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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird die Heilung eines blind Geborenen durch Jesus Christus im Johannesevangelium Kapitel 9 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die tiefere Bedeutung hinter Jesu Handeln, die Reaktionen der Menschen und die theologische Botschaft, die in dieser wundersamen Heilung steckt. Es wird aufgezeigt, wie Jesus mit dieser Tat nicht nur körperliche Heilung bewirkt, sondern auch symbolisch auf das Evangelium und seine Rolle als Licht der Welt hinweist.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auch auf www.joelmedia.de. Wir haben letzte Woche angefangen mit Johannes 9 mit dieser unglaublich interessanten Geschichte, als Jesus einen blind Geborenen geheilt hat.

[0:49] Und heute wollen wir anschauen, was das für eine Reaktion ausgelöst hat. Und da können wir eine ganze Menge wieder lernen. Bevor wir das tun, wollen wir alle, die knien können, wo es möglich ist, gemeinsam beten.

[1:02] Lieber Vater im Himmel, wir können ja gar nicht dankbar genug sein für das Johannesevangelium, überhaupt für die Evangelien, die uns auf so vielfältige Weise beschreiben, wie Jesus gewesen ist und was wir von Jesus lernen können. Wir möchten dich bitten, dass wenn wir jetzt eine Geschichte anschauen werden, die beschreiben, wie Menschen auf Jesu Wirken reagiert haben, dass wir daraus lernen, dass wir uns auch selbst fragen, wie wir reagieren, wenn Jesus in unserem Leben eingreift und wirkt. Herr, offenbare dich du uns durch den Heiligen Geist. Wir wollen zu deinen Füßen sitzen, dich bitten, dass du unser Lehrer bist und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.

[1:45] Offenbar, offenbar Johannes gleicher Autor, anderes Buch, Johannes Kapitel 9. Und dort in Vers 8. Wir haben gesehen, Jesus ging an einem blind Geborenen vorbei. Er war eigentlich gerade dabei wegzugehen, und da waren mich wegzugehen, wo von wo am Ende von Kapitel 8 war eine brenzlige Situation, also zumindestens nach menschlichem Ermessen, nämlich die Menschen waren dabei, ihn zu steinigen. Wir haben Steine aufgehoben. Hier ist er weggegangen und und er geht dann weg und offenbar, wahrscheinlich, wenn ich das richtig verstehe, ist zumindestens gibt es jetzt erstmal kein Gegenargument, ist er so, als er da vorbei ging, sieht er einen blind Gewordenen.

[2:30] Und die Jünger haben eine Frage, hat den blind Geborenen haben sie nämlich, was ihre Frage: Wer hat gesündigt? Ja, das heißt, es geht hier bei diesem bei dieser Geschichte nicht nur um die Tatsache, dass er blind ist, es geht auch um die Frage der Sünde. Wenn wir heute auch noch mal sehen, weil nämlich die die Juden dachten, die Sünde wird in diesem Leben schon sofort bestraft. Ja, wir haben gesehen, warum das problematisch ist und warum Jesus ihn auch zeigt, dass es nicht so ist, denn er selbst wird ja einmal mit Schande und Schwach bedeckt sein und viele werden denken, er ist von Gott geschlagen, obwohl das gar nicht der Fall ist. Also trägt er dann unsere Sünden und auch um die Jünger entsprechend darauf vorzubereiten, will er jetzt deutlich machen, dass es jetzt hier nicht so sehr darum geht, herauszufinden, wer gesündigt hat oder warum dieser Mann blind geboren ist, sondern um die Werke Gottes offenbar zu werden, offenbar zu machen.

[3:20] Und dieses, sagt er, hat nicht mehr viel Zeit. Er muss die Werke wirken, solange es Tag ist, weil er hat noch ungefähr ein halbes Jahr. Und als er das gesagt hat, er sagt interessanterweise noch: Ich bin das Licht der Welt und verbindet damit diese Geschichte mit der Geschichte, die wir da vorgelesen haben. Ja, er hat bei der Frau, der er vergeben hat, gesagt: Ich bin das Licht der Welt. Wenn ihr nachfolgt, werdet ihr nicht in der Finsternis wandeln, sondern werdet das Licht des Lebens haben. Und er sagt jetzt: Ich bin das Licht der Welt.

[3:46] Wir haben gesehen, dieses Bild vom Licht der Welt, das kommt aus Jesaja, ihr seid 42. Und das bedeutet, dass der Messias, er wird auch das Licht für die Heiden sein und den Blinden die Augen öffnen. Ja, und das ist etwas später, was auch die Apostel als in der Apostelgeschichte dann tun sollen, dass sie nicht der Welt sein, die sollen den Blinden die Augen öffnen. Der Paulus wird dazu berufen, ja, ein ein Missionar zu sein, um den Blinden die Augen zu öffnen. Aber das ist natürlich dann geistlich gemeint. Ja, sie sollen den geistlich Blinden die Augen öffnen und ihnen zeigen, wie sie von der Sünde zur Gerechtigkeit Gottes kommen können durch den Glauben. Und das soll sozusagen an diesem blind Geborenen jetzt illustriert werden.

[4:22] Und Jesus macht was ganz Besonderes, nämlich er heilt ihn. Wie er sagt nicht einfach: Sei geheilt. Punkt. Auf die Erde. Und das verbindet diese Geschichte mit zwei anderen Geschichten, die wir angeschaut haben, nämlich wo er kurz bevor zum ersten Mal den Jüngern gesagt hatte, dass er sterben würde, einem Mann mit Spucke auf die Zunge berührt hat, nicht hauen, und den Finger ins Ohr gesteckt hat und gesagt hat: Tu dich auf, um den Jüngern zu sagen, hört endlich zu, also versteht es sich sagen will. Und dann den anderen blind, den er auf die Augen gespuckt hat, und der zwar sehen konnte, aber der noch nicht richtig sehen konnte, was den Jüngern sein sollte. Ihr versteht schon, etwas von Evangelium noch nicht richtig, ja. Da gibt es mehr zu lernen.

[5:07] Und entsprechend sollte offensichtlich diese Heilung die Jünger daran erinnern, dass es eigentlich auch um sie geht, um das zu verstehen. Und dann macht diesen Brei mit Spucke. Diese Speichel ist auch damals ein Symbol von von Schande und Schwach gewesen. Tut es auf die Augen und sagt, er soll sich waschen. Und zwar irgendwo.

