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In dieser Predigt von Marc Kynast geht es um das achte Gebot: „Du sollst nicht stehlen“. Anhand persönlicher Erfahrungen und biblischer Beispiele wird beleuchtet, wie vielfältig Diebstahl sein kann – von materiellen Dingen bis hin zum Stehlen von Glaubwürdigkeit und Hoffnung. Die Botschaft betont, dass Gott uns alles gegeben hat und wir dazu berufen sind, zu geben statt zu nehmen. Es wird ein Aufruf zur Umkehr und zur Annahme von Jesu Angebot eines neuen Lebens gegeben.


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Serie: Die Zehn Worte

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Transkript

[0:00] Guten Morgen! Ich bin dankbar, dass die Reihen sich noch gefüllt haben. Ich bin dankbar für jeden, der da ist. Und ich weiß nicht, ob ihr euch schon so wohl fühlt, wie ihr euch wohl fühlen solltet. Deswegen fordere ich euch auf, mal nach links und rechts zu schauen und den Leuten Gottes Segen zu wünschen. Dreht euch mal um zueinander und wünscht euch Gottes Segen. Und wenn ihr die Person neben euch schon kennt, dann dreht euch nach hinten und wünscht euch Gottes Segen.

[0:39] Sehr gut! Also ihr habt jetzt die Leute um euch herum schon mal gesehen. Ihr wisst, wie sie ausschauen. Und zu Beginn denke ich, ist es sehr gut, wenn wir beten, wenn wir einander uns jetzt auch von Gott den Segen wünschen. Großer, allmächtiger Gott, wir wollen dich heute einladen in diesen Gottesdienst. Es ging schon drunter und drüber und wir bitten dich jetzt, in unsere Herzen zu kommen und dass die Worte, die wir jetzt hören, einfach dazu dienen, dir näher zu kommen. Wir danken dir dafür, Herr, in deinem Namen. Amen.

[1:20] Ich saß hinterm Lenkrad und ich dachte mir, über das achte Gebot reden, ich habe doch noch gar nichts gestohlen. Aber wir haben ja hier eine Predigtreihe und es geht um die zehn Gebote und ich habe das achte Gebot bekommen und habe ich gegrübelt, über das achte Gebot predigen. Naja gut, mir wird schon was einfallen. Und eine Woche später kriege ich einen Anruf und er sagt, ein Freund, ich brauche deine Hilfe. Ich habe eine Panne an meinem Auto und ich möchte es reparieren, ich kriege es alleine nicht hin. Bitte komm und hilf mir. Und ich war k.o. von der Arbeit, aber habe gesagt, gut, ich fahre noch schnell zu ihm. Und auf dem Weg dorthin fällt mir ein, der hat gar kein Werkzeug, um zu reparieren.

[2:14] Also bin ich in den Baumarkt noch gefahren. Der Baumarkt schließt gleich, also es war Zeitdruck da und was ich gebraucht habe, war ein kleiner, durchsichtiger Plastikschlauch, um Bremsflüssigkeit aus dem Auto rauszulassen. Durch den Schlauch sieht man dann, ob da noch Luft drin ist und dann weiß man, dass die Bremse ohne Luft ist und funktioniert. Und so stand ich in dem Baumarkt und habe mir gedacht, Mensch, wo kriege ich so einen kleinen Plastikschlauch her? Und ich suche und suche und suche und ich finde nichts, außer so eine Bauschaumdose. Kennt ihr, oder? Und da dran ist ein kleiner Plastikschlauch. Ich denke mir, der Plastikschlauch wäre gut, aber dazu müsstest du die Dose kaufen und die brauchst du nicht. Ja, aber wenn du den Plastikschlauch mitnimmst, ist es doch auch nicht so schlimm. Ja, aber wäre das Diebstahl? Nee. Komm, du schaust lieber noch mal im Baumarkt, ob du nicht noch was anderes findest. Und so bin ich in die Gartenabteilung und da habe ich viele Schläuche gefunden, aber glaubt mir, nicht diesen Plastikschlauch, den ich gebraucht habe.

