In dieser Predigt von Marc Kynast wird die Bedeutung und Herkunft des Sabbats beleuchtet. Es wird erklärt, wie Jesus selbst den Sabbat hielt und wie diese Tradition bis in die heutige Zeit weitergegeben wurde. Die Predigt geht auf die biblischen Ursprünge des Sabbats in der Schöpfung und im Auszug aus Ägypten ein und thematisiert die historische Verschiebung des Sabbat-Gebots auf den Sonntag in der katholischen Kirche, unter Einbeziehung von Einflüssen aus heidnischen Kulten.
Die Verheissung – Gottes Ewiger Bund (CSH 2021 Q2): 9. Das Bundeszeichen
Marc Kynast · Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund ·Themen: 1. Mose, 2. Mose, 5. Mose, Bibel, Bibelstudium, HebräerWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund
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Transkript
[0:34] Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe der Christ Study Hour. Heute geht es um ein besonders wichtiges Thema, und zwar den Sabbat, bzw. Samstag. Und zu Beginn würde ich gerne ein Gebet mit euch sprechen. Großer Gott, wir danken dir für die Möglichkeit, über dein Wort nachzudenken, über das nachzudenken, was du in Vergangenheit getan hast und was du heute noch für uns tust. Und wir bitten dich, dass du in dieser Stunde mit uns bist und wir verstehen, was du sagen möchtest. Schenke mir die richtigen Worte und wir laden dich ein, Amen.
[1:08] Wir über den Sabbat, dann denken wir oftmals an den jüdischen Sabbat. Unter den Juden, Juden sagte man Schabbat, Schalom. Das heißt so viel wie friedvoller Schabbat. Die Juden und das sind eigentlich untrennbar. Schauen wir in die Fernsehsendung "The Chosen". Da haben wir in den ersten Folgen Maria Magdalena, die von Dämonen gequält wurde, und Jesus befreite sie. Und klopft er später an ihrer Tür und wollte mit ihr das Sabbat-Mahl, ein Festessen am Freitagabend halten, um sich einzugewöhnen, um eine Stimmung zu erzeugen auf den wöchentlichen Festtag. Und ich kann euch diese Folge sehr empfehlen, weil es bringt so dieses jüdische Gefühl mit und zeigt einen Einblick in die damalige jüdische Tradition und wie sie auch heute noch unter Juden gepflegt wird.
[2:08] Nun, aber ist der Sabbat wirklich für die Juden von heute von Bedeutung? Und ist er auch noch für uns von Bedeutung? Und wo ist der Ursprung? Das wollen wir uns heute ansehen. Nun, das war vor über 2000 Jahren, als auch ein Jude namens Jesus auf dieser Erde wandelte. In Lukas 4, 14 bis 16 lesen wir über sein Leben. Jesus, dieser Jude kam wieder in der Geisteskraft nach Galiläa, und das Gerücht erscholl von ihm durch alle umliegenden Orte. Und er lehrte in ihren Synagogen und ward von jedermann gepriesen. Und da kam er nach Nazareth, da er erzogen war, und ging, nach seiner Gewohnheit, am Sabbat-Tage in die Synagoge und stand auf und wollte lesen. Es war also Jesu Gewohnheit, den Sabbat zu halten.
[3:04] Nun, wenn dieser Jesus, dieser Jude, das als Gewohnheit hatte, was zeichnet dann eigentlich so eine Gewohnheit aus? Ich habe mir mal aufgeschrieben, dass so prinzipiell in der Gewohnheit ich erkannt habe, dass man einen routinierten Ablauf hat, dass man Wiederholungen macht, dass man ein Ereignis hat, wo man sich diese Gewohnheit dann angefangen hat anzueignen und einen Zeitabschnitt als Beispiel nehmen wir den Morgensport. Du hast gewisse Übungen, die du nacheinander machst, das ist der routinierte Ablauf. Du machst das jeden Morgen, das sind die Wiederholungen. Du hast ein verknüpftes Ereignis, das wäre zum Beispiel, dass du krank bist, dass dein Körper fit sein muss und du einen Bandscheibenvorfall hattest und dagegen arbeiten musstest. Und dann hast du einen Zeitabschnitt, das wäre zum Beispiel, dass du das jeden Morgen um sieben Uhr für 30 Minuten vor der Arbeit, meist in der Universität in London, das University College hat Philippe Allaire herausgefunden, dass es ungefähr 66 Wiederholungen braucht, um eine neue Gewohnheit zu erlangen.
[4:16] Nun, wie viel Tage hat das Jahr? 365. Das wissen wir. Wie viel Samstage sind es davon? 52. Das heißt, um den Sabbat zu halten, das ist die Gewohnheit Jesu war, brauchte er mindestens ein Jahr und ein bisschen darüber hinaus, so dass er diese 66 Wiederholungen hatte, dass es seine Gewohnheit war. In Sprüche 22, 46 lesen wir folgendes: "Lehre oder auch gewöhne dein Kind den richtigen Weg zu wählen, und wenn es älter ist, wird es auf diesem Weg bleiben." Nun, im Englischen steht hier "train up a child", also trainiere es, gewöhne es.
