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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ analysiert Christopher Kramp die Worte Jesu aus Johannes 8, die er an die Pharisäer richtet. Jesus erklärt seine göttliche Herkunft und die Konsequenzen, wenn man seine Botschaft ablehnt. Es wird beleuchtet, wie diese Aussagen im Kontext der Vergebung der Ehebrecherin stehen und welche tiefere Bedeutung sie für das Verständnis von Erlösung und Gericht haben.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass du heute Abend da bist, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de zur 207. Folge. Wir sind gerade mitten in Johannes 8. Wir haben das letzte Mal gesehen, wie nachdem Jesus der Ehebrecherin vergeben hat und gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt", von den Obersten, von den Pharisäern und Schriftgelehrten angegriffen worden ist mit der Begründung: "Du gibst Zeugnis von dir selbst." Und damit haben sie sich bezogen, erinnert euch, auf das, was anderthalb Jahre vorher passiert war, als er vor dem Sanhedrin stand und dann sagt Jesus: "Ich aber, ich verteidige mich nicht."

[1:14] Ging nicht um die in dem Fall, wollte dieses nicht verteidigen, sondern wollte erklären, dass er ja, wir vergeben hat und dass er für sie da ist und dass er auch für alle Menschen da ist. Und das musste er natürlich erklären, dass er das ist, ja, und niemand anderes. Und das Ende dann mit dieser Idee, dass sie gefragt haben: "Wer ist dein Vater?" Aber gesprochen hat es gibt zwei, die Zeugnis geben. Ich gebe Zeugnis von mir und der Vater gibt auch Zeugnis. Und Jesus sagt dann: "Ihr kennt den Vater nicht. Wenn ihr Gott kennen würdet, würdet ihr wissen, was ich tue, warum ich das tue." Und an der Stelle wollen wir weitermachen. Und bevor wir das tun, wollen wir gerne wieder knien für das Anfangsgebet.

[1:56] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir uns auf dich verlassen können und dass du nie zu spät kommst und dein Wort immer zur rechten Zeit uns gibst. Bedanken wir, dass deine Worte immer genau unser Leben passen. Wenn wir unsere Herzen aufmachen, so möchten wir dich bitten, dass du jetzt in den kommenden Minuten auch zu uns sprichst und dass die Worte, die wir lesen und studieren, uns helfen werden für unseren Alltag, Vertrauen in dich zu haben und durch die Stimme dieses Lebens sind, durchzugehen, weil du für uns da bist. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist und gibt, dass dein Wort seine Kraft in unserem Leben entfaltet, weil du versprochen hast, dass du es gesandt hast, damit es tut, wozu du es gesandt hast, dass es nicht leer zurückkehrt. Und dafür danken wir dir. Amen.

[2:53] Johannes Kapitel 8. Schlag mit mir auf. Johannes Kapitel 8. Wir haben damit geendet, dass wir gesehen haben in Vers 20, dass Jesus diese Worte beim Opferkasten geredet hat. Gelernt, der Opferkasten, der stand im Vorhof der Frauen, also möglichst viele Menschen da waren, sogar die Frauen waren dort erlaubt. Und dann heißt es in Vers, oder ja, genau. Und dann heißt es: "Und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen." Und jetzt geht es weiter in Vers 21. Wer mag mal Vers 21 lesen?

[3:35] "Nun sprach Jesus wiederum zu ihnen: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in euren Sünden sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen."

[3:49] Also es heißt, "Nun sprach Jesus wiederum zu ihnen." Wer hat die Initiative ergriffen? Jesus. Wir haben dieses "wiederum" schon mal gehabt in Vers 12. Da hieß es: "Nun redete Jesus wieder zu ihm." Jesus hat etwas zu sagen, er hat etwas auf dem Herzen, er will etwas vermitteln nach dieser Diskussion. Ihr wisst ja, es ist quasi der Todesschatten über ihm. Sie wollen ihn eigentlich umbringen. Er hat sich auch einfach aus dem Staub machen können. Ja, etwas zu sagen, und ergreift erneut Initiative, obwohl er natürlich weiß, was er jetzt sagt, könnte auch für weitere Kontroversen sorgen. Ja, aber es ist wichtig, was er sagt. Warum?

[4:29] "Nun sprach Jesus wiederum zu ihnen." Interessantes dieses Wort "nun". Das kann man im griechischen müsste man eigentlich noch besser übersetzen: "Daher" oder "folglich". Ja, demnach. Und wenn es heißt: "Eigentlich, wenn man wirklich übersetzen würde: Daher sprach Jesus wiederum zu ihnen." Woraus? Worauf bezieht sich das dann wohl? Das, was vorher verstanden wurde: "Niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen." Und weil das so war, ergreift Jesus jetzt die Gelegenheit. Und deswegen, weil er noch niemand ergreifen kann, deswegen redet er noch mal. Er redet noch mal, weil er weiß, ich habe noch Gelegenheit. Noch werde ich, werde jetzt nicht sterben. Sie werden mich nicht umbringen können, weil ich habe noch einen. Wie lange hat er noch?

[5:17] Ein halbes Jahr.

[5:24] "Nun sprach Jesus wiederum zu ihm." Deswegen redet er. Und dann sagte ich: "Ich gehe fort." Was meint Jesus? Also es sagt zu ihm ist ja auch ziemlich interessant. Ich war Jesus sagt: "Ich was zu sagen, ich gehe fort." Und dann sagt er noch mehr. Er sagt: "Nicht, wo ich komme, da werdet ihr nicht suchen. Ich war, ihr werdet doch nicht hinkommen können. Ihr werdet in eurer Sünde sterben." Eigentlich eine ziemlich, ziemlich bemerkenswerte Aussage. Warum sagt Jesus: "Ich gehe fort"?

[5:56] Er wird, er weiß, dass das Sterben so sterben wird. Ja, also meint, dass ich gehe vor, dass er sterben wird.

