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In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefere Bedeutung von Johannes 3, Vers 31-36. Er erklärt, warum Jesus über allem steht und wie seine Herkunft aus dem Himmel ihn von irdischen Wesen unterscheidet. Die Ausführungen zeigen auf, wie das Annehmen von Jesu Zeugnis die Wahrhaftigkeit Gottes bestätigt und wie die Liebe des Vaters zu seinem Sohn sich in der Hingabe der Welt an diesen widerspiegelt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erkenntnis, dass Jesus der ultimative Weg zu Gott ist und dass seine Selbsterniedrigung zur Erhöhung führt, was uns lehrt, uns selbst zurückzustellen.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Zur 39. Folge. Wir sind gerade in der Zeit, die in Johannes 3 beschrieben wird. Jesus in Judäa und er tauft und wird berühmt. Und es gab in der letzten Woche, haben wir das studiert, einen Konflikt mit den Jüngern des Johannes. Und da haben wir einiges angeschaut und das wollen wir heute fortführen. Und das sind einige interessante Lektionen für uns auch als Gläubige darin enthalten. Bevor wir beginnen, möchten wir nach unserer Gewohnheit ein Gebet sprechen und ich lade alle dazu ein, denen es möglich ist, niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für diesen schönen Tag und wir danken dir für den Segen, den du auch heute für uns bereithältst. Wir möchten dich bitten, dass du durch die Worte des Evangeliums zu uns sprichst, dass diese zeitlosen Wahrheiten, die Johannes aufgeschrieben hat, dass wir sie erfassen und vor allem auch Schritt für Schritt in unser tägliches Handeln und Tun und Denken und Reden übertragen. Wir möchten dich bitten, dass wir in den kommenden Minuten von uns wegschauen dürfen und ganz auf dich, Herr Jesus, und deinen Charakter betrachten können. Sei du jetzt bei uns und stärke unser Studium durch deinen Heiligen Geist. Amen.

[1:57] Johannes Kapitel 3. Letztes Mal waren wir bis Vers 30 gekommen mit dem berühmten Satz: "Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen." Kann jemand noch ganz kurz zusammenfassen, warum war Johannes der Täufer überhaupt veranlasst, diesen Satz zu sagen? "Ich muss, er muss wachsen, ich muss abnehmen." Wie kam er darauf, das zu sagen? Was war die Situation gewesen? Immer mehr Menschen sind Jesus nachgefolgt und immer weniger Johannes dem Täufer. Er war zwar noch aktiv, es waren noch Leute noch da, aber das Gewicht verlagerte sich mehr und mehr zu Jesus. Das ist aber kein Problem, oder? Was war denn das resultierende Problem? Es waren die Jünger des Johannes, die davon irritiert waren. Sie wussten, dass Jesus irgendwie besonders ist. Aber wir hatten festgestellt und herausgearbeitet, dass sie immer noch glaubten, dass Johannes der Täufer der Wichtige von beiden war und dass es gefährlich wäre, wenn die Leute alle zu Jesus übergehen würden. Sie hatten mehr Eifer für Johannes als für den, den Johannes gepredigt hat. Wir haben dann festgestellt, wie Johannes ihre Worte sehr deutlich tadelt, indem er deutlich macht: Ich bin nicht der Bräutigam, ich bin nur der Freund des Bräutigams. Ich bin nur dazu da, euch zu Jesus zu führen. Wir haben diese zeitlose Lektion gelernt, dass es nicht auf die Menschen ankommt, die Prediger, sondern auf Jesus. Er muss wachsen, auch in unserem persönlichen Leben, und wir selbst müssen abnehmen. Es geht nicht so sehr um uns, es geht um Jesus.

[3:46] Und die Worte von Johannes sind da noch nicht zu Ende. Es kommen noch einige weitere Verse, die wir uns jetzt anschauen wollen, die aber genau in diesen Kontext hineinpassen, in Vers 31. Also wir haben im Hinterkopf, wie Johannes sagt: "Er muss wachsen, er muss abnehmen." Vers 31: "Der von oben kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde; der aus dem Himmel kommt, ist über allen."

[4:11] Also erste simple Frage ist, von wem spricht Johannes der Täufer hier? Von Jesus. Könnt ihr mir beweisen, dass er hier von Jesus spricht? Anhand welcher Bibelstellen könnte man das belegen, wenn es hier heißt: "Der von oben kommt"? Woher? Ich meine, ich glaube, es ist relativ klar, es ist kein Rätsel, aber wie könnte man das biblisch belegen, dass hier wirklich Jesus mit gemeint ist? Hebräer 1, Vers 1. Du meinst, dass nachdem Gott in verschiedenen Zeiten durch die Propheten gesprochen hat? Johannes 1: "Und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott." Ja, also diese Idee, dass das Wort schon bei Gott war. Wir haben auch direkt im Kontext von Johannes 3 schon so einen Hinweis. In Johannes 3, Vers 13 hatten wir damals gelesen, vor einigen Wochen: "Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen." Also in Johannes 3, Vers 31 heißt es ja: "Der von oben kommt und der vom Himmel kommt." Wer ist es, der vom Himmel kommt? Der Sohn des Menschen. Noch ein schönes Beispiel dafür in Johannes 8. Ich schaue mir Johannes 8 noch ein paar Kilometer weiter. Johannes 8, Vers 23, da sagt das Jesus ganz explizit, man kann es gar nicht verpassen. In Johannes 8, Vers 23: "Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben." Also Jesus sagt ganz deutlich, ich bin derjenige, der gekommen ist. Er sagt an anderer Stelle: "Ich bin das Brot des Lebens, das vom Himmel herabgekommen ist." Ja, so zum Beispiel in Johannes 6, wenn ihr das noch als Ergänzung aufschreiben wollt. Johannes 6, Vers 51: "Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist." Also derjenige, der von oben kommt oder der vom Himmel herabkommt, das ist Jesus.

