In dieser Lektion der Serie „Erziehung und Bildung“ beleuchtet Jota Tziatziou das biblische Weltbild und dessen Bedeutung für unser Leben. Es wird erklärt, wie unser persönliches Weltbild unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen prägt und wie wichtig es ist, dieses auf der Grundlage der Bibel zu formen. Die Ausführungen reichen von der göttlichen Schöpfung des Menschen bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die biblische Darstellung bestätigen.
Erziehung und Bildung (CSH 2020 Q4): 4. Die Augen des Herrn: das biblische Weltbild
Jota Tziatziou · Erziehung und Bildung ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Epheser, Hiob, Johannes, Markus, Offenbarung, SprücheWeitere Aufnahmen
Serie: Erziehung und Bildung
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Transkript
[0:21] Willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, zu einer weiteren Folge der Cannstatt-Studi-Bibel. Wir werden uns heute mit unserem Quartalsthema "Erziehung und Bildung" beschäftigen. Und das heutige Thema der Lektion Nummer vier lautet: "Die Augen des Herrn: das biblische Weltbild". Mein Name ist Jota Tziatziou.
[0:49] Bevor wir anfangen, in die Lektion einzusteigen, möchte ich gerne ein Gebet mit euch sprechen. Lieber Gott und Vater, wir möchten dir danken, dass du der Anfang aller Weisheit bist. Bitte, Herr, segne du jetzt unsere Gedanken, segne das gesprochene Wort und hilf, dass wir, indem wir etwas mehr über dich erfahren, etwas mehr auch über uns nachdenken, dass unser Charakter immer mehr sich verändert, dir immer ähnlicher wird. Wir danken dir, Herr, für das, was du versprochen hast, dass du uns mit deinen Augen leiten wirst.
[1:38] Wenn wir uns über Erziehung und Bildung Gedanken machen, können wir nicht im Punkt ja, umgehend das Weltbild außer Acht zu lassen. Denn wenn wir erziehen und für die Bildung junger Menschen wirken, ob wir es wollen oder nicht, vermitteln wir ganz automatisch unserem Gegenüber ein Weltbild, an das wir glauben. Auch in Gesprächen mit Erwachsenen tun wir dies, denn unser persönliches Weltbild ist eigentlich das Fundament, auf dem unsere gesamten Gedanken und auch Gefühle aufgebaut sind. Diese bewirken unsere Handlungen und bilden somit unser Leben, unser gesamtes Leben. Kurz gefasst ist der Ausdruck unseres persönlichen Weltbildes unser komplettes Leben. Es spricht genau das aus, was wir über die Welt, in der wir leben, glauben. Zum Beispiel das Essen, das wir essen, wie wir uns kleiden, wie wir unsere Freizeit verbringen, gehören da hinein. Aber vor allem Werte, die wir unseren Kindern weitergeben, sind diese persönlichen Weltbilder. Unterstellt Gedanken über den Ursprung und unser Schicksal sind darin ebenso enthalten. Also das, was unsere Existenz überhaupt ausmacht. Auch Medien formen unser Weltbild. Und weil das Weltbild das Menschenbild formt, das sich für uns als Wahrheit präsentiert, ist es sehr wichtig, in Bezug auf die Medien auch auszuwählen, wie ich den Umgang mit diesen gestalte, für mich selbst und natürlich für meine Kinder und Schüler.
[3:15] Doch dieses Thema behandelt dieser Vortrag nicht, denn es geht ja jetzt heute vor allem um die Augen Gottes. Also darum, welches Bild die Bibel über die Welt und den Menschen enthält. Die Bibel hat den Anspruch auf Wahrheit. Deswegen nennt man sie auch das Buch der Bücher. Jesus sagte: "Die Wahrheit wird euch frei machen." Deswegen wird es jetzt in diesem Vortrag vor allem darum gehen, welche Wahrheiten für uns persönlich wir aus der Bibel entnehmen können. Es soll auch hier und da eine Abgrenzung gemacht werden von Wahrheiten, die die Bibel gar nicht so darstellt, aber die durch eine falsche Rezeption entstanden sind. Es ist wichtig, hierbei vor allem primär Literatur zu verwenden. Und das heißt ganz direkt: Wir in unserem Fall, dass wir die Bibel allein aus sich sprechen lassen. Sie ist die einzige Grundlage für dasselbe, das sie uns präsentiert. Und das heißt jetzt nicht, dass auch andere Autoren nicht zitiert werden können. Doch klar, das werde ich auch tun, aber nur eine Wahrheit aus der Bibel ins schöne Gedanken zu fassen, die von anderen als Kommentar ausgedrückt werden, nicht als Interpretation. Also, das ist wichtig, dass wir das verstehen. Die Bibel wird aus sich selber sprechen und nur kommentierend werden andere Autoren hier jetzt herangezogen.
