In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp Jesu Lehren über Demut und die Bedeutung, niemanden zu verachten. Er erklärt, wie das Symbol des Salzes für Beständigkeit und die Liebe Gottes steht und wie wichtig es ist, andere nicht zu richten, sondern ihnen zu helfen. Die Botschaft betont, dass Gottes Werk oft klein beginnt und dass wir uns auf die Liebe und das Wohl der Schwachen konzentrieren sollen, anstatt uns selbst zu erhöhen.
Der Ersehnte: 185. „Ihre Engel im Himmel“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: 1. Samuel, Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass Sie heute Abend dabei sind und dass Sie jetzt live eingeschaltet haben auf joelmedia.de zu einer weiteren Folge, bei der wir weiter studieren wollen, wie Jesus seine Jünger belehrt über diese große Frage: Wer ist der Größte? Und heute gibt es ein ganz tolles Gleichnis, das wir uns anschauen wollen und noch eine ganz interessante Idee, die Jesus hier seinen Jüngern vermittelt.
[1:06] Und bevor wir das tun, wollen wir niederknien für ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, ich möchte danke sagen, dass wir dein Wort haben und dass wir uns auf dich verlassen können. Hier auf keinen Menschen kann man sich so verlassen, wie man sich auf dich verlassen kann. Und du bist so voller Gnade und Liebe und Stärke. Herr, wir möchten dich jetzt bitten, dass du durch dein Wort zu uns redest und dass die Schönheit deines Wesens und deines Charakters ganz deutlich vor Augen steht. Dass alles Irdische und Menschliche seine Attraktivität verliert und wir näher zu dir kommen wollen. Danke, dass du uns einlädst und dass du versprochen hast, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir dich jetzt im Namen Jesu. Amen.
[2:09] Ich schlage mir auf Matthäus Kapitel 18. Matthäus Kapitel 18. Ihr habt euch das letzte Mal haben wir darüber gesprochen, wie Jesus über eine besondere, mit einer besonderen Metapher über das Salz gesprochen hat. Könnte daran erinnern, wo Jesus gesagt hat, wir sollen mit Salz, mit Feuer gesalzen werden. Ja, und die Idee war, vielleicht kann das jemand noch kurz zusammenfassen, was wollte er damit sagen, als er gesagt hat, wir sollen mit Feuer gesalzen werden? Was war so die Hauptbotschaft dabei? Was wollte er sagen?
[3:03] Das waren Markus 9, das war nicht in Matthäus 18, das war Markus 9. Und wir haben gesagt, das Salz war ein Symbol. Du ganz schnell, dass wir das mal kurz in Erinnerung bekommen. Das Salz ist ein Symbol für Beständigkeit. Er hat uns gesagt, das Salz macht, dass ein Fleischstück oder so nicht so schnell vergeht. Es bewahrt, es konserviert. Und wir haben gesehen, jedes Opfer, Jesus bezieht sich darauf, jedes Opfer im Alten Testament sollte gesalzen werden. Könnte daran erinnern, und da sprach das Alte Testament von einem Salz des Bundes. Genau, des Bundes. Denn die Opfer sollten nicht sporadisch sein, so heute wollte ich mal Vergebung haben, aber morgen interessiert es mich nicht mehr. Sondern die Opfer, die gebracht werden sollten, sollten erstens zeigen, dass Gottes Bund ewig ist und dass auch wir konstant bei Gott bleiben sollen. Ja, dass wir das, dass dieser Salzbund unser Leben prägt. Euch daran, dass David einen Salzbund hatte mit Gott, dass Gott ihm versprochen hatte, dass einer seiner Nachkommen für alle Ewigkeit regieren würde. Das war Jesus Christus. Und in diesem Sinne haben wir gesagt, das Feuer ist ein Symbol für die Liebe. Und mit Salz, mit Feuer gesalzen werden bedeutet, Gottes Liebe im Herzen tragen, die dazu führt, dass wir bei ihm bleiben und fest bleiben. Und es hat dann Auswirkungen auf unser Reden. Wir haben gesehen, wir sollen Frieden untereinander halten. Das war ja der Punkt. Hätte Jünger haben sich miteinander gestritten. Sie haben gesagt, wer ist der Größte? Und Jesus sagt: Haltet Frieden untereinander. Haltet Salz untereinander. Behaltet die Liebe Gottes immer an eurem Herzen. Denn wenn ihr die Liebe Gottes habt, könnt ihr euch nicht gleichzeitig selbst erheben. Oder es ist unmöglich, sich selbst zu erheben und Gottesliebe im Herzen zu haben. Denn Gottesliebe denkt nicht an sich selbst. Die Liebe denkt nicht an das, was wir haben. Wir haben gesagt, das Problem der Jünger, diese Selbsterhöhung, konnte nur dadurch gelöst werden, dass sie die Liebe Gottes im Herzen haben. Denn wer liebt, denkt an wen? Aneinander. Wer liebt, denkt nicht oder redet jemand und er nimmt mir den Posten streitig. Ja, die Liebe denkt: Wow, da redet jemand für Jesus, ich will ihn fördern. Die Liebe denkt: Möge der andere einen besseren Platz haben. So denkt Gott. Und das sagt Jesus, sollten die Jünger nicht nur ab und zu haben, wenn sie gerade begeistert sind von einer Predigt, sondern immerzu, auch wenn sie unterwegs sind und nur einfach vor sich hin reden. Hat Liebe und hat Salz und dann habt viel untereinander. Und eure Worte sollen in Salz gewürzt sein, sagte er, mit Gnade. Und so sollen wir uns überlegen, was wir sagen und vor allem Jesu Liebe beständig im Herzen tragen. Das war so die Idee. Und indem wir von der Liebe Gottes verändert werden, würde auch das Problem der Selbstsucht aus dem Herzen heraus gegriffen werden. Das war die Lektion, die Jesus ihnen gibt.
