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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In diesem Video wird der biblische Text aus Johannes 8, Vers 51 bis 53 analysiert, in dem Jesus erklärt, dass diejenigen, die sein Wort bewahren, den Tod nicht schmecken werden. Der Sprecher, Christopher Kramp, beleuchtet die Bedeutung dieser Aussage im Kontext der damaligen jüdischen und samaritanischen Weltanschauungen und vergleicht sie mit anderen Stellen im Johannesevangelium, die ewiges Leben versprechen. Er untersucht auch die Frage, ob Jesus größer ist als bedeutende biblische Figuren wie Abraham und Salomo, und zieht Parallelen zu anderen Aussagen Jesu, die seine überragende Stellung unterstreichen.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass heute Abend da seid und dass wir jetzt hier gemeinsam studieren können. Dass ihr live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir wollen heute noch weiter studieren. Johannes 8 sind noch nicht ganz am Ende von diesem Kapitel angelangt und haben mehr zu entdecken heute. Bevor wir das tun, wollen wir wie immer ein kurzes Gebet.

[1:03] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen von ganzem Herzen, dass wir in deinem Evangelium Jesus immer und immer besser kennenlernen können. Möchte noch heute zu deinen Füßen und verstehen, wie Jesus gewesen ist, was er gesagt hat und was seine Botschaft für uns heute ist. Bitte fülle du uns mit deinem Heiligen Geist und dafür danken wir dir, weil du es versprochen hast, dass du es tun möchtest. Im Namen Jesu. Amen.

[1:40] Johannes Kapitel 8. Wir sind bis Vers 50 gekommen. Wir haben gesehen, und ich wiederhole jetzt nicht alles, was in diesem Gespräch schon alles stattgefunden hat. Er sein, wie wir gesehen haben, ein langes und intensives Gespräch und eines, das verschiedene Themen anspricht und doch immer wieder auch um dasselbe kreist. Ja, immer noch im Zusammenhang mit der Ehebrecherin, der Jesus vergeben hat, und diese ganze Geschichte am Anfang von Johannes 8. Und wir haben gesehen, dass Jesus irgendwann im Laufe des Gespräches diesen Pharisäern, die versuchen, ihn zu attackieren, die versuchen, ihn lächerlich zu machen, die versuchen, seine Worte seinen Worten die Kraft zu nehmen, als er gesagt hat: "Nicht wahr, wer an mir bleibt, der ist mein Jünger. Die Wahrheit wird euch frei machen." Dann haben sie gesagt: "Ach, wir sind gar nicht frei, wir sind noch niemals Sklaven gewesen und so weiter." Und im Laufe dessen ging es um die Frage: "Wer ist euer Vater?" Ja, und da hat dieses gesagt: "Ihr denkt, dass ihr Abraham zum Vater habt, aber in Wirklichkeit", sagt Jesus, "ist der Satan euer Großvater, denn ihr tut, was er möchte. Ihr lügt und ihr wollt töten." Und im Zuge dessen haben dann die Pharisäer ein Gerücht noch mal aufgebracht, nämlich dieses Gerücht: "Du bist ein Samariter und du hast einen Dämon." Dann haben sie aufgehört, denn Jesus beantwortet dieses Argument, diese diesen Angriff auf seine Person, womit er sagt:

[3:14] "Ich habe kein Thema." Ja, er versucht dich zu beweisen, ja, obwohl er das ist, aber er will gar nicht erst diese Idee aufkommen lassen, dass die Juden besser werden als die Samariter. Samariter für ihn sind Juden, Samariter, alle Menschen gleich. Aber er sagt natürlich: "Ich habe keinen Dämon und sagt: Gott, soll ich ihre mein Vater nicht mehr?" Und der Vater, der sucht seine Ehre.

[3:37] Wir machen weiterhin Vers 51 und es ist 51. Das geht ganz interessant los. Wer mag das mal lesen? Vers 51.

[3:45] "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit." Genau. Ich glaube, wir haben schon öfter gesagt, nur zur Wiederholung, damit wir es noch mal im Blick haben. Wenn Jesus sagt: "Wahrlich, wahrlich", sagt er eigentlich was? Sagt: "Amen, Amen." Und "Amen" heißt: Fest, da könnte ich drauf verlassen. Das sind einige der der wichtigsten Aussagen von Jesus in der Bibel, wenn er sagt: "Wahrlich, wahrlich." Ja, "Amen, Amen." Hatte das schon mal gesagt in diesem Kapitel? Wahrlich, wahrlich.

[4:25] Also, wenn ich schon so frage, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das getan hat. Genau. Das 34. Hier ist es. Antwortet ihm: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist dann kann eine allgemeine Aussage, auf die man kann, da kann man drauf bauen. Ja, das ist nie anders. Für die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Und jetzt sagt Jesus: "Wahrlich, wahrlich, sage ich euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht in Ewigkeit sehen." Er hat ja sowas ähnliches schon gesagt. Schaut mal, ist das 31. Da der gesagt: "Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger." Ja, wenn ihr mein Wort bewahrt, ja, wenn ihr in meinem Wort bleibt, dann bleibt Jünger. Und was für die Wahrheit machen sie? Sie wird euch frei machen. Und jetzt sagt er: "Es ist nicht nur so, dass wir von der Sünde frei gemacht werden müssen, sondern wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr nicht nur frei von der Sünde, sondern ihr bekommt..."

[5:15] ...bekommt ihr Wahrheit auch. Aber Vers 51. Also einmal sagt der warm, wahrlich, wahrlich, nicht war, wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Der muss frei werden. Und durch das Wort, indem wir im Wort Gottes bleiben, werden wir frei durch Jesus. Der hat den Tod nicht sehen. Das heißt, auf was heißt das, den Tod nicht sehen?