[3:21] Und nach langem Herumüberlegen habe ich was gekauft und den kleinen Plastikschlauch in meiner Hosentasche versteckt. Habe gezahlt für das, was ich gekauft habe, was ich auch gebraucht habe, aber für den kleinen Plastikschlauch habe ich nicht gezahlt. Jetzt denkt ihr euch, da steht ein Sünder und der predigt euch jetzt. Ja, ich bin ein Sünder und ja, ich predige euch jetzt. Weil ein paar Tage vorher ging mir noch durch den Kopf, ich habe da noch gar nichts gestohlen, wie soll ich denn über das achte Gebot predigen? Und Gott hat mir eine Situation gegeben, um mich mit dieser Sache zu identifizieren. Jetzt kann man sich denken, ach was, das war doch kein Diebstahl. Das war doch, um jemand anderen zu helfen und er hat die Notwendigkeit und das ist eine kleine Sache und so eine Tube Bauschaum, wen kümmert es? Und dann kann man sich aber auch denken, naja, jetzt hat irgendjemand eine Tube Bauschaum gekauft und keiner hat dieses Stück Plastik, um das in die Ritze reinzusprühen. Tut mir leid für den. Aber es kommt nicht darauf an, wie groß das Ding ist, was du gestohlen hast. Es kommt darauf an, dass du gestohlen hast und ob das eine kleine oder eine große Sünde ist, eine Sünde bleibt eine Sünde.

[4:47] Schlagt mal mit mir Römer 3, Vers 9 auf. Wir wollen das mal zusammen lesen. Römer 3, Vers 9. Und wundert euch, weil ich habe den Text umgeschrieben. Römer 3, Vers 9 und 10. Was soll ich denn nun sagen? Habe ich einen Vorzug? Gar keinen. Denn ich habe soeben bewiesen, dass alle Juden wie Griechen, Deutsche wie Immigranten, Gläubige wie Nichtgläubige unter der Sünde sind. Wie geschrieben steht, da ist keiner, der gerecht ist. Auch nicht einer. Und der eine, der nicht gerecht ist, der bin ich auch. Nun, wenn das eine Sünde war mit dem Plastikschlauch, dann ist die Frage, wem gehört dieser Plastikschlauch? Und so habe ich meine Predigt genannt. Gegeben, um zu nehmen. Uns ist gegeben, um zu nehmen. Was dein ist, ist mein. Also, gehört der Plastikschlauch jetzt jedem? Oder gehört er dem Baumarkt und muss ich ihn erst kaufen? Weil es ja ein Produkt ist, das da so mit dran hängt. Ich kann es ja einfach mitnehmen. Davon gibt es so viel. Oder gehört nicht eigentlich allen alles? Wozu teilen wir auf? Das ist meins, das ist deins, das gehört dir.

[6:30] Wir lesen zusammen 1. Mose 2, 7 bis 16. Schlagt mal mit mir auf. 1. Mose 2, 7 bis 16. Da steht, da machte Gott, der Herr, den Menschen aus Staub von der Erde und ließ ihm den Boden des Lebens in seine Nase und so war der Mensch ein lebendiges Wesen. Und Gott, der Herr, pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Also, was lernen wir daraus? Gott kreiert von Staub, richtig? Gott macht aus dem nichts und er gibt dir und mir Lebensraum, frei zur Verfügung. Das gibt er dir und mir. Vers 9. Gott, der Herr, ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Was lernen wir daraus? Was seht ihr da? Was gibt uns Gott? Dürft antworten. Ja, fast. Lebensraum, Leben hatten wir schon, aber er lässt Bäume wachsen, richtig? Gibt uns Essen, dir und mir, frei zur Verfügung.

[8:02] Vers 10. Es geht aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern und teilt sich von da in vier Hauptarme. Was gibt uns Gott? Nein, Wasser. Da vorne habe ich es gehört. Danke. Vers 11. Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Havila und dort findet man Gold. Was gibt uns Gott? Ihr seid so leise. Gold, richtig. Einfach so zur freien Verfügung. So. Vers 12. Und das Gold des Landes ist kostbar, auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham. Was gibt uns Gott? Ja, Harz, Edelsteine. Vers 13, 14. Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat. Ist ein bisschen schwieriger, aber was gibt uns Gott? Hatten wir schon? Ja, ein Land, das sich selbst versorgt. Ja, ich kann da leben. Ströme fließen durch, ich kann anbauen, begarten und was sie alles. Und einfach so gibt er uns das.

[9:25] Vers 15. Und Gott, der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten, dass er ihn bebaute und bewahrte. Hier sehe ich heraus, dass Gott uns die Verantwortung gibt. Das ist der Garten, den darfst du bebauen und bewahren. Gott übergibt dir und mir Verantwortung für das, was er uns gibt. Vers 16 und 17. Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach, du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben. Gott gibt dir die Verantwortung und was gibt er dir noch? Er gibt dir Gebote. Sag, mach das bitte so.

