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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt, Teil 175 der Serie „Der Ersehnte“, taucht Christopher Kramp tief in die Verklärung Jesu auf dem Berg ein, wie sie in Matthäus 17 und Lukas 9 beschrieben wird. Er beleuchtet die Bedeutung von Mose und Elia, die mit Jesus sprachen, und erklärt, warum gerade diese beiden Propheten gesendet wurden, um Jesus in dieser entscheidenden Phase zu stärken. Die Predigt thematisiert auch die Reaktion der Jünger und die tiefere theologische Bedeutung dieses Ereignisses für unser Verständnis von Gottes Plan.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt, auch auf joelmedia.de oder später das Video anschaut. Ein neues Jahr hat begonnen und wir sind weiterhin dabei, dieses Leben von Jesus, dieses unfassbar interessante Leben von Jesus zu studieren. Anders als im Offenbarungs-Seminar werde ich hier die Vorhersage wagen, dass es auch in diesem Jahr nicht fertig werden wird. Was habt ihr über das Leben Jesu gelernt? Länger dauern, aber wenn diese sich vor wiederkommt. Wir wollen heute weiter machen in der Geschichte, die wir das letzte Mal vor der Jahresendpause angefangen haben anzuschauen in Matthäus 17. Bevor wir dabei hingehen, wollen wir gemeinsam niederknien für das Anfangsgebet. Und dazu rate ich euch: Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir aus dem Leben von Jesus lernen können und wir möchten dich bitten, dass du zu uns jetzt sprichst, dass wir es richtig verstehen und dass wir etwas mitnehmen können für unseren Alltag, dass wir in unserem Leben mit dir noch näher zu dir wachsen und Jesus noch mehr als unseren Heiland schätzen lernen. Das bieten wir in seinem Namen. Amen.

[2:04] Schlagt mit mir auf Matthäus Kapitel 17. Da sind wir mittendrin in der Geschichte, stehen geblieben, sozusagen. Matthäus 17 ist die Geschichte von der Verklärung. Genau, erinnert euch an die Metamorphose, hat die Metamorphose von Jesus. Ihr wisst, er hatte zuvor den Jüngern gesagt: Einige unter euch, die hier stehen, werden nicht den Tod schmecken, wir nicht sterben, bevor sie nicht wen gesehen haben, den Menschensohn in seiner Herrlichkeit, ja, den Menschensohn in seinem Reich. Und dann sagt uns Matthäus: Sechs Tage später hat man gesehen. Markus und Lukas waren ähnliche Angaben. Sechs Tage später. Sie sind schon wieder in Galiläa, in der Nähe vom See Genezareth, und sie sind in der Nähe eines hohen Berges. Und es ist spät am Abend, und Jesus will noch, obwohl es schon spät am Abend ist, die Sonne schon am Untergehen ist, will er noch auf den Berg steigen. Und irgendwie viel Jünger mit, drei Jünger mit, nämlich Petrus, Jakobus und Johannes. Und die wundert sich, sagt Ellen, weil das sie jetzt hier so spät am Abend die anderen bleiben zurück, dann auf diesen Berg steigen müssen. Ja, und dann sie steigen und steigen und steigen. Und dann oben angekommen, was machen sie? Dann sie beten. Na ja, vielleicht haben sich die Jünger gefragt, werden nach unten beten können. War muss nun vom Bergsteigen ums Reden? Und sie beten. Und vielleicht könnt ihr euch, der Allen Weit sagt, da steht die Bibel nicht explizit, aber Allen Weit sagt, die Stunden gingen vorbei. Also wir denken ja, okay, halbe Stunde Gebetsstunde. Ja, da hätten wir eine Stunde beten, würde das wäre schon viel, oder? Eine Stunde, zwei Stunden, drei Stunden. Was ist mit den Jüngern passiert? Sind eingeschlafen. Am Anfang haben sie noch fleißig mit gebetet, aber Jesus hat gebetet und ist nicht eingeschlafen. Denn was wollte er den Jüngern zeigen? Er wollte ihnen zeigen, was wollte ihnen zeigen, dass ein Anbeter betet nicht für sich, er betet für seine Jünger. Was war sein Gebetsanliegen? Kann ich daran erinnern? Er wünscht sich, dass sie einmal ihn erkennen in seiner Herrlichkeit. Warum? Er hatte ja kurz zuvor ihnen erklärt, zum ersten Mal ihren, also zum ersten Mal ihnen erklärt, dass er in Jerusalem sterben würde. Und die Jünger waren so geschockt, wie kann das gar nicht verstanden, ja gar nicht. Erinnert euch an Petrus' Reaktionen. Und er wusste aber auch dann noch werden, in einem Jahr, knapp einem Jahr, wenn die Jünger so enttäuscht sein, dass er ihnen jetzt schon einen zusätzlichen Beweis geben wollte, dass er wirklich der Sohn Gottes ist, dass er göttlich ist. Denn bei der Kreuzigung würde man von seiner Göttlichkeit äußerlich nicht sehen. Ja, er würde aussehen wie ein gewöhnlicher Verbrecher, und viele Menschen würden auch denken, aber ein gewöhnlicher Verbrecher nur sein. Sein Charakter würde seine Göttlichkeit zeigen. So wollte ihnen jetzt sozusagen zeigen, dass er nicht nur Mensch, sondern auch Gott ist. Und ihr habt euch vielleicht das beschrieben, haben er betet und bietet und dann beschreibt das Allen Weit so spektakulär. Sie sagt, und irgendwann gingen die Pforten des Himmels auf, die Pforten der Stadt Jerusalem und die Herrlichkeit Gottes, sowie ein Lichtstrahl trifft auf den Berg, trifft auf den kauenden Körper von Jesus, der dann niedergebeugt kniet, liegt er und bietet. Der der Strahl trifft auf ihn, umhüllt ihn. Und dann beschreibt Allen etwas erweitert das ganze, also diskutiert Gänsehaut. Beschreibt dann, wie in ihm die Göttlichkeit sich regt, quasi, und mit der diesen göttlichen Strahler von außen kommt sich verbindet. Ja, und er aufsteht in Gott gleicher Majestät, sagt sie. Und sein Gewand ist jetzt, wie es leuchtet wie die Sonne, und zwar hell weiß. Ja, der Begriff, der Petrus war, er sagt es also, der Ehe Markus Darstellung, der Marke so weiß er, wie kein Bleicher ist, weiß machen kann, weiß als Schnee. Ja, warum? Gesagt, dieses Kleid, das Symbol für seine Gerechtigkeit, das Lichtkleid, das weiße Kleid.

