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In dieser Folge von „Der Ersehnte“ wird Jesu Besuch in der Synagoge von Nazareth beleuchtet. Nach einer beeindruckenden Predigt, die zunächst Begeisterung auslöste, kippt die Stimmung, als Jesus sich selbst als den erfüllten Messias offenbart. Die Predigt analysiert die Gründe für die Ablehnung und den aufkommenden Zorn der Zuhörer, indem sie Parallelen zu biblischen Beispielen und philosophischen Konzepten der Zeit zieht.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Erneut hier aus dem Studio wegen technischer Probleme mit der Aufnahme vor einer Woche. Wir wollen heute die 54. Folge gemeinsam noch einmal studieren und wir sind in Lukas Kapitel 4. Jesus am Sabbat in der Synagoge in Nazareth, in seiner Heimatstadt. Wir haben in der letzten Folge gesehen, wie beeindruckend eigentlich dieser Gottesdienst gewesen ist und dass Jesus dort nicht einfach zufällig aufgestanden ist, sondern dort eingeladen worden ist, quasi die Predigt zu halten und er die gegenwärtige prophetische Wahrheit zum Ausgangstext seiner Anmerkung gemacht hat. Und wir wollen heute in diesem zweiten Teil sehen, an dem Rest des Kapitels, wie aus dieser beeindruckenden Predigt beinahe ein Mord resultierte an dem Prediger. Etwas ist gekippt in der Stimmung dort in der Synagoge. Wir wollen heute analysieren, warum das der Fall gewesen ist und wie das dazu kam. Und bevor wir beginnen, wollen wir gerne wie immer ein Gebet haben und dazu lade ich auch dich, lieber Freund, liebe Freundin, ein.

[2:07] Jesus am Sabbat in der Synagoge in Nazareth, in seiner Heimatstadt. Wir wollen heute in diesem zweiten Teil sehen, wie aus dieser Predigt beinahe ein Mord resultierte an dem Prediger.

[2:37] Und alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund kamen und sprachen: Ist dieser nicht der Sohn Josefs? Der letzte Gedanke, den wir in der letzten Folge entwickelt hatten, war der, dass Jesus hier die prophetische Wahrheit mit Worten der Gnade präsentiert. Und hier am Ende des Verses kommt jetzt dieser neue Gedanke, dass so eine Art Zweifel sich breit gemacht hat unter den Zuhörern: Ist dieser nicht der Sohn Josefs? Nun, was wir das letzte Mal nicht so ausdrücklich erwähnt haben, aber was vielleicht noch ganz wichtig ist zu betonen, ist, dass dieser Wechsel oder dieser Stimmungsumschwung im Publikum zusammenhing mit einer bestimmten Formulierung von Jesus.

[3:25] Wenn man jetzt Lukas 4 an sich alleine liest, könnte man den Eindruck gewinnen, dass er die Jesaja-Rolle aufgetan hat, sich hingesetzt hat und dann, dass die ersten Worte aus seinem Munde gewesen waren: "Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren." Aber wir lesen im Buch "Das Leben Jesu", dass dem nicht so war, sondern dass Jesus zunächst einmal, nachdem er sich setzte, wie wir das letzte Mal herausgefunden haben, und anfing zu predigen, dass er zunächst einmal die Worte von Jesaja mit Leben noch füllte und interpretierte und geistlich auslegte, dass er von dem kommenden Messias sprach. Und während er das tat, war die Begeisterung der Menschen gewaltig. Diese Worte der Gnade zeigten, dass er wirklich die Hoffnung, die die Israeliten auf den Messias gesetzt hatten, verstand. Und er beschrieb genau die Mission und das Wirken des Messias. Man konnte überall kaum unterdrückte Amen und Halleluja und Preis den Herrn hören, bis zu dem Punkt, wo Jesus dann deutlich sagte: "Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren." Mit anderen Worten: Das, was ihr erhofft, das bin ich.

[4:37] Und dieses plötzliche Zurückholen in die Realität, als die Zuhörer und Zuschauer sehen und merken, dass das, was sie sich bisher vorgestellt haben mit dem Messias, nicht das ist, was er wirklich ist. Kein König, der mit militärischen Mitteln die Römer vertreiben wird, sondern ein Wanderprediger aus ihrem eigenen Dorf, da beginnen sie zu zweifeln und sie stellen diese Frage: "Ist dieser nicht der Sohn Josefs?"

[5:10] Zunächst war da, im Griechischen wird das ganz deutlich, ein kontinuierlicher Strom von bewundernden Kommentaren, aber jetzt kommt diese Frage, als sie plötzlich merken, dass er, der Prediger, diese wunderbare Predigt auf sich selbst münzt. Jetzt stellen sich die Fragen: "Moment mal, du bist doch hier nur der Prediger, du predigst doch nur vom Messias, du bist doch nicht selbst der Messias, oder?" "Ist dieser nicht der Sohn Josefs?"

