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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefere Bedeutung von Jesus‘ Aufforderung, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen. Er erklärt, wie diese Aussage, die zunächst schockierend wirken mag, eng mit der Selbstverleugnung verbunden ist und warum sie ein zentraler Bestandteil der Nachfolge Jesu ist. Die Predigt untersucht, wie dieses Prinzip bereits im Alten Testament durch Mose vorgelebt wurde und wie es sich im Leben und Denken des Apostels Paulus widerspiegelt.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt. Wir verzeiht die leichte Verspätung, wir entschuldigen uns dafür. Wollen jetzt gleich loslegen mit dem Wort Gottes, mit der Geschichte von Jesus, die wir in den letzten Wochen schon angeschaut haben und die wir heute zu Ende studieren wollen. In Matthäus Kapitel 16 und in parallelen Versen.

[1:01] Und bevor wir beginnen, wollen wir natürlich mit einem Gebet starten. Und wenn es möglich ist, dann lade ich ein, mit mir in den Zug zu nehmen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns in deinem Wort die Wahrheiten offenbarst, die ich und sie, jeder einzelne von uns persönlich brauchen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist unser Lehrer bist, dass wir unseren Stolz, unser Ich in den Staub legen und dass du durch deinen Geist zu uns sprichst. Du hast unsere Herzen angesprochen und dass wir ermutigt werden, ganz fest an deiner Hand zu bleiben und dass wir in unserer Beziehung zu dir wachsen. Das will ich noch mehr mögen, weil du so gut bist. Darum bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:05] So, schnappte mir auch Matthäus Kapitel 16. Wir sind in diesem besonderen Kapitel fast ans Ende angelangt. Das letzte Mal haben wir gesehen, nachdem Jesus ja ein Gespräch mit den Jüngern initiiert hatte. Ihr wisst, er hatte sie gefragt: „Was halten die Leute von mir? Was glauben die Leute?“ Und sie haben eine Antwort gegeben, was die Leute zu sagen. Und dann hat er sie gefragt: „Für wen haltet ihr mich?“ Und dann hat Petrus gesagt: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Und Jesus sagt: „Nicht mehr atme, das hat dir Gott gezeigt.“ Ja, das ist eine Erkenntnis, die Leute gebracht hat. Bleibe dabei auf diesem Felsen dieser Erkenntnis, dass Jesus der Christus ist, wird die Gemeinde gebaut werden. Und wir haben gesehen, Jesus hatte all das mit seinen Jüngern besprochen, eigentlich aus einem Grund. Was war sein eigentliches Anliegen? Was wollte er ihnen mitteilen? Er wollte sie darauf aufmerksam machen, vorbereiten, dass in weniger als einem Jahr er sterben würde. Das hatten sie bis dahin noch überhaupt gar nicht in Erwägung gezogen. Und so sagt er jetzt hier, und das haben wir jetzt mal angeschaut in Vers 21. Zum allerersten Mal seinen Jüngern ganz deutlich, ohne Metapher, ohne irgendwelches Symbolik, dass er, dass sie nach Jerusalem gehen würden, dass er dort leiden würde, dass die Obersten ihn ablehnen würden und dass er sterben würde. Und was die Reaktion der Jüngern? Der erste, der reagiert, wieder Petrus. Was sagt Petrus? „Nein, unter keinen Umständen sollte das passieren.“ Und meinte Petrus das Böse? Nein, er meinte das Gute. Und wir haben gesehen, ist ein Beispiel dafür, dass jemand die gegenwärtige Wahrheit verstanden hat, Jesus identifiziert hat, von Gott gelehrt sein kann und trotzdem einen bestimmten Bereich menschlich denken kann und nicht göttlich und damit zu einem Stolperstein wird für den Fortgang des Werkes. Und Jesus hat sehr deutlich reagiert. Wen hat er erkannt hinter den Worten von Petrus? Satan. Und er reagiert mit derselben Antwort, die auch bei welcher der drei Versuchungen angewendet wird? Bei welcher der drei Versuchungen? Sagt er: „Weiche von mir, Satan.“ Genau das ist die, welche die wievielte Versuchung? Die dritte. Ganz genau. In der dritten Versuchung, als nämlich der Satan ihn anbietet, die Welt haben zu können, ohne leiden. Könnt ihr dann bei der dritten Versuchung sagt er mir, sagte: „Du bist gekommen, um die Welt zu erobern. Nimm sie einfach. Du brauchst nicht leiden, du musst nicht hier am Kreuz sterben. Du kannst sie einfach so haben, wenn du mich anbietest.“ Und das war die Versuchung Satans, dass Jesus einen Weg finden könnte, ohne leiden. Und das, was Petrus jetzt in ganz, ich sag mal, dumm, naiv er ist in dem Moment ihm auch anbietet, ja, oder in ihm vorschlägt, gibt es nicht einen Weg ohne leiden?

