht die Geschichte von den Israeliten in der Wüste, die immer dann Angst haben, dass sie verhungern. Und wenn bei allen weit nach wie es wird, deutlich, die hatten zwar noch zu essen, sie haben nur gesehen, sie haben keinen Nachschub mehr und haben dann angefangen zu hungern, obwohl sie noch was hatten.

[8:32] Okay, also zurück zu Matthäus 16 und dort in Vers 6. Eigentlich diese Einleitung ist nur so für uns zu den Hintergrund, damit wir das folgende jetzt besser verstehen. Wer mag mal Vers 6 in Matthäus 16 lesen?

[8:53] Okay, also stellen wir uns vor, Jesus ist mit seinen Jüngern hier unterwegs. Er hat gerade mit den Pharisäern und Sadduzäern angesprochen und er beschreibt, er war eine Zeit lang still auf dem Boot war, ziemlich traurig, dass es so enden musste. Und jetzt hat er ein Anliegen. Was ist ein Anliegen, was also das könnt ihr euch vorstellen, dass wir die Geschichte im Detail studiert haben? Was ist wohl sein Anliegen den Jüngern gegenüber?

[9:23] Also, die sind gerade hier nach Magdala gefahren, haben eine Gruppe von Pharisäern und Luzern getroffen und Jesus hat die links liegen gelassen, man die stehen lassen. Was hat wo Jesus jetzt für ein Anliegen? Das hättet ihr verlangt, wenn ihr das gelesen wird.

[9:45] Erklären, weil man denkt, die Jünger waren total klar im Kopf, warum das jetzt passiert ist. Nie für die Jünger waren die Pharisäer und die Sadduzäer immer noch sehr einflussreiche Leute. Und weltweit schreibt, sie hatten sich gefragt, warum hat Jesus nicht einfach ein Zeichen vom Himmel gegeben? Ja, wenn die nach einem Zeichen fragen, warum geht ihr nicht einfach eins? Warum lässt sie stehen? Warum macht er nicht irgendetwas Großartiges und bekehrt sie dadurch?

[10:09] Ja, das heißt, was haben sie nicht verstanden? Was haben sie nicht begriffen? Was hätten sie, wenn sie gedacht haben, warum macht er nicht einfach ein Zeichen? Warum befriedigt, wenn ich ihre Sensationslust? Was haben sie nicht verstanden?

[10:38] Genau, sie haben nicht sozusagen die Heuchelei gesehen. Sie haben nicht gesehen, dass dieses "Gib uns ein Zeichen" nicht keine aufrichtige Frage war. Wir möchten gern an dich glauben, wir sind uns nicht ganz sicher, sondern eigentlich mehr eine Ablehnung von ihm, eine Ablehnung von all den Dingen, die wir schon getan haben. Das haben sie nicht richtig begriffen.

[10:55] Also sagt Jesus: "Erfahren sie jetzt." Und das ist eine der ersten Stellen hier, wo wir ganz explizit sehen, wie Jesus jetzt anfängt, seine Jünger vor den Pharisäern und Sadduzäern zu warnen. Also wirklich sehr deutlich zu warnen. Er sagt nämlich: "Hütet euch vor dem Sauerteig."

[11:10] Das ist die Idee mit dem Sauerteig. Was war so hat ein Israel zu aller erst gedacht bei Sauerteig? Beim Brotbacken, das vor unserem Brot backen. Genau. Und welche besondere, was gab es irgendeine besondere Geschichte im Alten Testament, die was mit Sauerteig zu tun hatte? Beim Passah. Genau. Und wie war das?

[11:40] Da sollte kein Passah, kein Sauerteig dabei sein, weil das mein Finger hier, das uns mal kurz weiter Mose gehen in 2. Mose 12. Das Passah war ja eigentlich was so ein Ereignis, das war die Befreiung Israels, oder das war die Erlösung aus der Sklaverei. Schaut mal hier, was ihr steht ab Vers 15.

[12:01] Sieben Tage lang solltet ihr was für ein Wohl essen, ungesäuertes Brot. Bitten, darum sollte am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern hinwegtun, denn wer gesundes Brot isst, vom ersten Tag an bis zum siebten Tag, dessen Seele soll was, soll ausgerottet werden aus Israel. Und er sollte am ersten Tag eine heilige Versammlung halten, am siebten Tag eine heilige Versammlung. Keine Arbeit soll die an diesen Tagen tun, nur was jeder zur Speise nötig hat, das allein darf von euch zubereitet werden. Und haltet das feste ungesäuerten Brote, denn eben an diesem Tag habe ich eure Herrschern aus dem Land Ägypten herausgeführt. Darum sollte diesen Tag als ewige Ordnung einhalten bei ihren künftigen Geschlechtern. Am 14. Tag des ersten Monats am Abend soll ihr ungesäuertes Brot essen bis zum 21. Tag des Monats am Abend. Sieben Tage lang darf sich kein Sauerteig in euren Häusern finden, denn wer es soll das Brot ist, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israel. Sei ein Fremdling oder ein Einheimischer im Land.