[5:39] Ewiges Leben. Also Jesus verspricht hier ewiges Leben. Vielleicht noch mal ganz kurz zur Erinnerung, werden Befreiung von der Sünde. Der ist auch nicht so gut. Besser werden. Also frei von der Sünde, ewiges Leben. Und das hat natürlich alles damit zu tun mit der Frau, nicht wahr? Der hat dieses die Sünde vergeben und ihr ewiges Leben angeboten. Wer, zu wem hat dieses wohl diese Worte gesagt? Weil ich, weil ich sage euch, wenn jemand mein Wort über den Tod nicht in Ewigkeit. Zu wem hatte das gesagt? Mal sehen, ob wir euch erinnern könnt und aufgepasst habt die letzten Wochen.

[6:28] Zu wem sagt er das? Wahrscheinlich diesen Satz. Zu wem sagt er das? Vers 51.

[6:40] Ja, ja, genau. Aber damals, als er tatsächlich mit beiden Beinen auf der Erde stand im Tempelhof von Jerusalem.

[6:49] So, genau. Das war in Vers 31. Könnte ich dann in, dass wir gesagt haben, er hat zwar ein Gespräch mit den Pharisäern, aber da ist eine große Menschenmenge und in der Menschenmenge gibt es einige, die aufgrund der Worte von Jesus an ihn glauben. Und denen sagte er: "Wenn ihr in meinen Worten bleibt, seid ihr meine Jünger. Ja, die Wahrheit wird euch frei machen." Dann kommen die Pharisäer, die das attackieren. Nein, nein, nein, nein, nein. Du musst ja gar nicht sein. Die wollen das kaputt machen. Aber ich denke, es steht dir nicht explizit, aber dass die gleiche Idee ist wie ein Vers 31. Macht es sehr viel Sinn. Natürlich hat das auch den Pharisäern irgendwo gesagt, ja, die geht ja letztlich auch. Aber es ist eigentlich eine Bestätigung an diese, die da um ihn herum stehen, die an ihn glauben. Ja, um ihn deutlich zu machen: Ich kann euch nicht nur frei machen von der Sünde, ich kann euch sogar ewiges Leben geben.

[7:38] Schaut mal mit mir, wo lesen wir noch in Johannes Evangelium, wo steht, dass wir ewiges Leben haben dürfen durch Jesus? Wenn man so ein kleiner Test. Ja, Johannes 3, Vers 16. "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Noch eine Stelle. Johannes 5, Vers 24.

[8:15] "Wahrlich, wahrlich, damals wieder nicht, ja. Amen, Amen, ich sage euch: Das war ja damals schon bei dem drin, der mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tod zum Leben hindurchgegangen." Das er wird den Tod nicht sehen. Er wird im Gericht nicht gerichtet werden.

[8:36] Heißt das, dass Menschen, die gläubig sind, nicht sterben werden?

[8:39] Also, die werden doch sterben, aber in welchen Tod geht es hier, wenn es um das Gericht geht? Den ewigen Tod. Ja, das wird später deutlich. Es wird eine Auferstehung geben, eine Auferstehung des Lebens und eine Auferstehung des... Ja, das Gericht ist so heiß wie eine Auferstehung des Lebens und das Gericht. Und die finde ich beide gleichzeitig statt, sondern getrennt um 1000 Jahre. Ja, eine Offenbarung nennt man sie die erste Auferstehung und die zweite Auferstehung. Und diese zweite Auferstehung hat zu tun mit dem Tod, dem Tod, der durch das Gericht dann fest wird. Das ist dann die der ewige Tod, die eigentliche Strafe für die Sünde, die gerechte Strafe Gottes für die Sünde. Und wer die Worte Jesu annimmt und bewahrt, der wird diesen Tod nicht sehen.

[9:27] Genau. Aber warum musste diesen Tod nicht sehen? Also, was ist der juristische Grund?

[9:35] Weil Jesus ihn schon bezahlt hat. Und das Vater, Jesus illustriert in dem in der Geschichte mit der Ehebrecherin. Sagt: "Ich verurteile dich nicht." Nicht, weil er das Gesetz aufgehoben hat, sondern weil er damit sagen wollte: "Ich sterbe ja den gerechten Tod, den du eigentlich sterben müsstest. Ich sterbe ihn." Deswegen geh hin und sündige nicht mehr. Folge mir nach.

[9:53] Genau. Und dann noch Johannes 6, Vers 50. Also, das Thema mit dem ewigen Leben zieht sich durch das Johannes Evangelium. Durch Johannes 6 und dort Vers 50.

[10:07] Da haben wir diese Aussage von Jesus: "Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herab kommt, damit, wer davon isst, nicht stirbt." Wer ist dieses Brot? Hier ist das Brot des Lebens. Ja, da haben wir diese Idee. Jesus macht ganz deutlich, wenn wir zu ihm kommen, müssen wir nicht verloren gehen. Aber um nicht verloren zu gehen, müssen wir zu Jesus kommen und bei ihm bleiben. Das ist diese diese ganz eindeutige Idee.

[10:35] Und interessant ist nur so nebenbei, falls es euch interessiert, in Johannes 8, Vers 51, dort steht im Griechischen: "Also wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit." Da stehen mehrere Verneinungen. Also so, das soll also sowas sagen wie: Unter gar keinen Umständen. Ja, niemals, niemals, nie. Nie, nie, nie, sozusagen. Und der unter keinsten Umständen tot sind. Das also nicht so, wer Jesus annimmt, wird wahrscheinlich sehen. Höchstwahrscheinlich. Könnte gut sein. Sondern es wird keine Ausnahme geben. Absolut. Ein Mensch, der Jesus nachfolgt und sein Wort bewahrt, hat ewiges Leben.

