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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Lehren Jesu, insbesondere um seine außergewöhnliche Fähigkeit, die Schriften auszulegen und zu predigen. Es wird beleuchtet, wie Jesus trotz fehlender formaler Ausbildung eine tiefe Weisheit besaß, die er von seinem himmlischen Vater erhielt. Die Botschaft unterstreicht die Bedeutung, ein Schüler Gottes zu sein und sich von ihm lehren zu lassen, anstatt nur Lehrer sein zu wollen.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr heute Abend dabei seid oder live eingeschaltet habt auf joelmedia.de, oder das Video später anschaut. Wir sind gerade mittendrin in Johannes 7, in einer äußerst beeindruckenden Szene, nämlich im Laubhüttenfest, bei dem Jesus plötzlich in der Mitte des Festes auftaucht und lehrt. Da haben wir das letzte Mal aufgehört, da wollen wir heute weiter machen und ein interessantes Gespräch zwischen Jesus und den Menschen dort weiter studieren. Und wir wollen natürlich Gott bitten, dass er uns führt und beisteht dabei. Und wollen, wo es möglich ist, dazu niederknien.

[1:24] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir dein Wort haben und wir möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist jetzt in unseren Herzen sprichst, dass wir alle störenden Gedanken, die unsere Aufmerksamkeit ablenken, beiseiteschieben können. Das Video übergeben können und dass du jetzt mit deinem Heiligen Geist in unseren Herzen wirkst. Herr, das wissen wir von ganzem Herzen. Und danke dir, dass du versprochen hast, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:01] Schaut mit mir in Johannes Kapitel 7. Und dort haben wir gelesen, Vers 15 und 16. Und euch, das Laubhüttenfest war ein besonderes Fest. Wisst ihr noch, in welchem Monat es stattfand? Im siebten Monat, das war September/Oktober unserer Zeit, im Herbst. Jesus hatte noch ein halbes Jahr bis zur Kreuzigung, haben wir gesehen, und er kam nicht mit allen Galiläern auf dem normalen Weg in den ersten Tagen des Laubhüttenfestes. Da hat man ihn gesucht, man hat ihn nicht gefunden. Er kam extra, er kam geheim, wollte kein Aufhebens machen, denn er wusste, er wird dort schon gesucht. Viele Leute sind gekommen, ihn zu sehen, und die Obersten wollen ihm nach dem Leben trachten. Und ungefähr in der Mitte des Festes heißt es, er steht plötzlich im Tempel und lehrt. Erinnert euch, das war alles so wunderbar. Ich war mit ganz viel Vegetation und mit Bäumen, also mit Blättern ausgekleidet überall, und dieses künstliche Licht bei Nacht und die ganzen Hütten in den Straßen, auf den Plätzen, auf den Häusern. Tausende Menschen, die gesungen haben. Es war eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre. Und mitten hinein stellt sich jetzt Jesus in den Tempel und lehrt. Und wir haben gesehen, er lehrt wie kein Prediger jemals zuvor, mit einer solchen Vollmacht und mit einer solchen Überzeugungskraft. Ich wünschte mir wirklich, ich könnte mal eine Predigt von Jesus haben, ja, eine Predigt, von der uns gesagt wird, dass die Menschen stundenlang zuhören konnten und auf die Uhr schauen. Jesus hat gepredigt. Und in Vers 15 haben wir gesehen, dass die Juden sich gewundert haben. Was war ihre Verwunderung? Warum haben sie sich gewundert, als sie die Predigten von Jesus hören, die eine solche Kraft gehabt haben und trotzdem so einfach zu verstehen? Warum haben sie sich gewundert?

[4:10] Genau, woher kennt dieser die Schriften? Er hat doch nicht studiert, er war auf keinem theologischen Seminar, hat keinen akademischen Grad. Jesus hatte nicht einmal einen Grundschulabschluss. Und Jesus predigt über die Bibel wie nie ein Mensch zuvor und auch nie ein Mensch danach. War das schon mal vorgekommen, dass die Menschen sich gewundert haben über die Tiefe der biblischen Auslegung von Jesus? Hat sich mal gegeben, als er wie alt, zwölf Jahre alt war. Und wo war das gewesen? Im Tempel. Auch im Tempel. Ja, also schon viele Jahre zuvor hatte Jesus schon als Zwölfjähriger gezeigt, dass er die Bibel – und das war in dem Fall noch das Alte Testament – besser verstand als die Professoren. Das waren berühmte Professoren, das waren Leute, die in der ganzen Welt – also die Jugend aus der ganzen Welt kam nach Jerusalem, um deren Weisheit zu hören. Der vermeintliche Jesus war denn schon überlegen und hat ihnen mit Fragen über das Evangelium gezeigt, dass er die Prophezeiung aus Jesaja 53 zum Beispiel besser verstand als sie selbst. Weil sie ja immer nur diesen politischen Aspekt hatten, ja, immer noch den den befeuert von den Römern gewartet haben. Also das ist etwas, was wir schon immer wieder bei Jesus gesehen haben. Dieselbe Frage findet sich auch, als er in Nazareth gewesen. Schaut mal mit mir in Matthäus Kapitel 13, Vers 54. Da kommt er dann nach einiger Zeit mal wieder in seine Stadt, in Nazareth. Da heißt es in Matthäus 13, 54: „Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, sodass sie staunten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Wunderkräfte?“ Sie hatten ja gesehen, dass er tag für Tag, was eigentlich gemacht hatte, als er als Jugendlicher war und junge Erwachsene, immer dran gewesen. Er hatte Tische und Stühle und Werkbänke hergestellt. Und sie fahren sich, wenn er tagein, tagaus sehe ich mit Handwerk beschäftigt hat. Woher kennt er das Alte Testament? Kann er ja. Ja, und die Remise und fünfter Mose suchen auslegen. Das zeigt uns auch, dass die Tatsache, dass wir einen ganz normalen Beruf haben und tagein, tagaus unserem normalen Beruf nachgehen oder nicht, den Alltagspflichten. Wir trotzdem Gottes Wort sehr gut verstehen können. Ja, Jesus hat nie gesagt: „Ich kann meinen alltäglichen Pflichten nicht nachgehen, weil ich muss stundenlang jetzt einfach nur studieren.“ Das ist sehr interessant. Wir denken immer, Studium und Alltagspflichten oder tägliche Pflichten, das verträgt sich nicht so wirklich. Aber Jesus ist genau das Gegenteil. Die Menschen haben das auch nicht verstanden, gesagt: „Wie kann das sein? Er, der hier als Zimmermann eine Lehre gemacht hat und als Zimmermann gearbeitet hat, woher kann der so gut predigen?“ Das hat die Frage der Menschen in Nazareth, das war die Frage der Menschen in Jerusalem, das war schon die Frage der Obersten, als Jesus zwölf Jahre war. Wie ist das möglich?

