Veröffentlicht am
842 Klicks

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour, „Die verheißene Erweckung: Gottes Auftrag erfüllt“, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung und Erfüllung des Missionsauftrags Jesu. Er erklärt, wie die Verkündigung des Evangeliums weltweit zur Erntezeit führt und wie der Heilige Geist als Früh- und Spätregen die Gemeinde zur Reife bringt. Die Serie betont die Notwendigkeit persönlicher Erweckung und Reformation durch Gebet, das Studium des Wortes Gottes und die Bereitschaft zur Umkehr, um für die Wiederkunft Christi vorbereitet zu sein.

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour, „Die verheißene Erweckung: Gottes Auftrag erfüllt“, beleuchtet Christopher Kramp die biblischen Grundlagen und die Bedeutung der letzten großen Erweckungsbewegung. Er erklärt, wie der Missionsauftrag Jesu mit der Erfüllung von Gottes Plänen zusammenhängt und welche Rolle der Heilige Geist und die Ausgießung des Spätregens dabei spielen. Das Video ermutigt die Zuschauer, durch Gebet, Studium des Wortes und Bekehrung auf diese verheißene Erweckung vorbereitet zu sein, um Teil derjenigen zu sein, die Gottes Gebote halten und den Glauben an Jesus bewahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q3: Erweckung und Reformation

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Herzlich willkommen hier auf www.joelmedia.tv.de und auch herzlich willkommen all jenen Zuschauern auf Amazing Discoveries. Schön, dass ihr eingeschaltet habt zu unserer letzten Folge der Serie Erweckung und Reformation. Selbstverständlich ist das nicht die letzte Folge der Cannstatt Study Hour. Schon in der nächsten Woche werden wir mit einer neuen Serie beginnen, mit einem überaus spannenden Thema, auf das ich mich jetzt schon ganz gewaltig freue. Am Ende der heutigen Sendung mehr darüber.

[1:46] Heute, wie gesagt, die letzte Folge unserer Serie Erweckung und Reformation. Ich glaube, in den letzten drei Monaten haben wir einiges gelernt über uns selbst, über unsere Gemeinde und über den Zustand des Volkes Gottes weltweit und die Notwendigkeit, Erweckung und Reformation zu erleben. Und ich hoffe, dass wir nicht nur darüber gelernt haben, sondern dass wir selbst erlebt haben, dass wir selbst erweckt worden sind, dass wir Entscheidungen getroffen haben, die unser Leben, unser Denken, unsere Worte, unser Handeln reformiert haben.

[2:15] Und damit wollen wir heute auch noch weitermachen. Wir wollen heute auf eine letzte große Erweckungsbewegung schauen, die sicherlich hier und dort auch schon zu spüren ist, aber deren volle Erfüllung noch in der Zukunft liegt. Und das ist die verheißene Erweckung. So heißt unser Thema heute, mit dem wir uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 28. September. Die verheißene Erweckung, Gottes Auftrag erfüllt.

[2:45] Und diesen Auftrag, den wollen wir uns anschauen. Wir wollen sehen, wie diese verheißene Erweckung, diese letzte große Erweckung, die eine gewaltige Reformation auslösen wird, wie die mit der Erfüllung des Auftrages Gottes zusammenhängt. Und dazu brauchen wir natürlich den Heiligen Geist, der uns führen möchte. Und wir möchten ihn einladen mit einem kurzen Gebet.

[3:06] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir zu dir kommen können, dass wir dein Wort studieren können. Der Heilige Geist hilft uns, dein Wort so zu verstehen, wie du es gemeint hast. Und hab Dank dafür, dass du bei uns bist und dass dein Wort nicht leer zurückkehrt. Im Namen Jesu, Amen.

[3:23] Der Auftrag Gottes, der ist uns von Jesus übermittelt worden. In Matthäus 28 und dort Vers 18 bis 20, da finden wir die berühmten Worte oder die Formulierung, die Jesus gewählt hat, um den sogenannten Missionsauftrag oder Missionsbefehl uns mitzuteilen. Dort in Matthäus 28, Vers 18 bis 20 lesen wir: Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen.

[4:11] Hier sind einige wunderbare Verheißungen enthalten. Zum Beispiel sagt Jesus, dass alle Macht ihm gegeben ist. Er sagt auch, dass er alle Tage bei uns sein wird, bis an das Ende der Weltzeit. Aber neben diesen wunderbaren Verheißungen gibt es hier auch eine wirklich erstaunliche Aufgabe, die uns, die wir Erweckung und Reformation erleben wollen, gegeben wird. Er sagt nämlich: Geht hin.

[4:34] Und das ist der erste Punkt, den wir hier machen wollen. Dieser Auftrag lässt sich nicht von zu Hause aus erfüllen. Er lässt sich nicht passiv erfüllen. Er fordert Aktivität, so wie Jesaja 60 sagt: Mache dich auf, werde Licht. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker.

[4:51] Der zweite Punkt ist, dass Gott möchte, dass wir Menschen, die nichts von Gott wissen, dass wir sie nicht nur mit der Wahrheit bekannt machen, dass wir nicht nur Informationen ihnen geben, sondern dass wir sie zu Jüngern machen, dass wir sie so belehren und ihnen so das Evangelium vorleben, dass diese Menschen selbst Jesus direkt nachfolgen. Das Ziel des Missionsauftrages ist es nicht, Flugblätter einfach nur zu verteilen, obwohl Flugblätter gut und richtig und wichtig sind. Das Ziel des Missionsauftrages ist es, Menschen zu echten Jüngern Jesu zu machen.

[5:24] Und das soll nicht nur hier und dort geschehen, sondern unter allen Völkern. Wir könnten vielleicht sagen, naja, wir sind schon nah am Ziel, denn es gibt in fast jedem Land dieser Welt eine Gemeinde Gottes. Aber die Wahrheit ist, auch wenn wir in fast jedem Land der Welt vertreten sind, so gibt es doch in vielen Ländern gewaltige Bevölkerungsgruppen und Völker, die noch völlig unberührt sind.

[5:58] Vor kurzem war ich gerade erst in Malaysia und ja, es gibt in Malaysia viele Christen, aber die dort Christen sind alles Chinesen oder Inder. Fast das gesamte Volk der Malaien ist noch unberührt vom Evangelium, wegen der starken islamischen Prägung dort. Und so gibt es viele Völker, die noch kaum erreicht sind. Und so stellt dieser Missionsauftrag eine Herausforderung dar für uns.

[6:23] Nicht nur sollen diese Menschen getauft werden auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, nein, sie sollen auch alles halten, was Jesus gesagt hat. Das heißt, das Evangelium ist nicht zu verändern, es ist nicht zu verkleinern, sondern Menschen sollen nicht einfach nur den Namen Christi annehmen, sie sollen wirklich genau die biblische Lehre in ihrer Fülle verstehen und ausleben. Das ist der Auftrag.

