In dieser Predigt wird die biblische Geschichte von dem Mann, der blind geboren wurde, aus Johannes Kapitel 9 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die damalige Denkweise, dass Leiden immer die Folge eigener Sünde sei, und widerlegt diese Annahme anhand von biblischen Beispielen wie Hiob und Jesaja 53. Er betont, dass Leid nicht zwangsläufig auf persönliche Schuld zurückzuführen ist und dass Jesus die Werke Gottes durch dieses Leiden offenbaren wollte.
Der Ersehnte: 215. „wer hat gesündigt?“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar, der Ersehnte. Heute beginnen wir nach langer Zeit in Kapitel 8, Johannes Kapitel 9. Ein neues Kapitel, eine neue Geschichte. Aber wir sehen, dass vieles in dieser Geschichte auf das bezieht, was wir bisher schon studiert haben in den letzten Wochen und Monaten. Eine spannende Geschichte, eine herausfordernde Geschichte, eine Geschichte, die uns heute viel zu sagen hat. Und weil das so ist, brauchen wir Gottes Führung, den Heiligen Geist. Und bevor wir beginnen, wollen wir noch guter Gewohnheit niederknien, wo es möglich ist, auch gerne zu Hause, und Gott um seine Leitung bitten.
[1:14] Lieber Vater im Himmel, danke für das Evangelium und danke, dass wir zu deinen Füßen sitzen dürfen, lernen dürfen von dir. Und möchten dich bitten, dass wir durch das, was wir lesen, Jesus besser verstehen, noch mehr Freude daran gewinnen, auf ihn zu schauen, dass seiner Kraft zu leben. Herr, das bitten wir. Halt alle störende fern. Dank dafür. Danke, dass wir ein Fest guter Dinge erwarten dürfen, weil du dein Wort uns zu öffnen möchtest. Hab Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.
[1:51] Johannes Kapitel 9. Ganz kurz wollen wir nur einmal Revue passieren lassen, was wir in den letzten Versen von Kapitel 8 gesehen haben. Nach dieser langen Debatte, die oder diesen langen Gespräch, dass Jesus mit den Pharisäern geführt hat, indem es um verschiedene Dinge ging. Hat Jesus am Ende dann über Abraham gesprochen. Erinnert euch, Abraham, euer Vater sah meinen Tag und freute sich. Ja, verlockte. Und damit hat er sich bezogen auf diese Geschichte in 1. Mose 22, als nämlich Abraham in dieser unvorstellbaren, also emotional unfassbaren Situation seinen Sohn opfern.
[2:31] Plötzlich begriffen hat, was Gott für dich und für mich durchmacht am Kreuz, durchgemacht hat, schon 4000 Jahre davor durchgemacht hat und immer noch sozusagen emotional durchmacht. Er hat seinen Sohn für uns gegeben. Und das ist etwas, was Gott für alle Ewigkeit natürlich. Ja, also es ist ein Erlebnis, das Gott nicht vergessen wird. Jesus wird für immer Mensch bleiben. Ja, und dieses Opfer, das hat Abraham verstanden. Ja, als Gott ihn dann im letzten Moment zurückruft. Abram, Abram. Dieses diese berühmte Stelle, das erste Mal, dass Gott zweimal ruft einen Namen. Aber und dann sagt: "Jetzt weiß ich, dass du mich fürchtest." Jetzt weiß ich, mit anderen Worten, dass es nichts gibt auf der Welt, was dir wichtiger ist als ich. Jetzt weiß ich, dass ich die Priorität in deinem Leben bin.
[3:38] Und dann versteht Abraham das, was ich hier erlebt habe, was ich mache, ist eigentlich nur ein Bild dafür, was Gott macht. Also bin ich, aber die Priorität für Gott. Er gibt sogar seinen eingeborenen Sohn für mich. Ja, deswegen sagt der Paulus in Römer 8: "Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschonte, wie wird er nicht sonst auch alles schenken?" Paulus' Argument ist, indem Jesus, indem Gott seinen Sohn gegeben hat, gibt es nichts, was er uns nicht geben würde, wenn es uns am besten ist. Das ist ein krasser Gedanke. Und Abraham hat sich dann hat verstanden, es ging nicht um um ihn und um Isaak und um Winter. Das waren alles nur Symbole. Er sagt nicht: "Der Herr hat er sehen." Er sagte: "Der Herr wird er sehen das Lamm." Ja, denn dort in im Busch war nicht einander, aber das Lamm würde noch kommen. Und Johannes sagt dann: "Sieh das Lamm Gottes, das ist die Sünde der Welt trägt." Und Abraham hat also was, also Jesus sagen will: "Ihr sagt, euer Vater Abraham hat sich über mich gefreut. Er hat auf das Evangelium hin, hin gefiebert. Er wusste, dass man nicht durch eigene Werke, nicht durch ein eigenes Opfer Lösung finden kann." Ja, nicht der, der das Opfern eines Sohnes kann, kann mich retten, sondern weil Gott seinen Sohn gibt. Mit anderen Worten, ihr habt auf ihr verlasst euch auf Arbeit, aber Abraham hat auf mich gehofft. Ja, aber um euer Vater verlockte, als er meinen Tag sehen sollte. Aber die Juden wollen das nicht hören. Ja, weil das würde bedeuten, dass all ihre guten Werke, all ihr Selbstlob, all das nichts, nichts ist. Ja, weil Erlösung aus Gnade ist.
[5:15] Und deswegen tun sie das ganze lächerlich machen. Ja, Abraham, du bist nicht mal 50 Jahre alt, hast Abraham gesehen. Ja, dann sagte Jesus diesen Satz. Und Ellen White, das habe ich letzte Mal verändert, nicht gesagt oder oder hatte ich nicht geschaut. Aber jetzt wollen wir uns auf jeden Fall noch nachholen. Welt sagt, als Jesus gesagt hat: "Er Abraham war, bin ich." Sag sie, da wurde alles ganz ruhig.
[5:40] Ruhig. Vorher war dieses Gespräch hin und her, wahrscheinlich haben heute auch ein bisschen getuschelt und sich so Gedanken gemacht. Und hast du gehört, was er gesagt hat? Oder was gesagt hat? Tatsächlich wird es morgen schnell, weil wir haben gesehen, er hat es mehr Macht, mehr als verpackt er das mehrmals so angedeutet, aber niemals so explodiert. Jetzt sagt er: "Er Abraham war, bin ich." Er sagt: "Ich bin, ich sag, ich bin der Gott des Alten Testaments."
[6:08] Und dann sagt sie, dass nicht nur die Pharisäer und die Schriftgelehrten Steine aufgehoben haben, sondern sogar viele von der Volksmenge, die vorher vielleicht einige von den, vielleicht vorher sympathisch mit dieses waren, aber das war für sie, das konnten sie nicht glauben. Ja, und da sieht man auch, was für eine gewaltige Wahrheit das ist und warum Jesus auch lange Zeit damit, also, warum ist das nicht überall heraushängen lassen? Ja, ich bin Gott. Ja, sondern weil er wusste, dass das hat das Potenzial. Also, das ist eine, eine, eine sehr gewichtige Wahrheit.
