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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die entscheidende Begebenheit in Matthäus 16, wo Jesus seine Jünger auf eine tiefgreifende Wahrheit vorbereitet. Er erklärt, wie Jesus die Erwartungen seiner Jünger herausfordert, indem er offenbart, dass er leiden, sterben und verworfen werden muss, bevor er aufersteht. Dabei wird deutlich, wie wichtig es ist, die Wahrheit zur richtigen Zeit zu offenbaren und wie tief verwurzelte falsche Vorstellungen selbst Gott vorsichtig sein lassen.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid und schön, dass wir jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de oder später die Aufnahme anschaut. Heute wollen wir weiter studieren in dieser so interessanten und historisch auch wichtigen Geschichte von Matthäus 16. Wir haben letztes Mal ein bisschen darüber gesprochen, was alles passieren kann, wenn man einen Vers falsch auslegt. Und wir wollen heute uns ein bisschen weiter anschauen, wie dieses Gespräch dann eigentlich an einer entscheidenden Stelle einiges offenbart über Petrus, über Jesus und über uns. Und bevor wir dahin einsteigen, möchte ich uns einladen, das bewusst möglich ist, niederzuknien für ein Anfangsgebet.

[1:27] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir es so sehr für dein Wort und für das Evangelium, oh die Kraft, die in deinem Wort ist und dass wir so viel lernen können, immer wieder aufs Neue. Herr, wir möchten dich bitten, dass diese Worte, die wir jetzt lesen werden, und diese Verse, dass sie uns nicht etwas erzählen darüber, was passiert ist, dass wir etwas lernen über uns selbst und dass wir etwas lernen für den Alltag, um mit dir so zu leben, wie du es dir wünschst. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:03] Schlagt mir auf Matthäus Kapitel 16. Matthäus Kapitel 16 ist eine Wasserscheide, eine Wegmarke, eine Weichenstellung in der Geschichte des Evangeliums. Ihr habt vielleicht eine Formation, 60 ist eine ganze Reihe von merkwürdigen Geschichten, wo Jesus Menschen auf merkwürdige Weise heilt oder sich bei der Frau, der sie schon Frau, auch etwas merkwürdig verhält, wo er die Aufmerksamkeit der Jünger auf etwas lenken möchte. Und wir haben herausgearbeitet, dass Jesus jetzt, knapp ein Jahr vor der Kreuzigung, eigentlich seinen Jüngern etwas beibringen möchte. Ja, die Speisung der 5000 hat offenbart, sie wissen eigentlich nicht wirklich, wohin der Weg von Jesus führt. Und so hat er jetzt in Matthäus 16 die Gelegenheit genutzt. Er führt sie an einen entfernten Ort.

[2:56] An welchen Ort führt er sie? In Matthäus 16 weit in den Norden, raus aus dem Gebiet, eigentlich wo Juden vor allem sind, nach Cäsarea Philippi am Libanongebirge. Ja, und auf dem Weg macht er sich jetzt folgenden Plan. Er will ihnen eigentlich, haben wir ausgearbeitet, er will eigentlich ihnen was sagen, was ist sein Ziel? Er möchte ihnen was sagen, was ist eigentlich sein sein Hauptziel diesem Gespräch? So, wir sind ja noch gar nicht gekommen, da kommen wir heute hinter. Was ist sein Hauptziel? Sein Hauptziel ist, er möchte ihnen sagen, dass er leiden wird.

[3:38] Und das ist so unvorstellbar für die Jünger, dass er erstmal das langsam anfangen muss. Er muss das so, sagte, einpacken. Er möchte ihnen vorher eine Gelegenheit geben, noch einmal ihren Glauben zu bekennen. Und davor fragt er sie: Was denken die anderen von mir? Hat es ist so ein Dreischritt-Gespräch. Er fragt: Was denken die anderen von mir? Was sagen sie? Ihr der Prophet. Und dann stellt er die Frage: Ihr aber, was haltet ihr? Für wen haltet ihr mich? Und dann spricht Simon Petrus: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

[4:18] Nicht als persönliche, spontane Erleuchtung, sondern weil das seine Überzeugung war, seine Überzeugung und die der anderen. Herausgearbeitet, und Jesus lobt ihn und sagt: Diese Erkenntnis, die seit einigen Monaten und knapp zwei Jahren, hast du nicht alleine, sondern von wem? Von Gott dem Vater, ja, der Heilige Geist hat sie dir gesprochen. Du bist auf dem richtigen Weg, wenn du glaubst, ich bin der Messias. Und dann sagt er noch: Auf dieses Bekenntnis, sozusagen auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen. Sagt: Ich gründe ich hier meine Gemeinde. Und Petrus sollst deine eine wichtige Rolle spielen, wie alle anderen. Aber du bist nur ein. Wer ich bin der Fels. Das ist sozusagen die Idee.

[4:55] Und dann habe ich damit aufgehört, das eben gesagt hat, in der 20, dass er ihnen geboten hat, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei. Gut, erinnern wir uns, warum? Was waren die beiden Hauptgründe, dass er es gesagt hat? Sagt niemandem, dass ich der Christus bin. Was gab zwei Hauptgründe, warum wir nicht wollte, dass die Jünger das verbreiteten?

[5:19] Die Zeit war nicht gekommen. Ja, genau. Er hat sogar Menschen, dass man ja gesagt, zum Beispiel der Frau am Samariterbund, am Jakobsbrunnen, die Samariterin, der konnte das sagen. Aber in zu den Juden konnte es nicht sagen. Warum? Genau. Die Pharisäer und Sadduzäer wollte ihn umbringen. Und wir haben dann, glaube ich, gesagt, an dem Tag, als er dem, sagte, ich bin der Sohn Gottes, an dem Tag war tot. Er wusste ganz genau, dass sie ihm auf den Fersen waren. Und deswegen wollte er seine Zeitweise auskochen.

