In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ von Christopher Kramp geht es um die tiefere Bedeutung der Ereignisse in Johannes 8, Vers 55 und 56. Der Sprecher beleuchtet Jesu Auseinandersetzung mit den Pharisäern und die Aussage, dass Abraham Jesu Tag gesehen hat. Dies führt zu einer Betrachtung der Geschichte von Abraham und Isaak in 1. Mose 22, um die Opferbereitschaft und die tiefe Beziehung zwischen Gott und Abraham zu verstehen. Es wird betont, wie Jesus durch sein eigenes Handeln zeigt, was Gott von uns erwartet.
Der Ersehnte: 214. „bin ich!“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:34] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass du heute Abend da bist und dass du jetzt live eingeschaltet hast auf www.joelmedia.de. Heute haben wir etwas wirklich Spannendes vor, denn heute lesen wir die letzten Verse von Johannes 8. Und ihr werdet merken, wie das, was wir die letzten Wochen und Monate im Grunde genommen studiert haben, alles kulminiert in diesen letzten Versen, die es wirklich in sich haben. Und ich glaube, wir werden eine ganze Menge lernen heute und beeindruckt werden von Jesus. Und bevor wir das tun, wollen wir natürlich Gott bitten, dass er unser Studium segnet. Und ich lade euch ein, dass wir gemeinsam...
[1:16] Lieber Vater im Himmel, wir brauchen dich so sehr. Ohne dich sind wir nichts. Wir können dein Wort verstehen, geschweige denn umsetzen in unserem Leben. Aber mit dir können wir es verstehen und mit dir können wir auch danach leben und mit dir können wir es anderen sogar weitergeben. Und darum bitten wir dich, dass du jetzt mit uns bist. Und Herr, wir wissen, dass du das gerne möchtest. Du bist immer mit uns, aber wir sehen das manchmal nicht und wir verlieren das aus den Augen. Und darum möchten wir dich bitten, dass wir heute eine ganz besonders klare und schöne Offenbarung deines Charakters, deiner Herrlichkeit sehen können im Wort Gottes. Darum bitten wir und danken dir, dass du gesagt und versprochen hast, dass selbst wenn wir unseren Kindern gute Gaben zu vergeben wissen, die wir doch böse sind, wie viel mehr bist du von Herzen gerne uns den Heiligen Geist geben. Herr, den brauchen wir zu dringend. Und danken wir dafür im Namen Jesu. Amen.
[2:26] Johannes Kapitel 8 und dort sind wir gekommen bis Vers 55. Ich werde nicht alles wiederholen, was wir über Johannes 8 gesagt haben, weil das ist einfach mehr als abendfüllend. Ihr könnt ja, wenn ihr noch nicht das getan habt, die Folgen euch anschauen. Aber wir sind in diesem Gespräch, Jesus spricht mit den Pharisäern. Es geht immer um verschiedene Themen, wie wir gesehen haben, und vor allem natürlich um Jesus und die Frage, dass Jesus frei macht und dass dein Wort frei macht. Und Jesus macht ihn deutlich, dass sie, obwohl sie denken, dass sie Abraham zum Vater haben, in Wirklichkeit einen Gewinn zum Vater haben, den Satan. Und wir haben gesehen, dass Jesus sich nicht selbst ehren möchte, sondern dass er den Vater ehrt. Er verteidigt sich nicht selbst, sondern weiß auf den Vater hin. Aber hat auch deutlich gesagt in Vers 52: „Da sprachen die, die zu ihm kamen: Erkennen wir, dass du einen Dämon hast? Aber es ist gestorben. Und die Propheten...“ Und du sagst: „Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht schmecken.“ Ewigkeit. Ja, das hat etwas 51 gesagt: „Weil ich wahrlich, ich sage euch, wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“
[3:40] Und wir haben aufgehört in Vers 55, wo Jesus sagt: „Und doch habt ihr ihn nicht erkannt. Ja, von dem er sagt: Er sagt euer Vater, also Gott, von dem sagt er: Gott, ich arbeite ihn. Und wenn ich sagen würde, ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner gleich wie ihr.“ Und jetzt kommt's. Und damit machen wir weiter: „Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.“ Jetzt schaut doch mal, Vers 51.
[4:06] In Vers 51 sagt Jesus: „Wer mein Wort und wie geht es weiter in Vers 51? Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn jemand mein Wort...“ Genau. Also wer Jesu Wort bewahrt, was wird er haben? Was bekommt er?
[4:43] 55 sagt Jesus, was er sagt: „Ich kenne ihn nämlich, wenn ich kenne Gott den Vater.“
[4:59] ...halte Gottes Wort. Und diese beiden Worte hier: „bewahrt“ und „halte“ sieht im Deutschen unterschiedlich aus. Ist im Griechischen dasselbe Wort. Also Jesus sagt: „Ich bewahre Gottes Wort und so sollt auch ihr Gottes Wort bewahren. Ich halte die Gebote meines Vaters, so sollt auch ihr meine Gebote halten.“ Das ist dieses Prinzip, dass wir sehen, Jesus kommt auf die Erde und zeigt, wie man Gottes Wort bewahrt und hält. Wir müssen also nichts anderes tun. Hat ja, wir befinden uns, so wie ich überwunden habe, übrigens die Endzeit gemeint ist, aufgerufen. Da heißt es in Offenbarung 14, 12: „Hier ist die Geduld der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“ Ja, wer Jesu Wort bewahrt und Jesus war nicht jemand, der einfach nur Gottes Wort mal gelesen hat und dann wieder sich davon distanziert hat, der nicht ab und zu begeistert gewesen ist. Sondern Jesus war, wie oft mit Gottes Wort verbunden? Beständig, konstant. Das heißt, das Geheimrezept im Leben von Jesus war, dass er nicht nur zu Gott kam und wieder ging, sondern er hat Gottes Wort bewahrt, er hat das festgehalten, auch in Schwierigkeiten, auch wenn er entmutigt war, auch wenn er enttäuscht gewesen ist, auch wenn Leute ihn verleugnet haben, wenn sie vom Weg gegangen sind. Ja, daran festgehalten. Und selbst als der Satan ihn in der Wüste versucht hat, hat er nicht geschafft, ihm zu verführen. Aber halt den Versuch, als er fast tot war, hat er festgehalten am Wort. Er hat gesagt: „Es steht geschrieben.“ Und Jesus sagt: „Wer...“ Man könnte also, wenn die beiden zusammen nimmt, wer mein Wort so hält, ob ich Gottes Wort hatte, ja, der wird den Tod nicht sehen. Also Jesus verlangt von uns nie etwas, was er nicht selbst auch tun würde.
