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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ von Christopher Kramp wird das Gleichnis vom verlorenen Schaf aus Matthäus 18 beleuchtet. Es geht darum, wie wertvoll jeder Mensch in Gottes Augen ist und warum Jesus kam, um die Verlorenen zu retten. Die Ausführungen ziehen Parallelen zu biblischen Texten wie Jesaja 53 und Psalm 119, um die Tiefe von Gottes Liebe und seinem Suchen nach jedem Einzelnen zu verdeutlichen.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:34] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Heute mit einem kurzen Gleichnis, aber das weltberühmt ist und uns eine ganze Menge zu sagen hat. Wir sind immer noch in der Rede von Jesus zu seinen Jüngern über die Frage, wer ist der Größte. Und in diesem Zusammenhang hat Jesus ein bekanntes, ein wirklich bekanntes Gleichnis gesagt, von dem wir einiges lernen können. Und bevor wir das jetzt im Einzelnen tun, wollen wir gemeinsam niederknien für den Anfangsgebet und dazu lade ich euch ein.

[1:18] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns die Wahrheit auf so viele verschiedene, schöne und einprägsame Arten und Weisen in der Bibel präsentiert und auch in der Natur. Dass du so kreativ bist und um uns immer wieder die wichtigen Dinge deutlich zu machen. Und Herr, wir möchten dich bitten, wir jetzt das Gleichnis vom verlorenen Schaf uns anschauen, dass du zu unseren Herzen sprichst und dass wir es so verstehen, als würde Jesus hier buchstäblich als Person bei uns sein, so wie er damals den Jüngern erklärt hat. Wir möchten verstehen, was in deinem Herzen ist, lieber Vater, damit das, was in deinem Herzen ist, diese Liebe auch in unser Herz hineinkommt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:14] Schlagt mit mir auf Matthäus Kapitel 18. Vielleicht erinnern wir uns ganz kurz daran, dass wir das letzte Mal gesehen haben, wir haben ja den großen Rahmen. Jesus redet mit seinen Jüngern über diese Frage, die sie auf dem Weg nach Jerusalem um diskutiert haben: Wer ist der Größte? Na, wer wird jetzt, wenn sie nach Jerusalem gehen, dort vielleicht den Ministerposten für das Außenministerium... Und das endete, dass der Begriff. Und Jesus hat ihnen sehr deutlich machen müssen, dass das ein völlig falsches Denken ist. Ihr erinnert euch daran, wie wir gesehen haben, dass Jesus ein kleines Kind in die Mitte ruft und sagt: Nicht wahr, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen. Er sagt, dieses Prinzip, nachdem ihr gerade lebt, wer ist der Größte, wird nicht dazu führen, dass ihr eine hohe Position im Reich Gottes habt, sondern gar nicht hineinkommt. Und ihr könnt euch dann wissen, Prinzip war das eigentlich dieses "Wer ist der Größte?" höher, höher. Und wir haben gesehen, was sagt, dass Jesus vor seinen Augen sich erinnert hat an diese Szenen im Himmel, damals als Luzifer sich so erhöhte. Und dann hat er sehr deutliche Worte gesprochen. Ja, ihr erinnert euch daran, wir davon gesprochen hat, dass es besser ist, dass man sich eine Hand abhackt, ein Auge aussticht, um das Leben zu retten, als Symbol dafür, dass es wichtig ist, das, was uns zur Sünde verführt, aus dem Leben wirklich herausreißen zu lassen und dafür zu kämpfen, dass man nicht diesen Dingen erliegt. Und das letzte Mal haben wir gesehen, dass Jesus sich auch wünscht, das haben wir auch darüber gesprochen, dass wir gesalzen sind, gesalzen mit dem Feuer seiner Liebe als Symbol dafür, dass wir nicht nur ab und zu ihn lieb haben, sondern in seiner Liebe bleiben. Ja, dass wir und auch in der Liebe untereinander bleiben. Nur wenn wir beständig nett zu uns sind und beständig freundlich und geschwisterlich uns behandeln, dann ist wirklich ein Beweis für die Gegenwart des Heiligen Geistes gegeben.

[4:18] Und letzte Mal haben wir uns die Verse 10 und 11 in Matthäus 18 angeschaut. Hört euch noch daran erinnern, was in Matthäus 18, Vers 10 und 11 gelernt haben? Was war da so der wichtige Punkt, den wir gemacht haben?

[4:55] Genau. Wir haben ja die Frage der Jünger war ja: Wer ist der Höchste im Reich Gottes? Und dann sagt Jesus: Schaut mal. Wisst ihr, wer also die Engel, die das Angesicht Gottes sehen? Mit anderen Worten, seine Formulierung für das sind die allerhöchsten Engel, die direkt am Thron Gottes stehen, dass die höchste Position, die man als geschaffenes Wesen überhaupt erreichen kann. Was machen die? Die diskutieren nicht darüber, wer kann noch höher steigen, sondern die sind ausgerechnet für die Ärmsten und Schwächsten und Kleinsten da. Da ist genau diese Idee. Wenn wir die höchste Position im Reich Gottes haben wollen, sollten wir uns um die Schwächsten kümmern. Die, die sich um die Schwächsten kümmern, haben die höchste Position im Reich Gottes. Und dann geht sogar noch einen Schritt weiter. In Vers 11 sagt er: "Denn sogar der Sohn des Menschen..." Erinnert euch daran, der Sohn des Menschen ist ein Begriff, der eigentlich was bezeichnet oder wen bezeichnet? Genau. Ich Jesus, aber im Kontext des Alten Testamentes ist der Sohn des Menschen wäre besser so, dass Menschen im Alten Testament. Wenn dadurch daran seien ein Titel für wen? Wen? Aber jetzt glaube ich angeschaut oder in einer ganz berühmten Prophezeiung wird ein Sohn des Menschen erwähnt. Wer ist das? Also klar ist, dass Jesus, aber ich wusste damals noch nicht Jesus, in welchem Kontext wird der Sohn des Menschen erwähnt? In Daniel 7, genau. Und dort ist der Sohn des Menschen also, wofür ist er bekannt? Dort in Daniel 7, wird zu dem gebrachte uralte im himmlischen Gericht. Und was wird ihnen dann gegeben? Bei dem, der uralte...