[5:32] Die Frage ist so gestellt, dass natürlich die Antwort erwartet wird: Ja, er ist der Sohn Josefs. Nun, Jesus stellt auch hier wiederum seine Göttlichkeit unter Beweis, indem er ihre Gedanken liest. Das haben wir ja bereits im Johannes-Evangelium an vielen Stellen gesehen, in Johannes 2 zum Beispiel, oder auch in Johannes 4, auch in Johannes 3, dass Jesus in der Lage war, immer auch dann, wenn die Menschen an seiner Göttlichkeit, an seiner Mission gezweifelt haben, durch das Wiedergeben ihrer Gedanken offengelegt hat, dass er wusste, was in ihren Köpfen vor sich geht.

[6:12] Wir sehen das in Vers 23, dort heißt es: "Und er sprach zu ihnen: 'Gewiss werdet ihr mir dieses Sprichwort sagen: Arzt, heile dich selbst! Die großen Taten, von denen wir gehört haben, dass sie in Kapernaum geschahen, tue sie auch hier in deiner Vaterstadt.'" Jesus zeigt ihnen, dass er weiß, was in ihren Köpfen vor sich geht.

[6:31] Nun, das Wort, das hier für "Sprichwort" steht, ist eigentlich das Wort für "Gleichnis". Es ist interessant, dass diesen Ausspruch "Arzt, heile dich selbst", dass nur Lukas von allen vier Evangelisten diesen Ausspruch Jesu wiedergibt in seinem Evangelium. Vermutlich hat ihn das als Arzt natürlich auch besonders angesprochen: "Arzt, heile dich selbst."

[6:59] Interessanterweise finden wir diesen Gedanken, von dem Jesus jetzt offenlegt, dass er in den Herzen der Menschen dort gegenwärtig ist, diesen Gedanken finden wir wieder an anderer Stelle, nämlich in Matthäus 27, Matthäus 27 und dort Vers 40, das heißt es: "und sprachen: 'Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst! Wenn du aber Gottes Sohn bist, so steige vom Kreuz herab!'" Und dann Vers 42: "Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab und wir wollen ihm glauben."

[7:54] Nun, hier sehen wir das eigentliche philosophische Grundkonzept der Juden jener Zeit und wir sehen den Grund, warum sie Jesus abgelehnt haben. Schauen wir uns mal Vers 40 an, es heißt hier: "Rette dich selbst! Wenn du Gottes Sohn bist, so steige vom Kreuz herab!" Und dann in Vers 42: "Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab." Das heißt, die Frage, ob Jesus der König Israels und ob er der Sohn Gottes ist, wird im Kopf der Juden davon abhängig gemacht, ob er in der Lage ist, sich selbst zu retten. In anderen Worten: Wenn du dich selbst rettest, dann glauben wir, dass du Gottes Sohn bist, dann glauben wir, dass du der König von Israel bist. Mit anderen Worten, die Qualifikation in den Augen der Juden, Sohn Gottes zu sein oder der König Israel zu sein, besteht in der Fähigkeit, sich selbst zu retten. Und das offenbart die philosophische Brille, mit der sie die Welt sehen. Sie glauben, der ist der Größte, der sich selbst retten kann.

[8:57] Aber diese Philosophie kommt nicht von Gott, denn in Gottes Herrschaft geht es nicht darum, sich selbst zu retten, sondern für andere sich aufzuopfern. Hier sehen wir das Prinzip, das den Luzifer im Himmel geleitet hat, als er der Meinung war, dass man nicht Gott allein vertrauen kann, sondern dass man sich selbst retten muss, dass man das eigene Leben selbst in die Hand nehmen muss. Alle Selbstgerechtigkeit basiert auf diesem grundlegenden Prinzip.

[9:26] Damit zeigt sich, dass die Juden ein völlig falsches Bild von Gott und von seinem Messias hatten. Sie glaubten, dass die Regierung Gottes auf dem Prinzip basiert, sich selbst retten zu können. Im Gegensatz basiert die Regierung Gottes, die sie hier anzweifeln, auf dem Prinzip, sich für andere aufzuopfern. Fundamentaler könnte der Unterschied nicht sein.

[9:55] Indem Jesus dieses Sprichwort aus der Gedankenwelt der Nazarener herausholt und als Licht der Öffentlichkeit bringt, zeigt er, dass diese Gedanken schon lange vorher, bevor er am Kreuz hing, das jüdische Volk und seine Volksgenossen durchsäuert hatte. Sie hatten ein Bild von Autorität und vom Königreich Gottes, das auf dem philosophischen Fundament des Satans stand und deswegen konnten sie ihn nicht annehmen, weil sie ein völlig falsches Bild vom Charakter Gottes hatten. Und Jesus will ihnen das offenbaren, er zeigt ihnen, dass das gefährlich ist.