[7:42] Genau, die Morgenandacht war eine ganz entscheidende Sache. Ja, wer sich Zeit nimmt am Morgen, noch am Abend, um mit Gott zu reden, den kann Gott auch in kurzer Zeit weitaus mehr beibringen, als wenn ich aus eigener Kraft den ganzen Tag versuche, theologisch aus theologischen Büchern mein Wissen anzuhäufen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Die Morgenandacht natürlich ganz entscheidend. Übrigens, es gibt schon im Alten Testament eine ganz ähnliche Geschichte von einem Propheten, der eigentlich so gar keine richtige Ausbildung dazu hatte. Weiß jemand von euch, welcher Prophet sagt selbst von sich: „Ich bin nämlich gar kein Prophet, ich bin auch gar kein Prophetensohn, aber Gott hat mich trotzdem berufen.“ Gibt ein Prophet, der sagt: „Ich bin kein Prophet, wir keine Propheten, sondern Gott hat mich berufen.“ Schaut mal mit mir in Amos 17.

[8:46] Der Amos von euch aus, welchen Königreich der Amos. Wie viele Königreiche gab es zur Zeit dieser Propheten in Israel? Zwei. Es gab das Nord- und Südreich. War der Amos sieht man von euch, meinen Ort unterschiedlich? Oder anders gefragt, wo hat er amos gewirkt? In welchem Königreich? Könnt ihr im Fernsehen von Muslimen versehen? Da sagte Massa, der Priester von Bethel, zu Amos: „Er wirkte im Norden.“ Genau. Es gab zwei Königreiche. Amen der erste oder zweite? Das hier der zweite und die man beide im Norden. Aber kamen aus dem Norden? Nein, die sagten, er kam aus dem Süden. Gott hat ihn aus dem Süden berufen in den Norden zu gehen. Und schaut mal in Vers 12 und 13. Da heißt es: „Und Amos sprach zu Amazia: O du Seher, zieh hin, flieh in das Land Juda und iss dort Brot und weissage dort in Bethel. Aber du sollst nicht mehr weissagen in Bethel, denn es ist ein königliches Heiligtum und eine königliche Residenz.“ Worten jetzt der König, ja, und du kannst du nicht ständig gegen den König meist sagen. Und jetzt hofft man, dass der Amos er sagt: „Amos aber antwortete und sprach zu Amazia: Ich war kein Prophet und kein Prophetensohn, sondern ein Viehhirte war ich und züchtete Maulbeerfeigen. Aber der Herr hat mich nicht von den Schafen weggenommen, und er hat zu mir gesagt: Geh, ich sage meinem Volk Israel.“

[10:23] Wenn er sagt: „Ich war kein Prophet“, ist klar, er war konsumiert. Was heißt es etwa, kein Prophetensohn? Wer waren die Propheten Söhne? Heißt es, er hat kein Prophet als Vater gehabt. Was heißt Propheten? Genau, der Propheten Schule. Weil man konnte ja an der Propheten Schule gern und selbst wenn man dann nicht als Prophet von Gott berufen wurde, wenn man keine Träume und Visionen hatte, weil man trotzdem in der Regel so eine Art Verkündiger des prophetischen Wortes war. Ausgebildet. Das haben wir eine Bibelschule oder so. Und was er sagt: „Ich bin kein Prophet, ich war auch noch nie auf einer Bibelschule.“ Ja, und das ist nicht mal eine Kritik an den Bibelschulen, die waren ja gut zu der Zeit. Aber sagt: „Ich mache gar nicht. Ja, ich war nie gelernt, prophetisch zu reden oder Propheten auszulegen.“ Alles, was ich weiß, ist, wie man Schafe hütet und Maulbeerfeigen züchtet und pflückt. Und Gott hat mich berufen. Und das war schon zur Zeit des Alten Testamentes irgendwie außergewöhnlich. Aber das zeigt uns, dass Gott keinerlei Voraussetzungen kennt, was den Intellekt betrifft, oder die Ausbildung. Gott kann natürlich große Dinge vollführen durch gut ausgebildete Leute. Denken, er kennt die Leute, die sehr gut ausgebildet waren, dass Gott großes...

