In dieser Predigt wird die Reaktion der Menschen auf Jesus Christus und seine Worte beleuchtet, basierend auf Johannes 7. Es wird erklärt, wie seine Botschaft zu Spaltungen führte, selbst unter denen, die ihn anfangs nicht verstanden oder ablehnten. Der Sprecher betont die einzigartige Art und Weise, wie Jesus predigte – mit Gnade und Vollmacht – und wie dies die Zuhörer tief berührte und ihre Meinungen herausforderte.
Der Ersehnte: 201. „Nie hat ein Mensch so geredet“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:32] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de.
[0:42] Wir sind heute immer noch in Johannes 7 und wir nähern uns dem Ende des Kapitels. Aber wir haben ein paar interessante Dinge noch zu entdecken und zu besprechen, und ein paar Dinge, die uns hoffentlich auch trösten und stärken und auch gedanklich herausfordern, unserem Herrn und Meister Jesus noch genauer zu folgen. Manchmal schlage ich ein, wo es möglich ist, das mit einem Gebet zu starten.
[1:10] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben und dass du durch die Evangelien uns zeigst, wie Jesus gelebt hat, wie er gesprochen hat, und dass wir von ihm lernen können. Und dass wir durch die Geschichten sehen, wie Menschen verschiedentlich auf Jesus reagiert haben. Herr, wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass du ihn noch besser kennenlernst, dass unser Herz ganz fest mit seinem Herzen verbunden ist, unser Denken sich nach seinem Wort orientiert und ausrichtet. Und dass wir vor allem an ihn denken und dass wir in jeder Minute uns bewusst sind, dass er für uns da sein möchte. Lieber Vater, danken wir dir, dass wir in all dem dein Wirken kennen können, deinen Charakter und dass in allem, was Jesus gesagt und getan hat, eigentlich du sichtbar wirst. So bitten wir dich, dass du uns jetzt durch deinen Heiligen Geist – weil du es versprochen hast – dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
[2:10] Schaut, wenn wir in Johannes Kapitel 7 sind, Johannes Kapitel 7, Johannes Kapitel 7.
[2:15] Johannes Kapitel 7 und dort lesen wir ab Vers 43. Ihr erinnert euch vielleicht noch ein bisschen, was wir das letzte Mal gesagt haben. Nachdem Jesus am letzten Tag des Laubhüttenfestes, nicht wahr, diese beeindruckenden Worte gesagt hat: „Wer nicht glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Nachdem er gesagt hat: „Wenn jemand nicht zu mir kommt und trinkt...“ gab es verschiedene Meinungen, wie die Menschen jetzt darauf reagiert haben. Ab Vers 40 habe ich das gelesen. Was haben einige gesagt? Einige haben gesagt: „Jesus ist ein Prophet.“ Hinzu gesagt: „Er ist der Prophet aus 5. Mose 18.“ Und andere haben gesagt: „Nein, er ist nicht der Prophet.“ Die haben ein etwas anderes gesagt, haben gedacht, er ist der...
[3:08] ...das haben auch einige gedacht. Genau. Aber ich hier in Johannes 7, am einige gesagt: „Er ist der Prophet.“ Und anfang an gesagt: „Er ist der Christus, weil Christus und der Prophet aus 5. Mose 18, das waren für sie zwei verschiedene Dinge.“ Und wer hatte Recht? Von beiden?
[3:21] Beide Recht. Und dann gibt es eine Gruppe. Und was hat die gesagt? Die hat gesagt: „Dem Messias kommt in Wirklichkeit...“ Woher?
[3:32] Aus Bethlehem. Genau. Aus Bethlehem, denn es muss aus dem Samen Davids sein. Und dann sind sie auch im Recht. Wir haben also gesehen, es gab drei Gruppen, die alle auf eine offene Stelle sich berufen haben und die alle drei Recht hatten. Und trotzdem haben nur zwei Jesus angenommen und die dritte nicht. Und selbst die zwei, die Jesus angenommen haben, haben noch gedacht, dass sie unterschiedliche Positionen haben. Da sieht man also, wie sehr man auch sich irren kann, wenn man einen Bibelvers kennt und richtig ausgelebt hat, wenn man nicht alles zusammennimmt. Und das Problem dieser Leute, die ihn dann abgelehnt haben, war ja nicht, dass sie die Bibel falsch ausgelegt haben, denn sie hatten ja Recht mit dem, was sie gesagt haben. Mich ja, sagt ja, der Messias kommt aus Bethlehem. Aber sie kannten erstens die Bibel auch nicht, oder erstens, das hätten sie eigentlich tun sollen.
[4:21] Sie hätten zu Jesus gehen sollen, hätten ihn fragen sollen: „Wo bist du eigentlich geboren?“ Denn wer ihr ganzes Missverständnis aufgelöst gewesen wäre. Ja, aber es ist seit heute auch so, dass Menschen einfach schnell ein Urteil bilden, nicht mehr nachfragen und nicht mehr wissen wollen, was wirklich wahr ist. Und dann mit der Bibel ihre Skepsis begründen wollen. Also, es ist das Wichtigste zu Jesus, einfach ihn kennenlernen sollen. Und dann hätten sie gemerkt, dass Jesus der Messias ist. Und das andere, sie haben ja gesagt, dem Messias kann ich aus Galiläa kommen. Ja, aber lange sie da...
[4:57] Richtig. Hat die Bibel etwas... eine Verbindung des Galiläa und dem Messias?
[5:11] Ganz genau. In dieser Nacht, nicht ja oder nein, da wird von diesem denn ein Kind ist uns geboren beschrieben, das auch der kommende Messias. Aber da wird ganz deutlich gesagt, dass in diesem Land der Finsternis, in Galiläa, in den Seebonen Naftali, was ganz früh schon von den Assyrern weggenommen worden ist, dass dort das Licht scheinen würde. „Das Volk, das im Finstern sitzt, hat ein helles Licht gesehen, großes Licht.“ Und das hätte ihn also zeigen können, der Messias ist zwar in Bethlehem geboren worden, aber er wird in Galiläa leuchten.
