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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der Vers „Ich bin das Licht der Welt“ aus Johannes 8:12 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die Bedeutung dieses Titels Jesu im Kontext der Geschichte der Ehebrecherin und verbindet ihn mit biblischen Schöpfungsberichten und Gottes Selbstoffenbarung. Die Predigt zeigt, wie Jesus als Gott Sünden vergeben kann und wie sein Licht in die Dunkelheit der Sünde scheint, um neues Leben zu schenken.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:34] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wenn ihr in drei Jahren diese Serie anschaut, werdet ihr euch wundern, dass die heutige Folge denselben Titel trägt wie die Folge davor. Und wenn ihr genau schaut, vor genau einem Jahr hat diese Serie einen Bruch erlebt. Aber ihr wisst vielleicht, an der Stelle, wo ein Knochen bricht, der wächst ja umso fester zusammen. Wir haben uns entschlossen, mit dem letzten Vers, mit dem wir vor einem Jahr aufgehört haben, heute wieder anzufangen, weil es einer der schönsten Verse ist, die Jesus jemals im Evangelium gesagt hat, verbunden mit einer außergewöhnlich beeindruckenden Geschichte, nämlich als er gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt." Und bevor wir diesen Vers anschauen und hoffentlich auch durch ein Jahr Erfahrung mit Gott auch noch neue Dinge in diesem Vers sehen können, wollen wir niederknien und Gott einladen, uns im Studium zu führen.

[1:51] Lieber Vater im Himmel, von ganzem Herzen möchten wir Danke sagen. Danke, dass du so gut bist. Danke, dass du heilst und wieder heilst, dass du uns Kraft schenkst und dass dein Evangelium mit hellem Licht hin und zu Herzen strahlen möchte. Wir möchten heute alle Türen und Fenster unseres Herzens offen machen. Wir möchten hören, was du uns zu sagen hast. Wir möchten lernen, erfüllt werden mit deinem Heiligen Geist und Jesus folgen. Lass uns Jesus in seinem ganzen Wesen, in der Kraft und Schönheit seines Charakters ganz deutlich vor Augen stehen. Und hab Dank, dass du versprochen hast, unser Lehrer zu sein. Darauf wollen wir uns heute Abend berufen und ich bitte, dass du jetzt zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:52] Johannes 8, Kapitel 12. Johannes Kapitel 8. Wir werden jetzt die nächsten Monate, so viel kann ich verraten, im Johannesevangelium bleiben. In Johannes Kapitel 8 und dort Vers 12 heißt es: "Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Wasser, das Licht des Lebens." Schaut mal, den für Anfang an. "Nun redete Jesus wieder zu ihnen." Ist das nicht ein schöner Anfang eines Verses? Jesus redet, und wenn Jesus redet, dann möchte ich hören. Doch wenn Jesus redet, dann wollen wir zuhören. Aber interessant ist, dass sie nicht ein versteht und redete Jesus zu ihnen. Hier steht: "Nun redete Jesus wieder zu Ihnen." Noch einmal. Und wenn dort steht: "Nun redete Jesus wieder zu Ihnen", dann sind wir eingeladen, drüber nachzudenken, wann hat er gerade mal zu ihnen geredet? Oder was hatte er direkt davor? Also zumindestens hier im Johannes 8, sicherlich ein Tag davor gewesen oder so. Was hat oder oder vielleicht ein bisschen Zeit dazwischen gewesen? Wir wissen nicht genau, wie viel Zeit es war. Was hat er davor gesagt? Wovon hat er quasi das erste Mal geredet, bevor er dann wieder geredet hat?

[4:25] Er gesagt: "Geh hin und sündige nicht mehr." Zu ihm hat er gesagt: "Geh hin und sündige nicht mehr." Zu ihr sprechen, aber bevor er gesagt hatte: "Geh hin und sündige", hatte er noch was gesagt, nämlich: "So verurteilte ich dich auch nicht mehr." Dieser Vers hängt also an der Geschichte mit der Ehebrecherin. Wir wollen jetzt nicht im Detail noch mal anschauen. Wir kennen sie, wir haben sie damals ja auch ausführlich studiert. Aber ihr wisst, diese Frau wurde beim Ehebruch ertappt, und zwar auf frischer Tat. Und das Besondere an der Sache war, dass ihr Fall vor die gesamte Öffentlichkeit kam. Oder der wurde sozusagen von den Pharisäern mitten hineingeworfen. Wo war Jesus eigentlich zu dem Zeitpunkt? Was ist immer noch? Wo befand er sich? Jesus war im Tempel. Er war also in Jerusalem und er lehrte dort. Er predigte gerade und da wurde sozusagen dieser Fall des akuten Ehebruchs öffentlich vor ihnen hingeworfen. Und was wollten die Ankläger, die Pharisäer erreichen?