[5:23] Was ich jetzt in der Zwischenzeit gelernt habe, man lernt denn die aus. Das wusste ich letzte Woche noch nicht so deutlich. Es gibt manchmal archäologisch an in Israel, also in Jerusalem, hat man die Stadt ja ergraben. Ja, es gibt ja keine andere Stadt, wo so viele archäologische Ausgrabungen gemacht worden sind, wie Jerusalem. Es ist irgendwie ein Wunder, dass überhaupt gegraben dort. Und man hat über die Jahrzehnte herausgefunden, dass sie Jerusalem ganz besonders gebaut worden ist zur Zeit von Jesus. Man hat dort viele Dinge gebaut, speziell für die Pilger. Ja, das war keine typische jüdische Stadt, sondern eine ganze, sozusagen, man wusste ja jedes Jahr kommen damit es uns eine Million Leute zum Passahfest und zum Laubhüttenfest. Und um die alle dann unterzubringen, hat man verschiedene Sachen gehabt.

[6:07] Und man hat vor allem ganz viele rituelle Bäder gehabt. Ja, also, weil die Menschen ja damals nach jüdischem Denken ständig sind, die Hände waschen muss, die Füße waschen müssen, beste ständig zu waschen. Und die ganze Stadt ist in der Zeit übersät mit solchen rituellen Bildern. Dass ich damit sagen, Jesus hätte alle möglichen Teiche und Bäder im geben können. Also, es war nicht so, dass das der einzige Teich ist, der tastilua, wo man hingehen konnte. Ja, sondern da waren in Jerusalem war war überall gab es so Pools sozusagen. Ja, also jetzt nicht zum Entspannen, sondern für die Reinigung. Das heißt, Jesus hat sich was dabei gedacht, als er gesagt hat: Nicht nur wasche dich, denn dann wäre einfach zum nächstbesten gegangen. Er war einfach zum nächstbesten gegangen, den es gegeben hätte.

[6:50] Und das wäre ja, oder wie gesagt, geht zu einem bestimmten, nämlich zu dem, den schon seit langer Zeit gibt, den Teich Siloah. Den gibt es hat sich jemand von euch, wisst ihr, seit wann? Hast du Zeit von hier auch der hat nämlich damals, der hat zwar auf Gott vertraut, aber hat auch ein bisschen sich vorbereitet. Und er hat damals von Energie und Quelle das Wasser durch den Tunnel da geleitet auf so ein, weil die Gier und Quelle ist außerhalb des der Stadtmauer und der Teich ist innerhalb der Stadtmauer. Dann wollte er sozusagen dafür sorgen, dass die Assyrer kein Wasser bekommen und dass sie Wasser in der Stadt haben. Mehr seit der Zeit gibt es diesen diesen Teich Siloah.

[7:22] Und der heißt wörtlich übersetzt: der Gesandte. Das heißt, und das war natürlich ein Punkt, wo die Jünger verstehen sollten, die war schon ist nicht irgendwo, nicht in irgendeinem rituellen Bad, sondern in diesem Teil. Der übrigens, fällt mir jetzt gerade ein, natürlich, was gerade gehabt haben auf morgenseminar, diese Geschichte mit riskiert, natürlich was mit der Lösung noch zu tun. Ja, das war der Teich, ähm, wo sie er also dann dann quasi am Leben gehalten worden sind während der Belagerung. Ja, und man verbindet den Teich auch oft mit dieser jetzt 12 Quellen des Heils, aus dem man schöpfen soll.

[7:53] Ähm, wie dem auch sei, der Mann geht zu dem Teich, zu den speziellen Teich im Teich Siloah, der heißt der Gesandte. Wäsche, also ich meine, man muss sich natürlich vorstellen, der geht nicht alleine, sind ja, weil blind. Der hat momentan nur drei auf den Augen. Ja, also die diese Spucke von Jesus mit den mit der Erde. Und der wird wahrscheinlich hingeführt, irgendjemand hat ihn wahrscheinlich dann dahin geführt oder lässt sich dort und kommt.

[8:21] Und es sind ja und kam sehen wieder da. Haben wir aufgehört, 7. Und jetzt schauen wir, was passiert als Reaktion. Vers 18.

[8:32] Die Nachbarn nun ebenfalls, blinden gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der, welcher das und bettelte? Okay, was können wir aus diesem Vers lernen? Ist ganz, ganz simpel. Was ist offensichtlich? Also, das können wir schlussfolgern. Der Mann war bekannt. Ja, also alle kannten ihn, weil er halt schon sein ganzes Leben lang blind war. Und weil er blind war, hat er was zum Beruf gehabt. Er hat keinen Beruf gehabt, er konnte nichts machen. Alle kannten ihn als den Bettler. Ja, und man sieht ihn jetzt und Weise, ist das nicht der, welcher das ist und bettelte?

[9:08] Ja, und jetzt Vers 9. Was passiert? Etliche sagten: Er ist. Andere, aber er sieht ihm ähnlich. Er selbst sagte: Ich bin genau. Also die Leute kommen, seine ganzen Nachbarn und die zum Teil jetzt zehn Jahre gesehen haben, die sehen und einige von denen: Seine nicht, das kann nicht sein. Interessanterweise sagt er, wird folgendes. Sie sagt, den mit Zweifel an, denn als seine Augen geöffnet wurden, hat sich auch sein Angesicht verändert und ist heller geworden und er schien ein neuer Mann zu sein. Ja, also er hat nicht einfach nur gesehen, er hat einen ganz neuen Gesichtsausdruck gehabt. Und deswegen haben die Leute: Ist das derselbe? Also irgendwie von der Körperform und so scheint es zu passen, aber er sieht anders aus. Ist das jetzt bestimmt? Er hat einfach einen helleren Gesichtsausdruck gehabt. Und deswegen sagt sie von einer dann hat sich gefragt und ja, ist es und andere Sachen nicht, bis er dann selbst die Frage beantwortet: Ja, ich bin's.

