In dieser Predigt wird die Einladung Jesu aus Johannes 7, „Wenn jemand durst hat, der komme zu mir“, eingehend betrachtet. Christopher Kramp erklärt, dass dieser Durst nicht nur physisch, sondern vor allem geistlich zu verstehen ist. Er betont, dass Jesus diese Einladung an jeden richtet, unabhängig von seiner Vergangenheit oder seinem Wissen. Die Predigt beleuchtet auch, wie biblische Geschichten und Lehren uns zu Jesus führen sollen und nicht zu uns selbst, und dass wahre Erfüllung nur in ihm zu finden ist.
Der Ersehnte: 198. „Ströme lebendigen Wassers“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr heute Abend da seid, schön, dass ihr eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Und wir wollen heute das, was wir letzte Woche begonnen haben, zu Ende führen, nämlich diesen unglaublich tollen Abschnitt in Johannes 7, wo Jesus die Menschen damals und uns alle eingeladen hat: „Wenn wir durst haben.“
[1:04] Und bevor wir das jetzt im Detail weiter anschauen, wollen wir Gott bitten und ihm sagen, dass auch wir durst haben nach geistlicher Erkenntnis. Und dazu, wo es möglich ist, niederknien.
[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir sind so schwach aus eigener Kraft. Vermögen wir gar nichts, aber du hast versprochen, dass deine Kraft in den Schwachen zur Vollendung kommt. Das versprochen, dass die Armen, die geistlich Armen, glückselig sind. Das versprochen, dass jeder, der hungert und dürstet, satt werden darf. Und Herr, wir hungern und dürsten nach einer Offenbarung deines Charakters, nach einer ganz frischen Sicht seines Wesens, was uns stärken wird für den Alltag und in unserer Beziehung zu dir. Dass wir dich noch besser erkennen. Herr, wir wünschen uns, dass du durch deine Worte und jetzt sprichst durch deinen Heiligen Geist, was du versprochen hast, das willst du gerne tun. Und wir möchten unsere Herzen dir öffnen und danken dir, dass du gegenwärtig sein wirst. Wir möchten dich bitten als unseren besonderen Gast und unseren Lehrer. Im Namen Jesu, Amen.
[2:25] Schlagt mit mir auf Johannes Kapitel 7. Wir sind mitten in dieser wunderbaren, interessanten Geschichte im Herbst des Jahres 30. Das Laubhüttenfest findet statt. Jesus ist nach geraumer Zeit mal wieder in Jerusalem und er predigt dort. Es gibt dann eine Konfusion in der Menschenmenge, wer er denn sei. Einige sind für ihn, einige sind gegen ihn. Einige wollen ihn wieder gefangen nehmen. Und er kündigt dann seine Himmelfahrt auch schon an. Und wir haben das letzte Mal angefangen, diesen Abschnitt ab Vers 37 bis 39 zu lesen. Dort wird gesagt, dass am letzten Tag des Laubhüttenfestes, am achten Tag, irgendwann im September, Oktober, in dieser Zeit, dass Jesus stand und rief: „Wenn jemand durst hat…“
[3:40] …und werden wir das letzte Mal uns Zeit genommen in der Bibel, im Alten Testament vor allem, zu sehen, wo überall etwas von dem Durst steht. Und wir sehen gerade in den Psalmen, auch in Jesaja, wird immer von diesem geistlichen Durst gesprochen. Menschen haben Durst nicht nur nach Wasser, sondern auch nach der Gegenwart Gottes. Auch heute noch. Und auch wir, glaube ich, kennen das Gefühl, wenn wir zwar theoretische Erkenntnis haben, die verliert nicht so schnell, aber das Gefühl hat: Gott ist nicht in meinem Leben gegenwärtig. Oder ich habe mich von Gott entfernt, vielleicht. Oder ich habe mich nicht viel mit Gott beschäftigt. Dann weiß man zwar theoretisch die Wahrheit, aber man hat diesen inneren Durst, dass Gottes Geist wieder das Herz erfüllt. Wenn man merkt, mir fehlt etwas, dann gelten diese Worte hier: „Wenn jemand durstet…“
[4:26] …ist keine Qualifikation notwendig, außer Durst. Ja, ganz egal, ob man die Bibel kennt oder nicht kennt, ob man christlich aufgewachsen ist oder nicht, ob man schon Erfahrung mit Gott gemacht hat oder nicht. Jeder, der Durst hat, darf kommen. Wir haben gesehen in den Texten, dass wir sogar umsonst kommen. Wir brauchen nichts bezahlen. Wir müssen nur unseren Durst mitbringen, denn der soll gelöscht werden. Jesus sagt in Vers 37: „Vielleicht kann jemand von euch noch einmal lesen: Johannes 7, Vers 37.“
[5:21] Ganz genau. Wir haben gesehen, dieser Aufruf gilt für uns heute. Paulus sagt: „Heute, wenn seine Stimme ihr hört, verstockt eure Herzen nicht.“ Wenn ich heute Durst habe nach Jesus, kann ich heute zu ihm kommen, und er wird mir zu trinken geben. Die Aufforderung ist ganz einfach: „Wenn jemand durstet, der komme zu mir.“ Jesus sagt nicht: „Wenn jemand durstet, gehe er zu diese Menschen oder zu jene Menschen oder zu diesem Guru oder Priester oder Prediger oder wem er sagt: Er kommt zu mir.“ Nur ein.
