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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ von Christopher Kramp wird die Begebenheit aus Johannes 9 beleuchtet, bei der Jesus einen blind geborenen Mann heilt. Die Reaktion der Pharisäer und die Angst der Eltern des geheilten Mannes vor den religiösen Autoritäten werden analysiert. Es wird die tiefere Bedeutung hinter der Verweigerung des Glaubens und die Gefahr der Selbstverherrlichung beleuchtet, die den Glauben blockieren kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:34] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute da seid und dass wir jetzt gemeinsam, dass ihr live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir wollen heute weitermachen in Johannes 9 und wollen zu Beginn Gott danken, dass wir das tun dürfen und wollen gemeinsam beten.

[0:54] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren können und dass alle Sätze, alle Gedanken, die wir dort finden, von deinem Heiligen Geist inspiriert zu uns sprechen. Wir möchten unsere Ohren aufmachen, unser Herz weit, dass du reden darfst. Wir möchten lernen und Jesus besser kennenlernen, begeistert sein von ihm, um ihm nachzufolgen. Herr, das wünschen wir uns von ganzem Herzen und danken dir, dass du versprochen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Darum bitten wir dich, weil du uns lieb hast. Im Namen Jesus, Amen.

[1:44] Johannes Kapitel 9. Wir sind bis Vers 16 gekommen. Wir nennen uns: Jesus hat einen Mann geheilt, der blind geboren war, von also von Geburt an blind, und er hat ihn geheilt, indem er ganz besonders etwas getan hat. Er hat nämlich einen Brei gemacht mit seiner eigenen Spucke und dem der Erde, hat ihn auf die Augen gestrichen, hat ihn dann zu dem Teich gesagt, dass ich gewaschen und alles hat natürlich eine Bedeutung. Das haben wir studiert und ähm, sollte die Jünger auch vorbereiten auf die baldige Kreuzigung von Jesus und die Tatsache, dass nur durch Jesus und seinen Tod am Kreuz Menschen gerettet werden können.

[2:19] Und dann ist der Mann geheilt worden und die Leute haben darauf reagiert. Ja, sie haben gefragt: "Ist das wirklich?" Und sie haben ihn dann selbst gefragt, und er bestätigt: "Ich bin es." Und dann sind sie ist er zu den Pharisäern gekommen und die waren natürlich schockiert, weil das ganze ist geschehen am Sabbat. Wir haben gesehen, diese interessante Parallele zwischen Johannes 5 mit der Heilung am Teich Bethesda und Johannes 9, die Heilung mit dem Teich Siloah. Ja, und beides in die Hose nehmen und überhaupt ja auch in Kapitel 7 und 8 ganz enge Parallele.

[2:52] Und wir haben dann festgestellt, dass es eine Spaltung gibt unter den Pharisäern. Denn einige sagen: "Dieser Mann ist ein Sünder, weil er den Sabbat nicht hält, er ist nicht von Gott." Aber andere sagen: "Also, wenn ein Sünder ein Zeichen tun kann, wie kann er so ein Zeichen tun?" Die die Stärke des Zeichens, ähm, dass jemand, der schon immer blind gewesen ist, nicht blind geworden ist und wo man vielleicht irgendwie die Krankheit wieder rückgängig machen, immer, dass der geheilt ist, zeigt den Menschen, zeigt einigen unter den offensichtlichen mehr als als einfach nur normaler Mensch.

[3:28] Und es führt dieser Spaltung. Da haben wir jetzt mal gesehen, dass also der Grund, warum Jesus das nicht provozieren wollen, aber er wollte, dass die Werke Gottes offenbar werden und einige sind angesprochen worden.

[3:43] Wir sind jetzt weiter in Vers 17. Sind immer noch die Pharisäer. Ja, und die Pharisäer kommen jetzt zu 17. Sie sprachen wiederum zu dem Blinden: "Was sagst du von ihm, weil er dir die Augen geöffnet hat?" Er aber sprach: "Er ist ein Prophet."

[4:00] Genau. Sie sie wissen ja, Jesus ist gewesen und ihr Problem ist nicht, dass der Mann geheilt worden ist, sondern dass damit Jesus jetzt einen, dass Leute Jesus besser kennenlernen. Ein Anspruch, von dem man die Frage ist, wie denkt dieser Mann über Jesus? Und was ist seine Antwort? Er sagt: "Er ist ein Prophet." Können wir noch Personen, die als Jesus getroffen haben, die gesagt haben: "Du musst ein..."

[4:25] ...ihm sogar ins Gesicht sagen: "Ich erkenne, dass du ein Prophet bist." Eine Frau.

[4:34] Genau. Und Johannes 4, die Frau am Jakobsbrunnen, die sagt nämlich in der ähm in Vers 19: "Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, als sie konfrontiert wird mit der Tatsache, dass Jesus von ihrem Leben weiß, ich sehe, dass du ein Prophet bist."

[4:53] Ja. Noch ein Beispiel auch aus Johannes in Johannes 6 und dort in Vers 14. Worum geht's da? Am Anfang von Johannes 6, Speisung der 5000. Und da heißt es dann: "Vers 14: Als nun die Leute das Zeichen sahen, dass Jesus getan hatte, sprachen sie: Das ist wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll."

[5:18] Also natürlich, wir lesen das und sagen jetzt mit unserer Perspektive: "Stimmt, aber jedes Mal noch mehr." Ja, Jesus war Gott. Aber auf der anderen Seite muss man sagen, die kommen ja sozusagen von der Perspektive, dass sie in dieses erstmal nur normalen Menschen gesehen haben, völlig unbedeutend. Und sie kommen erst: "Ein Prophet." Ja, also das ist eigentlich positiv in allen Fällen. Ja, also wir sollten das eher so als als Erkenntnis werden. Ja, auch wenn sicherlich noch dann mehr Erkenntnisse zu gewinnen waren.

[5:45] Mehrmals im Johannes Evangelium äh sagen Leute: "Es ist ein Prophet." Ja, die Frau am Samariter und sagt: "Du bist ein Prophet." Die Menschen nach der Speisung der 6000 sagen: "Jesus, ein Prophet." Der blind Geborene, der jetzt sehen kann, der sagt: "Er ist ein Prophet." Übrigens sogar sagen nach der Kreuzigung auf dem Weg, das sind ja Jünger von Jesus auf dem Weg nach Emmaus, als sie mit Jesus sprechen, da sagen sie: "Jesus, ein mächtiger Prophet war er."

[6:17] Lukas 24 und dort Vers 19. Da sagen sie: "Und er sprach zu ihnen: Was also, was die sprachen zu ihm: Das mit Jesus dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig im Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk." Also, wenn selbst die Jünger nach all dem, was erlebt haben, dann hier nach der Kreuzigung zu einem vermeintlich Fremden sagen: "Jesus, sein Prophet." Ja, dann sollten auf jeden Fall jetzt nicht zu gering denken von dem blind Gewordenen.