[6:46] Genau, er wird der Weltherrscher. Der Sohn des Menschen, Daniel 7, ist der, der die ganze Welt regiert und zwar für wie lange? Für ewig. Haben doch das ist seine Zeit. Mit Opern sind jetzt eine Zeit, Griechenland seine Zeit, Rom hat seine Zeit, das Papsttum seine Zeit. Aber dann der Sohn des Menschen, ihm wird das Königtum gegeben und zwar für von Ewigkeit zu Ewigkeit. Alle Nationen, Völker, Stämme, Sprachen, alle dienen ihm. Mit anderen Worten, der Sohn des Menschen ist der absolut Mächtigste im Reich Gottes überhaupt. Ja, also das ist ja auch bedeutsam, dass Jesus sagt: "Ich bin das Menschensohn." Nur der Sohn des Menschen ist ganz anders als die Jünger gedacht haben und auch die Pharisäer gedacht haben. Haben gedacht, wenn der Sohn des Menschen kommt als der Weltherrscher, wird doch bestimmt mit Gewalt die Welt erobern. Oder das war die Überlegung, wie also, wie hat Persien die Welt erobert? Wie hat Babel die Welt erobert? Mit Krieg und Gewalt. Oder wir hatten jede Person etwas gemacht. Krieg und Gewalt, Alexander der Große, Krieg und Gewalt, die Römer, Krieg und Gewalt. Das Papsttum, ja, indirekt, nicht wer die anderen, aber auch Krieg und Gewalt. Die, die Juden haben gedacht, natürlich, der Sohn des Menschen, wenn die ganze Welt regiert, wird er natürlich mit Macht und Gewalt kommt. Armee und die Jünger haben gehofft, sie könnten einen hohen Posten haben. Und dies ist, sagt der Sohn des Menschen ist gekommen, um was zu tun?

[8:08] Tun. Schaut mal für self noch mal, dass wir jetzt die Brücke zu unserem Thema heute. Der Sohn des Menschen ist gekommen, um was zu tun? Und das Verlorene zu retten. Wird Jesus mit Macht und Herrlichkeit kommen? Mit allen, nicht mit menschlichen Armeen. Er wird kommen bei der Wiederkunft als König der Könige, als Herr der Herren, mit allen Milliarden Engeln. Herr, mit der Armee des Himmels. Erster hierher, der Herrscher. Aber er kam auf diese Erde nicht, um zu demonstrieren, wie stark und wie groß und wie mächtig er ist. Er kam auf diese Erde, sein primäres Ziel war nicht die Bösen zu vernichten. Sein primäres Ziel war die Verlorenen zu retten. Und nun, nachdem er alles getan hat, was Gott selbst tun kann, und dann einige, immer noch und viele leider unglaublich bleiben, erst dann kommt als König der Könige und Herr der Herren und holte seinen Heim. Also Jesus hat es ganz oben auf seiner Agenda: Verlorene zu retten. Ich möchte behaupten, man kann gar nicht Christ sein, wenn man nicht auch gerne Verlorene retten wollte. Wer kein Interesse an Verlorenen hat, der denkt ganz im Gegensatz zu Jesus. Wenn man mit Jesus lebt, wird man irgendwann anfangen, auch seine Gedanken zu denken, das zu wollen, was er will. Jesus will Verlorene retten. Und das illustriert jetzt also dieser Punkt ist ihm so wichtig. Er geht ja immer wieder von verschiedenen Seiten dieses Problem an, dass die Jünger haben, dass er jetzt ein Gleichnis erwähnt. Warum erzählt dieses Gleichnis? Haben wir glaube ich vor einigen Jahren mal studiert. Warum erzählt dieses Gleichnis? Was ist der Sinn und Zweck von Gleichnissen? Warum erzählt jemand ein Gleichnis?

[9:59] Und verständlich zu machen. Genau. Deswegen erzählen wir Kindergeschichten. Ja, die Kindergeschichten sollen eine abstrakte Sache praktisch machen, einfach verständlich, aus dem Leben gegriffen. Und so sind auch die Gleichnisse von Jesus. Ja, sie erklären tiefe Gedanken mit Hilfe von Brot und Samenkörnern und Fischen und Netzen und Dingen, die die Menschen im Leben kann. Also, wer mag mal lesen? Wir können das ganze Gleichnis als komplett lesen. Matthäus 18, Vers 12 bis 14. Wenn man das mal komplett lesen.

[11:04] Genau. Als ihr seht, das ganze Gleichnis, so wie es formuliert ist, bezieht sich auf die Geschichte der Vor. Oder könnt ihr sehen, das Gleichnis ist sozusagen im Kontext dieser Rede, dass die Kleinen, dass man auf sie achten soll, dass man sie nicht wegtreiben soll, dass man sie nicht zur Sünde verführen soll, dass man sich nicht über sie erheben sollte, nicht verachten soll. Die Engel beschützen die Kleinen, die größten Engel. Gott selbst hat ein Interesse an den Kleinen. Und das ist jetzt genau erklärt in diesem Gleichnis. Schaut das mal genauer an. Wie geht das los? Dieses Gleichnis in Vers 12.

[11:33] Interessant, wie geht's los? Genau, was meint, was meint ihr? Warum fängt Jesus mit diesem Gleichnis an? Was meint ihr, was man ihr? Was soll das ausdrücken, wenn jemand sagt: "Was, was meinst du dazu?" Dann ist es nicht einfach nur, ich will dir was von oben herab sagen, sondern ich frage, also, wie denkst du darüber? Was denkt gern an? Was meinst du dazu? Was meint ihr? Was, was meint ihr, was, was meint ihr, wird heute, wenn Jesus sagt: "Was war in dem, was steckt da noch so drin?"