[6:48] Und diese Evangeliumsverkündigung ist in der Bibel eine ganz besondere Rolle zugedacht. In Matthäus 24 und dort Vers 14 heißt es, nur vier Kapitel vorher in Matthäus 24 Vers 14, und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden zum Zeugnis für alle Heidenvölker und dann wird das Ende kommen. Wenn also dieses Evangelium verkündigt wird, wenn der Auftrag, den Jesus gegeben hat, ausgeführt wird in der ganzen Welt und zwar nicht einfach nur als Information, sondern als Zeugnis, das heißt als etwas, das sich selbst bezeugen kann, wie die Jünger, die gesagt haben: Was wir gesehen haben, was wir gehört haben, was wir betastet haben vom Wort des Lebens. Wenn also dieses Evangelium verkündigt wird zum Zeugnis für alle Heidenvölker, dann sagt die Bibel, dann wird das Ende kommen.

[7:47] So hängt also an der Erfüllung dieses Auftrages letztendlich das Ende der Welt und damit die Wiederkunft Jesu, die wir so sehnlich erwarten, ab. In Matthäus 13, 11 Kapitel vorher in Matthäus 13 und dort Vers 39, wird das Ende der Welt in einem interessanten Symbol dargestellt und heißt es Matthäus 13, Vers 39: Jesus verwendet das Bild von einer Ernte, um das Ende der Welt darzustellen. Aber um eine Ernte zu haben, muss gesät werden, muss gepflegt werden, damit die Frucht, damit die Ernte heranwachsen kann.

[8:36] Wenn also Jesus sagt, dieses Evangelium vom Reich Gottes wird gepredigt werden und dann wird das Ende kommen, könnte man auch sagen, dass Jesus gesagt hat, erst muss das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt werden und dann kommt die Ernte. Und die große Frage ist, finden wir in der Bibel eine Passage, eine Stelle, wo auf die Verkündigung des Evangeliums direkt eine Ernte folgt? Und die Antwort ist selbstverständlich: Ja.

[9:06] Schauen wir doch gemeinsam. Zunächst einmal in Offenbarung 14 und dort Vers 14 und 15. Offenbarung 14 und dort Vers 14 und 15. Die Bibel sagt, und das ist ganz offensichtlich Jesus bei der Wiederkunft. Er hat auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Nun, mit einer Sichel erntet man. Wir sehen hier, dass Jesus kommt, das Ende der Welt ist da und Jesus kommt zur Ernte.

[9:43] Ja, die Bibel geht sogar noch einen Schritt weiter und verknüpft dem nächsten Vers den Zeitpunkt der Ernte oder den Zeitpunkt des Endes der Welt, der Wiederkunft mit dem Zustand der Ernte. Schauen wir uns Vers 15 an. Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel davor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte. Und jetzt kommt die Begründung. Warum jetzt? Denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen.

[10:15] Der Grund, warum es zur Ernte kommt, ist, weil die Zeit der Ernte da ist. Und woher weiß man, dass die Zeit der Ernte da ist? Der Vers geht weiter und es heißt hier: Weil die Ernte der Erde überreif geworden ist. Wann kommt Jesus wieder? Wenn die Ernte reif ist, wenn die Frucht es zulässt, so wie es in meinem Lieblingsgleichnis Markus 4 ausgibt, was wir gleich noch anschauen werden.

[10:42] Zunächst aber wollen wir sehen, dass hier die Ernte beschrieben wird, von der Jesus sagt, dass sie stattgefunden wird und von der Jesus auch sagt, dass vor dieser Ernte ein Evangelium verkündet wird, das Evangelium vom Reich. Das Evangelium, das Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, die Fülle dessen, was er ihnen befohlen hat. Und wir sehen natürlich hier in Offenbarung 14 direkt vor dieser Ernte ebenfalls die Verkündigung eines Evangeliums.

[11:09] In Offenbarung 14 Vers 6 und 7 lesen wir folgende wichtige Verse. Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen. Und zwar jeder Nation und jedem Volk, Stamm und jeder Sprache und jedem Volk. Dann heißt es weiter: Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Und so weiter und so fort. Da wird eine ganze Botschaft beschrieben, bis Vers 13 hinunter.

[11:48] Und wir werden im nächsten Quartal, gegen Ende der nächsten Serie, auch eine ganze Folge über diese unglaublich wichtige und spannende Botschaft haben und sie dann gemeinsam studieren. An dieser Stelle ist wichtig zu beobachten, dass wir hier also genau dieses gleiche Muster haben, das wir schon in Matthäus gesehen haben. Das Evangelium wird verkündigt und auf die Verkündigung des Evangeliums, alle Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen, kommt sofort die Ernte.

[12:17] Es ist also dieses Evangelium von Offenbarung 14 Vers 6 und 7, dieses und dann bis Vers 12 und 13, dieses ewige Evangelium, das eigentlich gemeint ist, wenn Jesus sagt: Dieses Evangelium vom Reich wird gepredigt werden. Wer also wirklich den Missionsauftrag ausführen möchte, wer Gottes Auftrag erfüllen möchte, der muss die dreifach engelte Botschaft selbst studieren, selbst annehmen, selbst ausleben und dann anderen weitergeben. Es führt kein Weg daran vorbei.

[12:46] Und das mit dem Selbstausleben wird auch schon angedeutet in Offenbarung 14 und dort Vers 6 und 7. Denn Johannes sieht zuerst den Engel, wie es heißt in Vers 6, und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen und er später hörte ihn. Wenn es in Vers 7 heißt: Der sprach mit lauter Stimme. Ich glaube, hier ist ein wichtiger Hinweis auch für uns, dass wir, die wir die Botschaft geben sollen als die Boten, die Angelos, die Engel, dass auch wir zuerst gesehen werden und dann gehört werden. Lange bevor die Menschen unsere Botschaft hören wollen, wollen sie die Botschaft sehen in meinem und in deinem Leben.

[13:34] Und das ist eines der Hauptpunkte einer Weckung und Reformation. Nicht einfach nur ein geistliches Hochschaffen, sondern einen Zustand erreichen, in dem das ewige Evangelium, das seelisch machende Evangelium, das rettende Evangelium sichtbar wird in meinem Leben. Nicht nur als etwas, was ich intellektuell anerkenne, wozu ich meine Ja-Stimme geben kann, sondern was mein ganzes Leben transformiert hat und damit sichtbar wird, sehen die Menschen die dreifache Engelsbotschaft in deinem und in meinem Leben. Das ist die Frage, um die es eigentlich geht bei Erweckung und Reformation.