[13:01] Also, was ist die Idee in Bezug auf Sauerteig, die man hier ganz deutlich vermittelt bekommt?

[13:15] Zweimal wird gesagt, für Sauerteig im Haushalt wird getötet. Also, was soll es Berlin verstehen?

[13:28] Ja, also, was war das Passah noch mal? Das Passah war das Passahfest, sollte woran gedenken? Hinweis auf Jesu Tod, genau. Gedenken an die Befreiung aus der Knechtschaft und damit eigentlich ein Symbol für die Befreiung aus der Sünde.

[13:47] Und jetzt sollten die Satelliten eine Sache ganz fest in den Kopf kriegen. Wasser und Sauerteig passt sich zusammen. Passah und Sauerteig waren so weit auseinander, dass wenn es überhaupt nur Sauerteig im Haus gab, war das eine Todesstrafe würdig. Sauerteig, weil das Gegenteil von Befreiung. Sauerteig war das Gegenteil von Freude, von Erlösung, von Sieg. Sauerteig war das Gegenteil davon.

[14:17] Und damit war es ein gutes Symbol für was? Für Sünder. Als Jesus als sagte: "Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer", macht er deutlich, diese von euch so respektierten Theologen haben etwas an sich, was euch an der Erlösung hindern würde. Wenn ihr den folgt, dann habt ihr ein Problem.

[14:44] Und zwar in 3. Mose 2, Vers 11.

[15:10] Entweder soll so.

[15:18] Genau so wie beim Passah ein Sommertaag dabei sein sollte, sollte auch bei dem Speisopfer im Heiligtum das sollte kein Mehl sein, aber es sollte gebacken sein. Auch sollten oder gab verschiedene Varianten von Speisopfer, aber was sollte niemals mit Sauerteig sein?

[15:34] Die Idee ist also, Gott wollte damals schon deutlich machen, wenn er mir dient, dann sollte euer Herz frei sein von Sünde. Man kann nicht gleichzeitig sündigen und Gott dienen. Oder wie nennt man das, wenn man gleichzeitig sündigt und Gott dient? Solche Leiche. Oder und das ist genau das Problem der Pharisäer und Sadduzäer gewesen. Sie haben geheuchelt und später.

[15:57] Da wäre einmal in eine andere Zeit darauf zu kommen. Sagt Jesus auch: "Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer." Was die Heuchelei ist. Nun.

[16:10] Also, Jesus wollte ihnen deutlich machen, die Leute, die ihr so verehrt, die reden zwar von der Bibel, sie haben die Bibel gar nicht im Herzen. Sie heucheln.

[16:21] Nun, jetzt schauen wir uns mal noch Markus 8 an, Markus 8, Vers 15. Da kommt noch ein interessanter Teil dazu. Markus 8, Vers 15. Mag das mal lesen.

[16:38] So.

[16:46] Was ist hier jetzt anders als wenn Matthäus oder noch zusätzlich?

[16:53] Der Sauerteig des Roten ist merkwürdig, oder? Sonntag der Pharisäer und Sadduzäer ist uns irgendwie klar. Gab es dennoch eine Partei des Herodes? Wir waren.

[17:12] Es war so ein Tracht, das was uns ein kleiner Fürst, ja, so kann der Mini-Fürst, der hier in Galiläa geherrscht hat. Und hier in der Terrier, Herodes Antipas, das war einer der Söhne von Herodes dem Großen. Und Herodes Antipas hatte wen umgebracht? Johannes den Täufer. Genau.

[17:38] Und was man, man, man ist auf dem Schirm hat, es gab eine jüdische Partei, das waren die sogenannten Herodianer. Das waren quasi so die Königsanhänger. Ja, es gab die Pharisäer, das waren die Händler, die Pharisäer, sie sammelt er, habe letzte Mal angeschaut. Das waren die liberalen Leiter der Gemeinde. Herrschaft. Dann gab es die Piloten, das waren so die Meuchelmörder. Und dann gab's auch die Herodianer, und die Herodianer, das waren so die Anhänger des Königshauses, die hatten so.

[18:07] Haben wir vor royale Sachen interessiert, quasi ja, die waren der Meinung, dass der König Herodes das Volk führen sollte und am besten führt. Und Jesus führt dich hier quasi auch noch mit dazu. Er sagt: "Also hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, hütet euch vor dem Sauerteig der Sadduzäer und hütet euch vor dem Sauerteig des Herodes." Also dieser.