[10:03] So, also wenn ich das jetzt richtig verstehe, wir haben das jetzt zusammen gelesen, gibt Gott alles allen von Anfang an. Die Sache ist bloß die, wir haben Besitztum und es ist jetzt in der Hinsicht kein Problem, wenn alle Menschen mit ihrem Besitztum großzügig umgehen würden, geben würden. Das Problem ist, wir geben nicht einfach so großzügig und liebevoll, sondern wir missbrauchen Besitztum. Wir behalten Besitztum für uns und das ist das Dilemma. Und da hat Gott gesagt, da brauchen wir Gebote, um dieses Missbrauchen zu regeln. Und diese Gebote, diese zehn Gebote hat er uns gegeben, damit wir uns eben nicht bereichern einander, Besitztum einfach zu uns nehmen. Und einer dieser Dinge, die entstanden sind durch dieses Besitztum an sich ziehen, finden wir zum Beispiel in 2. Mose 21, Vers 16. Schaut mal, 2. Mose 21, Vers 16. 2. Mose 21, Vers 16. Dürft ihr Amen sagen, wenn ihr da seid? Okay. Wer einen Menschen stiehlt, es sei, dass er ihn verkauft oder dass man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben. Es geht so weit, dass wir Menschen stehlen. Das ist Sklaverei und das hatten wir schon und wir haben es auch heute noch in Teilen der Welt. Warum stehlen Menschen einfach andere Menschen? Warum ist Besitzanspruch nehmen da?

[11:46] Ich habe eine Antwort darin in 1. Korinther 15, 33 gefunden. 1. Korinther 15, 33. 1. Korinther 15, 33. Und zwar, lasst euch nicht verführen. Böser Umgang verdirbt gutes Sitzen. Wir sollen uns nicht verführen lassen. Von was? Satan oder? Und die Gedanken, weil die Abwesenheit von Gottes Geist und die Gedanken von Satan in uns, die bringen uns dazu, dass wir unsere eigenen Urteile fällen und sagen, das ist richtig, das ist falsch, so kann man es machen, so nicht. Und jeder baut so seine eigene Moral auf. Da kann man zum Beispiel dann so denken, das hat der doch nicht verdient, das steht doch mir zu. Oder das ist nicht von großem Wert, wie dieser Plastikschlauch, den kann ich einfach mitnehmen. Oder das ist doch ein Grundbedarf, jeder braucht doch Essen, jeder braucht doch Nahrung, jeder muss mal aufs Klo. Warum muss ich an der Raststätte dafür zahlen, wenn ich aufs Klo gehen muss? Oder Strom, ja, ich darf doch hier den Strom laufen lassen. Ist doch für jeden da. Ist doch Energie, die Gott in die Welt gebracht hat.

[13:23] Und wir bringen uns dazu, unsere eigene Gerechtigkeit aufzubauen. Also ich denke, ich bin in Ordnung, ich habe das schon richtig gemacht. Kennt ihr die Gedanken? Ich kenne sie auch von mir. Und wenn man dieser Sache weitergeht, dann passiert folgendes. Psalm 4, Vers 19. Schaut mal, Psalm 4, Vers 19. Den gibt es nicht. Sprüche wahrscheinlich. Sprüche 4, Vers 19. Genau, da sind wir richtig. Sprüche 4, Vers 19. Seid ihr da? Der gottlosen Weg aber ist wie dunkel, sie wissen nicht, wo sie fallen werden. Wenn ich mir meine eigene Gerechtigkeit aufbaue, dann tappe ich im Dunkeln und ich weiß schon gar nicht mehr so ganz, was ich richtig und falsch gemacht habe, wo ich hinfallen werde.

[14:26] Vers 20 bis 22. Mein Sohn, merke auf meine Worte und neige dein Ohr zu meiner Rede. Lass sie nicht von deinen Augen fahren, behalte sie in deinem Herzen. Denn sie sind das Leben denen, die sie finden und gesund in ihrem ganzen Leibe. Hier ist die Lösung dafür. Wenn ich auf Gottes Worte höre, dann berührt er mein Herz und bringt mich aus dieser Dunkelheit raus. Nun, warum war Gott das Thema Diebstahl wichtig? Warum hat er es ins achte Gebot reingeschrieben? Hätte er auch reinschreiben können, dein Körper ist ein Tempel des heiligen Geistes, verunreinige den nicht. Hätte er alles andere auch reinschreiben können. Warum Diebstahl? Nun, beim Diebstahl ist es so, unsere Gedanken, unsere innere Haltung, wo wir schon darüber geredet haben, bringt uns dazu, Taten zu tun, zu stehlen. Und genau so ist es gegenüber Gottes geboten. Wenn ich mir meine eigene Gerechtigkeit aufbaue, meine eigene Moral, dann bringt sie mich dazu, falsche Taten zu tun. Und der Diebstahl ist ein Beispiel dafür, wie das vor sich geht, dass ich im Herzen falsch denke.