[6:11] Nicht mehr da sein wird. Und wann wird er? Ja, wenn er stirbt, wenn er in den Himmel fährt. Oder? Also, wenn er in den Himmel fährt. Er greift dort etwas auf, was er schon vorher gesagt hat in Johannes 7. Und hier sehen wir wieder, wie sehr Johannes 8 und Johannes 7 miteinander zusammenhängen.

[6:30] Und zwar Johannes 7, Vers 33 und 34, wenn ich mich nicht irre. Genau Vers 33 und 34. Da heißt es nämlich: "Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und mich..."

[6:43] Ich musste gerade dran denken, einmal hatten wir das studiert, wo Jesus so ungefähr sagt: "Ihr kriegt mich nicht." Und das klingt jetzt für mich wieder so ganz, ganz ähnlich, wo er sagt: "Ich gehe fort." Das heißt ja, jetzt könnt ihr mich noch nicht fangen. Ja, genau. Und das ist genau die Stelle, die wir lesen. Genau die Stelle ist das äh in Vers 3. Das ist der: "Sprach Jesus zu Ihnen: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht kommen." Oder damals schon gelesen.

[7:19] Gelernt es sagt, damit hat Jesus auch gesagt: "Ich werde dann in Sicherheit sein." Ihr versucht mich jetzt zu töten und ich, ihr versucht mich, mich zu fangen, aber irgendwann demnächst bin ich weg, und dann könnt ihr da nicht hinkommen. Ich bin beim Vater. Ja, und der wird auf mich aufpassen, sozusagen. Ja.

[7:35] Das Interessante ist, also Jesus sagt dieses in Johannes 8 Vers 21: "Gehe fort." Das heißt eigentlich wörtlich: "Ich entferne mich dann von euch." Ja, ich bin dann quasi weg von euch, und ihr könnt mir dann nicht mehr folgen.

[7:54] In Johannes 7 hatten wir damals gelernt, das war das erste Mal, zumindestens in den aufgeschriebenen Evangelien, dass Jesus von der Himmelfahrt gesprochen hat.

[8:15] Nun, warum sagt Jesus in Johannes 8,21: "Ihr werdet in euren Sünden sterben"? Das sind ziemlich drastische Aussagen. Oder sagt: "Ich gehe fort, ich werde mich suchen, ihr werdet mich nicht finden, und ihr werdet in euren Sünden sterben."

[8:40] Löser als Messias nicht an. Das ist der einzigste Weg. Und woran konnte man sehen, dass sie Jesus als ihren Erlöser nicht annehmen wollten? Ganz interessant, jetzt woran konnte jedermann sehen, dass sie den Jesus als ihren Erlöser nicht annehmen wollten?

[9:03] Gab es gerade irgendeine Situation, wo es um ihre Sünde vergeben, aber genau das wollten sie selbst nicht. Und genau das haben sie kritisiert. Und deswegen sagt Jesus folgendes. Also, der Kerngedanke hier ist, das gehört alles noch zur Geschichte mit der Ehebrecherin. Eingeben, wollen wir das meistens nicht mehr studieren. Jetzt sagt: "Ich habe diese Frau vergeben, ich bin das Licht der Welt, aber ihr, die das nicht annimmt, werdet dann in euren Sünden sterben." Weil entweder ihr nehmt diese Erlösung an, die ich dieser Frau gerade präsentiert habe, ansonsten gibt es keine. Wenn ihr mich deswegen attackiert, bin nämlich deswegen angreift, wenn ihr deswegen sagt: "Ah, du hast dich dir selbst Zeugnis gegeben und so weiter", dann werdet ihr euren Sünden stellen. Wenn, wie wollt ihr eure Sünden loswerden, wenn ihr das ablehnt? Ja, das ist also die Idee.

[10:01] Wozu war Jesus gekommen? Schaut mal mit mir Matthäus 1 Vers 23. Das wirst du vielleicht sogar so sein Name ist, sollte man sollte ihm den Namen Jesus geben, denn er soll was tun. Matthäus 1 Vers 23. Das lohnt sich immer mal noch mal zu lesen. Matthäus 1 und dort Vers 23.

[10:28] Ich habe es falsch aufgeschrieben, 21. Da heißt es: "Sie wird aber einen Sohn gebären, und sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden." Dazu war gekommen. Und er sagte: "Wer ich bin ja vom Vater gekommen, der Vater hat mich gesandt, und zwar nicht um zu richten, sondern was zu tun?"

[10:47] Zu retten. Könnt ihr euch erinnern, weil das letzte Mal gesehen haben, dass er sagt: "Ich, ich richte niemand. Ich bin gekommen, um zu..." Also kommt zu retten. Später wieder mal richten bei der neuen und ja, also am Ende der Zeit. Aber jetzt auf der Erde war gekommen, um zu retten, nicht um zu richten. Und als die Menschen vor ihn bringen, damit er sie richtet, was machte sie? Vergibt er sie, weil er gibt, weil er ja selbst die Strafe auf sich und das auch das Gericht eigentlich, ja, das versuchte den den Pharisäern zu erklären. Und sagt: "Wenn ihr das nicht versteht, dann werdet ihr in euren Sünden sterben." Ihr steht also hier ist eigentlich, das wird mir jetzt im Laufe dieser Wochen, wo ich das studiere, richtig bewusst. Hier in Johannes 8 geht um was richtig Bedeutsames. Er erklärt quasi hier, eröffnet vor ihnen den Erlösungsplan, richtig ganz ausführlich. Weil meistens in Erhalt Menschen und sagt das nicht, man kann daraus verstehen, was er tut. Aber hier sagt er ganz deutlich: "Ich habe hier vergeben, und wenn ihr das nicht annimmt, habt ihr keine Möglichkeit, Vergebung zu bekommen." Also Jesus öffnet hier eigentlich richtig den Lösungsplan vor den Pharisäern.

[11:53] Und er warnt sie. Und das Interessante, das gehört auch zur Geschichte von der Ehebrecherin. Er vergibt der Ehebrecherin, er vergibt der Ehebrecherin und er warnt diejenigen, die das ablehnen. Schaut mal mit mir, was in Hesekiel 3 steht.

