In dieser Predigt, Teil 195 der Serie „Der Ersehnte“, beleuchtet Christopher Kramp die Ereignisse rund um das Laubhüttenfest aus Johannes 7. Er analysiert Jesu mutige öffentliche Lehre trotz der Pläne seiner Gegner, ihn zu töten. Dabei wird die Reaktion der Menge und die tiefere Bedeutung von Jesu Behauptung, von Gott gelehrt zu werden, thematisiert. Kramp zieht Parallelen zu biblischen Texten wie Psalm 40 und Sprüche 28, um Jesu Furchtlosigkeit und seine Verkündigung der Gerechtigkeit Gottes als Evangelium zu verdeutlichen.
Der Ersehnte: 195. „den sie zu töten suchen?“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass du heute Abend da bist und dass du jetzt live eingeschaltet hast auf www.joelmedia.de. Oder das Video später vielleicht anschaust. Wir sind nach der etwas längeren Sommerpause wieder zurück und wir sind immer noch in Johannes 7, wo wir gesehen haben, dass Jesus beim Laubhüttenfest aufgetaucht ist. Buchstäblich aufgetaucht und gelehrt hat. Und wir wollen heute sehen, wie es da in dieser Situation weitergegangen ist, in dieser Auseinandersetzung. Und bevor wir dort in die nächsten Verse ab Vers 25 hineinsteigen, wollen wir gemeinsam ein Gebet sprechen. Und wem es möglich ist, den bitte ich, mit mir gemeinsam niederzuknien.
[1:26] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich jetzt vor allem darum bitten, dass du uns Jesus offenbarst, dass wir noch besser verstehen. Das ist versprochen, dass du in offenbaren möchtest. Und in deinem Wort finden wir genau das, was wir brauchen, um ihn zu verstehen. Wir möchten dich bitten, dass du deinen Heiligen Geist sendest, der Johannes inspiriert hat, und diese Worte zu schreiben, damit wir sie so verstehen, wie du sie gemeint hast. Und dass wir in unserer Freundschaft zu Jesus wachsen, dass wir ihn noch mehr lieb haben und noch mehr so sein wollen wie er. Halte alles Störende fern. Sei du bitte jetzt unser Lehrer. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:17] Wir sind in Johannes Kapitel 7. Ihr erinnert euch, Jesus ist auf dem Laubhüttenfest. Er kam etwas später. Könnt ihr euch daran erinnern, dass er mit seinen Brüdern eine Unterhaltung hatte? Die Brüder hatten gemerkt, dass er nicht so wirklich Anstalten machte, wie es schien, zum Laubhüttenfest zu gehen, weil er ja schon etliche Feste ausgelassen hatte. Er könnte daran erinnern, anderthalb Jahre lang war er zu keinem Fest in Jerusalem erschienen. Und dann taucht er aber plötzlich, wäre das Laubhüttenfest es auf. Er war einen geheimen Weg gegangen, einen unbekannten oder nicht so oft gegangenen Weg und war jetzt plötzlich da und steht plötzlich im Tempel und predigt. Und er predigt mit göttlicher Vollmacht. Und wir haben gesehen, was dann passiert ist, nämlich die Juden, die wundern sich und fragen sich: "Woher kennt dieser die Schriften? Der hat doch nicht..." Keine Schulung noch herzlich studiert. Wo sollte er das kennen? Und Jesus sagt: "Meine Lehre kommt von Gott dem Vater. Gott selbst ist mein Lehrer." Ja, ich brauchte keine Rabbis, die mir das beibringen, was Gottes Wort sagt. Denn Gott ist bereit und willig und fähig, jedem einzelnen von uns das Wort Gottes zu erklären. Ja, eigentlich brauchen wir keinen Lehrer. Wir sind froh und dankbar über jede Predigt, über jeden Lehrer, der uns etwas zeigt oder uns ermutigt oder uns hilft. Aber eigentlich brauchen sie es nicht wirklich, denn Gott ist in der Lage, jedem zu lehren. Und er sagt: "Wenn ihr wissen wollt, ob meine Lehre von Gott ist, müsst ihr eine Sache tun. Ihr müsst willig sein, gehorsam zu sein. Ihr müsst den Willen Gottes tun wollen." Wer gehorsam sein möchte, wird erkennen, was die Wahrheit ist. Er, wenn ich gehört habe sein möchte, der wird sich in ihrer Lehre verstricken. Gehorsam sein möchte, der wird erkennen, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede." Und dann macht Jesus eine ganz interessante Sache. Haben wir gesehen. Er sagt nicht: "Wahr, ihr wollt mich töten?" Ja, er verweist darauf, was beim Sanhedrin damals geschehen ist, eineinhalb Jahre zuvor. Und wie reagiert die Menge, als Jesus sagt, dass es Pläne gibt, ihn umzubringen? Noch als Erinnerung, was sie hat. Die Menge reagiert, als Jesus sagt: "Ich war da, gibt es Leute, die mich umbringen wollen?" Jetzt die Menge reagiert: "Du spinnst, ja. Das ist entweder ein bisschen besessen. Wer wollte dich umbringen? Ist auch völlig frei erfunden." Gab es sehr viele Leute, die keine Ahnung hatten, die dachten, es ist eine Verschwörungstheorie. Aber Jesus wusste, weil er ja anderthalb Jahre zuvor vor dem Sanhedrin stand und seitdem nicht mehr derselbe gewesen war. Er wusste, da planen die Obersten, das genau. Und ihr wisst vielleicht noch, weswegen er vor dem Sanhedrin damals stand. Was hatte er in Anführungsstrichen verbrochen, weshalb er anderthalb Jahre zuvor vor Gericht gezerrt worden war? Was hat er getan? Was war sein Verbrechen? In Johannes 5 gewesen, ein Wunder getan. Was, was war das für ein Wunder? Menschen geheilt. Und zwar, das war das Problem am Sabbat. Am Sabbat geheilt. Ja, und dann geht es jetzt in den folgenden Versen, hier bis Vers 24, genau darum. Jesus weiß ja, dass das immer noch quasi der Anklagegrund ist. Dass er sagt: "Ein Werk habe ich getan, und ihr alle wundert euch." Und dann sagt er, dass die Anklage völlig sinnlos ist, denn er zeigt ihnen am Sabbat kann man beschneiden. Ja, am achten Tag. Man wird beschnitten. Und wenn der achte Tag auf einen Sabbat fiel, hatte nie ein Jude ein Problem, ein Kind am Sabbat zu beschneiden. Und er sagt: "Okay, wenn ihr also am Sabbat ein Kind beschneidet, warum darf man am Sabbat nicht einen Menschen gesund machen?" Ja, das macht doch gar keinen Sinn. Und er sagt dann, und damit endet dann Vers 24: "Richtet nicht nach dem Augenschein, sondern fällt ein gerechtes Urteil." Und dabei gesagt, das ist das, was Jesus eigentlich, was der Messias selbst tun so, der wird ein gerechtes Urteil fällen, nicht nach dem Hörensagen richten.
