In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ von Christopher Kramp wird das Gleichnis aus Johannes 10, Verse 1-5 beleuchtet. Es geht um die Bedeutung der „Tür“ und die Unterscheidung zwischen dem wahren Hirten und falschen Führern, die als Diebe und Räuber auftreten. Der Sprecher erklärt, wie dieses Gleichnis mit den Warnungen vor falschen Propheten und Lehrern aus dem Alten und Neuen Testament zusammenhängt und betont die Wichtigkeit, die Stimme des wahren Hirten zu erkennen.
Der Ersehnte: 219. „Ich bin die Tür“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:34] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Nach längerer Sommerpause geht es heute auch mit dem Studium im Leben von Jesus weiter und wir sind immer noch im Johannesevangelium und werden uns in den nächsten Wochen ein wenig mit den Versen in Johannes 10 beschäftigen. Das wird uns Gelegenheit geben, ein wirklich wunderschönes Gleichnis ein bisschen in die Tiefe zu studieren und dabei einiges zu entdecken, was, ich glaube, uns persönlich, mir und euch und uns allen im Glauben sehr helfen wird. Bevor wir beginnen, wollen wir natürlich, wie immer, gerne beten und ich lade euch ein, dass wir dazu
[1:26] Lieber Vater im Himmel, was wären wir ohne Jesus? Was wären wir ohne seine Worte und all die Ermutigung, die wir in den Evangelien finden? Herr, wir können dir eigentlich gar nicht genügend danken, dass wir immer wieder, Tag für Tag, angestrahlt werden mit den Schönheiten, den Wahrheiten des Evangeliums. Und Herr, heute wollen wir uns ganz darauf konzentrieren. Wir wollen uns richtig hineintauchen in das, was du uns sagen möchtest und wollen auch verstehen, was das für uns persönlich bedeutet. Möchten auch selbst uns hinterfragen und sehen, ob wir wirklich von ganzem Herzen mit dir verbunden sind, ob wir wirklich von ganzem Herzen dir nachfolgen. Herr, wir möchten dich bitten, dass du durch dein Wort zu uns sprichst, dass du wirklich unser Lehrer bist und dass wir ermutigt werden, gestärkt werden und in unserer Gewissheit bestärkt werden, dass du das Beste für uns möchtest. Hab Dank dafür von ganzem Herzen.
[2:31] Amen. Kapitel 10. Ich hoffe, ihr erinnert euch noch ein bisschen, was wir in den vielen Wochen und Monaten vor der Sommerpause in Johannes 9 studiert haben. Da ging es um die Heilung eines besonderen Mannes. Kann sich daran jemand noch erinnern? Ein Mann, der von Geburt an blind gewesen ist. Ja, und wir haben dort gelernt, dass die Heilung des Blindgeborenen eine ganz enge Parallele war zu der Geschichte mit der Ehebrecherin. Ja, und dass die Vergebung der Sünde und die Heilung dieses Menschen, der quasi von Geburt an dieses Problem hatte, dass Jesus da zwei Dinge miteinander verknüpft hat: seine Fähigkeit, Sünden zu vergeben, und wir haben dann gesehen, wie dieser Mann sich dazu bekannt hat, dass Jesus ihn geheilt hat. Und das ist ihm also, ist ein Problem gewesen für die Pharisäer, die es nicht akzeptieren wollten. Ja, und die dann auch Druck auf die Eltern ausgeübt haben. Und am Ende ging das dann so aus, dass tatsächlich er ausgeschlossen worden ist und Jesus ihm dann begegnet ist und ihn ermutigt und gestärkt hat und sich ihm offenbart hat als der Messias. Ja, da sind wir stehen geblieben und hatten dann am Ende gesehen, wie die Pharisäer noch so gefragt haben: "Sind denn auch wir blind?" Ja, und Jesus ihnen deutlich gemacht hat, dass sie immer noch in ihren Sünden sind. Ja, das ist sozusagen da, wo wir aufgehört haben, in Johannes 9, Vers 41. Und jetzt geht es weiter. Im Grunde genommen, wenn wir gleich sehen, ist die Kapiteleinteilung absolut willkürlich. Könnte ohne Probleme einfach weitergehen, es würde niemand merken. Ja, aber das werden wir gleich genauer sehen. Wer mag mal die ersten beiden Verse lesen?
[4:21] Johannes 10, Vers 1 und 2: "Wahrlich, wahrlich, sage ich euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber." Genau, ihr seid jetzt schon trainiert, was die Evangelien betrifft. Ihr wisst schon, wenn dort steht "wahrlich, wahrlich", dann seid ihr sofort: Augen auf, Ohren auf, was steht dort eigentlich wirklich? Amen. Ja, wahrlich, wahrlich ist eigentlich ein Zeichen, dass was deutlich macht, was jetzt kommt. Darauf kannst du bauen. Das ist also, was sagt man, kann man immer bauen, das sind zentrale Aussagen. Haben wir zuvor in den Kapiteln zuvor irgendwo auch so zentrale Aussagen gehabt, wo Jesus gesagt hat: "Wahrlich, wahrlich", die wir sozusagen jetzt dem sozusagen zur Seite stellen können?
[5:32] Ja, genau, war diese zentrale Aussage, die so spektakulär ist: Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Eh Abraham war, bin ich." Ja, wo Jesus deutlich gemacht hat, ich bin Gott. Wahrlich, wahrlich. Ja, also das ist wirklich sehr zentral, oder? Findet ihr noch eine Stelle in Kapitel 8, Vers 34? Ja, sehr gut. Jesus in Vers 34 antwortete ihn: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, Knecht der Sünde." Ja, das sind so zentrale Aussagen. Wahrlich, wahrlich. Oder
[6:08] Ähm, genau, da haben wir jetzt schon mal, wenn wir ein bisschen weiter zurückgehen, in Johannes 3. Kennt ihr alle Johannes 3? Z.B. und dort Vers 3: Jesus antwortete und sprach zu ihm: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, oder von oben geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen." Ja, auch eine zentrale Aussage. Müssen wiedergeboren werden. Es reicht unser normales Leben reicht nicht. Wir brauchen eine Wiedergeburt. Wir müssen geistlich neugeboren werden. Und in diese Reihe von zentralen Aussagen, die Jesus gerade auch im Johannesevangelium immer und immer wieder macht, die Johannes hier aufschreibt und Jesus immer mit diesem "wahrlich, wahrlich" eingeleitet hat, kommt jetzt auch dieses diese Stelle. Das heißt, das, was wir jetzt lesen, ab Johannes 10, Vers 1, das ist aus Jesus Sicht genauso wichtig wie die Aussage: "Wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Oder dass wir wiedergeboren werden müssen. Oder dass Jesus Gott ist. Ja, also zentrale Aussagen. Und Jesus sagt, was jetzt kommt, was wir jetzt lesen, ist auch so eine zentrale Aussage.
