In dieser Folge der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die Bitte „Vergib uns unsere Sünden“ aus dem Vaterunser. Er vergleicht die Versionen in Lukas und Matthäus und betont die Bedeutung, jedem zu vergeben, sowie die vier Bedingungen für Gottes Vergebung: Umkehr, Bekenntnis, Gebet und die Verbindung zum himmlischen Heiligtum. Kramp erklärt, dass Gottes Vergebung nicht nur Schuld tilgt, sondern auch zur Wiederherstellung und Führung auf dem „guten Weg“ dient, der wahre Ruhe für die Seele bringt.
Der Ersehnte: 244. „vergib uns unsere Sünden“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:44] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“ hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt und dass wir uns wieder mit einem Abschnitt aus den Evangelien beschäftigen können. Heute mit einem weiteren Teil des Vaterunsers, das Jesus seinen Jüngern zum zweiten Mal als Modellgebet nahegelegt hat. Wir werden uns heute über den Gedanken der Vergebung miteinander Gedanken machen. Wir werden darüber sprechen, was uns Jesus in diesem Modellgebet über die Vergebung, die Gott uns schenkt und auch die wir anderen geben möchten, sagt. Und damit wir das wirklich verstehen und tatsächlich in unserem Leben auch erfahren und weitergeben und praktizieren, möchten wir Gott einladen, dass er unser Studium jetzt segnet. Lasst uns, wenn es uns möglich ist, dazu niederknien.
[1:59] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dich kennen dürfen und danke, dass du mit deiner unfassbar großen Gnade in unser Leben hineinwirkst. Herr, ohne dich wären wir nichts, aber du bist alles für uns. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt in den kommenden Minuten durch dein Wort zu uns persönlich sprichst, dass dein Wort deine Kraft entfaltet und dass wir dich besser kennenlernen, dass wir neu motiviert werden, dir zu folgen und uns ganz fest an dir halten. Herr, wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist. Du hast versprochen, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitte ich dich, darum bitten wir dich jetzt, dass du zu unseren Herzen sprichst, uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst. Im Namen Jesu. Amen.
[2:59] Unser Vers heute steht in Lukas Kapitel 11 und dort Vers 4. Wir haben schon eine Reihe von Aussagen dieses Modellgebets, das wir das Vaterunser nennen, in den letzten Folgen uns angeschaut. Beim letzten Mal ging es in Vers 3 um das nötige Brot, das Gott uns täglich geben möchte. Und jetzt in Vers 4 – und wir werden heute den ersten Teil von Vers 4 anschauen – lesen wir folgendes: Jesus betet, und er betet uns sozusagen vor in Lukas 11 Vers 4: „Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist.“ Gerade bei diesem Satz wird absolut deutlich, dass das ein Modellgebet ist, das Jesus für uns sozusagen hier gebetet hat. Er selbst hatte keine Sünden, die ihm hätten vergeben werden müssen, aber er betet, er sagt den Jüngern ein Gebet, das direkt auf ihre Bedürfnisse, auf ihre Nöte, auf ihre Lebenssituation zugeschnitten ist. Ein Gebet, das auf uns alle passt. Wir alle dürfen zu Gott beten und: „Vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist.“
[4:26] An dieser Stelle lohnt es sich gleich am Anfang einmal einen Vergleich anzustellen zu der anderen Passage, in der das Vaterunser viele, viele Monate vorher von Jesus präsentiert worden ist, und zwar in der Bergpredigt in Matthäus Kapitel 6. Dort lesen wir in Vers 12 in Matthäus Kapitel 6 und dort Vers 12: „Und vergib uns unsere Schulden, auch wir vergeben unseren Schuldnern.“ Das ist wahrscheinlich die Formulierung, die uns besser bekannt ist. In der Regel, wenn das Vaterunser gebetet wird, dann wird es gebetet nach dem Text, so wie er von Matthäus überliefert worden ist, als Jesus zum ersten Mal bei der Bergpredigt dieses Modellgebet vorgestellt hat. In Lukas Kapitel 11, wenn wir das jetzt vergleichen, fallen uns zwei kleine Änderungen auf. Währenddessen Matthäus 6 heißt: „Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern“, so sagt Jesus jetzt hier in Lukas 11 und dort Vers 4: „Und vergib uns unsere Sünden.“ Und damit wird ganz deutlich von Anfang an hier, dass die Schulden, die in der Bergpredigt angesprochen werden im Vaterunser, dass es dabei um Sünden geht.
[5:47] Die zweite interessante Änderung oder ein weiteres Detail, das in Matthäus nicht so herauskommt, sicherlich mitgemeint ist, aber hier deutlich ausgesprochen wird, finden wir hier ebenfalls: „Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist.“ Dieses Wort „jedem“, das wollen wir uns auch noch ein bisschen genauer vor Augen führen. Es geht hier nicht darum, dass ich einigen vergebe oder denen, die halt auch dann wieder mal nett zu mir sind, sondern hier geht es darum, dass wir jedem vergeben. Und ich glaube, manchmal ist uns gar nicht so bewusst, dass das Vaterunser diesen Gedanken enthält, dass weil Gott uns vergibt, wir auch jedem vergeben möchten, der an uns schuldig geworden ist.
[7:01] Vergebung in einem Zusammenhang steht mit unserer Vergebung. Wir werden diesen Zusammenhang noch ein bisschen im Laufe der nächsten Minuten vertiefen. Gottes Vergebung und unsere Vergebung sind miteinander verschränkt. Es heißt hier explizit: „Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist.“ Mit anderen Worten, da gibt es eine Korrelation, eine Verbindung, eine Parallele. Wenn wir also jedem vergeben, dann sagt das auch etwas aus über die Vergebung Gottes. Denn Gott ist bereit, jedem Menschen zu vergeben, denn so hat Gott die Welt geliebt. Er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht. Gott ist bereit, jeden Menschen Vergebung zu schenken. Er sagt in Johannes und dort Kapitel 12 und dort Vers 32 sagt Jesus: „Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.“ Alle werden durch das Kreuz zu Gott gezogen. Nicht jeder entscheidet sich dafür, aber jedem wird die Möglichkeit geboten, Vergebung zu bekommen. Gott ist bereit, für jeden Vergebung zu schenken. Jesus ist für jeden Menschen gestorben, auch als wir noch Feinde waren.