[6:16] Und an der Stelle in dieser Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Obersten, die versuchen jetzt eine Lehre zu stören, indem sie jetzt immer noch hier auch. Und es geht immer noch im Hintergrund um diese Sache damals vom Teich Bethesda. Das starten wir jetzt hier und haken 125 in Johannes 7, Vers 25. Mag man jemand vielleicht von euch lesen wollen?
[6:51] Genau. Das ist ein ganz bemerkenswerte Sache. Hier in Vers 25, da sprachen etliche: "Ist nicht der, den sie den Mann umbringen wollen?" Warum ist das ein bemerkenswerter Satz? Wenn ich hier plötzlich einige erhoffen sich eine Gruppe von Menschen, die aus Jerusalem sind. Es waren ja Leute von überall, nicht Maßgabe für Leute von aus allen Gegenden, die zusammengekommen waren für das Laub. Aber es sind jetzt ein Gemeinwohl oder so zu sagen, Leute, die in Jerusalem, wo die wissen, was in Jerusalem los ist. Und ich sagen jetzt: "Thema nennt man das, ist doch der, den sie umbringen wollen?" Warum ist das bemerkenswert, was ich hier sage?
[7:39] Genau. Jesus hat er gesagt: "Ihr Obersten, ihr wollt mich umbringen." Und die Menschenmenge, ja, die von überall her gekommen sind, im Gespinst, ja, das wäre wirklich umbringen. Und jetzt kommen nicht die Obersten, sondern Leute, die in Jerusalem wohnen, die damals schon dabei waren mit dem Teich Bethesda, die das mitbekommen. Sie wissen, dass Jesus vor dem Sanhedrin schon gesagt hat: "Hey, du bist doch der, den sie umbringen wollen, oder?" Jesus hat sich nicht verteidigt. Er hat nicht gesagt: "Wie, ich habe kein Dämon?" Er als sie ihn in so ausgelacht haben. Aber Gott kümmert sich um unseren Ruf. Als die Menschenmenge Jesus ausgelacht hat und seine Aussage angezweifelt hat, da sorgt jetzt Gott dafür, dass auch auf einem ungeahnten Weg die Aussage von Jesus bestätigt wird. Gott hat tausend Wege, von dem wir nichts wissen. Ja, und wenn wir die Wahrheit sagen, dann wird Gott dafür sorgen, dass am Ende auch deutlich wird, dass es die Wahrheit ist. Und so ist Jesus hier gerechtfertigt, so zu sagen. Ja, denn Leute, die aus Jerusalem sind, sagen: "Ich weiß den, wo er umbringen."
[8:41] Und jetzt geht es aber weiter. Du kannst doch gleich ein bisschen weiter diesen Vers 26.
[8:55] Genau. Das ist sehr interessant. Ja, also das sind viele Menschen aus überall, die Jesus so ein bisschen kennen, aber nicht wissen, was die politischen Hintergründe sind. Aber diese Leute aus Jerusalem, die müssen ganz genau, was der Sanhedrin plant. Die wissen, dass es schon seit längerer Zeit Turbulenzen und Schwierigkeiten gibt. Ja, und jetzt sehen sie dem Zentrum sagen: "Moment mal, das ist doch der, jetzt ein bisschen übertrieben gesagt, wo überall Fahndungsbilder rumhängen, den sie haben wollen. Ja, der nach ihm gesucht wird und steht hier mitten im Tempel und predigt. Und niemand führt ihn hinab, niemand will ihn gefangennehmen." Was ist ihre Schlussfolgerung? Was, was vermuten sie als?
[9:32] Ich, es kann doch nicht sein, oder haben die Obersten jetzt doch Jesus als Messias anerkannt? Die Frage ist eigentlich im Griechischen so ein: "Sie glauben doch nicht, dass er..." Glauben sie, dass doch so wirklich jetzt ist sie wirklich dafür sagt: "Wahrhaftig überzeugt, dass er habe der wahrhaftige Messias ist?" Also, da ist so ein bisschen, man merkt so ein bisschen, wie die so ein bisschen hin und her schwanken können. Das sehen sie. Sie sind völlig erstaunt. Sie haben auch ein bisschen ihre Fragen. Man merkt, wie die, wie viele Menschen zwischen Jesus, dessen Worte sie anziehend finden und im Zweifel so hin und her schwanken. Er und nicht genau wissen, dieses einordnen sollen. Normalerweise sind hier die Obersten immer so der Maßstab.
[10:19] Und auf jeden Fall wundern sie sich, dass Jesus hier so öffentlich redet. Ich meine, wenn man gesucht wird mit Haftbefehl, dann geht man ja nicht ohne weiteres dort hin, wo alle sind, die einen suchen. Jesus hat ja bewusst hier auch Jerusalem gemieden, haben wir gesehen. Und jetzt steht er aber doch da, obwohl er weiß, sie suchen ihn, um ihn zu töten. Hier fühlt sich ein Psalm verschaut mal in Psalm 40.