[4:48] Eine Frage vorab: Gibt es eine Religion oder ein philosophisches System, das dem menschlichen Leben einen höheren Stellenwert einräumt als die Aussage des Christentums, dass der Mensch der geschaffene, geliebte Bildträger des einen Gottes ist? Läuft sonst dazu die Bibel aufschlagen? Ich werde hier meine Bibel, ich habe sie hier vorne. Ich werde mich an dem schriftlichen Konzept hier entlang orientieren, aber wer zu Hause eine Bibel hat, der darf gern 1. Mose 1, Vers 27 aufschlagen und darin steht folgendes: "Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie."
[5:37] Was bedeutet das, ein Mensch zu sein nach dieser Aussage? Eine der wichtigsten Aussagen der ganzen Bibel. Jegliche christliche Erziehung und Bildung muss diesen Satz so sehr verinnerlichen, dass seine Aussage das wahre Ziel unserer Aufgabe darstellt. Der Mensch als Abbild Gottes, der höchste Wert und das höchste Maß an Würde wird hier durch diesen Vers ausgedrückt, der den Menschen zugesprochen werden kann. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass der Mensch selbst Gott sein kann. Und das zeigt die Bibel sehr deutlich, dass Gott allein Anbetung gebührt. Daher Schöpfer und Erlöser zugleich ist. Doch später dazu mir doch, wie ist dieser Gott? Wie ist sein Charakter? Diese Frage müssen wir wahrheitsgemäß beantworten und anhand der Bibel die richtige Antwort darauf geben. Nur allein anhand der Bibel sollten wir uns mit biblischem Wissen bilden lassen. Denn wenn wir andere Quellen heranziehen, erhalten wir womöglich ein falsches Gottesbild, und das wäre sehr verheerend.
[6:45] In diesem Vortrag, der das Weltbild der Bibel aufzeigen soll, wird außerdem das Bild Gottes thematisiert. Denn wir haben gesehen, dass das Gottesbild und das Menschenbild zusammenhängen. Also, das eine prägt das andere. Vorab möchte ich euch sagen, dass ich wirklich sehr anerkenne, dass auch eine große Gefahr darin liegt, die aus sogenannten christlichen Familien erhöht, die das Bild Gottes total falsch verstehen und nicht unseren Gott der Bibel als einen Gott der Liebe und Vernunft ihren Kindern präsentieren, sondern Gott als grausam, rachsüchtig erscheinen lassen. Dadurch wird vor allem an den Kindern körperliche und geistige Gewalt verübt, die oft schwere, bleibende Schäden hinterlässt.
[7:35] Deswegen brauchen wir Klarheit hier. Das heißt nicht, dass Gott vollständig erklärt werden kann. Nein, aber es ist wichtig, mit falschen Lehren aufzuräumen, die seinen Charakter betreffend, seine Beziehung zu seinen Geschöpfen und zum Beispiel sein Wort bezüglich der Wissenschaft. Das werden wir ja auch ein Stück weit betrachten. Und weil unser Gottesbild unser Weltbild formt und unser Weltbild das Menschenbild prägt, ist es wichtig, dass wir alles aus dem Buch der Bücher entnehmen, aus seinem Wort, denn sein Wort ist die Offenbarung seiner selbst.
[8:10] Ich habe ja vorhin erwähnt, das Weltbild beschäftigt sich auch mit der Frage über Schicksal. Und ich möchte doch wissen, wie erhalte ich ewiges Leben? Und im Johannesevangelium heißt es in Johannes 17, Vers 3: "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."
[8:42] Also können wir hier rauslesen, dass unser ewiges Leben davon abhängig ist, ob wir Gott erkennen. Gott spricht uns in 5. Mose 32, Vers 8 so an. Er sagt: "Ich will dich unterweisen an die, den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten." Das heißt also, ich erhalte Gottes Augen, um ihn zu sehen. Damit ist natürlich der Heilige Geist gemeint. Wir brauchen und von Gott geschenkt lassen müssen, und Gott selbst sehen zu können. Nur so können wir seinen wahrhaftigen Charakter erkennen. Und wie gesagt, wenn wir Gott erkennen, so haben wir ewiges Leben.