[11:41] Paulus, ein großer Theologe, dem Gott seine Mission gemacht hat. Mir noch... Genau, der hat bei Gott gelernt. Ich meine, gerade Leute, die eine große Ausbildung gehabt haben, Mose zum Beispiel auch. Mose, eine erweiterte Ägypter ausgebildet. Sagte die Bibel. Dies betrifft ist gutes Beispiel dafür, dass das gerade angeschaut haben. Genau. Also Gott kann natürlich Menschen gebrauchen mit großem Intellekt und kann Menschen gebrauchen, eine tolle Ausbildung. Aber nur, wenn sie was tun, wenn sie sich wirklich bekehren und ihr Leben ganz Jesus übergeben. Gewissenlos getan hat. So ist alles getan hat. Und wenn sie das tun, kann er sie trotzdem gebrauchen, auch wenn sie keine große theologische Ausbildung haben, da keine großen Fähigkeiten intellektueller Art oder so. Gott kann jeden Menschen gebrauchen, dass seine Fähigkeiten dem einen gibt, der ein Talent, dem anderen zwei Talente, den nächsten fünf Talente. Aber wenn wir unser Leben Gott in die Hände geben, dann können wir viel mehr erreichen als die, die zwar vielleicht viel wissen, aber ihr Leben nicht in Gottes Hand gelegt haben. Und das sehen wir sehr deutlich.

[13:00] Nun, es heißt, warum stellte die Frage? Sie merken ja gleich am ersten Tag, als Jesus lehrt, jetzt ist er da, jetzt kommt die Aufmerksamkeit auf ihn. Und sie wollen irgendwie die Aufmerksamkeit ablenken. Oder das heißt hier, sie wünschten die Aufmerksamkeit von ihm abzulenken und zwar zu der Frage, ob er überhaupt das Recht hat zu lehren. Und damit wollten sie natürlich ihre eigene Autorität fördern. Weil statt darüber zu diskutieren, ob es wahr ist, was er sagt, wollten sie jetzt die Frage diskutieren: „Darfst du überhaupt predigen? Hast du die Erlaubnis? Hast du einen Abschluss? Hast du eine Lizenz? Bist du hier eingeteilt in Predigtplan?“ Dass du das überhaupt. Und das ist natürlich oft auch ein beliebter Schachzug vom Satan, um Wahrheit zu unterdrücken. Wenn man so diese Machtkarte ausspielt. Jetzt interessant, was Jesus antwortet. Ja, wir haben jetzt schon ganz kurz auf eingegangen. Was ist seine Antwort? In Johannes 7, Vers 16: „Meine Lehre ist nicht meine, sondern die des Vaters, der mich gesandt hat.“

[14:11] Genau, das ist also seine Antwort eigentlich auf die Frage: „Woher kennt dieser die Schriften? Er hat noch nicht studiert.“ Das ist ein Punkt, den er machen möchte. Er lag, ich hatte einen Lehrer. Ich hatte den besten Professor, den es gibt. Ich hatte einen Lehrer, den sonst niemand, also einen besseren hat, kann man nicht haben. Ich hatte Gott, den Vater als Lehrer. Ist, wenn dann jemand hat mir mal erzählt von einem Prediger, der keine Theologie studiert hatte. Ich weiß genau die Details. Andernfalls, der Punkt war, er wurde dann gefragt, woher denn dieses Bibelwissen hatte. Ja, wen ausgebildet hat. Und dieser Mann hat dann wohl gesagt: „Ich bin von dem unterrichtet worden, der dem Adler beigebracht hat, seinen Kindern fliegen beizubringen.“ Dieser Gott, der so etwas kann, ja, der dem Adler beibringen kann, wie er den Kindern – sein den Adlerkindern – das Fliegen beibringt. Der Gott, der so ein toller Lehrer ist, das erste Mal beibringen kann. Das ist mein Lehrer. Und das ist das Interessante. Wenn wir wissen und glauben, dass Gott real ist, dann gibt es keinen besseren Lehrer als ihn. Dann sind wir zwar dankbar auch für alle anderen Menschen, die uns hier und da noch helfen zu verstehen, aber es gibt keinen besseren Lehrer als einer meiner Lieblingsverse in der Bibel, der Psalm 119, Vers 99. Und ich glaube, zu wenige von uns nehmen den buchstäblich für sich in Anspruch. Dort steht nämlich: „Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer.“ Jetzt kommt nicht, weil ich mich selbst zu klug halte, nicht, weil ich gegen Wissen will. Es gibt leider manchmal auch in der Gemeinde so den Gedanken: „Bildung, Quatsch, er brauche ich nicht. Ja, ich bin Christ, ich bin Adventist, ich hab mir die Bibel im Schrank. Was muss ich irgendwie lernen? Er brauche ich gar nicht.“ Ja, ich weiß. Und dann, dann damit fehlen dem großen Quatsch. Und sind auch stolz darauf, dass sie nicht so viel wissen oder so. Darum geht es gar nicht. Er sagt nämlich: „Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind mein Überlegen.“ Worum es geht, ist nicht, dass wir gegen Bildung sind oder gegen den Lehrer sind. Alle gut, wir wollen nur klar in unserem Kopf verstehen, wer der beste Lehrer ist. Und bei dem müssen wir dann auch wirklich lernen. Es nützt nichts, wenn ich sage: „Ich brauche keine theologische Ausbildung“, wenn ich dann aber nur zu Hause vor dem Computer sitze, vor dem vor dem YouTube oder irgendwo und nicht mit Trotz zuzuschütten, dann wäre es besser, wenn ich Theologie studiert hätte. Ich persönlich meine zu sagen: „Einfach nur, ich bin ein Laie und ich brauche das alles nicht.“ Das ist nur die halbe Wahrheit. Das kann ich nur dann sagen, wenn ich wirklich die Bibel zu meinem Lehrbuch mache und nicht nur so ab und zu mal ein Vers lese, damit ich mich wieder gut fühle. Nein, wirklich zu meinem Lehrbuch, damit Gott nicht wirklich lehren kann. Das hier ist gemacht hat, was er gesagt. Er hat sich täglich die Zeit genommen, um wirklich zu nähren. Er wusste, dass das, was er sagt, hat er sich nicht selbst irgendwie erarbeitet und selbst ausgedacht, sondern er hatte einen Auftrag. Er wusste, das, was ich sage, hat Gott mir gezeigt.

