In dieser Predigt wird die Bedeutung des Handelns im Glauben beleuchtet, basierend auf den Lehren Jesu in der Bergpredigt. Es wird erklärt, dass ein bloßes Bekenntnis zu Jesus nicht ausreicht, um in das Reich Gottes zu gelangen. Stattdessen ist der Gehorsam gegenüber Gottes Willen entscheidend, der durch die Kraft des Heiligen Geistes ermöglicht wird. Die Predigt betont, dass wahre Erlösung sich in einem veränderten Leben und gelebter Liebe zeigt, nicht nur in Worten oder scheinbar frommen Taten.
Der Ersehnte: 95. „Ich habe euch nie gekannt“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:00] Abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke, damit du nicht verpasst, was ich in den nächsten Videos zu erzählen habe.
[2:00] Letztes Mal haben wir über die falschen Propheten gesprochen. Wir haben mit Matthäus 7, Vers 20 aufgehört, wo Jesus dieses Erkennungsmerkmal gibt: Die falschen Propheten erkennt man an der Frucht.
[2:32] In Ergänzung dazu wollen wir uns noch anschauen, was im Lukas-Evangelium ergänzend aufgeführt wird. In Lukas 6 gibt es auch noch ein Vers zur Frucht, der so in der Form bei Matthäus nicht steht. Auch bei Lukas gibt es in Lukas 6, Vers 43 und 44, diese Idee: Der schlechte Baum wird an der schlechten Frucht erkannt und der gute Baum wird an der guten Frucht erkannt. Der schlechte Baum kann keine gute Frucht bringen und ein guter Baum kann keine schlechte Frucht bringen.
[3:05] Dann gibt es noch einen interessanten Satz in Lukas 6, der so bei Matthäus in der Bergpredigt nicht vorkommt, also der hier von Lukas noch ergänzt wird als etwas, was Jesus in der Bergpredigt auch gesagt hat. Schaut mal in Lukas 6 und dort Vers 45. Dort heißt es: Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor. Denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.
[3:42] Also wir hatten ja, in Matthäus geht es vor allem um die falschen Propheten, aber hier weitet Jesus das aus auf eigentlich alle Menschen. Für alle Menschen gilt: Das, was im Herzen ist, kommt am Ende raus.
[3:57] Jetzt lasst uns mal ein paar Bibelstellen noch kurz anschauen dazu. Wir fangen mal an in Psalm 37, Psalm 37 und dort Vers 30 und 31. Da wird diese gleiche Idee, wessen das Herz voll ist, nicht wahr, das geht der Mund über. Psalm 37 und dort Vers 30 und 31: Der Mund des Gerechten verkündet Weisheit und seine Zunge redet Recht. Das Gesetz seines Gottes ist, wo? In seinem Herzen, und seine Schritte wanken nicht.
[4:48] Jetzt, was hatte Jesus gesagt? Der gute Mensch bringt aus dem, ja, was ist in dem Herzen drin? Erinnert ihr euch an Lukas 6? Der gute Mensch bringt aus dem guten, dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor. Was ist der Schatz im Herzen? Also ja, die Liebe, genau, die Gedanken. Also im Herzen sind immer die Gedanken.
[5:16] Jetzt die Frage: Es gibt einen guten Schatz, sagt Lukas 6, und es gibt einen bösen Schatz. Der gute Mensch hat einen guten Schatz in seinem Herzen, aus dem guten Schatz bringt er gute Dinge hervor. Und der böse Mensch hat einen bösen Schatz und aus dem bringt er böse Dinge hervor. Also, was ist der gute Schatz? Jesus, ja, er ist der Schatz im Acker. Die Liebe, ja.
[5:38] Genau. Also grundsätzlich hat der Mensch erstmal den bösen Schatz, aber wenn ein Mensch gut ist, das Gesetz, habt ihr es gesehen hier in Vers 32, in 31? Das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen. Jesus reflektiert das Gesetz oder er personifiziert das Gesetz Gottes. Das Gesetz Gottes beschreibt die Liebe. Das Gesetz ist der gute Schatz im Herzen.
[6:00] Und das ist übrigens auch dann im Umkehrschluss wieder der Test auch des Propheten. Ein wahrer Prophet wird immer das Gesetz Gottes hochhalten und nicht minimieren. Also das ist ein sehr wichtiger Gedanke. Dieser gute Schatz, das sind nicht einfach nur schöne Gefühle, nette Gedanken, sondern es ist das Gesetz Gottes. Das Gesetz Gottes ist ein Schatz.
[6:20] Ganz genau, den haben wir letzte Woche dann schon im Zusammenhang gemacht. Psalm 40. Diese Idee ist auch bei Jesus selbst anzutreffen. Schaut mal in Psalm 40 und dort in Vers 8 bis 10. Da heißt es: Da sprach ich: Siehe, ich komme; in der Buchrolle steht von mir geschrieben. Also das ist Jesus, der davon spricht, dass er in der Bibel vorher angekündigt wird. Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist, wo? In meinem Herzen. Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigt in der großen Gemeinde. Siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen.