[6:56] Das ist ganz wichtig, ja, weil wir in unserem Leben Menschen kennengelernt haben, die von uns Dinge verlangen, die wir, die sie selbst vielleicht gar nicht tun würden. Ja, die sozusagen einen höheren Maßstab an uns gerichtet haben als an sich selbst. Und ihr alle wisst, wie sich das anfühlt, wenn man weiß, vielleicht, ja, damit man aufgefordert was zu tun und der andere ist selbst nicht bereit, das zu tun. Er fühlt man fühlt sich unterdrückt oder so. Und der Satan hat immer versucht, auch Gott in so ein Licht zu bringen, ja, dass Gott Dinge von uns verlangt, die er selbst nicht bereit wäre zu tun. Und wir sehen in der Bibel immer wieder, Gott sagt: „Lebt nicht von ganzem Herzen, von ganzer Seele, weil er uns liebt von ganzem Herzen, von ganzer Seele, nicht wahr? Und er bittet uns über den Glauben, mit anderen zu reden, Mission zu machen, weil er selbst der beste Missionar gewesen ist.“ Alles, was wir, was Gott von uns fordert, hat Jesus selbst vorgemacht. Und das zeigt, wie eng wir mit ihm eigentlich verbunden sind.
[7:58] Hier an dieser Stelle jetzt lesen wir weiter, Vers 56. Wer mag mal lesen? Johannes 8, Vers 56.
[8:09] Abraham, euer Vater, freute sich, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich. Ist etwas aufgefallen? Er sagt jetzt: „Abraham ist euer Vater.“ Ja. Er sagt also, wenn man den Vers normalerweise liest, so einfach aus dem Kontext gerissen, weil man einfach nur diese Verse hier 56, 57 lesen möchte, fällt das gar nicht auf. Ja, aber euer Vater, klar. Aber wenn man das ganze Kapitel kennt, den Kontext, dann weiß man ja eigentlich, was hatten die Juden behauptet? „Abraham ist unser Vater.“ Und was war das, was ja Argument damit? „Wir sind nie Sklaven gewesen, wir sind die Erlösten, wir sind gerecht, weil Abraham ist unser Vater.“ Und Jesus hat ihn deutlich gemacht: „So geht das nicht.“ Ja, es ist nicht eure Abstammung vom Vater von Abraham, die euch recht macht. In Wirklichkeit habt ihr den anderen Vater, nicht Abraham, sondern...
[9:05] Das wäre doch schön, also das wäre das Beste gewesen. Ja, das sollte so sein. Aber er sagt: „Ihr habt einen anderen Vater, nämlich der Teufel.“ Denn wenn er sagt: „Wenn Abraham euer Vater wäre, würdet ihr seine Werke tun.“
[9:20] Warum an dieser Stelle hier Abraham, euer Vater?
[9:30] Ich denke, dass Abraham, er sagt ja auch: „Abraham, euer Vater.“ Das haben sie gesagt. Aber er verlockte. Aber er hat ja vorher gesagt: „Wenn schaut mal, dass wir das noch mal seht in Vers 39.“ Sie antworten und sprechen zu ihm: „Abraham ist unser Vater.“ Jesus spricht zu ihnen: „Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, also wenn er euer Vater wäre, so würdet ihr was tun?“ Also Jesus sagt theologisch biblisch: „Seid ihr gar nicht Abrahams Kinder, aber vermisst nicht euer Vater.“ Warum sagte dann trotzdem hier: „Euer Vater?“
[10:11] Ja, er baut eine Brücke zu ihrem Denken. Ja, also Jesus hat ihn zwar die Wahrheit gesagt, aber wenn es einem bestimmten Zeitpunkt im Laufe dieses Gesprächs einmal diesen Punkt gemacht: „Euer Vater ist eigentlich der Vater.“ Aber stellt euch vor, wenn er jetzt an jedem einzelnen Satz, bei jeder Gelegenheit sagen würde: „Satan, euer Vater, euer Vater, der Teufel, ihr habt den Vater.“ Was würde das machen mit den, wenn sie immer sozusagen die ungeschminkte, krasse Wahrheit hören würden, immer nur einsame? Ja, das würde sie irgendwie, also es wird es dann Widerstand in ihnen erzeugen, dass sie nicht mehr weiter auf ihn hören wollen. Ich meine, die diese Pharisäer sind ja, sie sind ja schon quasi fast an der Klippe sozusagen. Die sind ja schon so weit weg von ihm. Und jetzt versucht er noch mal, eine Brücke zu schlagen. Ja, wenn ihr schon Abraham, euren Vater, also euer ganzes Argument ist: „Wir brauchen dich nicht zum Vater.“ Er sagt: „Okay, also nehmen wir mal an, euer Vater.“ Ja, also euer Vater. Ja, der baut eine Brücke. Und dann deutlich zu machen, dass Abraham, warum macht er das? Weil Abraham hat wen gesehen? Ihn. Er ist okay. Also, wenn ihr ab und zu Vater habt, okay, also nehmen wir das mal an, ihr habt Vater. Ja, dann was hat denn Abraham gesehen? Was ist denn aber hat auf mich hingewiesen? Ja, also das sehen wir, was für ein freundlichen Charakter hatte Jesus. Er hat nicht einfach nur drauf bestanden: „Hier liegt falsch mit eurer Behauptung.“ Er hat dann ab und zu, kennt ihr das noch, was er dazu der Frau am Jakobsbrunnen gesagt hat, als sie gesagt hat: „Ich habe keinen Mann.“ „Du hast Recht gesprochen.“ Ja, und zwar nicht ironisch, sondern: „Ja, du, ich weiß...“ Und da sagt er, dass sie hätte einiges ausgelassen. Ja, du hast fünf Männer gehabt und den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Ja, aber hat etwas gesucht, wo er übereinstimmen konnte. Und eines der wichtigsten Prinzipien, um Menschen zu gewinnen, ist es, eine Brücke zu bauen, zu schauen, wo kann ich übereinstimmen.