[5:31] Was uns zeigt, dass wenn wir einmal mit dem Geist erfüllt sind, dass es keine Garantie oder das ist kein Selbstläufer, dass wir sozusagen ab sofort nur noch inspirierte Wahrheiten von uns geben, sondern wir bleiben bei Gott oder wir entfernen uns auch wieder von ihm, je nachdem, wie wir denken. Und an dieser Stelle, als Petrus also jetzt, und ist hier nur stellvertretend für die ganzen Jünger, diesen Fehler macht, hat Jesus im Prinzip eigentlich offengelegt. Das haben sie jetzt mal, damit haben wir geändert, dass Petrus noch nicht richtig sieht. Erinnert euch an dieses die Geschichte von dem Mann, der so verschwommen gesehen hat, den Jesus geheilt hat, der aber nur Menschen wie wandelnde Bäume gesehen hat. Und das ist die Situation der Jünger. Sie sehen schon besser als die Pharisäer und die Sadduzäer. Sie sehen, dass Jesus der Messias ist. Sie sehen, dass er der, der verheißene Christus ist. Damit sind sie schon weitaus weiter als die Obersten des Volkes, aber es sind noch längst nicht da, wo sie sein müssen. Sie haben eine Mission und ich nie verstanden. Wir haben gesehen, nur die Tatsache, dass wir vielleicht die Bibel am allerbesten kennen, besser als andere Kirchen und andere Menschen, vielleicht die, die scheinbar die Heilsgeschichte besser kennen, müssten nur die Tatsache, dass wir schon Wahrheiten verstehen, die offensichtlich Gott uns beigebracht hat, heißt das noch nicht, dass nicht noch Dinge gibt, die wir lernen müssen, die äußerst wichtig sind, die uns doch gar nicht in den Sinn gekommen sind.

[6:59] Und jetzt sagt Jesus folgendes. Lesen wir mal gemeinsam in Matthäus 16 und dort Vers 24. Und meistens werden diese Verse immer so ein bisschen für sich genommen. Eigentlich muss man sie im Kontext dieser Geschichte lesen. Wer mag mal Vers 24 lesen?

[7:30] Okay, danke schön. Jesus sagt also: „Wer mir nachfolgen will, wer also mein Jünger sein möchte.“ Das sagt er zu den seinen Schülern, die schon wie lange mit ihm jetzt zusammen sind, so ungefähr, also manche mehr als zwei Jahre. Und sagt: „Wenn ihr meine Jünger sein wollt, ich denke, ich habe jetzt sind doch da hielt. Wir haben schon alles aufgegeben und sein Vater und Vater Haus nicht bei unseren Beruf und zur Sicherheit habe alles aufgegeben und gesagt, dieses, wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst.“ Jetzt interessant. Er sagt: „Wer mir nachfolgen will.“ Was heißt nachfolgen? Nachfolgen heißt es so zu tun wie Jesus oder ihm nachfolgen, wohin auch geht. Wenn also jemand Jesus nachfolgen möchte, in seine Richtung gehen möchte, der muss sich selbst verleugnen.

[8:32] Was sagt es über Jesus, wenn er sagt: „Wenn jemand mir nachkommen will, muss er sich selbst verleugnen?“ Was sagt das über Jesus? Ja, dass Selbstverleugnung so entscheidend ist auf dem Weg Jesu, dass niemand ihm auf Dauer folgen kann, ohne sich auch selbst verleugnen zu müssen. Selbstverleugnung ist eine Bedingung der Nachfolge Jesu, weil Jesus immer in die Selbstverleugnung geht. Ja, Jesus geht auf seinem Weg immer auch nach dem Prinzip der Selbstverleugnung.

[9:05] Nun hatte Jesus das zum allerersten Mal hier gesagt, dieses Prinzip: „Wer mir nachkommen will, der verleugne sich und nehme sein Kreuz auf sich.“ Oder hat er das irgendwann irgendwo schon mal gesagt? Und wenn ich das frage, dann ist natürlich wahrscheinlich die Antwort: Ja, er hatte ich mal gesagt. Und zwar gar nicht so viel Wochen oder Monate vorher. Schaut mal mit mir in Matthäus Kapitel 10 und dort Vers 38. Da finden wir dieselbe Aussage fast wörtlich nochmal. Matthäus 10 Vers 38. Da steht nämlich: „Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.“ Da sieht man also sogar, wie entscheidend, dass es ja, er sagt, man kann gar nicht mehr nach vorne. Weiß jemand von euch, in welchem Kontext das hier steht in Matthäus 10 Vers 38? Was ist denn das für eine Rede? In Matthäus 10.

[10:13] Das ist auch ein Teil. Ja, also die Priorität Jesus hat, aber was ist so der große, der Inhalt dieser ganzen reden? Matthäus 10. Genau, das ist die Vorbereitung der Missionare. Die zwölf Jünger werden zum ersten Mal auf einer Missionsreise alleine ausgesandt. Und in Matthäus 10 sagt er ihnen, was sie beachten sollten. Das heißt, das hat auch einen entscheidenden Punkt für die Mission. Das heißt, die Jünger hatten das mal gehört, denn die Missionsreise ist ja schon gewesen, oder? Erinnert euch, haben wir schon vor etlichen Monaten studiert. Die Jünger hatten gehört: „Wer mir nachfolgen will, der soll nehme sein Kreuz auf sich.“ Aber die haben wahrscheinlich nie gedacht, dass das irgendwie buchstäblich sein gemeint sein könnte. Oder jetzt mit dem, was Jesus ihnen jetzt sagt, ist das, was sie vorher schon gehört haben, es scheint 40 in einem neuen Licht. Sie haben vielleicht gedacht, na ja, vielleicht ist das irgendwie eine Metapher, dass wir halt auch demütig sein sollen. Jetzt erfahren sie von Jesus, dass er wirklich sterben wird und wirklich leiden wird. Und das, was sie vorher gehört haben in der Missionsausbildung, dass das ganz real ist. Das sieht man manchmal. Man kann ein und dieselbe Idee hören in der Bibel und sie wird plötzlich viel lebendiger, viel deutlicher. Ja, man hat sich vorher nie so wahrgenommen.

