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In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour 2018 Q3 über die Apostelgeschichte wird die faszinierende Bekehrung von Paulus beleuchtet. Der Vortrag von Olaf Schröer zeichnet nach, wie Paulus von einem fanatischen Verfolger der frühen Christen zu einem der wichtigsten Apostel des Neuen Testaments wurde. Es werden die verschiedenen Berichte seiner Bekehrung, die tiefgreifende Begegnung auf dem Weg nach Damaskus und die entscheidenden Schritte zu einem neuen Leben mit Jesus Christus dargestellt.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q3: Die Apostelgeschichte

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Transkript

[0:00] Herzlich Willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir haben in diesem Viertel das Thema die Apostelgeschichte. Und wir sind jetzt dabei, Lektion Nummer 5, die Bekehrung von Paulus. Strahlt euch ein, bevor wir starten, dass wir zu Anfang zusammenbeten.

[0:35] Großer Gott, allmächtiger Schöpfer Himmels und der Erden, wir loben und preisen dich. Wir danken dir und wir beten dich an. Herr, wir danken dir, dass wir deine Kinder sein dürfen, dass du uns geschaffen hast, dass du uns erlöst hast. Herr, wir danken dir, dass wir dein Wort haben dürfen und dass du uns daran zeigst, was du Großes getan hast in der Vergangenheit, wie du dein Volk geführt hast und wie du auch heute noch das Gleiche tun wirst, tun willst und auch noch in unserem Leben vorhast zu tun. Herr, wir bitten dich, wenn wir dein Wort lesen, dass du mit deinem Heiligen Geist unsere Gedanken lenkst, unser Herzen öffnest und dass wir dich und dein Wort besser verstehen können. Habt du Dank dafür. In Jesu Namen. Amen.

[1:18] Ja, diese Lektion ist sehr interessant. Warum? Weil Paulus natürlich der größte Missionar war, den die Welt vielleicht je gesehen hat, neben Jesus heißt das, dass er einer der besten Theologen war. Er hat die ganze Theologie des Neuen Testaments eigentlich geschrieben. Er war gebildet, Professor, Intellektueller. Gott hat ihn gebraucht. Und wie Gott das getan hat, wie er ihn auf den richtigen Weg geführt hat und wie er zum Werkzeug Gottes geworden ist, das ist eine spannende Geschichte. Die wollen wir uns jetzt in dieser Lektion genauer anschauen.

[1:57] Der Merktext lautet Apostelgeschichte, Kapitel 9, Vers 15. Doch der Herr sprach zu ihm: Geh nur hin, denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. Das ist ein Wort, was Gott dem Hananias gesagt hat. Als Hananias von Gott geschickt worden ist, dem Paulus, dem Saulus damals noch die Hände aufzulegen, hat er sich am Anfang geweigert, hat gezögert. Und hat Gott ihm diese Sätze gesagt, dass Paulus, der Saulus, Gottes auserwähltes Werkzeug ist, dass er hier Gottes Wort weitersagen sollte. Und zwar für die Heiden, für die Könige und für das Volk Israel. Denn wir hatten gesehen, dass eigentlich bis zur Steinigung Stephanus die ersten dreieinhalb Jahre ja nur den Juden verkündigt worden ist. Und als erst die Heidenmission begann, hat Gott natürlich auch jetzt einen Heidenmissionar berufen. Das war der Paulus. Die anderen Apostel haben vor allen Dingen den Juden verkündigt. Auch nachher, wo sie dann verstreut worden sind. Wir hatten ja auch das letzte Mal gelesen, dass die Christen zerstreut worden sind, haben sie vor allen Dingen den Juden verkündigt. Und auch wo sie überall hingekommen sind. Aber Paulus war derjenige, der vor allen Dingen den Heiden, zuerst den Heiden verkündet hat. Natürlich, wenn er zuerst irgendwo hinkam, hat er auch den Juden verkündigt, aber nur recht kurz. Und dann hat er sich eigentlich immer auf die Heiden spezialisiert und konzentriert.

[3:30] Ich habe jetzt auch wieder fünf Teile. Und zwar nach den fünf Tagen geordnet, die wir in der Lektion haben. Erstens: Verfolger der Gemeinde. Zweitens: Auf dem Weg nach Damaskus. Drittens: Der Besuch von Hananias. Viertens: Der Beginn von Paulus' Dienst. Und fünftens: Die Rückkehr nach Jerusalem. Wir haben auch hier wieder sehr lange Abschnitte zum Lesen, lange Textabschnitte. Und ich werde die nicht alle vorlesen, das würde zu lange dauern. Ich empfehle euch, wenn ihr jetzt dieses Video anschaut, dass ihr immer, wenn der nächste Abschnitt kommt, dass ihr das Video anhaltet, den Bibeltext lest und dann das Video weiterschaut.

[4:07] Erstens: Verfolger der Gemeinde. Ich lade euch ein, aufzuschlagen und zu lesen. Apostelgeschichte Kapitel 9, Verse 1 und 2 und Kapitel 26, Verse 9 bis 11. Ja, wir haben drei Berichte in der Apostelgeschichte über die Bekehrung des Paulus. Und zwar einmal der Bericht von Lukas selbst. Lukas hat ja die Apostelgeschichte geschrieben, war ein Mitarbeiter von Paulus, der mit ihm mitgereist ist. Auch gerade seine Reise nach Rom hat er mitgemacht. Und er hat den Paulus sehr gut gekannt und hat auch das alles gut beschrieben. Deswegen sind auch die meisten Geschichten in der Apostelgeschichte von Paulus, weil Lukas ein Mitarbeiter von ihm war. Und er beschreibt hier in Kapitel 9, Verse 1 bis 19, haben wir die Bekehrungsgeschichte direkt beschrieben. Also sozusagen als Live-Bericht. Und dann haben wir in der Apostelgeschichte Kapitel 22, Verse 3 bis 16 ein zweites Mal die Bekehrung von Paulus beschrieben. Und hier nämlich, wo Paulus sich in Jerusalem vor den Juden verteidigt. Und das dritte Mal finden wir es in der Apostelgeschichte Kapitel 26, Verse 9 bis 18. Hier verteidigt sich Paulus vor Festus und Agrippa und hält hier eine Rede. Und da hat er nochmal erzählt, wie er sich bekehrt hat. Und die sind eigentlich ziemlich ähnlich, die Berichte. Und erzählen immer das Gleiche.