[15:48] So, wovon dann eigentlich der erste Diebstahl statt? Wo haben wir das erste Beispiel von Diebstahl überhaupt? Eden? Ich würde behaupten noch früher. Das kam später, Eden war ja vorher. Im Himmel, richtig. Warum? Satan ist der Erfinder von Diebstahl. Und Satan wollte die Glaubwürdigkeit Gottes stehlen. Er hat angefangen, Zweifel im Himmel zu sehen und hat gesagt, Gott, ob der so gerecht ist? Und hat angefangen, die Glaubwürdigkeit Gottes in Frage zu stellen und sie den anderen Engeln zu stehlen. Und er hat es geschafft, ein Drittel der Engel mitzuziehen. Wir wissen, dass ein Drittel der Engel als Dämonen hier auf dieser Erde sind. Wir machen jetzt einen kleinen Exkurs über diese Glaubwürdigkeit und wie schnell sie uns gestohlen werden kann. Es gab einen Traum von jemandem, der lag in seinem Bett und hat von einer Statue geträumt. Und der Kopf war aus Gold, richtig. Und die Brust war aus Silber. Und die Lenden waren aus Bronze. Und die Beine waren aus Eisen. Und die Füße Ton und Eisen. Und dann kam ein Stein vom Himmel. Stein ist richtig. Und wo ist er drauf geflogen? Auf die Füße.

[17:33] Wir wissen, dass diese Statue für die Weltreiche steht, richtig. Ganz oben Babylon. Darunter Mede-Persa. Darunter Griechenland. Dann Rom. Und dann geteilt Kirche und Staat. Und wir wissen, vom Wissen her, dass es eine Zeit ist, in der wir leben, die geteilt ist. Und diese einzelnen Weltreiche, die haben sich erfüllt. Einer dieser Weltreiche war zum Beispiel Rom. Und es war Eisen, in Daniel 2, Vers 40 steht, das führte, das hart ist wie Eisen. Denn gleich wie Eisen alles zermalmt, ja wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch die vorherigen Reiche zermalmen und zerbrechen. Und das römische Reich hat genau das mit seinem Kriegsvolk getan. Es hat die ganzen Reiche hinweg gerafft. Nun und jetzt, jetzt leben wir in dieser Zeit mit Ton, Eisen. Und wir wissen zum Beispiel, ein gutes Beispiel, in den USA, die gegründet waren, weil sie Flüchtlinge waren, weil sie religiös verfolgt wurden, haben sie sich zum Vorbild gemacht, wir wollen Kirche und Staat trennen, wir wollen das nicht zusammen delegieren.

[19:08] Und so hat John F. Kennedy, das war der erste katholische Präsident, selbst ein katholischer Präsident hat gesagt, Zitat, ich glaube an ein Amerika, in dem die Trennung von Kirche und Staat absolut sei, in dem niemand aufgrund seines Glaubens ein öffentliches Amt verweigere. Damals war die katholische Kirche eine Minderheit in den USA. Protestanten waren groß geschrieben. Mittlerweile, Stand 2010, gibt es 68 Millionen Katholiken und es ist die größte einzelne Kirche in den USA. Und jetzt, aus 2017, 4. Mai, also vor zwei Jahren, steht in der Zeitung die Zeit, Trump unterzeichnet ein Dekret, dass religiöse Gruppen künftig mehr Freiheit und mehr Einflussnahme auf die Politik haben sollen. Was soll passieren? Religiöse Gruppen sollen mehr Freiheit und mehr Einflussnahme auf die Politik haben, indem sie zum Beispiel Kandidaten in Wahlkämpfen offen unterstützen dürfen. Das heißt, also ich bin aus religiösen Gründen für Kandidat XY. Das ist genau das Gegenteil zu dem, was John F.K. gesagt hatte. Und wir haben so viele Beweise in der Bibel, dass sich das immer wieder erfüllt hat. Die Reiche haben sich erfüllt, die Trennung von Kirche und Staat kommt zusammen in Amerika und dann gibt es Leute, die das alles gehört haben und sie sagen, naja, das ist doch lange her, das mit dem Weltreichen. Und meine Großeltern haben schon daran geglaubt, dass Jesus wiederkommt. Und meine Urgroßeltern haben daran geglaubt, dass Jesus wiederkommt. Und jetzt, wo ist er? Nicht da. Und ich lasse mich davon nicht verrückt machen. Ich habe mein Leben hier und jetzt und ich möchte es leben. Aber ich glaube, dass Daniel 2 und Offenbarung 13 und alle anderen Prophezeiungen absolute Glaubenspfeiler sind. Das sind meine Pfosten des Glaubens, auf die ich mich stützen kann. Und die lasse ich mir nicht stehlen. Nicht von Satan, von niemandem.