[12:25] Vielleicht als in dieser Frage, genau, dass sie sich Gedanken machen, das überlegen, ja, was meinen gar nichts dazu. Ich glaube, was da auch darin steckt, ist, dass Jesus etwas sagt, von dem er weiß, dass auch die Jünger zustimmen werden. Oder so ein bisschen wie: Denkt ihr nicht auch, dass es so ist? Was meint ihr? Also Jesus wird uns erklären, dieses Reich Gottes ist und sagt: Okay, was denkt ihr, was würde wohl ein Hirte machen, wenn sein Schaf, ja, was meint ihr, was denkst du? Ja, ganz interessant auch in der Gesprächsführung. Wir wollen da von Jesus lernen, dass man sozusagen versucht, nicht nur Dinge zu erklären, sondern auch versucht, sie so zu erklären, dass der andere sagt: Ja, so verstehen, dass auch er, das würde ich auch so sehen.

[13:08] Jetzt such dir eine Geschichte, wo er weiß, da würden Jünger auf zustimmend. Ein Hirte muss seine verlorene Schaf suchen, oder ist eine Aufgabe. Und dadurch kann hier jetzt einen Gedanken daran binden. Was meint ihr? Hatte Jesus schon mal irgendwo diese Idee von einem verlorenen Schaf thematisiert? Dieses Bild von einem verlorenen Schaf? Und wenn ja, wo? Und schafft es irgendwie verloren geht, hat sie Jesus schon mal über sowas gesprochen? Und wenn ja, wo?

[13:51] In Lukas 15. Über Lukas 15 ist noch chronologisch in der Zukunft. Das kommt erst noch. Er hat dieses Gleichnis später noch mal verwendet. Ja, das kommt später noch. Also, das stimmt, aber hier wird jetzt das Gleichnis vom verlorenen Schaf so in der Form als erstes Mal erzählt. Aber es gibt eine andere Geschichte, wo es ist zwar nicht das Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählt, aber in einem anderen Zusammenhang auch von einem Schaf spricht, das verloren geht.

[14:14] Doppel mit mir Matthäus 12. Lasst den Finger hier. Matthäus 18. Wir kommen immer wieder zurück in Matthäus 12 und dort Vers 11. Und da geht es um einen anderen Kontext. Da geht es um die Frage von Sabbat und was davon am Sabbat tun. Ja, oder stellt Jesus in der Synagoge den Menschen eine Frage, die sie fragen, denen davon im Sommer teilen. Ja, ist das erlaubt? Und dann sagte in Vers 11: "Er aber sprach zu ihnen: Matthäus 12, Vers 11. Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreift und heraushebt?" Okay, was ist der Punkt, den er damit machen möchte? Was will Jesus mit diesem Vers sagen?

[15:03] Keine, keine, keine hohe Theologie. Was will er sagen? Was ist der Punkt? Das ist die Anwendung schon. Genau, dass man andere Menschen, erstmal das mit dem Schaf, was wir mit diesem Schaf sagen, was, was lernen, bevor diese Schaf erstmal...

[15:23] Jeder würde helfen. Ja, es kann passieren, dass die Grube fällt. Genau. Dies ist selbstverständlich. Es ist so selbstverständlich, dass man einem Schaf hilft, das in die Grube gibt, dass Jesus sagen kann: Genauso, wie es selbstverständlich ist, dass man das tut. Deswegen hoffe ich auf dem Mann, ja, wenn das selbstverständlich wäre, wenn die Menschen gesagt hat: So ein Schaf, das kann auch nur mal einen Tag im Keller bleiben, hätte Jesus nicht verwendet. Er verwendet also etwas, was selbst für die Pharisäer und selbst für die Sadduzäer total selbstverständlich ist, wenn ein Schaf in den Brunnen fällt, mir das nicht 24 Stunden da verrecken, sondern holt es raus. Übrigens, das sagt uns auch etwas über das Schaf im Denken der Menschen damals. Wenn ein Pharisäer, der nicht bereit ist, einen Menschen zu helfen, am Sabbat, also ein, wenn ein Pharisäer, der sich darüber ärgert, wenn ein Mensch geheilt wird am Sabbat, wenn der sagt: Aber selbstverständlich würde ich ein Schaf aus der Zisterne holen. Das sagt euch das Wert des Schafes.

[16:32] Wäre toll. Selbst für einen Pharisäer war ein Schaf eine wertvolle Sache. Ja, also das ist deswegen wichtig, weil für uns jetzt Schafe nicht mehr so als seinen wir sind auf dem Bauernhof groß geworden oder so. Schafe haben jetzt für uns vielleicht nicht mehr den Bezug zu schaffen oder so. Ja, aber in der Zeit, mehr oder weniger, aber in der Zeit, in der Jesus hier lebt, war es offensichtlich für jeden ein Schaf ein wertvolles Tier. Niemand würde ein Schaf seinem eigenen Besitz in eine Grube fallen sehen und dann einfach daran vorbeigehen. Er würde selbstverständlich das Schaf heraus holen. Und diese Selbstverständlichkeit, mit der man nach einem Schaf sucht, ist ganz wichtig, weil man könnte sich auch die Frage stellen, in dem Gleichnis, dass wir jetzt anschauen, ja, ich meine, hätten 99, also 199, was ist da große Unterschied? Ja, eins mehr oder weniger, er macht den Kohl auch nicht. Würden wir vielleicht sagen, aber ein Schaf war wertvoll. Und es ist auch gibt es ein Hinweis auch dann auf das Gleichnis, warum Gott uns sucht, weil wir wertvoll sind.

[17:37] Städte wie ein Bibelvers, der deutlich macht, dass Gott selbst uns für wertvoll erachtet.

[17:56] Genau. Jedes Haar auf unserem Haupt gezählt. Ja, Gott kennt uns ganz genau. Ich heute noch ein Bibelvers, wo steht, dass Salz war wertvoll. Da die Römer wurden zum Teil mit Salz bezahlt. Ja, ja. Es gibt mehrere. Wer wäre, wäre euch antastet, mein Augapfel an. Es gibt genau auf den Hals. Sagte mal geklaut, weil ich dich liebhabe, weil du wertvoll bist, weil du wertgeschätzt ist, kostbar. Da haben wir es. Gott sieht in uns etwas Kostbares. Und schaut das Problem, dass Jesus hat, ist die Menschen damals und heute sehen andere verlorene Menschen, dass ich besonders wertvoll an. Interessen, die Pharisäer hatten jetzt nicht so den Eindruck, dass es wichtig ist, einen kranken Menschen zu heilen. Die Jünger hatten nicht den Eindruck, dass es wichtig ist, so einen Menschen, der vielleicht nicht alles verstanden hat, zu retten. Sie haben den Wert eines verlorenen Menschen nicht so richtig gesehen. Also hat er jetzt überlegt, okay, was denken, wenn meine Jünger und auch die Pharisäer, was heißt denn die für ein Schafhalter wertvoll? War und er verwendet jetzt das Bild von dem wertvollen Schaf, das man rettet.