[17:31] Schaut mit mir in Jesaja, und zwar in Jesaja Kapitel 50. Dort wird das genau beschrieben, was du gesagt hast. Jesaja 50, und dort Vers 4: „Der Herr, der Herr, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort zu erquicken weiß.“ Das, was Jesus ja sagt: „Naja, kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ Erweckt morgens für Morgen, ja, erweckt mir das Ohr, damit ich höre, wie ein Jünger hört. Was ein anderes Wort für Jünger? Schüler. Jesus konnte so predigen, weil er ein Schüler war. Wir sagen aber, der größte aller Zeiten, das war wirklich. Aber er war deswegen der größte Lehrer aller Zeiten, einer der größten Schüler aller Zeiten war, nämlich sein Leben war in der Schule bei seinem Vater. Das Problem ist, wir wollen gerne Lehrer sein, wir wollen aber nicht gerne Schüler sein. Ja, wir wollen gerne anderen sagen, wie die weitere, wollen anderen erzählen, was wir wissen. Aber wir können nur das wirklich weitergeben, was wir selbst gelernt haben. Und wenn Jesus, der Gott in Fleisch gewesen ist, Schüler geworden ist und gesagt hat: „Jeden Morgen, lieber Vater, lehre mich.“ Er, der dieses Buch selbst inspiriert, durch den Heiligen Geist inspiriert hat, er, der die Bäume geschaffen, die Tiere geschaffen hat, er hat gesagt: „Ich bin dein Schüler, bitte lehre mich.“ Und wenn Jesus das machen musste, um so predigen zu können und so ein Missionar sein zu können, wie viel mehr wir also.

[19:11] Schauen wir weiter in Johannes Kapitel 3, und dort Vers 11. Jesus sagt ja: „Ich sage nicht meine eigenen Worte, sondern ich sage das, was mir mein Vater gegeben hat.“ Johannes 3, und dort Vers 11. Das heißt es über das 3, Vers 11: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben. Und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.“ Warum sagt Jesus, dass er sich sicher ist, dass das, was er sagt, die Wahrheit ist? Jesus spricht zu Nikodemus. Ihr wisst ja, Nikodemus kommt jetzt zu dem, wann kommt Nikodemus? Zu Nacht. Genau. Und erregt als der Lehrer an und sagt: „Wie sagte wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist.“ Und Jesus sagt jetzt: „Warum er so sicher ist? Was ist ein Argument in Vers 11?“

[20:19] Genau, er sagt: „Ich weiß genau, was ich predige. Das habe ich mir nicht selbst aus den Fingern gesogen, sonst habe ich gesehen, das habe ich gehört, ich weiß, was Gott der Vater mir gesagt hat, was ich bei ihm gesehen habe, das gebe ich euch weiter, eins zu eins.“ Ja, der gleiche Gedanke im selben Kapitel, Vers 31. Denn von wo ist Jesus gekommen? Vom Himmel oder in Johannes 3, Vers 31: „Der von oben kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, ist von der Erde und redet von der Erde. Die aus dem Himmel kommt, ist überall.“ Ja, der vom Himmel kommt, er redet vom Himmel. Wir sozusagen die Schlussfolgerung. Und wir gehen noch weiter zu Johannes 5, und dort Vers 30. Johannes 5, und dort Vers 30 bis 35: „Ich kann nichts von mir selbst aus tun, wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.“ Also mit anderen Worten, wenn Jesus dort im Tempel steht und predigt, wie nie ein Mensch zuvor gepredigt hat, was ist sein Wunsch? Ja, genau, dass alle zuhören. Das wünschen sich auch Leute, die nicht Gottes Willen tun wollen. Ja, es gibt auch heute Stellen, sich auch vorne vor einem Pult und wollen das alles geben, damit sie sehen, wie toll sie predigen können. Ja, du hast schon recht, aber der Einwand, warum wir das alles gar nicht, damit sie wissen, wie der Vater ist, das über den Vater erfahren, dass das, was der Vater sagt, zu den Menschen kommt. Das ist ein großer Wunsch. Und das macht ihn zu einem, das macht ihn zu einem größten Prediger aller Zeiten, weil es in allen seinen Predigten eben nie um sich selbst ging, sondern immer darum: Was sagt der Vater?

