In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung des Nachfolgens Jesu, auch wenn dies mit Leiden und Verzicht verbunden ist. Anhand biblischer Beispiele aus Matthäus, Esther und Apostelgeschichte wird verdeutlicht, dass wahre Nachfolge bedeutet, das eigene Leben für ein höheres Ziel einzusetzen. Es wird betont, dass die Liebe zu Gott und die Botschaft des Evangeliums wichtiger sind als das eigene Wohlbefinden, und dass diese Haltung zu Freude und Überwindung führt, selbst inmitten von Schwierigkeiten.
Der Ersehnte: 173. „…in der Herrlichkeit des Vaters“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt, auch auf joelmedia.de. Wir wollen weiter studieren in Matthäus 16 und den entsprechenden Parallelversen. Ein letztes Mal nur einen Vers geschafft, heute hoffentlich ein bisschen mehr. Aber so ein wichtiger Vers und eine ganz wichtige Idee, die wir hier studieren. Bevor wir aber allerdings beginnen, wollen wir natürlich mit einem Gebet starten. Und ich lade euch alle ein, wo es möglich ist, dass wir gemeinsam niederknien.
Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen dürfen. Du weißt, wir mögen die angenehmen, die freundlichen, die fröhlichen Nachrichten. Aber es gibt noch mal auch Nachrichten und Gedanken und Botschaften, die uns unangenehm sind. So ging es den Jüngern in der Geschichte, die wir jetzt seit einigen Wochen studieren. Und wir danken, wir zusehen können, mit wie viel Taktgefühl und wie viel Strategie und Überlegungen und Einfühlungsvermögen Jesus versucht hat, ihnen nahe zu bringen, was sie nicht so richtig glauben wollten. Wir möchten dich bitten, dass du auch uns zeigst, was das praktisch für uns bedeutet, dass wir lernen, unser Kreuz auf uns zu nehmen, weil du, Herr Jesus, am allermeisten für uns gelitten hast. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst und dass wir für dich noch ein bisschen mehr liebgewinnen, dass wir heute über dich, über dein Wort erfahren. Das bitten wir in deinem Namen. Amen.
[2:19] Wir schlagen auf Matthäus Kapitel 16. Wir haben letztes Mal und für die Wiederholung fassen wir kurz darüber gesprochen, dass Jesus erst seinen Jüngern, also nachdem wir dieses lange Gespräch hatte mit Petrus und dann seinen Jüngern, er erzählt hat, was auf sie zukommen würde, oder diese erste offizielle, richtige, ungeschminkte, sozusagen ganz deutliche Leidens-Erklärungen, Leidens-Ankündigung, ohne Metaphern, ohne Symbole, sondern direkt. Und das hat den Petrus so aus der Bahn geworfen und auch die anderen Jünger, dass er eine sehr unbedachte Äußerung gemacht hat und Jesus sie sehr deutlich und scharf korrigieren musste.
[2:57] Und dann haben wir gesehen, dass Jesus nicht nur die Jünger, sondern eine größere Menge zusammenruft, Menschen, die in der Nähe waren, und ihnen dann etwas sagt, nämlich, dass nicht nur der Weg des Messias ein dorniger Weg ist, sondern auch derjenigen, die dem Messias nachfolgen. Er hat gesagt: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Das Kreuz war ein Symbol der Schande, und Jesus hatte das zwar den Jüngern einmal gesagt, als sie ausgesandt hatte, aber da war ihnen das wahrscheinlich nicht so bewusst gewesen, wie real das wirklich gemeint ist.
[3:33] Und in diesem Zusammenhang, das habe ich jetzt mal noch vergessen zu erwähnen, schreibt auch einer weit etwas darüber, dass wir Jesus nachfolgen sollen, weil ja er selbst bereit war, sein Kreuz auf sich zu nehmen. Und das schreibt er in diesem Zusammenhang, genau mit diesem Vers, einen seiner berühmtesten Sätze, wie ich finde. Vielleicht kennt ihr den: Jesus hat den Himmel nicht für einen Ort gehalten, der wünschenswert wäre, so lange wir verloren sind. Dass diese Idee, dass Jesus im Himmel war und uns gesehen hat, wie wir hoffnungslos verloren sind, und sich gesagt hat: „Was nützt mir der Himmel, wenn meine Menschen ohne Hoffnung sind und verloren sind?“ Und dann sagt er: „Er hat die himmlischen Höfe verlassen, um ein Leben der Schande und der Anklage und der Schmach zu leben und einen Tod der Schande.“ Er, der reich war an den kostbaren, den unschätzbaren Schätzen des Himmels, wurde am damit durch seine Armut wir reich werden können.
[4:42] Und dann sagt sie: „Wir sollen diesen Pfad folgen, den er gegangen ist.“ Also bei der Selbstverleugnung, das noch als Erinnerung. Es geht nicht darum, dass wir uns selbst kasteien, um irgendwie Gott gnädig zu stimmen. Es geht darum, Jesus zu folgen und sich bewusst zu machen: Wer Jesus folgt, der wird auch Schwierigkeiten erleben. Manchmal ist das subtil, manchmal ist es so ein direkt ins Gesicht. Manchmal ist es vielleicht so, dass man sagt: „Meine Güte, also das ist ja ganz merkwürdig.“ Muss ich erzählen, kann heute gesehen, dass noch so frisch, deswegen ist das beim Eindruck. Ich bin heute zum ersten Mal darauf aufmerksam gemacht worden oder geworden, dass man mich als hochgradig Freimaurer bezeichnet hat. Und zwar gibt es Menschen im Internet, die meine Predigten gesehen haben, „Christus unter Stadt“, und die darauf, dass Folge kommen sind, dass ich mindestens 32 Grad Freimaurer bin.
[5:40] Wir lachen vielleicht darüber, nicht wahr? Aber ich musste mich daran erinnern, was Jesus sagt: „Wenn wir ihm nachfolgen, wenn sie den Meister, wie sie ihn genannt haben, wie viel mehr uns nicht mal seinen Hausgenossen.“ Wir müssen erwarten, dass wenn wir Jesus folgen, ganz egal in welcher Form auch immer. Und was ist auch mit aber, dass wir auf die eine oder andere Art und Weise Schwierigkeiten bekommen, nicht, weil Gott vor den Schwierigkeiten hat, sondern weil selbst Jesus, der so viel besser gelebt hat als wir, mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, weil das das Wesen der Sünde ist.
