In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Lehre Jesu, wie man im Reich Gottes groß sein kann. Er erklärt, dass wahre Größe in Demut und Kindlichkeit liegt und dass man sich nicht über andere erheben soll. Anhand biblischer Beispiele wie Johannes und Mose zeigt er, wie wichtig es ist, Gottes Wort anzunehmen und sich korrigieren zu lassen, auch wenn man bereits ein treuer Nachfolger ist. Die Predigt betont die Notwendigkeit, Gottes Wirken auch außerhalb gewohnter Strukturen anzuerkennen und sich nicht von organisatorischen Bedenken leiten zu lassen.
Der Ersehnte: 182. „Wehrt es ihm nicht“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren in einer ganz interessanten Begebenheit, die wir vor ein paar Wochen schon angefangen haben. Wir hatten jetzt zwei Wochen Pause dazwischen und wollen weiter studieren.
[0:57] Wir haben das letzte Mal gesehen, wie Jesus mit seinen Jüngern gesprochen hat über die Frage: Wer ist der Größte? Ja, und dass die Jünger da sich Gedanken gemacht haben, wer könnte vielleicht den höchsten Posten haben. Dass Jesus sie diesbezüglich und der wiesn hat dann gleich nochmal kurz wiederholen, bevor wir dann die nächste Geschichte, die sich daran anschließt, eine Frage von Johannes, uns anschauen wollen.
[1:19] Wir wollen gemeinsam niederknien. Ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen können, schwach und hilflos, wie wir sind, und dass du mit deiner Gnade, deiner Stärke, deiner Kraft und deinem Heiligen Geist uns vergibst, uns reinigst und uns stärkst für alles, was vor uns liegt. Herr, wir sind jetzt hier, um aus deinem Wort zu hören. Wir sind als seine Schüler da, um zu lernen, was du uns sagen möchtest, damit wir nicht nur klüger werden, sondern unser Charakter verwandelt wird, indem wir Jesus betrachten, wie er sich verhalten hat, welche Prinzipien er gedacht und ausgelebt hat. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir ihm ähnlicher werden durch deinen Geist. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:21] Schlagt mit mir auf Markus Kapitel 9. Markus Kapitel 9. Hier sind Jesus mit seinen Jüngern unterwegs durch Galiläa und sind nach Kapernaum gekommen. Und auf dem Weg hatten die Jünger so ein bisschen getrödelt, weil sie eine Frage untereinander diskutiert hatten. Dieses hatte auf dem Weg ihn ja erneut erklärt, wenn ich nach Jerusalem gehe, werde ich sterben. Ja, aber sie haben das alles ausgeblendet. Sie haben es nicht verstehen können oder wollen. Vielmehr, sie haben nur darauf gehört, dass Jesus nach Jerusalem geht und haben gedacht, vielleicht ist das die Chance, dass wir doch noch mal einen Ministerposten bekommen und haben angefangen, sich zu streiten.
[3:04] Als darüber zu debattieren, als sie dann in Kapernaum kommen und Jesus ihre Gedanken kennt und sie direkt fragt, sind sie erst einmal still und schweigen. Petrus ist derweil unterwegs. Wir haben die Geschichte angeschaut, erst am See Fisch, nach diesem Fisch wegen der Tempelsteuer und dann kommt er zurück und dann, als alle zusammen sind, nutzt dieses die Gelegenheit. Könnt ihr euch noch erinnern, was er gemacht hat? Als dann alle zusammen sind und er diese Fragen stellt, das hat er gemacht. Wisst ihr noch? Er hat sich erst noch herzlich hingesetzt, sagte, liebe sich hingesetzt, um deutlich zu machen, dass es jetzt sehr wichtig ist.
[3:39] Denn er sagt in dem Moment, als er über diese Frage nachgedacht hat, dass seiner eigenen Jünger einige Monate vor der Kreuzigung darüber debattieren, wer der Höchste ist und wer die meiste Ehre hat. Da sagt sie, hat er sich zurück erinnert an die Szenen im Himmel, als Luzifer anfing, genau diese Gedanken zu haben. Und deswegen musste er das sehr deutlich ausrotten, sehr deutlich sagen, dass das ein grundlegendes Prinzip ist.
[4:13] Und er hat dann jemand gerufen, wissen wir auch, wieder gerufen: ein Kind. Und hat gesagt: Wenn ihr nicht umkehrt, also euch bekehrt und werdet wie dieses Kind. Ja, wenn ihr euch erniedrigt und euch quasi gedanklich auf die Stufe eines kleinen Kindes stellt, wenn ihr nicht so dann könnt ihr gar nicht hineinkommen. Ja, geschweige denn einen hohen Posten bekommen im Reich Gottes. Ja, und das war eine sehr deutliche, aber auch sehr liebevolle Botschaft, deutlich zu machen, wenn ihr sowas im Reich Gottes denkt, seid ihr unfähig, überhaupt darin zu sein.
[4:48] Und diese Worte machten Eindruck. Sie haben sehr großen Eindruck gemacht und sie sollten auch auf uns Eindruck machen, dass wir lernen, Gott so zu behandeln, wie ein Kind seinen Vater behandelt.
[5:01] Weltweit hat diesen interessanten Gedanken, wo sie sagt, wir können über Gottes Wesen und Natur nicht viel sagen. Ja, wir sind zu unwissend, wie ein kleines Kind über Gottes Wesen und Natur. Aber wir können ihn lieben und ihm gehorchen, wie ein kleines Kind. Und das sollten wir kultivieren, im Lieben und im Gehorchen, auch wenn wir nicht immer alles begreifen können.