[22:07] sondern immer darum, was sagt der Vater. Vater. Und wenn wir etwas lernen wollen von, und wenn wir etwas lernen wollen von Jesus, oder wir müssen viel, alles von Jesus, oder wir müssen viel, alles von Jesus lernen, aber das können wir auch von ihm lernen. Was, wenn wir das Evangelium weitergeben? Unser einziges Anliegen immer sein sollte, wie können die Menschen Gott besser kennenlernen? Wie können sie Jesus besser kennenlernen? Wie kann ich möglichst nicht im Weg stehen, sozusagen? Und Jesus hat sich alle Mühe gegeben, nicht im Weg zu stehen, damit die Menschen dort den Vater kennenlernen. Ja, das ist, wie er gepredigt hat, übrigens. Man sieht das auch dann noch in späteren Büchern. Gibt es da ein Bibelwort, wo ganz deutlich steht, dass Jesus etwas sagt, was er vom Vater bekommen hat? Die Offenbarung, die Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat. Ja, in der Offenbarung macht es genau dasselbe. Und was ist das so ein tolles Buch? Also die Offenbarung. Lieben und begeistert sind offenbar. Und da kriegen wir so einen Eindruck, wahrscheinlich, wie diese Predigt gewesen sein musste, zum Laubhüttenfest im Tempel gehalten hat.

[23:07] Das ist etwas, was wir lernen müssen. Wenn wir aus eigener Kraft predigen und reden, wenn sie unsere eigenen Gedanken weitergeben, dann ist es nur gewöhnlich. Wenn wir stattdessen einfach das weitergeben, was Gott uns gezeigt hat, ist plötzlich die Kraft des Heiligen Geistes gegenwärtig und flankt. Mit anderen Worten, wer direkt mit Gott verbunden ist, der kann wissen, was Gott möchte. Man muss nicht Theologie studieren, um zu wissen, was Gott möchte. Man muss keine Expertenmeinung gehört haben, um zu wissen, was Gott möchte. Was muss ich tun, um zu wissen, was Gott möchte? Ich muss ihn fragen: "Herr, was möchtest du?" Das ist ja die Frage, die er sich wünscht, dass wir umstellen. Und er ist mehr als bereit, sie zu beantworten. Ja, "Was willst du, was ich tun soll?"

[23:59] Und genau diesen Punkt macht Jesus jetzt auch im nächsten Vers, der manchmal lesen: Johannes 7, Vers 17. Es geht nicht um Intellekt in Johannes 7, und dort Vers 17, wenn man da lesen: "Was ist dein, was es seine sein?" Argumentieren für 17. Woran kann man erkennen, ob die Lehre wahr ist oder falsch? Genau. Er sagt, es ist die Aufrichtigkeit, der Wille zum Gehorsam, der dazu führt, dass sich Wahrheit erkennt.

[25:08] Viele Menschen denken heute, dass sie über geheime Informationen verfügen müssen, um zu wissen, was wahr ist. Oder sie denken, sie müssten über viele Informationen verfügen, um zu wissen, was Wahrheit ist. Aber Jesus sagt, sie brauchen nicht, legte Wochen viele Informationen. Er sagt auch nicht, wir müssen Geheiminformationen haben. Er sagt auch nicht, wir müssen ewig lang im Internet recherchieren, damit wir endlich die Wahrheit kennen. Es ist alles irrelevant, um die Wahrheit kennenzulernen.

[25:33] Brauchen wir was? Die Bereitschaft zu gehorchen. Denn nur dem, der gehorchen will, kann Gott die Wahrheit weitere Wahrheit zeigen. Weil, wenn er gar nicht gehorchen will, was nützen die Wahrheit? Nur dem, der gehorchen will, kann Gott auch die Wahrheit zeigen. Denn dann wird er sie auch umsetzen. Und deswegen ist es aus Gottes Sicht gar nicht wichtig, wie klug wir sind oder wissen wir wissen den.

[26:05] Jesaja 35 und dort Vers 8. Ganz, ganz toller Vers, der mir viel bedeutet. Jesaja 35 und dort Vers 8. Dort heißt es: "Und eine Straße wird dort sein und ein Weg. Man wird ihn den heiligen Weg nennen. Kein Unreiner wird auf ihm gehen, sondern er ist für sie. Die auf dem Weg wandeln, selbst Einfältige werden nicht." Also, was Gott sagt, mit anderen Worten, was will Gott eigentlich sagen hier in fast 35, 35, 8? Was will eigentlich, was ist so die Kernaussage für diesen Vers? Wenn er sagt, es gibt einen Weg, dass der heilige Weg, und auf diesem Weg geht man nicht irre, und selbst Einfältige wenig irre. Was will er damit sagen? Ja, er will sagen, es hat nichts mit unserem Wissen und Denken, also nicht mit unserem Denkvermögen, nichts mit unserem Intellekt zu tun, ob wir gerettet werden oder nicht.

[27:11] Denn selbst jemand, der sehr einfältig ist, kann ohne Probleme gerettet werden. Und das sollte uns zu denken geben, weil wir auch heute wieder einer Zeit leben, der viele Christen und leider auch Adventisten denken, dass ihre Erlösung davon abhängt, wie viel sie wissen. Und dass, wenn sie nur möglichst viel wissen, dass sie dann wahrscheinlich gerettet werden. Oder dass sie viele Informationen brauchen, um sie vor Täuschung zu hüten. Aber das ist unwahr. Man kann sehr viele Informationen haben und trotzdem getäuscht sein.