[6:45] Und wir haben gesehen, dass Kapitel beginnt damit, dass Steine aufgehoben, also, dass eine Frau gesteinigt werden soll. Und das Ende damit, dass sie den Erlöser selbst steinigen wollen. Aber Jesus entkam. Heißt es 59, er entkam. So. Und dann geht es quasi direkt weiter in Kapitel 9. Und wir lesen mal, weil das, was jetzt folgt, ist tatsächlich quasi die nächste Geschichte, immer noch im zeitlichen Kontext. Wer macht lesen? Er sei, Johannes 9, Vers 1.
[7:17] Sei einen Menschen, der blind war von Geburt an. Okay, ein Mensch, der blind war. Und das Interessante ist, hatte Jesus schon eine glätten mit blinden Menschen zu tun gehabt? Die ist schon blinde Menschen geheilt? Ja, natürlich. Aber viele Menschen offensichtlich waren eher Menschen, die im Laufe der Zeit erblindet sind. Ja, die vielleicht alt geworden sind, von der Krankheit gewesen ist, die mal sehen konnten oder blind sind. Aber hier ist jemand, der war blind von Geburt an. Ja, da ist nicht, da war nicht irgendwie nur was krank geworden, sondern der war blind von Anfang an.
[7:45] Nun, übrigens, wenn man blind ist, dann sieht man nichts. Ja, man könnte sagen, das Leben ist Fenster. Vielleicht lesen in Johannes 1, weil Johannes 1 da steht was Interessantes und zwar fünf. "Und das Licht leuchtete in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen." Jesus hatte damals in Johannes 8 gesagt, nachdem der Frau vergeben hatte: "Ich bin das Licht der Welt." Oder das war die Geschichte, die jetzt deutlich macht, erst das Licht der Welt. Was bedeutet das? Er kann Sünden vergeben. Er will Sünden vergeben, weil er so barmherzig ist. Und er kann Sünden vergeben, weil er Gott ist. Ja, nur weil er Gottes keine Sünden vergeben. Er Abraham war, bin ich. Er begründet, warum mit der Frau, die Sünden vergeben kann. Das Licht scheint in der Finsternis. Und was macht die Finsternis in Johannes 8? Er kennt es nicht. Sie geben Steine. Das Licht scheint in die Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. Das ist eigentlich eine ganz tolle Geschichte, um das ganz klar zu illustrieren.
[8:53] Und das nächste, was jetzt passiert, ist, sie gehen an einer Stelle vorbei, und es ist ein Mann, der ist blind. Das blind, und zwar von Geburt an. Der ist quasi dunkel in seinen Augen, der kann nicht sehen. Ist und die Zeit in die Finsternis nicht erkannt. Nun zurück zu Johannes 9.
[9:14] Sie sind zwei. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: "Rabbi, wer hat gesündigt, so dass dieser blind geboren ist, er oder seine Eltern?" Okay, was interessante Frage heißt. Ja, genau. Mein großer Rap ist der große und i das ist mein großer groß. Ist das interessant, der Frage diese stellen.
[9:41] Gesündigt hat oder was seine Eltern gesündigt haben. Also, was, was impliziert das, wenn der nicht blind von Geburt an gewesen wäre, was hätten sie dann die Frage gestellt? Also, angenommen, sie hätten ihn getroffen, hätten gesagt: "Wann, seit wann bist du blind?" "Seit drei Jahren." Hätten sie dann die Frage gestellt? Nein, nein. Was wäre dann in ihrem Kopf ganz klar gewesen? Dass er gesündigt hat. Ja.
[10:02] Die Frage impliziert, ein Mensch, der krank ist, ein Mensch, etwas Schlimmes erlebt, ein Mensch, der irgendwie gehandicapt ist, der muss gesündigt haben. Und weil er gesündigt hat, deswegen ist er krank, deswegen ist er gehandicapt, deswegen ist er blind, was immer. Ja, nur bei dem ist das Problem, der kam schon aus dem Mutterleib. Und hat er jetzt im Internet gesündigt? Und deswegen bekommen sie sozusagen ihr Weltbild bekommt einen Kratzer. Ja, es war ganz klar, sie sind nicht alles krank, du bist arm, du bist nicht alt, du hast gesündigt. Aber der ist immer schon so gewesen.
[10:31] Also, es war ein weit verbreitetes Bild. Das war nicht nur die Jünger so. Ellen White sagt, es wurde generell geglaubt von den Juden, dass die Sünde in diesem Leben gestartet, in diesem Leben bestraft. Interessante Frage. Ja, aber die letztendliche Strafe für die Sünde kommt nicht in diesem Leben, sondern nach den tausend Jahren. Ja, da kommt die die eigentliche gerechte Strafe Gottes. Deswegen dachten sie, dass jedes Leiden direkt eine Strafe ist für irgendetwas, was man falsch getan hat. Ja, das ist ein bisschen Idee von Karma. Ja, du hast das Böse getan, was Böses. Also, das ist so diese Idee.
[11:13] Nun, stimmt es, dass Sünde die urste Ursprung für Leiden ist? Ja, was ist das Problem mit dem Denken? Was ist das Problem dann mit dem Denken der Juden, die mir gesagt, immer wenn du leidest, hast du gesündigt? Und jetzt sagen wir, es stimmt das doch nicht. Bestimmt nicht. Aber trotzdem sagen wir, jedes Leiden hat Sünde als Ursache. Also, warum hatten die Juden dann wo lang die Juden falsch in dem Denken?
[11:45] Das Problem war, oder anders gesagt, Sünde ist ja nicht gerecht. Ja, also, wenn ich sündige, leiden Menschen, die also vielleicht auch selbst, aber es leiden vor allem auch Menschen, die nichts dafür können für meine Sünde. Ja, also, im generellen Sinne ist alle Krankheit, die es gibt, gibt es, weil es Sünde gibt. Ja, weil Adam gesündigt, viele andere gesündigt haben, gibt es Krankheit und Leid auf der Welt. Aber das heißt nicht, dass sozusagen die Korrelation immer zwischen, also durch eine eigene Sünde und der eigenen äh dem eigenen Leiden. Ja, also, wenn ein Attentäter in eine Schule kommt und schießt um sich und verletzt jemand, ist es die Sünde des Attentäters. Aber das Leid eines anderen. Und deswegen hasst Gott die Sünde, weil sie sich quasi nicht selbst bestraft, sondern weil immer fremde leiden auch. Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt.
[12:34] Diese Idee, also, dass jeder, der leidet, auch gesündigt haben muss, war super gefährlich. Schaut mal mit mir in Jesaja 53. Werdet ihr sehen, warum. Jesus auf diesem Zeitpunkt, ein halbes Jahr vor dem Kreuz, unbedingt diese Theorie eigentlich ihnen ausreden musste. Jesaja 53, und dort Vers 4. Ihr wisst, die seit 43 geht es um wen? Und zwar als das Lamm Gottes. Ja, was steht denn passiert? "Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft von Gott, geschlagen und niedergebeugt." Ganz genau. Das heißt, hier wird schon prophetisch vorhergesagt, als die Menschen Jesus gesehen haben, hat Jesus gelitten, ist er verletzt gewesen, hat er Leid erlebt. Ja, was war die, was war die in dieser Denkweise, was war denn die Schlussfolgerung, wenn Jesus so leidet am Kreuz stirbt? Was ist denn die logische Konsequenz dieser Denkweise?