[5:31] Und jetzt ist interessant, dass aufgrund dieser Aussage von Jesus, ich meine, was passiert, wenn Jesus Worte spricht? Ist also, was passiert, wenn Jesus auf eurem Leben? Was passiert, wenn ihr Jesus zu euch sprechen hört in der Bibel? Was passiert? Das Herz beginnt angesprochen zu werden. Oder wenn man freut sich, aber manchmal gibt es auch Situationen, wo man merkt: "Oh, ich glaube, ich lag falsch" oder man fühlt sich ertappt.
[5:58] Die Bibel sagt manchmal, dass die Bibel auch gegeben ist zur Überführung, zur Zurechtweisung. Man fängt plötzlich an, sein eigenes Tun in einem anderen Licht zu sehen. Oder dass man erlebt, dass man vorher ganz überzeugt war, dass das, was ich mache, ist richtig. Aber dann merkt man, Gott spricht direkt zu mir in dem Wort, was überhaupt richtig ist, was ich damals gesagt habe.
[6:17] Also damals begann das anwesend öfter so gegangen, dass ich dann an der Morgenandacht gemerkt habe, was ich gestern in dem Gespräch gesagt habe, das war eigentlich ein bisschen übertrieben oder das war falsch oder da habe ich nicht richtig ausgedrückt. Ja, und dann ist manchmal gut, wenn wir Gott an das bewusst machen, das wieder gutmachen und sich bei der Person meldet oder so.
[6:37] Wenn Gottes Wort uns spricht, dann kriegen wir eine Information und die ist es ja nicht nur, dass man sagt: "Okay, wir machen das in der Zukunft besser", sondern auch die Vergangenheit wird in ein neues Licht getaucht. Oder und genau das passiert hier bei einem Jünger, der besonders empfänglich war für Gottes Botschaft.
[6:56] Gelesen in Vers 38. Markus 9, Vers 38. Kann jemand von euch Markus 9, Vers 38 lesen?
[7:18] Genau. Nun, wir haben jetzt so die Worte von Johannes, den Tonfall, dich ja, aber nach all dem, was wir jetzt rekonstruiert haben, dieses Gespräch, wird er bestimmt nicht sagen: "Hey, wir haben im Angriff gefunden, der der die und wir haben gewährt." Sondern er ist angesprochen und allen Wert beschreibt es auch so. Er war, er hatte jetzt gefragt, ob das richtig gewesen ist.
[7:39] Sie sagt, dass sein Gewissen angeschlagen, geschlagen hat. Vorher war es ihm total selbstverständlich, dem muss gewährt werden. Aber jetzt mit den Worten von Jesus, dass man sich nicht erhöhen soll, irgendwie hat ihm das keine Ruhe gegeben.
[7:51] Denn er sagt, die Worte des Erlösers erweckten in den Jüngern ein Gefühl im Englischen: "Trust", wenn man sich selbst misstraut. Die Worte des Erlösers haben in den Jüngern ein Gefühl, dass Selbstmisstrauens erweckt.
[8:14] Die Frage ist, ob wir das auch oft zu, dass unserem Leben das Gotteswort so nahe kommen kann, dass wir uns die Frage stellen: "War das eigentlich gut, was ich gesagt habe? War das gut, was ich gedacht habe? Was ist gut, was ich gemacht habe?"
[8:30] Und dann sagt sie: "Niemand war jetzt besonders hervorgehoben worden." Also, jetzt hatte ich den Finger gezeigt und gesagt: "Du Johannes oder du Petrus oder..." Ja, er hat es ja allgemein formuliert. Und trotzdem hat sich Johannes besonders angesprochen gefühlt.
[8:43] Hätte er sagen können: "Meint bestimmten Petrus, der Mann, bestimmt jemand anders." So wie wir oft eine Predigt hören und denken: "Meine Güte, gut, dass Bruder XY drin sitzt." Ja, jetzt, dass man richtig, die sollten mal richtig oder Ohren aufsperren.
[8:57] Das war nicht so. Johannes hat das auf sich bezogen, obwohl, wenn ihr jetzt das Leben von Johannes betrachtet, war Johannes ja einer der Jünger, die nahe bei Jesus waren. Oder er entfernt von Jesus? Er war ziemlich nahe bei Jesus. Er war wahrscheinlich einer von denen, die armen, er war der am nächsten von Jesus war. Und trotzdem hatte er falsche Dinge getan.
[9:24] Ja, ja, genau. Die Sommersonne bekommen wir auch noch dazu. Und das hat er hier gesagt, hat er nicht alleine gemacht, sondern mit seinem Bruder Jakobus. Ja, er hatte sie das oft brauchte Temperament. Er wird beschrieben, er war so von Natur aus rachsüchtig und aufbrausend und hat jedem was krumm genommen. Aber er hatte dieses Bedürfnis nach Liebe und nach Freundschaften, dass es Jesus immer näher gekommen und näher.
[9:43] Vielleicht näher, doch näher, immer näher zu Jesus und gesehen, wie alles ist. Interessant, ein Mensch, der Jesus nahe ist, der Jesus nachfolgt, der schon viel mit Jesus erlebt hat und er trotzdem ein falsches Denken an einer Stelle hat. Das heißt, wenn wir schon viel mit Jesus erlebt haben, wenn wir Jesus lieben, wenn wir eifrig sind für ihn, kann es trotzdem sein, dass es bestimmte Punkte gibt, wo wir korrigiert werden müssen.