[27:48] Wer Gott gehorchen will, verspricht Jesus, der wird erkennen, ob die Lehre wahr ist oder nicht. In Jeremia 31 wird ganz deutlich, dass jeder, absolut jeder Gott kennen kann. Manchmal, wenn wir uns die Frage stellen: "Reicht mein Wissen aus, dass das, dass ich also erreicht man Wissen muss, dass ich von Gott habe?" Dann stelle ich die Frage: Kennt ihr irgendeinen Menschen, der weniger weiß, als ihr, oder der weniger wissen kann als ihr? Sagen wir, so ein Mensch, der vielleicht geistig, geistig ein bisschen, geistlich, bisschen minderbemittelt ist? Jemand, der vielleicht weniger Internet-Intelligenz hat als ihr selbst.

[28:28] Es steht in Jeremia 31 und dort Vers 33 und 34. "Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben. Und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keinem er seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen, spricht der Herr. Denn ich werde ihre Missetaten vergeben und ihre Sünden nicht mehr gedenken."

[29:00] Die kennt man Gott. Wie lernt man Gott kennen? Das diesen Vers nach 34, wie lernt man ihn kennen? Woher weiß ich, dass es Gott gibt? Weil sie erlebt haben, dass Gott ihre Sünden vergeben hat. Und dazu braucht man kein Studium. Und dazu braucht man keine riesige Bibliothek. Dazu muss man nicht lange im Internet recherchieren. Wer weiß, dass ihm seine Sünden vergeben sind, die hat Gott kennen gelernt.

[29:43] Wer allerdings viel recherchiert und überall sich alle Meinungen hören, versucht sich ein Bild zu machen, aber seine Sünden nicht vergeben bekommen hat, der kennt Gott nicht. Und das ist ein ganz, ganz, ganz entscheidender Punkt. Ja.

[29:59] Die Wahrheit, die Gott uns gibt, und auch das Wissen, was wir über Gott haben, hilft uns natürlich, ihn immer besser kennenzulernen, ist keine Frage. Und je klarer mein Bild von Gott, je mehr ich von ihm weiß, was wirklich wahr ist, desto mehr werde ich ihn noch lieb haben. Aber es ist niemals die Informationen, die mich zu Gott bringt. Und das ist, was Jesus, glaube ich, hier auch deutlich machen möchte.

[30:21] Die Pharisäer dachten, dass sie besonders heilig sind, weil sie so viele theologische Werke gelesen haben. Sie kannten die Meinung von Rabbi XYZ, von allen möglichen und achteten, dass sie deswegen so heilig sind. Die einfache Bevölkerung dachte, weil die studiert haben, deswegen kennen sie Gott besser. Und ob wir es zugeben oder nicht, wir neigen dazu zu sagen: Weil der Theologie studiert hat, weil der auf einer Missionsschule war, weil der Griechisch oder Hebräisch kann, weil der schon so viel, weil er einen Doktor vor seinem Namen hat, deswegen wird er doch wissen, dass empfangen was. Denken, was denkst du? Und er hat gesagt: "Ja, der Doktor so und so hat gesagt, dessen wird das wahrscheinlich so sein." Oder: "Der hat gesagt, weil der keine Britisch, deswegen wird das zu sein." Oder und ich hoffe, ihr merkt, was ich ausdrücken möchte.

[31:11] Nichts verkehrt gegen Doktor, nichts verkehrt mit. Aber wenn wir denken, dass jemand Gott erkennt, weil er eine Sprache gelernt hat oder weil er einen Doktortitel hat, dann haben wir dieses Prinzip von Jesus nicht verstanden. Jesus sagt: Wer gehorsam sein will, der kennt die Wahrheit. Und nichts auf dieser Welt, kein Theologiestudium kann das ersetzen.

[31:38] Und wer uns, wenn wir das er in unserem Denken dadurch ersetzen, schon mal in Psalm 119. Noch da sieht man diese Idee. Und natürlich, wie so oft, ist das, was Jesus hier sagt, natürlich aus dem Alten Testament wieder auch herausgenommen.

[32:03] Psalm 119, wir werden gerade über Vers 99 gesprochen, wo es heißt: "Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehre über deine Zeugnisse sinne ich nach." Schaut man Vers 101 und 102, damit dieser Gedanke noch weiter gesponnen. In Psalm 119, Vers 101 und 102, dort heißt es: "Ich halte meine Füße fern von jedem bösen Weg, damit ich dein Wort befolge. Von deinen Bestimmungen bin ich nicht abgewichen, denn du hast mich gelehrt."

[32:48] Könnte sehen, was sagt Psalm, was sagt Vers 101, 102. Sagt ganz deutlich: Gott hat mich gelehrt. Könnte sehen, Gott hat mich gelehrt. Das ist nicht, was er meint, deine Zeugnisse sind mein Über, deine Zeugnisse sind nicht nach. Und was sagt 101? Er sagt, mit fast 102: Gott hat nicht gelehrt. Ja, Gott hat mich gelehrt. Gott lehrt. Aber was sagt er in 101?

[33:15] Genau, er meidet das Böse. Er will nicht abweichend. Wie können wir das auch nennen? Er will gehorsam sein und deswegen an Gott ihn lehrt. Er will gehorsam sein und deswegen kann Gott ihn lehren. Er vermeidet den Ungehorsam. Und wenn unser Intelligenzquotient bei 250 liegt, ja, und wir Hebräisch rückwärts können und alle Kirchenväter gelesen haben und alle Kirchengeschichte studiert haben und jedes Dorf in der Bibel lokalisieren können, aber wenn wir zu Hause Gott nicht gehorchen wollen, werden wir verwirrt sein und auch andere versöhnen mit dem, was zu sagen.