[5:34] Paulus war immer schon ein Eiferer für die richtige Sache, für die Sache, die er für richtig gehalten hat. Und er glaubte, dass er dazu berufen war, von Gott die neue Sekte, die es hier gab, auszurotten. Die Heiligen ins Gefängnis zu bringen. Er hatte von der Hohen Priesterschaft Vollmacht gehabt. Und zwar Saulus war in Tarsus aufgewachsen. Er war sowohl römischer Staatsbürger als auch Jude. Er war beides. Das hat ihm viele Vorteile gebracht. Gerade nachher, wo er verfolgt worden ist, konnte er als römischer Staatsbürger oftmals sich manchen Problemen entziehen. Also er war sowohl Jude als auch Römer. Und er hat dann bei Gamaliel studiert. Er war Pharisäer. Er war hochgebildet. Er war sehr intelligent. Wir würden heute sagen, er war Professor. Er kannte sich sehr gut aus in den Schriften. Und hat eben dann, weil er sich so gut auskannte und weil er so begeistert war vom Judentum und von den Schriften, hat er sich dafür so ereifert und hat gesagt, alle, die jetzt dagegen sind. Und er meinte jetzt, dass die Christen und Jesus Christus gegen das jüdische Gesetz seien, hat er jetzt verfolgt und ausgerottet. Und hat von der Hohen Priesterschaft Vollmachten bekommen und hat dann die Christen dem Tode ausgeliefert. Bei Urteilen hat er für die Todesstrafe gestimmt. Das beschreibt er selbst auch in diesen Abschnitten. In den Synagogen hat er die Christen zur Lästerung gezwungen. Wahrscheinlich hat er sie gefoltert, dass sie dann auch Gott lästern mussten. Und viele haben es gemacht, manche auch nicht. Und die sind dann umgekommen. Aber er hat hier immer wieder Foltermethoden und Todesdrohungen und auch zum Tode ausgeliefert, angewandt. Das heißt, sie erwütete maßlos gegen die Christen. Also das muss schon schlimm gewesen sein.

[7:29] Bis in die fremden Städte ist er gegangen, nicht nur in Jerusalem und den umliegenden Orten. Auch in andere Städte, wo sie die Christen verbreitet haben. Zum Beispiel eben auch Damaskus, wie wir gleich sehen werden, hat er eben Vollmachten bekommen von den Hohen Priestern und hat dann dort die Christen, vor allen Dingen Judenchristen waren es, die Judenchristen verfolgt, hat sie dann verschleppt, eventuell manchmal wieder zurückgebracht nach Jerusalem und hat dann dort dafür gesorgt, dass sie zum Tode ausgeliefert worden sind. Also es gab viele, viele Märtyrer in dieser ersten Zeit der Christenheit. Und wenn sie Gott treu geblieben sind, die Christen, dann mussten sie damit rechnen, dass sie ihren Besitz verloren haben, ihre Heimat verloren haben und eventuell sogar auch ihr Leben verloren haben.

[8:21] Ja, und er war dann ein Gesandter des Hohen Rates. Das heißt, er hat vom Hohen Rat immer wieder Vollmachten bekommen, um überall hinzugehen, wo er hin wollte und wo er dann wieder weiter wüten konnte. Der Hohe Rat war dankbar dafür, dass sie jemanden hatten, der die Drecksarbeit für sie gemacht hat. Denn sie waren ja auch gegen diese neue Lehre. Sie hatten Jesus ja selbst zum Tode ausgeliefert und waren auch gegen die Urgemeinde und gegen Petrus und Jakobus und natürlich auch gegen Paulus, später gegen Paulus. Und das Wort Apostel heißt im Griechischen übrigens Gesandter. Und so war Paulus, Saulus, wie er früher hieß, ein Apostel des Hohen Rates. Das heißt, er war ein Gesandter des Hohen Rates. Und später, nach seiner Bekehrung, war er dann ein Apostel Jesu Christi, ein Gesandter von Jesus Christus. Das ist ein Wortspiel, was wir hier auch finden und haben, dass er eigentlich immer ein Gesandter war, entweder von der falschen Seite oder von der richtigen Seite. Aber sein Eifer, den hat er behalten. Nur am Anfang war das ein Eifer für die falsche Sache. Er glaubte, es wäre die richtige Sache. Aber Jesus hat sich in ihm offenbart, hat ihm gezeigt, dass sein Eifer generell gut ist, aber die Sache falsch ist, für die er eifert. Und später hat er sein Eifer dann auch für das Gute eingesetzt. Und das war natürlich dann sehr nützlich für Gottes Werk und das Heilige Geist ihn nutzen konnte, um das Werk in den ersten Jahrzehnten vorwärts zu bringen.

[9:55] Ja, zweitens: Auf dem Weg nach Damaskus. Zum Lesen haben wir jetzt Apostelgeschichte, Kapitel 9, Verse 3 bis 9. Paulus war jetzt auf dem Weg. Er hatte Vollmachten bekommen. Damaskus liegt 240 Kilometer nördlich von Jerusalem. Das war ganz schön weit. Das war damals, ob sie jetzt zu Pferd geritten sind oder ob sie zu Fuß gegangen sind, weiß man nicht genau. Aber es war ganz schön weit. Es war schon außerhalb Judäas. Eigentlich waren die Juden und auch die Juden-Christen, die dort waren, ziemlich weit weg. Und die fühlten sich relativ sicher. Aber als sie jetzt hörten, Paulus, Saulus kommt, und er hat seine Vollmacht dabei, um alle Christen zu verfolgen und ins Gefängnis zu bringen oder auch auszuliefern dem Tode, da haben sie Angst bekommen.

[10:50] Als er auf dem Weg war, heißt es, kurz vor Damaskus kam ein helles Licht vom Himmel. Und eine Stimme vom Himmel war da. Übrigens, in manchen Berichten steht, dass die Begleiter die Stimme hörten, aber das Licht nicht sahen. Beim anderen steht, dass sie das Licht sahen, aber die Stimme nicht hörten. Ich denke, dass das ja kein Widerspruch ist, sondern dass es einfach meint, dass sie schon ein Licht gesehen haben, aber nicht Jesus selbst. Denn Paulus sagt da später, dass er Jesus selbst gesehen hat. Und die Begleiter haben nicht Jesus gesehen, sie haben nur den Glanz gesehen. Und sie haben nur gehört, dass etwas gesprochen wurde, aber sie haben nicht verstanden, was gesprochen worden ist. Deswegen kann man beides als richtig ansehen, dass sie das nicht ganz verstanden haben, was gesagt worden ist und auch nicht ganz gesehen haben, was Paulus oder Saulus gesehen hat. Also auf jeden Fall, dieses Licht vom Himmel war natürlich ein göttliches Licht, göttliche Herrlichkeit. Und wenn ein Mensch die göttliche Herrlichkeit sieht, dann fällt er immer um. Das kann ein Mensch nicht aushalten. Ob das jetzt der Daniel war oder der Johannes in der Offenbarung, dass wenn er den Menschensohn gesehen hat, dass sie dann auch den Glanz vom Glanz Gottes geblendet waren und umgefallen sind. Oder auch der Jesaja, der dann gesagt hat, ich bin unreiner Lippen. So ist auch Paulus, der Saulus hier umgefallen. Und er ist vom Licht geblendet gewesen, dass er blind geworden ist.