[7:16] Nun, was fällt euch noch auf, wenn wir diesen Satz lesen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch"? Also Jesus spricht, ja. Jesus, der spricht, und es ist immer Kommunikation. Es ist ja immer eine zweiseitige Sache. Er spricht zu einer Gruppe von Menschen. Ja, er hat sich ja vorher mit diesem Blindgeborenen unterhalten. Dann kamen die Pharisäer wieder dazu. Und wir müssen noch genau definieren oder herausfinden, an wen er hier diese Worte richtet. Aber es heißt explizit: "Ich sage euch." Ja, die Jünger müssen auch da irgendwo gestanden haben. Ist also nicht nur an einen Menschen gerichtet. Er sagt es zu allen. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch."
[8:02] Übrigens, hat jemand mal beobachtet, dass eigentlich diese Phrase "wahrlich, wahrlich" nie am Anfang von etwas steht? Ja, sonst ist immer da passiert irgendetwas, oder es gibt eine Situation, und aufgrund dessen sagt Jesus als Antwort oder als Reaktion: "Wahrlich, wahrlich." Also bei Nikodemus, nicht wahr? Da kommt der Nikodemus zu Jesus und sagt: "Du bist so ein toller Lehrer, ich möchte ein bisschen gerne von dir lernen." Und als Reaktion sagt Jesus: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir." Und in Johannes 8 war das dieses Gespräch mit den Pharisäern, ja, als sie gesagt haben: "Ja, wir sind doch niemandes Knecht, wir sind doch nie nie irgendjemandem untertan gewesen." Und als Reaktion sagt Jesus: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Ja, und dann dieses Gespräch über, wer er wirklich ist. Und dann sagt er: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, eh Abraham war, bin ich." Das heißt, wenn Jesus sagt "Amen, Amen", beginnt eigentlich gerade nicht was Neues. Das heißt, im Grunde genommen ist die Kapiteleinteilung hier wirklich falsch. Sie ist wirklich irreführend, weil das, was Jesus sagt, ist offensichtlich eine Reaktion auf das, was vorher das Gespräch gewesen ist. Ja, sie haben ja die Pharisäer sind jetzt noch mal gekommen und haben gesagt: "Sind denn auch wir blind?" Nicht wahr? Und Jesus hatte gesagt, in Vers 41: "Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde. Nun aber sprecht ihr: Wir sehen. Deshalb bleibt eure Sünde." Ja, und in Bezug auf dieses gesamte, diese gesamte Situation, dass hier die Pharisäer diesen Blindgeborenen ausgeworfen haben, sagt Jesus jetzt zu allen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wir jetzt lesen ist eigentlich eine Reaktion auf die Tatsache, dass jemand aus der Gemeinde ausgeschlossen worden ist." Erinnert euch an die ganze Geschichte, nicht wahr? Mit diesen verschiedenen Stufen, die es auch gab. Und wir werden gleich sehen, warum das so entscheidend ist.
[9:46] Also lesen wir mal weiter. Wir lesen noch mal Vers 1 und Vers 2. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirte." Viel, viel mal bis Vers 5 lesen, das ist ganz gut, oder? Bis bis Vers 6 sogar. Und dann gehen wir noch einzeln durch. "Dem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus. Und wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm, denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht." Dieses Gleichnis sagte ihnen Jesus. Sie verstanden aber nicht, wovon er zu ihnen redet. Genau dazu kommen wir dann gleich noch.
[10:49] Also halten wir mal fest, was haben wir hier vor? Uns ein Gleichnis. Und das ist eigentlich relativ interessant, denn wusstet ihr, ich habe das früher auch, also wurde es auch immer, habe ich auch so gelesen, immer. Das ist also, man es wird oft behauptet, im Johannesevangelium gibt's keine Gleichnisse. Ja, also die Gleichnisse, dann denkt man Matthäus 13 und so. Das heißt, mal Johannes hat immer diese tollen Geschichten, also diese langen Geschichten, die Begegnung, die Gespräche, aber keine Gleichnisse. Und ist mir aufgefallen, hier steht sogar explizit: "Ist ein Gleichnis." Ja, es gibt vielleicht nicht viele, aber es gibt ein Gleichnis im Johannesevangelium. Und zwar nicht irgendein Gleichnis, ein Gleichnis, dass Jesus für so wichtig erachtet hat, dass er es eingeleitet hat mit "wahrlich, wahrlich". Also, ich weiß gar nicht, ob es noch andere Gleichnisse gibt, habe ich ehrlich gesagt nicht geguckt. Muss mal gucken. Andere, ob es andere Gleichnisse gibt, die mit "wahrlich, wahrlich" beginnen. Ja, also dieses Gleichnis, nicht irgendein, also Gleichnis sind sowieso alle ganz toll, ist gar keine Frage, aber das muss ein sehr wichtiges Gleichnis sein.
[11:43] Da kommen wir, das Wort "Gleichnis" hier, übrigens, ist ein Wort, das kann auch als Sprichwort, ja, ein Sprichwort, aber dazu gleich mehr. Halten wir fest, von Vers 1 bis Vers 5 haben wir das Gleichnis. Das ist das eigentliche Gleichnis. Und dann von Vers 7 bis Vers 17 haben wir die Auslegung. Und dort haben wir daher so berühmten Sätze wie z.B. "Ich bin der gute Hirte" oder so. Ja, aber das eigentliche Gleichnis ist Vers 1 bis 5. Wir wollen heute einmal ein bisschen dieses Gleichnis verstehen. Was ist das eigentlich dieses Gleichnis? Und wenn wir so die einzelnen Aspekte genau angeschaut haben, dann verstehen wir auch die Auslegung dann in den nächsten Wochen ein bisschen besser.
