[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur siebten Folge unseres Reformationsspezials zum Römerbrief.
[0:36] Wir haben heute die zentrale Folge, wir sind in der Mitte des Briefes angekommen und wollen direkt in das Zentrum des Gedankengangs von Paulus vorstoßen. Einige der unglaublich schönsten und tiefgründigsten Aussagen dieses Briefes sind heute unser Thema.
[0:58] Und damit knüpfen wir an das an, was wir das letzte Mal studiert haben, als wir gesehen haben, wie Paulus das Gesetz Gottes und auch die zehn Gebote als heilig, gerecht und gut bezeichnet hat, wie er gezeigt hat, dass dadurch die Sünde überhaupt als Sünde erkannt wird. Wir haben angeschaut, wie er dann beschreibt, dass auch nach der Rechtfertigung, nach der Taufe, nachdem der Glaube in unser Leben kommt, das Fleisch immer noch sündig ist und dass, wenn wir auf uns alleine gestellt sind und keine Hilfe von außen haben, wir zwar durchaus das Gute tun wollen, mit dem Gesetz Gottes übereinstimmen wollen, aber doch immer noch unter der Herrschaft der Sünde sind und es deswegen notwendig ist, dass jemand uns von außen konstant hilft und das ist der Heilige Geist.
[1:46] In dem hat Paulus geschrieben, wie ein Mensch fast am Verzweifeln ist, wenn er auf sich alleine gestellt ist, das Gute will, aber nicht vollbringen kann und dann in Römer 8 beschreibt er, wie der Heilige Geist uns leiten möchte, wie durch den Heiligen Geist wir die Taten des Fleisches töten können und überwinden können, sodass auch fortan keine Verdammnis uns erwartet. Und an der Stelle wollen wir heute weitermachen, nachdem er festgestellt hat, dass alle, die vom Heiligen Geist geleitet werden, dass das die Kinder Gottes sind, die Söhne Gottes. Und bevor wir jetzt in Römer 8 Vers 15 dann fortfahren, wollen wir mit einem Gebet beginnen.
[2:26] Lieber Vater im Himmel, wir haben das letzte Mal gesehen, dass wir dich Vater nennen dürfen, weil du uns liebst und weil du deinen Heiligen Geist uns schenkst und weil du die Kraft hast und uns geben möchtest, ein Leben zu leben, das dir wohlgefällig ist. Wenn wir jetzt weiter studieren im Römerbrief, möchten wir dich bitten, dass diese Kraft des Evangeliums und die Hoffnung und die Zuversicht, die wir dadurch haben können, in unserem Leben eine echte Realität werden, dass wir uns freuen über dich und das, was du in unserem Leben tust und tun wirst und dass wir voller Zuversicht auf dich schauen und mit dir verbunden sind. Komme, was da wolle. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[3:15] Römer 8 Vers 15. Paulus zeigt nun, wie sich die Situation des Gläubigen durch die Anwesenheit des Heiligen Geistes dramatisch verändert. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
[3:39] Mit dem Fürchten finden wir in der Bibel immer wieder. Die Israeliten haben sich am Berg Sinai gefürchtet vor Gott und deswegen waren sie nur bereit, den alten Bund einzugehen, aber Gott wollte ja eigentlich und will eigentlich mehr. In diesem alten Bund waren sie immer noch der Todesangst unterworfen. 4. Mose 17 Vers 12, die uns in Knechtschaft hält, so sagt es Hebräer 2 Vers 15. Die Furcht ist die Grundeinstellung der Dämonen, nach Jakobus 2 Vers 19. Auch im Neuen Testament haben wir ein Beispiel für Menschen, die aus Furcht vor Gott sich von ihm distanzieren. Lukas 8 Vers 37, die Gadarener, die aus Angst Jesus bitten, ihre Gegend zu verlassen. Aber die Bibel sagt uns in 1. Johannes 4 Vers 18, dass die wahre Liebe die Furcht vollkommen austreibt. Also eine Gottesbeziehung, die auf Furcht basiert, die auf diesem Gefühl basiert, nicht gut genug zu sein, Angst zu haben vor der Strafe, ist eigentlich ein Kennzeichen des alten Bundes, wo man zwar die Theorie der Wahrheit Gottes kennt, aber nicht wirklich in der Gotteskindschaft lebt.
[4:50] 2. Timotheus 1 Vers 7: Wir haben den Geist der Kraft, Liebe und der Besonnenheit und der Zucht bekommen. Paulus spricht hier von dem Geist der Sohnschaft und das heißt wörtlich übersetzt der Adoption. Das ist ein sehr wichtiger Begriff hier, denn für die Römer war der Begriff der Adoption etwas sehr Greifbares. Im römischen Recht gab es die legale Adoption, die wohl, so scheint es, bei den Griechen und vor allem auch bei den Juden unbekannt war. Paulus benutzt hier eine Metapher, die insbesondere seine römischen Leser gut verstehen konnten.
[5:24] In Jesaja 56 Vers 5 lesen wir, dass Gott uns sogar einen Namen geben will, der besser ist als Kinder. Und natürlich sagt er uns erst unter 2 Vers 12: Wir haben nicht den Geist der Welt erhalten. Dieses Rufen, in dem wir rufen: Abba, Vater!, drückt eine emotionale Sicht aus. Das ist ein Ausdruck tiefer Emotionen, möglicherweise hier auch schon als Gegenwart zu diesem sehr emotionalen Aufschrei aus Römer 7 Vers 24. Aber ist Aramäisch, heißt Vater. Und das fügt ja dann Paulus durch das gleichbedeutende aramäische Wort hinzu. Jesus hat auch Abba gerufen, wir erinnern uns vielleicht an den Garten Gethsemane.
[6:06] Vers 16: Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Ein schöner Beweis übrigens auch, dass der Heilige Geist eine Person ist, weil er bezeugt, dass wir Gottes Kinder sind. Wir sind versiegelt worden mit dem Geist der Verheißung, sagt uns 1. Epheser 1, Vers 13. Und wir können wissen, dass wir eine lebendige Beziehung mit Gott haben, dass wir in ihm sind, weil er uns seinen Geist gegeben hat. Und 1. Johannes 5, Vers 10 sagt, dass wer an Jesus glaubt, hat das Zeugnis in sich selbst.
[6:38] Aus all dem zieht jetzt Paulus die logische Schlussfolgerung in Vers 17. Wenn wir aber Kinder sind, also adoptierte Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus, wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Dieselbe Logik finden wir auch in Galater 4, Vers 7, genau wo er sagt, wenn wir Kinder Gottes sind, dann sind wir auch Erben. Und er nennt die Bedingung: Die Bedingung ist, dass wir mit Jesus mitleiden. Jesus war ja der eigentliche Erbe. Galater 3, Vers 16 sagt, dass die Verheißung sich auf Jesus Christus bezieht und wer in Jesus ist, erbt dann mit ihm.