[6:00] Wir sind dankbar für jeden Menschen, der die Bibel erklären kann. Wir sind dankbar für Lehrer, wir sind dankbar für Gemeindeglieder, aber den Durst stillen kann nur Jesus. Und deswegen wird ein biblischer Lehrer, der die Bibel wirklich liebt, den Bibelschülern immer zu Jesus führen und nicht zu sich selbst. Jesus sagt: „Komm zu mir.“
[6:19] Nun, wir wissen, dass Jesus diese Einladung nicht zum ersten Mal gegeben hat. Oder es gibt keine andere Einladung, wo Jesus etwas Ähnliches sagt, obwohl er dort nicht das Bild vom Durst verwendet. Ein anderes Bild, das aber auch Ausdruck dafür ist, dass wir seine Hilfe brauchen, wo er auch sagt: „Kommt her zu mir.“
[6:37] Genau das. Wir kommen immer wieder zu Johannes 7 zurück. In Matthäus 11, Vers 28, sagt Jesus: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken.“
[7:02] Wiederbeleben, auch erfrischen. Manchmal kann sich das Leben ohne Gott anfühlen, dass etwas fehlt. Durst. Manchmal fühlt es sich eher so an, dass man erdrückt wird von der Last der Sorgen, von der Last der Sünden, von der Last der Schuld, die auf einem drückt. Man kann es nicht alleine tragen. Ja, und egal, wie es sich gerade anfühlt, es gibt immer einen Bibelvers, der dazu passt. Ja, „kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.“
[7:32] „Ich will euch erquicken.“ „Kommt her zu mir, alle, die ihr durstig seid.“ „Wenn jemand durstet, der komme zu mir.“ Egal, wie sich das Problem anfühlt, wir können dieses Kommen. Egal, ob das Problem ein Mangel ist, ein Mangel an Gegenwart Gottes, oder ein Zu viel an Sorgen oder Sünden. Sind sind immer zu viel. Jesus ist die Lösung. „Kommt her zu mir.“
[7:52] Schauen wir noch mal in Johannes zurück. Und wir gehen zu Vers 15. Das Interessante ist, es gibt Menschen, die stehen an dem Wegweiser, wo Wasser steht, und gehen doch nicht hin.
[8:04] Johannes 5, Vers 39 und 40. Ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen, denen die Land den Wegweiser, der zum Wasser führt, auswendig können, mitunter und trotzdem nicht Wasser nehmen. Johannes 5, Vers 39. So spricht hier zu dem in Sanhedrin, zu den Obersten, den Schriftgelehrten und Pharisäern, den Leitern des Volkes: „Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben, und sie sind es, die von mir Zeugnis geben.“ Jetzt kommt der traurige Teil, Vers 40: „Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.“
[8:48] Es ist möglich, nicht nur die Bibel zu haben oder zu lesen, sondern die Bibel sogar eifrig zu studieren und doch nicht so ist es gekommen. Da gab es Menschen, die haben die Bibel eifrig studiert und sind doch nicht zu Jesus gekommen. Es gab Menschen zur Zeit Jesu, die haben sich die Predigten von Johannes dem Täufer angehört, die besten Predigten, die sie hören konnten, und waren begeisterte Hörer der Predigt von Johannes dem Täufer, sind aber nicht zu Jesus gekommen.
[9:21] Gibt es heute noch Menschen, die vielleicht sogar die Bibel eifrig studieren, aber Jesus nicht kommen, weil sie vielleicht einfach nur die Bestätigung ihrer Meinung suchen? Weil sie einfach damit zufrieden sind, recht zu haben. Ja, die Bibel sagt nicht: „Die Wahrheit ist, ich weiß, dass eine Liebe steht, ich habe recht, denn besser als die anderen.“ Das motiviert manche, die Bibel intensiv zu studieren und zu wissen, was in jedem Fest steht. Aber sie sind nicht zu Jesus gekommen, haben das Leben.
[9:51] Das heißt also, wir werden gleich auch noch in Johannes 7 das sehen. Entscheidend ist, dass er mir die Bibel lesen, die Bibel uns zu Jesus bringt. Zu ihm. Und nur, wenn wir zu ihm kommen, werden wir das Leben empfangen. Nicht einmal Bibel lesen kann das ersetzen, dass wir uns zu Jesus begeben, dass wir ihn zu unserem Freund machen.
[10:16] Es gibt eine ganz wunderbare Verheißung, die so wunderbar ist, dass man gar nicht fassen kann, dass sie so toll ist. In Johannes 6, im nächsten Kapitel, Johannes 6, Vers 37. Vielleicht sagt dann jemand: „Ja, aber ich weiß nicht, ob ich bei Jesus angenommen werde. Ich weiß nicht, ob mein Durst vielleicht zu groß ist, meine Last zu schwer.“ Schaut mal, was Jesus sagt.
[10:33] In Johannes 6, Vers 37: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Wir müssen niemals die Angst haben, dass Jesus sagt: „Du bist nicht gut genug, du bist nicht würdig genug, du bist nicht lustig genug.“ Egal, ob uns Probleme klein oder groß sind, wir können immer zu Jesus kommen.
[11:06] Ja, wünscht sich, dass sie beim Bleiben. Kein Mensch, der ernsthaft Jesus sucht, wird von ihm hinausgestoßen, auch wenn er noch nicht alles versteht, noch nicht alles weiß. Aber jeder, der zu Jesus kommen möchte. Ich habe das in meinem Leben erlebt. Ich weiß, dass ihr das schon mal erlebt habt. Aber wenn man gegen Gott gesündigt hat, dann hat man das Gefühl, man kann nicht mal zurückkommen. Oder weil der Satan einbindet, die Sünde bindend, der Satan versucht einem einzutrichtern: „Jetzt hast du zu oft gesündigt, jetzt bist du zu weit, du bist zu tief gefallen, jetzt geht nicht mehr. Gott wird dich nicht mehr annehmen.“
[11:41] Ja, aber Jesus sagt hier: „Wenn wir Durst haben.“ Und Durst haben bedeutet ja, mir fehlt etwas, mir fehlt die Gnade. Wann immer ich ernsthaft zurück möchte, sagt Jesus: „Niemals nein.“
[11:54] Was hat der Vater gemacht? Wenn der verlorene Sohn auf ihn zugelaufen ist, hat er ihn umarmt. Und wir dürfen, müssen, wenn Jesus dort gesagt hat: „Wenn jemand durst hat, der kommt zu mir“, er hätte jeden einzelnen angenommen, selbst die, die seinen Tod geplant haben, wenn sie sich umgekehrt hätten. Wenn sie gesagt hätten: „Okay, ich brauche Jesus.“ Hat er sie angenommen.