[14:18] Denn wenn dies geschieht, dann werden die Menschen auch hören wollen, und wenn sie hören werden, werden sie glauben und dann wird das Werk abgeschlossen. Das passiert nicht über Nacht, das beinhaltet natürlich einen Prozess, wie uns Markus 4, von dem wir ja gerade schon gesprochen haben und das wir vor einiger Zeit in einem ganzen Quartal betrachtet haben, wie Markus 4, Vers 26 bis 29 uns ausdrücklich sagt.

[14:46] Dort heißt es in Markus 4, Vers 26 bis 29: Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ehre, dann den vollen Weizen in der Ehre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da.

[15:15] Da gibt es einen Wachstumsprozess, da muss zunächst einmal der Same sein. Die Bibel sagt uns in Lukas 8, Vers 11 ist es, dass der Same das Wort Gottes ist. Das Wort Gottes muss Wurzeln schlagen in unserem Leben und dann wachsen und wachsen, bis die Frucht, die Frucht des Geistes, vollkommen gereift ist. Liebe, Freude, Freundlichkeit und all diese Dinge selbst beherrschen. Und Vers 29 sagt es ganz deutlich: Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da.

[15:50] Das ist das, worum es geht, und das ist das, was Erweckung und Reformation letztendlich bewirken sollen und wollen in unserem Leben, dass dieser Auftrag erfüllt werden kann, dass Jesus Christus wiederkommen kann. Das Wachsen einer Pflanze braucht natürlich bestimmte Bedingungen. Da ist Licht notwendig, Sonnenschein, da ist Nährstoff notwendig, aber vor allem ist da auch Wasser notwendig. Und das Bild des Regens wird in der Bibel an vielen, vielen Stellen gebraucht, um Wachstum und Segen von Gott zu beschreiben.

[16:21] Wir wollen einige Stellen hier herausgreifen. Zum Beispiel in Jakobus, Jakobus 5, und dort Vers 7 und 8. Jakobus 5, und dort Vers 7 und 8, da heißt es, wie uns Jakobus, der Bruder Jesu, sagt: So wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn. Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Frühregen und Spätregen empfangen hat.

[16:57] Hier sehen wir also, dass Jakobus uns ermahnt, geduldig zu sein auf die Wiederkunft. Es könnte sein, dass wir etwas warten müssen. Aber der Grund ist ganz einfach. So wie der Landmann, der Bauer, wartet auf den Frühregen und den Spätregen, wissend, dass dieser Regen die Frucht zum Reifen bringt und dann die Ernte kommen kann, so sollen auch wir warten, wissend, dass der Heilige Geist eine gewaltige Erweckung auslösen möchte, die die Frucht zum Reifen bringt, sowohl in uns charakterlich als auch weltweit, durch das Hinzukommen vieler anderer Menschen zum Glauben, sodass die Ernte reif wird.

[17:38] Deswegen sagt er weiter in Vers 8: So wartet auch ihr geduldig, stärkt eure Herzen, denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe. Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht geht es dir so, dass du in der letzten Zeit müde geworden bist, dass du vielleicht Zweifel bekommen hast. Wird Jesus wirklich bald wiederkommen? Ist es nicht vielleicht nur Emotionalität, die irgendwie gepredigt worden ist? Woher können wir wissen, dass das Werk bald zum Abschluss kommt?

[18:06] Jakobus ruft uns zu in unsere Zeit, in der wir so viele Zeichen sehen, dass das Ende eilt. Er sagt: Wartet geduldig und stärkt eure Herzen. Unser Herz wird gestärkt, unsere Gedanken werden gestärkt durch das Wort Gottes. Und wenn wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, wenn die Prinzipien des Wortes Gottes in unser Denken kommen, dann dürfen wir geduldig warten und da dürfen wir zu denen gehören, die in Offenbarung 14, Vers 12 sagen: Hier ist es, die Geduld der Heiligen. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, die erhalten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu.

[18:45] Die Wiederkunft des Herrn ist nahe, mein Freund, meine Freundin. Jesus kommt wirklich sehr bald. Die Prophetie und die Zeichen um uns herum lassen daran keinen Zweifel. Das entscheidende Ding aber, das auch geschehen muss, ist, dass die Ernte reif wird. Und dazu braucht es diesen Regen. Und die Frage ist, wie kommt dieser Regen, dieser Spätregen in mein und dein Leben auf die ganze Gemeinde, sofern sie darauf vorbereitet ist.

[19:17] Denn wir wissen, dass Erweckung und Reformation letztendlich immer eine persönliche Sache ist. Gott rettet die Menschen nicht kollektiv, aber er spricht zu seiner Gemeinde, um jeden Einzelnen direkt zu erwecken und zu reformieren. Schauen wir einige Stellen an, die etwas von dem Spätregen uns sagen wollen. Zum Beispiel hier in Hosea 6.

[19:45] Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir uns sehr detailliert Gedanken gemacht haben über Hosea und die anderen kleinen Propheten. In Hosea 6 und dort Vers 1 bis 3 lesen wir: Kommt, wir wollen wieder umkehren zum Herrn. Das ist dieser Ausruf, den Hosea sich damals gewünscht hat und den Israeliten quasi in den Mund gelegt hat, als sie in der Zeit schlimmen Abfalls gefunden haben. Er sagt: Kommt, wir wollen wieder umkehren zum Herrn. Ein Aufruf.

[20:13] Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen, er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden. Liebe Freunde, liebe Freundinnen, vielleicht hast du den Eindruck, dass vieles schief gegangen ist in der letzten Zeit. Dass wir geschlagen worden sind sozusagen, dass es nicht bergauf, sondern bergab ging. Dann lasst uns aufhören zu kritisieren und zu streiten und vielleicht enttäuscht uns abzuwenden. Lasst uns den Ratschlag befolgen, den Hosea uns gibt. Kommt, wir wollen wieder umkehren zum Herrn.

[20:44] Es ist die höchste Zeit, liebe Freunde, liebe Freundinnen, dass du und ich, dass wir umkehren zum Herrn. Denn er, der zerrissen hat, er wird auch heilen. Er, der geschlagen hat, er wird uns verbinden. Es heißt in Vers 2: Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen. Am dritten Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor ihm leben. Jesus ist für uns am dritten Tag auferstanden. Und sein Leben ist die Garantie, dass wenn wir ihn haben, wir sein Leben auch haben dürfen.

[21:17] Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Es heißt hier in Vers 3: So lasst uns ihn erkennen. Ja, eifrig danach trachten, nach der Kenntnis des Herrn. Sein Hervorgehen ist so sicher wie das Licht des Morgens. Und er wird zu uns kommen wie ein Regenguss, wie ein Spätregen, der das Land benetzt.

