In dieser Einführungsvorlesung von Hermann Krämer wird das Thema Magie als eine unerkannte Gefahr beleuchtet. Der Sprecher erklärt, dass Magie der Versuch ist, Naturgesetze durch übernatürliche Kräfte zu umgehen, und dass sie tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, von Kinderbüchern bis hin zu Erwachsenenmedien. Er unterscheidet zwischen schwarzer und weißer Magie, betont aber, dass beide aus derselben Quelle stammen und dass Magie letztlich auf den Willen zur Macht abzielt, wie er bei Luzifer zu finden ist. Die biblische Perspektive auf Magie wird dargelegt, wobei sie als schwere Sünde und Gräuel vor Gott eingestuft wird, die zum ewigen Tod führen kann.
Einführung. Magie – die unerkannte Gefahr!
Hermann Krämer · Okkulte Praktiken - Gebundenheit und BefreiungWeitere Aufnahmen
Serie: Okkulte Praktiken - Gebundenheit und Befreiung
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Transkript
[0:33] Ich freue mich, dass ich heute hier bei euch in Stuttgart Wangen sein kann. Man hat mich schon ein wenig vorgestellt. Ich bin eigentlich gelernter Maschinenbauingenieur, Seilbahn-Ingenieur, komme aus den Bergen, habe so fast 15 Jahre im Seilbahnwesen gearbeitet.
[0:50] Dann kamen große Fragen: Woher kommt der Mensch? Warum lebt er? Wo geht er hin? Und diese Fragen haben mir keine Ruhe gelassen. Und so habe ich dann Theologie studiert, habe dann einige Jahre als Buch-Evangelist gearbeitet und jetzt arbeite ich seit 2007 ungefähr als Prediger in Österreich und in Baden-Württemberg.
[1:13] Ich freue mich, dass ich heute Abend und morgen mit euch dieses Thema, diese Themen besprechen darf. Wer Interesse hat an diesen Folien, an den Bibeltexten, es gibt morgen... meine persönliche Geschichte. Heute ist der Einleitung über Magie: Wie denkt Gott über Magie? Was empfiehlt er seinem Volk anstelle von Magie?
[1:43] Morgen Vormittag zur Predigt werdet ihr meine Geschichte hören, wo ich im Okkulten, in der Esoterik verhaftet war, gebunden war, wie Gott stärker war, mich befreit hat. Und am Nachmittag werden wir noch zwei Einheiten haben, mit einer Pause dazwischen, über Alternativmedizin, Schwerpunkt Homöopathie, weil ich glaube, dass die Homöopathie eine der alternativmedizinischen Praktiken ist, die am besten getarnt ist.
[2:13] Wenn ihr die Dinge wollt, bringt morgen USB-Sticks mit, die mindestens 16 GB Platz haben. Also 9 Gigabyte sind alles die Folien und die Filme. Ihr werdet morgen einige Videoclips sehen. Am Nachmittag und ihr bekommt aber dann alle kompletten Filme mit. Ihr könnt euch dann also über viele Stunden mit diesem Materie auseinandersetzen.
[2:37] Okay, bitte betet auch während diesen Vorträgen immer wieder für die Technik, für mich, dass meine Stimme durchhält. Ich war angeschlagen, aber im Augenblick scheint alles gut. Dann wollen wir starten.
[2:51] Ich stehe ein wenig zur Seite, dann kann ich nämlich immer wieder mal euch was zeigen. Ja. Das Thema heute Abend heißt: Magie – die unerkannte Gefahr.
[3:06] Meines Erachtens gibt es zwei unerkannte oder meist unterschätzte Gefahren, die von der Beschäftigung mit der Gegenseite ausgehen. Und die eine Gefahr geht aus von der Sexualität bzw. von der pervertierten Sexualität, von Pornografie. Da werden wir heute nicht drüber reden. Und die zweite Gefahr geht aus von Magie.
[3:33] Johannes sagt in 1. Johannes 4, Vers 1: „Glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.“ Sein Volk, Gottes Volk hat den Auftrag, die Geister zu prüfen. Wir werden aber sehen im Laufe des Vortrags, das können eigentlich nur geistliche Leute, ja. Wer nicht geistlich unterwegs ist, wie soll der die Geister prüfen?
[4:02] Wir durchschauen meistens die Beeinflussungen der Gegenseite nicht. Und Magie ist heute weit verbreitet. Schon Kinder werden konfrontiert. Denkt an Harry Potter, an die Bücher und die Filme. Er wird ja der Zauberlehrling genannt, der das Zaubern lernte und jetzt auch zum Teil weitergibt. Denkt dann Comics, an Micky Maus, denkt an all die guten Feen und Kobolde, mit denen die Kinder konfrontiert werden. Irgendwo ist überall Magie mit dabei, und das ist nicht gut, ja.
[4:35] Erwachsene im Internet, in den Filmen, im Fernsehen, immer wieder sind magische Komponenten eingebaut. Manche sind auch in der Esoterik, im Okkultismus oder in der Alternativmedizin. Wir werden morgen noch mehr davon hören. Also überall sind wir konfrontiert mit Magie.
[4:57] Magie – ein anderes Wort für Zauberei. Was ist Magie? Magie ist immer der Versuch, die Naturgesetze außer Kraft zu setzen, und zwar durch die Wirkung geheimnisvoller Mächte und Kräfte, oftmals verbunden mit magischen Zeichen, Symbolen und Gegenständen.
[5:24] Die Wirkung geheimnisvoller Kräfte. Denkt an Superman. Superman, ja, immer wenn er... damals so ein Film mit meiner Jugendzeit. Denkt dann verschiedene Märchen, denkt an okkulte Praktiken wie Gläserrücken, Tische rücken. All diese Dinge, wo geheimnisvolle Mächte und Kräfte wirken, ja.
[5:53] Magie ist seit tausenden von Jahren unternommene Versuch des Menschen, sich selbst zu erhöhen und jenen Platz einzunehmen, der Gott vorbehalten ist. Und da muss es bei uns schon klingeln: Wer wollte das immer schon, den Platz einnehmen, der Gott vorbehalten ist? Luzifer, ja.
[6:22] Er steckt hinter jeglicher Art von Magie. Magie, Zauberei ist immer verbunden mit dem Willen zur Macht, ja. Die Magie ist der Wille zu Macht.
[6:34] Macht durch wachsende Erkenntnis und die Anwendung der magischen Gesetze erlangt der magisch denkende, fühlende und handelnde Mensch Fähigkeiten zu immer größerer Macht. Der magische Mensch ist eine Kontaktstelle, ein Kanal oder Medium für übersinnliche Wesenheiten.
[7:03] Magie ist der Wille zu Macht. Wer Macht ausüben will, dem fehlt es meist an Demut, an der Bereitschaft, sich unterzuordnen, ganz besonders sich Gott unterzuordnen. Und das immer wieder bei Luzifer, ja. Jesaja Kapitel 14, Vers 13: Dort steht über ihn: „Du aber dachtest in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen, und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden. Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.“
[7:53] Hesekiel 28, ein anderes biblisches Buch im Alten Testament, war auch über Luzifer berichtet wird. Ab Vers 17: „28:17: Dein Herz hat sich erhoben ob deiner Schönheit, weil du so schön warst, ja.“
[8:17] Ich habe eine wichtige Erkenntnis erworben: Luzifer wollte zwar immer die Macht Gottes, jedoch nicht den Charakter Gottes. Weil der Charakter Gottes, der Charakter Jesu, der offenbart sich in Unterordnung, in Demut, ja.
[8:41] Und wenn wir heute die Herrschenden auf dieser Welt ansehen, ich habe den Eindruck, oft fehlt es ihnen auch an Demut. Der Wille zu Macht ist zwar immer da, ja, aber der Wille zu Unterordnung nicht. Ich möchte noch auf die ersten zwei Dinge eingehen in der Magie: Es kommt darauf an, dass meine Erkenntnis wächst und dass ich die Dinge anwende. Das ist entscheidend.