[13:41] Er muss gesündigt haben. Er muss schwer gesündigt haben. Ansonsten würde Gott das doch nicht zulassen. Und das heißt, hier sehen wir, wie eine Wahrheit, nämlich die Wahrheit, dass Sünde Leid zufolge hat, so von Satan pervertiert worden ist, dass man immer geschusswelt hat, wenn jemand Leid erlebt, dass er aus, dass er selbst gesündigt haben muss. So, dass sogar als der Erlöser kam, der das Leid sozusagen stellvertretend auf sich genommen hat, man in ihm dann ein Sünder gesehen hat. Könnte sehen, wie also der Satan die Wahrheit verfälscht hat, dass man plötzlich die eigene Erlösung nicht mehr sehen konnte.
[14:14] Und deswegen gab es in der Bibel eine Geschichte, die von Anfang an, buchstäblich von Anfang an der Bibel, das jüdische Volk eigentlich darauf ist, politische verfolgt, darauf vorbereiten sollte, diesen Fehler nicht zu begehen. Welche Geschichte in der Bibel ist explizit da, um deutlich zu machen, nicht jeder, der leidet, ist selbst schuld daran.
[14:36] Die haben gesündigt und dann haben Konsequenzen endet. Aber es gibt eine Geschichte, die gleich am Anfang, als die Bibel geschrieben worden ist, mit aufgeschrieben worden ist, wo deutlich wird, da leidet jemand, und der leidet brutal. Oder kann hier oder nun hier war nicht sündlos in seinem Leben. Aber eins ist ganz deutlich, die Dinge, die erlebt, das Leid, dass er erlebt, das ist nicht, weil er gesündigt hat. Er ist nicht seine Sünde, die Gott jetzt ihm einfach so vor die Füße wirft. Ähm, das macht dieses Buch ganz, ganz deutlich.
[15:03] Und was sagen deine die drei Freunde, die zu ihm kommen, die sein Leid sehen, die also 7 Tage sagen, sie wie viel er hat, sieben Tage sagen sie gar nichts. Ja, das waren die besten sieben Tage, einfach nur geschwiegen. Aber als sie den Mund aufmachen und sagen: "Schau mal, du leidest so, also musst du gesündigt haben." Und was sagt Gott dann über diese Freunde? Schaut mal in äh, schaut mal hier, um 21.
[15:43] Er sagte: "Sieh, ich kenne eure Überlegungen und die listigen Pläne, mit denen ihr mir Unrecht tun wollt." Er sagt: "Ich weiß, wie ihr denkt, ich weiß, was wie ihr mich bewertet, aber das ist falsch. Stimmt nicht." Und glaubte die Jünger kannten eines gelesen und hast du irgendwie nicht verstanden? Die haben nicht begriffen, was ihr gesagt wird. Was sagt Gott über diese Freunde hier auf 42 und dort Vers 7? Das ist interessant. Schaut mal hier 42, 7. "Und es geschah, als der Herr diese Worte hier vollendet hatte, da sprach der Herr zu Eliphas dem Temaniter, das war der, der als erster so geredet hat. Ja, so falsch. Mein Zorn ist in Brand über dich und deine beiden Freunde, denn ihr habt nicht recht von dem geredet, wie mein Knecht." Also, sie haben geredet, aber Gott sagt, indem ihr den hier vorgeworfen habt, eine Sünde zu sein, obwohl er ja gar nicht in dem Fall jetzt schuld war, habt ihr schlecht über ihn geredet, über über mich, weil ihr nämlich den Eindruck erweckt habt, dass ich ein Gott bin, der sobald jemand einfach drauf hat. Das heißt, dieses Bild, dass ein Mensch, der leidet, der krank ist, der verletzt ist, der äh die Hand ist, dass der automatisch ein schwerer Sünder sein muss, ist nicht nur falsch. Es gibt ein falsches Bild über Gott.
[17:00] Gott. Und das war das Problem, was die Jünger hatten. Ein falsches Bild von Gott. Und deswegen haben sie Gott nicht erkannt, als er vorhin stand, als er gesagt hat: "Bin ich." Ich habe falsche mich geredet. Und deswegen hängt diese beiden Geschichten jetzt auch ganz eng miteinander zusammen.
[17:16] Schaut mit mir, was die Bibel sagt, ist nicht nur das Buch hier. Übrigens, das fand ich auch interessant in der Vorbereitung, das war mir gar nicht so bewusst. Schaut mal Prediger 9, Prediger 9, Vers 1 und 2. Das sind ganz interessante Stelle. Wer hat das Buch Prediger geschrieben? Prediger hat geschrieben Salomo. Naja, sagen wir, ein weiser Mann. Und Salomo hat seit viel Gutes gemacht und auch viel Schlimmes gemacht, hat viel erlebt in seinem Leben, Jahrzehnte lang. Und am Ende seines Lebens hat er sich wieder bekehrt, sagte folgende Sätze, die er beobachtet hat in Prediger 9, Vers 1 und 2: "Alles habe ich mir zu Herzen genommen und dies habe ich zu erkennen gesucht, dass die Gerechten und die Weisen und ihre Werke in der Hand Gottes sind. Der Mensch weiß weder um Liebe noch im Hass im Voraus. Es liegt alles verborgen vor ihnen. Alles geschieht gleicherweise. Alle, es kann dem Gerechten dasselbe begegnen wie dem Gottlosen, dem Guten und reinen wie dem unreinen, dem der Opfer darbringt, wie dem der keine Opfer darbringt, dem Guten, wie dem Sünder, dem der sich vor dem einflüchtet." Also, zusammen sagt es, macht keinen Unterschied, ob du in den Gottesdienst gehst oder nicht. Oder ob du gut bist oder schlecht. Du kannst beide können Krebs bekommen. Ja, oder beide können sich einbrechen. Ja, es macht natürlich einen großen Unterschied, ob du Gottesdienst gehst oder nicht, was deine persönliche Erlösung angeht. Ja, was was sein Herz angeht. Und tatsächlich leben angeht. Aber wenn es um um Missgeschicke, um um schlimme Dinge in diesem Leben geht, ja, dass ich ein Autounfall habe, oder dass ich ja mit Krebs diagnostiziert werde, oder irgendetwas. Ja, sagt, das kann allen passieren. Und ich kann nicht einfach durch ein gutes Leben, durch zahlreiche Opfer bewirken, dass mir das nicht passiert. Natürlich kann ich durch ein gesunde Lebensweise die Chance reduzieren zu bekommen. Ja, aber es gibt auch Menschen, die mir Leben lang vegan gelebt und gesund gelebt und ich weiß nicht was und haben trotzdem bekommen. Das gibt's. Wir sagen ja nicht, dass das unmöglich ist. Wir sagen nur die Wahrscheinlichkeit sind ja. Wir können von unserer Seite einen ganzen weit, also, wir können viele Dinge vermeiden, aber wir können nicht alles verhindern.