[4:59] Über den Abschnitt in Lukas 4, Vers 16 schreibt die Schriftstellerin Ellen G. White in ihrem Buch "Das Leben Jesu" folgendes: "In seiner Kindheit und Jugendzeit hat Jesus gemeinsam mit seinen Brüdern an den Gottesdiensten in der Synagoge zu Nazareth teilgenommen. Seit er jedoch seinen Dienst aufgenommen hatte, war er nicht bei ihnen gewesen. Trotzdem war es ihnen nicht verborgen geblieben, was mit ihm geschehen war. Als er nun wieder unter ihnen erschien, steigerten sich ihr Interesse und ihre Erwartungen außerordentlich. Hier waren die vertrauten Gestalten und Gesichter derer, die er von klein auf kannte. Hier lebte seine Mutter, seine Brüder und seine Schwestern, und alle Augen richteten sich auf ihn, als er am Sabbat die Synagoge betrat und unter den Andächtigen Platz nahm."
[5:50] Wir lesen hier, dass es Jesu Gewohnheit war, schon als Kind in die Synagoge zu gehen, den Sabbat zu halten. Also, wenn Josef und Maria, die Eltern von Jesus, es so am Herzen lag, den Sohn Gottes den Sabbat regelmäßig zu halten zu lassen, da stellt sich die Frage: Was war da ihre Grundlage? Was war ihr Ziel? Nun, auch Josef und Maria kannten die Zehn Gebote und sie hatten vor, Jesus auch in diesen zu unterrichten.
[6:27] In 1. Mose 2, 2 bis 3 lesen wir folgendes: "Und also vollendete Gott am siebten Tag seine Werke, die er machte, und ruhte am siebten Tag von all seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, darum, dass er an demselben geruht hatte von all seinen Werken, die Gott schuf und machte." Weiter lesen wir in 2. Mose 20, 11: "Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, das Meer und alles, was darin ist, und ruhte am siebten Tag. Darum segnete der Herr den Sabbat-Tag und heiligte ihn."
[7:01] Schauen wir in diesen zwei Versen nach. So lesen wir, dass der gute Gott persönlich ruhte. Auf Hebräisch heißt das "Schabbat". Es bildet also den Ursprung für diesen Tag, zu ruhen, ein Ruhetag zu schaffen. Gott selbst erschuf diesen Ruhetag. Es war eine gute Tradition des jüdischen Volkes und vorher schon des Volkes Israel, bis hin zu dem Stamm Juda und der jüdischen Generation aufrechterhalten worden, diesen Sabbat-Tag zu heiligen, diesen Ruhetag zu halten.
[7:39] Auf Neudeutsch könnte man sagen, mit Gott und Familie gemeinsam chillen. Josef und Maria waren also darauf bedacht, mit Jesus und Gott zusammenzutun, den Sabbat zu halten.
[7:54] Jesus selbst erfuhr den Sabbat auch als ein Segen für sich in seinem eigenen Leben. Deshalb sagte er in Markus 2, 27: "Der Sabbat ist also ein Ruhetag um des Menschen willen gemacht, also auch für mich, und nicht der Mensch um des Sabbats willen." Jesus ermutigte jeden Menschen, den Sabbat zu halten. Und wenn Gott höchstpersönlich ruhte und Jesus dann als Gott in menschlicher Form auch dann, tut es doch uns bestimmt auch gut, den genauso zu tun.
[8:31] Es muss als er noch mehr hinter dem Sabbat stecken und es zeigt uns, dass wir noch tiefer gehen können, weil wenn Gott das gemacht hat, dann ist auf jeden Fall noch mehr drin. Wir haben vorher angedeutet, dass die Juden das überliefert bekommen haben von den Israeliten, und ich lade euch ein, mit mir noch mehr in das Thema reinzuschauen.
[9:01] In 2. Mose 16, 11 bis 16 und 23 bis 30 haben wir die Geschichte, wie das Volk Israel aus Ägypten, aus einer Gefangenschaft unter dem ägyptischen Volk, flieht in die Wüste und sie hungerten. Lesen wir, was dort passiert ist. "Und der Herr sprach zu Mose: Ich habe das Murren der Kinder Israel gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben, und am Morgen von Brot werden, dass ich der Herr, euer Gott, bin." Und am Abend kam die Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau um das Lager. Und da, als der Tau weg war, da lag es in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde. Und das ist die Kinder Israel ansprachen sie untereinander: "Man hu?" Das heißt, was ist das denn? Sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: "Es ist das Brot, das euch der Herr zu essen gegeben hat. Das ist Speise, was der Herr geboten hat. An jeder Sammler so wieder zum Essen braucht einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelt."