[9:09] Es ist nicht unbedingt der Glaube entscheidend. Ihr werdet morgen in meiner Geschichte noch mehr davon erfahren. Bei Jesus heißt es immer: „Dein Glaube hat dir geholfen, hat dich gerettet.“ Eine Magie... ist es nicht wichtig? In der Magie ist die wachsende Kenntnis und die Anwendung wichtig, ja.
[9:31] In Offenbarung 2, Vers 24: Ich sage euch das noch kurz. Dort geht es um die Gemeinde... ja, von einer bösen Königin, die die Propheten Gottes verführte, so kunddingen, ja, die vom Teufel eigentlich inspiriert war. Und dort heißt es in Vers 24 in Offenbarung 2: „all jene, die nicht die Tiefen des Satans erkannt haben.“ Das sind die, die am Vorteil sind, ja. Weil wir Christen sollen wen erkennen? Jesus Christus, den du gesandt hast. Johannes 17, Vers 3.
[10:27] In der Magie beginnt man eben die Tiefen des Satans immer mehr zu erkennen, ja. Und das für den ewigen Tod. Die Erkenntnis Jesu, wir können es, Gottes führt zum ewigen Leben.
[10:50] Ganz wichtig: Wir unterscheiden schwarze Magie und weiße Magie. Es gibt da nur ein Problem: Beides kommt aus der gleichen Quelle, ja. Das ist das Problem.
[11:02] Schwarze Magie, da geht es um Flüche, die andere Leute aussprechen über einen. Da geht es um Okkultismus, Spiritismus, so Zauberbücher, wie das sechste oder siebte Buch Mose wird genannt. Gibt ja nur fünf biblische Bücher. Mich hat dann jemand gefragt: „Ja, wenn jetzt auf mich einer einen Fluch oder über mir einen Fluch ausspricht, muss ich Angst haben?“
[11:36] Normalerweise nicht, wenn ich nicht involviert bin in diese Praktiken. Denn in den Sprüchen Kapitel 26, Vers 2 steht: „Ein unverdienter Fluch trifft nicht ein.“ Also unser bester Schutz ist immer die Nähe zu Jesus, zu Gott. Wir werden noch mehr davon hören, ja.
[11:56] Also schwarze Magie, das Wirken böser Geister. Viele sagen: „Nichts mit schwarzer Magie. Ich will die Finger davon lassen.“ Aber sie lassen sich oft verführen in die weiße Magie, weil die ist sehr gut getarnt, ja.
[12:15] Die weiße Magie, da geht es um Schutzzauber, um Mondzauber, um Heilmagnetismus. Und da geht es um Amulette, Talismane. Da geht es um Klopfen auf Holz, toi toi toi. Da geht es um vierblättrige Kleeblätter. Ihr kennt vielleicht auch so Christophorus-Schutzmünzen, die man in Autos kleben konnte.
[12:40] Und die Leute sagen: „Ja, schwarze Magie schlecht, lieber die weiße, weil die hilft.“ Ja.
[12:47] Aber leider sind es keine guten Geister, die hier wirken, sondern nur vermeintlich gute Geister, ja.
[13:04] Dadurch, dass die weiße Magie... ich werde euch morgen davon erzählen, dort war ich involviert in Heilungen, dass ihr eigentlich hilft. Dadurch wird sie auch für Christen in manchen Bereichen hilfreich und gut, ja.
[13:21] Denkt an Harry Potter, viele christliche Kinder schauen das an. Denkt an gute Hexen, an Superman, denkt an Wunderheiler, Gesund-Peter, Kartenleger. All diese Leute wollen ja helfen. Und wer hilft, wer heilt, hat Recht, sagen wir.
[13:45] Wir werden morgen sehen, dass das nur auf Jesus zutrifft und nicht auf Menschen. Warum ist es so? Warum ist es alles so gut getan? Wir wissen vom Apostel Paulus, von 2. Korinther 11, Vers 14: „Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als ein Engel des Lichts.“
[14:07] Er verstellt sich als ein Engel des Lichts. Er ist aber keiner, ja. Und denkt an die Aussage Jesu, wo er sagt: „Wenn es möglich wäre, sollen auch die Auserwählten verführt werden.“ Wer sind die Auserwählten? Sind wir...
[14:29] Ich habe noch einen Text von Apostel Paulus in Galater Kapitel 3, Vers 1. Dort schreit er oder dort sagt er: „Oh, ihr unverständigen Galater! Wer hat euch verzaubert?“ Die Einheitsübersetzung sagt: „verblendet“, ja. „dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht?“
[14:51] Die Galater waren Christen, die Christen in Galatien. Und diese Christen waren verblendet, verzaubert. Und das sind die Leute, die in der Magie, in der Esoterik, in diesen Praktiken irgendwo drinstecken, ja.
[15:16] Und wer verblendet ist, wer verzaubert ist, der gehorcht der Wahrheit nicht mehr. Wessen die Wahrheit in der Bibel? Einmal Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Was ist noch Wahrheit in der Bibel? Gottes Gesetz ist Wahrheit. Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit.
[15:38] Da merken, es spielt alles zusammen, ja. Wer verzaubert ist, wer verblendet ist, er kennt die Wahrheit nicht mehr. Und deshalb ist Gottes Gericht über Magie schon von Anfang an in der Bibel bis zum Ende ein ganz klares Ja.
[15:56] Ich will doch einfach ein paar Texte zeigen. 2. Mose 22, Vers 17: „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.“ Und ich will die Zauberei bei dir ausrotten, dass keine Zeichen-Deuter bei dir bleiben sollen. Micha 5, Vers 11.
[16:15] Wenn Gott sagt: „bei dir“, wenn meint er dann sein Volk, ja.
[16:26] Maleachi 3, Vers 5: „Und ich will zu euch kommen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, meine Heiligen.“
[16:38] Warum ist Gott so hart? Warum ist es so grausam, dass sie die Leute gleich umbringen lässt? Wo bleibt seine Gnade? Wenn Sie mir vielleicht fragen: Aber wie wir noch sehen werden, diese Zauberei-Sünden sind ganz besonders schwere Sünden, die Gott am allermeisten beleidigen.
[17:02] Wir gehen ins Neue Testament. Apostel Paulus schreibt den Galatern 5, ab Vers 19: „Offenkundiger was sind die Werke des Fleisches? Als das sind Unzucht, Götzendienst, seht ihr, und wieder Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht.“ Und dann sagt er das Wichtige: „Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.“
[17:41] Die Werke des Fleisches. Dort sind eben auch fleischliche Christen betroffen. Wir werden noch mehr davon hören, ja.
[17:49] Und die Bibel in Offenbarung 21, waren noch einmal und sagt in Vers 8: „Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer, Götzen Diener und alle Lügner, deren Teil wird in den Pool sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite Tod.“
[18:19] Merk dir, warum Gott so streng ist, wenn es um Magie und magische Praktiken geht. Gott liebt uns und er möchte uns retten für die Ewigkeit. Und deswegen ist es so streng, ja. Kein Reich Gottes, ewiger Tod, ja.
[18:40] Also Gott verurteilt die Zauberei, die Magie von Anfang an in der Bibel bis zum Ende. Wir gehen noch einmal ins Alte Testament, wo das erste Mal eine Warnung ausspricht zu seinem Volk. Sagt er folgendes in 5. Mose ab Kapitel 18, ab Vers 9:
[19:02] „Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen die Gräuel dieser Völker zu tun.“
[19:11] Tun. Du sollst es nicht lernen. Gräuel-Sünden kann man lernen. Magie, Zauberei kann man lernen. Denkt an Harry Potter, er ist der Zauberlehrling, ja.
[19:24] Dass nicht jemand unter dir gefunden werde, in Vers 10: „der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste.“ Hier haben wir das erste Mal das Wort „okkult“ heißt geheim, verborgen, ja.
[19:41] Verborgen, ja. Oder Zauberei.