[7:20] Es ist interessant zu beobachten, dass nach dem römischen Recht die adoptierten Söhne mit den natürlichen Söhnen gleichmäßig und gleichwertig erbberechtigt waren. Galater 3, Vers 29: Wenn wir Christus angehören, sind wir Nachkommen Abrams und damit Erben der Verheißung. Was ist dieses Erbe? Lukas 12, Vers 32: Der Vater möchte uns das Königreich geben. 1. Petrus 1, Vers 4: Ein unvergängliches Erbe im Himmel aufbewahrt. Dann haben wir Römer 4, Vers 13: Das Erbe ist die Welt, die neue Erde.
[7:59] Gott hat sich mit einem Schwur, ja, hat er dieses Erbe bestätigt, Hebräer 6, Vers 17. Und die Heiden sollen mit Erben sein, Epheser 3, Vers 6, die Erben mit der Hoffnung auf das ewige Leben. Und Offenbarung 21, Vers 7 sagt, wer überwindet, wird das alles erben. Und die Bedingung ist, dass wir wirklich mit Jesus sind, das heißt, in seiner Verherrlichung nicht nur, sondern auch in seinem Leiden, dass wir uns mit diesem Jesus, der für uns gelitten hat, identifizieren. Deswegen sagt Jesus, wer ihm nachfolgen möchte, soll sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen.
[8:35] Christus musste leiden und Apostelgeschichte 14 sagt uns, dass wir durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes eingehen. Philipper 1, Vers 29: Uns ist es gegeben, nicht nur in Christus zu glauben, sondern auch mit ihm zu leiden. Damit hat Paulus jetzt einen neuen Aspekt angesprochen, der vertieft werden soll. Denn Tatsache ist, dass auch der gerechtfertigte und geheiligte Christ in dieser Welt leiden wird. Aber Paulus bringt dieses Leiden jetzt in die Perspektive in Vers 18: Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Mit anderen Worten, im Vergleich zum ewigen Leben auf der neuen Erde sind die Leiden, so schwer sie auch hier sein mögen, eigentlich vernachlässigbar.
[9:19] 2. Korinther 4, Vers 17, 18 sagt uns ja, dass wir nicht auf das Sichtbare schauen sollen, sondern auf das Unsichtbare, denn die kurzen Leiden und Anfechtungen hier schaffen eine überaus große Herrlichkeit. Jesus hat seinen Jüngern gesagt, dass sie verfolgt werden würden, Matthäus 5 in den Seligpreisungen. Mose hat sich bewusst für die Leiden entschieden und für die Schmach mit seinem Volk und mit Christus gegen das einfache, sündige Leben am Hof Ägyptens und Hebräer 11 sagt uns, dass die Glaubenshelden auch vor Marter und Tortur nicht zurückgeschreckt haben, weil sie auf die Auferstehung geschaut haben.
[10:01] Diese Herrlichkeit, von der hier die Rede ist, hat natürlich zu tun mit der Wiederkunft Jesu, denn wenn er kommt, werden wir mit ihm in Herrlichkeit offenbar, Kolosser 3, Vers 4. Und nun weitet Paulus den Blick und zeigt, dass der ganze Erlösungsplan nicht nur uns Menschen betrifft, Vers 19: Denn die gesamte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. Also diese Herrlichkeit, die die verherrlichten Menschen dann bei der Wiederkunft haben werden, darauf wartet die gesamte Schöpfung.
[10:34] Schon Jesaja 65, Vers 17 spricht hier von der Verheißung einer neuen Erde. Gott hat verheißen, alles wieder herzustellen, Apostelgeschichte 3, Vers 21. Und wenn Jesus wiederkommt, 1. Johannes 3, Vers 2, werden wir ihm gleich gestaltet werden.
[10:49] Vers 20: Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin. Nicht nur der sündige Mensch ist aufgrund seiner eigenen Sünde dem Tod und der Vergänglichkeit unterworfen, sondern die Sünde hat weitreichende Konsequenzen. Die gesamte Schöpfung ist von dem Problem der Vergänglichkeit betroffen.
[11:13] Wir sehen das in 1. Mose 3, Vers 17, dass die Tier- und Pflanzenwelt nach dem Sündenfall der Menschen ebenfalls betroffen waren. Als der Mensch sündigte, hatte das nicht nur Konsequenzen für ihn, sondern auch für die, die ihm anvertraut waren. Die Erde ist aufgrund der menschlichen Sünde vom Fluch betroffen, gibt es viele Stellen, unter anderem Jesaja 24, Vers 5 und 6. Und trotzdem gibt es Hoffnung für die Schöpfung.
[11:41] Warum? Vers 21: Dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Die Schöpfung soll befreit werden, nicht von moralischer Schuld, denn die Tier- und Pflanzenwelt hat nicht wirklich moralische Schuld auf sich geladen, aber von der Vergänglichkeit und vom Tod.
[12:03] Denn so wie die Kinder Gottes Rechtfertigung und Heiligung und dann auch die Verherrlichung erleben, so soll auch die Schöpfung verherrlicht werden. Diese Verherrlichung ist der neue Körper, den wir bekommen werden. In 1. Korinther 15, 51 bis 54 kann man mehr davon lesen.
[12:24] Vers 22: Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und in Wehen liegt bis jetzt. Paulus erinnert uns hier an eine Tatsache, die uns offensichtlich ist: Die Sünde der Menschen hat wirklich die ganze Schöpfung, die ja ursprünglich gut gemacht war, in Mitleidenschaft gezogen. Und Wehen sind starke Schmerzen, die allerdings vergessen werden, wenn das neue Leben da ist. So Johannes 16, Vers 23.
[12:54] Und nicht nur sie, also nicht nur die Schöpfung, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnestellung, die Erlösung unseres Leibes. Paulus sagt hier, dass dieses Leiden der Schöpfung etwas ist, was auch der Gläubige erfährt. Es geht ja im ganzen Abschnitt darum, dass wir mit Jesus mitleiden.
[13:26] Warum muss der Mensch, der gerechtfertigt und der Geheilt ist, der mit dem Heiligen Geist lebt, warum leidet er noch? Und Paulus gibt hier eine sehr tiefgründige Antwort. Sogar die Natur, die er moralisch nie gesündigt hat, leidet aufgrund unserer Sünde. Wenn der Mensch jetzt von seiner eigenen Sünde befreit ist durch die Rechtfertigung und Heiligung Gottes, sollte es ihn trotzdem nicht wundern, dass aufgrund der Sünde anderer und aufgrund des sündigen Fleisches in ihm selbst auch noch das Leiden noch nicht sofort aufhört.