[6:14] Jetzt schauen wir mal weiter in Matthäus 18. In Markus 9 sind wir da an den Punkt gekommen, aber in Matthäus 18 geht diese Rede noch weiter. Es gibt noch mehr Details. Dieses hier sagt: Schaut mit mir in Matthäus 18 und dort Vers 10. Also, wir haben gesehen, Jesus den Jüngern, wir sollen nach Harmonie streben, nicht nach höchster Position. Und jetzt geht es weiter hier in Matthäus 18 und dort Vers zehn. Mal lesen.
[6:56] Genau. Also, jetzt sagt sie zu, was heißt auch mit anderen Worten: Sieh zu, was auf dich zukommt. Kümmere dich darum, sorge dafür, dass es aktiv passt auf. Ist vielleicht auch nur so, achte darauf. Aber sieh zu, sieh zu, dass du fertig wirst. Sagen wir, Johannes sagt: Johannes 2, "Seht zu, dass ihr vollen Lohn empfangt und nicht verliert." Das wäre aber das haben. Er sieht zu, dass er sich nicht vorführen lässt. Jetzt sagt sie zu, dass ihr die, sie keinen dieser Kleinen verachtet. Wen meint er mit diesen Kleinen? Wenn er sagt, diese Kleinen, die Schwachen. Er hatte ja ein Kind herbei geholt, erinnert euch ja. Und die Jünger dachten natürlich: Wir sind Jünger, ja, wir sind schon ausgebildet, wir haben schon Missionsreisen gemacht, wir sind die Apostel. Ja, ist ein kleines Kind. Ja, wir sind schon viel weiter. Und wie gesagt, passt auf, wenn ihr so denkt, wenn ihr jemanden, der klein ist, der schwächer ist, verachtet, gefährlich. Und Selbsterhöhung führt automatisch dazu, dass man andere verachtet. Wer sich selbst erhöht, muss auf andere treten. Man kann nicht gleichzeitig sich selbst erhöhen und andere fördern. Heißt auf Deutsch: Wer sich selbst erhöht, schadet anderen. Also, das Problem an der Sünde ist: Ich, ich, ich, ich, ich. Und dann schaue ich mal auf mich selbst und merke gar nicht, wie ich anderen schade. Und das bedeutet nicht nur, ist Egoismus schädlich für mich selbst. Egoismus führt auch oft dazu, dass andere Schiffbruch erleiden. Das meint ihr, wie viele Menschen, die Gemeinde verlassen haben, weil sie sich daran gestört haben, wie egomanisch manche Geschwister der Gemeinde gewesen sind. Also, nicht, dass das der einzige Grund gewesen wäre, aber das war ein Anstoß, an dem sie sich angestoßen haben, entmutigt worden sind und dann in Sünde gefallen sind und so weiter.
[9:03] Jesus sagt: Seht zu, dass ihr niemanden verachtet. Wäre, dass diese Idee mit dem Anstoßen, liegt niemandem einen Anstoß. Wie hat Jesus mit bis jetzt mit schwachen Menschen umgegangen? Menschen, die sowieso schon gefährdet waren, die schwach waren im Glauben. Wie ist Jesus mit denen umgegangen? Ganz genau. Schaut mal in Matthäus 12. Wie, lass mal den Finger kommen, immer zu Matthäus 18 zurück. Könnt ihr Finger oder Band drin lassen. Matthäus 12 und dort Vers 20. Dort steht, was Jesus mit dem geknickten Rohr macht. Ein Rohr, das also schon nicht mehr gerade, sondern geknickt ist. Ja, was willst du damit machen? Kannst du gleich kaputt machen. Ja, was heißt hier in Vers 20: "Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zur Musik hinausführt." Wo wir sagen würden, also, es lohnt sich nicht mehr. Das Rohr ist schon geknickt. Sagt dieses: Nein.
[10:01] Und die Fragen stellen müssen. Ich denke, wir alle kennen Menschen, die schwächer sind als wir, geistlich schwächer. Ja, bestimmt eine Situation, wo wir sehen, okay, ich bin irgendwie überlegen, auf welche Art und Weise, wie gehe ich mit ihm um? Helfe ich oder hebe ich nicht? Ihr wisst vielleicht, dass Jesus, aber dass die Bibel sagt, dass man kleine Anfänge nicht verachten soll. In Sacharja 4 Vers 10: "Wer den Tag kleiner Dinge verachtet?" Jedes Jahr Gottes Werk beginnt immer klein. Oder wie ist das Volk Israel entstanden? Genau wie klein war das Volk? Wie klein?