[19:14] Unser schaut mal in Gottes Augen sind Menschen so wertvoll, wie für euch Schafe wertvoll sind. Er verwendet also etwas, was wir kennen, zu sagen: Schaut mal, so geht es Gott mit Menschen. Sie muss auch interessanter Punkt, dass für einen sündigen, ein Mensch, der in Sünde lebt oder Gott nicht richtig versteht, andere Menschen an Wert verlieren. Niemand wird andere Menschen so achten und wertschätzen, wie ein Mensch, der wirklich mit Gott lebt und im Reich Gottes das den Teilen aus dem Herzen hat.

[19:54] Das sieht, was Jesaja 43, 14. Genau. Also, woher hat Jesus jetzt dieses Bild von dem verlorenen Schaf? Das ist etwas, das natürlich, wieso immer hier auch an dieser Stelle aus dem Alten Testament kommt. Man mit mir im Psalm 119. Kommt mehrmals vor dieses Bild vom verlorenen Schaf. Was ist das Besondere an Psalm 119? Ich, ja, so ungefähr, was ist das Besondere am 119?

[20:23] Es gibt das Gesetz. Genau. Das gilt aber für viele Abschnitte der Bibel. Was das noch besonders an bis 119?

[20:29] Es ist ein langes Kapitel, oder ein sehr langes Kapitel. Weiß jemand, wie viele Verse hat? 176. Und weiß jemand von euch, warum ist 176? Es liegt genau daran, dass das hebräische Alphabet 22 Buchstaben hat. Was hat 22 Buchstaben mit 176 Versen zu tun?

[20:52] Psalm 119 ist so geschrieben, dass ich immer acht Verse fange im hebräischen bei demselben Buchstaben an. So als wenn man quasi acht Verse lang jeden Satz mit A beginnt und dann jeden Satz mit B und den Satz mit C. Also im Deutschen ist es jetzt nicht so kommt nichts raus, ja, aber in euren Bibel steht vielleicht dann immer so, das ist alles und er kommt, unterkommt, Himmel und so weiter. Also und deswegen 176 Verse. Man merkt so richtig, der Psalmist wirklich Freude über den selben Gedanken auf 1000 Arten weisen zu sagen, damit er noch mehr Buchstaben verwenden kann. Und darum sage ich, dass im allerletzten Vers 176, ganz am Ende.

[21:35] Psalm 119, Vers 176. Haben wir dieses Bild, dieses Motiv vom verlorenen Schaf, der...

[21:57] Genau, da haben wir dieses Bild, dass ein verlorenes Schaf ein Symbol für wen ist? Für ein Menschen. Ein Mensch geht in die Irre wie ein verlorenes Schaf. Und was ist der Wunsch des Menschen, der feststellt, ich bin wie ein verlorenes Schaf? Herr, mein Gott, suche mich. Die Idee ist also, Gott soll suchen. Gott selbst suche mich. Das ist die Aufforderung. Suche mich. Das ist nur ein Vers, sie aber, der wird immer wieder aufgegriffen im Alten Testament und dann von Jesus im Neuen Testament. Suche deinen Knecht. Schauen zum Beispiel an in Jesaja Kapitel 53. Jesaja 53, ein ganz, ganz tolles Kapitel, natürlich aus vielen Gründen. Jesaja 53 und dort fast sechs.

[23:05] Gründe. Jesaja 53 und dort fast sechs. Der Markt, den man lesen, Jesaja 53 und dort Vers 6.

[23:26] Okay, also in Psalm 119 hätte man ja denken können, okay, das betraf jetzt nur den Psalmisten. Aber wer hat das Problem, dass er ein verlorenes Schaf ist? Alle. Er sagt: "Wir alle gingen in die Irre wie Schafe." Also, es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, auf denen dieses Bild nicht...

[23:48] Welt, auf denen dieses Bild nicht zutrifft. Der einzige Unterschied ist vielleicht, entweder wir sind noch verloren oder schon gefunden. Aber dieses Bild vom verlorenen Schaf gilt auf jeden Menschen.

[24:05] Da kann man sich die Frage stellen, wer sind dann die 99 Schafe in dem Gleichnis? Aber jeder Mensch auf dieser Welt ist ein verlorenes Schaf. Und warum sind wir verlorene Schafe? Was war das Problem? Wie sind wir verlorene Schafe geworden? Das hat das dumme Schaf gemacht, ist auf seinen eigenen Weg gelaufen, weggelaufen, weil das Schaf gedacht hat, hier gibt's besseres Futter, ja, und da ist das Gras grüner, das scheint die Sonne heller. Was ich, was das Schaf ist, weggelaufen. So wie wir in unserem Leben uns von Wahrheit, von Gerechtigkeit, von Gott entfernt haben, durch die ein oder andere Tat, das eine Wort, durch verschiedene Dinge haben wir uns von Gott entfernt, wollten unseren eigenen Weg gehen. Und die Erfahrung eines jeden Menschen, der ehrlich zu sich selbst ist, wenn ich meine eigenen Wege gehe, lande ich irgendwann in der Sackgasse. Irgendwie habe ich den Weg verloren. Und manche Menschen übertünchen das, manche verdrängen das, manche sind nicht ehrlich zu sich selbst. Ja, manche verzweifeln. Aber letztendlich sind alle im selben Boot, ein verlorenes Schaf.