[18:29] Herodes aufgefallen, während 15. Außer, dass auch der Sauerteig des Herodes dazu gebracht wird. Was steht hier noch, was in Matthäus nicht so deutlich stand?

[18:48] Jetzt vergleicht, da gibt es hier ein kleines Detail, das vielleicht überlegt, aber das ist wichtig.

[18:58] Genau. Matthäus heißt es: "Er sprach aber." Jetzt bot ihnen, das ist nicht nur ein guter Tipp. Das ist nicht nur so nach dem Motto: "Übrigens, also das könnt ihr euch helfen, wenn ihr die bietet es ihnen eher sagt: 'Hütet euch!'" Ist ein Gebot Jesu, sich vor solchen Menschen zu hüten oder vor diesem Sauerteig. Auch heute lang Jesus gebietet es ihnen.

[19:33] Nun, schauen wir, was passiert in Matthäus 16, Vers 7.

[19:48] Ja, genau. Also die die schippen da über den See, ziemlich wortlos und irgendwann sagt Jesus: "Ihr findet euch." Jesus hat die Geschichte im Hinterkopf. Sagt: "Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und der Sadduzäer." Und Philippus und Nathanael und Petrus organisieren sich angesagt, werden das ist eine brutal.

[20:05] Das heißt also, Jesus will wahrscheinlich sagen, wenn wir jetzt im Detail da sind, sollten wir auf keinen Fall in einem friesischen Backladen gehen. Ja, und da gar keinen Umständen von den Sadduzäern irgendwie was kaufen. Ja, das meint er wahrscheinlich.

[20:18] Oder das kam öfter mal vor, dass die Worte von Jesus zu buchstäblich ausgelegt worden sind. Könnt ihr noch andere Geschichten, wo die Worte von Jesus so extrem buchstäblich ausgelegt worden sind? Das ist so ein ganz wiederkehrendes Muster in den Evangelien, dass Jesus was sagt und Leute sagen: "Meint sie das genauso buchstäblich?"

[20:42] "Nicole, was genau?" Er sagt: "Du musst schon geboren werden." Und Nikodemus sagt: "Er, wie soll ich da noch mal in den Mutterleib?" Ja, das ist eine ganz klassische Geschichte. Ja, oder auch erinnert euch an Johannes 6, einen Tag nach der Speisung der 5000. "Ihr müsst mein Fleisch essen und mein Blut trinken." Da sagen die Jünger: "Wirst du wahnsinnig? Das ist keine Kannibalen." Und das sind so Beispiele, wo Jesus etwas sehr Wichtiges sagen will und es kommt gar nicht an, weil man quasi nur den Buchstaben sieht und nicht den Gedanken dahinter.

[21:12] Interessant ist jetzt auch noch, schaut mal wieder zurück in Markus 8, wie gesagt, immer hin und her. Markus erwähnt noch ein Detail, was Matthäus nicht erwähnt, nämlich in Markus 8, Vers 16 heißt es nämlich.

[21:29] Genau, bei mir steht in der Schlachter: "Und sie sagten: Weil wir kein Brot haben." Interessant, weil gerade Markus uns sehr sagt, sie hatten ein Brot. Sie haben die ganze auch noch Sache noch übertrieben. Ja, das nur so nebenbei. Okay, also zurück zu Matthäus. Matthäus 16, Vers 8. Was machten Jesus, als er merkt, dass sie ihn völlig falsch verstehen? Vers 8.

[22:08] Genau. Also Jesus sagt: "Ihr Kleingläubigen." Das sind eine Formulierung, die haben wir auch schon mal gesehen, oder? Wann sagt Jesus schon mal: "Ihr seid Kleingläubige?" Welchem Zusammenhang nennt er die Jünger oder Menschen Kleingläubige?

[22:22] Zu Petrus sagte genau kurz vorher, also Wochen vorher, nach der Speisung der Fünftausend, waren sie hier lang gefahren auf dem See und Jesus hatte dann Petrus aufs Wasser geholt, oder? Und was damit passiert? Petrus war aufs Wasser gelaufen.

[22:38] Und irgendwann ist er gesunken. Jesus sagt: "Lauf, Petrus war auch aufs Wasser gelaufen und dann ist er gesunken." Und Jesus sagt: "Du Kleingläubiger." Welche Geschichten fallen noch ein, wo Jesus von Kleingläubigen redet?

[23:00] Das ist doch so eine ähnliche Geschichte, nicht nur mit Jesus auf dem Wasser gehen.