[6:58] Also hier könnt ihr diesen Zusammenhang sehen. Er hat das Gesetz im Herzen und was macht er, weil er das Gesetz im Herzen hat? Was macht er in Vers 10? Genau, er verkündigt das. Jemand, der das Gesetz im Herzen hat, kann nicht anders als die gute Botschaft, das Evangelium, anderen predigen. Könnt ihr das sehen?
[7:18] Also in Vers 9 sagt er: Dein Gesetz, Gottes Gesetz ist in meinem Herzen. Sein Wunsch ist es, Gottes Willen zu tun. Und 10: Die frohe Botschaft. Anderes Wort für frohe Botschaft: Evangelium. Jemand, der das Gesetz Gottes im Herzen hat, predigt das Evangelium. Man könnte andersrum sagen: Jemand, der sich Christ nennt, aber nie und nirgendwo etwas über die gute Nachricht sagt, hat vielleicht gar nicht das Gesetz im Herzen. Denn der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz das Gute hervor.
[7:51] Im nächsten Vers wird das ganz deutlich in Vers 11, schaut mal. Deine Gerechtigkeit, was ist das nächste Wort? Verberge ich nicht. Also anderes Wort für verbergen: Verstecken. Jesus sagt: Ich habe die Gerechtigkeit Gottes in meinem Herzen nicht versteckt. Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in meinem Herzen. Ich redete von deiner Wahrheit und von deinem Heil. Deine Gnade und Wahrheit verschwieg ich nicht.
[8:15] Also Jesus sagt, ich habe das nicht nur im Herzen gehabt. Es waren nicht nur meine Gedanken, sondern ich habe davon gesprochen. Ich habe darüber geredet. Ein Mensch, ein guter Mensch, ich meine, also ein guter Mensch ist ein guter Mensch, weil Gott in ihm wohnt, nicht wahr? Gottes Geist in ihm wohnt. Ein guter Mensch wird aus dem guten Schatz seines Herzens, aus dem Gesetz, das in sein Herz geschrieben wird, gerne Gutes anderen weitergeben.
[8:38] Jemand, der aber Schlechtes sagt, Böses sagt, Streit entfacht, Leute entzweit, lästert, der hat in seinem Herzen dann eher einen schlechten Schatz. Einen schlechten Schatz der Sünde. Am Ende zeigt sich dauerhaft schon, was in seinem Herzen ist.
[8:59] Folgendes ist, was du sagst. Ein schlechter Schatz ist auch eine Drohung, eine körperliche Erziehung, das ist auch die Ausdeckung. Ganz genau, da gibt es eine ganze Reihe von Dingen. Also das wollte ich noch als Ergänzung sagen. Ja? Ja, ich erinnere an die Worte, die jemand sagt, dass ein guter Meister niemals gut hat und kein guter Meister hat. Das heißt, wir sehen auch hier diese Verbindung zwischen Menschen und Gesetzen. Ganz genau.
[9:26] Jetzt gehen wir zurück zu Matthäus 7 und schauen uns an den nächsten Abschnitt. Nachdem also Jesus über diese Früchte gesprochen hat, immer wieder zeigt Jesus, es gibt zwei Wege, es gibt zwei Gruppen. Das wird am Ende auch der Bergpredigt ganz deutlich, es bleiben am Ende zwei Gruppen übrig. Und hier haben wir gesehen, es gibt die mit den guten Früchten und die mit den schlechten Früchten.
[9:45] Also Jesus hat ja, in der Bergpredigt, wie wir gesehen haben, geht es immer um das Gesetz Gottes. Er beschreibt, wie das Gesetz Gottes gehalten werden kann. Er beschreibt, wie das Evangelium die Grundlage und die Essenz und überhaupt alles an diesem Gesetz Gottes eigentlich ist. Und dass am Ende jemand, der das Evangelium annimmt, gute Frucht haben wird. Das ist ja die Idee, nicht wahr?
[10:02] Jetzt Vers 21 bis 23 geht noch ein Schritt weiter und bringt uns jetzt zu einer wirklich wichtigen Sache. Vers 21, Matthäus 7, Vers 21: Nicht jeder, der zu mir sagt, Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Jesus gibt jetzt hier ein ganz entscheidendes Prinzip. Es gibt nämlich viele Menschen offensichtlich, die zu Jesus Herr sagen und die doch am Ende nicht im Reich der Himmel sein werden.
[10:31] Übrigens, wo hatte Jesus hier schon mal über das Reich der Himmel gesprochen in der Bergpredigt? Wo hat Jesus schon über das Reich der Himmel gesprochen? Schon ganz am Anfang, nämlich: Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel. In der ganzen Bergpredigt geht es um: Wie komme ich in das Himmelreich, oder? Schon die Seligpreisungen beschreiben den Weg ins Himmelreich.
[11:00] Und jetzt greift am Ende, wie in einem riesen Bogen, das Thema wieder auf und sagt: Okay, täuscht euch nicht. Ein Bekenntnis allein reicht nicht aus, um in das Reich der Himmel einzugehen. Er zeigt also, dass es nicht die äußerliche Zustimmung ist zu der Wahrheit, sondern der praktische Gehorsam. Der praktische Gehorsam beweist, ob das Evangelium angenommen worden ist.
