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Manuskript zur Sendung >>>  CSH 2016 Q3 Nr.13

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour wird die Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf die Endzeit. Anhand von Gleichnissen Jesu aus Matthäus 24 und 25 sowie biblischen Texten aus Jesaja, 2. Petrus und Jakobus wird die Bedeutung von Wachsamkeit, Treue und aktivem Glauben im Warten auf die Wiederkunft Jesu betont. Der Sprecher, Lukas Hermann, erklärt, wie diese Prinzipien im täglichen Leben und in der Missionsarbeit umgesetzt werden können, und ermutigt die Zuhörer, auf Gottes Verheißungen zu vertrauen und sich auf die kommende Herrlichkeit vorzubereiten.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q3: Die Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier auf joelmedia.de und auch Hallo an alle Zuschauer auf ad-tv.info hier zu unserer CSH Cannstatt Study Hour mit dem Thema die Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft. Und wir sind angekommen an der letzten Lektion, Lektion Nummer 13. Wir bereiten uns mit dieser Lektion vor auf das Gespräch in der Sabbatschule am 23. September. Und die Lektion hat den Titel: Wie sollen wir warten? Und der Inhalt ist sehr spannend. Es geht darum, was unser Auftrag ist als Gläubige in der letzten Zeit, bevor Jesus wiederkommt.

[1:14] Und bevor wir in das Thema einsteigen, möchte ich noch mit uns ein Gebet sprechen. Unser lieber Vater im Himmel, Herr, danke für das Privileg, dein Wort zu öffnen. Und wir bitten dich jetzt, dass du uns hilfst, dein Wort zu verstehen und es in unserem Leben umzusetzen. Im Namen Jesu, Amen.

[1:31] Ja, die erste Lektion hat als ihren Text die Textstelle von Matthäus 24 bis, ja, Matthäus 24, Vers 36 bis hin zu Matthäus 25, Vers 46. Das sind ganze fünf Parabeln, Gleichnisse, Illustrationen, die Jesus hervorbringt. Und naja, eigentlich ist jeder dieser Parabeln, jeder dieser Gleichnisse ein Thema für sich selbst, um wirklich tief rein zu studieren. Und wir haben leider die Zeit nicht. Aber wir werden zumindest diese Themen oder diese Parabeln ganz kurz überfliegen und dann vor allem in den nächsten Tagen ganz detailliert in die Punkte hineingehen, was unsere Aufgabe ist in dieser Endzeit.

[2:32] Ja, diese fünf Gleichnisse, die hier angesprochen werden, ist zum ersten Mal diese Idee mit den Tagen Noahs. Jesus sagt, es wird in der Endzeit so sein, wie dort in den Tagen Noahs. Ja, und er sagt dann, wie zwei im Feld sind und einer wird genommen und der andere dagelassen. Und man versieht sich es gar nicht, man weiß es gar nicht. Und plötzlich kommt der Sohn des Menschen zu einer Zeit, wo man es nicht denkt. Was will uns dieses Gleichnis sagen? Hier geht es darum, immer bereit zu sein. Im Prinzip geht es bei all diesen Parabeln und Illustrationen darum, dass wir quasi stetig treu sein sollen, stetig bereit für das Ende. Vor allem, ob Gott guckt, ob Gott nicht guckt sozusagen. Wir sollen bereit sein, dass Jesus wiederkommt.

[3:28] Jetzt bei diesem ersten mit den Tagen Noahs. Ich habe mir einfach ein paar Fragen aufgestellt, die ihr auch in der Sabbatschule verwenden dürft. Ich mag das immer, wenn ich als Sabbatschule unterrichte, dass ich mir einfach Fragen aufschreibe zu den Texten. Hier wäre zum Beispiel: Warum wird uns der Zeitpunkt der Wiederkunft nicht gesagt? Das ist ja genau der Punkt in dieser Illustration, dass wir den Zeitpunkt der Wiederkunft nicht wissen. Warum wird er uns nicht gesagt? Und eine andere Frage wäre: Warum lässt sich Jesus so viel Zeit? Warum ist er nicht gleich wiedergekommen? Warum diese Tausenden von Jahren zwischen seiner ersten Anwesenheit auf der Erde und seiner Wiederkunft? Und ich mache jetzt etwas ganz Gemeines. Ich lasse diese Fragen einfach wirklich mal im Raum stehen. Andere Videos auf unserer Seite werden diese Fragen auch beantworten. Man darf auch gerne Fragen stellen per E-Mail. Aber ich lasse die Fragen jetzt einfach mal offen hier zu diesen fünf Illustrationen. Und ihr dürft auch selber ruhig mal rein studieren und euch Gedanken machen, warum ist es eigentlich so? Denn wenn immer wir mit einer Frage an die Bibel herangehen, kann uns die Bibel auch Antworten geben.

[4:44] Das zweite Gleichnis, da geht es um diese zwei Diener. Der eine ist treu, der tut genau das, was sein Herr sagt, während sein Herr ja weg geht, verreist. Und der andere, der sobald der Herr weg ist, fängt an, nicht das Essen den anderen zu geben, wie er eigentlich befohlen war, sondern er fängt an, die anderen zu schlagen, also sich selbst zu bereichern. Und es wird dann gesagt, wenn der Herr wiederkommt, was würde er wohl machen mit diesem schlechten Diener? Und die Frage, die wir hier stellen können: Was macht den guten Diener eigentlich zum guten Diener in diesem Gleichnis?