[10:10] Ich bin's. So, Fest 10. Jetzt kommt die nächste Frage. Das sprachen sie zu ihm: Wir sind deine Augen geöffnet worden. Genau. Wer hat wohl das meiste Interesse an dieser Frage gehabt? Die kommen noch dahin, aber wer hat wohl eigentlich so von vornherein eine Fresse gehabt, dass diese Frage gestellt wird? Also die Frage, also wonach fragen sie jetzt gerade? Ja, sie fragen nach der Ursache, nach der Methode, wie es passiert ist. Nicht warum oder oder wann oder wo, sondern wie.

[10:56] Und wer hat wohl ein besonders großes Interesse, dass bekannt wird, wie er geheilt wird mit dieser Spucke und mit dem Teich Siloah, der Gesandte Jesus? Ja, ganz deutlich, dass also, dass Jesus hier quasi sich extra Mühe macht, weil die Art und Weise, wie er geheilt wird, jetzt zum großen Gesprächsthema wird. Wenn wir sehen, immer und immer wieder, ist nicht die Frage, dass er geheilt worden ist, sondern wie er geheilt worden ist. Also, die Art und Weise ist ganz entscheidend. Ist ein ganz großer Schwerpunkt hier bei diesem Richter Geschichte ist also diese Geschichte, diese Heilung.

[11:30] Vers. Kennt jemand in der in der Bibel, der gefragt hat, wie man erlöst wird? Der wissen wollte, wie das geschieht, nicht wann man erlöst wird, oder, sondern wie das geht. Als er von der Erlösung hört und so ein bisschen skeptisch und fragt Nikodemus: Wie kann das geschehen? Oder schaut mal, ähm, Johannes Kapitel 3, genau. Und dann in Vers 9, vor allem. Also vorhin so ein bisschen was dann die echte, wirkliche interessierte Frage. Nikodemus antwortet und sprach zu ihm: Ich kann das geschehen. Ja, wie ist das möglich? Und natürlich hat Jesus Leute wie Nikodemus im Hinterkopf.

[12:24] Denn waren Nikodemus hier in der Gegend. Wir wissen aus Johannes 8 noch, dass er noch Johannes 7 am Ende, dass er als diese ganzen Debatten waren, sich für Jesus eingesetzt hat. Ja, wenn das sehen, warum das alles so wichtig ist. Also zurück zu Johannes 9. Ähm, es geht um die Art und Weise, wie seine Augen geöffnet und Vers 11, was sagt der Mann? Er antwortet, sprach: Ein Mensch, der Jesus heißt, machte einen Brei und bestrich meine Augen und sprach zu mir: Geh hin zum Teich Siloah und wasche dich. Als ich aber hingegen und mich wusch, wurde ich sehen.

[12:58] Was können aus diesem Vers ableiten über das, was der Mann von Jesus wusste? Genau. Also, wenn wenn jemand hörte, sagt: Ein Mensch, der Jesus heißt, das und das gemacht. Er hat ihn wahrscheinlich nicht gut gekannt. Ja, er hat wahrscheinlich, wahrscheinlich war das sein erstes Aufeinandertreffen Jesus überhaupt. Also wahrscheinlich hätte sonst vorher schon geheilt.

[13:21] Er hat wahrscheinlich auch nicht viel von Jesus gehört, selber noch noch sehen im Laufe des Kapitels. Es war nicht so, dass er schon ganz viele Geschichten von Jesus gehört hat und ganz viel wusste. Und theologisch ein Mensch, der heißt Jesus, ja, der hat mich geheilt.

[13:34] So. Jetzt geht's weiter. Vers. Ach so, und das Interessante ist, wenn es hier heißt: Ich wurde sehend. Das griechische sagt eigentlich wörtlich: Ich blickte auf. Ich habe so meine meine Augen erhoben. Ja, dieses, wenn zwei Stunden heißt von Jesus, dass er bei der Speisung der 5000 da dankte, seine Liebe, seine Augen zum Himmel erhoben. Ja, das ist dieses Wort. Ich habe also nicht, dass er jetzt einfach hoch geguckt hat, aber er hat seine Augen erhoben. Also dann ganz schöner, poetischer Ausdruck.

[14:01] Vers 12. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist er? Er antwortete: Ich weiß es nicht genau. Interessant. Also außen vor. Und wir werden sehen, er kommt später im Laufe der Geschichte wieder. Aber momentan, offenbar, also der Mann selbst, was ich, weiß nicht, wo Jesus ist. Was, was denkt Jesus? Was könnte er gerade tun?

[14:44] Also, das ist ein bisschen Spekulation, weil der Text sagt das nicht. Aber wir können aufgrund des größten Kontext so ein bisschen vermuten, was Jesus eigentlich gerade vielleicht tut oder wo man jetzt hier nicht so präsent anwesend ist. Ja, er ist auf dem Weg weg von den Pharisäern, die wollen ihn steinigen. Ja, und also er ist jetzt gerade nicht die Situation, wo einfach, ja, ich bin gewesen und und bitte hier. Die wollen natürlich töten, die suchen immer nach Gelegenheiten. Er ist eher sozusagen gerade in einer Situation, wo sich dann eher zurückhält, versteckt im Sinne von, dass er jetzt nicht noch mehr Aufruhr kreieren will, weil er weiß, also schon sehr brenzlige, die wollen ja am liebsten umbringen und sowas ist nur ein halbes Jahr.

[15:27] Genau. Also Jesus vermutlich irgendwie verborgen wegen den Pharisäern. Die kommen jetzt ins Spiel. Vers 13.

[15:37] Da führten sie ihn, der einzige gewesen war, zu den Pharisäern. Genau. Konfrontiert. Wir haben ja schon gelesen, dass Jesus gesagt hatte in Vers 5: Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Ja, ich hatte vorher ein langes Gespräch in Johannes 8 mit den Pharisäern gehabt und hatte dort gesagt: Ich bin das Licht der Welt. Ja, da haben wir gesehen, letzte Woche, das Licht scheint in die Finsternis und was hat die Finsternis gemacht? Nicht ergriffen, nicht begriffen. Ja, und jetzt gibt dieses quasi noch eine Gelegenheit durch diesen.