[11:35] Nun, die Idee der Selbstverleugnung ist natürlich keine Idee, die Jesus hier erfunden hätte. Schaut mal mit mir in Hebräer Kapitel 11. Also ist keine Idee, die es im Neuen Testament oft kommt. Aber schaut mal mit mir Hebräer 11 und dort Vers 24 bis 26. Da wird uns jemand genannt, der dieses Prinzip der Selbstverleugnung verstanden hat. Hebräer 11 Vers 24 bis 26. Dort steht: „Durch Glauben weigerte sich wer, durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. Er zog es vor, mit dem Volk Gottes was zu erleiden, Bedrängnis, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben.“ Da, und jetzt kommt das entscheidende Wort. Da, die Bastille, die Schmach des, die Schmach des Kassierers, ein anderes Wort für Schmach, Demütigung, Schande, Leiden. Der die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze, die in Ägypten waren. Denn er sah auf die Belohnung.

[12:57] Also, was war die Motivation von Mose zu sagen: „Ich verzichte auf den Pharao-Titel, ich verzichte auf die mächtigste Position, die die Welt zu bieten hat, ich verzichte auf die Reichtümer Ägyptens.“ Was er seine Motivation?

[13:22] Das Leiden von Jesus war ihm ein größerer Reichtum. Das war ihm wertvoller, weil er schon verstanden hatte, dass Gott selbst leidet für ihn. Ja, der Bus hatte durchaus eine einige Einblicke in den Erlösungsplan. Das Leiden, das dem SC es für ihn vollbringt, war ihm so wertvoll, dass er dem folgen wollte, auch wenn das bedeutete, die Welt buchstäblich hinter sich zu lassen.

[14:00] Nun, Jesus spricht hier nicht nur von Selbstverleugnung. Er spricht von dem Kreuz. „Nehme sein Kreuz auf sich.“ Woran haben? Ich meine, wenn man heute Kreuz sagt, dann denken die meisten Menschen an Christentum oder viele haben sogar ein Kreuz vielleicht irgendwie als Schmuckstück um den Hals. Ja, aber wenn ein Jünger damals zur Zeit von Jesus, also der Petrus, Johannes, Andreas, Nathanael, wenn die das Wort Kreuz gehört haben, wollen haben die gedacht...

[14:34] Beim Tod. Genauso haben wir noch gedacht. War das Kreuz assoziiert Schande. Am Kreuz starb er nicht jeder oder? Er starb am Kreuz Verbrecher. Verbrecher, die kein Recht hatten, die keine Bürgerrecht hatten. Denn selbst wenn man ein Verbrecher war und man hatte das römische Bürgerrecht, konnte man nicht am Kreuz sterben. Also theoretisch nicht. Es gibt eine Ausnahme, aber das Kreuz war ein ein Zeichen der Schande, der Rechtlosigkeit, als Verbrecher angesehen zu werden.

[15:21] Willkommen sind so willkommen dazu. Und das hat einen Grund. Also Jesus sagt: „Wer mir nachkommen will, verleugne sich und nehme sein Kreuz auf sich.“ Er sagt, was sie mit seinen Jüngern. Schaut mal und denkt daran, eine der Gründe, warum er jedoch Cäsarea Philippi geht und warum er sowieso in den letzten Geschichten immer irgendwie das Weite gesucht hat, war ja, dass er bisher noch nie richtig Zeit gehabt hat, mit seinen Jüngern ausführlich zu besprechen, was sie auf der Missionsreise erlebt haben. Ja, weil immer egal voll gewesen ist in Galiläa. Plötzlich kam der große Volksmengen. Und er nimmt sich also hier die Zeit, um seinen Jüngern etwas genauer zu erklären. Sagt, mit anderen Worten: „Als ich ausgesandt habe, habe ich euch gesagt, nur wer sein Kreuz auf sich nimmt, kann mein Jünger sein.“ Und ihr seid losgezogen, habt gepredigt und habt viel Erfolg gehabt. Aber schaut mal, ich hab das buchstäblich gemeint. Ich als neuer Meister werde tatsächlich sterben. Ich werde tatsächlich Schande erleben. Und wenn ihr mir nachfolgt, müsst ihr darauf vorbereitet sein. Weil Petrus und die anderen, die waren das noch gar nicht.

[16:28] Nun schauen wir mal in Markus Kapitel 8 im Parallelbericht. Da können wir noch was lernen über diesen Moment in Markus 8 und dort Vers 34. Dann lernt wird es nämlich, wenn manchmal lesen Markus 8:34.

[17:01] Genau, das ist hier in Markus jetzt noch zusätzlich erwähnt, was wir in Matthäus nicht gelesen haben. Ja, er hat noch mehr Menschen dazu rufen. Ja, während alles an zu dieser andere Gesprächen nur mit den Jüngern waren, ist das, was ich hier sage, jetzt wieder einer größeren Volksmenge auch gesagt. Das ist also nicht nur ein Geheimnis für die absoluten obersten Apostel. Das gilt grundsätzlich für jeden, der Jesus nachfolgen will. Und deswegen können wir sehen, also, was ist dann bedeutet waren will, das war nicht nur für die Jünger gedacht, weil sie die Kreuzigung erleben sollten, sondern jeder, der Jesus nachfolgt, egal ob im Alten Testament oder im Neuen Testament, wird an diesem Punkt kommen. Selbstverleugnung.