[23:09] Jetzt graut davor eine Geschichte in Matthäus 8, wo es einen Sturm gab. Da war Jesus nicht auf dem Wasser, sondern im Boot hat geschlafen. Jesus war ganz entspannt. Ich war halt auf einem Kissen geschlafen, wie www mir gesagt hat, da sich entspannt des Bootes beinahe untergegangen. Und dann steht Jesus auf, als der Jünger aufwecken und gebietet den dem dem Sturm und der ist sofort still.

[23:37] Und dann sagt dazu den Jüngern: "Was fürchtet ihr euch, ihr Kleingläubigen?" Um es doch eine Geschichte und zwar, besser gesagt, eine Predigt in Matthäus Kapitel 6. Matthäus 6, Vers 30. Dort steht: "Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht vielmehr euch tun, ihr Kleinglockner?"

[24:12] Okay, was ist Jesus' Argument? Das ist jedes Argument ist eine rhetorische Frage. Was ein Punkt? Ihr müsst euch keine Sorgen machen. Gott weiß sogar, wie das Gras einkleidet. Er sorgt für die Spatzen. Und wenn er für die Spatzen sorgt und für das Gras, meint ihr denn, er sorgt nicht für euch als.

[24:39] Wo besteht der Kleinglaube? In der Sorge, in dem Gedanken: "Vielleicht hat Gott mich vergessen." Kleinglaube sagt nicht: "Gott gibt es nicht." Und wäre der Unglaube, Kleinglaube sagt: "Okay, Gott hat mich gestern versorgt und er hat mich heute versorgt." Eine gute.

[24:58] Wasser dicht worden, essen das Kleinglaube. Kleinglaube sagt: "Jesus hat gerade den ganzen Tag über geheilt und gepredigt und die Leute sind alle begeistert gewesen und die Damen springen und die Blinden sehen." Aber jetzt mit dem Sturm und wahrscheinlich, wenn wir untergehen. Es ist Kleinglaube, nicht Unglaube. Denn Unglaube wäre: "Das ist alles Quatsch." Kleinglaube ist: "Gott hat das getan und er hat Großes klar war."

[25:27] Was ist jetzt jetzt jetzt gehen wir und Kleinglaube.

[25:30] Jetzt gehen wir auf das kleine Glauben. Ist, ich bin gerade 100 Meter oder wie viel mehr auf dem Wasser gelaufen? Ja, die Schwerkraft ausgesetzt. Ich laufe auf dem Wasser. Meine Güte, werde ich es immer noch schaffen? Ich denke, jetzt bin ich verloren. Jetzt kann Gott, jetzt kann Jesus nicht mehr helfen. Das kleine Glauben, kleines Glauben ist das Denken, dass Gott zwar Großes getan hat, aber was jetzt noch mal tut, schon wieder da, nicht so sicher. Ja, und das war, kennt ihr, erkennt ihr ein Volk in der Bibel, das öfter mal sowas hingekriegt hat, dass sie immer irgendwie die Wunder gesehen haben oder nach wieder nicht geglaubt haben? Israel, oder eine Geschichte nach der anderen und jedes Mal, wenn die Schwierigkeit kommt, dann sagen sie: "Wir wissen nicht." Also, zusammen, willst du sterben? Ja, Gott sendet Wachteln, hat sollen wir verdursten? Gott lässt Wasser aus dem Felsen springen. Ja, dann wieder, dann ist egal, was Gott macht. Sobald die nächste Schwierigkeit kommt, fangen wir an zu zweifeln. Und warum nennt die Bibel das kleines Glauben? Weil mit diesem Glauben wird es schwierig in dieser Welt bis ans Ende durchzuhalten. Oder weil in dieser Welt gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Und was Gott sich wünscht, ist ein Glaube, der wegen der Erfahrungen glaubt, dass Gott in der Zukunft wirken kann.

[27:04] So, zu Matthäus 16. Jesus nennt sie kleingläubiger. Warum? Sie machen sich Gedanken, was ist in ihrem Kopf drinnen, die ganze Zeit. Jesus will ihnen etwas über Theologie beibringen. Ja, nur die Pharisäer und Sadduzäer, woran denken sie die ganze Zeit? Wo kriegen wir wieder ein richtig schönes Buch? Eine Bitte, jetzt dürfen wir einfach riesig kaufen, den Sattel cent kaufen, sollen. Jetzt kaufen. Ja, schau, 19. Wer diesen Vers 19.