[10:49] Psalm 40. Die Erfüllung dieses Verses in gewisser Weise, dieses Abschnittes hier in Psalm 40 und dort erst 14. FSC, Entschuldigung, 42 ab Vers 10. Und zwar geht es hier um jemanden. Schaut mal, verdacht, dass sprach: "Ich sehe, ich komme." "In dem Buchrolle steht von mir geschrieben, deinen Willen zu tun, mein Gott, begierig." Und dein Gesetz ist in meinem Herzen. Und wer geht's hier? Wer konnte sagen: "Ich komme in der Buchrolle steht von mir geschrieben, dass Jesus oder ganz genau." Und er kommt, um den Willen Gottes auszuführen. Sein gesamtes Gesetz Gottes ist in seinem Herzen. Jetzt schaut mal, was Jesus sagt in Vers 10. "Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündet in der großen Gemeinde. Siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen, Herr, das weißt du. Deine Gerechtigkeit vermag ich nicht in meinem Herzen. Ich redete von deiner Wahrheit und von einem Heil. Deine Gnade und Wahrheit verschicke ich nicht vor der großen Gemeinde." Und zeigt ganz tolle Verse. Schaut man ein bisschen genauer an. Er sagt erstmal: "Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündet." Was ist eine frohe Botschaft? Nennt man eine frohe Botschaft? Evangelium. Er sagt: "Ich habe deine Gerechtigkeit als als Evangelium verkündigt." Ja, beim Wort Gerechtigkeit denkt man vielleicht erstmal so ganz kalt an gerecht, ja, richtig und falsch. Aber Jesus sagt, die Gerechtigkeit Gottes ist noch mehr. Die ist nicht einfach nur richtig und falsch. Schon das spielt er Gottes Bereitschaft eine Rolle, sich unsere Schuld selbst auf sich zu nehmen. Ja, eine gute Nachricht. Er sagt: "Ich habe deine Gerechtigkeit als eine gute Nachricht gepredigt." Wir wissen vielleicht, was der Paulus in Römer einst sagt. Er sagt: "Denn es ist Evangelium, ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden und dann für den Griechen. Denn es wird darin offenbart die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben." Daran wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart, eben diesem Evangelium. Und das ist genau, was im Psalm 40 sagt: "Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigt." Und zwar wo? Sagt Jesus, hat er die Gerechtigkeit Gottes. Das heißt ja auch, dass der Messias Daniel 9 eine ewige Gerechtigkeit einführen wird. So hatte sie als die jungen verkündigt.
[13:22] Ja, genau. Was sagt ihr für das Fernsehen? Der sagt: "In der großen Gemeinde." Und das hebräische ist jedoch eine Anmerkung, das bedeutet in der Versammlung. Ja, also dann, wenn die Leute alle zusammenkommen. Und wann kommen die Leute alle zusammen? Bei welchen Gelegenheiten? Am meisten werden bei den Festen der, beim Passahfest, beim Laubhüttenfest, wenn die von überall zusammenkommen, dass eine große Gemeinde, eine Versammlung. Und der Psalmtext sagt: "Jesus wird das Evangelium auch vor einer großen Masse, die zusammenkommt, verkündigen. Er wird nicht hinter dem Berg. Er wird seine Lippen nicht verschließen." Erklärt er. Seine Lippen verschließen können, sagen können, das könnte mein Todesurteil sein, wenn ich jetzt predige. Ja, er sagt: "Ich will meine Lippen nicht verschließen, Herr, das weißt du." Und schaut mal ein Vers 11. "Deine Gerechtigkeit verbarg ich nicht in meinem Herzen." Das ist interessant, weil das heißt ja, dass das Gesetz Gottes, wo ist in seinem Herzen. Also, was die Bibel sagt, er hat es zwar in seinem Herzen gehabt, aber hat es dort nicht nicht verborgen, nicht versteckt. Wenn das Gesetz Gottes in unserem Herzen ist, dann kann es nicht verborgen bleiben. Ich war eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Denn was sagt Jesus? Wissen, das Herz voll ist, geht der Mund über. Ja, wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund. Und deswegen sagt er: "Ich habe es ist die Gerechtigkeit Gottes in seinem Herzen." Aber er fängt birgt jedoch nicht, sondern sie muss raus. "Ich redete von deiner Wahrheit und von deinem Heil." Er, also von der Wahrheit und von dem Evangelium. Jesus hat nicht einfach nur gute Nachrichten verbreitet ohne Wahrheit, aber nicht einfach nur Wahrheit ohne gute Nachrichten, sondern er hat beides miteinander verknüpft. Die echte Wahrheit ist die gute Nachricht. Und dies war und dann heißt es: "Deine Gnade und Wahrheit verschwiegen nicht vor der großen Gemeinde." Könnt ihr euch noch erinnern, was Johannes sagt? "Wir sahen seine Herrlichkeit als die Herrlichkeit eines Eingeborenen, voller Gnade und Wahrheit." Und das, was sie gesehen haben, ihnen, das hat er auch verkündigt. Das hat er Wochen vor der ganzen Gemeinde. Und als Jesus jetzt hier im Tempel steht und obwohl Menschen ihn umbringen wollen und überlegen, wie sie ihn jetzt da festnehmen können, erfüllt sich Psalm 40. Vor der großen Gemeinde predigt er die Gerechtigkeit Gottes als Evangelium und verschweigt nicht, was in seinem Herzen ist.
[15:49] Ist. Studieren Sprüche 28, 41. Sprüche 28.
