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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die tiefe Verbundenheit Jesu mit Gott dem Vater und was wir daraus lernen können. Anhand von Johannes 8 analysiert er, wie Jesus trotz Anfeindungen nie Einsamkeit empfand, da er stets den Willen seines Vaters tat. Die Predigt beleuchtet, wie diese Ausrichtung auf Gottes Willen nicht nur Jesus erfüllte, sondern auch der Schlüssel zu einem Leben ohne Einsamkeit ist. Es wird betont, wie wichtig es ist, Gottes Willen zu suchen und zu tun, um diese tiefe Verbindung zu erfahren.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass du heute Abend immer noch da bist, dass ihr heute da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir sind mitten in Johannes 8 und ich kann nicht verraten, heute wird sehr interessant. Wir kommen zu einigen richtigen Schlüsselstellen, nicht nur für Johannes 8, sondern das ganze Johannesevangelium, für die ganze Bibel. Und ähm, mir selbst sind ein paar Dinge neu aufgegangen, als ich das studiert habe. Und dann ist man immer so besonders motiviert, das auch weiterzugeben. Und ja, ich glaube, wir können einige spannende Dinge heute lernen, aber wir brauchen dazu ganz dringend den Heiligen Geist. Und wir wollen gemeinsam niederknien und beten und Gott bitten, dass er uns im Studium führt.

[1:19] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für dieses so interessante Kapitel in Johannes 8, überhaupt das wunderbare Johannesevangelium. Und ich bitte, dass du auch heute Abend durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir verstehen, was diese Worte von Jesus für uns bedeuten. Dass wir mit großer Dankbarkeit und auch großer Demut deinem Wort nähern. Er möchte nicht bitten, dass Engel, die in Kraft und Herrlichkeit im Himmel dienen, jetzt hier anwesend sind und durch den Heiligen Geist unsere Herzen beeindrucken mit Gedanken, die direkt von dir kommen. Wir wünschen uns so sehr eine persönliche Erweckung und deine Reformation in unserem Leben und danken dir für all das, was du schon uns gezeigt hast, aber wir sehen uns nach mehr von dir. Und darum bitten wir dich jetzt, dass du zu uns sprichst und dass du Jesus unser Lehrer bist und uns die Dinge erklärst, die du damals gesagt hast. Das bitten wir in deinem Namen. Amen.

[2:32] Schlagen wir auf Johannes Kapitel 8. Wir waren mitten in Vers 29 stehen geblieben. Jesus hat ja gesagt, wenn ihr den Sohn des Menschen erhöhen werdet, erinnert euch, das war dieses Gespräch mit den Schriftgelehrten, mit den Pharisäern. Dann werdet ihr kennen, hat dieses gesagt, wenn der Sohn des Menschen erhöht ist, also wenn er gekreuzigt werden wird, dann werdet ihr kennen, dass ich es bin. Und wir haben gesehen, da steht wieder das "Ich bin".

[3:03] Dann sagt er weiter, hat gesagt, den Vers 28, dass er nichts von sich selbst aus tut. Also er hat einerseits seine Göttlichkeit angedeutet und zum anderen gezeigt, dass er in völliger Abhängigkeit von seinem Vater lebt. Und das alles, was sie ihm vorwerfen, im Grunde genommen auch sie dem Vater vorwerfen, ohne dass es dieses richtig so durchdacht haben. Und dann kommt ein ganz, ein wunderbarer Vers. Wir lesen Sie noch mal in Vers 29. Da wo ihr mich, Jesus sagt, dass er niemals sich einsam fühlt, denn das sagt er in Vers 29: "Der, welche mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater lässt mich nicht alleine, denn ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt." Was für ein Zeugnis Jesus konnte sagen, obwohl die Menschen meistens nicht verstanden haben. Er konnte sagen: "Ich fühle mich nicht alleine."

[3:56] Heute ist Einsamkeit ein riesen Problem. Es gibt in Großbritannien sogar eine Ministerin für Einsamkeit. Ja, es gibt Ministerium für Einsamkeit in Großbritannien, weil das so ein gewaltiges gesellschaftliches Problem ist. Einsamkeit. Leute sitzen vom Computer, sie haben tausend Freunde in sozialen Medien und fühlen sich einsam. Aber Jesus hatte kein Gefühl von Einsamkeit. Das einzige Mal in seinem Leben, dass er wirklich das Gefühl hat, dass er einsam war, wann die Sünde ihn vom Vater getrennt hat, die auf ihn gelegt wurde. "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Aber ansonsten konnte er sagen: "Hier und es ist dabei, weil Jesus war Gott, der Vater so nah bei ihm, wie es irgendwie möglich." Ja, er konnte sagen: "Der Vater lässt mich nicht allein."

[4:37] Und warum hat er das gewusst? Warum waren das bewusst? Was hat dazu geführt, dass er dein ganzes Leben lang immer das Gefühl hat: "Ich bin nicht alleine, Gott ist bei mir"? Wir sehen das manchmal auch bei anderen biblischen Personen. Ja, da Daniel. Sagte Daniel 2: "Nun wollen wir dem König die Bedeutung verkünden." Ja, da sagt er ganz, also da macht er deutlich, ich und Gott arbeitet zusammen.

[5:00] Aus unserem Leben wissen wir aber, manchmal fühlen wir uns mit Gott verbunden und manchmal fühlen uns einsam. Oder? Und die Frage ist, was war das Geheimnis von Jesus, dass er sagen konnte: "Was immer auch passierte, ich bin nicht alleine, Gott ist mit mir." Ich weiß, das ist das Geheimnis. Was sagt er als Grund, warum wusste er das, Gott mit ihm ist? Weil er Verbundenheit auch hatte. Eine verwundert.

[5:24] ...tut allezeit, was ihm wohlgefällt. Nun ist es aber die Texte, um zu sehen, dass es wirklich auch so war. Wir gehen mal zurück ins Johannesevangelium, an Johannes 4, Vers 34. Und wir sehen, das ist so ein Pattern, so eine, so ein Muster, das immer und immer wieder aufkommt. In Johannes 4 geht das, sehen wir das zum Beispiel in Vers 34. Johannes 4, Vers 34. Das ist nach dem Gespräch mit der Frau am Jakobsbrunnen. Da sagt Jesus, Jesus spricht zu ihnen: "Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe." Was heißt Speise? Ja, er sagt, was ist mein täglich Brot? Ja, für Jesus war das nicht so: "Okay, ich muss auch noch tun, was Gott gefällt." Sondern Jesus hat davon gelebt, dass er das tut, was Gott gefällt. Was ist mein täglich Brot? Meine Speise.