[12:20] Und dann kam die Stimme. Und die Stimme ist interessant. Jesus spricht zu ihm. Und Jesus sagt: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Erstens, er sagt zweimal Saul. Das heißt, dass diese doppelte Anrede zeigt, dass es wichtig ist, dass eine wichtige Botschaft jetzt hier kommt, dass es nicht nur etwas Geringfügiges nebenbei, sondern dass es eine ganz umwerfende, verändernde Botschaft ist, die jetzt kommt. Und wenn er sagt, was verfolgst du mich? Natürlich hat ja Paulus, der Saulus, nicht Jesus direkt verfolgt. Er hat ja die Christen verfolgt. Aber indem er die Christen verfolgt hat, hat er auch damit Jesus verfolgt, weil Jesus sagt, dass die Gemeinde der Leib Jesu ist. Und er ist das Haupt. Und wer die Gemeinde antastet, tastet damit Jesus an. Jesus identifiziert sich so sehr mit seinem Volk, dass er, wenn seine Gemeinde angegriffen wird, dass er sagt, ich werde angegriffen.

[13:27] Das heißt, Jesus identifiziert sich mit seiner Gemeinde. Das ist ganz wichtig an dieser Stelle. Deswegen ist auch heute noch so, wir sollten uns hüten, Gottes Gemeinde anzugreifen. Sicherlich kann es sein, dass der eine oder andere in Gottes Gemeinde Fehler macht oder auch manche Ausschüsse Fehlentscheidungen, Falschentscheidungen treffen können. Natürlich. Aber wir dürfen deswegen die Gottesgemeinde generell nicht angreifen. Denn wer sie angreift, macht damit eigentlich Satans Werk. Satan versucht Gottes Gemeinde anzugreifen, niederzudrücken, zu zerstören und auszulöschen. Gott möchte seine Gemeinde zum Sieg führen, zum Ziel führen. Und er wird seine Gemeinde zum Sieg führen. Die Frage ist dann nur, welche Personen dabei sein werden bei der Gemeinde, wenn sie am Ende diesen Sieg davon tragen wird. Aber Jesus identifiziert sich damals mit seiner Gemeinde und das macht er heute immer noch. Er hat heute noch eine Gemeinde, die er seine Gemeinde ansieht, nach Offenbarung 12, Vers 17, Offenbarung 14, Vers 12. Das ist die Gemeinde, die die Gebote Gottes hält, alle zehn Gebote, auch den Sabbat, vom Geist der Weissagung geführt ist und den Glauben, den Jesus hat.

[14:31] Also Jesus sagt zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Und das muss für Saul erstmal ein Schock gewesen sein. Und er war verwirrt. Wer spricht jetzt hier? Wen habe ich verfolgt? Wer ist jetzt hier, dieses übernatürliche Licht? Und er fragt: Wer bist du? Und dann kommt die Stimme: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Das heißt, Saulus glaubte bis dahin nicht, dass Jesus auferstanden sei und dass das alles wahr ist, was die Christen gesagt haben. Er glaubte der Botschaft nicht. Er glaubte, dass Jesus ein Betrüger war, aber dass Jesus lebte. Und dass er ihm jetzt erschien. Wir können davon ausgehen, dass er ihn gesehen hat.

[15:23] Er sagt: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Interessant ist, dass Jesus anfängt mit den Worten: Ich bin. Ich bin Jesus, sagte er Egoimi. Und dieses Wort, ich bin, ist eigentlich die Bezeichnung, der Titel, der Name Gottes im Alten Testament, J-H-W-H, Yahweh, der Gott Yahweh, Jesus. Saulus war ja ein Eiferer für den Gott Yahweh, für J-H-W-H. Er hat ja für ihn gekämpft. Er war ja im Alten Testament so sehr verhaftet und so da drin gefangen, dass er ja diesen Gott verteidigen wollte gegenüber diesen falschen Lehren. Und jetzt hat er einmal die Stimme: Ich bin. Ich bin Yahweh. Ich bin Jesus. Ich bin Jesus Yahweh. Hier bringt er ein Wortspiel rein. Egoimi. Auch Jesus hat ja auch während seines Erdenlebens diese Worte oft gebraucht. Gerade im Johannesevangelium, wenn wir das mal anschauen. Da finden wir diese Ich-Bin-Worte. Und zwar meist sind das Ich-Bin-Worte Jesu, die eigentlich die göttlichen Eigenschaften bezeichnen. Wo Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin. Egoimi. Nur Gott ist der Weg. Nur Gott ist die Wahrheit. Nur Gott ist das Leben. Und wenn Jesus sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, dann macht er sich selbst damit zu Gott. Deswegen diese Ich-Bin-Worte sind immer ein Ausdruck seiner göttlichen Eigenschaften. Oder ich bin der gute Hirte. Im Alten Testament steht: Der Herr ist mein Hirte. Psalm 23. Oder wenn Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Das sind alles Worte, die nur die göttlichen Eigenschaften zeigen. Und deswegen, wo Jesus dieses Ich-Bin anwendet, dieses Yath, den Gott Yahweh auf sich bezieht. Das macht er hier auch, wo er mit dem Saulus spricht.

[17:17] Und er sagte auch noch: Es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen. Und zwar, damals hatten die Ochsen, wenn sie unter dem Joch waren, um den Pflug zu ziehen, hatten sie ja so ein Joch, was ihnen geholfen hat, ihrer Arbeit zu tun. Und dann haben sie manchmal so einen Stachel dabei gehabt. Das heißt, wenn die Ochsen einen anderen Weg gegangen sind, wenn sie ausgeschlagen sind, wenn sie einen falschen Weg eingeschlagen haben, dann haben sie sich an diesem Stachel verletzt. Und dann sind sie schnell wieder den Weg gegangen, den sie gehen sollten. Und das ist ein Bild, wo Jesus sagt: Du willst das Gute tun, aber du bist momentan dabei, gegen den Stachel auszuschlagen. Das heißt, du verletzt dich selbst, wenn du jetzt diesen falschen Weg weitergehst. Denn ich bin Yahweh. Ich bin der Yahweh, den du verteidigst, für den du dich einsetzt. Und du verfolgst mich, den Gott, den du eigentlich verteidigen möchtest. Und wenn du jetzt diesen falschen Weg weitergehst, wirst du damit selbst dir den Untergang herbeiführen.

[18:21] Saulus hatte sich auf die Meinung der Leiter der Juden verlassen. Und zwar in dem Buch der Apostel lesen wir, dass als Stephanus gesteinigt worden ist, das hatten wir in der vorigen Lektion gehabt, stand Saulus dabei. Und Saulus hatte gefallen daran an dem Tod. Und er hatte auch die Kleider bewacht von den Zeugen, die die ersten Steine geworfen haben. Aber dann hat dieses Ereignis ihn nicht losgelassen, weil die Art und Weise, wie Stephanus gestorben ist, die Worte, die er gesagt hat, die waren so aufrüttelnd und so mit Vollmacht und mit göttlicher Autorität gesagt. Und auch der Glanz auf seinem Angesicht und alles, was dazu gehörte. Und auch, dass er für seine Mörder Vergebung gebeten hat. Und die Liebe und alles hat ihn so gepackt und angesprochen, dass er der Meinung war, dass der Mann recht gehabt haben muss. Und dann hat er die Leiter gefragt, die hohen Priester, die Schriftgelehrten und die anderen Priester, den Hohen Rat. Und die haben ihm gesagt: Nein, Stephanus hat nicht recht gehabt und der war auf dem falschen Weg. Und haben ihm das alles wieder ausgeredet und alles wieder anders erklärt und wieder umgedreht. Und dann hat sich Saulus tatsächlich auf die Meinung dieser obersten Juden verlassen.