[17:51] Jetzt, du hast und den Paulus erwähnt. Der Paulus schreibt öfter über dieses Thema, dass das Kreuz auf sich nehmen oder das heißt, das also buchstäblich heißt es ja, erst einmal das Kreuz selbst zu tragen, wie die Verbrecher, die dann zur Kreuzigung gegangen sind. Jesus muss es ein Kreuz auch tragen können. Er nehme sein Kreuz auf sich. Aber das ist ja nicht buchstäblich für dich und nicht gemeint. Wir werden nicht gekreuzigt von römischen Soldaten. Was heißt das jetzt konkret praktisch für dich und für mich, wenn es heißt: „Er nehme sein Kreuz auf sich?“

[18:37] Ganz genau. Jetzt schauen wir uns Stellen von Paulus mal systematisch an, um das war gut zu verstehen. Fall mal mit Galater an, mit Römer. Entschuldigung, und dann kann man dazu Galater, gemahlin Römer an. Und in Römer Kapitel 6 und dort Vers 6. In Römer 6:6. Der Paulus, der wusste wohl, dass spricht. Das haben wir jetzt gleich auch noch sehen. Im Römer 6 und dort Vers 6 heißt es: „Wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mit gekreuzigt worden ist, damit der Leiter der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so dass wir der Sünde nicht mit ihnen.“ Also jetzt schauen wir mal, dass systematisch an. Was bedeutet es, also nach Römer 6:46, dass wir unser Kreuz auf sich auf uns nehmen? Was bedeutet das?

[19:32] Dass der alte Mensch soll sterben. Oder das sehen wir, der alte Mensch bei Petrus schon tot. Also er war vom Heiligen Geist erfüllt, als er gesagt hat: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Aber als er dann gesehen hat, dass sein Meister getötet werden soll, das ist es nicht. Da kann auch der alte Mensch vor und er kam nicht das letzte Mal hier bei Petrus hervor. Und wir alle kennen den alten Menschen, oder wo soll der eigentlich, wenn man noch immer 6 anschaut, wo soll da eigentlich getötet werden? Wo wird der eigentlich der alte Mensch? Wo wird der begraben? In Römer 6. In der Taufe. Oder in Vers 3 und 4. Da wird die Taufe beschrieben. Also die Taufe sagt eigentlich nur, das heißt, natürlich nicht, und das wisst ihr, dass mit der Taufe der alte Mensch plötzlich tot ist und nie wieder sich meldet. Die Taufe ist der eigentlich nur ein äußeres Zeichen, dass sagt: „Ich möchte gern, dass der alte Mensch tot ist. Ich habe erlebt, dass Gott meine Sünden vergibt. Habe erlebt, dass der alte Mensch mein Leben ruiniert. Deswegen möchte ich, dass er tot ist.“ Ja, jetzt Paulus spricht weiter über dieses über dieses Kreuz.

[21:05] Schauen wir mal in Galater 2 Vers 20. Grad 2 Vers 20. Wie das denn jetzt praktisch aussieht. In Galater 2 und dort Vers 20 sagt Paulus: „Ich bin, wie geht's weiter?“ Er sagt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt.“ Das ist ganz interessant. Er sagt nicht: „Ich bin gekreuzigt.“ Er sagt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt.“ Es macht einen großen Unterschied, ob ich denke: „Ich muss leiden, damit Gott gefallen an mir hat.“ Das gibt's auch. Es gibt auch solche Leute, die denken, dass sie persönlich sich knechten müssen, dass sie leiden müssen, weil Gott das gefallen am Leiden hat. Aber es stimmt nicht. Gott will uns nicht leiden sehen. Paulus nicht, ich bin irgendwie geistlich gekreuzigt, damit ich irgendwie meine Sünden sühnen kann oder so. Er sagt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt.“ Der Fokus ist: Ich bin bei Jesus. Und weil Jesus bereit ist für andere zu leiden, und weil ich so sehr Jesus liebe, bin ich mit Christus gekreuzigt. Und dann sagt er folgendes.

[22:28] Er ist ja nicht wirklich tot, oder? Er sagt: „Nun lebe ich, habe aber nicht mich, nicht mehr ich selbst. Ich lebe nicht mehr alleine, sondern Christus lebt in mir.“ Paulus ist ein Roboter, der nur noch macht, was Jesus sagt? Nein, er lebt mit Jesus. Am erklärt es jetzt weiter, was sich jetzt im Fleisch lebe. Er ist immer noch im Fleisch, erlebt ja immer noch da, ist immer noch ein Mensch. Wie lebt er jetzt mit Jesus konkret? Was heißt das? Er sagt: „Das liebe ich ihm glauben an den Sohn Gottes.“ Oder es kommt ein entscheidender Punkt. Was sagt über den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat? Der ist nämlich am Kreuz für mich gestorben. Und weil der Paulus versteht, Jesus ist am Kreuz gestorben, er hat sich selbst verleugnet, damit ich ewig leben kann, dass ihm wegen ist ihm das Kreuz so wertvoll. Deshalb, dass das, das ist nichts schlimmes. Also es ist für hier ist etwas ganz furchtbares gewesen, aber es ist das, was mir ewiges Leben gibt. Und deswegen möchte ich dort sein, wo Jesus und Jesus war bereit für mich sein Leben zu geben. Da bin ich gerne bereit auch auf meinen alten Menschen zu verzichten, auf meiner eigenen weltlichen, menschlichen Gedanken. Ja, dann lebe ich eben jetzt, obwohl hier wird lebendig bin, dann lebe ich so, dass sich an Jesus glauben oder ein Ende entscheidet nicht mehr selbst, was ich esse. Also nicht frage Jesus, was soll ich, wie soll ich am besten essen, wann soll ich essen, wie soll ich es? Ja, dann entscheidet die mir selbst, was ich alles trinke, sondern frage Jesus, was du nicht trinken, wie soll ich trinken? Dann entscheidet die mir selbst, was ich anziehe, sondern ich frage Jesus, dann entscheide ich nicht mehr selbst, was ich mit meinem Leben mache, oder wenn ich heirate, oder dies und jenes, sondern ich frage Jesus. Das könnte natürlich bedeuten, dass manche Dinge, die ich selbst gern wollte...