[9:23] Auf die Bibel ist wirklich Verlass. Als Menschen vor Jahrhunderten, nun auch damalige Eliten, noch gar nicht wussten, dass die Welt eine Kugel ist und sie als Scheibe in ihrer Kosmologie beschrieben hätten, sie lieber genau Gottes Wort gelesen. Wie die Bibel geschaffen ist. Im Alten Testament wird die Erde nämlich als das beschrieben, was sie wirklich ist, als eine Kugel, die im Universum schwebt. Das Buch der Bücher vermittelt damit auch die moderne Sichtweise der Naturwissenschaft. Und so heißt es in Hiob 26, Vers 7: "Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts." Also, die Erde schwimmt also nicht auf einem Ur-Ozean, wie ein typisch endlich gemütes uns wären noch. Sie steht auf einer festen Unterlage. Bibel-Leser wussten bereits in vorigen Jahrhunderten, die Erde spielt frei in einer sie umgebenden Hochvakuum. Und in Jesaja 40, Vers 22 können wir ebenfalls lesen: "Er ist es, der thront über dem Rund der Erde." Im Hebräischen steht dort "Chug", was so viel heißt wie Kreis oder Kugel.
[10:49] Aber die Bibel weist uns auch auf weitere auf Sternbilder hin. Und daraus können wir auch wichtige Wahrheiten entnehmen. Und zwar sind das der Orion, das Siebengestirn, die vier Jahreszeiten, ausgedrückt, und der Große Bär. In Hiob 38, Vers 31 bis 32 redet Gott zu Hiob und weist auf seine Macht hin, die viel größer ist als die Macht hier. "Kannst du die Gewinne des Siebengestirns knüpfen oder die Fesseln des Orion lösen?", fragt Gott hier. "Kannst du die Bilder des Tierkreises hervortreten lassen, den Großen Bären leiten?" Sams seinen Kindern und sehr bemerkenswert dabei ist, dass das Siebengestirn hier als etwas Geknüpftes dargestellt wird. Denn heute wissen wir, dass tatsächlich die Sterne gleich weit von der Erde entfernt sind und von der Gravitation her zusammenhängen. Und der Orion, der mit einer gelösten Fessel in Verbindung gebracht wird, besteht auch Sternen, die gleich hell erscheinen und doch einen Entfernungsunterschied bis zu 1800 Lichtjahren aufweisen. Außerdem trifft die Sterne auseinander. Hier und seine Zeitgenossen konnten das nicht wissen, weil man das mit dem Auge bloß nicht beobachten kann. Aber Gott hat sie geleitet, das so niederzuschreiben.
[12:22] Es ist nicht wunderbar? Und es gibt noch weitere Wahrheiten in der Bibel zu entdecken, die unheimlich beeindruckend sind und die uns alles lehren, wie großartig die uns lehren, die großartig und zu Gottes und sein Wort und wie zuverlässig, wie vertrauenswürdig. Und wenn wir das im Original lesen, dann lernen wir ihn wirklich kennen.
[12:45] Es ist verheerend, wenn kluge Menschen die Bibel oder Gott aus Sekundärliteratur kennenlernen. Also zum Beispiel auch Schriften über die Bibel oder aus traditionellen Überlieferungen, aus dem Moralkodex, womöglich andere Menschen. Und es gibt sogar Menschen, die die Bibel ablehnen, obwohl sie nicht einmal ansatzweise gelesen haben. Und da hatten wir ganz falsche Weltbilder in unserer Welt hinein getroffen. Und diese falschen Weltbilder über Gott und den Menschen, wir treffen an unseren Alltag und das sind nicht bloß theoretische Gedankenkonstrukte. Dann wäre es ja egal, man könnte das ja vernachlässigen. Aber diese Gedanken haben Kraft, ganze Gesellschaften zu formen und zu bestimmen.
[13:41] Man kann es so ausdrücken, dass unser Alltag von dem beeinflusst wird, was wir, aber auch was andere denken. Viktor Frankl, ein berühmter Psychiater, der das Konzentrationslager überlebte, sagte mal folgendes, und ich zitiere hier seine Worte: Er sagte: "Ich bin absolut überzeugt, dass die Gaskammern von Auschwitz, Treblinka und Majdanek letztendlich nicht in irgendeiner ministerialen Abteilung oder ähnlichen in Berlin vorbereitet wurden, sondern an den Schreibtischen und Hörsälen realistischer Wissenschaftler und Philosophen." Und diese Aussage zeigt uns, wie sehr wir verantwortlich sind, was wir an unseren Universitäten lehren, gesprochenes, gesagtes, gedacht. Es hat immer eine Auswirkung auf das Leben. Das kann sich im Kleinen auswirken und auf ihre gerade gelesene haben, auswirken von eine gesamte Generation haben, je nachdem, welchen Einfluss man dem Denker in unserer Gesellschaft einräumt.