[12:32] Also versuchen wir mal, das zusammenzufassen. Was gibt's in diesem Gleichnis? Was, worum geht's da? Es geht um. Was? Und genau. Also, also, was haben wir als erstes? Wir haben zuerst einmal eine, ja, und also, wir haben genau eine Tür. Und wir haben zuerst einmal eine eine Schafhürde. Ja, wir haben also eine so so, wir haben so so eine eine eine Hürde, nicht besonders schön, aber eine Schafhürde, eine Hürde für die Schafe. Und das heißt, das ist eine Umzäunung. Was ist da drinne? Sind Schafe drin. Ja, ich kann jetzt keine guten Schafe malen, aber ihr wisst schon. Ja, sind Schafe drin. Genau. Schafe und zwar ganz viele. Und diese Schafhürde hat was? Sie hat eine Tür. Ja, eine Tür. Gut, in eine Tür. Und es geht zunächst einmal um diese Tür und die Schafhürde. Ja, und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Was sind die beiden Möglichkeiten, die am Anfang des Gleichnisses besprochen werden? In Vers 1 und 2, wenn zwei Möglichkeiten mit der kontrastiert. Entweder durch die Tür. Entweder ich gehe durch die Tür, oder oder oder ich komme von woanders rein. Ja, einen anderen Weg.
[14:11] Im Griechischen eigentlich von woanders. Genau. Und dann haben wir, da kommen wir gleich dazu, haben wir hier ein ein ein noch ein paar Personen. Ja, die schauen wir uns gleich mal genauer an. Es geht also um Schafe und es geht auch um Diebe, Diebe und Räuber. Kennt ihr eine andere Geschichte in der Bibel, wo Jesus auch oder ein Gleichnis oder eine Stelle, wo Jesus auch von Schafen gesprochen hat, die in Gefahr sind, die sozusagen bedroht werden vom Wolf? Genau. Aber der Wolf kommt nicht als ein Wolf, sondern er kommt als ein Wolf im Schafspelz. Und von wem spricht Jesus in dem Zuge, als er von den Wölfen im Schafspelz spricht? Von wem spricht er eigentlich? Schaut mal Matthäus 7, Vers 15: "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind." Genau. Was ist ein reißender Wolf, wenn er im Schafspelz daherkommt? Was ist die Intention wohl? Nur ein Bild, nicht wahr? Aber er will Schafe fressen. Genau. Er will die Schafe fressen. Ja, und was will der Dieb und der Räuber, der in die Schafhürde kommt? Ja, kau, will fressen. Nicht fressen. Genau. Er will auch der Schafhürde Schaden zufügen. Ja, also da haben wir eine gewisse, eine gewisse Ähnlichkeit. Die falschen Propheten sind wie Wölfe in Schafskleidern und sind eine Gefahr für die Schafe. Gab es im Alten Testament falsche Propheten? Fallen euch ein paar ein? Kennt ihr, war falsche Prophet? Ja, okay, sehr gut. Fällt noch jemand ein? Kennt noch jemand falsche...
[16:21] Gesagt, aber ah, das war der Mann Gottes. Ja, das hat halt ein Fehler gemacht. Genau. Ja, das war natürlich katastrophal. Also der Mann Gottes und der Prophet. Ja, genau. In in erste Könige 13. Schauen wir mal mit mir. Wir gucken mal ganz kurz nur so ein bisschen durchs Alte Testament. In Jeremia 14, Vers 15. Was lernen die falschen Propheten? Ja, ja. "Darum so spricht der Herr über die Propheten, die in meinem Namen weissagen, obgleich ich sie nicht gesandt habe: Die sagen: Es wird weder Schwert noch Teuerung in dieses Land, in diesem Land geben. Durch Schwert und Hungersnot sollen diese Propheten umkommen." Genau. Was, was kennzeichnet die falschen Propheten hier? Was lernen wir? Die falschen Propheten in Vers 15, ja, die verschönern die Botschaft, geben was falsches. Aber wie, wie geben sie sich? Wie sie sagen, dass man, ah, falsche Propheten sagen, dass sie im Namen Gottes sprechen. H, sie, sie, sie kommen und sagen: "So spricht der Herr." Und das Problem ist, der Herr hat gar nicht so gesprochen. Aber sie geben den Eindruck, dass Gott zu ihnen gesprochen hat. Wir wollen mal hier in Jeremia gehen wir zu 23. Jeremia 23 und dort Vers 16 und 17.
[18:04] Wir lesen mal Vers 16 und 17. Ja, Jeremia 23, Vers 16 und 17: "So spricht der Herr der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen, sie täuschen euch. Die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt. Ständig sagen sie zu denen, die mich verachten: Der Herr hat gesagt, ihr werdet Frieden haben. Und zu allen denen, die in der Verstocktheit ihres Herzens wandeln, sprechen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen." Genau. Die sagen, der Herr hat gesagt, ja, der Herr hat gesagt, ihr werdet Frieden haben.
[18:39] Also, ich habe bisher noch keinen Irlehrer getroffen, der mit mir persönlich kommuniziert hat, der nicht gesagt hätte: "Gott hat mir gezeigt, ich will dem Herrn folgen. Ich sage nur, was in der Bibel steht. Ja, ich folge nur dem Geist der Weissagung, was auch immer." Ja, ich, ich, das heißt, die Tatsache, dass Leute sagen, dass sie Gott folgen wollen und dass Gott zu ihnen gesprochen hat, oder dass sie Gottes Wort sagen, ist noch kein Beweis dafür, dass sie die Wahrheit sagen. Ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, weil viele Menschen lassen sich davon irritieren oder lassen sich davon einlullen. "Der redet ja für Gott." Ja, der, der spricht ja, dass er Gott ehren möchte. Der, der, der hat Bibelzitate. Ja, ihr Lehrer behaupten, dass sie für Gott sprechen. Wir sind noch in Jesaja, in Jeremia und gehen noch zu Jeremia 28. Jeremia 28. Wir werden gleich sehen, warum wir das ein bisschen hier vertiefen. Jeremia 28 und dort Vers 15: "Und der Prophet Jeremia sprach zu dem Propheten Hanania: Höre doch, Hanania! Der Herr hat dich nicht gesandt, sondern du hast dieses Volk dazu gebracht, dass es auf eine Lüge vertraut." Genau, da haben wir den falschen Propheten Hanania, der noch im selben Jahr gestorben ist. Ja, nächstes Kapitel, Jeremia 29. Dort haben wir den falschen Propheten Schema. Vers Jeremia 29, Vers 31: "Sende hin zu allen Weggeführten und sprich: So spricht der Herr über Schema, den Nechamiten: Weil euch Schema geweissagt hat, ohne dass ich ihn gesandt habe, und er euch auf Lügen vertrauen lehrt." Ja, und so können wir das immer weiterführen.