[19:57] Bedeutet etwas ist geheim und verborgen. Das Wort selbst, das Wort „Kult“ ist aber nicht magisch oder negativ belegt, ja. Ich kam mir erinnern, vor einiger Zeit musste ich eine Untersuchung beim Arzt durchführen und ich muss eine Stuhlprobe abgeben und dort stand: „Der Stuhl wird untersucht auf okkultes Blut.“ Das heißt auf verborgenes, geheimes Blut, das man nicht sieht. Also das Wort „okkult“ an und für sich ist nicht magisch belegt, ja.
[20:35] Okay. Vers 11: „Oder Wahrsagungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichen-Deutung vornimmt oder die Toten befragt.“ Denn wer das tut, ist dem Herrn ein Gräuel.
[20:50] Und um solche Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir, weil die Völker diese Gräuel eben praktizieren. Diese kreuzenden und erschließen in fast 13 und sagte sein Volk: „Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinen Gott.“
[21:15] Noch ein bisschen über Gräuel-Sünden, ja. Wir haben mit diesen Vers begonnen in 5. Mose 18, Vers 9: „Wenn du das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, sollst du nicht lernen die Gräuel zu tun.“
[21:32] Eine Gräuel-Sünde beleidigt Gott am meisten, da die Hilfe nicht beim Gott, dem Schöpfer, gesucht wird, sondern bei einem Geschöpf. Satan ist ein Geschöpf, ja, und er ist sogar der Gegner Gottes.
[21:55] Denkt an das zweite Gebot der zehn Gebote. 2. Mose 20, Vers 5: „Du sollst sie nicht anbeten und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen.“
[22:28] Bete sie nicht an und diene ihnen nicht, ja.
[22:30] Dem Geschaffenen, den Engeln, den bösen Engeln, Menschen, Materie, Mond, Sterne, Heiligenfiguren, Heilsteine, all diese Dinge sind geschaffene Dinge, ja.
[22:52] Sind davon überzeugt, dass die Geister ihnen dienen und sie bemerken gar nicht, dass sie eigentlich den Geistern dienen. Wir werden noch mehr davon hören, ja.
[23:08] In Hebräer 1, Vers 14 heißt, dass die guten Engel ausgesandt sind als dienstbare Geister, die uns dienen wollen. Die gegnerischen Engel sind ausgesandt, um uns von Gott zu trennen, ja.
[23:25] Die Missetat der Väter, wir sind dritte, fertig Lied, das haben wir besprochen, an den Kindern derer, die mich hassen. Das meint einfach an all jenen in Gottes Volk, die irgendetwas höher stellen als Gott, die etwas mehr lieben als Gott.
[23:50] Die Gräuel dieser Völker, gemeint sind die Gräuel heidnischer Menschen ohne Gott, die ihrer sündhaften, angeborenen Natur folgen. Und das Neue Testament, Paulus bezeichnet sie als natürliche Menschen, ja. In 1. Korinther 2, Vers 14 sagt Paulus: „Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit.“ Und jetzt ganz wichtig: Er kann es nicht erkennen. Du kannst es nicht erkennen, ja, denn es muss geistlich beurteilt werden. Und nur geistliche Menschen, an denen der Heilige Geist wirkt, in denen der Heilige Geist wird, können die Geister prüfen und diese Dinge beurteilen.
[24:47] Seit dem Sündenfall, das ist die Tragik, werden die Menschen als sogenannte natürliche Menschen geboren, ja. Sie haben von Natur an dieses sündhafte Natur, dieses diese sündhafte Gesinnung, wenn es so wollte, ja.
[25:01] Ich habe extra nicht geschrieben: „Alle Menschen“. Wie war es mit Jesus? Er wurde auch als Mensch geboren. Vielleicht am Ende dieses Vortrags werde erkennen, wie war es mit Jesus, hat er auch eine sündige Natur oder nicht.
[25:19] Diese natürlichen Menschen, sagt Paulus, sie leben sozusagen ein Leben als Verführte, als Verblendete von Satan verführt und verblendet. Galater 3, Vers 1.
[25:35] In Römerbrief sagt Paulus: „Sie sind Feinde Gottes.“ Ja, erinnert euch, er sagt: „Als ihr noch Feinde wart...“
[25:47] Sie sind tot in ihren Sünden, weil sie eben Gott nicht kennen, ihm nicht gehorchen, ja. Sie sind damit verloren für das ewige Leben. Das ist die Frage, ja.
[26:07] Der ganze Text aus Epheser 2, ab Vers 1. Er schreibt dann die Christen in Ephesus: „Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden.“ Sie haben immer gelebt, ja, aber in Gottes Augen waren sie tot, weil sie nicht geeignet sind für ewiges Leben, ja.
[26:31] „Er war tot durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt, nach der Art dieser Welt, unter dem mächtigen denn der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.“
[26:52] Wer ist der mächtige der Luft? Herrscht Paulus geht noch näher auf ihn ein. Epheser Kapitel 6, es ist wieder Luzifer, Satan und seine Dämonen, ja.
[27:09] Öffnet sich nun ein Mensch dem Geist Gottes, verfolgte Übergang vom natürlichen zum fleischlichen Menschen. Mir gefällt das Wort „fleischlich“ nicht so gut. Mein Vater war Metzger, vielleicht liegt es daran, ja. Ich nenne ihn einfach sinnlich, ja.
[27:30] Und ich behaupte einmal, dass die meisten der Christen fleischliche Christen sind. Wir werden noch sehen, warum, ja. Weil in diesen Christen kämpfen jetzt zwei Nächte, ja, zwei Kräfte, zwei Gesetze streiten in ihm. Vielleicht habt ihr das auch schon erlebt, ja. Paulus beschreibt das in Römer Kapitel 7. Er sagt: „Das Gute, das ich tun wollte, tue ich nicht, also schlechte, dass ich eigentlich nicht tun will, das tue ich.“ Habe ich das auch schon mal erlebt? Ja, ich auch, ja.
[28:12] Das ist diese schwierige Situation, ja. Die fleischliche Natur, also seine Triebe, seine Lüste, seine Süchte, seine Sehnsüchte, seine Gesinnung wird immer noch vom Geist Gegner, des Gegners gelenkt und beeinflusst, ja. Aber auch Gottes Geist beginnt zu wirken.
[28:41] Und es gibt da diese Frage des Indianerjungen an seinen Vater. Er sagt zu ihm: „Mir kommt abends zuvor, dass in mir zwei Wölfe kämpfen. Welcher wird gewinnen?“ Der Vater ist sehr weise, antwortet: „Der, den du fütterst, ja. Mit den Dingen, mit denen du dich beschäftigst, die werden immer mehr Einfluss auf dich ausüben.“
[29:16] Das Problem ist eben, Paulus hat es erkannt. Der fleischliche, der sinnliche Mensch ist immer noch unter die Sünde verkauft. Was ist, wenn einer verkauft ist? Wenn einer Sklave ist, was kann er tun? Nichts. Er hat keine Rechte. Er braucht jemand, der ihn befreit, denn frei lässt, ja.
[29:42] Das heißt, die Sünde wohnt immer noch in ihm als, Paulus sagt: „Das Gute, das ich tun will, tue ich nicht, sondern das Schlechte, das ich nicht tun will, das tue ich.“ Da kommt er dann zu Erkenntnissen, sagt: „Das kommt daher, weil die Sünde in mir wohnt.“ Merkt ihr, dauerhaft in mir ist, kein Übernachtungsgast, weil sie wohnt. Aber wer soll denn in uns wirken und wohnen? Der Heilige Geist, ja.
[30:22] Die Tragik ist die. Paulus schreibt an die Christen in Rom in Kapitel 8, Vers 13: „Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, nach eurer Gesinnung, nach euren sinnlichen Vorstellungen, was ist dann so, werdet ihr sterben müssen.“ Ja, jeder muss sterben, aber sagt, es geht dir um den ewigen Tod, ja.
[30:46] Und ich sage euch eines: Ihr kennt diese Broschüren. Diese Broschüre hat mir geholfen, die Wichtigkeit des Heiligen Geistes in meinem Leben zu erfahren.