[10:55] Abgeschlossen. Er hat ein bisschen der Haushalt gehabt, ja, aber es war im Prinzip eine Person und zwar einer, der eine Flüchtling ist das falsche Wort, aber ein Ausländer. Er war in Ausländern kann Gottes Volk. Begann mit einem Ausländer, seine Heimat verlassen hatte und keine, nicht der war. Ja, hat er nicht mal einen festen Wohnsitz. Der ist so von Ort zu Ort gewandert, nicht, weil es gab damals schon Städte und wer ist von Ort zu Ort gewandert, Leute? In den Städten vielleicht gesagt: Was ist das denn für ein Nomade? Ja, du bist vielleicht im alten Orient gab es die Städte und die Nomaden. Und wer war mehr angesehen? Die Leute in den Städten, ja, die alte Kultur, die hatten Bildung. Ja, und die Nomaden, das war so, ja, das war so die Bauern, die waren so, er super waren, aber Gottes Volk beginnt mit einem Nomaden. Dann später ist das Volk Israel ein verabscheutes Volk. Ägypten oder wenn wir dann an die Christenheit beginnen, liebe, gehen die Christenheit ja mit ein paar Fischern, ein paar Fischer, Zöllner, ein Wanderprediger, nicht einmal auf der Grundschule gewesen ist. Scheinbar in menschlichen Augen kleine Dinge.
[12:07] Übrigens, wie wir gingen, wie begann die Adventgemeinde? Ja, mit einem Bauern, mit Pharma und dann mit ein paar ungebildeten jungen Leuten, die sich zusammengetan haben, gesagt: Wir halten den Sabbat wert und wir glauben, dass 1844 was passiert ist. In menschlichen Augen sind Dinge verachtenswert, die klein sind, die unbedeutend sind. Aber Gott sieht das anders. Ihr wisst vielleicht, er hat sich den Fuß in einem Dornbusch offenbart. Dass kleine und scheinbar unbedeutende ist oft Gottes bewusste Methode, um zu wirken. Und wenn wir es verachten, sowie die Jünger gedacht haben, also der innere Johannes sagt er, die sahen einen, der in deinem Namen Dämonen austreibt und das läuft nicht nach, das ist so, dass kein richtiger Jünger, ja, der ist noch nicht so weit wie wir sind. Der darf das nicht machen. Aber Jesus sagt, vielleicht kann ich natürlich den ganz anders wirken, als ich euch ja.
[13:07] Genau. Also, Jesus wünscht sich, er weiß natürlich auch, dass Johannes und Petrus mehr wissen als der Mann, den sie da zum Schweigen gebracht haben. Aber Jesus möchte nicht, dass wir jemanden, der weniger weiß und weniger kann oder schwächer ist, zu den verachten. Im Gegenteil, ich hoffe mit mir in Römer 14. Paulus hat öfter darüber gesprochen. Und ihr wisst, Paulus war von allen Christen, die jemals gelebt haben, auf jeden Fall er einer der begabtesten. Sagt, es gab selten ein Lehrer wie Paulus überhaupt der ganzen Weltgeschichte. Einer der größten Lehrer aller Zeiten. Der Missionar schlechthin, dazu einer der gebildetsten, den die christliche Kirche gehabt hat. Einer, der mit den Philosophen auf Augenhöhe reden konnte. Paulus war wirklich, also, wenn sich jemand was einbilden konnte, dann Paulus. Aber Paulus schreibt genau das Gegenteil. Schaut mal in Römer 14 und dort Vers 1. Da heißt es: "Neben den Schwachen im Glauben an ohne über Gewissensfragen zu streiten." Paulus weiß es, weil man über manche Dinge streiten könnte und einer hat vielleicht recht und der andere ist noch ein bisschen schwach im Glauben. Aber Paulus sagt: Anstatt zu streiten, nebeneinander. Vers 10: "Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder?" Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen. Ja, der Johannes hatte diesen anderen Mann verachtet. "Du darfst nicht im Namen Jesu predigen." Was sagt uns hier? Wenn wir andere richten, dann verachten wir sie auch. Als würden wir vielleicht so denken: Ja, aber wenn ich sage, du willst so zu sagen, böse oder oder das darfst du nicht. Oder ich spreche ein Urteil über dich, dann erhebe ich mich selbst. Und übrigens, wenn Menschen auch in der Gemeinde andere richten, also ich rede davon, dass man so übernahmen, dann muss im Geiste was anderes sein. Wenn man einen Menschen richtet, das ist immer ein Zeichen dafür, dass der, der richtet, sich selbst erhöht. Eigentlich und selbst ein Problem mit dieser ganzen Sache hat. Schaut mal Vers 13, Römer 14, Vers 13: "Darum lasst uns nicht mehr einander richten, sondern richtet vielmehr, dass dem Bruder wieder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird." Er stellt euch mal vor, wenn jeder in der Gemeinde, der ist in jeder Gemeinde, sich jeder die Frage stellen kann: Wie kann ich meinem Bruder, meiner Schwester den Weg zum Himmel so einfach wie möglich machen? Wie kann ich einen anderen helfen, dass er möglichst keinen Anstoß bekommt? Wenn alle so denken würden, es gibt viel weniger Streit und viel mehr Himmel auf Erden und Jesus könnte viel besser durch seine Gemeinde wirken.