[10:07] Verse 23 bis 30: "Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den Herrn. Was ihr nun backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht. Was übrig ist, das legt beiseite, das ist aufgehoben, werde bis zum nächsten Morgen." Und sie legten es beiseite bis zum nächsten Morgen. Die Mose ist geboten hatte, da wurde es nicht stinkend und war auch kein Wurm drin. Der sprach: "Das ist Speise, dies heute, denn heute ist der Sabbat des Herrn. Ihr werdet heute nichts finden auf dem Feld. Sechs Tage sollt ihr sammeln, aber den siebten Tag, da ist der Tag des Sabbats, an dem wird nichts da sein." Aber am siebten Tage gingen etliche von dem Volk hinaus, um zu sammeln, und fanden nichts. Da sprach der Herr: "Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten? Siehe, der Herr hat euch den Sabbat gegeben. Darum gibt er auch am sechsten Tag für zwei Tage Brot. So bleiben nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebten Tag." Also ruhte das Volk am siebten Tag.
[11:10] Nun, wir haben hier eine Geschichte über die Israeliten, und sie hatten die Zehn Gebote noch nicht von Gott bekommen, in Stein gemeißelt. Aber sie wussten vom Sabbat. Sie sollten hier sammeln und am siebten Tag nicht. Und wir haben gelesen, ja, sie sind trotzdem raus und sammelten am 17. Der Sabbat war von Gott eingefordert, und es war ihm wichtig, an diesen siebten Tag auch keine Arbeit zu tun, so wie er es damals nicht gemacht hat. Praktisch für uns würde es so aussehen: Wir gehen am siebten Tag und kaufen nicht ein, so wie sie damals nicht sammeln gegangen sind oder nicht sammeln gehen sollten. Und wir können bis zum sechsten Tag, so wie sie auch sammelten, unsere Einkäufe tun und vorbereiten. Los am siebten Tag, eben nicht. Wir können sogar am sechsten Tag die Speise frisch zubereiten, um dann am nächsten Tag, am siebten Tag, die Speise zu essen und um seine kleinen Vorrat an sammeln. Aber wir sollen die Speisen nicht am siebten Tag kochen.
[12:28] Das heißt, damals ist das Essen üblicherweise am nächsten Tag verrottet. Deswegen sammelten sie jeden Tag, bloß am siebten Tag nicht. Also, wenn sie sagen, dieses "Man hu?", was ist das denn? Dann ist es das gewesen, was Gott für sie vorsorgte, dass Gott ihnen gab. Und so ist es auch praktisch für uns, dass wir uns nicht sorgen sollen, was wir am siebten Tag machen, sondern Gott sorgt für uns.
[12:57] Nun, die Israeliten brachen immer wieder dieses Angebot, und deswegen kam es dazu, dass Mose dann die Steintafeln bekam, die Zehn Gebote, wo dann ausschließlich darauf stand, dass der Sabbat heilig ist. Lesen wir ihn doch mal in 5. Mose 5, 12 bis 15: "Den Sabbat-Tag sollst du halten, dass du ihn heiligst, wie der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh, wie auch der Fremdling, der in deiner Stadt lebt, auf dass dein Knecht und deine Magd ruhen gleich wie du. Und du sollst daran denken, dass auch du Knecht in Ägypten warst und der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und gestrecktem Arm. Darum hat der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbat-Tag halten sollst."
[13:55] So ist schön und gut, würde man jetzt sagen. Das war für die Israeliten und das ist lange her. Aber wie sieht's denn jetzt im Jahr 2021 aus? Die katholische Kirche feiert dieses Jahr zusammen mit dem AAK, dem Arbeiterkreis der christlichen Kirchen, 1700 Jahre Sonntagheiligung. Und es ist also klar, dass dieses einstiges Samstag Sabbat-Gebot auf den Sonntag wohl verschoben wurde.
[14:29] Aber woher kommt der Einfluss? Schaut, am dritten März 321 erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum reichs-zweiten Feiertag. Wir wissen, dass die Juden damals an der Macht des römischen Reiches waren. Die Römer pflegten den Mithras-Kult, und dieser war von den griechischen Gott Helios, dem Sonnengott, beeinflusst. Aus dem Mithras-Kult entnahm man dann den Gebrauch von Weihwasser, die Anbetung der Hirten bei Mithras' Geburt am 25. Dezember und die Sonntagsanbetung als heilige Tage, sowie die Unsterblichkeit der Seele. Wir wissen also, dass von diesen Mithras einige Feste und einige Kulte übernommen wurden in die danach entstandene Kirche, und dem Fall in die römisch-katholische Kirche.
