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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird die Geschichte der zwei Drachmen aus Matthäus 17 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die Bedeutung der Tempelsteuer, die damaligen Geldwerte und die Hintergründe dieser religiösen Abgabe. Dabei wird auch auf die Rolle der Geldwechsler und die strategische Falle eingegangen, die den Pharisäern mit dieser Frage gestellt wurde.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr heute Abend dabei seid und live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Nach ein paar Wochen Pause soll es weitergehen mit unserem Studium vom Leben. Es geht uns heute mit einer Geschichte. Spannend sind sie alle, aber diese Geschichte ist die absolute Lieblingsgeschichte meines jüngsten Bruders gewesen. Vor einigen Jahren, wenn man ein Angler ist, liebt man diese Geschichte. Wir werden sehen, warum es geht, aber nur sekundär ums Angeln.

[1:09] Wir wollen gemeinsam niederknien, um Gott einzuladen, uns zu leiten, dann, wenn wir diese Geschichte gemeinsam anschauen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen dürfen und dass wir aus deinem Wort lernen können. Herr, ich möchte dich bitten, es so sehr, dass du durch deinen Heiligen Geist unsere Herzen ansprichst, dass wir etwas lernen können, was uns näher zu dir bringt. Das würde ich noch besser verstehen können und dass wir aus deinem Wort leben können für jeden einzelnen Tag. Herr, sprich zu unseren Herzen. Halte alles fern, was uns irgendwie ablenken könnte, von außen wie von innen. Und setze unser Lehrer im Namen Jesu. Amen.

[2:04] Schlagt mit mir auf Matthäus Kapitel 17. Die Geschichte, die wir heute anschauen, findet sich nur bei Matthäus im Matthäus 17. Und sie schließt direkt an das an, was wir das letzte Mal vor ein paar Wochen uns angeschaut haben. Vielleicht können wir uns auch ganz kurz erinnern, was wir das letzte Mal gab, vor vier Wochen war es oder so, und gemeinsam angeschaut haben. Wir haben nämlich gesehen, dass Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war. Weiß man, wo sie unterwegs waren? Sie hätten eine kleine Reise gemacht, nämlich durch welches Gebiet? Durch Galiläa. Genau. Das war an sich erstmal nicht ungewöhnlich, weil wir schon oft in Galiläa gewesen sind. Sie kamen gerade aus dem Wasser, aus dem Grenzgebiet zurück.

[2:51] Und was war das Besondere an dieser Reise durch Galiläa? Es war eine geheime Reise. Sie wollte nur, Jesus wollte unerkannt bleiben, weil er auf dieser Reise seinen Jüngern nochmal etwas erklären wollte. Denn was war sein Anliegen? Was hat er ihnen auf dieser Reise zum zweiten Mal versucht zu erklären? Das Erleiden würde und dass er sterben würde. Schon beim ersten Mal war das ja im Wesentlichen auf taube Ohren gestoßen. Und wie war's jetzt beim zweiten Mal? Haben sie es besser verstanden? Überhaupt nicht. Er hat sogar noch etwas hinzugefügt, etwas, das er davor nicht gesagt hatte, nämlich, dass er in die Hände der Menschen ausgeliefert werden würde. Ja, das war so ein erster Hinweis darauf, dass auch aus seiner eigenen Jüngerschaft da ein Verräter mit im Spiel sein würde. Und das alles haben die Jünger nicht verstanden.

[3:49] Und der Grund, warum sie es nicht verstanden haben, denn wenn wir nächste Woche anschauen, nämlich dann, wenn wir feststellen, was sie auf dieser Reise miteinander gesprochen haben, was sie gehindert hat zu verstehen, warum Jesus von seiner eigenen Erniedrigung, seinem Tod geredet hat. Aber jetzt schauen wir eine kleine Begebenheit, eine, die sich so quasi dazwischen schiebt. Und wir lesen mal in Vers 24. Wer hat Vers 24? Matthäus 17. Und dort Vers 24. Das gern lesen.

[4:34] Sie kommen nach Kapernaum an. Was ist über Kapernaum? Was ist über Kapernaum so, was denkt ihr bei Kapernaum, was euch zu Papier noch einfällt? Ja, genau, eine Stadt am See Genezareth. Und was das Besondere an Kapernaum? Es war seine Stadt, die Stadt, in der er am meisten residiert hat, die Stadt, die so quasi wie sein Lebensmittelpunkt gebildet hat, in gewisser Weise. Also, man könnte sagen, auch wenn er nie wirklich ein richtiges Zuhause gehabt hat in dieser Zeit, aber man könnte auch sagen, wie er kommt nach Hause, also am Ziel der Reise. Okay.