[6:26] Ganz genau. Und dann erscheinen zwei Menschen ihm. Und habt ihr dann aufgehört, wer erscheint ihm in dieser Situation? Mose und Elia. Ja, es gab es zu dem Zeitpunkt drei Menschen im Himmel, her. Der einzige, der übrig blieb im Himmel war hier noch ein Gewinn. Und wir haben damals nie angeschaut, es war ganz besonders Mose, der erste Auferstandene, Elia, der nie gestorben ist. Mose, der Vertreter des Gesetzes, Elia, der Prophet. Das Gesetz und die Propheten, das Alte Testament quasi in zwei Personen zusammengefasst. Und erinnert euch, vielleicht für Mose war es eine bis unter habe aufgehört. Für Mose war es eine besondere Gebetserfahrung, denn er hatte ja gebetet: Ich möchte dieses Land betreten, dieses gelobte Land. Und 1000, 14 Jahre später darf er es betreten. Zum wichtigsten Moment überhaupt, um nämlich dem Erlöser der Menschheit zu sagen: Mach weiter, hör nicht auf ihn zu stärken, weil Jesus hatte davon gesprochen. Also kaum mehr zu jetzt.

[7:30] Schauen wir mal in Lukas Kapitel 9. Was die denn genau besprochen haben in Lukas Kapitel 9. Und dort lesen wir erst 30 und Vers 31. Lukas 9, Vers 30 und 31. Mag jemand von euch vielleicht gerne lesen?

[8:21] Genau. Also die erscheinen auch in Herrlichkeit. Ja, also nicht so, wie sie früher durch die Wüste gewandert sind, oder Elia mit seinem das Kamelhaar, oder Soja, oder also mit seinem seiner Herrlichkeit, sowie dem Himmels endlich. Die kommen jetzt dort mit dem verherrlichten Körper. Ist interessant, weil ihr auch dann später die Apostel sagen, wir wissen ja, wenn wir einmal im Himmel sein werden, wenn wir einen verherrlichten Körper haben. Sie haben es gesehen, sozusagen zum Teil an Mose und in ihren. Sie kommen da und sie reden jetzt mit Jesus, sie unterhalten sich. Was meint ihr wohl, warum? Was ist der Inhalt ihres Gespräches? Worüber reden die?

[9:06] Von seiner Aufgabe zu erfüllen hat sie reden über die Kreuzigung, sie reden über sein Leiden. Was meint ihr wohl, warum hat Gott in diesem Moment nicht Gabriel gesandt oder irgendeinen anderen der starken Engel? Warum Mose und Elia? Genau. Mose und Elia wussten ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn tausende Menschen gegen ein sind. Oder die Wurst Mose wusste ganz genau, wie sich anfühlt, wenn die Menschen so ärgerlich sind, dass sie Steine auf dem um einzusteigen, obwohl man nichts getan. Elia wusste ganz genau, wie es sich anfühlt, schuldlos zu sein und müssen in der Sache und trotzdem gejagt zu werden. Und alle wollen die das Leben nehmen. Das konnten Engels war auch intellektuell verstehen, aber sie hatten es nie erlebt. Sie haben nie erlebt, was es heißt, verfolgt zu werden von Sündern, angespuckt und verachtet zu werden. Gott sendet Menschen, um Jesus zu stärken. Da seht ihr mal, wie wertvoll es in Gottes Augen ist, wenn Menschen über ihre Erfahrungen berichten. Wenn also Menschen sogar notwendig waren, um Jesus in seinem Auftrag zu stärken, wie viel notwendiger ist es, dass es auch Menschen sind, die anderen Menschen zu Jesus für kennt. Immer die Frage, warum benutzen ich Gott die Engel, um die Mission auszuführen? Genau aus diesem Grund. Es braucht jemanden, der sagt: Ich weiß, wie es ist, wenn alle gegen eins sind. Und ich weiß, wie es ist, wenn man schwach ist, wenn man müde ist, wenn man durstig ist. Mose und Elia hatten genügend erlebt und sie wollen ihm das jetzt mitgeben. Und es passt ja ganz interessant, weil jetzt hat ja knapp die Woche zuvor, sechs Tage vorher, ja seinen Jüngern gesagt, er wusste genau, was kommt. Es war ja nicht so, dass Jesus nicht wusste, was passiert. Also sie haben keine neuen Informationen gegeben, sie haben bestärkt, dem gesagt: Bleibt dabei, auch wenn es sich so und so anfühlt, auch wenn das und das dann kommt, ja, auch wenn diese Gefühle vielleicht aufkommen, bleibt dabei.