[5:30] Das nächste Gleichnis ist das sehr bekannte von den zehn Jungfrauen. Selbst ein Thema, wo man mehrere Predigten darüber halten könnte. Jetzt haben wir also diese zehn Jungfrauen, die eigentlich äußerlich genau gleich aussehen. Sie sind geschmückt, sie sind alles Jungfrauen, sie haben alle ihre Lampen dabei, sie brennen alle und sie fallen alle in den Schlaf. Sie beginnen zu schlafen und dann kommt dieser Mitternachtsruf. Und wer das Adventsgeschichtsseminar sich mal angeguckt hat, der weiß genau, was mit dem Mitternachtsruf gemeint ist. Und sie wachen alle auf und dann sehen diese fünf Törichten, dass sie nicht genügend Öl dabei haben, um ihre Lampen brennen zu lassen. Und die fünf weisen Jungfrauen haben genügend Öl, füllen ihre Lampen wieder auf, zünden sie wieder an und können dann Jesus entgegen gehen, werden auch eingelassen. Interessant, was natürlich passiert bei diesem Gleichnis ist, dass die fünf Törichten Jungfrauen jetzt zu den fünf weisen Jungfrauen hinkommen und fragen: Können wir nicht etwas von eurem Öl abhaben? Und die fünf weisen Jungfrauen sagen: Nee, das geht nicht, wir können euch nichts abgeben. Das ist das Interessante, es scheint für uns Christen so ein bisschen fast selbstsüchtig, ja, wie, warum wollen die denn nichts abgeben? Der christliche Charakter ist so ein Charakter des Teilens, mit den anderen etwas zu geben. Aber hier wird ein Grund genannt in dem Gleichnis, warum diese fünf Jungfrauen das Öl nicht abgeben können. Und zwar wird gesagt, dass die fünf weisen Jungfrauen da nicht genügend Öl selbst haben. Also dieses Öl, was immer es auch charakterisiert, und ihr seht schon, ich lasse wieder eine offene Frage, was immer dieses Öl charakterisiert, es ist etwas, das man nicht abgeben kann an jemand anderes. Beziehungsweise, wenn man es abgeben könnte, dann ist es quasi keine Menge, die teilbar ist. Es ist sehr interessant, warum können diese fünf ihr Öl nicht abgeben? Warum sind sie denn so geizig? Und noch eine andere Frage wäre: Warum wartet Jesus nicht auf diese anderen fünf? Warum macht er die Tür zu und wenn die anderen fünf dann zurückkommen von ihrem Shopping-Trip und haben ihr Öl dabei, dann sagt Jesus: Ja, ich kenne euch nicht, geht von mir.

[7:51] Das nächste Gleichnis ist das von den Talenten. Auch sehr bekannt. Hier geht es darum, dass drei Diener jeweils Talente, also Geld, kriegen von ihrem Herrn. Einer kriegt eins, der andere zwei, der andere fünf oder drei, gerade nicht sicher. Und der Herr geht in ein fernes Land und den Dienern wird eigentlich gar keine klare Anweisung gegeben, aber die zwei Diener mit den größeren Geldmengen fangen an, das Geld zu handeln. Der Diener mit der kleineren Geldmenge vergräbt es in der Erde. Der Herr kommt natürlich irgendwann wieder und möchte dann sein Geld zurück, lobt die zwei Diener, die ihr Geld angelegt haben, die ihr Geld vermehrt haben, verdoppelt sozusagen. Aber derjenige, der sein Geld einfach vergraben hat und es ihm wieder zurückgibt, wird nicht gelobt, sondern wird getadelt. Interessant, die Fragen: Ja, warum hat er denn nicht gehandelt, dieser eine? Warum hat er sein Geld vergraben? Was ist der Grund? Und das Gleichnis sagt uns, er hat sich gefürchtet. Und zwar hat er sich vor dem Herrn gefürchtet, der Gott repräsentiert in dem Gleichnis. Warum hat er sich vor dem Herrn gefürchtet? Weil er die Information hatte, dass der Herr ein sehr rachsüchtig, nicht rachsüchtig, das ist das falsche Wort, sondern einer ist ja sehr viel verlangt. Und er hat sich gefürchtet und wollte das Geld am besten gar nicht umgehen, weil er dachte, was ist, wenn ich es verliere? Andere interessante Bemerkung: In diesem Gleichnis verliert niemand Geld. Alle, die damit handeln, vermehren ihr Geld. Niemand handelt und verliert. Und auch wichtig: Wir können unsere Talente, und das ist ja der Punkt, nicht einfach vergraben, wir müssen sie nutzen. Gott erwartet, dass wir das, was wir haben, vermehren, mehren für ihn. Und wie können wir das tun? Nur indem wir es nutzen. Und auch die Moral hier: Was erwartet Gott von uns? Natürlich treu und fleißig zu sein, selbst wenn er nicht da ist, also nicht für das Auge sichtbar ist, anscheinend weg ist. Während wir warten, sollen wir aktiv sein mit dem, was Gott uns gegeben hat.

[10:06] Und das Letzte dieser Gleichnisse ist das Gericht an den Heidenvölkern. Wahrscheinlich die beste Erklärung für das Endgericht oder die einfachste Erklärung für das Endgericht, das in der Bibel existiert. Es geht darum, dass am Ende die Völker vor Gott stehen und sie werden getrennt in zwei Gruppen. Und auf der einen Seite heißt es, sind die Schafe, auf der anderen Seite die Ziegen. Und den einen wird gesagt: Kommt herein ins Himmelreich, und die anderen gehen in die ewige Verdammnis, in den zweiten Tod. Und man sieht ja ganz deutlich, dass es keinen Mittelgrund gibt in dieser Entscheidung. Es gibt keine Gruppe in der Mitte, die sich noch entscheiden darf oder die vielleicht nicht ganz sicher war oder gesagt hat: Oh, wir wussten ja gar nichts davon, sondern alle werden in zwei Lager getrennt. Und ganz interessant auch sich die Frage zu stellen: Was wird an diesem Ende, am Ende der Zeit, die entscheidende Frage sein? Also die Frage, die entscheidet, warum die Linken links sind und die Rechten rechts. Warum die einen reinkommen und die anderen nicht. Und das ist die Antwort. Und wer hätte die Antwort erwartet? Und warum? Also interessante Fragen, die man sich hier stellen kann zu diesen Gleichnissen. Und auch eine gute interessante Frage hier: Kann man nicht auch als Unbekehrter äußerlich gute Werke tun? Auf der einen Seite werden ja dafür gelobt, dass sie diese Werke, die guten Werke getan haben. Und die anderen werden dafür getadelt, dass sie diese Werke genau nicht getan haben. Es ist die Frage, wenn nur die guten Werke der Entscheidungsfaktor sind, kann ich auch jemanden, der nicht ein bekehrtes Herz hat, gute Werke tun? Und wo ist hier der Unterscheidungsgrad? Und meine Frau hat da zur Folge 10 ein ganz gutes Studium abgelegt und schön aufgezeigt, was da genau der Unterschied ist. Da gehen wir es nicht rein. Ich lasse die Frage einfach im Raum stehen.