[8:22] Wenn wir also durch unser Leben die wahre Vergebung Gottes, die die Bibel präsentiert, wirklich den Menschen zeigen wollen, dann geht das nur, wenn wir bereit sind, auch jedem Menschen zu vergeben. Ein Christ, der glaubt und bekennt und predigt, dass Gott jedem Menschen vergeben möchte, aber selbst unversöhnlich ist oder nur einigen vergibt und andere nicht, der zeigt durch sein Leben einen Widerspruch zwischen dem, was er glaubt und dem, was er tut, und beschneidet damit die Möglichkeit des Evangeliums, durch ihn zu wirken. Mit anderen Worten, unser christliches Miteinander, das heißt unsere prinzipielle Bereitschaft, jedem Menschen zu vergeben, erklärt unseren Mitmenschen, wie sehr Gott ihnen vergeben möchte. Die Menschen haben vielleicht noch nicht gleich sofort ein theologisches Konzept von Gott, aber wenn sie uns sehen und unser Verhalten zu anderen, auch zu unseren Feinden, dann bekommen sie ein Fenster, in das sie hineinblicken können, verstehen können, wenn wir ihnen dann erzählen, dass Gott jedem Menschen vergeben möchte. Dieses Wort „jedem“ ist also ein ganz entscheidendes.
[9:50] Das Wort „vergib uns unsere Sünden“ – wohl kaum ein Gebet ist so entscheidend wie dieses. Und wir finden die Bitte um Sündenvergebung durch die gesamte Bibel. Wir wollen uns einige Beispiele anschauen, aber können natürlich bei weitem nicht alle Verse oder Geschichten hier betrachten aus Zeitgründen. Wir wollen einige ganz besonders interessante uns vor Augen führen.
[10:14] Erste Könige Kapitel 8. Salomo hat den Tempel gebaut und er hält eine Rede vor dem Volk und betet dann ein langes, feierliches und tiefes Gebet, indem es unter anderem auch vor allem darum geht, wie das Volk Gottes zum Heiligtum beten soll, warum es dorthin beten soll, wann es dorthin beten soll und welche Funktion dieses Gebet zum Heiligtum im Leben des Volkes haben soll. In Vers 33 lesen wir 1. Könige 8 Vers 33: „Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie gegen dich gesündigt haben, und die kehren wieder zu dir um und bekennen deinen Namen, beten und flehen zu dir in deinem Haus, so höre du es im Himmel und vergib die Sünde deines Volkes Israel und bringe sie wieder in das Land, dass du ihren Vätern gegeben hast.“ Wir sehen hier etwas sehr Interessantes. Wir sehen hier ein Gebet, in dem Salomo erklärt, wie Sündenvergebung für Israel funktionieren wird. Er erklärt, was Israel tun muss, um dieses Gebet „vergib uns unsere Sünden“ beten zu können. Das sind vier Dinge, die er hier als Bedingung angibt in diesem Gebet zu Gott. Wenn also diese vier Dinge erfüllt sind, dann bittet er: „Dann bitte vergib auch unsere Sünden.“ Diese vier Bedingungen sind sehr interessant. Schauen wir uns sie zunächst einmal an.
[12:01] Erstens: Umkehr. „Sie kehren wieder zu dir um.“ Buße. Ohne Buße keine Sündenvergebung. Nun, dazu müssen wir natürlich sofort dazu sagen, dass ein Mensch von alleine keine Buße tun kann und wir auch einfach in unserem sündigen Zustand, wie wir sind, zu Jesus kommen können und beten können, dass er uns Buße schenkt. Aber geschenkte Buße ist noch keine Sündenvergebung. Gott schenkt uns Buße, damit wir mit dieser Buße dann auch Sündenvergebung bekommen können. Wir brauchen Umkehr. Wir müssen uns zu Gott kehren. Das tun wir natürlich, weil er uns zieht: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“ Jeremia 31 Vers 3. Wir haben gerade gelesen in Johannes 12: Alle werden zu Jesus gezogen, werden durch das Kreuz. Wir werden gezogen, aber nicht geschleift. Wir werden gezogen, wir können uns entscheiden, ob wir dem Ziehen, dem Werben nachgeben. Wenn wir das tun, wenn wir einfach nicht dagegen rebellieren, dann zieht uns Gott zu sich. Die Umkehr schenkt uns, aber wir müssen diese Umkehr annehmen, wir müssen zu ihm umkehren.
[13:14] Zweitens: Wir müssen seinen Namen bekennen. Ein Bekenntnis zu Gott. Wer nicht umkehrt von seinem falschen Weg, wird auch keine Sündenvergebung bekommen. Wenn wir beten: „Herr, vergib uns unsere Sünden“, und wir gehen immer weiter auf dem Weg, immer weiter ins Verderben, kann er uns die Sünden nicht vergeben. Wir müssen umkehren. Wenn wir uns nicht zu Gott bekennen, kann er uns auch nicht die Sünden vergeben. Wir müssen umkehren, wir müssen uns zu Gott bekennen und wir müssen tatsächlich beten. So simpel das vielleicht sein mag, wir müssen um Sündenvergebung beten. Es gibt viele Christen, die glauben einfach, nur weil sie sich Christen nennen, wird Gott sozusagen per Default, wie man im Englischen sagt, einfach automatisch ihnen die Sünden vergeben. Sündigen halt und vergibt sie, ohne dass sie groß darum bitten müssen, weil sie Christen sind. Nein, nein, nein, nein, nein. Gottes Volk war Gottes Volk, aber wenn sie gesündigt haben, mussten sie umkehren, sich zu Gott bekennen und beten. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du dich Christ nennst, reicht es nicht, dass du Mitglied einer Kirche bist oder ab und zu die Bibel liest. Wenn du gesündigt hast, musst du Gott persönlich um Vergebung beten: „Vergib uns unsere Sünden.“ Vielleicht ist tatsächlich eines der großen Schwierigkeiten heute in christlichen Gemeinden, so wenig konkret persönlich um Sündenvergebung gebeten wird, dass man annimmt, dass Gott das sowieso irgendwie nebenbei uns halt ständig vergibt. Nein, wir müssen um Vergebung beten.
[14:42] Und es heißt: „Und flehen zu dir in diesem Haus.“ Ein Flehen, das an das Heiligtum geknüpft ist. Mit anderen Worten, die Vergebung hängt mit dem Heiligtum zusammen. Und Jesus ist jetzt im himmlischen Heiligtum, so sagt es der Hebräerbrief, unser Himmlischer Hohepriester. Wenn wir um Vergebung beten, beten wir zum Allerheiligsten, mittlerweile seit 1844. Wir beten zum himmlischen Heiligtum. Wenn wir umkehren, wenn wir uns zu Gott bekennen, wenn wir tatsächlich darum beten und auch unser Flehen zum himmlischen Heiligtum bringen, wenn wir wissen, dass das gibt und dann auch dahin beten, dann kann uns Gott die Sünden vergeben.