[6:37] Wenn er sagt: "Nach einer Farbe." Das war das, was jetzt erstmal so verstehen konnte und zeigt. Also er hat eine wirklich, also weil wenn ein Prophet ist, dann vom Gesamt von Gott ganz normal Propheten. Er sagt nicht: "Dein falscher Prophet." Er sagt: "Das ist ein echter Prophet, er ist von Gott gesandt." So wie auch Johannes der Täufer z.B. Also damit ist so jetzt im großen Kampf, es steht ja auf der richtigen Seite. Er erkennt, dass Jesus von Gott gesandt ist. Und das ist ja genau das, was die Jünger, was die Pharisäer, Verzeihung, geleugnet haben oder einige von ihnen hat gesagt: "Dieser ist nicht von Gott." Er sagt aber: "Ist ein Prophet."

[7:11] Jetzt erst 18. Was die Reaktion? Johannes 18. Nicht von ihm, dass er blind gewesen ist. Sie die Eltern, das sind die Gewordenen gerufen hatten. Genau das Problem. Sie können nicht leugnen, dass der Mann, also das ist Jesus, dass Jesus das war ja. Sie können irgendwas gemacht, aber das Wunder wäre zu krass, dass sie es zugeben können. Also glauben sie es erstmal nicht. Ja, das ist schon interessant. Und sie fangen jetzt seine Eltern. Übrigens, interessanterweise ist hier das Wort "Juden" nicht wahr? Und da muss man dazu wissen, wenn Johannes von Juden spricht, meinte nicht grundsätzlich alle Juden. Gab, sondern das ist immer bei Johannes ein Begriff für die, vor allem die Pharisäer, die Jesus feindlich gesinnt waren. Hat das davon nicht falsch verstehen, sonst kommt man in die falsche falsche Richtung.

[8:10] Johannes 5 Vers 44. Warum konnten sie nicht glauben? Johannes 5 Vers 44. Jesus hatte ihn damals schon gesagt, dass sie sich quasi selbst am Glauben hindern. Johannes 5 Vers 44: "Könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?" Genau. Also, warum, warum fällt es ihnen schwer, solche Dinge zu glauben, obwohl der Mann ihnen sagt: "Ich bin geboren..."

[8:40] Das heißt, wenn ich mich selbst erhöhe, meine eigene Ehre suche, kann es sein, dass Jesus vor meinen Augen ein krasses Wunder tut und ich glaube, es ist einfach nicht.

[8:46] Das ist ja der Grund, warum so viele Theologen die Bibel lesen und das spricht Gott zu ihnen und sie glauben nicht, dass das Wasser steht. Also glauben sie, sie ist der pflücken, ist ja, weil die Herzenseinstellung. Also das war ja, Moment, auch so Jesus stand vor ihnen. Sie haben mich geglaubt. Das Problem ist also nicht, dass Gott sie nicht offenbart oder so. Das Problem ist, dass wenn uns, wenn wir uns selbst ehren wollen. Stichwort: Wer war der erste, der seine eigene Ehre gesucht hat? Luzifer. Der stand vor Gott, buchstäblich vor Gott. Man konnte nicht mehr zu Gott kommen. Es gab nicht noch etwas offen.

[9:27] Die eigene Ehre zu suchen, verhindert den Glauben. Das ist ein ganz entscheidender Punkt, weil das ist etwas, was viele Menschen aufgrund unserer sündigen, unserer Sünden Erfahrungen die Jahre und Jahrzehnte, das sind so leicht fällt, die eigene Ehre zu suchen. Ja, das das kommt so schnell und das verhindert aber den Glauben. Ähm, interessante Stelle, 26, weil das müssen wir uns ein bisschen darüber Gedanken machen, warum wollen sie das nicht glauben, obwohl er es ihnen sagt.

[9:59] Jesaja 26 Vers 11. Dort steht: "Herr, deine Hand ist erhoben. Sie wollen es nicht sehen." Das ist ein krasser Gottes Hand ist erhoben und mit dem Gott seiner Hand erhebt, dann kann er große Dinge tun. Hat mit ausgestreckter Hand das Volk Israel aus Ägypten geführt. Aber sie wollen es nicht sehen. Geht nicht, dass sie nicht sehen können, oder das ist unklar. Sie wollen es nicht sehen.

[10:22] Und Jesaja 53 stellt eine sehr traurige Frage, eine dramatische Frage. Jesaja 53, das Kapitel, da geht's darum.

[10:30] Ganz genau, die die Vorhersage des Todes von Jesus am Kreuz. Und das beginnt hier. Ich meine, 52, aber da stehen diese wirklich traurigen Worte: "Wer hat unsere Verkündigung gehabt und der Arm des Herrn, wem ist er offenbart?"

[10:50] Und das ist ja, was hier in Jesaja 43 passiert. Das, was die Propheten seit Jahrtausenden vorher gesagt haben, das passiert. Ja, das ganze Universum ist außer sich vor Interesse. Der Arm des Herrn ist erhöht. Also, wenn Gott durch einen ausgestreckten Arm Israel aus Ägypten geführt hat, wie viel ausgestreckter ist der Arm als Jesus? Mit ganz viel Kraft zieht er die ganze Menschheit, wenn sie möchte, aus der Sünde. Er sagt: "Wer hat es verstanden? Wem ist es offenbart worden?" Wer hat es verstanden? Wer hat das geglaubt? Und das ist die Frage, die dann auch auf die Pharisäer anzuwenden ist und auch auf uns. Ja, also glauben wir, wenn Gott mich nicht eingreift, man kann, also wie die Pharisäer viel in der Bibel lesen und trotzdem Gottes Wunder eingreifen und es passiert immer wieder, dass auch meine Geschwister, äh, wenn es eine Erweckung gibt, davon nichts hören wollen. Ne, wenn Gott mächtig an Menschen wirkt und ihnen ihnen Reformation treibt, dass sie das nicht hören wollen. Ich nicht für Gottes Wirken halten, das wie bei den Pharisäern. Das ist also etwas, was es zu allen Zeiten gab und heute auch.

[11:59] Hebräer Kapitel 3. Da macht Paulus auch diesen Punkt. Hebräer 3 und dort ab Vers 15. Da sagt Paulus: "Hebräer 3 bis 15: So lange gesagt wird: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, zu verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung." Das bezieht sich auf die Wüstenwanderung. Denn einige lehnten sich auf, als sie es hörten, aber nicht alle, die durch Mose aus Ägypten ausgezogen waren. Über wen war aber 40 Jahre lang zornig? Waren es nicht die, welche gesündigt hatten, deren Leibe in der Wüste fehlen? Welchen schwor aber, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten.

[12:34] Wenn ich denen, die sich weigerten zu glauben, dass nicht die, die einfach sagen: "Verstanden."

[12:44] Und wir sehen, dass sie nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens. Und das ist im Prinzip derselbe Unglaube, der die Israeliten behindert hat, die erste Generation in das gelobte Land zu gehen. Selber Unglaube, der jetzt die Pharisäer hindert, Jesus anzunehmen. Und das ist noch mal noch mal tragischer, weil Jesus jetzt als Retter direkt vor ihm steht.