[21:37] Was ist dieser Spätregen, der zu uns kommen soll? Es ist er, den wir erkennen sollen. Er, nach dem wir trachten sollen. Er, dessen Hervorgehen so sicher ist wie das Licht des Morgens. Und die Frage kann ganz einfach gestellt werden: Wer ist das Licht der Welt, das immer heller scheint in unserem Herzen, der Morgenstern hineinscheinen möchte? Wer ist denn, von dem es heißt, dass wir ihn erkennen sollen und dass in seiner Erkenntnis das ewige Leben ist? Jesus Christus. Gott selbst.

[22:16] Lasst uns ihn erkennen. Ja, lasst uns eifrig trachten nach der Kenntnis des Herrn. Und Erkenntnis bedeutet hier, wie in so vielen anderen Stellen, kein Faktenwissen. Adam erkannte sein Weib und sie war schwanger. Lasst uns eifrig danach trachten, eine persönliche, direkte, intensive Beziehung zu Jesus zu haben. Wenn wir danach trachten, wenn wir umkehren zu ihm, dann wird er uns heilen. Er wird uns verbinden. Er wird zu uns kommen. Er wird uns erfrischen, wie der Regenguss, wie ein Spätregen das Land benetzt.

[22:55] Lieber Freund, liebe Freundin, ist vielleicht dein geistliches Leben trocken geworden, dürre geworden? Vielleicht lebst du nur noch von einer Fata Morgana. Jesus möchte zu dir kommen. Er möchte wieder auf die Wüste regnen. Er möchte, dass es wieder grün wird in deinem Leben. Dass da wieder Pflanzen wachsen, dass deine Charakterpflanze zur Reife kommt. Gott hat diesen Regen, diesen Spätregen, diese besondere Ausgießung des Heiligen Geistes verheißen.

[23:27] Schauen wir gemeinsam in unserem Lieblingsbuch hier bei Joel Media Ministry, nämlich in das Buch Joel. In Joel Kapitel 2, Vers 23 finden wir eine dieser bemerkenswerten Vorhersagen Gottes. Joel 2, Vers 23. Dort heißt es: Und ihr Kinder, frohlockt und freut euch über den Herrn, euren Gott. Denn er gibt euch den Frühregen in rechtem Maß. Und er lässt euch am ersten Tag Regengüsse herabkommen. Frühregen und Spätregen.

[24:03] Gott verheißt uns Frühregen und Spätregen. Und das Interessante ist hier, dass das Wort, das verwendet wird für Regen, nicht nur Regen meint, sondern auch Lehre. Wenn also übersetzt wird: Frühregen in rechtem Maß, dann heißt es eigentlich wörtlich nach Gerechtigkeit oder entsprechend der Gerechtigkeit. Man kann also diese Passage auch übersetzen: Der Lehrer der Gerechtigkeit.

[24:33] Und eine dritte Übersetzung des Wortes Regen ist Bogenschützer. Was ist damit gemeint? In Kapitel 3, Vers 1 wird deutlich erklärt, was diese Ausgießung des Regens wirklich bedeutet. Dort in Joel 3, Vers 1 heißt es: Und nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen.

[25:05] Gott möchte seinen Heiligen Geist in einem besonderen Maße ausgießen. Historisch gesehen wissen wir, dass Gott bereits einmal seinen Heiligen Geist in einer besonderen Art und Weise ausgegossen hat, zu Pfingsten. Und das ist das, was wir historisch als den Frühregen bezeichnen würden, wo die christliche Gemeinde begonnen hat, ihr Werk in alle Richtungen auszubreiten. Eine besondere Kraft, eine besondere Fähigkeit wurde verliehen, das Evangelium schnell und effektiv allen Nationen zu predigen, indem nämlich die Sprachengabe ausgeteilt worden ist.

[25:46] Aber genau so ein gewaltiges Werk, mit dem das Evangelium begonnen hat, genau so ein gewaltiges Werk dürfen wir für die letzte Zeit erwarten. Die Ausgießung des Spätregens wird nicht weniger gewaltig und bewundernswert sein als die Ausgießung des Frühregens. Der Heilige Geist möchte wie ein Regen unsere Trockenheit unseres Lebens verändern. Er möchte als Lehrer der Gerechtigkeit uns lehren. Er möchte uns beibringen, was die Worte der Wahrheit sind. Jesus sagt: Der Heilige Geist wird euch führen in alle Wahrheit.

[26:22] Er wird keine Kompromisse machen mit der Wahrheit, sondern er wird uns Stück für Stück das zeigen, was vielleicht verloren gegangen ist in unserem persönlichen Leben oder auch als Gemeinde. Er wird zur ganzen Wahrheit führen und keinen politischen Kompromiss eingehen. Er wird von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht uns überführen. Er wird uns weisen zu der wahren Gerechtigkeit aus dem Glauben. Das ist das Werk des Heiligen Geistes, das ist das, was wir erwarten dürfen unter der Ausgießung des Spätregens in einem besonderen Maße.

[26:56] Schon jetzt beginnt der Heilige Geist, das vorzubereiten, schon jetzt tröpfeln sozusagen die Regentropfen auf uns herab. Und immer deutlicher wird, dass Gott nicht mehr lange warten möchte. Die Erweckung und Reformation nimmt weltweit immer mehr zu. Sein Bogenschützer, der Heilige Geist, der mitten hinein trifft in unsere Herzen. Und vielleicht auch heute, liebe Freunde, liebe Freundinnen, in dein Herz trifft.

[27:23] Und dir bewusst macht: Ich bin schon so lange vielleicht dabei oder ich höre diese Sendung immer wieder, aber ich habe noch keine echte Erweckung und Reformation erlebt. Denn wenn wir eine echte Erweckung und Reformation erleben, dann wird sich etwas Fundamentales in unserem Leben ändern. Und wir werden gleich noch sehen, was das ist. Diese verheißene Erweckung, die möchte Gott uns heute schenken.

[27:47] Lieber Freund, liebe Freundin, lass dich vom Heiligen Geist, vom Regen ins Herz treffen, vom Bogenschützen. Die Apostelgeschichte berichtet uns von zwei Predigten, wo der Heilige Geist mit Vollmacht gesprochen hat. Beides Mal traf es das Herz der Menschen. Einmal zu Pfingsten, als die Menschen ausriefen: Ihr Brüder, was sollen wir tun? Einmal dreieinhalb Jahre später, als Stephanus predigte und die Pharisäer und Sadduzäer und Schriftgelehrten mit den Zähnenknirschen und den Predigern der Gerechtigkeit umbringen wollten und danach umgebracht haben.