[15:54] Sprüche 28, 41. Jesus war mutig. Das ist vielleicht nicht unbedingt immer der erste Charakterzug, der uns einfällt, wenn wir Jesus denken. Oder wenn man an Jesus denkt, dann denken wir vor allem an seine Liebe, an seine Freundlichkeit, seine Güte, seine Barmherzigkeit, auch seine Wahrheitsliebe. Aber Jesus war auch mutig. Schaut in Sprüche 28, Vers 1. Sprüche 28, Vers 1. "Der Gottlose flieht auch wenn niemand ihn jagt, aber die Gerechten sind furchtlos wie ein junger Löwe." Es keine Furcht in der Liebe, sagt Johannes. Oder? Und Jesus war nicht irgendein Gerechter. Er war die Gerechtigkeit schlechthin. Erst der Herr, unsere Gerechtigkeit ist Jesus. Furchtlos. Er ist furchtlos wie ein junger Löwe. Das ist auch der Löwe aus dem Stamm Juda, Jesus vermutlich. Und das ist deswegen interessant, weil auch seine Jünger dann, als sie erst einmal vom Heiligen Geist erfüllt waren und damit mit ihm wirklich nicht nur körperlich, sondern geistig, geistig wirklich eng verbunden waren, sie genauso mutig waren. Oder in Jerusalem plötzlich auf den Marktplatz hervor, allen Leuten dann. Ihr könnt die Apostelgeschichte lesen. Die waren wirklich mutige Menschen. Aber nicht, weil sie so natürlich mutig waren, sondern weil sie jetzt diesen Geist Jesu in sich hatten, der sie mutig machte. Noch ein Beispiel aus dem Neuen Testament. In 2. Timotheus.
[17:19] 2. Timotheus, Kapitel 1, das wieder Paulus an Timotheus. 2. Timotheus, Kapitel 1. Und dort, und dort, Vers 7. Das sagt der Paulus an den Timotheus, natürlich auch mit ähnlicher Intention, ihn ja dazu zu ermutigen, furchtlos zu sein. 2. Timotheus 1, 7. "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht samt gegeben, sondern der Kraft und der Liebe oder Zucht." Das ist so die Selbstbeherrschung, Wichtigkeit, der gesunde, das richtige Verständnis, der gesunde Verstand. Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht haben. Jesus war dem war den Festen in den in den Monaten zuvor nicht fern geblieben, weil er Angst hatte. Oder er war den Festen fern geblieben, weil er wusste, es wäre nicht das Beste, jetzt eine Konfrontation zu suchen. Manchmal ist es gut, keine Konfrontation zu suchen. Aber wir sollten niemals der Konfrontation ausweichen, einfach nur aus Furcht, sondern aus Glauben und aus Verständnis. Ja, aber als Jesus wusste, dass er jetzt gehen sollte, hat er keine Angst.
[18:27] Wir brauchen keine Draufgänger, die einfach der Welt beweisen, wie mutig sie sind. Jesus war nicht so. Er hat uns wäre schon die Feste vorher immer gegangen. Also, ich bin hier, ja, ihr könnt mir nichts. Dieses war klug. Er hat sich genau überlegt, wann er was tut und was der Vater ihm zeigt. Aber wenn es erforderlich war, dann ging ja, egal was die Konsequenzen. Und das ist so ein bisschen die, was wir brauchen für die Endzeit. Wir brauchen keinen Draufgängertum. Wir müssen nicht der Welt beweisen, wie mutig wir sind. Da wir müssen auch so viel Gottvertrauen haben, dass wenn Gott von uns fordert, einen Stand zu machen für die Wahrheit, dass diese Fotos machen, so wie Jesus auch. Die Menschen waren total erstaunt, dass Jesus so mutig, dass also so frech, könnte das in den in Johannes 7, nicht was sind denn das steht hier frei und und predigte. Das war für sie unvorstellbar.
[19:16] Und vielleicht noch einen Vers dazu in Jesaja 50.
[19:25] 50. Und dort erhält, das ist ja gut. Jesaja 50, Vers 7 und 8. Wenn ihr hier seid, ja, die Verse vorher anschaut, wird immer Vers 50, 56, dann seht ihr meinen Rücken, bot ich denen da, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mich rauzten. Mein Angesicht vermag ich nicht vor schwach und speicher könnte sein, dass es Jesus. Oder jetzt schaut man in Vers 7. Aber Gott, der Herr, wird mir helfen. Darum muss ich mich nicht schämen. Paulus: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht."
[19:53] Nicht. Darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein, denn ich wusste, dass ich nicht zustande werden würde. Was bedeutet ist, wenn man sein Angesicht wie einen Titelstein macht? Was, was soll diese Metapher aussagen, dieses Gleichnis? Das heißt, ich mache mein Angesicht werden Kieselstein.
[20:18] Soll das sagen, ich war sehr schwach? Soll das sagen, ich habe mir ständig überlegt, also, ich bin immer hin und her gewandt. Was heißt es, mein Gesicht wie ein Kieselstein?
[20:25] Genau.
[20:28] Genau. Unabwendbar, sozusagen. Er, unerschütterlich hat seinen sein angestammtes, zielgerichtet und da ist dabei geblieben. Angesicht wie ein Kieselstein. Warum? Er sagt: "Ich wusste, dass ich nicht zustande werden würde."
[20:42] Jesus hatte diese unglaubliche Gewissheit, dass der Vater bei ihm ist. Und weil er wusste, meine Zeit ist noch nicht gekommen, weil er wusste, ich muss noch, ich habe ein halbes Jahr lang, wusste er, egal was passiert, er kann an diesem Laubhüttenfest nicht sterben. Und weil er dieses Vertrauen hatte, stand er da mitten unter den Leuten. Und alle waren völlig erstaunt, sie sich das traut. Und dann heißt es weiter hier in Vers 8: "Der mich rechtfertigt ist nahe. Wer will mit mir rechnen?" Mit anderen Worten, wer will mich verurteilen? Er werde sich vor Gericht bringen. Vor Gericht bringen. Lasst uns miteinander hin dritten. Wer will gegen mich Anklage erheben? Er trete er zu mir. Ja, das ist so, so. Also, wenn ihr...
[21:24] er zu mir: "Ja, das ist so, so, also, wenn ihr mich verklagen wollt, kommt Gott ist mit mir."
[21:26] Wenn ihr mich verklagen wollt, kommt Gott ist mit mir.
[21:31] Und diesen Mut, den werden wir in der Endzeit gut gebrauchen können. Woher hat Jesus diesen Mut?
[21:35] Das Geheimnis ist, wenn man die Verse vor anschaut, in Vers 4: "Woher hat Jesus seinen Mut bekommen?"