[15:48] Das ist Paulus. Sagt, schaut mal ein Vers 14: "Ich weiß, mit überzeugt in dem Herrn Jesus, dass nichts an sich und für sich unrein ist, sondern ist nur für den, für den Unreinen etwas für unrein hält." Wenn aber dein Bruder um einer Speise willen betrübt wird, so wandelt du nicht mehr gemäß der Liebe. Verdirb mit einer Speise nicht denjenigen, für den Christus gestorben ist. Also, Paulus sagt, es gibt Fragen, dann lohnt es sich nicht zu streiten, weil wenn wir streiten, uns selbst erhöhen, dann wird jemand verloren gehen. Und noch Vers 21: "Es ist gut, wenn du kein Fleisch isst und kein Wein trinkst, noch sonst etwas tust, woran dein Bruder Anstoß oder Ärgernis nehmen oder schwach werden könnte." Und dann sagt er sogar in Kapitel 15 und dort Vers 1: "Wir aber, die Starken, haben die Pflicht, die Gebrechen der Schwachen zu tragen und nicht gefallen an uns selbst sagen könnte." Sehen diesen Unterschied: Entweder trage ich die Schwachen, oder ich habe gefallen an mir selbst. Das ist das Problem. Wenn wir an uns selbst gefallen haben, dann sehen wir die Probleme der anderen eher als unsere eigenen Probleme. Weil, wenn ich selbst an dir gefallen habe, dann sehe ich nicht so seine Probleme. Denn wenn ich meine Probleme sehe, habe ich nicht so viel gefallen an mir. Und das ist also sozusagen ein direkter Kreislauf.
[17:06] Sozusagen. Paulus hat sich immer mit den Schwachen identifiziert. Man, erster Korinther 9 und dort Vers 22. Erster Korinther 9 und dort 22. Da sagt Paulus: "Dem Schwachen bin ich ein Schwacher, gewonnen, erst unter 9, Vers 22. Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit die Schwachen gewinnen. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette." Paulus hat verstanden, was Jesus hier sagen will.
[17:39] Da sehen wir gleich sehen, denn das Ziel im christlichen Leben ist niemals, recht zu haben. Das Ziel ist niemals, recht zu haben. Das Ziel ist, andere zu retten. Um andere zu retten, brauchen wir Wahrheit. Ohne Wahrheit kann man niemanden retten. Nur die Wahrheit führt zum Heilen. Aber es ist ein Unterschied, ob ich über die Wahrheit rede, um jemanden zu retten. Dann überlege ich mir ganz genau, was ich sage und wie ich sage und wann ich sage und in welcher Reihenfolge ich sage. Oder ob ich die Wahrheit sage, weil ich recht haben will. Dann sage ich alles auf einmal und auf eine Art und Weise, die den anderen abschreckt, weil ich habe hier recht. Und das ist das Problem, dass wir oft haben, dass wir nicht verstehen, dass man Wahrheit auf zwei verschiedene Arten und Weisen benutzen kann. Man kann Wahrheit benutzen, um andere zu retten. Man kann Wahrheit benutzen, um recht zu haben. Und Paulus, und davor die, die ganze, wie wir uns davor warnt, dass wir recht haben wollen. Wenn Gott recht haben wollte, hätte er gar nicht seinen Sohn gesandt. Er war die ganze Zeit im Recht, aber Gott hat nicht gedacht: Wie kann ich nur beweisen, dass ich recht habe? Er wollte uns retten und hat damit sogar viel auf sich genommen, um uns zu retten. Das ist die Geisteshaltung, die Jesus seinen Jüngern und uns beibringen möchte.
[19:00] Schon einmal den Galater 6 Vers 1. Es geht ja nicht nur um die Schwachen, die jetzt einfach, ich sag mal, ein bisschen ungebildet sind oder unerfahren sind, sondern auch die, die schwach sind, weil sie vielleicht öfter Fehler machen, die schwach sind, weil sie in Sünde gefallen sind und die sich gegen die sich irren, die eine falsche Idee haben oder so was. Sollen wir mit denen machen? Sollen wir uns über die erheben, die nicht so denken wie wir? Ich denke, wenn wir ganz ehrlich sind, Kapitel 6 Vers 1, dann wird ganz ehrlich sind, haben wir alle schon in unserem Leben gedacht, dass unser Glaube besser ist als der von einander. Das haben wir wahrscheinlich alle schon damit zu kämpfen gehabt. Und Paulus sagt: Erzieherin glatte sechs, Vers 1: "Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde." Was sollen wir tun? Was aber tun, wenn wir sehen, dass jemand sündigt, jemand einen Fehler macht? Helfen? Ja, wie soll ich einfach zugucken und sagen: Na ja, soll doch jeder sehen, das zeigen? Ja, wie soll nicht an sich egal sein? Wir sollen die Sünde nicht ignorieren. Aber wie sollen sie nicht einfach nur sozusagen exponiert tadeln, ohne zu helfen? Er sagt, was damit tun? Helfen. Er sagt, was damit tun? Über so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Man erkennt geistliche Menschen daran, sie versuchen, sondern das ewige Leben zu erklären hat, dass sie versuchen, Irrende zu Jesus zu bringen und gibt dabei acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst. Ja, das ist also, weil die Gefahr da ist, dass man auch, wenn man mit Menschen zu tun hat, die in sich in Irrtum befinden, dass man sich leicht selbst erhöht. Ja, das kann passieren. Deswegen pass auf.