[11:10] Vers 52. Jetzt äh drehen die Pharisäer total durch.

[11:18] "Da stritten die Juden untereinander und sprachen: 52: Der sprachen die Juden zu ihm: Jetzt erkennen wir, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit." Genau. Warum sagen sie jetzt: "Erkennen wir, dass du einen Dämon hast?"

[11:46] Hast dir sowas ähnliches schon mal gesagt, dass Jesus einen Dämon hat? Genau. Und wir 48 ausgedrückt, vergleicht man die Ausdrücke Vers 48 und Vers 52. "Ich hatte gestern 48, sagen wir nicht mit Recht, dass du einen Dämon hast?" Ja, und die Idee ist, dass das wird so gesagt, der stimmt das nicht, ja, das ist doch allgemein behauptet. Und jetzt sagen sie: "Aber nicht nur sagen wir nicht mit Recht, jetzt sagen wir, jetzt haben wir Beweis." Ja, vorher war das ein Gerücht. Ja, wir haben immer den Eindruck gehabt, du hast einen Dämon. Ja, das ist ja, aber jetzt wurde das gesagt. Hast, jetzt hast du es ja bewiesen. Sie sagen quasi mit dem, was du gerade gesagt hast, jetzt haben wir endlich den Beweis. Aber jetzt müssen wir ganz genau: Du hast ein Thema. Und zwar, warum?

[12:44] Was ist die Argumentation? Warum sagen sie jetzt: "Jetzt wissen wir, dass du..." Ja, sie besichtigen ihn eigentlich der Lüge. Sie sagen: "Ja, das also, es kann nicht sein, was du da sagst." Genau. Dies hat gesagt, ich kann ewiges Leben geben. Sagen und warum sagen sie, das kann nicht sein?

[13:08] Genau. Die sagen, alle heiligen Männer, die es bisher gab, sind alle gestorben. Keiner von denen hat ewiges Leben gehabt. Keiner konnte ewiges Leben geben. Ja. Ist eigentlich ein ziemlich schwaches Argument, oder? Ein ziemlich schwaches Argument, aber das, was sie sagen, ja, alle anderen sind gestorben. Wie kannst du jetzt sagen, wer mein Wort bewahrt, wird den Tod nicht sehen? Und dann kommt übrigens die Idee mit, dass die Väter und muss jetzt nicht so wichtig.

[13:33] Jetzt kommt die Frage, Vers 53. "Bist du größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist, und die Propheten sind auch gestorben? Was machst du aus dir selbst?" Genau. Das interessante Frage, oder? Was ist die Frage? Bist du größer als unser Vater Abraham? Wir hatten ja schon Diskussion, wer ist euer Vater? Ist Abraham Vater? Aber alles, was Jesus erklärt hat, geht an ihn hier rein und daraus sagen: "Unser Vater." Nein. Das ist interessant.

[14:10] Werden bist du größer als unser Vater Abraham? Kommt durch die Frage, beantworten. Die gibt es noch mal, aber nicht mit Abraham. Jemand anders stellt fast die identische Frage, nur nicht mit Abraham. Schaut mit mir nur ein paar Kapitel zurück. Das ganze Interessante ist, war mir nicht aufgefallen in Johannes Kapitel 4.

[14:32] In Johannes Kapitel 4. Da haben wir eine Frau. Ihr kennt die Geschichte, oder?

[14:44] Eine Samariterin. Und was fragt die? "Bist du größer als unser Vater?" Ja, komm. Zweimal in Johannes Evangelium und gar nicht so weit auseinander. Wenige seid auseinander wird Jesus zweimal die, also natürlich Jahre, also längere Zeit dazwischen, aber zweimal bitte mit der Frage konfrontiert: "Bist du größer als unser Vater?" Einmal Abraham, einmal Jakob.

[15:07] Aber die drei, also zwei, drei Patienten. Das Interessante ist, wer stellt die Frage in Johannes 8? Nicht nur die Juden, sondern welche Juden? Die Pharisäer, die die Samariter für total abgefallen halten. Ja, und für total. Also, und am Ende des Tages stellen sie beide als sie mit Jesus, konnte beide dieselbe Frage. Also im Grunde genommen sind eigentlich geistlich auf demselben Stand. Ja, bist du größer als? Weil das Argument ist natürlich, unser Vater, unser Abraham.

[15:43] Unsere Maritan haben sich auch auf Abraham und Jakob berufen. Ja, die haben nur gesagt, später hatten Abfall gegeben. Ja, wir sind die wahren Nachfolger. Und alle hatten wir haben die richtigen Nachfahren. Wir haben die richtigen. Ja, wir, wir, wir, wir, wir. Die anderen sind falsch. Und als sie mit Jesus konfrontiert werden, stellen sie fest, dass sie diese Einstellung nicht behalten können angesichts der Göttlichkeit Jesu. Und es gibt den Konflikt, weil sie wissen, wenn sie mit Jesus in Kontakt kommen, müssen sie eventuell ihre Meinung ändern, sie müssen ihre Tradition ändern, sie müssen ihre Gedanken ändern, ihr Herz beschneiden. Und das wolltest du kein Mensch von alleine. Kein Mensch will seine Meinung aufgeben, wenn er mit Jesus in Kontakt kommt. Und deswegen stellen wir die Frage: "Bist du größer?" Bist du größer als meine Kirche? Bist du größer als meine Verwandtschaft? Bist du größer als meine Leistung? Ja, was wir stellen die Frage: "Bist du größer als?"