[11:14] Trauer auf Gott. Schaut dann mit mir in, lass man ihren Finger hier in 1. Petrus 1. Da wird etwas über die Propheten gesagt, des alten Testamentes. 1. Petrus Kapitel 1 und dort Vers 11 und 12. 1. Petrus 1, Vers 11 und 12. Da geht es um die Propheten. Ja, verstehen können wir schon lesen, für Szenen wegen dieser Errettung, also der Erlösung haben die Propheten gesucht und nachgeforscht, die von der euch zuteil gewordenen Gnade gewagt haben. Sie haben nachgeforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist des Christus in den hindeutete, der die für Christus bestimmten Leiden und die darauf folgenden Herrlichkeiten zuvor bezeugte. Also, was sagt der Text mit anderen Worten? Wofür haben sich die Propheten interessiert?

[12:22] Jetzt haben sie interessiert, findet er Lösungsplan. Sie uns interessiert, wie wird Gott das machen? Wie wird der Messias die Sünden der Welt tragen? Wie wird die Sünde besiegt? Ja, das hat den Mose interessiert und den Elia interessiert und in Jesaja interessiert und in Jeremia und Habakuk und wie sie alle haben alles sich dafür interessiert. Und die zwei Propheten, oder zwei von den, also die sind schon im Himmel und die kriegen jetzt die Gelegenheit, noch mehr darüber zu erfahren, sozusagen. Ja, sie haben sich ihr Leben lang dafür interessiert und jetzt im Himmel kommen sie jetzt zu Jesus, um mehr darüber zu sprechen. Übrigens, es heißt ja, der mehr gelesen, sie haben gesprochen über seinen Ausgang. Den Ausgang, weiß jemand für euch vielleicht zufällig, was Ausgang auf Griechisch ist? Und zwar könnt ihr vielleicht wissen, was aus reist, wenn ein Mann und eine Frau miteinander befreundet waren und dann ist es aus, wie nennt man dann den ehemaligen Partner? Ex. Genau. Wenn man ausfährt, eine Ausfahrt, bei der Autor ist ein Exit, es raus aus. Und der Weg ist der Horror. Das heißt, ein Ausgang ist ein Exodus. Genau, woher das Wort Exodus Volk hätte das zweite Motorrad war auch ein Ausgang, nämlich was den Ausgang, der Ausgang aus dem Land Ägypten hat ein Weg hinaus. Das war eine Erlösung. Und das ist diese Idee hier. Sie sprechen über den Exodus, nicht von der 1500 zuvor gewesen ist, sondern über den wahren Exodus, den Exodus aus der Sünde, den Exodus von Jesus. Denn Jesus war ja der Prophet, da kommen sollte, wie Mose nicht. Und kein Wunder, dass man Mose gesandt hat, der hat mir schon ein nächstes erlebt. Ja, da konnte ihm noch ein paar Dinge sagen, ja, darüber und noch mit dem sich zu versprechen, ein Exodus.

[14:24] Gut, gehen wir zurück zu Lukas 9. Jetzt reden die also und verbinden sozusagen die Zukunft, ja, die die Prophezeiung wird das, was jetzt kommt, mit ihrer Erfahrung aus dem eigenen Leben, mit den Schriften des Alten Testamentes. Man könnte auch sagen, die beiden sind ja Repräsentanten, wie ich gesagt habe, für Gesetz und Propheten, für das Alte Testament. Ist so die Idee, als ob Jesus quasi durch die Bibel gestärkt wird in seinem Weg. Ja, sozusagen symbolisch gesprochen. Jetzt Vers 32. Was machen die Jünger, als Jesus in einer welthistorischen Szene mit Mose und Elia ein Gespräch hat? Ja, ich weiß, also, wie viel Millionen Menschen, wenn sie das lesen würden, wahrscheinlich alles, was sie haben, dafür geben, um da dabei zu sein zu dürfen. Oder als wenn ihr die Gelegenheit hättet, Jesus zu sehen und zwar in seiner Herrlichkeit als Gott gleiche Person, als Gott, ja, mit Mose und gleichzeitig zu reden. Ja, und dann über die Erlösung und die Prophezeiung. Also, das was machen sich das 32?