[6:18] Zurück zu Johannes 3. Wir haben ja gelesen: "Wer von oben kommt, ist über allen." Ich kann mich erinnern, als ich, wie alt bin ich gewesen, vielleicht 18 oder 19, meine erste Stunde, meine erste Unterrichtsstunde bei dem Dirigierprofessor der Rostocker Musikuniversität hatte. Da hat er mir gesagt in der ersten Unterrichtsstunde: "Christopher, der Kapellmeister steht über allen." Das war so die erste Impfung. Als Dirigent bist du der Wichtigste aller Wichtigen. Das war natürlich großer Unsinn, aber ich musste dann denken, als ich den Vers gelesen habe, weil es gibt einen, der wirklich über allen steht. Die Frage war ja ein bisschen nach der Autorität. Wer ist jetzt wichtiger? Der größte Prophet aller Zeiten oder Jesus? Und wenn Jesus jetzt sagt, Jesus steht über allen, dann ist das eine ganz wichtige Lektion für uns. Jesus steht tatsächlich über allen Menschen. Er steht über allen Königen. Das ist noch relativ einfach anzunehmen, dass wir lieber Jesus gehorchen als den Königen. Er steht auch über allen Familienmitgliedern. Er steht sogar über unseren Ehepartnern. Er steht sogar über unseren Freunden. Und ob ihr es glaubt oder nicht, er steht sogar über uns. Er ist wichtiger als wir selbst. Er steht über allen. Nur ein, zwei Bibeltexte dazu. Apostelgeschichte 10, Vers 36. Dort sagt Petrus, das Wort, das er den Kindern Israels gesandt hat, indem er Frieden verkünden ließ durch Jesus Christus. Und wie geht es weiter? 10, Vers 36. Apostelgeschichte 10, Vers 36. "Das Wort, das er den Kindern Israels gesandt hat, indem er Frieden verkünden ließ durch Jesus Christus, welcher Herr über alles ist, über alle ist." Jesus ist tatsächlich der Herr über alle. In Offenbarung 19 wird er genannt: "Der Herr der Herren und der König der Könige."

[8:46] Also okay, gehen wir zu Johannes 3 und schauen uns mal an, was jetzt Johannes eigentlich da sagen will. Johannes der Täufer, wenn er sagt, dass der, der von oben ist, über allen steht. Ich meine, vom Kontext her ist es klar, die Jünger wollen Johannes den Täufer erheben und er sagt: "Schaut her, er muss wachsen." Warum muss er wachsen? Weil er steht über allen. Er ist schon seit Ewigkeit existent, er wird bis in Ewigkeit existieren. Er ist Gott. Aber schaut mal, wie er hier weiter sagt in Johannes 3, Vers 31: "Der von oben kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der aus dem Himmel kommt, ist über allen."

[9:28] Das ist merkwürdig, weil er spricht hier von jemandem, der aus dem Himmel kommt und jemanden, der aus der Erde ist. Die Frage ist, was hat er jetzt damit gemeint? Also das eine verstehen wir ganz gut, weil der aus dem Himmel kommt, Jesus, der ist über allen. Aber dann, wer aus der Erde ist, der ist aus der Erde. Das ist eine Wiederholung des Gedankens und dann spricht er von der Erde. Auf die Schöpfung. Warum auf die Schöpfung? Der Adam war aus der Erde geschaffen. Interessanterweise sagt der Paulus auch das ganz ähnlich. Schaut mal in 1. Korinther 15, da scheint der Paulus sich ganz ähnlich auf diesen Gedankengang hier zu beziehen. In 1. Korinther 15, Vers 47: "Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch. Der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel." Und wenn er hier Mensch sagt, dann ist das einfach nur eine Übersetzung des hebräischen Wortes, was heißt Adam. Also man könnte auch sagen letztlich, auch wenn es nicht direkt dort steht, aber der Gedanke ist dasselbe: Der erste Adam ist von der Erde, der zweite Adam ist vom Himmel.

[11:05] Frage: Ist es schlimm, wenn man von der Erde ist? Ganz genau. Mit anderen Worten, was der Johannes dort ausdrückt, er sagt, der, der vom Himmel kommt, der kann auch wirklich über himmlische Dinge sprechen. Der, der von der Erde ist, der kann nur von der Erde sprechen. Wirklich wörtlich steht dort: "Er kann aus der Erde sprechen." Das heißt, er kann nur aus irdischer Quelle schöpfen. Nur wer vom Himmel ist, kann aus einer himmlischen Quelle schöpfen.

[11:37] Kommt da eine vergleichbare Geschichte in den Sinn, wo Jesus was ähnliches sagt? Er benutzt dann nicht die Worte Erde und Himmel, aber er stellt auch so einen Gegensatz dar, dass das eine kann nur das sein und das andere Fleisch und Geist. In Johannes 3 im selben Kapitel mit dem Nikodemus, da hat er gesagt: "Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch." Das Fleisch ist nicht böse, aber das Fleisch ohne Geist ist hilflos und wird immer in die Irre gehen. Licht und Finsternis ist ein ähnlicher Gedanke. Ein bisschen leicht nuanciert, weil Licht und Finsternis schon gut und böse ist, sozusagen. Aber Fleisch meint einfach nur, das Fleisch an sich ist nicht böse, die Erde ist auch nicht böse, aber Erde ohne Geist kann nichts über den Himmel sagen. Genau, es ist ein ähnlicher Gedanke.

[12:31] Aber damit wird deutlich, dass als Johannes der Täufer hier sagt: "Der, der vom Himmel ist, ist über allen. Der von der Erde ist, ist nur Erde." Er stellt damit einen Bezug letztlich her zur Geschichte von Nikodemus, ohne das zu wissen. Fleischlich, fleischlich, geistlich, geistlich. Das werden wir jetzt gleich noch öfter sehen. Behalte das mal im Hinterkopf.

[12:49] Also gehen wir zurück zu Johannes und lesen mal ein bisschen weiter. Johannes 3, Vers 32: "Und er, also der vom Himmel kommt, der ist über allen. Er bezeugt, was er gesehen und gehört hat, und sein Zeugnis nimmt niemand an." Also Johannes sagt mit anderen Worten: "Er muss wachsen, ich muss abnehmen." Warum? Weil er kommt vom Himmel, er ist über allen. Ich bin nur, ich bin nur Fleisch, ich bin nur, ich bin nur irdisch. Wer bin ich? Und dann sagt er: "Und er, also der vom Himmel kommt, er bezeugt, was er gesehen und gehört hat, und sein Zeugnis nimmt niemand an."

[13:30] Warum ist dieser Vers eigentlich fast schon ein bisschen kurios? Wenn ihr euch mal in die Lage hineinversetzt, oder was fällt euch in diesem Vers auf? Gibt es irgendwas, was euch erstaunt? Ja, also wir wissen, dass heute im Rückblick dieser Unglaube lässt sich deutlich sehen. Aber erinnert euch noch mal, was war die Situation, in der Johannes der Täufer gerade spricht? Warum spricht er gerade? Zu wem spricht Johannes der Täufer? Zu seinen Jüngern. Und warum sind die Jünger zu ihm gekommen? Warum haben sie sich beschwert? Denkt mal über diesen Punkt nach. Die Jünger sagen: "Schau mal, wir beschweren uns, weil alle Welt rennt Jesus nach." Und Johannes der Täufer sagt: "Keiner glaubt ihm." Sie sagen: "Schau mal, Jesus ist viel zu erfolgreich. Alle laufen ihm hinterher." Und Johannes der Täufer sagt als Antwort: "Schau mal, das Problem ist, keiner glaubt ihm. Die rennen ihm alle hinterher, aber sie glauben gar nicht." Das heißt, die Jünger des Johannes, die hatten nur Augen für das, was vor Augen war, für das, was Menschen sehen konnten. Sie haben gesehen: Alle rennen ihm hinterher und dachten: Meine Güte, Jesus ist ja super berühmt. Aber Johannes der Täufer unter Inspiration des Heiligen Geistes als Prophet hat gesehen, dass die allermeisten von denen, die Jesus nachrennen, ihn gar nicht glauben. Wir haben das übrigens auch in Johannes 2 gesehen. Es heißt, alle glaubten an Jesus wegen der Wunder und Jesus hat darauf nichts gegeben. Könnt ihr euch erinnern? Da zieht sich so ein roter Faden jetzt hier durch die Bibel.