[16:33] Und interessant ist, wie Jesus darauf reagiert. Nicht, ja, er hätte ja der Frau sagen können:

[16:41] Ja, ich habe mit Jakob gekämpft. Jakob hing an meinen Knöcheln. Der hing dort und hat gebettelt. Ich kann dir sagen, wie er aussah. Ich kann dir sagen, wie er roch. Weihnachten, deine ganzen durchkämpfen. Nach, ich kenne ihn ja. Aber das hat sie mir nicht geglaubt, oder? Und das ist der Punkt. Manchmal kennt man die Wahrheit und der andere wird am ähnlich glauben. Deswegen muss man von Jesus lernen. Müssen, ich muss lernen, wir müssen alle von Jesus lernen, wie wir in solchen Situationen dann uns verhalten. Aber der Punkt ist, die Pharisäer und diese Marita haben die gleiche Frage gehabt.

[17:23] Und Jesus wird jetzt hier in Johannes 8 mit dieser Frage konfrontiert: "Bist du größer als unser Vater?" Aber es ist natürlich interessante Frage, weil Abraham ist der Vater.

[17:36] Einer der allerwichtigsten Leute überhaupt. Nun, eigentlich hätten sie die Frage ja schon selbst beantworten können. Hätten uns Alte Testament gehen müssen. Sie das gesagt hat, man nur ein Beispiel an Jesaja Kapitel 9. Und da steht zwar nichts über Abraham, aber wenn ihr lest, was über den Messias gesagt wird, könnt ihr eigentlich selbst die Frage beantworten, ob der Messias größer sein wird als Abraham.

[18:05] Jesaja 9, Vers 5. Über den Messias wird gesagt: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seine Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewig Vater, Friedefürst." Also, wenn das nicht ist, das größer als Abraham? Absolut. Das heißt, wir hätten einfach nur die Bibel aufschlagen müssen. Es wird so, wie also wir warten auf dem Messias. Der Messias wird auf jeden Fall größer als Abraham sein. Ja.

[18:37] Wenn man auf jemanden gewartet hätte, der kleiner als Abraham wäre, hätte man gerettet werden sollen. Ja, Abraham hätte nicht...

[18:56] Ja, genau. Ganz genau. Ganz genau. Das Interessante ist ja, beide stellen die gleiche Frage. Aber diese Marita nimmt Jesus an und wird so Missionarin. Und die Pharisäer, die die Bibel, die noch viel mehr Bibelstellen haben, die dieses Bibelstelle hier auch geglaubt haben, die Samariterin hätte Jesaja 9 nicht geglaubt. Die Samariter hat nur 1 bis 5 Mose. Rest haben sie als abgefallen betrachtet. Aber die Pharisäer hatten diese Stelle und dann trotzdem dieses haben trotzdem Jesus abgelehnt.

[19:21] Übrigens, immer als Beispiel noch, gehen wir Matthäus 12. Matthäus 12 ist ein tolles Kapitel, weil dort Jesus dreimal etwas sagt, das in diesem Zusammenhang auch von Interesse ist. In Johannes Matthäus 12.

[19:33] Interesse ist in Johannes Matthäus 12 und dort in Vers 6.

[19:40] 6. Matthäus 12:6. "Jetzt sagt ich sage euch: Aber hier ist einer, der ist größer ist als der Tempel." Gehen wir zu Matthäus 41.

[19:51] Matthäus 41. Und dort.

[19:54] Und dort. Entschuldigung, 12. Ja, Matthäus 12.

[19:56] Entschuldigung, 12. Ja, Matthäus 12. Entschuldigung, Matthäus 12, Vers 41. "Die Männer von Ninive werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen, denn sie taten Buße auf die Verkündigung des Jona hin. Und siehe, hier ist einer, der größer ist als Jona." Und dann Vers 42. "Die Königin des Südens wird im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und wird es verurteilen, denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Und siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo." Nebenbei, Fuß unter nichts damit zu tun, aber wusstest du, dass man vor kurzem in Jerusalem eine ein so ein Tonkrug, eine Scherbe von einem Tonkrug gefunden hat? Weißt du, erzählt oder von einem Tonkrug, eine Scherbe gefunden hat und zwar seine Schicht, die aus der Zeit von Salomos stammt, mit einer kleinen Schrift drinne, die man lange irgendwie nicht lesen konnte, wusste nicht, was das sein soll. Ist jemand rausgefunden hat, dass das ist sabatisch ist. Sabatisch ist die Sprache, die man in Sava im Süden Jemen gesprochen hat. Da gibt's auch ein paar Inschriften auch von dort. Und man hätte niemals im Leben gedacht, dass in die Hose, wenn man eine eine Tonscheibe befindet, wo etwas auf Sabatte steht, aus der Zeit von von Salomo und das Wort auch sabatisch ist. Sogar ein Gewürz. Ja, Bibel sagt ja, dass die, dass die Königin von Saba dahin kam und da Gewürze mitgemacht hat. Also, wir haben die Königin Saba nicht gefunden, aber wir wissen jetzt, es gab zur Zeit von Salomo Savas, glaube ich, dort Gewürz nachgedacht haben. Also ganz interessant.

[21:22] Zu Jesus sagt, er ist größer als der Tempel, er ist größer als Jona, er ist größer als Salomo. Wer war Salomo? Der ein König oder von allen Königen, so was war so seine... David, was war so der weiseste König, der mit der größten politischen Macht, ja, dem größten Ansehen. Ist natürlich dann leider im späteren Leben ziemlich auf die Nase gefallen, aber so was äußeren Erfolg angeht, war der größte König, der erfolgreichste Prophet aller Zeiten. Ja, der hat nämlich eine Botschaft gepredigt und zwar anders am schwersten zu bekehrende Völker, der ganzen Welt. Die Assyrer, die waren so grausam, das könnte gar nicht vorstellen. Ja, so hartherzig. Und er hat eine Botschaft gepredigt, ohne selbst die bekehren zu wollen. Und wir haben sich bekehrt, alle. Ja, alle anderen Propheten waren so neidisch. Alleine, aber also mit anderen Worten, alle wussten: Prophet aller Zeiten, Salomos, der erfolgreichste König Israels, den es jemals gab. Und Jesus sagt: "Hier ist einer, der größer ist als einer, der größer ist als..."