[12:04] Was ich jetzt machen möchte, ist einen anderen Bibelfers aufschlagen. Und zwar die eigentliche Idee von diesen Passagen, die hier der Autor der Bibelschule anwendet, ist ja, was tun wir oder wie verhalten wir uns, während wir auf Jesus warten? Und ich war ein bisschen traurig, weil ich gesehen habe, dass er eine Textstelle, die eigentlich wie keine andere Textstelle in der Bibel unsere Arbeit als Gläubige in der Endzeit beschreibt. Und genau diese Textstelle hat er nicht verwendet in seiner Lektion. Und eigentlich möchte ich die gerne hier einbauen, weil in meinen Augen und auch in Ellen Whites Augen ist sie die wichtigste Textstelle für die Arbeit von Gottes Volk. Und wir beginnen die Reise hier im dritten Mose, im dritten Mose 16 und gehen dann ganz kurz hier rein in den großen Versöhnungstag. Denn hier heißt es nämlich am großen Versöhnungstag, wie wir wissen, ist das die Zeit, in der wir leben. Das große Untersuchungsgericht ist genau bildlich hier der große Versöhnungstag im dritten Mose 16. Und hier heißt es von der wartenden Gemeinde, die außerhalb des Zeltes steht und wartet, was geschieht, folgendes im dritten Mose 16, Vers 29: Und das soll eine ewig gültige Ordnung für euch sein. Am zehnten Tag des siebten Monats sollt ihr eure Seelen demütigen und kein Werk tun, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt.

[13:50] Also Gott sagt uns hier quasi: Ihr sollt eure Seelen demütigen und kein Werk tun. Jetzt, als ich das selber studiert habe, habe ich mich gefragt: Ja, Moment mal, wie soll das gehen? Das ist also unsere Aufgabe in der Endzeit, Seelen demütigen und kein Werk tun. Das scheint nicht besonders effektiv, wir müssen ja irgendwie arbeiten, wir müssen ja irgendwas tun, wir sollen ja auch evangelisieren. Was bedeutet das? Und was ich dann gemacht habe, ist, ich habe hier meine Konkordanz zur Hand genommen und habe geguckt, was bedeuten denn hier diese zwei Worte, Seele und demütigen, oder welche hebräischen Worte stehen da denn? Und wo kommen denn diese hebräischen Worte noch vor? Und dann bin ich auf eine Textstelle gestoßen, im Jesaja, und zwar im Jesaja Kapitel 58. Und ich habe das durchgelesen und war schnell begeistert davon, da dieses Kapitel es wirklich in sich hat. Jesaja Kapitel 58. Und hier steht im Vers 5 folgendes: Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt? Jetzt, ich lese ja aus der Schlachterübersetzung und ich muss sagen, dass das hier leider nicht so schön ist wie in meiner englischen Studienbibel, denn hier sind die Worte komplett anders. Im Hebräischen stehen hier nämlich genau die gleichen Worte: Seine Seele zu demütigen. Im Deutschen wurde hier leider übersetzt: Seine Seele zu quälen oder sich einen Tag lang zu quälen. Auf jeden Fall bin ich auf diese Textstelle gestoßen bei der Suche, weil hier genau die gleichen hebräischen Worte verwendet werden. Und hier fragt Gott: Ja, sieht denn genau so dieses Fasten und dieses Demütigen aus, wie ich mir das vorgestellt habe? Das ist ja die rhetorische Frage, die hier Gott stellt. Einen Tag lang seinen Kopf hängen zu lassen, sich selbst zu quälen. Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sacktuch und Asche bettet. Willst du das ein Fasten nennen und einen Herrn wohlgefälligen Tag?

[16:04] Und jetzt ist es interessant, denn jetzt beschreibt Gott nämlich, was er wirklich damit meint. Vers 6: Ist nicht das ein Fasten, an dem ich gefallen habe, dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass er die Knoten des Jochs löst, dass er die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht? Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot da reichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass wenn du einen Entblößten siehst, du ihn begleitest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst? Das hier ist wahrscheinlich die beste Erklärung oder das beste Bild in der Bibel über medizinische Missionsarbeit, wie wir es in der Endzeit praktizieren sollen, um den Charakter Jesu und die dreifache, die dritte Engelsbotschaft vor allem am besten darzustellen. Und interessant mit dieser Aufforderung Gottes, das ist nicht nur die beste Aufforderung für uns in der Endzeit, sondern es ist auch das größte Versprechen, das hier mit dieser Aufforderung verknüpft ist. Im Vers 8: Dann wird ein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen. Deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und von der Gerechtigkeit werden wir noch einiges hören jetzt, und die Herrlichkeit des Herrn wird deine Nachhut sein. Ist es nicht ein tolles Versprechen? Dann wirst du rufen und der Herr wird antworten. Du wirst schreien und er wird sagen: Hier bin ich. Wenn du das Joch und dann geht es weiter mit weiteren Aufforderungen.

[17:37] Ist die Frage: Wollen wir das nicht auch, dass wir rufen und Gott antwortet, wir schreien und Gott kommt zu uns und hilft uns, dass er seine Gerechtigkeit in uns legt? Ist das der Kernpunkt der dritten Engelsbotschaft, der Kernpunkt der ganzen biblischen Evangeliumsbotschaft, dass wir die Gerechtigkeit Gottes in uns haben und leben, dass die Herrlichkeit Gottes vor uns hergeht und nach uns herkommt? Das ist das Versprechen, das mit dieser Aufforderung hier verbunden ist. Und dann geht es weiter, es wird nochmal wiederholt in ähnlichen Worten. Es heißt dann noch diese berühmten Worte: Wir sollen die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten und man wird sich nennen: der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man dort wohnen kann. In Vers 12, also die diese Nehemiah-Aufgabe, wiederherzustellen, den Sabbat wiederherzustellen, die Heiligungsbotschaft wiederherzustellen. Und dann passt dieses Kabel hier wie die Faust aufs Auge für Gottes Endzeitbotschaft, Endzeitvolk.

[18:44] Heißt es hier noch in Vers 13: Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt, wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn ehren wirst, wenn du ihn ehrest, sodass du nicht deine Gänge erledigst und nicht deine Geschäfte treibst, noch niedrige Worte redest, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben. Und ich will dich über die Höhen des Landes führen und ich speise mit dem Erbe deines Vaters Jakob. Ja, der Mund des Herrn hat es verheißen. Also nochmal, man hat hier nochmal die Sabbat-Aufforderung. Ja, halt den Sabbat, mach nicht dein eigenes Geschäft, sondern halte den so, wie ich es dir gezeigt habe. Und dann dieses wunderbare Versprechen gleich nachgeliefert: Und du wirst deine Lust am Herrn haben. Wollen wir das nicht alle unsere Lust am Herrn haben? Lust an heiligen Dingen, Lust an den richtigen Dingen, an gerechten Dingen. Und das ist das Versprechen, das uns gegeben wird mit dieser Botschaft.