[14:45] Deswegen müssen wir uns in Bildungsinstitutionen sehr genau überlegt, welche Themen wirklich relevant für Jugendliche und heranwachsende sind. Und es geht nicht darum zu zensieren, sondern Theorien über die Welt, über den Menschen zu Ende zu denken und diese in einen umfassenden Zusammenhang zu stellen. Egal, welche Themen das sind. Die Fragen, die uns als Christen interessieren sollten, ist, ob Gedanken, Theorien, Haltungen im Angesicht der Wahrheit eines liebenden, vertrauenswürdigen Gottes standhalten können.
[15:22] Jetzt schauen wir uns einfach mal beispielhaft kurz Nietzsche an. Ein wichtiger Philosoph, er wird als Nihilist bezeichnet, der unsere westliche Kultur, vor allem die Eliten des 20. Jahrhunderts, stark geprägt hat. Nietzsche sagte, und diese Aussage kennt viele: "Gott ist tot." Und daraus resultierend führte er Werte ein, die ein Welt- und Menschenbild ausdrückten. Und wir kennen zum Beispiel den Ausflug über sein Konzept eines Weltbildes, das sich Wille zur Macht nennt, oder das Menschenbild, das er prägte, vom Übermenschen. Das Dritte Reich zum Beispiel bedient sich unter anderem auch dieser Begriffe und Ideen, formte diese Begriffe um und fügt es in seine eigene Weltanschauung ein. Eine Weltanschauung, die den Menschen als Produkt von Vererbungen, Umwelt ansieht. Aber der Gott der Bibel sagt im Buch des Propheten Jesaja und warnt uns. Er spricht hier eine Warnung aus in Jesaja 5, Vers 20, dort nachzulesen: "Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bittere süß und Süßes bitter nennen."
[16:47] Deshalb ist Weltanschauung wichtig. Wir brauchen persönlich einen klaren Standpunkt hierüber, damit wir Gutes vom Bösen unterscheiden können. Menschen können viele gute Dinge tun, zum Beispiel Familien sorgen, ihre Frauen lieben, für Antwort. Jungs bewusst sein und trotzdem für Gräueltaten verantwortlich gemacht werden, wie zum Beispiel damals die leitenden Personen im Dritten Reich. Sie hatten ein ganz verqueres Weltbild und dadurch ein Menschenbild, welches ihnen erlaubte, Machtansprüche über bestimmte Menschen zu erheben und auch viele andere Dame zu verführen.
[17:28] Schauen wir uns auch noch einen anderen Bereich an. Wie sieht es denn mit der Wissenschaft aus? Haben wir uns schon einmal Gedanken über die Evolutionstheorie gemacht, die als naturalistisches Weltbild bezeichnet wird? Wo sind da der Wert des Menschen? Was ist Wissenschaft überhaupt? Sie ist sehr oft mit Fehlern behaftet, und das lehrt uns nur allzu deutlich die Geschichte. Und doch erlauben wir unser Weltbild zu bestimmen. Fast 2000 Jahre lang glaubten die gebildeten Menschen der Welt, die Erde der Unbewegliche im Zentrum des Universums. Und heute glauben die klügsten Menschen, dass sich der Mensch aus einer einfachen Lebensform entwickelt habe. Ja, es ist wichtig, dass wir persönlich eine Entscheidung treffen an das, was wir glauben. Und jeder von uns tut dies, ob bewusst oder unbewusst. Und ich persönlich glaube an die Bibel, weil ich an eine hohe Sichtweise des Menschen glaube. Und dabei spielt es keine Rolle, ob unser Weltbild sich allein auf gesehen im Aufbau auch das, was unsichtbar für uns ist. Es spielt eine große Rolle.
[18:42] Die Bibel vermittelt uns zum Teil Bilder, die wir bisher nie gesehen haben, aber mit unseren Augen des Glaubens sie sehen können. Dies so gewaltig sind, dass sie unser Leben und Denken beeinflussen. Dieser Gott der Bibel sagt: "Ich will dich mit meinen Augen leiten." Und damit meinte, dass er uns mit den richtigen Gedanken ausstatten möchte, damit wir gute Entscheidungen für unser Leben treffen können.