[14:00] Der Heilige Geist ist eine Erstlingsgabe, sozusagen eine Anzahlung, die uns gegeben ist, um uns zu zeigen, wir werden nicht nur von der Schuld befreit, nicht nur von der Praxis der Sünde durch die Heiligung, nein, wir werden sogar von der Gegenwart des sündigen Fleisches befreit in der Zukunft. Dann ist die volle Sohnstellung erreicht. Das ist dann die Erlösung des Leibes.
[14:25] Wir hatten ja in Römer 7, Vers 24 diesen Ausruf von Paulus: Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib, ich elende Mensch! Und die Rechtfertigung vergibt uns die Sünden, die wir durch diesen Todesleib getan haben. Die Heiligung hilft uns, dass obwohl der Todesleib noch präsent ist, dass wir nicht mehr von ihm beherrscht werden, sondern dass wir nicht das tun müssen, was der Todesleib möchte. Aber die Verherrlichung führt dazu, dass der Todesleib dann ganz weg ist und vollständig das Problem gelöst ist.
[15:00] Paulus hat sich tatsächlich auch in 2. Korinther 5, Vers 2-4 nach diesem neuen Körper gesehnt. Denn solange der alte sterbliche Leib da ist, werden wir immer auch mit inneren Kämpfen konfrontiert werden, die wir nur durch den Heiligen Geist besiegen können. Wir warten auf die Wiederkunft, Titus 2, Vers 13. Und Jesus selbst nennt diese Art der Sohnstellung, in Lukas 20, Vers 36 spricht er von den Söhnen der Auferstehung. Jesus wird unseren niedrigen Leib umgestalten, sodass wir ihm gleich sind, was auch den Leib betrifft, in Philipper 3, Vers 21. Paulus nennt dies die Erlösung des Eigentums, wozu uns der Heilige Geist als Unterpfand, als Anzahlung gegeben worden ist.
[15:45] Vers 24: Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung, denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht? Also dieser letzte Schritt der Erlösung, dass uns der sündige Leib genommen wird, das sündige Fleisch, dass wir dann verherrlicht werden, das ist etwas, auf das wir hoffen. So basiert auch unsere Rettung noch zu einem nicht unwesentlichen Teil genauso auf der Hoffnung wie auch schon im Alten Testament.
[16:13] Wir müssen vertrauen, wir müssen glauben. Und Paulus sagt deutlich, das beinhaltet so ein Element von, das kann man nicht objektiv, empirisch überprüfen, man kann es nicht sehen. Und wir finden viele Aussagen dazu in der Bibel: Wir hoffen auf Gott, wohl dem, dessen Hoffnung auf Gott ruht, Psalm 146, Vers 5. Der Gerechte hat sogar Hoffnung im Tod, sprich Hiob 14, Vers 32. Die Bibel spricht von der Hoffnung des Evangeliums, von der Hoffnung der Herrlichkeit, Christus in uns. Durch die Gnade haben wir Hoffnung und die Wiederkunft Jesu ist die glückselige Hoffnung. Gerechtigkeit und Glauben bringen durch den, oder Gerechtigkeit aus dem Glauben, bringen durch den Geist Hoffnung in unser Leben, Galater 5, Vers 5. Und durch die Auferstehung haben wir eine lebendige Hoffnung. Und jeder, der diese Hoffnung hat, reinigt sich selbst, so wie Jesus rein ist, 1. Johannes 3, Vers 3.
[17:05] Wir wandeln nicht im Glauben, sondern im Schauen. Und Glaube ist eine Überzeugung von Dingen, die man noch nicht sieht, Hebräer 11, Vers 1. Und wie soll man jetzt mit dieser noch unsichtbaren Hoffnung oder der Hoffnung auf etwas Unsichtbares umgehen? Paulus sagt das ganz praktisch in Vers 25: Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Ausharren.
[17:26] Die Antwort des Gläubigen auf diese Tatsache, dass da etwas noch kommen muss, dass er noch mit diesem sündigen Leib auf dieser Erde leben muss, ist simpel: Er soll Geduld haben. Römer 5, Vers 3 sagt er, dass die Bedrängnisse, in die wir hineingeworfen werden, standhaftes Ausharren bewirken, sodass dann später die Hoffnung ein sicheres Fundament hat. Jakob hat ausgerufen in 1. Mose 49: Ich warte auf dein Heil, ich harre auf dein Heil. Wir sollen auf den Herrn harren. Und die Wiederkunft der Erretteten bei der Erlösung wird sein: Siehe, das ist der Gott, auf den wir gehofft haben, auf den wir gewartet haben.
[18:06] Diese Geduld, dieses Beständige, was ein Kennzeichen der Gläubigen, Römer 2, Vers 7, wie Paulus ja dort schon ausgeführt hat. Wir sollen mit Geduld Frucht bringen, Lukas 8, Vers 15, indem wir das Wort Gottes in unserem Herzen bewahren. Wir müssen unsere Seelen durch standhaftes Ausharren gewinnen, Lukas 21, Vers 19. Durch Glaube und Ausharren erben wir die Verheißung, Hebräer 6, Vers 12. Das Ausharren ist notwendig, sogar um das Erbe zu erhalten, Hebräer 10, Vers 36. Und deswegen verwundert es nicht, dass in Offenbarung 14, Vers 12 das standhafte Ausharren das Kennzeichen derjenigen ist, die das ewige Evangelium, die wahre Glaubensgerechtigkeit kurz vor der Wiederkunft inmitten größter Bedrängnis aufrechterhalten.
[18:49] Kommen wir zu einem neuen Gedanken jetzt in Vers 26: Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe, denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der Gläubige ist trotz Rechtfertigung und Heiligung immer noch mit seiner eigenen Schwachheit konfrontiert. Das muss ihn aber nicht irritieren, denn der Heilige Geist ist ja da, nicht nur um die Taten des Fleisches zu töten, sondern uns auch einfach zu helfen mit solchen Dingen wie dem Gebet. So oft beten wir unangemessene Dinge. Die Jünger Jesu baten um Dinge, die sie gar nicht verstanden haben, aber Jesus kann sich mit unserer Schwachheit identifizieren, er kann sie verstehen, Hebräer 4, Vers 15. Und so werden wir aufgefordert in Epheser 6, Vers 18 im Heiligen Geist zu beten.