[15:21] Nun, Mithras, wie man ihn hier sieht, war ein Gott der Römer. Das Lexikon von Bertelsmann Verlag, auch modernes Lexikon genannt, sagt dazu folgendes: "Mithras war Erlösergottheit, ein Erlösergott der späteren persischen Mysterienreligionen, die von römischen Legionären bis weit nach Germanien verbreitet wurde. Mithras wurde als Überwinder der Finsternis gefeiert und daher später mit dem Sonnengott gleichgesetzt. Sein Festtag war der 25. Dezember." Es ist also in der Geschichte nicht unüblich, dass Mithras am Sonntag angebetet wurde und die Römer am Sonntag ihre Götter anbeteten und die Christen damals noch am Sabbat Gott anbeteten. Und so hat sich der Kaiser Konstantin gedacht: Diese Spaltung will ich nicht. Ich möchte einen einheitlichen Tag.
[16:24] Nun, Mithras ist auch komischerweise sehr ähnlich zu den Bildern, die wir in den römisch-katholischen Kirchen finden, wie hier auf dieser Folie. Zum einen ein römisches Bodenmosaik von Mithras in Tunesien aus dem zweiten Jahrhundert und Jesus auch mit dem Schein in einem Glasfenster tschechischen Kirche, katholischen Kirche. Die meisten Parallelen werden dann natürlich verleugnet. Und so sagt man: Nein, das ist nicht wahr, was mit dem Mithras-Kult zu tun hatte, hat nichts mit dem Anbieten in der römisch-katholischen Kirche zu tun. So liest man zum Beispiel auf "katholisch.de", dass dieser Einfluss nicht miteinander zu tun hat. Aber selbst auf dieser Homepage schreibt dann der Philosophie- und Theologieprofessor Ronald Age folgenden kleinen Einschub, hier auf Englisch, ich habe es euch auf Deutsch übersetzt: "Die Mithras-Verehrer glaubten, dass die Seelen von Mithras' Jüngern nach dem Tod von Mithras selbst zu ihrem endgültigen, gesegneten Ziel geführt werden." Dieser Glaube erlaubt es Mithras, etwas salopp als Erlösergott zu bezeichnen.
[17:40] Der Gospel-Rent-Kriegs seit 135, also Ronald Age hat selbst gesagt: "Ja, Mithras war ein Erlösergott." Und so wird er auch heute noch gefeiert, in dem Sinnbild Jesu Christi in der römisch-katholischen Kirche am Sonntag. Der römische Aberglaube vermischte sich also mit den Traditionen der damaligen Christen, Juden, und so wurden die Zeit langsamer und sonntags zwar parallel gehalten, bis ich dann schlussendlich doch der Sabbat auf den Sonntag für...
[18:11] Nun, jetzt haben wir ja nur die regionale Regierung, also die römische Gewalt. Jetzt brauchen wir noch eine kirchliche Gewalt, die das dann anerkennt und umändert. Und das ist in dem Konzil von Laodicea, 43 Jahre danach, nach dieser staatlichen Einführung geschehen. Und zwar beim Namen, da die römisch-katholische Kirche den Sonntag endgültig als kirchlichen Ruhetag...
[18:38] Schauen wir uns mal dieses Papier von 1911, von 43 Jahre nach dem Start, nach dem Jahr 321 an. Und was da so geschrieben steht, hier in Kanon 29 wurde gesagt: "Wir, also die römisch-katholische Kirche, haben festgelegt, dass Christen sich nicht judaisieren, also den Bräuchen der Juden folgen, und am Samstag ruhen dürfen, sondern sie sollen an diesem Tag arbeiten. Dafür sollen sie den Sonntag, und wenn sie können, als Christen ruhen. Wenn sie weiterhin als Judaisierende in den jüdischen Bräuchen gefunden werden, also dabei gesehen werden, belegt sie mit dem Anathema Christi, also sie werden vom Christentum ausgeschlossen."
[19:31] Weiterhin sagte zu diesem Konzil ein Katechismus namens Geyer man folgendes: In einem Katechismus über die katholischen Doktrin erklärte er: "Die katholische Kirche verlegte kraft ihrer göttlichen Sendung den Sabbat auf den Sonntag." Frage an ihn: "Welcher Tag ist denn der Sabbat?" Seine Antwort: "Das ist der Sabbat." Frage: "Ja, warum feiern wir statt Samstag den Sonntag?" Er antwortet: "Wir feiern Sonntag statt Samstag, weil die katholische Kirche auf dem Konzil zu Laodicea, 346 nach Christus, die Heiligkeit von Samstag auf Sonntag verlegt."
[20:09] Ich empfehle euch in diesem Sinne die Seite jetzt-ist-sabbat.de. Hier kann man auch noch interessante Sachen darüber lesen, und hier habe ich auch teilweise meine Infos her. Also, wir sehen, es ist eigentlich eindeutig. Es wird auch gar nicht rumargumentiert, ja, Jesus ist zwar am Sonntag dann auferstanden, aber die Kirche sagt: Naja, das ist halt dann der neue Tag. Und so rechtfertigt man das dann aus Glaubenssicht.