[19:09] Die Schöpfung des Menschen in der Bibel ist so beschrieben, wie es im Folgenden zusammenfassen werde. Zitiert aus der Feder der wunderbaren, bibeltreuen Natur. In allen Weiten schreibt sie: "In der Schöpfung des Menschen wurde die Wirklichkeit eines persönlichen Gottes offenbar. Als Gott den Menschen nach seinem Bild gemacht hatte, war die menschliche Gestalt vollkommen in ihrer ganzen Zusammensetzung, aber sie war ohne Leben. Dann ließ ein persönlicher, infolge seines Wesens bestehender Gott den Odem des Lebens in jene Form, und der Mensch wurde ein lebendiges, mit Vernunft begabtes Wesen." Alle Teile des menschlichen Organismus wurden dadurch in Tätigkeit gesetzt, und das Herz, die Aktiven, die Adern, die Zunge, die Hände, die Füße, die Sinne, die Geistesfähigkeiten, alles fing an zu arbeiten und alle betätigten sich nach einem festen Gesetz. Der Mensch wurde eine lebendige Seele. Ein lebendiger Gott schuf durch Christus, um das Wort, den Menschen und verlieh ihm Verstand und Macht. Ja, so ist es gemeint, wenn davon die Rede ist, dass wir noch Gottes Bild geschaffen sind. Die erhalten Leben und gleichzeitig Vernunft, die Macht, die wir durch Jesus erhalten. Es einst ein Wort geknüpft.
[20:42] Der menschliche Organismus haben wir gelesen, funktioniert gemäß eines innewohnenden Gesetzes, welches ein persönlicher Gott, nicht eine unpersönliche Kraft, in diesen hinein gepflanzt hat. Und so wie wir leben können, aufgrund von Gesetzmäßigkeiten, die der Schöpfer in uns hinein gepflanzt hat, so funktioniert auch die Welt. Ihr Erhalt, wie Wohlstand aufgrund von Gesetzmäßigkeiten, die ebenfalls Gott, also der Schöpfer dieser Welt, für sie bestimmt hat.
[21:17] Doch was schief gelaufen? Die Bibel liefert uns hier Antwort in Römer 3, Vers 11 kennen wir eine Antwort darauf erhalten. Und zwar steht darin: "Da ist keiner, der vollständig ist. Da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind sie abgewiesen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. Ihr Rachen ist ein offenes Grab, mit ihrer Zunge betrügen sie. Ort gibt es unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit. Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen, und auf ihren Wegen ist lauter Zerstörung, Elend, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen."
[22:19] Die Bibel beschreibt das so, dass der Ursprung aller Leiden und alles Übrigens ist. Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen. Gottesfurcht drückt sich aus in Haltung der Gebote Gottes. Denn wie bereits gesagt wurde, die Gesetze, die Gott geschaffen hat, erhalten und regeln das Leben. Bei Nichtbeachtung dieser Regeln entsteht dieses Leid, das wir auf unserer Welt sehen.
[22:36] Deswegen ist es wichtig, dass wir uns vor Gottes Augen leiten lassen. Das heißt, dass unser Geist sich mit Gottes Geist verbindet, und wir so jederzeit für all unsere Entscheidungen und Handlungen Weisheit von Gott persönlich erhalten.
[22:52] Aber wenn doch Gott die Liebe ist, warum gibt es Krieg und Leid in dieser Welt? Denn Gott doch so stark und mächtig ist und die Welt in sieben Tagen schuf, falle Lebensbedingungen etablierte. Warum so viel Krankheit? Keiner, denn dieses Leid durch das Einschreiten kann es nicht einfach verhindert werden, indem er einschreitet. Jesus sagt nämlich: "Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch." Das lesen wir in Johannes 5, Vers 17.
[23:28] Ja, wo ist Gott? Mögen sich viele fragen. Manche denken, es ist vielleicht so, in der Materie steckt Kraft, die Götter hineintat einst, aber nun ist die Materie sich selbst überlassen. Sie entwickelt wie möglich eigene Energie nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten, in die Gott allerdings nicht mehr eingreifen kann. Das könnte doch auch ein Weltbild sein. Aber so ist es nicht, denn die Bibel lehrt etwas anderes. Die Bibel zeigt uns ganz deutlich, dass die Natur im Ginge, ihre Schöpfer steht. Gott hat die Naturgesetze geschaffen, und die Natur bezeugt dadurch seine Intelligenz, seine Gegenwart und Kraft.
[24:08] Das sollen wir erkennen. Erkenne Gott, denn das ist das ewige Leben. Jeder persönlich für sich selbst muss das erkennen. Es gibt keine pauschale Kollektiv Erlösung. Jeder muss persönlich für sich selber Gott erkennen.