[20:16] Also, wir haben in der Bibel immer wieder Beispiele für falsche Propheten, deren Kennzeichen es ist, dass sie vorgeben, für Gott zu sprechen. So, das ist uns, denke ich, nicht so unklar. Das ist uns bewusst. Im Neuen Testament haben wir natürlich auch die Aussage, dass es falsche Propheten geben wird. In Johannes 4. Wir gehen mal zu 2. Petrus 2, Vers 1, 2. Petrus 2, Vers 1, und da macht jetzt Petrus eine interessante Verknüpfung, die auch für uns heute wichtig ist. 2. Petrus Kapitel 2, Vers 1.
[20:59] "Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar dem Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen. Und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen." Okay, hier macht Petrus eine interessante Gleichung. Er sagt, die falschen Propheten, die waren vor allem, wann? Genau. Also vor allem ist dann vor allem ein, also nicht nur, aber vor allem ein Phänomen des Alten Testaments, weil im Alten Testament gab es natürlich viele wahre Propheten, es gab auch viele falsche Propheten. Und er sagt, dem entspricht heute. Also es gibt natürlich immer noch falsche Propheten. Es gibt auch immer noch wahre Propheten, auch heute in der Moderne. Ja, ist der Geist der Weissagung nicht ausgestorben. Entsprechend gibt's auch Leute, die behaupten, dass sie Propheten sind. Aber Petrus sagt, es gibt noch etwas anderes, was quasi häufiger jetzt zu finden ist, nämlich was? Falsche Lehrer, Irlehrer. Genau. Falsche Lehrer, Irlehrer. Irlehrer sind jetzt vielleicht nicht Leute, die eine Inspiration behaupten, die aber ihr Lehren verbreiten. Und er sagt, das, was bei den falschen Propheten war, ist auch bei den Irlehrern. Ja, also das, was Jesus über die falschen Propheten sagt, die in in in in Schafskleidern kommen und reißende Wölfe sind, um die Herde zu gefährden, gilt auch für die Irlehrer, für Leute, die einfach umhergehen und sagen: "Ihr müsst jetzt das glauben, ihr müsst jetzt das glauben. Ja, Gott hat mir gezeigt, dass oder ich habe das so, so, diese dies neue Licht entdeckt. Die ganze Gemeinde muss jetzt das glauben." Ja, es geht um die Gemeinde. Und wir haben ja gesehen in Jesaja, in Johannes 9 war...
[22:45] gesehen in Jesaja und in Johannes 9 war ja die Frage da war ein Mann geheilt worden, er wurde aus der Gemeinde ausgeschlossen. Ja, und das war ja, wer hat ihn ausgeschlossen? Die Pharisäer, ja, Leute, die sich als Gemeindeleiter, als was war der Anspruch der Pharisäer, dass sie die Wahrheit lehren. Leute, die für sich in Anspruch haben, die Wahrheit zu lehren, haben den aus der Gemeinde ausgeschlossen. Und die Frage natürlich auch im Kopf der Jünger ist: Okay, also, wer darf eigentlich entscheiden, wer zur Gemeinde gehört und wer nicht? Ja, wer hat sozusagen die Kontrolle über die Gemeinde? Ja, wer leitet die Gemeinde Gottes? Das ist ein bisschen die Frage, die dahinter steht.
[23:27] Und Jesus sagt: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, es gibt eine Herde, ja, und es gibt eine Hürde. Übrigens, es gibt auch noch ein paar andere Schafe, das sehen wir dann in Johannes 10. Ja, ein paar andere Schafe, die müssen auch noch in die Hürde gebracht werden. Wenn die Schafe die Kinder Gottes sind, was ist dann wohl die Hürde? Das ist die Gemeinde. Ja, das ist sozusagen das, was die Gemeinde, die Kinder Gottes vereint. Ja, und diese Gemeinde hat eine Tür. Es gibt sozusagen einen offiziellen Zugang dazu. Aber es gibt auch Leute, die steigen woanders rein, gehen nicht durch die Tür. Die gehen woanders rein. Ja, ich habe immer gedacht, die drin sind, das sind die Israeliten. Also zu dem Zeitpunkt, wo Jesus spricht, ist das fastsin nicht in ungefähr so, ja, weil natürlich die allermeisten Heiden noch gar keinen Zugang dazu hatten. Ja, aber sag mal 100 Jahre später sieht das schon ganz anders aus. Ja, weil 100 Jahre später die Heiden in, also ja, das ist dann die genau diese Frage, die sich dann im ersten Jahrhundert klärt, wo Paulus dann sagt: Das Geheimnis hat sich gelüftet. Gott möchte alle in seiner Herde haben. Hat Jesus ja mal darauf hin gearbeitet und das deutlich gezeigt. Ja, ganz genau. Aber der Punkt ist erstmal, die Schafe, das sind die, die in der Gemeinde Gottes sind. Und das ist die Organisation. Ja.
[25:02] Gibt's Leute, die kommen hinein auf einem anderen Weg, nicht durch die Tür. So und behaupten aber natürlich, dass sie für Gott sind, weil sie sind ja hier in der Gemeinde, sind ja auch dabei. Ja. So, Diebe und Räuber. Was macht ein Dieb? Was ist der Unterschied zwischen Diebstahl und Raub? Gibt's einen Unterschied? Ja, ja, der Dieb. Es gibt also, ich, ich, Matthias mag mich korrigieren, wenn ich das jetzt falsch sage, aber ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen Diebstahl und Raub. Beim Raub hat was, also Diebstahl ist ja nicht so einfach wegnehmen, du merkst es nicht. Aber Raub hat was mit Gewalt zu tun. Wenn ich ja quasi gewaltsam entreiße. Ja, so ein Raubüberfall. Ja, das ist ein Raubüberfall ist mehr als ein Diebstahl. Ja, ist quasi noch eine Steigerung. Ja.
[25:49] Diebe und Räuber, ja, die noch mit Gewalt das machen, falsche Hirten sozusagen. Ja, weil er sagt ja, die, die reingehen von der Seite sind Diebe und Räuber. Die durch die Tür rein gehen, wer ist das? Wer durch die Tür reingeht, ist ein Hirte. Das heißt, da steht übrigens interessanterweise, den gibt's auch noch. Aber in Vers 1 und 2 sagt er, wer durch woanders rüber geht, ist ein Dieb. Wer durch die Tür ist ein Hirte. Und zwar interessanterweise im Griechischen nicht der Hirte, sondern ein Hirte. Also jeder, der durch die Tür geht, ist ein echter Hirte. Jeder, der woanders rüber geht, ist ein Dieb, Räuber.