[27:51] Genau, jetzt einmal hat er es immer noch nicht begriffen. Und deswegen ist es ganz wichtig, dass sie wieder an den Ort fahren, wo die Speisung der Fünftausend war. Dies hat, erinnert euch nicht? Habt ihr nicht gesehen, was ich für die Juden gemacht habe? Erinnere ich, erinnert euch nicht, was ich für die Heiden gemacht habe? Warum macht ihr euch jetzt Gedanken, woher etwas zu essen kaufen wollt? Und jetzt ist natürlich der wichtige Punkt. Wir lesen das und denken: Meine Güte, wie könnt ihr nur so dumm sein? Oder wie können die das nicht begreifen? Aber die Frage, die ich mir stelle und die wir uns stellen müssen, ist: Wie oft hat Gott schon wirklich erstaunliche Wunder in unserem Leben getan? Und dann fragen wir uns: Ist jetzt noch bei mir? Hat es schon erlebt? Oder man schaut zurück. Zurück. Meine Güte, was hat Gott Großes getan in meinem Wunder, in meinem Leben? Und dann kommt eine Situation und man ist plötzlich wieder, stellt sich die Frage: Wer ist Gott? Jetzt noch da oder nicht? Hat er mich verlassen? Was machen wir jetzt? Ja, das ist das Problem, dass die Jünger hier haben. Und Markus legt den Finger noch ein bisschen weiter in die Runde. Schaut mal in Markus Kapitel 8, Vers 17.

[28:56] Da werden noch ein paar mehr Worte von Jesus gesagt. Dazu Markus 8 und dort Vers 17.

[29:38] Genau. Habt ihr noch verhärtet? Ist jetzt, was das Problem der Jünger? Sie waren nicht dumm. Was war ihr Problem? Ihr Herz war verhärtet. Schaut mal in das, was er hier in Markus 6. Das ist direkt nach der Speisung der Fünftausend. Da steht genau dasselbe. Markus 6:52. Denn sie waren nicht, was geworden? Sie waren nicht verständig geworden durch die Brote. Der Herr zwar verhärtet. Übrigens, wenn ein Satz mit "denn" beginnt, was ist das für ein Satz? Er begründet etwas. Ja, und was begründet er? Schaut mal den Vers davor. Den Stück zu ihnen das Schiff und der Wind legte sich. Und sie erstaunten bei sich selbst über die Maßen. Unter wunderten sich. Ja, meine Güte, was hat Jesus war ein Wunder getan. Und dann sagt die Bibel: Das ist, weil sie nicht verständig war. Ihr Herz war noch verhärtet. Das haben sie jedes Mal. Genau, was für ein Wunder. Um das kann jetzt auch hoch. Was für ein Wunder, wenn sie verständig gewesen wären, hätten sie gewusst, das ist mein Jesus, der kann das. Die hätten damit gerechnet, dass Jesus von da tut, damit gerechnet, dass Jesus ihnen hilft. Und jedes Mal waren sie überrascht, dass Jesus ihnen hilft, weil ihr Herz noch verhärtet war. Jetzt, wie kann das? Oder was hat das zu tun mit der Herzenshärte? Schaut mal in Markus 8 und dort Vers 18 bis 20.

[31:06] Wir sind ganzen Abschnitt, Vers 18 bis 20.

[31:37] Genau. Das ist eine interessante Formulierung, oder? Augen und sieht nicht, und Ohren und hört nichts. Das ist nicht neu in den Familien. Ich habe die Augen und sehe nicht. Ich hab die Ohren und höre nichts. So kam das schon mal vor.

[32:08] Es gibt eine Stelle, wo Jesus sagt: Sie verstehen nicht, was ich predige, denn sie haben Augen, die nicht und sehen doch nicht. Sie haben Ohren und hören doch nichts. Schaut mal in Matthäus, in Markus 4, Vers 10 bis 12. Den Markus 4:10-12.

[32:30] Das ist hier im Zuge der See-Predigt. Markus 14. Als er aber allein war, fragten, welche um ihn waren, samt den Zwölfen, über das Gleichnis. Oder sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen. Denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil. Damit sie sehen, den Augen sehen und doch nicht sehen, erkennen und türen, Ohren hören und doch nicht verstehen. Damit sie nicht etwa umkehren und in die Sünden vergeben. Wenn alle sind sie da auch sie. Seien also die Idee hier ist, Jesus sagt, ich kann der Menge die Deutung der Gleichnisse gar nicht predigen, weil sie ist kann ich verstehen.

[33:10] Die haben Ohren und hören nicht, die Augen und sie nicht. Wem kann es aber erzählen hier? Oder wem kann es erklären?

[33:29] Wem kann Jesus die Deutung der Gleichnisse sagen? Den Jüngern. Genau, den Jüngern. Das ist interessant. Als schaut man ihn fest hier in Markus 4, sagt Jesus: Ihr seid nicht wie das Volk, das Augen hat und nicht hört, Augen hat, er nicht sieht und nicht hört. Augen hat, er nicht sieht und nicht hört. Aber ich hier in dieser Geschichte, sagt er: Seid ihr, seid ihr auch so? Habt ihr auch Augen und seht nicht? Habt die Ohren und hört nicht? Die Idee ist, sie hätten eigentlich schon weiter sein können. Die Jünger sind eigentlich schon im Hintertreffen, geistlich. Sie fallen er wieder zurück, als dass sie Fortschritte machen. Woher kommt diese Idee mit den Augen und mit denen, mit den Ohren? Wie kommt eigentlich aus einem sehr schönen Buch aus 5. Mose.