[5:21] Oder kommt jetzt die die Einnahme der Tempelsteuern, die sogenannten zwei Drachmen? Sagte mal, was ist denn eine Drachme? Weiß nicht, was ist eine Drachme? Und man wisse, noch eine Drachme, das kann man ja auch verstehen, was zwei Drachmen sind. Was ist eine Drachme? Ich mal, also was, was verbirgt sich dahinter? Das Geld, die Einheit. Das ist eine Münze. Es gibt eine andere Münzeinheit, die so ähnlich ist. Weiß man für euch, welche andere Münzeinheit so ähnlich ist? Es gibt die Drachme und es gibt den Denar. Und in vielen Bibelübersetzungen und auch in der Schlachter wird in den hinteren, in dem ganzen Erklärungsteil, wird gesagt, und das ist quasi dasselbe.

[6:25] Was weiß man, was der Unterschied zwischen Drachme und Denar ist? Ja, genau. Die Drachme ist griechisch und der Denar ist römisch. Genau. Und diese Gleichung stimmt auch nur so ungefähr. Übrigens, wisst ihr, also hätte nach kommt häufiger vor in der Bibel. Auch Herr, weiß man von euch ungefähr so schätzungsweise, ist ein Denar, also was konnte davon kaufen oder wie viel, wie lange muss man arbeiten, um einen Denar zu bekommen? Was, also dass man so eine Vorstellung hat, einen Denar. Was war das? So, wenn man das jetzt umgerechnet, würde ein Tageslohn. Genau.

[7:06] Wie kommen wir darauf, dass ein Tageslohn ist? Genau an dem Gleichnis vom Weinberg. Das ist Matthäus Kapitel, was jemand gleich das Gleichnis vom Weinberg. Und da werden die eingeladen, einen ganzen Tag zu arbeiten. Und was ist der Lohn, den sie bekommen sollen für einen Tag Arbeit? Genau. Und daher wissen wir, dass ein Denar ein Arbeitstaglohn ist. Also könnte man ja vielleicht, wie könnte man das vielleicht so, diese Stunden arbeitet man heute ab, Stundenlohn. Sagen wir, zehn Euro ist das, okay? Es gibt Leute, verdienen viel mehr, man verdient auch weniger, aber das rechnet sich leichter. Man nicht noch mal 80 Euro.

[8:09] 80 Euro. Jetzt ist aber eine Drachme nicht ganz hundertprozentig, sondern für alle, die es genau wissen wollen, ja, dann können das zugleich. Wir vergessen, ist ein Denar entspricht 1,132 Drachmen. Das heißt, eine Drachme ist eigentlich mehr so, ist ausgerechnet, so ungefähr so 70 Euro. Das heißt, ich will sollte jetzt haben von Jesus.

[8:41] Da kommt also jemand und sagt: „Herr, ich würde 140 Euro haben.“ Also, wir reden hier nicht nur von einem Fan, ich, nicht nur von einem kleinen Betrag, den man schnell mal aus der Hosentasche bezahlt. Wir reden von etwas, was jetzt umgerechnet um die 140 Euro ist. Okay. Die sogenannte Stempelsteuer. Ja, was hat es mit dieser Tempelsteuer auf sich? Was wir uns von euch? Was die Tempelsteuer ist? Ist das so eine Art, also wer hat die erhoben und warum musste man die bezahlen? Und woher kommt das mit der Tempelsteuer? Für wen war das überhaupt?

[9:18] Aber vielleicht von dem Priester. Also, Tempelsteuer sagt ja schon, es ist zugunsten von was? Zugunsten vom Tempel. Ist das etwas, was in der Bibel gefordert wird, oder hat sich das die Priester selbst ausgedacht? Die Tempelsteuer.

[9:42] Ja, man muss, man muss die Leviten mitzahlen. Aber die wurden, die Leviten, die wollen sie lieber nicht mit einer Tempelsteuer bezahlt. Wie wollen die Leviten bezahlt? Durch den Zehnten. Ja. Der Zehnte war für die Bezahlung der Leviten. Also, woher kommt Tempelsteuer? Ist ganz interessant. Übrigens, ich frage mal gleich in die Runde: Musste Jesus diese Steuer bezahlen? Aber ist doch eine Steuer.

[10:19] Er ist unser Vorbild, oder? Müssen sie das? Steuer und sein, und wir sollen Steuern zahlen, oder steht ganz existiert im Römer 13. Darum fallt ihr Steuern. Also, der Christ sein.

[10:36] Je genauer wir werden, aber erst mal, also die Steuereintreiber, also kommen und sagen: „Ist eine Steuer.“ Aber von wem geht die Steuer aus? Wer erhebt die Steuer? Wenn es eine Tempelsteuer ist, wer hebt normalerweise die Steuern? Der Staat. Der Staat wäre in dem Fall wäre das römische, der römische Staat. Oder der erhebt die Steuern. Aber der Tempel ist, er keine römischer Tempel. Oder das heißt, die Tempelsteuer, sehr wichtig, war eine religiöse Abgabe, keine zivile Steuer.