[5:54] Die andere Grund war, die, die positiv eingestellt waren, diejenigen, die für ihn waren. Das haben die gedacht, beim Begriff Messias, die haben gedacht an einen weltlichen König. Also konnte es auch nicht sagen, weil er keine falschen Hoffnungen wecken wollte. Und es um sagt er, sagt es niemandem. Haben wir gelernt, es ist wichtig, dass wir die Wahrheit erst dann sagen, wenn sie auch verstanden werden kann.

[6:24] Vers 21. Jetzt hat er sie an dem Punkt, wo sie schon seit langer Zeit haben wollte. Vers 21. Mag ihn jemand mal lesen? Vers 21.

[6:51] Genau, heißt: "Von da an". Von da an heißt auf Deutsch: Zuvor hatte er noch niemals ganz deutlich offen gesagt, dass er sterben würde. Hat er es vorher schon mal angedeutet, gehabt, so durch die Blume?

[7:06] Fallgeschichten, ein, wo es einmal angedeutet hat, dass er sterben würde.

[7:22] Genau, die hatte es, 25:19: "Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich wieder aufbauen." Und das sprach er von dem Tempel seines Leibes. Ja, aber das haben die Jünger nicht, das haben die Pharisäer nicht verstanden. Das haben die Jungs nicht verstanden. Erst später, dass war eigentlich das, was da gesprochen er.

[7:38] Genau. Sehr gut. Fertig. Noch irgendeine Stelle, ein, wo er davon gesprochen hat, so andeutungsweise, so verhüllt, verschleiert?

[7:51] Er sagt zum Beispiel zu Nikodemus: "Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben." Als hat Nikodemus gehört. Der hat es niemandem gesagt. Und die Jungen aber nicht dabei. Er, die wussten das auch gar nicht. Ja, allen weit sagt Johannes hat später von Nikodemus' Geschichte erst erfahren.

[8:15] Und dann hat er in Johannes 6 gesagt: "Wahrlich, ich bin das Brot des Lebens." Ja, ich meine, das ist mein Fleisch, das, dass ich geben werde, mein Leben für das Leben der Welt. Ja, aber das haben sie auch irgendwie nicht begriffen, dass alles so symbolisch. Als Jesus hatte noch nie das öffentlich gesagt.

[8:34] Und jetzt sagt sie, sagte weiter: "Jetzt war die Zeit gekommen." Vier Elemente, sagt ihnen was sind die, die die Elemente, die er ihnen sagt? Was ist der Inhalt dieser Ankündigung? Er sagt: "Wir gehen jetzt", sagt, "wir gehen nach Jerusalem." Ja, da geht unser Weg hin.

[8:51] Okay. Zweitens: Leiden. Und zwar durch wen? Die Obersten des Volkes, ja, den ganzen Rat, die Ältesten, die Hohenpriester, die Pharisäer und Schriftgelehrten. Genau. Die müssen leiden. Was dann?

[9:13] Er wird sterben und die Auferstehung. Vier Punkte. Interessant ist, das ist die erste Leidensankündigung. Ist kommen dann später mehr und spätere Leidensankündigungen sind noch ausführlicher. Er sagt zum Beispiel hier noch gar nicht, wie er sterben wird, zumindestens nach den nach den Bibeltexten. Wir haben sagt, dass er sterben wird, aber nicht wie. Ja, also wir könnten vielleicht auch gedacht haben, er wird geköpft oder wird erhängt oder ich weiß nicht was.

[9:47] Was sonst noch so an Todesmöglichkeiten gab. Er sagt diese vier wesentlichen Punkte. Er hat jetzt mehr als zwei Jahre mit seinen Jüngern zusammengewirkt und das war für sie völlig neu, völlig neu. Aber wird die noch Auferstehung nach drei Tagen? Nicht. Woher wusste jetzt ist er nach drei Tagen auferstanden?

[10:23] Jonas gesagt, ja, wie drei, vier, drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war. So wird der Menschensohn drei Tage, rechte eben im Herzen der Erde sein. Ja.

[10:32] Genau. Und fügt eine zweite Stelle, die ihm das gezeigt hat. In Hosea Kapitel 6, Vers 2: "Denn die Bibel sagt ja, dass Jesus am dritten Tag auferstanden ist nach den Schriften." Er sagt Paulus in Römer 15:4, Hosea 6 Vers 2: "Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen, am dritten Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor dem Leben." Das ist eine der Prophezeiungen, die auf den dritten Tag hindeutet. Am dritten Tag wird er auferstehen. Also Jesus wusste aus der Bibel, dass er nach Hause nimmt.

[11:07] Also mal ganz ehrlich, ja, wie gut würden wir das allein aus dem Alten Testament zeigen können, dass Jesus nach Jerusalem gehen muss, dass er sehr leiden würde durch die Obersten, dass er sterben würde, dass er am ehesten oder ist nach drei Tagen auferstehen würde? Das hat er alles aus dem Alten Testament aus sich studiert. Und natürlich hat Gottes Geist eingeführt.

[11:30] Interessant ist, dass Markus 8 noch eine Ergänzung gibt, die wir hier noch kurz erwähnen wollen. Schaut man Markus 8 im Parallelbericht, den Markus Kapitel 8, und dort Vers 31.

[11:55] Wer mag den Vers mal lesen? Markus 8, Vers 31.

[12:13] Genau. Welches Detail kommt hier noch dazu, was wir jetzt nicht in Matthäus gesehen haben? Ganz kleines Wort, aber das ist nicht unwichtig ist. Als Ecke, genau. Seine Verwerfung. Ja, das ist natürlich so ein bisschen implizit, denn er würde ja nicht leiden müssen, wenn er nicht verworfen wird. Aber ist noch mal explizit: Wird verworfen werden. Ja, die Obersten werden ihn als Messias verwerfen.

[12:38] Gibt es da eine alttestamentarische Prophezeiung, die sagt, dass der Messias verworfen werden wird, dass er abgelehnt werden wird, dass er verachtet werden wird von den Menschen?