[15:34] Aber wenn wir das hier genau lesen, 1. Könige 8, stellen wir fest, dass er uns nicht nur die Sünden vergibt, sondern Salomo sagt: „So höre du es im Himmel und vergib die Sünde deines Volkes Israel und bringe sie wieder in das Land, dass du ihren Vätern gegeben hast.“ Gott sagt nicht, wenn Israeliten ins Exil gehen: „Okay, ich vergebe euch, aber ihr bleibt, wo ihr seid.“ Wenn Gott vergibt, stellt er wieder her. Gott vergibt nicht nur und sagt: „Na ja, es ist eh vorbei, aber zumindestens habe ich eure Schuld weggenommen“, sondern wenn er vergibt, dann bringt er uns auch wieder zurück zu dem Ort des Segens. Gott vergibt und stellt wieder her. Wenn wir bitten: „Vergib uns unsere Sünden“, dann geht es nicht nur darum, dass wir wieder einen, dass sozusagen Strafe von uns weggenommen wird, sondern es geht darum, dass wir wiederhergestellt werden zu dem, was Gott eigentlich für uns vorgesehen hat. Wir sind immer noch in 1. Könige 8 und gehen zu Vers 36. 1. Könige 8 und dort Vers 36: „So höre du es im Himmel und vergib die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, indem du sie den guten Weg lehrst, auf dem sie wandeln sollen, und lass es regnen auf dein Land, dass du deinem Volk zum Erbe gegeben hast.“ Gottes Vergebung deutet, wie wir hier sehen können, dass er uns den guten Weg lehrt. Das heißt, der hier: „Vergib ihnen, indem du sie den guten Weg lehrst.“ Wenn Gott uns vergibt, dann geht es nicht nur darum, dass er sagt: „Na ja, okay, ich drück alle Augen zu, mach das nicht nochmal und es ist okay“, ja? Sondern Gott vergibt uns, indem er uns nicht nur die Schuld erlässt, sondern das zum Anlass nimmt, uns jetzt zu lehren, zu erziehen, und zwar einen guten Weg zu führen. Gottes Vergebung ist kein Automat, wo ich einfach die falsche Richtung gehen kann und mir ständig sozusagen Absolution erteile, um dann weiterzulaufen. Gottes Vergebung geschieht, indem er uns einen guten Weg lehrt. Indem er uns den guten Weg lehrt, merken wir erstmal, wo wir falsch liegen, und wir werden immer wieder merken, dass wir noch Vergebung brauchen, und wir plötzlich Dinge sehen, die wir für normal gehalten haben, die in Gottes Augen gar nicht gut sind. Indem er uns lehrt, indem er uns den guten Weg lehrt, werden wir immer mehr sehen, wie sehr wir gegen ihn gesündigt haben, werden wir immer wieder um seine Vergebung beten müssen.
[18:18] Der gute Weg, den finden wir in Jeremia 6 und dort Vers 16. Berühmte Stelle Jeremia 6 Vers 16: „So spricht der HERR: Tretet hin auf die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Eines der großen Themen bei der Sündenvergebung ist: Ich brauche Frieden in meinem Herzen, Ruhe für die Seele. Der gute Weg bringt Ruhe für die Seele. Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, lernt von mir.“ Lesen wir diese Stelle in Matthäus Kapitel 11 Vers 28: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken.“ Wörtlich: „Ich will euch zur Ruhe bringen. Ich will euch beleben, ich will euch zur Ruhe bringen.“ Vers 29: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir. Ich will euch den guten Weg, indem er den guten Weg lehrt. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Jesus zeigt uns also, anders gesagt, Salomo sagt uns: Gott wird uns vergeben, indem er uns den guten Weg lehrt. Und in Jeremia 6 Vers 16 lesen wir, wenn Gott uns den guten Weg zeigt, wenn wir auf dem guten Weg gehen, dann finden wir Ruhe für unsere Seele. Und Jesus sagt: „Ruhe für unsere Seele, für eure Seelen findet ihr.“ Jesus sagt: „Wenn ihr zu mir kommt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, und wenn ihr von mir lernt.“ Sündenvergebung hat also damit zu tun, von Jesus zu lernen. Wer Jesus nur sozusagen als einen Vergebungsautomaten betrachtet, hat das Thema Vergebung nicht verstanden. Wer wirklich von Herzen bittet: „Vergib uns unsere Sünden“, bittet darum, dass Jesus ihn den guten Weg lehrt, dass Jesus ihm zeigt, wie man sanftmütig und demütig ist und das Joch von Jesus trägt. Das heißt, sein Werk, das, was ihm wichtig ist, das, was Gott durch Jesus tut, wollte, dass auch wir das in unserem Leben durch Gottes Kraft realisieren möchten. Das, was Jesus gezeigt hat über Gottes Wesen, das soll auch in unserem Leben sichtbar werden. Das bedeutet, das Joch von Jesus zu tragen, mit ihm zusammenzuarbeiten, seine Priorität zu unserer Priorität zu machen, sein Wirken zu unserem Wirken. Und ich muss ehrlich sagen, ich glaube, da haben wir alle, ich zuallererst, wir haben alle dabei zu lernen. Wir müssen lernen, Jesu Priorität zu unserer Priorität zu machen. Das bringt mir und dir Frieden in die Seele.
[21:12] Psalm 25 und dort Vers 11. Wir sind immer noch beim Thema der Sündenvergebung. Psalm 25 und dort Vers 11. David bittet hier: „Um deines Namens willen, oh Herr, vergib meine Schuld, denn sie ist groß.“ Ein Mensch, der sich mit Gott beschäftigt, der Gemeinschaft mit Gott pflegt, der wird nicht den Eindruck bekommen, dass seine Sünde eigentlich relativ schmal ist, vernachlässigbar, andere sind schlimmer, sondern je näher wir Gott kommen, desto dunkler wird uns unsere Sünde erscheinen, desto finsterer werden wir unser Herz empfinden, desto gewaltiger unsere Schuld und desto größer unsere Not und unser Bedürfnis, das alles Gott zu übergeben, denn alleine können wir es nicht tragen. „Vergib meine Schuld, denn sie ist groß.“ Jemand, der wirklich das Vaterunser von Herzen betet, wird seine Schuld nicht minimieren, sondern in all ihrer Dramatik und überwältigenden Größe kennen, wissen, dass er diese Sünden nicht selbst tragen muss, sondern dass er sie mit all ihrer monströsen Boshaftigkeit abgeben darf, weil Jesus sie am Kreuz getragen, ja, glauben darf, dass Jesus sie schon längst getragen hat.