[12:05] Steht Hesekiel Kapitel 3 und dort Vers 18 und 19. Das kennt ihr vermutlich auch gut. Hesekiel 3, 18 und 19: "Wenn ich zu dem Gottlosen sage: Du musst gewisslich sterben, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem Gottlosen Weg zu warnen und ihn am Leben zu halten, so wird der Gottlose um seine Missetat willen sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern. Warnst du aber den Gottlosen und erklärst doch nicht um von seiner Gottlosigkeit und von seinem Gottlosen Weg, so wird er um seiner Missetat willen sterben." Also in seiner Sünde sterben. Du warst eine Seele gerettet.

[12:53] Da sehen wir also, es gibt in der Bibel auch, insbesondere jetzt hier für den Propheten Hesekiel, aber letztendlich kann man es auch auf uns letztlich übertragen. Es gibt eine Verantwortung, Menschen vor den Ruinen zu warnen. Ja, wir sollten das tun, wie Jesus. Ja, nicht wie manche, die einfach nur die Bibel nehmen und dann über den Kopf hauen. Ja, so fertig. Ja, sondern wie Jesus. Aber wir müssen Menschen warnen. Und das macht Jesus. Das Interessante, ich war Jesus, die haben mir je die Ehebrecherin zu ihm gebracht. Er hat die Sünden aufgeschrieben.

[13:23] Was, was, was interessiert mich das dann? Ja, dann wollen sie halt nicht erwarten. Sie sagt: "Ihm, er wird in diesem Sinne sterben, wenn jetzt nicht umkehrt." Er sagt den ganz deutlich, was das Konsequenzen das haben wird, wenn sie ihn nicht annehmen. Schaut mal mit mir den ersten Korinther 15.

[13:38] In den Sünden sterben. Erste Korinther 15. Paulus sagte was Interessantes, eigentlich in einem anderen Kontext, das kann man aber dann sehr gut auf die Pharisäer beziehen und zeigt, wie sehr das auch wieder dann im Neuen Testament, in unserer Zeit von Bedeutung ist. Erste Korinther 15 und dort Vers... das ist nicht festlegen, das 17 muss das... eigentlich, Entschuldigung.

[14:05] 15 Vers 17: "Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden." Er sagt also, wann ist ein Mensch noch in seinen Sünden und wird demzufolge auch in seinen Sünden sterben?

[14:26] Wenn er nicht an die Auferstehung glaubt. Und man kann nur an die Auferstehung glauben, wenn man vorher was geklappt hat, an den Tod. Ja, denn nur wenn er gestorben ist, kann auch verstehen daran erinnern, dass wir gesagt haben, dass Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung Licht verkündet hat. Könnte sich daran erinnern, dass wir gesagt haben, als Jesus gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt", dass er eigentlich damit deutlich gemacht hat: "Ich werde für dich sterben und auferstehen." Und wenn sie das nicht annehmen, also Paulus sagt, wer das nicht annimmt, dessen Glaube ist was?

[14:55] Nichtig. Und er ist noch in seinen. Also Jesus sagt damit den Pharisäern, was er eigentlich ihnen sagt, ist: "Euer Glaube ist nichtig." Das ist eine krasse Aussage. Er sagt den, den Obersten Pharisäern, von der selbst die Ehebrecherin geglaubt hat, dass sie so heilig sind, dass sie gleich einen Stein werfen werden. Den sagt er: "Was ihr glaubt, ist vollkommen bedeutungslos. Mit eurem Glauben werdet ihr gar nichts erreichen. Ihr werdet überhaupt gar nicht gerettet werden. Ihr seid noch in euren Sünden." Und wenn ihr das nicht ändert, wenn ihr nicht an mich glaubt, werdet ihr bis ans Lebensende in euren Sünden bleiben. Also könnt ihr sehen, wie dramatisch das eigentlich ist. Das ist richtig, richtig, was Jesus sagt. Also das ist wichtig, was er sagt, aber das ist wirklich, ähm, man merkt eigentlich sagen möchte: "Wisst ihr nicht, dass ihr gerade auf dem Auto sitzt und ihr fahrt direkt auf den Abgrund zu? Und wenn ihr nicht umdreht, werdet ihr in diesen Abgrund hineinfahren, auch wenn ihr denkt, ihr seid auf der tollsten Straße unterwegs. Ihr seid direkt auf dem Weg ins Verlorensein."

[15:55] Was, die Reaktion der... schaut mal, was die als Reaktion dazu sagen. Johannes 8 Vers 22. Wer mag das mal lesen? Was ist die Reaktion?

[16:12] "Da sagten die Juden: Will er sich etwa selbst töten, dass er spricht: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen?"

[16:21] Das ist interessant, oder? Also Jesus predigt sein Herz aus und warnt die Menschen, und sie sagen: "Will er sich etwa selbst töten?" Das Interessante ist, sogar das griechische ist doch ein bisschen subtiler. Das griechische sagt eigentlich wörtlich: "Er wird sich doch nicht etwa selbst töten?"

[16:41] Er wird sich doch nicht etwa selbst töten, weil er sagt: "Wir können da nicht hinkommen." Was ist die Idee dahinter? Das ist ganz interessante Idee eigentlich, ziemlich perfide auch. Also, was, was, was, was die Idee dahinter? "Er wird sich doch etwas selbst töten?" Versteht er, was für einen Gedanken sie damit ausdrücken wollen?

[17:09] Die Frage ist doch gesagt: "Wo ich hingehe, da könnte ich hinkommen." Also Jesus hat gesagt: "Ich werde einen Ort gehen, der wird nämlich suchen, aber ihr werdet mich nicht finden." Und dann sagen sie doch: "Nicht etwa selbst töten?" Oder was die Idee?

[17:21] Die Idee ist, wir Pharisäer, wir kriegen dich auf jeden Fall. Wir werden dich auf jeden Fall kriegen, weil wo solltest du denn hingehen, wo wir dich nicht finden? Können es sei denn, du würdest dich selbst umbringen. Weil wenn du dich selbst umbringst, was passiert, wenn Menschen sich selbst umbringt? Der ist dann verloren, und da werden wir nicht hinkommen. Du wirst dich doch selbst umbringen wollen, weil das wäre der eins, das wäre die einzige vorstellbare Art und Weise, wie du an einen Ort kommst, wo wir nicht hinkommen, weil wir kommen auch in den Himmel. Ja, ähm, könnte das sehen? Das ist, das ist also super viele.