[11:27] Jetzt habe ich eine Frage an euch. Kennt ihr noch eine Stelle in der Bibel, wo irgendjemand zu Jesus sagt: Herr, Herr? Gibt es noch eine Stelle in der Bibel, wo irgendjemand zu Jesus sagt: Herr, Herr? Ja, das ist die Stelle. Es ist in Matthäus im Evangelium. An einer Stelle sagt irgendjemand oder eine Gruppe von Menschen sagen: Herr, Herr. Und Jesus sagt dann auch zu ihnen, so wie hier sagt: Ich habe euch nie gekannt. Knapp daneben. Ja, fast.
[12:16] Schaut, das ist fast das richtige Kapitel. In Matthäus 25, da gibt es das Gleichnis von den zehn Jungfrauen. Ihr kennt das Gleichnis? Fünf sind weise und fünf sind töricht. Worin unterscheiden sie sich? Die weisen haben genügend Öl und die anderen haben nicht genügend Öl. Und jetzt schaut mal, was die törichten sagen, nachdem sie Öl kaufen gegangen sind vermutlich. Vers 11: Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf. Kommt euch bekannt vor? Herr, Herr, tu uns auf. Er antwortet und spricht: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. Ich kenne euch nicht.
[13:04] Könnt ihr sehen, dass es eine direkte Parallele gibt zwischen dem, was Jesus in der Bergpredigt sagt, und diesem Gleichnis von den zehn Jungfrauen? Übrigens, was ist der Unterschied? Wofür steht dieses Öl, was die weisen Jungfrauen haben und was die törichten nicht haben? Was ist dieses Öl? Was macht den Unterschied zwischen den weisen Jungfrauen und den törichten Jungfrauen? Der Heilige Geist.
[13:24] Das heißt, diejenigen, die wirklich erfüllt sind vom Heiligen Geist, die werden dabei sein. Und diejenigen, die zwar auch in der Gemeinde waren, aber sich um den Heiligen Geist und das Erfülltsein mit dem Heiligen Geist nicht so sehr gekümmert haben und sich für die Dinge des Geistes nicht so interessiert haben, die rufen auch Herr, Herr. Die singen auch und beten auch und zitieren die 28 Glaubenspunkte und ich weiß nicht was. Aber das macht einen großen Unterschied.
[13:48] In Matthäus heißt es: die den Willen meines Vaters tun. Aber diese Parallele zeigt, wer kann den Willen des Vaters überhaupt tun? Nur die, die genügend Öl haben, die erfüllt sind vom Heiligen Geist. Nur die können den Willen Gottes tun.
[14:06] Naja, es gibt ja immer diese Idee, dass Wiederholung was bedeutet. Das ist wichtig, Bestätigung. Also etwas zu wiederholen bedeutet eigentlich, das zu unterstreichen. Also Jesus zweimal Herr zu nennen, bedeutet eigentlich sogar nicht einfach nur Herr, sondern mit Würde, mit Bestimmtheit. Also das sind Leute, die sogar ganz mit, wie soll ich sagen, Jesus einen hohen Platz einräumen wollen sozusagen. Herr, Herr.
[14:33] Nun, also interessant, diese Parallele zu den 10 Jungfrauen, die sollten im Hinterkopf behalten, weil Matthäus 25 ist ein Endzeitthema. Und das zeigt jetzt die Verbindung der Bergpredigt in die Endzeit.
[14:47] Diese Idee ist aber natürlich, wie alle anderen Ideen der Bergpredigt, schon im Alten Testament zu finden. Schauen wir mal in Hosea. Hosea Kapitel 8 und dort gibt es einige interessante Verse, die so ein bisschen auch die Grundlage bilden von dem, was Jesus dann sagt. Hosea 8 und dort Vers 2 und 3. Hosea 8 Vers 2 und 3. Dort steht: Also Gott spricht hier: Zu mir werden sie schreien: Du bist mein Gott, wir Israeliten kennen dich. Vers 3: Israel hat das Gute verworfen. Jetzt soll es der Feind verfolgen. Das ist ein interessanter Vers, oder?
[15:34] Was sagt Gott hier mit anderen Worten? Also, wenn ihr das mit eigenen Worten wiedergeben würdet, was ist seine Botschaft in diesen beiden Versen? Schau nochmal genau hin. Was ist die Botschaft, die er hier sagen möchte?
[16:02] Könnt ihr so ein bisschen die Frustration von Gott hier rauslesen, wenn er sagt: Zu mir werden sie schreien. Du bist mein Gott. Wir Israeliten kennen dich. Und sie wollen ihm gar nicht folgen. Also Gott sagt ja, ich weiß schon, die werden jetzt wieder zu mir rufen. Die werden mich anbeten, die werden zu mir beten und sagen: Wir kennen dich doch, wir kennen dich doch, wir kennen dich doch. Und Gott sagt: Ihr verwerft das Gute. Ihr behauptet, also versetzt euch in die Lage Gottes. Da kommen ja Gebete an zu ihm. Da kommen Gebete von Menschen, die glauben, dass sie gläubig sind. Die halten sich für Israel. Die halten sich für das Volk Gottes und die beten und sagen: Herr, wir kennen dich doch, oder? Wir sind doch gute Freunde, oder? Und Gott sagt: Naja, ihr lebt gar nicht so.