[20:41] Schauen wir, was Papst Johannes Paul II. 1998 in diesem Sinne so zur Sonntagheiligung dann gesagt hat. Interessanter Text, Augen auf! "Es ist subtil, wegen dieser wesentlichen Abhängigkeit des dritten Gebotes, der Sabbat war das vierte Gebot, von Gedächtnis der Heilswerke Gottes haben die Christen als die Eigentümlichkeit der von Christus eröffneten neuen und endgültigen Zeit, die Namen den ersten Tag nach dem Sabbat zum Feiertag bestimmt." Also, er sagt selber: "Wir haben es bestimmt, weil an diesem Tag die Auferstehung des Herrn stattgefunden hatte."
[21:22] Das Boz dem Mysterium Christi stellt in der Tat die volle Enthüllung des Geheimnisses des Anfangs, den Höhepunkt der Heilsgeschichte und die Vorwegnahme der endzeitlichen Vollendung der Welt dar. Ja, wenn er das so meint, was Gott in der Schöpfung geschaffen und was er für sein Volk im Exodus vollbracht hat, ist im Tod und in der Auferstehung Christi zur Vollendung gekommen, auch wenn sein endgültiger Ausdruck erst in der Parodie mit der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit offenbar werden wird. In ihm verwirklicht sich voll der geistliche Sinn des Sabbats, weil der Heilige Gregor der Große unterstreicht: "Wir betrachten als den wahren Sabbat unserem Erlöser, den Herrn Jesus Christus." Darum findet die Freude, mit der Gott die aus dem Nichts vollzogene Schöpfung am ersten Sabbat der Menschheit betrachtet, dann in der Freude Ausdruck, mit der Christus am Ostersonntag den Seinen erschienen ist, um ihnen das Geschenk des Friedens und des Geistes zu bringen.
[22:20] Es ist also alles nur eigentlich eine Betrachtung der römisch-katholischen Kirche, den Sabbat in einem geistlichen Sinne neu zu sehen. Hier geht es weiter: "Tatsächlich hat im Ostergeheimnis der Mensch und mit ihm die gesamte Schöpfung, die bis zum heutigen Tag seufzt und in Wehen liegt, ihren neuen Exodus zur Freiheit der Kirche Gottes erlebt, die mit Christus rufen dürfen: Aber lieber Vater, im Lichte dieses Geheimnisses wird der Sinn des alttestamentlichen Gebotes über den Tag des Herrn wiedergewonnen, bereichert und völlig aufgedeckt in der Herrlichkeit, die im Antlitz des auferstandenen Christus aufscheint."
[22:59] Vom Sabbat geht man über zum ersten Tag nach dem Sabbat, vom siebten Tag auf den ersten Tag der Dies Domini wird zum Dies Christi, also der bestimmte Tag wird zum Tag Christi. Nun, wer das liest, findet aber hier keinen einzigen Anklang, keinen einzigen Anklang, dass Jesus das so wollte, dass Gott das so bestimmt hat, sondern es ist ein geistlicher Sinn, den Sabbat neu zu feiern. Und es wird über das Ostergeheimnis gesprochen, obwohl Ostern überhaupt nichts mit dem Christentum zu tun hat. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Sabbat ist ein von Gott gegebenes Ruhetag.
[23:44] Schaut, was in Daniel 2, 20 und 21 steht. Ich lese es euch vor: "Gelobt sei der Name..."
[23:51] Ich lese es euch vor: "Gelobt sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Denn ihnen gehören Weisheit und Stärke. Er ersetzt Könige ab und setzt Könige ein. Er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand." Gott hielt selbst am Ende der Schöpfungswoche den Sabbat. Jesus hielt ihn selbst während seines Lebens. Und als er dann starb, bis dahin, welchem Tag gestorben? Freitag. Wir sagen, am Freitag lag er dann im Grab. An welchen Tagen? Samstag. Und ist auferstanden an welchem Tag? Naja, der Papst hat selber gesagt, der Ostersonntag. Die Frage ist dann, an welchem Tag lag er dann im Graben hat geruht? Das ist der Ruhetag, der Sabbat. Jesus selbst hielt den Ruhetag, den Sabbat im Grab. Die Zeit um die Stunde, wie Daniel gesagt hat, darf nur Gott ändern. Also nicht in Menschenhand gelegt. Johannes Paul, Papst Johannes Paul der Zweite, behauptet, Jesus hätte dann den Tag ändern müssen. Aber er sagt selbst dazu in Matthäus 5, 17 bis 18: "Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis dass der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein, also kein Komma und kein Punkt von dem Gesetz vergehen." Und wie du und ich gut wissen, ist der Himmel und die Erde immer noch um uns herum.