[5:26] Sie wollten Jesus herausfordern. Sie wollten ihn fangen. Und sie forderten die Todesstrafe durch Steinigung. Was hat dieses dann gemacht? Er hat sich niedergekniet und hat geschrieben. Er hat in den Sand geschrieben. Und das war, und was haben wir damals studiert, eine Anspielung auf etwas. Denn Jesus hatte zuvor beim Laufen gesagt: "Wer zu mir kommt zur Quelle des lebendigen Wassers", aber in Jeremia steht, dass alle, die Gott verlassen haben, ja, die die Quelle des lebendigen Wassers, deren Namen werden in den Sand geschrieben. Ihre Namen, ihre Sünden, besser gesagt, hier in dem Fall auch in den Sand. Und zeigt damit, dass er alles weiß. Und die Frau hat ernsthaft gedacht, dass sie getötet wird. Oder Jesus hat gesagt: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Sie hat gedacht, es gibt so viele heilige Pharisäer, jetzt trifft mich. Aber alle gingen davon. Und Jesus war, und los hätte Jesus werfen können. Warum hat Jesus das Alte Testament aufgehoben? Nein, Jesus hat gesagt: "Das, was dir eigentlich widerfahren müsste, diese Steinigung, im Prinzip nehme ich die auf mich. Ich sterbe für dich. So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr."

[6:52] Mehr. Und dann heißt es im nächsten Vers: "Nun redete Jesus wieder zu Ihnen." Und was sagt er dann? "Ich bin das Licht der Welt." Wisst ihr, wie oft Jesus im Johannesevangelium sagt: "Ich bin"? Es gibt in Johannesevangelium die sogenannten berühmten sieben "Ich bin"-Worte. Eins haben wir schon kennengelernt vor etwas längerer Zeit. Schaut mal mit mir in Johannes Kapitel 6, ganz kurz. In Johannes Kapitel 6, dort Vers 35: "Ich bin das Brot des Lebens." Später sagte er noch: "Ich bin der Weinstock" oder "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Warum? Und dann gibt es eine ganz gute Stelle in Johannes 8. Sagte dann nicht: "Ich bin so und so." Er sagt einfach nur: "Er Abraham war, bin ich ja." Das ist eigentlich so eine Stelle, die müsste eigentlich noch dazu kommen. Ja, bin ich. Und warum sagt Jesus hier so oft oder immer wieder: "Ich bin der Weinstock, ich bin das Brot, ich bin das Licht der Welt"? Woran erinnert euch dieses "Ich bin"?

[8:10] "Ich bin der Ich bin." Wohl kennen wir dieses "Ich bin der Ich bin" am brennenden Dornbusch. Und wer sagt dort im brennenden Dornbusch: "Ich bin der Ich bin"? Jesus sagt: Gott sagt es. Und zwar auf welche Frage hin? Die Frage von Mose war: "Was ist dein Name, wenn ich nach Ägypten gehe und sage..." Zum ersten Mal eigentlich in der Geschichte und sagt: "Mein Name ist Ich bin der Ich bin." Und seine britische Name ist ja, ihr wisst das vielleicht, man vermutet, dass er ungefähr so ausgesprochen wurde. Man weiß nur, also die Buchstaben sind halt J H W H. Und das heißt: "Der lebt." Er lebt. Ja, ziemlich altertümliches Hebräisch. Ja, das ist also, ist schon ein älteres Hebräisch als das Hebräisch, was in der Bibel geschrieben ist. So das, was wir haben, also sehr, sehr alte, ziemlicher Name.

[9:14] Das liegt hier vor allem in diesem Weg. Ja, das wäre dann in ein J, wenn man alles. Jetzt nicht unser Thema. Ähm, "Ich bin". Und damit wollte Gott deutlich machen, dass er ja, was wollte er eigentlich machen, wenn er sagt: "Ich bin der Ich bin"? Was soll dieser Name eigentlich ausdrücken? Dass er Gottes... Das drückt immer noch aus: "Ich bin, ich bin." Ja.

[9:47] Es und er sagt nicht: "Ich war mal so und jetzt bin ich anders." Er ist immer derselbe. Er ist konstant. Ich glaube, es sagt auch: "Ich bin jetzt da. Ich bin nicht nur eine Theorie. Ich bin nicht wie die anderen Götter, die nur Statuen sind und gar nicht existieren. Ich existiere wirklich. Ich bin real. Ich bin da." Ich bin da für dich. Denn er wollte ja die Israeliten herausholen aus Ägypten. Hat gesagt: "Ich habe eure Tränen gesehen. Ich habe eure eure Sorgen gehört, eure Schreie, nicht wahr? Ich werde jetzt kommen oder ich rette. Ich bin, ich bin da." Und so war er auch für diese Ehebrecherin da. "Ich bin." Ich habe es ganz wichtig, dass wir uns bewusst machen, Gottes ein realer Gott. Ein Gott, der für uns da ist, der sich nicht ändert, auch wenn sich die Menschen ändern, auch wenn wir uns ändern. Gott ändert sich nicht. Er ist für uns da. Und das Interessante ist, dass Jesus ganz deutlich sagt, dieser Name JH, der im in der Bibel meistens mit "der Herr" weiter übersetzt wird, ja, der Herr, der Name Gottes ist der Name, den auch Jesus trägt, ganz deutlich. Ja, es gibt eine Aussage von allen weiter, sagt: "Sie, der große Ich bin ist der Vermittler zwischen der Menschheit und Gott." Wird ganz deutlich. "Ich bin" ist ein Name, den Jesus selbst hat. Er ist aus sich selbst heraus existierend. Er ist wirklich Gott.