[11:17] Ein wichtiger Punkt. Es war keine zivile Steuer, sondern eine religiöse Abgabe. Und kam noch was dazu? Nämlich diese Tempelsteuer, wer musste alles bezahlen? Es musste jeder Jude bezahlen ab dem 20. Und zwar musste man die bezahlen in einer bestimmten Währung. Man konnte die nicht in Denaren bezahlen. Man konnte sie auch nicht in Drachmen bezahlen. Das war jetzt nur dann gewährt der Nennwert. Man konnte sie nur an einer einzigen Währung bezahlen und zwar in dem sogenannten Tyrischen Schekel.

[11:57] Das weiß nur, dass ich mal gehört habe, ist der Tyrische Schekel. Und zwar musste man von diesem Tyrischen Schekel einen halben Schekel bezahlen. Diese halbe Schekel war jetzt zufällig genau so viel wie zwei Drachmen. Okay. Er brauchte also zwei Drachmen. Man konnte aber nicht die beiden Drachmen abgeben. Man musste diese beiden Drachmen der...

[12:18] ...vom jetzigen von zwei Drachmen zu einem halben Schekel. Man muss sie wechseln. Genau. Man muss sie umtauschen. Und das heißt, welches, welches Berufsbild braucht es also? Welchen Beruf braucht man beim Tempel? Man braucht Geldwechsler.

[12:35] Die Idee war nämlich die, und hält der Grund war ganz einfach: Keine andere Münze in der Antike hatte einen so stabil hohen Silbergehalt wie der Tyrische Schekel. Das war sozusagen die qualitativ hochwertigste Münze, die man überhaupt haben konnte. Während die Römer mit ihren Münzen immer, auch die Griechen mit ihren Münzen immer so ein bisschen, naja, Betrug, Betrug gemacht haben. Ja, die haben den Silbergehalt immer mehr verflacht. So zu sagen, hätte man die Münzen immer weniger Wert, war der Tyrische Schekel unglaublich stabil. Und deswegen wollten die im Tempel, die Priester, immer nur den Tyrischen Schekel haben, weil das sozusagen dem Reichtum geholfen hat, dass da auf diesem Tyrischen Schekel...

[13:16] ...ergötzen abgebildet waren. Das hat sie gar nicht gestört. Es musste der Tyrische sein. Das heißt, man kann jetzt mit dem Geld und man hat also 140 Euro zu bezahlen, konnte aber die nicht so einfach bezahlen. Dann muss das in diesem Tyrischen Schekel umrechnen. Jetzt wissen wir aus der Geschichte, dass die Geldwechsler das ja nicht umsonst gemacht haben, oder? Und wir wissen heute, dass sie das ist einen Aufpreis bezahlen muss. Es gab sozusagen einen Wechselkurs, sozusagen.

[13:46] Und der betrug umgerechnet nochmal so bis zu, Moment, würde ich genau bis zu 20 Euro noch mal drauf. Das heißt, sie musste also 160 Euro bezahlen.

[14:01] Geben, damit ich dann von den Geldwechslern 140 im Wert dieses Schekels bekomme. Also, da hat man ausgerechnet, dass die Geldwechsler in einem Jahr, pro Jahr 18 Millionen Euro verdient haben. Das war ein Millionengeschäft. Wenn ihr euch das überlegt, dann versteht er plötzlich, um die Leute so erstaunt waren, als Jesus zu den Geldwechslern kommt und deren Tisch umwirft. Das war ungefähr so, als wenn er heute, weiß nicht, an der Wall Street gehen würde oder an die Frankfurter Börse und dort alles, alle Knöpfe ausmachen würde.

[14:33] Das war spektakulär, weil die Leute wurden unglaublich reich dadurch. Und natürlich gab es viel Betrug und so weiter. Also, wir haben jetzt gesehen, es war keine zivile Steuer, sondern eine religiöse Abgabe, eine, die zudem relativ teuer.

[15:01] Die allerdings hatte die jetzt eine liebliche Begründung. Schaut man mit mir in 2. Mose 30, 32. Denn natürlich hat man gesagt, das Ganze basiert auf der Bibel.

[15:12] Gegen 2.30 und dort 432 und dort Vers 13 bis 15. 2.30, Vers 13 bis 15. Dort steht: „Jeder, der durch die Zählung geht, soll einen, was? Einen halben Schekel geben nach dem Schekel des Heiligtums. Tag ein, Tag ein, einen halben Schekel als Opfer für den Herrn.“ Jeder, der durch die Zählung geht, eben alter von 20 Jahren und darüber, er soll dem Herrn das Opfer geben. Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als einen halben Schekel. Wenn er den Herrn das Opfer gibt, um so, um zu erwirken für eure Seelen.

[15:59] Also haben die Priester gesagt und die Rabbis: Schaut her, die Bibel sagt, wir alle müssen jährlich diesen halben Tyrischen Schekel abliefern.