[24:32] manche Dinge, die ich selbst gern wollte, ich nicht mehr tue, weil Jesus etwas anderes vorhat. Ich lebe nicht mehr für mich selbst, sondern ich lebe mit Jesus.

[24:43] Und ihr seht schon am Beispiel von Petrus, das ist kein entweder-oder, sondern es ist oft auch ein Dazwischen. Denn Petrus hatte ja schon manches aufgegeben, oder hat er seinen Beruf aufgegeben, seine Familie zum Teil, sein Vater verlassen. Und doch waren in seinem Herzen immer noch menschliche Gedanken. Man kann also vielleicht sogar äußerlich, oder vielen äußeren Dingen sich verleugnen, ja, kein Fleisch, Schwester, ich verleugne mich selbst. Ja, oder ich schaue keinen Fernseher, oder was ich ja sonst hatte, ich verleugne mich. Aber die Gedanken können immer noch sehr menschlich sein.

[25:21] Ja, man kann äußerlich der Frömmste aller Athleten sein und alle Reformen bis auf den Buchstaben durchziehen und trotzdem im Herzen sehr menschlich denken. Und das ist, was Jesus hier ihnen zeigt.

[25:39] Schauen wir doch unter den Fans hast du angeführt, aber bevor wir noch Galater 5, Vers 24, Galater 5 und dort Vers 24. Diese Kreuzigung des eigenen Ichs, die ist leicht gepredigt, das kann ich euch sagen. Oder sie ist leicht gepredigt und leicht ausgesprochen. Aber Gott hat ganz viel Mühe, ihn zu faszinieren, weil es mit mir, ich weiß nicht, was deutsch ist. Ja, das ist das im Alltag auch immer und immer wieder passiert.

[26:18] Gerade 500 Vers 24. Die Arbeit Christus angehören könnte, sie es geht immer mit Christus. Die mit Jesus leben, die Arbeit Christus angehören, die haben was. Sie haben das Fleisch gekreuzigt, samt den Leidenschaften und in Listen. Was beiden, der Paulus mit den Leidenschaften und in Listen, was haben die denn da gekostet?

[26:53] Ja, genau. Also gibt es manche Dinge des Fleisches, ja, den Vers 19 erwähnt werden: Ehebruch und Sucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht. Also bei manchen Dingen ist uns das wahrscheinlich sofort offensichtlich.

[27:12] Jemand, der Jesus angehört, der wird ehebrecherische Gedanken ans Kreuz nageln müssen. Ja, jemand, der Jesus angehört, der wird Zauberei weg lassen müssen. Jemand, der Jesus angehört und sich über eine andere Person ärgert, der wird diesen Ärger ans Kreuz nageln und wird sagen: Ich möchte mich nicht ärgern über den anderen.

[27:42] Denn auch das ist eine Leidenschaft, oder oder die Selbstsucht, oder den Zorn, die Eifersucht, Zwietracht, Parteiungen. Wenn in der Gemeinde vielleicht eine Spaltung, dann steht die eine Hälfte mit dem, die anderen mit dem, ja, oder die verschiedenen Fragen. Dann wird der, der Christus angehört, zu sagen: Ich, meinem eine menschliche Natur leicht dazu, mich auf die Seite zu schlagen und gegen den zu sein. Aber als Christ kann ich das nicht. Und deswegen nehme ich diese, diese Gedanken, diese Leidenschaft und kreuze sie.

[28:18] Gesehen den Neid und wie diese ganzen Dinge reißen. Und das ist ein ganz, ganz, ganz wesentlicher Punkt. Ihr Lieben, weil wir manchmal bei dem Fleisch zu sehr nur die äußeren Sünden sind, ja, die man bemerken kann, die man, die sichtbar ist und der die offenen Sünden.

[28:34] Aber Jesus meint hier mehr. Selbstverleugnung bedeutet, dass ich eben nicht um andere Menschen und das, was andere Menschen sagen, nach meinem eigenen Gutdünken bewerte.

[28:52] Dass er, der Petrus gemacht. Er, Petrus hat Jesus gesehen, hat gehört, was Jesus gesagt hat und hat das am eigenen Gutdünken gesagt: Das ist nicht gut. Das war menschlich gedacht. Wenn wir ohne Gott zu fragen, ohne den Heiligen Geist, Menschen bewerten, ihr Tun bewerten, dies und jenes in eine Schublade stecken, dann denken wir menschlich, weil wir unser eigenes Urteil für den Maßstab halten. Und Jesus sagt: Dann könnt ihr mir nicht nachfolgen.

[29:23] Ihr müsst euch selbst verleugnen. Als sie denken, was wir tun sollte, mit Jesus zusammen sein. Ja.

[29:38] Sofort in Galater 6 und dort Vers 14 hast du schon zitiert. Da sagt er nämlich, das ist interessant, wie diese Kreuzigung geschieht. Wie das eigene Ich, wie die eigenen Gedanken, dass man auch Gefühle, ja, das sind es Impulse, die menschlich da sind. Das ist ganz entscheidend.

[29:53] Wer getauft wird, verliert nichts. Seine Impulse. Wer getauft wird, verliert auch nicht seine Tendenz, Charaktertendenzen. Er verliert auch nicht schlechte Gedanken. Sondern das christliche Leben besteht darin, diese zu verleugnen, wenn sie kommen.