[5:41] Und so entsteht jetzt eine Spaltung. Schauen wir mal in Vers 43. Wer mag mal Vers 43 lesen? Johannes 7:43.
[6:02] [Musik]
[6:12] Genau, es gibt eine Spaltung. Sind Spaltung gut oder schlecht? Spaltung sind eigentlich schlecht. Spaltung kommen nicht von Gott. Oder im Himmel gibt es keine, also eigentlich keine Spaltung. Aber trotzdem entsteht eine Spaltung wegen Jesus. Ist also Jesus der Spalter? Warum entsteht dann eine Spaltung wegen Jesus?
[6:40] So entstand die erste Spaltung. Denn Jesus im Himmel selbst gab es eine Spaltung wegen Jesus. Der Satan kämpft gegen Michael. Warum gibt es also eine Spaltung?
[6:53] Wegen Jesus. Wenn Jesus nicht das Problem ist, ist das eine Spaltung?
[7:00] Eine Spaltung, weil... ja, wegen dem Satan und wegen dem großen Kampf, den er begonnen hat. Weil dieser große Kampf richtet sich gegen Jesus. Und deswegen wird es, solange es den Satan gibt und so lange es die Sünde gibt und so lange es den großen Kampf gibt, immer Spaltung geben. Wo Jesus ist, ist nicht... weil Jesus Spaltung bringt, sondern weil das gesamte Universum gespalten worden ist, sozusagen, oder den Engel über die Frage, wer Jesus ist und wie Jesus ist. Und deswegen sagt Jesus ganz deutlich, wo er wirklich in Realität, also der echte Jesus, wo er ist, wird es Spaltung geben. Nicht, weil Jesus sich das wünscht, aber weil hier genau die Konfliktlinie des großen Kampfes langgeht.
[8:00] Schauen wir ganz kurz vor dem Beispiel, Matthäus Kapitel 10, dort Vers 34 und 35. Matthäus 10:34 und 35. Jesus sagt: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
[8:29] Also ist Jesus der Friedefürst?
[8:44] Jesus ist der Friedefürst und trotzdem weist Jesus genau das, wenn er auf der Erde ist, wenn er predigt, wird es Streit geben. Schwert. Ja, schaut mal in Vers 35, denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
[9:09] Die Konflikte, die geistlichen Konflikte, die entstehen, wenn der wahre Jesus offenbar wird, können durch eine Familie durchgehen, weil es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich lehne Jesus an oder ich lehne ihn ab. Man kann beides nicht. Wenn Jesus offenbar wird, kann man nicht neutral bleiben, denn Jesus zieht. Die Bibel sagt: „Wenn Jesus erhöht wird, sagt er: ‚Ich werde alle Menschen zu mir ziehen.‘“ Das ist eine Kraft am Wirken. Und entweder lässt man diese Kraft wirken, oder man widersteht. Und diejenigen, die die Kraft wirken lassen, die werden zu Jesus gezogen. Und diejenigen, die dagegen kämpfen, die stoßen sich vor dem ab, sozusagen. Und dadurch entsteht ein direktes Aufeinandertreffen all derer, die zu Jesus wollen, und all derjenigen, die sich von Jesus distanzieren. Die werden buchstäblich auseinandergerissen. Und deswegen gibt es in der Familie, oder kann es in der Familie Streit geben. Es kann in der Gemeinde Streit geben. Wann immer das wahre Evangelium und der wahre Jesus beschrieben wird, verträgt es sich nicht mit dem, was der Satan tut, mit der Sünde. Und das hat Jesus genau gewusst.
[10:29] Natürlich enorm schade, weil Jesus sich wünscht, dass alle Menschen gerettet werden. Aber das ist die Realität des großen Kampfes. Und die sieht man jetzt hier auch. Jesus hat ein Angebot gemacht: „Alle, die durstig sind, kommt, alle her, ihr könnt alle trinken.“ Ja, wer immer sie auch sind. Aber statt das anzunehmen, hat er nicht gesagt: „Ich war ihre Guten und die Bösen.“ Er hat mit seinen Worten nicht gespalten, hat mit seinen Worten alle eingeladen. Aber diese Worte der Einladung, diese Worte der Liebe, für und seiner Spaltung. Und da sieht man, dass das Problem bei den Menschen ist, je nachdem, wie sie darauf reagieren.
[11:08] Und diese Spaltung, die war ja schon spürbar, als wir Johannes 7 angeschaut haben. Schaut mal in Johannes 7, ein paar Verse vorher, in Vers 12, schon bevor Jesus aufgetreten ist beim Laubhüttenfest, als die Leute alle zusammengekommen waren in Johannes 7, Vers 12, da wird deutlich, dass es eine Spaltung sich anbahnte. In Vers 12 heißt es: „Es gab viel Gemurmel seinetwegen unter der Volksmenge. Etliche sagten: ‚Er ist gut.‘ Andere sprachen: ‚Nein, sondern er verführt die Leute.‘“ Die sind also schon mit verschiedenen Ansichten zum Laubhüttenfest gekommen. Und ich vermute mal, ja, ich habe das jetzt mal, weiß man, dass man das rauskriegen könnte. Ich vermute mal, dass diejenigen, die schon eher positiv eingestellt waren, auch entsprechend positiv eingestellt blieben. Und dass ein Großteil derer, die schon mit Vorurteilen kamen, er dann abgestoßen gewesen ist. Das ist oft leider so, dass Menschen ihre Meinung nicht ändern. Das ist eine ganz, ganz tragische Sache. Wenn Menschen erstmal anfangen, sich eine Meinung gemacht zu haben, sind sie oft nicht in der Lage oder nicht mehr bereit, sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen, auch wenn es wahr ist.