[22:31] der größer ist als Jona. Er sagt jetzt: „Einer, der größer ist als Jona, einer, der größer ist als der Tempel.“ Der Tempel, das war ja nicht der Stolz für sie schlechthin. Jesus hat also im Laufe seines Lebens schon immer wieder deutlich gemacht, dass er nicht nur einfach ein weiterer Prophet ist, nicht nur ein weiterer König oder so, ja, oder ein weiterer Priester. Er ist König, Priester und Prophet. Ja, aber er ist der König der Priester, der Prophet und auch deswegen höher als ein einfacher.

[23:01] Nun, zurück zu Johannes 8, Vers 54. „Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so soll meine Ehre nichts sein. Mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er sei euer Gott.“ Genau, und hier haben wir das Thema, das kommt in Johannes Evangelium immer wieder vor, nicht wahr? Die Frage, sich selbst ehren oder sich nicht ehren. Ja, also, warum sagt Jesus, dass er sich nicht selbst ehren möchte? Warum will Jesus nicht sich vor ihnen selbst beweisen?

[23:50] Ist er demütig? Genau. Jesus offenbart seine Göttlichkeit, offenbart seine Macht, aber niemals, um sich selbst zu verteidigen. Ja, sondern Jesus haben wir damals studiert und gesagt: Jesus offenbart seine Göttlichkeit und seine Macht immer am anderen zu helfen, um ihnen Mut zu machen, um sie zu stärken und sie zu erlösen. Ja, Jesus hält seine Macht nicht hinterm Berg, aber tut es nicht zur Selbsterhöhung, sondern zur Stärkung von anderen. Und hier wird er gerade angegriffen. Ja, er wird einfach nur in seiner Identität angezweifelt und dafür sucht ihn nicht seine Ehre. Ja, er versucht sich nicht selbst zu erhöhen. Das ist ein ganz interessanter Punkt.

[24:25] Und das haben wir ja alles auch schon in den folgenden Versen gesehen. Jetzt schauen wir mal zu Vers 55. Wir machen das 55. Lesen wir. Wir hatten das auch schon in Johannes 8, Vers 13, wo es um die Glaubwürdigkeit geht. Und wenn man sich das mal überlegt, geehrt werden kann man ja eigentlich auch nur richtig von jemand anderem. Also, da geht's ja auch um dieses Ja, dass jemand anderen einen erhöht, weil sonst ist man nicht hoch. Und gleichermaßen ist es da dann auch so: Wenn Gott Jesus ehrt, dann ist er wirklich geehrt. Wenn er nur von sich selbst das sagen würde, dann wäre es nicht so. Ja, ganz genau, ganz genau.

[25:15] Ich glaube, wir alle haben schon Menschen getroffen, die sich sehr schnell ständig selbst gelobt haben. Oder also, wenn ich persönlich dann irgendwo im Fernsehen oder so, und wenn man jemand sieht, dass er sich ständig selbst lobt und immer sich selbst als der Beste und niemand kann das gut wie ich, man ist eigentlich nicht wirklich begeistert. Als mindestens nicht, wenn man, wenn man eigentlich dieses Nachfolgen möchte, das ist irgendwie abstoßend.

[25:37] Ganz genau. Schauen wir mal Johannes 8, Vers 55: „Und doch habt ihr ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner gleich wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.“ So, das ist ein interessanter Vers auch. Ja, Jesus sagt hier ihn, erneut: „Ihr kennt Gott nicht.“

[26:12] Genau. Er sagt: „Ich, ihr habt ihn nicht erkannt.“ Ich würde mit euch gerne noch ein paar habe ich das... Ah ja, genau. Im Alten Testament gibt uns ein paar beunruhigende Verse, die das gleiche aufgreifen. Schaut mal mit mir in Jeremia Kapitel 4. Jeremia Kapitel 4.

[26:49] Dort steht: „Wahrlich, mein Volk ist töricht, sie kennen mich nicht. Närrische Kinder sind sie und ohne Einsicht. Weise sind sie, böse zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.“ Trauriger Vers. Gott sagt: „Mein eigenes Volk kennt mich nicht.“ Gott sagt in den Propheten: „Nicht nur ihr seid ungehorsam, ihr macht nicht, was ich sage, was eigentlich sagt, dass ihr kennt mich nicht.“

[27:17] Und es ist eigentlich nichts so schlimm wie, wenn Gottes Volk nach außen sagt: „Wir können Gott.“ Und Gott sagt: „Nee, ihr kennt mich eigentlich gar nicht.“ Also, ich glaube, es ist nichts Schlimmes, was man sich vorstellen kann, als wenn Gott über mich sagt: „Muss Christa, du kennst mich gar nicht.“

[27:39] Ja, die Frage ist also wirklich, und das ist, Jesus macht den Punkt, der sehr deutlich. Er sagt, dass das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, dieses Christus erkennen. Dass wir wirklich Gott kennen. Das finde ich gehört haben, ist ja nicht nur wahre Dinge über ihn weitergeben, sondern dass wir ihn kennen. Dass Gott auch sagen kann: „Der kennt mich.“