[31:06] Zur persönlichen Erweckung von Helmut Haubeil, vielleicht kennen ihn den ein oder anderen, ja. Diese Broschüre öffnet euch die Augen und zeigt euch, wo ihr steht als Christen. Und sie gibt euch dann die Kraft und die Anleitung, euer Leben zu ändern, ja.
[31:26] Weil wer fleischlich bleibt als Christ, ist verloren. Ziel Gottes mit uns allen ist das für geistliche Christen, geistliche Menschen werden. Und der geistliche Christ, der geistliche Mensch ergibt sich Gott ganz hin, damit Gottes Geist völlig in ihm leben kann. Merkt, wir haben jetzt zwei wichtige Worte: „ergibt sich Gott ganz hin“, dass Gottes Geist völlig in ihrem Leben soll.
[32:06] Bei Gott gibt es kein Zwischenstadium. Entweder ganz oder gar nicht. Das ist es, was viele im stört, dann im christlichen Glauben. Aber es ist so.
[32:17] Wenn ihr eine Bibel habt, in 1. Könige Kapitel 11, dort wird über Salomo berichtet, in einer Zeit, als er Gott leider nicht mehr treu war. Dort steht nämlich in Kapitel 11, 1. Könige, dass er viele...
[32:32] In erster Könige, dass er viele ausländische Frauen hatte. Ja, und da heißt es, er hing mit Liebe an ihnen. Das ist die Tragik. Er liebte sie. Ja.
[32:46] Und dann heißt es in Kapitel 11, erster Könige, in Vers 6: Salomo folgte nicht mehr völlig dem Herrn. Ja, vielleicht noch zu 80%, nicht mehr völlig. Heißt sie ja.
[33:02] Und in Vers 4 heißt es: Sein Herz war nicht mehr ungeteilt bei Gott. Aber immer noch. Ja.
[33:15] Und dann, was war die Folge? In Vers 9, erste Könige 11, Vers 9 heißt es: Und der Herr wurde zornig über Salomo. Warum? Weil er sein Herz vom Herrn abgewandt hatte. Salomo war vielleicht noch zu 80% beim Herrn. Aber Gott sagt: Du hast dein Herz von mir abgewandt. Ja.
[33:41] Also, merkt ihr, ganz möchte Gott uns haben, unser Herz. Jeremia 7, Vers 23: Ihr bekommt das alles, wenn ihr die Unterlagen bekommt. Das heißt: Gehorcht meinem Wort, sagt Gott. So will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Wandelt ganz auf dem Weg, den ich euch gebiete, auf dass es euch wohlgehe.
[34:13] Es ist ein besonderer Mensch. Jesus sagt in Johannes 15: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Sagte zu seinen Jüngern: Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wie viel können wir tun ohne Jesus? Nichts.
[34:41] Merkt ihr, wer in mir bleibt dauerhaft? Ja. Römer 8, Vers 9: Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich. Wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Dauerhaft, nicht nur ein Übernachtungsgast. Ja. Dauerhaft. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Ja.
[35:03] Galater 5, 16: Ich sage aber, sagt Paulus: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches, die sinnlichen Begierden, nicht vollbringen. Lebt im Geist. Ja.
[35:23] Erster Korinther 2, Vers 16: Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt? Paulus oder wer will ihn unterweisen? Dann sagt er: Wir haben Christi Sinn. Merkt dir, der geistliche Mensch, der bleibt in Christus und Christus in ihm.
[35:48] Der geistliche Mensch, er ist ein Mensch, in dem Gottes Geist wohnt. Er lebt im Geist und er hat Christi Gesinnung.
[35:58] Trifft das alles auf uns zu? Was ich merke, ich bin noch nicht ganz so, wie Gott sich wünscht. Ja.
[36:11] Deswegen, wenn ihr die erste Broschüre vom Bruder Haube durchstudiert habt, dann geht zu zweit. Sie heißt nämlich: In Jesus bleiben. Ja.
[36:25] Ganz wichtig. Ich habe sehr schön dabei. Wenn ihr sie noch nicht habt, könnt ihr von mir mehr bekommen. Morgen. Geistliche Menschen, geistliche Christen, sie haben gewisse Merkmale. Ja. Gott ist Geist, wohnt in ihnen. Ja, haben wir gesehen. Und damit regiert die Liebe Gottes in ihren Herzen. Der Heilige Geist ist ausgegossen in ihre Herzen. Ja.
[36:54] Sie leben ihr Leben völlig Gott hingegeben. Paulus sagt: Ich lebe doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Merkt ihr?
[37:12] Bewusste oder gewohnheitsmäßige Sünden, sogenannte Lieblingssünden, auch okkulte Sünden, die haben keine Chance mehr im Leben von geistlichen Menschen.
[37:31] Das Fleisch, die sinnlichen Begierden, wird durch den Geist Gottes in Griff gehalten, bezwungen. Paulus sagt: Ich bezwinge meinen Leib. Habt ihr vielleicht schon gelesen. Ja, es ist der Heilige Geist, dem wir zwingen. Ja. Und sie haben eben die Gesinnung Christi. Und wer die Gesinnung Christi hat, der bringt die Frucht des Geistes. Ja.
[37:56] Ihr könnt die Frucht des Geistes, ja, Liebe, Treue, all diese Dinge. Ja. Und Jesus sagt: An ihren Früchten wird letztlich erkennbar sein.
[38:17] Geistliche Menschen erhalten von Gott eine oder mehrere Gaben des Heiligen Geistes. Paulus sagt in erster Korinther 12, Vers 1: Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, liebe Brüder, nicht unwissend lassen. Ja, in einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.
[38:46] In einem jeden. Kennt ihr eure geistliche Gabe? Kennt ihr sie?
[38:59] Gottes Geistesgaben sind zum Nutzen aller. Und wer noch sehen die Gaben des Gegners, die er uns verleihen möchte. Die sind immer zum Verderben aller. Ein großer Unterschied. Ja.
[39:17] Paulus geht weiter und sagt: Dem einen wird durch den Geist gegeben von der Weisheit zu reden, dem anderen wird gegeben von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist.
[39:32] Einem anderen Glaube in demselben Geist. Einem anderen die Gabe, gesund zu machen in einem Geist. Ja.
[39:43] Einem anderen die Kraft, Wunder zu tun. Einem anderen prophetische Rede. Einem anderen die Gabe, die Geister zu unterscheiden. Einem anderen manche Leitungen Rede. Einem anderen die Gabe, sie auszulegen.
[40:08] Gottes Geist kann uns die Gabe des Gesundmachens geben. Ja.
[40:12] Gottes Geist kann uns wundervoll bringen lassen. Ja.
[40:20] Das alles kann Gottes Geist. Und jetzt vergleichen wir mal, was die Gegenseite möchte. Ja.
[40:30] Also Gott möchte uns seine Geistesgaben verleihen. Wir sollen uns um sie bemühen. Betet ihr um eure geistige Geistesgabe? Wisst ihr sie? Bitte darum. Jeder bekommt eine.
[40:46] Satan dagegen möchte uns seine satanischen Geistesgaben verleihen. Und sie sind die Gegenstücke zu Gottes Geistesgaben. Ja.
[40:55] Wahrsagerei und Hellseherei sind ein Gegenstück zu prophetischer Rede. Zauberei, Magie als Gegenstück zum Wirken des Heiligen Geistes in der Gabe, Wunder zu tun oder gesund zu machen. Ja.
[41:16] Das Problem ist nur: Satans Geistesgaben sind sehr gut getan. Und wer sich mit Magie und diesen Dingen beschäftigt, der erkennt nicht, dass er auf einem falschen Weg ist. Wenn ihr morgen meine Geschichte hört, ich war überzeugt, dass diese Gabe, die ich hatte, die Gabe der Heilung, eine Gabe von Gott sein muss. Du hilfst ja. Ja.