[19:36] Der Geist formuliert unsere Gebete um. Vers 27: Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist, denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht oder Gott gemäß. Gott kennt das Herz, er erforscht das Herz, Sprüche 17, Vers 3 und viele andere Bibelstellen sagen das. Gott weiß alles, in Hebräer 4, Vers 13. Wir müssen Gott nicht erst informieren, ehe wir bitten, weiß er schon, was wir benötigen, Matthäus 6, Vers 8. Und deswegen ermutigt uns Paulus hier nicht zu verzweifeln, wenn wir unsere eigene Schwachheit betrachten, denn es ist ja nicht an uns, dass wir in unserer Schwachheit Gott jetzt von irgendwas überzeugen, er weiß es schon längst. Und wenn wir beten, ist der Heilige Geist da, der unsere schwachen, unvollkommenen Gebete umformuliert, sodass wir das bekommen, was wir wirklich brauchen, denn Gott erhört unsere Gebete immer, wenn sie nach seinem Willen sind, so sagt es 1. Johannes 5, Vers 14 und 15. Und wenn der Heilige Geist unsere Gebete so umformuliert, dass sie Gott gemäß sind, können wir wissen, dass die Gebete immer erhört werden. Deswegen ist das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben so entscheidend.
[20:51] Paulus kommt jetzt zu einem fundamentalen Abschnitt und macht einige der wichtigsten Aussagen überhaupt jetzt, in Vers 28: Mitten im Zentrum dieses Briefes sagt er: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
[21:08] Diejenigen, die sich von der Liebe Gottes haben anziehen lassen, die ihn zurücklieben, die dürfen jetzt verstehen und wissen, dass Gott immer gut ist, dass er immer liebevoll ist und dass er immer das Beste für uns möchte. Das bedeutet, dass selbst die Bedrängnisse, von denen er in Kapitel 5 gesprochen hat oder auch die Leiden, die ja gerade ein Thema waren ab Vers 17, dass die nur uns deswegen erreichen, damit etwas Gutes für uns und für unsere Charakterentwicklung, für unsere Bewährung, unsere Vorbereitung auf die Wiederkunft, etwas Gutes entstehen kann.
[21:47] Schon in 1. Mose 3, Vers 17 wird uns gesagt, dass der Erdboden um Adams Willen verflucht worden ist. Er sollte anhand der Dornen und Disteln etwas verstehen über den wahren Charakter der Sünde. Das sollte ihm helfen in seiner Heiligung. Joseph, der Leid als Sklave, erwies sich im Nachhinein als großer Segen. Offenbarung 3, Vers 19: Die Liebe Gottes erzieht uns. Und dieses Gottlieben ist ein Thema, das ja im Römerbrief schon angesprochen worden ist. In Römer 5, Vers 5 hatte Paulus gesagt, dass der Heilige Geist die Liebe Gottes in unser Herz bringt. Denn wir sind aufgefordert in 5. Mose 6, Vers 5, Gott von ganzem Herzen zu lieben. Denn die, die Gott lieben, denen hat er die Krone des Lebens verheißen, Jakobus 1, Vers 12. Wir lieben ihn, 1. Johannes 4, Vers 19, weil er uns zuerst geliebt hat. Und unsere Liebe zu ihm beweist sich im Halten seiner Gebote, 1. Johannes 5, Vers 2 und 3.
[22:45] Wir sind berufen, so heißt es hier, die nach dem Vorsatz berufen sind. Und die Berufenen, das ist jetzt sehr wichtig auch für die weiteren Verse, die Berufenen sind diejenigen, die Gott lieben. Und Gott zu lieben muss per Definition, wenn es sich um echte Liebe handeln soll, eine freiwillige Entscheidung sein. Wer sind also die Berufenen? Diejenigen, die sich entscheiden, dem Liebesangebot Gottes, das er ja allen macht, seinen Feinden, den Sündern, diesem Liebesangebot zu folgen, ihm zu glauben. Die das glauben, die dadurch die Liebe Gottes in ihr Herz bekommen und ihn zurücklieben, das sind die Berufenen. Gott wünscht sich nämlich, dass ihn alle lieben und alle zur Buße kommen, 2. Petrus 3, Vers 9.
[23:29] In Vers 29 haben wir dann einen Vers, der sehr wichtig ist, manchmal, wie einige Verse hier bei Paulus, missverstanden wird. Paulus beschreibt jetzt die biblische Lehre der Vorherbestimmung. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
[23:52] Gott sieht aufgrund seiner Allwissenheit und seiner Fähigkeit, die Zukunft zu kennen, im Vorhinein, wer sich freiwillig für ihn entscheiden wird, wer ihn lieben wird und wer nicht. Und alle, die er so von vornherein sieht, wie sie sich freiwillig entscheiden, alle, die sich freiwillig für ihn entscheiden, das sind die Vorherbestimmten. Die sind nämlich für ein Ziel vorherbestimmt, nämlich Jesus gleich zu sein. Die Bibel sagt uns in Psalm 1, Vers 6: Gott kennt den Weg der Gerechten. Er kennt das Leben der Menschen schon vor ihrer Geburt, Jeremia 1, Vers 5. Und wir sind vorherbestimmt zur Sohnschaft, Epheser 1, Vers 5.
[24:38] Gleichgestaltet bedeutet, wir sollen geheiligt werden, so wie Jesus heilig und geheiligt war, Johannes 17, Vers 19. Und durch das Anschauen Jesu werden wir in dasselbe Bild verwandelt. Vers 18: Wenn er kommt, werden wir ihm gleich sein. Und wer sind die Brüder? Jesus sagt selbst in Matthäus 12, Vers 50: Wer den Willen des Vaters tut, der gehört zu seiner Familie. Er nannte in Johannes 20, Vers 17 seine Nachfolger, seine Brüder.
[25:07] Vers 30: Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen. Die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt. Die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. Paulus macht hier einen wichtigen Punkt. Diejenigen, die sich für Gott entscheiden, müssen nicht in Angst leben, dass wenn sie einen Schritt gegangen sind, sie jetzt wieder auf sich selbst alleine gestellt sind und vielleicht das nächste Stadium im Erlösungsplan nicht erfüllen. Sondern Gott sagt durch Paulus, dass wenn wir uns für ihn entscheiden und Gott das vorhergesehen hat, dann hat er dafür Sorge getroffen, dass wir nicht nur vorherbestimmt sind, sondern dass wir berufen werden, dass wir gerechtfertigt werden, dass wir geheiligt werden, dass wir verherrlicht werden.
[25:47] Mit anderen Worten, Gott tut alles, was notwendig ist. Wir brauchen keine Angst haben, dass wenn wir uns für ihn entscheiden, wir auf halber Strecke stecken bleiben, weil wir nicht gut genug waren. Die Berufenen, Paulus hat ja schon in Römer 1, Vers 6 die Römer, die Christen in Rom als Berufende bezeichnet.