[12:22] Das ist eigentlich eine ganze... erinnere mich, der Jugendrat hat uns mal eine Geschichte erzählt. Er war ja Lehrer. Alleine in der Entre, zwischen Schule und hat er folgende Geschichte erzählt, die ist eigentlich sehr ernüchternd. Er hatte eine Klasse, eine Schulklasse, was ich schon erzählt habe, eine Schulklasse, und er hat sie unterrichtet und hatte eine Hausaufgabe gegeben. Und die Hausaufgabe war, er wusste, es gibt unter den Eltern von den Schülern einige, die der Meinung waren, man sollte den Zehnten lieber an irgendwelche unabhängigen Gruppen geben. Und andere waren der Meinung: „Nein, man sollte den Zehnten der Gemeinde geben.“ Ja, da gibt es oft zur Diskussion, wohin soll ich den Zehnten geben? Und er wusste genau, welche Eltern wie denken. Welche Eltern der Meinung waren: „Man kann den Zehnten irgendwo hingehen.“ Und einige Eltern hatten den: „Jeder Zehnte gehört zur Gemeinde.“ Und hat jetzt den Schülern, den Kindern, die Aufgabe gegeben, war ein bisschen älter, sie sollten einfach anhand der Bibel einmal herausfinden und das begründen, ob man den Zehnten der Gemeinde geben soll oder irgendwo anders hingehen kann. Und hat ihm gesagt: „Ich werde euch nicht beurteilen aufgrund eures Ergebnisses.“ Also, egal, ob er so oder so entscheidet, ich werde nur beurteilen, ob wir gute Argumente haben und gut argumentiert. Ja, also, egal, wie ihr denkt, Hauptsache, ihr habt eine gute Argumentation und ihr sollt ganz frei denken.
[13:45] Und er hat dann das sich angeschaut und gesagt: „In jedes einzelne Kind in der gesamten Klasse hat genau das geschrieben, was seine Eltern auch glauben.“ Ist ein einziges Kind, nicht ein einziger Jugendlicher, machen sogar war in der Lage, sozusagen zu sagen: „Okay, ich denke mal was anderes.“ Sondern das zeigt, wie stark unsere Vorurteile sind, oft. Alle schlagen die Bibel auf und hinterlässt das, was er selbst denkt. Man, das ist also, und das sollte uns misstrauisch machen gegenüber unserer eigenen, unsere eigene Meinung. Wir alle haben das Problem, dass wir unsere eigene Meinung für besser halten als die aller anderer Meinung. Und wir sollen ja nicht die Meinung von anderen annehmen, aber wir sollen bereit sein, uns korrigieren zu lassen. Ja, insbesondere vom Wort Gottes.
[14:26] Beim Aus ein anderes Thema. Gehen wir noch ganz kurz. Diese Spaltung, die ist nicht nur bei Jesus selbst gewesen, sondern wenn wir in der Apostelgeschichte gehen, der Apostelgeschichte 14 und dort Vers 4.
[14:36] Apostelgeschichte 14 und dort Vers 4. Aber die Volksmenge der Stadt teilte sich, und die einen hielten es mit den Juden, die anderen mit den Aposteln. Er da kommt Jesus ist gar nicht buchstäblich da, aber die Apostel kommen und sie predigen den wahren Jesus. Sie predigen das wahre Evangelium, oder das führt zu einer Spaltung. Und ich weiß nicht, ob jeder schon erlebt habe, aber ich weiß das aus eigener Erfahrung. Wenn man den wahren Jesus predigt und die echte Botschaft, dann führt das nicht nur dazu, dass Menschen sich bekehren und dass Menschen erweckt werden und dass Menschen getröstet werden. Es führt auch dazu, dass Spaltung gibt. Der Paulus sagt: „Es müssen der Spaltung durch sein, weil es im großen Kampf gibt.“ Und deswegen... Manchmal wird gesagt, man darf eine bestimmte Botschaft nicht predigen, weil sie polarisiert. Habe ich mal gehört, ja. Das darf man nicht predigen, weil das würde ja zur Spaltung führen. Und das stimmt dann, wenn es eine menschliche Botschaft ist, wenn es eine menschliche Meinung ist. Es gibt heute leider auch Menschen, die einfach mit einer menschlichen Meinung unterwegs sind und mit dieser menschlichen Meinung einen Spalt kalt treiben. Das ist vom Plan, aber das war evangelisch auf Spaltung. Und wenn wir dann das wahre Evangelium, die Endzeitbotschaft, in den Hintergrund rücken, weil wir Angst vor der Spaltung haben, dann durchsäuern wir die ganze Gemeinde mit Sünde. Das ist letztendlich das Problem. Und deswegen hat Jesus sich niemals vor der wahren Spaltung gefürchtet des Evangeliums. Denn alle, die aufrichtig sind, werden von Jesus angezogen. Er, die Spaltung, die wahre Spaltung ist, das Evangelium kommt offenbar. Trend quasi Schafe von Böcken. Wenn Menschen sich eine Botschaft überlegen, mit der sie spalten wollen, dann werden Schafe von Schafen getrennt. Ja, aber das Evangelium spaltet Schafe von Böcken.
[16:31] Gut, aber gehen wir zurück zu Johannes 7. Was passiert jetzt in Johannes 7 und dort Vers 44? Wir haben also diese Spaltung in Johannes 7 und dort Vers 44. Schauen wir in Vers 44. Wer mag das lesen? Johannes 7:44.
[16:53] [Musik]
[16:53] Genau, das haben sie schon mal gelesen. Oder schaut mal ein bisschen früher in Vers 30. Da heißt es: „Da suchten sie ihn zu ergreifen, aber niemand legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.“ Welche Stunde ist damit gemeint?
[17:10] Die Todesstunde. Nämlich, dass er ein... und wie viel Zeit so würde noch vergehen bis zu seiner Todesstunde?
[17:14] Ein halbes Jahr. Genau. Es war noch ein halbes Jahr. Es waren jetzt drei Jahre um von Daniel 9, aber dreieinhalb Jahre muss man sagen. Ja, und es gab viele, die sich gewünscht haben, dass er festgenommen wird, die sogar entsprechende Pläne gelegt haben. Haben wir auch gelesen schon in Vers 32, dass sie Diener abgesandt haben, die ihn ergreifen sollten. Ja, man hatte geplant, ihn zu nehmen, aber letztendlich zu fangen, aber niemand hat es letztendlich ausgeführt, weil Gott seine Hand davor gehabt hat. Und es ist interessant, wenn das der Satan kann, so sehr wütend wirbeln, wenn ich und wenn du mit Gottes Willen übereinstimmst, dann kannst du erst sterben, wenn Gott es zulässt. Der Satan kann Himmel und Erde, alles wirklich in Bewegung setzen. Wenn du mit Gottes Willen übereinstimmst, dann stirbst du dann, wenn Gottes es für richtig hält. Das ist eine interessante Sache. Und Jesus wusste das. Jesus wusste, ich habe noch ein halbes Jahr. Und deswegen hat er hier auch keine Furcht gehabt.