[10:58] Gott. Und damit begründet er etwas ganz Wichtiges. Er begründet damit, warum er der Frau vergeben konnte. Denn als er gesagt hat: "So verurteile ich dich nicht", hat er ja ihr die Sünden vergeben. Oder wer kann so eine vergeben? Jesus. Ja, genau. Aber wer kann nur Sünden vergeben? Nur Gott. Oder kann ein Mensch...

[11:19] Und vergeben. Also der Papst behauptet das nicht, ja. Und in der katholischen Kirche wird das behauptet, aber biblisch gesehen kann nur Gott vergeben. Und als er der Frau, er hatte viele Wunder getan, aber hier hat er ganz offiziell vor allem ihr die Sünden vergeben. Und ihr wisst ja, es gibt auch andere Geschichten, wo er sehr gesagt hat: "Wer ist denn er, dass Sünden vergeben kann?" Ich war... begründet er hier, ohne dass jetzt gleich merken, mit einem "Ich bin"-Satz: "Ich bin göttlich, ich kann die Sünden vergeben, weil ich Gott bin."

[11:49] Nun, was bedeutet dieses "Licht"? "Ich bin das Licht der Welt." Wo kommt in der Bibel zum allerersten Mal Licht vor? Das kennt ihr, oder? Bei der Schöpfung. An welchem Vers kommt das Licht vor? Gott sprach: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Das heißt, Vers Nummer zwei. Der erste Vers ist: "Im Anfang schuf Gott die Erde", und der dritte Vers ist: "Gott sprach: Es werde Licht", und es wurde Licht. Und was ist dazwischen? In Vers 2: "Die Erde war wüst und leer und Finsternis." Interessant. Ich glaube, wenn man die Frau gefragt hätte, hätte sie gesagt: "Ja, genauso ging es mir auch. Mein Herz war wüst und leer und finster." Der Geist Gottes war schon da. Herr, der Geist Gottes schwebt über den Wassern. Und dann spricht Gott: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Das Licht kam durch das Wort Gottes. Eine finstere Situation in eine chaotische Situation. Genauso wie bei der Ehebrecherin, nicht wahr? Da war auch Finsternis, Dunkelheit. Und dann sprach Gott, Jesus: "So verurteile ich dich nicht mehr." Das war für sie, als ob das Licht der Schöpfung mit hinein in das Herz kam.

[13:20] "Ich bin das Brot" oder "Ich bin das Licht". Dann sagt er damit ja auch gleichzeitig, dass das Brot, das wir Menschen vor Augen haben, nur ein Sinnbild für ihn ist. Oder das Licht auch nur so ein Abglanz von ihm ist. Also es sind eigentlich schwache Bilder für Jesus, der doch diese eigentlich diese guten Eigenschaften noch viel mehr hat. Ja, absolut. Sagt, Licht war immer schon ein Symbol für die Gegenwart Gottes. Er gibt so viele Beispiele. Ja, wollte das auch sagen.

[13:57] Ja, ganz genau. Also am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und dann was? Finsternis. Und Gott sagte: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Und Paulus sagt an einer Stelle, dass das nicht nur bei der Schöpfung so war, sondern auch in unseren Herzen. Er sagt: "Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, hatte es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi." Als die Frau Jesus sieht und sagt und hört, dass Jesus ihr vergibt, da hört sie die Herrlichkeit Gottes. Das war genau so die Herrlichkeit Gottes, genauso ein schöpferischer Akt, als Jesus gesagt hat: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Ja, genau dasselbe. Und ich kann aus meinem eigenen Leben erzählen, ja, ihr alle bestimmt auch, dass wenn man einmal so richtig erlebt hat, dass Gott einem vergibt, so wirklich, so von wenn man merkt, Gottes Wort spricht zu mir, er vergibt mir, er hat mich lieb, er wäscht alles rein, dass man sich wie neu geboren fühlt. Oder? Und nicht ohne Grund, weil das ist ja eine neue Geburt. Das ist eine neue Schöpfung.

[15:10] Lieber zu Johannes 1, diese Idee von dem "Licht der Welt", die kommt in Johannes schon ganz früh vorne. Nicht ganz am Anfang. "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Ja, und dann heißt es: "Dieses war am Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist." Und jetzt kommt: "In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen." Was hat jetzt gesagt? Jetzt soll in Johannes 8, 12: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben." Gerade gelesen. "Er wird das Licht des Lebens haben." Das Licht des Lebens. Ja.