[25:58] Die Rechtfertigung, haben wir gesehen in Römer 5, ist ein Angebot Gottes an alle Menschen, an die Sünder. Und alle Menschen sind Sünder und alle Menschen waren Feinde Gottes und deswegen gilt die Rechtfertigung für alle. Das zeigt also, dass auch die Vorherbestimmung theoretisch allen angeboten wird. Ob sie aber diese Rechtfertigung erleben, hängt von ihrer eigenen Entscheidung ab. Ob sie Jesus glauben, so wie wir es in Römer 3, Vers 22 bis 24 gesehen haben und ob sie auch im Heiligen Geist wandeln möchten. Das heißt, die Vorherbestimmung hängt davon ab, wie jeder einzelne Mensch auf das Angebot Gottes eingeht.
[26:49] In 1. Petrus 2, Vers 9 hat gesagt: Wir sind aus der Finsternis berufen in sein wunderbares Licht. Der Punkt ist also, dass Gott nur das Beste für uns will und dass er alles tut, dass die Erlösung, die er begonnen hat, auch bis zum Ende durchgeführt wird. Die Schwachheit, die aufgrund unseres sündigen Fleisches, das ja immer noch da ist, uns vielleicht irritieren könnte, ist kein Hindernis, damit wir die Sohnstellung erreichen. Trotz unserer Schwachheit werden wir ans Ziel kommen, denn Gott verbürgt sich dafür. Er kennt uns, er weiß, wer wir wirklich sind und seine Liebe wird alles in uns verändern. Sie wird uns rechtfertigen, sie wird uns heiligen und sie wird uns am Ende sogar verherrlichen. Darauf hoffen wir, deswegen können wir gewiss sein, weil wir wissen, dass Gott nur das Beste für uns will.
[27:40] Paulus macht hier also eine enorme Ermutigung für jeden, der sich Christus anschließt. Vers 31: Was wollen wir nun hierzu sagen? All das gesagt, ergibt sich eine unglaubliche Schlussfolgerung, die so ermutigend ist, dass man das gar nicht in Worte fassen kann.
[28:00] Er sagt: Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns? Wer kann gegen uns sein, wenn Gott uns so sehr liebt, wenn er nur das Beste für uns will, wenn er seinen Sohn gesandt hat, wenn er seinen Heiligen Geist gesandt hat, wenn er uns ersehnt hat, wenn er uns vorherbestimmt hat, wenn er uns berufen hat, wenn er uns rechtfertigt, wenn er uns verherrlicht? Wer kann dann ernsthaft glauben, dass wenn wir unseren Glauben in Gott legen, dass wir dann von ihm getrennt werden können? Kann uns da noch überhaupt jemand effektiv bekämpfen?
[28:32] Gott sagt in 1. Mose 15, Vers 1: Gott ist unser Schild, unser Lohn. Wenn wir mit, wenn Gott mit uns ist, brauchen wir die Riesen nicht zu fürchten, so sagt es Joshua und Kaleb in Kadesch Barnea. In Joshua 10 heißt es, Gott kämpfte für Israel. Und wir lernen aus der Geschichte von Jonathan und dem Waffenträger, spielt keine Rolle, ob wir zu zweit sind oder in einer großen Armee. Wenn Gott mit uns ist, wird er uns den Sieg schenken. Psalm 56, Vers 12: Was kann ein Mensch mir antun, wenn ich auf Gott vertraue? Jesaja 54, Vers 17: Die Gerechtigkeit Gottes macht uns unangreifbar, die Angriffe der Feinde bleiben erfolglos. Wenn Gott mit uns ist, in Jeremia 1, Vers 19 und im selben Buch Kapitel 20, Vers 11, die Verfolger werden beschämt werden.
[29:18] Diese unglaubliche Aussage, diese rhetorische Frage: Wer kann noch gegen uns sein? Und Paulus wusste um die Existenz des Satans und der Dämonen und des Todes. Er sagte: Mit dieser Liebe Gottes, wenn Gott so für uns ist und alles für uns tun will, wer kann noch gegen uns sein?
[29:34] Und er begründet dieses Für-uns-sein Gottes in Vers 32 mit der unfassbaren Liebestat Gottes. Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wenn Gott so viel investiert hat in meine und deine Erlösung, wie können wir ernsthaft glauben, dass an irgendeiner Stelle dieses Weges wir allein auf uns gestellt sind, dass er nicht das Beste für uns will und nicht Sorge dafür trägt und sich einsetzt, dass wir durch ihn in seiner Kraft das Ziel erreichen?
[30:13] Paulus bezieht sich an dieser Stelle natürlich auf die Geschichte von Abraham und Isaak, diese gigantische Geschichte in 1. Mose 22, die wir aus Zeitgründen jetzt nicht anschauen können, aber die deutlich macht, was für eine Seelenqual das auch für Gott den Vater selbst bedeutet hat. Er hat das alles getan, als wir seine Feinde waren, haben wir ja in Römer 5 deutlich gesehen. Johannes 3, Vers 16 offenbart, dass die Liebe Gottes sich durch dieses Opfer für die ganze Welt zeigt. Gott hat das getan, nicht weil wir ihn geliebt haben, sondern weil er uns liebt, 1. Johannes 4, Vers 10.
[30:49] Und wenn wir Gott aus Dankbarkeit dann lieben, werden wir feststellen, dass er uns nichts, aber wirklich nichts vorenthält, was gut für uns wäre. Der Satan hat ja der Eva beibringen wollen, dass Gott gute Dinge ihnen vorenthält, aber der Erlösungsplan beweist, das ist nicht der Fall. Wenn wir Gott lieben, ist alles, was er für uns tut, das Beste und nur das Beste, selbst das, was uns vielleicht leiden lässt, hier und dort auf dieser Welt, solange wir noch im Fleisch sind.
[31:22] Und interessant ist, dass er sagt, nicht nur, wie sollte er uns zusätzlich zu ihm nicht auch alles schenken, sondern wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Denn alle Geschenke Gottes haben immer Christus im Zentrum. Er schenkt uns sogar das ewige Leben, Psalm 84, Vers 12. Wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt Gott nichts Gutes.
[31:43] Und jetzt schließt sich in Vers 33 der Kreis aller Kapitel bis dahin. Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Rhetorische Frage. Gott ist es doch, der rechtfertigt. Angesichts des Gerichtes, das er ja schon in Kapitel 1 und 2 beschrieben hat, das kommen wird, stellt er jetzt die Frage: Wenn die Rechtfertigung durch den Gläubigen angenommen wird und die Heiligung durch den Heiligen Geist, das Wirken des Heiligen Geistes angenommen werden wird, wer kann uns dann in dem Gericht, das kommen wird, noch anklagen? Und die Antwort ist: Gott wird uns rechtfertigen. Er, was bedeutet, er wird uns nicht verurteilen. Er hat uns in der Vergangenheit nicht verurteilt, er wird uns auch in diesem Gericht nicht verurteilen, wenn wir in Christus sind, an Jesus glauben und durch den Heiligen Geist geführt und geleitet werden.