[21:43] Genau, Vers 4: "Gott, der Herr, hat mir die Zunge eines Tuners gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort verquicken kann. Wisse, er weckt morgen für Morgen, ja, erweckt mir das Ohr, damit ich höre." Die Jünger hören. Jesus war nicht so mutig, weil er so viele Muckis hatte, weil er so funktioniert hatte. Er war so mutig, weil er jeden Tag mit Gott redete und wusste, dass Gott auf seiner Seite stand und wusste, er wusste, dass das, was er tut, Gott es will ist. Und dann konnte ihn jemand aus Gottes Hand reißen.
[22:11] Und das ist die Art von Mut, die wir für die Endzeit brauchen. Keinen Mut, der sagt: "Hey, schaut, wie mutig ich bin! Ich bin mutiger als die anderen." So wie Petrus, dass das, das geht den Bach runter.
[22:23] Wir brauchen den Mut von Jesus, nicht von Petrus, der sagt: "Ich bin besser als er, ich werde auf jeden Fall bestehen." Sondern den Mut von Jesus, der aus dem Wort Gottes lebt und sich dann nicht abbringen lässt, weil er weiß, dass Gott mit ihm ist, weil er aus Gottes Wort Tag für Tag lebt. Das war der Mut, den Jesus hatte.
[22:41] Nun schauen wir mal zurück in Johannes 7. In Johannes 7:26 lesen wir: "Ist das so, dass allen weit..."
[22:55] Noch dazu sagt, während jetzt zurück, aufschlagen zu Johannes 7. Sie sagt: "Viele unter den Hörern von Christus waren Bewohner in Jerusalem, und sie war, sie wussten durchaus, was die Obersten gegen ihn im Schilde führten."
[23:14] Sie fühlten sich zu ihm hingezogen durch eine unwiderstehliche Kraft. Die Überzeugung trat auf sie förmlich, dass er der Sohn Gottes war. Aber Satan war bereit, Zweifel zu säen und vorzuschlagen. Und dafür war der Weg vorbereitet worden durch ihre Ideen über den Messias und sein Kommen. Und das lesen wir jetzt in Vers 27. Mach's nochmal, Vers 27.
[23:43] Jetzt lesen Johannes 7:4: "27 Jetzt lesen Johannes 7:4, 27." Das ist eine merkwürdige Sache, oder? Als zunächst einmal sagen sie: "Wir wissen, wo er ist."
[23:57] Wenn man die Evangelien anschaut, auch Johannes Evangelium, dann sieht man, dass bestimmte Fakten über das Leben von Jesus allgemein kursierten. Ja, ihr wisst, die Menschen wussten zum Beispiel auch, das können wir ablesen, Johannes next, bin noch ein bisschen weiter, geht Johannes 6, Vers 42. Eine Seite zurück, wer dann den Johannes 6. Da heißt es, als die Menschen damals Jesus nach der Speisung der Fünftausend, einen Tag später, dann aufgesucht haben, in Vers 42: "Und sie sprachen: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josef? Das sind Vater und Mutter, wir kennen ihn. Wie kann diese denn sagen: Ich bin aus dem Himmel draufgekommen?"
[24:35] Ja, also die Menschen wussten, viele Menschen wussten, wo er geboren worden ist, wer seinen vermeintlichen Vater gewesen ist, wer seine Mutter gewesen ist. Wir haben jetzt gesehen in Johannes 7, die Menschen wussten offensichtlich, dass er nicht zur Schule gegangen ist, ja, er hat doch nicht studiert. Das heißt, bestimmte Daten aus seiner Biografie waren allen Menschen bekannt. Er war ja relativ bekannt geworden.
[24:57] Und sie wussten, wer heißt, woher kommt, wo, wie seine Eltern heißen. Sie kannten seinen Lebenslauf, sein bisschen. Und weil sie ihn so gut kannten, meinten sie, alles über ihn zu wissen.
[25:08] Sie meinten jetzt, alles über ihn wissen zu können. Und sie sagen jetzt: "Na ja, wenn er wirklich der Messias wäre, dann wissen wir doch, niemand woher kommt." Und da beschreibt er jetzt folgendes. Das ist ganz interessant. Es war zwar, es war allgemein geglaubt worden, dass der Christus in Bethlehem geboren wird, aber dass er, und das weiß die Theorie von den Leuten, dass er eine Zeit lang danach entwinden würde, verschwinden würde. Und dass er bei seiner zweiten Ankunft dann niemand wissen würde, wer, wo er herkommt.
[25:45] Also die haben geglaubt, ja, der Messias irgendwie geboren werden, aber dann verschwindet er irgendwie. Und dann, wenn er dann wieder auftaucht, so plötzlich, so ganz übernatürlich, dann weiß niemand, woher kommt. Und das ist der Messias. Und weil die Leute das geglaubt haben, haben sie...
[26:01] Das passt nicht auf Jesus. Und deswegen kein der Messias sein. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Tradition, eine populäre Irlehre, den Blick verstellt auf die Wahrheit. Und das Problem war, viel an das geglaubt, also vielleicht nicht alle, aber sehr viele. Die hätten irgendwie diese Idee, was gar nicht, dann kann ich gar nicht genau richtig realisieren.
[26:25] Also herausfinden, wo die das hätten. Aber irgendwie kam die darauf, dass das irgendwie so sein müsste. Und weil sie jetzt dieser Irlehre anhängen, waren sie für die Wahrheit nicht mehr offen. Und das sieht man heute in Instanz auch. Oder wenn jemand eine Lehre anhängt, dann fällt es ihnen schwer, den wahren Jesus und die Wahrheit über Jesus wirklich anzunehmen.
[26:50] Oder das ist jetzt die Tragik. Das ist also Menschen, die sind eigentlich angesprochen von Jesus. Die die bewundern auch seinen Mut, dass er dort steht. Und sie die fragen sich, fast auf ein, vielleicht wirklich dem Messias sein könnte. Aber am Ende ist es diese Irlehre, die sie davon abhält, ihm zu folgen.