[12:00] Den größten Fehler, den wir machen können, ist, und der leider viel zu oft geschieht, auch in der Gemeinde. Da kommt jemand, der hat so 15% Wahrheit und 85% Irrtum. Und der redet ein bisschen, und nach drei Sätzen hört man was von den 85% Irrtum. Und dann fangen wir meistens an und sagen: „Aber das stimmt ja, und das musst du an ändern.“ Ja, und dann kommt er nie wieder. Ja, wir müssen lernen, die 15% zu betonen, eine Brücke zu bauen und von den 15% dann Stück für Stück den Irrtum nach außen. Ja, so wie es ist das auch in unserem Leben gemacht. Ja.
[12:30] Ganz toll, aber euer Vater, so viel Feingefühl in diesen Worten. Wenn wir das im Kontext haben: „Euer Vater.“ Und dann sagt er: „Frau lockte, und dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.“ Frage: Wann hat Abraham den Tag von Jesus gesehen?
[12:56] Er sagt: „Ja, Abraham, euer Vater, hat sich gefreut, meinen Tag zu sehen, und er sah ihn.“ Und er sah ihn. Wann hat Abraham den Tag von Jesus gesehen?
[13:08] Interessante Frage, oder? Also, das nicht bevor gestorben ist auf dem Berg. Du meinst wahrscheinlich...
[13:21] Abraham hat meinen Tag gesehen. Und jetzt meine Frage an euch: Wann hat Abraham den Tag von Jesus gesehen?
[13:34] Ja, das erste Mal 22. Das ist so eine tolle Geschichte, also eine sehr bewegende Geschichte, oder? Die haben wir gerade jetzt am Sabbat ein bisschen was du gehört von Daniel.
[13:41] Herr, Butzki, erste Mose 22. Und wir gehen da, die Zeit erlaubt es uns, alle Details anzuschauen, aber wir gehen ein bisschen hinein, um zu sehen, warum Jesus sagt: „Abraham sah meinen Tag.“ Erste Mose 22, Vers 1: „Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich! Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria und bringe dort zum Brandopfer da auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.“ Was ist eigentlich, was ist eigentlich, also was hat Gott eigentlich von Anfang an vorgegeben? Was war Gottes Plan? Ihr kennt die Geschichte, oder? Wir müssen jetzt nicht die Geschichte lesen, um zu verstehen, also um zu erfahren, was passiert ist. Das kennen wir. Wollen jetzt gleich ein bisschen weiter lesen, um es aus Gottes Perspektive zu verstehen. Was hat Gott damit bezweckt?
[14:43] Er wollte ihn prüfen, das stimmt. Aber warum prüfst du ihn so? Ja, ich glaube, aber auch, dass keiner jemals wie Abraham das also je so Opfer zu verstehen konnte. Und auch wir können durch die Geschichte, die uns jetzt hier überliefert worden ist, hier so Opfer und auch die diese innige Liebe zwischen dem Vater und Sohn sehr viel besser verstehen, obwohl so eine krasse Geschichte ist. Und ich glaube, also wenn, ja, Gott hat das jetzt nicht einfach nur so gelassen, um zu sagen: „Weil ich stelle jetzt mal den Abraham auf die Probe“, sondern er wollte ihm genau das beibringen, falls ihr es ist für uns getan hat. Ja, ganz genau. Also versetz dich mal in Gottes Lage. Was hatte Gott versprochen?
[15:38] Hat Gott allgemein von Anfang an, der seit dem Sündenfall versprochen, seinen Sohn zu geben, oder? Und wie viele Menschen haben das verstanden? Nicht viele. Wie hat Gott sich gefühlt, als er den Entschluss gefasst hat, seinen Sohn zu geben?
[16:09] Wie Gott, der Vater, sich gefühlt hat, als er sich entschlossen hat, seinen Sohn zu geben. Ellenweit sagt an einer Stelle, es ist vielleicht, es war sogar für den Vater ein Kampf. Er überlegt, obwohl der Plan schon der Plan war, theoretisch fertig, aber als sozusagen die Notwendigkeit kam, dieses oder sozusagen der Notfall eingetreten ist und dieser Plan aus der Schublade geholt wurde und Jesus ihn präsentiert hat, ist Jesus wie oft zum Vater gegangen? Ist dreimal, warum? Weil der Vater gekämpft hat, gekämpft.