[26:28] Die Israeliten hatten schon damals viel Probleme mit ihren Hirten. Schaut mal, also mit den falschen Hirten. Schaut mal mit mir Jesaja 56. Auch das ein Problem, das im Alten Testament ausführlich diskutiert wird. Jesaja 56 und dort ab Vers 11. Jesaja 56 und dort Vers 11. Schauen wir, was das Problem ist, was diese vermeintlichen oder diese Hirten Israels haben. Doch sie sind auch gierige Hunde, die nicht wissen, wann sie genug haben. Und sie, die Hirten, verstehen nicht aufzupassen. Sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder sieht auf seinen Gewinn, ohne Ausnahme. Genau im Alten Testament, die Führer des Volkes, was haben die für eine Priorität? Ja, genau, dass es ihnen gut geht, dass sie was davon profitieren.
[27:24] Ja, jetzt wollte ich eine Geschichte erzählen aus einem Land, aber das lass ich lieber. Es gibt ein Land auf dieser Welt, ich sage nicht wo, da bin ich mal gewesen und da hat mir jemand erzählt, dass die Leute in jenem Land es für sehr klug halten. Sie halten Politiker für sehr klug, die möglichst viel Geld korrupt machen, weil sie sagen, diese Leute haben, wenn jemand viel Geld in seinem Amt macht und beiseite schafft, dann hat er sein Amt gut ausgenutzt. Ja, ich sag nicht, wo dieses Land liegt, aber ich bin dort gewesen, ich habe es mit eigenen Ohren gehört. Aber die Israeliten fanden das nicht toll, ja, wenn dass hier die Hirten alles auf sich selbst gesehen bezogen haben.
[28:06] Schauen wir mal hier, Hesekiel 34. Hesekiel 34 ist übrigens das, was wir noch sehen, eines der wesentlichen Kapitel, auf die Jesus sich eigentlich in Johannes 10 bezieht. In Hesekiel 34 geht es um die Hirten und dann auch um den guten Hirten. In Hesekiel 34 ab Vers 2. Wir lesen Vers 2 bis 5, wie dort die Hirten gekennzeichnet werden. Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemähete schlachtet ihr. Aber die Herde weidet ihr nicht. Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke haltet ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Strenge und Härte herrscht ihr über sie. Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden und haben sich zerstreut. Genau.
[29:20] Was das Problem, was die also, was das Problem mit den Hirten dort zur Zeit des Alten Testamentes, die haben sich auch bereichert und nicht um die Herde gekümmert. Herde gekümmert, haben sich selbst bereichert, haben zum Teil mit Gewalt geherrscht. Als haben sowohl das dieses Habgier, Dieb, als auch die Gewalt, Unterdrückung, ja, haben sich mit Gewalt und Härte über sie geherrscht. Und das heißt am Ende, hat sich die Schafsherde zerstreut. Ihr wisst vielleicht, es gibt diese Stelle in Matthäus, wo Jesus die Menschenmenge sieht und er sagt, sie waren wie Schafe ohne Hirten. Das ist genau das, das ist genau diese Stelle.
[29:51] Jetzt schauen wir noch im Neuen Testament, es wird das gleiche Phänomen angesprochen über die Irlehrer. Jetzt interessanterweise Römer 16 und dort Vers 18. Römer 16 Vers 18. Da gibt's jetzt auch in Vers 17 geht's um die, die Widerspruch zur Lehre bringen. Ja, also Leute, übrigens, das ist auch, glaube ich, ein aktuelles Thema. Ja, hier steht: Achtet auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie sehr. Ernste Worte, ja, wenn Leute gegen die Lehre der Bibel sprechen, ja, dann kann man das nicht einfach tolerieren.
[30:30] Vers 18: Wer mag das lesen? Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglose. Genau. Also, halten wir fest mal bis hierhin: Gott hat eine Gemeinde geschaffen. Ja, es gibt eine Organisation. Die Schafe sollen nicht einfach jeder so vor sich hin grasen, wie sie wollen. Ja, so einfach. Er hat eine Organisation und jeder, der durch die Tür hineingeht, ist auch ein echter Hirte. Es gibt echte Hirten, aber es gibt auch Leute, die gehen über einen anderen Weg, die gehen nicht durch die Tür und die dienen sich selbst und nicht der Herde. Und hier wird auch deutlich, sie bringen falsche Lehren, sie bringen Spaltungen und sie verführen mit schönen Worten die Arglose.
[31:25] Und Jesus sagt nicht, dass man solchen Leuten einfach folgen soll, weil sie ein gewähltes Amt haben. Ein ganz wichtiger Punkt. Ja, die Tatsache, dass Gott eine Gemeindestruktur geschaffen hat, heißt nicht, dass jeder, der in ein Amt gewählt ist, automatisch immer Gehorsam verlangen kann mit dem, was er tut. Ein ganz entscheidender Punkt. Ja, wir dürfen nicht ins Gegenteil verfallen und die Gemeindeorganisation verwerfen. Wir müssen aber dafür beten und dafür sorgen, dass Leute, die Irrlehren bringen und in die Gemeinde es geschafft haben, entsprechend ihre Ämter wieder entledigt werden. Das ist ein ganz entscheidender Punkt.
[32:03] Ja, ja, noch kurz zu dem Hesekiel 34. Ich finde es so schön, in ab Vers 11 sagt dann Gott: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen. Und das, was er vorhin bei den anderen bemängelt hat, also was sie nicht getan haben, das tut er selbst dann. Und ich glaube, das ist auch ein Hinweis darauf, Gott schaut sich das nicht immer an. Gott ist dann derjenige, der selbst einschreitet und auch diesen Menschen oder durch andere halt das Amt wieder wegnimmt. Ganz genau. Und das ist auch letztendlich genau das, was wir dann jetzt in Johannes 9 und 10 sehen werden. Jesus selbst handelt als der gute Hirte. Er ist der gute Hirte. Und das ist genau das, werden wir noch sehen.
[32:42] Jesaja, Hesekiel 34, der Hintergrund. Wir lesen noch einen Vers in Titus 1, Vers 11. Titus 1, Vers 11: Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Sag muss den Mund den Mund stopfen. Ja, weil die bringen alle durcheinander. Ja, die bringen die Gemeinden durcheinander. Und zwar wieder mit ungehörigen Lehren wegen schändlichen Gewinns.
[33:18] D wir dieses gleiche Phänomen, die Diebe und die Räuber. Nun, du hast schon gesagt, Jesus kommt als der gute Hirte. Kennst du spontan jetzt aus Stellen, wo Jesus als Hirte? Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Nicht wahr? Noch eine Stelle. Jesaja 40: Auch wird er, wenn Jesus als Erretter kommt, wird er die die die Schafe, Mutterschafe, sorgsam führen, die die die Kleinen auf seinem Arm haben, die Lämmer wie ein Hirte. Genau.