[13:07] Der Mann selbst hatte erklärt, dass er blind gewesen ist und dass seine Sicht wieder hergestellt worden ist. Aber die Pharisäer würden eher den Beweis, den sie mit eigenen Sinnen hatten, verleugnen, als zugeben, dass sie gehört haben.

[13:21] Und dann sagt sie: "So mächtig ist."

[13:24] Und dann sagt sie: "So mächtig ist Vorurteile und so verzerrend ist pharisäische Gerechtigkeit."

[13:30] Dann versteht man plötzlich wieder, Fanatismus funktioniert. Fanatismus funktioniert genauso. Ich möchte nicht zugeben, dass ich falsch liege, also biege ich lieber die Fakten, bis ich die Balken bewegen. Ja, damit ich nicht zugeben muss, dass ich falsch liege. Und dann verzeihe ich das ganze will, dass diese pharisäische Gerechtigkeit da.

[13:48] Da gibt's 1000 Anwendungen für heute, aber die wichtigste ist auch selbst. Ja, wir dürfen nicht anfangen, die Wahrheit, die wir sehen, zu verbiegen, damit wir recht behalten. Also müssen Gott recht gehen und uns korrigieren lassen.

[14:13] Johannes 9 Vers 19 lesen wir weiter. Was passiert mit den Eltern?

[14:26] Und indem ihr sagt, dass er blind geboren ist.

[14:27] Wieso ist der denn jetzt sehen? Genau.

[14:35] Ob das der Sohn ist, der wirklich auch blind geboren ist.

[14:38] Wirklich blind geboren. Ja, also könnte das verstehen, das ist euer Sohn, der wirklich blind geworden. Und zweitens, wieso, wie soll er jetzt sehen können?

[14:53] Interessanterweise die Pharisäer noch eine Hoffnung den Überblick. Ja, sie konnten also den Mann irgendwie nicht dazu bringen, dann eine Hoffnung. Sie wollten die Eltern einschüchtern, weil wenn die jetzt gesagt hätten, nächstes Jahr oder so, ja, dann wäre das ganze Zeit gekommen. Sie wollten die Eltern einrichten und deswegen haben sie mit scheinbarer Aufrichtigkeit gefragt: "Wie sieht er jetzt so? Ist er fest 20?"

[15:18] Vielleicht 20 und 21 ist ja auch hinterhältig, wenn sie die Eltern erst holen müssen, dann zu fragen, wie er wieder sehen geworden ist. Das heißt, dass sie waren gar nicht dabei und kann es nicht wissen. Ja, vielleicht das interessante bekommen. Also auf jeden Fall, sie war nicht dabei. Ähm, ob sie es gewusst, das sehen wir gleich. Genau, aber genau, sie war nicht dabei. Also sie sind, also vermutlich sind dabei gewesen, soweit wir das jetzt äh sehen können.

[15:45] Seine Eltern antworteten ihn und sprachen: "Wir wissen, dass dieser unser Sohn ist und deshalb blind geboren ist. Wieso er aber jetzt sieht, das wissen wir nicht. Und wer ihm die Augen geöffnet hat, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fragt ihn selbst. Er saß selbst für sich reden."

[16:04] Okay, sie hatten zwei Fragen gestellt. Ja.

[16:09] Also, ist er wirklich blind geboren? Ja, ist es euer Sohn? Als könnte es bestätigen. Ja. Und wie geheilt? Ja, also, wie ist der halt Mann?

[16:17] Und...

[16:40] Keine Ahnung. Ja, und jetzt gibt's was Interessantes. Wir würden, wenn wir den Vers lesen, wir wissen nicht genau, warum, aber Johannes war dabei und Johannes und Inspiration ist eine Erklärung, interpretiert uns, was da eigentlich los ist. Vers 22. Warum sagen das?

[16:53] Das. Da sagten seine Eltern: "Deshalb, weil sie die Juden fürchteten, denn die Juden waren schon übereingekommen, dass wenn einer ihn als den Christus anerkennen würde, dies aus der Synagoge ausgeschlossen werden sollte."

[17:10] Darum sprachen seine Eltern: "Er ist alt genug, fragt ihn selbst." Genau. Also, Johannes sagt zweimal, sie weichen aus aus einem bestimmten Grund und zwar nicht, weil sie ehrlich sagen: "Wir wissen es wirklich nicht." Ja, wenn man sich dabei gewesen. Sie sagen, es gibt einen Grund. Sie haben Angst.

[17:23] Sie haben Angst, Jesus zu bekennen. Das impliziert eigentlich, dass sie schon, also entweder vielleicht sind sie nicht dabei gewesen und sie haben es dann erfahren, weil wahrscheinlich immer was hat der Mann gemacht, als er zum ersten Mal gesehen hat, nach Hause gelaufen. Ja, es heißt ja, wenn man in fast 99 gesehen, die acht, die Nachbarn haben ihn gesehen. Ja, wenn die Nachbarn gesehen haben, da werden die Eltern auch gesehen haben. Ob sie das jetzt die Heilung gesehen haben, vielleicht waren sie auch diejenigen, die ihn zum Teich geführt haben, wer weiß. Ja, ob sie jetzt dabei waren, aber sie wissen, er sieht und sie wissen auch, warum.

[17:59] Der hat ihn ja gesagt: "Angst." Und was, warum haben sie Angst? Es heißt dir, dass sie aus der Synagoge ausgeschlossen werden. Das ist interessant. Da muss man nämlich jetzt sich fragen, was war das für ein Ausschluss? Dieser Ausschluss aus der Synagoge war kein endgültiger Ausschluss, sondern die Strafe bestand darin, für 30 Tage ausgeschlossen zu werden.

[18:25] Zweimal quasi für 30 Tage exkommuniziert. Und das hatte interessante Konsequenzen. Nämlich in dieser Zeit durfte also, wenn jetzt ein Kind geboren wird, durfte es nicht beschnitten werden. Wenn jemand gestorben ist, durfte er nicht beklagt werden. Also, wenn er in der Familie dann bin ich jetzt 30 Tage ausgeschlossen werden und in meiner Familie stirbt jemand, durfte der der nicht beklagt werden. Keine Trauerfeier abgehalten werden. Und es war so, wenn man sozusagen danach 30 Tagen keine Reue gezeigt hat, das war quasi sowieso eine Art Gemeinde Zucht oder so. Ja, also besonders hart, wenn man da keine Reue gezeigt hat, dann konnte das noch verlängert werden. Aber jetzt keine endgültige Sache. Interessant, ja.

[19:11] Ähm, aber wenn man sich das genau anschaut, ist das war schon ziemlich krasse Sache. Also, man konnte dann als Nachfolge Strafe dann als die sogar zweite Ermahnung weitere 30 Tage bekommen. Und es ist wohl aus späterer Zeit überliefert, dass es dann noch eine endgültige Exkommunikation gab. Aber ob es die schon zu der Zeit von Jesus gab, den gibt's kein Beweis. Also kein billiger ist auch Ellen Weit spricht nur von diesen 30 Tagen. Sie sagt nämlich ja.