[18:25] Nun, Vers 45. Jetzt wird es interessant. Vers 45. Wer mag mal lesen? Vers 45.
[18:39] [Musik]
[18:39] Genau, also das ist das, was sie gerade gesagt haben, für 32 Jahre. Die Obersten Priester hatten eigentlich sogar sich vorgenommen, wir ergreifen ihn jetzt. Und haben sogar Knechte losgeschickt, die jetzt tatsächlich den Auftrag hatten, Haftbefehl. Jesus steht dort im Laubhüttenfest in Jerusalem und wird mit Haftbefehl gesucht. Also, das war wirklich eine gefährliche Situation da. Sieht man, wie sehr sie ihn schon nach dem Leben getrachtet haben.
[19:08] Und sie kommen jetzt zurück, ja, und zwar ohne ihn. Und die wundern sich: „Warum habt ihr ihn nicht gemacht? Was ist los?“ Und jetzt die Antwort ist ganz außergewöhnlich. Was geben sie als Antwort?
[19:27] In Vers 46: „Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch.“
[19:40] Also, die kommen zurück, sind völlig überwältigt. Und die Pharisäer sagen: „Hey, wo ist Jesus? Ihr solltet ihn eingefangen.“ Sagt sonst wer: „Warum habt ihr nicht genommen?“ Und sie sagen: „Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch.“ Also, was hat sie fasziniert?
[19:58] Die Worte Jesu haben sie fast... Also, die Worte Jesu haben eine solche Kraft, dass sogar jemand, der eigentlich vorgenommen hat, ihn gefangen zu nehmen, wenn er ein bisschen Offenheit hat im Herzen, überwältigt es. Jetzt, wie sind denn die Worte Jesu? Wie hat denn Jesus gesprochen? Sagt, und sie sagt uns die Bibel etwas darüber, wie Jesus gepredigt hat, dass man einen Eindruck bekommt, was sie so fasziniert haben könnte? Wie stellt ihr euch Jesus, den Prediger, vor? Was sagt die Bibel, wie hat er gepredigt, wie hat gesprochen?
[20:30] Voll des Heiligen Geistes, ja. Mit Vollmacht, sagte die Bibel. Es gibt mehrere Dinge, die gesagt. Schauen wir mal...
[20:46] Also, wir schauen erst mal, wie wir gepredigt hat. Dann schauen wir uns an, was er gepredigt hat. In Lukas 4, dort haben wir die Worte in Vers 22. Lukas 4, Vers 22: „Und alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund kamen.“ Und sprachen: „Ist dieser nicht der Sohn Josephs?“ Also, was die Worte aus dem Mund kommen, rotaract gerade, und es war so außergewöhnlich, dass sogar die Leute in seiner Heimat sich gewundert haben. Sie verwunderten sich über die Worte der Gnade. Wenn Jesus gepredigt hat, hat er nie so gepredigt, dass die Leute das Gefühl haben, dass er sie verdammt hat. Hier sind immer mit Gnade gesprochen, mit gnädigen Worten. Das ist also ein Punkt.
[21:31] Das zweite ist in Matthäus Kapitel 7. Matthäus Kapitel 7 und dort Vers 29. Jetzt könnte man also ja denken, der ein oder andere denken, er hat so geredet, dass niemand...
[21:52] Matthäus 7, Vers 29. Dass am Ende der Bergpredigt, das heißt es: „Denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat und nicht wie die Schriftgelehrten.“ Also ganz anders als die Prediger seiner Zeit. Und also, was ist hier das Entscheidende? Wir haben gelesen, er predigt mit, hat gepredigt mit Worten der Gnade. Und er hat gepredigt...
[22:15] Wird. Das heißt, Vollmacht eröffnet Vollmacht.
[22:18] Das heißt, Vollmacht eröffnet Vollmacht. Gepredigt. Wie stellt sich das dar? Was ist diese Vollmacht?
[22:33] Ja, genau. Also, das ging nicht ohne den Vater. Wenn wir anschauen, was er... was hat Vollmacht bewirkt? Also, was hat das auf den, was für ein Druck hat es aus dem Hörer gemacht? Wenn jemand mit Vollmacht predigt...
[22:48] Das geht ins Herz. Genau. Hier hat nicht gepredigt, gesagt: „Na ja, also hier ist der Text und das könnte das bedeuten. Das könnte auch das bedeuten.“ Ja, und ich hier habe ich noch gelesen, es könnte auch das bedeuten. Die Experten sich... unsere eigentlich. Ja, Jesus hat gesagt: „Es steht geschrieben.“ Er hat das Wort gepredigt, so wie es ist, mit Überzeugung. Und nicht mit: „Es könnte sein, es könne doch nicht sein.“ Die Pharisäer, die waren anders. Ja, die haben so gepredigt: „Hier Rabbi so und so sagt so und so.“
[23:13] Und Rabbi so und so sagt soundso.
[23:14] So und so und Revisoren zugesagt soundso, ja. Und das war halt zum zum Einschlafen.