[15:49] Also die ganz interessante Parallele in Johannes 1 wird gesagt, Gott ist der Schöpfer. Ja, also Jesus, der Schöpfer. Also erst Gott, er ist der Schöpfer. Dann haben wir das Leben bei ihm. Ja, das Leben. Und das Leben ist das Licht der Menschen. Ja.

[16:11] Nicht der Menschen. Das ist also jetzt hier Johannes 1. Okay. Und dann, was macht das Licht? Schaut mal weiter in Vers 4: "In ihm war das Leben, das Leben war das Licht der Menschen." Und das Licht leuchtet wohin? Es leuchtet in die Finsternis. Ja, Licht leuchtet in die Finsternis hinein. Und dann geht es weiter: Was macht die Finsternis? Und die Finsternis hat sich begriffen. Also ich finde das ab. Nicht alle Menschen, die Jesus hineinleuchtet, nehmen es an. Finsternis lehnt ab.

[16:54] Und dann heißt es hier, wenn wir weiter lesen zu Vers 9: "Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen." Schau mal, können wir diese Punkte hier wieder entdecken in der Geschichte von Johannes 8, der Ehebrecherin? Hat sich Jesus hier in dieser Geschichte auch als Gott gezeigt? Gesagt: "Ich bin ich bin"? Hat er sich schöpferisch gezeigt? Hat er ein neues Herz geschenkt oder ein neues Herz geschaffen? Hat er von dem Licht des Lebens gesprochen? Er sagte: "Mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Hat das Licht doch in die Finsternis hineingeleuchtet? Und ich finde, das alles abgelehnt in dieser Geschichte. Wie hat das Licht in die Finsternis geleuchtet? Als Jesus mit dem Finger in den Sand schrieb, da leuchtete das Licht in die Finsternis. Oder und eine Frau ist bei Jesus geblieben. Und was haben die anderen Männer gemacht? Sind gegangen. Dass die Finsternis hat es nicht ergriffen, hat es nicht begriffen. Also all das, was hier im Anfang von Johannes einsteht, kommt in der Geschichte mit der Ehebrecherin, Johannes 8, wieder vor. Das ganze interessant.

[18:06] Ob das sozusagen so eine Art Erweiterung ist. Gehen wir ein bisschen weiter in Johannes Kapitel 3. Johannes 3 und dort Vers 19 bis 21. Schaut mal, der macht das mal lesen. Hier soll ja 42, Vers 6 und 7. Dort steht: "Der macht das mal lesen. Hier soll ja 42, Vers 6 und 7. Ich, der Herr, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergreife dich bei..."

[23:08] in Gerechtigkeit und ergreife dich bei deiner Hand und ich will dich behüten und dich zum Bund für das Volk setzen, zum Licht für die Heiden, dass du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus den Gefängnissen führst und aus den Kerkern die, welche in der Finsternis sitzen. Genau. Also Jesus ein Licht für wen? Hier steht für die Heiden, also für alle, nicht die Isolierten, für die ganze Welt. Und wir haben die Pharisäer damals alle nicht isolierten betrachtet, ungefähr genauso wie die Ehebrecherin oder ja, also in ihrem Denken, weiter Ehebrecherin auch nicht viel schlechter als die Heiden. Ja, und indem Jesus der Ehre vergibt, zeigte auch, dass er bereit ist, allen Menschen zu vergeben.

[23:53] Und ähm, er ist das Licht der Welt und es heißt, er wird die Augen öffnen, die Gebundenen aus dem Gefängnis führen. Das erinnert uns auch in Jesaja 61 und haben wir noch einen ähnlichen Vers an Jesaja 49 und dort Vers 6, da wird das noch deutlicher gesagt. Jesaja 49 und dort Vers 6.

[24:21] Ja, er spricht: „Es ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewährten aus Israel wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiligen gesetzt, damit du mein Heil seist bis an das Ende der Erde.“ Okay, Frage: Haben die Pharisäer, die noch da waren, viele waren also gegangen, aber die Menschen, die noch da waren, die um mich herum standen, oder die dann vielleicht, oder anders gesagt, die dann am nächsten Tag oder wann immer diese Worte gesagt hat, als sie gehört haben: „Ich bin das Licht der Welt“, kannten sie diese Passage hier? Weil Jesaja 49 bekannt…

[25:00] Absolut, das kannte jeder und damit ganz deutlich gesagt, dass jemand zum Licht für die Heiden gesetzt wird, damit das Heil bis ans Ende der Erde reicht. Was denkt ihr wohl, wenn Pharisäer über diesen Vers hier gepredigt haben in den Synagogen, in den Schriftgelehrten Schulen, auf wen haben sie diesen Vers hier bezogen? Was haben sie gesagt, wer wird irgendwann diese Erfüllung sein, ein Licht bis an die ganze Welt?