[17:58] Interessant ist natürlich, ähm, schaut mal in Johannes 7 Vers 19 und 20, was noch dahinter steckt. Jesus hat in Johannes 7 schon gesagt: "Also, wenige Tage vorher, hat nicht Mose, weil ich das Gesetz gegeben, und doch tut keiner von euch das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten?" Wer will Jesus töten? Die war sehr wohl.

[18:21] Also sie wollen ja schon Johannes 5 wollen sie töten. Kann man nachlesen. Johannes 5, noch zwei Seiten zurück. Johannes 5 Vers 16: "Und deshalb verfolgten die Juden Jesus und suchten ihn zu töten, weil er dies am Sabbat getan hat." Gesagt, seit anderthalb Jahren wollen sie ihn töten. Und als Jesus sagt: "Ich werde irgendwann sicher sein, ich werde dorthin gehen, wo wir nicht hingehen können."

[18:47] Da sieht man auch eigentlich, wollen sie die ganze Zeit gedacht haben, durch eine Tod von Jesus.

[18:54] Das also sehr, sehr interessant. Übrigens, was uns auffällt ist, die Juden haben Jesus oft nicht, also viele Erfolg haben, oft Jesus nicht richtig verstehen, wollen vielleicht auch und haben oft eine falsche Bedeutung dann seinen Worten gegeben. Ja, erinnert euch an Nikodemus hat dieses gesagt, hat: "Du musst von oben geboren werden." Da sagte er: "Soll ich denn in den Leib meiner Mutter hineinkriechen und dann noch mal geboren werden?" Wenn er ähm, oder als dann Jesus davon gesprochen hat in Johannes 6, dass man sein Fleisch und Blut trinken soll, da haben sie sowas noch keine Kannibalen. Ja, ähm, das passiert immer wieder, dass die Worte von Jesus so ungeistlich gedeutet werden und lächerlich gemacht, gezogen werden.

[19:41] Und schaut mal mit mir in Hebräer 12,3. Und das ist eine praktische Anwendung von uns für uns. Glaub, das, was passiert heute auch noch, dass man Menschen wirklich von Herzen warnen will. Und man will sie, man will den zeigen, dass sie auf dem falschen Weg sind und dass sie verloren gehen, wenn sie es nicht annehmen. Und man bekommt dann so richtig Spott und Verachtung entgegengeschleudert. Schaut mal, was in Hebräer 12 Vers 3 steht.

[20:07] Hebräer 12 Vers 3. Dort steht: "Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von Sündern gegen sich ja duldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert." Genau. Wer ist der, der solchen Widerspruch von den Sündern ertragen hat? Jesus. Was sollen wir machen?

[20:29] Auf ihn achten. Hier seid ihr jetzt in dem Moment sagen können: "Okay, lass mich in Ruhe." Er wird verfolgt und er weiß, sie könnten. Also geh lieber zu den Griechen. Ja, die werden wahrscheinlich begeisterter sein von mir. Bleibt das Kapitel 8 noch fast 40 Verse, und dann kommt Kapitel 9. Und dann kommt noch ein Teil von Kapitel. Das ist alles noch in der gleichen Szene sozusagen, oder in den gleichen Tagen. Dort, er hat noch was auf dem Herzen. Obwohl er merkt, dass sie ihn eigentlich nur wieder reden und und und widersprechen, will er doch den ein oder anderen vielleicht noch retten. Deswegen sagte: "Achtet auf Jesus, damit ihr nicht müde werdet, den Mut verliert und sagt: 'Ach, bringt er eh nichts weiter gemacht.'" Und auch eine sehr feine Art und Weise, aber auch eine sehr deutliche, die jetzt ihn versucht deutlich zu machen, wir jetzt sehen werden in Johannes Kapitel 8. Jetzt richtig interessant.

[21:24] Aber schaut mal mit mir in Vers Johannes 8 Vers 23. Was sagt Jesus jetzt? Johannes 8 Vers 23.

[21:36] "Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt."

[21:43] Genau. Es ist sehr deutlich, oder? Also sie denken ja, sie sind auf dem Weg direkt ins Himmelreich. Ja, und dieses macht jetzt einen ganz krassen Unterschied. Was sagt er? Er ist von oben, und sie sind von unten.

[21:59] Und das ist ein totaler Kontrast. Jesus... was heißt das? Erst von oben, vom Himmel, oder? Und das ist ein Thema, das im Johannesevangelium schon häufiger vorkam. Ich war, es heißt in Johannes 1 Vers 1: "Im Anfang war das Wort, das Wort war Gott, und das Wort war bei Gott." Das war mit anderen Worten oben. Und das Wort wurde Fleisch. Und kämpft Erde schon noch einen Text an. Johannes Kapitel 3 Vers 13. Jesus sagt Johannes 3 Vers 13. Das sagt er zu Nikodemus. Johannes 3 Vers 13: "Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel."

[22:43] ist hinaufgestiegen in den Himmel. Außerdem der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen.

[22:51] Des Menschen vom Himmel, von oben. Und Vers Kapitel Johannes 3, Vers 31. Der von oben kommt, ist überall. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der aus dem Himmel kommt, ist überall.

[23:11] Immer wieder im Johannesevangelium finden wir diese Idee: Jesus kommt vom Vater. Jesus kommt vom Himmel. Er kommt von oben. Deswegen sagt Jesus: „Ich weiß, wofür ich komme.“ Das ist ein Anliegen. Johannes sagt: „Ich weiß ja wohl, ich bin... Ihr wisst es nicht. Ihr habt kein geistliches Verständnis. Ihr versteht gar nicht, dass ich von Gott bin.“ Und das muss schmerzhaft für Jesus gewesen sein.