[19:37] Das zeigt auch, dass es gefährlich ist. Wir sollten uns nicht nur auf jemanden verlassen, nur weil er eine leitende Position hat. Nur, dass jemand ein Leiter ist, heißt noch lange nicht, dass er deswegen richtiger ist als andere. Auch ein Leiter kann falsche Entscheidungen treffen oder falsche Theologie haben. Entscheidend ist, dass wir alles am Wort prüfen. Die Christen in Beröa haben letztendlich einem Paulus, der hochgeehrt war, Kirchenleiter und Apostel, nicht einfach alles abgenommen, was er gesagt hat, sondern was haben sie gemacht? Sie haben in der Schrift geforscht, ob sich so verhielte, wie er gesagt hat. Das heißt, es ist wichtig, dass wir alles, was gesagt wird, prüfen. Prüfen an dem Wort, am Geist der Weissagung, am Wort, in der Bibel. Und dass wir uns nicht nur auf die Meinung anderer Menschen verlassen.

[20:37] Ja, so war jetzt nun Saulus, der starke Mann, der Verfolger, auf einmal ganz schwach geworden. Er war blind. Er hörte Jesus Stimme, der ihm sagte: Du verfolgst mich, Jesus. Er merkte, dass Jesus lebt. Und als Stephanus gesagt hat: Ich sehe den Menschensohn sitzen zur Rechten Gottes, hat er auf einmal gewusst: Das stimmt, das ist wahr. Und jetzt ist er mir erschienen, dieser Jesus.

[20:55] Drittens: Der Besuch von Ananias. Apostelgeschichte, Kapitel 9, Verse 10 bis 19. Nachdem er diese Stimme gehört hat, diese Vision gehabt hat, fragt er: Was soll ich jetzt tun? Ich denke, der Paulus, der Saulus, hat die richtigen Fragen gestellt. Wer bist du? Was soll ich tun? Das waren die richtigen Fragen. Und Gott sagt zu ihm: Geh in die Stadt und warte. Drei Tage war Saulus blind, hat nichts mehr gesehen. Er betete und er fastete. Das waren drei besondere Tage. Als er blind war, wusste er nicht, ob er das ganze Leben lang blind bleiben würde. Aber er hat gebetet, gefastet.

[22:07] Mein Lieben, wenn wir in Krisen kommen, wenn die Welt um uns untergeht, wenn wir irgendwo auf einmal aus der Bahn geworfen werden und es ist gut, wenn wir beten und fasten. Denn im Beten und Fasten ist es ein Zeichen, dass wir uns unter Gott demütigen und nach Gottes Plan fragen, nach Gottes Weg fragen. Das war genau das, was Saulus gemacht hat. Er war vorher so selbstsicher. Er wusste, er glaubte, er ist überzeugt, was er macht ist richtig. Und jetzt sagt Gott ihm Stopp. Und er stoppt. Er hält an. Er hätte auch sagen können: Was schert mich das, ich mache weiter. Nein, er stoppt. Und er demütigt sich unter Gott. Er sagt: Lieber Gott, ich möchte durch Beten und Fasten jetzt von dir geführt werden. Er hat sein ganzes Leben Gott auf den Altar gelegt. Er hat gesagt: Mach du damit, was du willst.

[23:10] Sollten wir auch, dass wir unser ganzes Leben Gott übergeben. Dass wir Gott bitten, dass er unser Leben in seine Hände nimmt. Dass er bestimmt über unser Leben. Es gab noch jemanden, der hatte die prophetische Gabe: Hananias. Er hat von Gott auch Botschaften bekommen. Und Gott sagt zu ihm: Geh dort und dorthin und dort findest du Saulus von Tarsus. Und Hananias sagt: Was? Saulus von Tarsus? Zu jedem, doch nur nicht zu dem. Er zögert, weil er davon gehört hat und weiß, was das für ein Mann ist. Aber Gott sagt zu ihm, das haben wir in unserem Merkvers: Geh nur. Ich habe ihn auserkoren, dass er zu einem großen Werkzeug werden wird für die Heiden. Und Hananias geht. Er tut, was Gott ihm sagt.

[24:12] Meine Lieben, in der Bibel haben wir oftmals, dass Gott Menschen Dinge befiehlt zu tun, die den Menschen erstmal unmöglich erscheinen. Wo sie sagen: Das kann nicht sein, das darf nicht sein, das geht nicht, das brauchen wir nicht. Das ist gegen jede menschliche Logik und Menschenvernunft. Ob das der Noah war, wo Gott sagt: Bau die Arche. Es gab noch keinen Regen. Und da in der Wüste eine Arche zu bauen. Gegen jede menschliche Vernunft. Als Gott zum Abraham sagt: Dann nimm dein Sohn und opfere ihn. Gegen jede menschliche Vernunft. Weil Gott vorher gesagt hatte, dass dieser Sohn, Isaak, nämlich der Verheißene sein wird. Auch als Gott jetzt zu dem Hananias sagt: Geh nach, geh zum Saulus. Das war eigentlich ein Verfolger. Und er hat sein eigenes Leben riskiert. Aber wenn wir das tun, was Gott sagt, ist es immer richtig. Einfach tun, was Gott sagt. Ich glaube, dass der Hananias nicht mit Hurragefühlen dort hingegangen ist. Der hat sicherlich einen inneren Kampf gehabt. Innere Anfechtungen und die Gefühle haben sicherlich mit ihm, ja, keine guten Gefühle gehabt dabei. Aber er hat es getan, was Gott gesagt hat. Darauf kommt es an. Gott fragt nicht: Wie fühlst du dich darüber, was ich dir sage? Gott sagt: Tu es. Einfach, tu es.

[25:41] Er geht und sagt zu ihm: Lieber Bruder Saulus, zu diesem Verfolger. Er hat einfach Gottes Wort geglaubt. Gott hat ihm gesagt: Siehe, der Saulus betet. Und er hat Gott einfach geglaubt. Lieber Bruder Saulus. Und dann hat er ihm die Hände aufgelegt. Und Saulus hat sich dann taufen lassen. Das war eine echte Umkehr. Er war wieder sehend. Als er Hananias ihm die Hände auflegte, ist er wieder sehend geworden. Und dann hat er als Zeichen seiner Bekehrung sich taufen lassen. Das Taufen war ja damals das Zeichen, dass man Jesu Tod für sich in Anspruch genommen hat, dass man zur Gemeinde zugekommen ist, zugezählt worden ist.