[15:32] Barbara. Ganz genau. Jesus sagt das mehrmals. Ganz genau. Jesus sagt das ganz oft, dass er gekommen ist, um das zu sagen, was er bei dem Vater gesehen hat, was ihm der Vater aufgetragen hat. Das ist ein ganz entscheidender Gedanke. Und auch diesen Gedanken hatte Jesus selbst gesagt im Gespräch mit Nikodemus. Wo hatte Jesus von dem Zeugnis gesprochen? Schaut mal zurück. Ihr werdet sehen, diese beiden Geschichten, Nikodemus und Jesus und dann die Jünger des Johannes mit Johannes, die haben unglaublich viele Parallelen. Das ist einem meistens gar nicht so bewusst. Wo hat Jesus etwas von dem Zeugnis gesagt oder gesprochen? In welchem Vers im Gespräch mit Nikodemus? Vers 11. Da hat er gesagt: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an." Und jetzt sagt Johannes, Johannes der Täufer war bei dem Gespräch nicht dabei. Das war Jesus alleine mit Nikodemus, oder? Und dann Monate später irgendwo anders an einem anderen Ort sagt Johannes der Täufer unter Inspiration fast dieselben Dinge. Er sagt: "Jesus bezeugt Dinge, die er gesehen hat, und sein Zeugnis nimmt niemand an." Also daran kann man sehen, dass Johannes wirklich ein wahrer Prophet war, weil er sagt die Gedanken, die Jesus im privaten Gespräch hat, sagt jetzt einer großen Menge. Und ich finde, es lohnt sich darüber nachzudenken, dass der Geist der Weissagung hier in Johannes den Finger auf die Wunde legt und sagt: Viele laufen Jesus nach, aber die meisten glauben ihm nicht. Sie nehmen sein Zeugnis nicht an. Sie nehmen seine Wunder an, sind begeistert von den Dingen, ja sie mögen ihn noch gerne als Prediger, aber sie nehmen sein Zeugnis nicht an.

[17:37] Übrigens, das hatte Johannes ganz von Anfang an schon eingeführt in sein Evangelium. Schaut mal Johannes 1, Vers 11: "Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf." Warum sind sie Seinen? Weil er über allen steht. Übrigens, im Alten Testament wurde das irgendwann vorhergesagt, dass die meisten Menschen Jesus ablehnen würden und seinem Zeugnis nicht glauben würden. Jesaja genau 53, genau. Jetzt haben wir es schon fast. Jesaja 53 und dort Vers 1 im Prinzip schon. Jesaja 53, Vers 1. Da heißt es prophetisch: "Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? Und dem Arm des Herrn, wem ist er geoffenbart worden?" Und dann erklärt es dann später, wie Jesus so aussah, dass niemand Gefallen an ihm hatte und wie sie ihn dann gekreuzigt haben und so weiter und so fort. Aber wer, da wird diese Frage gestellt, wer hat es eigentlich wirklich geglaubt? Und es waren nicht so viele in der Zeit, als Jesus auf der Erde war. Es waren am Ende nach dem Kreuz eine Handvoll von Jüngern, die wirklich und ein paar hier und da natürlich ein paar Leute, klar, aber die große Masse kam zu Jesus, lebte bei Jesus, ließ sich taufen von Jesus, aber hatte das Zeugnis von Jesus nicht angenommen.

[19:26] Zurück zu Johannes 3. Das müssen wir uns genauer anschauen. Es heißt hier Vers 33: "Wer aber sein Zeugnis annimmt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist." Das ist ein ganz großartiger Vers. Also könnt ihr sehen, dass der Vers vorher nicht meint, dass niemand das Zeugnis annimmt, sondern es ist eine generelle Aussage. Sein Zeugnis wird nicht angenommen, aber der nächste Vers macht deutlich, es gibt einzelne Menschen, die es annehmen werden. Wer das annimmt. Jetzt, was fällt euch in diesem Vers besonders auf? Was ist die Kernaussage von Vers 33? Genau, welche Übersetzung hast du? Luther. "Ist jeder besiegelt?" Luther hat sogar besser als die Schlachter, das kommt selten vor. Elberfelder hat auch "besiegelt". Das Wort ist wörtlich: "der besiegelt" oder "der versiegelt". Die Schlachter sagt etwas schwächer: "der bestätigt". Ist dasselbe, aber dieser Gedanke mit dem Siegel, glaube ich, ist interessant, weil uns der natürlich auch von der Offenbarung bekannt ist. Aber hier ist es nicht Gott, der uns versiegelt, sondern hier ist es, dass wir etwas besiegeln können, ein Siegel auf etwas setzen. Worauf können wir ein Siegel setzen nach dem Vers? Warum muss es denn bestätigt werden, dass Gott wahrhaftig ist?

[20:40] Ja, das stimmt, weil die Wahrhaftigkeit Gottes in Frage steht. Seit der Luzifer gesagt hat: "Dein Gesetz ist nicht vollkommen, du sagst Dinge, verlangst Dinge von uns, die du selbst nicht hältst und du behauptest Dinge, die du am Ende nicht tust und so weiter." Solange der große Kampf tobt, ist die Wahrhaftigkeit Gottes in Frage gestellt und Johannes macht diese unglaublich profunde Aussage: Jeder, der das Zeugnis von Jesus annimmt, der bestätigt, der setzt ein Siegel auf die Wahrhaftigkeit Gottes.

[21:41] Schaut mit mir ein, zwei Texte an, die die Wahrhaftigkeit Gottes deutlich machen. Titus 1, Vers 1 und 2. Titus 1, Vers 1 und 2.