[23:18] Und irgendwie, aber Jesus hat mit Klarheit und mit Deutlichkeit gepredigt, mit Gnade, mit Überzeugung. Und die beiden Dinge sind interessant. Wenn Jesus gepredigt hat, was nicht wischiwaschi war, mit Kraft, aber es war nie so, um die Leute zu zerstören und zu verdammen, sondern sie aufzubauen. Erst gibt da, machen wir auch weiter. Die predigen zwar mit Vollmacht, der, aber man hat das Gefühl, dass er erschlagen als, dass man aufgebaut wird. Die Leute hatten hier das Gefühl, dass wir nächstes gepredigt hat, dass sie erschlagen worden sind. Herr, die, die, die, die, die, die. Soldaten, komme ich zurück und sagen, das war ganz schön heftig. Er hat uns an die Wand getreten. Sein die nicht sagen auch nicht anders. War irgendwie ein bisschen so blumig. Die sagen, es war beeindruckend, das war kraftvoll, aber mit Gnade. Und das ist, glaube ich, das Ideal, dass er es uns vorgelebt hat, wie wir auch die Botschaft verkündigen sollten.
[24:13] Und jetzt, was hat er gesagt, dass wir uns ganz kurz nur an in Jesaja 50. Solltest du nicht so beeindruckend. Jesaja 50 und dort Vers 4. Das ist eine messianische Prophezeiung. 50 und dort Vers 4. Dort heißt es: Gott, der Herr hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, was seine Jünger, ein Schüler, damit ich den Müden mit einem Wort zu erquicken wisse. Er weckt morgen für Morgen. Ja, er weckt mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören. Also, wie hat Jesus seine Morgenandacht gemacht? Wie ein Jünger, wie ein Schüler. Und wer war sein Lehrer? Gott, der Vater, der durch die Bibel zu entspricht. Das heißt, wenn Jesus gepredigt hat, hat er nicht seine eigene Meinung gepredigt. Er hat auch nicht die Bibel genommen, um zu sagen, das ist meine Meinung und hier gibt es drei Bibeltexte, das belegen.
[25:27] Sondern Jesus hat sich selbst, obwohl er der größte Lehrer aller Zeiten, erinnert als ein Schüler gesehen. Ein Schüler, der jeden Morgen gesagt hat: "Er unterrichte mich, lieber Vater, unterrichte mich." Dann hat er gelernt am Morgen und hat den Tag über das gepredigt, was er von Gott dem Vater gelernt hat.
[25:50] Und das ist interessant, weil wir würden ja denken, vielleicht das Besondere an meiner Predigt und das Besondere an meiner Rede sind ja meine eigenen Worte, meine eigenen Interpretation, ja, mein eigener Stil. Das macht das besonders. Aber Jesus war ganz anderer Meinung. Dies hat festgestellt, das, was seine Predigt besonders machte, war, dass er einfach ein Kanal war für Gott den Vater, der ihn jetzt gebrauchen konnte mit seiner Persönlichkeit. Das, was Menschen eigentlich am meisten fasziniert, sind nicht meine Gedanken oder deiner Gedanken, sondern wenn sie Gottes Gedanken verstehen. Und dafür gibt es eigentlich Predigten, dass der Zuhörer nicht meine Gedanken oder die Gedanken von irgendwem anderen erfährt, sondern besser verstehen kann, was Gott selbst denkt.
[26:35] Und dazu müssen wir, die wir das Wort weitergeben, ob jetzt eine Predigt, an der Bibelstunde, im Hauskreis, in einem Gespräch an der Tür, egal wo wir das Wort Gottes weitergeben, haben wir die allergrößte Kraft, wenn wir tatsächlich weitergeben, was wir gelernt haben und nicht unsere eigene Meinung sagen.
[26:53] Und das ist auch, glaube ich, so ein bisschen meine Sorge in der jetzigen Zeit, dass viele wohl meinen, ihre eigene Meinung kundtun über das und über jenes und meinen, sie müssen die Welt mit einer bestimmten Botschaft erreichen, die sie sich selbst zusammen recherchiert haben. Das hat niemals, das wird sensationell. Es wirkt vielleicht beeindruckend. Es hat niemals die Kraft und die Gnade. Und Menschen wird das dann hören und sagen, wenn ich sage, wer niemals sagt, ohne jemand, niemand hat ein Mensch so geredet, wie dieser Mensch. Aber bei Jesus haben sie das gesagt.
[27:23] Ich finde es so beeindruckend. Ist der Jesus, der Mensch, der sich entschieden hat, nichts alleine zu sagen, sondern nur das, was er hört von dem. Haben die anderen gesagt, das war das außergewöhnlichste. Was wäre, wenn ich gesagt, so ist beeindruckend oder das heißt, wenn du Menschen beeindrucken möchtest mit dem Wort, mit einer Predigt oder mit einer Bibelstunde, dann musst du einfach nur durch entscheidend, das zu sagen, was Gott gesagt hat. Das kann jedoch nicht, man muss nicht erst darauf hoffen, dass man irgendwann manche Leute denken, sie müssen irgendwie mal einen Kurs in Rhetorik machen, ja, oder irgendwie sich weiterbilden. Das ist gar nicht der Punkt. Das kann eher hinderlich sein.
[28:06] Genau. Aber jetzt schauen wir, was die Pharisäer sein. Also, selbst die Soldaten waren beeindruckt. Die waren tief beeindruckt von den Worten Jesu. Ja, noch. Wir sollten uns Zeit nehmen, auf Jesu Worte zu hören, weil, also, das muss ich sagen, immer, wenn ich mir Zeit nehme, besonders auf Jesus zu achten und auf seine Worte, bin ich echt beeindruckt. Beeindruckt von dem, was ich dort alles sehe und höre und was ich verstehe, dass wir vor nicht klar war. Ja, ich weiß natürlich auch, so geht's, aber man, also, wenn man sich Zeit nimmt mit Jesus, kann man nicht anders als beeindruckt zu sein, wenn man offen ist.
[28:41] Und jetzt schauen wir, was die Pharisäer sagen in 4:47. Ihre direkte Reaktion darauf, dass hier die Diener sagen: "Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch." Übrigens, das heißt, es gibt keinen besseren Lehrer als Jesus. Ja, weder Aristoteles, noch Konfuzius, ja, noch irgendwelche weisen Philosophen oder Wissenschaftler. Niemals hat jemand ein Mensch so geredet wie Jesus. Unter den besten Lehrer, den wir haben können, für unser Herz und Intellekt. Alles bis Jesus.