[19:15] Und das zeigt ganz deutlich, dass wir das persönliche Leid eines Menschen nicht auf seine eigene Moralität zurückführen können. Das ist unmöglich. Ja, es ist zwar immer Sünde irgendwo im Hintergrund, und oft genug ist natürlich auch so, dass Menschen leiden, weil sie gesündigt haben, ist keine Frage. Aber keine Selbstverständlichkeit, also nicht keine direkte Verbindung zwischen den beiden Dingen.
[19:35] So, jetzt gehen wir zurück zu Johannes. Johannes 9, Vers 3. Also, die Jünger stellen die Frage: "Also, wer ist jetzt schuld? Ist er selbst schuld? Hat er schon im Mutterleib gesündigt? Ja, oder seine Eltern?" Jetzt kommt die Antwort von Jesus.
[19:52] Jesus antwortete: "Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbart werden." Genau. Er hat nicht versucht zu erklären, warum der Mann leidet, weil es gab eine Erklärung. Ja, ist ja nicht so, dass Gott gesagt hat: "Ich möchte einfach mal meine Herrlichkeit dafür, du bist jetzt blind." Sondern es gab das irgendeinen Grund, irgendeinen genetischen Grund, irgendein irgendeine Ursache wird es gegeben haben. Aber Gott hat das jetzt benutzt, um seine Werke zu offenbaren. Ja, und das ist jetzt sehr interessant. Also, das zeigt, dass die Jünger eine Frage gestellt haben, Jesus nicht so wirklich beantwortet hat. Sie wollten wissen, warum ist das geschehen? Und sie bekommen keine.
[20:30] ist das Geschehen und sie bekommen keine konkrete Antwort. Dieses sagt nicht, dass es daran liegt, dass bestimmtes Gen von dem Urgroßvater und so sich jetzt so und so oder das irgendwas bei der Zellteilung im Mutterleib nicht. Er sagt es nicht, oder irgendein Umwelt-Einfluss auf das Embryo erklärt, wo das könnte ja, er könnte genau erklären, warum der jetzt blind war. Aber das sagt er nicht. Aber er sagt, dass obwohl es passiert ist, obwohl es dieses Negative gibt, kann Gott etwas Positives machen. Und darauf wendet er den Blick. Und das, glaube ich, ist für uns auch wichtig, weil wir nicht alles in unserem Leben erklären können. Wir können nicht erklären, warum bestimmte Dinge so gekommen sind, wie sie gekommen sind.
[21:04] Aber wir können sehen, wie Gott diese Dinge, die in einer sündigen Welt existieren, zu seiner Ehre und zu seiner Herrlichkeit benutzt. Und das macht er jetzt hier. Die Werke Gottes. Schon mal ganz kurz, was mit den Fingern hier zu Matthäus 11, Vers 5. Jesus hatte öfter schon Blinden die Augen geöffnet. Oder Matthäus 11,5. Das ist die Szene, wo die beiden Jünger oder ja, die genau von Johannes dem Täufer, der im Gefängnis ist, zu Jesus kommen und fragen: Bist du der Messias? Ja. Und was sagt jetzt Vers 5? Blinde werden sehen und Lahme gehen. Aussätzige werden rein und Taube hören. Tote werden auferweckt und Armen wird das Evangelium verkündet. Genau. Wir haben damals gelernt, als Johannes passiert, die Blinden werden, sind die Namen gehen, die Armen hören was Evangelium. Das ist natürlich alles hier.
[22:04] Sacharja 61. Ja, der Geist des Herrn ist mir, weil er mich gesagt hat, den Armen das Evangelium zu kündigen und die zu heilen Herzen sind und so weiter. Das heißt, die Werke offenbar, dass Jesus ist. Was heißt denn, dass die Werke Gottes immer zurück? Zu Johannes und schau mal zu Johannes 6. Jetzt hat er gesagt, damit die Werke Gottes offenbar werden. Was sind die Werke Gottes? Johannes 6 und dort Vers 28 und 29. Da wird jetzt genau diese Punkte gemacht.
[22:33] „Das sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“ Jesus antwortete, sprach zu ihnen: „Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“ Was ist das Werk Gottes? Ja, die Menschen sind also die Frage, was, was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken? Die sagen, wir würden gern Gottes Werk gewinnen. Was müssen wir tun? Und Jesus sagt: Ihr müsst glauben an Jesus. Das heißt, wenn dieses sagt, dieser Mann hier, es ist unwichtig, wegen ihm oder wegen den Eltern oder wegen irgendeinem anderen Grund, der die Frage nach dem Grund ist wichtig. Die Frage ist, was wir daraus machen. Was Gott daraus machen kann. Er kann daraus machen, dass das Werk Gottes offenbar wird, dass Menschen jetzt an mich glauben. Ja, das heißt, Jesus sagt, dieser, dieser blinde Mann kann jetzt zu einem Menschen werden, durch das, was an ihm passiert. Werden Menschen an mich glauben. Das ist das Werk Gottes.
[23:32] Sozusagen nun Johannes 6, Johannes zurück, Johannes 9, Entschuldigung, Vers 4. Jetzt geht's weiter. Johannes 9,4. „Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, dann niemand wirken kann.“ Genau. Die Werke Gottes sollen offenbar werden. Wenn Jesus sagt: Ich muss die Werke Gottes wirken und zwar wie lange? Solange es Tage ist. Was heißt das? Hat Jesus jetzt Angst gehabt, dass er das in der Nacht im Heilen kann? Kann dieses auch nach Sonnenuntergang heilen? Ja, nein. Es gibt eine Geschichte, haben wir gelesen mal in Markus, wo die Menschen am Sabbat, wo ich am Sabbat in der Synagoge den Dämon Besessenheit und dann warten die bis Sonnenuntergang, ja, und kommen erst danach, weil sie denken, dass man das einfach nicht geheilt werden darf, ja. Und dann halt dieses Jahr am Abend, ja, und am frühen Morgen sind sie dann weiter. Aber was will das sagen? Ich muss wirken, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, wirken kann.
[24:25] Das ist ja offensichtlich wie so eine Art Sprichwort oder Bild. Ja, er will damit sagen, ich habe nicht ewig Zeit. Ja, so wie wir auch sagen, also jetzt, ja, ich muss jetzt, ich muss jetzt arbeiten. Es kommt der Zeitpunkt, wo ich das nicht machen kann. Denn es kam der Zeitpunkt, wo Jesus am Kreuz sterben würde und dann auch, verstehen würde, den Himmel fahren würde. Ja, alles, was du über Gottes Wesen und Gottes Charakter noch zeigen wollte, musste in den nächsten knapp sechs Monaten zeigen. Und es ist kein Zufall. Aber es klappt oder nicht. Wir haben jetzt von den dreieinhalb Jahren, ja, wenn das jetzt dreieinhalb Jahre sind, in diesem Seminar seit 2015, ungefähr drei Jahre abgedeckt, ein bisschen mehr als drei Jahre. Also ungefähr drei Jahre fehlt nur noch ein halbes Jahr. Das ist fast am Ende, nicht? Ja.