[12:20] Wer zu ihm kommt, der wird von ihm nicht hinausgestoßen werden. Und wenn Jesus uns nicht wegstößt, kann uns auch niemand sonst wegschließen. Weil dies ist der Stärkste.
[12:29] In Johannes 14, Vers 46 wird deutlich, warum wir zu ihm kommen müssen. Johannes 14, Vers 6 sagt uns: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“
[12:56] Bibelstudium ohne Freundschaft mit Jesus führt nicht zu Gott dem Vater. Selbst viele Gebete, Gottesdienst am Sabbat in der Gemeinde, in guter Kleidung – für die Pharisäer – ohne Jesus führt nicht zum Vater.
[13:13] Wir brauchen Jesus. Die Frage an uns, die wir live zuschauen oder später das Video ansehen: „Ist Jesus in deinem Leben?“ Das ist die große Frage.
[13:28] Erinnert euch an Jesaja 55, und dort Vers 1 bis 3.
[13:44] Jesaja 55, Vers 1: „Wohl, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst.“ War Jesus später offenbar gesagt, nicht ob das Wasser des Lebens ist umsonst. Und dann heißt es weiter: „Warum liegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt?“ Gott fragt sich, warum er so viel investiert in menschliche Meinungen, menschliche Theorien, die gar nichts bringen. „Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen und eure Seele sollte sich an fetter Speise laben.“
[14:25] Quasi, wie es euch geht. Aber die Bibel ist es mit das Interessante, was es gibt.
[14:29] Seit vielen Jahren lese ich die Bibel und habe auch vieles andere gelesen, aber nichts gibt einen so tiefen Frieden. Für die Bibel. Jemand hat mal gesagt: „Wir können ein Fest guter Dinge haben, jeden Tag.“ Noch nie gelesen, Vers 3: „Neigt eure Ohren und kommt her zu mir.“
[14:49] Kommt es so vor, Jesus sagt: „Wenn jemand durst hat, der kommt zu mir.“ Das ist also in Vers 10. „Durstet.“ In Vers 3 heißt es: „Neigt eure Ohren und kommt her zu mir.“ Man sieht also, Jesus hat, und das ist ja ganz entscheidend, weil viele Christen immer denken: „Na ja, in vielen christlichen Kirchen wird gepredigt, das Alte Testament ist abgeschafft oder vom Neuen abgelöst und wir folgen dem Neuen.“
[15:10] Ist im Alten Testament, aber Jesus hier, und diese Stelle in Johannes 7 ist ja nun wirklich eine der neutestamentlichen Stellen überhaupt. Jesus sagt: „Ich will euch ewiges Leben geben, ich will euch den Heiligen Geist geben, ich will euch Wasser zu trinken geben.“ Das ist fast wörtlich aus dem Alten Testament raus kopiert. Ja, und das ist das, was wir immer und immer wieder gesehen haben in diesem Seminar, dass Jesus einfach das Alte Testament lebendig macht, ja, mit Geist erfüllt, den Menschen wieder, sie zum Alten Testament zurückführt, weil es das gleiche Fundament hat wie das Neue.
[15:40] Denn ich will euch einen ewigen und gewähren die gnädigen Güter Davids, die zuverlässig sind. Das sind das, was Gott dem David zugesagt hat. Ich war die Verheißung, dass auf seinem Thron immer jemand sitzen wird. Eine Verheißung auf den Messias, den Sohn Davids, der auf dem Thron Davids sitzen wird für alle Ewigkeit.
[15:58] Nun, wir haben gesehen, Jesus sagt: „Da komm ich her zu mir und trinke.“ Ja, wenn man Johannes 7 gelesen hat, wie er sagt: „Der kommt zu mir und trinke.“ Haben die Menschen im Alten Testament auch schon diesen Trank trinken können, den Jesus hier anbietet? Oder ist es etwas Neues, gibt Jesus hier den Menschen etwas, bietet ihnen etwas an, was die Menschen im Moment nicht haben konnten?
[16:21] Konnten Menschen im Alten Testament schon von diesem Wasser trinken, das Jesus hier anbietet?
[16:28] Sondern mit mir in 1. Korinther. Paulus macht hier eine interessante Feststellung. 1. Korinther Kapitel 10 und dort Vers 4.
[16:42] Können ab Vers 2 lesen. Das ist im Kontext besser, geht und die Israeliten in der Wüste auf dem Weg aus Ägypten nach Kanaan. Vers 2: „Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer. Und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.“
[17:15] Auf welche Geschichte spielt das an hier mit dem Essen und dem Felsen? Welche was haben die Juden eigentlich gegessen?
[17:24] Gegessen. Was haben die Juden gegessen in der Wüste?
[17:27] Woher kam das? War nach vom Himmel. Für jeden Tag vom Himmel. Vom Himmel auf die Erde. Muss das aufsammeln, bearbeiten, essen. Das Manna.
[17:37] 58 sagt, dass Gott Manna gegeben hat, um ihnen zu zeigen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Ja, Jesus Christus ist das Wort. Und damit sollten sie lernen, sich vom Wort Gottes abhängig zu machen.
[17:52] Und welche Geschichte spricht hier von dem Felsen? Was war da passiert?
[17:55] Als Mose mit dem Stock auf den Felsen schlug und was herauskam. Das hat übrigens wenig erinnert. Jetzt genau das, was die Israeliten, die Juden, am achten Tag des Laubhüttenfestes als Zeremonie gemacht haben. Sie waren ja gerade dabei, sich daran zu erinnern, wie Mose den Felsen schlug und Wasser kam.
[18:15] Übrigens, wer war der Fels? Wen sollte der Welt symbolisieren? Jesus. Und warum sollte der Fels geschlagen werden?