[6:13] Dann Johannes 5, Vers 30. Johannes 5, 30. Das kommt in fast in jedem Kapitel vor. Johannes 5, 30. Wer mag das lesen? "Ich kann nichts von mir selbst aus tun, wie ich höre, so richte ich, und mein Urteil ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat." Genau. Also wir haben jetzt gesehen, Jesus, es war seine, also Gottes Wille war für Jesus, ja, für Jesus seine Speise, ja, seine Nahrung.

[6:59] Was steht hier? Was hat er mit Gottes Willen gemacht? Ja, nicht ausgeführt. Könnte das sehen, der den gesucht es macht den Unterschied. Kennt ihr das, ähm, wenn man einfach gehorsam ist, was ihm gesagt wird? Ja, die Eltern geben einem sieben Aufgaben und macht das erste, zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste Aufgabe, macht sie alle und ist dann froh, dass es keine neuen Aufgaben gibt. Ja, man, alles abgearbeitet, Liste fertig. Hoffentlich kommt nichts Neues. Ja, aber okay, das hat Gott gesagt, das hat er gesagt, das hat er gesagt, dass er okay, jetzt hat er nichts mehr gesagt, jetzt kann ich machen, was ich will. Nein.

[7:44] Er hat nach dem Willen Gottes gesucht. Könnte sehen, es war ein Unterschied, ob ich nur das abarbeite, was Gott mir klar gesagt hat, oder ob er mich auch dafür interessiere, was Gott noch vielleicht will, was ich noch nicht verstanden habe. Ja, also es war sein Wunsch. Ja, er hat danach gesucht. Das hat ihn interessiert, was will Gott. Ich glaube, das machen wir das Problem, dass wir haben, dass wir gar nicht so genau wissen wollen, was will eigentlich Gott. Ja, und weil, wenn ich mich ständig damit beschäftige, was Gott will, kann ich nicht gleichzeitig denken, dass Gott nicht da ist.

[8:18] Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt, ich glaube, der Punkt ist nicht so sehr, dass Gott sagt: "Ah, du tust meinen Willen, dann komme ich auch ein bisschen zu dir näher." Oder? Sondern Gott ist da. Aber wenn wir in Sünde leben, dann merken wir seine Gegenwart nicht. Am Kreuz, oder am Kreuz war die ganze Welt, die ganze Sünde der Welt auf Jesus, also nicht aus eigener Schuld, aber ich weiß nicht, obwohl Gott da war, hat Jesus sich einsam gefühlt. Und das ist, wenn wir sündigen, wenn wir Sünde leben, dann ist Gott sei noch da, ist er nicht weg. Ja, Gott immer noch an uns, aber wir haben den Eindruck, wir sind alleine. Deswegen hat Gott die Sünde, deswegen hasst er sie wie die Pest, weil die Sünde uns den Eindruck vermittelt, dass Gott nicht mehr da ist, dass wir alleine sind, obwohl Gott noch da ist. Ja, und wenn man das Gefühl, wenn man das alleine, obwohl Gott auch das, das ist ganz furchtbare Täuschung. Ja, deswegen hasst Gott die Sünde wie die Pest und wir sollten sie auch hassen.

[9:13] Jesus hatte den Wunsch, Gottes Willen zu tun. Und dann in Johannes 6, Vers 38. Dort steht: "Denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen." Mit anderen Worten, ich bin auf die Erde gekommen, wozu? Nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der nicht gesagt hat. Es war seine ganze Lebensaufgabe, sein Lebenssinn. Also, wenn sich jetzt die Frage gestellt hat: "Warum existiere ich?" Ich weiß nicht, manche Menschen, also eigentlich jeder sollte sich die Frage stellen: "Warum bin ich eigentlich da? Oder was ist mein Lebenssinn? Was mache ich eigentlich hier?" Wenn man die Frage gestellt hat: "Warum bist du da?" Dann hat er gesagt: "Um Gottes Willen zu tun."

[9:59] Aber habt ihr den Eindruck, dass Jesus ein unerfülltes Leben hatte? Wir würden selbst verwirklichen, deinen eigenen Träumen und Zielen nachgeben. Jesus wusste, die Menschen, die sich selbst verwirklichen wollen, die ihren Träumen und Zielen nachgehen, die sind dann meistens super einsam und verzweifelt. Ihr sagt: "Nein, nein, ich kenne jemanden, der das Beste für Mädchen sind." Und das interessiert mich. Ich interessiert, was Gott will. Nämlich nicht, weil er ein Tyrann ist, ein Diktator, der mir was wegnehmen will, sondern weil er das Beste für mich will. Und wenn er das Beste für mich will, dann will ich wissen, was es ist. So, der gedacht: "Ja, das ist das Beste für mich." Also will ich wissen, was weiß er? Alles, was was, oder was was will er alles für mich, dass mein Lebensinhalt Gottes Willen zu tun, weil glücklich, aber auch ein Mann der Schmerzen und verleidet ich war, weil Leute ihn abgelehnt haben, aber innerlich und seine Beziehung zu Gott war, war der super glücklich und zufrieden, hatte Frieden. Er hat diesen Frieden. Ja, deswegen müssen ich Ruhe geben.

[11:05] ...40 und dort Vers 9. Das ist prophetisch von dem Messias, also von Jesus gesagt. Psalm 40 und dort Vers 9. Da heißt es in Vers 8: "Das sprach ich, siehe, ich komme in der Buchrolle steht von mir geschrieben, dass ist dieser nicht wahr, seine Ankündigung, dass er Mensch werden wird." Und dann steht in Vers 9: "Deinen Willen zu tun, mein Gott."

[11:34] Gierig. Das ist so ein krasses Wort. Ein sehr starkes Wort. Das ist nicht, könnte ich mir auch vorstellen. Ja, wäre eigentlich auch eine gute Option. Das ist Begierde ist mit oder, also das Begehren, das ist unbedingt haben will. Ja. Leute begehren alles Mögliche. Ähm, Jesus hat wirklich, das war sein, sein tiefste Sehnsucht war, das Gottes Willen zu tun. "Deinen Willen zu tun, mein Gott, begierig." Warum? "Und dein Gesetz ist in meinem Herzen." Ja, da steht, dein Gesetz in meinem Herzen.