[23:35] Kennt ihr diese Idee, dass ihr etwas wisst, dass etwas wahr ist, und ihr wolltet jemandem erklären, und er merkt, dem fehlt das geistliche Verständnis, das zu begreifen? Und er verspottet euch, und er weiß gar nicht, wie falsch er liegt. Und ihr könnt es ihm nicht mal erklären, weil da fehlt kein Weg ein. Das ist frustrierend. Also ich habe das manchmal schon erlebt, dass er meinte: „Ich weiß wirklich, das, was ich sage, ist die Wahrheit.“ Aber vielleicht gar nicht hören. Ja, so ging Jesus an solchen Situationen immer wieder. Er wusste ja, dass er vom Vater ist. Er kann ja Gott... Die haben das gar nicht hören wollen.

[24:13] Nun, dahinter steckt natürlich diese berühmte Idee von, also ein Antagonismus, ein ein ein ein Widerstreit von zwei Ideen, die wir in der Bibel unter verschiedenen Begriffen finden, aber immer dasselbe eigentlich letztlich meinen. Wir schauen uns mal noch ein paar Begriffe im Neuen Testament an, die diesen Unterschied von oben und unten oder dann Himmel und Welt ausdrücken.

[24:34] Schaut mal in Römer 8. Römer 8 und dort Vers 7 und 8 werden andere Begriffe verwendet, aber die gleiche Idee letztlich. Ja, in Römer 8, Vers 7 und 8, da heißt es: „Weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; das unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht. Und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.“ Also, ist das Fleisch hier oben oder unten?

[25:01] Unten. Also, Fleisch meint also nicht, wie immer, ich weiß nicht, hier unter der Haut, nee, sondern ein irdischer Mensch ohne Verbindung zu Gott, so wie die Pharisäer es waren.

[25:21] Philipper 3, Vers 19 bis 21. Auch übrigens in Römer 8 ist dann der Gegensatz: der Fleisch und das Geist. Der Geist nicht, ja, der Geist tötet die die Werke des Fleisches. In Philipper 3, Vers 19 bis 21.

[25:39] Da heißt es: „Ihr Ende ist das Verderben; ihr Gott ist der Bauch; sie rühmen sich ihrer Schande; sie sind wie gesund...“

[26:06] Was heißt Bürgerrecht? Was ist das eigentlich? Ja, die die die die die griechische Bedeutung heißt eigentlich wörtlich, dass unsere Heimat.

[26:15] Da bin ich zu Hause. Die Frage ist also: Bin ich in dieser Welt zu Hause, mit all ihren Ideen, dieser Welt gehören? Oder bin ich eigentlich im Himmel zu Hause und es Gott mein Vater?

[26:33] Und denke ich geistlich? Das sind zwei völlig verschiedenen Ebenen, die sich nicht miteinander mischen. Paulus sagt: Geist und Fleisch kämpfen miteinander. Ja, man kann nicht gleichzeitig vielleicht... zum geistlich sein, das ist unmöglich. Dann kann ich gleichzeitig oben, unten sein?

[26:47] Man kann nicht gleichzeitig eine Heimat hier haben und eine Heimat da oben. Ist unmöglich. Entweder oder.

[26:59] Und deswegen, was ist die Hoffnung für die, die hier sind? Was hat Jesus zu Johannes 3, was hat Jesus zu Nikodemus gesagt?

[27:10] Hier steht doch in eurer Anmerkung, wahrscheinlich in Johannes 3, Vers 36. Johannes 3,3: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir.“ Also Jesus antwortet und sprach zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, aber...“

[27:22] Das kann man auch übersetzen: „Wenn jemand nicht von oben geboren wird.“

[27:40] Unter das Geist. Genau. Jesus sagt: „Du musst von, du bist, du bist doch hier. Du bist fleischlich, du bist unten, du bist irdisch, ja. Du musst von oben gezeigt werden.“

[27:46] Und was er quasi damit, wir wissen, was Indigo Demos die Botschaft bedeutet. Das ist die Erlösung. Ja, denn so sehr hat Gott die Welt, gibt es ein eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Und Jesus sagt: „Ihr glaubt nicht an mich, ihr werdet verloren gehen.“ Das ist der Punkt. Diese Idee verachtet die, hat ewiges Leben, denn sie folgt mir nach. Und wenn wir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandern, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Aber ihr, die wird mir diskutiert, ihr geht verloren. Wisst ihr das nicht? Merkt ihr das nicht?

[28:16] Und das ist, was er ihnen deutlich machen möchte. Und was deswegen sollten wir Gläubigen was machen? Schaut mal Kolosser 3, Vers 1.

[28:24] Machen. Schaut mal Kolosser 3, Vers 1. Kolosser Kapitel 3.

[28:35] 3, Vers 1. Wir sollen was tun. Kolosser 3, Vers 1. Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was oben ist, wo der Christus ist, sitzen zur Rechten Gottes.

[28:47] Genau. Von oben gezeugt, sondern ein Mensch, der oben sein Bürgerrecht hat. Wo sind seine Gedanken um und wo sein Schatz um und wo er hingeht, sein Geld und seine Zeit und seine Energie und seine Liebe? Sie geht nach oben. Sie geht dort, wo Jesus ist. Nicht, ja, und das heißt natürlich, das heißt, das kann durchaus auf dieser Planeten sein, ja, bei Mensch.

[29:10] Also für Dinge, die Gott interessieren, auf diesem Planeten, ja, die die geistlich sind.

[29:18] Genau. Trachten ist ganz genau. Danke schön. Ja, nicht nachdem, was auf Erden ist.

[29:22] Danke. Perfekt. Sehr gut. Genau. Trachtet danach. Eure Priorität sein. Ja, was Jesus sagt.

[29:27] Sagt: „Gottes und nach Gottes Gerechtigkeit.“ Wir brauchen essen, trinken, aber das ist, was soll unsere Priorität sein?

[29:37] Und deswegen ist die Welt, ja, also, wenn die Bibel sagt: „Seid nicht wie die Welt.“ Passt doch nicht diesen Weltlauf an. Es ist immer dasselbe. Das sind alles nur verschiedene Synonyme für dieselbe Idee.