[16:52] Gott möchte sich mitteilen. Und wem teilt man sich mit, wenn man großes Leid hat? Den besten Freund. Und wer wird in der Bibel der Freund Gottes genannt? Abraham. Ja, er hat ihn geprüft, steht er da im Text. Ja, er wollte sehen, warum er ihn geprüft hat.
[17:10] „Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria und bringe dort zum Brandopfer da auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.“ Was machen wir denn? Brandopfer. Man verbrennt es. Das heißt, was hätte, was sollte Abraham also offensichtlich tun? Verbrennen. Und was würde dann übrig bleiben?
[17:43] „Am Morgen früh auf und sattelte seinen Esel und nahm seine Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak und er spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, den ihm Gott genannt hatte.“ Und da heißt es: „Am dritten Tag erhob Abram seine Augen und sah den Ort von Ferne.“ Das sprach Abram zu seinen Knechten: „Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich aber und der Knabe wollen dort hingehen und anbeten, und dann wollen wir wieder zu euch kommen.“
[18:16] So, und jetzt heißt es: „Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand und sie gingen beide miteinander.“ Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: „Mein Vater!“ Und der antwortete: „Hier bin ich, mein Sohn.“ Oder sprach: „Siehe, hier ist Feuer und Holz. Wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?“ Also versetz uns in die Lage von Abraham.
[18:47] Er bekommt wahrscheinlich in der Nacht ein Gesicht oder in einem Traum oder so. Der hört die Stimme Gottes, nicht wahr? Der sagt: „Opfer deinen Sohn.“ Fällt dir gleich los. Laufen am nächsten Morgen. Das heißt, die explizit am Stand am Morgen früh auf. Warum ist, warum hat er sich nicht erst drei Tage Bedenkzeit genommen, ob das wirklich Gottes Stimme ist?
[19:15] Kannte Gottes Stimme, oder er kannte Gottes Stimme so gut, dass selbst als etwas, was scheinbar allem widersprechen schien, was Gott sonst ihm gesagt hat, er wusste es. Gottes Stimme. Das heißt, er kannte Gottes Stimme wirklich aus Erfahrung, nicht nur aus theologischer Überlegung, aus Rekonstruktion. Ja, weil wenn der Gottes Stimme nur aus theologischer Rekonstruktion gekannt hätte, hätte er nicht gewusst, dass es Gottes Stimme ist. Oder kannte Gottes Stimme wirklich aus Erfahrung.
[19:45] Und er wusste nicht genau, was er, warum das jetzt passieren soll. Aber Gott wusste genau, was passieren soll, weil was wollte Gott dem Abraham sagen? Also, was wollte Gott sagen?
[19:54] Er wollte ihm sagen: „So fühle ich mich.“ Und das hätte er ihm nie vermitteln können, wenn er von Anfang an gesagt hätte, das ist nur eine Illustration. Ja, mach dir keine Gedanken. Weil wenn ich irgendwo hingehe und weiß, ich soll nur illustrativ meinen Sohn geben, dann habe ich nie die Gefühle, als wenn ich dorthin gehe und ich denke, ich muss ihn wirklich geben. Oder würde also, wenn man nur ein Schauspiel durchführt, von vorne rein weiß, das wird nicht passieren, ja, hat man nie die emotionalen Gefühle, die man hat, wenn man denken muss, es wirklich tun.
[20:33] Abraham wohl gefühlt, als er gesagt hat: „Ich und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten, und dann wollen wir...“
[20:44] ...das nächste Wort: „Dann wollen wir wieder zurückkehren.“
[20:56] Jetzt, ich weiß, das ist, da kommen wir an einen Punkt, wo es uns das Gehirn sprengt, oder nicht nur verstehen können, weil Gott natürlich alles im Vorhinein weiß. Und trotzdem gab es ja die reale Möglichkeit, dass Jesus irgendwann in seinem Leben irgendwie eine kleine Sünde begeht und dann stirbt. Oder es bestand ja für Gott die reale Möglichkeit, dass wenn er seinen Sohn gibt, er ihn nicht wieder zurückbekommt. Die reale Möglichkeit bestand.
[21:34] Sagt: „Sie werden zurückkehren.“ Und er wusste er gar nicht, wie. Aber woher wusste er, dass sie zurückkehren werden? Weil die Verheißung. Gott hat ihm Verheißung gegeben, dass aus Isaak ein großes Volk entstehen wird. Ist der Bund geschlossen hatten. Aus Isaak werden alle Nationen gesegnet werden. Oder das heißt, was muss er also Paulus sagt: „Es mir geglaubt hat, geglaubt.“ Wenn Isaak stirbt, dann muss Gott was machen? Toten auferwecken. Ja, das ist natürlich auch schon ein Hinweis auf das, was Gott tun würde. Ja.
[22:14] Und dann gehen die beiden miteinander, Vater und Sohn. Das ist immer wiederholen, nicht wahr? Das sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: „Mein Vater!“ Und der antwortete: „Hier bin ich, mein Sohn.“ Ja, und dann entfernt Abraham: „Mein Sohn.“ Ja, immer so hin und her. „Mein Vater, mein Sohn.“ Ja.
[22:36] Dann steht in Vers 8. Schaut mal, was dort steht: „Und Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen.“ Und habt ihr eine Übersetzungsvariante in eurer Bibel? Was wird eigentlich steht: „Gott wird sich ein Lamm zum Brandopfer ersehen.“ Er wird sich ein Lamm ersehen. So.