[41:49] Wenn Gott wirkt und es kommen einige wichtige Unterscheidungskriterien, anhand derer ihr feststellen können könnt, wer hier am Werk ist. Ja. Wenn also Gott wirkt oder heilt, oder dies durch seine Diener tut, dann nennt die Bibel es immer ein Wunder. Ganz wichtig. Ja.
[42:14] Singe dem Herrn ein neues Lied. Psalm 98, Vers 1: Denn er tut Wunder. Ja.
[42:21] Und Gottes Wunder ziehen die Menschen immer im Glauben zu Gott. Sie erkennen ihre Sündhaftigkeit und sie preisen ihn. Das ist das Ziel von Gottes Wunder. Ja.
[42:38] Johannes 11, 45: Viele nun von den Juden, die sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn. Ein Ziel des Wunders Jesu. Ja.
[42:53] Lukas 5: Das ist der Fischzug von Petrus, wo er so viele Fische fängt, also sie gar nicht mehr einholen kann. Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir, ich bin ein sündiger Mensch. Ein Wunder Gottes überführt mich meiner Sündhaftigkeit. Ja, ich merke, wie ich wirklich bin in Gottes Augen.
[43:30] Lukas 5, 26: Und sie entsetzten sich alle und priesen Gott und wurden von Furcht erfüllt und sprachen: Wir haben heute seltsame Dinge gesehen. Als Jesu Handeln sehen, was tun sie? Sie preisen Gott. Also merkt ihr, das Ziel Gottes, wenn er Wunder wirkt, ist die Umkehr, ist der Lobpreis, letztlich das ewige Leben.
[44:00] Und jetzt kommt ein wichtiges Unterscheidungskriterium. Wenn Satan wirkt oder seine Dämonen, seine Diener, auch in menschlicher Gestalt, nennt die Bibel es Zauberei. Also in der ganzen Bibel werdet ihr nirgends lesen: Gott zauberte. Ja, das gibt es nicht. Gott wirkt Wunder, der Gegner zaubert. Ja.
[44:35] Apostelgeschichte Kapitel 8, ab Vers 9: Da heißt es: Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in der Stadt Zauberei trieb und das Volk von Samaria in seinen Bann zog, weil er vorgab, er wäre etwas Großes.
[45:04] Also Satan versucht mit seinen Geistesgaben, in seinen Bann zu ziehen. Er bringt dich in seine Abhängigkeit. Ja.
[45:20] Also Wunder von Gott, sie ehren Gott. Zauberei, Magie ehrt den Gegner Gottes. Ja. Und das Ziel zuerst, über den Bann, Menschen in Abhängigkeit, in Versklavung, in Süchte und letztlich ins Verderben zu bringen, in den ewigen Tod.
[45:38] Ich kann mir erinnern, als ich ein kleiner Junge war, da gab es im Fernsehen diese Filmserie Dschungelbuch. Mogli, weiß nicht, ob wir das kennt. Ja. Und dieser Mogli, ich kann mich noch gut erinnern, der saß einmal auf einem Baum auf einem Ast und da kam eine große Schlange zu ihm und diese Schlange hat ihn angeschaut mit ihren Augen und die Augen haben sich so gedreht und der Mogli war ganz durcheinander. Er schaute gebannt auf die Schlange und er war ja verfallen. Das ist etwas, was ich mir gemerkt habe. Ja.
[46:20] Du bist wie gebannt. Ja. Die Wunder Gottes, die haben genau das Gegenteil zum Ziel. Sie wollen dich frei machen von Zwängen. Ja.
[46:30] Ich habe mich so gefreut, dass wir noch ein Lied gesungen haben: Friede mit Gott. Wenn du in der Magie, in der Esoterik, im Okkultismus bist, der hat keinen Frieden mit Gott. Ja.
[46:50] Ihr wisst, sagt Paulus in erster Korinther 12, Vers 2: Als ihr Heiden wart, also Menschen ohne Gott wart, wart ihr so wie es euch mit Macht zu den stummen Götzen.
[47:05] Ein wichtiges weiteres Unterscheidungsmerkmal: Gottes Geistesgaben sind Gnadengaben. Was bedeutet Gnadengabe? Man kann nichts dafür bezahlen. Ja. Es ist umsonst. Ja.
[47:25] Jesus sagt in Matthäus 10, sagt zu seinen Jüngern: Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Und jetzt kommt's: Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst geht es auch.
[47:48] Also Gottes Gnadengaben darf man niemals bezahlen. Sie dürfen nicht bezahlt werden, denn Gott kann man auch nicht bezahlen.
[47:59] Ihr kennt die Geschichte im Alten Testament von diesem syrischen Feldhauptmann Naaman. Ja. Und der wurde geheilt. Er ging zum Propheten Elisa und da sagt ihm er, er soll im Jordan sieben Mal untertauchen. Und was passiert dann? Und der zweite Könige, Kapitel 5, hat Vers 15: Also Naaman, nach seiner Heilung im Wasser, im Jordan, kehrte zurück zu dem Mann Gottes mit all seinen Leuten. Und als er hin kam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiß ich, dass kein Gott ist in allen Landen, ausgenommen in Israel. So nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht. Er hat da viel dabei, ja, Silber, Feierkleider, all diese Dinge. Und Elisa, der Prophet, was sagt er? Ja, natürlich, gerne kann ich gut gebrauchen. Nein, oder?
[49:03] Elisa, Vers 16: Aber sprach: So wahr der Herr lebt, vor dem ich stehe, ich nehme es nicht. Und es setzte noch eins drauf, und er nötigte ihn, dass er es nehme, aber er wollte nicht.
[49:17] Ein wahrer Mann Gottes. Er weiß, Gottes Wunder, Gottes Gnadengabe kann man nicht bezahlen.
[49:29] Also Gottes Wunder geschehen immer aus Gnade. Wer sich aber dennoch bezahlen lässt, der steht unter einem Fluch. Ja.
[49:41] Es gibt nämlich außerdem Propheten Elisa in dieser Geschichte noch einen, den Knecht Gehasi. Vielleicht kennt ihr die Geschichte. Und was macht Gehasi? Der denkt: Ach, mein Chef, der Prophet, wie ist das so dumm? Wir könnten so schnell so, wenigstens ein paar Silbersäcke bekommen oder ein paar Feierkleider. Und er geht der Karawane nach und er bekommt alles das. Naaman freut sich, dass jemand doch noch was nimmt. Und jetzt kommt er zurück.
[50:13] Vers 26, zweite Könige 5: Elisa aber sprach zu ihm: So, Gehasi, bin ich nicht im Geist mit dir gegangen? Merkt er, ein geistlicher Mensch, Gottes Geist zeigt ihm, was war. Bin ich nicht im Geist mit dir gegangen, als der Mann sich umwandte von seinem Wagen, die entgegen? Du hast nun das Silber und die Kleider genommen, und du wirst es schaffen. Ölgärten, Weinberge, Schafe, Rinder, Knechte. Und merkt ihr, hurra? Oder. Aber der nächste Vers beginnt mit einem Wort, das ein schlimmes Wort sein kann.
[51:04] Eine Aussage, die mit "aber" beginnt, kehrt alles um, was vorher war. Ja, aber der Aussätzige wird dich anhangen und deine Nachkommen alle Zeit. Da ging Gehasi von ihm hinaus, aussätzig wie Schnee.
[51:26] Ich gehe noch einmal ins Neue Testament zu Simon, dem Zauberer, von dem wir schon gehört haben. Ja. Er möchte nämlich von Petrus mehr Macht bekommen. Ja, mehr Geistesgaben. Weil er merkt, der Petrus, der kann viel mehr als er, der Zauberer. Und er bietet dem Petrus Geld an. Was sagt dann Petrus?
[51:48] Petrus antwortete sprach zu ihm, zu Simon dem Zauberer: Dass du verdammt werdest mitsamt deinem Geld, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt.
[52:13] Da war es etwas komplizierter. Die Gaben, die ich verliehen bekam vom Gegner, da wir nichts verlangt. Ich wollte ja Gutes tun für die Menschen. Da wird es noch schwieriger, die Dinge zu durchschauen. Ja. Und willst ja.