[13:00] Jesaja 53. Genau. Können wir kurz aufschlagen. Jesaja 53 und dort Vers 3: "Verachtet war er und verlassen vor den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut." Dass er die Verwerfung und Leiden. Ja, das ist aus dem Alten Testament direkt destilliert. Wie einer, von dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war und verachtet er.

[13:27] Nicht jetzt für Jesus das Problem. Für Jesus war, er wusste seit wann wussten sie, dass hier das, dass auf ihn zutrifft?

[13:35] Wird über zwölf Jahre alt, also schon seit ungefähr mindestens 20 Jahren trägt diese Last und niemand sieht, dass niemand sieht ihn selbst. Johannes der Täufer hat nicht richtig, völlig durchdrungen. Er hat das mit zwölf Jahren verstanden, glasklar. Er wusste genau, was kommt. Hat noch 18 Jahre lang zu Hause gelebt, bis der Zeitpunkt kam und hat dann versucht, irgendwie so zu leben. Oder das heißt, irgendwie, er versucht zu zeigen, wie ein Leben mit Gott ist, damit Menschen angezogen sind, der Mitte ihnen zeigen kann, was er für sie tun will. Und jetzt nach über zwei Jahren mit seinen engsten Freunden, als er ihn endlich sagt, das passiert.

[14:14] Die völlig so etwas wie, also man muss sich mal vorstellen, was für eine große Last Jesus getragen hat und keiner den verstanden. Man muss sich auch mal die Frage stellen, vielleicht gibt es auch in unserem Leben noch Dinge in unserer Generation, wo Jesus eigentlich sagt: Das würde ich ihnen gerne beibringen, aber irgendwie sieht es auch keiner. Ja, das sollte man nicht ausschließen.

[14:33] Die Jungen, ob sie wissen alles von wegen. Es gibt noch eine interessante Geschichte, wo Jesus ist Jesus mal im Alten Testament verworfen worden. Also das ist ja hier im Neuen Testament, und Jesaja 53 ist eine Prophezeiung auf diese neue Systeme. Die Verwerfung ist Jesus schon mal im Alten Testament verworfen worden.

[15:01] Kenne Geschichte, wo es heißt, also ich natürlich steht doch nicht Jesus, sondern das steht Gott. Aber Gott im Alten Testament ist eigentlich immer der Sohn Gottes, ist Jesus. Ja, gibt es Stelle im Alten Testament, wo es heißt, dass Gott sagt: "Ich bin verworfen worden."

[15:21] Ferner ein, wo die Israeliten Gott buchstäblich verwerfen. Sie wollen das, stimmt auch. Ja, da wollen wir neuen Anführer haben.

[15:33] Es gibt noch eine Stelle, Effekt, habe ich dir auch übersehen, aber es gibt eine Stelle, wo sogar heißt, wo Gott selbst sagt: "Sie haben mich verworfen."

[15:47] Ja, das ist auch genau die Idee in ihrem. Jetzt, wo sie sagen, die Pharisäer, zweifache Sundermann Volk begangen mich, die Quelle zu bändigen, was das haben sie verlassen und haben sich Systems gehauen, die Canvas halten können. Aber ich meine, die Geschichte in 1. Samuel 8.

[15:59] Schaut man 1. Samuel 8, das ist ganz interessant. Bin ich heute erst aufgestoßen auf die Möglichkeit, parallele Dienstliche ziehen lässt. 1. Samuel 8 und dort Vers 7.

[16:10] Schaut man 1. Samuel 8, kennt sich die Geschichte in 1. Samuel 8:7 heißt es: "Da sprach der Herr zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben, denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll."

[16:34] Jesus kam als der Messias, oder dem es hieß, es der König. Er kam als der Fürst und er wurde von seinem eigenen Volk verworfen. Den wollten sie, sie wollten hier ein König haben. Oder und was so ihre Begründung? Sie wollten König haben, wie wir alle anderen.

[16:49] Die Juden bei der Kreuzigung, kurz vor der Kreuzigung von Jesus, vor Pontius Pilatus, was sagen sie? "Wir haben keinen anderen König als den Kaiser." Im Grunde genommen ist eigentlich, ist es mir früher nie aufgefallen, aber die Geschichte hier in 1. Samuel 8, wo die Israeliten einen König haben wollen und Gott verwerfen, das ist derselbe Jesus, der später noch mal verworfen wird. Ist das eigentlich wie einen Typus, eine Warnung, dass sie nicht später ihren eigentlichen König verwerfen?

[17:23] Das hätten sie eigentlich diese Geschichte lesen sollen und nachdenken sollen. Also Jesus sagt, er wird nach Jerusalem gehen, oder sie wäre nach Jerusalem gehen. Er wird leiden, er wird verworfen werden, wie im Alten Testament beschrieben und angekündigt. Er wird sterben und nach drei Tagen auferstehen.

[17:40] Nicht gerade gesagt habe, die Todesart wird nicht erwähnt. Und manche andere Details, wenn ich ja wenig später kommen. Also Jesus war sich bewusst, dass ist so eine schockierende Nachricht. Da kann ich nicht alles auf einmal gleich sagen. So scheibchenweise kann das auch, wenn man so ganz schweren Achten bringen muss, ist es besser so Schritt für Schritt.

[17:59] Jetzt schauen wir, sehr weit sagt sie, sagt: "Sprachlos mit Trauer und Erstaunen hörten die Jünger zu." Christus hatte ja gerade die Metro, also die Aussage von Petrus akzeptiert, dass er der Sohn Gottes ist. Und jetzt wiesen seine Worte auf Leiden und Tod. Und dann sagt sie: "Das war ihnen unverständlich." Sie konnten nicht verstehen, wie Jesus sagt: "Ja, tatsächlich, ich bin der Messias." Und dann im nächsten Atemzug sagt: "Ich werde sterben." Weil in ihrem Kopf war das so klar.

[18:40] Der Messias wird uns ein ewiges Königreich aufrichten. Oder also als er gesagt hatte: "Ich bin der Mystiker, ich bin der Messias." Und dann sagt: "Übrigens, sterben." Da haben sie gefragt: "Ihr, was tut das?" Das oder das. Das war für sie nicht vorstellbar, dass die beiden Dinge zusammen gehen.