[19:40] Genau. Also, das bedeutet ausgeschlossen, dass Synagoge für 30 Tage und so weiter. Was das bedeutet, wenn man jetzt für 30 Tage ausgeschlossen worden ist. Man durfte sich keine Versammlung mit zehn Männern anschließen. Also, wenn irgendwo zehn Leute zusammen standen, oft noch nicht dazu ein paar von der Versammlung ausgeschlossen, nicht von Gottesdienst. Bei der Verhängung, bei der Strafe wurden Flüche ausgesprochen.

[20:01] Und das jetzt interessant aus Corona-Zeiten. Man musste immer zwei Meter Abstand halten zu allen möglichen Menschen, wirklich. Also und zwar, wer wurde so ähnlich behandelt? Werden. Man wurde quasi behandelt wie ein de facto wie ein Aussätziger. Muss immer zwei Meter Abstand halten. Und ähm, wenn dann eine Person sterben würde, wie gesagt, das hat doch einen weit durfte man nicht, ähm, nicht, nicht weinen. Sie stattdessen wurde oft wurde der Sack dann hingelegt. Man hat Stein auf den Sack geworfen. Also, man durfte keine Trauerfeier machen, aber der Sack wurde gesteinigt. Und also, zu deutlich, man diese Person ist verflucht. Also, man war quasi sozusagen mehr oder weniger ausgeschlossen von den Segnungen Gottes.

[20:40] Sohn, wenn seine Geschichte ist ein wo ähm später im Mittelalter mal was ganz ähnliches gemacht worden ist. Und zwar zurzeit von Janus, der hat Rom. Genau diese Strategie auch angewendet. Da hat man das sogenannte Interdikt ausgesprochen und dann durften da keine Hochzeit stattfinden. Und die Hochzeit mussten auf dem Friedhof stattfinden. Und die Friedhof die die Toten wurden verscharrt. Ja, und also ganz, ganz schreckliche Kirchengemeinde geschlossen. Und was war der Effekt? Natürlich damals die Leute hatten Angst, dass sie Panik. Und deswegen haben sie muss gewusst, fliehen. Ich hatte der musste dann erstmal aus Prag gehen, weil damit hat man quasi versucht, so Druck auszuüben.

[21:25] Genau das passiert denn, da wird solche Druck ausgeübt, dass sie sich jetzt überlegen, wenn wir jetzt sagen, dass sie hier sind, dann wird uns vielleicht das passieren.

[21:40] Oder krass ist, erstmal Johannes 7 und dann sehen wir jetzt auch, warum das hier so steht. Johannes 7 Vers 13: "Doch redete niemand freiwillig über ihn aus Furcht vor den Juden." Ich glaube, das ist gar nicht so bewusst. Jesus war so ein Staatsfeind schon zu der Zeit, dass man nicht einfach so sagen konnte: "Ich folge Jesus nach." Ähm, deswegen jetzt hat sie oft immer verborgen, nicht. Ja, er, seine Jünger, die waren eigentlich echt einer, die gehörten einer gefährlichen Organisation, also im Sinne von, also gefährdet, besser gesagt, mir gefährdeten Organisation.

[22:18] Es war nicht so, dass die Leute einfach offen auf der Straße gesagt haben: "Ich finde dieses gut." Die haben untereinander getuschelt, die haben wahrscheinlich Angst gehabt, dass jemand sie verrät.

[22:26] Angst gehabt, dass jemand sie verrät. Das ist eigentlich so die Atmosphäre. Das finde ich interessant, weil es gibt heute auch noch mal Länder, wo es solche Atmosphäre gibt.

[22:31] Wir kommen auch in die Zeit wieder, wo es so eine Atmosphäre geben wird. Das hat sich auch gehalten noch bis nach dem Tod von Jesus, teilweise. Schaut mal Apostelgeschichte 5, Vers 13. Da gibt's diese Aussage: „Von den übrigen aber wagte keiner, sich ihnen anzuschließen.“ Doch das Volk schätzte sie hoch. Ja, da gibt's immer noch so diese Angst, damit identifiziert zu werden mit Jesus und seiner Gruppe.

[22:55] Und was hatte Jesus über die Menschen gesagt, die wegen ihrem Glauben ausgestoßen werden? Hat Jesus jedes Mal was dazu gesagt, dass wenn wir unseren wegen unserem Glauben ausgestoßen werden, ob das wie das wie wir dann dazu uns stellen sollen, wie wir das bewerten sollen? Lukas 6, Lukas 6 und dort Vers 22.

[23:24] In der Bergpredigt, nicht wahr? Da sagt er: Lukas 6,22: „Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen.“ Also das hätten dieser Vers hätte jetzt für die Eltern gelten können, werden um des Menschensohnes willen ausgeschlossen werden können. Und das wäre für sie also, sie wären glückselig gewesen.

[23:55] Aber sie entscheiden sich, sich nicht für Jesus zu bekennen.

[23:58] In Sprüche 29 steht das ganz wichtiges in dieser Hinsicht. Sprüche 29 und dort Vers 25: „Menschenfurcht ist ein Fallstrick, wer aber auf den Herrn vertraut, der ist geborgen.“ Ende gehen viele Menschen verloren, weil sie Menschen mehr fürchten als Gott.

[24:26] Und das sagte die Bibel ist eine echte Gefahr. Wir wissen nicht, wie viel Hebräer in deine drei dort am Standbild stand. Wir wissen doch, dass es drei Stunden gewesen sind. Ja, Menschenfurcht ist ein Fallstrick. Und das krasse ist, die Menschenfurcht ist bei den Eltern so groß, dass ich meine, wir wissen nicht, wie alt der Mann war, aber der war er lebt. Sie haben noch niemals sehend gesehen.

[24:56] Ich meine, das muss die Freude, das muss der Frühlingstag ihres Lebens gewesen sein, als ihr so nach Hause kommt, sehen und ihn erzählen: „Dieser Mann hat mich...“ Also ich meine, wenn wir uns das versuchen da hineinzusetzen, die mir Leben lang und fallen ein Leben lang, wenn schon die Jünger Jesus sich überlegt haben, wer schuld ist, er oder seine Eltern, dann müssen wir ihr Leben lang mit der vielleicht eine Urlaub ausgesprochen vor Verurteilung gelebt haben, dass entweder sie vermutlich sie gesündigt haben, damit ihr Sohn blind geboren ist.

[25:26] Ja, jetzt kommt er nach Hause und es sehen. Das heißt, ihr Leben ändert sich 180%. Ja, also 180 Grad. Aber die Freude darüber ist nicht so groß, dass sie die Menschenfurcht besiegt. Und krass, dass sie sagen: „Also ja, ich bin geboren, aber das hat also wir gehalten worden ist.“ Da wollen wir nicht zu sagen.