[10:14] Das trifft jeden von uns. Das trifft mich, euch alle, die zuschaut. Und es ist wichtig, dass wir nicht denken: "Ich bin ein Jünger Jesu, ja, ich gehöre zu den zu den Wichtigsten in der Gemeinde oder so. Die anderen müssen korrigiert werden." Johannes hat gewusst, ich muss auch korrigiert werden.
[10:34] Und so fort. Ich glaube, das ist wichtig, dass wir als Gläubige diese Einstellung kultivieren: "Herr Jesus, zeig mir, ob ich etwas falsch gemacht habe. Zeig mir, ob ich wirklich richtig verhalten habe."
[10:49] Als sie mir darauf vertrauen, dass alles, was ich tue und sage, immer so das Beste ist.
[11:02] Ja, absolut. Wir sind Menschen und sind nur allzu schwach und wir machen nur allzu gerne, allzu oft, nicht so gerne, aber allzu oft Fehler. Also, ich weiß, dass das in meinem Leben, wahrscheinlich auch in eurem, oder ist man erstaunt, wie im Nachhinein zu welchen dummen Entscheidungen oder dummen Gedanken man fähig ist, wenn man eben nicht Gott gerade in seinem Herzen hat.
[11:27] Und dann sagt sie: "Also, niemand war besonders herausgehoben worden von der Antwort bei der Antwort von Jesus." Aber Johannes wurde dazu geführt, sich zu fragen, ob er in einem bestimmten Fall richtig gehandelt hatte. Also, der Heilige Geist hat jetzt die Worte Jesu benutzt, um ihn an diese Situation zu erinnern.
[11:46] Und dann sagt sie: "Mit dem Geist eines Kindes legte er die Sache vor Jesus." Also, hat schon quasi diese Lektion gelernt, ja. "Seid wie ein Kind, erniedrigt euch wie ein Kind." Okay, du hast mal auf. Also, da war dieser Mann, ja, und er hat Dämonen ausgetrieben mit deinem Namen und wir dachten, er verfolgt sich nachher, gehört hier nicht zu unserer Clique, er gehört nicht zu unserer Gruppe. Wir haben jetzt gewährt, das was richtig war, doch richtig.
[12:08] Oder. Also, das war die Einstellung von Johannes. Und was wir daraus lernen können, ist: Wir sollten auch fragen: "Wer war das? Eigentlich richtig, was ich getan habe?"
[12:26] Jetzt wurde endlich diese Geschichte da, ist ein Mann, der im Namen von Jesus Dämonen austreibt und doch gehört nicht zu den zwölf Aposteln, ist nicht Teil dieser Jüngerschaft. Ist so ein bisschen so für sich. Das hat die Jünger ziemlich irritiert, oder? Der ist so irgendwie, das nicht Teil der Organisation, der ist nicht Teil der Bewegung, der ist irgendwie so extra außerhalb, wie so eine Parallelgesellschaft. Das hat irritiert.
[12:54] Kennt ihr noch eine Geschichte in der Bibel, wo etwas Ähnliches vorgekommen ist, wo jemand irritiert ist, weil Gottes Geist irgendwie außerhalb der vorgesehenen Struktur wirkt?
[13:07] Bei dieser Geschichte gibt es noch eine berühmte Geschichte, wo jemand sagt: "Wäre es denn im Alten Testament schaffen..."
[13:21] ...ihren Vierte Mose in Vierte Mose Kapitel 11. Vierte Mose Kapitel 11 und dort heißt es in Vers 25.
[13:40] Grundgeschichte, wo Mose so erschöpft ist und so niedergeschlagen und so am Ende mit diesem mürrischen Volk und diesem Morgen folgt, dass er sagt: "Ich kann nicht mehr." Ich lieber sterblich und Gott hat Pass auf, ich lege meinen Geist auf 70 andere Älteste, die sollen mit ihr das Volk leiten."
[13:58] Es geht dabei um die Gemeindestruktur, um die Gemeindeorganisation. Schaut mal, Vers 25, Vierte Mose 11, 25: "Da kam der Herr herab in der Wolke und redete mit ihm und er nahm von dem Geist, der auf ihm war, also auf Mose, und legte ihn auf die 70 Ältesten. Und es geschah, als der Geist auf ihnen ruhte, da wussten sie, aber nicht fortgesetzt."
[14:21] Und im Lager waren noch zwei Männer geblieben. Der eine hieß Eldad, der andere Medad. Und der Geist ruhte auch auf ihnen, denn sie waren als Älteste verzeichnet und doch nicht hinaus ganz so stiftete, sondern sie wagten im Lager. Also alle 70 Ältesten, 70 Eltern sind da bei Mose, bei der Stiftete, dort, wo sie sein sollen. Ja, es war Gottes angeordnet und sie haben den Hinweis bekommen und weissagen.
[14:48] Und plötzlich hört man, es gibt eben im Lager zwei Leute, die nicht zur Stiftung zugekommen sind, die nicht Teil der 70 Ältesten sind und die weissagen. Oder sie sind Älteste, aber sie haben sich nicht dazu gegeben. Sie weissagen trotzdem, der Geist ist auf ihnen.
[15:04] Jetzt kommt Vers 27. Da lief ein Knabe hin und sagt es Mose und sprach: "Eldad und Medad weissagen im Lager." Und wer ist jetzt der irritiert ist? Wer ergreift jetzt das Wort?
[15:20] Schaut man in Vers 28, da ergriff wäre das Wort Josua, der Sohn und der Mose Diener an war von seiner Jugend an. War Josua ein geistlicher Mann, bei Josua, bei Mose sehr eng. Er kennt den sehr gut. Man könnte sagen, Josua hatte fast ein enges Verhältnis zu Mose, wie Johannes zu Jesus, zu einer der engsten Mitarbeiter.