[28:27] Was sollen wir also tun, um diesen Spätregen zu bekommen, damit wir die richtige Einstellung haben zu diesem Werk, das der Heilige Geist tun möchte? Es gibt einige einfache Bedingungen, die die Bibel uns nennt. Die erste und wichtigste findet sich in Sacharja Kapitel 10. Sacharja 10 und dort Vers 1. Das heißt es: Sacharja 10, Vers 1: Er bittet vom Herrn Regen zur Zeit des Spätregens. Der Herr macht Blitze und wird euch Regengüsse geben, jedem das Gewächs auf dem Feld. Bittet vom Herrn Regen zur Zeit des Spätregens.

[29:02] Ich glaube, die Zeit des Spätregens kommt sehr, sehr nah. Es ist die Zeit, darum zu bitten, dass Gott eingreift und uns ausrüstet für das letzte Werk, für das Reifen der Erde. Aber dazu ist es notwendig, dass wir bereit sind, auch wirklich Erweckung und Veränderung, Reformation in unserem Leben zuzulassen. Denn nur wenn wir wachsen wollen, können wir auch vom Heiligen Geist verändert werden. Nur dann können wir auch wachsen. Gott lässt niemanden wachsen, der sich wissentlich, willentlich dagegen wendet. Der wissentlich, willentlich an einer Sünde festhält, die er nicht aufgeben möchte und damit das gesamte Wachstum behindert.

[29:44] Dieses Beten um den Regen war auch ein Kennzeichen der Vorbereitung auf den Frühregen. Wir lesen zum Beispiel in Apostelgeschichte 1 und dort Vers 14, dass genau das dort ebenfalls praktiziert worden ist, vorbildhaft sozusagen. In Apostelgeschichte 1 Vers 14 heißt es: Diese alle, gemeint sind die Jünger, diese alle blieben beständig und einmütig im Gebet und Flehen, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, mit seinen Brüdern.

[30:18] Zwei Dinge sind hier entscheidend an diesem Vers. Es heißt hier: Sie blieben beständig im Gebet. Das war nicht nur eine Gebetszeit, die dann wieder von einem Gebetstal sozusagen abgelöst wurde, sondern sie blieben beständig beim Beten. Die Frage ist nicht, betest du ab und zu mal um den Spätregen, um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, betest du beständig um das Erfülltsein mit dem Heiligen Geist?

[30:41] Und dann heißt es hier: Sie waren einmütig zusammen. Könnte es sein, dass uns echte Einmut, echte Einmütigkeit, echte geistliche biblische Harmonie und Bruderliebe fehlt? Und wenn das so ist, dann stellt sich die Frage: Was kann ich tun, damit das anders wird in Zukunft? Was kannst du tun, damit das anders wird in Zukunft? Was kannst du tun in deiner Gemeinde, in deinem Umfeld, in deinem Hauskreis, wo auch immer, dass beständig gebetet wird und dass einmütig gebetet wird um diese Gabe des Geistes?

[31:16] Es hat nicht Jahre gedauert, bis dieser Geist dann fiel. Es waren nur einige Tage, einige wenige Wochen. Von der Kreuzigung bis zu Pfingsten. Zehn Tage waren sie alleine dort ohne Jesus im Obergemach. Wie lange wird es wohl dauern, wenn die gesamte Gemeinde einmütig und beständig um den Geist Gottes bittet? Was könnte geschehen?

[31:46] Und vielleicht sagst du aber: In meinem Umfeld ist das nicht möglich. Dann fordere ich dich heraus: Fang du selbst an. Such dir Menschen, die das gleiche Bedürfnis haben wie du, um Erweckung und Reformation zu beten. Denn wir stehen an der Schwelle feierlicher Ereignisse. Wir müssen vorangehen. Wir haben keine Zeit zu verlieren, nochmal eine Runde zu drehen. Lass uns vorangehen, liebe Freunde.

[32:10] Neben dem Gebet ist es auch das Wort Gottes, das diese Erweckung, diese letzte große Erweckung bewirken wird. Im Psalm 119 haben wir darauf Hinweise. Und wir haben diese ja auch schon in den vergangenen Folgen dieser Serie ausführlich studiert. Hier nochmal als Erinnerung. Im Psalm 119 zum Beispiel, Vers 25. Dort heißt es: Meine Seele klingelt. Meine Seele klingelt.

[32:36] Und hier nochmal in diesem Vers 25. Dort heißt es: Meine Seele klebt am Staub. Trockenheit. Da mangelt es am Regen. Und dann heißt es weiter: Belebe mich nach deinem Wort. Diese Wiederbelebung, dieser Regen, der uns aus der Trockenheit unserer Erfahrung herausführen möchte, zu einer frischen, lebendigen Erfahrung. Voll mit Wasser des Lebens, sozusagen.

[32:59] Diese Erweckung geschieht niemals ohne das gründliche, fleißige und demütige Studium des Wortes Gottes. Lieber Freund, liebe Freundin, wie viel Zeit hast du heute Morgen in der Bibel verbracht? Wie viel Zeit hast du gestern Morgen in der Bibel verbracht und vorgestern Morgen? Wie in der Welt soll es jemals Erweckung und Reformation geben, wenn wir nicht selbst, jeder Einzelne von uns, die Bibel studieren?

[33:25] So wie Gott es sagt, da ist die Kraft. Die Bibel sagt, es ist kein leeres Wort, sondern da ist das Leben. Es ist das Leben für uns. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. So heißt es vom Wort Gottes, Jesus Christus selbst. Es ist das Wort Gottes, das Erweckung bewirkt. Nichts kann an seine Stelle treten. Keine Motivation durch menschliche Sprecher, keine Philosophie und keine Logik.

[33:48] Es muss das Wort selbst sein. Das Wort bringt Leben und damit Erweckung vom geistlichen Tod. Belebe mich nach deinem Wort. Ist das deine Bitte an Gott jeden Morgen? Belebe mich nach deinem Wort. Wir können jeden Tag erweckt leben und jeden Tag Reformation erleben, wenn wir Gottes Wort zu unserer praktischen Richtung machen. Nicht nur zu dem Buch, von dem wir glauben, ja, das ist die Wahrheit, sondern von dem Buch, das täglich für uns zur Wahrheit wird, indem wir etwas lesen und umsetzen.

[34:23] Und wenn wir das tun, wenn wir beten und die Bibel studieren, werden wir feststellen, wir brauchen immer wieder Bekehrung. Bekehrung ist ein lebenslanger Prozess. Es gibt immer wieder Punkte, wo wir merken, wir sind daneben gegangen. Wir müssen zurückkehren, wir müssen wieder umkehren, falsche Gewohnheiten aufgeben, wir müssen die Veränderung wieder zulassen, wieder Reformation erleben.

[34:43] Wir lesen in der Apostelgeschichte 3 und dort Vers 19 bis 21. So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen. Eine der Grundbedingungen für die Erquickung, für diese Belebung vom Herrn, diesen Spätregen, ist Bekehrung. Dass wir umkehren von unseren falschen Wegen, umkehren von unseren falschen Gedanken, umkehren von Gewohnheiten, die vielleicht lange und tief in unserer Wurzel sind, aber die uns hindern, volle Gemeinschaft mit Gott zu haben.