[12:03] Und deswegen hatte Gott dann auch wohl Gefallen. Ja, also ich tue allezeit das, was vor Gott wohlgefällig ist. Und was sagt Gott, als Jesus dann getauft wurde? Dieses: "Mein Sohn." Wisst ihr, wann Gott das letzte Mal, ich glaube, einige von euch erzählt, aber wisst ihr, wann Gott davor das letzte Mal gesprochen hatte? Also Gott, der Vater.

[12:32] Stell dir mal die Frage. Wisst ihr, wann Gott der Vater das letzte Mal hörbar in der Geschichte der Menschheit gesprochen hat? ...ellenweit sagt: "In den Tagen Adams." Denn jedes Mal, wenn im Alten Testament steht, dass Gott sprach, was Christus, jedes Mal bei dem Alten Testament, wenn Gott zu Mose spricht, wenn Gott zu ... hier spricht, wenn Gott zu Jakob, zu Avant, steht das ist immer durch den Sohn Gottes, weil niemand hat den Vater hier gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters hat ihn bekannt gemacht. Das ist immer durch Jesus. Sagt, dass Jesus, als dieses getroffen war, getroffen wurde, was das erste Mal seit 4000 Jahren, dass Gott der Vater hörbar in der Welt gesprochen hat. Warum? Das zum ersten Mal seit 4000 Jahren einen Menschen gab, in dem er richtig Wohlgefallen haben konnte. Was sagte das? "Genauso wünsche ich mir..." Gestern ein Mensch lebt, 4000 Jahren. Und was hat dieser Mensch gesagt? "Ich bin nicht einsam." Ja, all die Dinge, die so, ja, er hatte keine Depression, er hatte nicht irgendwie, er war nicht irgendwie, ja, das illusioniert oder verzweifelt. Er hat zwar viel Schwierigkeiten erlebt, aber er wusste immer: "Gott ist bei mir. Gott hatte Wohlgefallen an ihm."

[14:05] Hat Jesus jemals gesündigt? Hebräer 4, Vers 15 sagt: "Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde." Also hier haben wir Menschen, der sagt: "Ich weiß aus eigener Erfahrung." Das ist keine theologische Idee, die ich habe, sondern ich weiß, Gott war bei mir. Ich habe immer das Gefühl, dass Gott, ich bin nie einsam. Ich bin hier immer, immer das Gefühl, Gottes bei mir. Ich weiß es.

[14:43] Was bewirkt die Trennung? Sünde. Ein Mensch, der nie gesündigt hatte, hatte die engste Verbindung zu Gott, die man haben kann. Denn nie das Gefühl, einsam zu sein.

[14:53] Wenn wir Einsamkeit vermeiden wollen in unserem Leben, sollten wir mit Gottes Hilfe die Sünde vermeiden. Sünde führt zu Einsamkeit, zu einsamen Gefühlen und zum Gefühl, dass niemand für mich da ist und dass ich nicht war, das nicht alleine schaffe und so weiter. Und deswegen führt Gott einen Kampf gegen die Sünde, nicht weil er uns irgendwie schwere Lasten aufladen will, sondern weil er nicht möchte, dass wir einsam sind. Ja, und Jesus ist ein gutes, gutes Beispiel dazu.

[15:19] Und zwar im Griechischen ist es so, er sagt: "Denn ich tue, was ihm wohlgefällt, allezeit." Nicht ab und zu, nicht jeden Tag, sondern allezeit. Das Geheimnis war seine Beständigkeit.

[15:33] Welt sagt, er hat hier an dieser Stelle nicht versucht zu beweisen, dass er Messias ist, sondern er wollte seine Einheit mit Gott zeigen. Wenn ihr, wenn ihr Denken offen war für die Liebe Gottes, dann würden sie auch Jesus verstehen und annehmen. Ja, und jetzt schauen wir mal, was die Reaktion darauf ist. In Johannes 8, Vers 30. Und jetzt beginnt richtig, also noch Interesse. Also, ich finde es interessant, was jetzt kommt. Johannes 8 und dort Vers 30. Was ist die Reaktion auf diese Worte von Jesus, also deutlich macht: "Ich weiß es eigentlich Erfahrung, man kann mit Gott ein wunderbares Leben leben." Was die Reaktion?

[16:08] ...fast 30 lesen. [Musik] Genau, sagte: "Glaubten viele an ihn." Was hat er gerade gesagt? Er hat gesagt: "Der Vater ist immer bei mir, weil ich tue allezeit..." Genau. Haben die Menschen gekannt, haben den so beobachtet im Alltag. Was glaubt ihr wohl, wäre passiert, wenn Jesus das gesagt hätte und er wäre gleichzeitig ziemlich arrogant gewesen, hätte Leute angeschnauzt, hätte ab und zu mal ein bisschen geflunkert und dann hat er gesagt: "Ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt." Was wäre dann passiert? Die Leute hat gesagt: "Also, was willst du von Heuchler?" Ja, Heuchelei merkt man sehr schnell. Die Tatsache, dass Jesus sagen konnte: "Ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt", und dann auch tatsächlich die Leute das geglaubt haben, war nur möglich, weil sein Leben tatsächlich mit seiner Lehre übereinstimmt hat. Die haben gesehen, hat, also eins ist klar, er war nicht so, wie sie sich vorgestellt haben als Messias. Ja, keine breite Brust, keine große Fahne für die Armee, nicht wahr? Keine, keine Militär, was weiß ich was. Es konnte aber 21 toller Mensch, das war offensichtlich. Und deswegen heißt es hier: "Viele glaubten an ihn." Es war die Verbindung von seinem Leben und von seiner Lehre, ja, die zum Glauben von vielen Menschen geführt hat.

[17:36] Und jetzt achtet auf Vers 31. Was steht in Vers 31? ... 31. Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: "Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger." Okay.

[17:58] Was jetzt kommt, ist total interessant. Ich schwul mal ein bisschen vor, okay, damit ihr versteht, warum ich jetzt so mich freuen über das, was ich denke, was wir hier gemeinsam studieren können. Ist bei euch auch an diesem Vers eine neue Überschrift? Bei mir Überschrift, was dazu führt, dass meistens man dieses diesen hier beginnt, ja, und dann, dann liest man: "Ich war, Jesus spricht zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, nicht meine Jünger." Und dann sagt er später, dann in Vers 33, die antworten ihm: "Wir sind Abraham und so weiter." Und dann sagt er später in Vers 44: "Auf den Teufel zum Vater." Könnte das sehen? Und ich habe auch schon Predigten gehört, wo Leute sagen: "Ah, da haben sie an dieses geglaubt und kurze Zeit später zeigt sich das in Wirklichkeit den Teufel zum Vater." Aber ich möchte heute in Frage stellen, dass das so ist, sondern euch etwas fragen. Mit wem hat denn Jesus bisher die ganze Zeit gesprochen?