[15:49] Und was sagte jetzt hier der Cristo, so der Sohn und der Mose Diener war von seiner Jugend an, das Wort und sprach: "Mose, mein Herr, was sagt er?"
[15:58] "Wer gibt ihnen Rede-Verbot, Kanzel-Verbot? Sie sollen aufhören zu, weil sie sind nicht Teil der Struktur, so wie wir es kennen."
[16:12] Ihr Leben. Diesen Geist gibt es nicht nur im Alten Testament, nicht nur bei Mose und nicht nur bei Johannes, sondern auch noch heute. Manchmal haben wir selbst das Problem, dass, wenn etwas nicht in den Bahnen läuft, wie wir es gewohnt sind, wie wir es kennen, dass es uns schwer fällt zu akzeptieren, dass Gott auch auf eine Weise wirken kann, die nicht ins Schema passt.
[16:44] Nun, sofort, bevor wir schnell, also in unserem Kopf, sah der da, er hat irgendwie mit einem Rede-Verbot gegeben und danach sollten wir uns daran erinnern. Es war nie Josua und Johannes, zwei der geistlichsten Menschen in der Bibel, die diesen Fehler gehabt haben. Also, nur weil jemand diesen Fehler macht, so zu denken, heißt es nicht, dass er sonst ein unglaublicher Mensch oder abgeschnitten vom Evangelium ist. Das ist sehr wichtig.
[17:12] Ja, ich denke für alle haben vielleicht schon zur Situation gesagt haben, so Gott, wäre ihm ja, ja, das stimmt.
[17:36] Wir können aber jetzt sein und trotzdem zum Teil schwere Fehler machen. Und jetzt schauen wir mal hier in Vers 29. Was ist die böse Antwort? Ist ganz, ganz großartige, weise Antwort. Was ist Moses Anliegen? Was sagt er? Aber Mose sprach zu ihm: "Passt du für für mich?" Mit anderen Worten, was, was das sinnlose deutlich machen, dass diese Frage: "Passt du für mich?"
[18:10] Mose kommt und sagt: "Wäre ihnen die weissagen da unten hier?" Und Mose sagt: "Du für für mich?" Was ist das? Ist der Gedanke dahinter?
[18:24] Warum hat, warum hat also Josua gesagt, wäre ihnen einfach nur, weil er die die böse von wahrscheinlich nicht? Oder warum war er dagegen, dass er und neben Lager weissagen? Und Mose das erkannt. Und Mose sagt: "Was du für mich?" Warum hat Josua was hat, warum Josuas Intention hat, wohl gedacht, jetzt nicht in Ordnung? Warum?
[18:53] Also, warum hat er? Ich hätte da sie warnt. Aber warum ist das ein Problem in Josuas Augen, dass die da im Lager sind und hier? Warum kann er nicht sagen: "Ist egal"?
[19:03] Genau. Er hat gedacht, das könnte die Autorität von Mose untergraben, weil Mose hatte gesagt: "Kommt alle hierher, ja, von meinem Geist bekommt ihr." Und jetzt sind sie gar nicht gekommen. Wenn man das durchgehen lässt, vielleicht ist das ja quasi dann ein Angriff auf die Autorität von Mose.
[19:22] Also, haltet fest, Josua, der macht das nicht, weil er böse ist, dann macht das auch nicht, weil er wiege hässlich ist oder Dämonen und Mädels aus zwischen wird, sondern Josua hat so einen Eifer für die Organisation, dass er das Wirken des Geistes beschränken will, weil er Angst hat, wenn wir das jetzt an Augen, dann könnten vielleicht dann könnte die Organisation fallen. Ja, und das muss verhindert werden.
[19:52] Das passiert immer und immer wieder. Vielleicht kennt ihr die Geschichte ein bisschen oben 1888, als kurz vor der Generalkonferenz 888 es einen Streit gab um die Auslegung der zehn Hörner in Daniel 7. Ihr kennt die Geschichte. Da hatte, da gab es eine Auslegung von unserem großen Prophetie-Experten Julia Smith. Das war ja, also die Race with das war, was sie in Stein gemeißelt, was der schrieb. Ja, das war vor 100 Jahren lang quasi das Lehrbuch aller Prediger.
[20:28] USA hatte da die zehn Stämme identifiziert, unter anderem auf die Hunnen. Und dann kam da kurz vor 888 ein junger Adventist, ich war und das Anja Wagner und Jones, die da einigen, seit einigen Jahren so ein bisschen neues, neuen Wind rein brachten. Ja, und da kam der Edition ist, er hatte nicht mal studiert, geschweige denn Theologie. Da kann sich ein bisschen mit Geschichte aus und er sagt: "Nein, es sind nicht die Hunnen, es sind die Alamannen."
[21:01] Würde ich sagen, okay, das ist jetzt nicht die größte Heilsfrage, oder? Aber er hat das dann gepredigt und geschrieben. Und was hat ja, es wird gesagt: "Katastrophe!" Da eine reiche und der Generalkonferenz-Präsident, der Bruder Butler, der wendet sich dann auch gegen sie, weil er hat Angst. Also, wenn wir jetzt hier einen Fehler zugeben, ja, und wenn du das zulässt, dann bricht ja alles zusammen.
[21:28] Und das ist ein Geist. Dieser Geist hat dazu geführt, dass in der Generalkonferenz 888 so eine Anti-Haltung gegenüber Dow Jones gewesen ist. Das Evangelium hat sich durchzubrechen. Er kennt die Botschaft der Gerechtigkeit aus Glauben. Das war alles vergiftet durch diesen Streit vorher.