[18:27] Weil Jesus für uns geschlagen worden ist. Und weil Jesus uns geschlagen worden ist, können wir das Wasser des Lebens bekommen. Übrigens, ihr wisst, dass am Ende der Wüstenwanderung eine ähnliche Geschichte stattfand und da wieder Wasser aus dem Felsen kam. Aber da war etwas anders. Da sollte das Wasser mit dem Felsen, wie sollte das Wasser herauskommen?
[18:49] In Mose hat wieder draufgeschlagen. Sollte daraus schlagen. Er sollte nicht draufschlagen. Er sollte nur zu den Felsen reden, weil die Idee, die Israeliten deutlich werden, dass Jesus nur einmal sterben muss und dann immer und immer wieder für jeden Menschen aus dem einmal gegebenen Opfer auf Golgatha, für jeden Menschen genügend Wasser hat. Das Wort Gottes reicht aus, sozusagen, um das dann für uns persönlich anzuwenden.
[19:22] Und hier macht Paulus deutlich: Die Israeliten haben eigentlich genau das erlebt. Es war dasselbe Jesus in der Wolke, der sie geführt hat. Und Mose hatte dasselbe Evangelium verstanden, was Jesus jetzt die Menschen beibringen wollte.
[19:37] Was Jesus eigentlich beim Laubhüttenfest macht, ist, er sah, wie die Menschen in der Zeremonie an die Geschichte dachten, aber sie hatten den geistlichen Hintergrund, die eigentliche Botschaft, aus den Augen verloren. Sie erinnerten sich an die Geschichte, aber tranken nicht aus dem geistlichen Felsen. Sie erinnerten sich an den wirklichen Felsen, aber tranken aus dem geistlichen Felsen.
[19:58] Dessen sagte: „Wenn ihr Durst habt, der der damals dargestellt wurde, steht mitten unter euch. Trinkt.“ Wie oft geschieht es, dass wir vielleicht einfach biblische Geschichten nacherzählen, uns daran erinnern, Gebote aufzählen, Prophezeiungen nachvollziehen und na ja, so war das genau. Aber nicht geistlich daraus trinken.
[20:21] Wenn ich nur eine biblische Geschichte nacherzähle und weiß, wie sie geht und weiß, Adler war der König, das war der Prophet, und so ging das dann, habe ich zwar ein gutes Gedächtnis, aber ich habe noch nicht getrunken. Wenn ich einen Psalm auswendig sage, habe ich jetzt ein gutes Gedächtnis, aber habe ich schon geistlich getrunken? Wenn ich weiß, wie eine Prophezeiung funktioniert und welches Datum wann wie gewesen, welches geschichtliche Datum, da habe ich gut Geschichte studiert, aber ich habe noch nicht geistlich getrunken.
[20:44] Ich musste mich jedes Mal die Frage stellen: Was will mir diese Prophezeiung, was will mir dieser Psalm, was will mir diese Geschichte, dieses Gleichnis, was will mir erst über Jesus sagen? Das kann ich heute für mein Leben lernen.
[20:59] Dann trinke ich. Denke auch schon gemacht. Ich hab das mal installiert. Wenn man einfach die Bibel nur trocken formal liest, bleibt etwas hängen, aber man hat nicht das Gefühl gestärkt zu sein.
[21:11] So wie Israeliten dieses Ritual durchführen. Sie erinnern sich: „Ach ja, da war die damals die Geschichte mit Mose.“ Ist ja ganz ergreifend. Ich auch. Aber wenn man wirklich Jesus bittet: „Herr, sprich zu mir, sei mein Lehrer, ich brauche dich nicht nur jetzt in der Andacht, sondern den ganzen Tag über.“ Dann spricht er, und dann wird man gestärkt, und dann werden die Lasten angenommen, auch wenn sie schwer zu sein scheinen. Und man wird getränkt. Das tut er durch den Heiligen Geist.
[21:41] Da kommen gleich noch mehr dazu in 1. Korinther 12.
[21:49] 1. Korinther 12 und dort Vers 13.
[21:53] vers 13. Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hineingekauft. Das ist wie auch bei Mose und ich war sie sind unter der Wolke und dem Meer getauft worden. Ob wir Juden sind oder freie Knechte, Juden sind unter Griechen, Knecht oder freie, und wir sind alle gedrängt worden zu einem Geist. Eigentlich haben alle von einem Geist zu trinken bekommen.
[22:28] Und Paulus benutzt jetzt als Argument zu sagen: Okay, wenn wir alle gleich getauft sind, aber denselben Geist empfangen, dann sind wir noch eine Einheit. Das beste Mittel, um echte Einheit zu haben in der Familie, in der Gemeinde, ist, wenn alle vom gleichen Geist trinken. Wenn man nur oberflächlich das versucht zu kitten, selber so zu sagen: "Okay, du sagst nichts Böses gegen mich und ich nichts Böses gegen dich." Das ist nur politisch, ja, wenn man irgendwie versucht, so die kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Das ist immer brüchig und wird nicht funktionieren. Wann immer es Streit in der Gemeinde gibt, wann immer es Zwistigkeiten in der Familie gibt, liegt es daran, dass mindestens einige nicht vom Geist trinken, nicht von diesem Wasser des Lebens trinken.
[23:14] Wenn alle von Jesus getränkt werden, bringt er sich alle zusammen. Das ist die Botschaft, ja. Und ich kann das eigentlich ganz einfach im Grunde genommen: Alle Probleme, die wir haben in unserem Leben, unsere Familien und Gemeinden, die Lösung ist, wenn man die selbe kommt zu Jesus, trinke persönlich.
[23:29] Persönlich versuche ich die Lösung für andere, trinke selbst, sei ein Teil der Lösung. Sozusagen, wie gesagt, wir sollen nicht uns mit Wein betrinken, sondern erfüllt werden mit dem Heiligen Geist. Nicht mehr korrekt, kurz lesende Epheser 5, Vers 18. Da wird deutlich: Ich meine, wie wird man mit Wein erfüllt? Man trinkt. Und wir sollen das nicht tun. Wenn man Wein trinkt, hier heißt es: "Und braucht euch nicht mit Wein, trinkt nicht alkoholischen Wein", sagt die Bibel, "sondern was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes." Also Wein trinkt man, und den Heiligen Geist trinkt man. Sozusagen: "Wer Durst hat, komme zu mir und trinke."