[19:47] Und jetzt habe ich eigentlich mein ganzes Pulver schon verschossen. Denn wie schon gesagt, also dieses Kapitel passt wirklich auf Gottes Endzeitbotschaft. Aber jetzt gehen wir nochmal in die Sabbat-Schule und gucken, wie er das hier quasi entwickelt und die gleichen Punkte eigentlich genau da auch vorkommen. Am Montag geht es in den zweiten Petrusbrief. Und da gehen wir jetzt auch hin. Zweiter Petrusbrief im dritten Kapitel. Genau. Jemand hat mal zu mir gesagt, die Petrusbriefe sind die, die in der Bibel ein bisschen hin und her springen. Man scheint sie nie richtig zu finden. Zweiter Petrus, Kapitel 3. Und hier geht es vor allem um den Lebensstil, den wir selber haben sollen in der Endzeit. Und ich fange mal an zu lesen in Vers 11: Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr sollt ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht? Also er stellt quasi die Frage: Ja, wie sollen wir uns jetzt verhalten im Angesicht der Endzeit, im Angesicht dieser, der zweiten, der Wiederkunft Jesu und im Angesicht, dass alles zerstört wird irgendwann mal.

[21:03] Vers 12: Indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchem die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze verschmelzen. Hier steht was ganz Interessantes. Hier steht nämlich, dass wir dem Kommen des Herrn Gottes entgegeneilen sollen. Es gibt ja oft in den Köpfen der Gläubigen diese Idee, dass Gott diese große Himmelsuhr hat und irgendwann schlägt diese Himmelsuhr zwölf und dann kommt Jesus wieder. Aber hier zeigt sich in Petrus, dass das Kommen Jesu, dass die Wiederkunft Jesu von unserem Verhalten abhängt. Eilen wir ihm entgegen, beschleunigen wir das Kommen Jesu oder verlangsamen wir es durch unser Verhalten. Also wie sollen wir leben, ist ja die Frage. Wie sollen wir wandeln? Ja, so, dass wir die Wiederkunft Jesu beschleunigen.

[21:59] Vers 13: Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Da wollen wir hin, in einen Ort, wo wirklich die Gerechtigkeit wohnt. Darum geht es ja und darum sollte auch die Gerechtigkeit jetzt schon in uns wohnen. Denn wie kann Gott Menschen in einen Ort der Gerechtigkeit einlassen, wenn sie selbst nicht gerecht sind?

[22:14] Vers 14: Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden. Bist du unbefleckt und tadellos? Dieser Vers ist wohl einer der herausforderndsten Verse in der Bibel. Denn er sagt uns, dass wir unbefleckt und tadellos sein sollen, bevor dieser Tag kommt. Und das ist eine Sache in der Theologie, die wirklich ein heißes Schlachtfeld ist. Denn viel, oft ein Gläubiger kam an diesen Punkt, hat gesehen, wir sollen unbefleckt und tadellos sein und fragt sich: Wie soll denn das funktionieren? Und er merkt in seiner eigenen Erfahrung, dass er nicht tadellos ist und weder unbefleckt und dass es auch sich in Zukunft nicht so zu entwickeln scheint. Und was man dann gemacht hat, oder was es für Ansätze gibt hier: Entweder man sagt, ja, das geht ja eh nicht, erklärt die Bibel einfach weg. Oder man verschiebt es irgendwie in die Zukunft und sagt, ja, dann nach der Wiederkunft, dann wird Gott es alles machen. Aber wenn wir die Bibel einfach so nehmen, wie sie dasteht und so, wie sie genommen werden will, denn die Bibel ist klar und einfach, dann steht hier: unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden, wenn er kommt.

[23:56] Vers 15: Ich gehe noch drauf ein, ich lasse euch da nicht hängen, keine Angst. Ich gehe noch drauf ein. Also Vers 15: Und seht den Langmut unseres Herrn als eure Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Paulus euch geschrieben hat, nach der ihm gegebenen Weisheit. Und das ist interessant, ja, hier erwähne ich Petrus und Paulus, wird oft verwendet, um die Authentizität der Bibel zu beweisen. Aber wir wollen uns eine Frage stellen hier: Über was schreibt denn der Paulus? Welche Punkte, also zitiert Petrus hier den Paulus? Also von den Sachen, sagt Petrus, von diesen Sachen schreibt ja auch Paulus. So wie auch in allen Briefen, Vers 16, wo er von diesen Dingen spricht. Ja, welche Dinge denn? Ja, die Dinge, die wir gerade gelesen haben, dass wir uns recht wandeln sollen, in der Endzeit, tadellos und unbefleckt dastehen sollen. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.

[25:12] Also oft wird hier gesagt, wird dieser Text genommen, zu zeigen: Ja, Paulus ist schwierig zu verstehen. Aber was der Text eigentlich sagt, ist, dass Paulus in allen seinen Briefen, interessanterweise, genau das gleiche Thema schreibt, dass wir am Tag des Herrn in Perfektion stehen sollen. Das ist ein scharfes Wort, ein umstrittenes Wort. Aber ich habe mir damals gedacht: Moment mal, wenn der Petrus hier das schreibt, dann muss es ja auch stimmen. Und dann habe ich angefangen, in den Büchern und Briefen Paulus zu suchen, ob er wirklich über diese Sachen schreibt. Und tatsächlich, in meiner Bibel mittlerweile steht schon eine ganze Liste von Textstellen aus den Büchern Paulus, wo Paulus genau über das gleiche Thema schreibt, dass wir am Tag des Herrn dastehen sollen, unbefleckt und tadellos. Tatsächlich ist es schwer zu verstehen, denn viele Leute verdrehen es, denn sie wissen nicht, wie sie, was sie damit anfangen sollen. Und sie sehen es nicht in ihrem eigenen Leben und sagen, das kann doch nicht sein, ich merke das nicht in meiner Erfahrung, dann muss es ja falsch sein. Oder irgendwie versuchen sie das wegzudrehen.

[26:26] Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung des Frevlers mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert. Wachst dagegen in der Gnade und in der Erkenntnis unseres Herrn Retters, Jesus Christus. Ihm sei die Ehre, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.

[26:46] Und hier sagt Petrus: Bewahrt euch davor, irgendjemand zuzuhören, der euch sagt, dass das Gesetz nicht gehalten werden kann oder der euch sagt, ja, das geht ja eh nicht hier unbefleckt, tadellos. Das ist vielleicht so ein Wunschdenken, aber da kommen wir eh nie hin als Christen. Schreibt die Bibel wirklich Sachen auf, die wir sowieso nie erreichen können? Das ist die Herausforderung, mit der hier die Verführung reinkommt.