[25:09] Nun, was die Lösung, die in ihr seid? Also, wir wissen aus Psalm 119, dass der Wunsch des verlorenen Schafes ist: "Herr, rette mich, versuche mich." Was ist die Lösung hier in Psalm 53? Genau, der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Und er ist wer? Jesus. Und wie wird Jesus dargestellt hier in diesem Abschnitt? In Vers 7: "Selbst er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das der Sturm vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auf tut." Also, Jesus kommt nicht von oben herab und sagt: "Du, du, du, du hättest du nicht machen sollen." Sondern Jesus und da quasi wird das Bild schon schwer, im Moment mit menschlichen Worten auszudrücken. David Bergmann, die verschiedene Bilder ineinander fallen.

[26:09] Jesus wird selbst Schaf, er wird selbst, er identifiziert sich mit den verlorenen Schafen, wird selbst Lamm und nimmt deren Schuld auf sich selbst, damit nicht die geschlachtet werden, sondern er, sozusagen, damit die leben können. Das ist sozusagen die Idee. Gott sucht uns nicht quasi per Drohne, so per Entfernung, ja, so sind sie denn jetzt, sondern Gott sucht uns, indem er uns ganz nahe kommt, indem er sich mit uns identifiziert. Ja, ob es klappt und nicht, er identifiziert sich mit unseren Fehlern, denn er nimmt sie auf sich selbst. Nicht, dass er sie gut findet, ja, eher hast du hast unsere Fehler wie nichts anderes, aber er nimmt sie auf sich selbst, damit wir wieder zurückfinden zu ihm.

[27:01] Das heißt, also die Jünger haben offensichtlich so ein bisschen es vergessen, dass sie auch verlorene Schafe gewesen sind. Denn ansonsten hätten sie gedacht: "Mensch, in Deutschland, in Johannes dem anderen, das Wort verboten hat mich ja erst verloren. Ich bin verloren gewesen." Ja, wir sitzen alle im selben Boot. Immer dann, wenn wir vergessen, wie abgrundtief wir gefallen sind und wie sehr wir von der Gnade abhängen. Immer, wenn wir das vergessen, fangen wir an, uns über andere zu erheben. Und Angriff ist schlechter zu halten als uns selbst. Das beste Mittel dagegen ist, zu wissen, im Angesicht des Kreuzes von Jesus, wie ich wirklich bin und was Jesus für mich getan hat, wie sehr mich gerettet hat. Dann wünsche ich mir eigentlich nur, dass andere das auch erleben.

[27:54] Nun, schauen wir noch einen Abschnitt an, und zwar in Jeremia. Wir waren wir ja, ja, wir gehen von Jesaja zu Jeremia. Und in Jeremia sind wir in Kapitel 50, Jeremia 50, 450 und dort Vers 6. Hier kommt noch ein weiterer Aspekt dazu zu diesem verlorenen Schaf-Motiv. In Jeremia 50 und dort Vers 6, da heißt es: "Ja, mag..."

[28:42] Okay, also, was ist ein weiteres Problem, warum sind so viele Menschen verlorene Schafe? Genau, es gibt also Menschen, es gibt Hirten, die eigentlich die Idee, die Schafe führen sollten, aber sie haben sie nicht in die richtige Richtung geführt, sondern sie haben sie irregeführt. Das ist das Bild hier. Also, was soll das darstellen? Was heißt das konkret auf Deutsch?

[29:06] Genau, das war ein Mensch, da waren Menschen eigentlich von Gott ausersehen, das Volk Gottes zu führen. Wie nennen, also, wie nannte man damit die Menschen? Ja, irgendwann die Priester, dann die Propheten. Das waren Leute mit Verantwortung im Volk Gottes. Aber statt sie zu Gott zu führen, haben wir sie in die Irre geführt. Falsche Hirten, die dafür gesorgt haben, dass die Gemeinde sich zersprengt und zerstreut, weg von der Ruhe und der Ruheplatz. Ist natürlich ein Symbol für Jesus selbst, denn Jesus sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." Ja, ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Statt zu Gott haben sie überall sonst hingeführt. Aber das ist auch ein Problem, warum Menschen verloren sind, weil falsche Hirten die Gemeinde nicht zu dem führen, der ihnen helfen kann. Und dass dieses, diese Idee nimmt jetzt Hesekiel auf. Also, seht, die Propheten, die reden alle von diesem Thema.

[30:02] Hesekiel 34 und da kommt jetzt eine ganz tolle Sache. Schaut mal hier, Hesekiel 34 und dort Vers 6. Hesekiel 34, 46. Da heißt es: "Auf allen Bergen und hohen Hügeln irren meine Schafe umher und über das ganze Land sind meine Schafe zerstreut, und niemand ist da, der nach ihnen fragt und niemand, der sie sucht." Wie nennt Gott die Schafe? Nennt sie "meine Schafe". Also, Gott identifiziert sich mit seinem Volk, obwohl es zerstreut ist. Das ist mein Volk. Und er wünscht sich, dass es Wege gibt, wo...

[30:52] ...es sucht nach Menschen, sagen: "Mensch, die Gemeinde Gottes ist zerstreut, die Gemeinde Gottes ist zersprengt. Jeder rennt überall woanders hin, dass keine Einheit da ist. Die sind alles verlorene Schafe. Ich muss sie zusammenbringen." Es sucht nach so einem Menschen. Oder es gibt niemand, niemand kümmert sich darum, dass es der Gemeinde so schlecht geht.

[31:13] Und dann schaut mal ins 11. Er sieht also das Problem, er sieht Gottes Gemeinde, lauter verlorene Schafe, niemand kümmert sich darum. Und dann sagte er in Vers 11: "Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen." Anstatt das Ganze nur zu delegieren an irgendeinen Menschen, sagt er: "Ich werde selbst suchen." Erinnert euch, was Psalm 119 gesagt hat: "Ich bin in die Irre gegangen, werde verlorene Schafe." Versuche mich. Ja, und hier ist die Antwort. Gott sagt: "Ich suche dich, ich werde dich finden."

[31:41] Sozusagen, ich will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen.

[31:47] Schauen wir mal weiter, wie es dann heißt, ab Vers 12: "Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewitters und des Wolkendunkels. Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und das den Ländern zusammenbringen und werde sie in ihr Land führen und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und allen bewohnten Gegenden des Landes. Auf einer guten Weise will ich sie weiden und ihr Weideplatz soll auf den hohen Bergen Israels sein. Dort sollen sie sich auf einen guten Weideplatz lagern und auf den Bergen Israels fette Weiden haben."