[52:34] Satans Geistesgaben kosten sehr viel, letztlich, zuletzt das ewige Leben. Ja.
[52:43] Für die Dienste des Gegners werden große Geldsummen ausgegeben. Seine Diener haben oft hohe Verdienste. Denkt an die Esoterik, an die Zauberei, an die Heilungen, die angeboten werden. Es kostet viel Geld. Ja.
[53:02] Auch Jesus wurden alle Reiche der Welt angeboten vom Gegner. Alle Reiche der Welt. Also er kann euch alles geben.
[53:19] Ein biblisches Beispiel. Apostelgeschichte Kapitel 19, Vers 19: Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher, also die Zauberbücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und berechneten, was sie wert waren. Und sie kamen auf 50.000 Silber Groschen.
[53:40] 50.000 Silber Groschen. Das sind 50.000 Tagelöhne. Ein Dinar oder ein Silber Groschen war der Lohn für einen Arbeiter für einen Tag. Also 50.000 Tage Löhne sind bei einer Fünf-Tage-Woche 10.000 Wochenlöhne. Das sind 2.500 Jahreseinkommen haben diese gläubigen Christen durch das Verbrennen dieser Zauberbücher vernichtet. Aber eigentlich war es eh nichts wert. Sind wir ehrlich, oder?
[54:20] Die Umsätze in Deutschland in der Esoterik betrugen 2011 25 Milliarden Euro. 2021 waren es schon ungefähr 35 Milliarden. Gewaltig, oder? Was denkt ihr, wie hoch der Gesundheitsetat in Deutschland für 2021 war? 35 Milliarden wurden ausgegeben für Esoterik. Der Gesundheitsetat in der Bundesrepublik war 2021 24 Milliarden. 11 Milliarden weniger. Wofür geben die Menschen ihr Geld aus? Tragisch, nicht?
[55:06] Doch am Ende: Esoterik, Okkultismus, Magie, all diese Dinge wartet meist die Verdammnis. Denkt an das Schicksal von Gehasi, von dem wir schon gehört haben. Denkt an König Saul, der zu einer Hexe ging, ja, zu einer Zauberin, wenn ihr wollt. Denkt an Judas. Denkt an Simon, den Zauberer. Ja.
[55:32] Ein wichtiges weiteres Unterscheidungsmerkmal: Die Diener Gottes preisen niemals ihre Dienste an. Ihr werdet nicht eine Stelle in der Bibel finden, wo die Jünger sagen: Heute Nachmittag Heilungsversammlung, Heilungsgottesdienst. Gibt es nicht.
[55:55] Wie ist es dann mit charismatischen Heilungen, Heilungs-Gottesdiensten? Sie werden angekündigt, sie werden angepriesen. Sind diese Heilungen von Gott gewirkt? Denkt einmal darüber nach.
[56:11] Ja, also Gottes Diener preisen ihre Dienste nicht an. Sie handeln so, wie Gottes Geist sie leitet. Petrus und Johannes kommen in den Tempel. Dort sehen sie einen gelähmten.
[56:28] Petrus in Lüder heißt es, fand einen Mann, der war gelähmt und heilt ihn, so wie Gott ihn führt. Petrus war Paulus Predigt in Lystra, ein Mann gelähmt von Mutterleib an. Hör zu, glaubt und wird geheilt.
[56:50] Dagegen preisen die Agenten des Gegners überall ihre Hilfsangebote an. Ja, denkt an die Astrologie, denkt an die Geistheiler, an die Gesundheit. Peter schaut, was in Zeitungen, im Internet, im Fernsehen, was da alles dort steht. Da gibt's ganze Zeiten. Oder denkt an die Mundpropaganda. Es wird angepriesen. Ja.
[57:18] Wichtig ist: Gottes Geistesgaben dienen immer der Unterstützung und der Ausbreitung des Evangeliums. Ganz wichtig.
[57:26] Ich gehe noch einmal zur Apostelgeschichte. Ja. Dort heißt es in Vers 5, Kapitel 8: Philippus aber kam hinab in die Hauptstadt Samariens und predigte ihnen von Christus. Und das Volk neigte einmütig dem zu, was Philippus sagte, als ihm zuhörte und die Zeichen sahen, die er tat. Denn die unreinen Geister fuhren aus mit großem Geschrei aus vielen Besessenen. Auch viele Gelähmte und Verkrüppelte wurden gesund gemacht. Und es entstand große Freude in dieser Stadt.
[58:04] Gottes Geistesgaben führen zu großer Freude. Satanische Geistesgaben führen letztlich zu großem Leid.
[58:19] Satans Geistesgaben und seine Helfer versuchen dagegen immer, die Ausbreitung des Evangeliums zu verhindern. Ganz wichtig.
[58:27] Ich komme wieder in der Vorgeschichte. Wir lesen dort: Barnabas und Paulus predigen das Wort einem verständigen Stadthalter auf der Insel Zypern. Und was heißt es dort, Kapitel 13, Vers 8: Da widerstand ihnen der Zauberer Elymas, denn so wird sein Name übersetzt, und versuchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten.
[59:04] Also Widerstand ist ganz normal, wenn ihr im Auftrag Gottes unterwegs seid. Widerstand, versteckt oder sogar offen. Ja. Das ist ein Kennzeichen derer, die zum Beispiel mit Magie irgendwo konfrontiert werden. Ich war Buche Evangelist. Ich kann mich erinnern, manchmal kam ich in Gebiete, ich hatte meistens Kinderbücher dabei, christliche Kinderbücher. Und da gab es Gebiete, da waren alle Eltern zu. Du kommst hin, hast die Kinderbücher gezeigt, und die saßen oder standen so vor dir, und dann weißt du schon, was daraus kommt. Du konntest reden, und sie haben gesagt: Kein Interesse. Die Kinder wollten die Bücher unbedingt, aber die Eltern haben gesagt: Nein.
[59:56] Und dann habe ich gefragt: Darf ich bitte wissen, was lest ihr? Wir lesen Harry Potter. Alles klar. Oder.
[1:00:08] Ich kam zu einem Mann, ich wollte ihm ein großes Buch geben, diese Missionsausgabe. Und es verschwand. Er kam danach zwei, drei Minuten wieder und dann sage ich: Was haben Sie jetzt gemacht? Ja, er hat jetzt gemerkt, dass dieses Buch für ihn ganz schlecht ist. Wie haben Sie das gemerkt? Ja, er hat das Pendel genommen, hat über das große Buch gependelt. Ja, war mir, war mir klar, dass er das Buch nicht nimmt. Ja.
[1:00:37] Ich habe von manchen Leuten, den ich einfach nur Bücher anbieten wollte, die haben mir die Hunde nachgehetzt. Einer, der ist mir mit der Mistgabel nachgerannt, weil er gemerkt hat, seine Frau hat für ihre Kinder Bücher bestellt und die musste alles storniert bekommen. So zornig waren ja.
[1:01:03] Gottes Diener, ein wichtiges weiteres Unterscheidungsmerkmal: Sie weisen immer auf die Quelle ihrer Kraft hin. Ja.
[1:01:13] Apostelgeschichte 3, Vers 6: Petrus aber sprach zu dem Gelähmten: Silber und Gold habe ich nicht, was ich aber habe, das gebe ich dir im Namen Jesu Christi von Nazareth. Steh auf und geh umher. Ja, Gott, Jesus steht im Mittelpunkt ihres Handelns. Ihm allein gebührt alle Ehre.
[1:01:37] Apostelgeschichte 9, 3: Dort fand er Petrus. Ist gemeint, ein Mann mit Namen Aeneas, seit 8 Jahren ans Bett gebunden, der war gelähmt. Und Petrus sprach zu ihm: Aeneas, Jesus Christus macht dich gesund. Steh auf und mach dir selber das Bett. Und sogleich stand er auf.