[25:27] Der Messias. Ja, Ellen Wald sagt, dieser Vers ganz besonders war von allen anerkannt, dass ein Vers für den Messias, das wird interessiert, erfüllen. Ja, sie sagt in den ähm und jetzt lass uns mal kurz nachdenken. Also alle Leute wussten, der Messias kommt, ist er ein Licht, das die ganze Welt erleuchtet? Jetzt kommt Jesus und sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Was hat er damit gesagt?

[25:54] Es ist wieder eine dieser 100.000 Möglichkeiten, Jesus hat die aber so faszinierend, wohl sagt: „Ich bin der Messias“, ohne zu sagen: „Ich bin der Messias.“ Ja, er sagt das Wort nicht, weil die Leute ausrasten würden bei dem Wort. Er sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Und jeder Bibelkenner weiß, Moment mal, das Licht der Welt ist doch der Messias. Ja, und hat sich hier erneut als nicht nur als Gott, sondern auch als Messias, als der, auf den sie eigentlich gewartet haben, zu erkennen gegeben. Irgendwas sagt in den Worten: „Ich bin das Licht der Welt“, erklärte sich Jesus zu Messias.

[26:21] Also wir machen das mal, wir lesen diese Worte und denken: „Ach, eine ach so erbauliche, nicht wahr, eine Spruchkarte vielleicht.“ Darf ich schön? Ja, das ist während mein Herz, aber steckt mehr dahinter, als dieses gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt.“ Hat er gesagt: „So, Text, ich bin der Messias, ich bin die Erfüllung der Prophetie aus Jesaja 49.“ Das ist ein prophetischer Text, das er hat gesagt: „Das ist Prophetie gewesen, ich bin die Erfüllung.“ Sie fühlt sich jetzt gerade vor euren Augen, ja, die Erfüllung von Jesaja 49.

[26:51] Und ähm, lesen wir noch weiter in Jesaja 60, da gibt's noch einen Vers und der ist interessant. Der heißt es nämlich: „Mache dich auf, werde Licht!“ Nicht nur das, der Messias, das Licht der Welt, sondern wer soll auch das Licht der Welt sein?

[27:05] Alle, die ihm nachfolgen. Was hat Jesus zu seinen Jüngern in der Bergpredigt gesagt? „Ihr seid das Licht der Welt.“ Jetzt kann man sich die Frage stellen: „Okay, wie bin ich das Licht der Welt?“

[27:16] Ich habe einen Vorschlag. Die beste Möglichkeit zu verstehen, wie ich das Licht der Welt sein kann, ist zu schauen, wie ist Jesus das Licht der Welt. Gut, es gibt manche Dinge, die kann ich nicht übernehmen. Ja, ich kann nicht sagen: „Ich bin Gott.“ Ich kann nicht sagen: „Ich bin Schöpfer.“ Ich habe nicht das Leben hier. Aber was hat Jesus gemacht? Er hat einem verachteten Sünder, den andere verurteilen wollten, geholfen, das Licht des Lebens zu sehen. Wie werden wir das Licht der Welt? Indem wir einfach lauter schreien als alle anderen, indem wir aktiv sind als alle anderen, indem wir schneller sind, mehr sagen, mehr Wissen, indem wir anderen Sündern helfen, Jesus zu finden. Denn darin bestand das Licht der Welt. Jesus, der gestorben ist, der auferstanden ist, der jetzt für mich und für dich eintritt.

[28:09] Dadurch werden… Schaut mal, könnte überlegen, was also notwendig ist, damit die ganze Erde erleuchtet wird mit der Herrlichkeit Gottes. Wir müssen diese Geschichte und diese ganzen ja, das Wesen Jesu noch viel mehr verinnerlichen. Wusstet ihr, dass das Gegenteil passiert ist? Nur der Fußnote im Mittelalter, wusstet ihr, dass viele Christen mit der Geschichte von der Ehebrecherin ein großes Problem hatten? Ein so großes Problem, dass viele Christen angefangen hatten, diese Geschichte aus der Bibel zu streichen, weswegen es ganz viele Bibel-Manuskripte gibt, in denen der Anfang von Johannes 8 nicht enthalten ist. Wenn man sagte: „Wenn man diese Geschichte in der Bibel lässt, dann ermutigt das ja noch die Frauen vielleicht zu mir hoch.“ Ja, tatsächlich.

[28:55] Das heißt, es gibt kaum eine andere Geschichte, die in so vielen Manuskripten fehlt. Nur einigen ist von… Vielleicht liegt es daran, dass das Mittelalter so finster wurde und dass man dann so sehr auf Werke vertrauen, denken, auf Jesus. Ja, weil diese Geschichte insbesondere zeigt die Liebe und die Vergebungsbereitschaft Jesu.