[24:27] Aber während Gott also die Natur, während die Natur also ein Ausdruck der Gedanken Gottes ist, soll nicht die Natur selbst, sondern der Schöpfer der Natur angebetet werden. Gott benutzt die Naturgesetze für seine Zwecke, und wenn er möchte, kann er diese auch aussetzen. Zum Beispiel kennen die Geschichten aus der Bibel, in denen mal die Sonne sich zurückbewegt oder für einen ganzen Tag sogar still steht. Ein Teil, ein Tier, das spricht, zum Beispiel kommt in der Bibel auch mal vor. Oder Heilung, die von Jesus bewirkt werden. Gott ist über alles erhaben. Das, was jedoch fest besteht, ist ein moralisches Gesetz, was in den Zehn Geboten seinen Ausdruck findet. Darin wird der Charakter Gottes...
[25:11] findet, darin wird der Charakter Gottes offenbart, und der ist Liebe. Und sein
[25:13] Charakter ist immer konstant, ist immer Liebe. Sein Gesetz ist ewig, so heißt es
[25:20] in der Bibel. Jetzt haben wir immer noch nicht die Frage beantwortet, warum Gott, der doch
[25:25] ein liebender Gott ist, das Leid in der Welt zulässt.
[25:32] Er lässt es zu, weil er den Menschen als ein freies, vernunftbegabtes Wesen
[25:35] geschaffen hat und möchte, dass wir es
[25:38] selbst erkennen, was die bitteren Folgen
[25:41] unserer Sünden haben, damit wir damit aufhören zu sündigen. Es gehört zu seinem Erziehungskonzept.
[25:48] Wir haben ja bereits gesagt, dass Gott Erkenntnis von uns wünscht, dass wir ihn
[25:54] erkennen, wir wirklich es und auch uns erkennen. Alles, was wir durch die
[26:00] Übertretung seiner Gesetze anrichten,
[26:02] denn wenn wir die Naturgesetze übertreten, betreten wir seine Gebote. Und deswegen ist unsere Welt von Krankheit
[26:11] überflutet. Berlinweit formuliert sehr
[26:14] treffend in dem Buch "Intellect, Character
[26:18] and Personality" lesen wir auf Seite 172: "Übertretung verursacht geistige und
[26:26] körperliche Krankheiten." Ja, die Natur
[26:28] wehrt sich gegen jede Übertretung der Gesetze, die unsere Lebensweise betreffen.
[26:31] Sie erträgt den Missbrauch so lange es
[26:36] eben möglich ist, aber letztendlich hat sie doch Folgen.
[26:41] Und körperliche oder geistige
[26:44] Krankheiten brechen aus. Dabei trifft es
[26:46] nicht nur den, der sich versündigt,
[26:48] sondern seine Lebensweise wirkt sich auch auf seine Kinder aus. Und so wird
[26:54] das Übel weitergegeben von Generation zu
[26:57] Generation. Und deswegen sieht der Zustand unserer Welt, das Bild für diese
[27:04] Erde, in der wir heute leben, sieht
[27:07] oberflächlich gesehen nicht gut aus. Ja,
[27:11] die Bibel ist sehr eindeutig und Jesus
[27:13] hat es in seiner berühmten Endzeit-Viel-
[27:15] voraussage gesagt. Wir werden diese jetzt
[27:18] nicht gemeinsam lesen, aber sie steht in Matthäus Kapitel 24 zum Nachlesen bereit.
[27:24] Im Matthäus Kapitel 24 wird der
[27:28] Untergang dieser Welt mit dem Untergang Jerusalems in Parallele gesetzt, und wir
[27:33] stehen heute an der Schwelle von
[27:36] Ereignissen, die ungeheuerlich sind und
[27:40] überwältigend. Die Welt
[27:42] wird sich so umgestalten, so dermaßen
[27:45] umgestalten, wie wir es noch nie zuvor
[27:47] erlebt haben. Und tatsächlich, wir spüren
[27:50] das heute zu spüren, das sehr massiv.
[27:52] Es ist wichtig deshalb, dass wir der
[27:55] Realität ins Auge blicken. Wir brauchen
[27:59] ein Weltbild, das auf Wahrheit beruht.
[28:01] Denn nur so können wir uns im Vorteil
[28:04] befinden, nur so können wir uns
[28:06] vorbereiten auf das, was auf uns zukommt.
[28:10] Also ist das biblische Weltbild über die Maßen negativ? Ist das
[28:17] sind Christen Menschen, die überall nur
[28:19] das Schlechte sehen?
[28:21] Man kann es so ausdrücken, dass ein
[28:25] Christ eindeutig ein Realist ist. Ja, er
[28:28] verschließt seine Augen nicht vor der
[28:29] Wahrheit, egal wie negativ, egal wie
[28:32] schwierig und problembehaftet diese
[28:35] erscheinen mag.