[27:23] Ja, jetzt stelle ich natürlich die Frage: Moment mal, jetzt habe ich hier diese Worte in den Mund genommen: Perfektion, untadelig, makellos, unbefleckt. Dazu schlage ich mal auf Markus Kapitel 4, Vers 28. Markus Kapitel 4, Vers 28, wo Jesus ein Gleichnis erzählt, ein sehr bekanntes Gleichnis, denn die Erde trägt von selbst Frucht. Zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da. Hier wird das Leben des Christen beschrieben. Der Christ startet als eine kleine Pflanze und er wächst, ja, man sieht zuerst den Halm, wie es in der Parabel heißt. Danach kommt die Ähre, er wächst weiter in seiner Erfahrung, in seinem Glauben und irgendwann ist das Korn reif in der Ähre, die Frucht ist reif und dann kommt Jesus und erntet ihn ab.

[28:31] Und hier wird uns beschrieben, wie sich Gott Perfektion vorstellt. Wir haben manchmal diese Idee, dass wir irgendwie von Tag 1 an unseres christlichen Lebens gleich perfekt dastehen sollen. Aber die Idee der Bibel ist, dass Gott uns Schritt für Schritt führt und uns Schritt für Schritt mehr Licht gibt und mehr zeigt, was in unserem Charakter noch zu ändern ist. Und je nachdem, wie viel Licht er uns schon gegeben hat, danach wird er uns auch beurteilen. Und er erwartet nicht, dass wir von Tag 0 an gleich in voller Makellosigkeit dastehen, sondern er erwartet, dass wenn er uns von Tag 1 an ein kleines Stückchen Licht gibt, dass wir danach handeln und ihm glauben und das umsetzen, was er uns gezeigt hat. Und wenn wir das gemacht haben, dann gibt er uns ein bisschen mehr Licht und er wartet, bis wir es umsetzen. Und so ist es ein Wachstumsprozess. Und in jedem Schritt dieses Wachstumsprozesses kann Gott auf seine Frucht schauen und kann sagen: Ist meine Frucht nicht perfekt? Sie wächst wunderschön. Machst du jeden Tag Schritt für Schritt Fortschritt im Glauben? Oder hast du was in deinem Leben, wo du diesem Licht, das Gott dir gegeben hat, widerstrebst und widersprichst? Und du weißt genau, dass Gott dir was gezeigt hat und du setzt es nicht in deinem Leben um. Und du merkst genau, wie Gott dich nicht weiterbringt in deinem Glauben, weil Gott dir nicht mehr Licht geben kann, solange du nicht das, was du schon gekriegt hast, umsetzt. Und dann rufe ich dich jetzt auf: Das, was dir Gott gezeigt hat, setzt es um in deinem Leben. Nimm dieses Ding aus deinem Leben heraus, wo du ganz genau weißt, dass Gott es nicht möchte. Und dann wird Gott dich weiterführen, Schritt für Schritt, bis du reif bist und er dich ernten kann. Denn die Frucht in der Bibel ist die Frucht des Geistes. Die Frucht des Geistes, die kennen wir aus Galater 5, Vers 22: Liebe und Hoffnung und Demut und so weiter.

[30:45] Aber gehen wir hier in den nächsten Tagen, den Dienstag, denn da geht es genau um den Glauben und um die Früchte des Glaubens. Jakobus Kapitel 2. Jakobus Kapitel 2. Wir fangen an mit dem Vers 19, denn da heißt es: Du glaubst, dass es einen Gott gibt. Du tust wohl daran. Auch die Dämonen glauben es und zittern. Und hier können wir ganz klar die Frage stellen: Was ist Glaube nicht? Und wir sehen, dass Glaube nicht irgendeine Annahme von Ideen ist, irgendeine Meinung. Denn die Dämonen, die wissen ganz genau, was Wahrheit ist. Die haben genau alle richtigen Meinungen und Ideen angenommen. Aber das hilft ihnen nicht. Sie werden nicht gerettet, denn sie machen eins nicht: Sie setzen diesen Glauben, diese Weisheit, dieses Wissen nicht in die Tat um.

[31:53] Und dann heißt es hier in den nächsten Versen: Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube ohne die Werke tot ist? Würde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtfertigt, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar darbrachte? Siehst du, dass der Glaube zusammen mit seinen Werken wirksam war? Und dass der Glaube durch die Werke vollkommen wurde? Und so erfüllte sich die Schrift, die spricht: Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Und er wurde ein Freund Gottes genannt.

[32:33] Dieser Vers hier gab Anstoß dem Martin Luther damals. Denn er hat nämlich diesen Vers verglichen mit einem anderen Vers in Römer Kapitel 4. Und in Römer Kapitel 4, interessanterweise, nutzt Paulus genau den gleichen Vers, um scheinbar genau das Gegenteil zu beweisen. Also nochmal kurz hier zusammengefasst: Jakobus sagt, dass Glaube ohne Werke tot ist. Und er stellt hier die Frage: Weißt du nicht, dass wenn du Glauben hast, aber keine Werke, dass das dann toter Glaube ist? Und er nimmt hier das Beispiel von Abraham her und sagt: Schau mal, Abraham, der hatte einen Glauben, aber er hat dann auch Werke gehabt, in denen er seinen Sohn geopfert hat. Ja, er hat ihn geopfert und natürlich hat Gott es verhindert. Aber er hatte Werke und dadurch war sein Glaube ein wahrer, ein lebendiger Glaube. Und er nimmt auch das andere Beispiel, wo es heißt: Wenn jetzt jemand kommt zu dir, der hungrig ist, sagst du dann mal einfach: Ja, geh hin und sei gesättigt. Oder gehst du hin und nimmst etwas zu essen und gibst es ihm wirklich? Was ist der richtige Glaube? Der, der einfach nur sagt, oder der, der tut?

[33:41] Und jetzt gehen wir zu Römer Kapitel 4, denn hier nutzt Paulus den gleichen Vers, wie schon gesagt, um scheinbar das Gegenteil zu beweisen. Schauen wir mal hier. Römer Kapitel 4, Vers 2 bis 4, hier heißt es: Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Also wie, er zitiert ja genau die gleiche Textstelle interessanterweise. Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung. Paulus ist richtig, er sagt ja, du kannst nicht erwarten, dass du durch die Werke gerechtfertigt wirst, sondern nur durch den Glauben ist der Mensch gerechtfertigt.