[25:26] Lasst uns also anschauen, wie dann die zehn Gebote verändert wurden und wie sie aber eigentlich noch bestehen sollten. Nun, wir haben hier die zehn Gebote im Katechismus der römisch-katholischen Kirche und wir haben hier die zehn Gebote der heiligen Schriften, werden sie auch immer noch findet auf der rechten Seite. Und man sieht, sie sind drastisch gekürzt. Aber vor allem gibt es zwei Punkte, die man hier betrachten muss. Am Anfang steht: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Das ist gleich geblieben. Als zweites Gebot steht das: "Als den Namen Gottes nicht fern." Liest man aber in den zehn Geboten, dann steht hier im zweiten Gebot: "Du sollst dir kein Bildnis machen, kein Gleichnis machen, nichts, was im Himmel ist, noch auf Erden." Das heißt, keine Götzen anbieten. Dieses Gebot fällt im Katechismus der katholischen Kirche und auch im Katechismus der evangelischen Kirche weg. Nun, deswegen haben wir jetzt ein Gebot, das fehlt. Wir müssen es das setzen. Deswegen lesen wir den dritten Gebot weiter: "Gedenke, dass du den Sabbat..." hightext zum wir freuen aus dem Ausschnitt von Paul gelesen haben, also vom Papst. Ja, das dritte Gebot. Aber in Wirklichkeit ist das hier immer noch das vierte. So, weil man dann ein Gebot nachholen muss. Schauen wir mal nach unten. Liest man dann in dem neunten Gebot: "Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau." Im Gebot der zehn Gebote, diesmal aber, also in den biblischen Gebot: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden." Und so liest man im zehnten Gebot: "Du sollst nicht begehren deines nächsten Hab und Gut." Und dem eigentlichen Gebot der zehn Gebote liest man: "Du sollst nicht begehren deines nächsten Hauses, Knecht, es..." Zweitmarkt rind lesen, du sollst also nicht beginnen. Es wurde also klar und deutlich das zehnte Gebot gespalten, um dieses Gebot der Götzenanbetung zu überdecken. Und somit ist dieses Sabbatgebot von Gebot Nummer vier in der römisch-katholischen Kirche auf die wurden drei gerückt worden und dann auch noch geändert wurden im Tag.
[27:42] Nun, es ist also offensichtlich nach wie vor, dass die Sabbatheiligung nicht verändert wurde und in Gottes Wort immer noch Bestand ist. Aber warum sollte Gott so akribisch sein und sagen: "Ja, wenn du jetzt an den falschen Tagen den Gottesdienst gehst, dann strafe ich dich"? Nun, ich gebe euch ein Beispiel und ich möchte, dass ihr euch in die Geschichte ein bisschen rein denkt. Ihr habt eine Verabredung mit einem Partner, Partnerin, und sein Partner, deine Partnerin schlägt den 29. Mai um 20 Uhr vor. Du bist damit einverstanden und du hast aber in den nächsten Tagen viel Stress. Du vergisst Zeit und Stunde, weil nur einfach viel um die Ohren und du hättest dann schon fast das Date vergessen. Du kommst dann einen Tag später, am 30. Mai, um 20 Uhr in das Restaurant. Der Ort, die Uhrzeit, das Menü, die Bedienung, alles richtig. Aber irgendetwas stimmt nicht. Da siehst du, es ist euer Tisch, den ihr reserviert habt, es ist von einer anderen Person besetzt. Sauerei! Pünktlich warst du. Dann merkst du, das ist nicht der richtige Tag. Die geliebte Person, die immer noch existiert, ist halt nicht an Ort und Stelle, weil sie hat gestern dort gewartet und sie ist enttäuscht. Und du befindest dich zu dieser Zeit da, wo sie gestern war. Leider hast du die Möglichkeit verpasst, mit ihr die Zeit zu verbringen.
[29:29] In dieser Anekdote geht es primär, eigentlich können wir das hier auf dieser Folie sehen, um eine Personenbeziehung. Das ist das, worum es geht. Du möchtest dich mit deinem Partner treffen. Es ist sekundär Ort, Zeitpunkt, Ambiente und Essen zu denken. Das heißt, Gott geht es primär um die Beziehung. Sekundär geht es ihm darum, dass es am Sabbat passiert. Das ist in einer gewissen Kirche passiert, wenn den gewissen Leuten, oder dass du eine gewisse Weise ist. Das ist sekundär. Gott liegt also nicht den Finger in die Wunde und sagt: "Ja, hätte mal lieber meine Gebote gehalten, was zu übertreten." Sondern es ist vielmehr von unserer Seite aus, wo wir Gott zeigen, dass er uns wichtig ist und dass wir seinem Wunsch nachkommen, auch den Sabbat für ihn frei zu räumen, pünktlich zu sein, ihnen nicht sitzen zu lassen.