[1:01:58] Auch Paulus verweist immer wieder auf Jesus. Philipper 4, Vers 13: Alles so mag ich durch den, der mich mächtig macht. Und selbst Jesus erklärt in Johannes Kapitel 14, Vers 10: Und der Vater, der in mir wohnt. Merkt ihr, der in mir wohnt, doch seinen Geist, der tut seine Werke. Ja.
[1:02:28] Also Gott gebührt die Ehre. Bei Heilungen, magischen Heilungen, bei Heilungen des Gegners, wem gehört da die Ehre?
[1:02:36] Oft verweisen diese Heiler auf innere Kräfte, oder sie sind überzeugt, wie ich es war, es muss eine Gabe von Gott sein. Aber sie sind verblendet.
[1:02:50] Satan und seine Diener versuchen immer zu täuschen, und das ist das Raffinierte. Sie versuchen, ihr Wirken als in der Kraft Gottes darzustellen. Und das ist auch kein Wunder, sagt Paulus, denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Ja.
[1:03:13] Apostelgeschichte 8, Vers 10: Und alle hingen ihm an. Gemeint ist wieder dieser Zauberer Simon, von dem wir schon gehört haben, klein und groß. Und sprachen: Was sprechen sie zu dem Zauberer? Dieser ist die Kraft Gottes, die die große genannt wird.
[1:03:33] Was denken die Menschen, wer steckt hinter der Zauberei? Gott. Tragisch, oder?
[1:03:43] Also die Diener im okkulten, esoterischen Bereich sind oft von ihrer göttlichen Gabe überzeugt. Ich war es auch. Ja. Aber es ist nicht so. Sie sind verblendet.
[1:03:55] Denkt dann Matthäus Kapitel 7, dort heißt es ab Vers 22: Wie Christen müssen es sein. Sie kommen zu Jesus und sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Und was sagt Jesus zu ihnen? Ich habe euch noch niemals gekannt.
[1:04:28] Was fehlt ihnen? Das Wirken im Heiligen Geist. Ja. So wie es bei den Jüngern war. Das hatten die nicht. Sie waren auch verblendet. Jesus hat sie noch nie gekannt. Ja.
[1:04:39] Und ihr werdet morgen hören in meiner Geschichte, ich war absolut überzeugt, dass ich eine höhere geistliche Gabe besaß und sie musste von Gott sein. Aber ich war verblendet. Ja.
[1:04:58] Das wahre Wirken des Heiligen Geistes. Das ist das Tragische, dass versucht der Gegner Gottes als satanisch darzustellen. Ja. Also jemand heilt in Gottes Auftrag, Gott heilt durch ihn, und es soll dargestellt werden, als wäre es von der Gegenseite.
[1:05:18] Denkt an Jesus, Matthäus Kapitel 12, 24: Als aber die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Er, gemeint ist Jesus, treibt die bösen Geister nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten. Was sagen sie zu Jesus? Der Teufel wirkt durch dich. Merkt ihr, wie verblendet sie waren. Und es waren die höchsten religiösen Führer.
[1:06:01] Jesus sagte in Johannes 12, Vers 40: Er, gemeint ist der Satan, hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt.
[1:06:10] verblendet und ihr Herz verstockt, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe. Merk dir was: Er verblendet die Augen und verstockt das Herz. Denk an den Pharao in Ägypten. Sein Herz war verstockt. Ja, sie sind geistlich blind.
[1:06:37] Denk daran Saulus auf dem Weg nach Damaskus. Er dachte, er wirkt für Gott, wo er die Christen umbringen wollte. Ja, der Satan hat ihre Augen verblendet, ein Herz verstockt, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen, mit dem Herzen verstehen und sich bekehren. Das möchte der Gegner Gottes verhindern, dass du zu Gott findest, dich bekehrst von Herzen. Und ich ihnen helfe. Ja, das ist ja die Tragik.
[1:07:12] Jesus hat gesagt: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Er möchte uns helfen. Und genau das möchte der Gegner verhindern durch seine Praktiken.
[1:07:28] Oftmals sind Satans Diener verführt oder verblendete Menschen. Sie sind absolut vom Wirken Gottes in ihrer eigenen Tätigkeit überzeugt. Wer das in Frage stellt, wird auf das Heftigste verurteilt. Gottes Wirken in Gottes Dienen wird als satanisch gedeutet.
[1:07:52] Wir haben mit Jesus begonnen. Ja, was sagen sie, die obersten Geistlichen? Er treibt die bösen Geister aus durch Beelzebul. Aber wie ist es wirklich? Lukas 11, Vers 20: Jesus jedoch treibt die bösen Geister nicht durch Beelzebul, sondern durch Gottes Finger aus. Und wer ist Gottes Finger?
[1:08:12] Ist es der, der hier hilft? Ja, wir kommen langsam, aber sicher zum Ende. Ich hoffe, ihr könnt noch ein paar Minuten.
[1:08:34] Die falschen Geistesgaben vom Gegner führen in Abhängigkeit und Tod. Ja, erinnert euch: Das Beschäftigen mit den falschen Dingen, mit den falschen Geistesgaben ist ein Lernprozess. Wenn du das Land kommst, 5. Mose 18, 9: „Dass dir der HERR, dein Gott, geben wird, das sollst du nicht lernen.“ Sollst nicht lernen die Gräuel dieser Völker zu tun, denn dieser Lernprozess führt je länger, desto mehr zur Abhängigkeit, zum Bann, zur Versklavung. Ja.
[1:09:15] Jesus sagt, Johannes 8, 34: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht.“ Er ist ein Sklave der Sünde. Ja.
[1:09:35] Also diese Verblendung führt letztlich dazu, dass ich meine falsche Geistesgabe vom Gegner für Gottes Gabe halte. Und sowas bei mir, wer heilt und hilft, der muss recht haben. Aber wenn man morgen sehen, dass das nicht so ist, dass das nur für Jesus gilt.
[1:09:57] Ja, Gottes Geist aus Folge kann das Herz nicht mehr erreichen und auch nicht mehr erreichen. Ja, und diese Verblendung, diese Verstockung, diese Verhärtung kann letztlich zu Gottes Lästerung, zur Sünde gegen den Heiligen Geist führen.
[1:10:20] Denk dann Pharao in Ägypten. Gott hat an ihm gewirkt durch viele Wunder, aber immer wieder heißt es: „Aber sein Herz wurde verhärtet.“
[1:10:31] Denkt an König Saul. Wir hatten begonnen mit prophetischer Rede. Gott selbst hat ihn auserwählt für sein Volk als König. Und wo endete? Bei einer Zauberin, einer Hexe.
[1:10:50] Denkt an Judas. Er hatte die Sünde der Habgier. Diese Sünde hat er nicht Gott übergeben, wie es er geändert im Selbstmord. Denkt an die religiösen Führer, die Stephanus gesteinigt haben.
[1:11:05] Ja, sie bekämpfen Gottesdiener und sie glauben dennoch, Gott damit einen Dienst zu tun. Und das hat Jesus selbst gesagt in Johannes 16, Vers 2: „Sie werden euch bekämpfen und sogar umbringen, und sie glauben, sie tun damit Gott einen Dienst.“
[1:11:27] Der Mensch seit dem Sündenfall ist ein Sklave Satans und damit ein Sklave der Sünde geworden. Es ist so, und weil es so ist, wird er aufgrund seiner sündhaften Natur zuerst zu den falschen Geistesgaben greifen. Das ist die Tragik. Ja, das ist die Frage.
[1:11:53] Weil in ihm Satans Geist vorherrscht und werden auch seine Werke entsprechend. Wegen Galater 5 beschrieben sein. Ja.
[1:12:00] Deshalb ist Gottes Appell ganz klar und dringend: „Seh zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße.“ Matthäus 3, Vers 8. Lukas 13, Vers 3: Jesus sagt das gleiche. „Ich, Jesus, sage euch: Nein, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle so umkommen.“
[1:12:41] Dem voraus geht die Predigt von Petrus. Ja, von Geist erfüllt Predigt Peters am Pfingsten. Und dann kommen die Menschen zu ihm und sagen zu ihm und den anderen Aposteln: „Liebe Brüder, was sollen wir tun?“ Es ging ihnen nämlich durchs Herz. Und was sagt Petrus? „Tut Buße.“ Was meint es? Kehr um. Ja, um ändere deine Gesinnung. Ja, und an jeder von euch lassen sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden. So werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.