[29:19] Jetzt die Reaktion der Pharisäer, Fest 47. Genau, das hat er verführt worden. Das heißt, also, was lernen wir die Pharisäer an dieser Stelle? Was sagt uns das über die Pharisäer? Diese Antwort, wenn sie denken, dass Jesus ein Verführer ist. Ja, sie halten Jesus für einen Verführer. Und das heißt, wie offen sind sie noch für seine Worte? Sie sind nicht nur, also, ich meine, das sind ja Leute, jetzt ihre eigenen Leute, die sagen: "Hey, damals, das solltet euch mal anderen schon mal hier." Sie sind, wenn man anfängt, das Wirken Gottes für das Wirken Satans zu halten, dann ist man auf extrem gefährlichem Boden. Weil dann kommen wir einen Punkt dran, wo man nicht mehr erreicht werden kann, weil das Wirken des Heiligen Geistes als gefährlich betrachtet wird.
[30:31] Und wisst ihr noch, wo Jesus zu mal sowas angesprochen hat? Das waren Matthäus 12. Das könnte daran erinnern. In Matthäus 12, da hatte er Dämonen ausgetrieben. Und was haben damals die Pharisäer gesagt? Wenn man also das Wirken Jesu mit Verführung und sozusagen als satanische Verführung bezeichnet, dann wird ja folgendes passieren. Jedes Mal, wenn Gott seinen Geist sendet, er werde ich es ablehnen, weil ich denke, es ist Verführung.
[31:14] Das heißt, Satans größtes Ziel besteht darin, Menschen einzureden, dass das, was ihnen hilft, in Wirklichkeit ihnen schadet. Und Jesus hat er da auch sehr deutlich davor gewarnt. Ihr wisst vielleicht noch in Vers 31: "Darum sage ich euch, jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden. Aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden." Warum? Das ist diese Lästerung des Geistes, wenn, wenn, wenn Gottes Geist wird ja, und ich aber sage, ist eine Verführung, dann baue ich eine Mauer auf, durch die selbst der Geist Gottes nicht hindurch kann. Weil Gott ein solcher Gott der Liebe ist, dass er mich niemals zwingen wird. Er würde niemals meinen Willen brechen. Er wird niemals mich beglücken gegen meinen Willen. Und deswegen ist es so gefährlich.
[32:11] Und da sieht man, wie weit die Pharisäer hier schon auf dem Weg der Sünde gegen den Heiligen Geist waren. Sie halten Jesu Worte für Verführung. Und übrigens, das wird man später sehen, auch Matthäus 27, als Jesus tot gewesen ist, ja, als er gestorben ist. Wisst ihr noch? Wisst ihr, wie sie dann dem Pontius Pilatus überzeugen, dass man eine Wache braucht am Grab? Sie sagen dann in Matthäus 27: "Wir erinnern uns, dass dieser Verführer sagte, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich wieder auferstehen." Und da ziehen sie diesen Gedanken, dass Jesus die Menschheit verführt, sogar noch über seinen Tod hinaus und sagen: "Na ja, vielleicht führt er seine Jünger die Verführung weiter." Und deswegen müssen wir dem einen Riegel vorschieben.
[33:00] Das hat sich so festgesetzt, dass selbst als, dass sie am Kreuz von Golgatha standen und die Finsternis erlebt haben und das Erdbeben und die Worte von Jesus, die sogar den heidnischen Soldaten dazu gebracht haben und zu sagen: "Das ist Gottes Sohn." Haben diese Pharisäer am Ende immer noch gesagt: "Er ist ein Verführer."
[33:19] Und glaubt mir, wenn man am Kreuz von Golgatha stand und Jesus gesehen hat und die Worte gehört hat, dabei war und dann sagt: "Jesus war ein Verführer", dann gibt es nichts in diesem Universum, was ihn retten kann.
[33:43] Was sollen wir denn noch tun? Nicht. Und das zeigt sich dann, wenn der Heilige Geist denn ausgegossen wird, nicht wahr? Dass sie wiederum es ablehnt. Es gibt zwar ein paar Priester, die dies annehmen, aber die große Mehrzahl der Obersten lehnt es ab. Sie, das ist sozusagen das Letzte, was Gott noch tun kann, die Ausgießung des Geistes in Fülle. Ganz vorbei. Und das zeigt, wie gefährlich es ist, Jesus abzulehnen, weil man sich immer weiter verhärtet und irgendwann kann selbst Gott nichts mehr tun, um unser Herz noch zu erreichen. Und das ist die Geschichte so tragisch.
[34:16] Übrigens, wenn wir in Johannes 7 sind, wenn Johannes 7 haben, davon gelesen. Ich war, es gab damals schon am Anfang des Festes Leute der Meinung waren, Jesus verführt die Leute. Schaut man Vers 12. "Den Vers 12. Es gab viel Gemurmel seinetwegen unter der Volksmenge. Etliche sagten: Er ist gut. Antreiber sprachen: Ein, sondern er verführt die Leute." Das war also, da sieht man die Meinung der Pharisäer hat sich schon verbreitet im Volk. Sie war da gab es etliche, die waren auf die waren der Meinung, die man echter Meinung, Jesus ist ein echter ihrer Lehrer, wir müssen uns vom Hüten.
[34:46] Und wenn man erstmal denkt, das ist ein Irrer, das falsch ist ein falscher Prophet, wenn man erstmal so weit ist, dann ist man für Argumente auch nicht mehr offen, weil dann jedes scheinbar positive Argument nur eine Gefahr darstellt, weil man ja eventuell noch überzeugt werden könnte von dem Irrtum.
[35:05] Benannt, verstrichen. Also, das war wirklich gefährlich. Kennt ihr noch eine Geschichte, wo jemand, der das Volk Gottes bedroht, sagt: "Lasst euch bloß nicht verführen von dem, der sagt, Gott wird euch retten"? Keine Geschichte, wo jemand vor den Toren Jerusalems steht und sagt: "Ja, ja, euer König sagt, dass Gott euch retten wird, aber lasst euch nicht von ihm verführen."