[23:03] Und dann heißt es in Vers 9: „Und als sie an den Ort kamen, den Gott ihm genannt hatte, baut Abram dort einen Altar und schichtete das Holz darauf und er band seinen Sohn Isaak und legt ihn auf den Altar oben auf das Holz. Und Abram streckt seine Hand aus und fasste das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.“ Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sprach: „Abraham, Abraham!“
[23:25] Übrigens, wisst ihr, wie oft in der Bibel Gott... wo es heißt: „Simon, Simon“, „Soll die Hose“, „Jerusalem, Jerusalem“, „Mose, Mose“, „Jakob, Jakob“, „Ariel, Ariel.“ Wie oft kommt das? War zehnmal. Fünfmal im Alten Testament ist das erste...
[23:48] fünfmal im Alten Testament ist das erste Mal Abram Abraham und der antwortet hier: "Bin ich!" Und jetzt kommt eine interessante, wirklich, wirklich wichtige Stelle. Der 12. Vers: "Lege deine Hand nicht auf den Knaben und tue ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest." Das Interessante ist: Denn wir predigen allen Menschen: "Fürchtet Gott!" Oder aber, was heißt das hier? "Jetzt weiß ich also." Hat Gott Abraham Gott vorher auch schon geliebt? Hat er schon an ihn geglaubt? Hat er zu ihm gebetet? Hat er mit ihm Erfahrung gemacht? Warum sagt Gott: "Jetzt weiß ich, dass du mich fürchtest"? Was ist denn jetzt anders als vorher?
[24:37] Er vertraut aber hatte Abraham im Voraus vertraut. Natürlich, meine, wer von uns hat schon mal seine Heimat verlassen und ist einfach irgendwo hingegangen und wusste, das ist schon viel Gottvertrauen. Oder hatte eben vorher schon geglaubt? Erste Mose 15: "Glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet." Was ist jetzt anders? Er hat sich so sehr ein Nachfolger gewünscht, ein Kind, und das hat er im hohen Alter bekommen. Und jetzt hat er das Wertvollste, was er hatte, auch bereit war abzugeben. Er hat Glaubenserfahrung vorher schon gemacht. Er hat Gott vorher schon geliebt. Aber wie alle kennen die Geschichte von Abraham, das ist unsere Geschichte. Wir machen große Erfahrungen mit Gott, und dann kommen wir in eine Situation, wo wir Angst haben, und wir verlassen uns auf eigene Kraft. Gott gibt uns große Verheißungen, wir glauben ihm, wir sind groß gesegnet. Und dann kommt jemand und sagt: "Lass uns das lieber menschlicher Kraft machen", und wir folgen. Ja, hin und her, hin und her.
[25:27] Und Ende macht er ganz deutlich, dass er diese Erfahrung hier gemacht hat, weil er vorher immer wieder im Glauben auch schwach geworden ist. Was hat er hier gezeigt? Er hat hier gezeigt: Es gibt nichts, was ihm wichtiger als Gott. Gott ist für ihn an der ersten Stelle. Gott ist für ihn die Priorität. "Jetzt weiß ich, dass du mich fürchtest." Was sagt Gott? Gott sagt: "Ich will euch segnen, ich will euch einpflanzen mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele." Was wünscht sich Gott? Deswegen lieben und am ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele. Aber da sind noch andere Dinge in unserem Herzen, ja, die Liebe zu unserer Frau, zu unserem Ehepartner, also zu unseren Kindern, zu unserem Beruf, zu unserem Hobby. Und diese Dinge sind nicht schlecht. Aber die Frage ist: Ist Jesus sagt: "Niemand kann mir nachkommen, wer nicht also wer Vater und Mutter mehr liebt als mich." Die Frage ist die entscheidende Frage: Ist Gott unsere Priorität? Und warum ist das die entscheidende Frage? Weil Gott ebenso denkt.
[26:41] Denn wir, ich bin die Priorität für Gott. Oder 32. Viel mehr 32 und dort Vers 40 und 41. Da seht den Zusammenhang von der Furcht Gottes zu dem, was Gott für uns tut. Jeremia 32, Vers 40 und 41: "Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie – was? – damit sie nicht davon abweichen." Vorher ist Abraham immer wieder abgewichen. Er hat Gott geglaubt, aber dann kam Sache. Er hat Gott geglaubt, aber dann kam der Abimelech. Es gab immer Situationen, wo er dann mal wieder eingeknickt ist oder so. "Damit sie nicht mehr von mir abweichen und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun. Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen und in meiner ganzen Seele."
[27:42] Abraham versteht plötzlich, dass all das, was er erlebt, oder schauen wir uns erst 13. Gehen wir weiter, erste Mose 22. Erste Mose 22, Vers 13: "Da erhob seine Augen wieder." Nicht wahr, also er kommt an, also nach drei Tagen an. Es heißt: "Er hob seine Augen." Ja, und er sagt: "Und jetzt kommt der." Dann hat er gesagt: "Gott wird sich ein Brandopfer sehen." Ja, Abram sieht jetzt in Vers 13: "Der hob Abram und seine Augen und schaute und siehe." Also das ist so ein bisschen dreifach gemoppelt. Oder er hob seine Augen, er schaute, und siehe, dann ist das betont mit dem Augen oder mit dem Sehen. "Da war hinter ihm ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte." Und Abram ging hin, nahm den Widder und brachte ihn als Brandopfer da.