[21:46] Und ich habe das ein bisschen verkürzt, aber das war eines der Themen. Und das heißt nicht, dass Newcastle und Butler schlechte Menschen waren. Sie hatten Eifer, sie hatten Eifer für die Pioniere, Eifer für die Wahrheit. Und sie glaubten, wenn sie jetzt hier einen Schritt zurückgehen, dass alles zusammenbricht, dass alles quasi an ihnen hängt, dass die Prophezeiung ausleben und das Schiff und ein Banner hängt, die uns diese tolle Geschichte.
[22:11] Wäre der Generalkonferenz 888 war der Generalkonferenz-Präsident Butler nicht da, er war krank. Ja, und irgendwann, als die Diskussion über Gerechtigkeit aus Glauben hin und her ging, dann stand ein Bruder auf und sagte: "Ich stelle den Antrag, dass wir alle Diskussion sofort abbrechen, weil unser Gekarrt-Präsident nicht da ist. Ja, erst Diskussion weiter, bis Butler da ist."
[22:36] Und in dem Moment steht Allen White auf das Podium und sagt: "Dies ist das Werk des Herrn. Soll daher etwa auf Bruder Butler Worten dagegen die Diskussion weiter?"
[22:44] worten dagegen die diskussion weiter. Kein Mensch ist so wichtig, dass man wegen ihm den Geist Gottes dämpfen sollte.
[23:05] Die Verspannungen in der Korinthergemeinde hat Paulus ganz genau analysiert. Paulus nach die anderen, Petrus, sie wissen, Paulus und wir Menschen neigen dazu, auch gläubige Menschen neigen dazu, dass sie einen Menschen auf ein Podest stellen, wo er nicht hingehört. Und das scheint so lange harmlos zu sein, das ist kein Problem. Aber wenn dann irgendwann eine Meinungsverschiedenheit ist, da sind viele, die ihren Lieblingsprediger oder Lieblingspastor oder Lieblings evangelisten auf ein Podest gestellt haben und jetzt merken wir plötzlich, da gibt es jemand, der sagt was anderes. Dann fangen sie an, ihren Lieblingsprediger zu verteidigen, komme was da wolle. Und da gibt's Streit. Und Mose fragt: "Hast du für mich?" Hast du für mich? Es geht doch nicht um mich. Auch wenn er, wie wir weltweit sagt, der größte Prophet und der größte Gesetzgeber und der größte General aller Zeiten war. So sagt er: "Es geht nicht um mich." Schon was Mose sagt. Ein Fest 29. Mose sprach zu ihm: "Ein Fast du für mich?" Ach, das doch das ganze Volk des Herrn weiß das. Sag nicht, das sind zwei. Die sagen hier: "Auch wenn doch alle weißen würden, ja, wenn doch all die zwei Millionen Israeliten Propheten werden, da, wenn wir schon ein Stück weiter, wenn die alle vom Geist erfüllt werden, dann würden wir nach Cannes gehen. Ja, dafür würden die auffällt zu machen. Das doch alle den Geist Gottes hätten."
[24:35] Ja, wisst ihr, manchmal gibt es Streit in der Gemeinde, weil jemand möchte Informationen machen und er macht es nicht genauso, wie der Prediger möchte oder wie der Ausschuss möchte oder wie die Vereinigung möchte, weil deren bestimmten Plan. Dann kommt jemand und ist irgendwie anders, hat andere Ideen, andere Gedanken. Ich hätte nicht davon, wenn jemand eine falsche Botschaft redet. Er hat mir gut zu. Ich hätte nicht davon, wenn jemand ihre der predigt oder wenn jemand gegen die Gemeinde hetzt oder so. Ich meine, nur wenn jemand außerhalb der Box sozusagen, außerhalb desastrids und das macht Gott immer und immer wieder. Es gibt einen Job außerhalb des Volkes Israel. Es gibt hier Menschen außerhalb der Jünger. Es gab es zu allen Zeiten immer wieder Momente, wo Gott auch neben der Struktur, immer wieder oder indem der Organisation, so wichtig sie ist, auch woanders wirkt, weil Gott eben sich nicht beschränken lässt, nicht mal auf die Struktur der Bandgemeinde. Man kann ihn nicht in eine Box tun. Und jetzt ist die Herausforderung, dass wenn wir das Wirken Gottes sehen und es offensichtlich Gottes Wirken ist, dass wir uns da nicht so wichtig nehmen und sagen: "Aber Herr, der hat jetzt aber nicht von mir die Erlaubnis bekommen, der hat nicht erst meinen Segen bekommen, dass das machen darf." Sondern dass man hier sieht, dass Gott einen Menschen beruft zu etwas, was wir vielleicht nicht vorhergesehen haben. Deswegen unterstützen wir ihn, beten für ihn und sind ihm eine Hilfe. Korrigieren, wo korrigiert werden muss, aber ihn nicht hindern, nur weil es unseren Plänen widerspricht. Ich glaube, es ist ein ganz, ganz wichtiger Gedanke. Ein Gedanke, der in unseren Gemeinden, unseren Vereinigungen, unseren Verbänden, in unserer Adventgemeinde, in unseren Herzen, bei jedem einzelnen von uns sich tiefer einpflanzen sollte. Ist meine persönliche Meinung.