[16:44] Also, wie soll Gott Gebete beantworten von Leuten, die absolut überzeugt sind: Du bist unser Gott, wir vertrauen dir, aber sie leben gar nicht so? Und das ist eigentlich, was hier steht. Gott sagt: Ich weiß, die werden wieder zu mir rufen, die werden zu mir schreien. Wir kennen dich, wir kennen dich. Aber sie werden verfolgt werden. Genau.
[17:05] Jetzt schauen wir noch einen an, der genau das Ähnliche sagt. Jesaja 48 und dort Vers 1 und 2. Jesaja 48, Vers 1 und 2. So ähnlich. Selbstverständlich. Das ist sehr wichtig. Viele, viele Menschen glauben, dass sie sich auf Gott stützen und liegen doch Meilen weiter daneben.
[18:08] Es ist ja schon so, dass jemand, der sich nicht besser weiß, jemand, der es eigentlich weiß, aber sagt: Ha, ich will es trotzdem, aber eigentlich hätte ich Lust, es zu tun. Aber warum kommt man schon so weich? Er spricht zu den Edomitern, nicht zu den Moabitern. Er spricht zu den Israeliten, die die Zehn Gebote alle haben. Und das ganze Gesetz, die ganzen Weisungen, die Tora, die wissen alles. Und die sind sogar stolz darauf, dass sie alles wissen und rufen immer: Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, wir sind das Volk Gottes. Und leben schlimmer als die Heiden.
[18:59] In der Umkehrung bedeutet das: Gott ist überhaupt gar nicht beeindruckt, wenn wir ständig darauf stolz sind, wenn wir super bibeltreu gegen liberale Gedanken ankämpfen, wenn unser Charakter nicht auf Jesus weist. Er ist gar nicht beeindruckt. Vielleicht würde Gott heute, wenn es heute noch ein Jesaja geben würde, vielleicht würde er sowas schreiben: Ihr redet immer von den 28 Glaubenspunkten und sagt dies und jenes und wie sehr die Bibel verteidigt, aber ihr handelt gar nicht danach. Das ist sozusagen die Idee. Ja.
[19:47] Ganz genau, ganz genau. Es geht um das eigentliche Christentum, oder? Schau mal in Römer 2, Vers 13. Römer 2 und dort Vers 13. Das ist so ein ganz, ganz offensichtlicher Satz, der aber leider auch oft unter Christen nicht wirklich beachtet wird. Da heißt es nämlich: Denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz tun. Und der Bevölkerung soll gerechtfertigt werden. Also nicht der, der einfach nur da sitzt und sagt: Ja, ja, ja, ja, irgendwie schön, gut. Sondern die, welche das Gesetz tun.
[20:22] Zu viele Christen, zu viele Menschen, die irgendwie vorgeben, was mit der Bibel zu tun zu haben, kümmern sich gar nicht darum, das zu tun, was die Bibel sagt und sind eigentlich dann ein schlechtes Vorbild letztendlich. Oder gibt es viele Stellen in der Bibel.
[20:40] Jetzt gehen wir noch zu Titus 1. Titus 1, Titus 2, Titus 3, Titus 4, Titus 5, Titus 6, Titus 7, Titus 8, Titus 9, Titus 10, Titus 11, Titus 12, Titus 13, Titus 14, Titus 15, Titus 16, Titus 17, Titus 18, Titus 19, Titus 1, Vers 16. Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit ihren Werken verleugnen sie ihn, da sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind.
[21:37] Also die gleiche Idee wie im Alten Testament. Sie geben vor: Ich kenne Gott, ich bin Christ, ich gehe zur Kirche, ich mache dies und jenes, ich war ich. Aber sie verleugnen Gott, wodurch? Wodurch verleugnen sie in diesem Vers Gott? Wodurch verleugnen sie Gott? Durch ihre bösen Taten und noch durch etwas anderes. Also durch ihre bösen Taten verleugnen sie Gott und? Ungehorsam. Ungehorsam, ja genau und? Schaut mal am Ende des Verses. Genau. Wenn es um gute Werke geht, da haben sie irgendwie keine Lust oder sind untüchtig und machen es nicht. Also sie verleugnen Gott nicht nur durch ihr böses Tun, sondern auch dadurch, dass sie das Gute nicht tun. Denn jemand, der Christ ist, sollte ja eigentlich nicht nur das Böse nicht tun, sondern auch das Böse nicht tun. Das Böse ist, der sagt, ich bin Christ, nichts Positives bewirkt im Leben von anderen. Das ist die Frage: Wozu bist du Christ? Ja, das ist sozusagen die Idee.
[22:28] Dann nützt auch dein Bekenntnis nichts, wenn du nicht tatsächlich, wenn dein Christsein sich nicht irgendwie auswirkt. Ja, war das eine Meldung, Korne? Ja.
[22:51] Ganz genau, Dankeschön. Jetzt Matthäus 7, nochmal zurück. Jesus sagt also: Nicht jeder, der sagt, Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel kommen. Nicht jeder, der wie die törichten Jungfrauen anklopft und sagt: Herr, Herr, lass uns noch rein. Ja, wir sind jetzt auch noch da. Sondern was ist die Bedingung nach Jesus, in das Reich der Himmel zu kommen? Den Willen Gottes tun. Okay.