[28:30] Jetzt kommt ein kleines Wort, was das nächste Wort anstelle. Er dachte, er muss selbst etwas bringen. Er dachte, er muss das Beste geben, was er hat. Anstelle kommt ein Opfer. Und das Opfer ist natürlich ein Symbol für wen? Für Jesus. Aber dann versteht einfach etwas entscheidend. Und Abraham nannte den Ort, und auf das spielt dieses an: "Der Herr wird dafür sorgen." Oder anders übersetzt: "Der Herr wird es sehen." Und zwar, was wird, wofür wird Gott sorgen? Was hat er mir gelesen in Vers 8? Für ein Lamm war hier ein Lamm als Opfer geworden. Also stellt euch vor, ihr seid Abraham, und ihr macht so eine riesen Erfahrung, und ihr sollt euren Sohn opfern. Und dann spricht Gott zu euch, ja, und er sagt: "Abram, Abram!" Sagt er. Und und und ich weiß jetzt, dass du mich fürchtest. Und hier ist das Opfer. Wahrscheinlich, wenn ich jetzt da gewesen wäre, hätte ich gesagt: "Aber der Herr hat dafür gesorgt." Ja, er hat ein stellvertretendes Opfer gemacht. Der hat dafür gesorgt. Aber sie sagt nicht: "Der Herr hat dafür gesorgt." Er sagt: "Der Herr wird dafür sorgen."
[29:43] Abram versteht an dem Tag, dass so wie, oder anders gesagt, er versteht, dass Gott für ein Opfer sorgt und dabei das empfindet, und das so wie Abraham bereit war, das Liebste zu geben, was er hatte, weil er Gott noch mehr lieb hatte als seinen einzigen Sohn. Dass offensichtlich Gott der Vater ihn so sehr lieb hat. "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, ja, damit jeder, der ihn glaubt, nicht verloren geht." Hat also verstanden. Aber man hat an dem Tag verstanden, dass er die Nummer eins über Gottes, dass Abraham so wichtig für Gott ist, dass Gott bereit ist, das krasseste Opfer zu machen, das Art von sich kommen hätte vorstellen können. Und der Produkte ich verstand es für ihn.
[30:41] Wir lesen die Geschichte und denken: "Oh meine Güte, der Abraham musste halt sehr gehorsam sein, er musste sehr treu sein, muss ein großes Opfer bringen, weil Gott es gefordert hat. Er wollte wissen, wie sehr Gott." Ja, und das stimmt in deinem Gewissen. Maßarbeit, das verkennt die eigentliche Situation. Die Situation ist: Gott zeigt also alles das, was wir empfinden und sagen: "Oh, das ist ein krasses Opfer für Gott." Ne, soll uns eigentlich zeigen, es ist ein krasses Opfer für mich. Wenn wir denken, das ist aber ganz schön viel, was Abraham hier verlangt. Ja, das ist, was Gott hier verlangt, ist aber ganz schön. Also, ist das gerechtfertigt, Mann? Dann können wir uns die Frage stellen: Was denken wohl wahrscheinlich die Menschen, die die ungefallenen Wesen im Universum, wenn sie denken, dass wir den Tod von Jesus in Anspruch nehmen für uns, dass ich meine, ein gewaltiges Opfer für uns, für mich.
[31:39] "Der Herr wird dafür sorgen." Aber Abraham hat das verstanden. Und dann sagt er, erste Mose 22, nicht wahr? Der Engel des Herrn rief zum zweiten Mal und sagt: "Nicht mal, weil du dies getan hast und deinen Sohn, deinen einzigen, nicht verschont hast, ja, darum will ich dich reichlich segnen, deinen Samen mächtig mehr und so weiter. Und in deinem Samen, Vers 18, sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme Gehorsam gewesen bist." Und dann beginnt das Evangelium von Matthäus mit dem Geschlechtsregister Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. Ja, ja. Ich finde, wir denken beim Opfer Jesus so oft so parallel, so in die Richtung: Gott möchte nicht alleine sein und möchte uns auch noch dazu haben. Aber die Geschichte zeigt dir hier, wenn als Abraham sich entscheiden musste, mein Sohn oder Gott, da hat er sich für Gott entschieden. Genauso, wenn Gott sich es, es klingt jetzt echt ein bisschen, aber wenn Gott sich entscheiden muss: Jesus oder wir, entscheidet er sich für uns.
[32:46] Evangelium. Das ist nicht, das ist genau, das ist unser. Die Wahl hatte zwischen uns und Jesus. Sagt die Bibel nicht: "Denn so sehr hat Gott Jesus geliebt, dass er die Welt dahin gab." Er hat die Welt geliebt, dass er Jesus gab. Ja, und so wie wie der wie der Isar die freiheitlich sein Opfer gegeben. Das ist genau, das ist genau das. Jesus, also der Vater hat uns so sehr lieb, dass er uns sogar mehr liebt als sein. Und wenn man das versteht, dann fällt es auch nicht mehr so schwer zu sagen: "Okay, ich muss gerade eben von ganzem Herzen, Seele."
[33:31] Abram sagt, Jesus sagt in Johannes 8: "Aber mit meinen Tag gesehen, aber mal verstanden, warum ich hier bin." Weil, wisst ihr noch, warum das ganze Gespräch eigentlich begonnen hatte? Deshalb, damit, dass Jesus der Ehebruch und vergeben hat und damit nicht das Gesetz aufgehoben hat, sondern gesagt hat, quasi implizit: "Ich werde für dich sterben, ich kann dir die Sünden vergeben." So, und jetzt kommt Johannes 8, Vers 57. Übrigens, verstand. Ja, das ist gepredigt von der Verstand. Sprachen die Juden zu ihm: "Du bist noch nicht 50 Jahre alt und hast davon gesehen?" Das ist so typisch, dass sie immer so diese, wie muss ich ja, gesagt, was ich muss mal von deinem geboren werden? Wie soll ich denn da in den Mutterleib hinein? Ja, sollen denn Fleisch und Blut essen? Ist doch keine Kannibalen. Ja, das ist immer so, dass sie so geistliche Weiden dann so super extrem buchstäblich nehmen und dann quasi lächerlich machen.