[16:10] Man muss sich das eigentlich so vorstellen. Also Jesus, der große Kontext, der große Geschichte ist, Jesus ist in Johannes 8 und lehrt. Dann kommen die Pharisäer, wollen den stören, bringen diese Frau, also versetzt ganz kurz zusammen. Ja, ihr kennt die Geschichte. Jesus vergibt der Frau und zeigt damit das Evangelium. Ja, und sagt: Ich bin das Licht der Welt. Dann entspannt sich dieses Gespräch, dieser Diskurs und sie wollen ihn dann dann töten. Und Jesus geht weg, weil er möchte nicht im Konflikt mit, also er möchte nicht jetzt zu zurück. Geht weg, aber während er weggeht, sendet er quasi noch ein Zeichen. Er lässt quasi noch mal sein Licht leuchten. Er heilt einen Mann, von dem man denkt, dass man nicht heilen kann und illustriert und heilt auf eine solche spektakuläre, merkwürdige Art und Weise, dass man sich überlegt: Okay, warum macht er das? Um damit Evangelium zu zu illustrieren, weil er weiß, die Leute werden sowieso, also wenn davon mitbekommen, sie werden Fragen: Wie bist du geheilt worden? Und er wird erzählen.

[17:11] Er wird dann diese Methode erzählen. Ja, also, man kann eigentlich sehen, wie Jesus, also Jesus fliegt vor den Pharisäern, gewissermaßen verbirgt sich, aber er lässt noch ein Segen zurück, ja, durch diesen Mann.

[17:27] Dann ist es auch, dass beide Beispiele, normalerweise gehen die Menschen suchen Jesus auf. Beide Beispiele, die Frau ist nicht zu Jesus freiwillig gekommen und der der Bettler hat auch nicht gesagt: Er kannst du mich heilen? Zufällig, einfach Jesus begegnet und erleben an Wundern.

[17:50] Ist an der Stelle ihr seht vielleicht, was hier auch nicht so sehr im Fokus steht, was nicht so sehr im Fokus steht, ist der Glaube des Mannes. Es ist nicht: Wenn du glaubst, bist du geheilt werden oder so, sondern man hat den Eindruck, dass hier der Fokus bei der Heilung jetzt nicht so sehr darauf ist, den Glauben des Mannes zu zeigen, sondern auf die Art und Weise, wie geheilt wird, etwas zu erklären über das Evangelium, auch für alle anderen, für die Jünger und für die Pharisäer. Ja, und ich meine, Jesus wird ja noch mit ihm sprechen, mit dem Glauben. Das kommt dann noch, aber das, was bisher passiert ist, ist vor allem auch für die Pharisäer gedacht und für die Jünger.

[18:21] Jetzt in Vers 14. Jetzt kommt die Johannes ist nicht, Johannes ist wirklich sehr geschickt jetzt, dass er die Bombe platzen lässt, die bisher gar nicht, man hat gar nicht vermutet. Ja, man liest die ganze Zeit.

[18:40] Interesse gemacht. Ja, er hat nicht einfach nur auf dem Boden gemacht. Ja, wenn ihr daran denkt, als die die die die die, also Johannes war dabei, gesagt, die haben geerntet und sie haben noch getroffen, sozusagen. Ja, seit zweimal gearbeitet. Er hat den Teig gemacht. Ja, ähm, also sie ist den Teig macht und in die Augen öffnete.

[18:58] Und warum ist das natürlich, das ist jetzt also, warum ist das so spektakulär?

[19:12] Ja, genau. Also, es gab diese Regel. Es gibt übrigens im Hochmittelalter, vielleicht sogar als Reaktion darauf, gibt es also, es ist nicht so richtig das ist Lenkrad. Warum ist das Spektrum? Es war verboten. Ja, und wir hatten ja gesehen, dass Jesus ganz lange Zeit gar nicht nach Jerusalem gekommen ist, weil er Sabbat auch einen geheilt hatte und sie deswegen zum Tode verfolgt hatten.

[19:44] Johannes 5:5. Das war der Mann am Teich Bethesda. Und an diesem Tag war dieser Mann, der war da ewig lange krank, und jetzt hat ihn geheilt. Das war eine Heilung am Sabbat, nicht? Ja, soweit wir sehen können, so zumindest wissen wir wahrscheinlich die erste Heilung, aber gewesen ist gemacht hat. Zumindestens ist die erste, die berichtet ist, chronologisch gesehen. Und das hat dazu geführt, dass er das richtig gesagt, dass sie ihn umbringen wollten. Ja, sie haben ihn vor den Sanhedrin gestellt, vor das Gericht.

[20:11] Und in diesem Gericht hat jetzt übrigens auch gesagt, dass er der Sohn Gottes ist. Ja, und deswegen sagt es nicht nur, weil

[20:16] Ja, und deswegen sagt er nicht nur, weil am Sabbat geheilt hat, sondern weil er sich auch zum Sohn Gottes gemacht hat. Wollten sie ihn umbringen? Haben sie nicht gemacht. Ihr könnt nicht meine Richter sein. Der ist halt, also ganz zusammengefasst, hat er gesagt: Ihr wollt mich richten, ich werde euch richten. Der Vater hat mir alles richtig drüber gegeben. Was sagt er? Er hat es einfach abgelehnt, sich von ihm richten zu lassen, aber ist gegangen. Ja, und hat zu der verlassen bis nach Galiläa gegangen. Das war hier im Passat, 29, ja, Person 29, anderthalb Jahre nach seiner Taufe. Und dann ist er nach Galiläa gegangen. Ja, hat den Galiläa gedient. Ich meine, das haben wir schon vor vielen Jahren, die ganzen Dinge, die Matthäus, Markus, Lukas berichtet werden. Und dann wieder richtig gesagt, das ist sehr seitdem nicht mehr in die Hose im gewesen und zwar anderthalb Jahre lang. Ja, und zwar jetzt bis zum Laubhüttenfest, das heißt bis zum Herbst 30. Anderthalb Jahre. Und dass er nicht in Jerusalem, er ist hier in Galiläa und auch in Galiläa, wenn man gesehen hat, er hat auch zum Teil am Sabbat geheilt. Ja, aber in Jerusalem hatte das also ist nicht mehr aufgetaucht. Und als er dann im Laubhüttenfest 30 auftaucht zum ersten Mal, hat selbst ein passt er nicht gegangen. Deswegen könnte ich erinnern, diesmal ganz kurz, ist schon auch schon über ein Jahr her. Oder zweier Johannes 7. Johannes 7 und dort in Vers 21, da merkt man, wie stark diese Geschichte, diese Heilung haben noch präsent war.