[25:54] Ihr seid ja 51. Tolle Ermutigung für uns, weil es ist ja nicht so, dass wir nicht auch genau an diesem Punkt unsere Kämpfe haben. Jesaja 51 und dort Vers 41. Vers genau.

[26:11] „Hört auf mich, ihr, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du folgst das mein Gesetz im Herzen trägt. Fürchtet euch nicht vor dem Schmähen der Menschen und entsetzt euch nicht vor ihrem Lästeren.“ Die Menschen, die Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit Gottes im Herzen tragen, brauchen sie nicht zu fürchten. Auch wenn die Menschen also, Gott hat nicht versprochen, dass wir nicht geschmäht werden, versprochen, dass wir uns nicht fürchten müssen.

[26:32] Vers 12: „Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, dass sie Gras dahin gegeben wird?“ Ja, also Gott sagt: „Hey, wenn du mich kennst, warum fürchtest du dich vor Menschen?“ Es gibt so eine Aussage von Ellen White. Ich weiß gar nicht, wo sie steht, aber sie sagt sowas sinngemäß wie: „Derjenige, der sich vor Gott gebeugt hat, muss sich vor keinem Menschen mehr beugen.“

[26:57] Ja, also das heißt, natürlich, wir wollen höflich und und und und und und und und und und und und und vorkommt sein, aber wenn ja der Jakob als der nach Israel, also nach Ägypten kommt, steht er vor dem Pharao und der Jakob segnet den Pharao. Was bedeutet, er hat gewusst, geistlich bin ich dafür stehend. Ich sehe keine Frau hat keine Angst gehabt vor Frau.

[27:19] Und das ist unsere Erfahrung, haben dürfen. Psalm 27. David sagt dasselbe. Psalm 27 und dort Vers 1 und 2.

[27:38] Psalm 27 und dort Vers 1 und 2: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, von wem sollte ich mich fürchten? Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grau?“

[27:56] Genau, ich habe Gott erfahren, ich brauche keine Angst haben. Das heißt, das Ding ist hier, es macht einen. Die Eltern haben zwar sich gefreut, dass ihr so ein Gehalt worden ist, aber es war sozusagen, es ist eine Unterschied, ob man sozusagen sich freut, dass Gott mein Kind geheilt wurde, ob ich das auch als Erlösung für mich persönlich nehme. Habe ich so, also ob ich sozusagen das auch an mir begreife und dafür dankbar bin.

[28:18] Und ja.

[28:36] Vers 12: „Auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht. Was kann ein Mensch mir antun?“ Also, wenn du es für Menschen fürchten, dann ist das oft ein Hinweis darauf, dass unser Vertrauen auf Gott noch nicht groß genug ist. Ja, ganz genau.

[28:50] Ganz genau, weil er genau am Ende der Zeit deutlich wird in der dritten Engelsbotschaft. Ist die Frage: Wem vertraue ich mir? Denen, die die Macht haben, mich vom vom Wirtschaftsleben auszuschließen, die vielleicht sogar mein Leben nehmen können, oder Gott, der noch über allem steht? Ja, bin ich bereit, Gott zu vertrauen, auch wenn ich solch einem Druck ausgesetzt bin?

[29:14] Ja, das ist ja letztendlich die Frage. Und hier zeigt sich, es ist eine Sache, sich zu freuen, dass Gott ins Leben eingreift, aber eine andere Sache ist, sich so sehr zu freuen, dass ich auch zu Gott stehe, selbst wenn das jetzt negative Konsequenzen für mich hat.

[29:29] Das sind Unterschied. In Offenbarung 21, Vers 8 steht: „Und mit der Geschichte kann man den Vers glaube ich besser verstehen.“ Dort steht, wer nicht in also wer wer verloren gehen wird. Da heißt es: „Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit goldene Flecken und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzen und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt.“ Das ist der zweite Tod.

[29:49] Jetzt bei den bei den anderen Begriffen, Ungläubige, mit goldenen und defekten und und Süchtige, Zauberer, es ist vollkommen klar. Bei Feigling könnte man denken: „Okay, muss ich irgendwie Mutprobe bestehen.“ Ja, heißt das jetzt, wenn ich Höhenangst habe oder so, dass ich nicht hinbekommen kann? Aber diese Geschichte war eigentlich ganz deutlich, was es geht. Wenn ich Menschen mehr fürchte als Gott, wenn ich zu feige bin, zu Jesus zu stehen.

[30:12] Und das ist ja nicht nur diesen Eltern passiert. Wir denken später an die Geschichte mit Petrus, der auch mehr als Menschen, wo ich dieses verleugnet hat.

[30:21] Jetzt gehen wir zurück Johannes 9. Wir haben gesehen, ihre Begründung ist ganz interessant. Sie sagen ja, in Vers 23, Johannes 9, Vers 23: „Er ist alt genug.“ Ja, mit einfach nicht selbstständig. Das Interessante ist, sie verweisen auf seine Selbstständigkeit und vertuschen damit ihre eigene Unselbstständigkeit in Glaubensfragen. Ja, sie wollen selbst nicht ihren Mann stehen, ihre Frau stehen, sozusagen.

[30:48] Aber irgendwer hat noch einen interessanten Kommentar jetzt über die Gesamtsituation. Sie sagt, dass die Lämmer, in das sich die Pharisäer, also in dem die Fahrer sich befanden, ihr hinterfragen, ihr Vorurteil, ihr Unglaube bezüglich der Fakten, öffnete der Volksmenge die Augen. Ja, also wieso glauben sie das nicht? Ja, weil die Volksmenge immer dachte, die Pharisäer sind die Heiligen. Es fragen sich also: „Wieso glauben sie das nicht?“

[31:14] Besonders bei den einfachen Menschen. Jesus hatte oft seine Wunder auf offener Straße getan und sein Werk hatte immer den Charakter, Leiden zu heilen und und zu lindern. Die Frage in vielen Köpfen war: „Würde Gott durch einen Aufschneider solche mächtigen Werke tun, wie die Pharisäer das behaupten?“

[31:39] Und dann sagt sie, die die Auseinandersetzung wurde sehr ernst auf beiden Seiten. Ja, also diese Diskussion, die hat jetzt richtig an Intensität zugenommen. Die Pharisäer sagen, dass sie dem Werk, das Jesus getan hatte, Öffentlichkeit kam, also indem sie das ganze, sie merken, plötzliche mehr darüber diskutieren, dass mehr Leute glauben, dass sozusagen ja, das ist so eine ganz interessante Situation.

[32:03] Sie konnten das Wunder nicht verleugnen. Der Mann war ja voller Freude und Dankbarkeit. Und jetzt können wir Vers 24, weil jetzt rufen Sie ihn noch mal, weil mit den Eltern sind sie jetzt auch nicht vorwärts richtig gekommen. Vers 24.