[34:31] Jetzt, wie lösen wir dieses Dilemma? Ganz einfach. Wer das Bibelstudium kennt, der weiß, dass der Kontext uns immer den Schlüssel für die Bibeltextstelle gibt. Und in der Tat, hier spricht der Kontext über die Beschneidung. Denn die Idee war damals, dass dadurch, dass der Jude beschnitten ist, er das Heil hat. Also wie man ein bisschen Fleisch vom Körper abschneidet, zack, ist man gerettet. Und Paulus hat diesen Punkt vehement widersprochen und das würden wir heute auch. Denn wir wissen ganz genau, so eine Beschneidung macht niemand heilig, sondern vielmehr die Beschneidung des Herzens macht einen heilig. Aber Paulus kommt von dieser Richtung, von den Menschen, die gesagt haben: Ich muss mich nur beschneiden lassen und schon bin ich heilig. Und die Heiden, wenn die sich beschneiden lassen, sind sie auch heilig. Alles gut. Und ohne Beschneidung kann man sowieso nicht gerettet werden. Also die kommen von dieser Richtung und Paulus steht hier und verteidigt die Bibel in dieser Richtung. Jakobus verteidigt die Bibel aus der anderen Richtung. Er steht hier und verteidigt die Bibel von den Leuten, die aus der anderen Richtung kommen. Die sagen: Ja, man muss ja nur glauben, man muss ja nur irgendwie eine Idee annehmen und dann sind wir gerechtfertigt. Das sagt doch Paulus. Und Jakobus sagt: Nein, nein, wenn du etwas glaubst, dann tust du es auch.

[35:58] Und das sehen wir in keinem anderen Buch besser als im Hebräer Kapitel 11. Denn im Hebräer Kapitel 11, die Ruhmeshalle der Bibel, das Kapitel des Glaubens, werden ja die verschiedenen Taten der Träume in der Gottes gezeigt. Und eines meiner Lieblingsbeispiele hier ist eigentlich Noah. Hier heißt es im Vers 7: Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah. Von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses. Und hier sieht man Glauben wie in keinem anderen Vers. Glauben ist ganz einfach: Gott sagt zu Noah, baue eine Arche. Und Noah hätte sich fragen können: Moment mal, eine Arche macht aber keinen Sinn. Moment mal, es hat noch nie geregnet. Ich baue eine Arche auf dem Festland. Hier ist aber auch kein Wasser. Und überhaupt eine Sinnflut kam noch nie vor. Und es ist ja wissenschaftlich auch völlig unmöglich, dass die ganze Erde überschwemmt wird. Und so weiter und so fort. Er hätte den Weg des Zweifels gehen können und irgendwie sich rechtfertigen. Vielleicht war es doch keine Stimme von Gott. Also sowas Verrücktes hat das sowieso noch niemand gemacht. Aber Noah hat eins richtig gemacht: Er hat geglaubt. Das ist Gottes Wort. Und wenn Gottes Wort es sagt, dann wird es passieren. Denn Gottes Wort kehrt nicht leer zu ihm zurück. Und so hat er einfach das gemacht, was Gott gesagt hat. Und das ist wahrer Glaube. Und deswegen steht diese Geschichte heute in der Bibel.

[37:34] Und so auch beim Abraham hier im Vers 17: Durch Glauben brachte Abraham den Isaak da, als er geprüft wurde und opferte den Eingeborenen er, der die Verheißung empfangen hatte. Zu dem gesagt worden war: In Isaak soll dir ein Same berufen werden. Er zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt. Was heißt der Glaube hier? Der Glaube war folgendermaßen: Auf der einen Seite hat Gott gesagt, dass Isaak der Same von Abraham ist. Und in diesem Samen, der wird quasi die Nachkommen erzeugen Abrahams und ein großes Volk werden. Auf der anderen Seite hat Gott ihm gesagt: Opfere deinen Sohn. Und Abraham steht jetzt da und glaubt die Worte Gottes. Und den einzigen Ausweg, den er findet zwischen diesem Dilemma, einmal soll er Erbe sein, der Isaak, und einmal soll er umgebracht werden. Den einzigen Ausweg, den Abraham hier findet, ist, dass Abraham sagt: Okay, wenn ich den Isaak umbringen soll, und er aber trotzdem noch mein Erbe sein soll, dann muss Gott den Isaak wieder beleben. Das ist die einzige Möglichkeit. Und es ist interessant für uns heute. Klar, wir kennen die Auferstehung Jesu, wir kennen die Auferstehung von Elisa damals und so weiter und so fort. Selbst Petrus hat ja jemanden auferstehen lassen. Aber damals ist es nie vorgekommen. Noch nie. Noch nie wurde irgendjemand wiederbelebt in der ganzen Geschichte der Welt vor Abraham. Und trotzdem hat Abraham es geglaubt und hat nach dem Glauben gehandelt. Das ist wahrer Glaube. Zu glauben, was Gott sagt und einfach das zu tun.

[39:22] Und das können wir auch anwenden auf unser Kapitel vorher mit Jesaja 58. Dort steht, dass wir medizinische Gesundheitsarbeit tun sollen, denen zu helfen, die sie nicht selbst helfen können. Unsere Botschaft der ganzheitlichen Gesundheit, der natürlichen Gesundheit weitergeben an diejenigen, die sie nicht kennen. Sanatorien gründen, Gesundheitszentren, Restaurants, vegetarisch und ja, pflanzenbasierte Nahrung. Und wir denken uns immer: Ja, das geht ja nicht, da kommt ja niemand, das funktioniert ja nie. Wie gehen wir an diesen Auftrag ran? Sagen wir ganz einfach: Gott, du hast es gesagt und du wirst es möglich machen. Vielleicht weiß ich nicht genau, wie das am Ende gehen soll, aber ich weiß, dass du es machen kannst und du kannst mir die Weisheit geben, wie Noah damals seine Arche gebaut hat. So kann ich auch ein Gesundheitszentrum aufbauen, auch wenn ich gar nicht studiert habe, vielleicht was ganz anderes studiert habe. Du hast mich verstanden. Willst du dich berufen, für Gott das zu tun, was er uns aufgerufen hat?