[32:26] Also, ihr seht hier, Gott sagt: "Ich will sie suchen." Und das würde dann tun, wenn sie führen, wohin wir sie führen. Genau, zu guten Weiden. Er will dauerhafter Hirte bleiben. Ja, Gott sagt: "Ich will der Hirte sein." Wer hat diese Idee aufgegriffen? Im Neuen Testament, Jesus. Was sagt Jesus? "Ich bin der gute Hirte."

[32:50] Naja, und Jesus erfindet da das Motiv nicht. Jesus wendet nur das aus Hesekiel an und sagt: "Ich bin der Herr." Übrigens, auch wieder ein toller Beweis dafür, dass Jesus Gott ist. Denn in Hesekiel 34 sagte der Herr, mein Gott: "Ich will sie suchen, ich will der Hirte sein." Jesus sagt: "Ich bin der gute Hirte, meine Schafe hören meine Stimme." Übrigens, daran kann man sehen, dass Jesus diese verlorenen Schafe nicht nur sucht, sondern er will sie auch an einen guten Ort finden.

[33:17] Das Problem an dem verlorenen Schaf ist ja nicht einfach nur, dass es woanders ist als der Hirte. Das Problem ist, es ist an einem Ort, wo es nicht genügend zu fressen findet. Ja, es ist auf den Bergen irgendwo zerstreut. Und gesagt: "Ich will sie dorthin führen, wo sie wieder genügend zu essen haben." Und das bedeutet, wenn wir verloren sind in der Welt, sind wir dort, wo wir nicht genügend zu essen haben. Ich kenne das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Oder der dachte, er kann die ganze Welt gewinnen. Am Ende konnte er sich nicht mal mehr ernähren von den Schoten der Schweine, die die Schweine fressen sollten. Aber als er zum Vater zurückkam, gab es einige Messe des kalten. Beim Vater ist genug zu essen. Und das ist geistlich gesehen, in der Welt finden wir keine echte Freude, keinen echten Frieden, keine echten Trost. Ja, es ist alles so oberflächlich. Und bei Gott gibt es das, was unsere Seele wirklich sehr dicht, wirklich trinkt. Und darin wir uns...

[34:11] ...für ein Schaf. Psalm 15: "Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern, spricht Gott, der Herr." Also, Gott macht ganz deutlich, dass delegiere ich nicht an an Leute. Ja, also, es gibt natürlich auch unter Hirten dann auch im Neuen Testament, aber Gott sagt: "Ich will selbst der Hirte sein."

[34:27] Und dann heißt es jetzt 16: "Das verlorene wenig suchen und das verscheuchte zurückholen und das verwundete verbinden, das schwache über die stärken, das fette, aber und das starke will ich vertilgen. Ich will sie weiden, wie es recht ist." Und ihr seht es im Leben von Jesus ganz genau. Jesus hat sich für die Kranken interessiert, für die Schwachen, für die Armen, für die Ausgestoßenen, für die, auf die niemand gehört hat. Aber die, die sich selbst auch oben haben, die Starken und Fetten, die Pharisäer und Sadduzäer, die angeordnet haben, die wurden gerichtet.

[34:54] Und damit seht ihr hier die Siegel 430, schon das ganze, die ganze Idee eigentlich auf die, dass hier die Jesus sich beruft. Herr Jesus versucht eigentlich seine Jünger daran zu erinnern, dass es Gottes Wo ist, die Verlorenen zu retten, weil dadurch das Volk Israel auch wieder zusammenkommen wird. Übrigens, das geht bis hin zur Offenbarung. Schaut mal, die Offenbarung Kapitel 7.

[35:20] Jesus als der Hirte führt uns jetzt wohin? Also, daran hier 634 ist die Idee, nicht wahr? Gott will die zerstreuten Israeliten aus den Ländern, aus Babylon und Medien und Syrien, überall her holen, sind nach Israel bringen. Aber das ist ja nicht mehr schädlich, was er heute tut.

[35:39] Schaut mal, wohin er uns führen will. In Offenbarung 7, Vers 16 und 17, da sieht man das eigentliche Ziel, die Weide, auf die ihr uns führen möchte, sozusagen. In Offenbarung 7, Vers 16, 17.

[35:50] Sind wir in einer Vision im Himmel und das heißt: "Und sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten, auch für sie die Sonne nicht treffen, noch irgendeine Hitze, denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden." Das sieht jetzt beide Bilder: Erstens, das Lamm, und er ist der vierte, denn es ist der Hirte, der erweitert. Oder das Lamm wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

[36:31] Also, Jesus führt, wenn ich ein verlorenes Schaf bin, wenn ich in der Welt bin, wenn ich Gott nicht kenne, ist Jesus auf die Welt gekommen, um mich zu suchen, mich auf die Schulter zu nehmen, mich zu tragen, nämlich dorthin, wo es mir gut geht. Und das ist letztendlich die Ewigkeit bei Gott. Weil da sind auch die anderen 99. Denn letztendlich ist dieses verlorene Schaf ein Symbol für die sündigen Menschen. Während denn Jesus hat was verlassen, um uns zu retten, den Himmel.

[37:05] Im Himmel gibt es ganz viele gerechte. Die rechten Engel, umgefallen der Welt, er weiß nicht, wie viele, aber wahrscheinlich mehr als wir denken. Können ja, er ist der Schöpfer aller Welten. Da gibt es viele umgefallene Welten, alle gerecht. Aber Jesus verlässt den 99 gerechten Schafen sozusagen im Himmel und sucht das eine verlorene Schaf, die Menschheit. Oder andere Menschen, um sie dann, wenn er sie gefunden hat, zurückzutragen, dorthin, wo sie eigentlich hingehört, nämlich zum Thron Gottes, wo die anderen 99 auch sind. Das ist sein Ziel.