[18:51] Mit wem hat dieses Gespräch geführt, in Johannes 8, hier, dass wir jetzt studieren? Mit wem hat er gesprochen? Wer war sein Gesprächspartner? Wir haben Jesus, und er spricht er mit jemandem. Wer war sein Gesprächspartner?

[19:20] ... die ganze, also die, die auch damals, also das war ja nach der Geschichte mit der Frau mit der Ehebrecherin. Die Pharisäer, oder? Schaut mal, Vers 13. Das waren die Pharisäer zu ihm. Vers 14, Jesus antwortet und sprach zu ihnen. Dann in Vers... in Vers 14 z.B., also hatten wir genau. Dann ist es 21. Nun sprach Jesus wiederum zu ihnen. Ja, Vers 23, oder sprach zu ihnen. Und dann in Vers 28, darum sprach Jesus zu ihnen. Hast immer die Pharisäer und Jesus. Pharisäer und Jesus. Ja, und was passiert jetzt? Während Jesus mit den Pharisäern redet, gibt es plötzlich ein paar Menschen, die an ihn glauben. So, dass die Haare sehr. Das sind Menschen, die drumherum stehen. Menschen, die zuhören. Ja, die, die, die folgen diesem Gespräch. Ja, da gibt es eine dritte Gruppe, und das sind Leute, die jetzt an ihn glauben. Gläubige.

[20:19] Wenn ihr es nachher später weiter seht, werdet ihr sehen, Vers 34 und so weiter, dass Jesus immer sagt: "Er sprach zu ihnen." Aber in Vers 31 spricht er nicht zu ihnen, ja, also den Pharisäern, sondern zu denen spricht er.

[20:34] Ja, auch Juden, die Pharisäer, Zwilling. Spricht dann Vers 31. Glaubten in Vers 31. Also, ihr müsst euch das so vorstellen, Jesus redet mit den Pharisäern, ja, hin und her, hin und her. Dann reden die Pharisäer und sagen so und so und so. Und Jesus sagt: "Nein, so und so und so und so." Und er merkt, wie einige an ihn glauben. Und wäre das Gespräch weitergeht, wendet er sich quasi kurz ab und redet jetzt zu den Zuhörern, die an den glauben. Okay? Und gibt ihnen einen einen wichtigen und entscheidenden Ratschlag.

[21:05] Behalten wir das im Hinterkopf, wenn wir gleich weiterlesen. Nämlich, was sagte zu ihnen Vers 31? Der sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: "Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger."

[21:21] Also Jesus sagt jetzt: "Pass auf, ich habe dieses Gespräch mit den Pharisäern, ja, die wollen mich nicht annehmen, das Evangelium ab. Die, die kritisieren nicht, weil ich eine Frau die Sünden vergeben habe." Aber ich weiß, ihr glaubt, und wenn ihr dabei bleibt, dann seid ihr wirklich mein. Zu dir gleich sagen wird: "Ihr habt den Teufel zum Vater." Denn du kannst nicht...

[21:41] Teufel zum Vater, denn du kannst nicht den Teufel zum Vater haben und gleichzeitig Jesus glauben. Das geht nicht.

[21:47] Das sind einige, die an den Glauben und er sagt, das Entscheidende ist nicht, dass ihr jetzt einfach nur glaubt. Das Entscheidende ist, dass ihr bei dem Glauben bleibt, denn Jesus sagt: Wer ausharrt bis ans Ende, wird gerettet werden.

[22:00] Er sagt dann, also ich hoffe nicht, dass das nur eine kurze emotionale Sache ist, sondern Jesus war es wichtig, dass die Menschen dann auch dabei bleiben. Und deswegen ermutigt er sie im Glauben. Was sagt die Bibel? Offenbarung 14, 12: Hier ist der standhafte Ausharrende, der Heilige. Ja, hier sind die, die den Glauben Jesu und seine Gebote bewahren.

[22:18] Das Ganze war nicht ohne Grund. Vielleicht erinnert ihr euch noch, wir haben in Johannes 6 damals gelesen und Johannes 6, da gab es diese große Krise und es gab ganz viele Menschen, die zugehört haben. Die kamen alle am Tag nach der Speisung der 5000 und wollten noch mehr Brote haben.

[22:34] Und Jesus sagt dann in sehr deutliche Worte: Und was ist mit den Leuten passiert? Sind alle gegangen. Sie haben ihn geglaubt und sind gegangen. Und dann stellt Jesus seinen Jüngern die Frage: Wollt ihr auch gehen? Ja, er sagt: Ich will euch nicht festhalten. Wollt ihr auch gehen?

[22:47] Was sagt dann Petrus? Wo sollen wir denn hingehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Nicht wahr? Nicht alle, die an Jesus glauben, werden auch gerettet werden, nicht, weil der Glaube falsch war, sondern weil der Glaube nicht beständig war.

[23:02] Man kann echten Glauben haben und den wieder verlieren. Das sind ganz, ganz wichtiger Punkt. Ich habe in den Jahren, die ich jetzt zu Gott arbeiten durfte, zu viele Menschen gesehen, die an einem Punkt mal richtig begeistert waren und dann wieder abgefallen sind, wieder in die Welt gegangen sind. Ja, und das ist so traurig.

[23:22] Und das betrifft natürlich nicht alle. Es wird immer wieder hier und deswegen hat Jesus gesagt, wenn ich jetzt noch nicht glaubt, bleibt dran, bleibt dabei.

[23:33] Und wir haben die Zeit heute nicht, aber wenn ihr in der Apostelgeschichte könnt ihr mal sehen, Paulus sagt: Ich war, bleibt in der Gnade, bleibt und bleibt in der Liebe. Ja, das ist immer ein großes Thema. Er sagte in Hebräer: Wir sind nicht von denen, die zurückweichen, sondern wir wir halten fest.

[23:46] Und dann an einer Stelle sagt er: Euch immer dasselbe zu schreiben ist mir nicht lästig, euch macht das Gewissen. Ja, oder er sagte, ich, ich erste Korinther 15, kann ich kurz vielleicht mal vorlesen. Da sagte er: Erste Korinther 15, ich erinnere euch aber, fest eins, ihr Brüder, das Evangelium, dass ich euch verkündigt habe, dass ihr auch angenommen habt, indem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, dass ich euch verkündigt habe.