[19:04] Und interessant ist auch schon mal in noch, bevor wir weiter gehen, in Lukas 9 im Parallelbericht in Lukas 9, Vers 21 wird sogar deutlich. Und ließ mir das mal in Lukas 9, Vers 21 und 22.

[19:24] Heißt es: "Er ermahnte sie ernstlich und gebot ihnen dies niemand zu sagen, indem er sprach: Der Sohn des Menschen muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Obersten Priestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden."

[19:43] Also könnt ihr sehen, dass die beiden Dinge, dass er nicht möchte, dass er als Messias beworben wird und seine Leidensankündigung, dass die zusammengehen. Eins hängt am anderen. Er sagt: "Ich möchte nicht, dass ihr sagt, dass ich der Messias bin, weil ich als Messias leiden und sterben muss." Weil natürlich so eine falsche Vorstellung in den Köpfen der Menschen waren, falsche Ideen über die Prophezeiung, falsche Ideen über die Zukunft, falsche Ideen in der Lösungsplan. Können so mächtig sein, dass selbst Gott sehr vorsichtig sein muss, wenn er uns was sagt. Der wird, wir nicht völlig ausflippen, weil das so tief drin.

[20:27] Also Jesus redet zum ersten Mal ganz offen und sagt den, Elektriker auf den Tischen, red, das ist das, wo es hingehen wird. Und schauen wir Markus 8, Vers 22. Und diese Geschichte ist wirklich sehr, sehr lehrreich. Markus 8, Vers 22, der 32.

[20:53] Tschuldigung, 32. Markus 8, 32. Wer mag mal lesen?

[21:06] Okay, natürlich, dasselbe Petrus, der kurz zuvor gesagt hat: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Und Jesus hat gesagt: "Wenn ich das tue, ja, das ist wahrscheinlich nur ein paar Minuten später." Also wissen nicht genau, wie ausführlich er das hier gesagt hat. Aber das ist innerhalb einiger Augenblicke, allerhöchstens eine halbe Stunde, keine Ahnung, aber ziemlich bald nimmt der Petrus ihn beiseite. Ja, so ähnlich schreibt, so als wollte er ihn förmlich davon abhalten, diesen Weg zu ziehen.

[21:33] Er zieht ihn zu sich und beginnt ihm zu wehren. Und wir können, weil uns genau durchlesen, was er ihm gesagt hat in Matthäus 16 und dort Vers 22.

[21:46] Dass ich mich sehr interessant. Matthäus 16 und dort Vers 22 lesen wir.

[21:52] Matthäus 16 und dort Vers 22 lesen wir. Mal Matthäus 16, Vers 22. Wer hat...

[22:09] Genau. Das ist genau das, was Jesus vorausgesehen hatte. Hörte ich noch an die Geschichte in England von dem Mann, der geheilt wurde, als er angespuckt wurde, auch seine Augen. Und der Mann sieht, aber er sieht nicht richtig. Das ist exakt hier, was passiert. Der Petrus sieht: "Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes." Aber sieht nicht richtig. Er sieht nicht, was ich machen muss. Und diese ganzen Geschichten vorher weisen eigentlich, sollten ihm deutlich machen: Schaut mal, ihr versteht noch was nicht. Ja, aber Petrus ist blind für diese Sache. Und sagte: "Du passt also keinen Fall."

[22:54] Oder das Interessante ist, das Wort hierfür "schon dich", ja, Beispiel auch ohne dich selbst. Oder das ist das Wort "teleos". Das kommt sonst nur vor, wenn man in Hebräisch, Hebräer 8, und da heißt es über Gott: "Er wird gnädig sein über unsere Sünden, Herr im neuen Bund." Das bedeutet eigentlich was wie: Sie gnädig sein.

[23:16] Gnade ausüben. Hat jemand nach einer Übersetzung als, als Schlachter dabei zufällig? Alle Schlachter, die Schlachter ist hier gar nicht die beste Übersetzung, weil dieses "teleos" ist eigentlich so eine stehende Wendung, Sonne, also eine Redewendung im Griechischen gewesen. Das wurde auch verwendet, wenn man jetzt sagt: "Die Götter mögen das verfügen, verhüten." Ja, die Götter mögen das dafür sorgen, dass das nicht passiert. Und in dem Sinne gemeint, müsste man eigentlich versetzen, wie es die Elberfelder macht. Die Elberfelder sagt: "Gott behüte dich, Herr." Oder die Luther sagt auch so ähnlich, also so: "Gott behüte dich." Ja, dass das, Gott möge das verhüten, dass das ja nicht passiert.

[24:05] Und...

[24:05] verhüten, dass das ja nicht passiert. Und es ist interessant, weil war Jesus auf die Welt gekommen, um verschont zu werden? Jesus war auf die Welt gekommen, um uns zu verschonen.

[24:19] Herr, der Petrus, der versteht gar nicht, dass er eigentlich jetzt dabei ist, seine eigene Erlösung aufs Spiel zu setzen, mit seinem Rat. Der argumentiert gegen sein eigenes ewiges Leben und merkt gar nicht. Ja, da kann man mal sehen, wie verblendet man sein kann, obwohl man schon so viel verstanden hat. Und im Griechischen ist das eine ganz starke Verneinung. Als er sagt: Nicht nur, dass er nicht, sondern unter gar keinen Umständen soll das passieren. Ja, also egal was passiert, unter gar keinen Umständen. Das ist doppelt so und niemals sollte so etwas dir passieren.