[29:49] Und worin besteht die Welt? Das sagt erst Johannes 2: „Alles, was in der Welt ist: die Augenlust, die Fleischeslust und der Hochmut des Lebens.“ Und das sind die Dinge, nachdem die Pharisäer wieder gelebt haben. Hochmut des Lebens. Vielleicht ist Lust, Augenlust.

[30:03] Lust, Augenlust. Und was sagt die erste Johannes 2? Diese haben, bei denen ist nicht die Liebe des Vaters vorhanden. Die Liebe des Vaters ist hier oben.

[30:11] Und deswegen, ihr kennt den Vater nicht.

[30:19] Das Krasse daran ist, die haben den Sabbat gehalten. Ja, also so dachten sie, gearbeitet und sie am Zehn Gebote und sie sind in den Gottesdienst gegangen und haben Predigten gehört und haben niemals Schweine vielleicht auch angefasst. Und haben an alle Propheten geglaubt, an noch nicht an Johannes.

[30:50] Das ist nicht unmöglich, dass auch wird das hier und das passiert. Man kann in der Gemeinde sein, trotzdem irdisch, gesund sein.

[31:06] Wenn man dann weiter liest, fünf bis weiter, da kommt ja auch was, was für Glieder, was was ist tötet und was wie wir uns verhalten sollten.

[31:17] Die Liebe macht das eine der Hauptanliegen von Paulus, immer wieder Menschen zu zeigen, wie sie dahin kommen können und das verlassen können. Der Satan ist ein Meister, Menschen in der Gemeinde dorthin zu bringen und zu denken, dass das, dass sie auf dem Weg der Lösung sind. Ja, das ist, wenn man, wenn man sozusagen unten ist, aber ein Schild hat, das steht oben drauf.

[31:37] Das ist Problem. Ja, es reicht nicht ein Schild hat, sagen, wo oben drauf steht: „Wir müssen oben sein.“ Das ist ja das könnte hoffentlich lassen.

[31:45] Hier, was passiert, wenn man sich weltlich, irdisch, fleischlich, unten bewegt.

[31:58] Der Kolosser 4, Vers 4: „Ihr Ehebrecher und Ehebrecherin, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt was ist? Feindschaft gegen wen? Gegen Gott.“ Was sie nicht gemerkt haben.

[32:07] Das nicht, dass in dem Moment, wo sie gegen Jesus waren, waren sie auch gegen wen? Gott, den Vater. Dabei dachten wirklich, dass sie für Gott sind.

[32:20] Man kann also kaum etwas ist so gefährlich, als wenn man denkt, dass man für Gott ist, aber unten ist.

[32:25] Fleischlich, irdisch. Auch in der heutigen Zeit. Und wenn ich denke, ich bin für Gott, weil ich lese ja Ellen White und ich halte den Sabbat und ich halte den Sinn, aber in meiner Ausdrucksweise, auch gegenüber Startwissenschaft und auch sozialen Medien, bewege ich mich hier mit solchen Dingen, dann bin ich nicht oben, sondern unten.

[32:54] Und meine persönliche, meine persönliche Eindruck ist, es ist heute genauso schwer, dass Menschen deutlich zu machen. Wir zur Zeit von Jesus.

[33:07] Weil man sich für so adventistisch gebildet hält und die Prophetie so gut kennt und ich verstehe das, aber die Art und Weise, man redet und spricht und die andere urteilt, unten ist und hier oben. Und das glaube ich, und das kann uns allen passieren. Ich will nur deutlich machen, es ist so leicht, sich auf die Pharisäer hin abzuschauen, aber wir kennen die Geschichte, wir wissen, wie es ausgegangen ist. Ja, aber wir müssen die Geschichte so lernen und sagen: Was hätte ich gedacht? Wie hätte ich mich verhalten?

[33:41] Es kann so schleichend kommen, ohne dass man so richtig merkt, man ist da nicht von heute auf morgen, aber so purple driftet man ab. Schaut mir doch mit mir in Johannes 8, Vers 24. Was sagt Jesus?

[33:53] Johannes 8, Vers 24. Jesus sagt: „Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“ Genau.

[34:17] Hier macht er nochmal, geht auf Vers 21 zurück, nicht wahr? Und jetzt sagt er: Was ist der Grund, wann werden sie in ihren Sünden sterben? Wenn sie nicht glauben. Aber jetzt, interessant, was, wenn sie nicht, wenn sie was nicht glauben?

[34:29] Dass irgendwas steht da genau hin. Was steht dort? „Dass ich bin.“

[34:40] Das Wort „es“ steht im Griechischen gar nicht da. Steht nur: „Wenn er nicht glaubt, dass ich bin.“ Und jetzt pass mal auf.

[34:46] Etwas zurück in Johannes 7. Wohlgemerkt, Johannes 7, Johannes 18, alle innerhalb von wenigen Tagen, wenn überhaupt. Also ganz, ganz eng, beinahe.

[34:59] Johannes 7, da sagt Jesus in Vers 34: „Ihr werdet mich suchen und nicht finden und wo ich bin.“ Dann hätte hier schon erwarten können, dass sie sagt: „Und wo ich sein werde.“ Aber er sagt: „Wo ich bin.“ Aber das fällt doch nicht so richtig auf, ja, weil das ist, das kann man sich vorstellen, wo ich bin.

[35:13] Da werde ich kommen. Ja, das ist sowieso erst so ganz, ganz angedeutet. Wo ich bin? Nee, keiner.

[35:20] Dann kommt Jesus und vergibt der Frau die Sünden. Was bedeutet das auf Deutsch?