[23:13] Jetzt hat Jesus an einer anderen Stelle schon mal mit jemandem gesprochen und gesagt, das ist die Bedingung, um in das Reich der Himmel einzugehen. Kennt ihr eine Geschichte, wo Jesus mit jemandem spricht und sagt: Das muss geschehen, sonst kannst du nicht in das Reich der Himmel eingehen? Genau, wem hat er das gesagt mit der Wiedergeburt? Dem Nikodemus. Weiß jemand von euch, wo steht Nikodemus? Johannes 3, schauen wir da ganz kurz hin. Johannes 3.
[23:39] Die beiden jetzt nebeneinander gehalten, ist nicht ganz interessant. Also in Matthäus 7 sagt er: Wer den Willen meines Vaters tut. Aber in Johannes 3 sagt er zusätzlich zu Nikodemus, das war ja so ein Pharisäer, der gerne Gottes Willen tun wollte oder zumindest gesagt hat. Da sagt Jesus in Vers 5 oder Vers 3: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann das Reich Gottes nicht sehen. Und dann Vers 5: Wenn kein Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht das Reich Gottes eingehen.
[24:11] Mit anderen Worten, die beiden Sachen gehören zusammen. Das war ein Schrift. In Matthäus 7 sagt Jesus, die Bedingung ist, ich muss den Willen Gottes tun. Aber er weiß auch, dass ich als Mensch alleine den Willen Gottes gar nicht tun kann. Deswegen sagt er in Johannes 3: Die Bedingung ist, ich muss neu geboren sein. Und durch was geschieht diese Neugeburt? Durch die Taufe, durch den Geist.
[24:44] Woran hat es den törichten Jungfrauen gemangelt? An dem Heiligen Geist. Also an der echten Wiedergeburt, die sich nicht nur daran zeigt, dass ich getauft bin, sondern auch, dass ich erfüllt bin vom Heiligen Geist. Wenn es daran mangelt, kann ich nicht in das Reich Gottes eingehen, sondern in den Geist Gottes, der das Gesetz in mein Herz schreibt. Hesekiel 36 sagt: Ich will meinen Geist über euch ausgießen. Ich will bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt.
[25:15] Das heißt, diese Bedingung, den Willen Gottes zu tun, ist nur und ausschließlich möglich, wenn Menschen durch den Geist Gottes täglich wiedergeboren werden. Es geht um das Volk Gottes. Es geht um den Geist. Durch den Geist. Der Heilige Geist spricht ja durch die Liebe zu mir. Du hast Vollmacht. Da gehört das Gebet noch dazu. Das ist die Idee.
[25:45] Jetzt zurück zu... Denn so sehr Gott die Welt geliebt hat, dass es einen eingeborenen Sohn gab. Ganz genau. Die Idee: Nur durch das Evangelium können wir erlöst werden. Und nur dadurch, dass Jesus uns liebt und gestorben ist, können wir Gottes Willen tun. Da zeigt sich wieder, dass in der Bergpredigt Jesus das Evangelium nimmt, der Schlüssel ist, um das Gesetz Gottes zu halten. Das ist die ganze Idee der Bergpredigt. Er nimmt die 10 Gebote und sagt: Die gelten nach wie vor, aber jetzt sage ich euch, wie ihr sie halten könnt.
[26:36] Im Alten Testament hat er dem Volk Israel die 10 Gebote gegeben. Die dachten, wir halten uns an die Buchstaben und machen nichts, was da drin steht. Und dann wird es irgendwie schon. Und Jesus sagt: Was ist der Wille Gottes? Alle, die den Willen Gottes tun, die werden in das Reich Gottes kommen, in das Reich der Himmel.
[27:01] Was ist eigentlich der Wille Gottes? Erstes Thessalonicher heißt es, dass wir heilig sein sollen, dass wir uns von bösen Dingen fernhalten sollen. Von der Unzucht zum Beispiel. Was sagt die Bibel noch, was ist Gottes Wille? Ganz genau. Wir sollen ein Tempel des Heiligen Geistes sein. Das ist eine gute Frage. Können wir hinterher noch mal sprechen. Aber eigentlich nicht.
[27:30] Dass man von der Frohen Nachricht erzählt, dass Jesus das Leben verändert. Was ist noch Gottes Wille? Aber was ist Gottes Wille für unser Leben? Dass wir Sünde bekennen und sie dann lassen und dann auch noch mal sprechen. Was ist noch Gottes Wille für unser Leben? Dass wir in allem Gott dankbar sein sollen. Das ist auch Gottes Wille. Dass wir so viel Vertrauen in ihn haben, dass egal was in unserem Leben passiert, wir wissen dürfen, er führt es am Ende an ein gutes Ende. Und ganz genau.