[29:20] Gottes. Nun, schon noch ein bisschen weiter. Ja, Kapitel 6, vor sehr Kapitel 6, wie sicher ist dieses Licht der Welt? Wie sehr kann man sich darauf verlassen? Sehr. Selbst Vers 3, Hosea 6 und dort Vers 3. Dort steht so: „Lasst uns ihn erkennen, ja, eifrig trachten nach der Erkenntnis des Herrn. Sein Hervorgehen ist so sicher wie das Licht des Morgens.“ Was ist denn das Licht des Morgens? Was kommt denn da am Morgen? Der Sonnenaufgang. Hat jemand von euch Bedenken, dass morgen die Sonne geht? Alle sind uns ganz sicher, morgen geht die Sonne. Wir wissen es, obwohl wir es noch nicht gesehen haben. Und genau so sicher, der, der sagt, sein Hervorkommen, das Hervorkommen von Jesus in unserem Leben, seine Heilung ist so sicher wie das Licht morgens. Er wird zu uns kommen wie ein Regenguss, wie ein Spätregen, das Land benetzt. Oder kommt noch ein…

[30:23] Schön. 20, der ist auch sehr schön. Den kennt ihr, oder? Weil Haggi Kapitel 3 und dort Vers 20. „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und Heilung wird unter ihren Flügeln sein.“ Wenn Jesus spricht, dann heilt er. Wenn Jesus vergibt, dann heilt er das Herz.

[30:53] Irgendwer sagt, als Jesus diese Worte sprach, war er genau an dem Ort, wo beim Laubhüttenfest abends die Leuchter angezündet wurden. Aber als er diese Sätze gesagt hat, war es nicht abends. Er hatte gewartet bis an den Moment, wo die Sonne am Himmel stand, das helle Licht, das hellste Licht. Das ist überhaupt gehabt, dass die, weil die Sonne erreicht, wie viel, wie viel Gegenden… Also ich meine, insgesamt so im Laufe des Jahres. Alle, oder? Es gibt keine Stelle auf der Erde, wo die Sonne kommt. Ja, und sonst noch die Liebe Gottes. Sie kommt überall hin.

[31:30] Und dann wissen wir noch ganz kurz, Lukas 1. Lukas 1, und dann entdecken das ganze Interessante in dieser Stelle, was ich auch vorher noch nie gesehen habe. Lukas 1 und dort Vers 79. „Um der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes willen, durch die uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe, um denen zu scheinen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße auf den Weg des Friedens zu richten.“ Was diese Aufgang aus der Höhe ist, ist umstritten. Des Morgens auf jeden Fall ist das Licht. Ja, da geht Licht auf. Um was zu tun? Was soll das Licht bewirken? Diesen Vers, was soll das Licht bewirken?

[32:26] Genau, soll denen, die in Finsternis sitzen, scheinen und dann dem Todesschatten. Und dann… Es soll die Füße richten. Was hat dieses gesagt?

[32:35] Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt… Und jetzt muss ich etwas gibt es in der Geschichte direkt davor, in Johannes 8, etwas, wo es um Gehen geht.

[32:48] In Johannes 8, etwas, wo es um Gehen geht. Umgehen. Direkt in Johannes 8, direkt in der Geschichte Johannes 8, direkt vorher. Also bevor wir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandern, sondern wird das Licht des Lebens haben.

[33:05] Davor gibt's da was mit Gehen? In Johannes 8 Vers 11, Jesus sagt zu: „Verurteile ich dich nicht. Geh hin und sündige nicht mehr.“

[33:14] Möchte ich euch was sagen. Ich habe, also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber unbewusst liest man die Stelle immer so, dass die Frau sehr groß ist bei Jesus, oder sie liegt zu dir Füßen und man liest es immer, denkt: „Jesus vergibt ihr.“ Und dann sagt er: „Geh hin.“ Ja, geh hin und sündige nicht mehr. Es klingt immer fast so, oder auch wenn man sie vielleicht nicht so, so war, aber es klingt immer so, als ob sie bei Jesus ist, er ihr vergibt und dann sagt er zu ihr: „Geh.“ Ja, so quasi, als wenn er sagen würde: „Geh weg, also geh jetzt wieder alleine und sündige nicht mehr.“ Und das ist dann immer so die Idee, bei Jesus gibt es Vergebung und dann muss ich wieder alleine loslaufen und dann bin ich halt gedanklich wieder von Jesus, nicht wahr, lauf ich alleine auf dem Weg und jetzt muss ich mich anstrengen, nicht mehr zu sündigen.

[33:55] Also interessant ist, das ist mir habe ich vorne gewusst, wenn Jesus sagt: „Geh hin“, dieses „hin“ ist steht eigentlich gar nicht im Text. Da steht einfach nur „geh“. Und das Wort, also, ich müsste jetzt nicht wirklich richtig Grammatik interessieren, aber das Wort gibt es sowohl im Aktiv als auch im sogenannten Medium-Passiv. Also Passiv. Und im Medium-Passiv bedeutet es eigentlich immer eingehen, bei dem man geführt wird. Also wie, wenn man eine Wanderung macht, man hat einen Leiter, der, der ein vorangeht, ja, man geht und jemand geht voran. Ja, oder wie, wenn man mit der Armee marschiert, da geht man auch also aktiv, aber man wird halt irgendwie schon auch geführt. Und diese Aufforderung: „Geh hin“ ist eigentlich eine so im Sinne von: „Du liegst jetzt gerade, aber steh auf, geh wieder mit den Jungs, werde geführt.“ Und wenn sie sich gefragt hat, was meint Jesus, dann musste sie nur einen Vers weiter lesen.