[35:19] Umkehren, sodass dann im Untersuchungsgericht jetzt gerade die Sünden ausgetilgt werden können, aus den Büchern. Damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen, Vers 20. Und er den sende, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus, Vers 21, den der Himmel aufnehmen muss, bis zu den Zeiten der Wiederherstellung, alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von Alters her geredet hat.

[35:45] Gott möchte alles wiederherstellen. Wenn Jesus kommt und nach den tausend Jahren die neue Erde geschaffen wird, dann wird alles wiederhergestellt. Und schon vorher möchte er uns erquicken, er möchte uns beleben vom Angesicht des Herrn her. Aber diese Belebung, diese Erquickung kann nur kommen, wenn wir uns bekehren, wenn wir umkehren von dem Weg, der falsch ist.

[36:07] Lieber Freund, liebe Freundin, gibt es einen Weg in deinem Leben? Gibt es einen Weg in meinem Leben, der falsch ist? Falsche Gedanken, falsche Motive, falsche Worte, die wir aufgeben müssen. Zurückkehren zu Jesus, an dem Fuß des Kreuzes niederfallen und sagen: Hey Jesus, vergib mir, ich möchte deine Gnade in Anspruch nehmen und ich möchte ab jetzt mit dir ein siegreiches Leben leben. Du hast die Macht, du hast die Kraft, in deinem Wort ist das Leben. Du kannst mich reformieren und du wirst bewirken, dass ich dir gehorsam bin. Ich möchte das erleben.

[36:39] Wäre es nicht ein gutes Gebet für uns zu sprechen jeden Tag? Jemand, der das erlebt hat, der zurückkehren musste von einer schlimmen Sünde, obwohl er eine enorm erhöhte Position hatte im Volk Gottes, war David. Nicht nur die untersten, sondern auch die obersten brauchen Erweckung und Reformation.

[37:06] Psalm 51 berichtet uns von der Erfahrung, die David hatte, als er schwer gesündigt hatte und als der Prophet durch den Geist der Weissagung ihm zeigte, wo der Fehler lag und es ihm aufging und er seinen Selbstbetrug entdeckte, ist er mit zerbrochenem Herzen vor Gott niedergefallen. Wohlwissend, dass nichts, was er selbst tun könnte, ihn wohlgefällig vor Gott machen könnte. Aber es ist die Gnade Gottes, die es ihm ein neues Herz geben möchte.

[37:37] So betet er in Psalm 51 und dort Vers 12. Vers 12: Erschaffe mir, oh Gott, ein reines Herz und gib mir von Neuem einen festen Geist in meinem Innern. Lieber Freund, liebe Freundin, ist es auch heute dein Wunsch, dass Gott dir neue Gedanken schenkt, dein reines Herz, dass wenn du auf Abwege geraten bist, weil du vielleicht früher schon ein Mensch nach dem Herzen Gottes gewesen bist, so wie David, aber auf Abwege geraten bist, sei es seit kurzem erst oder seit längerem, Gott kann dir erneut einen festen Geist geben, erneut dein reines Herz geben und er möchte das tun.

[38:09] Er sagt Vers 13: Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Gib mir wieder Freude an deinem Heil. Könnte es sein, dass so viele von uns die Freude am Evangelium verloren haben, dass wir miesmutig Gottesdienst für Gottesdienst am Sabbat kommen, aber keine Freude mehr haben am Bibelstudium, keine Freude mehr haben an den Gebetsstunden, keine Freude mehr haben an der Mission, keine Freude mehr am Evangelium? Könnte es sein, dass das an verborgener, unbekannter Sünde liegt?

[38:41] David betet: Gib mir wieder die Freude an deinem Heil und stärke mich mit einem willigen Geist, einem Geist, der willig ist, Gottes Wort zu folgen, einem Geist, der willig ist, mehr zu lernen aus der Bibel, einem Geist, der willig ist, den Auftrag, den Gott uns gegeben hat, zu tun, koste es, was es wolle. Aber das wird nur geschehen, wenn wir dieses Gebet von David selbst erleben und wenn wir wirklich selbst diese Erfahrung machen, die Erweckung und Reformation.

[39:05] Denn er sagt, wenn das geschieht, Vers 15, dann werde ich es weiter erzählen. Ich will die Abtrünnigen deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren. Jeder, der wirklich ein neues Herz bekommt, hat den Wunsch, Menschen zu Christus zu führen. Hast du diesen Wunsch? Brennt es in deinem Herzen, Menschen für Jesus zu gewinnen? Wenn nicht, dann liegt es aller Wahrscheinlichkeit danach, dass eine unvergebene, unbekannte Sünde den Heiligen Geist blockiert, um dich zu gebrauchen. Und du brauchst Bekehrung, du brauchst Erweckung, du brauchst Gottes Gnade.

[39:48] So wollen wir uns erneut an Jesus wenden, dass er uns vergibt, dass er unsere Herzen reinigt, dass wir noch genauer seinem Weg folgen. Denn je gehorsamer wir sind, desto genauer kann er mit uns zusammenarbeiten. Die Bibel macht ganz deutlich, dass Gehorsam eine absolute Notwendigkeit ist, um mit dem Heiligen Geist zu kooperieren.

[40:09] In Apostelgeschichte 5, Vers 32 heißt das unmissverständlich: Apostelgeschichte 5, Vers 32. Und wir sind seine Zeugen, was diese Tatsachen betrifft, und auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Nur wenn wir gehorsam sind, dann kann der Heilige Geist wirklich mit uns kooperieren, nur dann kann die Erfahrung des Spätregens auch unsere Erfahrung sein.

[40:33] Die Frage bleibt natürlich: Wie erreichen wir diesen Gehorsam? Gleich mehr dazu. Zunächst nur hier noch die Auswirkungen des Frühregens. In Apostelgeschichte 4 und dort Vers 13, da sehen wir, wie Petrus und Johannes Menschen zu Christus führen, nicht ein oder zwei, sondern buchstäblich Tausende. Und selbst die Pharisäer, die Gelehrten des Volkes, waren baff, als sie das gesehen haben.

[40:57] In Apostelgeschichte 4, Vers 13 heißt es: Als sie aber die Freimütigkeit, das meint die Kühnheit, den Mut von Petrus und Johannes sahen und erfuhren, dass sie ungelehrte Leute und Laien seien, verwunderten sie sich und sie erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren. Das griechische Wort, ich glaube, wir haben es vor einiger Zeit jemand angesprochen, das griechische Wort, das hier steht für Laien ist Idiotes. Menschen, die kaum Ahnung haben, die wir vielleicht intellektuell in die untersten Schubladen der Gesellschaft stecken würden, diese Menschen hat Gott berufen, das Evangelium damals zu predigen.