[22:54] Er sagt hier weiter: „Um deines Namens willen, oh Herr, vergib meine Schuld, denn sie ist groß.“ „Geheiligt werde dein Name“ ist ja auch Teil des Vaterunsers. Und hier sehen wir, wie die Teile miteinander verbunden sind. Sie stehen nicht einfach nur so nebeneinander, sondern sie haben, sie bilden eine innere Einheit. Man kann keinen Teil vom Vaterunser einfach rausreißen, sondern sie gehören alle zusammen. Gottes Name wird ja geheiligt, haben wir gelernt, wenn er in unserem Leben Veränderung bewirken darf, wenn er uns vergeben darf, wenn er uns reinigen darf, wenn er uns mit seinem Heiligen Geist erfüllen kann, wenn er sein Gesetz in unser Herz schreibt. Ich wird sein Name geheiligt. Und deswegen betet der David hier: „Um deines Namens willen, oh Herr, vergib meine Schuld.“ Wenn wir zuerst im Gebet uns wünschen, dass Gottes Name geheiligt wird, dann werden wir auch gerne anerkennen, dass unsere Sünde groß ist und dass er sie uns vergeben muss, weil nur so wird sein Name geheiligt.
[24:07] Vers 18 in Psalm 25: „Sieh an mein Elend und mein Leid und vergib mir alle meine Sünden.“ Wir sehen, hier gibt es verschiedene Aspekte, die bei der Sündenvergebung eine Rolle spielen. Das eine ist, dass wir sehen: Okay, meine Sünde ist groß. Das andere ist, dass uns bewusst werden muss: Wir müssen alle Sünden zu Gott bringen. Es reicht nicht zu sagen: „Okay, hier ist es meine Lieblingssünde, die muss Gott mir vergeben. Hier ist eine besonders schlimme Sünde, die kann ich nicht alleine tragen. Aber es gibt so kleine Dinge vielleicht, wo ich denke: Ach, na ja, so schlimm wird das nicht sein. Das sind kleine Kavaliersdelikte, das kriegen wir schon irgendwie geregelt.“ Nein, die Bibel sagt, David sagt: „Vergib mir alle meine Sünden.“
[24:42] sagt David: „Vergib mir alle meine Sünden.“ Und das bedeutet, dass wir wirklich, wenn wir beten und „vergib uns unsere Schulden, vergib uns unsere Sünden“, dass wir bereit sind, alle unsere Sünden Jesus zu vergeben, Sündenvergebung zu erfahren.
[25:05] Das ist eine ganz besondere Sache. David hat das in seinem Leben erlebt. Er war ein Mensch, der sehr eng mit Gott verbunden war und der dann schlimm gesündigt hat, sogar eine Reihe von schweren Sünden hintereinander, die miteinander zusammenhingen. Und der dann durch Gottes Gnade zur Umkehr gebracht worden ist und um Vergebung gebeten hat und Vergebung erlebt hat. Und er beschreibt diese Tatsache als Erfahrung in Psalm 32. Und wir sehen hier, das ist nicht ein trockener, theologischer Zusammenhang, sondern eine ganz tiefe, existenzielle Erfahrung des Menschen.
[25:50] Psalm 32 ab Vers 1, von David, ein Maskil: „Wohl dem, oh das Glück, wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist.“ Und er wiederholt es: „Wohl dem Menschen, dem der Herr keine Schuld anrechnet und dessen Geist keine Falschheit ist.“ Der sagt, das Glück kann man kaum beschreiben, wenn man weiß: Gott hat mir vergeben. Er rechnet mir diese Sünde nicht mehr an. Er betrachtet mich so, als ob ich sie nicht begangen hätte.
[26:23] Lieber Freund, liebe Freundin, kennst du das Glück und diese Freude, dass Gott dir deine Sünden vergeben hat? Ich kenne das aus meinem Leben. Es gibt eigentlich, mit Abstand, nichts Schöneres, als zu wissen: Gott hat mir vergeben. Die Sünde ist zugedeckt, meine Sünde. Und wenn sie rot war, blutrot, rot wie Scharlach, ist sie jetzt weiß wie Schnee.
[26:47] Aber David kannte auch eine andere Erfahrung, nämlich die emotionale Verfassung, als er seine Sünden noch nicht bekannt hatte. Es heißt in Vers 3: „Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. Denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, sodass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird.“
[27:12] Ein Mensch, der mit unvergebener Sünde lebt, der wird förmlich deprimiert. Das geht auf die Gesundheit, die Seele, ja, dann vielleicht sogar auf die körperliche Gesundheit. Alles hängt ja letztlich auch zusammen. Ich denke, wir alle kennen die Erfahrung, eine Sünde begangen zu haben und nicht bereit sein zu wollen, diese Sünde zu bekennen und irgendwie vielleicht uns erstmal so durchzumogeln und so zu tun, als wäre nichts gewesen. Das Gewissen macht einem das Leben schwer. Nein, es ist eigentlich die Sünde, das Gewissen – so, das Gewissen ist ja das Gewissen, das muss ich besser formulieren – das Gewissen hilft uns ja, diesen Zustand beenden zu wollen. Ein Mensch, der ein Gewissensbissen leidet und sich nicht dadurch anregen lässt, zu Jesus zu kommen, der führt eigentlich ein ganz erbärmliches, miserables Leben. Man verdrängt das dann, man kehrt es unter den Teppich und merkt nicht, wie einem das die eigene Lebensfreude kaputt macht.