[35:26] Das ist ja im nächsten Satz, sagte Johannes 12: „Ich bin das Licht der Welt.“ Es ist immer noch nicht versteckt, aber es ist immer noch umgeben. Das Licht der Welt. Ja, ich bin das Licht der Welt. Jetzt sagt er: „Wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin, es kommt immer näher. Wir sind immer deutlicher.“

[35:50] Und immer noch begreifen's nicht. Ich wohne, ich war am Ende des Kapitels, sagte er: „Abraham war... bin ich.“ Und dann, dann realisieren die, er will die ganze Zeit sagen: „Er Gott, das hat er quasi...“ Wir können sehen, wir so Stück für Stück aufbaut, ja, immer so scheibchenweise, weil wenn er gleich am Anfang das gesagt hätte, finde ich, ausgeflippt. Sie hätten gar nicht zugehört. Ja, er will ihnen eigentlich die ganze Zeit deutlich machen: „Ihr kämpft gegen Gott, denn ich bin Gott.“ Nur das kann er nicht einfach so sagen. Kann ich... mein Gott, dann würden die alle Türen zumachen.

[36:19] Also versuchte das auf viele versuchen, verschiedene Art und Weise zu erklären, durch seine Handlung gegenüber der der Ehebrecher, das deutlich zu machen, damit das Licht sehen können.

[36:27] Irgendwie ist er, sagt: „Wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin.“ Und die Reaktionszeit, die haben es hier noch nicht gerafft. Sie haben es nicht verstanden, was er sagen will. Aber er will hier schon deutlich machen. Deswegen ergreift er wieder die Initiative.

[36:39] Machen: „Ich bin der Erlöser, ich bin der, auf den eigentlich gewartet. Ich bin der Herr.“

[36:49] Nun, die Reaktion ist ganz eindeutig. Also, übrigens, was sagt die Liebe? Es gibt wie viele andere Namen, unter denen wir gerettet werden können und im Himmel.

[36:55] Keinen anderen. Und deswegen redet er so über sich, weil er nicht, weil er sich selbst erhöhen will, weil er sagen will: „Wenn ihr mich nicht annehmt, könnt ihr nicht gerettet werden.“ Das ist unmöglich.

[37:05] Vers 25. Johannes 8, Vers 25. Der mag das lesen. „Da sagten sie zu ihm: Wer bist du?“ Und Jesus sprach zu ihnen: „Zuerst das, was ich euch eben sage.“

[37:20] Also, sie merken schon, er will über sich reden. Ja, er will, es geht um seine Identität. Und so stellen sie eine interessante Frage, nämlich: Wer bist du?

[37:27] Wem haben die Pharisäer schon mal diese Frage gestellt? Wer bist du? Lange zuvor. Da kamen sie auch mit der Delegation: „Wer bist du? Nicht Mose, nicht der Prophet, nicht der Christus. Wer bist du dann?“ Ja, wer bist du?

[37:43] Und das ist auch die Frage. Und Ellen White sagt interessanterweise, sie haben gehofft, dass er jetzt einfach sagt: „Ich bin der Messias.“ Weil dann die Leute gesagt: „Wo sind deine Armee? Ja, wieso kennst du dich gegen Römer? Was machst du hier? Was, was, was machst du im Vorhof der Frauen?“ Ja, und und vergiss äh, was machst du hier? Ja, nicht, ja, dieses geht auf diese Falle nicht ein.

[38:05] Er sagt nicht, mir ist er. Sagt eigentlich sogar noch viel mehr. Aber sie merken es nicht. Er sagt noch viel mehr, aber sie merken nicht. Obwohl er gesagt hat: „Ich bin...“

[38:15] Und dann dieser Satz, der jetzt kommt: „Ich weiß nicht, was in eurer Übersetzung steht.“ Der ist super schwierig im Griechischen. Es gibt ganz verschiedene Übersetzungen.

[38:24] Dieses: „Zuerst das, was ich euch eben sage.“ Ja, kann man auch übersetzen mit: „Bezug auf den Anfang, das, was ich euch sage.“ Oder: „Von Anfang an, das, was ich euch sage.“ Mit anderen Worten, also: „Was ich euch schon immer gesagt habe.“ Man könnte auch sagen: „Mit Bezug auf die Herrschaft, weil das Wort für Anfang ist das Wort für Herrschaft.“ Mit Bezug auf die Herrschaft.

[38:38] Das, was ich sage. Also, da kann man Ellen White nimmt die Übersetzung: „Das, was ich von Anfang an zu euch gesagt habe.“ Aber dieser Satz, aber es ist deswegen wichtig, weil es gibt einige Übersetzungen, auch die Einheitsübersetzung, die übersetzen den komplett anders als Frage. Und übersetzen dann: „Wieso rede ich noch mit euch?“

[38:56] Es ist grammatisch tatsächlich sogar möglich, aber glaube ich vom Inhalt nicht so passend. Ja, also Jesus hat nicht gesagt. Ja, er sagt: „Das, was ich gesagt habe, von Anfang an, das bin ich.“ Ja, hört mal genau zu.

[39:08] Vers 26. Letzter Vers für heute. Vers 26. Und das ist auch ein toller lesen. „Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten, aber der, welche mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zu der Welt.“

[39:27] Genau. Das ist schon ganz gut übersetzt, aber eigentlich dieses Wort haben, wenn es mit einem Infinitiv kommt, heißt nicht mehr haben, sondern können.

[39:34] Und deshalb können wir noch besser übersetzen.

[39:36] Jesus sagt: „Ich kann viel über euch sagen. Ich kann viel richten.“ Im Deutschen würden wir wahrscheinlich umformulieren: „Ich könnte eine ganze Menge sagen. Ich könnte euch richten.“ Und dann kommt, aber dieses aber macht dann eigentlich mehr Sinn, nicht wahr?

[39:56] Das ist so, wie gesagt, ich war, ich, ich hätte noch viele Leute sagen, aber ihr könnt es ja nicht ertragen. Ja, ich mache es jetzt nicht. Er sagt: „Ich könnte viel zu euch sagen. Ich könnte viel.“ Ich wusste, ich weiß ja ganz genau, was ich vorgeht.

[40:06] Aber Gott hat mich gesandt, zu retten, nicht um so richtig. Er sagt: „Ich könnte euch richtig, könnte ich hier auf dem, ich weiß genau, was am Herzen vorgeht. Ich hätte alles mögliche euch zu sagen. Ich könnte euch genau voll zeigen, wo er falsch liegt.“ Aber nicht da.