[15:39] Genau. Also, ich habe früher immer gedacht, so als als Jugendlicher, dass so, wenn über die Geschichte gesponnen wurde, dass die geschlafen haben. Und just in dem Moment, wo das Licht kommt, machen die auf. Das sagte Text nicht. Der Text sagt, irgendwann waren die auf und dann merken die, halt, Jesus redet mit zwei Leuten. Das heißt, als das Licht kam und Jesus sozusagen sich aufgerichtet hat, haben es die Jünger gar nicht mitbekommen. Und dann haben sich Jesus und Mose und Elia über etliche Dinge unterhalten und sie haben es gar nicht mitbekommen. Da müssen die Engel dich wahrscheinlich am Kopf gefasst haben. Allerdings drei Menschen, die diese welthistorische Szene erleben dürfen und sie schlafen. Und wir lachen jetzt vielleicht. Und und vielleicht denken sich die Engel auch, meine Güte, ihr seid in dieser letzten Zeit, ja, solche großen Prophezeiungen sind euch gegeben und ihr schlaft. Also, das sollten wir uns hier mal genau zu Gemüte führen, wie leicht man Wichtiges verschlafen. Dann als ich meine, man kann ihn ja keinen Vorwurf machen, dass sie müde waren, ja, aber sie haben das Recht, verschlafen, fast vollständig zerschlagen. Da sind ja noch rechtzeitig aufgewacht, um wenigstens zu sehen, was da los ist. Oder sieht man mal, wie viel Gott eigentlich für uns tun möchte und wie viel wir davon fest überhaupt mitbekommen, weil wir vielleicht irgendwie geistlich oder auch buchstäblich schlafen. Sie haben zu schlafen, aber dann sehen sie und einer von ihnen war Johannes. Und Johannes sagt später noch: Das Wort wurde das Fleisch, und wir sahen seine Herrlichkeit, als die Herrlichkeit eines eingeborenen. Er sagt, habe es gesehen. Und ihr wisst vielleicht auch, Petrus sagt später dann doch nicht wahr sein. Wir erzählen euch keine grenzen, keine klug ausgeklügelten Farben. Wir brauchen Zeugen. Kann man ja noch anschauen, was er sagt. Und weil Johannes sieht auch, wie Mose und Elia aussehen, sagt das später.

[17:35] Schaut mal den ersten es, wir kommen geführt zu Lukas 9 zurück. In 1. Johannes 3 und dort Vers 2. Da sagt er jetzt nämlich in 1. Johannes Kapitel 3, Vers 2. Da sagte 1. Johannes 3, Vers 2: Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber, dass wir eben gleichgestellt sein werden, wenn er offenbar werden wird, denn wir sehen ihn. Wir werden ihn sehen, wie er ist. Er sagt, wir wissen, dass wir werden auch so herrlich gestaltet sein. Wer Johannes wirst du das denn? Er hatte schon Elia und Mose als verherrlichte Personen gesehen, die man Augenzeugen.

[18:22] So, jetzt sind die also aufgewacht und reiben sich die Augen, weil sie Jesus Christus wiedererkennt. Und dann sehen sie, dass die beiden anderen. Und jetzt gehen wir mit zu Matthäus 17, zwischenzeitlich Matthäus 17 und Vers 4. Und wenn ihr die geschichtlichen Kenntnisse es vielleicht sowieso, aber ihr könnt auch raten, wer ist wohl der erste von den drei, der jetzt das Wort ergreift? Petrus. Also ist eigentlich immer Petrus ist der erste, der hier etwas sagt. Und zwar heißt es hier in Matthäus 17, Vers 4: Da macht jemand von euch lesen Matthäus 17, 4.

[19:20] Ja, also Petrus sieht es. Braucht Moment, bis du das realisieren kannst. Und dann sagt: Okay, lass uns würden bauen. Er eine für dich, Jesus, eine für Mose, eine für Elia. Gehen wir zurück zur Lukas und leer noch was hier über Lukas, was er.

[19:33] Was Lukas dazu noch kommentiert und zwar in Lukas Kapitel 9, Vers 33. Das ist jetzt ganz interessant, weil jetzt wird was ganz den Krieg. Lukas 9, Vers 33. Schaut mal, was dort steht. Dort steht: Und es geschah dann, geschah, als diese von ihm scheiden wollten. Also wann im Laufe des Gespräches ist passiert, gegen Ende. Sie sind schon fertig und die haben bestimmt nicht nur zwei Minuten gesprochen. Oder die kommen vom Himmel, reden mit Jesus und die sind schon quasi bei der Verabschiedung. Deswegen ja so, bei der Swiss der manchmal, wenn man so ein Gespräch hat, irgendwann fängt man an, so, na ja, also schön dich gesehen zu haben. Ja, bis bald. Ja, hoffentlich sehen uns wieder. So, bei der Verabschiedung. Und erst jetzt spricht Petrus. Und ich habe die leise Befürchtung, dass wenn er kurz vorher aufgewacht ist, dass er vieles von dem Gespräch überhaupt nicht mitbekommen hat. Zumindestens wissen wir, dass er irgendwann erst aufwärts Gespräch aufgewacht ist und sich jetzt erst gegen Ende etwas sagt. Und es heißt weiter: Und es geschah, als diese von ihm scheiden wollten. Das war Petrus zu Jesus, meist. Es ist gut, dass wir hier sind. So, lass uns drei Hütten bauen, die eine für seine oder die reine. Und jetzt sagt Lukas etwas, was Matthäus nicht gesagt hat, nämlich was sagt er? Und er wusste, was er sagt.

[21:01] Sagt er, und er wusste, was er sagt. [Gelächter] Er redet einfach vor sich hin, völlig überwältigt und leistungswerten bauen. Er wusste gar nicht, versagte, aber Markus gibt uns noch einen anderen Grund. Ihr wisst ja, Markus, dass Markus und Gema zu Markus 9. In Markus 9 gibt es noch einen anderen Grund für den, was, was Petrus sagt. Ihr wisst ja, Markus, deshalb gab es schon mehrmals erklärt, Markus basiert höchstwahrscheinlich auf den Predigten von Petrus. Und manche Details, dies nur bei Markus gibt, gehen wahrscheinlich zurück auf sozusagen Augenzeugenberichten von Petrus. Zum Beispiel auch, dass er sagt, es war so weiß, wie wie kein Bleicher es machen kann. Und schaut mal hier in Vers 6, in Vers 5 und 6. Und Petrus begann und sprach zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. So, lass uns drei Hütten bauen, die eine für Mose, eine und Elia, eine. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte. Also, das hat wahrscheinlich Petrus selbst gesagt, ich sagen sollte. Aber denn sie waren voller Furcht, die wand voller Furcht und der Angst gehabt. Wir haben gezittert.