[34:48] Also, wer mir so wichtig ist, es ist enorm wichtig für den Satz und „sündige hinfort nicht mehr“. Zu viele von uns haben bewusst und unbewusst diese Idee: „Jesus vergibt mir, ich kriege eine zweite Chance, jetzt muss ich besser anstrengen, jetzt muss ich richtig machen, jetzt muss ich ihm zeigen, dass ich es verstanden habe.“ Das wird immer scheitern. Das mein Leben gescheitert ist, das in deinem Leben gescheitert wird, immer scheitern, wenn ich denke, Jesus vergibt nur und dann muss ich mich anstrengen und dann muss ich zeigen, ich habe es verstanden. Da muss ich mit meinen Werken Gott gefallen. Für das immer scheitern. Das Evangelium ist: Jesus vergibt mir und dann wird er in mir und wenn ich ihm folge.

[35:35] Wie weit ist die, die bei Jesus, die kommen zum Licht, um zu zeigen, dass ihre Werke von Gott gewirkt sind. Haben wir gelesen, das heißt, beide Versionen, 8:12 und Johannes 8:11, gehören zusammen. Wer Jesus nachfolgt, nur wenn wir Jesus nachfolgen, wenn wir uns von ihm führen lassen, nur dann ist dieser Satz: „Und sündige, geh hinfort nicht mehr“ überhaupt denkbar. Nur dann, ansonsten vollkommen unmöglich. Übrigens, die springen ja sonst nicht vor, aber hier müssen wir uns einmal tun. In Johannes 12 und dort Vers 46, da wird fast derselbe Satz nochmal gesagt, nur ein ganz bisschen anders und da sieht man, ähm, was Jesus damit meint.

[36:20] Johannes 12 Vers 46. Da sagt Jesus, er mag das mal lesen. Was heißt das jetzt, Jesus zu folgen? Was heißt das? Das ist genau das, was auch die Jünger machen sollten. „Ich war, folge mir nach. Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.“ Jesus in Johannes 8:12 und hier er sagt in beiden Fällen: „Ich bin das Licht der Welt.“ Und er sagt: „Jemand wird nicht in der Finsternis sein, wenn er was tut.“ In Johannes 8 sagt Jesus: „Wer mir nachfolgt.“ Dir sagt er: „Mir glaubt.“ Das heißt, was heißt nachfolgen?

[36:56] Glauben. Was heißt also „geh hin und sündige nicht mehr“? Es heißt: Glaube und sündige nicht mehr. Ich habe dir vergeben und durch nicht durch deine Werke, nicht durch deine Anstrengung, nicht durch das, was du jetzt beweisen willst, sondern durch den Glauben. Was brauche ich, um Vergebung zu bekommen? Glauben. Was brauche ich, um nicht mehr sündigen zu müssen? Glaube. Es ist immer der Glaube. Und das zeigt diese Geschichte, vor allem, wenn man Johannes 8 Vers 12 dazu nimmt. Das, was mir vergibt, ist auch die Kraft, mit der ich gehen kann.

[37:31] Jesus hat dem dem noch einem Menschen gesagt: „Sündige hinfort nicht mehr.“ Das gesagt hat… Immer dieses noch gesagt im Johannes-Evangelium: „Sündige hinfort nicht mehr.“ Da bin ich etwas Schlimmeres über dich kommt. Da war ein Mann, der war gelähmt und zwar wie lange? 38 Jahre. In Johannes 5 am Teich war auch in Jerusalem. Und der geheilt und dann war der Mann und dann sagt er: „Sündige hinfort nicht mehr.“ Was ist passiert?

[38:08] Ist von den Juden angeklagt worden. Jetzt vergibt er eine Frau, sagt wiederum: „Und sündige hinfort nicht mehr.“ Und ihr könnt mal raten, was gleich passiert. Dann nächstes Mal in den nächsten Versen hält zu den Juden angeklagt. Also diesmal nicht formal, aber wieder in demselben, in demselben…

[38:26] Jesus sagt: „Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, ja, nicht so umher tapsen, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ Zwei Verse zum Ende.

[38:52] Gott sagt: Nee, das ist hier ein selbst… David sagt das. Ja, du zündest meine Leuchte an. Der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis Licht. Also in deinem Leben, dass Gott in die Finsternis hinein scheint, was das Licht. Und es ist wieder gut. Und der heilt. Das ist so schön.