[20:46] Und jetzt ist es interessant, was Jesus hier in Matthäus 18 sagt, etwas, was die Jünger wahrscheinlich sehr verwundert hat. In Matthäus 18 Vers 10 haben wir gesehen, was das Besondere an diesen Kleinen ist, diesen Schwachen, auf die die Jünger herabgesehen haben, weil sie dachten: Wir sind Posten, wir sind die Elite in der Gemeinde. Und jeden Tag, schaut mal, wisst ihr eigentlich, wer diese Kleinen bewacht? Schaut mal, was in Vers 10 steht. Genau, ihre Engel. Aber wenn ich das in das Panel, welche Engel bewachen die? Schwarze Engel? Genau. Aber wenn ich die Engel im Himmel.
[21:23] Okay, er genauso, sie haben englisch. Sprachen am Engel. Okay, so und die Engel kommen aus dem Himmel. Kann man noch genauer sagen, welche Engel das sind, die Worte Gott geschaffen hat? Du bist bestimmt er, also die, die nahe bei Gott sind, die ihn sehen, dass ein ganzes Land. Die Idee, und zwar schaut mal mit mir, dass wir ein Finger hier in Esther.
[21:44] dass wir ein Finger hier in Esther Kapitel 1 Vers 14. Kapitel 1 Vers 14. Im Buch Esther wird ja eine Geschichte erzählt, jetzt für unsere Zwecke nicht so entscheidend, aber da geht es um den König von Persien, den Ahasveros, der ist wohl König Xerxes gewesen, aller Wahrscheinlichkeit nach. Und schaut mal, was dort steht, ist ein Detail hier in Vers 14.
[22:11] Schaut man, Vers 14 heißt es in Esther 1, Vers 14: "Und ihm zunächst saßen erschien Aschetas, Muttertag, Meeres Macht, Sene und Macher, die sieben Fürsten der Perser, die das Angesicht des Königs sahen und die ersten Stellen im Königreich einnahmen." Da heißt es also, dass die sieben Fürsten, die sieben größten Fürsten der Meder und Perser, dass die das Angesicht des Königs gesehen haben. Übrigens, wisst ihr, was sieben waren?
[22:48] Sieben waren, müsst ihr nicht wissen, da war das Zentrum, es gab sieben solche Fürsten. Das hängt damit zusammen, als Darius der Erste, das ist der Darius II. erlassen, es in Esser gegeben hat, als der sich an die Macht geputscht, als zu diesem Fall Sions mehr, dass aus dem Weg geräumt hat, da waren es sieben Verschwörer, und Darius war einer von denen, ja. Und dann hat man sozusagen dann nach dieser Verschwörung, als Darius König wird, dieses Amt oder diese Institution geschaffen, die sieben Weisen von von Persien. Und das kann man der Geschichte nachweisen, und es hat wirklich so gegeben.
[23:21] Und hier geht die Berichterstattung, warum also durften nicht alle Personen König sehen? Also, warum heißt es, dass sie das Angesicht des Königs sehen durften? Konnte sich jeder Perser einfach, wenn er Lust hatte, zum König gehen und sagen: "Hey, ich hab was zu sagen." Selbst die Königin Esther durfte nicht. Ja, die musste sie, also es war eine heikle Sache. Ja, man durfte den König nicht einfach so persönlich da belästigen.
[23:55] Das heißt, das Angesicht des Königs zu sehen, war die höchste Ehre, die es gab. Nur einem besonderen Kreis von besonders mächtigen Fürsten vorbehalten, denn der König war für die allermeisten unsichtbar. Das war die Idee. Man konnte den König wirklich nicht sehen, der war in seinem Palast eingeschlossen, der war buchstäblich unsichtbar, so zu sagen.
[24:17] Und das ist jetzt die Idee. Jesus sagt: "Wisst ihr, dass die Engel von diesen kleinen sind? Die Engel, die im Himmel das Gesicht Gottes sehen." Was er damit sagen will, das sind die stärksten und größten Engel. Ein Engel wird immer stark und immer größer als wir sind, immer stärker und größer als wir.
[24:35] Ich glaube, was er aber sagen möchte, ist, ob ihr es glaubt oder nicht, die allergrößten Engel, ja, wenn man im Himmel so zusammenkommt, und all die Millionen und Milliarden Engel zusammenkommen, da gibt es ja auch, es gibt ja über Engel sozusagen, also Engel, die andere Engel anführen, Generäle, so zu sagen. Gabriel ist der höchste. Gibt es offensichtlich einige, die besonders, also besonders hohe Position haben.
[24:55] Und wenn sozusagen Gott verteilt, welche Engel beschützen welchen Menschen, ist nicht so, dass Gott sagt: "Hier ist der Generalkonferenz-Präsident und hier sind evangelisch so und so, und hier sind die besonders gebildeten Theologen, die brauchen wichtige Engel." Wem sendet er die größten Engel, die stärksten Engel, die die besonders nahe beim sind?