[22:18] Das fand ich interessant, weil das hier, das alles haben wir vorher nicht so richtig klar, dass es aus lauter Furcht gesagt haben. Und Allen Weit sagt, dass sie noch in diesem letzten Abschnitt des Gesprächs, sagt sie, sie haben mit ihren Ohren gehört und mit ihren Augen gesehen, Dinge, die jenseits des menschlichen Verstandes waren. Dinge gehört, die ja gar nicht richtig einordnen konnten. Ja, ziemlich interessant.

[22:50] Lukas 9 und dort Vers 24 ist interessanter ist, irgendwie niemand von den drei darauf eingeht. Ja, wir haben wahrscheinlich gemerkt, das ist ein

[22:54] wahrscheinlich gemerkt, das ist ein Modell, das der Petrus da jetzt irgendwie nicht richtig wusste, was er gesagt hat. Schaut mal in Lukas 9 und dort Vers 34.

[23:04] Schaut mal in Lukas 9 und dort Vers 34. Da heißt es nämlich in Lukas 9, Vers 34, wir wollen lesen.

[23:28] Genau, also während er, während er das, also redet, ja, also die sind, also die Szene, sie haben gesprochen, sie verabschieden sich und Petrus, der voller Angst, aus Hütten bauen, ja. Und während er das noch sagt, kommt diese Wolke und die Wolke überschattet Mose und Elia und die gehen jetzt in die Wolke hinein.

[23:51] Welche anderen Stellen kennt ihr in der Bibel, wo so eine Wolke einen bestimmten Raum erfüllt, so eine Wolke kommt oder war die erfüllt jetzt so diese Gegend?

[24:11] Bei der Einweihung von Stift oder auch die Wolke, ja, und erfüllte die Stifte. Und dann bei der parallelen Geschichte der Monate später bei der Einweihung des Tempels, nicht wahr, die Herrlichkeit Gottes, die alles erfüllt.

[24:26] Und diese Wolke holt jetzt also quasi Mose und Elia ab. Und jetzt schauen wir mal, was dort steht in Matthäus 17, Vers 17. Matthäus 17, Vers 5. Matthäus 17, Vers 5.

[24:54] Die Hauptstadt bis dahin hat sich weiter. Lesen. Könnt ihr mir sagen, was ist eine leichte Wolke? Matthäus sagt, ist eine leichte Wolke.

[25:03] Genau, als das bedeutet nicht so gelichtet im Sinne von nur leichte Wolke, sondern eine Wolke, wörtlich heißt es eigentlich im Griechischen, erleuchtet.

[25:10] Also die leuchtet, eine leuchtende Wolke. Also ja, so so hell leuchtend, genau. Also nicht einfach so wie gewöhnliche weiße Schäfchenwolken am blauen Himmel, sondern so leuchtend.

[25:26] Ja, also als ob da innen drin etwas ganz hell Leuchtendes ist, was quasi. Warum hat denn die Wolke drumherum?

[25:35] Genau, damit Petrus und Johannes und Jakobus nicht gleich tot umfallen, weil hier jetzt wir sehen werden, wer kommt jetzt hier.

[25:56] Also, das ist eine der krassesten Geschichten überhaupt. So viel, also nicht nur, dass Jesus sich hier quasi in seiner Gottheit manifestiert. Nicht nur, dass Mose und Elia vom Himmel auf die Erde kommen und mit ihm reden.

[26:11] Nein, sie werden abgeholt und zwar nicht von drei Engeln, sondern von wem? Gott, der Vater, hat den Himmel verlassen und kommt in einer Wolke, verhüllt sich in einer Wolke, damit Petrus und Johannes und Jakobus nicht tot umfallen und holt Mose und Elia wieder ab. Spektakulär, oder?

[26:41] Eine, und das wäre eine lichte Wolke. Die Herrlichkeit Gottes ist gegenwärtig. Übrigens, ihr wisst ja auch, dass die, dass die Gegenwart Gottes dann am Kreuz auch gegenwärtig war, nicht dabei. Auch da, da war natürlich die gesamte Szene da, noch ein bisschen anders, aber das zeigt uns hier ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sieht, dass das nicht nur einmal passiert ist.

[27:03] Gott, der Vater ist in der Wolke und jetzt spricht er: "Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe."

[27:12] Wo haben wir so eine ähnliche Szene mal gesehen? Das ist eine Stimme kommt: "Dies ist mein geliebter Sohn." Bei der Taufe, bei der Taufe. Da kam mir der Heilige Geist auf Jesus herab und aus dem Himmel kam diese Stimme.

[27:27] Und was sollte diese Stimme sozusagen ausdrücken? Was sollte die kommunizieren? Warum hat Gott bei der Taufe gesprochen: "Dies ist mein Sohn"?