[24:57] Und was heißt es wieder hier in Vers 22? Der Name Petrus, ihn beiseite und fing an. Was heißt denn, er fing an ihm zu werden? Das ist eine dazu Implikation, wenn er anfing zu werden. Er hatte noch viel mehr auf dem Kopf, wahrscheinlich noch ganz andere Sachen, die ihm alle sagen wollte. Und er kommt gar nicht dazu, weil Jesus ihn ziemlich bald unterbricht und zwar mit einer der schärfsten, des schärfsten Tadel, die er jemals ausgesprochen hat. Er in Wahrheit sagt folgendes: Jesus, Petrus liebte seinen Herrn, also glaubt er, hat das aus schlechten Motiven gemacht. Kann das also, er wollte wirklich das Beste für den Herrn. Aber Jesus hat ihn nicht gelobt dafür, dass er ausgedrückt hat, dass er ihn irgendwie vor dem Leiden bewahren wollte. Petrus' Worte waren nicht solche, die eine Hilfe für Jesus gewesen wären oder Trost. Sie waren nicht in Harmonie mit dem Zweck Gottes, der Gnade für eine verlorene Welt. Und dann sagt sie: Petrus wollte nicht das Kreuz im Werk von Christus sehen. Der Eindruck, den seine Worte machten, war direkt entgegengesetzt zu dem, was Christus sich gerade wünschte für die Nachfolger. Also, kennt das, wenn man irgendwas auf dem Herzen hat und dann möchte irgendetwas Wichtiges mitteilen. Ja, und dann sagt man das und dann sagt jemand anders was aus bester Motivation, aber das macht die ganze Situation kaputt. Dass wenn jemand so irgendwas sagt, so ach ja, und dann werde ich wollte eigentlich, dass jetzt das bei den Leuten ankommt. Ja, und jetzt erstklassig kaputt gemacht. Da beten wir, dass das nicht passiert. Ja, aber Jesus wollte ja gerade, dass sie darüber nachdenken. Seid alle seine Jünger und das kann der Fall sein, dass wir im Übereifer mit bester Motivation das kaputt machen, dass der Heilige Geist gerade eigentlich ausdrücken möchte.

[27:07] Endlich auch ein guter Grund, sich zu überlegen, wann man was sagt und warum man was sagt und ob das gerade passt. Ich glaube, alle haben schon Situationen gehabt, wo wir gemerkt haben, dass wir gesagt haben, wir jetzt keine Hilfe, sondern hat vielleicht irgendwie mehr geschadet als geholfen. Und deswegen, sagt sie, weil er so dringend wollte, dass seine Jünger endlich verstehen, was er eigentlich vor sich hatte, hat er jetzt den Petrus nicht einfach auf die Schulter geklopft, gesagt: Naja, das wirst du schon noch verstehen. Er hat eine sehr deutliche Warnung ausgesprochen. Schaut mal, Vers 23.

[27:43] Was ist die Warnung? Dann macht man lesen. So krass, oder? Also erstmal fällt auf, er wandte sich um. Also Petrus, Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war. Die gehen so vielleicht oder sitzen auch immer, keine Ahnung, stehen irgendwo bei der Rast. Sie sprechen miteinander und dann heißt es, Petrus hat ihn beiseite genommen. Oder passt auf, dass Gott behütet, auf keinen Fall so, dass passieren. Und dann sagt die Bibel, Jesus wandte sich um. Das war ja ein Fingerzeig hier drin. Und schaut mal in Markus 8 noch dazu. Wir kommen gleich zur Matthäus 16 zurück. In Markus 8 heißt es in Vers 33. Markus 8, Vers 33, im Parallelbericht. Er aber wandte sich um und sah, wen er sah? Seine Jünger an und ermahnte den Petrus ernstlich und sprach. Also, das ist quasi so, ja, da sind die Jünger und Petrus zieht ihn beiseite und sagte ihm das war auch so und so. Und Jesus dreht sich um. Eine junge, obwohl Petrus steht quasi und sagt: Weiche von mir, Satan!

[29:08] Es ist interessant. Also, ich glaube, es macht einen Unterschied, ob Jesus ihn angeschaut hätte, gesagt hätte: Weiche von mir, Satan, ja? Oder ob er sich umdreht, den Petrus im Rücken hat und sagt: Weiche von gesagt hat. Was hat der Petrus damit verstehen sollen? Was hat der Petrus damit verstehen sollen? Im All, was wäre anders gewesen, wenn Jesus ihn direkt angeschaut hätte und gesagt hatte: Weiche von mir, Satan? Anna.

[29:35] Anna, werdet ihr euch gefühlt? Also, stellt euch vor, ihr seid Petrus. Was, was hättet ihr lieber, dass Jesus euch anschaut und sagt: Weiche von mir, Satan? Oder sich umdreht, euch den Rücken zuwendet und sagt: Weiche von gesagt hat. Was hättet ihr lieber?

[30:02] Ganz genau. Das also, der Petrus feststeht, du bist nicht der Satan, aber der Satan ist hier gerade aktiv und er benutzt dich. Er benutzt seine Worte. Und das ist so interessant, dass jemand, der eine göttliche Wahrheit sagen kann und etwas sagen kann, wovon Jesus selbst sagt: "Luzifer, ich will das tun." Hat das ist das hast du direkt vom himmlischen Vater. Minuten später zum Instrument des Satans wird. Wir denken ja manchmal, wenn wir irgendwie göttliche Wahrheit erkannt haben und verstanden haben, da sind irgendwie auch so ein Plateau, ja? Und dann alles, was wir sagen, das irgendwie wahrscheinlich mehr oder weniger gut. Aber innerhalb von Minuten dreht sich das Blatt und Jesus muss ihm sagen: "Weiche von mir, Satan!"

[30:48] Woher kennt jetzt 2016 geht? Woher kennt ihr die Formulierung "Weiche, Satan"? Hat er dieses Mal verwendet bei der Versuchung? Und zwar, wie oft ist Jesus versucht worden? In Matthäus 4, dreimal, oder? Bei welcher Versuchung? Bei der ersten, zweiten, dritten. Hat er gesagt: "Weiche, Satan!" Bei der dritten.