[39:12] Noch ein letzter Vers. Psalm 97 Vers 11. Dieses Licht des Lebens, der macht den mal lesen. Ich Johannes Psalm 97 Vers 11 steht: „Dem Gerechten wird Licht gesät und Freude den von Herzen Aufrichtigen.“ Genau, Licht wird ihnen gesät.

[39:39] Jesus sagt ja, dieses Licht, das er zu der Frau gesprochen hat, sollte nicht eine einmalige Sache sein. Ja, ihr seid ja gesagt, ich habe jetzt einmal Licht gesagt und das ist vorbei. Ja, sondern er soll, wer Jesus nachfolgt, wird immer das Licht haben können. Das heißt, um uns herum ist es finster, um uns herum gibt es viele Schwierigkeiten, wir werden auch mit finsteren Dingen konfrontiert, dann wird Schwierigkeiten konfrontiert, aber wir müssen die Finsternis in unser Herz lassen, wenn man das Licht des Lebens haben. Diesen Licht des Lebens, ein kleines Licht sein in dieser Welt.

[40:15] Nicht sagt dein Gott. Psalm 119, genau, sagt das: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte nicht.“ Ja, wusste das Element folgendes sagt. Wir können die Linie der großen Weltlehrer zurückverfolgen, so weit es menschliche Berichte gibt. Aber das Licht war vor ihnen, wie der Mond und die Sterne des Sonnensystems, eigentlich die Planeten durch das reflektierte Licht der Sonne scheinen. So weit ist ihre Lehre war und also, soweit ihre Lehre war, ist haben die großen Denker der Welt die Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit reflektiert. Jeder Gedanke, dieses Gedankenjuwel, jeder Blitzes Intellekts ist vom Licht der Welt. Heutzutage hören wir viel über höhere Bildung. Die wahre höhere Bildung wird von dem gegeben, in dem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sind.

[41:14] Ich hatte heute meine Gregungsprüfung und da mussten wir mündlich Platon übersetzen. Aber so kann er spricht ja und das so gerade und das sind das Geld, ja, als die großen Philosophen, ja, das ist halt die größten Denker der Antike, ja, Leute denken, das sind die die tollsten gewesen. Und wenn man sich mit dem beschäftigt, einfach richtig gute Gedanken, Gedanken, die wirklich wertvoll sind. Und wenn wir ein bisschen weiter liest, denkt man aber, das ist also, wir quatschen ja. Und da muss ich dran denken, dass ich das hier gelesen habe. Jeder noch so begnadete Mann, hier noch so begnadete Frau, sei es in der Wissenschaft, in der Philosophie, in der Geschichte, in der Musik, egal wo Menschen etwas Kluges vollbracht haben, wann immer es etwas Kluges war, was nur eine Reflexion von dem, was Jesus an Weisheit gibt.

[42:02] Und deswegen ist das Beste, was wir machen können, zu allererst zu Jesus zu kommen, weil da haben wir sowieso schon alles, was wir brauchen. Und wir können dankbar sein für jeden Gedankengang, der seine Gedanken reflektiert, aber wir dürfen uns niemals an Menschen hängen, weil kein Mensch dieses Licht aus sich heraus hat, was nur Jesus hat. Und glaubt mir, wenn man ganz tief gefallen ist, wenn man tief verzweifelt ist, dann nützt in Philosophie nichts, dann ist der Mathematik nichts, Astronomie, so war sie auch sein mag. Ja, Geschichte nutzt das. Man braucht jemanden, Jesus, der sagt: „Ich bin für dich gestorben und obwohl das passiert ist, kannst du gehen, weil all diese Schande habe ich getragen und deswegen bist du frei.“ Vollgemacht. Das hat keinen so gerade gesagt und keinen Platon und sagt auch heute niemand. Das sagt man Jesus.

[42:51] Deswegen ist Jesus das Licht der Welt für mich und für uns alle. Auch noch gemeinsam.

[43:06] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen. Wir möchten dir danke sagen, dass das Licht des Evangeliums so wunderbar in diesem Vers in Johannes 8 Vers 12 nicht nur das Herz der Menschen damals gestrahlt hat, sondern auch unser Herz. Danke, dass wir sehen dürfen, dass Jesus das Licht der ganzen Welt ist und es ist nirgendwo so wertvolle Gedanken gibt, die unser Denken und unser Herz berühren über Jesus.

[43:39] Wir möchten danke sagen, dass wir heute verstanden verstehen durften, dass wir nicht nur Vergebung bei dir bekommen und dann wieder alleine loslaufen müssen, um alleine zu beweisen, dass wir es verstanden haben, sondern dass wir durch den Glauben dir folgen können, in deinen Fußstapfen, hält Jesus und dadurch diese Verheißungen: „Und sündige gehören nicht mehr“ in unserem Leben erleben dürfen. Dass wir dort, wo wir gefallen sind, dass du uns heilst und uns die Kraft längst ist, unsere schwächsten Punkte und zu stärksten werden kann. Das hast du versprochen. Das wollen wir in Anspruch nehmen und danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.


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