[21:22] Zitat, durch die Jahrhunderte hindurch hat Satan danach getrachtet, die Menschen über die wohltätigen Absichten Gottes in Unwissenheit zu erhalten. Er mühte sich, ihre Blicke von der Hauptsache in Gottes Gesetz abzulenken. Von seinen Grundgedanken der Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe. Die Menschen rühmen sich zwar des wunderbaren Fortschritts und der Aufklärung unserer Tage. Das ist genau das, wo wir gerade leben. Gott dagegen sieht, dass die Erde voller Bosheit und Gewalttat ist. Menschen erklären heute Gottes Gesetz für abgeschafft, die Bibel für unglaubwürdig. Und die Folge ist, dass die Welt von einer Flut des Bösen überschwemmt wird, wie es nicht mehr der Fall seit den Tagen Noas und des Abfalls Israels war. Seelenadel, Herzensgüte, Frömmigkeit tauscht man gegen die Lust nach Verbotenem ein. Die schwarze Liste der aus Gewinnsucht begangenen Verbrechen lässt das Blut in den Adern erstarren und erfüllt die Seele mit Abscheu. Diese Gedanken nach Gewinnsucht, Lust nach Verbrechen, Satan probiert sie überall zu streuen.

[22:35] Schlagt mal mit mir auf, Johannes 10, 1 bis 10. Ich liebe diese Geschichte, weil sie ist einfach so ehrlich. Johannes 10, 1 bis 10. Der gute Hirte, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf und die Schafe hören seine Stimme und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. Und wenn er seine Schafe hinaus gelassen hat, geht er vor ihnen her und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht nachfolgen, sondern werden vor ihm fliehen, denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht. Dieses Gleichnis sagte Jesus zu ihnen, sie verstanden aber nicht. Was es war, dass er zu ihnen sagte, da sprach Jesus wieder zu ihnen, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber, aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, genau, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

[24:21] Seht ihr den Unterschied? Der Ehrliche kommt vorne durch die Tür, der Dieb steigt von hinten ein, schmeißt vielleicht die Scheibe ein. So macht es ein Dieb. Er stiehlt dir die Glaubwürdigkeit, er probiert dir die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Dieses Wort Dieb hat hier eine Urbezeichnung im Urtext und da steht Kleptis. Kommt euch das bekannt vor, Kleptis? Kleptomanie, wer kennt das Fremdwort Kleptomanie? Ja, okay, Kleptomanie, jemand der Kleptomane ist, der hat zwanghaft das Stehlen in sich drin. Und dieses Wort Kleptis ist für Satan, der zwanghaft in sich drin probiert, die Glaubwürdigkeit zu stehlen.

[25:25] Schaut mal, die Bedeutung von Kleptis heißt, ein Veruntreuer, der Name bezieht sich auf falsche Lehrer, welche sich nicht dafür interessieren, Menschen aufzuklären, aber ihr Vertrauen nutzen, um sich selber zu bereichern. Satan probiert sich zu bereichern, indem er das Vertrauen erweckt und dich dann fallen lässt. Das ist eine sehr passende Bezeichnung für ihn. Und im Gegensatz dazu steht Jesus, der vorne durch die Tür reinkommt, der will kein falsches Vertrauen, der will echtes Vertrauen und er raubt dir nichts, sondern er möchte etwas geben. Er möchte dich rausführen und dich auf die frische Weide führen, zu frischen Wassern führen. Jesus war nämlich kein Dieb, er war ehrlicher Käufer. Jesus war ehrlicher Käufer, er war kein Dieb. Und wenn er mal dein Vertrauen hat, wenn er mal mein Vertrauen hat, dann wird er dich nicht enttäuschen. Mich hat er noch nicht enttäuscht.

[26:33] Jesaja 1, Vers 27. Schaut mal, Jesaja 1, Vers 27. Zion, seid ihr da? Jesaja 1, Vers 27. Ihr dürft Amen sagen. Zion muss durch Recht erlöst werden und ihre Gefangenen durch Gerechtigkeit. Durch Gerechtigkeit, durch Recht muss man erlöst werden. Indem man Vertrauen aufbaut, durch die Tür von vorne reinkommt, kann man erlöst werden. Und so macht es Jesus. Weil Jesus gehört eigentlich alles Gold und Silber der Welt. Er hat es uns gegeben, wie wir es am Anfang gelesen haben. Und trotz dass ihm das gehört, kam er in eine arme Familie, hat alles aufgegeben und verspürte das, was wir auch verspüren. Hass, Ablehnung, Ungerechtigkeit. Sicherlich wurde er auch beraubt. Da habe ich keinen Zweifel dran.