[28:36] Aber der entscheidende Punkt ist, und
[28:41] darauf müssen wir uns besinnen, täglich,
[28:44] dass Gott alle Fäden in der Hand hält
[28:47] und er ein gerechter und liebender Gott
[28:50] ist. Gottes ist immer an unserer Seite. Er
[28:53] lässt diejenigen, die ihm vertrauen, nicht
[28:56] im Stich, egal wie die Umstände
[28:58] erscheinen mögen. Die Bibel enthält viele
[29:02] Versprechen, die ein Mensch persönlich
[29:03] von Gott bekommt. Und hier ist eins, was
[29:07] du, mein Lieblingsversprechen, zählt. Ich
[29:10] möchte euch das gerne vorlesen. Und das
[29:12] findet sich in den Psalmen, im Psalm 37, Vers 4.
[29:18] Darin steht: "Vertraue auf den Herrn und
[29:22] tue Gutes; wohne im Land und übertreibe
[29:26] Treue und habe deine Lust am Herrn, so wird er
[29:30] dir geben, was dein Herz begehrt." Das
[29:34] Weltbild der Bibel ist also von einer
[29:36] ähnlichen Beziehung zwischen Gott und
[29:38] seinen Geschöpfen gekennzeichnet. Ein
[29:40] Christ kann sich das Leben ohne Gott an
[29:43] seiner Seite nicht vorstellen.
[29:45] Und Gott ist der Geber aller guten Dinge.
[29:47] Jesus sagte mal etwas ganz Grundlegendes:
[29:51] "So, Weltbild der Bibel, er sagte, dass sein Reich nicht von
[29:55] dieser Welt
[29:56] und dass die Schätze im Himmel im Himmel
[29:59] sammeln sollen."
[30:00] Deswegen reicht es nicht aus, unser
[30:02] Weltbild allein auf das auszurichten, was
[30:05] wir hier auf dieser Erde erblicken,
[30:07] sondern die Bibel gibt uns Einsicht in
[30:09] Bereiche, die im Moment noch unsichtbar
[30:12] für uns sind. Nicht nur hier auf der Erde
[30:14] begleitet uns Gott, wir haben auch den
[30:17] Ausblick auf eine Ewigkeit mit ihm, die
[30:20] so schön sein wird, dass wir es im Moment
[30:22] nicht einmal in Worte fassen können.
[30:24] Deswegen trägt es die Bibel so aus und
[30:28] wir lesen im ersten Korintherbrief in
[30:31] Kapitel 2 und da in Vers 9 steht
[30:37] geschrieben von Paulus: "Sondern wir reden, wie geschrieben steht: Was kein Auge
[30:44] gesehen hat und kein Ohr gehört hat und
[30:47] in keines Menschen Herz gekommen ist, was
[30:51] Gott bereitet hat denen, die ihn lieben."
[30:59] Die Welt in der Ewigkeit wird
[31:02] durchdrungen sein von Schönheit, von der
[31:04] wir heute nur einen flüchtigen Schimmer,
[31:06] wie durch ein Mikroskop, erhaschen können.
[31:09] Die Herrlichkeit des Universums werden
[31:11] wir ganz aus der Nähe dann betrachten
[31:11] können.
[31:14] Sünde wird dort nicht mehr existieren,
[31:17] sagt die Bibel, und auch nichts, was uns
[31:20] an das Gesetz des Bösen erinnert. Kein
[31:23] Schmerz wird existieren. Alles wird
[31:25] durchdrungen sein von der Liebe
[31:27] Gottes.
[31:29] Doch wie kann ich Gott lieben, fragt sich
[31:32] vielleicht einer, da ich ihn hier auf der
[31:36] Erde doch noch nie gesehen habe? "Er hat
[31:39] mich zuerst geliebt", ist die Antwort und
[31:42] eine weitere schöne Verheißung möchte
[31:45] ich hier erwähnen, die unser Weltbild als
[31:47] grundlegend prägt, die für einen jeden Menschen gilt,
[31:50] dass sich für einen Weg mit Gott
[31:51] entscheidet. Johannes, der Lieblingsjünger
[31:55] Jesu, spricht es so aus im
[32:00] Johannesevangelium, Kapitel 3, Vers 16.
[32:02] Steht denn: "Also hat Gott die Welt geliebt,
[32:05] dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
[32:08] damit alle, die an ihn glauben, nicht
[32:10] verloren werden, sondern das ewige Leben
[32:12] haben."
[32:14] Haben.
[32:16] So ist der Charakter unseres Gottes, des
[32:17] Vaters im Himmel.