[33:52] Es ja, also dieses Bild mit den Schafen und dem Hirten ist etwa ein sehr geläufiges Bild. Weitsagt dazu folgend, sagt Jesus, hat Zugang zum Denken seiner Zuhörer bekommen, durch ein durch sehr bekannte Assoziation. Ja, er hatte bereits den Einfluss des Heiligen Geistes mit dem kalten, frischen Wasser verbunden. Er hatte sich selbst als das Licht dargestellt, die Quelle des Lebens und der Fröhlichkeit für die Natur und die Menschen. Nun hat er so ein herrliches, ein schönes Hirtenbild entworfen. Ja, und damit seine Beziehung zu denen, die an Glauben dargestellt. Kein Bild war also, wie sagt man, familiär bekannter, vertrauter war, vertrauter seinen Hörern als das. Also, das war ein ganz vertrautes Bild, weil über sah man Hirten mit ihren Schafen. Und dann sagt sie: Und dadurch sind Christi Worte für immer mit ihm selbst verbunden worden. Niemals konnten die Jünger auf Hirten schauen, die ihre Schafe hüteten, ohne sich an die Lektion des Erlösers zu erinnern. Das heißt, jedes Mal für die nächsten Jahrzehnte, wenn die Jünger irgendwo einen Hirten gesehen haben, gesagt: Ah, Johannes 10. Und das ist die Genialität von Jesus.
[35:07] Ja, also das Ding ist, wir sehen halt so wenig Hirten, deswegen ist das sozusagen gar nicht mehr so kraftvoll für uns. Wenn Jesus heute leben würde, würde wahrscheinlich der, würde er Gleichnisse mit Handys machen und mit Laptops. Jedes Mal, wir ein Laptop aufmachen, wir uns an die Lektion erinnern. Ja, und so müssen wir auch, wir in Bibelstunden und in Predigten auch versuchen, das weiterzugeben, dass die Dinge, mit denen wir zu tun haben, verknüpft werden mit Gedanken über Jesus.
[35:32] So hat er, deswegen hat er dieses Gleichnis genommen. Und und dann sagt sie was Interessantes hier. Sie sagt: Christus verbindet diese Prophezeiung mit sich selbst und zeigt den Kontrast zwischen seinem eigenen Charakter und dem Charakter der Leiter in Israel. Die Pharisäer hatten gerade erst jemanden aus der Schafshürde rausgetrieben, weil er gewagt hatte, die Macht, die Jesu zu bezeugen. Das ist also dieses Gleichnis ist die Reaktion eigentlich auf die Geschichte mit dem Mann, der aus der Gemeinde ausgeschlossen wurde.
[36:07] Echt ganz interessant, wenn jemand mal wirklich wirklich unter ganz schlimmer Leitung zu leiden hat, ist Johannes 10: Ich bin der gute Hirte. Ist das eigentlich die Antwort von Jesus? Wahrlich, wahrlich, ich sage euch. Ja, sie hatten eine Seele abgeschnitten, die der wahre Hirte zu sich selbst zog. Ja, und dadurch hatten sie gezeigt, dass sie eigentlich unwissend waren über die Arbeit, die ihnen anvertraut war. Sie wussten gar nicht, wozu sie eigentlich da waren. Und dass sie unwürdig waren ihres Vertrauens als Schaf, also ihres Vertrauens, also dass sie die Herde anvertraut waren worden. Und dafür, dafür waren sie unwürdig, sagt Elwe. Und Jesus hat ihnen nun den Kontrast zwischen ihnen und dem guten Hirten deutlich gemacht. Er hat also zu den Pharisäern gesprochen: Dieses wahrlich, wahrlich, sage euch, wer durch die Tür geht, ist der Hirte. Wer drüber geht, ist ein Dieb und ein Räuber. Das hat er nicht nur zu den Jüngern gesagt, nicht nur zu den blindgeborenen. Er hat es zu den Pharisäern gesagt und hat damit ihnen deutlich gemacht: Wenn ihr nicht durch die Türen geht, seid ihr keine echten Hirten. Ihr, die euch als Hirten seht.
[37:17] Nun, jetzt gehen wir ganz kurz weiter. Wir sind noch nicht ganz am Ende. In Johannes 10, Vers 3 und 4. Wer mag Vers 3 und 4 noch mal lesen? Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seinen eigenen Schafen beim Namen und führt sie heraus. Und wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Genau.
[37:50] Wir haben also noch den Türhüter. Was macht der Türhüter? Wisst, was der Türhüter ist? Was macht der Türhüter? Ja, die Tür. Ja, genau. Das ist tatsächlich so im Osten gewesen. Der Hirte kümmert sich um die Herde tagsüber und dann bringt er sie abends in die Schafshürde. Ja, und dann wird die Tür geschlossen und der Türhüter wacht dort quasi die Nacht über. Und dann am frühen Morgen, wenn der Hirte kommt, macht der Türhüter eben die Tür auf. Ja. Und die, also der Türhüter kennt quasi, der weiß, wer der wahre Hirte ist. Ja, und die Schafe kennen auch den Hirten. Wann erkennen die Schafe den Hirten? Seine Stimme. Ja, und kennt der Hirte auch die Schafe? Er kennt sie alle mit Namen. Nicht das, also ganz erstaunlich. Wo ist so eine Herde? Ich weiß gar nicht, ob ich die alle auseinander halten könnte. Ja, die ganzen einzelnen Schafe, wie die da heißen. Sehen alle gleich aus. Ja, aber der Hirte, der hat das wahrscheinlich, der kann das wahrscheinlich. Keine Ahnung. Der ist dann damit aufgewachsen oder ist halt Profi.
[39:02] Und jetzt in Vers 6 heißt es oder genau Vers 5 und 6: Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm, denn sie kennen die Stimme des Fremden nicht. Und jetzt sagt er, dieses Gleichnis sagte ihnen Jesus. Sie verstanden aber nicht, wovon er zu ihnen redete. Kommt das bekannt vor, dass die Pharisäer nicht begreifen, was er sagt? Das haben wir paar Mal gesehen. Schon, wenn wir nur ganz kurz zurückgehen zu Kapitel 8 und dort in Vers 43. Da sagt Jesus: Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil er mein Wort nicht hören könnt. Ja, oder in Vers 27 von Kapitel 8, da heißt es: Sie verstanden aber nicht, dass er vom Vater zu ihnen redete. Das ist also so ein durchgehendes Motiv. Sie verstehen nicht, was er sagt.