[31:13] Was war denn der Inhalt der dritten Versuchung? Da ging die Anbetung. Genau. Aber es hat ihm einfach gesagt: "Okay, bete mich an." Sondern was hat er, sagt ihm gesagt? Er hat mir etwas angeboten, um das attraktiv zu machen. Was hat er dem angeboten? "Ich gebe dir alle Reiche der Welt." Oder warum war Jesus gekommen? Er war gekommen, um alle Reiche der Welt zu bekommen. Aber er würde sie nur bekommen nach Gottes Plan, wenn er sie mit dem Tod für die Sünder erkauft.

[31:48] Oder was sagt, weshalb Satan also gesagt in Matthäus 4? "Du kriegst es auch ohne Leiden. Du kriegst es auch ohne Tod." Ist einfach so, machen wir, machen wir. Wenn dir ja, du kriegst das, du haben willst und musst nicht leiden und sterben. Bietet ist einmalig an. Könnt ihr sehen, dass der, dass der, dass der Petrus, als er gesagt hatte: "Unter keinen Umständen sterben." Im Grunde genommen eigentlich wie ein Echo der dritten Versuchung von Adam gewesen ist, obwohl er selbst sich dabei gewesen ist und sich das gar nicht bewusst ist. Wie es sind seine Worte im Wesentlichen exakt dieselbe Versuchung, wie die allerletzte Versuchung, die der Satan noch im Ärmel gehabt hat. Ja, also keine Kleinigkeit.

[32:37] Denn für Jesus war das ja auch kein leichter Weg hier. Ja, und die man je mehr wir das studieren werden, das werden wir sehen. Für uns war es ein sehr schwerer Weg. Und es ist eine Sache, wenn weit sagte, der dritten Versuchung hatte er gesagt: "Okay, alles okay, ich war Masken ab. Ich bin der Satan und hier, das biete ich dir an." Lass uns viel machen. Das ist schon eine Sache. Jetzt kam dieser Vorschlag, aber sozusagen von einem seiner engsten Freunde, der das gleiche sagt. Und das ist jetzt endlich die Idee seit erster Mose 3. Gott hat einen Plan, aber es gibt eine bessere Variante. Sozusagen, das hat immer schon eher der Luzifer, der Satan behauptet, es gibt einen besseren Plan als Gottes Willen.

[33:24] Ihr wisst vielleicht, die Bibel sagt, Satan verstellt sich ja. Er verstellt sich als ein Engel des Lichts. Aber er muss noch mal nicht als englisches Nichts auftauchen, wenn er Menschen findet, sogar gläubige Menschen, die einfach nicht geistlich denken wollen, wir einfach so ihren eigenen Willen durchdrücken wollen. Dann braucht er sich nicht als englisches verzeichnet sein. Er kann sogar einen Gemeindeleiter benutzen. Ja, denn der Petrus war hier so was wie einen Gemeindeleiter. Der war quasi repräsentant für die Gemeinde.

[33:50] Kurz vorher, ganz entscheidender Punkt. Wenn wir nicht geistlich denken können, wir dem Satan helfen das. Dann, wenn wir sehr viel weiter kennen, nun können wir sehen an die Reaktion von Jesus, dass er den Täter, den Petrus, nicht irgendwie ins Abseits laufen lassen oder den sofort gepackt. Ja, und wir dürfen wissen, wenn wir mit Jesus leben und plötzlich so ein Aussetzer haben und irgendwie so wie Petrus daneben greifen, dass Jesus uns auch sehr deutlich packen wird. Oder er wird uns deutliche Warnen. Und auch manchmal sind die Tadel von Jesus, die unserem Leben gibt, gerade deswegen so, weil wir vielleicht Dinge sagen, von dem wir gar nicht ahnen, was sie auch anrichten.

[34:32] Der Petrus hat sich vielleicht auch gewundert, aber jetzt erstmal auf. Ich habe etwas Interessantes entdeckt. Schaut mal mit mir in Johannes 6. Johannes 6 ist der einen Tag nach der Speisung der 5000. Jetzt kann mir jemand sagen, ist das vor oder nach unserer Geschichte? Vorherigen Vertrag ist nicht, wer das ist. Das ist am am Wasser, 30 Jahre vor der Kreuzigung. Und erinnert euch, nicht wahr? Einen Tag später kommen die ganzen Leute und wieder und es gibt diese lange Rede, wo gesagt wird: "Ich bin das Brot des Lebens, ist mein Fleisch essen, mein Blut trinken." Und wenn schon sagen, dass eine harte Rede, ja, sie verlassen ihn die meisten Jünger. Und Jesus stellt die Frage an die Zwölf. Wollte auch gehen? Und dann sagt, antwortet er genau, wie antwortet, dass Petrus natürlich. Genau.

[35:31] Jetzt hat Petrus in Johannes 6, sagt das, haben wir damals auch herausgearbeitet vor einigen Wochen. In Vers, den Vers, in Vers 68, antwortete ihm Simon Petrus: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes."

[35:55] Also in Johannes 6 haben wir Petrus, der sagt: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Roque. Und schaut, was der nächste Satz ist. Denn Jesus sagt, der 70-jährige forderte ihn habe ich nichts, habe ich nicht ich zwölf erwählt. Und doch ist einer von euch ein Teufel. Sagt: "Okay, hab ich habe euch 12 erwählt. Ja, ihr seid meine Gemeinde. Ja, die 12. Und doch einer ist ein Teufel."

[36:34] Jetzt stellt euch mal vor, ihr würdet bis zu dieser Geschichte die Bibel kennen und danach nichts weiter. Also, stellt vor, ihr würdet jetzt leben zur Zeit dieser Geschichte, wie heute anschauen. Hier wirst du nicht, was ganzen Geschichte nachkommen kann. Ihr wüsstet nur folgendes: Jesus, Petrus hat mal gesagt vor einigen Wochen: "Du bist der Sohn des lebendigen Gottes, du bist der Christus." Und dann hat Jesus gesagt: "Ich habe zwölf erwählt, jetzt Grundlage meiner Gemeinde. Und einer von euch sein Teufel." Und jetzt, einige Wochen später, in Matthäus 16, nimmt Jesus seine Zwölf beiseite und sagt: "Für wen haltet ihr mich?" Und derselbe Petrus sagt: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes."