[32:16] „Und sie sprachen zum zweiten Mal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist.“

[32:31] Genau, das ist interessant. Also was wollen sie mit anderen Worten sagen? Sie fallen ihm eigentlich entlocken, dass er sagt, dass dieses oder ja, genau. Also vor allem wollte ich sagen, du bist geheilt von. Du kannst nicht Leute den Leuten, dass er geheilt worden ist. Ja, das das war ihre eigene Argumentation. Der Mann war gar nicht wirklich blind.

[32:49] Irgendwas ich blind geworden. Aber sie haben festgestellt, geworden. Sie haben also noch nicht jetzt erreicht. Also sagen sie: „Okay, dann bist du geheilt worden, aber nicht Jesus, sondern wer hat dich geheilt?“

[33:06] Gott hat dich geheilt, aber nicht Jesus. Also weil diese Sünder. Ja, genau. Also es war nicht, du bist zwar geheilt, aber es war nur dein Eindruck, dass es Jesus dann. Wirklich etwas Gott gibt. Gott die Ehre.

[33:16] So, als was hat dieses gesagt? Als er Inhalt hat gesagt: „Entfernt drei, sondern an ihm sollen die.“

[33:26] Ja, genau. Und es ist so, so krass. Das jetzt sagen die: „Gott die Ehre!“ und sagen nicht, dass Jesus dich geheilt hat.

[33:34] Jesus hatte schon gesagt in Johannes 5, Vers 23, hatte er gesagt: „Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, den gesandt hat.“ Und jetzt verlangen die Pharisäer genau das. Sie sagen: „Ehrt den Vater, aber nicht den Sohn.“

[33:53] Gesagt hat der Vater hat gesagt, das ist genau dieses Thema. Übrigens, das können wir noch kurz lesen.

[34:03] Das entfernt ja auch in unserer Adventsgeschichte eine Rolle gespielt hat. Jesaja 66 und dort Vers 5.

[34:15] Steht: „Hört das Wort des Herrn, ihr, die ihr erzittert vor seinem Wort. Es höhnen eure Brüder, die euch hassen und euch verstoßen um meines Namens willen.“ Der Herr möge sich doch für Herrlichkeit hin, damit wir eure Freude sehen können. Genau, aber sie werden sich schämen müssen.

[34:34] Das sind also Menschen, die andere ausschließen aus der Gemeinde, aber mit Gott argumentieren. Dieser Vers ist mal der Familie Hameln sehr wichtig geworden, als sie im Zuge der Männerbewegung ausgeschlossen worden. Das haben sie auf diesen Berufen. Übrigens, gibt es, fällt mir interessante Szene, wo er die Ellen Hameln als Teenager dann im Klassenmedien, dann sagt: „Ich bin so begeistert, dieses Computer und ich habe diese Botschaft hat mich erweckt und ich bin bekehrt und ich und ich liebe Jesus und ich möchte bei ihm sein.“ Und dann unterbricht der Klassenleiter sie und sagt: „Das ist nicht die Mutter kommt, das ist der Methodismus, der dir das geschenkt hat.“

[35:11] Ich konnte das muss kein Ehre geben. Es war die Mutter von der Wiederkunft Jesus. So ein bisschen das nicht Jesus, Gott hat dich gehört. Ja, und wenn man versucht was zu treffen, warum? Natürlich, weil sie wollen nicht zugeben, dass sie falsch liegen. Ja, dann kommen sie diese Argumentation.

[35:28] Und also, das ist etwas, was man immer und immer wieder erleben kann. Zurück zu Johannes 9. Sie sagen ja ganz explizit, haben wir gelesen, wir wissen, dass er ein Sünder ist. Und das haben sie jetzt ja festgemacht an dem Sabbat, nicht wahr? Ein Kabel 8 hatte sie gefragt: „Habt ihr könnt ihr mich eine Sünde überführen?“ Haben sie nichts gesagt. Ja, aber jetzt behaupten sie: „Wir wissen, dass er ein Sünder ist.“

[35:50] In Vers 24. Jetzt Vers 25.

[35:57] Das die Antwort. Der Mann, der antwortete: „Jena und sprach: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Eines weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehen bin.“ Das ist so wunderschön. Die stellen wir jetzt ganz so. Sie sagen: „Wir wissen ganz genau, dass er ein Sünder ist und wir wissen, dass du das.“

[36:12] Und was ist deine Antwort? Interessiert mich aber auch gar nicht so sehr, weil ich weiß, was ich erlebt habe. Und das ist eine ganz tolle Ermutigung auch zu irritieren und und und und uns uns zu verwirren mit irgendwelchen Aussagen, die wir nicht verstehen können. Das kommt, oder dass man mit Theorien konfrontiert, wenn man weiß gar nicht genau, was jetzt das Problem dahinter ist.

[36:34] Oder aber, was man immer hat, ist die eigene Erfahrung. Ich verbinde dich ja, sagte, was ihr alles da Argument hat. Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Er kann nicht beurteilen, aber ich weiß, dass der für mich getan hat. Und das ist auch für uns ganz wichtig. Wir müssen nicht jedes Argument, dass der Satan versucht an uns anzutragen, beantworten können. Geht gar nicht.

[36:55] Gott wird uns immer die Weisheit geben. Wir brauchen, aber manchmal reicht es schon auszusagen.

[37:05] Übrigens, das hat auch ganz ähnlich jemand anders gemacht in Johannes 5, Vers 11. Der Blinde vom Teich Bethesda. Und zwar in...

[37:32] „Nun sprachen die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, es ist dir nicht erlaubt, die Liegematte zu tragen.“ Er antwortete ihnen: „Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm deine Liegematte und geh umher.“

[37:44] Genau. Er hat vielleicht nicht genau, was jetzt genau Vorschriften zum selber sind, ob das stimmt oder nicht. Ja, aber kann sagen: „Meine Lösung, der mich gesund gemacht hat, hat gesagt, ich darf die Matte tragen.“ Ja, also halt die diese Tage sind egal, was eure Regeln sagen.

[37:58] Und das natürlich interessant. Ja, also unsere Erfahrung, dass ich niemals über das Wort Gottes stellen, das ist klar, aber eine Erfahrung mit dem Wort Gottes Fundament als irgendwelche Theorien.

[38:11] Die Leute haben Johannes 19, Vers 26.

[38:22] „Sie sprachen aber wiederum zu ihm: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er dir die Augen geöffnet?“ Die die Fragen haben sie eigentlich schon den Eltern gestellt und sie waren ja auch selbst dabei. Ja, und sie haben sie auch dem Mann schon gestellt in Vers 15 und fragten ihn auch die Pharisäer wieder: „Wir sind gewonnen.“

[38:47] Also die stellen also fragen, die sind schon Antwort bekommen haben. Und das zeigt, dass sie eine andere Intention haben. Ihre Intention ist jetzt nicht mehr Informationen zusammen und irgendwann sagt uns, was die Intention war.

[39:00] Mit vielen Worten versuchten sie zu verwirren, so dass er sich selbst für verführt halten könnte, damit quasi so bombardiert, so manipuliert mit Fragen, mit irgendwann vielleicht seine eigene Erfahrung hinterfragt. Also richtig, richtig psychologischen Terror sozusagen.