[28:31] Und weil das David so erlebt hat, weil er so gute Miene zu bösem Spiel macht und merkte, er kriegt keinen Frieden, hat er sich entschieden, seine Sünden zu bekennen. Vers 5: „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretung bekennen.“ Und jetzt kommt ein ganz, ganz, ganz, ganz wichtiger Satz: In dem Moment, wo sich David entscheidet, ich will meine Sünden bekennen, ich will umkehren, ich will zu Gott bekennen, will beten und zu seinem Heiligtum flehen, in dem Moment heißt es hier: „Da vergabst du mir meine Sündenschuld.“
[29:04] Lieber Freund, liebe Freundin, Vergebung kommt, wenn wir darum bitten. Wenn wir gesündigt haben und nicht darum bitten, wird die Sünde uns zerfressen. Wir können nicht denken: „Ach, ich bin aber Christ, ich bin aber ein Mann nach dem Herzen Gottes wie David. Ich habe so viel Tolles mit Gott erlebt. Jetzt habe ich zwar gesündigt, aber er wird das schon irgendwann irgendwie so, ohne dass ich es merke, irgendwie reinwaschen und irgendwie dafür sorgen, dass es kein Problem für mich ist.“ Nein, nein, nein, nein, nein! Wenn wir gesündigt haben, müssen wir das bekennen. Ansonsten werden wir so lange leiden und unser Herz wird zerfressen werden von der Sünde, solange wir das nicht bekennen. Und vielleicht ist das der Grund, warum so viele Christen so unglücklich sind, weil sie mit unbekannter Sünde in ihrem Leben versuchen zu leben und weil sie glauben, dass irgendwie vielleicht Gott dann drüber hinwegsieht und sie nie diese Sünden ehrlich, ernsthaft bekannt haben.
[30:04] „Da bekannte ich dir meine Sünde“ und „vergib uns unsere Schulden, vergib uns unsere Sünden“. Und der Vers ist ganz deutlich: „Da vergab er die Schuld.“ Gott vergibt die Schuld. Er gibt nicht irgendwelche Auflagen: „Ich vergebe sie dir erstmal, wenn du jetzt aber so erstmal zur Hälfte oder ein bisschen, oder jetzt brauche ich noch mehr Dokumente von dir.“ Nein, er vergibt sie, weil Jesus am Kreuz ja schon längst dafür gestorben ist. Aber wir müssen zu ihm umkehren, wir müssen bekennen, wir müssen es wollen, wir müssen beten und wir müssen glauben, dass im himmlischen Heiligtum uns dort vergeben wird. Wir werden es in unserem Leben erfahren. Und wer das erlebt hat, wer das tut, der weiß, das ist nicht nur ein Abhaken von Sünden, es ist eine Freude, die man bekommt. David sagt: „Wohl dem!“
[30:47] Ein anderer Psalm, der von derselben Geschichte und derselben Erfahrung spricht, ist Psalm 51. Ein Psalm, der jetzt die Perspektive uns zeigt von einem Menschen, der in dieser Sünde gefangen ist und der sich wünscht, gereinigt zu werden. Dieses Bekenntnis und die Bitte um Vergebung, die werden wie vielleicht nirgendwo sonst so deutlich in Psalm 51 beschrieben. Wir lesen ab Vers 1: „Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids, als der Prophet Nathan zu ihm kam, weil er zu Batseba eingegangen war.“ „Oh Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, tilge meine Übertretung nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich völlig von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde. Denn ich erkenne meine Übertretung und meine Sünde ist allezeit vor mir.“ David sagt: „Ich weiß, ich habe gesündigt, und ich bitte dich nicht, weil ich es verdient habe, sondern nach deiner Barmherzigkeit, nach deiner Güte.“
[31:47] Die Grundlage der Sündenvergebung ist nicht, dass wir alles hier korrekt gemacht haben und jetzt erwarten dürfen, dass Gott uns vergibt, sondern die Grundlage von alldem ist Gottes Barmherzigkeit, Gottes Güte. Nur weil Gott uns gnädig ist, nur weil Jesus am Kreuz sowieso für uns gestorben ist, nur deswegen können wir um Vergebung bitten. Und diese Vergebung ist nicht nur ein juristischer Akt, diese Vergebung ist ein Reinwaschen, ein Reinigen von der Sünde, wie uns dieser Vers ganz deutlich sagt. Es ist nicht ein „ich bin jetzt ein bisschen besser, ich habe ein bisschen was hinter mir gelassen“, es ist ein Neuanfang.
[32:26] Denn in Psalm 51 Vers 12 steht: „Erschaffe mir, oh Gott, ein reines Herz und gib mir von Neuem einen festen Geist in meinem Innern.“ Ich habe in meinem Leben das gebetet und ich weiß, Gott tut genau das. Hast du die Erfahrung auch gemacht? Er tut genau das. Er schenkt uns ein reines Herz und er schenkt uns einen festen Geist von Neuem. Das ist keine Evolution, das ist echte Schöpfung. Das Herz wird neu geschaffen. Das ist die Erfahrung echter Sündenvergebung.
[33:04] Psalm 130. Immer wieder finden wir in den Psalmen das Thema der Sündenvergebung. Ein ganz interessanter, eine ganz interessante Stelle hier in Psalm 130 und dort Vers 3. Hier wird die Frage gestellt: „Wenn du, oh Herr, Sünden anrechnest, Herr, wer kann bestehen?“ Das hebräische Wort bedeutet eigentlich Gott, wenn Gott die Sünden bewacht, so wie jemand, der aufpasst, dass sie nicht weggenommen werden. Wenn Gott diese Einstellung hätte, dass er darauf achtet, dass Sünden nicht vergeben werden können, sondern dass sie alle ihre gerechte Strafe bekommen, wenn er die Sünden bewachen würde, wer könnte dann bestehen? Das ist eine rhetorische Frage, die dann – dann könnte niemand bestehen.
[33:53] Aber der Vers geht weiter, der Psalm geht weiter im nächsten Vers mit einem „aber“. Es heißt in Vers 3: „Wenn du, oh Herr, Sünden anrechnest, wer kann bestehen?“ „Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte.“ Gott bewacht die Sünden nicht, sondern er möchte sie gerne loswerden, also unsere Sünden möchte er gerne, besser gesagt, er möchte gerne, dass wir uns der Sünden loswerden, das ist richtig gesagt. Er nimmt sie auf sich selbst und am Ende wird er sie auch aus dem – oder ist jetzt dabei, sie aus dem Heiligtum zu reinigen. Gott bewacht nicht die Sünden, er möchte sie vergeben. Und deswegen wird Gott die Sünden auch hinter seinen Rücken werfen, in die Tiefe des Meeres.