[6:17] Jetzt schauen wir mal in Vers 25. Wer mag mal Vers 25 lesen, Matthäus 16? „Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.“ Das klingt erst mal wie ein Paradox oder wie ein Artistik.
[6:41] „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.“ Aber sein Leben dann, also im Notfall, sogar beides, sein Leben zu geben, der wird es finden. Kennt ihr eine Geschichte, wo eine Person sich die Frage gestellt, also die Frage stellen musste: Soll ich auf mein eigenes Heil oder auf meine eigene Sicherheit zuerst schauen, oder soll ich mein Leben riskieren zugunsten von anderen? Könnte da eine Geschichte im Alten Testament, wo jemand vor dieser Frage stand, ob er oder sie ihr Leben einsetzen soll, um möglicherweise anderen zu helfen?
[7:24] Genau, Esther stand vor der Frage: Soll sie es riskieren, hineinzugehen zum König, und das könnte den Tod bedeuten? Oder soll sie einfach sicherheitshalber für sich bleiben und denken: Na ja, ich weiß ja niemand, dass ich eine Jüdin bin, dann werden halt alle anderen ausgerottet und ich bin halt sicher. „Wer sein Leben retten versucht zu retten versucht.“ Und dann sagt ja, der Mordechai, der sagt ihr: „Also, wenn du das denkst, schaut man es dafür, wenn du denkst, dass du dein Leben rettest, ja, glaubte, dass nicht, ja, du wirst dein Leben nicht retten.“
[7:55] Schaut man in Esther Kapitel 4, da in Esther 4 und dort Vers 14. Da sagt der Mordechai zu ihr: „Denn wenn du jetzt schweigt, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung für die Juden kommen. Du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen.“ Das ist der gleiche Gedanke, den Jesus sagt: „Wer sein Leben zu retten versucht, der wird es verlieren.“ Dann sagt sie noch den berühmten Satz: „Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist.“
[8:26] Interessant ist, dass diese Aussage: „Wer sein Leben retten will, der wird es verlieren und umgekehrt“, die kam auch schon mal bei Jesus vor. Und zwar auch in der Rede an die Jünger bei der Mission. Schaut mal Matthäus Kapitel 10 und dort Vers 38, 39. Das sieht man, dass diese beiden Verse er eigentlich jetzt nur noch mal wiederholt, als er sie losgeschickt hatte, einige Wochen oder knapp ein paar Monate vorher, auf ihre Missionsreise hat er ihnen gesagt in Matthäus Kapitel 10, Vers 38: „Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“
[9:05] Also, was Jesus hier in Matthäus 16 sagt, ist eigentlich keine neue Idee. Hat er ihnen schon gesagt, weil man kann nicht Mission machen mit diesem Gedanken. Aber man kann sehr wohl Mission machen, diesen Gedanken angenommen haben, aber ihnen gar nicht richtig, völlig verstehen. Der Gedanke der Selbstverleugnung, da macht man nicht ein Wochenendseminar und sagt: „Aha, jetzt weiß ich, was Verleugnung ist“, sondern im Laufe des Lebens, und vielleicht ist es auch schon gegangen, erlebt man immer wieder Momente, wo man diese Lektion ganz neu lernt oder ganz neu feststeht.
[9:38] Es gibt eine berühmte Aussage in der Offenbarung, die das alles zusammenfasst. Was wird über die Überwinder gesagt in der Offenbarung? Schaut bei mir in Offenbarung Kapitel 12 und dort Vers 11.
[10:17] Ganz genau, das ist der Grund. Sie haben überwunden. Und zwar, wen haben sie überwunden? Den Satan überwunden durch drei Dinge. Was sind die drei Dinge? Das Blut des Lammes, das Wort, das sie von ihrer Erlösung erzählt haben, was sie mit jetzt erlebten. Und drittens, genau, formulieren wir das mal positiv. Was ist das? Die Liebe zu Gott war so groß, die Liebe zu Gott war größer als die Liebe zum eigenen Leben. Was in manchen Fällen vielleicht sogar dazu geführt hat, dass sie buchstäblich bereit waren, ihr Leben zu geben, weil sie Gott mehr liebten, weil Jesus am Kreuz für sie das getan hat.
[10:59] Nie überwinden. Und der Paulus, der zeigt uns ganz anschaulich, was das bedeutet. Schau mal Apostelgeschichte, er hatte genau diese Erfahrung gemacht. Apostelgeschichte 20 und dort Vers 23 und 24.
[11:17] Schau mal Apostelgeschichte 20, Vers 23. Paulus schreibt hier. Er sagt hier denen, den Ältesten von Ephesus, Apostelgeschichte 20, Vers 23: „Außer, dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis geht und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.“ Also sagt Paulus, Potter sagt: „Ich bin auf dem Weg nach Jerusalem und ihnen jede Stadt, wo ich komme, treten Propheten auf.“ In jeder Stadt, in Kleinar, überall, wo ich hinkomme, kommt ein Prophet und sagt: „Du wirst gefesselt werden, du wirst gefangen genommen werden.“ Der Geist Gottes sagt: „Du wirst ins Gefängnis geschickt werden.“
[11:56] Ja, also mal ganz ehrlich, wenn ihr eine Reise machen würdet und an jedem Ort, wo ihr ankommt, stehen Propheten auf und sagen: „Schwierigkeiten erwartet, wenn du weiter gehst, wirst du gefangen genommen werden, wenn du weiter gehst, wirst du gefesselt werden.“ Der wusste, was kommt. Das macht bleiben. Oder das, und das war nicht einmal hervor, sagt: „Okay, mal sehen, ob es passiert.“ Sondern ein Prophet nach dem anderen sagte: „Wenn du diesen Weg weiter gehst, wirst du sicherlich.“ Es war nicht eine Meinung, das war keine Prognose. Das war kein Börsenexperte, der gesagt hat: „Es könnte passieren.“ Ja, keine Spekulation, die wir heute so viel Spekulation sind. Das waren prophetische Aussagen, die sagten: „Es wird so kommen.“
[12:31] Und was sagt Paulus? Paulus sagt: „Oh, ich fürchte mich, aber ich weiß nicht genau, ich weitergehen soll.“ Was sagt Paulus, Vers 24? „Er sagt aber: Auf das alles nehme ich keine Rücksicht.“ Also, damit meint er nicht, er sagt nicht: „Ich nehme keine Rücksicht auf die Prophetie.“ Er sagt: „Das, was das prophetische Wort vorhersagt, die Schwierigkeiten, interessiert mich nicht, warum mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, dass die Bedingung, wenn es gilt.“
[13:05] Und das nächste ist interessant. Was sagt er? „Meinen Lauf.“ Also, da meinte natürlich seine Berufung, meinen Lauf. Und wie geht es weiter? Wie will er seinen Lauf vollenden? „Wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden.“ Also, ich weiß nicht, wie es euch gehen würde, wenn ihr zahlreiche prophetische Zeugnisse hättet, dass euer Leben direkt in Schwierigkeiten kommt, wenn ihr wüsstet, ich werde gefangen genommen werden und also Gefängnisse in Rom wandern oder auch in der römischen Zeit.