[10:40] Interessanterweise ist es nicht das erste Mal, dass Jesus davor warnt, den Glauben auf Zeichen zu basieren. Schauen wir mal in Johannes Kapitel 4 und dort Vers 48. Johannes 4 Vers 48, da sprach Jesus zu ihm: "Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht." Und das war ja damals ebenfalls in Galiläa gesprochen, damals zu dem königlichen Beamten aus Kapernaum. Jesus war es, und das hatten wir schon in Johannes 2 gesehen, ein echtes Anliegen, dass der Glaube nicht auf äußerlichen Zeichen basiert, sondern dass der Glaube auf dem Vertrauen in die schöpferische Kraft des Wortes Gottes, in dem Vertrauen auf den Charakter Gottes basiert. Das sollte der wahre Glaube sein.

[11:43] Zurück zu Lukas 4 und dort Vers 24, Vers 23 noch, dieser Gedanke, dass sie in Kapernaum geschahen, tue sie auch hier in deiner Vaterstadt. Offensichtlich hatte Jesus auch in den Tagen zuvor, in den Wochen zuvor, als er jetzt begann seinen Dienst in Galiläa, einige Wunder in Kapernaum begangen und sie wollten das jetzt auch in Nazareth sehen. Das Wort für Vaterstadt ist das Wort "Patris", das auch dasselbe Wort ist, was jetzt im nächsten Vers kommt, für Vaterland. Da heißt es nämlich in Vers 24: "Er sprach aber wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet ist anerkannt in seinem Vaterland." Man könnte einfach besetzen: in seiner Heimat.

[12:37] Das ist ein Zitat, das Jesus hier nicht zum ersten Mal von sich gibt. Schauen wir nochmal in Johannes 4 und dort sehen wir in Johannes 4 und dort ab Vers, in Vers 41, dort hatten wir die Samariter von Sycher, dort heißt es in Vers 41: "und noch viel mehr Leute glaubten um seines Wortes willen" und dann Vers 43: "Nach den zwei Tagen aber zog er fort und ging nach Galiläa." Jesus selbst bezeugte zwar, dass ein Prophet in seinem eigenen Vaterland nicht geachtet wird. Jesus wusste das, er kannte dieses Prinzip. Jesus hat also nicht in der Synagoge von Nazareth das einfach so herausposaunt, weil er erstaunt war, sondern er wusste grundsätzlich, dass er in seiner eigenen Heimat es besonders schwer haben würde. Er sah, dass die verachteten Samariter ihn eher annehmen würden als seine eigenen Volksgenossen.

[13:42] Ein interessantes anderes Beispiel dafür ist auch die Geschichte von Apostel Paulus, Apostelgeschichte 22. Dort finden wir sein Zeugnis, das er gegeben hat, Apostelgeschichte 22, Vers 3, da sagt er: "Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Zizilien, aber erzogen in dieser Stadt zu den Füßen Gamaliels und erwiesen in der gewissenhaften Einhaltung des Gesetzes der Väter, und ich war ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid." Er ist zwar in Tarsus geboren, aber er war in Jerusalem aufgewachsen, jeder kannte ihn dort.

[14:17] Vers 18: Als er dann später nach seiner Bekehrung und nach drei Jahren in Arabien und Damaskus nach Jerusalem kommt, glaubt er, dass er als jemand, der stadtbekannt ist und der heiligen Pharisäern und Sadduzäern einen guten Namen früher hatte, dass er etwas bewirken kann für das Evangelium. Vers 18: Er hat dort eine Vision in dem Tempel und dort hört er die Stimme zu ihm, Vers 19, und dann widerspricht der Paulus fast so ein bisschen, wie er sagte, Vers 19: "Und ich sprach: Herr, sie wissen selbst, dass ich die, welche an dich glaubten, ins Gefängnis werfen und in den Synagogen schlagen ließ und dass auch ich dabei stand und so weiter und so fort." Und dann heißt es Vers 21: "Und er sprach zu mir: Geh hin, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden." Paulus konnte nicht wirken in Jerusalem. Der Prophet galt in der Heimatstadt nicht viel.