[32:35] Paulus paraphasiert hier Jesaja 50 Vers 8 und 9. Wenn wir im Geist wandeln, kommt es zu keiner Verdammnis, Römer 8 Vers 1. Und die Rechtfertigung durch Jesus Christus, durch den Glauben, ist also die Grundlage der Entscheidung über uns im Gericht. Paulus beschreibt hier damit genau das, was Jesaja in Jesaja 54 Vers 17 beschreibt: Die Gerechtigkeit Gottes macht uns unverklagbar. Und Jesaja 3 beschreibt das in einem schönen Bild, wie die Anklagen des Satans gegenstandslos werden, weil Gott durch sein Wirken den Gläubigen rettet und verändert.
[33:18] Derselbe Gedanke nochmal anders ausgedrückt, Vers 34: Wer wird verurteilen? Christus ist es doch, der gestorben ist, ja mehr noch, der noch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt. Angesichts des Gerichtes brauchen wir keine Angst haben, denn Jesus ist für uns gestorben, er ist auferstanden, er ist in den Himmel gefahren und er ist unser Hoher Priester. Wir lesen in Hebräer 4 Vers 14 bis 16 über Jesus, unseren Hohen Priester, in Hebräer 8 Vers 1 und 2, wo er zur Rechten Gottes im himmlischen Heiligtum ist, Hebräer 9 Vers 25. Er erscheint vor Gott für uns. Und weil er immer lebt, Hebräer 7 Vers 25, kann er uns vollständig retten.
[33:58] Der gesamte Erlösungsplan basiert auf dem, was Jesus für uns, in uns, durch uns tut mit dem Heiligen Geist. Und deswegen können wir dem Gericht entspannt entgegen schauen, wenn wir Jesus glauben und uns vom Heiligen Geist führen lassen. Jeremia 50 Vers 20: Es kommt die Zeit, wo man die Sünden suchen wird und nicht mehr finden wird.
[34:21] Vers 35: Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? All das rhetorische Aufzählung. Man kann uns nicht von der Liebe Jesu trennen, jedenfalls nicht von außen. Nur wir selbst könnten uns von Jesus abwenden, aber wenn wir bei Jesus sind, kann uns niemand aus seiner Hand reißen, Johannes 10 Vers 28. Wir mögen Trübsal in der Welt haben, Johannes 16 Vers 33, aber Jesus hat die Welt überwunden. Und die Erlösten, Offenbarung 7, kommen aus der Trübsal in den Himmel und dann auf die neue Erde.
[35:00] Jeremia 31 Vers 3: Mit ewiger Liebe, sagt Gott, habe ich dich geliebt und dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Von dieser Liebe Christi kann man uns nicht trennen. Und Paulus weiß, dass diese Trübsale schwer sein können, das sind nicht nur Bagatellen. Er illustriert das in Vers 36: Wie geschrieben steht: Um deines Willens werden wir getötet den ganzen Tag, wie Schlachtschafe sind wir geachtet. Viele, viele Gläubige, die Rechtfertigung und Heiligung erlebt haben, sind getötet worden, sind als Märtyrer gestorben. Und selbst das kann nicht von der Liebe, die im Evangelium sich offenbart, trennen.
[35:40] Jesus hat uns vorhergesagt, dass Menschen sogar glauben, dass wenn sie uns umbringen, sie Gott einen Dienst erweisen. Johannes 16 Vers 22. Paulus schreibt, er war stündlich in Gefahr in 1. Korinther 15 Vers 30. Und all das hat trotzdem ihn nicht von der Liebe Gottes getrennt.
[35:57] Denn selbst in diesen größten Krisen sind wir Überwinder durch Jesus, Vers 37. Aber in dem allem überwinden wir weit, nicht knapp, nicht gerade so, nicht hoffentlich, sondern weit durch den, der uns geliebt hat, durch Jesus. 1. Korinther 15 Vers 57: Den Sieg haben wir in Christus. 2. Korinther 2 Vers 14: Wir triumphieren in Christus. 1. Johannes 4 Vers 4: Wir können überwinden, weil Gott größer ist. 1. Johannes 5 Vers 4 bis 5: Wer aus Gott geboren ist, der überwindet die Welt. Der Glaube ist der Sieg, Offenbarung 12 Vers 11. Sie haben überwunden aufgrund des Blutes des Lammes und durch ihr Zeugnis.
[36:37] Jesus liebt uns, deswegen hat er sich für uns hingegeben, Galater 2 Vers 20. Er hat sich aus Liebe geopfert, Epheser 5 Vers 2. Und er hat uns aufgrund seiner Liebe von unseren Sünden gewaschen, durch sein Blut, Offenbarung 1 Vers 5. Und deswegen wiederholt Paulus nochmal diesen Gedanken, diesem gewaltigen Schlussplädoyer jetzt in Vers 38 und 39: Denn ich bin gewiss, dass weder Tod, noch Leben, weder Engel, noch Fürstentümer, noch Gewalten, weder Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, weder Hohes, noch Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf, nichts, was es irgendwo im Universum geben könnte, nichts kann uns scheiden und zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
[37:24] Nichts, aber auch wirklich nichts kann uns trennen von Gott, wenn wir Jesus haben. Nichts kann uns aus seiner Hand reißen. Und der Apostel hat so schön beobachtet, dass er hier von dem Gegenwärtigen und dem Zukünftigen noch spricht. Das Vergangene erwähnt er gar nicht, weil das durch die Rechtfertigung schon längst keine Gefahr mehr für uns ist.
[37:49] Hier endet die erste Hälfte des Römerbriefes, dieser gesamte große Bogen, die Darstellung des Evangeliums. Und sie endet im Herzen des großen Kampfes mit der Frage: Ist Gott die Liebe? Und die Tatsache, dass egal was passiert, Gott ist die Liebe. Man kann uns nicht von der Liebe Gottes trennen, wenn wir zu ihm wollen. Gibt es keinen Umstand, nicht einen einzigen, der dazu führen würde, dass er irgendwann mal nicht liebevoll zu uns wäre. Gott ist die Liebe, 1. Johannes 4, Vers 16. Diese Liebe zeigt sich am Kreuz von Golgatha, Johannes 3, Vers 16. Und unser Leben ist mit Christus verborgen. Das, was er in Römer 1, Vers 16 begonnen hat, diese Definition des Evangeliums als die Kraft Gottes, die er dann so sorgfältig entfaltet hat, die kommt jetzt hier, dieser ganze Gedankengang kommt jetzt zu einem Schluss. Gott ist die Liebe. Und wenn wir Jesus haben, dann kann sein, was will, dann kann weder Hölle, noch Tod, noch Teufel, weder unser sündiges Fleisch, noch unsere Gewohnheit, noch irgendetwas uns von Jesus trennen, wenn Jesus durch den Heiligen Geist in unserem Herzen wohnt.