[26:32] Ja, jetzt machen wir einen Exkurs. Und zwar in der Frage: Wie kann ich mein Leben neu Gott übergeben? Das heißt Bekehrung. Oder andersrum gefragt: Wie kann ich einen Menschen zur Bekehrung führen? Ich kann ja keinen Menschen bekehren. Aber wie kann ich einen Menschen dahin führen, dass er sein Leben Gott übergibt? Der Heilige Geist tut es dann. Aber er möchte mich gebrauchen dazu. Fünf Schritte. Fünf Schritte zum ewigen Leben.

[26:59] Erstens: Gott liebt mich. Saulus hat erkannt, als er dort vor Damaskus diese Begegnung Gottes hatte. Er hat erkannt, dieser Gott liebt mich. Er hätte mich auch vernichten können. Gott hätte einfach sagen können: Gut, Saulus ist mein Gegner. Und wenn ich ihn ausschalte, dann haben wir es leichter. Aber es wollte Gott nicht. Gott kannte Saulus und sein Herz. Und er wusste, dass er ein Mann war, der Prinzipien hatte, der offen war und der ehrlich war. Und er hat gesagt: Wenn ich jetzt diesen Verfolger, den größten Verfolger, zur Bekehrung führe, dann wird er am Ende der größte Missionar, der größte Verkündiger. Und daran erkannte Paulus Saulus Gottes Liebe. Dass Gott ihn liebte, das Beste für ihn wollte.

[27:57] Woran können wir erkennen, dass Gott uns liebt? Erstens: An der Schöpfung. Zweitens: In der Bibel. In der Bibel sagt Gott uns sehr, sehr häufig, dass er uns liebt. Drittens: In Jesu Leben. Jesus hat uns Gottes Charakter offenbart, Gottes Liebe und Gottes Gerechtigkeit. Und am deutlichsten in Jesu Tod. In Jesu Tod können wir erkennen, dass Gott uns liebt, dass Jesus selbst für uns sein Leben gegeben hat, dass er unsere Sünde am Kreuz getragen hat, damit wir frei sein können. Deswegen ist Jesu Tod die größte Offenbarung der Liebe Gottes.

[28:37] Der zweite Schritt: Ich brauche Erlösung. Solange ein Mensch nicht einsieht und erkennt, ich bin ein Sünder, ich kann mich selbst nicht retten, kann ihm nicht geholfen werden. Auch Saulus musste das erkennen. Er war vorher so selbstsicher und so überzeugt von seiner Sache. Aber auf einmal merkte er: Ich bin nichts. Er hat sich gedemütigt. Er hat erkannt: Ich bin ein Sünder. Er hat gefragt: Was soll ich tun, Gott? Und durch seine Taufe hat er gezeigt, dass er bedürftig ist, dass er die Erlösung braucht, dass er aus eigener Kraft das Gute nicht tun kann.

[29:13] Zweitens: Ich brauche Erlösung. Römer 3, Verse 10 bis 12. Wir lesen ein paar Bibeltexte jetzt. Ich werde sie einfach mit aufschlagen und mitlesen. Römer 3, Verse 10 bis 12. Wie geschrieben steht: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist. Da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. Und Vers 23: Sie sind allesamt Sünder unter Mangel des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. Eines steht hier wörtlich: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verlassen, verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte. Das heißt, alle Menschen haben gesündigt. Es gibt keinen, der sagen kann, ich bin ohne Sünde.

[30:01] Ja, und wir haben alle diesen Hang zur Sünde vererbt bekommen. Seit Adam und Eva gefallen sind, beim Sündenfall im Garten Eden, seitdem sind alle Menschen, haben diesen Hang zur Sünde und alle haben diesen Egoismus in sich drin. Was ist Sünde? Hier ein kurzes Schaubild. Als Gott den Menschen geschaffen hat, war der Mensch mit Gott in Harmonie, in Einklang. Und es war Liebe untereinander und es war alles wunderbar. Und als der Mensch gesündigt hat, kam die Sünde da und die hat den Menschen von Gott getrennt. Der Mensch hat sich nur noch um sich selber gedreht, ist egoistisch geworden. Und dann hat die Sünde, die Trennung von Gott, hat dann dazu geführt, dass der Mensch Sünden getan hat, Tatsünden.

[30:50] Ja, das eine ist die Beziehungsebene. Das heißt, dass der Mensch von Gott getrennt ist, dass er in Rebellion zu Gott lebt, getrennt von Gott ist. Das andere ist die Verhaltensebene, dass der Mensch falsche Dinge tut, dass er lügt, dass er stiehlt, dass er ungeduldig wird und dass er einfach irgendwie durch sein Reden, sein Tun falsche Dinge sagt und tut. Ja, so haben wir eben die Grundlage. Und die Sünde war zuerst da. Nämlich Eva hat zuerst Gott misstraut. Und dann hat sie aus dem Misstrauen, hat sie eben der Schlange mehr geglaubt als Gott und hat sie gegessen, weil sie der Schlange geglaubt hat und nicht Gott. So hat die Trennung von Gott dazu geführt, dass sie gegen Gottes Gebot verstoßen hat. Wir haben in der Bibel auch beide Definitionen auch mit enthalten. Ja, dass Sünde sowohl Unglaube ist, der Egoismus, der im Menschen drin ist, und Sünde aber auch Übertretung des Gesetzes bedeutet.

[31:53] Ja, unter Römer 6, Vers 23 heißt es dann: Der Sünde Sold ist der Tod. Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus unserem Herrn. Das heißt, die Folge der Sünde ist der Tod. Und weil alle Menschen gesündigt haben, werden auch alle sterben. Aber es ist so, dass eigentlich die Beziehungssünde die entscheidende Sünde ist. Wenn der Mensch wieder zu Gott zurückkommt, unser Leben Gott übergibt, dann ist er wieder mit Gott in Gemeinschaft und dann hat er das ewige Leben wieder. Und dann wird Gott ihm auch helfen, Schritt für Schritt die Tatsünden zu überwinden.

[32:19] Das eine ist die Rechtfertigung, dass wir nämlich mit Gott wieder eins werden, dass wir Gottes Kinder sind, dass wir ihm gehören. Dann haben wir die Beziehungssünde überwunden. Das zweite ist die Heiligung, dass Gott uns hilft, auch unseren Charakter zu verändern, dass wir Jesus, Jesu Charakter ähnlich werden, dass wir nicht mehr Tatsünden begehen oder immer weniger tun, bis wir irgendwann so werden, wie Jesus gewesen ist, Jesus ähnlich werden. Die Folge der Sünde ist der Tod.