[37:28] Und Jesus sagt: "Wunderbar, Petrus, auf diesen Stein will ich meine Gemeinde bauen." Er, die Gemeinde, die zwölf Apostel. Und dann wenige Minuten später, als er mit Petrus redet, sagt er: "Weiche von mir, Satan!"

[37:47] Wenn ihr nichts anderes wüsstet, nur die beiden Geschichten sehen würde, was würdet ihr vermuten? Wer ist wohl was, könnte man vermuten, wäre es wohl der Teufel von den 12? Könnt ihr sehen, dass wahrscheinlich auch mancher Jünger gedacht hatte, vielleicht ist der Petrus, der, von dem Jesus hier gesagt hat, wenn sie schon gefragt haben, wer diese These ist, hat er gesagt: "Einer von euch ist ein Teufel." Er wissen, dass er da sieht man, dass man nicht einfach schnell voreilige Schlüsse ziehen kann. Oder dass sie total logisch aus, oder sie total offensichtlich aus. Aber ist es nicht.

[38:27] Denn nicht der Petrus war der Teufel, sondern wäre der Judas. Jetzt gar nichts gesagt, weder hier noch da. Und der Petrus hat den Fehler gemacht, weil er, Petrus war nicht das eigentliche Hauptproblem. Das Ganze ist ja diese diese Parallele. Und was man daraus lernen kann. Was sagt Jesus zu ihm? Er sagt: "Schaut, wie das ist total interessante Matthäus der 16 sagt er."

[38:55] Warum? Er sagt: "Denn du bist ein, du bist mir ein Ärgernis." Ein Ärgernis. Klingt ein bisschen komisch, das Wort Ärgernis. Das ist das griechische Wort, das könnte jetzt ganz gut übersetzen, auch ohne Griechisch zu können. Das griechische Wort Skandalon. Das heißt ein Skandalon. Welches Wort kommt von Skandalon? Skandal. Skandal. Also ein Skandal ist etwas, was sowieso. Aber das Wort Skandal heißt eigentlich am meisten übersetzt, also Ärgernis oder Stolperstein und Stein des Anstoßes.

[39:33] Könnte es sind ein Stein des Anstoßes. Stein des Anstoßes bedeutet, man läuft auf dem Weg und man stößt irgendwann, weil da irgendwo ein Stein rumsteht. Entstehen soll ja, weil Steine sollen eigentlich wo sein? In der Straße drin, ja, so auf den man gehen kann. Aber wenn so ein Stein der lose herumsteht und man sieht sie nicht, dann stolpert man darüber. Er hat es ein Stein des Anstoßes. Das ist ein Skandalon. Ein Ärgernis. Da nimmt man Anstoß daran, wann man stolpert darüber. Und Jesus sagt jetzt im Herbst mit dieser Meinung, wenn du sagst, du brauchst nicht sterben, bist du ein Stolperstein für mich.

[40:15] Was ist, was heißt Petrus übersetzt Steinchen? Oder jetzt ist interessant, weil wir werden erstmal sehen, ob die katholische Kirche immer gesagt, Petrus der Stein, erster Felsen, auf denen die Gemeinde gebaut ist. Und wir haben schon gesehen, der Felsen ist wer? Christus. Was man, was die meisten nie machen, die lesen sie weiter, dass Jesus sagt: "Du bist Petrus, du bist mir ein Stolperstein."

[40:38] Du stehst im Weg mit, also deine Meinung steht im Weg. Deine Meinung verhindert momentan, dass das Evangelium klar verstanden wird. Du solltest eigentlich ein Stein sein im Fundament für die Gemeinde. Du solltest quasi neben dem Felsen so dabei sein, ja, das Fundament der Gemeinde legen. Ja, die Bibel sagt er, dass die Gemeinde auch verbaut ist auf dem Fundament der Propheten und Apostel, wobei Christus der Eckstein ist. Zu dessen stehst du hier quasi so lose rum und und hin, dass das andere ihren Weg gehen können, ist ein Stolperstein.

[41:13] Das heißt also, wenn wir göttlich denken und Gottes Botschaft glauben und weitergeben, sind wir Teil des Fundamentes. Wenn wir stattdessen unsere eigene Meinung haben über das Wort Gottes, das kann innerhalb eines Tages sich ändern. Es kann im Fall einer Stunde sich ändern, dann sind wir ein Stolperstein.

[41:33] Und daran sieht man, dass man nicht auf Petrus vertrauen kann. Ja, da konnte man nicht mal eines, eine Stunde auf ihn vertrauen. Man kann auf keinen Menschen sich absolut vertrauen in geistlichen Dingen. Wenn man sich nicht auf Petrus verlassen konnte, von dem Jesus sagte: "Was du predigst, ist die Wahrheit vom Vater." Auf wen dann?

[41:56] Du denkst menschlich waren Bestand. Das menschliche, das menschlich bestand darin, Gott hat uns gesegnet, Gott hat uns geführt, er hat die Toten auferstehen lassen, er hat die Kranken heil gemacht. Da wirst du doch bestimmt nicht sterben. Oder schaut, wenn wir interessanterweise, was sagt Hiob 2, Vers 10?

[42:35] Hiob Kapitel 2 und dort Vers 10. Das ist nach nachdem die Frau von Hiob, er sagt: "Ich war, sage Gott ab." Da sagt er zu ihr: "Du redest, sowie eine törichte Frau. Renate, menschlich, wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir da nicht auch das Böse annehmen?" Allein der Fall, eigentlich, dass das Unheil, dass das schlechte sozusagen, ja, dass das Unglück. Das ist die Frage. Wenn wir Gott nachfolgen, folgen wir ihm nur, wenn es Segen gibt, wenn wir Kronen bekommen, wenn wir heil werden, wenn du gesund wirst, denn wenn der Arbeitsstelle bekommen, wenn das Leben besser wird? Oder folgen wir ihm auch nach, wenn es Leiden bedeutet, Tod bedeutet, Dinge, die wir uns vielleicht gar nicht vorstellen können, weil sie gar nicht vom Radar sind. Und hier ist ein Wendepunkt. Das ist ein Punkt, an dem auch Petrus ins Wanken gerät, ganz offensichtlich. Und wir werden auch sehr über die kommenden Monate ist braucht noch sehr viel Gnade und sehr viel Gebet und sehr viel Unterweisung von Jesus, um ihn so weit zu kriegen, dass er zumindestens dann später nicht ganz am Abgrund abstürzen wird, sondern doch gerade wird zurücktreten kann. Aber Jesus beginnt jetzt schon an dieser Stelle, den Petrus auf die Situation vorzubereiten.