[30:15] Das christliche Leben besteht daran, dass wenn unreine Gedanken kommen, ihnen nicht nachzugehen, sie zu verleugnen. Das christliche Leben besteht daran, dass wenn jemand etwas Böses tut und ich mich darüber ärgere, ich diesen Ärger kreuzige, ihn verleugne.

[30:26] Dann wisst ihr, das christliche Leben, er sagt jetzt, wie das möglich ist. Ein Galater 6:14, weil der natürlich immer, ich mein, welcher Mensch es wird. Das Bild ist ja bewusst gewählt. Welcher Mensch würde freiwillig sich selbst kreuzigen? Kein Mensch, der bei gesundem Menschenverstand, das würde sagen: Bitte, kreuz ich. Ja, das ist also und so unwahrscheinlich ist es, dass ein Mensch seine eigenen Gedanken und seine eigenen Motive verleugnet. Das macht kein Mensch.

[30:58] Es sei denn, das passiert, was hier steht in 14 von mir. Aber sei es ferner, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. Das ist nicht das Kreuz, wo meine Sünden, das nicht das Kreuz, wo ich jetzt mein eigenes Fleisch kreuze, gesund. Das ist das Kreuz von Golgatha. Dessen soll ich mich rühmen.

[31:21] Paulus sagt nicht: Ich fühle mich, weil ich ständig meine Leidenschaften kreuze. Er sagt nicht: Ich ruhe mich, weil ich ständig meinen Eid an Gott abgebe. Er sagt: Ich freue mich, weil Jesus mich gestorben ist. Das Kreuz von Golgatha ist ein Ruhm.

[31:33] Und dann sagt er: Durch das, durch das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, ist mir die Welt gekreuzigt und ich der Welt.

[31:44] Wodurch geschieht die Selbstverleugnung? Durch die Nachfolge von Jesus. Es macht einen himmelweiten Unterschied, ob ich sage: Ich muss mich selbst verleugnen, ich darf nicht an mich selbst denken, ich muss mich selbst kasteien, ja, und dann irgendwie versuchen, Gott zu gefallen. Oder ob ich sage: Mensch, Jesus ist besser als ich. Jesus hat mich mehr liebt als ich mich selbst. Jesus sagt, ich liebe mich mehr als ich mich jemals selbst gesegnet habe. Also will ich bei ihm sein und ich schaue so sehr auf ihn, dass ich mich selbst vergesse.

[32:15] Wie gefällt sie sehr, dass allen weit über Johannes sagt, sie sagt über Johannes, er war so sehr auf Jesus fixiert, dass er irgendwann sich selbst aus den Augen verloren hat. Ist doch toll, oder?

[32:29] Er hat sich selbst aus den Augen verloren. Und das Tolle ist, Jesus hat ihn so sehr gesegnet, dass wir heute noch an Johannes denken. Johannes ist eine berühmte Menschen aller Zeiten geworden.

[32:40] Ja, das ist das, was Gott sagt, dass er, wenn wir uns selbst verleugnen, dass er uns erhöhen wird. Er wird unser Ruhm sein und zur Herrlichkeit er wie unser Haupt erheben.

[32:55] Schauen wir doch gemeinsam in Römer 8, Vers 17. Es geht bei dem Kreuzen nie darum, dass wir alleine ohne Gott leiden. Niemals. Es geht immer darum, mit Jesus sein. Und weil Jesus auch Schande erlebt, wird jeder, der bei Jesus ist, auch Schande erleiden.

[33:14] Wenn sie den Meister genannt haben, wir werden es mit den Nachfolgern machen. In Römer Kapitel 8 und dort Vers 17, da heißt es nämlich in Vers 17: Wenn wir aber eben sind, wenn wir über Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus. Wenn wir wirklich was, wie geht's weiter?

[33:41] Weil wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Also die Selbstverleugnung ist nicht das Ziel, sondern das Ziel ist die Herrlichkeit.

[34:01] Jesus oder wenn das nächste Mal ausfüllt, aber durchsprechen, dass wir dann ein bisschen deutlicher. Jesus spricht er in diesem Abschnitt nicht nur von der letzten Verbeugung, er spricht dann ein paar Verse weiter von der Herrlichkeit des Sohnes des Menschen. Die Jünger haben immer auf die Herrlichkeit geschaut, die wollten die Herrlichkeit, die wollten den Messias, der die Römer vertreibt und auf dem Thron David sitzt. Und Jesus sagt: Der Weg zur Herrlichkeit führt über die Selbstverleugnung.

[34:28] Und zwar aus dem Grund, weil das Ich im Menschen mit Gott verbunden werden muss. Und das geht nur, wenn das Ich bereit ist, sich an Gott zu wenden und ihm zu glauben.

[34:40] Und bei der alle Egoismus stirbt. Stimmt schon in erster Petrus, damit den gleichen Gedanken. In erster Petrus Kapitel 4, genau. Erste Petrus 4.

[35:01] Wir lesen erst bevor Vers 13. Dieser Vers 1. Erste Petrus Kapitel 4 und dort Vers 1. Er sagt jetzt der Petrus, der ja selbst diese Lektion lernen musste, oder er schreibt jetzt Jahrzehnte später: Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als wieder führe ich etwas Fremdartiges.

[35:26] Das geht also, ist es schon so oft so gegangen. Ja, wenn man mit Jesus lebt, hat gibt es Phasen, da gibt es ein richtig gut könnte das, oder könnten Bäume ausreißen. Ja, und mein Mann wird gesegnet und man kann so viel Segen gar nicht verkraften. Und dann denkt man sich, jetzt muss ich mit Gott im Reinen sein.