[39:45] Und jetzt kommt die Erklärung. Ja, gibt ihm das Gleichnis. Sie wissen nicht, was er sagt. Können sich gar nicht vorstellen, wovon er redet. Ja. Und jetzt sagt Jesus zu ihnen in Vers 7: Wer mag man Vers 7 lesen? Den machen wir heute noch und dann sind wir am Ende. Mhm. Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ich bin die Tür für die Schafe. Genau.
[40:12] Eigentlich ist natürlich, was der Hauptpunkt, worum geht es Jesus? Geht es Jesus um die Tür? Oder was ist dein Hauptpunkt erstmal? Also eigentlich in dem Gleichnis, genau, er will zeigen, wer der wahre Hirte ist, wer ist der gute Hirte. Ja, das ist ein Hauptpunkt. Aber und das ist ganz typisch für so biblische Gleichnisse, es gibt verschiedene Ebenen. Jesus ist nicht nur der Hirte, er ist auch die Tür. Die Tür. Kennt ihr noch andere Geschichten, wo Jesus quasi mehrere Dinge gleichzeitig ist oder Gleichnisse oder so, wo sozusagen in einem Bild mehrere Dinge auf Jesus weisen? Ja, also ich meine jetzt so so in Gleichnissen oder in Illustrationen, Priester, das genau im Heiligtumdienst. Jesus ist das Lamm, aber ist auch der Priester, und er ist auch das Heiligtum, und er ist auch der Leuchter, und das Brot, und die Bundeslade, und Gott selbst, der auf dem Thron sitzt. Also das ist ziemlich, ja. Oder wenn ihr an Abraham denkt, Abraham und Isaak. Isaak ist ein Bild für Jesus, aber der Widder auch und das Lamm auch. Ja. Also da gibt sozusagen mehrere Ebenen, und das muss man bedenken. Man kann so solche Gleichnisse nicht immer so eins zu eins immer so durchdeklinieren, weil einfach verschiedene dann da sind.
[41:28] Aber Jesus macht erstmal einen anderen Punkt, noch bevor den Hirten spricht er, sagt nämlich: Ich bin die Tür für die Schafe. Interessanterweise sagt nicht: Bin die Tür der Hürde. Ja, ich bin einfach so ein wichtiges Bauteil. Ich bin die Tür für die Schafe, damit sie rein und rausgehen können. Das heißt, er ist die Tür. Kennt ihr noch einen anderen Satz, wo Jesus was ähnliches, also was heißt das, wenn er die Tür ist? Genau, wo steht das? Das geht nämlich noch anders los. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. In dem Fall würde man sagen: Hier, niemand kommt in die Gemeinde, also wirklich in die Gemeinde, als nur durch mich. Das Johannes 14, Vers 6. Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Johannes 14, Vers 6. Jesus ist also, man kann nur durch Jesus ewiges Leben haben. Das heißt, es kann sein, dass Menschen in der Gemeinde sind, aber sie sind nicht durch die Tür durchgekommen. Sind über einen anderen Weg gekommen. Sie sind dazu gekommen, einfach weil es da viele Leute gibt, es ist nett, gibt tolles Essen, ja, und sie können noch so grundsätzlich mit den Glaubenspunkten übereinstimmen. Da haben sie nichts dagegen. Ja, lassen sich vielleicht sogar taufen. Das passiert also. Das passiert. Das Problem, das größte Problem der Christenheit für 2000 Jahre ist, dass
[42:55] der Christenheit für 2000 Jahre ist, dass Menschen in die Gemeinde kommen, die nicht durch die Tür hindurchgekommen sind, die nicht durch Jesus gekommen sind, die wirklich wiedergeboren sind. Genau das Problem hatten schon zur Zeit der Apostel Leute wie Simon Magus. Ja, da wurde, der war in der Gemeinde, aber er hat dann Irrlehren reingebracht.
[43:24] Nun schauen wir ganz kurz in Epheser 2, Vers 18. Und dieser Punkt ist enorm wichtig, weil die wichtigste Aufgabe, die wir haben, um Menschen in die Gemeinde zu führen, ist sie mit Jesus zu verbinden. Denn wenn sie alle 28 Glaubenspunkte, wenn sie alle biblischen Lehren kennen, aber sie sind nicht wiedergeboren, dann sind sie nicht wirklich, wirklich richtig Teil des Volkes Gottes.
[43:55] Ja, genau. Bitte Epheser 2, Vers 18. Denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist. Genau, wer ist "ihn"? Durch ihn, Jesus. Genau. Und wer ist "beide"? Wir beide, wenn ihr Epheser kennt, ihr seid jetzt alle Experten für Epheser. Nicht wahr? Genau, die Juden und die Heiden. Wir beide. Ja, die Scheidewand des Zaunes abgebrochen, Frieden gemacht. Juden und Heiden haben alle Zugang durch Jesus.
[44:28] Er ist die Tür. Er ist die. Übrigens, wie viel Türen hat diese eine Tür? Übrigens, das Heiligtum hat auch nur eine Tür gehabt. Ja, wisst ihr, wie das bei heidnischen Tempeln war? So die heidnischen Tempel, die Pantheon und so, sind ganze Säulen, man kann von allen Seiten rein. Ja, also das ist ja egal, von wo man kommt, man kommt immer irgendwie rein. Im Himmel, im irdischen Heiligtum gab es nur das Zelt hat nur eine Tür. Ja, der Vorhof hat nur eine Tür, um deutlich zu machen, es gibt nur einen Weg, nur eine Wahrheit, nur ein Leben, nur einen Erlöser, nur einen Jesus. Und nur er, durch ihn allein haben wir Zugang.
[45:06] Und dann gibt's einen interessanten Abschnitt in Hebräer, den lesen wir noch. Hebräer 10, und dort Vers 19. Hebräer 10, Vers 19 bis 22. Ich lese mal vor. Hebräer 10, Vers 19 bis 22. Da wir nun, ihr Brüder, Kraft des Blutes Jesu, also weil er für uns gestorben ist, Freimütigkeit haben. Was heißt Freimütigkeit? So Zuversicht. Ja, so im Englischen sagt man "boldness". Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum. Den er uns eingeweiht hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch.
[45:51] Also, was der Vorhang gewesen im Heiligtum? Quasi wie so eine Tür, ja. Aber jetzt keine hölzerne Tür, sondern eine Stofftür, sozusagen. Und jetzt heißt es hier, das heißt durch sein Fleisch. Fleisch, was heißt das? Wenn Jesu Fleisch, was bedeutet das? Es ist seine, es ist Mensch geworden, ja. Es ist Mensch geworden, ist gestorben. Er selbst ist sozusagen der Vorhang. Durch ihn kommen wir hindurch. Ja, das ist sozusagen die Idee. Er ist, er ist dieser Vorhang.