[13:45] Wann anders als Gefängnisse heute? Oder aber der Paulus sagt nicht: „Ich habe solche Angst.“ Der Paulus sagt: „Ich will mit Freuden vorangehen.“ Könnte sehen, dass das keine menschliche Einstellung war. Der war erfüllt vom Heiligen Geist. Kein normaler Mensch freut sich darauf, weiter zu gehen, wenn er weiß, dass kaum Schwierigkeiten. Aber er sagt: „Interessiert mich nicht, weil ich möchte meinen Lauf mit Freuden vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.“ Er sagt nicht: „Ich gehe da einfach hin, weil ich diesmal zeigen will.“ Er sagt: „Ich gehe nach Jerusalem, weil ich einen Auftrag habe.“ Jesus sendet nicht, Jesus sendet mich, um die gute Nachricht zu geben. Und wenn sie mich deswegen einbuchten, dann muss ich halt im Gefängnis predigen.
[14:33] Es gab auch Zeiten, wo Paulus manchmal auch traurig gewesen ist, ja, später als nach oben gekommen ist, dabei auch hat auch damit zu kämpfen gehabt, aber das, was eine Grundeinstellung, seine Grundeinstellung war: „Ich weiß, was kommt, und ich gehe trotzdem mit Freuden voran.“ Heute gibt es ja eher so in der Gemeinde machen so die zwei Extreme. Die einen sagen: „Ich will gar nicht wissen, was kommt, er bleibt mir mit der NZ-Prophetie, lassen wir das, bleibt mir da weg von.“ Ja, ich will gar nicht wissen, was kommt. Ja, vielleicht kommt ja alles ganz, ganz anders. Und bloß nicht profitieren. Und die anderen, die studieren die Prophetie und und freuen sie oder und stürzt sich die Schwierigkeiten, bis die völlige Panik bekommen. Aber Paulus sagt: „Ich weiß, was kommt, aber ich denke nicht ständig über die Fessel nach. Ich denke über die Kette nach. Ich denke darüber nach, wie kann ich Jesus bezeugen?“ Ja, und das ist das, was Jesus hier sagt. Ja, dass das bedeutet, es sein Kreuz auf sich zu nehmen.
[15:30] Die Liebe zu Jesus ist stärker als die eigenen Güter oder die eigenen Ängste. In dem Fall, so zu sagen: „Okay, schauen wir noch, was der Markus ergänzt.“ In Markus Kapitel 8 und dort Vers 35. Da gibt's eine interessante Ergänzung noch in Markus 8 und dort Vers 35. Mag das mal jemand lesen?
[16:05] Genau, hier sind also zwei Gründe, warum man das Evangelium, man das Leben verlieren kann, nämlich um Jesu Willen und das Evangelium. Also, Iran schon das ist natürlich nicht eigentlich zwei getrennte Gründe, sondern ein bis elf. Und das zeigt übrigens auch, dass man Jesus und die Botschaft nicht trennen kann.
[16:26] Ja, wer für das Evangelium kämpft, kämpft für Jesus. Wer das Evangelium ablehnt, letztlich auch Jesus ab. Das ist ein ganz wichtiger, ganz wichtiger Punkt.
[16:45] Schauen wir noch, und ich glaube, das ist schon auch erwähnt von Anna von schon im ersten Seminar. Erwähnte Matthäus 5, Vers 10 bis 12. Das heißt: „Glückselig sind die, um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen.“
[17:26] Jetzt, das ist immer so ein bisschen merkel, versteht ihr, oder was steht als nächstes? „Freut euch und jubelt.“ Und da steht nicht so: „Na ja, zieht die Mundwinkel ein bisschen hoch.“ Er sagt: „Freut euch und jubelt.“ Also, wie klingt das? Verdeutlicht jubeln. Ich weiß nicht, ob wir irgendwann im Leben im Fußballstadion gewesen seid. Früher, als ich Kind war, ich war mit Fußballstadion, da die Leute jubeln. Das ist laut, die springen hoch. Er dies, freuen sich. Also, das heißt natürlich jetzt nicht, dass wir jedes Mal, wenn jemand schlecht über uns redet, uns freuen, weil das schlecht redet. Ja, wir sollen nicht traurig sein über die Sünde. Aber wir dürfen wissen, er sagt: „Freut euch und jubelt, denn nun ist groß im Himmel.“
[18:08] Denn ebenso haben wir die Propheten verfolgt, die wussten jetzt ganz wichtig. Diese Einstellung kann man nur haben, wenn man auf das Unsichtbare sieht, oder wenn der Blick auf Jesus gerichtet ist. Weil, wenn ich auf mich selbst schaue, werde ich nicht, mich niemals freuen. Ich werde nicht jubeln. Ich werde dich, oh, wie ist das gemeint? Ja, wie wir tun die mir, ja, und und die ist das ungerechtfertigt. Aber wenn ich wegschauen von mir und auf den Himmel schaue, sehe ich plötzlich eine goldene Krone und einen goldenen Chip und Häuser mit mit mit Perlen und und dann sehe ich, dass ich den Lohn und denke mir: „Hey, Elia und Jesaja und Elisa und wie sie alle heißen, die sind alle verfolgt worden und alle geschmäht worden wegen Jesus und wegen seiner Botschaft.“
[18:58] Nun schauen wir weiter in Matthäus Kapitel 16 und dort Vers 26. Übrigens, was ist der Grund, werden wir auch Schlangen? Matthäus 16, Vers 26. Das ist der Grund, warum jemand sagt: „Ich will mein Leben retten.“ Der Grund ist letztendlich eigentlich Egoismus. Die Liebe Gottes, die um die selbstlose Liebe Gottes zeigt sich daran, dass Jesus bereit war, sein Leben zu geben für andere. Ja, und natürlich ist es jetzt, es ist schon auch okay, wenn man erst mal versucht, nicht gleich zu sterben. Aber wer sein Leben, wie jetzt im Fall von Esther, nicht wahr, dann liebt mehr als zu anderen, ja, für andere sozusagen da zu sein.