[27:43] Und Johannes 1, Vers 11 sagt, er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Er hatte kein Haus, er hatte keine Wohnung und wenn Leute was von ihm wollten, wie zum Beispiel Schriftgelehrten, dann haben sie ihn gefragt, was können wir von dir haben? Sie wollten von ihm profitieren. Und was antwortet Jesus? Die Füchse haben Gruben, die Vögel haben Nester unter dem Himmel, aber das Menschensohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlegen kann. Hat nicht mal ein Kissen. Jetzt lesen wir Matthäus 8, Vers 20. Schaut, ich habe eine gute Freundin gehabt in der Ausbildung und sie hat jemandem Geld geliehen. Und sie war ein bisschen sauer, dass sie ihr Geld nicht mehr wiedergesehen hat. Und ich habe gesagt, ja warum ist das denn so? Ihr Freund, dem sie das Geld geliehen hat, der ist in Privatinsolvenz. Ich habe gesagt, gut, was willst du jetzt tun? Und als sie überlegt hat, hat sie gesagt, Marc, lang mal einen nackten Mann in die Taschen. Ich habe überlegt und habe diesen Satz seit zwölf Jahren nicht mehr vergessen.

[28:57] Lang mal einen nackten Mann in die Taschen, da ist nichts, da kannst du nichts holen. Und Jesus war der nackte Mann, der ist für dich und mich so nackt geworden, wie es nur geht. Der kam nackt auf die Welt und ist nackt am Kreuz gegangen. Die Frage ist, bist du überzeugt von dieser Botschaft oder bist du bekehrt von dieser Botschaft? Hast du es schon so oft gehört und denkst dir, schon richtig. Oder hast du es gehört und denkst dir, ich muss was machen, ich muss was ändern und zwar möglichst bald. Uns wurde nicht gegeben, dir und mir wurde nicht gegeben, um jemand anderem was wegzunehmen. Dir und mir wurde gegeben, um jemand anderem was zu geben. Und Liebe ist das einzige, was du geben kannst, was mehr wird. Du kannst Geld geben, Güter geben, es bringt nichts. Du musst Liebe geben, weil nur Liebe kommt zurück. Und Jesus hat Liebe gegeben und davon reichlich.

[30:07] Der deutsche Bundespräsident Heinemann hat auf einem evangelischen Kirchentag gesagt und das finde ich so ein starkes Zitat. Unsere Freiheit wurde durch den Tod des Sohnes Gottes teuer erkauft. Niemand kann uns in neue Fesseln schlagen, denn Gottes Sohn ist auferstanden. Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will. Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt. Jesus kommt, die anderen Herren gehen. Egal was du nachverfolgst auf dieser Welt, sei es Reichtum, sei es Glück, sei es Spaß, sei es der nächste Urlaub auf Hawaii, ist doch egal. Das wird gehen. Jesus wird kommen. Die Menschen haben schon immer probiert, sich zu bereichern. Wir sehen es in Babylon. Da haben sie dem Gott Mammon nachgefolgt. Der Mammon war der Gott des Geldes. Da sind sie hin und haben alles gegeben, haben gearbeitet, haben geschuftet, haben sich ein riesen Weltreich aufgebaut. Alles wofür? Damit kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Von Babylon sehen wir heute nichts mehr.

[31:14] Es gibt so viele Arten von Diebstahl. Denkt mal drüber nach. Ich habe nur kurz darüber nachgedacht. Mir sind ein paar gute Beispiele gekommen. Und zwar verstohlene Blicke. Habt ihr das schon mal gehört? Verstohlene Blicke. Habe ich einen verstohlenen Blick gemacht? Hoffentlich hat es keiner gesehen. Warum heißt es verstohlene Blicke? Warum mache ich sowas? Oder unfaire Handlungen? Dem einen verzeihe ich etwas, sage okay, geht klar. Und bei dem anderen bin ich sowas von unvergebungsbereit und sage, ne, also darüber müssen wir noch mal drüber reden. Das ist Diebstahl. Diebstahl, und das bringt uns zum nächsten Punkt, an geistlichen Gütern. Ich kann jemanden geistlicher Güter berauben. Zum Beispiel Unbarmherzigkeit. Wenn ich meine Kinder erziehe und sage, oh, das hast du aber gut gemacht. Und zum anderen sagst du, da stellst du dich beim nächsten Mal besser an. Da denkt sich das eine Kind, oh man, warum kriegt der einen Lob?

[32:27] Ich kann auch andere Leute geistlich berauben. Noch ein Zitat. Du sollst nicht stehlen, wurde vom Finger Gottes auf Steintafeln geschrieben. Wie oft praktizieren und entschuldigen wir aber das heimliche Stehlen von Zuneigung. Solch trügerisches Freien wird aufrechterhalten. Geheime Gespräche werden beibehalten, bis die Zuneigung eines unerfahrenen Mädchens, das nicht weiß, wohin diese Dinge führen können, den Eltern im großen Maß entzogen und auf den jungen Mann übertragen ist, der gerade durch die Art und Weise, wie er handelt, zeigt, dass er ihrer Liebe nicht würdig ist. Die Bibel verdammt jede Art von Unehrlichkeit. Sie fordert, dass man unter allen Umständen rechtschaffen handelt.