[35:44] Und dann gibt es Situationen, da kriegt man plötzlich den Wind ab und zwar ganz frontal. Und da gibt es Probleme, Schwierigkeiten, man wird ungerecht behandelt und man weiß gar nicht warum. Und dann geht es uns noch mal so wie hier, dass man sagt: Das ist irgendwie komisch, das ist fremdartig. Warum ist das so?

[36:03] Warum passiert mir das? Ist die große Frage von Hiob gewesen. Und was hat Petrus, lasst euch nicht befremden. Das ist nichts Fremdartiges. Unserem Jesus selbst ging es so. Jesus selbst ist ungerecht behandelt worden. Jesus selbst ist mit Schwierigkeiten konfrontiert gewesen. Jesus selbst hat Probleme gehabt.

[36:26] Wenn ihr ihm nachfolgt, gibt es keinen anderen Weg als den Weg, den er selbst gegangen ist. Und deswegen sagt er dann in Vers 12 und 13. 12 Schulungen. Jetzt tue ich was für 12. Jetzt kommt das 13. Entschuldigung.

[36:38] Sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch. Der mit ihr euch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt.

[36:53] Das ist der Punkt jetzt. Und den der auch bei Hebräer durchkam. Wer mit Jesus leidet, ist auf dem Weg von Jesus. Denn auf dem Weg von Jesus, der hat Dornen gehabt. Oder wer auf dem Weg von Jesus ist, der wird auch an das Ziel kommen, dass Jesus präsentiert.

[37:15] Wer glaubt, mit Jesus zu gehen und er hat nie Schwierigkeiten, der denkt, dass er mit Jesus ist, aber ist gar nicht da, wo Jesus ist. Denn Jesus selbst hatte Schwierigkeiten. Nicht, dass wir die Spiel und nicht, dass wir uns falsch verstehen. Nicht, dass wir die Schwierigkeiten einladen.

[37:31] Oder hat Jesus Schwierigkeiten eingeladen? Hat Jesus versucht, mit den Menschen Feind zu sein? Nein, er wollte mit allen Freund sein. Aber das Wesen der Gerechtigkeit ist es, dass es mit der Sünde in Konflikt kommt. Wenn also jemand gerecht sein möchte, wird er mit der Sünde dieser Welt in Konflikt kommen.

[37:49] Automatisch die Tatsache, dass der Satan gegen uns vorgeht, ist ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Deswegen sagt Jesus: Glückselig seid ihr.

[37:55] Wie sagt er? Glückselig sind die, um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel.

[38:05] Ganz genau. Schauen wir noch in Numeri 14 und dort Vers 24. Gleich am Ende angelangt. Vierte Mose 14, Vers 24. Es heißt ja: Der nehme sein Kreuz auf mir und folge mir nach.

[38:21] Vierte Mose 14 und dort Vers 24. Da geht es um einen Mann. Es heißt denn 24: Aber meinen Knecht Kaleb, in dem ein anderer Geist und dem er völlig nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, dass er gegangen ist, und sein Name soll es als Erde besitzen.

[38:47] Ihr kennt die Geschichte, oder? Das ist ja ein Gespann. Was ist das Problem? Was die Schwierigkeit? Riesen oder Riesen, die im Land leben, die unbesiegbar erscheinen. Und jetzt gibt es einige Menschen, die sagen: Problem ist uns zu groß. Gott hat uns verlassen. Er hat sich zwar bis zu diesem Punkt geführt, aber sie glauben nicht, dass er sie durch diese Krise durchträgt.

[39:11] Und was sagen sie? Wir wollen wir zurück? Zurück in die Sicherheit? Zurück nach Ägypten? Was ist mit ihm passiert? Sind alle in der Wüste gestorben. Und dann gab es den Kaleb, Pascal, abgesagt: Vorwärts! Oder egal, ob Schwierigkeiten kommen, der Jesus, der mich bis hierhin gebracht hat, der wird mich auch durch die nächsten Schwierigkeiten führen. Ich folge ihm.

[39:34] Was ist mit Kaleb passiert? Er musste noch 40 Jahre die Wüste gehen. Das stimmt. Da, was mit ihm passiert, dass das Land gesehen. Er war derjenige, der sein Kreuz auf sich genommen hat und gesagt hat: Wir gehen da hinein, koste es, was es wolle. Ich will nicht in Frieden in der Wüste leben. Ich will kämpfen, um nach Kanaan zu kommen.

[40:00] Und das ist die Frage: Reicht es uns aus, dass wir in der Wüste leben und Frieden haben und uns keiner belangt und wir einfach vor uns sind, dümpeln können als Christen? Oder wollen wir kämpfen und nach Kanaan vorwärts? Ja, gegen die Sünde, gegen den Satan, gegen unsere eigentlich kämpfen.

[40:17] Tägliches Kreuz auf sich nehmen. Schaut man wir in Hebräer 13 und Vers 13. Teams interessanten Gedanken. Hebräer 13 und dort fast 13. Paulus grübelt Mose gesprochen, der die Schmach Christi für größeren Reichtum hielt. Hebräer 13, Hebräer 13, Vers 13. Dort steht: So lasst uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers und seine Schmach tragen.

[40:53] Die Idee ist hier, Paulus spricht quasi von dem Volk Israel, wie von einem, wie der Wüste damals, ja, als wären die immer noch in der Wüste. Wer musste vor das Lager? Wer muss aus dem Lager heraus? Ja, die Sünder, wir mussten aus dem Lager heraus. Die Aussätzigen oder die Unreinen.