[21:44] Johannes 7 sagt er in Vers 21, ist wie gesagt, anderthalb Jahre später. Ja, da sagt er: Jesus antwortete und sprach zu ihm, Vers 21: Ein Werk habe ich getan und die alle verwundert euch. Und er bezieht sich darauf, ja, ihr seid alle weiter darum. Sage ich euch, Mose hat euch die Beschneidung gegeben, nicht, dass sie von Mose kommt, sondern von den Vätern. Und ihr beschneidet den Menschen am Sabbat, wenn ein Mensch am Sabbat die Beschneidung empfängt, damit gesetzmäßig übertreten wird. Was zürnt er mir denn, dass ich den ganzen Menschen am Sabbat gesund gemacht habe? Das heißt, noch anderthalb Jahre später ist das einzige Gesprächsthema. Als Jesus dann endlich kommt, er hat einen Menschen am Sabbat, das tragen den jetzt noch nach und sagen wir, müssen ihn töten. Und das ist Johannes 7. Ja, Johannes 7. Und dann im Zuge dessen kommt Johannes 8, die Geschichte, wo er dann diese Frau vergibt und dann wiederum sagt er, sagt: Ich bin Gottes Sohn. Er sagt: Er Abram war, bin ich das. Das heißt, hier haben wir sozusagen seine Gottesansicht.

[22:44] Das waren die beiden Dinge, dass er, dass er teilt und dass er sich zu Gott, also seine Gottessohnschaft gesagt hat, als Richter der Welt sich gezeigt hat, dass ihn damals schon beinahe den Tod, also das Leben gekostet hätte. Jetzt in Johannes 7 ist es immer noch Thema. Ja, das ist immer noch präsent. In Johannes 8 sagt er: Ich bin es. Sagt: Ich bin Gott. Und in Johannes 9 heilt er einen Menschen am Sabbat, um jeden Zweifel auszuräumen. Das, was er hier tut in Johannes 7, 8 und 9, ist in direktem Kontakt. Also das ist wie so zwei Pfeiler, ja, dazwischen ist irgendwie das Gefühl, der halbe Evangelium von Matthäus und Lukas. Dazwischen, aber das gehört zusammen. Und Johannes lässt alles aus der, der beschreibt ja fast gar nicht aus dem Leben von gelehrt, um diesen Punkt zu machen. Ja, und jetzt ist die Frage, ähm, Heilung am Sabbat. Warum macht Jesus das?

[23:39] Übrigens, wenn du drüber nachdenkst, sehr interessant. Wir wissen leider nicht, es wird nicht genau gesagt, was die zeitlichen Komponenten hier sind, aber es könnte durchaus sein, dass er ja diesen Mann noch an demselben Tag heilt, an dem er vor den Leuten wegläuft. Also von den, den umbringen wollen, nicht, dass die Steine hochheben. Und das könnte sein, dass dieses Gespräch in Johannes 8, was dann zur vermeintlichen, also zur beinahe Steinigung führt, an dem selben Tag noch stattfindet, als er der Frau am frühen Morgen vergeben hat. Und das wiederum wieder im Wald bedeuten, dass die Geschichte Johannes Band stattgefunden haben könnte. Das könnte also durchaus sein, dass Jesus am Sabbat im Tempel stand und wir in der Sabbatpredigt am Vormittag unterbrochen worden ist von den Pharisäern, die dann die Ehebrecherin vor die Füße geworfen haben. Und dann dieses ganze Gespräch. Dann stand es so ein, zwei Tage später. Sehr wissen sich genau, aber es gibt zumindestens kein direkten, kein direkten Beweis dafür, dass da ein Tag dazwischen liegt oder so. Ich weiß es nicht. Ja, möglich, aber wichtig ist sozusagen diese Geschichte hier in Johannes 9 spielt am Sabbat. Und man fragt sich, warum macht Jesus das?

[24:49] Ja, also offensichtlich will er darauf, weil das ist so viel zeichenhaftes dabei, so viel sozusagen das, wo er offensichtlich möchte, dass die Leute überreden, dass er in das deutlich machen möchte. Er heilt am Sabbat und das verbindet natürlich wiederum jetzt auch den Sabbat mit der Idee der Erlösung. Ja, weil das ist der Tag, an dem er dieser Frau, diesen Mann die Augen öffnet. Ja, dann wäre das sozusagen, wenn es am Sabbat wäre, der Tag, an dem einer Frau vergibt und den Mann die Augen öffnet. Ist aber Erlösung. Ja, interessant.

[25:22] Schau mal ganz kurz in Markus, Matthäus 12. Ähm, auch hier in Galiläa hatte zwischendurch am Sabbat geheilt. In Matthäus Kapitel 12 und dort, also gibt's mehr als solche Geschichten. Das ist ein richtiges Hauptthema auch durch die Evangelien. Hier ist unser Sabbat in Bezug auf die pharisäischen Sondergesetze. Matthäus 12, ab Vers 1. Wir lesen nicht alles, aber ihr kennt die Geschichte. Da geht Jesus durch die Kornfelder, nicht wahr? Und da fragen sie schon: Warum tun deine Jünger den Sabbat brechen? Und dann sagt Jesus: Der Sohn des Menschen ist der Herr des Sabbats. Und dann als nächstes kommt in Vers 9 die Geschichte, dass er in einer Synagoge ist und dort ein Mann mit einer verdorrten Hand ist. Und sie fragen ihren Sprachen: Darf man am Sabbat heilen, damit sie ihn verklagen könnten? Ja, das ist ein Thema. Wir haben damals gelernt, das ist auch die Pharisäer aus Jerusalem immer wieder auch Spione nach Galiläa gebracht haben. Und da gab es auch Pharisäer genug. Ja, also und und dann sagt er, jetzt Vers 11: Welcher Mensch also er, aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und wenn es am Sabbat in ein Gruben fällt, ist nicht ergreift und herauszieht? Wie viel mehr ist nun ein Mensch wert als ein Schaf? Darum darf man am Sabbat wohl Gutes tun.