[19:46] Das ist letztendlich eine Form von Egoismus. Und Alan Weiss sagt einen interessanten Satz: „Gesagt, Egoismus ist tot.“ Ja, kein Körperteil kann leben, wenn es was ich an einer lebt und als endlich möchte Jesus und hat uns vorgelegt und will in unserem Leben auch das repräsentieren, dass wir für andere bereit sind, etwas zu geben. Und das heißt, ja, nicht immer gleich, dass er für sie sterben müssen. Ja, aber es heißt vielleicht mal Zeit für sie zu haben oder etwas zu verzichten zugunsten eines anderen. Ja, das ist das, was Jesus uns vorgelebt hat.
[20:18] Jetzt schon mit 4:26. Wer mag Vers 26 lesen? „Denn was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und Schaden nimmt an seiner Seele?“
[20:38] Genau, das ist ein ganz berühmter Vers. Ich denke dabei immer an eine historische Figur, die kommen worden sind, könnten, welche wäre die ganze Welt gewonnen und dann doch Schaden genommen an seiner Seele. Alexander der Große, Heer der ganzen Welt erobert, also scheinbar ja. Aber natürlich, als Jesus das sagt, hat er jetzt nicht direkt Alexander den Großen im Blick. Oder ist interessant, jetzt hätten wir nachgedacht, das ganze ist Teil dieses Gesprächs. Jesus will den Jüngern deutlich machen, dass sie eine falsche Vorstellung haben. Was war die Vorstellung der Jünger noch mal über den Messias? Was war, was war ihre Idee? Genau.
[21:12] Dass ein irdisches Reich ist, das für die Römer vertreibt, das ist ein so wieder so groß wird, wie zur Zeit von David und Salomo, bis zum Euphrat, vielleicht mit Ägypten, er den ganzen Orient. Und jetzt sagt dieses Folgendes: „Was würde es euch nützen, wenn ihr einen Messias habt, der die Römer vertreibt, der die Perser vertreibt, der alle vertreibt und der so mächtig ist, dass ihr am Ende die ganze Welt beherrscht?“ Das wäre eigentlich sozusagen, während das absolut höchste, was man als weltweltliche Menschen sich vorstellen kann, oder höher geht es nicht.
[21:47] Und er sagt: „Okay, also, wenn ihr eure Vorstellungen bis ans Ende zu Ende denkt, ist das höchste, was sie erreichen könnt, die Weltherrschaft, Herr mit eurem weltlichen Messias.“ Und dann: „Was nützt es euch, wenn ihr die Welt erobert habt? Was nützt es euch, wenn ihr die Römer besiegt habt? Was nützt es, wenn es keinen Römer auf der Welt gibt, wenn ihr denn, was nützt es, wenn eure Synagogen in Rom sind?“ Was nützt es euch?
[22:14] Was nützt es euch, was nützt es den Menschen? Jesus lässt eigentlich das weltliche Denken hier an die Wand fahren. Er lässt, er erlaubt dem weltlichen Denken, sich zu Ende zu denken, sozusagen. Denn das weltliche Denken kann sich nur auf diese Welt beschränken, und dann ist es vorbei.
[22:28] Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und doch Schaden nimmt an seiner Seele, wenn er sein Leben verliert? Weil die Frage ist: Kannst du mit der Weltherrschaft dein Leben retten? Kannst du ewiges Leben bekommen, indem du die Weltherrschaft hast? Und die Antwort ist natürlich: Quatsch. Also nein, geht nicht.
[22:54] Hatte Jesus die Möglichkeit, die ganze Welt zu bekommen? Die ganze Welt zu erobern? Ihm ist angeboten worden, und wir haben das letzte Mal drüber gesprochen, der Satan hat es ihm angeboten. Und zwar die ganze Welt, nicht nur die Welt der Römer, sondern die ganze Welt. Und Jesus hat abgelehnt, weil er wusste, das würde nicht reichen.
[23:23] Nun erinnert euch daran, als Jesus bei der dritten Versuchung das abgelehnt hat. Er hat gesagt: "Weiche von mir, Satan!" Zudem hat er noch gesagt, was wir von ihr, Satan zu Petrus, als der sagte: "Du musst doch nicht sterben." Ja, mit dem Hintergedanken, du kannst einfach so König werden und die Welt erobern. Er sagt: "Was nützt es niemand?"
[23:42] Und jetzt kommt's Interessantes. Findest du noch in Psalm 49? Also, siehst, Petrus ist er, Jesus dabei, hier Petrus eigentlich in seinem Denken zu korrigieren. In Psalm 49 und dort Vers 7 bis 9. Psalm 49 und dort Vers 7 bis 9. Interessanter Abschnitt, den habe ich so vorher noch gar nicht richtig wahrgenommen. Nicht mehr so frisch im Gedächtnis. Das ist das hier steht: "249 Vers 7 bis 9: Mal ganz groß, und sie verlassen sich auf ihr Vermögen und prahlen mit ihrem großen Reichtum. Und doch vermag kein Bruder den anderen zu erlösen. Er kann Gott das Lösegeld nicht geben. Zu teuer ist die Erlösung ihrer Seelen. Er muss davon abstehen, auf ewig hier."