[27:59] Und woran erkennt, woran kann man sehen, dass sie Gott nicht kennen? Hier in diesem Vers sind töricht. Sie wissen genau, wie man Böses tut, aber es ist nicht immer ein gutes tut. Und wir müssen mal fragen, wie oft fällt es uns leicht, schlechte Dinge zu sagen, tun, denken? Und vielleicht fällt es uns, gute Dinge zu sagen. Jesus hat immer das Gute getan, das Gute gesagt, das Gute gedacht. Warum? Er kannte Gott. Er sagte: „Ich kenne ihn, ich weiß genau, wer er ist.“ Und weil er Gott den Vater kannte, war also, wie er es und wir alle sagen, wenn wir das Leben Jesu betrachten, das beeindruckend, oder? Wir sagen so: „Möchten wir auch gerne leben.“ Und wir fragen uns dann vielleicht noch mal: „Wie hat dieses so gelebt? Wie konnte er so milde sein? Wie konnte er so taktvoll sein? Wie konnte er so weise entscheiden? Wie konnte er angesichts von Angriffen ruhig bleiben? Ja, wie konnte er Schmähungen ertragen? Ja, wie konnte er sein Mitgefühl haben?“ Und die Antwort dieses geben würde, wäre: „Es ist einfach. Ich kenne meinen Vater, ich kenne Gott.“

[29:03] Und weil ich Gott kenne, deswegen bin ich so. Weil ich weiß, wie er ist. Jesus hat so gelebt, wie er gelebt hat, weil er Gott kennengelernt hat und wusste, dass Gott so ist. Also Gott, der Vater. Sind interessant, oder?

[29:21] Und diese Idee kommt hier mehrmals im Alten Testament vor. Schaut mal mit mir in Jeremia 9. Das ist also etwas, was Gott sehr beschäftigt hat, auch schon im Alten Testament. Jeremia 9, Vers 2. „Sie haben ihre Zunge als ihren Bogen mit Lügen gespannt.“ Ja, erinnert euch wieder an die Pharisäer, nicht wahr? Ihr wollt tun, was da euer Vater, der Satan, der Teufel tun möchte und nicht durch Wahrheit sind sie mächtig geworden im Land. Denn sie schreiten fort von Bosheit zu Bosheit. Mich aber erkennen sie nicht.“ Spricht daher. Also, wir sehen Barriere mir, dass Gott mehrmals sagt: „Sie kennen mich gar nicht.“ Sie heißen zwar das Volk Gottes. Ein bisschen an sah das nicht wahr, das Name, dass du lebst und bist tot. Das gibt's aber nicht immer. Jeremia, es gibt auch bei Hosea. Schaut mal, irgendwo Kapitel 5 und dort Vers 4.

[30:22] Das ist und das ist ein interessanter Vers auch, weil der so ein bisschen die Diagnose bringt, warum das so ist. Hosea 5, Vers 4. „Ihre Taten erlauben ihnen nicht zu ihrem Gott zurückzukehren, denn ein Geist der reist in ihren Herzen und den Herrn erkennen sie nicht.“ Genau. Ich meine, das hätte Jesus gar nicht so wahrscheinlich aussprechen können. Ja, die hätten ihn sofort, aber eigentlich sagt ja nichts anderes als: „Ihr seid so wie die Israeliten zurzeit von Hosea. Ihr seid so wie die Israeliten zurzeit von Jeremia.“ Übrigens, wisst ihr, was ist denn mit Israeliten passiert zurzeit von Hosea? Zu welcher Zeit hatte Hosea gepredigt? Im Süden von Israel. Hosea war im Norden, Nordreich Israel, kurz bevor das Nordreich Israel in die Verbannung gegangen ist. Weiß jemand von euch, welches Land das Nordreich Israel erobert hat? Bisschen Bibelkunde zwischendurch. Das waren die Assyrer. Ja, die Assyrer haben im 8. Jahrhundert, in den 20er Jahren, das 8. Jahrhunderts vor Christus, haben die das Nordreich Israel, die Hauptstadt Samaria, all das vernichtet und die Nordreich-Israeliten verschleppt. Das ist Hosea und Jeremia lebt ein bisschen später. Ja, welches Volk hat dann der... Jeremia lebt im Norden, sondern eben dann im Süden.

[31:59] Genau. Und wer kam dann als gefährlicher Gegner? Die Babylonier. Und auch die haben dann die Juden in Judäa ins Exil gesteckt. Also, was ich damit sagen: Hosea sagt kurz, bevor das Nordreich Israel verschleppt wird und verloren geht, er sagt: „Mein Volk, also Gott sagt: Mein Volk kennt mich nicht.“ Jeremia sagt kurz vor, das Volk Israel, also die, das von Juda, dann in die babylonische Gefangenschaft geht: „Mein Volk kennt mich nicht.“ Jesus sagt kurz, bevor das Volk Israel seinen Status als Volk Gottes verliert, ja, die sind immer noch wenige Jahre, die 70 Wochen sind fast zu Ende, sagt er: „Ihr kennt Gott nicht.“

[32:43] Und gibt's das dann noch mal im Laufe der Weltgeschichte, dass Gott sagen muss: „Ich kenne euch nicht.“ Man sagt er das ganz am Ende oder wenn die Leute sagen: „Nicht jeder, der zu mir, der sagen wird: ‚Wir sind dein Volk, wir haben in deinem Namen geweissagt, wir haben Wunder getan, haben das getan, wird das getan‘“, und dann sagt Gott: „Ich kenne euch nicht. Weicht von mir, ihr Übeltäter.“ Gesagt, dass mein Besetzungsgesetzlosen. Und genau das Problem der Pharisäer. Ja, sie haben gelogen, sie haben Gottes, sie haben, sie wollten ihn töten, dem Gottesgesetz übertreten und nicht nur die beiden Geburt, ja, aber sie sind ein Geister und haben aber gesagt, sie sind Gottes Volk.