[27:08] Und deswegen ist es nicht unwichtig, dass wir in unserer Verkündigung auch Irrtümer als Irrtum aufdecken. Also, wenn Menschen glauben, was ich ja, dass die Toten nach dem Tod gleich weiterleben oder so. Oder wenn sie glauben, dass das Heil irgendwie es gibt so viele, müssen sie ganz in Irland. Aber es gibt so viele, wenn wir die nicht biblisch widerlegen, dann fällt es vielen Menschen schwer, eine Entscheidung wirklich für Jesus zu treffen.
[27:39] Jetzt schaut man sich das 28. Jesus reagiert auf diese Zweifel, die sich jetzt hier zeigen, jedem. Vers 28. Mach's nochmal, vielleicht das 28 und 29 zusammen.
[28:13] Genau. Also Jesus geht jetzt in seiner Predigt auf diese Zweifel ein und er ruft laut, er lehrt. Und was ist ein Hauptpunkt, den er jetzt hier macht in diesen beiden Versen? Was ist so seine Argumentation?
[28:33] Genau. Als er sagte zuerst: "Ja, es stimmt, ihr kennt mich. Etwas, was ihr über mich wisst, mein Name, meine Mutter, der Josef in Nazareth, das ich kenne, das stimmt alles." Aber obwohl wir, also mit anderen Worten, er sagt, ja, hier gibt es menschliche Fakten. Ja, der Mensch Jesus ist bekannt, oder stimmt auch. Aber was ihr nicht wisst, worauf lenkt jetzt im Blick?
[28:58] Er lenkt den Blick darauf, dass er göttlichen Ursprungs ist, ja, dass er von Gott gekommen ist.
[29:12] Mit anderen Worten, er lenkt den Blick vom menschlichen Jesus auf den von Gott gesandten Jesus. Und dass ihr ein Anliegen im Johannesevangelium wieder die Göttlichkeit Jesu auch sehr stark herauszustellen hat, es den Menschen, die schon gewusst haben, geahnt haben, dass Jesus von Gott gesandt worden ist.
[29:36] Genau. Also die Jünger waren ganz, die wussten ganz deutlich, ja, das haben wir gesehen. Ja, die Jünger, und das kann damit: "Du bist, du bist der König, der Messias, Sohn Gottes." Ja, das hatte die ziemlich an von Anfang an klar.
[29:48] Ganz genau. Was ein gutes Beispiel. Ein anderes Beispiel ist Johannes 3. Da sehen wir sogar, wie Menschen, die nicht Jesus offen nachgefolgt sind, oft durchaus diese Schlussfolgerung gekommen sind, dass sie Jesus göttliche Mission hat. Schau mal Johannes 3, Vers 2.
[30:04] Johannes 3, Vers 2. Um wen geht es? Und Johannes 3, Jesus spricht mit wem? Nikodemus.
[30:11] Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach: "Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist. Denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist."
[30:27] Er also alleine zeigt nächstes getan hat. Haben sogar die viele Pharisäer überzeugt, obwohl sie es nie so offen zugegeben haben. Und auch Nikodemus kommt, ja, nur bei Nacht. Oder das ist schon der mutigste von ihnen.
[30:40] Es hat sie, hat sie überzeugt, eigentlich, er muss von Gott gesandt sein. Aber das Problem ist natürlich, dass sie mit der Zeit genau das immer mehr abgelehnt haben. Weil sie zwar theoretisch, intellektuell wussten, er muss von Gott gesandt sein, weil kein Mensch kann diese Zeichen tun, es sei denn, dass Gott mit ihm ist. Aber die Botschaft der Predigt und der Charakter, den er zeigte, war so im Gegensatz zu ihrem Verständnis, dass sie entscheiden mussten: Entweder Buße tun oder Jesus ablehnen.
[31:13] Ihr Leben. Wenn wir in unserem Leben feststellen, dass das, was Jesus sagt, oder das, was Jesus ist, wie er so charakterlich ist, im Widerspruch ist zu dem, was wir denken und tun, gibt es nur zwei Optionen: Entweder wir bekehren uns, oder wir lehnen Jesus ab.
[31:35] Ab. Und möge Gott uns helfen, dass wir immer bereit sind, uns zu bekehren, umzukehren, umzudenken, uns verändern zu lassen, auch wenn das bedeutet, dass wir Positionen aufgeben, die wir vielleicht früher verteidigt haben. Auch wenn das bedeutet, dass wir Praktiken ändern, wie bisher für richtig empfunden haben.
[31:57] In dem Moment, wo wir wieder stolz sich durchsetzt und wir sagen: "Denn das haben wir schon so gesagt", dass bald März kann Jesus nicht mehr vorzurücken. Und das passierte mit den Pharisäern. Ist eine ganz traurige Geschichte.
[32:09] In Johannes 5, Vers 43, hatte Jesus ihnen das gesagt. In Johannes 5, Vers 43, damals vor dem Synedrium, anderthalb Jahre zuvor, in Johannes 5, Vers 43, sagte er: "Ich bin im Namen meines Vaters gekommen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den würdet ihr annehmen." Das ganze ist an der Aussage, oder? Was sagt sie?
[32:32] Mit anderen Worten, er sagt: "Ich komme im Namen des Vaters und..."
[32:36] "...und in dem ich nicht an. Wenn jemand sich selbst sendet, ja gar nicht von Gott kommt, den werdet ihr lieber annehmen als den, der von Gott kommt." Und das hat damit zu tun, dass Jesus ja sagt: "Ihr kennt ihn nicht. Ihr kennt den Vater nicht." Und weil ihr den Vater nicht kennt, deswegen nehmt ihr mich nicht an.
[33:03] Werden gelesen in Johannes 7. Schaut man, er sagte Johannes 7, Vers 28: "Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt." Johannes der Täufer hatte schon darüber gesprochen. Schaut mal in Johannes Kapitel 3. In Johannes Kapitel 3 und dort Vers 33.