[25:16] Wenn ihr mal anschaut, wir sind in Johannes 9, das Kapitel hat 21. Sind wir haben noch gut die Hälfte vor uns. Wenn ihr im Leben Jesus schaut, wir haben noch nicht ganz bisschen über die Hälfte erst gesagt. Also mit anderen Worten, hier am Ende kommen die allermeisten Geschichten. Ja, das ist fängt langsam an und das, also, wenn es als Kurve zeichnen würde, dann wäre das ungefähr so. So, ja, so der letzten Wochen am allermeisten. Ähm, weil Jesus natürlich gewusst hat, jetzt ist es nicht mehr viel Zeit und er hat jetzt ganz bewusst viele Sachen wiederholt und besonders gezeigt, weil er jetzt noch diese Zeit nutzen wollte.
[25:55] Übrigens auch von seinen interessantes Bild, denn auch wir haben nicht ewig Zeit. Also, egal, ob wir das jetzt Weltgeschichte betrachten, bist du Wiederkunft oder auch in unserem Leben, wir haben dich ewig Zeit. Alles, der Paul, der Prediger sagt: Schaut mal, Prediger.
[26:15] Und eine der ernüchternden Dinge, die ich in den letzten so wenigen Jahren für mich persönlich festgestellt habe, ist etwas, wo ich früher nie nachgedacht habe. Ich habe festgestellt, also selbst wenn Jesus nicht in den nächsten Jahren kommt, wenn ich noch tatsächlich irgendwie 80 werden sollte oder so, meine Lebenszeit reicht gar nicht aus für alles, was ich mir theoretisch vorstellen könnte zu tun. Rechtlich aus. Ich könnte dich mal alle Bücher lesen, die ich lesen wollte. Ja, ich muss jetzt anfangen.
[26:43] Und das ist eine wichtige Sache, die man, die man lernen muss. Prediger 9 und dort, Fest 10. Dort steht: „Alles, was seine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft, denn im Totenreich, und dass du gehst, gibt es kein Werk mehr und kein Plan, keine Wissenschaften, keine Weisheit.“ Wir haben dich ewig Zeit und glaub mir, heute denke ich mal, meine Güte, als ich 25 war, 23, was habe ich Zeit vergeudet? Ja, was habe ich mal als Botschafter?
[27:24] Du hast nicht ewig Zeit. Was du wirklich tun willst in deinem Leben, tue jetzt. Ihr wisst vielleicht, Jesus hatte eine große Priorität in Johannes 4, Vers 34. Sagt er: Johannes 4, Vers 34. Das ist bei der Frau am Jakobsbrunnen. Da sagte er in Vers 34: „Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat und sein Werk vollbringe.“ Davon, dass ich ernährt, das war nicht so, ein na ja, schön, wenn ich jetzt auch noch tun kann. Das war sein Lebensjahr. Ich davon ernährt, dass er Gottes Willen getan hat.
[28:04] Also, das muss ich, kann Gottes Willen tun. Das hat ihn am Leben erhalten. Ja, dass er Gottes Willen tun konnte. Und das ist interessante Frage, ja, interessante Sache. Schaut mal, Johannes 5, Vers 19. Johannes 5, Vers 19. Da antwortet Jesus und sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann wie viel von sich selbst aus tun? Nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht. Denn was dieser tut, das tut gleich auch der Sohn.“ So, das heißt, ihr sagt, schaut genau hin. Dieser Mann hier, an ihm werden die Werke Gottes offenbar. Was ich jetzt an dem tun werde, ist das, was auch der Vater tun würde, wenn ich auf der Erde wandeln würde. Ja, er hat er gerade gesagt, er Abram war, bin ich gesagt, ich bin Gott. Und jetzt will er deutlich machen, was sie jetzt sehen werdet, ist, wie Gott ist.
[28:47] Die Werke Gottes werden an ihm offenbar. Und das ist interessant. Wir können natürlich sagen: Oh, warum hast du das passiert? Warum habe ich, warum, warum muss ich leiden? Warum ist das Schlimme passiert? Ja, wir können immer nach den Ursachen fahren. Wir können uns immer fragen, wie kann mein Missgeschick...
[29:06] zu ihrer Gottes in meinem Leben das Werk Gottes offenbar werden? Wie kann Gott sich in meinem Leben verherrlichen? Wie kann er die Probleme lösen? Johannes 5, Vers 36: „Ich habe ein Zeugnis, das größer ist als das von Johannes, denn die Werke, die mir der Vater gab, dass ich sie vollbringe, eben die Werke, die ich tue, geben Zeugnis von mir, dass der Vater mich gesandt hat.“ Also, mit anderen Worten, Jesus hat gar nichts. Also, Jesus sagt, ich tue nicht einfach Dinge Übereinstimmung mit Gott, sondern woher kommen die Werke, die du tust? Vom Vater. Also, Gott hat Werke geschaffen, die Jesus genommen hat und getan hat.
[29:39] Ist es bei uns auch so? Sollen wir auch Werke tun, die ich bereits geschaffen worden sind? Was sagt der Epheser 2, Vers 10? Dass wir ein eine Schöpfung sind, geschaffen in Christus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihm wandeln. Er ist so wie Jesus nicht einfach gesagt: Was soll ich jetzt tun? Hoffentlich ist es mit dem Vater Übereinstimmung. Jetzt einfach das getan, was ihm der Vater gezeigt hat. Sowie auch die Dinge gesagt hat, ihm der Vater gesagt hat, hatte die Dinge getan, die der Vater ihm gezeigt hat. Sondern auch eigentlich so sollen wir unserem Leben und die Klappe müssen wir alle uns und uns neu hinterfragen. Tun wir das wirklich? Müssen wir das tun, was Gott uns gezeigt hat?
[30:20] Die Werke Gottes offenbar. Nun, übrigens, noch wo wir das Thema hatten mit die Zeit ist knapp, oder wir sollten die Zeit nutzen. Schaut mal, Epheser 5, was der Paulus sagt. Epheser 5 und dort Vers 16: „Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.“ Was heißt die Zeit aus? Und an andere Formulierung: Nutzt die Zeit, ja, verplempere die Zeit nicht. Kauf sie aus, ja, mach so viel wie möglich aus der Zeit. Und hast in die Tage sind böse. Sind die Tage heute auch böse? Ja.
[30:54] Also, der Ratschlag ist also sowieso relevant, weil er in der Bibel steht, aber wir leben in der bösen Zeit. Also sagt uns die Bibel, gerade weil es auch Endzeit ist, sollen wir explizit die Zeit nutzen, die wir haben. Und dann gibt's so ein ganz praktischen Ratschlag in Kolosser 4, Vers 5. Wie wir das tun sollen. Kolosser 4, Vers 5: „Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb der Gemeinde sind, und kauft die Zeit aus.“ Ja, weise ich bin also die Zeit nicht verpampern, nicht nicht vergeuden. Weise sein, wie man die Zeit nutzt.
[31:27] So, Jesus sagt, ich habe nicht mehr ewig Zeit. Ich möchte die Werke Gottes offenbar. Johannes 9, Johannes 9 und dort Vers 5. „Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ So, wo haben wir das letzte Mal gelesen, dass Jesus das Licht der Welt ist?
[31:52] Wir wollen wir gelesen, dass Jesus das Licht der Welt ist? Selektieren Johannes 9, bei den blind geborenen, ja, der blind geborene, wo die Frage ist, wer hat gesündigt? Ja, wo also die Frage mit der Sünde im Raum stellt. Sagte: Ich bin das Licht der Welt. Und wo hat Jesus schon mal in diesem Buch gesagt: Ich bin das Licht der Welt?