[34:29] Dann und dann drückt Jesus mit dem Satz raus in Vers 58: "In der Stunde erinnert euch, wir haben es jetzt mehrmals, ja, verschiedenen Wochen, Monaten gesehen, immer wieder angedeutet hat, immer wieder, immer näher schon in Jesaja, Johannes 8:58 sagt er, Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, am Ende haben wir schon ein paar Mal gehabt, ein Kapitel 8 oder er hat euch entfernt, ähm 34. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Dann in Vers 51: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn jemand mein Wort so würde, den Tod nicht sehen in Ewigkeit." Er war nicht immer wieder. Jetzt 58: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ihr Abraham war: Bin ich!"
[35:15] Und das ist so deutlich, dass jetzt heißt in Vers 59: "Da hoben sie Steine auf, um ihn auf ihn zu werfen." Hier ist es aber, verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie hindurch. Und dann kam so. Genau, wir sind ein halbes Jahr von der Kreuzigung, und Jesus hat dieser Ehebrecherin vergeben. Sie haben sich ja die Frage gestellt, also sie haben sich, also die sind ja zu mir gekommen, weil sie wussten, das Gesetz sagt, man muss sie steinigen. Und Jesus hat sie nicht gesteinigt, obwohl der einzige war, der sinnlos war. Warum? Weil er selbst für sie sterben würde. Er würde das Brandopfer bringen. Ja, er war gekommen, um sie freizugeben. Und sie haben sich gefragt: "Ist das möglich? Es kann nur einer so ein vergeben, nämlich werden Gott." Und jetzt erklärt er, warum er das kann. Er musste erkennt es ihn nicht, weil er sagt: "Ich bin viel besser als ihr, ich bin Gott." Ja, er hat mir nichts zu sagen.
[36:13] Sondern erklärt, er muss es ihm deutlich machen, damit sie verstehen, warum er das darf. Und deswegen ist jeder, der behauptet, dass Jesus nicht Gott ist, eigentlich jemand, der unwissend am Evangelium kratzt. Denn wenn Jesus nicht Gott ist, kann er keine Sünde vergeben.
[36:29] Er, Abraham war: "Ich bin." Und ihr wisst, wo wer hat gesagt: "Ich bin"? Wo kommt das her? Am brennenden Dornbusch. Oder und wer hat sich dann am brennenden Dornbusch offenbart? Ja, genau. Was sagt der Text? Das steht: "Gott sprach, ich war der Herr sprach." Besteht auch: "Wer hat sich dort? Ich bin." Der ich bin. Der Engel des Herrn. Wer hat in erste Mose 22 vom Himmel gesprochen? Der Engel des Herrn. Derselbe Jesus, der in erste Mose 22 vom Himmel spricht. Derselbe Jesus, der erste Mose 22.
[37:26] Jesus ist der Gott, der sagt: "Mein", mindestens ab 1. Mose 3 bis Maleachi hindurch, derjenige ist, der mit Israel kommuniziert. Denn niemand hat den Vater gesehen. Er war das ganz deutlich. Immer, wenn wir in der Bibel lesen, dass Gott sprach zu Abram, Gott sprach zu Mose, Gott sprach automatisch den Samuel und so weiter. Ja, der Engel des Herrn, der dann Josef erscheint oder. Video, also es ist Jesus. Jesus sagt mit anderen Worten: "Ich bin genau der Gott, von dem mir die ganze Zeit im Alten Testament ist." Der Name "Ich bin", ja, JHWH. Das ist der Name, sagt Jesus, gegeben worden ist. Ziemlich krasser Gedanke.
[38:08] Und jetzt passiert was richtig krasses. Was steht fest 59? "Da hoben sie Steine auf." Das ist das Ende von Johannes Kapitel 8. Was war denn am Anfang von Johannes 8? Da ging es auch um eine geplante Steinigung. Warum wollte man die Frau steinigen? Man wollte sie steinigen, weil sie Ehebruch begangen hat, weil sie gesund. Ja, das wäre sozusagen ja noch nach dem Gesetz gewesen. Ja, diejenigen, denk mal drüber nach, diejenigen, die gerade noch eine Sünderin steinigen wollten, was nur dem erlaubt war, der ohne Sünde ist, der für den ersten Stein. Das sind die gleichen Leute. Ja, die gerade gehört haben, vor kurzem: "Wer ohne euch unter euch ohne Sinn ist, der werfe den ersten Stein auf diese Ehre." Und jetzt kommt Jesus und hat noch in demselben Kapitel gesagt: "Wer unter euch kann mich einer Sünde beschuldigen?" Könnte ändern. Ja, er ist wirklich sinnlos. Er hätte den Stein werfen können. Und was machen sie jetzt? Reaktion. Sie nehmen Steine und wollen auf ihn werfen.