[27:43] Es sollte die Bestätigung sein, dass Jesus der Messias ist. Ja, das war die Bestätigung auch für Johannes den Täufer, er mit der Taube, dass er wusste, dass der Messias, auf den muss ich hinweisen. Meine Jünger sollten eigentlich ihm nachfolgen. Hat es auch etwas für Jesus selbst, als war einmal die Bestätigung für die Menschen drumherum, dieses gehört haben und gesehen haben?

[28:01] Jetzt, aber nicht alle gesehen, aber hat es aber auch eine Bedeutung für Jesus, dass Gott sagt: "Du bist mein geliebter Sohn"?

[28:31] Genau, er hatte für die Menschen gebetet. Jesus, er hatte gebetet, dass Gott sein Leben sozusagen dann annimmt und ereignis hat. Das ist interessant. Das haben wir damals vor vielen Jahren, weil wir damals vor vielen Jahren, weil manchmal studiert, dass das Gebet von Jesus, wie sozusagen, also die beschreibt zwischen der Menschheit und Gott dem Vater, war so eine Dunkelheit, quasi, ja.

[28:52] Weil bis zu dem Zeitpunkt, sagt Ellen White, hat Gott der Vater seit den Tagen Adams nicht mehr gesprochen, hat zu den Menschen, ja, es war immer Jesus gewesen, der Sohn Gottes. Und sie schreibt, wie jetzt Jesus als der Mensch ist, konnte durch sein Gebet die Verbindung zum Vater aufrechterhalten und quasi wie einen beschreibt, wie einen Kanal schneidet durch diese Dunkelheit, so dass jetzt Gottes Stimme direkt durch Jesus zu den Menschen kommen kann.

[29:15] Ja, und jeder, der in Jesus ist, kann diesen Satz empfangen. "Du bist mein geliebter Sohn."

[29:20] "Du bist meine geliebte Tochter." Ganz genau. Aber es hat auch eine direkte Bedeutung für Jesus selbst, für seinen Weg. Nicht nur für die Menschen.

[29:29] Denn was kam nach der Taufe als aller nächstes für Jesus? Die Versuchung. Und was war die allererste, die von den drei letzten Vierteln schon vor versucht worden, aber von diesen letzten drei großen Versuchen, was für die ersten Versuche? "Wenn du Gottes Sohn bist, dann..."

[29:46] "...noch diese Steine zu Brot." Deswegen bestätigt Gott der Vater noch einmal Jesus, was er schon vorher wusste, aber noch einmal: "Du bist mein geliebter Sohn."

[29:58] So, dass Jesus dann sagen konnte: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort aus dem Mund Gottes hervorgeht." Er hat sie mir gesagt: "Du bist mein geliebter Sohn."

[30:06] Deswegen weiß ich, dass es stimmt und ich muss kein weiteres Zeichen haben. Das heißt, die Bestätigung ist auch eine eine Bekräftigung für Jesus selbst, um ihn zu stärken. Es sind also nicht nur Mose und Elia, die gestärkt werden hier an dieser Stelle, sondern der Vater kommt selbst und stärkt und sagt: "Das ist mein Glück."

[30:24] "Das außerdem habe ich Wohlgefallen dem gehört, dem Volk." Damit weiß Jesus, ich bin auf dem richtigen Weg. All das, was ich bisher getan habe, gefällt Gott wohl.

[30:33] Ich kann weiter machen auf dem Weg. Er ist mit mir. Und würde der Satan ihn jetzt noch angreifen?

[30:40] Jetzt kam erst die große Krise, oder? Er hat ja seinen Blick jetzt auf das Kreuz gerichtet. Diese Krise kommt ja noch.

[30:50] Sie sollten also, die hat es hier auf ihn hören. Schauen wir mal in Matthäus Kapitel 17 und dort Vers 6. Was ist die Reaktion der Jünger? Denn manchmal...

[31:20] Ganz genau. Sie hörten, dass vielen auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Kennt die andere Situation, wo ein Mensch die Stimme Gottes hört und niederfällt, sich erschreckt?

[31:43] Johannes, Daniel. Eigentlich gibt es viele Beispiele. Manoa, seine Frau, bei der Einweihung, als das Feuer kam vom Himmel, da sind sie niedergefallen. Ja, David auf der Tenne.

[31:56] Also, man könnte eine ganze Reihe Beispiele hier geben. Eine Sache macht ihr noch kurz anführen und zwar schaut man mit mir ganz kurz in 2. Mose 23 und dort ab Vers 20.

[32:23] 2. Mose 23 und dort Vers 20. Und da heißt es: "Ich sende einen Engel vor dir her, und damit er dich behüte auf dem Weg, gehen und dich an den Ort bringen, den ich bereitet habe. Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht ertragen, denn mein Name ist in ihm."

[32:42] "Wenn du aber seiner Stimme wirklich gehorchen und alles tun wirst, was ich sage, so wird nicht der Feind ein Feind sein, der Widersacher deiner Widersacher." Also kostete damals schon im Volk Israel gesagt, durch Mose: "Ich sende euch jemanden für euch hier, den meinen Engel, auf den sollt ihr hören."

[32:58] Und wenn ihr auf ihn hört, dann werdet ihr Erfolg haben, dann werdet ihr siegen, sozusagen.

[33:04] Und jetzt macht Gott hier, der Vater, das gleiche, sozusagen. Er sagt: "Das ist mein geliebter Sohn, auf den hört, wenn er auf ihn hört und ihm folgt auf seinem Weg."