[32:24] In Johannes 8, Vers 12. Oder Johannes 8:12. „Uhr redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt.“ In Johannes 8 sagt Jesus: Ich bin das Licht der Welt. In Johannes 9 sagte ich mir das Licht der Welt. Und wir sollen merken, hey, das hängt zusammen, weil die Geschichten sind ja nur vielleicht höchsten Tag ineinander, wenn ich sogar am gleichen Tag passiert. Er sagt zweimal: Ich bin das Licht der Welt. Und zwar einmal in Bezug auf die Ehebrecherin, von der jetzt absolut und in jedem Fall total klar ist, dass sie gesündigt hat, denn sie wurde bei der Sonne getappt. Oder da geht es um die Sündenvergebung. Und jetzt treffen bin geboren, wo wieder die Frage der Sünde thematisiert wird, obwohl er selbst gar nicht dafür was kann. Und jetzt sagt wieder: Ich bin es nicht der Welt.
[33:01] Und verbindet damit sozusagen die Geschichte von den blind gewordenen mit der Geschichte von ja, weil es um den Charakter Gottes geht. Und alles das ist. Wir trennen das nur, weil deine Kapiteleinteilung ist, aber gar nicht ja, für Johannes war das einfach ein zusammenhängende Sache. Nee, was ist der Welt erklärt, also jetzt quasi hier mit dieser Geschichte mit dem Wasser an dem, an dem blind geborenen und tut erklärt er, was er hier quasi gemacht hat, als der Frau vergeben hat. So, jetzt Vers 6 und 7.
[33:49] So, das ist sehr interessant. Ihr seid ja 42, Vers 6 und 7. Das heißt, es: „Ich, der Herr, habe dich berufen in Gerechtigkeit und ergreife dich bei deiner Hand und ich will dich behüten und dich zum Bund für das Volk setzen und zum Licht für wen? Für die Heiden.“ Oder mit anderen Worten, alle anderen Völker. Man könnte auch sagen, das Licht der Welt. Das Licht der Welt. Du bist das Licht der Welt. Und zwar wozu?
[34:20] Dass du die Augen der Blindenöffnung. Aber geht's da jetzt einfach nur darum, dass die Blinden sehen werden? Nein, das ist natürlich wieder die Blindheit der Sünde. Du bist das Licht der Welt, damit du die Augen der der Blinden öffne, die gebunden sind im Gefängnis, das im Gefängnis der Sünde und so weiter. Das heißt, Jesus sieht diesen blind geborenen und sagt: Ich werde jetzt etwas an ihm tun, damit er hier seid ihr 42 versteht. Ich frage mich, ob die Leute gesagt haben: Ja, aber das ist eigentlich so offensichtlich, denn ich bin ja das Licht der Welt. Gott sagt zu mir: Ich setze dich zum Licht für die Heiden, zum Licht für die Welt, damit du die Augen der Blinden auf tust.
[35:00] Und das heißt, dass Jesus, der selbst das Licht der Welt ist, auch den Jüngern zeigen möchte, wie sie arbeiten sollen. Denn Jesaja 60 steht: „Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“ Nicht wahr? Und später sehen wir in der Apostgeschichte, wie die, wie die Jünger diese Verse von dem Licht der Welt auf sich beziehen und sagen: Wir sind das Licht der Welt. Matthäus 5: „Ihr seid das Licht der Welt.“ So wie Jesus jetzt diesen Moment dieser Frau hier das Evangelium gebracht hat und jetzt an diesen Menschen hier handelt, gleich so sollen auch seine Nachfolger Licht sein und das Licht von Jesus weitergehen.
[35:36] Und das schauen wir mal, deswegen Apostgeschichte an der Apostgeschichte 13 und dort Vers 47. „Sind so hart uns der Herr geboten. Ich habe dich zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du zum Heilst bis an das Ende der Erde.“ 49 ist ein Zitat aus diesem: „Du bist das Licht der Welt.“ Nicht wahr? Und die Apost sozusagen.
[36:19] Ja, das heißt, was Jesus jetzt hier tut, verweist auch auf ihre eigene Aufgabe. So, was macht er denn jetzt? Ah, Entschuldigung, das muss ab Vers 26. Entschuldigung, den müssen wir noch lesen. Der Apostgeschichte 26 und dort Vers 18. Vers 17 und 18. Also, das ist, wo Paulus erklärt, wie er sich wieder bekehrt wurde, nicht wahr, als er dort auf dem Weg nach Damaskus war. Erklärbar, das sagt er 16: „Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße, denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast und für das, worin ich möchte noch offenbaren werde.“ Für 17: „Und ich will dich erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende.“ Vers 18: „Um ihnen was? Um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und dann unter denen, die durch den Sommer nicht geheiligt werden.“ Jesus sagt, wenn ein Menschen die Augen geöffnet werden, ist das ein Bild dafür, dass Menschen sich bekehren von der Finsternis zum Licht.
[37:24] Das Licht scheint die Finsternis. Jesus sagt, ich bin das Licht der Welt. Und hier hat sich eine Frau bekehrt. Und jetzt will er anhand und da, die da die meisten haben das abgelehnt, haben ich war stattdessen Steine aufgehoben haben. Will er jetzt an diesem blind geborenen zeigen, was es bedeutet, wenn Menschen die Augen geöffnet werden und sie sich bekehren, dass sie von der Sünde zur Gerechtigkeit, von Satan zu Jesus, von der Finsternis zum Licht kommen.
[37:50] So, und das müssen anschauen. Johannes, wir sind gleich am Ende, aber diesen diese beiden Verse machen wir noch. Johannes 9 und dort Vers 6. Weil jetzt macht Jesus etwas, da muss es bei uns Klick machen. Und als er dies gesagt hatte, ja, gerade hat er noch gesagt: „War bin ich ja.“ Und jetzt spuckte auf die Erde und was macht er dann? Ein Brei oder macht einen Brei mit dem Speicher, dann sind also Staub, Erde mit Speichel. Also, ich weiß nicht, ob ihr das gerne auf eure Gesicht gehabt hätte. Darauf gespuckt auf den und nimmt das.
[38:32] Das komische Konsistenz. Reibt ihm die Augen ein. Ja, auf die Blinden. Was werden die Jünger in dem Moment gedacht haben, als sie Jesus auf den Boden spucken sehen und die Spucke nehmen mit der Erde und ihm auf die Augen reiben? Was werden die gedacht haben? Das ist jetzt der der Test gut, ja, den letzten Jahren aufgepasst hat, die dann sagen, die dann gesagt haben: Moment mal, sowas ähnliches haben wir schon mal gesehen.
[39:10] Denn Jesus hatte schon zweimal mit Spucke geheilt. Von zweimal. Es gibt drei Geschichten der Bibel, wo er mit Butter heilt. Einmal ein Blinden, dem hat er auf die Augen gespuckt. Und davor hatte er einen einen Taubstummen geheilt, bei dem er das auch so merkwürdig etwas in das ein Finger ins Ohr gesteckt und dann mit seiner und dann dann auf die Zunge getan hat und dann auch zum Himmel gerufen hat, gesagt hat: „Tu dich auf!“ Und habe damals festgestellt, das waren sehr merkwürdige Heilung. Das war nicht einfach die normalen Heilung, wo Menschen sich das Ganze geheilt. Es waren Heilung, wo er die Volksmenge weggenommen hat und die speziell für die Jünger waren, wo die Jünger etwas sehen sollten.