[25:17] Erst mal drüber nachgedacht, dass der Bruder oder die Schwester, auf denen du vielleicht manchmal so ein bisschen draußen sagst: "Na ja, fast immer so denkt er sich benimmt, dass der so viele Probleme hat, dass Gott ihm einen stärkeren Engel an die Seite stellt als die selbst?" Also, immerhin schloss auch einen starken in der es keine Vorgabe.
[25:39] Ich bin damit deutlich machen, dieses macht deutlich, so wie ihr denkt, so denkt Gott nicht. Die Schwachen brauchen den Arzt, nicht die Starken. Und je schwächer das... das... das stärker muss der Arzt sein, sozusagen, der Helfer. Ist so logisch. Die die und schlechten sind, haben die stärksten Helfer.
[26:02] Und schaut mal, was ist die Aufgabe der der Menge? Was sagt uns Hebräer 1? Verkürzt, könnte vielleicht auch so, müssen wir nicht hingehen, aber Hebräer 1 Vers 14 steht: "Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um der Willen, welche das Heil werben soll?"
[26:28] Die Engel sind ausgeladen, gesandt, um zu dienen. Ist interessant, oder? Hier ist also Johannes, Apostel von Jesus, und da ist ein Engel Gottes, und beide sehen diesen fremden Mann, der Dämonen austreibt im Namen Jesu. Der ist vielleicht noch nicht so weit, wie er sein sollte. Er, Johannes, denkt sich: "Meine Güte, das darf er nicht! Ich muss dem Rede-Verbot erteilen, ich muss ihn beschränken."
[26:57] Der Engel Gottes, der viel weiter und viel stärker ist als Johannes, sagt: "Ich will ihm helfen." Und Jesus sagt, dass und und seitlich zu machen, wenn wir wirklich eine hohe Position haben wollen. Denn was er hier beschreibt, wenn das die Wehr sind, also diese Engel, es sind die Engel, die die höchste Position, ein Engel, und wenn sie am Thron Gottes stehen, dann haben sie die höchste Position.
[27:25] Wo also, wie nennt man das wohl? Gott seinen Thron hat im Allerheiligsten. Also, wenn man einen Thron hat, dann ist man was? Ein König. Also hat Gott ein Königreich. Wer sind die höchsten im Reich Gottes? Genau diese Engel, die um ihn stimmen. Das sind die höchsten im Reich Gottes.
[27:47] Ja, was war die Frage des Jungen? Wer ist der höchste? Wer ist der größte? Ja, das ist der größte. Johannes, ich bin der größte. Ich bin der größte. Star zu wissen, ihre die größten sind. Die größten sind so groß, wie sieht ihr nicht mal die größten?
[28:04] Kümmern sich die ganze Zeit um dieses kleine Kind, dass sie nichts zustößt, dass die größten verschiebt damit zeitlich die Perspektive. Sie haben sich die Frage gestellt: "Was ist der größte?" Hier kommen die Antwort: "Die größten im Himmel dienen den kleinsten. Die größten in der Gemeinde sind die, den kleinsten helfen." Das ist die Idee.
[28:28] Und jetzt erklärt er das noch weiter. In Matthäus Kapitel 8, sind in Matthäus Kapitel 18 und dort geht Vers 11. Jetzt kommt ein "denn", denn da heißt es nämlich jetzt in Vers 11: "Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorene zu retten." Wenn er denn steht, ist es immer die Begründung für das, was vorher gestanden hat.
[28:59] Oder wir sind, der Sohn des Menschen. Aber so eines Menschen hat Jesus nicht erfunden. Woher kommt dieser Titel, Sohn des Menschen?
[29:15] Von Daniel. Und wo dort in Daniel heißt: "Irgendjemand Sohnes mehr." Also, wo steht dort jemand? Oder wo in Daniel 7 und wer ist dort der Sohn des Menschen? Jesus. Ich weiß, aber was macht er so? Das, worum geht es dann am 7? Das ist so die Idee.
[29:38] Internet sind also allgemeine Daniel 7. Worum geht es in 7? Ja, auch. Also, wenn man jemand Daniel 7 in einem Satz zusammenfassen würde, worum geht's dann?
[29:49] [Musik] Packen sieben Löwen und ein bekannter oder ein schreckliches Tier. Worum geht's? Dieser Stand wird es dann in zwei, aber es ist so ähnlich wie ein Standbild. Es geht um Tiere, die Tiere stehen für Weltreiche. Weltreiche: Babylon, Medo-Persien, Griechenland.
[30:13] Und was passiert in den Weltreichen? Eins kommt auf das andere. Was ist ihr Ziel? Was wollen diese Weltreiche? Wir wollen die Welt beherrschen. Oder da kommt die Perser und sagen: "Wir wollen die Welt erobern." Haben die Griechen und sagen: "Wir wollen die Welt erobern." Und dann kommen die Römer und sagen: "Wir wollen die Welt erobern."
[30:27] Und da kommt nach dem, nach dem, nach dem römischen Reich kommt das kleine Horn, ist die Welt kontrollieren möchte. Das heißt, die Idee in Daniel 7 ist: Wer regiert die Welt? Und wer hat die Herrschaft über diese Welt? Und ein Reich nach dem anderen fällt.