[41:38] Und die Theologen der damaligen Zeit standen daneben und haben sich gewundert. Nun, Gott kann auch Theologen gebrauchen, so wie Paulus, nachdem er sich bekehrt hatte. Aber Gottes besondere Freude ist es, Menschen zu gebrauchen wie dich und mich, die wir keine großartige, langwierige akademische Ausbildung haben. Gottes Freude ist es, Menschen zu gebrauchen, die mitten im Leben stehen, aus der Realität des Lebens kommen und die Kraft des Evangeliums zeigen und predigen.

[42:08] Das wird eine ungeheure Kraft entfalten. Und wir sehen in der Urchristenheit unter dem Einfluss des Frühregens, dass die gesamte Gemeinde an der Mission beteiligt war. Zum Teil natürlich auch wegen der Verfolgung, die entstand. In Apostelgeschichte 8 Vers 4 heißt es: Diejenigen nun, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums. Auch unter größten Schwierigkeiten haben sie nicht aufgehört, das Evangelium zu verkündigen, denn sie konnten nicht anders.

[42:37] Apostelgeschichte 4 Vers 20 sagt, dass unter der Erfahrung des Geistregens, sozusagen des Frühregens, es ihnen unmöglich war, nicht zu missionieren. Das heißt in Apostelgeschichte 4 Vers 20: Denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Warum ist es dann uns oft möglich, nicht zu reden? Vielleicht, weil wir nie selbst gesehen haben, nie selbst gehört haben, nicht selbst betastet haben das Wort des Lebens aus eigenem Bibelstudium, aus eigenem Gebetsleben, aus eigener persönlicher Bekehrungserfahrung.

[43:13] Hast du eine Erfahrung mit Gott, die nicht 20 Jahre zurückliegt, sondern erst vor kurzem passiert ist? Etwas, was du erzählen kannst? Wo echte Erweckung und Reformation stattfindet, wo der Heilige Geist ausgegossen wird, da ist es unmöglich, nicht zu reden. Und das ist das Geheimnis des letzten Auftrages, den Gott vorgesehen hat für uns.

[43:36] Als der Frühregen fiel, fiel er wie ein Feuer vom Himmel. Ein sichtbares Zeichen, eine unsichtbare Idee. Denn die Bibel sagt uns, wofür dieses Feuer steht. Schauen wir mal gemeinsam in Hohelied 8 und dort Vers 6. Hohelied 8, Vers 6, das heißt: Es setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Armen, denn die Liebe ist stark wie der Tod und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn.

[44:11] Es ist die Liebe, die das Feuer darstellt. Und die Bibel sagt uns ja, dass Gott die Liebe ist. In dem berühmten Vers, in 1. Johannes 4, Vers 8, können wir das vorlesen. Dort heißt es in 1. Johannes 4, Vers 8: Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Und Liebe wird dargestellt durch Feuer.

[44:36] Und so sagt uns die Bibel in Hebräer 12, Vers 29. Hebräer 12, und dort Vers 29, sehr deutlicher Vers: Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Was genau verzehrt diese Liebe? Die Bibel sagt, die Liebe deckt die Sünde zu. Liebe zerstört und verzehrt die Sünde, denn Liebe möchte sich verbinden und Sünde trennt.

[45:04] Liebe ist das Wesen, das Motiv des Bundes, den Gott bei uns eingehen möchte. Sünde trennt uns von Gott, so sagt uns Jesaja 59, Vers 2. Deswegen, wo immer die Liebe wirkt, versucht sie die Trennung aufzuheben. Und damit natürlich die Sünde, sie versucht das Übel bei der Wurzel zu packen.

[45:24] Diese Liebe, dieses verzehrende Feuer, kommt durch den Heiligen Geist in unser Leben. Römer sagt uns das sehr deutlich in Römer 5, und dort Vers 5. Römer 5, Vers 5. Dort heißt es: Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

[45:46] Der Heilige Geist möchte die Liebe Gottes in dein Denken, in die Gedanken und Gesinnung deines Herzens bringen, damit dort dieses Feuer der Liebe Gottes die Sünde ausradieren kann, verzehren kann, Stück für Stück. Denn die Bibel sagt, das Feuer läutert uns. Zum Beispiel in Maleachi 3, und dort Vers 2 und 3. Da haben wir diese Idee.

[46:13] In Maleachi 3, Vers 2 und 3. Dort heißt es: Wer aber wird den Tag seines Kommens ertragen? Und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Silberschmelzes und wie die Lauge des Wäschers. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen. Er wird die Söhne Levis reinigen und sie läutern wie das Gold und das Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfergaben darbringen in Gerechtigkeit.

[46:37] Das Feuer Gottes reinigt uns. Es läutert uns, wie Gold und Silber geläutert werden, bis da keine Schlacke, bis da nichts Unreines mehr ist. Immer und immer wieder wird das Gold geläutert, bis es ganz rein ist. Und dieses Feuer, dieses Gold, das dem Feuer geläutert ist, das bietet Jesus seiner Gemeinde an. Laodizea in Offenbarung 3, Vers 18 natürlich, wo er sagt: Ich rate dir von mir Gold zu kaufen, das dem Feuer geläutert ist, damit du reich wirst.

[47:10] Dieses Feuer wird, und das ist keine Option, das wird passieren, die Bibel sagt es, dieses Feuer wird Menschen auf der ganzen Welt so reinigen und läutern, dass sie befähigt sein werden, diesen letzten Auftrag in der Herrlichkeit Gottes, so wie Jesaja 60 sagt, auszuführen. Und die ganze Welt wird erleuchtet sein von der Herrlichkeit Gottes.

[47:33] Und Offenbarung 12, Vers 17 wird uns dieses Volk vor Augen geführt, dass durch seine Treue und durch die Effektivität im Missionsauftrag, es sich den Zorn Satans in besonderem Maße zuzieht. Offenbarung 12, Vers 17. Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes nicht nur anerkennen, sondern befolgen. Und das Zeugnis Jesu Christi haben, das noch Offenbarung 19, Vers 10, der Geist der Weissagung ist.

[48:05] Genauso auch in Offenbarung 14, Vers 12. Diese Gruppe, die das Evangelium predigt, das ewige Evangelium, das sichtbar ist und dann auch hörbar ist. Diese Gruppe wird in Offenbarung 14, Vers 12 zusammengefasst mit den Worten: Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.