[15:19] Und wir alle kennen vielleicht das Prinzip aus unserem persönlichen Leben, dass es manchmal einfacher ist, mit Fremden über den Glauben zu reden als mit den eigenen Familienangehörigen oder den nächststehenden Verwandten oder besten Bekannten. Und das liegt nicht immer nur an einem selbst, das liegt manchmal durchaus an diesem Umstand, dass dann die Verwandten uns von früher kennen und sich kaum vorstellen können, dass jemand, der ihnen so nahe ist, denen etwas so Wichtiges zu sagen hat und vielleicht über ein so größeres geistliches Wissen verfügen könnte. Manchmal ist es wirklich wichtig, das im Hinterkopf zu haben, in bestimmten Situationen, dass man nicht daran verzweifelt, wenn man den nächststehenden Menschen das Evangelium nicht erklären kann, wie man es möchte. Jesus wusste das. Er ist dadurch nicht überrascht gewesen. Es hat ihn sicherlich traurig gemacht, aber er war darauf vorbereitet. Ich glaube, es ist wichtig für uns, dass wir auch in solchen Fällen auf solche Situationen vorbereitet sind, so wie Jesus es war, als er dort in der Synagoge Nazareth diesen Widerstand erfährt.

[16:28] Aber Jesus geht noch weiter. Er sagt nicht einfach nur diesen Satz, der berühmt geworden ist, sondern er gibt biblische Beispiele aus dem Alten Testament. Jesus hat nicht einfach nur Dinge behauptet, er hat sie mit der Bibel begründet. Seine Predigt basierte auf dem Wort Gottes auf der Prophetie und auch diese These, die er hier aufstellt, begründet er jetzt mit Geschichten von Propheten.

[16:55] Schauen wir uns zunächst mal in Lukas 4 und dort Vers 25. Dort heißt es: "In Wahrheit, dabei sage ich euch: Es waren viele Witwen in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war, da eine große Hungersnot entstand dem ganzen Land." Vers 26: "Und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt, sondern nur zu einer Witwe nach Zarpath bei Zidon."

[17:18] Nun, zuerst einmal ist es interessant, dass hier Jesus die Zeitangabe aus dem Alten Testament präzisiert, dass Elia dreieinhalb Jahre lang sich versteckt hat. Das geht aus dem Alten Testament nicht so explizit hervor, sondern es ist eine Aussage von Jesus, die wir hier dann ins Feld führen und Jakobus 5, Vers 17 bestätigt das natürlich dann auch nochmal. Das ist interessant vielleicht, dass Jesus gerade diese Geschichte erwähnt, weil der Bibelstudent natürlich schnell merkt: dreieinhalb Jahre Verfolgung von Elia, dreieinhalb Jahre war auch die Zeit des Dienstes von Jesus.

[17:59] Es gibt noch mehr Parallelen. So wie Elia sich dreieinhalb Jahre lang verborgen hat, so hat auch Jesus, auch wenn er sich nicht wirklich verborgen hat, doch nicht so offen seine Mission verkünden können als der Messias in vielen Fällen, als er das wollte. Und mit Sicherheit ist auch Jesus immer wieder auch verfolgt worden und musste sich an verschiedene Orte zurückziehen.

[18:25] Interessanterweise gab es in der Geschichte von Elia nach den dreieinhalb Jahren eine gigantische Offenbarung über die Frage, wer ist der wahre Gott. Da kam es zu einem großen Kampf zwischen dem wahren Glauben und dem falschen Glauben, zwischen Gott und Satan, zwischen der wahren Anbetung und der falschen Anbetung. Und diese große Offenbarung zeigte auch den Kontrast zur satanischen Brutalität, zur Brutalität der Rebellion, als sich dort die Baalspriester alle geritzt haben.

[18:56] Interessanterweise gilt das auch für das Leben von Jesus, denn nach dreieinhalb Jahren gab es dort auch eine gewaltige Offenbarung, wer der wahre Gott ist. Im Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse offenbarte Gott am Kreuz von Golgatha seine Liebe und gleichzeitig wurde dem ganzen Universum bewusst, wie grausam und brutal der Satan ist. Stimmt zwar, der zweite Elia ist Johannes der Täufer, aber es gibt sehr enge und sehr interessante Parallelen noch zwischen Elia und Jesus.

[19:27] Was an dieser Geschichte ebenfalls interessant ist, ist die Tatsache, dass Elia nach Zarpath gesandt worden ist, was bei Zidon liegt und wir lesen in Erste Könige 16 und dort Vers 31. Erste Könige 16 und dort Vers 31, das heißt es: "War es nicht genug, dass er in den Sünden Jerobeams des Sohnes Nebats wandelte, denn es geschah, dass er sogar Isebel zur Frau nahm, die Tochter Edbals, des Königs der Zidonier, und er ging hin und diente dem Baal und betete ihn an." Isebel kam aus Zidon. Elia wurde also genau dorthin gesandt, in die Höhle des Löwen, wo eigentlich die Isebel ihre Heimat hatte und das ist sicherlich fast schon kurios. Sie haben das ganze Land abgesucht, nur nicht dort gesucht, wo Isebel eigentlich herkam. Das ist ungefähr so, als wenn sich in der Endzeit ein Gläubiger in einem Fort von Rom versteckt. Das ist schon interessant.