[1:13:22] Was sollen wir tun? Das fragen die Menschen, an denen Gottes Geist was bewirkt.
[1:13:33] Bei Stephanus, Apostelgeschichte Kapitel 7. Dort lässt sie genau das gleiche. Stephanus hat fast die gleiche Predigt gehalten wie Petrus. Und wieder heißt es: „Und als sie das hörten, ging es ihnen durchs Herz.“
[1:13:48] Aber was heißt dann: „Und sie knirschen mit den Zähnen.“ Dann haben sie Steine aufgehoben und am Stephanus gesteinigt, getötet.
[1:14:15] Was ist unser Schutz? Was ist der Appell? Das fortlaufende Bitten um den Heiligen Geist, das Leben im Heiligen Geist, in der Gesinnung Christi.
[1:14:29] „Ich treibe die bösen Geister aus durch den Finger Gottes“, sagt Jesus, durch den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist der einzige Schutz für uns vor Verführung.
[1:14:38] Deshalb sind der Appell Gottes, der Appell Jesu so dringend. Ja, Lukas 11, Vers 13: „Wenn nun ihr, die böse seid, zu wem sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wenn nun ihr, die böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die bitten.“ Und hier steht das Bitten in der Verlaufsform, das heißt, die nicht aufhören mit Bitten. Ja.
[1:15:13] Lest diese Broschüre, dort wird das beschrieben. Epheser 5, Vers 18: Paulus sagt: „Lasst euch vom Geist erfüllen.“ Und wieder die Verlaufsform: „Seid beständig, andauernd.“ Nicht einmal für immer, nein, andauernd.
[1:15:34] Galater 5, Vers 16: „Lebt im Geist.“ Haben wir schon gehört. „So werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.“
[1:15:49] „Wer mich, Jesus, liebt“, sagt Jesus, „der wird mein Wort halten, und mein Vater wird den lieben, und wir werden es ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“
[1:16:05] Der Geist ist der einzige, der uns zeigen kann, dass wir verführt sind. Er wird uns in alle Wahrheit leiten, sagt Jesus. Und zuallererst möchte er uns in alle Wahrheit über uns selbst leiten. Aber wenn du Magie tätig ist, in Esoterik, Okkultismus, bei dem funktioniert es nicht mehr. Das ist das Problem.
[1:16:35] „Wir haben Christi Sinn“, sagt Paulus. Das ist es entscheidend: die Gesinnung Christi zu haben.
[1:16:41] Ich komme zu den letzten Folien. Magie, die unerkannte Gefahr. Damit haben wir begonnen. Und wir haben mit diesen Text in 5. Mose 18 begonnen: „Wenn du das Land kommst, dass dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen die Gräuel dieser Völker zu tun.“
[1:17:06] Aber dagegen, was sollen wir tun? Jesaja 1, Vers 16: „Lasst ab vom Bösen“, sagt Gott. „Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht.“ Merkt ihr was, wir lernen sollen?
[1:17:19] Matthäus 11, 29: Hier spricht Jesus und sagt: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir.“
[1:17:31] Lernt von mir. Lernt von mir, seit Jesus, nicht die Gräuel dieser Völker. Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
[1:17:44] Während der Magie ist in der Esoterik, Okkultismus, ich sage es noch einmal: Der nimmt des Gegners Joch auf sich. Das ist ein Joch der Versklavung, das in den Bann führt, und er wird keinen Frieden haben für seine Seele.
[1:18:02] Magie, die unerkannte Gefahr. Immanuel Geibel hat gesagt: „Glaube dem, die Tür versagt, steigt als aber glaubt durchs Fenster. Wenn die Gottheit ihr verjagt, kommen die Gespenster.“ Ja.
[1:18:25] Und Gott Hasel sagt: „Christen sind keine Grenzgänger.“ Den Grenzgänger leben gefährlich. Ich komme aus den Bergen, und sehr oft ist die Grenze zwischen einem und dem anderen Land auf einem Berggrat. Ja.
[1:18:44] Christen sind keine Grenzgänger. Und für mich ist auch ein Bild: Christen sind keine Gradwanderer, weil auf der einen Seite geht es 200 Meter runter und auf der anderen Seite auch. Merkt ihr, wie gefährlich ist, auf einem Grat zu wandern? Ja.
[1:19:02] Glauben oder Aberglauben, das ist die große Unterscheidung. Es gibt keine neutrale Zone. Das ist es ja.
[1:19:12] Jesus sagt in Matthäus 12, Vers 30: „Wer nicht mit mir ist, ist gegen mir. Das gegen mich.“ Ja, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
[1:19:30] Wer nicht vom Geist Gottes gelenkt ist, der wird vom gegnerischen Geist gelenkt. Es gibt keine neutrale Zone. Wir merken es nur nicht. Ja.
[1:19:40] Also ein Prinzip für uns als Christen. Wir werden morgen noch mehr davon hören. Bleiben wir auf der sicheren Seite.
[1:19:50] Ich möchte abschließen mit diesem Bild. Eine Gräfin, die oben an einem steilen Berg wohnte, suchte sich einen neuen Chauffeur. Das war eine gefährliche Straße. Damals gab es noch keine großen Zäune und Leitplanken. Und sie hat einen Chauffeur gesucht für sich auf dieser schwierigen Straße. Und es haben sich drei beworben. Sie machte mit jedem eine Probefahrt.
[1:20:22] Der erste fuhr und er sagte: „Ich bin so ein guter Fahrer, ich kann mit dem Vorderrad schon zur Hälfte über dem Abgrund entlangfahren.“
[1:20:33] Der zweite, der gesagt: „Nein, ich bleibe ein bisschen weiter vom Abgrund weg.“ Und der dritte, der fuhr so weit auf der anderen Seite, wie nur konnte.
[1:20:43] Was denkt ihr, wen hat sie eingestellt? Den dritten, der meistens auf der sicheren Seite fuhr. Und das ist unser Appell, unsere Aufgabe. Ja, ich danke euch.
[1:21:04] Magie, die unerkannte Gefahr. Glaubt nicht an jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind. Ich habe gemerkt, man muss vom Heiligen Geist erfüllt sein, damit man die Geister wirklich überprüfen kann. Ich wünsche euch noch einen guten Nachhauseweg und dass sie morgen wieder alle da seid. Bringt eure USB-Sticks mit, wenn ihr welche habt. Könnt ihr alles bekommen von allen Vorträgen. Wer keinen hat oder ihn vergisst, ich habe fast zehn Stück dabei, die sind schon mit allem gefüllt.
[1:21:40] Alles Gute. Vielleicht wollen wir noch mit einem Gebet abschließen. Macht es, jemand von euch soll ich das hier machen? Gleich. Okay, dann lass es noch zu einem Gebet. Aufstehen.
[1:21:57] Ich danke dir, dass du anwesend warst durch deine heiligen Engel. Es waren viele, viele Dinge, die wir heute gehört haben, und wir wissen, dass der Gegner nicht will, wenn seine Taktiken offenbar werden, wenn ihm seine Maske vom Gesicht gerissen wird. Herr, lass uns nachdenken über diese Dinge, die wir heute gehört haben. Lass uns die Dinge nachlesen und geben unsere Herzen, dass wir keine Gradwanderer sein wollen, dass wir auf der sicheren Seite sind. Wenn wir uns nicht ganz sicher sind, dann lass uns auf Nummer sicher gehen und die Finger von den Dingen weglassen, die so gut getarnt sind, wo vielleicht der Gegner mitwirkt. Danke, dass dein Heiliger Geist, deine Liebe in uns ausgegossen ist und dass er uns in alle Wahrheit leiten wird, wenn wir ihn nur darum bitten. Ich danke dir dafür. Amen.
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