[33:07] Ich kann also auch meine Tochter loben oder ich kann ihr auch Liebe entziehen. Wenn ich ihr die Liebe entziehe, wird sie die Liebe bei jemandem da draußen suchen, der nichts mit Gott am Hut hat und derjenige wird definitiv einen schlechten Einfluss auf sie haben. Und damit ist der Weg in die falsche Richtung gebahnt. Es ist eigentlich egal, in welcher Form von Diebstahl wir uns aufhalten. Sei es moralisch, sei es dieser Plastikschlauch. Es kommt immer darauf, dass es jemand anderen was kostet. Sei es seelisch oder materiell.

[33:46] Noch ein Zitat. Gott hat zu allen Seiten von den Tagen Adams bis zur Gegenwart den Besitz der Menschen beansprucht, indem er sprach, ich bin der rechtmäßige Eigentümer des Weltalls. Deshalb weiht mir eure Erstlingsfrüchte, bringt mir ein Zeichen eurer Treue, übergebt mir mein Eigentum und erkennt dadurch meine Herrschaft an. Dann sollt ihr Frieden haben, meine Gaben zu behalten und euch ihrer zu erfreuen. Dann sollt ihr unter meinem Segen stehen. Gott sagt hier klipp und klar, alles gehört mir und wenn ihr mir von Herzen davon abgebt, dann sollst du Frieden haben und dich der Dinge, die du hast, erfreuen.

[34:33] Deswegen der Predigtitel, gegeben um zu nehmen, was deines ist, mein. Ja, eigentlich gehört uns nichts und Gott gehört alles. Eigentlich gehört uns nichts und Gott gehört alles. Ist es so? Und somit, weil es alles Gott gehört, ist, was mein ist, auch dein. Und ich bin dazu verpflichtet, auch zu teilen und in Liebe abzugeben.

[35:07] Ich komme Richtung Schluss. Diebstahl bringt immer eins, kaputte Beziehungen. Immer. Und wir müssen unsere Antennen ausfahren und überlegen, wo beraube ich andere Menschen? Und dann sehe ich auch, warum ich vielleicht eine kaputte Beziehung mit XY habe. Und wenn ich das mache, wenn ich andere beraube, dann ist das Urteil klar. Ich bin derjenige, der durch die Tür von hinten einsteigt, wie Satan.

[35:47] Hier steht, der Herr der ganzen Welt sagt, ich sende einen Fluch in jedes Haus des Diebes und in das Haus eines Jeden, der unter Berufung auf meinen Namen einen Mainait schwört. Der Fluch setzt sich dort fest und zerstört das ganze Haus, die Balken samt den Steinen. Gottes Gesetz verurteilt jeden Übeltäter. Er kann versuchen, die warnende Stimme zu überhören oder zu verdrängen, doch das wird nichts nützen, denn sie verschafft sich immer wieder Gehirn, verfolgt ihn, raubt ihn den Frieden und das, wenn nötig, solange er lebt.

[36:20] Ich hoffe und bete, dass ich nicht solange ich lebe, diesen Plastikschlauch in meinem Kopf habe, den ich mal gestohlen habe. Es war für einen guten Zweck und ich muss auch ehrlich sagen, ich habe da keine Gewissensbisse mehr. Ich habe das Gott abgegeben und er hat mir dafür verziehen. 50 Euro für den Plastikschlauch auf den Tisch zu legen, macht es nicht besser. Diebstahl war Diebstahl. Und das Gute daran ist, wenn ich Gott meine Probleme vorlege, dann macht er es so, als ob nie ein Problem da gewesen wäre. Und deswegen sagt er, ich habe kein Gefallen am Tode des Sterbenden, darum bekehrt euch, so werdet ihr leben. Das ist Ezekiel 18, Vers 32.

[37:09] Satan ist bereit, uns die herrlichen Verheißungen Gottes zu stehlen. Satan will uns Verheißungen stehlen, Glaubwürdigkeit stehlen. Er möchte uns den letzten Funken Hoffnung, den letzten Lichtstrahl rauben, wenn wir es zulassen. Die Frage ist, lässt du es zu, dir die letzte Hoffnung zu rauben? Schenke dem Versucher kein Gehör. Rufe zu ihm, Jesus ist für mich gestorben, damit ich lebe. Sein Leben, seine Liebe zu mir, wird es nicht erlauben, zuzugeben, dass ich verloren gehe. Gott lässt es nicht zu, dass du verloren gehst.