[39:55] Bei dem ersten, was so, der hat ja ein Problem mit dem Ohr. Jetzt hat sein Finger ins Ohr, tu dich auf, also werde durchstoßen, sozusagen. Und das war eigentlich dazu da, wenn du dich ändern können könnte mal die Folge anschauen, ist ein bisschen her, dass die Jünger verstehen sollten, wir hören nicht richtig zu und Jesus wünscht sich nicht, dass jemand die Ohren. Also, das hätte auch einfach so machen können. Er wünscht sich eigentlich, dass wir zuhören. Und dann bei der zweiten Heilung, war das so, da wo er den mit dem blinden auf die auf die Augen gespuckt hat, bist du noch was da besonders war?
[40:27] Ist der Mörder gleich geheilt worden? Deshalb gehalten worden. Der konnte dann sehen, aber nur so. Ja, genau. So wie der hat so so verschwommen. Der kommt, der war so halbgeheilt, ne? Oder musste dann noch mal geheilt werden. Und das war ein Bild dafür, dass die Jünger schon einiges von Jesus verstanden haben, aber längst doch kein klares Bild haben. Die hatten einen verschwommenes Bild von Messias. Das waren als beides Heilung, die eigentlich den Jüngern sagen sollen, wie Jesus wirklich arbeitet. Dann wisst ihr, was das nächste war, nachdem er diesen Mann.
[40:54] nächste war, nachdem er diesen Mann geheilt hat. Nach, also nachdem diese beiden Heilungen gewesen sind, direkt nach der Heilung mit dem Blinden, wo er angespuckt hat. Das nächste, was er den Jüngern gesagt hat, ist: "Ich werde sterben." Das war direkt die, nicht, das wurde zum ersten Mal seine Leiden angekündigt hat.
[41:10] Das könnt ihr euch überlegen, warum er immer gespuckt hat. Wenn man ausspuckt, was ist mit Spucke verbunden? So, nicht, und unsere Kultur, auch damals ist das eher ein Zeichen der Ehre. Wenn man irgendwie ausspuckt, fühlt man sich da geehrt, wenn man angespuckt wird? Also, wenn ich jetzt Spucke nehmen würde und ich damit an, würdest du dich geehrt fühlen? Nee, das ist eher ein Zeichen von Schande, Demütigung.
[41:43] Etwas zu tun haben will. Und das ist genau das, was die Jünger nicht hören wollen. Sie wollten nicht hören, dass Jesus leiden und sterben wird, dass er gedemütigt wird. Sie wollten es nicht sehen. Ja, und jetzt sind sie wieder hier auf dem, also sie haben ein halbes Jahr und jetzt möchte er deutlich machen, warum er dieser Frau vergeben kann. Nicht, weil er einfach die Gesetze aus aus dem aus der Kraft ist, sondern weil er selbst gedemütigt wird. Ja, weil er selbst, ja, sich selbst.
[42:14] Also, diese Spucke, sein 56 heißt es, sei 50, dass er sein Gesicht nicht verspeichel zurückgehalten hat. Das ist immer ein Hinweis auf sein Leiden, sein Kreuz, sein Tod. Wir haben angesprochen, wurde und das, etwas, was er jetzt schon mehrfach erklärt hat. Ich glaube schon zweimal haben wir das gehabt und die Jünger wollen es nicht verstehen. Aber Jesus weiß, er hat nur noch wenig Zeit und sie rennen auf eine riesen Enttäuschung zu. Er will es ihnen erklären, wie er vergeben kann, nämlich durch das Leid.
[42:42] Und er hätte auch einfach sagen können, wir diesen diesen komischen Brei etwas, genauso wie die, wie die Menschen sagen, wenn am Kreuz, der denn, er ist doch bestraft, oder was hatten die Menschen geglaubt, wenn jemand leidet, wenn jemand gedemütigt wird, wenn jemand angespuckt ist, dann hat er das auch selbst zu beurteilen. Ne, das ist doch selbst dafür Schuld, wir dachten, er sei von Gott geschlagen.
[43:10] Und Jesus weiß, wenn die Jünger so denken, wenn sie die Frage stellen, wer hat gesündigt, er selbst oder die, die, dann werden sie doch wahrscheinlich, wenn sie jetzt am Kreuz hängen sehen, okay, er muss doch gesündigt haben. Ja, und um ihm das deutlich zu machen, deutlich machen, wie etwas, was sie mit Schande und mit Abschaum verbinden, in Wirklichkeit zur Rettung dient. Ja, diese Verbindung ist natürlich in dem Moment nicht wirklich verstanden, weil sie irgendwie verstanden haben, weil auch wir meistens ziemlich schwer von kapieren sind.
[43:42] Aber zumindestens war das ein Punkte, die in ihrem Leben sind und die dann später sich alle wieder verdichtet haben. Also, er nimmt diesen Speichel, diesen Brei und streicht den Brei auf die Augen. Und dann kommt, damit sind wir dann schon am Ende, Vers 7, das heißt es und sprach zu ihm: "Geh hin, wasche dich im Teich Siloah." Das heißt übersetzt, der Gesandte. Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
[44:11] Also, der Mann ist blind und hat jetzt diesen, diesen Spuck-Brei auf den Augen. Ja, und wahrscheinlich ist er dahin geführt. Also, ich muss einfach jemand mit den, hingeführt haben, der konnte ja gar nicht sehen. Ja, der, also die gehen wahrscheinlich müssen seine Jünger oder irgendein geführt haben, weil ja. Und dann geht er diesen Teich, wäscht sich unter dem Teich Siloah. Und wieso das wird unsere erklärt, weil offensichtlich diesmal der Name wirklich wichtig ist.
[44:34] Namen sind immer interessant, aber hier kommt darauf an, denn im Hebräischen ist das ähm, das ist der Gesandte, das ist der, den man losgesandt hat. Ja, jetzt könnt ihr euch natürlich überlegen, in diesem Teich, also, wofür könnte wohl das Bild von dem Waschen stehen? Reinigung von den Sünden, Taufe oder und der Gesandte, Jesus. Ja, wasche dich in dem, also reinige dich in dem, also in Jesus sozusagen.
[45:14] Ganz genau. Aber jetzt kommt doch was Interessantes. Wusstet ihr, dass es ein Fest gab, ein israelitisches Fest, wo der Teich Siloah eine besondere Rolle gespielt hat? Zwar gab es ein Fest, da hat man aus diesem Teichwasser genommen und eine große, feierliche Prozession auf den Altar geschüttet. Weißt du, welches Fest das war? Laubhüttenfest.