[33:14] Auch wenn er den jetzt nicht versteht, wenn ihr ihm glaubt und folgt, dann wird es euch gut gehen, sozusagen. Aber wenn ihr euch dagegen auflehnt, wie gerade Petrus, oder könnt ihr dann sechs Tage zuvor?

[33:24] Jesus sagt: "Wir gehen nach Jerusalem." Und Petrus sagt: "Bloß nicht!" Das ist jetzt sozusagen eine Korrektur Gottes, mit der er sagen möchte: "Folgt Jesus, ja, egal was er sagt, folgt ihm."

[33:38] Und wissen hier auch wir gehen auf eine Krise zu, eine große Krise, eine Krise, die wir nicht wirklich völlig verstehen, eine Krise, die vielleicht manchen Überraschungen für uns bereit hält, auf die wir noch nicht vorbereitet sind.

[33:55] Eine Krise, in der es absolut notwendig ist, dass wir lernen, Jesus zu folgen, was immer uns, ob wir es verstehen oder nicht, ob es unseren Wünschen entspricht oder nicht, ob es unseren bisherigen Meinung entspricht. Wir müssen dem Wort Gottes folgen.

[34:11] Und das ist, was Gott ihnen jetzt hier sagt: "Ich war, hört auf ihn." Zurück zum Matthäus 17: "Auf ihn sollt ihr hören."

[34:22] Sie fürchten sich sehr. Und dann heißt es in Vers 7.

[34:28] Da ist das jetzt dann schon mal in Vers 7, bekommen wir 7 und 8 zusammen.

[34:54] Genau, das ist eine Sache, die man öfter findet. Könnt noch eine Stelle, wo jemand niederfällt und dann sagt Jesus: "Fürchte dich nicht" und fasst ihn an?

[35:05] Eine Stelle, wo Jesus kommt und sagt zu einem Menschen, der auf die Erde gefallen ist: "Steh auf!" Und sagt: "Fürchte dich nicht."

[35:13] Nicht bei Daniel passiert das meistens mit dem Engel. Der Engel, der Gabriel kommt dann in den sieben der Damen ist außer sich. Ja, unseren Graf.

[35:27] Sagt Herr Christian, dann 88 steht er, fällt er auch nieder und Gabriel sagt: "Komm ja, deine neuen Rührte in einer Leine ziehen ist angesichts von Jesus."

[35:38] Ist Daniel völlig schwach und kraftlos, der Atem ausgegangen. Und Gabriel rührt ihn an und stärkt ihn und sagt: "Steh auf!"

[35:54] Dass sich Petrus auch niedergekniet, gesagt: "Geh weg von mir, ich bin ein sündiger Mensch."

[36:03] Kennt ihr noch eine Stelle, wo Jesus selbst sagt: "Hey, wo ihn anrührt jemanden und sagt: 'Steh auf'?"

[36:11] Johannes in Offenbarung 14, 17. Da fällt er nieder vor der Herrlichkeit des Sohnes Gottes.

[36:17] Und Johannes muss sich wahrscheinlich daran erinnert haben, dass Jahrzehnte zuvor Jesus schon mal ihn angerührt hat und gesagt hat: "Fürchte dich nicht, alles gut."

[36:31] Und dann stehen sie auf und alles ist weg.

[36:34] Also sind wir alleine. Also, man muss sich das mal vorstellen. Ja, für die Jünger war das eine äußerst merkwürdige Achterbahnfahrt.

[36:40] Sie sind also am Abend da, stunden, also erst auf diesem Berg gestiegen waren, total müde, haben noch versucht zu beten, sind beim Beten eingeschlafen. Dann wachen die aus, sehen plötzlich Jesus ganz anders und Mose und Elia. Dann kommt eine Wolke, dann spricht aus der Wolke Gott, der Vater, so erschrocken, dass sie wieder fallen.

[36:59] Und dann rührt sich an. Das heißt, wieder vorbei. Das musste ich sehr eingeprägt haben in ihr Denken.

[37:07] Und wir wissen auch, dass es sich sehr eingeprägt hat, denn einer von ihnen, der dabei was schreibt, noch Jahrzehnte später.

[37:16] Damit enden wir heute. Schaut mal ins 2. Petrus Kapitel 1. 2. Petrus 1. Und Petrus war derjenige, einer von denen, die dabei waren. Oder schreibt jetzt hier an die Christen in den verschiedenen Gebieten.

[37:33] Er sagt in 2. Petrus 1, Vers 16: "Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen."

[37:50] Ihr wisst ja noch, was hat Jesus gesagt? "Einige von euch werden hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bevor sie den Menschensohn in seinem Reich haben kommen sehen."

[38:03] Und Petrus hat das dann verstanden. Was wir gesehen haben, war ein Vorgeschmack, ein Typus sozusagen auf die Wiederkunft. Und deswegen auch Mose und Elia, weil Mose repräsentiert die, die auferstanden sind. Und er repräsentiert diejenigen, die in die sterben werden. Ja, die letzte Generation sozusagen.

[38:23] Auch das wäre ein interessanter Gedanke noch dazu. Und Petrus sagt, wenn also, wenn Petrus gepredigt hat, dass Jesus wieder kommt, den Wolken des Himmels mit einem nicht mal mehr mit dem Schall der Posaune.

[38:33] Er nicht gesagt: "Das habe ich gehört, das war ein toller Vortrag, das fand ich überzeugend, wie er sagt: 'Nein, ich habe das gesehen, ich habe Jesus gesehen, wie er wiederkommt.'"