[33:26] Johannes 3 und dort Vers 33. Das sagt jetzt nämlich Johannes der Täufer: "Wer aber sein Zeugnis annimmt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist." Er, also wer Jesus annimmt und das, was Jesus sagt, der bestätigt Gottes Wahrhaftigkeit.
[33:44] Wer Jesus ablehnt, macht letztlich Gott zum Glück. Und deswegen sagt Jesus: "Weil ihr, dass ihr mich ablehnt, beweist, dass ihr Gott, den Vater, nicht kennt." Haben sich um geglaubt, dass sie Gott, den Vater, kennen.
[34:03] Die waren so stolz darauf, Gottes Volk zu sein. Und sie waren sich so sicher, dass niemand, niemand das, dass das niemand von Gott erhört wird. Sie dachten, wir haben die engste Beziehung zu Gott überhaupt. Und Jesus sagt: "Ihr kennt ihn gar nicht."
[34:23] Und daraus ergibt sich die Frage für uns heute. Es reicht nicht zu denken: "Ich habe die engste Beziehung zu Gott überhaupt." Sondern: Kenne ich Gott wirklich? Und woher weiß ich, dass ich Gott kenne?
[34:39] Ich kenne Gott, wenn ich Jesus annehme. Oder wenn ich mit Jesus wirklich leben. Und schaut Matthäus 11, Vers 27.
[34:47] Matthäus 11, Vers 27. Das ist diese berühmte Passage, wo Jesus dann später sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken." In Matthäus 11:27 dort sagt er: "Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als so der Vater. Und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn, und der, welchen der Sohn offenbaren will."
[35:17] Also die einzige Möglichkeit, Gott wirklich zu kennen, ist durch Jesus. Und deswegen sagt Jesus: "Ihr kennt den Vater nicht, weil nämlich ablehnt, wer Jesus ablehnt, kann den Vater nicht kennen."
[35:29] Weil so wie Jesus ist, ist der Vater. Wenn uns etwas an Jesus nicht gefällt, dann gefällt es uns auch nicht an dem Vater. Wenn wir auf Jesus nicht hören, dann würden wir nicht auf den Vater hören, wenn er zu uns redet. Wenn wir keine Lust haben, uns mit Jesus zu beschäftigen, dann würden wir im Himmel auch keine Lust auf Gott, den Vater, haben, mit ihm Zeit zu verbringen.
[35:56] Das ist eigentlich, was Jesus hier sagen möchte. Der Sohn zeigt, wie der Vater ist. Und da gibt es noch eine Möglichkeit zu wissen, ob wir wirklich Gott kennen oder nur meinen, ihn zu kennen. In 1. Johannes Kapitel 2, Vers 3 und 4. Johannes macht das immer so wunderbar deutlich, auf den Punkt, tief und doch ganz einfach zu verstehen.
[36:18] In Johannes, 1. Johannes Brief, Kapitel 2, Vers 3 und 4, das sagt Johannes: "Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben." Also, wenn ich mir die Frage stelle: "Woher weiß ich, dass ich ihn erkannt habe?" Spürt man das irgendwie? Hat man irgendwie ein Kribbeln im Bauch? Nein, er sagt: "Daran erkennen wir, dass wir erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten." Wer sagt: "Ich habe ihn erkannt und hält auch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner." Und in einem solchen ist die Wahrheit nicht.
[36:49] Und deswegen wünscht sich Gott, dass es Menschen gibt am Ende der Zeit, die die Gebote Gottes und den Glauben diese hochhalten. Denn wer die Gebote Gottes hält, und zwar nicht einfach, um Gott zu überzeugen, sondern aus Liebe zu Gott, also wer sie wirklich hält, die Kraft Gottes ja durch den Heiligen Geist, nicht durch eigene Anstrengungen, den Geist mit. Wer mit Gott kooperiert und die Gebote hält, der kennt Gott wirklich. Warum? Weil die Gebote Gottes, ja, Gottes Charakter zeigt.
[37:19] Die Gebote Gottes nicht mag und die Gebote Gottes verändert und die Gebote Gottes abschafft und sagt: "Die Gebote Gottes ans Kreuz genagelt." Der kennt Gott nichts. Denn Gott ist genauso wie die Gebote sein. Das ist die Idee.
[37:32] Und was war das Problem von den Juden? Hier sagt ja: "Ihr habt die Gebote, aber ihr wollt nicht töten." Ja, in dem Moment, wo sie sozusagen ihn umbringen wollen, brechen sie ihr das Gebot. Sie brechen die zehn Gebote. Sie denken, dass sie zehn Gebote halten, aber sie planen seinen Tod.
[37:44] Und deswegen können sie Gott, den Vater, nicht erkennen. Und das ist die ganze Problematik. Wenn wir an Sünde festhalten, werden wir in einer, können wir in einer Predigt sitzen, wo Jesus selbst predigt, dann werden wir an Sünde festhalten und ihn nicht loslassen wollen. Dann können wir Gott nicht verstehen, was er uns sagen will.
[38:02] Das ist letztendlich eine der ganz wesentlichen Punkte hier. Also, wir haben gesehen, dass Johannes 7 Jesus macht sehr deutlich: "Ihr kennt ihn nicht, aber ich kenne ihn." Und warum kennt ihn Jesus?
[38:13] Warum kennt ihn Jesus? Und einfache Frage: Warum kann jeder sagen: "Ich kenne, ich bin wer ich bin, laden gewesen, ich habe seinen Angesicht gesehen." Ja, er war schon immer ein Wert, sagt er so. Wunderbar. Es gab nie eine Zeit, in der der Sohn nicht in enger Verbindung mit dem Vater war. Er war schon immer da mit ihnen.
[38:31] Denn so hat Gott die Welt, gibt es einen eingeborenen Sohn. Gar bei ihm, damit jeder, der den Glauben nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes macht das an in Johannes 1 ganz deutlich.
[38:43] In Johannes 1, Vers 18, das heißt es: "Niemand hat Gott je gesehen, der eingeborene Sohn, der in des Vaters..." Also, das ist eigentlich eine Formulierung des Vaters ist. Also, das heißt ja nicht, dass Jesus alle tausende auf dem Schoß vom Vater saß.