[16:14] Zu Recht oder zu Unrecht, also beweist die Bibelstelle, dass man hier Jahr für Jahr diese Tempelsteuer zahlen muss. Genau. 2. Mose ist eine einmalige Zahlung im Zusammenhang mit der Volkszählung. Einmalige Zahlung für die Stifte steht nichts von jährliche Steuer. Sozusagen, also dieser Betrag von einem halben Schekel kommt aus dieser Stelle, obwohl das eigentlich gar keine Tempelsteuer ist. Könnt ihr das sehen?

[16:45] Es gibt noch eine zweite Stelle, die man darauf verwendet hat, und zwar nehmen wir Kapitel 10. Nehemia Kapitel 10. Und dort Vers 33. Nehemia Kapitel 10, Vers 33.

[17:15] Und das heißt es in dem Jahrzehnt, Vers 33: „Und wir legten uns die Verpflichtung auf, jährlich, wie viel zu bezahlen? Was habt ihr jährlich? Das Drittel eines Schekels für den Dienst im Haus unseres Gottes zu geben.“ Also, Nehemia hat er sich überlegt, damit der Tempeldienst aufrechterhalten wird, haben sie sind sie überein gekommen: Hey, wenn man heute ein Verein hat, jeder gibt Vereinsgebühren, oder so. Jeder von uns bezahlt ein Drittel Schekel jährlich. Daher kam diese Idee. Das hat dann im Laufe der Zeit sich dann hat das angehoben, her mit Begründung aus 2. Mose und hat dann entsprechend diese ganzen, diese ganzen Geldwechsler-Praxis, das noch noch noch teurer gemacht, so zu sagen.

[18:00] Ja, und warum war das Ganze aber jetzt so brisant? Was meint ihr, wie sind Leute angesehen worden, die diese Tempelsteuern nicht bezahlen? Und wenn jemand sagt: „Mir, bezahlt, ich nicht.“ Was würde das bedeuten? Was wäre die Botschaft, die man damit aussendet?

[18:21] Ja, er hat kein Interesse am Tempeldienst, oder jemand, der die Tempelsteuer nicht bezahlen möchte, nicht, dass der Tempeldienst weitergeht. Gab es da schon? Hatten die Pharisäer so zur Anschuldigung an Jesus, dass er gegen den Tempeldienst ist? Das war schon so eine Sache, nicht wahr? Er achtet nicht die mosaischen Gesetze.

[18:44] Das war die der Vorwurf und allen weit deutet an, dass diese ganze Frage auch wieder Teil einer Schlinge war, ja, dass sie sozusagen diese Eintreiber instrumentalisiert haben, um Jesus in die Enge zu treiben. Denn sie wussten, wenn er nicht bezahlt, dann können sie vor dem Volk sagen: „Jesus ist nicht für den Tempel.“ Und für den Tempel waren ja eigentlich alle unter dem, was so eine Bedeutung hatte, der Tempel für die jüdische Seele, für den Menschen damals.

[19:15] Waren wir haben die so, wenn ihr den Tempel gesehen habt, was haben sie gedacht? Die waren, können doch einen an später an die Jünger erinnern, die dann noch, also noch überall ein Jahr später sagen: „Schau mal hier, das ist der Tempel.“ Ja, also die Idee kam niemandem in den Sinn, dass ist, dass man diesen Tempel nicht unterstützen können. Das war, dass der Stolz überhaupt.

[19:35] Also interessanterweise, wir gehen zurück zu Matthäus. Diese Eintreiber kommen und wen treffen die zuerst? In Kapernaum. Die treffen nicht Jesus, sondern wir treffen sie, was man... sie treffen Petrus. Genau. Und sie fragen ihn dann: „Meister, zahlt ein Meister nicht auch die zwei Drachmen?“

[20:10] Was ist so die erwartete Antwort? Natürlich klar, oder? Also, das ist so eine Suggestivfrage, die drängt den Täter schon ein bisschen darauf hin zu sagen: „Ja, jetzt schauen wir mal, was er geantwortet hat.“ Schaut mal in Vers 25. Wer mag mal lesen?

[20:47] Okay, ist das nur kurz über nachdenken. Also Petrus erhält diese Frage: „Dein Meister zahlt doch auch die zwei Drachmen, oder?“ Was seine Antwort?

[21:01] Doch, was meint ihr, hat er lange nachgedacht? Ich kenne den Petrus schon ein bisschen, oder? Er sagt, er hat schon erkannt, dass es ein Angriff auf den Meister ist. Was macht man, wenn der Meister angegriffen wird? Schützen, verteidiger. Doch natürlich wird er ein bisschen voreilig. Da können etwas lernen.

[21:23] Manchmal passiert es, dass wir Jesus verteidigen wollen und nicht besonders viel nachdenken in dem, was sie tun. Und wer Jesus verteidigen möchte, ohne viel nachzudenken, der für komplizierte Situationen, jetzt was war denn das Problem an der Sache? Gab es Ausnahmen?

[21:46] Gab es Ausnahmen? Wer musste, wurden mussten alle diese Tempelsteuer bezahlen, oder was man da gab es vielleicht Ausnahmen, wer davon befreit war?