[26:34] Also da sieht man dieses Thema immer wieder und aufgreift und im Grunde genommen will er eine deutlich, also deutlich machen, dass aber das Teil des Gesetzes Gottes und Gottes Liebe und natürlich darf eine Menschen am Sabbat etwas tun, was sie ihre Erlösung und, also das heißt körperlich oder geistlich führt.

[26:59] Das dabei helfen. So, jetzt gehen wir noch mal zurück zu Johannes und dies noch ein bisschen weiter. Johannes Kapitel 9 und dort Vers 15. Nun fragten ihn auch die Pharisäer wieder, wie ihr seht geworden war. Und es sprach zu ihnen: Einen Brei hatte auf meine Augen gelegt und ich wusch mich und bin nun sehend. Wie das passiert ist, weil natürlich, weil er von von von, weil der blind geboren war. Das heißt, hier war nicht einfach, der war deine Augenkrankheit, wo man vielleicht irgendwie ein Tropfen gegeben hat und so die Krankheit zurückgemacht hat. Die waren grundsätzliches Problem der Menschen damals. Ähm, alle wissen, wie das geschehen ist. Und wieder kommt er dazu, die Geschichte zu erzählen.

[27:49] Und jetzt kommt Vers 16. Da sprach etliche von Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält. Andere sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Genau, jetzt kommen Punkt. Dieser Vers zeigt eigentlich, worum es wirklich geht. Die Pharisäer, etliche von ihnen sagen: Dieser Anfang erstmal, es ist nicht alle Pharisäer völlig gegen ihn. Und das ist jetzt interessant, weil wenn man jetzt Johannes 8 nur gelesen hat, da hat man fast den Eindruck, die Pharisäer als Ganzes sind schon quasi kurz vor für immer abzufangen. Ja, wir wissen, dass Johannes 7, es gab den Nikodemus. Ja, aber hier wird plötzlich deutlich, es gibt mehr, die offen sind. Es gibt einige, sind verhärtet, es gibt einige, sind offen. Und warum, warum, warum sind die offen?

[28:51] Weil er dieses Wunder getan hat, weil es so ein starkes Zeichen ist. Und das heißt, warum macht er das? Er macht es offensichtlich nicht, um zu produzieren. Er macht nicht so nach dem Motto: Ach, ich darf das jetzt aber nicht machen. Ja, das ist ganz wichtig. Ja, weil es kommt doch die Zeit, wo uns vielleicht manchmal Dinge am verboten werden, an bestimmten Tagen zu tun. Ja, also wenn jetzt irgendwie mal in so einem Sonntag kommt und das du darfst am Sonntag nicht Rasenmähen, dann muss ich nicht demonstrativ noch mal den Rasen mähen. Zwölf Stunden oder sowas. Das ist der Punkt. Jesus hat das nicht gemacht, und einfach nur zu sagen, ich habe Recht. Er hat gewusst, weil diese Heilung wird Menschen innerhalb der Pharisäer darüber nachzudenken, dass er gerettet werden kann. Und das hat er gemacht, obwohl er wusste, dass gleichzeitig andere deswegen sein Tod planen werden. Das heißt, die Tatsache, dass er damit, dass er dadurch noch Menschen, die eigentlich kurz davor waren, ihn umbringen zu wollen, noch wir zu Umkehr bringen konnte, hat ihn auch das zu tun, wovon er wusste, dass es natürlich, es wird anecken kann. Das ist ganz interessant, weil es gibt manchmal Dinge, Wahrheiten, die wir predigen können und damit auch Menschen sich bekehren würden, aber gleichzeitig wissen, wenn ich das jetzt sage, sind andere vielleicht, die werden da sie vom Schutz getreten fühlen oder die ja, und dann ist noch mal die menschliche Tendenz zu sagen: Okay, dann halt dich ein bisschen zurück. Ja, und ich verwässere das, um niemand weh zu tun. Aber dann verliert die Botschaft ihre Kraft und die Möglichkeit, einen Teil zu treiben, sozusagen zwischen Sünde und Gerechtigkeit. Also zwischen nee, aber also zwischen der Sünde und den Menschen sozusagen, wenn Menschen so Umkehr zu bringen.

[30:31] Von den Gesprächen mit den Pharisäern. Es war ja immer bei den Menschen im Alten Testament, dass sie sich, wenn sie gesund wurden oder wenn was, dann sollten sie sich den Priester und zeigen, damit die schauen, wie das ist. Ja, genau. Also das war dann unter, wenn man hier weiß, dass sie schon dagegen sind gegen Jesus, kommt es jetzt. Und wir wissen noch, dass Jesus auch in anderen Fällen bei dem auswärtssingen, den er gehalten, auch gesagt hat: Geh hin zu den, genau, zeige den nun. Aber schauen wir ganz kurz noch, ähm, es die sagen ja, dieser Mensch ist nicht von Gott. Jetzt lass mal einen Finger hier und geht mit mir zu Johannes 3. Du hast die Geschichte von Nikodemus. Und wisst ihr noch, was Nikodemus als erstes gesagt hat, als er gekommen ist? Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von dort gekommen ist. Ja, und er sagt ja nicht: Ich weiß es, sondern: Wir wissen. Er und er sagt damit, also mindestens das, was eine Reihe von Pharisäern geglaubt hat und gesagt: Okay, das ist, das ist nicht normal, das ist nicht einfach nur menschlich. Er kommt von Gott. Sie war natürlich von Anfang an sehr irritiert, weil er nicht um ihre Erlaubnis gebeten hat und ihre Autorität sich unterstellt hat. Aber da wissen wir eigentlich, sie wussten eigentlich, er kommt von Gott.