[24:31] Sagt eigentlich Gott in einem sehr interessanten Vers: Die Seele ist zu teuer. Du kannst mit weltlichem Gewinn, weltlichem Schatz und Erfolg kannst du die Seele nicht zurückkaufen. Und diese stellt quasi die Frage: Wenn ihr also ewig leben wollt, ja, wenn also das Ziel ewiges Leben ist, und weil das ist das Ziel eines jeden Gläubigen, stellt quasi den Jüngern indirekt die Frage: Wie kommt ihr dahin? Glaubt ihr ernsthaft mit eurer Theorie über den bisherigen ist, kommt dahin das richtig? Was wollt ihr als Lösegeld geben?
[25:07] Was wollt ihr geben, damit ihr ewiges Leben bekommt? Und die Jünger fangen sie an zu denken: Okay, ja, ja, dann wird dir über besiegen haben noch nicht ewiges Leben nach. Und wenn wir die Weltmacht sind, haben nicht ewiges Leben. Ja, und das können wir alle Schätze der Welt aus den Bergen raushauen, haben wir noch nicht ewiges Leben.
[25:26] Wie kommen dahin? Und natürlich der Punkt ist: Was würde Jesus ihnen sagen? Genau das ist der Grund, warum ich nach Jerusalem gehe und dann Kreuz von Golgatha sterbe. Das ist der Grund, warum ich jetzt sage, dass unser Weg nach Jerusalem führt, weil und das macht er dann, das Evangelium später deutlich und auch die neuesten Menschenbriefe, weil dieses Kreuz von Golgatha ist das Lösegeld.
[25:53] Und das ist genau das, was ihnen nicht schmeckte, was sie nicht wollten, was ihren politischen Gedanken entgegenstand. War genau das, was sie dringend brauchten. Das war das, was wir ihre Erlösung, Heil notwendig war. Und es ist nicht so einfach aufgehört, zu Gott eine Menschen, die Wahrheit nahe zu bringen, wenn gerade die Wahrheit das ist. Das ist nicht das, was Jesus hier das Problem hat.
[26:21] Und er macht das ganz geschickt. Er hat vorher sie noch bestätigt in ihrem Glauben an ihn und dann hat er mit dem Petrus gesprochen und jetzt will er ihnen deutlich machen: Euer Denken reicht nicht. So wie ihr bisher gedacht habt, das wird nicht reichen.
[26:35] Und da gibt es eine ganz interessante Parallele. Vers einen Lukas 9, Vers 25. Den fand ich sehr, sehr hilfreich. Und da habe ich jetzt ist der letzte Woche zum ersten Mal nachgedacht. Lukas Kapitel 9 und dort Vers 25. Das ist fast so ähnlich, aber da gibt es eine andere eine andere Bedeutung. News hier in Lukas 9, Vers 25. Wer mag den mal lesen?
[27:03] Lukas 9, 25. Welche Formulierung ist hier neu, die wir so Matthäus nicht hatten? Das stimmt schon, aber wie ist es konkret formuliert? Die Formulierung ist ganz toll, wie formuliert er diesen dieses ewige Verderben. Er sagt: "Wer wird sich selbst verlieren." Das ist interessant, oder? Jesus sagt: Wenn ihr nicht nachfolgt, ja, wer einfach auf weltliche Art und Weise sein Leben führt, der wird verloren gehen, der wird sich selbst verlieren.
[27:50] Was ist das Gegenangebot? Was sollen die Jünger machen? Sie sollen sich selbst verleugnen. Er sagt: Du hast die Wahl. Entweder du verleugnest dich selbst, und wenn du dich nicht selbst verleugnest, was passiert? Dann verlierst du dich selbst.
[28:21] Und das ist interessant, weil der Satan nämlich sagt: "War Selbstverleugnung? Du musst doch dein eigenes, deine eigene Person, Persönlichkeit herausstellen." Ja, Selbstverleugnung ist gegen deine Psyche. Du bist doch ein eigener, individueller Mensch. Ja, Selbstverleugnung ist irgendwie schlecht für dich. Aber was ist schlechter? Selbstverleugnung oder sich selbst verlieren?
[28:47] Die Wahrheit ist: Jesus sagt, verleugne dich selbst, damit du dich nicht selbst verlierst. Wer sein Leben verliert, wird es finden. Wer sich selbst verleugnet, wird sein eigenes Ich behalten können, seine Persönlichkeit unserer für alle Ewigkeit. Selbst also, so absurd oder so paradox es klingen mag, Selbstverleugnung ist der einzige Weg, die eigene Persönlichkeit auf Ewigkeit leben zu lassen.
[29:16] Wer sich selbst verleugnet und Jesus nachfolgt, der verhindert, dass er sich nicht selbst verliert. Das ist ein interessanter Gedanke, ja, weil wir denken immer: Selbstverleugnung oder Selbstverwirklichung. Ja, die Welt nennt das hier Selbstverwirklichung, du musst dich selbst verwirklichen. Und die Kirche sagt: Nein, du musst dich selbst verleugnen. Aber die Wahrheit ist, das Wort "Selbstverwirklichung" gibt es. Und ich will gar nicht mehr. Die Wahrheit ist: Entweder es gibt Selbstverleugnung oder Selbstverlust.
[29:48] Und die wahre Selbstverwirklichung besteht darin, dass Jesus unser Selbst verwirklichen kann, und zwar in alle Ewigkeit. Aber dazu müssen wir es ihm übergeben. Wir müssen uns selbst verleugnen, wir müssen unser Kreuz auf uns nehmen, ihm folgen, so wie er das getan hat.
[30:02] Und ich finde aber, dass so sieht in der Gesamtheit, dann sieht man plötzlich, dass die Welt uns oft betrügt, ja, mit ihrer mit ihren Behauptungen, dass die Selbstverleugnung irgendwie uns so demütigen würde. Ganz im Gegenteil. Selbst ein Mensch, der sich selbst retten möchte, sollte sich selbst hingehen. Das ist genau das, was Jesus uns vorgemacht hat und was er immer und immer wieder sagt.