[22:00] Die Priester selbst musste nicht bezahlen. Warum nicht? Und das geht zurück auf das Alte Testament. Was war aus welchem Stamm kam dann die Priester? Leviten. Und was war das Besondere? Leviten hatten den Dienst am Heiligtum und deswegen hatten sie was nicht? Sie hätten kein eigenes Erdteil, wo sie selbst anbauen würden, wovon sie dann den Tempel unterstützen würden, sondern ihr Dienst stand quasi nicht, indem sie etwas arbeiten und dann etwas davon abgeben, sondern indem sie selbst dienen.

[22:33] Selbst dienen. Deswegen waren Priester und Leviten allgemein grundsätzlich von solchen Abgaben befreit. Ist ein wichtiger Punkt. Nicht nur das. Also, es war noch in der Zeit von Jesus die Priester und Leviten immer noch nicht, immer noch die befreit. Es gab noch eine Gruppe von Menschen, die bereit waren, das Tier wäre das noch war. Das waren Propheten.

[23:01] Wer ein Priester war, ein Levit war und wer ein Prophet war, musste das nicht bezahlen.

[23:07] In dem die Pharisäer die Steuereintreiber auf Jesus hetzen und ihnen dazu drängen wollen, das zu bezahlen. Was wollen sie ihm da in welche Ecke wollen sie damit drängen? Was passiert, wenn er die das bezahlt? Wenn dieses gesagt: „Ach ja, natürlich, ja klar, dass also hier die Reste sofort eine Anerkennung der Tatsache gewesen, dass er keinerlei besondere Aufgabe im Werk Gottes hat, dass er einfach nur ein ganz gewöhnlicher Israeli, kein Prophet und den Priestern unterstellt.“ Und das war sozusagen die, die Situation.

[23:49] Sagt er, ja, bestätigt er die Behauptung, er ist kein Prophet und hat keine besondere... Sagt er nein. Was passiert dann? Sagen die Priester: „Du bist gegen den Tempel.“

[24:04] Das war eine unglaublich defizite Situation, weil sagt er ja, macht etwas falsch. Sagt er nein, macht auch etwas falsch. Dessen Situation ihr wisst, auf diese Situation in eurem Leben erlebt habt, wo rund 40 Netto, was mache ich jetzt? Und Petrus hat es überhaupt nicht begriffen. Er hat einfach gedacht, dass ein Angriff und ich verteile gilt. Natürlich bezahlen, soll nicht bezahlen. Er hat nichts mehr nachgedacht, das, was es eigentlich bedeutet hatte.

[24:36] Petrus schon verstanden, dass Jesus göttlich ist. Hat er verstanden, dass Jesus eine besondere, eine besondere Beziehung zu Gott hat? Er hatte vor wenigen Wochen, wenn ich wenigen Tagen gesagt, noch in Cäsarea Philippi: „Du bist der Messias und Gott hast du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Ja, er war überzeugt, dass Jesus der Messias ist. Also, wenn die Leviten keine Tempelsteuer zahlen müssen, aus der Messias eine zahlen? Er war überzeugt, dass Jesus der Messias ist.

[25:09] Aber jetzt in dieser Situation verpasst eine Gelegenheit, das auszudrücken, was auch schon mal auf. Also, mir ist es schon passiert, dass man etwas ganz Großes über Jesus erkannt hat und dann kurze Zeit später gibt eine Gelegenheit im Alltag irgendwie dann, dass das auszuleben oder davon zu reden und man verpasst es einfach. So ist es schon passiert, dass das einfach das Geld angeht. Ich habe doch schon viel besser gewusst, ich hatte da schon längst verstanden. Ja, und dann waren wir plötzlich so gedankenlos und dann geht die Situation an ihm vorbei und man hat es irgendwie verpasst.

[25:39] Also schauen uns an, was fällt im Vers 25 auf über die Antwort von Jesus? Was fällt euch eine Antwort von Jesus auf?

[25:54] Wenn man erst einmal genau anschaut, da gibt...

[25:54] Wenn man es sich genau anschaut, da gibt es etwas Interessantes, was betont wird. Was fällt euch auf?

[26:10] Also, Simon kommt jetzt ins Haus. Denkt sich nichts, oder? Kommt ins Haus und was passiert? Was passiert, während du die Frage stellst? Jesus stellt die Frage. Und was wird gesagt über Jesus? Schaut man genau hin, Vers 25, es heißt:

[26:35] "Er kam ihm zuvor." Könnt ihr das sehen? Ist es nicht Peter, der sagt: Stell dir vor, da kommt einer von den Steuereinnehmern und hat noch eine Frage gestellt, ob die Tempelsteuer. Jesus geht gar nicht auf die Frage ein, kommt ihm zuvor und spricht ihn direkt auf an. Und macht damit was deutlich? Ich weiß ganz genau, was du mit dem Mann dort draußen gesprochen hast.