[33:29] Und man kann nicht Gott kennen und gleichzeitig seine Gebote übertreten. Denn wie werden Gottes Gebote in der Bibel genannt? Habt ihr mal gemerkt, in der Bibel werden die zehn Gebote, die Zehn Gebote genannt. Wenn das Gesetz genannt, aber vor allem, wenn sie auch genannt, der Bund, die zehn Worte des Bundes. Deswegen heißt auch der Kasten, wo sie drin waren, die Bundeslade. Eine Verbindung. Zehn Gebote beschreiben die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Deswegen sagt er: „Ihr seid mein besonderes Volk, mein heiliges Volk. Ja, ihr seid meine Königin und Priester.“ Sind gebe ich euch mein Gesetz. Das Gesetz macht Menschen zu... Also, Jesus macht uns frei, er löst uns, aber durch das Gesetz, das uns dann gibt, werden wir mit ihm verbunden. Dadurch werden wir ihn kennen. Wir sagen immer, dass die Zehn Gebote Gottes Wesen darstellen. Ja, aber ich kann ja nicht Gottes Wesen in meinem Leben haben, wenn ich die Gebote ablehne, ja, oder oder so beiseite schiebe.

[34:32] Ja. Ja. Zum einzelnen Bund, aber auch zu dem, was sie ja, Vers 4, wo es dann heißt: „Reist in ihren Herzen.“ Da ist es ja so schön, dass Jesus ihn eigentlich bildlich vorher gezeigt hat, wie sie von diesem schlimmen Zustand loswerden können, indem er die Frau, die getan hat, davon losgesprochen hat. Und das muss ihnen doch so bildlich vor Augen gewesen sein. Wenn ich brauche Hilfe und die finde ich genau bei Jesus. Ja, ganz genau.

[35:07] Ganz, ganz, ganz genau. Also, das Stichwort: „Ich brauche Hilfe.“ Ja, ähm, was tue ich, wenn ich Gott nicht kenne? Oder wenn Gott sagen muss: „Du kennst mich eigentlich gar nicht.“ Weil...

[35:20] Habt das vielleicht jemand? Also, das komplette vor, aber vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie das sein würde, wenn jemand, der fremd ist für euch, umhergeht und sagt: „Ich kenne dich ganz genau.“ Ja, der über euch erzählt, dass er euch ganz gut kennt, aber in Wirklichkeit eigentlich ganz was Falsches erzählen wollte. Euch sagen: „Hey, du kennst mich gar nicht. Was redest du? Du weißt gar nicht, ich wirklich, wenn du weißt nicht, was du mir vor. Du kennst mich gar nicht.“ Und so geht es Gott mit Menschen, die vorgeben, sein Volk zu sein, aber sich nicht wirklich für ihn interessieren. „Ihr kennt mich gar nicht.“ Ihr und der Satan hat kaum bessere Mitarbeiter als Leute, die behaupten, Gottes Volk zu sein, aber in Wirklichkeit seine satanischen Prinzipien ausleben. Ja, weil sie dadurch auch noch andere Menschen suchen, Wahrheit suchende Menschen abschrecken und Sünde liebende Menschen einlullen. Ja, also, es ist ja ganz furchtbar.

[36:11] Jetzt, zweite Grund: Was kann, wie können wir Gott kennenlernen? Zweite Grund dafür: Sechs, den Vers kennt ihr bestimmt gut. Wenn ich Gott nicht kenne.

[36:27] Kenne. Man kann ja die Bibel lesen und von Gott gehört haben und vielleicht sogar glauben, dass es ihn gibt, ohne ihn zu kennen.

[36:36] Wie kann ich ihn kennenlernen? Dort steht der zweite Grund dafür: Sechs, denn Gott, der dem Licht gebot aus der Finsternis hervorleuchten. Er hat es auch wo in euren Herzen und in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Kenntnis der Herrlichkeit Gottes. Mit anderen Worten: Wo kann ich Gott erkennen?

[37:07] Indem ich auf diese schaue. Die Pharisäer standen quasi direkt vor der Quelle. Sie haben Jesus in die Augen geschaut und konnten dort sehen, wie Gott ist. Und indem sie ihn bekämpft haben und wegen ihnen rebelliert haben, haben sie ja sich selbst das Urteil gesprochen. Denn dort hätten sie Gott erkennen können. Und deswegen kann Jesus so deutlich sagen: „Wenn ihr mich ablehnt, kennt ihr Gott nicht.“ Weil, was wollt ihr denn sonst an Gott lieben, wenn ich das, was wir bei mir seht, es gibt nichts anderes bei Gott als das, was ihr bei mir seht.

[37:42] Seht. Nun, schau mal ganz kurz zu Johannes Kapitel 1, Vers 18. Ich glaube, manchmal muss es ziemlich deprimierend für diese gewesen sein, wenn ihr euch mal versucht, so ein bisschen seine Lage dann zu ersetzen. Johannes 1, Vers 18. Dort steht: „Niemand.“ Was heißt niemand? Keiner. „Niemand hat Gott je gesehen.“ Da geht es um welche? Also, da geht es um Gott, dein Vater, nicht mehr. „Niemand hat Gott je gesehen.“ Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist. Also, das ist natürlich eine Metapher. Das heißt jetzt nicht, also, es ist eine Metapher, aber was bedeutet diese Metapher? Also, wenn mein kleiner Titus auf meinem Schoß sitzt, dann zeigt das, ich bin dein Papa, mein Sohn. Ja, wir haben eine Garantie, wir mögen uns ganz toll, ich liebe ihn über alles, und er liebt mich auch über alles. Ja, sag doch noch nicht, aber das merke ich. Wir kennen uns ja, also soweit er mich jetzt schon kennen kann, sondern in unserem kleinen Gehirn, aber ist ganz, ganz nah. Also, dieses Ja, also, Bibel sagt Johannes sagt hier durch den Heiligen Geist inspiriert: Jesus hat eine so ähnliche Beziehung mit Gott, seinem Vater. Ja, er kennt ihn quasi nicht so.