[32:44] Nr. 7, Vers 19 haben wir noch eine Aussage, da sagt Paulus: Das Gute, was ich will, das tue ich nicht. Und das Böse, was ich nicht will, das tue ich. Das sündige Herz ist nicht nur, dass wir sagen, wir brauchen jemanden, der unsere Sünde trägt, der uns erlöst, sondern auch, dass wir sagen können: Ich kann mich selbst nicht verändern. Und hier meint Paulus nicht sich selbst oder einen bekehrten Menschen, sondern er spricht hier von jemandem, der aus eigener Kraft versucht, das Gute zu tun. Und wir merken, dass wir aus eigener Kraft das Gute nicht tun können. Der Mensch ist nicht in der Lage dazu, sein Herz zu verändern. Ob das jetzt ein bekehrter oder unbekehrter Mensch ist, solange er aus eigener Kraft versucht, wird er das nicht tun können, wird das Böse, was er nicht will, doch tun. Deswegen nur, wenn wir mit Jesus im Herzen haben, dann können wir auch Veränderung erleben, dann kann Gott uns Kraft geben, das zu verändern. Das heißt, ich kann mich selbst nicht ändern.

[33:42] Das sind zwei Aspekte, die wir erkennen bei der Frage: Ich brauche Erlösung. Erstens: Ich bin ein Sünder. Ich habe gesündigt. Und zweitens: Ich kann mich selbst nicht verändern.

[33:53] Drittens: Jesus starb für meine Sünde. Dass wir erkennen, dass Jesus für uns gestorben ist. Das hat Paulus auch erkannt, dass Jesus tatsächlich lebt und dass die Botschaft über Jesus, die er erkannte, die er aber bekämpft hat, dass die wahr gewesen ist und dass Jesus jetzt lebt. Das heißt, er ist gestorben für unsere Sünde, er ist auferstanden und er ist in den Himmel gefahren. Das heißt, dass wir erkennen müssen: Jesus starb für meine Sünde.

[34:19] Es war Jesaja 53, Verse 4-6. Da haben wir diese berühmte Voraussage auf den Messias, wo es heißt: Fürwahr, er trug unsere Krankheit und tut auf sich unsere Schmerzen. Wir behielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsertwillen verwundet und um unsere Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, denn jeder sah auf seinen Weg, aber der Herr warf unsere aller Sünde auf ihn. Als Jesus am Kreuz hing, ist er nicht gestorben an den Folgen der Kreuzigung. Nicht die Pharisäer oder die Römer haben ihn zum Tod gebracht. Gott hat alle Sünden der Welt auf Jesus gelegt und Jesus ist am Kreuz an den Sünden gestorben. Deswegen hat er auch meine Sünde getragen und deswegen können wir auch Vergebung unserer Schuld haben, weil Jesus ist den zweiten Tod gestorben, den Sündentod. Und deshalb hat er uns freigekauft davon. Jesus ist für alle Menschen gestorben, aber nicht alle Menschen werden gerettet. Warum nicht? Weil Gott jedem Menschen die freie Entscheidung lässt.

[35:28] Dann kommen wir zum vierten Punkt. Der erste Punkt war: Gott liebt mich. Der zweite Punkt: Ich brauche Erlösung. Drittens: Jesus starb für meine Sünde. Und viertens: Ich übergebe Jesus mein Leben. Nur der, der sich entscheidet mit Jesus zu leben, der das Abfall Jesu für sich angenommen hat, der sich ja dazu sagt, für den wird es auch angerechnet und der wird auch gerettet.

[35:47] Johannes 3, Vers 16. Dort heißt es, das ist der berühmte Satz, den Jesus dem Nikodemus gesagt hat: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Wann haben wir das ewige Leben? Wenn wir an ihn glauben. Wer wird gerettet? Der, der sein Leben ihm gegeben hat, wer an ihn glaubt. Und Glauben heißt, es sind vier Dinge, die die Bibel glaubt. Erstens: Fürwahrhalten. Wenn die Bibel vom Glauben spricht, meint sie immer fürwahrhalten. Und sie sagt, die Teufel glauben auch. Sie halten auch fürwahr, dass es Gott gibt, aber sie zittern. Zweitens: Vertrauen, dass wir Gott vertrauen, dass wir ihm unser Leben anvertrauen. Drittens: Dass wir eine Lebensgemeinschaft mit ihm haben, dass wir eng mit ihm verbunden sind, dass Christus in mir lebt und ich in ihm. Und viertens: Die Treue, dass ich ihm treu bleibe, nicht nur einmal einen Tag, sondern jeden Tag neu mit ihm lebe und in Treue mit ihm lebe. Das heißt Glauben. Eigentlich ist der Hauptpunkt das Vertrauen, dass ich mein Leben ihm anvertraue, dass ich ihm mein Leben übergebe. Das ist Glauben. Und wenn wir an ihn glauben, wenn wir ihm vertrauen, mit ihm verbunden sind, dann werden wir nicht verloren gehen, sondern wir haben ewiges Leben. Das ewige Leben beginnt in dem Moment, wo ein Mensch anfängt zu glauben, zu vertrauen.

[37:17] Wie kann ich zu Jesus kommen? Erstens: Ich sehe ein, dass ich ohne Gott verloren bin. Solange ein Mensch sagt: Na ja, ich bin doch gar nicht so schlecht und hier und da mal, ich steuere die Erklärung ein bisschen, frisiere mal Trageda, aber sonst habe ich doch keinen Menschen umgebracht. Nein, ich muss einsehen: Ich bin ohne Gott verloren. Ich kann mich selbst nicht verändern. Zweitens: Ich empfinde Reue über meine Sünde, meine Sünden. Drittens: Ich bitte Gott um Vergebung. Und viertens: Ich übergebe Gott mein Leben.

[37:46] In 1. Johannes 1, Vers 9 und 10 haben wir die Vergebung beschrieben. Das ist auch eine wunderschöne Verheißung, die wir hier beschrieben haben. 1. Johannes 1, 9 und 10. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns. Das heißt, wenn ich um Vergebung bitte, dann muss ich nicht irgendwo zur Beichte gehen, sondern das Einzige, was Gott mir von mir verlangt, ist, dass ich meine Sünde einsehe, dass ich sie bereue. Und echte Reue heißt, dass ich sie abscheue. Ich will sie nicht mehr tun. Und dass ich dann mein Leben Gott übergebe. Das hat der Saulus auch gemacht. Er hat sein Leben in Gottes Hand gelegt. Er hat gesagt: Sag du mir, was ich tun soll. Ich möchte deinem Plan folgen. Ich möchte mit dir leben.

[38:40] Ich habe hier mal so ein Übergabegebet, ein Gebet zur Lebensübergabe mal abgedruckt. Das können wir so beten, das kann man auch mit eigenen Worten beten. Wir sollten eigentlich dieses Gebet jeden Tag beten. Jesus Christus, ich danke dir, dass du für mich gestorben bist. Ich bin ein Sünder. Bitte vergib mir. Komm jetzt in mein Leben. Ich kann mich selbst nicht retten. Ich kann mir das ewige Leben nicht verdienen. Darum vertraue ich dir jetzt. Befreie mich von der Macht des Bösen. Schenke mir die Kraft, dir nachzufolgen. Mit allem, was ich bin und habe, ergebe ich mich dir. Ich nehme mir das ewige Leben an. Ich habe es nicht verdient, aber ich danke dir für dieses Geschenk. Amen.