[33:59] Damit Erfahrung. Gott hat mich gelehrt. Und wisst ihr was? Ich glaube, aus eigener Erfahrung, uns fehlt in der Gemeinde, oder was wir mehr bräuchten, nicht, dass es uns komplett fehlt. Das ist mehr bräuchten, dass unsere Geschwister die Erfahrung machen, dass Gott sie selbst gelernt hat.

[34:22] Das, man nicht so sagt: "Ich glaube, dass, weil ich habe mir eine Predigt angehört und dann stand das." Oder wo das so gesagt: "Das macht Sinn, das ist ja gut." Aber die Predigt ist ja immer eigentlich nur ein Hin-Stupsen. Das macht, beschäftigt sich selbst damit. Ja, Paulus predigt, damit die Brüder selbst die Bibel studieren, damit Gott sie lernen kann. Er predigt nicht, damit die Bürener einfach von Paulus alles abkopieren und was Gott sich wünscht, ist nicht, dass wir sagen, wir fünf Lieblings-YouTube-Prediger und die sagen uns, was wir glauben sollen, sondern dass jede Predigt, die ich höre, eigentlich dazu führt, sagen: "Ich will es selbst besser verstehen. Herr, du musst mein Lehrer sein."

[35:00] Es folgen, egal welchen, es folgen, egal wie viel ich weiß oder wie lange ich Erfahrung habe. Er, Gott ist mehr als wir. Also, meine Erfahrung ist, Gott ist mehr als willig, jedem von uns etwas beizubringen aus seinem Wort, was wir von dem wir sagen können: "Das hat Gott mir gezeigt." Und also zu wissen, mir geht's so. Die Dinge, die ich, die Gott mir gezeigt hat, die predigt mit viel mehr Enthusiasmus als die Dinge, die vielleicht irgendwann der Predigt noch gehört habe und gemerkt habe. Oder habe ich ein Gegenargument? Das stimmt vielleicht. Ja, aber die Dinge, die Gott mir gezeigt hat, wo ich gemerkt habe, er führt mich Schritt für Schritt und in der Morgenandacht, ja, oder oder beim Bibelstudium sehe ich die guten etwas zeigt. Das ist viel fantastischer, weil das sind Momente, in denen wir uns erneut bewusst machen, wie sehr Gott uns liebt und wie er von Stars und das ein interessantes hat. Oder denn jedes Mal, wenn wir so Gedanken kommen, dass Margot zeigt mir etwas, dann, dann ende ich auch immer wieder daran.

[35:52] Gott macht das ja nicht aus Langeweile, sondern er macht das ja, weil er mich liebt. Er macht das ja, weil er mir etwas, weil er mich führen möchte, damit es mir gut geht, damit ich ihn besser verstehe. Und deswegen sagt Jesus das ganz, ganz deutlich hier.

[36:09] Schauen wir doch erst Vers 18. Jetzt schaffen heute nicht so viel, wie ich eigentlich gedacht habe. Das ist nicht so schlimm. In Vers 18, in Johannes 7, Vers 18, da sagt er noch etwas sehr Interessantes hier.

[36:35] Genau, das ist der Punkt. Er sagt: "Meine Worte kommen nicht von mir, sondern kommt von Gott, dem Vater." Ja, jetzt dreht er quasi den Spieß um. Was passiert, wenn jemand eben nicht das lehrt, was Gott ihm gesagt hat, sondern seine eigenen Gedanken? Was passiert dann? Jetzt stellt er sich selbst in den Mittelpunkt. Und was wird passieren, wenn man ihm widerspricht?

[37:03] Er wird sich persönlich angegriffen fühlen. Und jetzt denkt mal scharf nach. Fast alle theologischen Diskussionen, die es gibt, haben oft damit zu tun, dass Leute sich persönlich angegriffen fühlen. Ja, da kommt, dass ich habe aber gesagt. Ja, und wenn das so ist, dann könnte das sein, dass die Existenz vieler theologischer Diskussionen ein Beweis dafür ist, dass wir im Wesentlichen oft nur das weitergeben, was andere gesagt haben, oder unsere eigene Meinung weitergeben, aber nicht das, was Gott uns gezeigt hat.

[37:40] Denn wenn ich das weitergeben, was Gott mir gezeigt hat, werde ich nicht persönlich angegriffen sein. Denn ich weiß, ich habe daran keine eigene Aktie. Ich gebe es ja noch weiter. Und wenn jemand dagegen kämpft, kämpft nicht gegen mich, sondern gegen Gott. Aber leider ist es oft zu oft, dass wir dann doch unsere eigenen Ideen und zu eignen. Und das klingt dann irgendwie vielleicht ganz toll und das macht auch alles Sinn. Und wenn jemand dagegen ist, dann fangen wir an zu diskutieren und zu kämpfen.

[38:04] Übrigens ist das auch ein Grund, warum ihr Lehrer einen Hang zur Selbstdarstellung haben, weil ihre Lehrer natürlich nicht das predigen, was Gott ihnen gezeigt hat, sondern was sich aus ihrem eigenen Herzen erdacht haben. Ja, ihre eigenen Verführung. Und deswegen werdet ihr sehen, dass Menschen, die ihr Lehren verbreiten, meistens auch irgendwann auf die eine oder andere Form, sondern bis besondere Form von Stolz ausbringen, während sie sich selbst und wie erhöhen, in der einen Form oder der anderen. Aber kam Jesus auf die Erde, damit die Leute ihn ehren? Kam er auf die Erde, damit er erhöht wird? Nein, Bibel, genau das Gegenteil. Er kam auf die Erde, um sich zu erniedrigen, um den Vater zu erhöhen, um den Heiligen Geist.