[24:16] Hier ist ein tolles Zitat aus dem Buch "Das Leben Jesu". Jesus kannte die Bedürfnisse der Seele. Und ich glaube, er kennt auch die Bedürfnisse unserer Seele. Reichtum und Zurschaustellung und Ehre kann das Herz nicht befriedigen. Das, was die Menschen suchen, also sie besuchen eigentlich, dass das Herz gefüllt wird. Und dann denken sie, wenn sie geehrt werden, wenn sie reich sind, wenn sie irgendwie alles äußerlich glänzt und glitzert. Aber dann merken sie oft in dem Moment, dass sie immer noch nicht zufrieden sind. Dann sagt sie: "Wenn jemand trinkt, er kommt zu mir", so zitiert sie Jesus. Der Reiche, der Arme, der Hohe, der Niedrige, alle sind gleichzeitig bekommen. Er verspricht die Belasteten zu befreien, die Trauernden zu trösten und den Verzweifelten Hoffnung zu geben.
[25:09] Viele, die Jesus hörten, hatten über enttäuschte Hoffnungen getrauert. Viele haben einen geheimen, eine geheime Trauer getragen. Wird Verzweiflung so genährt? Viele haben ein ruheloses Verlangen versucht zu befriedigen mit den Dingen der Welt und dem Lob von Menschen. Ja, wie oft versuchen die Dinge zu tun, warum gelobt zu werden, um dann irgendwie das Loch im Herzen zu füllen. Aber wenn alles erreicht war, hatten sie doch dann entdeckt, dass sie nur sich bemüht hatten, um von gebrochenen Systemen zu trinken, die ihren Durst nicht stillen konnten. Mitten in dem Glanz dieser fröhlichen Szene standen sie unzufrieden und traurig.
[26:05] Ich erinnere mich, meine, als ich noch jung war und an der Musikschule ein Jahr gearbeitet habe, da hatten wir eine Gesangslehrerin. Damals erzählte sie, dass sie Opernsängerin war in einem deutschen Opernhaus. Erzählt, es ist oft vorgekommen, dass als der Vorhang fiel, ja, und der Applaus brauste und sie immer wieder hervorgerufen worden sind, dass sie direkt danach heim und nach Hause gegangen ist, weil sie zwar äußerlich so engagiert worden ist, aber innerlich völlig leer war. Und Jesus sieht diese Menschen. Und dieser plötzliche Ruf: "Wenn jemand Durst hat", hat sie aus ihrem traurigen Nachdenken herausgerufen.
[26:50] Und als sie zu diesen Worten, diese Worte hörten, die dann folgten, wurden in ihrem Denken eine neue Hoffnung angezündet. Der Heilige Geist präsentierte das Symbol vor ihnen, bis sie das Angebot der das unschätzbaren und reißt, das also kosten, also kann man gar nicht bezahlen, ja, dieses Geschenk der Erlösung deutlich sahen. Schau mal, was Jesus hier sagt.
[27:15] Den Johannes 7, er erklärt es ja noch mehr. Gegen Johannes 7, Vers 38. Wer mag Vers 38 lesen?
[27:38] Genau. Jesus macht also jetzt ganz deutlich: Es ist nicht einfach nur abstrakt, ja, das ist mit dem Dürsten, das spricht jetzt die Situation. Und ich war sie, sie denken gerade an die Geschichte mit dem Felsen mit dem Wasser. Sie, und er spricht die Situation, wie damals bei der Samariterin. Dann sagt er ganz deutlich, was sie tun sollen: "Wer an mich glaubt", zuerst kommen.
[27:55] Bedeutet nicht einfach in der Nähe von Jesus zu stehen. Es gab Menschen, die waren Jesus ganz nahe körperlich und weit von ihm entfernt. Denk an Judas. Dieses Kommen bedeutet nicht, dass wir jetzt versuchen, die Lichtjahre zu überbrücken, die uns von ihm trennen, physikalisch. Dieses Kommen bedeutet, ihn zu lieben, an ihn zu glauben, ihm zu vertrauen, mit den Problemen und Sorgen und Nöten, ich habe alles, was ich habe, zu ihm zu bringen.
[28:26] Und er sagt: "Wer an mich glaubt", und jetzt kommt ein interessanter Nachsatz: "Wie die Schrift gesagt hat." Warum sagt er das? Warum sagt er: "Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat?"
[28:41] Erstens, dass die Bibel berichtet von Jesus. Wer mehr gesehen, ich war. Jesus sagt: "Sie ist es, die von mir zeugt." Und damit meinte er damals nicht das Neue Testament, das gab es noch gar nicht. Er sprach vom Alten Testament. Sagt: "Wenn das Alte Testament studiert, müsstet ihr nicht stoßen, weil es bezeugt mich." Und er wollte zurückkommen. Die Bibel spricht von Jesus. Warum sagt er: "Sammeln wir noch Punkte, brauchen sagt er: 'Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat?'"
[29:06] Also, ein Punkt ist: Die Bibel spricht von Jesus.
[29:17] Ja, also, warum ist das so wichtig, dass wir an ihn glauben, wie die Schrift gesagt hat? Es gibt Menschen, die glauben, dass er existiert hat, aber sie glauben nicht, dass er all das gemacht hat, was du gesagt. Es gibt auch Menschen, die glauben an Jesus und sagen: "Ich glaube an Jesus, aber ich brauche das Alte Testament nicht."
[29:42] Nicht. Wenn jemand an einen Jesus glaubt, den er sich selbst kreiert, indem er sagt: "Das Alte Testament brauche ich nicht, oder diese bestimmten Gesetze brauche ich nicht." Ich glaube einfach an den Jesus meiner eigenen Kreation. Der täuscht sich selbst. An den töpfen des schlimmsten täuschen, weil man denkt, dann, dass man das ewige Leben hat, aber man trinkt von einer verunreinigten Quelle. Sozusagen, weil die Quelle, die Jesus anbietet, ist er selbst, und zwar so, wie ihn die Bibel beschreibt.