[39:06] Lieber Freund, liebe Freundin, hast du Jesus? Das ist die große Frage, die an dieser Stelle gestellt werden muss. Denn wenn du ihn nicht hast, dann fehlt dir die Freude, die Hoffnung, die Grundlage auf ewiges Leben. Nimm Jesus an und glaube diesem Evangelium, das der Paulus so wunderbar, so kraftvoll hier präsentiert.
[39:31] Paulus macht aber weiter. Er präsentiert jetzt einen neuen Gedankenabschnitt. Die Frage ist ja, wenn dieses biblische Evangelium so eine große Kraft hat, dann stellt sich die Frage, warum das ethnische Israel, das ja das Volk Gottes hieß, das ja das Alte Testament besaß, Christus abgelehnt hat. Was ist jetzt mit dem ethnischen Israel? Paulus beginnt in Kapitel 9, Vers 1: Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wie mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist. Was er jetzt sagen will, ist ihm wirklich eine tief empfundene Wahrheit. Er ruft öfter mal Gott zu seinem Zeugen auf.
[40:08] Vers 2: Dass ich große Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe. Samuel trauerte um Saul, Jeremia weinte um Israel. Die Versiegelung erhalten diejenigen, die trauern über die Sünden im Volke Gottes. Paulus hat das Thema des buchstäblichen Israels wirklich zu schaffen gemacht. Das Thema eines Volkes, das sich für das Volk Gottes hielt, aber das Evangelium nicht verstand und nicht annehmen wollte. Er hat getrauert über den ungehorsamen Andra, so wie es auch im Psalm 119, Vers 136 steht und das ständig.
[40:52] Vers 3: Eine der vielleicht tiefgründigsten Aussagen des Paulus überhaupt. Ich wünschte nämlich, selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch. Das Wort verbannt kann auch verflucht besetzt werden. Es bedeutet, er wäre bereit gewesen, wenn das möglich wäre, was er ja auch weiß, dass es nicht möglich ist, aber er wäre bereit dazu, sein ewiges Leben zu geben für seine Landsleute, so wie Mose in 2. Mose 32, Vers 32. Paulus hat jetzt gleich einiges zu sagen in den kommenden Kapiteln über Israel, aber er sagt von Anfang an, was ich sage, sage ich nicht als Kritiker, sondern als jemand, der bereit wäre, wie Mose auf das ewige Leben zu verzichten, wenn man ihm damit helfen könnte. Natürlich ist das unmöglich, aber er hat diesen Geist wie Esther, die auch nicht tatenlos zusehen konnte, wie ihre Nation zugrunde geht.
[41:48] Er spricht jetzt das Thema des buchstäblichen Israels an, das er ja schon in Kapitel 2 und 3 schon mit einer gewissen Ausführlichkeit angerissen hat. Vers 4: Die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißung. Er hatte ja schon in Römer 3, Vers 2 gesagt, dass das Besondere des Volkes Israels war, dass ihnen die Aussprüche Gottes gegeben worden sind. Hier weitet er das jetzt noch dramatischer aus.
[42:13] Das Volk Israel hatte ja die Verheißungen bekommen. Es hatte das Erbe bekommen, die Bündnisse, plural interessanterweise, den Gottesdienst, die wahre Anbetung. Sie waren tatsächlich, sie hatten die Sohnschaft bekommen. In 2. Mose 4, Vers 22 nannte Gott ja Israel seinen erstgeborenen Sohn. Auch so in Hosea 11, Vers 1. Die Israeliten waren bekannt als die Kinder Gottes, 5. Mose 14, Vers 1, Jeremia 31, 9. Gott sah sich als der Vater Israels. Ihnen war die Herrlichkeit gegeben. In der Stiftshütte offenbarte sich die Schechina, wie wir lesen können. Die Herrlichkeit Gottes erfüllte den Salomonischen Tempel. Die Herrlichkeit Gottes konnte im Heiligtum gesehen werden, Psalm 63, Vers 2.
[42:50] Also all das, über das der Paulus ja gerade geschrieben hat in Römer 8 und in anderen Kapiteln. Er sagt, das ist doch den Israeliten gegeben worden. Gott hat es ihnen alles schon mitgeteilt, weil er übrigens ja gesagt hat, das Evangelium, das ich predige, das steht im Alten Testament.
[43:04] Die Bündnisse, nicht nur der alte, sondern auch der neue Bund, beides war den Israeliten gegeben worden. Denn der Bund mit Abraham, der in 1. Mose 15, 8 und an anderen Stellen geschlossen worden war, der zeigte ja auf Christus hin und war damit auf den neuen Bund hin gemünzt, so wie Galater 3, Vers 16 deutlich sagt. Auch der alte Bund war natürlich gegeben worden in 2. Mose 24, Vers 7 und 8, als sie nicht mehr Gott hören wollten. Als sie sagen wollten, schreiben wir uns auf, was wir tun sollen und dann tun wir das am Sinai. Aber dann, Jahre später, hat Gott in Moab ihnen nochmal versucht, den neuen Bund zu erklären. Das kann man in 5. Mose 29 und 30 so wunderbar nachlesen. Da haben wir nicht die Zeit dazu, aber werden wir später in einer weiteren Folge noch darauf zu sprechen kommen, wie dort der neue Bund erklärt worden ist, der dann auch in Jeremia 31, ab Vers 33 angekündigt und erklärt worden ist.
[44:01] Gott hatte den Israeliten nicht nur den alten Bund gegeben, sondern ihnen auch alles über den neuen Bund erklärt, was man hätte wissen müssen, um gerettet zu werden. Ihnen war das Gesetz gegeben worden am Sinai, das gute und heilige Gesetz, von dem Paulus in Römer 7 gesprochen hat. Sie hatten den Gottesdienst, der gesamte Heiligtumsdienst präsentierte er das Evangelium, so wie Paulus es lehrt. Die Verheißungen, alle Verheißungen, die auf Christus sich bezogen, sind das, was Paulus hier eigentlich ausdrücken möchte. All das hatten die Israeliten ja. Sie hatten die Theorie dessen, was Paulus im Römerbrief, Kapitel für Kapitel ausgeführt hat. Sie hatten es und haben es ja hier, als er Paulus schreibt.