[44:00] Was uns das sagt, ist, gibt es in der Adventbotschaft auch Nachrichten, die dem ähneln von Leiden und Verfolgung? Botschaften, die man nicht hören möchte. Wenn man, man hört gern, ich war, dass man mit Adventbotschaft zehn Jahre länger lebt, dass man die tiefen Frieden im Herzen hat. Man hört gern, dass man da der Intellekt sich verbessert, das sollte die Beten irgendwie klüger sind. Eher, dass das hat man alles gerne. Man hört die die die die Benefits sozusagen in den Segnungen. Aber das hört man manchmal nicht so gerne und denkt sich: "Das will ich nicht hören, das mag ich nicht hören." Vielleicht kommt da ganz anders. Aber Jesus sagt uns das ja nicht, weil er uns irgendwie Angst machen würde. Oder er sagt uns das nur, damit wir nicht völlig blind in etwas hineinlaufen und geschockt sind.

[44:48] Er sagt uns das, damit wir rechtzeitig anfangen, uns daran zu gewöhnen, was die Realität sein wird, damit er uns darauf vorbereiten kann, damit wir dann, wenn es kommt, wir stehen bleiben, ohne umzukippen vor lauter Konfusion.

[45:06] Jesus hat das seien ja nicht gleich am Anfang gesagt. Er hat auch nicht ständig das überall laut gepredigt. Deswegen sollten auch wir nicht den Menschen am Anfang gleich die Tripszeit um die Ohren schlagen und auch nicht ständig das nur aus allen Kanälen und Posten und und putzen. Aber es kommt der Zeitpunkt und es kommt der Moment, wo man sich damit beschäftigen muss, wo Jesus uns das zeigt. Und sie, wer nächstes Mal auch sehen, das hat noch eine ganz persönliche Komponente. Also, halten wir fest.

[45:34] Jesus wollte dem Petrus etwas beibringen. Und der Petrus, damit enden wir. Petrus hat die Lektion mit vielen, vielen Auf und Abs es dann auch wirklich verstanden. Schaut mal, erste Petrus Kapitel 4. Was dann Jahrzehnte später als ein alter Mann, dann über dieses Thema sagte. Ein erster Petrus Kapitel 4 und dort Vers 12 und 13. Das letzte Vers für heute. Erste Petrus 4, Vers 12 und 13. Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als wieder für euch etwas Fremdartiges. Er, die Jünger hier in Matthäus 16, ja, gedacht, das ist ja unvorstellbar. Wie kann denn so etwas das? Das ist doch fremd. Aber er, der Messias, gewinnt und vertreibt die Feinde. Ja, aber sagt, eine Feuerprobe ist nicht fremdartig. Fest 13, sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch...

[46:31] Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit, bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit, bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit, jubelnd freuen könnt. Das war das, was, das war das, was eigentlich der Jesus von Anfang an ihm, eigentlich der Jesus von Anfang an ihm, eigentlich der Jesus von Anfang an ihm beibringen wollte. Ja, ziemlich lange, ziemlich lange, ziemlich lange gedauert, aber er hat es verstanden, dass, dass, dass der Weg zum neuen Jerusalem über einen dornigen Weg geht.

[46:48] Und Jesus ist den gegangen. Und wenn wir, wenn wir Jesus folgen, Jesus folgen, Jesus folgen, dann werden wir auch diesen dornigen Weg, diesen dornigen Weg, diesen dornigen Weg gehen. Und Jesus möchte uns Schritt für, Schritt für, Schritt für Schritt führen, weil wir jetzt es danke sagen dafür, dass er uns zum richtigen, zum richtigen Zeitpunkt ganz taktvoll und liebevoll, und geduldig uns auch oft Dinge vorbereitet, die unangenehm sind, die, die unser Denken vielleicht, unser Denken vielleicht durcheinanderbringen. Nicht, weil uns, nicht, weil uns ärgern will, sondern damit wir endlich so Dinge ablegen, die, die uns an unseren Blick verengen und, und verdunkeln und und verblenden, gewappnet sind für die Realität.

[47:26] Also, noch gemeinsam beten und niederknien. Lieber Vater im Himmel, Herr, bedanken die so sehr, dass wir sehen dürfen, dass Jesus ganz taktvoll und ja, vorsichtig seinen Jüngern versucht hat, nach und nach die, die ganze Wahrheit zu entfalten. Und Herr, wir danken dir, dass selbst die schärfsten, die schärfsten Tadel von ihm niemals unnötig verwundet, verwundet haben, sondern nur ganz deutlich gezeigt haben, dass menschliches Denken, dass menschliches Denken destruktives. Herr, hilf uns, dass wir, wenn wir mit Schwierigkeiten konfrontiert, konfrontiert sind, sind, dass wir mehr lernen aus seiner Perspektive zu sehen, aus seiner Perspektive zu denken, dass wir anfangen, göttlich zu denken, auf himmlische Art und Weise.

[48:22] Und wir danken dir, dass du uns Schritt für Schritt auf das vorbereitet, auf das vorbereitet, was kommt in unserem persönlichen Leben, in der NS-Zeit. Und Herr, wir danken wir, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir an dir festhalten und hier glauben, wir nichts zu befürchten haben. Das ist uns bisher angeführt. Das ist es auch bis ans Ende tun, denn du, Herr Jesus, Sieger. Dafür danken wir dir in deinem Namen beten wir. Amen.


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