[37:50] Sage, mein himmlischer Vater ist barmherzig, denn obgleich ich seine Liebe missbraucht und seine Segnungen missachtet habe, will ich mich doch aufmachen, zu ihm gehen und sprechen. Ich habe gesündigt, großer Gott, vor dir, und ich bin eigentlich nicht wert, noch dein Sohn zu heißen. Aber, wenn es möglich ist, mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Wenn es möglich ist, lass mich wenigstens bei dir in der Nähe sein. Was der verdorrene Sohn damals empfunden hatte, bin ich mir sicher, empfindest du auch. Ich habe es schon so oft in meinem Leben empfunden.

[38:25] Und du magst vielleicht nicht im Baumarkt gewesen sein, hast vielleicht keinen Plastikschlauch gestohlen, aber vielleicht hast du jemanden nicht des Blickes gewürdigt, wenn er ihn gebraucht hätte. Und vielleicht hast du schlecht über einen anderen geredet und ihn in guten Ruf gestohlen. Oder vielleicht hast du dich bereichert an einer Situation, eine Gehaltserhöhung, auf die alle gewartet haben und nur du hast sie gekriegt und die anderen sind leer ausgegangen.

[38:56] Ich bin überzeugt, in dir und mir, da ist nichts Gutes. Davon bin ich überzeugt, dass wirklich nichts Gutes in mir und dir drin ist. Das Einzige, was gut in mir werden kann und was Gutes vollbringen kann, ist, wenn ich mein Leben Jesus übergebe. Dieser Mann, der dir das anbietet, ist einer, dem du nicht in die Taschen lang kannst, weil er nackt für dich kam. Und er wird dich vielleicht jetzt nicht von Krankheit gesund machen, und er wird vielleicht auch nicht verhindern, dass ein Kind umfällt und der Notarzt kommen muss. Er wird auch vielleicht nicht verhindern, dass du deine Schulden zahlen kannst. Aber er gibt dir eins, sein Leben.

[39:54] Und ich möchte dich heute zu einer Entscheidung herausfordern. Ich möchte dich darauf herausfordern, dass wenn du damit übereinstimmen kannst, dass du dann aufstehst, und zwar wenn du erkannt hast, dass es wert ist, Gott nachzufolgen und dass ihm alles gehört und dass es für dich zurückgelassen hat und nackt kam, dass du dann seinem Vorbild nachfolgst und sagst, ich möchte dir keine Gebote stehlen und ich möchte auch nicht, dass die Glaubwürdigkeit dir gegenüber gestohlen wird. Mit all den Facetten, die wir angesprochen haben von Diebstahl, wenn du das machen möchtest, ihm treu nachzufolgen, dann bitte ich dich aufzustehen.

[40:46] Danke Gott für jeden, der steht. Wir wollen jetzt unsere Augen schließen und ich möchte noch einen zweiten, eine zweite Herausforderung euch anbieten. Wir schließen die Augen und es muss auch keiner sehen. Und zwar ist diese Herausforderung, diese Entscheidung für dich, wenn du sagst, dass eine Lücke in dir entstanden ist und dass du dein Vertrauen auf Gott verlassen hast und dass du ihm nicht mehr deinen ganzen Glauben geschenkt hast. Und du siehst, dass Satan dich bestohlen hat und dass du Zweifel hast. Und wenn du jetzt von Neuem anfangen möchtest mit Gott, sagen möchtest, gib mir dein neues Herz, gib mir den aufrichtigen Glauben an dich, dann bitte ich dich, die Hand auszustrecken. Und dann möchte ich jetzt mit dir beten.

[41:42] Herr Jesus, ich weiß, dass in dir und in mir, in uns ist nichts Gutes. Und ich habe gesündigt, so wie jeder andere Mensch, da ist keiner gerecht, Herr. Aber ich möchte dir treu sein. Und ich bitte dich um diesen Neuanfang in mir, dass du ihn ermöglichst, Herr, dass ich dir ganz nachfolge ohne Zweifel und ohne Diebstahl. Und ich danke dir für dein Opfer und ich vertraue auf dich, Herr Jesus. In deinem Namen. Amen.

[42:20] Wir wollen noch mal zusammen beten. Herr Großer Gott, ja du bist es, der diesen Neuanfang ermöglicht hat und du bist der, der bestohlen wurde im Himmel. Und wir danken dir, Herr, dass du das nicht einfach so hinnimmst und dass du deinen Sohn dafür gesendet hast. Und dass er uns diese Möglichkeit gibt, auf dieser Welt eine Hoffnung zu haben, die über dieses Leben hinausgeht. Wir danken dir, dass du in unser Herz jetzt hineingesprochen hast, dass du uns begleiten möchtest in dieser neuen Woche. Und wir bitten dich um deinen Beistand und um die Liebe zu dir, um deine Gebote einfach zu halten, Herr. In deinem Namen. Amen.


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