[20:36] Interessanterweise ist Jesus, als Johannes der Täufer gefangen genommen worden war, ausgerechnet nach Galiläa gegangen, in das Gebiet, wo Herodes Antipas, der Johannes gefangen genommen hatte, ja eigentlich der Regent war. Also hier eine interessante Parallele und Jesus macht durch dieses Beispiel etwas deutlich, dass Gott nämlich manchmal lieber Heiden gebraucht, als sein eigenes Volk. Ja, dass er manchmal sogar nur die Heiden gebrauchen kann, zur Unterstützung seiner Gesandten. Das war natürlich eine äußerst interessante Botschaft für die Nazarener.

[21:18] Jesus sprach hier allerdings auch aus Erfahrung. Er hatte gesehen, wie die verhassten Samariter ihn annahmen und begeistert waren von seinem Wort und wie sein eigenes Volk ihn ablehnte, obwohl sie so viel mehr aus der Bibel wussten als die Samariter und so viel klarere Prophezeiungen hatten und trotzdem sie nicht willig waren, seinen Worten dann bis zum Ende zuzuhören. Also Jesus macht ganz deutlich, dass er sozusagen so wie Elia hier behandelt wird, aber dann kommt noch ein zweites Beispiel.

[21:52] Die Bibel sagt, dass im Mund von zwei oder drei Zeugen jede Sache bestätigt ist. Das heißt hier in Vers 27: "Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa, aber keiner von ihnen wurde gereinigt, sondern nur Naaman der Syrer." Und das ist eine Geschichte, die wir natürlich in Zweite Könige 5 finden. Elia und Elisa waren zwei aufeinanderfolgende Propheten und beide Geschichten haben relativ viel gemeinsam. In beiden Geschichten geht es um Ausländer, die kurz vor dem Tod sterben oder tödlich krank sind und in beiden Fällen geht es natürlich um den Fakt, dass das Volk Gottes nicht das tut, was es eigentlich tun sollte.

[22:48] Was vielleicht auch interessant ist noch zu beobachten, ist die Tatsache, dass im Falle von Elisa der Naaman, der ja aussätzig war, zunächst einmal zum König von Israel kam, zu einem der Führer des Volkes und dort um Heilung bat oder zumindest zum Hinweis, wie man geheilt werden konnte. Und statt dem Naaman zu helfen oder ihn wenigstens zum Propheten zu senden, hat man ihn eigentlich wegschicken wollen. Der König meinte, dass die Syrer nur einen Anlass zum Krieg suchen und wurde regelrecht zornig. Auch das ist ein interessanter Parallel zur Zeit von Jesus, wo die jüdischen Führer andere heidnische Nationen regelrecht mit Ablehnung behandeln und gar nicht erst zur rettenden Kenntnis Gottes bringen wollen.

[23:47] Was die Geschichte von Elisa aber noch deutlicher zeigt, als die Geschichte von Elia, ist, dass Gott nicht einfach nur auswählt, dass er nicht einfach nur sagt, du darfst es und du darfst es nicht haben. Bei den Witwen von Elia könnte man ja noch den Eindruck bekommen, Elia konnte nur bei einer Witwe gleichzeitig sein. Aber bei der Heilung von Aussätzigen wird deutlich: Alle hätten gereinigt werden können. Jesus sagte deutlich, es gab viele Aussätzige in Israel und es war ja nicht so, dass Gott sagt, ich habe hier nur eine Möglichkeit zur Reinigung für einen und wer zuerst kommt, der malt zuerst. Und die anderen können nicht gereinigt werden. Nein, Gott hätte durchaus alle reinigen können.

[24:35] Das, was Jesus hier sagt, ist nicht, dass Naaman besser war als die Israeliten. Er sagt, Naaman war der Einzige, der überhaupt den Glauben hatte, um gereinigt zu werden. Mit anderen Worten, der Glaube der Heiden ist hier nicht besser als der Glaube der Israeliten. Die Heiden waren die Einzigen, die echten Glauben hatten.

[24:58] Und das war natürlich eine deutliche Botschaft. Für die Menschen in Nazareth wurde jetzt sehr deutlich, dass sie damit auch mit gemeint waren. Sie brüsteten sich ja mit dem Glauben, als die Nachfahren Abrahams quasi die Erlösung gepachtet zu haben. Und Jesus macht deutlich, dass ihr Stand vor Gott nicht davon abhing, wie viel Licht sie empfangen hatten, sondern wie viel Licht sie umgesetzt hatten. Heiden wie Naaman oder die Witwe aus Zarpath waren in Gottes Augen Gläubige. Ja, überhaupt, glaube ich, im Vergleich zu dem Volk Gottes, das zwar den richtigen Namen hatte und das richtige Buch hatte, aber nicht so handelte. Und das konnte die Versammlung in Nazareth nun wirklich nicht ertragen.