[35:29] Das ist in Jesaja, als der Rake von San-Rieb, dem assyrischen König, da vor den Toren steht und sagt: "Ich war, kommt zu mir heraus, ich führe euch in ein anderes Land." Und Hiskia hat gesagt: "Antwortet ihm nichts." Dann sagt er nicht mehr. Da sagt er: "Er seine Rede nicht von Hiskia verführen, wenn er sagt, dass Gott euch retten wird. Ist das nur Verführung?" Nein, das war die Wahrheit. Ein Engel des Herrn, das gekommen und hat 137.000 Euro, über 100.000 Soldaten, erste Jahr getötet. Vers 48.
[35:56] Johannes 7, Vers 48. Den verschaffen wir heute noch. Und den Rest machen wir dann das nächste Mal. Hören, dass 7, Vers 48. Mag den jemanden lesen.
[36:14] Genau. Glaubt auch einer von den Obersten oder von den Pharisäern, an die, wie nennt man so eine Frage? Was das für eine Frage? Das ist 24 Jahre. Und wie nennt man diese Art von Frage? So, also, wollen wir, wollen eine Antwort hören?
[36:38] Ja, genau. Das ist es. Erinnert. Das ist eine rhetorische Frage. Hat das eine, eine rhetorische Frage. Deutlich macht niemand von den Obersten, niemand von den Gelehrten, niemand von den Theologen, von den Studierten, von der, von der Elite, von der Crème de la Crème. Niemand von denen glaubt darin. Stimmt das?
[36:54] Fast, aber nicht ganz. Einfach nichts mal sehen. Er gibt darin taucht gleich jemand auf, der zu den allerhöchsten gehört, der sagt: "Ja, aber kommt erst mal zu." Aber sie fragen: "Glaubt einer von..." Übrigens, im Griechischen heißt es eigentlich wörtlich: "Glaubt einer von den Obersten an ihn oder etwa von den Pharisäern?" Also, es geht erst um die Obersten und dass die rhetorische Frage natürlich nicht etwa von den Pharisäern. Auch nicht. Ja, das eigentlich so in zwei Stufen gedacht, weil es natürlich mehr Pharisäer gibt als Oberste Priester.
[37:26] Und schaut man Vers 26, da haben wir auch wiederum gesehen, wie stark der Einfluss der der Obersten auf das Volk ist. Und sie, er redet öffentlich und sie sagt ihm nichts. Haben etwa die Obersten wirklich erkannt, dass dieser ein weiter Christus ist? Ja, die Volksmenge hat sich gefragt, wie stehen die Obersten zu ihm? Für die, für viele Menschen war es wichtig zu wissen, was sagt der und der. Dazu, es gibt es heute auch noch. Es gibt heute noch viele Menschen, die glauben etwas, weil es Bruder X gesagt hat, oder sie glauben etwas nicht, weil Bruder Y davor gewarnt hat. Und sie werden nicht die Zeit sich nehmen und nehmen sie sich die Zeit zu schauen, dass die Bibel selbst sagt.
[38:06] Das ist eine echt gefährliche Sache. Also, die Elite glaubt hier nicht an Jesus und hält sich für den Maßstab. Das hatte Jesus darüber gesagt. Schaut mal Matthäus 11. Matthäus 11 und dort Vers 25. Das ganze zu sagen, weil Jesus hat natürlich das Kommen sehen. Glaube, dass das heute auch noch so ist, dass viele Menschen, die sehr intellektuell begabt sind und sich für was besonders klug halten, dass sie Jesus nicht erkennen. Ich glaube, es ist heute noch genauso.
[38:39] Matthäus 11, 25: "Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbarte hast." Also, was sagt Jesus über Gott den Vater?
[39:13] Ja, ganz noch mit anderen Worten. Als Gott der Vater sich überlegt: "Ich habe hier große Wahrheit zu vermitteln, große Erkenntnis. Wem soll ich sie geben? Oder soll ich einen Theologen im Sande drehen, nämlich nicht? Oder soll ich einen gelehrten Pharisäer, der kennt die Bibel auswendig, mich nicht? Da ist jemand, der es der Strunz klugen in innen in Gesetzestexten dem Gewissen nicht. Aber da ist ein Fischer vom See Genezareth. Dem gebe ich diese Wahrheit. Den lasse ich sie erkennen."
[39:40] Wir denken manchmal, dass man erst eine besondere Ausbildung braucht, um besondere Wahrheiten von Gott zu erkennen. Aber das, was Petrus erkannt hat, mich war, als Jesus sagt: "Es hat dir der Vater im Himmel offenbart." Hat er nicht gelernt im Theologiestudium, auch nicht an einer Schule. Das hat er gelernt, indem er Jesus nachgefolgt ist.
[40:05] Und das bedeutet für uns: Erstens, es ist nicht so entscheidend, wie viel ich intellektuell weiß oder kann. Entscheidend ist, dass ich Jesus nachfolge. Und es bedeutet auch, dass ich mich nicht einschüchtern lassen muss von Leuten, die wirklich viele Titel haben und viele akademische Abschlüsse. Nun, wir wollen immer freundlich sein. Und wenn sich ein Theologe zu Jesus bekehrt, dann ist es eine Kraft, nicht? Also, es gibt ja so Paulus. Er hat nicht umsonst über die Hälfte der nun mit ihm Briefe geschrieben. Also, wenn ein Theologe sich zu Jesus bekehrt, doppelt gut. Aber lieber ein Bauer mit Jesus als ein Theologe, der nur die Bibel kennt, aber nicht.
[40:46] Und das ist total entscheidend für uns, dass wir das verstehen. Paulus hat das verstanden. Paulus, der selbst soziologisch gebildet war, hat genau gewusst, dass es nicht darauf ankommt, wie groß die intellektuellen Fähigkeiten in erster Gründer 1, Vers 20. Die Welt hat sie ihr System nicht, weil man muss sozusagen einen Abschluss nach dem anderen machen, um irgendwie so, ich war immer immer angesehen da zu sein. Aber schaut man, was Paulus sagt, denn erste Krippe 1 und dort ab Vers 20.