[30:49] Und dann hast du richtig gesagt, sie Daniel in Daniel 7, ein Gericht im Himmel. Gericht. Setzte sich der Alte an Tagen, setzt sich auf den Thron. Und dann kommt jemand zu dem Alten an Tagen im himmlischen Gericht. Wer ist das? Der Sohn des Menschen. Ein Mensch. Und was erhält der Mensch dort?
[31:18] Was erhält der Sohn des Menschen dort? Ja, gerichtet. Schaut mal in der 7, das muss uns gut vor Augen sein. In Daniel 7, was wird dort mit dem Sohn des Menschen getan? Was passiert mit den... in der 7? Also, wir haben die ganzen Weltreiche, da kommt das kleine Horn, da kommt das Gericht, und dann den Handel.
[31:41] Daniel 7 Vers 13 und 14 heißt es: "Ich sah in den Nachtgeschichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen." Okay, jetzt weiter. "Und gelangte bis zu den Hochbetagten und wurde vor ihm gemacht." Und ihm wurde was verliehen? Herrschaft, Ehre und Königreich.
[32:05] Also, Babylon hat ein Königreich, Medo-Persien hat ein Königreich, in Griechenland hat ein Königreich, Rom hat ein Königreich. Ist eine Horn war ein König. Und jetzt kommt der Menschensohn. Aber was ist an dem Menschensohn anders als an Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom?
[32:20] Was ist an dem an, dass hier, was ist an seinem Königreich, an das genau alle Völker, Stämme und Sprachen, die haben alle Völker, Stämme und Sprachen, Babylon gedient? Nein, ist die Indianer wusste nichts von den. Haben alle Stimmen, Sprachen dem jedoch besser gedient, den Römern, den Römern selbst.
[32:42] Die Papst du mich, aber es gibt einen König, der wird weltweit regieren und zwar wie lange? Ewig. Nicht wie Babylon 70 Jahre, oder Mitte-Persien 200 Jahre, oder Griechenland 200 Jahre, oder Rom irgendwas bei 600 Jahren, sondern bis in alle Ewigkeit.
[33:04] Mit anderen Worten, diese so, also vom von der Perspektive aus Daniel 7 ist dieser Sohn des Menschen die absolute Verkörperung von Macht. Das ist der König der Könige. Das ist die Idee eines Menschen in den Sieben ist der Superkönig, der König, der über alles regiert und zwar für alle Zeiten.
[33:28] Das, was Nebukadnezar nicht geschafft hat, und das, was Alexander der Große nicht geschafft hat, und was für uns nicht geschafft hat, und was Augustus nicht geschafft hat, und was die Päpste nicht geschafft haben, was Napoleon nicht geschafft hat, was niemand jemals geschafft hat, schafft der hat sozusagen die absolute Machtfülle über alles für immer.
[33:49] Man kann sich keinen größeren König vorstellen als den Sohn des Menschen in Daniel 7. Jetzt ist auch klar, warum die Israeliten so sehr erpicht waren auf den Sohn des Menschen. Gedacht: "Wenn der kommt, werden wir Weltmacht." Und Jesus hat schon gesagt: "Okay, die obersten Engel, die ihnen den kleinen Kindern..."
[34:10] Aber es gibt noch einen, der über den obersten Engel steht. Einer, der noch mächtiger ist als Gabriel und die anderen großen Engel, die jetzt im Kleinen dienen. Wer ist es, der ganz oben steht? Wer ist der größte im Reich Gottes?
[34:23] Es ist der Sohn des Menschen. Und jetzt, und Jesus kann damit Autorität sprechen, denn er ist es doch am schönsten. Und er sagt: "Ich bin der größte." Und was mache ich? "Ich bin gekommen, um zu retten, was verloren ist."
[34:42] Wenn der absolut mächtigste König aller Zeiten sagt: "Genau darum geht es in meinem Königreich", ist die ganze Idee von "erster, größter" total absurd. Absolut absurd. Und das ist, was er hier, das ist, was er hier sagen will.
[35:03] Schauen wir noch ganz kurz in Johannes 3 Vers 17. Wir sind gleich am Ende angelangt. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf ist nächstes Mal. Machen sagt immer so schnell, aber es gibt so viel zu sagen. Johannes 3:17.
[35:35] Wenn es irgendjemand geben könnte, der berechtigt wäre zu richten, denn Jesus wird ja auch am Ende richten, weil er dazu berechtigt ist. Aber er kam nicht in die Welt, uns zu richten, obwohl er der Richter ist. Wie viel weniger sollten dann wir andere richten, in Gottes Gemeinde oder darüber hinaus? Er kam zu retten.
[35:55] Schon noch ein Vers in Matthäus Kapitel 9 Vers 12 und 13. Kein ganz einfaches Prinzip, aber für uns noch mal so schwer zu verstehen, dass, wenn wir Gott in unserem Herzen haben, braucht er uns, um andere zu erreichen. Nicht, damit wir unter unsersgleichen uns gegenseitig immer erzählen, wie toll wir alles schon erkannt haben.
[36:41] Die Schwachen brauchen einen Arzt. Und das hat Jesus gewusst. Deswegen kam er auf die Welt. Die Starken brauchen keinen Arzt. Und deswegen sagte er: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer."