[26:03] Vers 28 lesen wir: "Da wurden alle in der Synagoge voll Zorn, als sie dies hörten." Am Sabbat wohlgemerkt. Vers 28: Wir sehen dies immer wieder im Alten Testament.

[26:25] Schauen wir uns mal ein berühmtes Beispiel an von dem König Asa, vielleicht das Beispiel, wenn es darum geht, wie die Stimmung gegen das Wort Gottes kippen kann. In Zweite Chronik 15, da lesen wir, wie der Asa eine prophetische Botschaft von Asarja, dem Sohn Oded, bekommt, nachdem er einen großen Sieg über das Heer von Kusch erlangt hat.

[26:59] Heißt es hier in Zweite Chronik 15, ab Vers 1: "Und der Geist Gottes kam auf Asarja, den Sohn Oded. Er ging hinaus Asa entgegen und sprach zu ihm: Hört mir zu, Asa und ganz Juda und Benjamin! Der Herr ist mit euch. Wenn ihr mit ihm seid und wenn ihr ihn sucht, so wird er sich von euch finden lassen. Wenn ihr ihn aber verlasst, so wird er euch verlassen." Und dann Vers 7: "Ihr aber seid stark und lasst eure Hände nicht sinken, denn euer Werk hat seinen Lohn." Hier kommt der Prophet zum König und gibt ihm eine positive prophetische Botschaft und der König ist begeistert.

[27:31] Vers 8: "Als nun Asa diese Worte und die Weisungen des Propheten Oded hörte, fasste er Mut und erschaffte die Gräuel hinweg aus dem Land, ganzem Land Juda und Benjamin und aus den Städten, die er auf dem Bergland von Ephraim erobert hatte, und er erneuerte den Altar des Herrn, der vor der Halle des Herrn stand." Einige Zeit später kommt ein weiterer Prophet zu Asa, diesmal nicht mit einer freudigen Botschaft, sondern mit einer ernsten Botschaft. Asa hatte einen falschen Kompromiss gemacht, ein Bündnis gemacht, das er nicht hätte eingehen sollen.

[28:02] Da heißt es in Vers 9: "Als der Prophet Hanani zu ihm kommt: 'Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an den, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Du hast hierin töricht gehandelt, darum wirst du von nun an Krieg haben.'" Und derselbe König Asa, der vorher begeistert war von dem Geist der Weissagung und der entsprechend gehandelt hat, fängt jetzt an, den Propheten zu verfolgen.

[28:31] Vers 10: "Aber Asa wurde zornig über den Seher und warf ihn ins Gefängnis, denn er zürnte ihm deswegen. Asa unterdrückte auch etliche von dem Volk zu jener Zeit." Immer und immer wieder kommt es vor, dass Menschen, die begeistert sind für die Wahrheit, anfangen, die Wahrheit zu verfolgen, wenn sie merken, dass die Wahrheit konkrete Details in ihrem Leben kritisiert.

[28:54] Auch die Adventgeschichte ist voll von Beispielen von Leuten, die den Geist der Weissagung in den Himmel gelobt haben, bis zu dem Zeitpunkt, als ein Brief von Ellen White auf dem Tisch lag und darin deutlich sie bestimmte Verhaltensweisen, Gedanken, Pläne, was auch immer, kritisierte, den Finger in die Wunde legte und plötzlich fingen dieselben Pioniere an, die vorher Ellen White so sehr gelobt haben, fingen an, daran zu zweifeln, ob sie wirklich von Gott inspiriert sei.

[29:25] Genau das gleiche passierte in Nazareth. Man war begeistert, als Jesus Jesaja 61 las und auslegte und das in den schönsten Farben ausmalte, das Kommen des Messias. Aber als er dann sich selbst als Messias erklärte und die ungläubigen Zuhörer mit den ungläubigen Israeliten aus der Zeit von Elia und Elisa verglichen, da konnten sie das nicht verstehen. Da wollten sie es vielmehr nicht verstehen. Sie wurden zornig. Wie oft passiert es, dass Menschen heute grundsätzlich begeistert sind, wenn es um Jesus und seine Liebe geht, um das Evangelium, aber wenn dann dasselbe Evangelium den Finger auf die Wunde legt und einen bestimmten Lebensstil, eine bestimmte Praxis, eine bestimmte Sünde klar benennt, dass plötzlich dieselben Leute, die vorher noch Halleluja und Amen gerufen haben, plötzlich zornig werden und gegen den Verkündiger dieses Wortes Gottes angehen und versuchen, ihn mundtot zu machen, ihm Redeverbot zu erteilen oder ihn sogar zu töten, wie hier in der Zeit von Jesus.