[26:28] Ja, ja, ja, ja, ja, ganz genau. Es gibt auch noch ein anderes Haltestelle, er dritte Johannes. Ich glaube, den kurzen schon mal kurz angesprochen. Den dritte Johannes, genau. Ein drittes Johannes, bisher noch ein Kapitel, Vers 9. Da sagt Johannes: "Ich habe der Gemeinde geschrieben, aber die, die an erster Stelle sein möchte, dem wird sich an darum will ich ihm, wenn ich komme, seine Werke vorhalten, die tut, indem wir uns mit bösen Worten verwendet und damit nicht genug. Er selbst nimmt die Brüder nicht auf und verweigert auch den dies tun wollen und stößt sie aus der Gemeinde hinaus." Gerät einen Zusammenhang. Das Interessante ist nämlich hier ist jemand, der will selbst der größte sein. Ja, also ich habe mir quasi Ego und Stolz und das führt dann quasi zu Repressionen. Das sind der Treff ist, der möchte der erste oder ihn sein und deswegen hat er dann Probleme, wenn jetzt der Johannes kommen soll. Ja, also musste Johannes irgendwie unterdrückt werden. Ja, weil Johannes könnte vielleicht mit seiner Botschaft etwas Wichtiges sagen, als dass er sagt: "Ja, wenn man wer sich selbst erhöht, fängt an andere zu unterdrücken. Wer sich selbst erniedrigt, fängt an andere zu..." Das ist ein Geheimnis. Ja, deswegen ist Jesus der Einzige, der sich selbst erniedrigt, um uns aus dem Namen heraus zu helfen. Ja, uns zu helfen. Deswegen des Staates an der schlimmste aller Hersteller, weil er von oben nach unten drückt mit Repressalien. Und deswegen jetzt sehen wir sozusagen, warum die Worte von Jesus. Jetzt achtet mal genau die Worte von Jesus. "Wer euch der größte sein soll, will der sei allerdings." Warum das das Herz von Johannes angesprochen hat? Weil er plötzlich realisiert, als wir dem damals das verboten haben, ging es uns eigentlich gar nicht wirklich um Jesus, obwohl wir das gedacht haben. Als sie ihm das verboten haben, war eigentlich unsere Motivation: "Wir wollen die oberste Apostel sein." Und der ist nicht unter unserer Kontrolle.
[28:34] Wenn Menschen anderen verbieten, für Gott zu arbeiten oder ihnen spezielle Vorschriften machen, etwas sagt: "Wir sollten unseren Predigern keine Vorschriften machen." Damals zur Zeit von Allenweit, ich gebe keinen Kommentar, dass heute noch so ist oder nicht. Ich habe zur Zeit von Allenweit haben die Prediger zum Teil oft sehr spezifische Anweisungen von den Fans, von Steuern, von den Vereinen gekommen. Ist das machen, das machen, dass man das nicht, dass er Hinweise auf Niklas, die Prediger arbeiten so, wie Gott es ihnen zeigt. Ja, nicht, dass man auch also zusammenarbeiten soll und und und und so zusammen strukturiert arbeiten sollen. Klar, aber sie hat immer dagegen geschrieben, dass man zu detailliert jedem vorgaben macht, was er zu tun und zu lassen hat. Weil Gott ist unser aller Lehrer und ich kann nicht wissen, was Gott ihr aufträgt. Ich kann helfen, die Kameraden unterstützen. Es gibt auch Grenzen, sind ja die Lehre und die Organisation. Haben wir dürfen nicht allzu sehr Chefs anderen Seite wurden, weder in der Ortsgemeinde, noch in einer Vereinigung, auch nicht in unseren Familien. Ja, das sind ganz wichtige gelangen.
[29:39] Übrigens, dieser, dieser, dieser Geist, anderen zu verbieten zu predigen, den finden wir im Neuen Testament immer wieder. Schauen wir zum Beispiel in erster Thessalonicher 2, Vers 16. Erste Thessalonicher 2 und dort Vers 16. Dort heißt es: Paulus sagt: "Erster Thessalonicher 2:16, indem sie uns hindern wollen, zu den Heiden zu reden, damit diese gerettet werden. Dadurch machen sie alle Zeit das Maß ihrer Sünden voll. Es ist aber der Zorn über sie gekommen bis zum Ende." Ja, später haben die Jünger gemerkt, wohin dieser Geist führt. Denn die Juden, die nicht wollten, dass über Jesus gepredigt wird, die haben ihn dann das Wort verboten. Dann hatte ich eine Apostelgeschichte ab. Was Geschichte 4, Apostelgeschichte 5. Die sagen: "Wir beschwören euch, dass ihr nicht in diesem Namen redet." Und was sagt Petrus dann? "Wir können nicht wählen, sondern bergen Gott oder Menschen." Erst urteil dir. Wimbledon natürlich gehorchen wir. Gott mehr als den Menschen. Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
[30:51] Wenn Gott uns einen Auftrag gibt und uns unterrichtet und Menschen uns ohne Begründung aus dem Wort Gottes einfach das verbieten wollen, ist es unser Recht, unsere Pflicht, Gott mehr gehorchen als den Menschen. Wenn Menschen uns liebevoll korrigieren wollen, sollen wir ihnen auch zuhören. Ja, also ich will nicht denjenigen das Wort reden, die einfach stur ihr eigenes Ding durchdrücken. Ja, und so individualistisch einfach nur sich selbst sehen. Das meine ich nicht. Aber das Gegenteil, das extrem Gegenteil, ist auch nicht gut. Wir müssen zusammenarbeiten. Wir müssen als Brüder und Schwestern zusammenhalten, uns einander unterordnen, aber trotzdem hat letztendlich jeder nur einen Herrn, und das ist Jesus. Und niemand kann, darf dem anderen genaue Vorschriften machen und genaue Verbote erteilen. Johannes und Jakobus, die dachten schon, die haben die ganzen darüber gesprochen, wer wie der größte, wer wird Premierminister, wer wird Außenminister. Ja, und jetzt haben sie jemanden gesehen, wenn ich ins System passt. Sie haben davon gesprochen, dass sie regieren wollen und haben jetzt schon so gehandelt, als ob sie regieren würden, oder dem gesagt: "Du darfst nicht." Dann hatten sie noch keine Position. Wir hatten ja keine, sie hatten gar keine Autorität, das zu tun. Wenn wir denken, dass wir die größten sind, dann werden wir auch so handeln. Dafür die größten werden.