[30:25] So, jetzt geht's auch noch weiter. Matthäus Kapitel 16 und dort Vers 27. Matthäus 16, Kapitel 16 und dort Vers 27. Matthäus 16, Vers 27. Wer mag den lesen?
[30:55] Okay, das ist interessant. Also bis eben gerade ging es um die Verleugnung Jesu, es ging um das Kreuz. Und jetzt scheint plötzlich das Thema gewechselt zu werden. Oder jetzt spricht er plötzlich von welchem Ereignis? Von der Wiederkunft. Oder okay, es ist kurz darüber nachdenken.
[31:15] Warum hatten die Jünger geglaubt, dass Jesus der Messias ein irdischer König werden wird? Warum hat es geglaubt? Wie kamen sie darauf? Es gab alttestamentliche Vorhersagen, welche zum Beispiel könnte man denken an die Weltherrschaft des Messias, welche...
[31:45] Also, es gibt ja, ich gebe euch einen Tipp. Ich gebe euch einen Tipp. Er sagt, er denn, der wie gefordert, denn der hier in 427, denn der Sohn des Menschen wird kommen. Die Idee von dem Sohn des Menschen, Daniel, wo Daniel 7. Genau. Daniel 7 wird das Gericht bis das Gericht beschrieben.
[32:10] Das heißt, er wird dem jedem vergelten auf seinem Werk. In Daniel 7 das Gericht beschrieben und dann kommt dort jemand, Daniel 7 Vers 13, auf den Wolken des Himmels. Und er ist, dass wir kommen auf den Wolken des Himmels. Das stimmt, aber steht unter einem 7, 1 Menschensohn kommt. Und das ist das, was die Jünger aber gedacht haben.
[32:29] Und alle anderen Jünger: Da kommt der Menschensohn. Der kommt zu dem Vater und was und ihm gegeben ist, sind alle Macht und Königtum und Ehre und Herrlichkeit und alle Nationen und alle Völker und alle Stellen, alle Sprachen dienten ihm. Und er sagt: Jesus, wenn ich euch sage, dass ich sterben werde, gebt, dass Daniel 7 nicht auf.
[32:51] Denn der Sohn des Menschen, Daniel 7, wird kommen. Er wird in Herrlichkeit kommen. Welche Herrlichkeit haben die? Haben die, die Jünger sich vorgestellt? Wenn die an den herrlichen muss gedacht haben? Ich habe gedacht, da kommt so ein großer König, ja, mit langem Haar und mit toller Rüstung, ja, auf einem Pferd daher geritten und die Heerscharen, you das rennen im Hinterher. Ja, und dann werden sie gemeinsam gegen die römischen Legionen zu Felde ziehen und sie werden einen herrlichen sie geringer.
[33:19] Das war so die Herrlichkeit, die sich vorstellen konnten. Und was sagt Jesus? Nein, der Sohn des Menschen wird kommend in der Herrlichkeit des Vaters. Das ist die größte Herrlichkeit, man sich vorstellen kann. Er sagt: Ihr rechnet immer mit so einer irdischen Herrlichkeit, zum mit drei Siegen gegen die Römer, ja, so mit einem Königreich von von von Euphrat bis bis Nil oder so.
[33:42] Ich sage euch, dem Messias kommt wieder. Er kommt in der Herrlichkeit von Gott, dem Vater, die höchste Herrlichkeit, durch die ihr euch vorstellen könnt. Er korrigiert euer Denken, also in beide Richtungen, weil eigentlich war das Denken der der Jünger so eine Mischform, ja, so ein bisschen Grips, ein bisschen, also sowieso nichts von beidem richtig.
[33:59] Er sagt: Nein, der Messias wird sich ganz hingeben und dann kommt er in einer Herrlichkeit, die alles übertrifft, was sich Menschen vorstellen können. In der Herrlichkeit es war das mit allen seinen Engeln. Wie viel Engel wären das? Werden nach den 7. Die viel Engel sind dann Daniel 7, die dort im Gericht stehen. Wird steht 1000 mal 1000 und 10.000 mal 10.000. Das ist natürlich nur eine Zahl für viele Millionen, Milliarden. Ja, diese Engel werden alle kommen.
[34:26] Jesus sagt ihnen also: Wenn ich euch sage, dass dem es hier stirbt, denkt nicht, dass er ohne Kraft bleibt. Denkt nicht, dass das das Königreich gegeben wird. Es wird für herrlich, als einheitlich gedacht habt. Könnt ihr sehen, was Jesus hier macht? Die Jünger hatten erstes und zweites Kommen alles miteinander vermischt in dem Kopf, weil die Pharisäer das vermischt haben und weil die anderen Schriftlehren das vermischt haben.
[34:48] Und Jesus nimmt die beiden Dinge und reißt sie quasi auseinander. Reißt auseinander, werden nimmt sie auseinander und platziert sie an die richtige Stelle. Hier das erste Kommen, da das zweite Kommen. Und beide stehen jetzt sozusagen auf eigenen Füßen und können richtig betrachtet werden. Das war für die Jünger so unvorstellbar. Die fristen kann ich, das hat eine Kernspaltung. Erste und dann so her.
[35:07] Wir haben das ja noch lange nicht begriffen. Er, aber Jesus fängt an jetzt in zusammen: Erstes Kommen und das ist so schnitt, so schmachvoll, so schändlich, dass ihr euch nicht vorstellen könnt, dass es so schändlich sein kann. Und dann gibt es ein zweites Kommen, das ist so herrlich und so groß und so mächtig, dass ihr euch nicht vorstellen könnt, dass es so mächtig ist und so herrlich.
[35:27] Also er ordnet das ja. Und er scheint mir so zu sein, dass das hier die allererste explizite Ankündigung der Wiederkunft Jesu ist. Es gibt zwar vorher schon in den Gleichnissen, wo er sagt: "Ich war der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden und sie werden einsammeln bei der Ernte." Ja, aber alle anderen Aussagen, wo Jesus explizit sagt: "Ich komme wieder", ja, und wo er von der Wiederkunft spricht, sind alle später erst.