[30:35] Auch im Leben Jesu können wir das sehen. Wir können sehen, dass eine feste Beziehung zu Gott hat. Er führte die in einem ermächtigenden guten durch. Ja, er wurde von Gott durch diese Beziehung gestärkt, ermächtigt. Und er wusste über die Fülle der Gebote. Und aus dieser Fülle heraus wollte er auch schöpfen. Er wollte war ich von dieser tollen Begebenheit, von diesem dieser Verabredung Energie cern Freude haben, eben, was man so macht, wenn man sich mit seinem Partner, Partnerin unterhält.
[31:18] Dieser Sabbat in eine tiefere Beziehung mit Gott führen soll, dann kann ja auch zu Recht fragen: "Was habe ich denn davon? Was springt dafür mich raus?" Und dazu können wir Römer 4, 1 bis 5 lesen. Was springt für mich raus? Schauen wir das Leben von Abraham. Sagen wir denn von Abraham, unserem leiblichen Stammvater, was hat er erlangt? Was sprang für ihn raus? Wir sagen, ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? "Abraham hat Gott geglaubt, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet." Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern weil er ihm zusteht. Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, also Gott selbst, Jesus Christus, durch sein Tun, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. Abraham lebte in einer tiefen Beziehung zu Gott, erhielt die Gebote ein, so wie Jesus er auch sie einhielt. Er war nicht darauf fixiert, akribisch jetzt den Samstag zu halten, sondern er war in einer tiefen Leidenschaft und Hingabe zu Gott, weil er ihn liebte und ihm glaubte und ihm vertraute und weil er wollte, dass das, was geschrieben steht, auch so getan wird. Hat Gott ernst genommen. Es sei aber, dass also nicht dazu da, um zu beweisen oder sich bewusst zu machen, ja, was Gott alles von mir will, sondern dass sie mehr dafür da, dass Gott mir durch die Beziehung mit ihm geben möchte.
[32:58] Was springt noch für uns raus? Lesen wir im zweiten Mose 31, 17: "Der Sabbat ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel, denn in sechs Tagen machte der Herr Himmel und Erde, und am siebten Tag ruhte er und erfrischte sich." Durch eine Beziehung zu Gott können auch wir Ruhe und Frieden finden, neue Kraft. Was bringt noch für uns raus? Jesaja 40, 31: "Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." Hier lesen wir, dass Gnade für uns herausspringt, dass Ruhe für uns herausspringt, Erquickung. Ja, und wir haben Samstag dann in dem Gottesdienst geht und mit seiner Familie spazieren geht, Gemeinschaft hat, der hat Struktur.
[33:56] Nun, der Sabbat wird als einem Bund, als eine Art Zeichen zwischen Gott und mir, als eine Art Date, als eine Art Beziehung, Beziehungszeichen bezeichnet. Und am Anfang des Gespräches heute haben wir über Gewohnheiten geredet. Der Sabbat bietet genau das, bietet einen routinierten Ablauf, verbietet Wiederholungen und er bietet ein verknüpftes Ereignis, und zwar, dass Gott ihn selber hielt und für uns gestorben ist und an seinem Tod auch gute praktisch ein Zeitabschnitt, den wir brauchen, bietet er auch und zwar einmal wöchentlich für 24 Stunden. Nun, wenn der Sabbat zur Gewohnheit wird, so haben wir eine Routine in der ist in Vorbereitung, wir haben eine Routine im Gottesdienst besuchen, wir haben eine Routine in der Erholung in der Natur und am Nachmittag mit der Familie. Und diese Wiederholung kann für uns auch sieben Tage, also nach sieben Tagen stattfinden.
[35:07] Das verknüpfte Ereignis ist also die Dankbarkeit durch ein neues Leben mit Gott. Und jetzt sagt man: "Gut, jetzt halte ich den Sabbat und ich habe diese Routine, weil es ja richtig ist und weil er ja geändert wurde." Aber dann ist das eine große Tradition. Der positive Effekt bleibt dann aus, wenn ich es nicht aus einer Beziehung, aus seiner Dankbarkeit gegenüber Gott mache.
[35:34] Und die Beziehung hat immer Auswirkungen. In zweiter Mose 31, 13 steht: "Haltet meine Sabbate, denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heilig." Wir haben also in diesem Zeichen, dieser Beziehung, das jeder sehen kann, eine Heiligung. Wie wir gerade gelesen haben, eine Routine bleibt nicht bei Routine, wenn es eine wirkliche Beziehung ist. Und aus dieser Beziehung entspringt Heiligung. Und der Sabbat also dazu beiträgt, mich zu heiligen, das heißt, meinen Charakter zu verändern. Dann muss es noch mehrere positive Eigenschaften geben, die aus diesem Zeichen, aus dieser Beziehung herauskommen.