[24:12] Ja, also Paulus hat immer dasselbe gesagt, hat immer dieselben Predigten gehalten, dieselben Ideen, dieselben Themen, weil er wusste, Menschen vergessen so leicht. Ja, Menschen sind, seid ihr auch vergessen? Nicht ich bin sehr vergesslich. Ja, ich muss das selber hören. Paulus sagt dasselbe zu schreiben macht mir nichts aus, immer wieder dasselbe, damit man dran bleibt.

[24:30] Das ganze Thema der Versiegelung. Versiegelung ist nicht, dass ich plötzlich eine neue Stufe erreiche, sondern dass ich so fest mit ihm verbunden werde, dass ich da nicht mehr von ihm abweiche.

[24:48] Jesus ermutigt sie, bei ihm zu bleiben. Johannes 8, Vers 32. Er sagt noch mehr: Also sagt, ihr seid wirklich meine Jünger. Als ein echter Jünger ist nicht der, der einfach nur in der Predigt sagt: Wow, super. So ein echter Jünger ist der, der bei Jesus bleibt, ja, in dem Wort von Jesus bleibt.

[25:04] Und was sagt denn Vers 32? Was wird passieren, wenn man in dem Wort von Jesus bleibt? Der 32. Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch.

[25:15] All das, was Jesus jetzt zu dieser extra Gruppe sagt, sie sind Gläubigen, ja, die anfangen. Das ist interessant, was er sagt. Das eigentlich würden wir gern folgen. Ja, wir nennen deine Jünger sein. Super. Bleibt in meinem Wort, behaltet im Hinterkopf, was ich sage und und und lehnt das nicht ab. Und wer verwehrt das nicht, weil dann seid ihr wirklich meine Schüler und ihr werdet die Wahrheit erkennen.

[25:37] Was macht die Wahrheit? Die Wahrheit macht frei. Schaut mal mit mir in Jesaja 61, Vers 1. Ich weiß nicht, ob wir schon aus dem Kopf ist, was in Jesaja 61, Vers 1 steht. Das ist eine der ganz großen Texte im Alten Testament, die auf den Messias hinweisen und auf das, was der Messias tun wird.

[26:11] Jesaja 61 und dort Vers 1. Jesus sagt: Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, bei der Herr mich gesagt hat. Ist also der Gesalbte, der Messias, den Armen Frau Botschaft zu verkünden. Er hat nicht gesandt, zu verbinden die zerbrochenen Herzen, sondern den Gefangenen was verkünden? Befreiung und Öffnung des Kerkers, den Gebundenen.

[26:33] Die Wahrheit wird euch frei machen. Weil alle Juden warteten die, warten auf den Messias. Ja, und von dem Messias heißt es, der Messias macht uns frei. Ja, und jetzt sagt, wenn ihr bei meinem Wort bleibt, dann wird euch die Wahrheit frei machen.

[27:02] Das heißt, als Jesus gesagt: Die Wahrheit wird euch frei machen, sagt er wiederum quasi, ohne es auszusprechen: Ich bin der Messias, ich bin derjenige, der Freiheit bringt. Ja, er hat sich nicht darauf eingelassen, jetzt zu sagen: Ich bin der Messias, weil sie dann ja, aber er hat genau das gesagt, was der Messias machen wird.

[27:25] Interessant ist ja, wenn man noch zurückgeht zu Johannes 8. Und jetzt kommt Vers 33. Und wer mag mal Vers 33 lesen? Sie antworten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemanden zu Knechte gewesen. Wie kannst du das sagen?

[27:58] Ist ihr sollt frei werden. Genau. Wenn man jetzt oberflächlich ist, denkt man: Ah, die Gläubigen fangen ja. Aber irgendwann sagt genau diese Worte kommt von denen, die hören, nämlich zu. Ja, also, vorstellen, die ganze Zeit mit Jesus und wollen ihn irgendwie da fangen. Und Jesus merkt, dass einige Leute auf ihn im Glauben und er gibt ihnen jetzt quasi Ratschläge, sagt: Das, ihr könnt meine Jünger sein, bleibt in meinem Wort.

[28:19] Ich war und die Wahrheit, die Wahrheit wird euch frei machen. Und dann wieder das frei, wie frei wir sind frei. Was erzählst du denn? Ja, die wollen also quasi ihm das mal nicht machen, die wollen quasi diese Unterweisung für die Gläubigen wieder stören. Ja, oder dann spricht Jesus wieder mit diesem Pharisäer.

[28:38] Alles ein ganz wichtiger Punkt. Also, das hier quasi wie so ein Einschub ist, wo wir quasi Menschen sagt: Hey, achtet auf.

[28:52] Vers 33 haben wir gelesen. Sie antworten: Wir sind Abrahams Same und nie jemandes Knechtes gewesen.

[29:01] Habt ihr mal im Evangelium gelesen, dass jemand gesagt hat, oder wo kann das hat er neue Idee für Sie, oder hatten wir schon öfter gehabt, dass sie gesagt haben: Wir sind Nachkommen.

[29:14] Wisst ihr, dass Johannes der Täufer mal was ähnliches? Schaut mal in, lass mal hier in Matthäus Kapitel, Matthäus Kapitel 3 und dort Vers 9. Das ist interessant. Jetzt warte mal, Matthäus 3, Vers 9. Was sagt Johannes der Täufer?

[29:27] Das ist jetzt...

[29:34] Drei Jahre vorher.

[29:36] Er sagt er und denkt nicht bei euch selbst sagen zu können: Wir haben Abraham zum Vater. Was sagt Johannes mit anderen Worten?

[29:50] Denkt nicht so, denkt nicht so, denn ich sage euch, Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.

[29:56] Sehen, wie Gott versucht hat durch Johannes den Täufer die Pharisäer schon vorzubereiten, damit, wenn Jesus kommt, sie nicht sagen: Wir sind Abraham's Same, was brauchen wir dich? Ja, Johannes der Täufer hat eigentlich versucht, dieses Denken zu erschüttern. Und weil sie Johannes den Täufer abgelehnt haben, haben sie jetzt auch die Tür geschlossen und sind nicht bereit, Jesus anzunehmen.

[30:15] Jesus hatte versucht, genau dieses, also Johannes hatte versucht, dieses Denken zu erschüttern. Nun, kurze Frage an alle, die sich für Geschichte interessieren. Stimmt es denn, dass die Juden niemals Sklaven gewesen sind, seit ihrer Aus? Also, sie sollten sie auch nie wieder in Sklaverei begeben.

[30:33] Und danach sind sie da nochmal Sklaven von irgendjemand gewesen. Ja, also, es kommt in der Richter nicht immer da, kommt der König und uns hat sie unterworfen, dann kommt ein Richter, macht der nächste König geworfen haben, aber ständig sind sie irgendjemand untertan.