[39:07] Und jetzt heißt es hier: „Dem Schoß des Vaters, der hat Aufschluss übergeben.“ Das heißt, mit anderen Worten, er hat uns erzählt, wie Gott ist. Hat gesagt, wie Gott wirklich ist. Jetzt kommt also jemand auf die Erde, der Gott wirklich kennt. Und er trifft nicht nur auf Menschen, den das egal ist. Er trifft auf Menschen, die sagen: „Du liegst falsch, wir kennen Gott.“

[39:31] Also, er kommt von Gott, weiß, wie Gott ist, weil er ihn eine Ewigkeit erlebt hat. Ja, nicht nur drei Jahre, eine Ewigkeit. Kennt ihr ihn? Er kennt ihn wirklich, buchstäblich Ewigkeit. Und er kommt auf die Erde und er trifft auf Menschen, die ihm die Bibel entgegenhalten und sagen: „Wir glauben, wir wissen es besser. Wir Gottes Sohn nicht so, wie du.“

[39:57] Und er lebt ist sie noch eine Stelle. Er lebte das Gesetz im Angesicht des Himmels, im Angesicht der Engel, der ungefallenen Welten. Und dem Angesicht konnte er sagen: „Wer von euch kann ich eine Sünde überreden?“

[40:16] Die sehen das anders. Gottes, so wie wir denken. Ziemlich deprimierend, oder? Weil, was willst du denn sonst noch machen? Ja, Gott hat alles gegeben. Und das, das zeigt uns so ein bisschen, wie gefährlich es ist, wenn wir gegen Gottes Willen rebellieren. Also, denn das, was die Pharisäer gemacht haben, das hätte ja potenziell jeder von uns auch tun können. Das waren ja keine Dämonen, das waren Menschen, die hatten die Möglichkeit, sich für Gott zu entscheiden und standen vor dem, der eine Ewigkeit mit Gott verbracht hat und entsprechend lebte, strahlte, glückselig war und mit Gott verbunden war, wie man nur mit Gott verbunden sein kann. Und wollten ihn töten und haben gedacht, dass sie Gott kennen.

[41:01] Das ist so krass. Also, da, da. Jesus wollte den Menschen zeigen, wie Gott ist. Aber es gab Menschen, die waren so unwillig, sich belehren zu lassen, so unwillig, ihr Herz Jesus zu geben, dass sie das nicht akzeptiert haben. Und das zeigt uns, dass es auch bis ans Ende Menschen geben wird, die, egal was wir sagen und tun, die werden sie nicht bekehren. Ja, aber der entscheidende Punkt: Wir müssen daraus lernen. Wir müssen uns immer die Frage stellen: Wie gut kenne ich schon Gott? Ja, also, ich hoffe, wir kennen alle Gott schon besser als die Pharisäer, dass wir echt Erfahrung mit Gott gemacht haben und nicht einfach nur einer formalen Religion folgen. Hier, echte Erfahrung. Die machen das hier, merken, wie er in seinem Wort zu uns spricht. Ja, und dass sie immer weiterhin kennenlernen wollen. Denn wer Gott erstmal angefangen hat kennenzulernen, der möchte nicht mehr aufhören.

[42:05] Nächste Woche werden wir dann nee, nicht nächste Woche, über zwei Wochen werden wir dann den Schluss dieses Kapitels lesen, und das ist wirklich der absolute Gipfel. Der Schluss ist also wirklich, ihr werdet wirklich down. Ein großartiger, großartiger Abschnitt, aber das sind zwei Wochen schaffen heute nicht mehr.

[42:32] Jesus möchte gern, Gott der Vater möchte deswegen kennen, und er ist super traurig, wenn wir einfach nur, also als Gottes Volk betrachten, aber nicht mal ihn wirklich kennen. Er möchte, dass wir auch wirklich, wenn wir von ihm reden, das sagen, was wir selbst bei ihm entdeckt haben, dass wir nicht einfach nur weitergeben, was man irgendwo aufgeschnappt haben, oder das, sondern dass wir bei ihm selbst entdeckt haben, so wie wir ihn kennengelernt haben. Und ja, wir können uns hören. Ja, wir sind also dieses, was sind los, weil wir können uns, aber wenn wir uns hören, dann kann Gott uns korrigieren. Und dazu müssen wir immer bereit sein, uns verändern zu lassen.

[43:22] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen. Danke sagen für dein Wort und für die für die Schönheit des Evangeliums. Und danke, dass wir, wenn wir Jesus betrachten und sein Leben, dass sie erkennen, wie du wirklich bist. Und Herr, wir alle, sei es durch unsere Erziehung, das heißt, durch die Umstände dieser Welt, durch unsere eigenen Gedanken, durch Fehler, die dir gemacht haben, durch Sünden, die wir gelebt haben, die alle haben irgendwo das Bild von dir gehabt, falsche Vorstellung. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns jeden Tag daran erinnerst, dass wir uns Zeit nehmen, dass unser Herz dir öffnen, dass wir dich kennenlernen, mit nichts dazwischen, keiner menschlichen Vermittlung, keinen philosophischen Gedanken, einfach dich kennenlernen, so wie du bist. Dass wir aus eigener Erfahrung erzählen können, was wir mit dir erlebt haben. Fühlen uns mit einem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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