[34:30] Schaut mal in 5. Mose 29, ab Vers 15. Die Mose 29 und dort Vers 1.

[34:47] 5. Mose 29, ab Vers 1. Also, ihr wisst ja ungefähr, wann ist 5. Mose geschrieben worden oder gepredigt worden? Was ist so der zeitliche Rahmen von 5. Mose? Kurz vor dem Übergang. Das ist so nach 40 Jahren Wüstenwanderung, okay? Schaut mal in Vers 1: Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gesehen, was der Herr im Land Ägypten vor euren Augen dem Pharao und allen seinen Knechten und seinem ganzen Land getan hat. Die großen Prüfungen, die deine Augen gesehen haben, jene großen Zeichen und Wunder. Also, das Argument ist, ihr habt gesehen, was Gott gewaltiges getan hat. Oder jetzt Vers 3: Und der Herr hat euch bis zum heutigen Tag noch kein vollständiges Herz gegeben, Augen gesehen und Ohren, die dran. Ich habe euch 40 Jahre lang in der Wüste geführt. Eure Kleider sind an euch nicht zunimmt und der Schuh an einem Fuß ist nicht abgenutzt. Ihr habt kein Brot gegessen und weder Wein noch starkes Getränk getrunken, damit sie erkennt, dass ich, der Herr, euer Gott bin. Also, was ist gut? Was ist der Punkt hier? Er sagt, ihr habt 40 Jahre lang die Wunder Gottes gesehen und doch ist euer Herz noch nicht so, wie es eigentlich sein sollte.

[36:02] Das ist ein interessanter Punkt, interessanter Gedanke. Ich glaube, es gibt wohl keine Generation in der Bibel, die über einen so langen Zeitraum so viele Wunder gesehen. Das Volk Israel, oder die haben 40 Jahre lang immer jeden Tag Wunder gesehen. Das regnet jeden Tag mal, abgesehen von allen anderen Sachen. Und trotz all dem haben sie doch keinen echten Glauben oder lange Zeit keinen echten Glauben entwickelt. Was können wir dafür praktisch lernen für unseren Alltag? Oder was wäre sozusagen eine praktische Lehre, die wir daraus ziehen können für unser Glaubensleben?

[37:00] Kann. Das ist ein super wichtiges Thema. Was denkt ihr, was können wir von den Jüngern, von dem Volk Israel lernen für unser Glaubensleben?

[37:31] Ja. Ja, guter Punkt, nämlich erkennt in den Dingen. Meine Anträge noch gibt, wenn ich jetzt nur richtig und falsche Antwort, verschiedene Aspekte.

[37:59] Schaut, hier ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir denken vielleicht, unser Herz wird automatisch verändert, dadurch dass Gott Wunder tut. Aber diese Geschichten beweisen, Gott kann Wunder über Wunder tun und das Herz bleibt größtenteils unverändert. Und dann sollten wir uns die Frage stellen: Was muss dann geschehen, dass ein Herz sich verändert? Denn was nützt es mir, dass 5000 gespeist werden und 4000 gespeist werden und Toten auferstehen und ich trotzdem ein Pferd bin? Was nützt es mir, wenn das Rote Meer sich teilt und der Berg Sinai im Donner erzittert und Manna vom Himmel fällt und ich hatte das Herz habe? Deswegen, wisst ihr was? Jetzt kommt in 5. Mose 14, 29, 30, 31. Was, was passiert da? Gott dachte den Israeliten einen neuen Bund, den neuen Bund und versucht, ihnen deutlich zu machen, worum es eigentlich wirklich geht.

[39:12] Mit mir noch in Jesaja 42. Jesaja 42, Vers 18 bis 20.

[39:15] Jesaja 42:14-20.

[40:01] Ein bisschen traurig eigentlich. Gott sagt: Gibt es irgendjemand, der so blind ist wie mein Volk? Wer ist so blind wie Israel? Wer so taub, wie die, die ständig meine Stimme anhören? Gott sagt, dass zu viel gehört und es nicht umgesetzt.

[40:19] Die Israeliten sind daran gescheitert, dass sie Wunder über Wunder gesehen haben, aber nicht über die Wunder nachgedacht haben. Jesus sagt: Ihr seid ihr noch nicht verständig geworden. Hätten was hätten denn die Jünger machen sollen nach der Speisung der Fünftausend? 100 der Speisung der 4000? Das hätten sie machen sollen. Also, was wir, was bestimmt gemacht haben wir bestimmt gesetzt. Auch er war das toll. Ja, Jesus ist ein toller Anführer, der sorgt für Essen für uns. Ja, prima, hat gut geschmeckt.