[34:42] Und der Satan bringt uns oft diese Idee, dass Gott die Sünden bewacht, dass er nicht vergeben möchte, dass niemand vor ihm bestehen kann. Aber die Wahrheit ist, es können Menschen vor ihm bestehen, weil bei ihm Vergebung ist. Wer um Vergebung bittet, darf wissen, Gott nimmt die Sünden von uns. Und das ist das Geheimnis derer, die in Offenbarung 7 beschrieben werden, weil in Offenbarung 6 wird ja dieselbe Frage gestellt, in Offenbarung 6 und dort Vers 17: „Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen? Wer kann bestehen?“
[35:15] Kapitel 7 ab Vers 1 spricht von den 144.000. Sie haben das Zeichen Gottes an ihrer Stirn. Es heißt in Vers 3, der Engel, der dort kommt vom Sonnenaufgang, der das Siegel des lebendigen Gottes hatte, er sagt in Vers 3: „Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.“ Ein Zeichen an der Stirn. Dieses Zeichen an der Stirn ist interessant. Wir alle kennen vielleicht 5. Mose Kapitel 6 und dort ab Vers 4, wo das Zeichen an der Stirn beschrieben wird.
[36:00] In 5. Mose 6 und dort Vers 4: „Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie zum Zeichen auf deiner Hand binden und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und in deine Tore schreiben.“
[36:30] Gott wünscht sich, dass wir ihn lieben und seine Gebote in unserem Herzen haben. Denn in Kapitel 5 werden die Gebote Gottes, die Zehn Gebote, wiederholt. Es sind diese Worte, die auf dem Herzen sein sollen, die in unserem Alltag eine Rolle spielen sollen, die uns prägen sollen in unserem Umgang mit den Kindern, unserem Aufstehen, unserem Niedergehen, auf Arbeit, zu Hause. Es sind die Zehn Gebote, die hier an unserer Stirn sein sollen, das Siegel Gottes, insbesondere natürlich das vierte Gebot, das ihn als unseren Schöpfer identifiziert.
[36:59] Aber es gibt eine andere Stelle in den Büchern Mose, in denen dieser gleiche Gedanke vom Zeichen über den Augen vorkommt. 2. Mose Kapitel 13. In 2. Mose 13 und dort in Vers 8 und 9: „Und du sollst – wir sind hier direkt nach dem Passah, beim Auszug aus Ägypten – und du sollst das deinem Sohn an jenem Tag erklären und sagen: Es ist um des Willen, was der Herr an mir getan hat, als ich aus Ägypten zog, beim Auszug aus, bei der Befreiung aus der Sklaverei. Und es soll dir wie ein Zeichen sein in deiner Hand und ein Erinnerungszeichen vor deinen Augen, damit das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei, weil der Herr dich mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.“ Hier sehen wir, weil Gott die Israeliten erlöst hat von der Sklaverei, sollten sie ein Zeichen an der Stirn haben. Und aus Liebe und Dankbarkeit dafür, für die Erlösung und Vergebung, sollten sie Gottes Gesetz halten in ihrem Herzen als Zeichen an ihrer Stirn.
[38:15] Wir sehen also, dass in Offenbarung 7, anders gesagt, es ist die Erlösung, das heißt die Vergebung der Sünden, wie es im Kolosserbrief heißt, die dazu führt, dass wir das Gesetz halten. Und das zusammen macht das Siegel Gottes aus. Es gibt keine Versiegelung in der Endzeit ohne eine Erfahrung der Sündenvergebung. Niemand wird zu den 144.000 zählen, der nicht von Herzen sagen kann: „Wohl dem, dem der Herr die Sünde vergeben hat, die Schuld zugedeckt. Wohl dem!“ Niemand wird zu den 144.000 zählen, der nicht erlebt hat, dass Gott ihm jede Sünde vergeben hat.
[39:09] Manchmal gibt es viele, gibt es einige, die versuchen, einfach aus eigener Kraft möglichst alles richtig zu machen, was Gott sagt. Aber all das ist erst dann möglich, wenn ich die Erfahrung echter Sündenvergebung in meinem Leben gehabt habe. Und deswegen beinhaltet dieses Gebet, diese Bitte: „Vergib uns unsere Sünden.“
[39:36] Wir haben gesehen in Psalm 130: Wenn Gott die Sünden bewachen würde, dann könnte niemand bestehen. Aber wir sehen aus Offenbarung 14 und Offenbarung 7, es kann eine Gruppe bestehen. Und warum kann sie bestehen? Weil bei Gott Vergebung ist. Gesündigt haben sie alle, sowohl die auf der einen Seite als auch die auf der anderen Seite. Die, die sich auch bei der Wiederkunft Jesu freuen werden und sagen: „Das ist der Herr, auf den wir gehofft haben, dass er uns errettet.“ Und die anderen, die dann sagen werden: „Berge, fallt auf uns und Steine!“ Und sie wollen erschlagen werden, lieber als in die Augen Jesu zu sehen. Beide Gruppen haben gesündigt, beide Gruppen haben Gott enttäuscht, beide Gruppen haben schwer gesündigt. Sicherlich gibt es verschiedene Grade von Sünden, aber alle haben den Tod verdient.
[40:22] Aber eine Gruppe hat Vergebung erlangt, und zwar die biblische Vergebung, die dazu führt, dass man den guten Weg lernt, die dazu führt, dass man das Gesetz Gottes liebt und aus Liebe zu Gott sein Gesetz hält, versiegelt wird und auch anderen vergibt. Dazu gleich noch mehr.
[40:45] In Psalm 130 lesen wir jetzt diese interessanten Worte. Es heißt in Vers 4: „Aber bei dir ist Vergebung, damit man dich fürchte.“ Und wer sind diejenigen, die hier versiegelt werden? Die haben eine Botschaft verkündigt und selbst angenommen in Offenbarung 14 Vers 6, das ewige Evangelium, das mit den Worten beginnt, Vers 7: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.“ Wie kann man Gott fürchten? Man kann Gott nur fürchten, wenn man seine Vergebung in Anspruch genommen hat. Kein Mensch wird jemals Gottesfurcht in seinem Leben haben, wenn er nicht die Erfahrung gemacht hat, dass Gott ihm seine Sünden vergeben hat und er rein vor Gott steht. Ohne diese Sündenvergebung keine Gottesfurcht und damit kein ewiges Evangelium. Und dann bricht die – ohne die Erfahrung der Sündenvergebung bricht die gesamte Dreiengelsbotschaft zusammen.
[41:40] Lieber Freund, liebe Freundin, hast du die Gewissheit, dass Jesus dir alle deine Sünden vergeben hat? Oder hoffst du, erst Dinge besser machen zu können, um irgendwie Gott zu beeindrucken? Nein, bring heute alles, was zwischen dir und Jesus steht, bring es ihm so, wie es ist. Kehr um, bekenne dich zu Gott, bete um Vergebung und wisse, dass Jesus im himmlischen Heiligtum dir unbedingt vergeben.