[39:22] Mit so einem Gebet können wir einfach unseren Glauben an Gott zum Ausdruck bringen. Dass wir sagen: Ich möchte dir, Herr Jesus, mein Leben übergeben. Dass du in meinem Leben den ersten Platz hast. Dass du mein Leben bestimmst. Dass du an der Steuer meines Lebens sitzt. Das ist wichtig. Wenn ein Mensch das zum ersten Mal macht, dann nennt das die Bibel Bekehrung. Dass er sein Leben, dass er umkehrt, eine Umkehr erlebt wie der Saulus. Der Saulus war eine radikale Umkehr um 180 Grad. Manchmal ist die Umkehr manchmal so ein bisschen in Stufen. Nicht alles auf einmal. Gerade wenn jemand Adventistenkind ist, dann kann es sein, dass er die Umkehr gar nicht so als radikale Umkehr erlebt, sondern dass er nur irgendwann sagt: Ich möchte jetzt bewusst mein Leben Gott übergeben. Als Jugendlicher vielleicht. Aber es ist so wichtig, dass man das bewusst tut. Dass man nicht nur den Glauben der Eltern übernimmt, sondern dass man auch selbst Entscheidungen trifft: Ich möchte auch diesem Gott folgen. Ich habe diesen Gott kennengelernt. Ich möchte mit ihm eine Beziehung haben. Nicht nur irgendwelchen Lehrern folgen, sondern ich möchte diesem Gott folgen, den die Bibel mir zeigt.

[40:18] Der fünfte Schritt: Mein neues Leben mit Jesus. Im zweiten Korinther 5, Vers 17, da sagt Paulus uns: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden. Das heißt, Gott will nicht nur unser altes Leben ein bisschen flicken und ein bisschen verbessern, sondern möchte uns ganz neu schaffen. Wir werden neue Menschen. Das heißt, der alte Mensch stirbt. Paulus sagt: Ich sterbe täglich. Der alte Mensch und mein Egoismus, jeden Tag sterben. Und dass ich jeden Tag neu mein Leben Gott übergebe und jeden Tag der neue Mensch mit Christus, den Christus in mir neu geschaffen hat, dass er jeden Tag stärker wird und größer wird und dass er mein Leben bestimmt.

[41:04] Darauf kommt es an, wen ich in meinem Leben mehr füttere. Wenn ich den alten Menschen mehr füttere, indem ich mich mit schlechten Filmen beschäftige und alle anschaue und mir schlechte Bücher lese und auch sonst schlechte Beschäftigungen habe und Musik höre, die nicht gut ist, dann wird mein alter Mensch gestärkt werden und er wird mein Leben irgendwann wieder bestimmen. Wenn ich mich mit der Bibel beschäftige, mit Gottes Wort und mit dem, was Gott mir sagt und mit guten Büchern, mit guter Musik und mit guten Freunden, dann wird der neue Mensch in meinem Leben größer werden, stärker werden und er wird mein Leben bestimmen. Darauf kommt es an, wie ich mein Leben führe.

[41:32] Mein neues Leben mit Christus. Eine echte Umkehr verändert mein Leben. Das heißt, wenn mein Leben nicht verändert wird, ist es ein Zeichen, dass ich nicht wirklich mein Leben Gott übergeben habe. Wenn ich mein Leben Gott übergeben habe, wird das immer in meinem Leben eine Veränderung bringen. Denn wenn ich mit Jesus lebe, wenn er in mir lebt, wenn ich auf ihn schaue, wird das mein Leben verändern. Das geht gar nicht anders. Deswegen ist es so wichtig, dass wir auch die Beziehung zu Jesus behalten, die persönliche Andacht haben, persönliches Gebet, persönliches Bibelstudium, mit dem verbunden sind, dass mein Leben verändert wird durch seine Kraft. Wie sieht die Veränderung aus? Indem ich Jesu Charakter jeden Tag ähnlicher werde.

[42:12] Zurück zu unserem Text Apostelgeschichte. Viertens: Der Beginn von Paulus' Dienst. Apostelgeschichte 9, ich lade euch ein zu lesen, Verse 20 bis 25. Und zwar, wir lesen noch einen Text dazu, Galater Kapitel 1, Verse 1 und 11 und 12. Dort heißt es: Paulus, ein Apostel, nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus, Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten. Und 11 und 12: Denn ich tue euch kund, liebe Brüder, dass das Evangelium, das von mir geschrieben, gepredigt ist, nicht von menschlicher Art ist. Denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.

[43:01] Es war Paulus ganz wichtig, dass er sagte: Ich habe nicht von anderen Menschen den Auftrag bekommen, zu verkündigen, sondern von Jesus selbst. Und die Offenbarung Jesu Christi, von der er hier spricht, damit ist sein Bekehrungserlebnis gemeint. Hier hat Jesus sich ihm offenbart. Jesus hat ihn beauftragt. Er hat zu ihm gesagt: Du sollst jetzt mein Werkzeug sein, dass du jetzt gehst und den Heiden, den Juden natürlich auch, und Frau Königin das Wort verkündigst.

[43:28] Und so hat Paulus angefangen, in Damaskus zu predigen. Er konnte ja predigen. Er war ja Schriftgelehrter. Er war ja Pharisäer. Er war ja ein Hochgelehrter. Und er war sehr intelligent. Und so hat er angefangen, in Damaskus zu predigen. Was über Jesus natürlich. Und er hat die Juden in die Enge getrieben. Denn er kannte ja ihr Denken und er wusste ja genau, wie sie argumentierten. Er hat ja selbst vorher so argumentiert. Er war ja sehr intelligent vorher. Und das wusste er genau, an welcher Stelle er ansetzen kann, um sie mit Argumenten zu überzeugen. Und so hat er sie in die Enge getrieben. Und viele haben auch dann, durch seine Predigt, Jesus angenommen, aber natürlich nur durch Argumente kann man Menschen nicht unbedingt immer gewinnen. Sondern er hat natürlich, wenn sie in die Enge getrieben waren, haben sie umso mehr ihn verfolgt, weil sie es nicht wahrhaben wollten. Sie hatten keine Argumente mehr. Also haben sie dann zu anderen Mitteln gegriffen. Er bewies den Juden, dass Jesus der Messias ist. Er zeigte auf, weil desamment und auch durch seine Taten und durch seine Wunder, die er getan hatte, dass Jesus der Messias war. Und jetzt wurde er verfolgt von den Juden. Genauso wie die Juden den Stephanus verfolgten, haben sie auch jetzt den Paulus verfolgt. Aber Gott hat ihm gesagt, er soll fliehen, er soll aus der Stadt gehen. Er hat sich von Gott führen lassen, auch an der Situation. Und in der Nacht hat man in einem Korb ihn die Stadtmauer herabgelassen und er konnte dann entkommen. Seine Feinde haben die Stadttore bewacht und wollten Paulus fangen und ihn töten, ihn umbringen. Aber Gott hat es nicht gewollt. Gott hat gewollt, dass er ein großes Zeugnis für ihn sein sollte.