[31:40] Und in Johannes 5 hat er sie noch deutlich gesagt, nämlich hier, Johannes 5, Vers 36. Dort sagt er: Ich aber habe ein Zeugnis, das größer ist als das des Johannes. Denn die Werke, die mir der Vater gab, dass ich sie vollbringe, eben die Werke, die ich tue, geben Zeugnis von mir, dass der Vater mich gesandt hat. Also er sagt, dort sagt er: Was ich tue, meine Werke bezeugen, ich bin von Gott gesandt. Und der Mann sollte sich waschen in einem Teich, der hieß der Gesandte. Und als die Pharisäer das hören, dass Jesus an einem Sabbat ein Werk getan hat, wo er gesagt hat: Was du dich in dem Gesandten, sagen sie jetzt: Wissen wir, dass Jesus nicht von Gott gesandt worden ist. Krass, oder? Also übernachten, dann die müssen ja, wahrscheinlich, also die müssen ja die Botschaft verstanden haben. Ja, also wenn Jesus ein Mensch und sagt: Was du dich in nicht irgendwo, sondern in diesem Teich, der heißt der Gesandte. Ja, sie wussten ja, dass Jesus ihm gesagt hat: Ich bin von Gott gesandt. Er hatte ja auch in Johannes 7 gesagt, und Johannes sagt: Ich bin von Gott, ihr kennt Gott nicht, aber ich bin von ihm getan worden. Immer wieder. Jetzt sagen sie: Wir wissen, dass er nicht von Gott kommt. Und warum machen Sie das fest?

[32:55] Weil er das am Sabbat getan hat. Und was ist als das Problem für sie? Er hat einen Teig gemacht, gearbeitet, heißt auf Deutsch. Er hat gesündigt. Was hatte Jesus sie gefragt? Ihn direkt in Johannes 8, eine extrem kühne Frage gestellt, die wir niemals stellen können. Johannes 8, sie gefragt in Vers 46: Wer unter euch, Johannes 8:46, wer unter euch kann ich eine Sünde beschuldigen? Und keiner von den Pharisäern konnte das, weil die konnten einfach nichts. Und jetzt, jetzt merkt man, wie gesagt, okay, das er ist ein Sünder. Ja, weil man das ganz deutlich, dass sie das so meinen. Denn die in Johannes 9, Vers 16, die Gegenseite sagt er: Wie kann ein Sünder, wenn sowas tun? Ja, also das Argument der verhärteten Priester: Er ist ein Sünder, er hat gesündigt.

[33:59] Weil diese Handlung ist ja eine Illustration, wie ein Mensch von der Sünde los wird. Er ist eine Illustration für das Evangelium. Es geht ja die ganze Zeit um die Frage der Sünde. Ja, in Johannes 8 ging die Frage, wie geht Jesus mit einer Sünderin um? In Johannes 9 war die Frage, als über diesen blind geworden, wer hat gesündigt? Ja, gesagt, darum geht's nicht, sondern ich zeige euch die ist interessant. Ich zeige euch, warum ist der Mann blind geworden. Die Werke, die Werke von wem? Gottes. Weil Jesus sagt, er, die Werke, die ich tue, sind eigentlich Gottes Werke. Nach, wenn also Jesus sagt, die Werke, die ich tue, sind Gottes Werke mit anderen und ich tue das, was Gott der Vater tun würde, wenn er hier auf Erden wandelte. Und die Pharisäer hören davon und sagen: Jetzt wissen wir, dass er gesund.

[34:59] Sie werfen Gott dem Vater Sünde vor. Mit anderen Worten, wenn Gott der Vater gewesen wäre auf der Erde, sie hätten auch Gott den Vater gesagt: Du hast gesündigt, weil genau dieses Werk, das Jesus getan hat, was sie als Sünde bezeichnen, sagt Jesus: Das ist ja das Werk Gottes an ihm, sind die Werke Gottes offen. Fünf, ich muss die Werke drei, sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbar werden. Und genau dieses, weil was war das Werk Gottes und zwar durch den Brei und durch das Waschen im Teich verloren. Und das nennen, das heißt, wir sind diese verhärteten Pharisäer. Die haben ja gerade schon Steine aufgehoben, um Jesus zu töten, weil er gesagt hat, dass er Gott ist. Jetzt gehen sie so weit, dass sie etwas von dem, Jesus sagt, das ist das Werk Gottes, ist.

[35:48] Und wer war derjenige, der Gottes Werke als Sünde bezahlt hat? Gesagt: Du, du hältst dich nicht in dein eigenes Gesetz, ja, du, du, du bist ungerecht und so weiter. Und was hat Jesus, Johannes 8 gesagt? Ihr habt wen zum Vater, den Satan. Wie alles so, all das so zusammen kommt. Aber wir haben gesehen, nicht alle sind so verhärtet. Und das ist interessant. Das Beispiel jetzt hier sehen wir, wie dieser Heilung eine Spaltung hervorruft zwischen den Pharisäern, mehr oder weniger geschlossen, vielleicht mit ein paar Ausnahmen. Weniger muss gegen diese sind. Haben wir zwei Gruppen jetzt. Die einen verhärten sich und sagen, das ist Sünde. Die andere sagen, also die anderen fangen an, also wirklich zu glauben. Ja, also zumindestens nicht, wie weit ist. Aber wir wissen übrigens auch, dass am nach Pfingsten etliche Priester auch gerettet worden sind. Ja, und zum Glauben gekommen sind. Das heißt, an einer anderen Stelle in Evangelien, dass endlich an den Glauben, dass ich nicht getraut habe. Ja, also wir haben hier eine Gruppe von Leuten, die im Grunde genommen, wir halten uns bedeckt. Und das zeigt die Wirkung des Evangeliums. Evangelium ist wie so ein Spaltkeil, sozusagen. Ja, wir haben hier die, dann anfangen zu glauben.

[37:21] Und das Evangelium trennt und es bewirkt, dass die, die werden verhärteter und die werden in ihrem Herzen verändert. Das ist dieses berühmte Bild. Das könnte vielleicht vom Ton. Ich war also, wie war das Sinn gekommen? Die Sonne härtet es, aber wie, wenn die Sonne auf den Wachs scheint, dann schmilzt. Und wenn die Sonne auf den Ton scheint, dann verhärtet er sich. Ähm, genau. Welche Art unser Herz ist verhärtet? Das selbe, ja, das selbe Wort, dass die Israeliten frei gemacht hat, außer Ägypten, hat den Pharao verhärtet. Das lag an der Art und Weise, wie man damit umgeht. Sieht man hier sehr deutlich. Selbe Geschichte, selber Behandlung, Jesus Selbstwert Gottes, der unterschiedliche Wirkung. Und diese Spaltung ist nicht nur in Pharisäern, sie war auch schon, das haben wir in Johannes 7 gesehen. Schaut mal, Johannes 7, Vers 12. Da heißt es: Und es gab viel Gemurmel seinetwegen unter der Volksmenge. Etliche sagten: Er ist gut. Andere sprachen: Nein, sondern es erfüllt die Leute. Und dann in Johannes 7, Vers 43, da steht: Johannes 7, Vers 43: Es entstand nun seinetwegen eine Spaltung der Volksmenge.