[30:16] Und deswegen ist die Bibel so wertvoll, weil, egal wie es mir emotional geht, egal ob ich glücklich bin oder unzufrieden, die Bibel beschreibt Jesus immer gleich. Wenn der Glaube nur auf Emotionen passieren würde, dann wäre unser Glaube eine ständige Achterbahnfahrt. Wenn der Glaube auf Eindrücken bestehen würde, wird man nie genau ist es jetzt, was soll ich tun? Aber der Glaube basiert auf eingeschriebenen Worten, schwarz auf weiß. Und egal, wie es mir geht, ich kann immer lesen, wer zu mir kommt, den will ich nicht noch stoßen. Ich kann immer lesen, es ist umsonst. Ich kann immer lesen, was die Bedingungen sind. Ich war, dass ich meine Schuld eingestehe, dass ich alles, was ich habe, Jesus bringe, dass ich mein Herz öffne. Ich kann die Bedingungen lesen, ich kann die Verheißung lesen. Und egal, wie es mir geht, die Bibel ist immer schwarz auf weiß. Daran kann ich mich festhalten.
[31:19] Und deswegen müssen wir Jesus kennenlernen, wie die Schrift sagt. Und ein Grund, warum dieses Seminar hier machen, das seit so vielen Jahren ist, dass wir Jesus kennenlernen, wie die Bibel ihn beschreibt und nicht, wie die Leute in den Liedern besingen und die Leute sich vorstellen und wir fest sein könnte, oder wie in Jesus-Filmen dargestellt wird. Sondern wie das Alte Testament oder die Propheten zusammen beschreiben. Den Jesus. Und ich hab', ich weiß, wie es euch geht, aber über die Jahre stelle ich fest, der Jesus, den ich in der Bibel finde, ist nochmal ein anderer Jesus als der, den die Leute so vorgeben. Sei. Aber der echte Jesus ist der, den ich wirklich tröstend nach, wo ich sage, den möchte ich, den möchte ich noch besser kennenlernen. Der echte Jesus überrascht nicht. Und bei einem echten Jesus, der die Bibel beschreibt, sollte er wieder fest, dass er ein echtes Vorbild ist für mich und ich viel mehr von ihm lernen möchte.
[32:08] Also halten wir fest: Wer wirklich Jesus folgen möchte und Zugang zur Bibel hat, er es gibt aber Menschen, die wird Gott retten können, auch wenn sie gar nicht kannten. Ja, das ist ein Einsatzthema, das wird er dann schon wissen, wie das geht. Aber wir, den Zugang zur Bibel haben können, nicht an Jesus glauben und die Bibel ignorieren, wer an die Schrift, wer mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat.
[32:29] Und dann sagt er etwas Interessantes: Er sagt: "Aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Wo kommt das Wasser jetzt her? Wo kommt es ja? Jetzt kommt von Jesus. Genau. Aber wenn er sagt: "Aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers sein." Danach bekommt das Wasser her. Es kommt von Jesus, aber wo es kommt, er sagt: "Aus offensichtlich, wer an Jesus glaubt, wie die Schrift gesagt hat, der wird es bei dem wird es nicht so sein, dass hier bin ich, der arme Sünder, dort ist Jesus, und ich muss immerzu Jesus kommen und trinken und gehen. Und hingehen und trinken und dann wieder gehen. Sondern wer an Jesus glaubt, wie die Schrift gesagt hat, der kann Jesus, der die Quelle ist, in sich tragen.
[33:33] Und wenn ich die Quelle in mir trage, nicht weil ich die Quelle bin, sondern weil Jesus sich so sehr mit mir verbindet, dass er quasi immer bei mir ist, quasi in mir, dann müsste es ja theoretisch möglich sein, so zu leben, dass man niemals in der Situation kommt, wo man nicht weiß, wo man was habe konnte, weil man trägt die Quelle mit sich herum.
[34:02] Was Jesus hier uns anbietet, ist endlich so groß, dass man, ich glaube, ich selten wirklich nachdenken. Wir neigen eher dazu zu denken, Jesus ist da und ich für mein Leben und da muss ich dann immer wieder zu Jesus zurück, weil das unsere Erfahrung, weil wir uns so oft von Jesus entfernt und dann wieder zurück müssen. Aber wie gesagt, du musst ja, wenn du bei mir bist, nicht wieder woanders. Wenn du kannst mich mitnehmen in dir. Und das ist ein interessanter Gedanke.
[34:26] Die wir, wenn auch nicht mit dem Bild des Wassers, jede fünfte findet einer der allergrößten Kapitel lesen der Bibel. Es ist mein Lieblingskapitel, glaube ich, 35. Also, wenn du mal Zeit hast, sonst wo sie 30 zu lesen, Verse, und das mal so neu Herz aufnehmen. Das ist so großartig. Das Kapitel lohnt sich wirklich. Ein großer Goldschatz.
[34:46] Überhaupt fünfte Mose, aber ist der fünfte Mose 30 und dort in Vers 11, denn dieses Gebot, geht um also und auf diesen Bund, den Gott, den neuen Bund hier ihn anbietet, denn dieses Gebot, dass ich dir heute gebiete, ist nicht zu wunderbar für dich und nicht zu führen. Also wunderbar meint er im Sinne von merkwürdig, im Sinne von das Spiel zu verstehen. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: "Wer wird für uns zum Himmel fahren oder es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun?" Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: "Wer wird für uns über das Meer fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun?" Sondern das Wort ist sehr nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, so dass du es tun kannst.
[35:32] Also, mit anderen Worten, er sagt: "Das, was ich sage, ist nicht dort irgendwo in der Ferne, und ihr müsst euch erst mal dorthin begeben, sondern ihr könnt es direkt meinem Herzen tragen." Sagt ja, die wollen schreiben die Worte auf sein Herz. Nicht mehr. So sollst die Worte, diese Worte auf deinem Herzen tragen.