[28:08] All das ist aber nur möglich, wenn ich verändert bin. Übrigens, es heißt sogar, schaut mal in Römer 12, Römer 12 und dort Vers 2, dass man den Willen Gottes überhaupt erst erkennen kann, wenn man verändert ist. Mit anderen Worten, ein Mensch, der gar nicht die Liebe Gottes erfahren hat, der kann gar nicht genau wissen, was Gott von ihm will, sozusagen. Sondern in Römer 12, Vers 2 heißt es: Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, also seid nicht einfach so wie alle anderen Menschen, seid nicht wie so ein toter Fisch, der einfach mitschwimmt, der einfach nur ein bisschen mit dem Wesen, was ist das nächste Wort? Verändern oder verwandeln. Durch die Erneuerung eures Sinnes. Gott möchte uns ein neues Denken schenken. Er möchte nicht nur einfach unser Verhalten ändern, nicht nur unsere Worte ändern, er möchte, dass wir ganz neu denken, ganz neue Motive haben, ganz neue Visionen haben, eine ganz neue Grundlage.
[29:11] Denn wenn wir anders denken, dann reden wir auch anders, oder? Und weil wir irgendwie denken, oh, das darf ich nicht, da muss ich aufpassen, sondern mit anderen Gedanken kann ich Menschen ganz anders sehen, ich kann jetzt plötzlich ganz anders handeln. Und dann mit einem erneuerten, verwandelten Denken, das nicht mehr nur um sich selbst dreht, weil der sündige Mensch dreht sich immer um sich selbst, ich, ich, ich, ich, ich, ich. Und dann sieht er nicht, was Gottes Wille ist.
[29:43] Wenn aber das Ich quasi tot ist, dann hat er gar nicht drauf gekommen, weil ich war so mit mir selbst beschäftigt. Die Erneuerung, das Neuanfang mit Gott, weil er mich liebt, weil er aus lauter Gnade mir das schenkt, dass er einfach zu ihm kommen kann und ohne, dass ich etwas bezahlen muss, schenkt ihm ein Neuanfang. Das bewirkt jetzt, dass mit diesen neuen Gedanken ich plötzlich erkennen kann, warum bin ich eigentlich da? Was ist eigentlich Gottes Wille für mein persönliches Leben? Welche konkrete Pläne für mein Leben und für dein Leben? Weil wir sind alle unterschiedlich. Wir haben unterschiedliche Gaben, wir haben unterschiedliche Fähigkeiten, wir haben unterschiedliche Talente und Gott hat sie uns gegeben für die Aufgabe, für den Plan, den er mit unserem Leben hat.
[30:33] Und unser Leben ist übrigens am glücklichsten, wenn wir das tun, was Gott für uns geplant hat, weil dafür hat er uns gemacht. Das heißt, wer kommt in das Reich Gottes? Derjenige, der Gott die Entscheidung überlässt, der hat es gemacht und der seinen Lebensziel, seinen Lebenssinn darin findet, mit Gott zu kooperieren. Nicht auf eigene Faust irgendwie loszulaufen, sondern mit Gott zu kooperieren. Ja, und du hattest dich gemeldet.
[31:01] Ganz genau. Das ist nicht so eines der größten, das ist das größte Problem, hast du sehr gut gesagt, das größte Problem. Übrigens, schaut mal, wie Jesus den gleichen Gedanken von Matthäus 7 in Lukas 6 ausdrückt. Was Matthäus sagt, was Lukas sagt, das sind wie zwei unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Ereignis. Und wenn man das zusammennimmt, dann wird das richtig interessant.
[31:25] In Lukas 6 und dort Vers 46, da stellt Jesus so eine rhetorische Frage. Da kann man auch so ein bisschen Verzweiflung rausführen. So wie wir bei Hosea das gelesen haben, wo Gott sagt: Ja, ja, sie werden zu mir sagen, wir kennen dich, du bist unser Gott, und dann tun sie nicht, was ich sage. Schaut mal in Lukas 6 und dort Vers 46, da sagt Jesus: Sie kennen dich, aber Herr, Herr, und tun nicht, was ich sage.
[31:50] Könnt ihr ein bisschen die Verzweiflung raushören? Wie viele Menschen, seit der Bergpredigt, wie viele Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen, haben zu Jesus gerufen: Herr, Herr, haben irgendwelche Gebete gebetet, haben irgendwelche Formeln gebetet, haben irgendwelche Bußübungen gemacht, und haben sich überhaupt nicht darum gekümmert, was eigentlich Jesus wirklich sagt, wie sie leben sollen. Sondern haben das quasi wie so ein Automatismus gemacht, wie so eine Magie, wie so eine Zauberformel.
[32:17] Und er sagt, stellt euch vor, jemand sagt ständig zu euch: Sarah, ich war großer Meister, und interessiert sich gar nicht für euch. Da denkt, da kommt man sich doch irgendwie komisch vor, oder? So fühlt sich Jesus, wenn wir ständig irgendwie sagen: Oh ja, unser Erlöser, unser Schöpfer, unser Herr, und dann leben wir ein Leben, das eigentlich mit ihm nichts zu tun hat. Und er sagt: Ich kenne dich nicht. Das ist das, warum er kennt mich nicht. Das ist das Grund, wie er es sagt. Ganz genau.