[26:59] Fünf Häuser weiter, so zu sagen. Wie kann er das wissen? Er muss Gottessohn sein. Ja, also durch die Tatsache, dass er hätte auch warten können. Er hätte warten können, wenn beim Essen irgendwas Thema oft kommt, dann auch Antwort. Aber er kommt ihm zuvor, weil Jesus weiß, es ist eine ganz, ganz feine, brisante Situation. Und die Art und Weise, wie er die Frage stellt, die Tatsache, wann er sie stellt, beweist bereits, dass er Gottessohn ist. Weil er braucht dies, also er muss ist ein Punkt betont für die Antwort.

[27:33] Jetzt kommt die Antwort. Ja, weil diese Tatsache, dass so ist es ja für die Antwort total entscheidend, oder? Und so zeigt er dadurch, dass er Gottessohn ist und stellt jetzt eine interessante Frage. Ich, was ist eine Frage der Zeit, dass man jetzt so Simon? Er spricht gar nicht so sehr erst über die Tempelsteuer, oder? Stellt eine allgemeine Frage: Was meinst du, jemanden, was passt eine Frage so mit eigenen Worten wiedergegeben?

[28:02] Wer muss Steuern bezahlen? Übrigens, nur für alle, die es interessiert, das Wort für Steuer im Griechischen ist "kansas". Hat ihm eine Ahnung. Kennt jemand ein ähnliches Wort, das so ähnlich klingt? Kennen das ja. Genau, Zensus. Das ist nämlich dann griechisch "kansas", ist lateinisch "census". Genau, das ist ja, also eigentlich die Steuerlisten, in denen man eingetragen war. Gibt es den den Zensus, der die Steuerlisten macht. Genau, das ist diese. Der Zensus ist die Steuer.

[28:29] Er stellt die Frage: Wer muss eigentlich Steuern zahlen? Muss ein Prinz Steuern zahlen? Also, wenn ein König Steuern erlässt, muss der Sohn des Königs Steuern zahlen? Natürlich nicht. Müssen die wird muss eine Frau Steuern zahlen, seine Mutter? Sondern nur die, die jetzt nicht direkt seine eigene Familie sind, sondern die Fremden, hat ja die Untertanen, nicht die in seiner eigenen Familie.

[28:56] Unter welchen Situationen kennt die Geschichte wohl jemand mal einen König angeboten hat, wäre das? Und das macht der wird steuerfrei. Der Geschichte der Bibel, wo jemand gesagt hat: Saul bietet Steuerfreiheit an. Und zwar wer genau? Schaut mal, 1. Samuel, das ist ganz interessant.

[29:17] In 1. Samuel sieht man sozusagen, es gibt Möglichkeiten. Ein König kann, wenn er will, die Steuer von jemandem, also jemand von der Steuer befreien. Erste Samuel 17 und dort in Vers 25. Erst Samuel 17. Da sind die Juden im Kampf für den Philistern und wer ist der große Gegner? Goliath. Es heißt in 25, 1. Samuel 17: "Und die Männer von Israel sprachen: Habt ihr diesen Mann gesehen, der daherkommt, darauf kommt, denn er ist aufgetreten und Israel zu verhöhnen? Darum, wer ihn schlägt, den will der König sehr reich belohnen und ihm seine Tochter geben und er will seinen Vaterhaus in Israel frei machen." Und frei heißt nicht, dass die Sklaven waren. Frei heißt frei von Abgaben.

[30:01] Also, mit anderen Worten, ein Plakat: "Wir suchen dich! Wenn du Goliath gewinnst, kriegst du drei Dinge: großen Reichtum, die Prinzessin und ewige Steuerfreiheit." Und überlegt mal, was vielleicht das am begehrtesten war. Aber das ist die drei Dinge, die angeboten worden. Eine Steuerfreiheit, der Saal, der David ist geschenkt worden. Er hat die Prinzessin bekommen und also ich weiß nicht, wissen es nicht genau zu sagen. Saul hat das eingehalten. Aber eigentlich müsste er dem ganzen Haus David im Haus ewige Steuerfreiheit gegeben haben.

[30:40] Also, wenn ein König einen Menschen von der Steuer befreien kann, weil er einen Feind besiegt, was macht wohl Gott mit seinem Sohn, der ausgezogen ist, den größten Feind zu besiegen überhaupt? Denn welchen Feind hat Jesus besiegt? Den Teufel, den Satan, den Teufel, den Tod. Also, wenn ein König wie Saul in der Lage ist, zu sagen: David, du musst dich die Steuer zahlen, weil du hast Goliath besiegt. Wie viel mehr wird dann also Gott sagen? Also Jesus, der gekommen ist, diese Sünde zu besiegen, also von den brauche ich jetzt keine Tempelsteuer.

[31:27] Also, es ist so ein bisschen die Idee dahinter. Jetzt hoffe mal, in Matthäus 17, zurück Matthäus 17, dort Vers 26. Der Mann, Vers 26 lesen.