[38:54] Nun ist ganz wichtig, es gibt auf der einen Seite, wollen wir uns von allem hüten, was von uns aus Spaltungen ungläser bringt. Ja, es gibt Menschen, die sind so spalterisch, einfach, weil sie mit niemand zusammenarbeiten können und überall erzeugen. Das wollen wir nicht. Das wahre Evangelium bringt immer auch Spaltung. Und das Argument, das darf nicht gepredigt werden, weil das führt zu Spaltung, ist nicht wirklich, weil dann hätte Jesus auch nicht verdienen dürfen. Paulus sagt an einer Stelle in Korinther: Es müssen ja Spaltungen sein, damit die, die bewährt sind, offenbar werden.

[39:37] Jetzt ein wesentliches Erkennungsmerkmal, ein Wissens-Erkennungsmerkmal der ist, dass Jesus natürlich hier, er wollte nicht die einen verhärten, er wollte alle retten. Aber die Wahrheit in ihrer ganzen vollen Kraft, weil es einen großen Kampf gibt, wird immer auch gegenwehr erzeugen. Ja, weil wenn es die Wahrheit ist, mit der Satan kämpfen und es gibt eine Spaltung, es ist doch oft, wird die Liebe, also den Frieden immer predigen. Aber Jesus hat gesagt, er ist nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das beschwert. Genau, glückselig sind die Friedensstifter. Und das heißt, wir müssen den Frieden, den wahren Frieden stiften, so weit wir können. Aber wir können es nicht tun, indem wir die Wahrheit verbessern. Wir müssen die ganze Zeit predigen und dann die Konsequenzen lassen, wie sie sind. Ja, von unserer Seite, so viel an euch liegt, sagt Paulus, dass du mit allen Menschen Frieden nimmst. Aber Friede und Wahrheit sind nicht im Gegensatz. Die müssen zusammen gehen. Ja.

[40:37] Aber wir haben ja jetzt gesehen, dass es eben auch unter den Pharisäern solchen, solche gab. Und das ist genauso gut, dass Jesus es so macht, weil sonst würde alles in so einem großen Einheitspreis.

[40:49] alles in so einem großen Einheitspreis schwimmen und diejenigen, die noch nicht sich ganz auf Jesus Seite gestellt haben, die würden das nicht tun, wenn Jesus sie nicht vor die Entscheidung stellt. Wenn Jesus hier gesagt hätte: "Oh, wenn ich am Sabbat teile, das könnte als spalterisch, als polarisierend wahrgenommen werden, ja, dann warte ich lieber noch zwei Tage." Ja, dann sind wir alle wieder weg und kein Mit-aber oder er hätte ja sagen können: "Das Leben zufriedenswillen, lass ich ihn jetzt mal blind." Aber ihm war das Evangelium wichtiger als die Meinung bestimmter Leute. Ob das jetzt richtig oder falsch ist, das ist ein wichtiger Punkt, dass er ja, das ist das gemacht hat, sehr gut, weil dadurch wurde sichtbar, das trennt sich gut.

[41:42] Letztes Zitat: Die Pharisäer hofften aus Jesus eine Sünde zu machen und deshalb nicht den Messias als der Punkt. Ja, sie sie wissen, die Wunder, die er tut, könnten Leute dazu bringen zu glauben. Sie wussten nicht, dass er, der den Sabbat und alle seine Verpflichtungen des Sabbats gemacht hat, der hier war, der den. Wenn man einfach sie haben ja abgelehnt, dass er ich binden. Er ist ja, deswegen haben sie nicht die Verbindung gezogen, dass er derjenige ist, der den Sabbat gemacht hat. Jetzt warten sie dem Schöpfer das Buch vor. Sie erschienen sehr eifrig für die Einhaltung des Sabbats, aber planten an diesem Tag einen Mord. Das ist unvorstellbar.

[42:30] Aber viele waren sehr bewegt, als sie von diesem Wunder gehört haben und waren überzeugt, dass derjenige, der die Augen eines Blinden öffnete, mehr als ein gewöhnlicher Mann war. Genau das haben wir gelesen. Nächstes Mal geht's dann weiter, es wird noch spannender. Wir werden ein bisschen was lernen über Gruppendruck und ja, wird noch sehr spannend an diesem Kapitel, aber das nächste Mal anschauen.

[43:04] Heute wollen wir uns daran erinnern, dass das wahre Evangelium immer treu und weizentrend und dass wir liebevoll predigen, aber dass wir es mit ohne davon Abstriche zu machen.

[43:19] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du zu uns auch in diesen Minuten gesprochen hast, dass wir das Evangelium immer besser verstehen können und danke, dass wir sehen können, warum Jesus auch Entscheidungen getroffen hat, Dinge zu tun, die ihn selbst in Gefahr gebracht haben, aber die da geholfen haben, anderen Menschen zum Segen zu sein und sie ja in die Augen zu öffnen, buchstäblich, denn dieses hat ja an diesem Tag offensichtlich nicht nur dem Blinden die Augen geöffnet, sondern auch so manchen Pharisäer.

[43:56] Und hey, wir möchten dich bitten, dass du uns die Augen öffnest und dass die anderen auch helfen, die Augen zu öffnen, dass Jesus der Einzige ist, der uns allen helfen kann. Schenkt uns Mut und auch Liebe, dass wir auch, wenn wir uns vielleicht physisch, persönlich verstecken müssen, wir trotzdem Wege suchen, um die Menschen zu erreichen, so wie Jesus durch die Heilung noch einen Weg gefunden hat und diese Menschen zu erreichen, den eigentlich umbringen wollten. Möchte dafür von ganzem Herzen Dank sagen und ich bitten, dass du uns heute Abend jetzt auch noch segnest, den ganzen Abend und habe Dank dafür im Namen Jesu. Amen.


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