[22:21] Titus 1, Vers 1 und 2. Paulus, Knecht Gottes und Apostel Jesu Christi, gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottesfurcht entspricht, aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat. Jeder Mensch, der wirklich das Zeugnis von Jesus annimmt, bestätigt vor den Menschen, richtigerweise, aber letztlich vor dem ganzen Universum, dass Gott nicht lügen kann. Abraham war so ein Beispiel. Das ist die Natur des Glaubens. Gott hat etwas gesagt und ich lebe so, als ob es wahr wird, weil dann Gott zeigen kann, dass er es meint. Solange ich daran zweifle, ob Gott das überhaupt tun kann, solange ich nicht dem ganz glaube, was er sagt, und er es trotzdem für mich tut, könnte man sagen, Gott tut es einfach nur, um mich zu bestechen. Also Gott möchte mir Gutes tun, oder? Also hier ist Gott, hier ist der Mensch, er möchte Gutes tun. Wir haben gelernt, der Mensch lebt aus dem Wort Gottes, er lebt aus dem Glauben. Wir müssen glauben und glauben bedeutet, Gott hat versprochen, dass er Gutes mir tut. Also lebe ich so, als ob alles, was er tut, gut ist. Und wenn es dann passiert, dann ist von dem Universum klar: Gott hat es so gemeint. Wenn ich jetzt aber sage: Gott hat verheißen, dass es mir gut geht, ich bin mir nicht ganz so sicher. Dann schauen wir mal, wir leben mal und mal gucken, was Gott so Gutes tut. Vielleicht schafft das er. Und er tut dann Gutes, dann geht es mir zwar gut, aber damit ist nicht bewiesen, dass sein Wort vertrauenswürdig ist. Versteht den Gedanken? Nur wenn ich mich vollständig, wenn ich vor dem Universum sage, ich verlasse mich allein auf sein Wort und es dann tut, dann ist deutlich, dass sein Wort vertrauenswürdig ist. Und deswegen muss Erlösung aus Glauben sein, weil ansonsten, ich meine, Gott könnte ja auch einfach uns alle mit Gutem überschütten. Aber dann wäre nicht bewiesen, dass sein Wort wahrhaftig ist.

[25:05] Die Besiegelung, genau das ist das, dass man sozusagen dann nicht, dass wir Gott jetzt irgendwie, dass wir Gott erst irgendwie besser machen als er ist, nein, aber wir bestätigen etwas. Etwas, was schon in der Natur Gottes liegt, nur was selbst die Engel kaum richtig durchdrungen haben. Es wird bestätigt, dass was schon immer galt, dass nämlich Gottes Wort absolut vertrauenswürdig ist. Und schaut mal jetzt sofort, denk mal drüber nach. Das bedeutet, irgendwann müssen irgendwann mal irgendwelche Menschen auch allein am Wort Gottes hängen, ohne andere Unterstützung. Das ist der Grund, warum Hiob das leiden musste. Damit er bestätigen konnte, dass Gottes Wort allein eine Lebensgutlage ist. Ja, absolut.

[25:54] Jetzt schaut man mit mir in 1. Johannes 5. Das Interessante ist, die Bibel sagt nicht nur, dass wir durch den Glauben Gottes Wahrhaftigkeit bestätigen, die sagt auch das Gegenteil. Schaut die Umkehrung von dem Gedanken. In 1. Johannes 5, Vers 10: "Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst. Wer Gott nicht glaubt, der hat was gemacht? Der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, dass Gott von seinem Sohn abgelegt hat." Also das Zeugnis, dass Gott über seinen Sohn sagt und dass der Sohn in die Welt bringt. Ja, das Zeugnis, dass Jesus bringt, weil er von oben ist. Wer das nicht glaubt, der macht Gott zum Lügner und wiederholt damit die grundsätzliche Behauptung vom Satan. Weil die Sache ist ganz einfach: Entweder Gott hat recht oder nicht. Im großen Kampf geht es um die simple Frage: Hat Gott recht mit dem, was er sagt oder nicht? Und die Frage ist deswegen ganz praktisch, weil wir in unserem Leben immer, ich meine, das eine ist theologisch, dass wir sagen: Stimmt die Sechstage-Schöpfung? Wenn wir das leugnen, dann machen wir Gott zum Lügner. Aber das ist vielleicht unter uns jetzt wahrscheinlich gar nicht das größte Problem. Die Frage ist mehr: Wenn Gott sagt, dass alle Dinge, die uns widerfahren, uns zum Besten dienen, stimmt das, was er sagt? Und nur wenn wir auch so leben, dass wir das glauben, dann bestätigen wir Gott.

[27:38] Aber wenn es nicht so aussieht, wie wir denken, ist es doch sein Gelegen für das Zufluchten. Nun müssen wir das dann im Nachhinein verstehen. Wie unentscheidend ist was gut? Tod ist gut für uns, auch wenn wir denken, das ist nicht gut. Es ist interessant, wenn wir darüber nachdenken, das können wir uns zeitgründig weiter verfolgen. Aber wie diese Versiegelung oder diese Besiegelung zusammenhängt mit unserer Versiegelung. Ja, denn die Versiegelung geschieht dadurch, dass wir aus jedem Wort leben, dass wir Gottes Gesetz ganz befolgen durch den Glauben. Das heißt, unsere Versiegelung des Herzens besiegelt auch, dass Gott recht hat. Er hat nämlich gesagt zum Beispiel: "Man kann Gottes Gebote halten." Satan sagt: "Das ist unmöglich, das kann man nicht." Und unsere Versiegelung besiegelt, dass Gott gerecht ist. Ja, Satan sagt an anderer Stelle: "Du wirst ihre Sünden nie vergeben können." Ja, unsere Versiegelung bestätigt, dass Gottes Wort gerecht ist. Das heißt, es geht bei der Erlösung eigentlich, natürlich geht es auch um uns, klar, aber es geht in allen Fragen immer auch um die Rechtfertigung Gottes. Unsere Rechtfertigung und Gottes Rechtfertigung.

[28:59] Gehen wir noch einen Schritt weiter. Vers 34, Johannes 3, Vers 34. Da heißt es: "Denn der, den Gott gesandt hat, denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes, denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß." Das ist quasi jetzt so der Höhepunkt der Argumentation. Er sagt: "Er muss wachsen." Warum? Weil er kommt vom Himmel, denn er ist über allen und er bezeugt, was er gehört hat. Und wer das annimmt, der bestätigt Gott. Warum? Weil Jesus selbst das Wort Gottes spricht. Ja, man könnte an der Stelle noch mehr sagen, was sagt Johannes an der anderen Stelle? Johannes 1: "Jesus spricht nicht nur das Wort Gottes, er ist das Wort Gottes." Damit sagt Johannes folgendes mit anderen Worten: Schaut, meine lieben Jünger, wenn ihr Jesus nicht annehmt, dann weiß ich nicht, was ihr annehmen wollt. Man kann Gottes Willen nicht reiner, nicht kompakter und nicht ungestörter, ungetrübter haben als in Jesus. Wenn man Jesus nicht annimmt, dann gibt es nichts, was man annehmen könnte. Also gegen Jesus zu sein, ist eigentlich das Dümmste, was man machen kann.