[37:43] Und übrigens, wenn wir Jesus im Herzen haben, werden wir anfangen, dieses Ziel auch zu haben, mitzuarbeiten. Nun, und übrigens, einer hat das ganz persönlich praktisch erlebt. Der sagte: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen und führt mich zu frischen Wasser." Denn David wusste aus eigener Erfahrung, er weiß selbst wird, was es bedeutet, ein Hirte sein. Und er wusste aus eigener Erfahrung, dass Gott sein Hirte ist. Und dass er sich, dass die Schafe vertrauen dem Hirten, weil sie wissen, der Hirte führt sie nicht zu giftigen Gräsern. Der Hirte führt sie zu guten Gräsern.

[38:21] Ist uns bewusst, dass Gott uns zu guten Gräsern führen möchte? Oder haben wir manchmal Angst, wenn du, wenn wir Gott vertrauen, dann wird alles nur giftig und dort nicht unserem Leben. Wenn wir Gott vertrauen, führt uns zu stillen Wassern, zu grünen, saftigen Weiden, sozusagen.

[38:40] Und so zu Matthäus 18. Was jetzt ist der Punkt, den wir machen müssen? Matthäus 18 steht jetzt: Was, was man vielleicht leicht übersieht. Da heißt es, und in Vers 13, schauen wir dort steht. Das heißt es: "Und wenn es geschieht, das erst findet, wahrlich, ich sage euch, erfreut sich darüber mehr als über die 99, die nicht..."

[39:01] ...gehört hatte, fand er verwirrt auch verirrt und verwirrt. Passt dem Fall ganz gut. Geht. Und wenn es geschieht, meint ihr, dass alle Hirten, die damals zur Zeit von Jesus ein verlorenes Schaf gefunden, gesucht haben, es immer gefunden haben? Es gibt keine Garantie. Wenn der Hirte abends durchzählt: "Moment mal, 97, 98, 99." Dafür gibt es keine Garantie, dass wir jetzt losgeht, er, dass das hundertste findet. Er geht trotzdem, geht trotzdem in der Hoffnung, es vielleicht finden zu können.

[39:36] Und es hat bestimmt im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Fälle gegeben, wo ein Hirte gesucht hat und hat seine Suche aufgegeben, weil es war unmöglich, dass entweder das Schaf war schon tot oder es war nicht mehr zu finden. Was weiß ich, was er... Er geht nicht deswegen, weil er weiß, dass er es findet. Er geht deswegen, weil er hofft, dass es findet. Jesus ist nicht auf die Welt gekommen, weil er wusste, dass alle sich bekehren werden. Oder er ist auf die Welt gekommen, weil er wusste, es wird einige geben, aber andere nicht. Nicht jeder wird gerettet werden. Selbst Gott als Hirte kann nicht garantieren, dass alle gefunden werden. Es liegt natürlich jetzt, dass die Begrenzung des Gleichnisses nicht daran, dass Gott irgendwie zu spät kommt oder weil er sie nicht sehen kann oder so. Das liegt natürlich an dem menschlichen Herzen. Ja, aber sozusagen, dieses Bild will das so ein bisschen versuchen zu illustrieren, dass nicht alle gerettet werden können.

[40:27] Übrigens, das heißt auch für uns, wenn wir so ein Hirtenherz haben, dann machen wir nicht Missionen, weil wir wissen, der und jener wird gerettet. Sondern wir gehen und suchen ein verlorenes Schaf in der Hoffnung, dass wir es finden könnten. In der Hoffnung, dass dieser Mensch vielleicht bekehren könnte. Der Hirte geht nicht, weil er weiß, es Erfolg hat, sondern weil er hofft, dass vielleicht er Erfolg haben könnte.

[40:51] Und das heißt es hier in Matthäus 18, Vers 13: "Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch, würde wenn..."

[40:55] Wahrlich, dort steht, was sagt Jesus? Wahrlich, Amen. Er könnte zu verlassen, so sei es. Wahrlich, ich sage euch, er freut sich darüber mehr als über die 99, die nicht...

[41:05] ...vertretbar. Also, wenn so ein Hirte über die Hügel und die Berge gestiegen ist und irgendwo im Dickicht, im Sumpf, irgendwo in einer Felsspalte dieses blöde, vielleicht schon verwundete Schaf findet, was meint ihr, was macht er dann? Ja, so hat sich das letztendlich gewundert, oder? Und er freut sich vielmehr, wenn er nach Hause kommt und das Schaf dann wieder abliefert, sozusagen. Und dann vielleicht nach Hause seiner Frau kommt und erzählt, was erlebt hat. Was wird erzählen?

[41:39] Er hat, er wird erzählen von diesem einen Schaf, das verloren gewesen ist. Er will nicht erzählen von den 99 anderen, die brav bei ihm geblieben sind. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr sich Jesus über jeden Freund, der sich für ihn interessiert, so sehr, dass diese Freude ihn dazu ermutigt hat, alles zu erdulden.

[41:59] Wir waren ja schon in Jesaja 53 und dort Vers 11 heißt es: "Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben durch seine Erkenntnis. Wird er mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen und ihre Sünden wider tragen." In Hebräer 12 heißt es, dass er wegen der vor ihm liegenden Freude die das Kreuz erduldet hat. Die größte Freude ist, Jesus im Himmel sind du und ich, wenn wir uns finden lassen. Er freut sich über einen Sünder, der umkehrt, noch mehr als über die umgefallenen Welten, die seit Ewigkeiten ihnen im Blut sehen wir.

[42:49] Wird denkt, na ja, aber die sind viel reiner als wir, die sind viel heiliger, sie haben viel mehr Dinge schon für ihn getan. Wir sind doch so schwach und sündig. Aber Gott freut sich darüber, dass wir, obwohl wir dem Satan gefolgt sind, wieder ihnen glauben, noch mehr als über alle, die nie aufgefallen sind. Ich glaube, wir unterschätzen, wie wertvoll es zu Gott ist, wenn ein Mensch, der in den Fängen Satans gewesen ist, durch eine eigene Entscheidung feststellt: Gott ist freundlicher als Satan, Gott ist mächtiger als Satan, bei Gott gibt es mehr Freude im Leben, als wenn ich mein Leben selbst gestalte.