[45:02] Er ging nach drei Jahren, für drei Jahre nach Arabien. Da steht in der Apostelgeschichte 9, das ist selbst nicht drin, aber aus anderen Texten kann man das entnehmen, dass er noch drei Jahre zwischendurch in Arabien war. Das ist ganz wichtig, nämlich Paulus war ja vor seiner Bekehrung so viel mit falschen Gedanken und falschen Konzepten und falschen Dingen behaftet, dass er durch seine Umkehr zwar jetzt Jesus angenommen hat, aber er musste viele Dinge neu lernen. Und so hat Gott ihm drei Jahre, als er in Arabien gewesen ist, hat er für sich selbst gebetet und hat sich im Wort durch Gott ausbilden lassen. Das war so wichtig.

[45:50] Das sehen wir oft bei großen Männern, dass Gott ihnen erstmal Zeit gegeben hat in der Stille. Mose war 40 Jahre in der Stille, da musste er Geduld lernen und auf Gott zu hören lernen. Paulus war jetzt drei Jahre hier oder auch Josef war einige Jahre im Gefängnis. Und so finden wir immer wieder, oder Johannes der Täufer war ja auch in der Wüste. Gott hat manchmal die großen Propheten, die großen Männer, wenn es auch zwischendurch mal gewesen ist, einfach eine Auszeit gegeben, wo er gesagt hat: Jetzt tank auf und dass Gott sich ihnen offenbart hat in der Stille. Nur wenn wir in der Stille von Gott lernen, können wir auch ohne Furcht vor den Menschen auftreten und mit Vollmacht des Heiligen Geistes das verkündigen, was Gott uns aufgetragen hat.

[46:45] Ja, fünftens: Der letzte Punkt, die Rückkehr nach Jerusalem. Apostelgeschichte 9, Verse 26 bis 30. Nach den drei Jahren in Arabien kam er zurück nach Jerusalem und die Gemeinde dort hat ihn erstmal abgelehnt. Das war ähnlich wie in Damaskus. Da waren auch die Jünger am Anfang skeptisch. Aber sie haben dann gesehen: Okay, der Paulus ist doch auf der richtigen Seite. Und auch die Juden glaubten in Jerusalem, die Gemeinde dort, auch noch die Apostel, das könnte eine Falle sein, dass er vielleicht versucht sich einzuschleichen als Spion und dann irgendwann zuschlägt. Und deswegen haben sie ihn eigentlich ablehnend behandelt. Aber es gab einen Freund: Barnabas, der half ihm. Barnabas war natürlich bei den Aposteln und bei der Gemeinde, war er gut bekannt und auch gut angesehen. Und Barnabas hat ihn dann eingeführt in die Gemeinde. Er hat ihn in die Hand genommen, hat für ihn gesprochen und hat sich für ihn eingesetzt. Das hat ihm das erleichtert.

[47:46] Das ist heute auch noch so. Wenn jemand heute in die Gemeinde reinkommt, dann kann es manchmal sein, dass manche Personen, die wir taufen, dass sie manchmal anders sind. Von ihrer Art her, von ihrer Kultur her, von ihrem Vorleben her, von vielen anderen Dingen. Und jeder braucht irgend so jemanden, der ihn an die Hand nimmt, der ihn in die Gemeinde einführt, der sich um ihn kümmert, dass er integriert wird in die Gemeinde. Denn auch ein Ahn Paulus braucht die Gemeinde, braucht Integration in die Gemeinde. Das brauchen wir heute genauso. Deswegen ist es auch gut, wenn wir Täuflinge haben, die dann getauft sind, dass danach so eine Art Taufdiakon da ist, der dann den Neugetauften so auch in die Gemeinde einführt und schaut, dass er auch in der Gemeinde gut verwurzelt wird und auch dort in der Gemeinde ankommt.

[48:37] Und dann hat Paulus in Jerusalem gepredigt. Und das war natürlich auch etwas Besonderes, denn er hat mit Vollmacht verkündigt. Und Juden wollten ihn töten, auch in Jerusalem. Aber Paulus ist dann wieder geflohen. Gott hat ihm gesagt: Geh weg. Paulus ist nach Tarsus geflohen, dort wo er herkam, sein Heimatort nach Tarsus in Zilizien. Und dort hat er dann auch später von Gott den Auftrag bekommen für seine Missionsreisen dann.

[49:01] Ja, so sehen wir, wie Gott aus einem Menschen, der auf einem vollkommen falschen Weg war, der einer der größten Gegner Gottes war, wie Gott ihn anrührt, wie Gott sich ihm offenbart und der Mensch verändert wird und sich bekehrt. Mein Lieben, wir brauchen auch Gottesbegegnung. Auch Elia am Horeb hat eine Gottesbegegnung gebraucht, als er so am Ende war. Wenn wir Gott begegnen, dann wird unser Leben verändert. Das wünsche ich uns. Jeden, der schon bekehrt ist, wünsche ich uns, dass wir die Gottesbegegnung haben, erleben, immer wieder. Aber für alle, die noch nicht bekehrt sind oder vielleicht nur so halb oder lauwarm bekehrt sind, Jesus ruft uns auf, unser Leben ihm ganz zu übergeben. Vielleicht zum ersten Mal, vielleicht auch zum wiederholten Mal. Jesus möchte dein Herr sein. Er möchte dein Erlöser sein. Er ist für dich am Kreuz gestorben. Er hat dir seine Liebe gezeigt. Er hat alles für dich gegeben. Und er bittet dich, dass du ihm auch alles gibst, dein Leben. Denn er möchte einmal mit dir die Ewigkeit verbringen. Und dafür ist es notwendig und wichtig, dass wir ihm ganz jede Ecke unseres Lebens vollkommen uns ihm weihen.

[50:20] Lass uns beten. Herr Jesus, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du am Kreuz für uns gestorben bist, für jeden von uns, auch für Paulus und auch für mich, dass du meine Sünden und unsere Sünden am Kreuz getragen hast. Herr, wir bitten, vergib uns, wo wir gefehlt haben, wo wir gesündigt haben. Vergib, wenn wir aus eigener Kraft versucht haben, Sünde zu überwinden. Wir bitten dich, dass du in unser Leben hineinkommst, dass du in unserem Leben jeden Tag den ersten Platz einnimmst. Herr, dass du unser Leben gestaltest, dass wir alles, unser Leben nach dir ausrichten, nach deinem Plan. Wir bitten dich um deine Führung. Ich bitte dich für jeden, der hier zuschaut, dass er doch dieses ganze Jahr zu dir sagen kann, zum ersten Mal oder zum wiederholten Mal, dass unsere Hingabe zu dir jeden Tag tiefer und schöner und erfüllter sein kann. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist und hab du Dank dafür. In Jesus' Namen. Amen.

[51:19] Herzliche Einladung zur nächsten Lektion, Lektion Nummer 6, der Dienst von Petrus. Was da auf uns zukommt, könnt ihr gespannt sein.


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