[40:34] Und hier spielt auch der andere Punkt rein. Erinnern wir uns, dass wir unbefleckt und tadellos sein sollen, dastehen vor Gott. Wie gehen wir mit diesem Auftrag um? Kämpfen wir uns ab, bis wir nicht mehr können und Erschöpfung aufgeben und sagen: Das funktioniert ja eh nicht mit dem Christentum. Oder den Glauben rauswerfen und sagen: Ach, es reicht doch, wenn wir Jesus lieben. Oder nehmen wir dieses Wort, das in der Bibel steht: unbefleckt und tadellos, perfekt, und sagen: Gott, du hast es gesagt und du kannst es auch machen. Und hier ist eins meiner Lieblingsversprechen in der Bibel, die mir Kraft geben, wenn ich manchmal verzweifle an diesem Punkt. Es steht in Philipper, im ersten Kapitel, sechster Vers. Und hier steht folgendes: Paulus sagt, weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, Freund, meine Freundin, hat Gott in dir ein gutes Werk angefangen. In mir hat ein gutes Werk angefangen. Es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. Gott hat gesagt: Wenn er in dir ein gutes Werk angefangen hat, dann wird er es auch vollenden. Punkt. Gottes Wort wird es vollbringen. Glauben wir das? Glauben wir das und handeln danach? Glauben wir daran, dass Gott uns tadellos machen kann und handeln wir danach? Das, das ist wahrer Glaube. So möchte Gott, dass wir in der Endzeit leben.

[42:19] Kommen wir zum Mittwoch und zum Kapitel im Johannes. Johannes Kapitel 4, wir fangen an im Vers 35. Hier geht es jetzt um die andere Seite. Jetzt haben wir unser eigenes Verhalten geguckt. Was ist unser Verhalten in der Endzeit? Wir sind noch ein bisschen reingegangen in diese Gesundheitsarbeit und jetzt kommt noch die Missionsarbeit mit ins Spiel. Johannes Kapitel 4, Vers 35, hier heißt es: Sagt ihr nicht, sagt ihr nicht, es sind noch vier Monate, dann kommen die Ernte. Siehe, ich sage euch, hebt eure Augen auf und seht die Felder an. Sie sind schon weiß. Voll Ernte.

[43:11] Ist nicht interessant, wie Gott hier hinweist, wie er so diesen Bogenspanner sagt. Schau, in der Welt sagt er: Okay, wir müssen noch warten, die Felder müssen noch reifen, bis die Ernte endlich da ist. Aber im geistlichen Raum ist es ganz einfach. Jesus sagt: Macht eure Augen auf und wenn ihr genau hinguckt, dann seht ihr überall reife Ernte zu jeder Zeit.

[43:30] Vers 36: Und wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät und der andere erntet. Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt. Andere haben gearbeitet und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

[44:05] Wenn wir genau hinschauen in diese Welt, wenn wir wirklich Hingabe haben für die Menschen um uns herum, dann werden wir auch Menschen finden, die nach dem Evangelium dürsten. Denn die gibt es, wie Gott gesagt hat, überall. Manchmal mache ich den Witz und wenn ich in gemeinem Predigt sage, wie hier es geschrieben steht in Vers 35: Hebt eure Augen und seht die Felder an. Sie sind schon weiß zu ernten, außer in Bad Cannstatt. Natürlich ist es so. Es steht ja nicht außer in Bad Cannstatt. Hier steht, die Felder sind reif zu ernten. Und dann glauben das die Leute immer nicht. Ja, hier in unserer Stadt, also vielleicht woanders, vielleicht in Stuttgart, hier bei euch, bei Joelmedia, Bad Cannstatt, da springen euch ja die Suchenden nur so die Bude ein. Aber bei uns hier in Buxtehude, bei uns hier in Frankfurt, da will ja niemand was vom Evangelium wissen. Die Bibel sagt, wenn wir genau hinschauen, dann finden wir immer Menschen, die offen sind für sein Wort.

[45:05] Und dann heißt es hier, dass der Arbeiter einen Lohn empfangen wird. Jetzt, welchen Lohn empfängt denn hier der Arbeiter? Hier steht nämlich in Vers 36, dass der Arbeiter Frucht sammelt zum ewigen Leben. Was ist denn die Frucht zum ewigen Leben? Wir haben es vorher schon angesprochen. Die Frucht im ewigen Leben, die steht im Galater. Im Galater 5, Vers 22. Ja, ja, Bibelblättern muss man auch lernen. 5, Vers 22, da steht: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe und Freude und Friede und Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. Genau die Dinge, die einen christlichen, einen Christus-ähnlichen Charakter ausmachen. Und hier wird ganz eindeutig gesagt: Wenn wir hinausgehen, um zu säen und zu ernten, dann werden wir einen Lohn empfangen. Und der Lohn ist die Frucht des Geistes, die Frucht des ewigen Lebens. Einen Charakter zu haben, der Christus-ähnlich ist. Das heißt, wenn wir wirklich gerettet werden wollen, dann ist es einfach unser einfachster Weg, indem wir hingehen und Mission betreiben. Denn dann wird uns Gott helfen und er wird uns viele Früchte des Geistes schenken.

[46:35] Und es geht weiter in dem Vers und es heißt hier, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Und das fand ich auch einen ganz interessanten Punkt. Hier wird ganz eindeutig gesagt, dass es nicht einer ist, der sät und dann wartet und dann erntet, sondern es sind mehrere Personen. Der eine sät und der andere erntet. Aber beide bekommen den Lohn. Manchmal haben wir so die Idee: Wenn ich ja nur säe und hier Leute vom Evangelium erzähle und ich kriege niemals die Ernte bekehrt oder ich erwarte es gar niemand anders, fährt dann die Ernte ein. In Griechenland habe ich ja gar nichts davon. Die Wahrheit ist, dass beide, der das sät und der erntet, den Lohn erhalten werden. Und manchmal dürfen wir ernten und jemand anders hat schon die Person vorbereitet. Und manchmal dürfen wir anfangen, den Samen einer Person zu säen. Ist nicht wunderbar, wie Gott das designt hat, dass wir miteinander zusammenarbeiten.