[30:22] Wenn hier heißt: "die Worte Gottes", meint das im Griechischen nicht ein paar Worte, die Gott gesprochen hat im Sinne von, er war im Himmel und hat ein paar Worte gesagt und dann hat Jesus genau die Worte wiederholt. Es meint mehr die Worte als Gesamtheit, quasi die Botschaft, die Gott für uns hat. Ja, Gott hat eine Botschaft für mich und wenn ich die verstehen will, sofort, wenn ich die verstehen will, dann ist es natürlich gut, eine Predigt zu hören. Es ist gut, ein Bibelunterricht zu haben, ein Seminar zu hören und so weiter. Aber die reinste Form der Botschaft Gottes für mein Leben findet sich immer nur bei Jesus. Und deswegen müssen wir sein Zeugnis annehmen, weil er redet die Worte Gottes. Kein Prediger, niemand kann das so gut wie Jesus.

[31:07] Und die Sache ist, wenn wir ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz ehrlich sind, haben wir doch unser Lieblingsprediger, doch jemand, der es uns besonders gut erklärt, nicht wahr? Wir haben oft nicht diese Idee, dass selbst unser Lieblingsprediger nur ein Schwächling ist, nur ein Erdklumpen, der lebt, nicht wahr? Im Vergleich zu diesem Jesus, wo man völlig ungefiltert Gottesbotschaft haben kann. Das heißt, wenn man das wirklich glaubt, wissen was man machen würde? Man würde automatisch jeden Tag, ohne sich erst aufrappeln zu müssen, sofort gerne mit Begeisterung die Bibel studieren, denn dort spricht ja Jesus und nicht einfach nur ein bekannter Prediger. Absolut, das ist diese Idee: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Ganz genau.

[32:00] Schaut mal mit mir. Ach übrigens, warum sagt er: "Denn er legt, denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß." Bisschen merkwürdige Formulierung. "Gott gibt den Geist nicht nach Maß." Ja, ohne Maß. Ja, also das meint im Griechischen dasselbe. Also Gott, wenn das bedeutet, wenn Gott seinen Geist jetzt dann voll ausgießt, dann begrenzt er das nicht. Er macht nicht einfach nur ein gewisses Maß, sondern ohne Kompromisse.

[32:37] Hatte Jesus den Heiligen Geist? Wie viel vom Heiligen Geist hatte er? Wie drückt die Bibel das aus? Er wurde erfüllt vom Geist, ja, er wuchs dem Geist, ja. Das stimmt, aber das ist ein anderer Gedanke, dass der Gedanke, wo der Geist auf uns kommt. Aber wie sagt die Bibel, wie spricht die Bibel von der Fülle des Geistes in Jesus? Ihr habt schon einige Sachen gesagt: Er war erfüllt vom Heiligen Geist, in der Kraft des Heiligen Geistes. In der Kraft des Geistes. Im Jesaja gibt es eine Prophezeiung, wie viel Heiligen Geist auf ihn gelegt wird. In Jesaja 11, Vers 1 spricht es von diesem Schössling, das aus der Wurzel Isaias hervorkommt, und auf ihm wird liegen der Geist des Rates und so weiter. Wie viele Geister? Sieben Stück. Das sind die sieben Geister. Die sieben Geister werden auf ihn gelegt, warum sieben? Sieben steht für Vollkommenheit, Vollheit. Ja, die sieben Geister sind auf ihn gelegt, das heißt, der Heilige Geist ist in Fülle. Man kann nicht mehr Heiligen Geist bekommen, als wenn man mit Jesus spricht. Man kann nicht mehr Heiligen Geist bekommen, als wenn man die Bibel studiert. Man muss nicht, das ist ja das Problem. Viele Christen heute, die wollen unbedingt den Heiligen Geist haben und denken, die Bibel ist nicht gut genug, sie müssen irgendwie Partymusik haben oder irgendwelche Erfahrungen oder irgendwelche meditativen Gebete, um den Heiligen Geist mehr spüren zu können. Aber die Bibel sagt, Gott gab den Geist auf Jesus ohne Begrenzung. Es gibt keine bessere Möglichkeit an die Botschaft Gottes für mein Leben zu kommen, als durch Jesus.

[34:11] Jetzt Vers 35 und das ist interessant. "Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben." Frage. Kennt ihr einen Bibelfers, in dem relativ die ähnlichen Worte vorkommen? Nur mit einem anderen Gedanken. Viele Worte aus diesem Vers sind so ähnlich. Johannes 3, Vers 16. Wie geht Johannes 3, Vers 16? "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gegeben hat." Also das ist in Johannes 3, Vers 16, da liebt Gott. Gott liebt wen? Die Welt. Er liebt die Welt und weil er die Welt geliebt hat, deswegen hat er den Sohn gegeben. An wen? An die Welt. Okay, jetzt in Johannes 3, gleiches Kapitel, nächste Geschichte Vers 35. Wer liebt hier? Gott liebt wieder. Wen liebt Gott hier? Hier liebt er den Sohn. Und was hat er deswegen getan? Gehört die Welt dazu? Also alles, ich lese gleich das Wort, gegeben, alles wird jetzt dem Sohn gegeben. Also Gott liebt die Welt und deswegen gibt er seinen Sohn der Welt, aber er liebt auch seinen Sohn, deswegen gibt er die Welt dem Sohn.

[36:02] Ich glaube, das ist ganz wichtig, weil wir Johannes 3, Vers 16, da nur die Hälfte dann mitbekommen. Johannes 3, Vers 16 hat eine andere Seite der Medaille. Es ist nicht so, dass Gott die Welt liebt, dass er seinen Sohn, er hat seinen Sohn geopfert, aber das hat seine Liebe zum Sohn nicht verringert. Und wenn ich Johannes 3, Vers 16 in Anspruch nehme, dann muss ich auch Johannes 3, Vers 35 zur Kenntnis nehmen. Wenn Gott seinen Sohn gegeben hat für mich, dann möchte Gott auch, dass ich alles gebe für den Sohn. Die Liebe Gottes umfasst beides. Sie umfasst nicht nur die Liebe zu mir, sondern auch die Liebe zu seinem Sohn, weil er, er liebt ja, die Bibel sagt an einer Stelle, er liebt ja Gott. Gott liebt seinen Sohn insbesondere deswegen so sehr, weil er freiwillig daneben gegeben hat. Ja, Jesus sagt: "Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben gebe." Ellen White kommentiert: Gott liebt seinen Sohn deswegen umso mehr, weil er freiwillig sein Leben gibt. Das heißt, ja, Johannes 3, Vers 16 ist gute Nachricht für uns. Gott liebt uns so sehr, dass er bereit ist, dieses freiwillige Opfer von Jesus zuzulassen. Aber Gott liebt seinen Sohn auch so sehr, dass er gleichzeitig erwartet, dass wenn wir so erlöst sind, auch alles, was wir sind und haben, dem Sohn umgehen. Und wenn ich das trenne und nur Johannes 3, die Nikodemus-Geschichte lese und Johannes 3, Vers 16 predige und das andere nicht, was ja so oft geschieht, weil wer liest schon die Geschichte nicht, dann fehlt eine Hälfte. Ja, dann hört man immer nur: Gott liebt mich, Gott liebt mich, Gott liebt mich. Und wenn jemand sagt: Du sollst das für Jesus tun, oh, das ist aber Werksgerechtigkeit. Nein, Gott liebt mich und Gott liebt Jesus. Und wenn ich Jesus liebe, dann werde ich auch das tun, was Gott für Jesus haben möchte, nämlich mein ganzes Leben. Also Gottes Liebe ist nicht nur auf mich begrenzt. Es ist ein Symbiose, ja genau. Gott liebt mich, aber er liebt auch Jesus. Und schau, das ist ja so schön, wenn Gott mich liebt und ich ihn liebe und Gott Jesus liebt und er mich liebt, dann werde ich auch Jesus lieben. Und er sagt: "Wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote."