[42:40] Noch ein Vers zur Verzeihung. Es ist Jesaja 43 und dort Vers 25. Das heißt hier: „Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und an deine Sünden will ich nie mehr gedenken.“ Es gibt unter Menschen diese schreckliche Angewohnheit: Ich sage, ich vergebe dir, und dann, wenn es aber vielleicht meinen Plänen und meinem Vorteil dient, dann hole ich die alten Sachen wieder raus, um sie doch noch mal, diese Karte auszuspielen und jemand damit in Bedrängnis zu bringen. So ist Gott nicht. Wenn er vergibt, vergibt er wirklich. „An deine Sünden will ich nie mehr gedenken.“ Er vergibt uns nicht nur, er möchte die Sünden tilgen. Wir werden noch ein bisschen darüber zu sprechen haben beim nächsten Mal, was das konkret bedeutet. Er denkt nicht mehr an sie.
[43:50] Und dieser Umgang Gottes mit unserer Sünde, der hat einen direkten Einfluss auf uns, eine direkte Wirkung auf uns. Schaut mal in Jesaja 33 und dort Vers 24. Jesaja 33 und dort Vers 24: „Und kein Einwohner wird sagen: ‚Ich bin schwach.‘“ Wenn keiner sagen wird: „Ich bin schwach“, dann werden alle letztlich wissen, dass sie stark sind. Gottes Volk wird stark sein. Warum? Dem Volk, das darin wohnt, wird die Sünde vergeben sein. Geistliche Stärke kommt durch Sündenvergebung, nicht durch eigene Anstrengung, nicht durch „ich weiß es besser als du“, sondern geistliche Stärke kommt durch die Erfahrung, dass meine Sünden vergeben sind. Wem die Sünden vergeben sind, der wird nicht mehr sagen: „Ich bin schwach.“ Der wird sagen: „Christus ist meine Stärke.“
[44:57] Und deswegen sagt Paulus diese berühmten Worte in Römer 1 Vers 16: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft.“ Und Kraft hat das mit Stärke zu tun. Das wahre Evangelium, das wirklich vergibt, das macht geistlich stark. Und weil es an der Vergebung Gottes hängt, kann es ja niemals unsere Stärke sein, die wir aus eigener Kraft hervorgezaubert hätten, sondern weil Gott uns vergibt durch seine Barmherzigkeit, werden wir geistlich stark. Kann es sein, dass so viel geistliche Schwäche in unseren Reihen damit zusammenhängt, dass wir keine echte Erfahrung der Vergebung unserer Sünden haben?
[45:52] Für Daniel war das Gebet um Vergebung eine wirklich intensive Erfahrung. In Daniel 9 finden wir so ein besonderes Gebet, als er für die eigenen und die Sünden des ganzen Volkes bittet, damit Gott vergibt und, wie wir am Anfang gelernt haben, wiederherstellt, sie wieder aus dem Exil zurück nach Israel bringt. Und wir haben hier nicht die Zeit, das ganze Gebet zu studieren. Das würde sich sehr lohnen. Und wenn du ein wenig Zeit hast, lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht nicht weißt, was du mal für die Morgenandacht oder Abendandacht lesen sollst, lies mal Daniel 9 ganz ausführlich, Vers für Vers. Versuch mal, die Gedanken hier nach und nach zu durchdenken, was Daniel hier betet und das auf dich, dein persönliches Leben anzuwenden. Das ist ein ganz großartiges Gebet.
[46:45] Er sagt hier am Ende dieses Gebetes in Vers 19 – oder wir können schon ab Vers 18 lesen. Es heißt hier: „Neige dein Ohr, mein Gott, und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstung und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn nicht um unserer eigenen Gerechtigkeit willen bringen wir unsere Bitten vor dich, sondern um deiner großen Barmherzigkeit willen.“ Und dann kommt der Appell: „Herr, höre! Herr, vergib! Herr, achte darauf und handle und zögere nicht um deiner selbst willen.“ Wir haben gesehen, Gott vergibt uns um seines eigenen Namens willen. „Um deiner selbst willen, mein Gott, denn nach deinem Namen ist deine Stadt und dein Volk genannt.“ Und Daniel betet hier und sagt: „Herr, vergib nicht um unserer Gerechtigkeit willen, sondern weil du barmherzig bist, weil du es versprochen hast.“
[47:35] Daniel zeigt hier, er möchte Umkehr selbst praktizieren und er möchte auch sein Volk dazu ermutigen. Er bekennt sich zu Gott, er betet, er fleht zum Heiligtum. Das heißt, Vers 20 sogar: „Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und meine Bitte für den heiligen Berg Gottes vor den Herrn, meinen Gott, brachte, ja, während ich noch redete und betete, rührte mich der Mann Gabriel an, den ich anfangs im Gesicht gesehen hatte.“
[48:07] ...als ich anfangs im Gesicht gesehen hatte, als ich völlig erschöpft war um die Zeit des Abends. Was meine persönliche Erfahrung ist: Wann immer ich aufrichtig und ernsthaft um Vergebung der Sünde gebeten habe, hat Gott gehört. Daniel hat noch nicht einmal Amen gesagt, da ist die Antwort schon da. Wenn wir um Vergebung der Sünden bitten, lässt Gott uns nicht zappeln.
[48:31] Es gibt Gebetsanliegen, wo er uns warten lässt. Es gibt Gebetsanliegen, die erfüllt er erst nach langer Zeit: das Gebet von Mose, das Land Kanaan betreten zu dürfen. Das hat er erst viele Jahrhunderte, ja, mehr als tausend Jahre später erfüllt. Das Gebet von Elia, sterben zu dürfen, hat er nie erfüllt. Es gibt Gebete, die Gott vielleicht nie erfüllt. Es gibt Gebete, die erst nach langer Zeit erfüllt, aber es gibt ein Gebet, das erfüllt er immer sofort, nämlich wenn ich darum bitte im biblischen Sinne: Herr, bitte vergib mir meine Sünde nach deiner Barmherzigkeit willen! Er vergibt diese Sünde sofort.