[31:48] Genau, also die Schlussfolgerung ist ganz einfach. Viele haben schon gesagt: Ein Kind zahlt keine Steuern für den König. Was hat er denn, Jesus, über den Tempel gesagt, bisher in den Geschichten, die wir so kennengelernt haben, in den letzten fünf Jahren? Was hat er denn, Jesus, von dem Tempel gesprochen? Bei Jesus im Tempel gewesen hat, irgendwas mit dem Tempel gesagt hat, ist das Haus seines Vaters genannt. Wann? Hat er das als seines Vaters genannt, als mit zwölf Jahren im Tempel sitzend und da die Schriftgelehrten mit seinen Fragen überfordert da? Und dann Maria zurückkommt und Josef und sie fangen: Wo bist du gewesen? Sagt er: Wusstest du nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? Der Tempel ist sein Vaterhaus, und zwar in dem direktesten Sinne, den man sich überhaupt nur vorstellen kann. Jesus ist der Sohn Gottes.

[32:45] Übrigens, wenn die Frage ist: Jetzt gut zu gut mitdenken. Wenn die Frage ist: Sohn oder Untertan? Gesehen haben die Söhne werden nicht besteuert, aber die Untertanen müssen Steuern zahlen. Oder wenn das die Frage ist: Sohn oder Untertan? Und die Antwort ist: Er ist Sohn. Was ist dann auch klar? Dann ist auch klar, dass Jesus kein Untertan Gottes ist.

[33:20] Denn entweder ist er Sohn oder Untertan. Das ist ja auch die Frage deutlich erst. Kein Geschäft. Er ist kein Untertan. Er ist freiwillig Knecht geworden, aber eben nur freiwillig, weil es nicht von selbst aus ist. Und erst freiwillig gerecht geworden. Er ist nicht von Natur aus Untertan zu Gott. Er ist sein Sohn. Interessanter Punkt auch, wenn es um sie um die Beute hatte.

[33:42] Er so geht aber die Geschichte endet hier. Bei der Reinigung ist ein Tempel immer wieder das Haus wird das Haus meines Vaters zu einer Räuberhöhle gemacht. Nicht mehr, sagt er. Im Zuge der Tempelreinigung auch Matthäus 17:27, letzte Vers. Der Markt den lesen.

[34:43] Was für das Land geschickt? Oder Jesus sagt: "Damit wir ihnen keinen Anstoß geben." Hier themen ganz muss an das Prinzip. Jesus war nicht bereit, Anstoß zu erregen, wenn es irgendwie zu vermeiden war. Könnt ihr das sehen? "Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben." Das kann man ganz schön bei Paulus sehen. Schaut man 1. Korinther 10, dort Vers 32 und 33.

[35:25] Hatte Jesus das Recht, die Tempelsteuer zu halten? Ja, dann konnte er sagen: Nein, die bezeugen nicht. Es wäre ein Recht gewesen. Schaut man aber jetzt in 1. Korinther 10, Vers 31, 32 und 33: "Gibt weder den Juden, noch den Griechen, noch der Gemeinde Gottes einen Anstoß, so wie auch ich in allen Stücken allen zu gefallen neben und nicht meine Nutzen suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden." Paulus sagt: Ich möchte keinen Anstoß erregen, deswegen ich suche den Nutzen der anderen, nicht Nutzen.

[35:53] Hier ist hat nicht überlebt. Hätte ich 160 Euro sparen können. Ja, ich bezahle einfach nicht. Und ich habe einen guten Grund. Ich bin ich um Gottes Sohn. Er sagt: Wie kann ich vielleicht noch einige der Rabbis und der Pharisäer retten? Ich werde bezahlen. Aber was das Problem? Wenn er einfach so bezahlt, was würden wir aber, was, wenn die Schriftgelehrten sagen: Er ist kein Prophet? Oder das heißt, und es ist jetzt eine sowas, kann nur Jesus. Er bezahlt und macht gleichzeitig deutlich, dass er nicht bezahlen muss.

[36:30] Wie in dem er ein Wunder vollbringt, das deutlich macht, dass er Gott sein muss, dass er über göttliche Kraft verfügt. Denn wenn der Petrus die Steuer dann abgibt und sagt: Schaut mal, dass und das ist passiert, wird damit deutlich: Jesus sagt, ich muss nicht bezahlen. Ich protestiert hat das sehr schön gesagt. Hätte Jesus die Steuer ohne Protest bezahlt, hätte er buchstäblich die Berechtigung anerkannt und er hätte seine eigene Göttlichkeit verleugnet. Während er also es für richtig erachtete, der Forderung nachzugeben, hat er gleichzeitig die Grundlage, auf der die Forderung basierte, verleugnet, verneint. Hat also gesagt: Okay, ich bezahle, aber ich möchte, dass er sehr deutlich wird. Es gibt keinen Grund, dass ich jetzt. Also ihr habt keinen Grund, das von mir zu fordern.