[30:35] Ellen White sagt uns im "Leben Jesu", dass Satan die Menge kontrollierte und der Zorn und auch im Zorn jetzt gegen den Erlöser schrien. Er war gekommen, um ihnen zu sagen, dass es seine Mission war, zu heilen und wiederherzustellen und sie zeigten jetzt die Charaktereigenschaften des Zerstörers. Damit offenbart sich jetzt in der Tat das, was Jesus vorher in ihren Gedanken aufgezeigt hatte. In ihrer Gedankenwelt hatten sie die Philosophie des Luzifers angenommen, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Und als Jesus ihnen das zeigt und sie es ablehnen, da wird diese Philosophie jetzt in die Tat umgesetzt. Die Philosophie: Rette dich selbst, kümmere dich um dich selbst, führt zur Verfolgung von Andersdenkenden und Jesus soll jetzt aus dem Weg geschafft werden.

[31:37] Hier zeigt sich im Kleinen, was dann knapp zwei Jahre später sich im Großen in Jerusalem wiederholte. Als die Menschen zuerst riefen: "Hosianna dem Sohn Davids", einige Tage später: "Kreuziget ihn!" Jesus bekam in Nazareth, seiner Heimatstadt, einen Vorgeschmack auf den schnellen Emotionsumschwung im Volk.

[32:06] Interessanterweise lesen wir in Lukas 4, wie er umgebracht werden sollte. Es gab ja damals verschiedene Methoden des Tötens, der Todesstrafe. Eine bekannte und oft benutzte Methode war die des Steinigens. Bei Gotteslästerung zum Beispiel oder Ehebruch sehen wir in der Bibel, dass dort immer wieder der Versuch unternommen worden ist, Menschen zu steinigen. Aber die Bewohner von Nazareth wollen Jesus nicht einfach steinigen.

[32:38] Lesen wir Lukas 4, Vers 29: "Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen." Beim Lesen könnte man vielleicht denken, naja, die Stadt war oben auf dem Berg und sie haben ihn aus der Synagoge herausgerissen und dann war da gleich so ein Abhang und da wollten sie ihn runterstürzen. Aber die Topografie der Gegend sagt ein etwas anderes. Die Stadt Nazareth liegt zwar an einem Berg, aber nicht auf einem Berg, sondern vielmehr an einem Berghang. Wenn man also jemanden vom Berg hinabstürzen will, muss man diese Person erst auf den Berg hinaufbringen.

[33:18] Das heißt, diese Nazarener, am Sabbat, in ihrer besten Sabbatkleidung, hassen den Jesus so sehr, dass sie nicht einfach nur steinigen wollen, sondern sie zerren ihn aus der Synagoge und bringen ihn auf den Berg hinauf, um ihn dann hinabzustürzen. Das heißt, dieses Hinabstürzen vom Berg ist nicht einfach etwas, was ihnen kurzweilig plötzlich einfällt, weil sie nichts anderes sehen, sondern es hat Methode. Das geschieht mit Überlegung. Man hätte ihn doch ganz anders umbringen können. Warum also dieses Vom-Berg-Stoßen?

[33:52] Die Bibel gibt so einen Hinweis, denn nur einmal zuvor ist das passiert. Zumindest in der Bibel notiert. In 2. Chronik 25 lesen wir die Geschichte in Vers 12 von der Armee Judas, die gegen die Edomiter, Heiden, einen Sieg errungen hat. In 2. Chronik 25 und dort Vers 12: "Und die Söhne Judas fingen zehntausend von ihnen lebendig, führten sie auf eine Felsenspitze und stürzten sie von der Felsenspitze hinunter, dass sie alle zerschmettert wurden." Es waren Heiden, die Feinde Israels, die verhassten Edomiter, die vom Felsen herabgestürzt worden waren.

[34:41] Könnte es sein, dass die Nazarener mit ihrer besonderen Aktion ausdrücken wollten: Du, der du lieber zu den Samaritern gehst, als zu uns, scheinbar. Du, der du die Heiden übermaßen lobst und sie über uns stellst. Du hier die Geschichte von der Witwe von Zarpath und von dem Naaman erzählst und das auf unsere Zeit überträgst. Wenn du ein König sein willst, was du ja gesagt hast, dann behandeln wir dich wie einen Heiden. Sie wollten ihm zeigen, dass die Heiden manchmal mehr Glauben hatten als sie. Sie wollten ihn töten wie einen Heiden. Aber so sagt uns die Bibel, sie konnten es nicht. Seine Zeit war natürlich noch nicht gekommen. Es waren noch knapp zwei Jahre bis zu der Zeit, die Daniel vorhergesagt hatte, wenn Schlacht- und Speisopfer abgeschafft werden würden. Diese Zeit war noch nicht gekommen.