[35:58] Es sieht so aus, dass in Matthäus 16 Jesus zum ersten Mal explizit sagt: "So, das ist der Sinn des ersten Kommens und so wird das zweite Kommen sein." Also eigentlich sozusagen für das für die Entwicklung des Glaubens der Jünger ein unfassbar wichtiges Kapitel. Das die natürlich überhaupt erst mal gar nicht begriffen haben. Ja, da sagt er, und auch die wussten gar nicht, was er meint, weil sie so, so schwer von Begriff an die wir oft.
[36:27] Aber da sieht man sozusagen, wie Jesus sehr deutlich von der Trend, ja. Ganz genau, danke schön. Jetzt geht's so weiter. Denn wie beginnt der Vers 27? Geschenke an. Denn haben schon gelernt, wenn einen Vers mit "denn" beginnt, dann Schlussfolgerungen. Das ist eine. Und was ist im vorher? Was ist die Frage vor "denn"? Was nützt ein Menschen, wenn die Welt gewinnt? Was kann ein Mensch geben als Lösegeld für seine Seele?
[37:11] Sagt mit anderen Worten: Was wollt ihr denn als Lösegeld geben für eure Seele? Denn der Sohn des Menschen, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt, wird es die Herrlichkeit des Vaters sein. Das ist nicht die Herrlichkeit mit einer römischen Armee, mit einer jüdischen Armee, wo man sagt: "Hey, könnte ich auch mitmachen? Ich kämpfe mit." Nein, es wird so herrlich sein, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, angesichts eines solchen Gerichts.
[37:37] Das sind 17 Jahre vorhergesagt ist, oder wo die Bücher aufgetan werden, wo einem jeden Menschen vergolten wird nach seinen Werken. Gibt es eine Möglichkeit, gerettet zu werden? Nämlich, dass Jesus müsste also. Ihr seht, er trennt die beiden Dinge, stellt die beiden nebeneinander und dann verbindet er sie und sagt: Nur durch das Kreuz könnt ihr überhaupt die wahre Ankunft des Königs bestehen.
[38:06] Was ihr sagt, mit anderen Worten: Wenn ich nicht zuerst ans Kreuz gehen würde, würde die Ankunft des Messias euch alle umbringen. Deswegen muss ich zuerst ans Kreuz, um für euch sterben zu können, damit ihr überhaupt in dem Reich Gottes sein könnt. Und deswegen hat Jesus die Schande nicht.
[38:27] Also, wie gesagt, im Moment Hebräer 11er, Hebräer 12. Er wird mich genau das gesagt. In Hebräer Kapitel 12 und dort Vers 2 und 3. Hebräer 12, Vers 2 und 3.
[38:49] Der manchmal lesen: Hebräer 12, Vers 2 und 3. Genau. Wie könnt ihr sehen? Jesus wusste, dass die Schande auf ihn kommt, aber er hat sich für nichts geachtet. Könnt ihr euch an Paulus erinnern? Er sagt: "Ich weiß, was auf mich zukommt, aber ich halte es für mehr." Sagt anders: "Die Vergangenheit, aber ich achte nicht darauf, denn ich sehe auf das Ziel."
[39:41] Jesus sah auf das Ziel. Er sah auf die vor ihm liegende Freude und war bereit, dann sogar den Widerspruch der Sünder zu ertragen. Und wenn das der Weg von Jesus war, ist das der Weg für uns? Denn er sagt: "Kommt, folgt mir nach."
[40:02] So, jetzt schauen sie mal ganz kurz in Matthäus 16 an. Wir sehen also hier in Matthäus 16, dass Jesus sagt ab Vers 24: "Nicht wahr, nehmt euer Kreuz auf euch. Ja, wer sein Leben verliert, der wird es finden." Und dann spricht er hier von einem Lohn. Könnt ihr sehen? Ja, der Lohn kommt bei der Wiederkunft.
[40:28] Wir haben schon gesehen, in Matthäus 10 hatte er ganz ähnliche Dinge gesagt. Schaut mal Matthäus 10 und dort ab Vers 38. Das haben wir gerade von schon gelesen. Ja, auch in Matthäus 10 sprach davon, wer sein Kreuz auf sich nimmt und dann wäre sein Leben zu retten versucht und wert verliert. Ja, Matthäus 10.
[40:50] Und jetzt schaut mal, spricht er danach auch von einem Lohn? Weil hier in Matthäus 16 kommt ja nach Kreuz und im Leben kommt es der Lohn. Ja, gibt Matthäus 10 danach auch etwas über den Lohn? Schaut mal den Versen danach.
[41:13] Also Matthäus 10, 438: "Nicht wahr, wer nicht ein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist man ja nicht wert." Vers 39: "Weil sein Leben findet, er wird es verlieren." Und jetzt kommt genau Vers 40 und 41: "Schon feststeht, wer euch aufnimmt, er nimmt mich auch auf. Wenn mich aufnimmt, der nimmt den auf mich, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, der wird den was, den den Lohn eines Propheten empfangen. Und wir einen Gerechten aufnimmt, weil ein Gerechter ist, er wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher mit kaltem Wasser zu trinken gibt, weil ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch, der wird sein Lohn nicht verlieren."
[41:47] Könnt ihr sehen, das ist hier beschreibt, was für eine Art von umfassende Art von Lohn es geht hier. Sehen wir in Matthäus 16, Jesus sagt: "Der Sohn des Menschen wird kommen, der Herrlichkeit des Vaters mit all seinen Engeln, um einen jeden zu vergelten, nicht mal seinen Lohn, wie sein Werk gewesen ist."
[42:05] Und jetzt frag ich mich: Okay, was für Werke und welche Werke geht es? Und jetzt Matthäus 10 macht deutlich, welche Werke es geht. Nämlich, jemand in der Gemeinde ist lustig und du gibst ihnen ein bisschen kaltes Wasser. Darum geht's. Wir denken vielleicht: Meine Güte, da geht es um, weiß was für große Werke. Nein, es geht um die Einstellung.
[42:31] Wer für den anderen da ist, wer ihn aufnimmt. Und wenn dieses Tag, selbst wenn du ihnen nur ein Glas Wasser gibst, aus Liebe, wirst du deinen Lohn nicht verpassen. Das ist nämlich genau dann der Lohn, von dem Jesus sagt, er wird in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und einen jeden vergelten, wie sein Werk gewesen ist.