[38:59] Oder aber, was heißt das, in dem Schoß des Vaters zu sein? Das, was sollte sich ausgedrückt werden? Diese Formulierung, innige Verbindung, nicht wahr? Man hat als eigenes Kind auf dem Schoß, vielleicht ein Ehepartner, ja, aber mehr Menschen noch nicht. Oder die engste Verbindung, die man sich vorstellen kann, dem Schoß des Vaters ist der Aufschluss über ihn gegeben. Der erklärt, wie der Vater ist.
[39:28] Und deswegen war es so dramatisch, dass sie Jesus nicht annehmen wollten, weil sie damit jegliche Möglichkeit, sich behaupten, den Vater oder sich der Möglichkeit beraubt, den Vater überhaupt besser kennenzulernen.
[39:41] Zum Schluss, als letzten Vers für heute. Johannes 7, Vers 30. Johannes 7, Vers 30. Damit enden wir für heute. Machen dann nächste Woche +31 weiter. Mach's nochmal, lesen Vers 30.
[40:02] Das ist interessant, oder? In Vers 19 sagt Jesus: "Warum wollt ihr mich töten?" 120 sagen: "Die Menge, spinnst du? Bist du, bist du, wer will ich zurück?" Dann in Vers 25 kommt er und erläutert, sagt: "Ist doch der, den sie töten wollen." Und dann erst 30 wird es deutlich. Sie wollen ja.
[40:24] Ganz interessant. Also Jesus hat das eben genau gewusst. Jetzt offenbar, dass sie ihn wollen, ihn gefangennehmen, aber sie können nicht. Und warum können sie nicht? Warum ist es ihnen nicht möglich? Warum sind sie wie von einer, sie wollen umbringen, sie sie bemühen sich darum, aber niemand macht das, niemand kann das. Sie sind wie, als ob sie von einer übernatürlichen Macht zurückgehalten werden. Warum?
[40:50] Da gibt es eine prophetische Uhr, und die tickt. Und Jesus hat jetzt genau drei Jahre gedient. Aber es sollte in der Mitte der Woche, seine dreieinhalb Jahre seit der Taufe, im Herbst 27 waren jetzt drei Jahre vergangen. Es war jetzt Herbst 30, Laubhüttenfest. Es fehlt noch ein halbes Jahr. Und weil noch ein halbes Jahr auf der prophetischen Uhr fehlt, können selbst die größten Feinde nichts tun.
[41:24] Gottes prophetischer Plan ist stärker als alles, was Feinde sich ausdenken können. Gott hat seinen Plan, und er lässt nur die Dinge zu, die in diesen Plan hineinpassen. Und alles, was er nicht zuletzt, weil alles, was er nicht möchte, wird auch nicht geschehen. Oder sagen wir so, alles, was nicht in den Plan hineinpasst, wird nicht geschehen.
[41:52] "Eine Stunde war noch nicht gekommen." Jesus hat er ganz am Anfang schon gesagt. Könnte sich daran erinnern, 46, da sagt in Vers 6, da spricht Jesus ihnen: "Meine Zeit ist noch nicht da, aber eure Zeit ist immer bereit." Falls 8: "Geht ihr hinauf zu diesem Fest, ich gehe noch nicht hinauf zu diesem Fest, auf, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt." Man sieht also ganz deutlich, wie Jesus Aussagen machte, sich dann im Laufe dieses Kapitels bestätigen. Könnte das sind und wie sehr das sozusagen seine Aussagen dann bestätigt.
[42:27] Das zeigt, Jesus hat in seinem Dienst sehr genau nach dem prophetischen Wort gearbeitet. Jesus hat nicht einfach nur gesagt: "Ich predige mal gute Nachrichten und die Profis mehr egal." Sondern wir sehen hier, wie er wirklich auf das, was damals Zeit, Prophezeiung, die wir hatten. Wir haben aber keinen Zeitpunkt, sage hat auf das Detail genau gewusst, wo sich befindet, und hat seinen gesamten Dienst an der Prophezeiung ausgerichtet.
[42:50] Und wenn wir diese Endzeit Menschen für Jesus erreichen wollen, dann müssen wir unseren Dienst an den prophetischen Wort ausrichten. Und das ist genau das, was wir tun wollen. Werden wir uns mit Daniel und Offenbarung beschäftigen. Ich war damit, wir wissen, was die Prophezeiung für unsere Zeit zu sagen hat, damit wir unseren Dienst auch an diesem prophetischen Wort...
[43:10] Dienst auch an diesem prophetischen Wort ausrichten. Wenn wir das tun, dann wird Gott uns bewahren bis zu der Stunde, die er vorbereitet hat. Oder auch gemeinsam wieder Kriege und beten. Lassen uns nicht gehen.
[43:26] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und dass wir es jetzt immer besser verstehen können. Danke, dass du uns prophetische Botschaften gegeben hast, so dass wir uns, genau so wie Jesus, an ihnen orientieren können, sie zum Maßstab unseres Dienstes machen können.
[43:43] Herr, hilf uns, dass wir die Prophetie genauso gut verstehen, wie Jesus sie verstand, als er auf der Erde lebte. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass du dich um unseren Ruf kümmerst, dass selbst wenn Menschen unsere Aussagen anzweifeln und auslachen, dass du dafür sorgst, dass Menschen erkennen, dass wenn wir die Wahrheit studiert haben und sie sagen, dass auch wirklich die Wahrheit gewesen ist.
[44:02] Wir möchten dich bitten, dass wir die Göttlichkeit Jesu und seine göttliche Mission erkennen und dass wir durch das Betrachten des Lebens und Wirkens von Jesus ein immer besseres Bild auch von dir selbst, lieber Vater, bekommen, damit wir dich von ganzem Herzen lieben, damit wir bei dir bleiben und du deine und die Furcht verlieren, unser Herz geben kannst, damit wir nicht mehr davon abweichen. Ja, das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
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