[30:48] Dann haben sie endlich ihr eigenes Königreich, Saul und David und Salomo. Da gibt's ganz gut, aber dann die späteren Könige machen wir alles kaputt, mehr oder weniger. Und am Ende enden sie in Gefangenschaft in Syrien, in Babylon.

[31:01] Und selbst als sie aus Babylon zurückkommen dürfen, sind sie immer noch über den, also haben sie die Person über sich. Oder kommen. Das heißt, man muss schon wirklich in den Geschichtsblättern lange blättern, bis man irgendwann einen Zeitpunkt findet, wo sie mal keinen Oberherrn hatten.

[31:18] Oder stellen sich hin und sagen: Wir sind nie irgendeine Sklaven gewesen. Und hat man sich, meine Güte, ja, wie verblendet sind sie eigentlich gewesen.

[31:26] Die verblendet, was er stolz gemacht. Also, der hätte ein bisschen Geschichtsunterricht geholfen. Aber natürlich war das ihr eigener Nationalstolz.

[31:42] Sagt diese Worte. Also die Worte von Jesus, nicht wahr? Die Wahrheit wird euch frei machen. Haben die Pharisäer.

[31:47] Also das hat sie so, die waren beleidigt, ja, dass Jesus das. Sie waren beleidigt, die lange Unterwerfung und das fremde Joch haben sie einfach beiseite geschüttelt und haben zornig ausgerufen: Deswegen seht ihr auch das nicht, die hier.

[32:03] Hier, sondern die hier in Vers 33 sind zornig ausgerufen: Wir sind Abraham's Same, wir waren niemals in Knechtschaft. Wie kannst du sagen, wir müssen frei werden?

[32:15] Ja, also das ist so der Geist. Das können nicht diese, die gerade gesagt, wir möchten ja.

[32:20] Irgendwelche Buch steht das Leben Jesu. Also dieser Englisch, die im englischen Seite 466. Genau. Aber im Deutschen ist es dann irgendeine andere Seite.

[32:29] Genau. Und jetzt kommt Jesus. Jetzt kommt Jesus Antwort. Passt auf. Und Jesus fängt nicht an und sagt: Hey, Moment mal, schaut mal hier in die Himmel. Hier steht, schaut mal hier in Daniel. Steht er fängt an die Geschichtsunterricht zu machen.

[32:41] Ich weiß ehrlich gesagt, aber Jesus ist klüger. Schaut, Jesus geht ans eigentliche Problem. Wenn Vers 34, was sagte der Magnet? Ich selbst. Jesus antwortet ihm.

[32:52] Wahrlich, wahrlich, steht im griechischen eigentlich. Und wenn sie sagt: Amen, Amen, dann könnt ihr wissen, was also alles, was sie sagt, ist super wichtig. Aber jetzt kommt, das ist so eine Säule des Universums. Ja, so wie er gesagt hat: Ich sage dir, wenn du nicht von neuem geboren bist, du musst wiedergeboren werden.

[33:16] Ja, und hier sagt er: Amen, Amen, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist etwas.

[33:26] Mit anderen Worten, selbst wenn es niemals ein Römer gegeben hätte, niemals ein Perser oder ein Baby oder sonst irgendjemand, und ihr die ganze Zeit in Freiheit, politisch weit gelebt hättet, aber aufgrund eurer Sünde solltet trotzdem Knechte.

[33:37] Das ist vollkommen egal, ob ihr euch jetzt für unabhängig haltet oder wie ihr euch politisch steht, oder ob die Römer mögt oder nicht. Es ist die Sünde, die euch die euch bindet. Und das zeigt, dass Jesus das Thema wiederum geistlich angeht.

[33:51] Das ist nicht interessant. Bei Jesus, Jesus geht nie so auf ein politisches Niveau oder soziales Niveau. Er geht immer auf ein geistliches Niveau und sagt: Wir sind alle, also ehrlich, aber wir Menschen sind alle gebunden durch die Sünde.

[34:06] Wir sind Knechte der Sünde. Und diese Idee, Knecht der Sünde zu sein, ist natürlich, wie alles, was hier so sagt, eine Idee aus dem Alten Testament.

[34:18] Schaut mal mit mir in erste Könige 21. Erste Könige 21, da geht's um König Ahab. Ein guter, böser König? Ein böser König, der schlimmste, den es gab in Israel. Erste Könige 21 und dort Vers 25.

[34:41] Erste Könige 21, Vers 25. Dort steht: Gar niemand war wie Ahab, der sich verkauft hatte zu tun, was böse war in den Augen des Herrn, wozu seine Frau Isebel ihn anstachelte. Er hat sich verkauft zu tun. Das heißt, wenn man sich verkauft, dann macht man sich zum Sklaven.

[34:59] Also da wird dieses Bild verwendet. Er hat sich selbst zum Sklaven der Sünde gemacht. Noch ein Beispiel. Sprüche Kapitel 5, Vers 22.

[35:12] Sprüche 5 und dort Vers 22. Dort steht: Den Gottlosen nehmen seine eigenen Missetaten gefangen und von den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten.

[35:24] Die Wahrheit ist, die niemand gerne hört. Jede Sünde bindet.

[35:33] Auf die andere Seite, körperlich, emotional, sie bindet. Und wer zündelt und in Sünde lebt, der ist dann nicht mehr wirklich frei. Deswegen ist das Gegenteil von der Sünde, was?

[35:52] Ja, genau. Von also Sünde ist definiert als die. Das ist die Folge, aber was ist so eine definiert?

[36:00] Definiert, so eine definiert ist Sünde ist die, dass die Folge von Sünde ist die Gesetzlosigkeit oder das Gegenteil vom Gesetz Gottes.

[36:08] Wie wir das Gesetz Gottes beschrieben. Was steht am Anfang mit dem Gesetz? Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Namentlichen Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe. Das Gesetz beginnt mit: Ich bin der Herr, der frei macht.

[36:25] Sünde, Knechtschaft, Gesetz, Freiheit. Deswegen sagt Jakobus: Es spricht der Chorus vom Gesetz der Freiheit.

[36:32] Was denken die Christen heute? Gesetz, Knechtschaft. Ja, die Liebe Gottes macht frei, oder so. Ja, aber es ist die Sünde, Knechtschaft macht und das Gesetz Gottes beschreibt die Wahrheit.