[41:18] Von wem spricht er, wenn er sagt: So lasst uns zu ihm hinausgehen? Jesus ist Jesus behandelt worden, wie 61 Aussätzige werden, unreiner, wie ein Sünder, wie ein Verbrecher. Jesus ist sogar außerhalb der Stadt gekreuzigt worden. Und was Paulus jetzt sagt, ist: Okay, wenn wir bei Jesus sein wollen, dann müssen wir mit ihm aus dem Lager hinausgehen.

[41:44] Also, wenn Jesus sein Freund ist und das Volk Israel ihn aus dem Lager ausweist als einen Unreinen, dann kannst du dich jetzt entscheiden, entweder im Lager zu bleiben und sagen: Na ja, ich habe aber Freunde und ich habe einen guten Job und ich hab das und jenes. Oder sagst: Ich liebe Jesus so sehr, dann gehe ich halt zur Not mit ihm aus dem Lager.

[42:09] Was heißt denn Offenbarung 14 über die 144.000? Sie folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht. Und wenn die ganze Welt sagt, der ist unrein, das sagen die 144.000, aber wir sind bei dem Lamm. Wir stehen bei dem Lamm.

[42:29] Das heißt, die wichtigste Frage ist nicht, was sagt die Mehrheit, auch nicht, was sagt die Minderheit. Die wichtigste Frage ist nicht, was sagt die Wissenschaft oder was sagt die Kultur. Die wichtigste Frage ist: Wo ist Jesus? Was würde Jesus jetzt tun?

[42:50] In der Gemeinde, im Freundeskreis, wenn alle in die gleiche Kerbe schlagen, aber Jesus würde sich anders verhalten.

[43:01] Wenn alle schimpfen und kritisieren und wir wissen dabei, Jesus würde liebevoll reagieren. Und wir haben vielleicht Angst, dass wenn wir so sind wie Jesus, die anderen uns für schwach halten.

[43:14] Schauen wir dann trotzdem auf die mit den anderen in die Kerbe und kritisieren andere? Oder machen wir das, was Jesus tut?

[43:17] Und tragen die Schmach mit ihm, wenn wir wissen, Jesus würde bei diesen Sachen nicht mitmachen. Und die anderen sagen: Aber das ist zu extrem, zu fanatisch. Folgen wir Jesus.

[43:32] Das bedeutet, dass sein Kreuz auf sich zu nehmen. Und wir lesen zum Schluss noch in Lukas 9.

[43:39] Und das der letzte Vers wollte in Lukas 9, dem Parallelvers in Lukas 9 und dort Vers 23. Da heißt es: Er, was sprach zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich.

[44:04] Jetzt steht ein Wort, das nur bei Lukas steht, nämlich täglich. Und folge mir nach. Das ist keine einmalige Sache. Das macht ja gerade die Geschichte mit Petrus deutlich. Als er gesehen hatte, dass das ganze Fische, ganze Boot voller Fische war, hat er sein Kreuz auf sich genommen, hat seinen Beruf verlassen. Ja, und das Jesus nachgefolgt.

[44:31] Und als die ganze Menge Jesus verlassen hat, ja, in Johannes 6, und nur noch ganz wenig übrig blieben, da hat er sein Kreuz auf sich genommen und hat gesagt: Ich bleib bei dir. Wer du hast Worte des Lebens. Aber jetzt, als Jesus sagt, weißt du, ich werde selbst sterben, da ist mir das noch nicht geheuer. Und er muss lernen, jeden Tag aufs Neue, sich zu entscheiden, bei Jesus zu bleiben und das eigene Denken unter Jesus zu stellen.

[45:04] Die eigenen Gefühle unter Jesus zu stellen, die eigene Meinung unter Jesus zu stellen.

[45:12] Und jeder, der denkt, das ist eine einfache Sache, das habe ich mal gemacht, deswegen läuft das von alleine, der hat noch gar nicht angefangen zu kämpfen. Das eigene Ich, sage allen weit, das ist der schwerste Kampf, der je ausgefochten wurde. Aber das Gute ist, das eigene Ich ist ja nicht stärker als ich. Es kann ja nur so stark sein, wie ich. Und deswegen können wir diesen Kampf mit Gottes Hilfe gut gewinnen, wenn wir jeden Tag auf Jesus schauen.

[45:38] Paulus sagt, ich das von zitiert. Paulus sagt: Ich sterbe täglich. Und jeden Tag, an dem wir unser Leben Gott geben, können wir sicher sein.

[45:47] Mit seiner Hilfe, wohl noch gemeinsam beten. Lassen sie die Queen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du nicht von uns verlangst, dass wir uns selbst kasteien oder irgendwie Freude an der Qual haben. Nein, was du dir wünschst, ist, dass wir dich so sehr lieben, dass selbst Schmach und Schande, Selbstverleugnung und Gefahr und Probleme und Schwierigkeiten und Verfolgung uns nicht abhalten können, bei dir sein zu wollen.

[46:33] Das heißt, von denen, die gerettet werden, dass sie ihr Leben nicht geliebt haben bis in den Tod. Oder es kann nur bedeuten, dass sie dich mehr geliebt haben, Herr. Und ich weiß, und jeder einzelne von uns weiß, dass dieser Kampf real ist und dass wir alle mit bestimmten Punkt in unserem Leben, mal mehr, mal weniger, zu kämpfen haben. Aber wir wissen auch aus eigener Erfahrung, dass genügend Gnade da ist, jeden Tag, dass wir Tag für Tag unser Ich dir geben können, dass wir Tag für Tag bereit sind, menschliche Impulse zu kreuzigen, damit wir im Glauben an dich leben.

[47:11] Herr, das bitten wir so sehr, dass du uns das in unserem Leben schenkst und dass wir mit dir so kooperieren dürfen. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.


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