[39:15] Und seine bösen Engel waren auf der Seite der Pharisäer und verbannten ihre Energie und ihre Geschicklichkeit, sozusagen ihre Feinheit, mit menschlichem Denken, menschlichem Verstand, um das den Einfluss von Christus zu widerstehen. Ja, also da haben böse Engel versucht, wie sie dieses Wunder irgendwie jetzt klein halten können.

[39:36] Und das hatte mit Manipulation zu tun. Und sie haben versucht, diese Überzeugung, die in vielen Menschen sich jetzt immer mehr vertiefte, so müssen wir zu verzerren, zu vernehmen. Engel Gottes waren ebenfalls dort und versuchten oder oder um den Mann, der geheilt worden war, zu stärken. Also das sind eigentlich hier Engel und Dämonen im Hintergrund, die kämpfen.

[40:00] Richtig krasse Geschichte. Ähm, Vers 27.

[40:02] „Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt und ihr habt nicht darauf gehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören?“ Weil doch ihr seine Jünger werden.

[40:15] Und das zeigt sich also, was für eine eine brillante Weisheit Gott geben kann. Der Mann ist nicht, der Mann hat keine Bildung. Ich meine, wie auch, der nie Lesen und Schreiben gelernt hat, der das Wissen durch Hörensagen dann gehört. Und da stehen die, die wichtigsten Theologen seiner Zeit in die Hose vor ihm und verwirren im psychotrix und mit Argumenten und ist und denen das war dann selbst definieren.

[40:39] Und was er sagt: „Das habt ihr mich schon gefragt werden. Das ist so einfach, so auf den Punkt.“ Und da sieht man, dass man das ist so eine tolle Erfahrung, wo man sehen kann, dass Gott uns auch in der Endzeit die kluge Antworten geben wird. Ja, auf den Punkt.

[40:57] Die Wahrheit ist, braucht keine langen Diskussion. Ne.

[41:03] Hier sagt Ellen White: „Die Pharisäer haben nicht verstanden, dass sie mit jemand anderes zu tun hatten als mit dem ungebildeten Mann, der blind geworden war. Sie wussten nicht, mit wem sie wirklich im in Wirklichkeit im Konflikt waren.“

[41:17] Göttliches Licht schien in die Kammern dieses das der Seele des Menschen. Als diese Heuchler versuchten, ihn zum Unglauben zu führen, half Gott ihm durch die Lebhaftigkeit und die Pointiertheit seiner Antworten zu zeigen, dass er nicht gefangen genommen werden konnte.

[41:37] Ja, also sie haben gemerkt, okay, dass das da ist jemand, den kriegen wir nicht. Ähm, so, jetzt mein Fernsehen noch und dann machen 28 und 29.

[41:51] Sie bestimmt und sprachen: „Du bist ein Jünger. Wie aber sind Moses Jünger? Wir wissen, dass Gott zu Mose geredet hat. Von diesen aber wissen wir nicht, woher er ist.“

[42:06] So, jetzt sagen eigentlich sowas wie: „Scheinen ihn an.“ Also, wenn sich das Bild nicht vorstellt, erst versuchen sie ihn ähm so zu interviewen und dann versuchen und irgendwann brüllen die, brüllen richtig an und schreien, ja.

[42:22] Im Griechischen ist es auch nicht: „Du bist sein Jünger, du bist so dessen Jünger.“ Ja, von dem da, so so so mit Distanz, ja. Also nicht, also wir haben, wir werden nicht seine Jünger, als dieser da. Ja, du bist vielleicht einer von von denen.

[42:35] Interessant. Ich waren Kapitel 8 haben sie gesagt: „Wir sind die Kinder von Abraham.“ 9 sagen sie: „Wir sind die Schüler von Mose.“ Ja, sie halten sich für die Kinder von Abraham und für die Schüler von Mose. Und sind beides nicht. Gewaltige Täuschung.

[42:56] Johannes 5. Jesus hatte schon darüber gesprochen mit ihm. Johannes 5, Vers 45 bis 47.

[43:12] „Denk nicht, dass ich euch bei dem Vater anklagen werde. Es ist einer, der euch anklagt, Mose, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. Denn wenn ihr Mose glaubt, so würdet ihr auch mir glauben, denn von mir hat er geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?“

[43:33] Dieses bringt den Punkt also, das ist richtig auf den Punkt. Das Problem der Pharisäer war nicht, dass sie echte Schüler Mose waren und einfach irgendwie nicht glauben konnte, was das war ja eigentlich das Problem.

[43:49] Gelesen, aber nicht geglaubt. Sie waren stolz darauf, dass sie die Schüler von Mose waren, aber die waren keine Schüler von Mose. Die waren stolz auf Theologen zu sein, die Bibel kannten, aber sie ist aber nicht die Schüler. Sie haben sie nicht unter die Bibel gestellt, sozusagen, nämlich über die Bibel gestellt und haben dann noch Regeln drauf getan und sich damit gebrüstet. Sie haben die Bibel als als Mittel genommen, sich selbst zu hören, statt echte Schüler zu sein.

[44:08] Und ich sagte, dass das der Grund, weil wenn ihr schon Mose nicht glaubt, wie werdet ihr mir glauben? Weil Mose redet von Jesus. Es ist ja unmöglich, dass ich Mose ablehne und dann aber Jesus annehme.

[44:17] Was übrigens auch wieder krass ist, weil das bedeutet, dass ein Mensch, der das Alte Testament ablehnt, auch wenn er sich Christian, gar nicht Jesus folgt. Ja, ein Mensch kann gar nicht erneut das im Endeffekt sein, wenn er das alles, also das ist unmöglich, weil die wollte mir glauben, wenn er nicht Mose glaubt.

[44:36] Also hier haben wir das. Es gibt, glaube ich, keine schlimmere Verführung, als wenn man denkt, man ist ein Schüler der Liebe und Wirklichkeit. Glaub mir gar nicht.

[44:43] Vielleicht ein Gedanke, der ein bisschen abseits ist, aber das hat mich auch in letzter Zeit so bewegt. In Jeremia 6, Vers 16 heißt es ja, da sagt Gott: "Tretet hin an die Wege der Vorzeit und fragt, welches der gute Weg sei." Und dann heißt es am Schluss: "Und wandelt darauf." Und dann steht da noch in dem letzten Teil vom Vers: "Sie aber sagten: Wir wollen nicht darauf wandeln."

[45:13] Das heißt, Gott hat ihnen klar gemacht, alles, was sie brauchen, was sie tun sollen, und vielleicht haben sie das sogar ein Stück weit getan. Aber am Schluss gehen sie nicht mehr mit. Und ich glaube auch, dass das ein großes Problem bei den Pharisäern war. Die wussten so viel, und das war ja gut für sie, aber sie haben es dann nicht getan.