[35:49] So lesen wir in Vers 30 ganz einfach: "Er aber ging mitten durch sie hindurch und zog weiter." Es waren Engel Gottes, die ihn beschützten. Genauso wie Engel Gottes den Lot aus Sodom herauszogen, wie Engel Gottes mit Elisabeth, als die gesamte aramäische Armee den Hügel umstellte. Genauso waren Engel bei Jesus und beschützten ihn. Seine Zeit war noch nicht gekommen. Wir dürfen wissen, dass wenn der Satan Menschen inspiriert, uns zu schaden und unsere Zeit noch nicht gekommen ist, von der nur Gott weiß, wann unsere Zeit ist, dass Engel uns beschützen werden und auch aus unmöglichen Situationen wie hier hinaus retten werden.

[36:44] Jesus hatte die Wahrheit gesagt. Er hatte mit der Bibel versucht, ihnen zu zeigen, warum ihre Begeisterung nicht auf einem gesunden Fundament steht oder wurde dafür gehasst. Aber Gott kümmerte sich um ihn. Und im selben Maße dürfen auch wir von Jesus lernen, für die Wahrheit einzustehen, wenn sie unpopulär sein sollte, selbst wenn man uns deswegen verfolgt oder uns mundtot machen will. Gott hat tausend Möglichkeiten, von denen wir nichts wissen, uns durch seine Engel aus jeder noch so brenzligen Situation herauszuretten. In diesem Sinne möchte ich dich einladen, liebe Freunde, liebe Freundinnen, von Jesus zu lernen und aus dieser Geschichte zu lernen.

[37:29] Es kann sein, dass dieselben Menschen, die zunächst ganz begeistert sind, plötzlich sich gegen dich wenden. Und in solchen Situationen darf man nicht verzweifeln, sondern sich dessen bewusst sein, dass Gott immer an unserer Seite ist, wenn wir zu seiner Wahrheit stehen, wenn wir sie liebevoll weitergeben und wenn wir auch mit der Führung des Heiligen Geistes den Finger in die Wunde legen, nicht davor zurückschrecken, den Menschen ihren Zustand zu offenbaren. Jesus hat das getan. Und am allerwichtigsten für uns ist es, zu verstehen, dass wenn Jesus uns unbequeme Wahrheiten offenbart, dass wir bereit sind, den Tadel anzunehmen, dass wir bereit sind, diese schmerzhafte Offenbarung aufzunehmen und uns nicht gegen den Boden wenden, dass wir unsere Herzen zerreißen und nicht den Boden, dass wir bereit sind, uns korrigieren zu lassen.

[38:22] Jesus ging von dannen und wahrscheinlich hat er da schon im Kopf den Plan gefasst, später noch einmal nach Nazareth zurückzukehren. Wir sehen später im Laufe der Evangelien, dass er noch einmal nach Nazareth kam. Er wollte die Stadt nicht so einfach aufgeben, aber für den Moment war es besser, erst einmal woanders zu wirken. Dort, wo er vielleicht zunächst einmal nicht so bekannt war, in seiner eigenen Heimatstadt, konnte er nicht das tun, was in allen anderen Städten er in Galiläa getan hatte. Es wäre doch schade, wenn Jesus in unserem Leben nicht das tun kann, was er bei anderen tun kann, wenn wir nicht bereit sind, unbequeme Wahrheiten anzunehmen, oder?

[39:01] Lass uns doch gemeinsam darum beten, dass Gott uns diese, dass Gott uns in unserem Leben diesen Geist der Belehrbarkeit schenkt, dass wir bereit sind, auf seinen Tadel zu hören und uns korrigieren zu lassen von ihm. Lieber Vater, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast, dass wir erkennen können, was die Geschichte im Evangelium uns zu sagen hat. Wir möchten dir Danke sagen, dass wir sehen, dass egal in welcher schwierigen Situation wir sind, dass deine Engel um uns sind, dass sie uns behüten und beschützen, dass sie uns helfen und dass wir dir vertrauen können. Herr, vergib uns, wenn wir gegen dich rebelliert haben, weil uns manche Wahrheit unbequem war. Bitte gib, dass wir bereit sind, deiner Wahrheit zu folgen, koste es, was es wolle, und dass wir bereit sind, auch unbequeme Wahrheiten anzunehmen. Gib, dass wir aus der Geschichte lernen und dass wir mit derselben Art und Weise die Wahrheit verkündigen, so wie Jesus es getan hat. Im Namen Jesu, Amen. Damit verabschieden wir uns hier von diesem Seminar und sehen uns bald wieder. Gottes Segen euch und viel Freude im Studium seines Wortes.


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