[42:53] Und was drückt sich hier in diesen Versen aus? Matthäus 10 drückt sich nicht aus: Ich will den Himmel kommen wird zu Wasser haben, sondern da drückt sich aus die echte Nächstenliebe, die echte Freundlichkeit.
[43:03] Die auch Jesus hatte, übrigens. Im Matthäus 10, Vers 32 und 33 hat Jesus schon gesagt: "Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zudem werde auch ich mich bekennen von meinem Vater im Himmel. Stelle mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde ich verleugnen von meinem Vater im Himmel."
[43:24] Jetzt schaut mal, was in der Parallelstelle zu Markus, Matthäus 16 steht in Markus 8. Und ich glaube, du hast schon erwähnt in Markus 8, Vers 38.
[43:41] Markus 8, Vers 38. Wer mag das vorlesen?
[44:01] Genau, Jesus hat die Schande ertragen und er wünscht sich, dass wir zu ihm stehen. Nicht nur, wenn alle dem Evangelium applaudieren, sondern auch, wenn alles so machen. Trotzdem zu Jesus zu stehen. Was hat Paulus gesagt, als er als er angeboten hat, nach Rom zu kommen und das Evangelium zu predigen? Er sagt: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, das ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt."
[44:25] Schau mal ganz kurz mit mir in 2. Timotheus 1. Als dann der Paulus in Rom war, als er dort angekommen war, in 2. Timotheus 1 und er sitzt im Gefängnis, waren schreibt er an Timotheus im 2. Timotheus Brief. Das ist der letzte Brief, der von ihm erhalten ist. Wohl oder sagt er ins 2. Timotheus 1 ab Vers 8.
[44:50] Und das sagt er: "Timotheus, so schädigt und nun so schäme dich nun nicht des Zeugnisses von unserem Herrn, auch nicht meinetwegen, dass ich ein Gefangener bin, sondern leider mit uns für das Evangelium in der Kraft Gottes." Ist eine Sache, zu Paulus zu stehen, wenn der berühmt ist. Eine andere Sache ist es, zu Paulus zu stehen, wenn der im Gefängnis liegt.
[45:10] Schaut mal Vers 12: "Aus diesem Grund er leide ich dies auch, aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, an wen ich glaube und ich bin überzeugt, dass er mächtig ist, dass mir anvertraute."
[45:23] dass er mächtig ist, dass mir Anvertraute gut zu bewahren bis zu jenem Tag. Und dann lobt er noch jemanden. Schaut mal, Vers 16. In 4:16: "Der Herr erweise dem Haus des Onesiphorus Barmherzigkeit, weil er mich oft erquickt und sich meiner Ketten nicht geschämt hat." Der hat in Anführungsstrichen ein Glas kaltes Wasser dem Paulus gebracht ins Gefängnis, hat sich seiner Ketten nicht geschämt.
[45:50] Und dann schaut mit mir in Vers 12 von Zweite Timotheus. Damit enden wir in 2. Timotheus 2, Vers 12 steht: "Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mit herrschen. Wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen. Wenn wir uns treu sind, so bleibt er doch treu. Er kann sich selbst nicht verleugnen." Gott bleibt immer treu, aber wenn wir ihn verleugnen, kann er uns nicht in den Himmel nehmen. Was ist das Gegenteil von Jesus verleugnen? Schaut mal, Vers 12. Was ist das Gegenteil von hier? Das gibt entweder A oder B. A und B ist Jesus verleugnet. Was ist standhaft ausharren? Wer standhaft ausharrt, der bleibt auch dann bei Jesus, wenn die ganze Welt sich gegen ihn zusammenrottet. Kennt jemand in der Offenbarung, der standhaft ausharrt? Von wem heißt es hier: "Hier sind die standhaften Ausharrenden, die Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren." Wenn die ganze Welt es zu einem Gesetz macht, dass man Jesus so nicht nachfolgen sollte, die Bibel sagt, dann wird es Menschen geben, die sich nicht schämen für Jesus und für sein Evangelium und für seinen Sabbat. Und sie werden standhaft ausharren.
[47:18] Und im Grunde genommen ist alles, was ich studiere, eine direkte Vorbereitung auf diese Zeit. Denn wer dann standhaft ausharrt, ist bereit, wenn Jesus kommt in der Herrlichkeit des Vaters mit allen seinen Engeln. Wollen wir uns vornehmen, auf Jesus zu blicken, ihm zu folgen, auch wenn das mal bedeutet, unsere eigenen Wünsche, Ideen zu begraben. Nicht, weil Jesus unsere Persönlichkeit kaputt machen will, sondern weil sie retten will. Wer sich selbst verleugnet, verhindert, dass er sich selbst verliert.
[48:01] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du in deinem Wort uns so klar und so schön und so deutlich zeigst, worauf es ankommt. Und Herr, wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass Nachfolgen kann auch Schwierigkeiten bringen. Wird auch Schwierigkeiten bringen, nicht, weil du die Schwierigkeiten gewünscht, sondern weil wir in einem Kampf mit der Sünde leben, im Kampf mit dem Bösen. Und der Satan gibt leider nicht auf zu kämpfen, obwohl er schon längst besiegt ist. Und Herr, wir sehen, dass Jesus in seinem Leben mit großen Schwierigkeiten zu tun hatte, dass er angegriffen worden ist, dass er verleumdet worden ist. Aber er ist diesen Weg weitergegangen, um das Opfer zu bringen, das uns erlösen kann. Und Herr, wir können uns selbst erlösen, dabei wirkt können vom Prinzip her von der Geisteshaltung Jesus so lieb haben, dass wir ihm ähnlich werden. Und Herr, das wünschst du dir für uns. Und wir möchten dich bitten, dass wir lernen, unseren Blick von uns Nächsten auf dich zu richten. Dass wir sehen, wie du bist, dass wir wie Jesus über die gegenwärtigen Schwierigkeiten hinweg schauen können, auf den großen Lohn und die große Freude, die vor uns liegt. Und bedanken wir, dass du das durch deinen Heiligen Geist in uns bewirkst. Im Namen Jesu. Amen.
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