[38:18] Also Johannes 3, Vers 35: "Denn der, den Gott gesandt hat, der Vater liebt den Sohn und hat alles in seiner Hand gegeben." Schaut, wenn man die beiden Punkte zusammennimmt, dann wird ganz deutlich, weil Jesus sich freiwillig erniedrigt, deswegen muss er wachsen. Johannes sagt: "Er muss wachsen." Jesaja sagt: "Die Mehrung seines Königreiches nimmt kein Ende." Warum? Weil er sich erniedrigt.

[38:56] Kennt ihr eine Bibelpassage, wo das beides nebeneinander steht? Die Erniedrigung Jesu und dann als Folge dessen seine Erhöhung. "Er muss wachsen, er muss erhöht werden." Ja, da heißt es auch: "Er muss erhöht werden." Das ist genau die gleiche Idee, ganz genau, wie die Schlange erhöht werden muss. Die Schlange wird erhöht, aber gleichzeitig natürlich eine Erniedrigung, weil Jesus, der Sohn des Menschen, sterben muss. Ja, noch eine andere Passage, die ist ganz bekannt im 9. Stamment, wo das davon spricht, dass Jesus sich erniedrigt und als Folge dessen wird er erhöht. Genauso in der Nähe, nicht Galater und nicht Epheser, aber auch nicht Timotheus. Aber ihr seid schon in der richtigen geografischen Gegend der Bibel. Es ist in Philipper, genau, das ist die berühmte Stelle in Philipper 2. Manche nennen es auch die Christushymne, aber wie dem auch sei, Philipper 2, das könnt ihr euch mal merken, das ist eine ganz fundamental wichtige Stelle vom Thema des großen Kampfes her gesehen. Philipper 2, ab Vers 5, da könnt ihr diesen Gedanken nochmal schön nachvollziehen.

[39:59] Philipper 2, Vers 5: "Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als seine Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Ihr seht ja die Erniedrigung, oder? Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz." Leider stoppen wir da meistens, so wie wir Johannes 3, Vers 16 nur lesen. Aber der Vers geht weiter, Vers 9: "Darum, warum? Weil er sich erniedrigt hat, weil Gott uns so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn gegeben hat, darum, Vers 9, hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht."

[40:43] "Er muss wachsen, ich muss abnehmen." Weil er sich so erniedrigt hat, habe ich kein Recht, jetzt mich selbst zu erhöhen. Ich glaube, je mehr wir die Liebe Gottes verstehen, die Selbsterniedrigung Jesu, desto mehr werden wir sagen: Ich nicht, ich nicht, er, er, er ist der Held. Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, jemand hat was Gutes getan und er wird gar nicht dafür gelobt? Jemand, ihr wisst, jemand hat was ganz Gutes getan, aber er sagt nichts. Da hat man diesen Drang, wir müssen ihn loben, ja und das ist eigentlich das, was dahinter steht. Jesus sagt nicht: "Ich bin für euch gestorben, jetzt lobt mich." Nein, nein, nein, er ist einfach Diener. So wie wir es gesehen haben, er wäre wahrscheinlich, er hätte nie gesagt, ich bin der Messias, er hat darauf gewartet, dass jemand anders sagt. Johannes musste sagen: "Das ist der Messias." Je mehr wir sehen, was Jesus uns getan hat und wir dann sehen: Hey, das weiß doch keiner, desto mehr wollen wir ihn erhöhen, bezeugen über alle Maße, das heißt hier, und ihm einen Namen verliehen, der über alle Namen ist, damit in dem Namen Jesus sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.

[42:01] Das heißt, wenn ich Johannes 3, Vers 16 wirklich verstehe, werde ich auch wirklich alles, was ich bin und habe, Jesus geben, damit er erhöht wird. Dann wird es nicht um mich gehen, sondern um ihn, weil er so viel getan hat.

[42:16] Jetzt müssen wir zum Ende kommen, schauen wir ganz schnell Johannes 3, Vers 36, ein paar Minuten haben wir noch. Das haben wir schon gelesen, aber vielleicht ganz kurz. "Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben." Welcher Vers ist auch so ähnlich? "Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht." Erst Johannes 5 und auch Johannes 3, Vers 16. "Denn wer an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern er hat ewiges Leben." Das ist, was er hier sagt. "Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer an den Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm."

[42:58] Auch das ist wieder fast dasselbe, was Jesus dem Nikodemus gesagt hat. Schaut mal, in Vers 18, Johannes 3, Vers 18: "Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet." Jesus sagt: "Wer an den Sohn des Menschen glaubt, wird nicht gerichtet; wer an ihn nicht glaubt, ist schon gerichtet." Und dann sagt Johannes: "Wer den Sohn hat, das Leben; wer den Sohn Gottes nicht glaubt, auf dem bleibt der Zorn Gottes."

[43:32] Ich möchte, dass ihr seht, dass diese beiden Geschichten, Johannes 3 mit den Jüngern des Johannes und die mit Nikodemus, obwohl sie scheinbar nichts zu tun haben, genau dieselben Gedanken durchdenken. Deswegen interessant, weil wir Nikodemus sagen, das war ein Pharisäer, aber die Jünger des Johannes waren noch die in der richtigsten Gemeinde der Welt. Sie waren bei Johannes dem Täufer, sie hatten dieselben Probleme wie Nikodemus. Nur wenn ihr mal nachdenkt, in den beiden Geschichten geht es um eine Streitfrage, eine theologische. Nikodemus kam und wollte ein bisschen diskutieren, die Jünger des Johannes wollen diskutieren. In beiden Fällen wird Jesus anerkannt, aber nur limitiert. Johannes sagt: "Wir wissen", Nikodemus sagt: "Wir wissen, du bist ein Lehrer von Gott gekommen." Die Jünger von Johannes sagen: "Wir wissen, du hast ihm Zeugnis gegeben, der war damals bei dir, du hast ihn getauft." In beiden Geschichten sagt Jesus, dass er vom Himmel gekommen ist, oder wird gesagt, ja, Jesus sagt: "Ich bin der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist." Johannes sagt: "Der, der vom Himmel kommt." In beiden Geschichten wird gesagt, dass Jesus erhöht wird. Jesus sagt: "Die Schlange muss erhöht werden." Johannes sagt: "Er muss wachsen." In beiden Geschichten wird gesagt, dass allein Glaube zum ewigen Leben führt. Johannes 3, Vers 16: "Wer an ihn glaubt, wird ewiges Leben haben." Hier heißt es: "Wer an ihn glaubt, wird ewiges Leben haben." Und in beiden wird deutlich, dass die meisten ihn ablehnen werden. Eigentlich ist es die gleiche Geschichte nochmal. Und wenn man die miteinander vergleicht, ist es sehr, sehr interessant. Und sie komplementieren sich und passen gut zusammen.