[45:36] Also das letzte bisschen, was ihnen gefehlt hat, war eigentlich der Glaube, und den haben sie sich nicht von Gott geben lassen. Weil, wenn ich, das ist ja das Krasse, man kann sogar die Wahrheit wissen und die Wahrheit dazu benutzen, sich selbst zu erhöhen. Man kann sich damit brüsten, dass man die Wahrheit kennt und andere nicht. Dann glaubt man zwar die Wahrheit, aber es geht zum eigenen Schaden.

[46:01] Die Wahrheit ist dazu da, dass man ihr folgt, nicht, dass man sie selbst zum Podest nimmt, auf dass man sich stellt. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Johannes 7, Vers 19. Auch da hatte Jesus schon über das Thema mit Mose gesprochen.

[46:14] "Hat nicht Mose euch das Gesetz gegeben? Und doch tut keiner von euch das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten?" Wenn ihr versucht, mich umzubringen, dann brecht ihr das Gesetz von Mose, sagt also, du sollst nicht töten. Ja, und du sollst nicht deinen Feind hassen. Also der Nächstenliebe und so weiter. Sie halten es nicht.

[46:42] Und das ist ja hier in Johannes 7, Vers 19, nur wenige Tage vor Johannes 9. Ja, das war noch ganz frisch in der Debatte, und Jesus hat ihnen gesagt: "Ihr seid gar nicht die Schüler von Mose." Und jetzt sagen sie: "Diese Mann, du bist ein Junge, wir sind die Jünger Moses, Jünger. Ja, wir wissen, dass Gott zu Mose geredet hat. Von diesem Mann wissen wir nicht, woher er ist."

[47:01] Also das ist natürlich klar. Also, liebe Leute, was sagt die Bibel über Gott und Mose? Gott redete mit ihm wie mit einem Freund, genau von Angesicht zu Angesicht, mehrmals.

[47:15] Ja, in 4. Mose 33, Vers 34, das danach auch kein Prophet mehr aufstand, mit dem Gott so geredet hätte wie mit Mose, von Angesicht zu Angesicht. Und es ging soweit, ja, dass sogar dann Miriam und Aaron – Miriam war Prophetin, Aaron war Hohepriester. Das waren quasi mit die höchsten Dinge, die man so als Mensch in der Beziehung zu Gott, also zumindest von der Position her, haben konnte. Was ihm gemerkt, Mose ist noch eine Stufe drüber.

[47:37] Ja, und da waren sie eifersüchtig auf ihn. Und dann sagt Gott ja, also, wenn jemand ein Prophet ist, dem werde ich mich im Traum offenbaren, wird eine Vision geben und so weiter. Muss es anders, Mose, richtig so vertraut.

[47:48] Und das Krasse ist, wer war das da, der mit Mose gesprochen hat? Jesus. Denn niemand hat den Vater je gesehen. Das heißt, die sagen: "Wir folgen." Also, wenn ich Jesus, also was ist Jesus gedacht haben muss, weil wenn du solche Sachen, ne, wir folgen Mose, hat mit Gott gesprochen, deswegen wollen wir Mose.

[48:15] Und dann stehen sie vor dem, der Gott ist, der mit Mose gesprochen hat. Sagt: "Von dem wissen wir nichts." Davon wissen wir nichts.

[48:21] Also, das ist so unfassbar, man kann es eigentlich gar keine Worte fassen. Aber das zeigt, wie blind die Sünde macht, dass man sich auf Mose beruft und den Gott, sie auf Mose ruft, weil Gott zu ihm gesprochen hat, und dann genau den Gott, der zu Mose gesprochen hat, ablehnt.

[48:37] Einfach unglaublich krass. Und das zeigt uns, dass wenn wir nicht bereit sind, unsere eigenen Positionen korrigieren zu lassen, wenn wir auch anfangen, die Wahrheit zu biegen, damit wir ein Recht haben können, vergemeinschaftlich dann, führt uns das in die schlimmsten Verdrehungen.

[48:55] Genau. Aber auf der anderen Seite dürfen wir heute lernen, auch wenn der Druck ist, wenn sogar vielleicht unsere Eltern quasi so einen Schritt zur Seite machen, weil sie sich Angst haben, zu uns zu stehen. Ja, und wenn wir noch keine Schule besucht haben, weil wir wissen eben gar nicht auf, blind gewesen sind.

[49:12] Doch genügend Kraft, sogar den Pharisäern sein, ehrlich. Das zeigt uns, das ist keine Situation gibt, in der Gott alleine lässt. Nicht wahr? Wir werden das nächste Mal sehen, dass auch Jesus diesen Mann nicht alleine lässt, sondern dass er dann zu ihm kommt und ihm weiter unterrichtet. Aber er lässt ihn erst einmal hier diese Erfahrung machen, auch alleine für Gott einzustehen.

[49:35] Und für die Erfahrung gemacht hat, dann wollen wir gemeinsam noch. Lieber Vater im Himmel, danke so sehr für diese interessante Geschichte, die uns so viel lehrt. Herr, wir möchten zu sein wie der Mann, der geheilt worden ist, der auch, wenn er nicht viel wusste, doch an seiner Erfahrung festgehalten hat und dem du gute und kluge Antworten gegeben hast, sodass selbst die ganze menschliche Weisheit und Philosophie der Pharisäer zunichte geworden ist.

[50:07] Hätte das ist immer wieder gezeigt, dass du dich einfache Menschen, die Weisheit der Welt über Bord werfen kannst, besiegen kannst. Dieses hat gesagt, dass er dich gepriesen hat, weil du hast den Einfältigen offenbart hast. Und ja, das gibt uns Mut, dass wir nicht erst uns qualifizieren müssen, dass wir einfach an den Erfahrungen, die wir mit dir gemacht haben, festhalten müssen.

[50:27] Das wollen wir tun. Danke sagen und festhalten. Ich möchte persönlich und für alle, die wir jetzt hier sind und später das Video anschauen, wir möchten von ganzem Herzen an den Erfahrungen festhalten, die uns geschenkt hast. Und wenn auch andere Menschen uns bedrohen und zwar mit Druck versuchen einzuschüchtern, wollen wir treu zu dir stehen.

[50:50] Wir wollen deinen Namen bekennen, auch wenn das vielleicht negative Konsequenzen für unseren gesellschaftlichen Standard oder was immer die Konsequenzen sein mögen. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns vor der pharisäischen Gerechtigkeit bewahrst. Lasst uns davon bewahren, dass wir Fakten verbiegen, nur um uns selbst zu rechtfertigen, sondern dass wir gerne uns korrigieren lassen von dir und auch von anderen Menschen.

[51:16] Dass wir gerne dazu lernen, der Wahrheit folgen und dass wir uns nicht nur Traditionen rufen, sondern auf eine lebendige Erfahrung mit dir. Herr, wir wollen deine Schüler sein und deswegen auch die Schüler von Mose und von Abraham und von Jesaja und von Daniel und Johannes und Petrus.

[51:41] Eben, weil wir deine Schüler sind und von dir wollen wir lernen. Das alles bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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