[32:54] Jetzt gehen wir zurück zu Matthäus 7. Und Jesus sagt jetzt hier in Matthäus 7, in Vers 22, ein ernüchterndes Wort. Was ist das erste Wort in Vers 22? Was ist das erste Wort? Viele. Er sagt nicht einige, manche, etliche. Er sagt viele. Und das macht traurig. Er sagt: Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Vers 23: Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt, weicht von mir, ihr Gesetzlosen.
[33:35] Also es betrifft nicht nur ein paar, wenige. Viele Menschen werden glauben, dass sie erlöst sind, weil sie doch irgendwann mal gerufen haben: Ich liebe Jesus. Ja?
[33:53] Ganz genau. Ihr seht ja nicht, sie bekennen mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt. Conor? Herr. Dankeschön, Jan?
[34:25] Okay, wir gehen schon mal kurz weiter, ja? Kann mir jemand sagen, was ist an jenem Tag? Wenn Jesus sagt: An jenem Tag. Auf den jüngsten Tag. Haben wir jetzt nicht die Zeit, die Bibelverse anzuschauen, sofort, ja? Aber es gibt viele Stellen, die deutlich machen, wo auch im Neuen und im Alten Testament gesagt wird: Jener Tag, das ist der Tag der Wiederkunft, der Tag, wenn Gericht gehalten wird, an jenem Tag, ja?
[34:54] Ja. Dankeschön, das ist eine sehr gute Frage. Das ist genau die Frage, die Jesus hier beantworten möchte. Woher kann ich wissen, dass ich erlöst bin? Weil hier sind Menschen, die glauben: Ich bin doch erlöst, weil ich habe Dämonen ausgetrieben. Das muss doch irgendwie, Gott muss doch mit mir sein, oder? Hier sind Menschen, die sagen: Ich muss doch erlöst sein, weil ich habe sogar Weissagungen gesprochen. Ja, ich habe, wie heißt es hier, wir haben Wundertaten vollbracht. Im Namen Jesu heilen. Wärt ihr euch nicht sicher, dass ihr erlöst seid? Und Jesus sagt: Selbst das ist nicht das eigentliche Kriterium, weil Gott benutzt manchmal auch Menschen, die nicht bekehrt sind für seine Zwecke.
[35:54] Die Tatsache, dass irgendwelche außergewöhnlichen Dinge in meinem Leben passiert sind, irgendwelche Zeichen, Wunder und so weiter, sind keine Garantie, die besagt, von der ich weiß, dass ich erlöst bin. Weil es ist die simple Garantie, an der ich sehen kann: Ich bin ein erlöster Mensch. Warum nur für das 21. Mal schon? Woran weiß ich, wenn ich erlöst bin? Wer hat das Leben? Johannes sagt: Wer den Sohn hat, hat das Leben. Und wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht. Wer den Sohn hat, wer mit Jesus lebt, wer sein Leben Jesus übergeben hat und deswegen den Willen Gottes tut.
[36:43] Und das ist, glaube ich, sehr entscheidend. Wenn ich Jesus liebe und seine Gebote halte durch seine Kraft, dann kann ich wissen, dass ich erlöst bin. Wenn ich die Gebote nicht halte, aber alle möglichen Dinge und vielleicht Erfahrungen und Gefühle mir suggerieren: Gott ist mit mir, bin ich auf gefährlichem Grund. Jeder Mensch kann wissen, ohne große Probleme, dass er erlöst ist. Wenn er weiß, ich habe mein Leben Jesus übergeben, Jesus habe ich als meinen persönlichen Heiland angenommen, er ist für meine Schuld gestorben, alle meine Sünden habe ich ihm bekannt und wenn er mich eine tue, bekenne ich sie ihm, wohin er auch geht, ich tue seinen Willen und wenn er mir sagt, ich soll die 10 Gebote halten, halte ich sie gerne durch seine Kraft. Dann weiß ich, ich bin auf dem Weg. Denn dann bin ich auf diesem schmalen Weg, von dem Jesus die ganze Zeit spricht. Wer den Willen Gottes tut, der ist erlöst.
[38:05] Wir müssen gleich zum Ende kommen. Kennt ihr Personen in der Bibel, die im Namen Gottes eine echte Prophezeiung abgegeben haben und trotzdem nicht erlöst waren? Bileam ist ein gutes Beispiel. Früher, wenn ich den Vers gelesen habe, denkt man meistens an falsche Propheten, an irgendwelche Phänomene, die nur über Jesus reden, aber wo die Prophezeiung und die Wundertaten falsch sind. Aber das steht hier nicht. Das ist eine falsche Prophezeiung. Das kann auch wahre Prophezeiungen und wahre Wundertaten und wahre Dämonenaustreibungen bedeuten. Bileam hat eine echte Prophezeiung gegeben und ist trotzdem verloren gegangen. Kaiphas, der Hohepriester, hat eine echte Prophezeiung gegeben, steht im Neuen Testament, und ist trotzdem verloren gegangen, weil er einer derjenigen war, die dafür gesorgt haben, dass Jesus ans Kreuz gekommen ist.
[38:58] Was ich damit sagen will, ist, dass Jesus zeigt hiermit, dass selbst wenn ich ein Prophet bin und Visionen gehabt habe, aber ich sündige dann und beharre an meiner Sünde, nützen mir alle meine Visionen nichts, nützen mir alle meine Wundertaten nichts, nützen mir alles meine Gemeindearbeit nicht, was weiß ich was alles. Jesus zeigt hiermit, selbst wenn ich ein Prophet bin und Visionen gehabt habe, aber ich sündige dann, was weiß ich was alles.