[32:27] Ganz andere als genau. Jetzt, dass das Interessante ist, Johannes und Jakobus haben ja in dem Moment wirklich gedacht, dass sie für Gott kämpfen. Man kann glauben, dass man für Gott kämpft und trotzdem verführt sein, weil man nämlich diesen Eifer für Gott mit Selbstsucht vermischt und dann nicht erkennt, was Gott eigentlich wirklich. Aber jetzt, als Jesus spricht, also zu den Füßen Jesus sitzt, sagte das: "Okay, ich glaube, wir uns gehört. Ja, ich glaube, ich habe Fehler gemacht." Sagt er. Sie haben ihren Fehler anerkannt und den Tadel von Jesus angenommen. Schon mal ganz kurz noch in Markus 8, wie die Geschichte ausgeht. In Markus 8 und dort Vers 39. Dort sagt die Bibel. Im Moment, das ist falsch. Er Markus natürlich. Markus 8:39. Jesus aber sprach: "Wer es eben nicht, denn niemand, der in meinem Namen ein Wunder tut, wird nicht bald darauf darauf stehen können." Nun sagt dieses damit, dass jeder, der in seinem Namen ein Wunder tut, automatisch richtig ist und gerettet ist? Nein. Jesus sagt selbst in der Bergpredigt: "Wenn viele sagen: Herr, Herr, habe ich in deinen Namen Wunder getan und Dämonen ausgetrieben?" Und Jesus wird sagen: "Ich kenne euch nicht, ihr Täter der Gesetzlosigkeit." Aber wer ist derjenige, der es beurteilen kann? Es ist Jesus, es ist Gott. Wenn wir den ab, wenn wir sehen, dass jemand für Jesus wirkt und für Gott wirkt und wir uns vielleicht nicht ganz sicher sind, wie seine Motive sind, sollen wir jemandem nicht Motive unterstellen, sondern Gott wird gerecht richten.
[34:22] Paulus hat das erlebt. Schaut in Philipper. Paulus wusste sogar manchmal, dass einige predigen ohne die richtigen Motive zu haben. Schaut mal Philipper 1, Vers 15 bis 18. Ganz kurz Philipper 1, Vers 15 und 18. Da heißt es: "Einige verkündigen Christus auch aus Neid und Streitsucht." Gibt es heute auch noch Menschen, die für Jesus kämpfen, meinen sie, aber in Wirklichkeit nur Streitsucht und Neidisch sind. Andrea Bakula Gesinnung. Diese verkündigen Christus aus Selbstsucht, weil sie vielleicht einfach dadurch gut angesehen sind. Ja, nicht lauter, indem sie beabsichtigen, meinen Fesseln noch Bedrängnis hinzuzufügen. Jene aber aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums bestimmt. Was tut es jedenfalls? Wird auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrheit, Christus gekündigt und darüber freue ich mich. Ja, ich werde mich auch weiterhin freuen. Paulus sagt: Volles. Sagt nicht, dass die, die aus Neid und Streitsucht Jesus predigen, gerettet werden. Aber er sagt auch nicht, dass er jetzt der Richter ist. Weil manchmal kann der Mensch auch nicht genau beurteilen. Wir können nur die Früchte sehen, aber wir können das Herz nicht beurteilen. Und Paulus sagt, selbst vernehmen, dass aus falschen Motiven tut und wenn trotzdem ein Mensch dadurch Jesus kennenlernt, freue ich mich. Gott wird sich darum kümmern, ob jemand erst aus falschen Motiven gemacht hat.
[35:44] Nun, dass wir uns nicht missverstehen. Wenn jemand eine falsche Lehre predigt, sagte die Bibel: "Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht." Sagte die zweite Johannes. Ja, denn wer den grünen macht, ist einer bösen. Berger teilhaftig. Wenn jemand in offener Sünde lebt, ja, muss er auch offen getadelt werden. Dafür. Aber wenn jemand etwas tut, was wir nicht verstehen, was nicht in unser System passt, nicht in unser Denken passt, dann sollen wir das Urteil zurückstellen und lieber einen Menschen aufnehmen und und stärken und ermutigen.
[36:20] Weil Jesus macht jetzt etwas sehr, sagt etwas sehr Wichtiges am Ende Markus 9. Er sagt: "Ja, denn niemand, der in meinem Namen ein Wunder tut, wird mich bald darauf stehen können. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns." Den Satz gibt es auch andersrum. Oder Jesus hatte den Jüngern gesagt, vor der Aussendung. Voll als die zwölfte Missionsreise hatten, er sagt: "Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Wer nicht mit uns sammelt, der zerstreut." Dass diese Seiten gibt es im Kampf. Es gibt zwei Seiten. Es gibt nur Gott. Und sagt dann, dass der große Kampf.