[48:28] Hier. Gott sucht am Ende der Zeit eine Gruppe von Menschen, von denen er sagen kann, inmitten des großen Kampfes, inmitten der Anschuldigung, die er seit Jahrtausenden von Satan gehört hat, wonach es heißt, man kann das Gesetz Gottes gar nicht halten. Er sucht eine Gruppe von Menschen, von denen er sagen kann: Hier, hier, hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.

[48:58] Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du Teil dieser Gruppe sein? Möchtest du dem Heiligen Geist erlauben, in deinem Herzen, in deinem Denken, Dinge zu verändern, deinem Herz wieder ganz Jesus zuzuwenden? Ich möchte mich entscheiden, heute hier noch genauer meinem Herrn nachzufolgen. Und so wie es in meinem Leben Dinge gibt, die noch bereinigt werden müssen, so gibt es bestimmt auch in deinem Leben Dinge, die noch bereinigt werden müssen.

[49:23] Wollen wir uns nicht gemeinsam am Ende dieses Quartals, wo wir über Erweckung und Reformation so viel gelernt haben, uns nicht vornehmen, Jesus noch treuer zu dienen, noch einen Schritt weiter zu gehen an seiner Hand, dass das, was hier gesagt wird, auch bald von uns gesagt werden kann. In der letzten Auseinandersetzung dürfen wir wissen, und das ist die Kernbotschaft der ganzen Offenbarung, wird Jesus Christus, unser Herr, der absolute Sieger sein und bleiben.

[50:00] In Offenbarung 17, Vers 13 wird uns berichtet, dass es am Ende der Zeit eine Konstellation geben wird, wo fast die gesamte Welt sich gegen Gott erhebt. Dort heißt es: Diese haben einen einmütigen Sinn und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier. Dort wird es zwei Klassen geben. Die einen sind einmütig in Christus, die anderen einmütig gegen Christus. Du kannst dich entscheiden.

[50:23] Du kannst schon heute durch dein Leben den Weg dafür bahnen, in welcher der beiden Klassen du dich befinden willst. Bei denen, die einmütig für Christus sind, in Christus sind, mit Christus verbunden sind, Christus in ihnen, die Hoffnung der Herrlichkeit, oder einmütig mit denen, die gegen Gott ankämpfen. In einer der beiden Gruppen wirst du dich wiederfinden und deine Entscheidung heute, dein Leben heute, deine Charakterentwicklung heute beeinflusst das Ziel, das Ende ganz gewaltig.

[50:53] In Offenbarung 17, Vers 14 heißt es: Diese werden mit dem Lamm, das ist natürlich Jesus Christus, Krieg führen und das Lamm wird sie besiegen. Warum? Denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige. Wir dienen keinem schwachen Gott. Wir dienen dem Herrn der Herren, dem König der Könige. Er kann diesen Auftrag erfüllen. Denn Jesus sagt: Mir ist alle Macht gegeben, im Himmel und auf Erden.

[51:18] Lasst uns nicht zweifeln, lasst uns nicht mutlos werden, lasst uns nicht fragen: Wie soll das jemals geschehen? Lasst uns glauben und vorangehen. Und in diesem Glauben, in dem wir vorangehen, dürfen wir sehen, dass es Jesus ist, der König der Könige, der Herr der Herren, der sein Werk in Herrlichkeit und in Gerechtigkeit und in Kürze abschließen wird. Und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen.

[51:42] Möchtest du gegen Jesus sein oder möchtest du mit ihm sein? Möchtest du einer von diesen Berufenen sein? Möchtest du ein Auserwählter sein, ein Gläubiger? Es ist dein Wunsch und deine Entscheidung, durch Erweckung und Reformation auf der Seite Jesu zu stehen, in dieser letzten großen Auseinandersetzung. Hör auf, mit dem einen Bein dort, mit dem anderen Bein dort zu sein. Lasst uns nicht weiter hinken, wie das Volk zur Zeit von Elia. Auf beiden Seiten lasst uns eine deutliche, klare, unmissverständliche Entscheidung für Christus und gegen die Welt treffen. Noch heute.

[52:13] Und Erweckung und Reformation wird nicht lange auf sich warten lassen. Nicht nur in unserem Leben, sondern im Leben der weltweiten Gemeinde. Wollen wir gemeinsam, dass Gott vorliegt und ihn bitten darum. Gott segne dich in deiner Entscheidung und Gott segne dich in deinem Bemühen, Gott treu nachzufolgen. Er wird es vollbringen, denn er hat das gute Werk angefangen und er kann es auch vollenden.

[52:38] Wir möchten uns ganz herzlich bedanken für euer Interesse, das ihr gehabt habt an dieser Serie Erweckung und Reformation. Es ist sicherlich ratsam, in der nächsten Zeit ab und zu die eine oder andere Folge nochmal anzuschauen. Vielleicht nochmal zu studieren und diese wertvollen Gedanken, die wir gemeinsam in der Bibel entdeckt haben, noch einmal Revue passieren zu lassen. Aber wir möchten euch gleichzeitig einladen zu einer ganz neuen Serie, die ab nächster Woche beginnen wird und auf die wir uns jetzt schon gewaltig freuen, die im Wesentlichen eigentlich das Thema weiterführt, nur von einer ganz anderen Perspektive. Von einer Perspektive, die wirklich spannend und interessant sein wird.

[53:11] Nämlich, wir werden uns drei Monate beschäftigen mit dem Heiligtum, dem irdischen Heiligtum, dem himmlischen Heiligtum. Wir werden die einzelnen Geräte anschauen, die einzelnen Konzepte. Wir werden versuchen, zumindest im groben Umriss all das zu verstehen, was das Heiligtum uns lehren möchte. Ein Studium, das Jahrzehnte, ja die ganze Ewigkeit dauern wird. Und natürlich werden wir die Prophezeiungen anschauen, die mit dem Heiligtum verknüpft sind. Wir werden die besonderen Botschaften von Daniel und Offenbarung betrachten und das wird sehr glaubensstärkend sein. Und sicherlich so manches Aha-Erlebnis in uns vollbringen.

[53:44] Und wir möchten euch hier am Rande auch eine Buchempfehlung machen. Ein Buch, das herausgekommen ist und das eine besondere Vertiefung darstellt zu dem nächsten Quartal. Geschrieben von dem Autor des Quartalsheftes, von Martin Pröbstel, heißt dieses Buch Himmel auf Erden. Wir möchten es euch empfehlen. Es gibt noch einige andere gute Bücher über das Heiligtum, aber das ist vielleicht eines der neuesten. Und auch eine gute Zusammenfassung dessen, was die Bibel über das Heiligtum lehrt. Eine gute Einführung und Vertiefung. Und ihr könnt es bestellen auf www.adventistbookcenter.at und das würden wir euch wirklich ans Herz legen. Ein gutes Buch.

[54:23] Und bis dahin wünschen wir euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


Lizenz

Copyright ©2013 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.