[45:02] Nur das mal, ich glaube, das lohnt sich, gerade wenn man so bekannte Geschichten studiert wie Johannes 3, Nikodemus, ein bisschen weiterzulesen, ein bisschen fortzulesen und zu sehen, dass oft die Bibelschreiber machen selten, dass sie zwei Geschichten nebeneinander tun, die nichts miteinander zu tun haben. Die stehen meistens deswegen nebeneinander, damit der Leser merkt: Ah, die haben was miteinander zu tun. Ja, die Bibel macht das oft einfacher, als man denkt. Man muss einfach nur weiterlesen und vergleichen.

[45:28] Jetzt ganz kurz noch ein, zwei, drei Verse weiter in Kapitel 4, weil das passt jetzt noch eigentlich noch mehr zu Kapitel 3 als zu Kapitel 4. Als nun der Herr erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, dass Jesus mehr Jünger mache und taufe als Johannes, Vers 2, obwohl Jesus nicht selbst taufte, sondern seine Jünger, da verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa.

[45:54] Erste Frage: Was meint ihr? Warum hat Jesus wohl nicht selbst getauft? Warum hat er nicht die Leute selbst getauft? Wäre doch viel schöner gewesen, oder? Alle hätten von ihm getauft werden wollen. Die Schlange wäre länger gewesen. Okay, aber das hätte man vielleicht mit ein bisschen guter Organisation auch noch hinbekommen. Also logistisches Problem, könnt ihr noch ein anderes Problem antizipieren, was vielleicht entstanden wäre, wenn Jesus selbst getauft hätte? Ja, das Problem ist später tatsächlich mal entstanden bei den Korinthern. Lest mal mit mir erste Korinther 1 und Jesus wusste natürlich, dass sowas richtig. Genau, erste Korinther 1, Vers 12. "Ich rede aber davon, dass jeder von euch sagt: Ich gehöre zu Paulus, ich gehöre zu Apollos, ich gehöre zu Kephas, ich gehöre zu Christus." Und Vers 12 ist das. Erste Korinther 1, Vers 12 und dann Vers 14, da sagt der Paulus: "Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe, außer Christus und Gaius, war er doch getauft." Also meine Güte, wenn ich sehe, wie viel Parteigeist ihr in der Gemeinde habt, da bin ich heilfroh, dass ich nicht viele getauft habe, weil alle, die ich getauft hätte, die hätten, stellt euch vor, Jesus hätte ein paar Leute getauft und andere hätten, wären nur von Paulus oder von Petrus oder von Johannes oder von Nathaniel getauft worden. Das hätte keine zwei Jahre gedauert, da hätte es so eine Kirchenspaltung gehabt, die hätten gesagt: Also wir sind von Jesus getauft worden, ihr seid nur von seinen Jüngern getauft worden. Also ich glaube, ihr alle kennt menschliche Herzen genug, das wäre passiert.

[47:43] Genau, der Satan, der hätte nur darauf gewartet und das ist interessant. Hatte Jesus das Recht, sie zu taufen? Hätte es auch Freude gehabt, sie zu taufen? Aber er hat gesehen, dass das zu Streit führen könnte, also hat er auf sein Recht verzichtet. Präventiv, noch bevor der Streit angefangen hat. Also eine Sache ist, wenn man merkt: Okay, der brodelt jetzt, ich muss versuchen, irgendwie zu helfen. Eine andere Sache ist, vorausschauend zu leben und zu sagen: Wenn ich das jetzt mache, ich hätte vollkommenes Recht, aber ich weiß, wie die Menschen sind. Es könnte dazu führen, ich mache es lieber jetzt gar nicht. Ja, ganz genau.

[48:28] Ja, genau, er delegiert seine Aufgaben, er sagt nicht: "Ich bin derjenige", sondern er sagt: "Pass auf, das sind Dinge, die ihr auch tun könnt." Ich wachse nicht dadurch, dass ich hier die großen Taufzahlen habe, ich wachse durch die Mission, die ich habe. Ja, und das ist, glaube ich, ein sehr entscheidender Punkt. Davon kann man sehr, sehr viel lernen, auch für die Gemeinde.

[48:58] Aber zurück noch mal zu Johannes 4. Warum hat sich Jesus zurückgezogen, als er gehört hat, dass die Pharisäer mitbekommen haben, dass Jesus jetzt erfolgreicher ist als Johannes der Täufer? Was bedeutet das, dass Jesus mehr Taufen hatte als Johannes der Täufer? Das steht da jetzt so in einem Satz, aber was bedeutet das im Kontext dessen, was wir wissen über Johannes den Täufer? Was sagt euch das über den Dienst von Jesus, wenn es heißt, er hatte mehr Taufen als Johannes der Täufer? Er ist plötzlich der beliebteste Prediger in ganz Judäa, er hat die meisten Taufen. Stell dir vor, da kommt jemand daher und plötzlich heißt es: "Der hat mehr Taufen als Mark Finde." Oder mehr Leute kommen durch ihn zur Gemeinde als Walter Veith. Da würde man auf jeden Fall sagen: Okay, das ist jemand, der spielt für die Gemeinde gerade eine entscheidende Rolle, oder? Jesus war plötzlich, er war in aller Munde schon relativ früh in seinem Dienst und zwar im Kernland, nicht in Galiläa, in Judäa und die Pharisäer haben das mitbekommen. Und wenn Johannes der Täufer schon so gewaltig war, dass Ellen White sagt: "Wenn er nur einen Mucks gesagt hätte, die wären alle in die Revolution mit ihm gezogen." Da muss man sich mal vorstellen, was die Leute über Jesus gedacht haben, schon zu dem frühen Zeitpunkt und trotzdem sagt der Geist der Weissagung: "Niemand hat an ihn geglaubt." Sie waren total begeistert, aber sie haben nicht verstanden, was er wollte.