[36:58] Und jetzt passt es, ein wichtiger Gedanke. Wenn jemand nicht gegen uns ist, wenn also jemand nicht das Werk des Satans, dann ist er auf Gottes Seite. Man kann auf einer der beiden Seiten sein. Und was Jesus damit deutlich machen möchte, ist, es gibt manchmal Menschen, von denen wir glauben, dass wir mit ihnen in Kontakt stehen, aber in Wirklichkeit sind sie auch auf Gottes Seite. Und deswegen müssen wir uns die Frage stellen: Nicht, wie stehe ich zu ihnen, sondern wie steht Gott zu ihnen und wie stehe ich zu Gott? Ja, denn die Bibel sagt uns deutlich, wenn ich wirklich mit Gott verbunden bin, werde ich auch den Geist Gottes in anderen erkennen. Ja, die, die wahrhaftig in ihrem Herzen Gott ihr Herz Gott übergeben haben, die werden sich freuen, auch andere zu sehen, in denen Jesus das gleiche tut.
[38:07] Ganz genau. Der Punkt ist, wenn ich hier jetzt eine Person A steht, die zu Gott gehört, ja, und noch eine Person B. Und dann A und B sich streiten, ist das eine äußerst merkwürdige Sache, oder? Nun, wenn so ein Streit in der Gemeinde gibt, passiert es meistens, dass die eine Seite der anderen Seite unterstellt, böse zu sein. Aus dem einfachen Grund, wir wissen ja, es gibt nur zwei Seiten. Und wenn ich jetzt mit ihm streiten, wenn ich jetzt aber ja, und ich mich mit ihm streite, dann muss der anderen Seite gehören, weil ich mir bestimmt auf Gottes Leiter oder nur in diesem Moment als Johannes und dieser Fremde, von dem wenig wissen, wie heißt, diesen Streit hatten, war Johannes auf Gottes Seite, wenn man gesehen, mit seinem Denken, sich selbst zu erhöhen, der eigentlich das Denken von Luzifer wiederholt. Er dachte, dass auf Gottes Seite ist und dachte, der andere, der sich nicht an die Regeln hält, der ist auf Satans Seite. Dem muss man wehren, sozusagen. Aber Gott sagt: "Aber jeder sagt, wenn er wirklich, wenn er wirklich Interesse an mir hat, gehört er zu Gottes Seite und du solltest ihn nicht, ihn nicht wehren, weil wenn du ihm wehrst, bist du auf Satans Seite."
[39:24] Allenweit sagt folgendes: Niemand, der sich auf irgendeine Weise freundlich gegenüber Christus zeigt, sollte weggestoßen werden. Es gab viele, die tief bewegt waren durch den Charakter und das Werk von Christus und ihre Herzen eröffneten sich ihm im Glauben. Und die Jünger, die die Motive nicht lesen konnten, sollten sorgfältig sein, dass sie nicht solche Seelen entmutigen. Wenn Jesus nicht mehr länger bei ihnen persönlich sein würde und das Werk in ihren Händen zurückbleiben würde, dürfen sie nicht so einen engstirnigen, exklusiven Geist haben, sondern genau die gleiche weitreichende Sympathie zeigen, die sie auch bei ihrem Meister gesehen haben. Gott möchte, dass wir eine weitreichende Sympathie und nicht engstirnig sind. Die Tatsache, dass jemand nicht in allen Dingen mit unseren persönlichen Ideen und Meinungen übereinstimmt, kann es nicht rechtfertigen, ihm zu verbieten, für Gott zu arbeiten.
[40:27] Christus ist der große Lehrer. Wir sollen nicht richten oder befehlen, sondern in Demut jeder von uns zu den Füßen von Jesus sitzen und von ihm lernen. Jede Seele, die Gott will ich gemacht hat, ist ein Kanal, durch den Christus seine vergebende Liebe offenbart. Wie sorgfältig sollten wir sein, damit wir nicht einen von Gottes Lichtträgern entmutigen und so die Strahlen unterbrechen, die in die Welt scheinen würden? Ich glaube, ich hier ist eine tiefe Lektion. Wenn Jesus eine weitreichende Sympathie hatte, müssen wir Jesus fragen: "Auch heute, Herr, bin ich vielleicht auch noch mal so wie Johannes und Jakobus, bisschen engstirnig und exklusiv? Brauche ich nicht mehr von deiner weitreichenden Sympathie?" Die Frage möchte ich mir stellen und euch stellen und euch hier zu schauen. Und das Tolle an Johannes ist, Johannes hat jeden Tadel angenommen. Und wenn wir Jesus nachfolgen wollen, müssen wir auch jeden Tadel annehmen.
[41:49] Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von Herzen dank sein, dass wir dein Wort haben und dass wir auch aus der Erfahrung von Johannes lernen. Herr, du weißt, wie oft wir uns selbst oder andere Menschen über andere erheben und dich und deinen Charakter aus den Augen verlieren. Wie schnell Menschen im Namen deines Namens Dinge tun, die völlig dann im Wesen widersprechen. Das war in der Geschichte immer wieder so, auch heute passiert das, so oft ist es auch in unserem Leben passiert. Herr, schenkt uns diese Einstellung von Johannes, der zu deinen Füßen gesessen hat und der deine Worte auf sich selbst bezogen hat und dann sein eigenes Leben durchleuchtet hat und wie die Dinge gezeigt hat und gebracht hat, die schief gelaufen sind. Herr, wird diese Einstellung, dass wir uns selbst hinterfragen, da wird du uns reinigen und heilen kannst. Herr, bitten wir dich im Namen Jesu. Amen.
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