[37:30] Das ist eine sehr feine Sache und ich glaube, in der Zeit, in der wir leben, vielleicht relevanter als wir denken. Man kann in bestimmten Situationen sagen, um Streit zu vermeiden, gehe ich diese Meile mit, obwohl ich nicht wüsste. Und ich mache auch sehr deutlich, dass ich die Grundlagen, auf denen das basiert, diese Forderung nicht anerkenne, aber trotzdem bezahle. Ich weiß, dass sie ein ganz feiner, feiner Grat. Kein wilder Protest durch, mach nicht klar, natürlich klar, sondern die Grundlage, auf der das passiert, lehne ich ab.

[38:13] Und ich möchte, dass ihr wisst, ich bezahle nicht, weil ihr Recht habt, oder? Ich bezahle, weil ich euch retten möchte. Ich glaube, dass ganz viel Weisheit dahinter ist. Weisheit, die uns in dieser Zeit im Jahre 2021 gut tut, die man vor Augen zu haben. Allen weit sagt diesen wunderbaren Grundsatz: Christen sollten nicht ein einziges Prinzip der Wahrheit opfern. Also auch opfere kein Prinzip von Wahrheit. Aber sie sollten gleichzeitig, wo immer es möglich ist, Konflikt vermeiden.

[38:55] Kein Prinzip der Wahrheit opfern und gleichzeitig Konflikt vermeiden, wo immer es geht. Wer also im Namen der Wahrheit Konflikt sucht, folgt nicht dem Beispiel Jesu. Wer eben im Namen des lieben Friedens willen die Wahrheit aufgibt, handelt nicht im Sinne Jesu. Handelt, wer zur Wahrheit steht bis zum letzten und gleichzeitig jeden Konflikt versucht zu vermeiden, soweit es irgendwie geht. Das war die Haltung von Jesus und das muss unsere Haltung werden.

[39:29] Petrus geht an den See, er wirft seine Angel aus. Lehrte schon Erfahrung mit solchen Wunder, nicht wahr? Wenn Jesus sagt: Wirf eine Angel aus, dann dann gibt's was zu fangen. Und er nimmt diesen Fisch und es ist tatsächlich so eine Stadt. Er drinnen. Statt er ist eine zweifache, doppelte Rache. Sucht sein, also dann im Wert von 280 Euro. Nicht, also ein toller Fischfang. Was da in dem Fisch drin ist und ist auch interessant. Jesus macht ein Wunder, aber Jesus macht nie ein Wunder nur für sich alleine, für seinen eigenen Bedarf. Hätten ja, hätte ja eine doppelte gereicht. Aber er stattdessen hat der Fisch einen Stadt er in der Stadt er ist für für Jesus und Petrus. Auch Jesus hat niemals ein Wunder getan nur für sich alleine, sondern immer für andere mit.

[40:14] Und ist das nicht toll? Rahmen, ernähren Elia und ein war rettet den Jona und ein Fisch bringt das nötige Geld. Gott hat 1000 Wege, von denen wir nichts wissen. Und übrigens, das zeigt auch, dass wahrscheinlich Jesus so arm war, dass er nicht mal das Geld hier aus der Portokasse bezahlen konnte, dass man als Nebenpunkt.

[40:38] Also, was wären wir heute? Es gibt Situationen, in denen scheint es so zu sein, als ob egal was wir machen, wir einen Fehler machen. Aber wir können um Weisheit bitten und eine Entscheidung treffen, die so ist, dass wir weder den einen Fehler machen, noch mit anderen Fehler machen, dass wir genau das tun, was Jesus gemacht hat. Und dazu ist es wichtig, dass wir nachdenken, nicht wie Petrus einfach schnell unbedacht losrennen, weil wir uns in Komplikationen bringen, sondern darüber da glauben, dass Gott 1000 Wege hat, von denen wir nichts wissen. Gott hatte eine Möglichkeit, die Jesus bezahlen konnte und gleichzeitig ablehnen konnte, dass er bezahlen musste. Und das war so weise, dass die Jünger, dass die Pharisäer ihm keinen Strick draus machen konnten. Und wir brauchen diese Weisheit in dieser unserer Zeit.

[41:34] Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben, das uns zeigt, wie Jesus auch in schwierigen Situationen es gar nicht einfach war, richtig zu entscheiden, ganz leise und wahrhaftig und voller Liebe entschieden hat. Und Herr, wir wünschen uns so sehr, dass wir noch mehr wie Jesus sind, dass wir treu zur Wahrheit stehen, wie die Nadel zum Pol und gleichzeitig versuchen, jeden Konflikt zu vermeiden, so weit, dass irgendwie möglich ist, dass wir lieber auf unser eigenes Recht verzichten, um für andere ein Segen zu sein, dass wir nicht unseren eigenen Vorteil suchen, sondern überlegen, was wir sagen und tun, damit wir nicht anderen zum Anstoß sind. Wir bitten dich, dass du uns mit deinem Geist erfüllst, damit wir mehr so wie Jesus denken, reden und handeln. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[42:36] [Musik]


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