[35:53] Jesus wünscht sich, dass wir das Wasser in uns tragen. Und ihr wisst, das hat er schon der Samariterin gesagt, oder in Johannes 4. Schaut mal in Johannes 4 und dort Vers 14.
[36:08] In Johannes 4 und dort Vers 14. Ihr seht, wie Jesus jetzt hier beim Laubhüttenfest, ein halbes Jahr vor seiner Kreuzigung, den Juden das sagt, was er der Samariterin schon lange vorher sagen konnte. Gegen Johannes 4, 14. Wer als er sagte, dass 13, Jesus antwortete und sprach zu ihr: "Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder durstig."
[36:24] Warum? Ganz einfach, weil den Jakobsbrunnen kann man nicht mitnehmen. Der Jakobsbrunnen ist da, wo er ist, einmal gegraben worden von Jakob, und da ist er jetzt. Und wenn ich Durst habe, muss ich aus der Stadt kommen, ich muss zum Jakobsbrunnen gehen, ich muss da das Wasser, den Krug runterlassen, Wasser holen, Wasser mitnehmen und in die Stadt gehen. Ja, und wenn ich Durst habe, muss ich wieder zum Brunnen gehen und muss wieder Wasser. Wer davon trinkt, wird wieder durstig. Aber jetzt sagt: "Ich habe einen anderen Grund. Mein Brunnen ist nicht fest. Mein Brunnen kannst du mitnehmen. Du kannst den Brunnen in deinem Herzen tragen." Schaut mal Vers 14.
[37:02] "Wer aber von dem, was er trinkt, dass ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht wissen." Das meint nicht, ich habe einmal getrunken und brauche nicht mehr. Das meint es nicht, dass nicht einmal geredet, immer geredet. Die ist leider so. Viele Christen missverstehen, sondern die Idee ist, du musst dich dann nicht nie wieder vom Brunnen entfernen. Du kannst den Brunnen mitnehmen. Das heißt hier, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird, wo in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.
[37:33] Er sagt: "Das ewige Leben oder das Wasser des Lebens, die Erlösung kannst du in dir tragen. Du musst da nicht immer hin und zurück und hin und zurück." War unsere Erfahrung, hin und zurück, hin und zurück. Aber das brauchst du gar nicht. Du kannst es in dir tragen.
[37:46] Und was passiert dann, wenn die Quelle in dir ist? Sie sprudelt raus. Und schaut mal, was hier passiert. Was passiert mit der Frau, nachdem sie das annimmt und Jesus als in der Liste an dem, was passiert in derselben Geschichte?
[37:59] Könnte die Quelle sehen, wie sie sprudelt und sprudelt und sprudelt. Sie zurück in die Stadt. Desto mehr werden ihren einmal da zurück. Das sport und deshalb stellte vor, was ich gehört habe. Ja, und sie bringt die ganze Stadt zu Jesus. Sie hat nicht erst ein bisschen Seminar besucht. Sie modelliert bei Jesus in ihrem Herzen.
[38:19] Das ist wahre Erweckung. Wenn das im Herzen ist, dann kann es gar nicht aufhören zu sprudeln, weil dann ist die Quelle im Herzen. Und das sagt Jesus: "Wenn du das willst, komm her. Komm." Kein Mensch muss durstig bleiben. Jeder kann zu Jesus gehen und egal, wie du bist, doch der letzte Zuschauer.
[38:38] Nieder und sagt: "Herr Jesus, ich möchte, dass du in meinem Leben ist. Sprich zu mir, und ich möchte kein Wort verstehen." Und er wird dich lehren. Er hat bisher noch jedem, jedem, der es ernsthaft wollte, sein Evangelium klar und deutlich erklärt.
[38:52] Schauen wir noch ganz kurz gehen ein paar Bibelverse aus dem Alten Testament. Wissen gleich am Ende. Sprüche und ein paar kurze Verse. In Sprüche, Kapitel 10. Und auch hier seht ihr, das wird euch nicht wundern, dass Jesus wieder aus dem Alten Testament schafft. In Sprüche 10 und dort Vers 11.
[39:17] Sprüche 10, Vers 11 heißt es: "Der Mund des Gerechten ist eine Quelle des Lebens." Ja, und das seht ihr, was diese Quelle bedeutet. Ja, es ist nichts irgendwie merkwürdiges, abstraktes, sondern die Worte, die Gespräche sollen zu einer Quelle des Lebens für andere werden, die dadurch Jesus kennenlernen. Der Mund des Gerechten, werde ich glauben, gerecht gemacht worden ist, da die Gerechtigkeit Jesus angenommen hat und in seinem Leben erlebt, der wird zu einer Quelle des Lebens. Das, was er sagt, wird seiner Quelle.
[39:51] Noch Sprüche 18. Sprüche 18 und dort Vers 4. Das ist auch ein interessantes Bild hier. Sprüche 18, Vers 4. In ähnlicher Art und Weise auch geht es um die Worte. Die Worte eines Mannes sind tiefe Wasser, ein Strudel, der Bach, eine Quelle der Weisheit. Hat man also dieses Bild nicht, was aus dem Herzen heraus kommt, das sprudelt dann nicht wahr? Und entweder ist die Quelle rein oder sie ist verdorben. Naja, das ist letztlich dann die Frage.
[40:21] Und auch eine ganz tolle Stelle ist in Jesaja 58. Eine ganz großartige Prophezeiung, auch ein tolles Kapitel über das, was Gottes Volk am Ende der Zeit tun soll. Gipfelt dann in der berühmten Sabbat-Reform. Aber auch vorher geht es darum, wie wir das Evangelium praktisch umsetzen für die Menschen. Ist ein ganz tolles Kapitel, dann, wo er deutlich macht, es geht nicht darum, dass man einfach nur religiöse Formeln durch wird. Ja, wenn ihr das mal lest in Vers 3.