[41:21] Erst konnte einst Fest 20 und das ist eine ziemlich beeindruckende Passage. Und es lohnt sich, das genauer zu studieren. Das sagt ja: "Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Wortgewaltige dieser Welt?" Zeit hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt vor Torheit gemacht. Also, unserer Zeit von Paulus gab es hier kluge Leute, es gab Philosophen, es gab Rhetoriker. Ja, die Griechen waren waren Meister der Rhetorik, in der Dialektik, in der Philosophie, in der Wissenschaft. Ja, die Römer kannten sich, hatten enorme Fähigkeiten, was so juristisches Denken angeht. Es gab die die die Theologen in Jerusalem. Und Paulus, der das alles kannte und wusste, und man weiß ja auch, man merkt ab und zu, dass er wirklich auch sehr gebildet war. Man sieht, wie theologisch argumentieren kann. Man sieht, wie er auch griechischen Philosophen kannte. Er sagt: "Wo sind die jetzt?" Ja, keiner von denen hat Jesus erkannt. Keiner von denen hat uns irgendwie zu Jesus gebracht. Das, was wirklich wichtig war im Leben, haben die alle nicht verstanden.
[42:20] Dann sagt er in Vers 21: "Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefühlt, dass Gott durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu reden retten, die glauben." Also, er sagt, die alle menschliche Philosophie, alle menschliche Wissenschaft, so wertvoll sie für sich genommen sein mag, kommt nicht dazu, Gott zu erkennen. Und deswegen kann Gott sie nicht gebrauchen.
[42:45] Stattdessen gebraucht Gott die Predigt, die törichte Predigt. Ja, also die Torheit der Verkündigung. Übrigens, nicht die Verkündigung von Toren. Unterschied. Gott hat die Torheit der Verkündigung gegeben, aber nicht die Verkündigung von Torheit. Wir sollen keine Dummheiten predigen, aber wir predigen ist jetzt nicht etwas, was angesehen in der Welt ist oder modern.
[43:08] Heißt es in Vers 22: "Wären nämlich die Jugend ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, verkündigen wir Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit. In denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, verkündigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit." Er, also, was er sagt, es die Griechen, die wollen Weisheit haben. Sie wollen Philosophie haben. Und wenn sie dann eine Predigt hören, sagen sie: "Das ist ja, das ist eine Predigt der Abos und die Fußnoten. Wo sind da die dem Brust seine Muster? Die Dissertation? Wo sind die gelehrten Kommentare?" Ja, das ist ja das zu billig, zu einfach. Aber sagt, alle, die aufrichtig sind, die hören die Weisheit Gottes, die merken, dass das, was gepredigt wird, das Wort Gottes stärker und tiefer ist und eigentlich viel intellektuell ansteckender sozusagen oder stimulierender als alle Philosophie.
[44:01] Es ist Gottes Weisheit. Das ist das Kuriose, dass die größten Erkenntnisse der Menschheit nicht von den Klügsten gegeben werden, sondern von den Treusten. Nach die größten Erkenntnisse, die ein Mensch erlangen kann, bekommen nicht die, die besonders klug sind, sondern die, die Gott besonders lieben. Und das ist, was wohl Paul sich so freuen, denn er kennt ja beide Seiten. Er kann das beurteilen.
[44:27] Und dann sagte hier übrigens, das Gleiche ist mit der Kraft, nicht wahr? Die, die, die Juden wollen immer Zeichen, weil sie irgendwelche Kraftwirkung sehen wollen. Aber Jesus ist die eigentliche Kraft. Dass das eigentliche Wunder erst Gottes Kraft. Und dann in Vers 25: "Denn das Törichte Gottes ist weiter als die Menschen, oder schwache Gottes ist stärker als die Menschen." Seht ihr?
[44:48] ist stärker als die Menschen. Seht ihr, eure Berufung an die Brüder, da sind, eure Berufung an die Brüder, da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme. Sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.
[45:02] Es hat mir mal vor vielen Jahren schon sehr viel geholfen, dieser Abschnitt deutlich zu machen. Das hat mir geholfen zu verstehen: Gott braucht nicht viele, nicht Starke, nicht Kluge. Er braucht Menschen, die ihn lieben. Und wenn Menschen ihn lieben, kann er durch sie Dinge erreichen, die auch durch die Klugen, die Starken und die Mächtigen und Reichen nicht erreicht werden können.
[45:26] Und deswegen ist es wichtig, dass wir Jesus kennen und uns nicht auf Menschen verlassen. Das ist so entscheidend. Und dass wir uns auch nicht schämen, weil wir sagen: „Ach, na ja, bei uns in der Gemeinde sind jetzt nicht so viele Kluge oder nicht so viele Gebildete oder nicht so viele Reiche und nicht so viel Ansehen, noch nicht so viel Einflussreiche.“ Sondern wir sind vielleicht nur ganz gewöhnliche Menschen. Aber gerade durch die Gewöhnlichen kann Gott das Allermeiste bewirken.
[45:50] Und im Himmel und auf der neuen Erde wird noch genügend Raum für alle sein, die ihn lieben und ihm treu sind. Auch gemeinsam decken und beten.
[46:13] Lieber Vater im Himmel, dann möchten wir von ganzem Herzen danke sagen, dass wir sehen können, wie Menschen auf Jesus reagiert haben. Und dass wir sehen können, dass, wenn wir unser Herz offen ist, wir Worte der Gnade und der Vollmacht von Jesus hören können. Und Herr, wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir, durch nichts in dieser Welt, durch kein Buch, durch keinen Menschen, durch keine Worte von irgendjemandem sind wir so in unserem Herzen angesprochen worden, wie durch das, was Jesus uns schon unserem Leben gezeigt hat.
[46:45] Und ihm wollen wir folgen von ganzem Herzen. Und ganz egal, ob viele oder wenige ihm folgen, ob reich oder arm, klug oder bauern. Herr, du weißt genau, was wir persönlich brauchen. Und bei dir ist alle Weisheit. Und so wollen wir alles, was wir sind und haben, unsere Fähigkeiten und Gaben und Talente in seiner Hand liegen. Und ich bitten, dass du uns gebrauchs zu deiner Ehre. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
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