[39:19] Das ist krass. Also kann man sich, also wenn wir darüber nachdenken, ist das unfassbar. Sie wollen Gott steinigen. Und jetzt wisst ihr auch, was ihre Motivation war, als sie die Ehebrecherin steinigen wollen. Es ging nicht um die Ehre Gottes, es ging um ihre eigene Ehre. Es kann sein, dass manchmal Menschen auf einem Sünder rumtrampeln, vermeintlich um Gott zu ehren, aber in Wirklichkeit haben sie diese Einstellung. Wenn Gott sich offenbaren würde, würden sie noch auf Gott rumtrampeln wollen, so wie diese Männer hier Steine aufheben, um sie auf Jesus zu werfen.
[40:02] Warum haben sie die Ehebrecherin nicht gesteinigt? Dieses vergegenwärtig oder was hat dieses geschrieben? Das heißt, es gab noch einen Moment, wo sie so beeindruckbar waren, dass als Jesus ihn ihre Sünden offenbart hat, sie nicht getraut haben, Stein auf die Frau zu werfen. Aber jetzt hätten, jetzt hätten sie, wenn Jesus nicht gegangen wäre, sie hätten Steine auf Jesus geworfen. Nicht krass. Also dieses Gespräch sie noch viel mehr verhärtet hat. Könnte sehen, dass sie jetzt noch viel weiter weg von Gott sind als am Anfang von dem Kapitel. Dabei hat Gott ihn, da hat ja Gott, also Jesus ihn einige der größten Wahrheit auf dem Martin überhaupt finden kann. Ja, wenn so ein, wenn Sohn frei macht, der ist wirklich frei.
[40:58] Und das war so krass, dass Jesus jetzt verbergen musste. Am Anfang war es auch so, sie haben ihre Steine losgelassen, weil Jesus da war. Ich, ja, jetzt haben sie so verbittert und so verhärtet, dass sie Steine aufwerfen und dass Jesus gehen muss, ansonsten wieder von Stein getroffen. Und das zeigt uns, wie krass man eine Predigt missverstehen kann. Wie krass man sein Herz verhärten kann. Lass uns niemals Steine auf Gott werfen wollen. Das ist wirklich mit das Schlimmste, was man also.
[41:35] Jesus aber verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie hindurch. Und dann kam so. Die Johannes-Evangelium sagt später, immer wieder oder hat es auch schon gesagt, wenn seine Stunde war noch nicht gekommen. Aber ich glaube, das ganz interessant und das hier sehen, wie ganz am Ende sozusagen der Bogen gespannt wird zum Anfang. Ja, die sich eben Steine auf und wollen jetzt, dass sie behandeln, eigentlich Jesus wie eine Ehebrecherin, obwohl sie die Ehe gebrochen haben. Denn sie haben Gott, denn wenn ihr euch daran, also wenn ihr noch diesen Gedanken und dann am Ende euch überlegt, Gott hat er mit seinem Volk einen Ehebund oder und wie nennt Gott sein Volk, wenn es ihn verlässt im Alten Testament? Ein Ehebrecherin. Oder er sagt: "Ich war." Also denkt dann: "Oh, lieber und und und und so weiter."
[42:32] Mit einer Ehebrecherin. Und hier ist eigentlich kann man sagen, Johannes 8 ist eine Geschichte von zwei Ehebrecherinnen. Eine, eine buchstäbliche Ehebrecherin, die zu Jesus kommt und die Angst hat, von Jesus gesteinigt zu werden. Und Jesus ergibt ihr. Und es gibt eine andere Ehebrecher, nämlich eine geistliche Ehebrecher, nämlich das die Farbe sehr, die die Ehe mit Gott gebrochen haben. Und was machen sie? Sie werfen, sie wollen Steine werfen. Ja, die eine Ehebrecherin hat Angst, gesteinigt zu werden. Die andere Ehebrecherin ist bereit, Steine zu werfen auf Gott. Und das zeigt, dass zwar beide Sünder waren, beide Gruppen, aber einer, die die Ehebrecherin, die erste, die um Vergebung an. Die zweite kann kein Vergebung annehmen, weil sie den, der ihr allein vergeben könnte, nicht annehmen möchte.
[43:24] Also, wenn wir über Abraham nachdenken und über erste Mose 22, dann lass uns nicht vergessen, was dort steht, ist ein Fenster in das Herz Gottes. Und da ist eigentlich traurig, weil das hier ist überhaupt gar nicht verstanden haben. Und wenn wir darüber nachdenken, dass Gott mich als seine Priorität hat, ich glaube, dann fangen wir an zu verstehen, dass Gott in unserem Leben die Priorität sein kann, ohne dass wir was verlieren, ohne Angst haben müssen, auf was verpassen, weil Gott sagt: "Er für mich, er sorgt, er sogar mehr für mich als für sich selbst." Ich kann es genauso leisten, sozusagen, dass er die Priorität ist und noch Gott dafür danken.
[44:21] Wir möchten von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns liebst, mehr als dass wir uns das vorstellen können. Herr, wir können eigentlich gar nicht begreifen und erfassen, was am Kreuz geschehen ist und dass das alles für uns geschehen ist. Nur ganz ehrlich sind, haben wir noch nicht mal die Oberfläche gekratzt. Wir wissen kaum richtig, was es heißt, dass du uns mehr liebst als dich selbst, wo doch die Bibel sagt, dass die Liebe nicht an sich selbst denkt. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir dich besser verstehen, dass du dich kennenlernen, wie du bist. Und wir danken dir, dass die ganze Bibel uns immer wieder durch Geschichten, durch Gleichnisse, durch Illustrationen, durch die Worte von Jesus offenbart, wie du wirklich bist. Wir möchten unser Herz dir geben und dir danken, dass du uns und sprichst und uns führst und lass uns so unendlich lieber passt im Namen Jesu. Amen.
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