[50:37] Aber jetzt ist interessant, wie Jesus darauf reagiert. Also wie werden wohl die Pharisäer gedacht haben, als sie gehört haben: "Da ist schon wieder so einer und der ist noch erfolgreicher als Johannes der Täufer? Macht dasselbe, predigt dasselbe, hat noch mehr Taufen." Was haben wohl die Pharisäer gedacht? Katastrophe, nicht wahr? Das Problem wird immer größer. Man kann es gar nicht mal unter Kontrolle kriegen. Das heißt, Jesus hat, spätestens seit der Tempelreinigung war ihm ganz deutlich, die Pharisäer sind nicht auf seiner Seite. Übrigens nebenbei gesagt, Johannes erwähnt in seinem Evangelium niemals die Sadduzäer. Matthäus und Lukas und Markus erwähnen Pharisäer und Sadduzäer, aber Johannes erzählt nur von den Pharisäern. Irgendwie schienen die besonders entscheidend gegen Jesus zu sein. Das waren ja nicht die Liberalen, das waren die Konservativen. Die haben besonders gegen Jesus gewütet.

[51:28] Und jetzt ist es interessant, darüber nachzudenken, warum ist Jesus weggezogen? War er ein Feigling? Warum ist er einfach weggegangen? Ja, und wäre er da geblieben, dann wären sie ja sehr viel schneller gegen ihn vorgegangen.

[51:49] Okay, seine Mission wäre gefährdet gewesen, okay. Es geht schon mal in eine ganz, ganz gute Richtung. Seine Mission wäre gefährdet gewesen. Warum? Gut, natürlich können wir sagen, vielleicht wären die Pharisäer gekommen mit Stöcken und hätten ihn gefangen genommen. Aber gibt es noch einen anderen Grund, den Jesus vorhergesehen hat, was passieren könnte, wenn er bleibt?

[52:04] Genau, genau, das ist ein bisschen das, was Rosi schon gesagt hat. Es gab eine Zeitprophezeiung, er wäre noch nicht gestorben, das ist klar. Aber mal angenommen, er wäre da geblieben und er wäre auch nicht gestorben, weil wir wissen, die hätten ihn niemals töten können, weil Gott wacht über sein Wort. Aber warum wäre es keine kluge Idee gewesen, jetzt in Judäa zu bleiben, auch wenn er gewusst hat, ich werde nicht sterben? Warum ist er trotzdem nach Galiläa gegangen? Er wollte die Wogen glätten. Schaut, Ellen White sagt etwas ganz Interessantes. Sie sagt, Jesus hat gewusst, die Pharisäer suchen Streit. Und was haben wir gerade in diesem Kapitel gelesen, im Kapitel vorher, im Kapitel drei, in den Versen vorher? Ja, genau, das war die Antwort von Johannes auf seine, auf die Vorwürfe seiner Jünger. Wem haben die Jünger Vorwürfe gemacht? Nicht dem Johannes, sondern Jesus. Da war schon, Jesus wusste, wenn er in Judäa bleibt, werden die Konflikte zwischen seinen Jüngern und den Jüngern des Johannes so groß werden, dass die Pharisäer aus Kapital schlagen können. Das heißt, die menschliche Schwäche der Jünger des Johannes und sicherlich auch der Jünger des Jesus, die waren mit Sicherheit auch noch nicht vollkommen zu dem Zeitpunkt, ihre Neigung zum Streit hätte den Pharisäern solch ein offenes Visier geboten, sozusagen so eine Gelegenheit geboten, dass Jesus gesagt hat: Okay, das können wir nicht riskieren. Lieber ziehe ich mich zurück mit meinen Jüngern nach Galiläa, damit auf jeden Fall es nicht zu einem offenen Streit zwischen den beiden Taufbewegungen kommt, die eigentlich dieselbe Mission haben. Und das finde ich interessant, weil es wiederum Jesus ist, der sich zurückzieht, der Größere. Ja, ich meine sicherlich, Johannes hat sich sicherlich auch dann zurückgezogen, aber Jesus macht, Johannes sagt: "Er muss wachsen", und als Jesus die Situation erkennt, sagt er: "Okay, ich ziehe mich zurück." Das zeigt die Demut von Jesus und die Gewissheit, dass Gott alles unter Kontrolle hat. Und Ellen White sagt an der Stelle: Wir sollen lernen vom Beispiel von Johannes dem Täufer und von Jesus. Wir sollten es nicht erlauben, dass durch interne Differenzen wir dem Satan die Möglichkeit geben, das Werk Gottes zu behindern.

[54:43] Jetzt, er verließ Judäa und zog wieder nach Galiläa. Nächstes Mal, nächste Woche werden wir sehen. Ja. Klar, das ist ja das Wunderbare beim Heiligen Geist, der tut solche Dinge, dass so viele Punkte gleichzeitig ausgeführt werden, dass wir immer noch unterstaunen: Wow, das ist ja auch noch dadurch entstanden. Das sind die unerforschlichen Wege Gottes, genau, die wir nie ganz begreifen können, aber das ist vollkommen recht. Nächste Woche, wenn wir sehen, wie er auf dem Weg nach Galiläa durch Samarien reisen muss und dann diese berühmte Geschichte kommt, die ebenfalls im Kontrast unserer Parallele zum Nikodemus steht. Nächste Woche mehr dazu, aber für heute denke ich, können wir eine Sache oder mehrere Sachen wirklich lernen. Zuerst einmal: Jesus ist die beste Anlaufstelle, wenn es darum geht, Gottes Willen wirklich kennenzulernen. Kein Johannes der Täufer kann Jesus ersetzen, auch kein moderner Johannes der Täufer. Jesus ist der beste und der direkteste Weg zu Gott, der einzige Weg zu Gott letztlich, und wir müssen uns ihm ganz übergeben, weil er alles von uns gegeben hat. Johannes 3, Vers 16 und Johannes 3, Vers 35 gehören zusammen. Gott liebte die Welt, deswegen hat er seinen Sohn gegeben. Gott liebt seinen Sohn, deswegen gibt er die Welt dem Sohn. Gott hat alles für uns gegeben, deswegen sollen wir alles für Gott leben aus Liebe.

[56:16] Wollen wir niederknien und beten?

[56:28] Lieber Vater im Himmel, es ist so ein Vorrecht, in deinem Wort zu lesen. So viele interessante Gedanken, auch in Versen, die man eher selten in den Predigten hat. Wir danken dir, dass wir aus jedem Wort leben dürfen. Wir möchten dich bitten, dass diese Worte, die wir gelesen haben, wirklich in unserem Herz bleiben, dass sie nicht verloren gehen, sondern dass sie Wurzeln schlagen und dass wir lernen von dir, dass unser Blick immer deutlicher und immer klarer auf dich, Herr Jesus, gerichtet ist. Und wir danken dir von ganzem Herzen für die Kraft, die in deinem Wort ist. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[57:06] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft.


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