[36:26] Wir lesen den ersten Korinther 1, 9: "Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseren Herrn." Wir haben auch gelesen am Anfang in den Geboten in 5. Mose 5 und auch 2. Mose 20, dass diese Befreiung, diese Erlösung stattfand, der Israeliten aus Ägypten. Und auch Gott sorgte für dich und für mich frei zu sein durch seinen Opfertod. Und weil Gott uns in diese Gemeinschaft beruft, durch die Befreiung haben wir eben auch Freiheit von Sünde und Erlösung zum neuen Leben. Heißt, dieses Zeichen ist vielmehr das ist Befreiung.
[37:14] Als nächstes haben wir gemeinschaftliche Auswirkungen, die sich auch auf unsere Mitmenschen auswirken. Jesus wünschte sich in Johannes 13, 33 bis 35 folgendes: Er sagte: "Ihr Kinder, ich bin noch eine kleine Weile bei euch. Ich werde aber dann weggehen, und ihr werdet mich suchen. Und wie zu den Juden sagte ich es jetzt auch zu euch: Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen. Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird dann jeder Mann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe..." und auch Paulus rief dann in Kolosser 3, 13 und 14 auf: "Vergebung und Liebe zueinander zu haben. Ertragt einer den anderen, vergebt einander. Und wenn jemand sich über den anderen beklagt, so vergebt auch euch einander wieder. Herr, euch vergeben hat. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
[38:14] Wir haben also Liebe und Vergebung durch das Bundeszeichen, durch den Sabbat, wie in Kolosser 3, 13 und 14. Nun, der Sabbat ist also zur Gemeinschaft gedacht, welche nur funktioniert, wenn wir die Vergebung Gottes annehmen und weitergeben. Wir haben somit die Gelegenheit, jede Woche neu unsere Mitmenschen zu vergeben, mit ihm in Kontakt zu treten und das haben sie aber zu pflegen. Ich habe aufgeschrieben: Versöhnung, weil sie geht damit einher, dass Gott uns vergeben hat und wir dann am Samstag nicht in den Gottesdienst oder zu anderen Leuten gehen können und ihnen so begegnen, als ob uns nicht vergeben werden. Es zeigen für diese Vergebung, die wir durch Christus bekommen haben, werden wir dann auch irgendwann im Himmel sein und den himmlischen Sabbat halten.
[39:14] Lies mit mir Jesaja 66, 22 bis 23: "Ist das ein toller Text, denn wieder neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der Herr. So soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. Und alles Fleisch wird, eine Neumond nach dem anderen und ein Sabbat nach dem anderen kommen, um vor mir anzubieten, spricht der Herr." Wir haben eine Zukunft. Das ist denn Jesaja 66, 22 und 23 beschrieben. Wie wir gelesen haben, werden wir auch im Himmel Sabbat feiern. Seit der Stunde hat sich also nicht geändert. Gott bleibt seinen Geboten treu. Und wenn er darauf wartet, mit uns Zeit zu verbringen, warum tun wir es dann nicht auch?
[40:02] Fassen wir zusammen: Der Sabbat ist von Gott instruiert. Er wurde auch von den Menschen missverstanden, auf einen anderen Tag verlegt und er ist sogar in Vergessenheit geraten. Wir konnten auch erkennen, dass er ein Zeichen zwischen uns und Gott ist und wir ihm nicht aus Angst und Gehorsam nachfolgen sollten, sondern aus einer Beziehung heraus. Er ist dafür gemacht, um uns zu bereichern und uns zu verändern. Schlussendlich soll er uns eine heilsame Beziehung zu unseren Mitmenschen erbringen und in dieser heilsamen Atmosphäre sollen wir künftig auch in der Gegenwart Gottes diesen Tag auf der neuen Erde halten.
[40:46] Ich wünsche dir in deinem Leben, dass du diesen Sabbat ausprobierst und all diese kostbaren Dinge, die er mit sich bringt, erfährst und schätzen lernst. Wenn das sein Wunsch ist, dann lade ich dich ein, noch kurz mit mir zu beten und dem Ganzen positiv und offen entgegenzugehen. Großer Gott, wir haben viel gehört und vielleicht sind wir auch von manchen noch nicht überzeugt, aber die Geschichte spricht für sich. Du hast durch die Zeitalter hindurch dein Wort gehalten. Und es sind nicht, es ist nicht der von seinem Wort abgeglitten, sondern es sind wir, die wir dir untreu geworden sind, an den falschen Tag zu dir gekommen sind, um eine Beziehung mit dir zu haben. Wir bitten dich, dass du uns klar machst, dass der Sabbat nach wie vor wichtig ist, nicht nur dir wichtig ist, sondern auch für uns wichtig ist, für uns in eine Beziehung mit dir, die auf Liebe und Vertrauen basiert. Und wir laden dich ein, in unser Herz zu kommen.
[42:00] Deinen Namen bitten wir ja, wenn dir die heutige Stunde, Betrachtungen gefallen hat, dann lade ich dich ein, schalt beim nächsten Mal wieder ein für eine Christ Study Hour. Bis dahin, sei gesegnet. [Musik]
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