[49:15] Und so wollen wir diese Entscheidung fällen heute, mit den Sünden, die uns von Gott trennen, zu ihm zu kommen, so wie wir sind. Hosea Kapitel 14 macht es uns vor, wie das geht. Ein ganz, ganz, ganz, ganz tolles Kapitel, das sich auch lohnt, wenn ihr Daniel 9 gelesen habt, oder parallel Hosea 14 zu lesen. Es ist definitiv eines der schönsten Kapitel der Bibel. Hosea 14, dort ab Vers 2: „Kehre um, oh Israel, zu dem HERRN, deinem Gott!“ Ja, wir brauchen die Umkehr, denn du bist zu Fall gekommen durch deine eigene Schuld. „Nehmt Worte mit euch und kehrt um zum Herrn! Sprecht: Vergib alle Schuld!“
[50:01] Alle Schuld! Ja, vergib mir alle meine Sünden, haben wir in Psalm gelesen. „Vergib alle Schuld und nimm es gut auf, dass wir dir das Opfer unserer Lippen bringen!“ Dass wir schuldig sind, ein Opfer der Lippen, ihr Lieben. Vergebung... um Vergebung zu bitten, ist ein... ist ein Opfer der Lippen.
[50:37] Kein Opfer, wo man ein Schaf schlachtet, ein Lamm oder einen Ziegenbock oder eine Turteltaube, aber trotzdem genauso ein Opfer. Dieses Opfer ist in gewisser Weise auch die Opferhandlung, ein Hinweis auf die Bitte um Vergebung. Warum? Weil bei der Opferhandlung wird die Sünde bekannt. Man bekennt sie, indem man seine Hand auf den Kopf des Opfertieres stützt und somit symbolisch die Sünde auf das Opfertier überträgt – ein Bekenntnis.
[51:19] Damals gab es Menschen, die haben die Opfer einfach so mechanisch vorgebracht, als ob der Akt des Tötens eines Tieres vergeben könnte. Aber ein mechanisches Opfer hat niemanden gerettet. Ein rein rituelles, zeremonielles, formales, kulturelles Opfer hat niemanden retten können. Genauso wenig, wenn wir einfach nur im Allgemeinen gemurmelt sagen: „Vergib uns unsere Sünden!“, wenn wir es einfach so nachplappern, einfach so gedankenlos hersagen, wird es uns die Sünden nicht vergeben. Wird uns Gott die Sünden nicht vergeben. Wann hatte das Opfer eine Wirkung? Wenn der Sünder tatsächlich beim Opfern glaubte, dass ein Messias für seine Sünde sterben würde. Im Glauben konnte er es annehmen, und so hat das Opfer seinen Sinn erfüllt.
[52:11] Wenn wir um Vergebung bitten, indem wir glauben, dass Jesus uns durch seine Barmherzigkeit vergeben möchte, wenn wir glauben, dass Jesus für diese konkrete Sünde, die ich begangen habe, die vielen Sünden, die ich begangen habe, dass er dafür am Kreuz gestorben ist, dafür geblutet hat, dafür von Gott getrennt worden ist, das auf sich genommen hat, sich damit identifiziert hat – wenn ich das glaube, dann ist meine Vergebung ein Gott wohlgefälliges... also meine Bitte um Vergebung ein Gott wohlgefälliges Opfer.
[52:55] 1. Johannes Kapitel 1, Vers 8 bis 10. Lass uns nicht denken, dass uns das nicht betrifft, dass wir da keinen... dass es keine Anwendung auf uns hätte. 1. Johannes 1, Vers 8: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ Vers 10: „Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn, Gott, zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ Wenn wir unsere Sünde ableugnen, ignorieren, unter den Teppich kehren, dann verführen wir uns selbst und bezichtigen Gott der Lüge.
[53:29] Aber wenn wir unsere Sünden kennen... Vers 9: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt...“ Gesehen? Vergebung ist nicht nur ein mechanischer Akt, ist eine Reinigung, und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du das erleben?
[54:09] Aber Vergebung, so sagt sie, aber Vergebung hat eine größere, eine breitere Bedeutung, als viele denken. Wenn Gott die Verheißung in Jesaja 55, Vers 7 gibt, dass bei ihm viel Vergebung ist, dann fügt er hinzu, als ob er damit sagen möchte, dass die Bedeutung dieser Verheißung alles übertrifft, was wir uns vorstellen könnten. „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, noch sind meine Wege nicht eure Wege, spricht der HERR. Denn so wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.“ Sie sagt, das bezieht sich direkt auf den Vers, wo er sagt: „Denn bei ihm ist viel Vergebung.“
[54:58] Lieber Freund, liebe Freundin, diese Idee, dass Gottes Gedanken höher sind als unsere, die kennen wir, und wir wissen, Gott ist klüger, ist weiser. Aber es geht im Kontext, sagt sie, geht es besonders darum, dass es Vergebung gibt, von der wir nicht einmal ahnen würden, dass uns das vergeben werden kann. Seine Wege sind höher, seine Verheißungen sind größer und tiefer und stärker, als wir uns das vorstellen können. Gottes Vergebung ist nicht nur ein juristischer Akt, bei dem er uns von der Verdammnis freimacht. Es ist nicht nur eine Vergebung für Sünden, sondern ein Wieder-Zurückholen von der Sünde. Es ist das Ausfließen erlösender Liebe, das das Herz verwandelt.
[55:40] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du das erleben? Möchtest du heute, was immer es ist, möge die Sünde in menschlichen Augen klein oder groß, eine einzelne oder viele sein – was immer es ist, es trennt dich von Gott. Bring es zu Jesus, heute, jetzt, und nimm im Glauben an, dass er dir vergeben möchte. Bitte um Vergebung, danke ihm dafür, dass er in Barmherzigkeit dir vergeben möchte, und nimm diese Vergebung in Anspruch, weil er es gesagt hat. Warte nicht auf besondere Gefühle – die kommen dann, aber warte nicht darauf, zu glauben, dass er dir vergeben hat. Er hat es dir versprochen, und wenn du weißt, dass er dir vergeben hat, dann beginnt eine neue Erfahrung, ein neues Leben, ein neuer Abschnitt. Möge Gott dich segnen. Wollen wir noch gemeinsam dafür beten?
[56:30] Lieber Vater im Himmel, danke, dass bei dir Vergebung ist. Danke, dass dein Evangelium zu unseren Herzen gesprochen hat. Und Herr, wir möchten dich von Herzen darum bitten, dass wir diese Erfahrung der Sündenvergebung in unserem Leben machen, dass wir erfahren, was es bedeutet, dass du unsere Sünden nicht anrechnest, dass du uns alle unsere Sünden vergibst und uns reinwäschst, unser Herz transformierst und uns den guten Weg lehrst, dass wir mit dir echte Gemeinschaft haben. Herr, dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Ich möchte dich bitten, dass ganz, ganz, ganz viele, die dieses Video sehen, diese Erfahrung mit dir machen und wissen, dass du ihr Erlöser bist. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.
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