[36:43] Das Gesetz Gottes kann ich frei machen, aber es beschreibt die Freiheit. Deswegen ist Sünde das, deswegen ist so eine Knechtschaft, weil das Gegenteil von Gesetzes. Das Gesetz beschreibt.

[36:55] So, wir sind gleich soweit. Übrigens im Neuen Testament kommt das auch immer wieder vor. Und ich war mit der Knechtschaft denken an vielleicht ein Text in zweiter Petrus 2.

[37:10] Zweite Petrus Kapitel 2, Vers 19. Auf der Römerbrief ist voll von so Texten, nicht wahr? Wie mir euch hingeht zu gehorchen, dessen dessen Diener seid ihr geworden. Und so weiter. Zweite Petrus Kapitel 2, Vers 19.

[37:26] Wer heißen sie ihnen Freiheit, obwohl sie doch selbst Sklaven des Verderbens sind. Denn wovon jemand überwunden ist, dessen Sklave ist der auch geworden.

[37:35] Überwunden ist das Gegenteil von.

[37:42] Also endlich bin überwunden, oder ich überwinde. Ja, überwinden heißt, aber gelernt. Überwinden heißt.

[37:48] Aber gelernt. Überwinden heißt.

[37:50] Vor paar Wochen im offenbar ein Überwinden heißt.

[37:52] Überwinden heißt.

[37:54] Ja.

[37:55] Im Kampf. Fliegen. Genau. Was heißt also überwunden sein?

[38:01] Überwunden sein heißt, bewegt werden, verlieren. Ja, wir sollen Sieger sein. Aber Knechtschaft bedeutet, wenn ich verliere, wenn ich ihn gesunde, verliere, weil ich alleine kämpfe ohne Gott.

[38:12] Ja, und die Pharisäer haben alleine gekämpft. Die wollten sich vor das Problem ist der Selbstgerechtigkeit.

[38:16] Das ist das, was viele, glaube ich, nicht verstehen. Menschen, die Pharisäer, die denken, dass sie, wenn sie sich besonders viele Gebote einhalten, um sich vor Gott etwas zu verdienen, dass er besonders toll sind. Aber Wirklichkeit tun sie das.

[38:28] Ja, dann ohne Gott, weil sie ja Gott beeindrucken wollen. Und indem sie ohne Gott das dann machen, haben sie keine Chance.

[38:35] Und deswegen verlieren sie eigentlich die ganze Zeit. Selbstgerechtigkeit ist das Patentrezept für die Niederlage.

[38:44] Wenn ich versuche, Gott zu beeindrucken, ist das die Garantie, dass ich scheitern werde, weil ich alleine kämpfe und eine habe ich keine Chance.

[38:52] Das ist das der Punkt. Interessanter Gedanke. Zurück zu Johannes Kapitel 8, Vers 35. Zwei Verse noch, dann sind wir gleich am Ziel. Da können wir heute nicht hier aufhören. Wir müssen bis 86 kommen.

[39:02] Vielleicht 35. Johannes 8, Vers 35. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus, der Sohn bleibt ewig.

[39:15] Das ist ein interessantes Bild. Und ich frage mich persönlich, bin mir nicht ganz hundertprozentig, aber ich habe fast den Eindruck, da Jesus hier auf eine Geschichte anspielt, die Paulus später auch auf den alten neuen Bund ausleuchtet.

[39:28] Kennt ihr eine Geschichte im Alten Moment, wo zwei junge Menschen gab? Einer durfte im Haus bleiben, oder andere musste gehen.

[39:45] Er war ein Same Abrams, oder aber ein Sohn der Markt, ein Knechtschaft geboren, ein Same Abrams, aber ein Knechtschaft geworden. Und er war Isaak.

[39:56] Auch in seiner Abrams, aber ein sehr so eine Verheißung. Ja, und du könntest nachlesen in Galater danach. Paulus den den Vergleich sagt: Ismael, das ist quasi wieder alte Bund. Die sind zwar genetisch abstammend von Abram, aber ihn fehlt die Verheißung.

[40:11] Ich will das Evangelium. Sie muss Evangelium nicht angenommen. Sind zwar Nachfahren Abrams, aber keine Kinder Abrahams im Sinne des Evangeliums. Während Isaak, das ist der Sohn der Verheißung. Das sind alle, die das den neuen Bund angenommen, Jesus angenommen haben.

[40:26] Was haben die Pharisäer gesagt? Wir sind Abrahams Same. Und genetisch stimmte das. Sie waren tatsächlich genetisch abstammen von Abram. Aber Jesus sagt zu ihm, quasi durch die Blume: Diesmal war auch Abrams Same.

[40:46] Also Stopp, sagt er, hat sich am Ende noch bekehrt. Aber in diesem Bild ist ja, er musste er musste gehen. Esau ist auf jeden Fall verloren.

[41:01] Denn entscheidend ist, wie wir zum Evangelium stehen. Römer Kapitel 8 und dort Vers 15 bis 17.

[41:29] Denn als Vers 14, denn ihr alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Der die hat nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in den rufen wir aber: Vater.

[41:45] Vater. Sagen möchte ganz einfach, wenn wir Jesus nachfolgen, dann müssen wir nicht denken: Oh, Gott wird mich bestrafen. Oh, ich habe Angst vor ihm. Ich bin selbst Sklave, oder so. Dann würde sagen: Papa. Das ist, was aber heißt: Papa. Wir können zu Gott sagen: Papa.

[42:03] Papa und so. Ich meine, ein Kind, also wenn es kein Rabenvater ist, nicht wahr, hat eigentlich ein Vertrauen zu seinem Vater. Und so dürfen wir mit Gott umgehen. Papa, Papa sagen.

[42:14] Und dann heißt es hier genau: Kinder sind so, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus, wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Der letzte Vers für heute. Johannes 8, Vers 36.

[42:35] Sagte Johannes 8, Vers 36: Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Nicht nur politisch frei, oder sozial frei, sondern wirklich frei.

[42:51] Jesus macht frei von der Sünde. Das war ja der ganze Punkt seines Kommens. Was? Und das ist der Punkt, warum sie nicht verstanden haben, weil sie immer gedacht haben, weil die politisch gedacht haben und gedacht haben, Jesus macht uns frei von den Römern.

[43:01] Wie gesagt, wenn ihr wirklich frei werden wollt, folgt mir nach. Der Sohn macht frei. Jesus, von Jesus heißt es ja, er wird sein Volk erretten von seinen Sünden. Und die Illustration davon konnte man sehen in der Geschichte von der Ehebrecherin.