[46:24] Und da einen großen, hohen, großen Priester über das Haus Gottes haben. So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser. Der Paulus sagt, weil Jesus die Tür ist, lass uns gehen. Ja, er macht uns rein, er wäscht uns. Nicht wahr? Er schenkt uns völlige Gewissheit. Wir dürfen gehen. Ja, wir müssen gehen.
[46:53] Ja, Jesus lädt uns alle ein, ein echtes Schaf zu sein. Ja. Und die Gewissheit unserer Erlösung besteht darin, dass wir durch die Tür gegangen sind, durch die Tür. Ja, wenn durch die Tür gegangen sind, sind wir echte Schafe. Und dann können wir auch echte Unterhirten sein. Ihr wisst ja, in der Bibel gibt's nicht nur den einen Hirten, es gibt Unterhirten. Dann sind wir auch diejenigen, die durch die Tür gehen. Das sind auch die echten Gemeindeleiter, also diejenigen, die wirklich sich um die Gemeinde kümmern, weil sie nämlich mit Jesus verbunden sind.
[47:28] Sie sind meistens nicht vollkommen. Ja, das gibt's leider nicht. Sind nur Unterhirten. Ja, aber man kann ein, sag mal, ein echten Leiter einer Gemeinde von einem Dieb unterscheiden, darüber, wie er über Jesus redet, mit Jesus lebt, über Jesus denkt, wie sehr Jesus sein Leben prägt. Genau, das wird sich da, das ist dann das Resultat. Aber die Grundlage ist, wie über Jesus denkt.
[47:53] Ja, es gibt nämlich auch Leute, die hier rein kommen und die Schafe ganz toll behandeln, die Schafe ganz toll behandeln und sie pflegen und und messen und ihnen immer nur das Beste geben, weil sie nämlich schlachten wollen. Aber das merken die Schafe nicht. Wisst ihr, wer, wenn man die Israeliten, fertig, aber wenn die Israeliten gefragt hätte, direkt nach der Begebenheit mit dem goldenen Kalb, was Aaron für ein Leiter ist und was Mose für ein Leiter wäre, da hätten die Israeliten gesagt, also Aaron, der ist der ist freundlich, der ist nett. Ja, der, der hat Verständnis für uns. Ja, der, der versucht Kompromisse zu machen. Und Mose, der war gar nicht dabei. Der kommt einfach, haut uns das um die Ohren. Ja, lässt uns bittere Sachen trinken.
[48:47] Ja, aber die Wahrheit ist, Mose hat auf dem Berg gebetet, hat gesagt: "Nimm mein Leben." Und Aaron hat gesagt, als Mose angesprochen hat: "Nicht das böse Volk." Ja, der das mit Finger auf das Volk gezeigt. Es sind nicht, also manchmal sind gerade die, die scheinbar dem Volk so so hecheln und tätscheln, die in Wirklichkeit eigentlich keine innere, tiefe Beziehung zum Volk haben. Und die, die die Gemeinde wirklich lieben, die sagen auch deutlich, wenn was falsch ist, weil sie die Gemeinde lieben.
[49:17] Ja, und das ist ja, sieht man bei Jesus dann auch. Auch. Genau. Dass wir die Schafe sind, ist uns glaube ich klar, oder? Können das nächste Mal noch ehrlicher betrachten. Das sagt die immer wieder: "Wir sind die Schafe seiner Weide." Gott hat uns gemacht als Schafe seiner Weide. Wir sind auch als Schafe in die Irre gegangen. Jesaja 53, ein Vers.
[49:39] Lesen wir zum Schluss. Hesekiel 34, Vers 31. Hesekiel 34, und dort Vers 31. Das ist ein toller Vers, weil der das schön zusammenfasst. Wer mag den lesen? Hesekiel 34, Vers 31.
[49:59] "Und ihr seid meine Herde, die Schafe meiner Weide. Ihr seid Menschen, und ich bin euer Gott, spricht Gott der HERR." Ja. Gott sagt, ihr seid Menschen, aber wir sind die Schafe. Ihr seid meine Schafe. Ich bin euer Gott. Also, meistens heißt es: "Ja, ich bin euer Gott, ihr sollt meine Kinder sein oder mein Volk sein." Ja, hier sagt er: "Ihr seid meine Schafe. Ich bin der gute Hirte." Genau.
[50:17] Weil er sagt zum Schluss: Christus ist die Tür in die Hürde Gottes. Durch diese Tür sind alle Kinder von den frühesten Zeiten, haben alle Kinder Eingang gefunden, als alle Kinder Gottes in Jesus, wie in Typologie, in gezeigten Symbolen vorgeschattet ist, in der Offenbarung der Propheten, offenbart ist in den Lektionen an die Jünger, offenbart ist und in den Wundern für die Menschenkinder sich gezeigt hat.
[50:53] Haben sie alle das Lamm Gottes, dass die Sünde der Welt hinwegnimmt, gesehen. Das heißt, durch alle Zeiten, von frühster Zeit bis heute, sind die echten Kinder Gottes durch diese eine Tür hindurchgegangen. Und heute möchte ich mich neu entscheiden, Tag ein, Tag aus, durch diese Tür zu gehen. Ja, nicht über einen anderen Weg, nur durch und mit Jesus.
[51:27] Beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus die Tür ist und dass wir durch diese Tür hineingehen können, dass diese Tür nicht zu schwer ist, um sie aufzumachen, dass sie nicht verschlossen ist, sondern dass jeder, der möchte, durch diese Tür hineingehen kann. Und Herr, bitte gib, dass wir nicht auf einem anderen Weg hineinsteigen, dass wir uns nicht durch Selbsterhöhung versuchen, selbst hineinzuklettern, dass wir nicht versuchen, irgendwie anders Teil deiner Gemeinde zu sein, sondern dass wir uns bewusst machen, dass Jesus allein unser Erlöser, unser Freund und unser Retter ist.
[52:05] Wir möchten ihm dienen, mit ihm zusammen leben und mit ihm zusammen auch auf die anderen Schafe deiner Gemeinde aufpassen, so wie du es uns ja als Aufgabe schenkst, so wie du es uns in die Verantwortung gibst. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du auch in dieser Zeit im Jahr 2023 deine weltweite Gemeinde, noch deine Gemeinde hier in Deutschland, dass du sie leitest, dass sichtbar wird für jeden, dass du der gute Hirte bist. Das bitten wir im Namen Jesu.
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