[40:54] Was hätten sie machen sollen?

[41:08] Was wäre der richtige Weg gewesen mit diesen Wundern umzugehen? Weil Jesus offensichtlich in der Frage von diesen steckt drin. Er hat eigentlich erwartet, dass sie etwas tun. Oder Fakt ist es nicht so. Warum hat es nicht gemacht? Warum seid ihr noch so unverständlich? Er hatte erwartet, dass die Wunder etwas in ihnen bewirken. Was hätte denn was sie machen sollen?

[41:32] Dankbar sein sollen. Ja.

[41:42] Dankbar sein sollen. Die habe ich jetzt nicht so den Eindruck, dass die undankbar sind. Oder also, Dankbarkeit hätte sehr viel geholfen. Aber die Undankbarkeit war nicht ihr größtes Problem. Ihr größtes Problem war das Vertrauen. Sie hätten, wenn sie nachdenken sollen, warum ist das so, dass sie Jesus uns alle mit Brot versorgt hat? Und ich halte das eigentlich genau gemacht. Je mehr sie über ihn und dieses Wunder nachgedacht hätten, das auf ihr persönliches Leben übertragen hätten, desto mehr hätten sie Vertrauen bekommen, dass Jesus das immer und immer wieder tun kann. Sie haben das Wunder in Anspruch genommen, aber nicht sich Gedanken gemacht, was das für ihre Beziehung zwischen Jesus und ihnen bedeutet.

[42:30] Genauso kann man das Wunder der Vergebung in Anspruch nehmen. Also, man kann bitten: Herr, vergib mir. Und es ist immer ein Wunder, denn Gott vergibt. Oder sein Wunder, dass Gott vergibt. Man kann das Wunder in Anspruch nehmen und dann trotzdem nicht viel davon profitieren, weil man sich nicht Gedanken macht, was die Vergebung eigentlich bedeutet und wie das mein Herz verändern kann. Man kann um Heilung bitten und das Wunder in Anspruch nehmen und trotzdem nicht viel dabei lernen. Und das ist das Problem von den Jüngern. Die haben viele Wunder gesehen, aber nicht drüber nachgedacht. Und Jesus fragt: Seid ihr nicht verständig geworden? Denkt ihr nicht nach über die Wunder, die ihr seht?

[43:07] Und das wäre jetzt die praktische Frage. Wie oft denken wir nach im Nachhinein über die vielen guten Dinge, die Gott für uns getan hat? Wenn wir darüber nachdenken würden, vielleicht würden wir auch mehr was heißt, vielleicht würden wir viel stärkeren Glauben haben in der nächsten Krise.

[43:26] Wir sind fast am Ende in Markus 8, Vers 21. Offen, wie die Frage dargestellt ist von Jesus. Und das ist ziemlich dramatisch. Er sagt in Vers 21: Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr denn so unverständlich? Wem hatte Jesus kurz zuvor eine Warum-Frage gestellt? Warum schaut man in Markus 8:12 und er seufzte in seinem Geist und sprach: Warum fordert dieses Geschlecht ein Zeichen? Also, Jesus war hier in Magdala und die wollen ein Zeichen. Und Jesus an. Warum wollte er ein Zeichen? Dann fährt er mit seinen Jüngern Richtung Mittweida und stellt fest, die wir sind auch gar nicht so viel weiter in ihrem Glauben. Und er fragt: Warum versteht das nicht? Ich habe ich doch schon vor Monaten angefangen, das alles viel genauer zu erklären und zu zeigen, was sich eigentlich für euch tun kann. Das Tolle an Jesus ist, er gibt es nicht auf. Oder ich weiß nicht, über Bord, sondern er bleibt bei ihnen.

[44:34] Zum Schluss in Matthäus 16, Vers 11.

[44:40] Jetzt kommen wir noch zu einem sehr praktischen Punkt. Matthäus 16 und dort Vers 11.

[44:56] Genau. Ist etwa, warum versteht ihr nicht? Doch, versteht ihr nicht meine eigentliche Intention? Jetzt können wir diesen Punkt praktisch zu machen. Warum haben die Fans, die die Jünger, die Worte von Jesus nicht begriffen? Also, ganz praktisch noch mal zusammenfassen, jetzt, damit wir das richtig für uns mitnehmen können nach Hause. Warum haben die Jünger an diesem Tag die Worte von Jesus nicht begreifen können?

[45:27] Sind verhärtet das Herz. Genau. Und wie kam das? Oder warum war das verhärtet?