[40:24] Gott 15: „Ich richte nach dem Recht, nach dem Fleisch.“ Ich richte niemand. Und deswegen sagte: „Welcher mich gesandt hat, der ist wahrhaftig.“ Gott hat ihnen gesagt: „Oh Gott, dein gesandt, um zu retten.“ Und das ist also interessant.

[40:45] Jesus macht also deutlich: „Ich weiß so viel über euch.“ Das hat ja übrigens, wo auch deutlich gemacht.

[40:52] Das erklärt jetzt noch mal, das gehört doch dazu. Er sagt: „Ich, ich könnte euch auf der Stelle richten.“

[41:01] Interessant, weil wir oft Leute richten, ohne dass wir können. Ja, wir haben gar nicht die Informationen. Ich habe alle Informationen, ich bräuchte, um ein Foto überzustellen, aber ich weiß nicht. Wir machen das andersrum. Ja, wir, wir richten Leute auf höheren sagen oder auf Verdacht oder Gefühl oder so. Ja.

[41:18] Ich wollte noch sagen, beim letzten Mal 26, das sagte ja, und was ich von euch von ihm gehört habe, das rede ich zu der Welt.

[41:26] Ich rede von oben komme ich, aber ich rede zu der Welt.

[41:31] Ganz genau. Schaut mal, wie zum Schluss noch Johannes 7 und dort Vers 28. Da kommt dieses mit dem Vater, der wahrhaftig ist. Ja, Johannes 7, Vers 28.

[41:42] Der rief Jesus, während er im Tempel lehrte, und sprach: „Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin, und doch bin ich nicht von der selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt.“ Also, wenn er jetzt sagt: „Aber mein Vater ist wahrhaftig“, dann erinnert er sie daran: Ich bin gesandt worden.

[42:00] Immer wenn Jesus hier sagt: „Ich bin der, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig oder der Vater wahrhaftig“, dann erinnert er: Ich bin ja auf einer Mission. Und diese Mission konntet ihr gerade sehen bei der Vergebung der Sünden. Und deswegen: „Ich weiß genau, was in meinem Herzen vorgeht, aber ich bin jetzt hier, um zu und zu retten und zu vergeben.“

[42:20] Und das bedeutet, dass Jesus nur die Worte spricht, die der Vater ihm aufgegeben hat. Schaut mal 16 von Johannes 7. Johannes 7, Vers 16. Jesus antwortet ihm und sprach: „Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, dem ich gesandt hat.“ Das heißt, jedes Mal, wenn sie ihn angreifen, greifen sie wehren an. Sie greifen Gott, den Vater an.

[42:42] Und das macht die Situation so dramatisch. Ganz am Schluss, Johannes 3, Vers 32 und 33. Jetzt das interessant. Ja, Johannes 3, Vers 32 und 33. Jetzt versteht man, was Jesus die ganze Zeit sagen will: „Mit Gott ist wahrhaftig.“ Und er bezeugt, dass sie Johannes der Täufer spricht über Jesus, und er bezeugt, was er gesehen und gehört hat. Und sein Zeugnis nimmt werden niemand. Wer aber sein Zeugnis annimmt, also die meisten nehmen es nicht an, aber wer es annimmt und gehört hat und bestätigt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist.

[43:20] Also, Gott, der wahrhaftig ist, sendet Jesus. Und Jesus predigt die Liebe Gottes, die Vergebungsbereitschaft Gottes, die Bereitschaft, dass Gott die Sünden auf sich selbst nimmt. Und niemand nimmt ihn an. Fast niemand, die ganzen Pharisäer. Niemand. Aber wer ihn annimmt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist. Dass man Gott glauben kann, dass Gott die Wahrheit gesagt hat, mit all seinen Versprechungen. Jeder Mensch, der das Evangelium annimmt, bestätigt, dass Gott die Wahrheit sagt. Wer das Evangelium ablehnt, der tut so, als ob Gott nicht die Wahrheit gesagt hat. Ja, und deswegen sagt er: „Mein Vater ist wahrhaftig.“

[43:58] Und deswegen befinden sich die Pharisäer in größter Gefahr. Und wenn wir nicht echten, lebendigen Glauben an Jesus haben und von oben gezeugt sind und nach nach dem Trachten, das oben ist, befinden wir uns auch in höchster Gefahr. Aber wenn wir wie die Ehebrecherin uns einfach an Jesus klammern, aber festhalten, dann haben wir das nicht leben.

[44:31] Und er hilft uns. Nächste Woche schauen wir dann, wie die Pharisäer darauf reagiert haben. Und ich kann euch verraten, es wird noch immer...

[44:35] kann euch verraten, es wird noch immer interessanter. Das ist dieses Gespräch in Johannes 8, es hat wirklich, wirklich in sich. Ihr werdet auch sehen, für heute wollen wir uns fest vornehmen, von oben gezeugt zu sein oder mein Gott, dafür danken, dass er das in unserem Leben tut und wollen bei ihm bleiben.

[45:03] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir das Evangelium haben, das Evangelium von Johannes, dass sie so interessante Dinge uns über Jesus zeigt. Danke, dass ihr sehen könnt, dass Jesus nicht in die Welt gekommen ist, um zu richten, obwohl er das hätte tun können. Er hätte genügend Fakten gehabt, um ein gerechtes Urteil zu fällen, aber kam, um zu retten, um uns die Möglichkeit zu geben, bevor dann das endgültige Gericht stattfindet, wir auf der Siegerseite sein dürfen, dass wir unsere Sünden abgeben können. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen.

[45:36] Wir danken doch, dass wir sehen können, wie taktvoll Jesus versucht hat, die Wahrheit diesen Pharisäern beizubringen. Wir möchten von ihm lernen, dass wir nicht andere Menschen verurteilen, sondern versuchen auf allen möglichen Wegen taktvoll die Wahrheit beizubringen, sie zu warnen von dem ewigen Verderben, das über sie kommen wird, wenn sie nicht an Jesus glauben und dann Jesus festhalten.

[46:01] Hätte möchte dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass wir geistlich denken und nicht fleischlich. Es bitten wir im Namen Jesus. Amen.


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