[45:42] Warum ist das interessant? Ich weiß, wir sehen noch mal den den Wald, verlorenen Leuten, Bäumen nicht, weil wir gucken nicht nur jeden Baum an, wir gucken und die Rinde. Aber wann, wann, wann war das letzte Laubhüttenfest? Oder in Johannes 7 ist und eigentlich, ich weiß es schon Jahre her, aber Johannes 7, Johannes 18, nur wenige Tage. Das alles, also diese Geschichte hier, die und die spielen quasi direkt nach dem Fest.
[46:18] Ja, da ist gerade, das sind gerade, also die Jünger wissen, die haben ja gerade gesehen, wie vor eins, zwei, drei Tagen, ich weiß nicht wie viel, aber gerade Menschen dort von dem Wasser genommen haben, im großen, feierlichen Prozession und auf den Altar getan haben, als Teil des Laubhüttenfestes. "In diesen Teich, wasche dich an dem Tag", als sie dieses Wasser geholt haben, bist du, was Jesus damals gesagt hat, wenige Tage vorher in Johannes 7. Schaut mal in Vers 37.
[46:40] Johannes 7, Vers 37: "Aber am letzten, den großen Tag des Festes, stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu dem, der komme zu mir und trinke. Wer nicht glaubt, wie die Schrift sagt, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Das hat er an dem Tag gesagt, wo die Menschen zum Siloah-Teich gegangen sind, Wasser aus dem Silberteich genommen haben und dann ausgeschüttet haben.
[47:06] "Wenn jemand Durst hat, wenn jemand trinken möchte, ja, Siloah hat euch, der komme zu mir." Und dann sagt er, Vers 98, das sagt, aber von dem Geist, in die empfangen sollten, welchen ihn glauben. Ja, Jesus, der Heilige Geist. Und dann wenige Tage später, nachdem er dieser vergeben hat, vielleicht, vielleicht war das zwei Tage später, ich weiß es nicht, kommt dieser blind Geborene und Jesus sagt, er spuckt auf den Boden, um seine Jünger daran zu erinnern: "Erinnert euch, das waren die beiden Heilungen, bevor ich euch gesagt habe, ich werde sterben, ich werde gedemütigt werden, ich werde geschlagen werden."
[47:36] Und er spuckt und tut es ihm auf die Augen, damit die hier geöffnet werden. Ja, durch dein, durch sein Leiden werden die Augen geöffnet. Heißt bekehren von der Sünde zum, also zur Gerechtigkeit, von der Finsternis zum Licht. Und dann sagt er: "Geh zu diesem Teich." Ja, das heißt, eigentlich müssen Johannes 7, 98 so als Ganzes sehen, das alles noch quasi unter dem Laubhüttenfest.
[47:55] Und das, was sie hier, Jesus gesagt hat: "Der kommet zu mir", das wahrscheinlich hat, dass der Mann auch gehört. Ja, das haben wir also die Jünger auf jeden Fall gehört. Und er geht dahin und er wäscht, hätte noch jemand, der sich im Wasser gewaschen hat, und er kam heraus dem Wasser und dann war er rein. Mann, ja, das war natürlich nicht der Silberteich, das war der Johannes, aber das ist ganz ähnliche Geschichte.
[48:23] Und dann kann er plötzlich sehen. Und Jesus zeigt also an dieser Geschichte, Geschichte, erneut, dass die Vergebung der Sünde nur möglich ist durch sein eigenes Leid. Und dass die Frage, wer hat dann gesündigt, also, ja, leidest du, weil du gesündigt hast, am Ziel vorbei führen würde, weil dann würde man verpassen, wie Gott eigentlich die Menschen rettet.
[48:46] Also, ihr seht, die Geschichte ist eigentlich super verbunden mit den anderen Geschichten, total interessant. Ähm, aber die Geschichte ist nämlich zu Ende, denn ihr werdet sehen, es gibt eine Gruppe, die auch dagegen was gehabt hat, nämlich die Pharisäer. Das nächste Mal sehen wir, wie die versuchen, das Ganze kaputt zu machen, aber halt ein Fest.
[49:02] Heute als es noch ein tolles Zitat damit, sagt Jesus, beantwortete die Frage der Jünger auf eine praktische Art und Weise. Wie er gewöhnlicherweise Fragen beantwortete, die ihm aus so, so, ja, Neugier gestellt worden sind. Ja, wenn Leute so aus Neugier Fragen gestellt haben, sagt ein weit, hat Jesus die Fragen praktisch beantwortet. Er hat nicht, er hätte auch sagen können, ja, das ist wegen dem und der Genetik da und da und da, deswegen, ja. Aber das hätte den Menschen nichts gehört, sie werden sich nur klüger.
[49:39] Er hat stattdessen diese neugierige Frage genommen, eine geistliche Lektion ausgemacht. Also, wenn wir das nächste Mal mit einem Menschen zu tun haben, der aus reiner Neugier irgendwas wissen will, dann wisst ihr, die Antworten soll der praktisch, praktisch, praktisch. Die Jünger wurden war nicht aufgerufen, die Frage zu diskutieren, wäre ob er jetzt gesündigt hat oder nicht, sondern sie sollten die Kraft und die Gnade Gottes verstehen, indem er jetzt den Blinden das Augenlicht gibt.
[50:05] Es war offensichtlich, dass da keine Heilkraft in dem Brei war oder in dem Teich, oder, sondern dass die Kraft in Christus war. Das heißt, diese Heilung ist nicht einfach irgendeine Heilung, sie war eine Predigt zum Anfassen, buchstäblich zum Anfassen. Anschauen und wenn die Jünger gut aufgepasst hätten, hätten sie schon vieles verstanden von dem, was dann bald auf sie warten würde. Ja, ihr könnt also sehen, Jesus hat ganz bewusst versucht, ist immer wieder vorzubereiten, wie Erlösung funktioniert, nämlich dadurch, dass Jesus die Schande und die Sprache meiner Sünde auf sich nimmt.
[50:43] Und man durfte unter keinen Umständen so denken, wie die Jünger gedacht haben, denn ansonsten würde man eine Lösung nicht annehmen. Und das zeigt Jesus an dieser Geschichte. Tolle Geschichte, oder?
[50:55] Wir danken Gott für seinen wunderbaren Lösungsplan. Lass uns reden. Lieber Vater im Himmel, was für eine interessante Geschichte. Danke, dass wir diese Geschichte einordnen können, das größere Ganze dieser Kapitel Johannes 7 und Johannes 8. Und der Gedanke, dass je mehr wir die Evangelien studieren, dass du größer und der Blick wird und unser Horizont und dann will man besser verstehen, dass Jesus nichts einfaches willkürlich getan hat, sondern immer ganz klare, offensichtliche Ziele verfolgt hat.
[51:25] Und deutlich zu machen, was das Wichtigste ist, nämlich die Erlösung in ihm. Herr, du weißt, wie oft wir einfach aus Neugier Fragen stellen und dabei vielleicht das Wichtigste, das Evangelium, aus den Augen verlieren. Herr, gib, dass wir genau verstehen, dass wir allein deswegen ewiges Leben haben, weil Jesus für uns Schande und Schmalen hat.
[51:54] Danke, dass du entwickelt gefunden hast, nicht oder Ehebrecherin zu vergeben und den Blinden die Augen zu öffnen, sondern auch uns die Augen zu öffnen, oder uns Vergebung. Das bitten wir alles im Namen Jesus. Amen.
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