[43:30] Wenn ein Mensch das aus eigener Erfahrung feststellt und sich dafür entscheidet, ist unglaublich früh. Ich wollte, dass er das, was er eigentlich allen Menschen sagen möchte. Und deswegen sagt die Bibel immer wieder, dass Gott Freude an der Gnade hat. Ja, gesagt Micha 7, dass er Lust an der Gnade hatte. Er freut sich, wenn er begnadigen kann. Ihn zu fangen, ja, heißt es, dass er sich früh jubeln wird über die, die gläubigen. Ja, leider oft sein Bild von Gott, das ist ja irgendwie ja so ein bisschen denn als auch auf Distanz wäre, oder als ob er irgendwie viele Erwartungen an uns hat und dann, wenn wir sie erfüllen, sagte: "Okay, ja, Erwartungen erfüllt." Aber Gott freut sich.

[44:05] Erfreut sich wirklich, wenn wir merken, das ist falsch, was ich mache. Auf und leider ist es oft so, dass der Satan uns dann...

[44:11] Es ist oft so, dass der Satan uns dann einredet, oder sein Fehler gemacht, Gott wird sauer und ärgert sich über dich. Ja, und wir dann sozusagen mehr Angst vor Gott haben, als dass wir darüber nachdenken, ob er sich über uns freuen würde.

[44:23] Zum Ende kommen, schauen wir Matthäus 18 und dort Vers 14. Der letzte Vers dort heißt es: "So ist es auch nicht der Wille eines Vaters, eures Vaters im Himmel, dass eine dieser kleinen verloren geht."

[44:37] Das eine ist, dieser kleine verloren geht. Kommt von dem Punkt, gegen die ganze Zeit von Jesus gesprochen, dass der Herr Jesus ist. Aber was hat Jesus hier? Wer ist eigentlich der Hirte? Der Vater.

[44:47] So wie der Hirte sich freut, freut sich der Vater. Das ist ganz wichtig, weil wir manchmal auch denken, okay, Jesus freut sich. Und weil Jesus sich freut, sagt der Vater: "Okay, alles klar, weil ich dich liebhabe, nicht wahr, dann kann ich auch die Menschen lieben." Aber der Vater selbst will uns retten. Gott, der Vater, wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ich ihm glaube.

[45:13] Man muss wissen, was das bedeutet, wenn wir die Kleinen verachten. Wenn wir dazu beitragen, dass die Kleinen sündigen, dann arbeiten wir direkt 180 Grad gegen das, was Gott will. Man kann nicht mehr gegen Gottes Willen sein, als wenn man schwache Menschen, kleine, unerfahrene Richtung Sünde drückt, weg von Gott.

[45:38] Wer andere Menschen weg von Gott drückt, der arbeitet so 180 Grad gegen Gott. Das kann man sich gar nicht vorstellen.

[45:48] Denn Gottes Wille ist, was Gottes Wille ist, dass alle Menschen gerettet werden. Gottes Wille ist, dass die Menschen durch den Glauben an Jesus ewiges Leben haben.

[45:59] Gott kümmert sich um uns. Und wir lesen zum Abschluss in Jesaja 40 und dort Vers 10 und 11. Jesaja 40, 10 und 11 heißt es: "Siehe, Gott, der Herr, kommt mit Macht, und sein Arm wird herrschen. Für ihn, siehe, sein Lohn ist bei ihm und was er sicher macht."

[46:32] Geht vorher Gottes mächtige Arm. Er kann alles. Aber schaut mal Vers 11: "Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Das Lamm wird er in seinem Arm nehmen, in seinen Arm nehmen und dem Lamm eines Gewandes tragen. Die Mutterschafe wird er sorgsam führen."

[46:46] Gott ist der beste Hirte, den es gibt. Und was Jesus den Jüngern hier deutlich machen möchte, ist: Schaut mal, Gott hat kein Interesse daran, einfach seine eigene Position zu halten, im Sinne von, ich will höher sein als die anderen.

[47:04] Gottes ganzes Interesse besteht darin, dass das Verlorene wieder zurückzubringen, wiederherzustellen. Deswegen war Jesus bereit, seine Position im Himmel aufzugeben.

[47:18] Interessant, dass Jesus hier mit seinen eigenen Jüngern darüber spricht. Er selbst hat seine höchste Position auf Gottes Thron aufgegeben, um sie zu retten. Und sie diskutieren darüber, wie sie eine möglichst hohe Position haben können.

[47:30] Das merkwürdig, oder? Wenn wir darüber nachdenken, wie hoch, ob wir besser sind als jemand anders und wie wir eine höhere Position haben können, dann tun wir Jesus weh. Weil Jesus für uns alles aufgegeben hat, wirklich buchstäblich alles aufgegeben hat.

[47:46] Und er hätte viel Freude, wenn 90 Schafe haben können. Ich will Freude haben können im Himmel alleine mit den Gefangenen werden. Aber er wollte, dass du nicht dabei sind.

[47:56] Und wenn wir das verstehen, dann haben wir die 100 prozentig wirksame Impfung gegen Egoismus. Das ist das Ding, ja. Wenn wir Gottes Liebe verstehen, wie sie wirklich ist und wie sie sich selbst aufgibt, um andere wiederherzustellen.

[48:17] Dann haben wir auch verstanden, was unsere Aufgabe in dieser Welt ist. Dann können wir mit unserem obersten Hirten und der Hirte sein und Menschen zu Jesus führen, immer noch gemeinsam.

[48:35] Lieben und beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so ein guter Hirte bist. Danke, dass du so geduldig bist und uns immer wieder zu dir siehst.

[48:49] Danke, dass du alles getan hast, damit wir gefunden werden konnten. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass du dich freust über jeden einzelnen von uns, über mich, über jede Herde hier ist, über jeden, der zuschaut, der von Herzen mit dir leben möchte.

[49:04] Er hilft, dass wir uns jeden Tag an diese deine freuen uns erinnern. Uns daran erinnern, dass wir nur verlorene Schafe sind, aber dass du uns gefunden hast und auf deinen Schultern zurücktragen möchtest zu der Weide, wo es keine Tränen und keine Schmerzen mehr geben wird.

[49:21] Wo nicht nur grünes Gras sein wird, sondern wo wir eine Ewigkeit an einem Thron verbringen werden. Wer auf diese Weise freuen wir uns. Danke, dass du uns dahin führen wirst. Im Namen Jesu. Amen.


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