[38:42] Und dann sagte er in Vers 17: "Denn er empfing von Gott dem Vater Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der hoch erhabenen Herrlichkeit an ihn erging: 'Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.'"

[38:53] Petrus sagt: "Ich war Augenzeuge und Ohrenzeuge. Ich habe Jesus gesehen in seiner Herrlichkeit. Ich habe die Stimme des Vaters selbst gehört und das gesagt hat: 'Das kann mir niemand erzählen, das ist eine Legende, ein Märchen.' Ich habe es selbst gesehen, ich habe selbst gehört."

[39:11] Sagt: "Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als sie mit ihm auf dem heiligen Berg waren." Weil er sagt, es war nicht alleine, sondern Jakobus, dasselbe gehört, Johannes hat dasselbe gehört.

[39:18] Und dann sagt er: "Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort." Interessant, oder? Er sagt nicht: "Wir haben unsere Erfahrungen, deswegen bauen wir die Bibel nicht."

[39:29] Er sagt nicht: "Wo ich Gott gesehen habe, was müssen doch die Bibel studieren?" Er sagt: "Gerade weil ich die Gottheit Jesu gesehen habe, weil ich die Stimme Gottes gehört habe, deswegen will ich am Wort Gottes festhalten."

[39:42] Es gibt manchmal Leute, die sagen: "Wir brauchen nicht mehr die Bibel, weil Gott hat mir gezeigt, ja, ich habe einen Traum, ich habe eine Vision gehabt, was brauche ich noch die Bibel?"

[39:50] Wenn ihr sowas hört, könnt ihr gleich 180 Grad Kehrtwende machen und weglaufen. Das hat nichts mit Geist Gottes zu tun.

[39:59] Petrus, der eine der größten Offenbarungen Gottes gesehen hat, die ein Mensch jemals gesehen hat. Er sagt: "Weil ich das gesehen habe, weil ich Zeichen und Wunder gesehen habe, sozusagen, deswegen halte ich fest an den prophetischen Wort."

[40:09] Ich halte fest an der Bibel. Jede wahre Erfahrung mit Gott, jedes wahre Zeichen, jedes wahre Wunder treibt uns näher zum geschriebenen Wort Gottes, nicht weiter weg.

[40:23] Er sagt uns: "So halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, nämlich über die Wiederkunft." Und ihr tut gut daran, darauf zu achten, als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.

[40:40] Das Gebet von Jesus hat sich erfüllt. Hätte stundenlang gebetet auf dem Berg, dass Petrus und Jakobus und Johannes so ein Zeichen sehen, dass sie für immer fest gegründet stehen in der Überzeugung, dass Gottes Wort wahr ist.

[40:55] Das haben sie gesehen. Und noch Jahrzehnte später sagte Petrus: "Lasst euch nicht erzählen, dass das Wort Gottes eine Fälschung ist."

[41:02] "Wir waren Augenzeugen, wir waren Ohrenzeugen." Und ich glaube, wir brauchen auch in unserer Zeit Erfahrungen, die wir berichten können. Wir brauchen Menschen, die erzählen: "Ich habe etwas mit Gott erlebt."

[41:12] Auch wenn wir vielleicht nicht die Stimme Gottes persönlich gehört haben aus einer Wolke, aber ich habe das mit Gott erlebt. Und deswegen weiß ich, die Bibel, das war und kann das weitergeben.

[41:18] Wir warten hier auf die Wiederkunft. Oder wir sind Adventisten. Wir können uns hier ganz besonders etwas davon abschneiden. Unser Zeugnis über unsere Erfahrung mit Gott stärkt unseren Glauben an die Prophetie.

[41:33] Petrus wusste, Jesus kommt wieder. Er hat etwas mit Jesus erlebt. Und wenn wir etwas mit Jesus erlebt haben, dann stärkt das unseren Glauben. Jesus kommt wieder.

[41:43] Und wir hoffen und beten sehr bald, dass noch gemeinsam Lieder singen.

[41:59] Lieber Vater im Himmel, du hast damals buchstäblich zu Petrus, Jakobus und Johannes gesprochen, als du Mose und Elia abgeholt hast, die Jesus gestärkt haben. Wenn wir ganz ehrlich sind, fällt es uns schwer, das alles überhaupt richtig zu begreifen, uns vorzustellen.

[42:15] Aber je mehr wir darüber nachdenken, desto klarer wird uns, es ist ein realer Bericht. Petrus bezeugt er, es ist so geschehen.

[42:23] Und Herr, wenn du zu Petrus und Jakobus und Johannes gesprochen hast und ihnen gesagt hast, dass sie auf Jesus hören sollen, ihm folgen sollen, dann wissen wir, das hast du nicht nur für die drei gemeint.

[42:34] Das hast du auch zu uns gesagt. Du möchtest auch zu uns sprechen. Und ja, du verhältst dich, weil wir noch nicht so weit sind, dich in einer Herrlichkeit zu sehen. Aber eines Tages wird es soweit sein, wenn wir im Himmel sein werden bei dir.

[42:48] Darauf wir uns vorbereiten. Wir wollen festhalten an dem prophetischen Wort und danken dir, dass wir sehen können, dass Jesus wirklich Gott ist.

[42:56] Und dass, wenn wir das einmal verstanden haben, wir sehen, wie groß sein Opfer gewesen ist auf Golgatha für mich und für jeden einzelnen von uns.

[43:07] Dafür danken wir in seinem Namen. Beten wir. Amen.


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