[38:47] Und schauen wir noch in 1. Petrus Kapitel 4. Das ist ganz interessant, was hier steht. Was Petrus sagt, 1. Petrus Kapitel 4, Vers 11. Dort steht: "Wenn jemand redet, so rede er, was oder als als Aussprüche Gottes. Wenn jemand dient, so tue er aus der Kraft, die Gott erreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus, die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen."

[39:26] Sagt man über den Vers mal kurz nachdenken. Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes. Also, damit will es nicht sagen, dass wir alle Propheten sein müssen, damit überhaupt den Mund aufmachen. Aber wenn wir reden, reden wir das, von dem wir überzeugt sind, dass Gott uns gezeigt hat. Oder reden wir nur unser eigenes Geschätzt? Wenn wir dienen, dienen wir, weil Gott uns Kraft dazu gibt, oder dienen wir, um andere zu beeindrucken? Wie sehr sie dienen.

[39:54] Die Pharisäer haben an Gott geglaubt, aber sie haben geredet, was sie sich selbst ausgedacht haben. Und sie haben gedient, um anderen zu zeigen, wie toll sie dienen. Was Petrus sagt ist: Wenn wir reden, lasst uns sicherstellen, dass das, was wir reden, uns Gott gezeigt hat. Und wenn wir zu dem Thema gerade nicht wissen, was Gott sagt, das könnte man dann tun?

[40:14] Schweigen. Ja, wirklich. Und wenn wir zu dem Thema gar nichts gesagt hat, dann ist vielleicht wirklich Schweigen Gold, anstatt, dass wir mit unserer eigenen Meinung die Gemeinde spalten. Also, ich hoffe, ihr versteht, worauf die anspiele und was ich sagen möchte. Und wenn wir dienen, dann nicht aus eigener Kraft. Weil schaut mal, wenn ein Mensch auch in der Gemeinde etwas tut oder tut es aus eigener Kraft, dann wird er meistens unzufrieden sein, wenn er nicht dafür geehrt wird. Er wird dann irgendwie sich beschweren, keiner ist dankbar, nicht. Und das gilt es einfach mal selbst so. Also, mir geht's nochmal so, dass man dann irgendwie vielleicht unzufrieden ist. Warum sieht das keiner? Oder warum sind Leute so undankbar? Dass so was ist. Denn ein untrügliches Zeichen, dass wir gerade aus eigener Kraft arbeiten, weil, wenn wir aus Gottes Kraft arbeiten, dann ist es seine Sache. Das ist eine Ehre.

[41:04] Und wie oft sollen wir aus Gottes zur Ehre Gottes leben? Was sagte Luther? Ob ihr esst oder trinkt, was immer ihr tut, alles zur Ehre Gottes. Und das heißt, ich muss auch nur das tun, was Gott mir aufgedrängt. Und also, weiß nicht, wie es euch geht. Mal, ich glaube, manchmal geht es mir so, dass ich mehr mache, als Gott mir aufgetragen. Und das kann manchmal auch passieren, dass einfach um so geschäftig werde und so viel tun, dass wir denken, das ist alles ganz wichtig. Und wir tun das dann aus eigener Kraft.

[41:34] Aber was Jesus hier deutlich macht, er hat nur dann gepredigt, wenn Gott ihm gezeigt hat. Und das gepredigt, was Gott uns gezeigt hat. Und nur so gedient, wie Gott in Kraft indem hat und nicht mehr und nicht weniger. Und das hat die enorme Kraft in seinem Leben ausgemacht.

[41:51] Ich wünsche mir für mich selbst und vielleicht willst du das auch, dass wir davon lernen und dass wir uns die Frage stellen: Ist das, was ich tue, wirklich Gottes Wille? Oder tue ich das einfach nur aus Routine oder weil sie mir selbst bei selbst auferlegt habe? Ist das, was ich sage, wirklich das, was Gott mir gezeigt hat? Muss das nur meine eigenen Gedanken, die vielleicht eher schädlich sind als hilfreich?

[42:12] Und wo Gott bitten, dass er mir und uns allen diese Weisheit schenkt, das zu erkennen und dann im Alltag auch Tag für Tag aus zu dem verlassen. Doch gemeinsam die Decken und Böden.

[42:28] Vater im Himmel, ich möchte danke sagen, dass du zu uns gesprochen hast. Ich fühle, dass du zu mir gesprochen hast. Und ich denke, das geht uns allen so. Wir alle wissen, es gibt Zeiten, wo wir Dinge gesagt und getan haben, die aus unserer eigenen Kraft waren und nicht was deine. Und Herr, wir sehen, dass uns das immer wieder passiert. Und möchte um Vergebung bitten und um Kraft und Weisheit, noch viel mehr von unserem himmlischen Vater zu lernen. Wer möchte nicht bitten, dass du uns hilft, dass wir, so wie du auf dieser Erde gelebt hast, wir uns daran ein Beispiel nehmen und auch aus deiner Kraft.

[43:05] Danken wir, dass wir wissen dürfen, dass es nicht auf unseren Internetseiten, nicht auf unsere körperliche Kraft ankommt, sondern unsere Bereitschaft Schüler zu sein, unsere Bereitschaft gehorsam zu sein. Herr, lass uns echte Schüler und echte Diener sein. Durch deinen Geist, das bieten wir im Namen Jesu. Amen.


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