[40:50] Heißt es: "Warum fasten wir, wo du siehst es nicht? Warum kasteien wir für unsere Seele und beachten das nichts?" Und dann erklärt Gott, ja, ja, er fasst, wird aber ihr bekriegt euch, ihr streitet die Köpfe ein. Mach das nicht. Und dann sagt er, es ist in 5, 6: "Ist nicht, dass ein Fasten, an dem ich gefallen habe, dass er die ungerechten Fesseln los macht, dass er die Knoten des Jahres löst, dass die Unterdrückten freilässt und jegliches Recht besteht?" Es ist nicht daran, dass du dem Hungrigen dein Brot bringst und Arme verfolgt in dein Haus führst. Das, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch. Ist das nicht, was Jesus gemacht hat? Ja, praktische Nächstenliebe, das Evangelium deutlich zeigen.
[41:31] Und wenn das passiert, sagt Jesaja 58, dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte. Und es ist ja: "Mache dich auf, werde Licht." Ja.
[41:40] Offenbarung 18, Vers 1. Dann auch das Licht, das die Erde erleuchtet, das an 360. Seine Heilung wird rasche Fortschritte machen. Seine Gerechtigkeit wird hergehen. Und die Herrlichkeit des Herrn wird eine Nachwuchs angehen. Schaut mal ins 11. "Der Herr wird dich ohne Unterlass."
[41:55] Was heißt ohne Unterlass? Ohne Unterbrechung, ständig. Der Herr wird sich ohne oder das Leiden und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken. Das heißt, es ist Dürre überall sonst, gibt es nichts zu finden. Aber ich werde gesagt, ich werde gestärkt, weil Gott nicht ohne Unterlass leidet. Du wirst sein wie ein, wie ein wohlbewässerte Garten, wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegelt.
[42:29] Ja, also, ich habe schon viel weiter sein 58 gelesen und gehört. Und
[42:30] weiter sein 58 gelesen und gehört und studiert, aber das wird uns nicht richtig aufgefallen, dass hier steht, dass die das tun, was die seit 58 sagt, die eine Quelle sind. Und das zeigt sich dann im Leben, nicht mal die sind für andere da, sie sie sorgen sich, wie sie anderen Menschen helfen können, praktisch, aber auch geistlich. Sie das Joch und unten und die Unterdrückten freilassen. Das meint nicht nur, dass man meint, dass man Menschen praktisch hilft, ich war mit Kleidung und Essen und allen möglichen, dass man helfen kann, aber auch, dass man ihnen geistlich zu Jesus führt.
[42:58] Wenn man nicht an sich selbst denkt, sondern an andere, dann sagt er, dann wirst du sein wie eine Quelle, deren Wasser nie versiegt. Das ist das Geheimnis. Ein Mensch, der egoistisch an sich selbst denkt, dem mangelt es bald an Wasser. Aber jemand, der gibt, der weil er Jesus erlebt hat, er sie an Jesus wandelt, der wird auch erquickt.
[43:24] Was bedeutet das praktisch? Das bedeutet, dass ich dann mich war die Frucht des Geistes, zeit nicht mal Liebe, Freude, Freundlichkeit, all die Dinge, die gerade 5 Vers 22 sagt.
[43:34] Schauen wir noch ganz kurz in Johannes 7. Was heißt ganz kurz? Ich habe eigentlich vorgehabt, heute schneller zu machen, aber ich habe noch so viel zu fest. 39, 48. Einfach nächste Woche, dann fährst 39. Also ist eine außergewöhnlich langsame. Jetzt aber ihr Werk ist das Team ist so wichtig und interessant. Wir werden dann ab Vers 1, 39 wieder mehr Fahrt aufnehmen, aber vielleicht mal nächste Woche Vers 39, weil es gibt einiges über den Geist zu sagen, über den Heiligen Geist, weil Jesus hier in besonderer Weise den Heiligen Geist spricht und das würde ich gerne da ein bisschen ausführlicher besprechen. Dann würde die Forschung, dass wir hier einen Schnitt machen, nächste Woche dann Vers 39 anschauen und dann geht es auch wieder schneller voran.
[44:21] Wollen wir Gott von Herzen danken, dass wir wissen dürfen, dass nicht eine Quelle gibt, nicht nur eine Quelle für unsere alle Probleme, sondern dass wir die Quelle sogar mitnehmen können. Eine Quelle zu gut, dass wir nicht nur wissen, wo es ewiges Leben gibt, sondern das ewige Leben mitnehmen können, wo immer wir hingehen. Und das ist doch wirklich wunderbar.
[44:42] Mag Gott darauf danken, dass es in der Knie und beten. Lieber Vater im Himmel, was für ein wunderbares Herz. Man hat das Gefühl, dass man schon ein bisschen in den Himmel versetzt ist, wenn man darüber nachdenkt. Und das ist auch kein trügerisches Gefühl, denn wir glauben, dass der Heilige Geist durch das Wort reich zu uns gesprochen hat und uns Himmlisches zeigt.
[45:11] Herr, danke für diese Verheißung. Ich möchte sie selbst für mich in Anspruch nehmen, dass wir nicht nur die Quelle kennen, dass wir die Quelle mitnehmen dürfen, dass wir sie mit uns tragen können, wo immer wir hingehen. Das auch in einer Zeit, in der es eine geistliche Dürre gibt, wie ein wohlbewässerter Garten sein können in einer Zeit, in der Menschen nicht noch ein und aus essen, wir klare Hoffnung und Zuversicht haben können, weil dein Wort bleibend in uns ist. Ich wollte das auswendig gelernt haben, sondern weil wir bei Jesus bleiben.
[45:48] Und Herr, wir wünschen uns so sehr von ganzem Herzen, dass du uns fest in deine Arme schließt, dass wir bei dir bleiben und Tag für Tag in unserer Beziehung zu dir wachsen. Danke für all den Segen, den du uns heute geschenkt hast durch dein Wort.
[46:07] Und lass uns immer an Jesus glauben, ist die Schrift gesagt hat, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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