[39:27] Paulus hat das mal auf den Punkt gemacht. Er hat gesagt: Wenn ich in allen Sprachen der Menschen und Engel redete und hätte die Liebe nicht, und wenn ich weissagen würde und hätte die Liebe nicht, und wenn ich Märtyrer werden würde und für den Glauben sterben würde und hätte die Liebe nicht, so wäre das alles nichts. Er sagt: Ich wäre wie eine tönende Schelle, alles umsonst.
[39:51] Das ist wiederum, woran kann ich erkennen? Das ist die Liebe. Jesus ist Gott. Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht. Die Liebe Gottes, das ist sein Gesetz. Wer Liebe zu Gott hat, der Gott von ganzem Herzen liebt und seinen Nächsten wie sich selbst, der kann wissen, ich bin erlöst, weil das kann nur ein Mensch, der neu geboren ist. Ganz genau.
[40:25] Zum Schluss Matthäus 7, Vers 23, da sagt er nämlich: Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt, weicht von mir, ihr Gesetzlosen. Also hier gibt es jetzt zwei Dinge: Er sagt, ihr seid gesetzlos, und was sagt er noch zu ihnen? Er sagt, ich habe euch nicht gekannt. Was ist das für eine Aussage, nicht gekannt? Auf welcher Ebene spielt das? Kennen, wenn man sich kennt, was ist das? Beziehung zu Jesus. Gesetzlosigkeit. Was wäre jetzt der Umkehrschluss, wenn ich ihn kenne, wenn ich Jesus kenne, wenn er mich kennt, er kennt alle in dem Sinne, dass er weiß, dass wir da sind und unsere Gedanken kennt, aber wenn ich eine Beziehung zu Jesus habe, dann werde ich sein Gesetz halten.
[41:17] Denn diejenigen, die keine echte Beziehung zu Jesus haben, die nur seinen Namen instrumentalisiert haben, die, die nur von Jesus geredet haben, die Liebe wird erkalten und die Gesetzlosigkeit wird überhand nehmen. Liebe nimmt ab, Gesetzlosigkeit nimmt zu. Liebe nimmt zu, Gesetzlosigkeit nimmt ab. Das ist die Gleichung. Wer die Liebe hat, der hält das Gesetz.
[41:56] Man kann nicht mehr streiten. Wenige Sekunden und schon, die Drohnen der Polizei schwimmen und laufen weg. Man kann nicht mehr streiten, das ist ein Problem. Man kann nicht mehr streiten und in eine Konfrontation gehen, weil man dann aufsteht mit bösen Früchten. Das ist nun mal so, weil wir in Deutschland nicht mehr streiten können. Das ist ein Problem, und wir nehmen die Zeit, um das zu klären, um die Geld von Null auf Null zu holen, um die Bösen nicht rauszuschießen, weil die Polizei, die Polizei, die wenigsten, aber die machen das noch zu schlecht, um das zu sagen, wir wollen nicht diskutieren. Dankeschön.
[42:49] Jetzt als allerletztes: Von wem sagt Jesus, der ist ein Schaf? Jeder, der Jesus als seinen Hirten hat, der sagen kann: Der Herr ist mein Hirte. Jeder, der sich von Jesus führen lässt, wie ein kleines, dummes Schaf. Jeder, der gerne Jesus als seinen guten Hirten annimmt, der kennt ihn, und der wird von Jesus geführt an die grünen Auen und durch das Tal des Todesschattens hindurch. Der wird den Willen Gottes tun. Das heißt, wir müssen keine Wunderdinge vollbringen. Wir müssen keine Wunderdinge tun, um ins rechte Himmel zu kommen. Was wir tun müssen ist einfach, wir müssen erkennen: Ich brauche Hilfe, ich muss von vorne anfangen, ich muss Jesu Geschenk der Erlösung annehmen, neu verwandelt werden durch Gottes Geist, der mir helfen wird, seinen Willen zu tun. Und wenn ich bei dem bleibe und dem folge, dann kommen wir alle ins rechte Himmel.
[43:53] Ganz genau. Also der Geist Gottes, der zeigt uns durch den Gehorsam, den wir durch den Geist tun, dass wir Gottes Kinder sind. Ihr Lieben, wollen wir uns vornehmen, mit Gottes Kraft, dass wir nicht einfach nur Heuchler sind, dass das, was wir sagen, auch wirklich leben und Gottes Willen tun, durch seine Kraft. Dann lasst uns doch gemeinsam niederknien und beten.
[44:28] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein Wort und dass du an unseren Herzen wirkst. Danke, dass du durch deinen guten Geist unserem Leben eingreifst und uns alle zu dir ziehst, dass du uns die Erlösung frei schenken möchtest und dass du uns frei und völlig neu gestalten kannst. Unsere Gedanken, unsere Herzen und dass es möglich ist, deinen Willen zu tun. Herr, lass uns aufrichtige, authentische und wirklich praktische Christen sein. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[45:20] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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