[47:34] Und ich möchte in diesem Zusammenhang noch zwei Dokumente aus dem Neuen Vers 10 aufschlagen. Denn hier wird es nochmal, finde ich, deutlicher mit dem Lohn, den wir empfangen. Zwei Dokumente, Neuen Vers 10. Hier heißt es: Er aber, der dem Sämann Samen darreicht und Brot zur Speise, er möge euch die Saat darreichen und mehren und die Frucht eurer Gerechtigkeit wachsen lassen. Denn hier spricht es vom Sämann. Und wir haben oft diese Idee, dass der Sämann aufs Feld geht, er hat diese Tasche voll mit Samen, er putzt seine Hand in die Tasche und streut den Samen aufs Feld. Und dann kommen oft Menschen und sagen: Missionsarbeit, ich kann das doch gar nicht. Ich weiß sogar, was soll ich denn aus der Bibel zeigen und wie soll ich den Menschen aus der Bibel was beibringen, ich kenne das doch gar nicht, ich habe das gar nicht studiert. Und hier im Text steht was Interessantes: Er aber, der dem Sämann Samen darreicht und Brot zur Speise. Also Gott gibt uns hier nicht das Bild, dass wir hier den riesen Sack voll Samen haben und uns dann irgendwie erarbeiten müssen und dann erst rausgehen können, sondern er gibt uns mehr das Bild, dass der Sämann rausgeht auf das Feld, er greift in den Sack und vielleicht ist der Sack ganz spärlich nur mit Samen belegt, nur ein, zwei Sachen, aber er zieht die Hand raus und sät und Gott wird ihm den Samen geben, den er braucht, um den Samen zu streuen.

[49:07] Er möge euch die Saat darreichen und mehren, ja, und mehren, also es wird nicht nur, er gibt uns nicht nur den Samen, sondern er vermehrt auch noch den Samen für uns, ja mehr als wir überhaupt aussäen können und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen. Ist es nicht genau das, was wir suchen? Genau das, wie wir stehen sollen in der Endzeit, tadellos, makellos, gerecht und Gott sagt: Wenn du hingehst und säst, dann schenke ich dir die Gerechtigkeit. Du wirst ernten, du wirst als Lohn empfangen, die Früchte der Gerechtigkeit von deiner Tat als Missionar.

[49:44] Und dann leitet die Sabbatschul-Lektion, ja, im letzten Tag der letzten Lektion geht es dann natürlich um das große Finale, um das Ende aller Dinge in Offenbarung 21, Kapitel, Verse 1 bis 4 und die lese ich kurz durch. Offenbarung 21, Verse 1 bis 4. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine Braut für ihren Mann geschmückt. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen, und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das erste ist vergangen.

[50:58] Und das habe ich mir daheim überlegt, was kann man denn hier für Fragen stellen? Ja, wir können uns Fragen stellen: Was passiert mit all den Dingen, die jetzt sind? Sie werden verbrannt, sie sind nicht mehr. Gott macht eine Revolution, er macht eine Reformation sozusagen wie im Mittelalter, aber nicht nur von ein paar Wahrheiten, sondern von allem und nicht so ganz graduell, wie wir das manchmal gerne hätten. Ja, wenn wir uns schon unser Leben ändern, dann ganz langsam, Stück für Stück, sondern Gott macht alles neu, auf einen Schlag und alles perfekt.

[51:32] Und die andere Frage, die wir uns stellen können: Ja, warum kommt denn die Stadt aus dem Himmel? Warum erschafft denn Gott die Stadt nicht auf der Erde? Und das finde ich eine ganz interessante Frage, auf die ich selber noch gar keine Antwort gefunden habe, wo ich selber noch studiere. Aber dann habe ich mir gedacht, eigentlich ist doch diese Passage so klar und so deutlich. Eigentlich gibt es da gar keine großen Fragen. Ja, Kapitel 21 hier sagt uns ganz deutlich, da kommt eine Stadt aus dem Himmel, sie kommt auf die Erde und wir werden darin wohnen und Gott wird alle Tränen abwischen und alles wird gut. Punkt.

[52:04] Vergleich das mal mit Babylon. Wir haben schon mal Babylon durchgelesen in der Offenbarung, Kapitel 17, wo es dann heißt, wir sind am Fluss und dann vollgeschrieben mit Namen und Hirn und Hörner und Köpfe. Ganz verwirrend, diese Beschreibung von Babylon. Babylon steht dafür die Verwirrung. Und so auch die Beschreibung von Babylon, ganz mystisch verwirrend. Und die Beschreibung vom neuen Jerusalem, klar, einfach, deutlich. Da brauchen wir gar keine Fragen mehr stellen. Man liest diese Texte und weiß: Gott macht alles gut.

[52:35] Und wenn wir treu sind in der Endzeit, stetig treu sind, unsere Arbeit machen für ihn, Früchte der Gerechtigkeit ernten, das tun, was Gott uns als Auftrag gegeben hat, selbst wenn es in den Augen der Welt blödsinnig erscheint, einfach das Wort zu glauben von Gott und sagen: Wenn Gottes Wort aus Gottes Mund hervorgeht, dann wird es auch das tun, für was es gesandt wurde. Dann kann Jesus wiederkommen, dann kann er uns retten, dann kann er uns einlassen wie die Schafe auf der Rechten und kann uns in das ewige Leben einführen.

[53:24] Und dann können wir einmal eines Tages mal an diesem Hochzeitstisch sitzen, der beschrieben wird in Offenbarung 19, Kapitel 7 und 8. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht. Wer ist denn die Frau des Lammes? Wir haben gerade gelesen, dass die Braut die Stadt ist. Jesus wird seine Stadt heiraten und wir sind dabei als Hochzeitsgäste. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, makellos und perfekt. Denn die feine Leinwand ist was? Die Gerechtigkeit der Heiligen.

[54:14] Die Schönheit der Stadt im Himmel ist nicht das Gold auf der Straße, die schönen Pfeiler und Brunnen und Pflanzen und Blumen, sondern die Schönheit der Stadt im Himmel ist unsere Gerechtigkeit. Denjenigen, die jetzt treu sind in der Endzeit, werden nachher die Stadt schmücken. Und Jesus wird durch die Stadt laufen und sagen: Wie schön ist diese Stadt voller gerechter Menschen, die auf dieser Welt an mein Wort geglaubt haben. Möchtest du an dieses Wort glauben? Ich möchte an dieses Wort glauben.

[54:47] Ich möchte noch mit dir beten. Lieber Vater im Himmel, hilf uns, Herr, in dieser Endzeit treu zu deinem Wort zu stehen. Auch wenn es tausende Stimmen außerhalb und innerhalb der Kirche gibt, die uns davon abbringen wollen, einfach, simpel an dein Wort zu glauben. Hilf uns, standhaft zu sein. Im Namen Jesu. Amen.

[55:12] Somit beenden wir die Sabbatschulektion, der Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft. Und nächste Woche geht es dann weiter mit der nächsten Lektion. Und man darf wieder gespannt sein. Bis dahin noch schöne Woche und einen gesegneten Sabbat. Amen.


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