[43:13] Ja, gesagt: Verurteile ich dich nicht, geh hin und sündige gar nicht mehr. Sag das, was sie da gesehen habt. Das ist eigentlich deswegen ist alles zusammen hier, dass ihr dort gesehen habt, sagt Jesus quasi, das kann euch für euch alle gelten, egal was ihr gemacht habt.

[43:35] Und ich glaube, das ist ganz entscheidend. Sie verstehen, dass es nicht nur ein frommes Versprechen ist, sondern wirklich die Wahrheit. Er macht wirklich frei.

[43:43] Und interessant, in Vers 32 sagte die Wahrheit wird euch frei machen, oder in 36 sagte der Sohn wird euch frei machen. Das heißt, wir brauchen die Wahrheit, wie sie in Jesus ist, aber wir brauchen auch den Jesus, wie er der Bibel entspricht.

[44:00] Ja, wenn ich nur die Wahrheit habe, aber nicht für jedes interessiere, werde ich nicht fallen. Wenn ich Jesus habe, aber mir meinen eigenen Jesus bastle, denn ich meine Bibel übereinstimmt, hätte nicht frei werden. Es ist der Jesus, den die Bibel offenbart. Und ein Studium der.

[44:12] Die Bibel offenbart und ein Studium der Bibel im Licht von Jesus, das macht frei.

[44:16] Die Bibel im Licht von Jesus, das macht frei. Und jetzt hat gesagt:

[44:18] Und jetzt hat gesagt: Der Messias kommt und die Menschen in Freiheit wieder, quasi mit anderen Worten: „Ich bin der Messias.“

[44:29] Aber diesen

[44:32] 49. Keiner von allen

[44:34] Keiner von allen, keine alle gefangen.

[44:40] Jesaja 49 ist eine interessante Frage gestellt. Vielleicht kennt

[44:42] Vielleicht kennt ja 49 Vers 24. Kann wohl einem starken

[44:46] Kann wohl einem starken die Beute genommen werden und können

[44:48] Und können rechtmäßig Gefangene entfliehen? Also,

[44:51] Also, kann jemand auch befreit werden, der zurecht gefangen

[44:53] Der zurecht gefangen worden ist, weil es seine eigene Schuld

[44:57] War? Was die Antwort? Ja, Paulus sagt: Ja.

[45:02] Ja, nicht nur die, die zufällig Gefangenen,

[45:04] Nicht nur die, die gestolpert sind,

[45:05] Sondern die, die auch sehen ins Auge, ins

[45:08] Ins Verderben gerannt sind, wenn sie

[45:09] Zurückkommen wollen. Ja, so spricht der Herr:

[45:12] Auch die Gefangenen des Starken sollen

[45:14] Ihm genommen werden und die Beute des

[45:16] Tyrannen soll entfliehen. Denn nun werde

[45:18] Ich mit dem kämpfen, der gegen dich

[45:20] Kämpft, und ich werde deine Kinder retten.

[45:22] Gott sagt: Ich bin stark genug, egal was

[45:24] Du gemacht hast, egal wie tief du rein

[45:26] Gerannt bist, egal wie stark der Feind

[45:28] Ist, der dich hält, ich bin stärker.

[45:31] Jesus ist so stark, dass egal wer oder

[45:34] Was uns findet, Jesus kann und will uns

[45:37] Frei machen. Und was wir brauchen, sind

[45:39] Menschen, die ihm das glauben und die

[45:41] Nicht sagen: „Ich bin doch schon frei, ja,

[45:42] Was willst du?“ Sondern die wirklich

[45:44] Verstehen: „Ich brauche Hilfe, ich bin

[45:46] Gefangen und zwar gefangen von Sünde.“

[44:49] Und ich möchte frei werden von der Sünde, die

[45:52] Die Bibel sagt: „Oh Gott, der Geist ist da, ist

[45:53] Freiheit.“

[45:56] Freiheit. Gott ist das und der allerletzte

[45:59] Den Römer Kapitel 8 Vers 2, das Zeugnis

[46:03] Von Paulus, dass er selbst erlebt hat in

[46:05] Seinem Leben. Den Römer 8 und dort Vers

[46:09] 2. Römer 8 Vers 2: „Denn das Gesetz des

[46:14] Geistes des Lebens in Christus Jesus hat

[46:19] Mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde

[46:22] Des Todes.“ Paulus hat das Leben in der

[46:25] Sünde als ein Gesetz empfunden. Es war

[46:26] Immer gesetzmäßig, hatte immer gesündigt.

[46:27] Und dann sagt er: „Aber der Geist Gottes

[46:30] Hat mich frei gemacht, so dass diese

[46:32] Gesetzmäßigkeit der Sünde durchbrochen

[46:34] Worden ist.“

[46:41] Nicht eigene Kraft, sondern Gottes Geist

[46:43] Durch Jesus, durch die Wahrheit. Und ich

[46:46] Wünsche mir, dass wir auch mit Paulus

[46:49] Sagen können: „Das Gesetz des Geistes des

[46:51] Lebens hat mich frei gemacht.“ Dass wir

[46:53] Sagen können: „Ja, ich bin wirklich frei,

[46:56] Weil Jesus, die Wahrheit, mich frei gemacht hat.“ Aber noch nie denken.

[47:07] Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort und danke, dass wir

[47:10] Diese wichtigen Verse lesen konnten, die

[47:11] Deutlich machen, die absolut deutlich

[47:14] Machen: Wir alle brauchen Hilfe. Wir alle

[47:17] Sind gefangen, weil wir alle in unserem

[47:18] Leben gesehen haben.

[47:20] Und du, Herr Jesus, kannst jeden Menschen

[47:23] Frei machen. Dazu bist du gekommen.

[47:26] Wir möchten dich bitten, dass wir wie

[47:28] Diese Gruppe von Menschen, die Interesse

[47:30] An dir gezeigt hat, dass wir echten

[47:32] Glauben entwickeln und dass wir fest

[47:35] Bleiben im Glauben, weil wenn wir in der

[47:38] Wahrheit bleiben, dann werden wir frei

[47:40] Werden. Das hast du versprochen.

[47:42] Wir möchten dich bitten, dass wir deine

[47:44] Echten Jünger, deine echten Schüler sein

[47:46] Dürfen.

[47:48] Und es in einer Welt, in der viele nicht

[47:49] Glauben, dass sie Hilfe bräuchten,

[47:52] Wir deine Hilfe in Anspruch nehmen

[47:53] Dürfen, deine Rettung und die Freiheit,

[47:56] Die du schenkst.

[47:58] Herr, danke dafür von ganzem Herzen. Amen.


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