[45:46] Sie haben nicht über die Wunder nachgedacht. Sie haben nicht über die Wunder so nachgedacht, sich und sich zu überlegen: Okay, was bedeutet das für mein praktisches Leben? Kommt es vor, dass wir manchmal Worte von Gott nicht verstehen? Dass Gott uns etwas sagt und wir verstehen nicht, was er sagen will? Der Grund liegt nicht darin, dass wir zu dumm sind. Der Grund, warum wir oft Jesu Worte nicht verstehen, liegt darin, dass wir über die Dinge, die er schon für uns getan hat, nicht nachdenken. Denn wenn wir über die Wunder nachdenken, wenn wir nachdenken.

[46:25] Jesus hat das nicht getan. Wäre das für mich getan? Hat das für mich getan? Warum tut er das? Er tut das ständig, weil er mich liebt. Hat ja, dann fange ich an, ihn kennenzulernen, wirklich kennenzulernen. Und wenn ich ihn besser kennenlerne, dann kann ich auch seine Worte besser verstehen. Der Schlüssel, um Jesu Worte besser zu verstehen, besteht nicht darin, einfach nur fleißig zu studieren, sondern über das Gute nachzudenken, was Jesus für mich tut, was ich für selbstverständlich achte.

[47:02] Wenn wir überall so nimmt, da ist man praktisch für euch mit nach Hause und nimmt man die nächste Woche euch vor, einfach mal immer wieder über so Wunder nachzudenken, Jesus schon getan hat, vor kurzem oder verlängern. Denkt mal drüber nach und fragt euch: Warum hat er das getan? Wird er das gemacht? Wann hat das gemacht? Auf welche Weise hat er das gemacht? Ja, und wenn darüber nachdenkt und fragt, was bedeutet das für Jesus und mich, für unsere Freundschaft, dann werdet ihr sehen, euer Glaube wird nicht abnehmen, sondern stärker. An das Geheimnis, dass Jesus hiermit geben wollte.

[47:30] Und dann sagt er ihnen Vers 12: Da sahen sie ein, dass er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer. Als er ihnen erklärt: "Hey, schaut mal, ich habe 5000 gemacht, habe 4000 gemacht. Glaubt ihr wirklich, ich kann euch nichts sagen kriegen?" Als sie sich daran erinnern, was er für sie bedeutet, als er sie als sich erinnern, was er für sie tun kann, dann verstehen sie plötzlich auf seine Worte. Das heißt, das Geheimnis, um die Bibel zu verstehen. Das Geheimnis, um auch profitiert zu verstehen, wo ich alles symbolisch, alles buchstäblich ist. Das Geheimnis, schwierige Worte zu verstehen, besteht darin, das, was Gott schon getan hat, darüber nachzudenken. Hat Jesus in eurem Leben schon Wunder getan?

[48:19] Also, meine ganze Wunderbar und ich glaube, ein Hauptgrund, warum ich öfter klein gläubig bin und nicht starten, darum haben liegt daran, dass wir diese Wunder dafür selbstverständlich achten, abhaken und dann wieder in den Alltag gehen. Aber wir müssen diese Wunder mitnehmen. Wir müssen mit diesen Wundern leben. Wir müssen mit dem leben, was Gott für uns getan hat. Dann sehen wir an zu verstehen, er, der in der Natur so viel tut, möchte noch viel mehr für uns tun. Nur mit starken Glauben haben und dann werden wir mit Jesus das Ziel erreichen.

[49:07] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir heute lernen konnten, dass unser schwacher Glaube oder das ländle schwachen Glauben haben, das nicht daran liegt, dass die Anforderungen zu hoch sind oder wir zu unfähig sind, sondern dass sie oftmals einfach das gar nicht nutzen, was du uns schon längst gegeben hast. Dass wir die vielen Erfahrungen und die Segnung und das ist gute, die Wunder, die du für uns getan hast, mir gar nicht so richtig durchdenken und gar nicht so richtig völlig unser Herz aufnehmen. Hergibt, dass wir die Wunder, die du in unserem persönlichen Leben tust, nicht für selbstverständlich erachten, sondern dass wir sie schätzen, dass wir sie wertschätzen, dass wir sie durchdenken und sie festhalten uns am Herzen. Danke, dass du da durch unser Herz veränderst und dass wir Vertrauen zu wir bekommen, dass wir die nächste Schwierigkeit auf uns einstimmt. Wir wissen dürfen, dass du uns schon x-mal durch Probleme durchgetragen hast, dass du immer gut zu uns gewesen bist, du, dass du uns jetzt nicht verlassen wirst. Ergibt das für diese Lektion lernen und großen Glauben entwickeln. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[50:14] Amen. [Musik]


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