[44:38] Aber noch mehr ist von ihnen zu sagen. Vers 5: Ihnen gehören auch die Väter an. Und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Die Alttestamentlichen Patriarchen, die Glaubensväter waren ethnische Israeliten. Christus selbst war ethnischer Jude. Er war dem Fleisch nach aus dem Samen Davids, so ja schon in Römer 1, Vers 3. Und so wie damals in Römer 1, wo Paulus die Menschheit Jesu gleich kontrastiert, er zusammenführt mit seiner Göttlichkeit, so auch hier ein Satz, der offensichtlich die Göttlichkeit Jesu hier offenbart, obwohl aufgrund der fehlenden Zeichensetzung der Satz grammatisch verschiedentlich ausgelegt werden kann. Aber dass Jesus Gott ist, daran gibt es keinen Zweifel. Gott der Vater nennt ihn ausdrücklich Gott und Schöpfer in Hebräer 1. Johannes 1, Vers 1 und 3 sagt ebenfalls, dass Jesus Gott und Schöpfer ist und Jesus und der Vater sind eins.
[45:39] Vers 6: Nicht aber, dass das Wort Gottes nun hinfällig wäre, denn nicht alle, die von Israel stammen, sind Israel. Paulus beantwortet einen Einwand noch einmal, den er schon in Römer 3, Vers 3 angesprochen hat. Wenn das Volk Israel versagt hat, das ethnische Volk Israel, was ja hier ganz stark impliziert wird, dann ist das Wort Gottes trotzdem nicht hinfällig. Das Wort Gottes besteht.
[46:03] Und er macht das jetzt einen entscheidenden Punkt, um das zu begründen. Nicht alle in Israel sind Israel. Es gibt also zwei Arten von Israel. Es gibt das buchstäbliche Israel und es gibt das geistliche Israel. Das buchstäbliche Israel, das besteht aus Vererbung und aus Beschneidung. Das geistliche Israel, das konstituiert sich durch den Glauben an die Wahrheiten, die hier in Römer 1 bis 8 beschrieben sind und die auch den Israeliten gegeben worden waren.
[46:29] Diese Unterscheidung hatte Paulus schon in Römer 2, Vers 28 und 29 durchgeführt, als er das fleischliche Judentum und das geistliche Judentum erklärt hat. Die fleischliche Beschneidung und die geistliche Beschneidung. Er kommt jetzt auf diesen Sachverhalt wieder zu sprechen. Auch in Römer 4 hat er deutlich gemacht, dass die fleischliche Beschneidung nicht zur Rechtfertigung führt, die er das Kennzeichen des Glaubensvaters Abraham war. Galater 6, Vers 16 spricht er von dem Israel Gottes, als ein Ausdruck für die wahrhaftigen Gläubigen, für dieses geistliche Israel. Israel, das sind diejenigen, die diese Botschaften, die den Israeliten gegeben worden waren und die in Römer 1 bis 8 jetzt erklärt werden, die diese Botschaften annehmen und glauben und erleben.
[47:11] Denn Gottes Wort kehrt nicht leer zurück, Jesaja 55, Vers 11. Es vergeht nicht, Matthäus 24, 35. Gott kann nicht lügen, 4. Mose 23, Vers 19. Ein wahrhaftiger Israelit, so sagt Jesus, das war der Nathanael, bei dem kein Falsch gefunden worden ist. Und Paulus erklärt das wieder an seinem Lieblingsbeispiel an Abraham, Vers 7.
[47:32] Auch sind nicht alle, weil sie Abrahams Same sind, Kinder, sondern in Isaak soll dir ein Same berufen werden. Ganz offensichtlich ist Ismael nicht Teil des Volkes Gottes. Auch die anderen Kinder, die Abraham später mit der Keturah gehabt hat. Das heißt, genetische Abstammung von Abraham, das ist Paulus schlagendes Argument jetzt. Genetische Abstammung von Abraham kann nicht die Gotteskindschaft begründen, sondern die Verheißung begründet die Gotteskindschaft. Jesus hat ja anerkannt in Johannes 8, dass die Juden genetisch von Abraham abstammen, aber er leugnete, dass sie geistliche Kinder Abraham sind.
[48:11] Und so zieht Paulus die unausweichliche Schlussfolgerung in dem letzten Vers für heute, Vers 8. Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same angerechnet. Nicht die fleischliche Abstammung ist entscheidend, sondern die Verheißung, die sich auf Christus bezieht, die im Glauben angenommen wird und erlebt wird durch den Heiligen Geist. Dadurch wird man Kind Gottes und Nachkomme Abrahams und dadurch gehört man zum wahren geistlichen Israel, das Gott mit seinem Wort eigentlich gemeint hat.
[48:38] In Galater 4 finden wir denselben Gedanken ausgedrückt, wo Paulus auch eine Geschichte von Abraham mit Ismael und Isaak und Hagar und Sarai allegorisch auslegt, um zu zeigen, dass das ethische Israel dem alten Bund entspricht. Sie kannten die Wahrheit, als Theorie, haben sie aber nicht umgesetzt oder nicht praktiziert, nicht geglaubt. Und das wahre geistliche Israel entspricht dem neuen Bund, wodurch den Heiligen Geist, das Gesetz Gottes, ins Herz geschrieben wird. Die Gotteskindschaft hängt nicht an Fleisch und Blut, so sagt es Johannes 1, Vers 13, sondern an Gottes Wirken. Wer Christus angehört, der ist Abrahams Same und nach der Verheißung Erbe, so ist das Galater 3, Vers 29.
[49:17] Lieber Freund, liebe Freundin, du siehst, wir brauchen Jesus. Egal was unsere Abstammung ist, egal was unsere Bekenntnis bisher gewesen ist, egal wie viel wir schon gewusst haben, wir brauchen Jesus. Diesen Jesus, den er so wunderbar in Römer 8 beschrieben hat, als unsere einzige Hoffnung, die Quelle aller Liebe, der uns hindurchträgt, nicht nur zur Rechtfertigung, nicht nur zur Heiligung, sondern bis zur Verherrlichung, wenn wir einen neuen Körper bekommen werden, wenn das sündige Fleisch völlig ausgelöscht wird.
[49:50] Möchtest du deine Hoffnung ganz allein auf diesen Jesus setzen und der Wahrheit des Evangeliums, so wie es die Israeliten bekommen hatten, leider nicht umgesetzt haben und so wie es im Römerbrief beschrieben ist, möchtest du dieser Wahrheit des Evangeliums vertrauen, glauben und den Heiligen Geist bitten, dass er dich leitet und dein Leben führt? Gott segne dich in deiner Entscheidung. Nächste Woche werden wir weiter studieren, was Paulus diese spannende Themen über Israel zu sagen hat, in den nächsten Abschnitten. Bis dahin wünschen wir euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.
[50:31] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!