[37:00] Warum? Was haben die Pharisäer gedacht? Was um die Pharisäer gedacht, wenn sie nur alle Opfer richtig machen, so wie es vorgeschrieben steht, dass Gott zufrieden ist? Sagt: "Ich will das gar nicht. So was ich will, ist, dass er den Schwachen helfen." Daran besteht das Reich Gottes.
[37:16] Ich glaube, was wir daraus lernen, ich und wir alle, die wir jetzt hier zuhören und zuschauen, was wir lernen müssen, ist, dass wir entwickeln einen Blick dafür, wer schwach ist, und dass wir da nichts sagen, der schwach, weil die hat diese Sünde zu einem Leben. Zum Glück hab ich dir nicht, so wie der Pharisäer.
[37:37] Das ist ein Mensch. Hier ist jemand. Vielleicht kann ich dir helfen. Er betet. Ich spreche mit ihnen. Ich versuche zu helfen. Versucht seinen Freund zu sein, um ihn Schritt für Schritt näher zu Jesus zu bringen, in seiner Gemeinde. Kann kein Streit ausbrechen.
[37:53] Und das ist das, was die Jünger, ich meine, haben schon vieles erlebt, aber es war noch nicht so richtig durchgedrungen. Und ich vermute mal auch, wir haben viel, wird Jesus erlebt, aber es ist manchmal nicht wirklich durchgedrungen. Sonst muss Jesus uns das sehr klar und deutlich erklären.
[38:09] Noch ein letzter Vers in Matthäus 10 und dort Vers 16. Es war ja nicht so, dass die Jünger das noch nie gehört haben. Ja, Jesus wiederholt seine Lektion, er vertieft sie. In Matthäus 10 und dort Vers 16 heißt es: Matthäus 10:16. "Siehe, ich sende euch wie mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und die Tauben."
[38:36] Eine Entschuldigung, Vers 16 ist auch ein toller Vers, aber ich wollte 56 lesen. Mit euch, Entschuldigung. Da heißt nämlich: "Geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel." Er hatte schon damals gesagt: "Geht zu den Verlorenen." Das ist der neue Auftrag. Und unser Auftrag heute ist es, uns um sie zu kümmern, die schwach sind, die verloren sind.
[39:02] Lohnt sich vielleicht mal ein Morgen darüber nachzudenken: "Herr, gibt es heute jemand in meinem Leben, und auch heute schon über jeden Tag, der des schwachen, dem ich helfen kann?" Das ist Gottes allerletzte Fest in erster Timotheus 1. Erste Timotheus Kapitel 1 und dort Vers 15.
[39:33] Paulus hatte das verstanden. Jetzt wissen sie auch, warum Paulus sich nicht selbst erhöht hat. Schaut mal hier. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der erste, der größte bin.
[39:54] Da hatte Paulus kein Problem, der Selbsterhöhung hier in diesen Stellen, weil er wusste, wie tief er selbst gefallen war. Wenn wir uns bewusst machen, wie groß Sünde ist und wie groß Gottes Liebe ist, dass er mir, Christopher, vergeben hat, dann ist es viel schwerer, sich selbst zu erhöhen.
[40:15] Dass man sich bewusst macht, wie tief man gefallen ist. Und ich glaube, deswegen empfiehlt unsere allen weiter, dass er jeden Tag über das Kreuz Jesu nachdenken, über das, was Jesus für uns getan hat. Nicht, weil wir das vorher noch nie gemacht haben, sondern weil wir, wenn wir auf das Kreuz schauen, wir sehen, wer wir wirklich sind und wie sehr wir Jesus brauchen.
[40:36] Und dass das beste Gegenmittel gegen Stolz und Egoismus haben uns vorgenommen, dass wir darauf achten, wo wir anderen Staaten helfen können. Und so wie Paulus sagen, wenn dankbar, dass Jesus für mich in die Welt gekommen ist, weil ich selbst ein Steuersünder bin. Und was ich mit Jesus erlebt habe, das wünsche ich an dann auch.
[40:57] Und deswegen möchte ich sie stärken und für sie da sein und auch gemeinsam die Kinder und beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir danke sagen, dass du durch deine Worte entspricht und dass wir uns gut verstehen können. Danke, dass du uns gezeigt hast, dass die stärksten und größten in seinem Reich genau das tun, dass wir oft für unwichtig halten, nämlich die Schwachen zu stärken und für sie da zu sein.
[41:32] Herr, oft ist unser Denken so sehr durch die Welt verdreht, dass wir manchmal Mühe haben zu verstehen, wie eigentlich dein Reich wirklich funktioniert. Aber wenn wir auf dich schauen und von dir lernen, dann verstehen wir es. Und Herr, darum bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du in unserem Herzen die Prioritäten wieder richtig ordnest, dass sie verstehen, dass wir keinen höheren Platz erreichen können als am Kreuz von Golgatha.
[42:06] Und keine höhere Position, kein höheres Amt, keine größere Macht haben können, als einen schwachen Sünder zu dazu führen, dass das allerhöchste, was man überhaupt tun kann. Und danke, dass du diese Aufgabe jedem einzelnen von uns gibst. Danken wir im Namen Jesu. Amen.
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