[32:22] Er gibt uns sein Bestes, seinen Sohn, der
[32:25] Römerbrief sagt, dass Christus für uns
[32:28] gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
[32:30] Das heißt also, dass wir jederzeit zu
[32:33] entkommen können, so wie wir sind. Der
[32:35] können also Gott lieben, indem wir sehen
[32:38] und erkennen, wie Jesus war, als auf
[32:41] dieser Welt lebte. Lasst uns nun Jesus
[32:42] kennenlernen.
[32:46] Werfen wir einen Blick auf ihn, denn ohne
[32:47] dass wir hier so zu verschwenken, der
[32:51] kein biblisches Weltbild erstellen.
[32:53] Ganz am Anfang hatte ich ja aus 1. Mose
[32:56] zitiert, worin es heißt, dass Gott
[32:58] uns nach seinem Bild geschaffen hat. Aber
[33:01] durch Sünde kann der Mensch ohne
[33:02] weiteres nicht mehr das Leben
[33:03] widerspiegeln,
[33:06] welches Gott für ihn vorgesehen hat. Ein
[33:10] Leben geprägt von anhaltender Liebe und
[33:12] Frieden. So sollte es sein.
[33:14] Doch die Bibel, also jedes Wort Gottes,
[33:16] hat die Aufgabe, uns wiederherzustellen
[33:19] in dieses ursprüngliche Bild. Die Bibel
[33:22] fungiert als ein Buch der Erziehung, der
[33:24] jedem Menschen frei zur Verfügung steht.
[33:28] Deswegen ist es ein heiliges Buch, nicht
[33:30] dadurch, dass wir es zu Hause im Regal
[33:33] stehen haben, nicht dadurch, dass wir es
[33:37] anfassen, ja, oder sogar küssen, wie es
[33:40] manche Kirchen praktizieren. Nein.
[33:43] Jesus wird in der Bibel das Wort Gottes
[33:46] genannt. Er selbst ist die menschliche
[33:48] Offenbarung des geschriebenen Wortes. Er
[33:51] allein ist das Vorbild, dem wir nach-
[33:52] jagen sollen.
[33:55] Wir sollen über die Worte der Bibel und
[33:56] ganz speziell über das Leben Jesu
[33:59] nachdenken und das Erkannte auch in
[34:01] unserem Leben umsetzen.
[34:04] Der Gott der Bibel verlangt auch keinen
[34:06] blinden Gehorsam. Gott will uns erzählen,
[34:08] uns befähigen, Entscheidungen zu treffen,
[34:12] die bis in die Ewigkeit hineinreichen.
[34:15] Sein Erziehungskonzept ist ganzheitlich
[34:18] und es ist wegweisend. Deswegen wird
[34:20] Jesus als das Wort und als das Licht,
[34:23] das Licht der Menschen. Schauen wir mal,
[34:26] was Johannes im ersten Kapitel des
[34:28] Johannesevangeliums sagt. Und wir lesen
[34:32] hier ab Vers 1: "Im Anfang war das Wort,
[34:35] und das Wort war bei Gott, und das Wort
[34:36] war Gott.
[34:40] Dieses war am Anfang bei Gott. Alles ist
[34:43] durch dasselbe entstanden, und ohne
[34:45] dasselbe ist auch nicht eines entstanden,
[34:47] was entstanden ist.
[34:50] In ihm war das Leben, und das Leben war
[34:53] das Licht der Menschen. Und das Licht
[34:55] scheint in der Finsternis, und die
[35:00] Finsternis hat es nicht erfasst." Diesen
[35:02] Text können wir viele Grundwahrheiten
[35:05] entnehmen. Doch eine ganz wichtige davon
[35:08] ist, dass Gott ein lebendiger Gott ist.
[35:10] Wenn wir das Wort dieses lebendigen
[35:14] Gottes zu unserem Lehrbuch machen, dann
[35:15] kann Jesus als die Sonne der
[35:18] Gerechtigkeit jegliche Dunkelheit
[35:22] vertreiben. Wenn Gott unser Führer ist, da
[35:24] kann er uns in alle Wahrheit leiten und
[35:27] uns alle Geheimnisse zeigen, die das
[35:28] Leben betreffen.
[35:30] Wenn wir also diese göttlichen Wahrheiten
[35:33] in unserem persönlichen Leben anwenden,
[35:36] wird das vollkommene Bild Gottes im
[35:38] Menschen wiederhergestellt werden. Und
[35:46] das vollständig. Kolosser 2:14 sagt: Ihr
[35:49] seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist
[35:52] das Haupt jeder Gewalt. Damit mit es
[35:53] Jesus gemeldet. Jesus ist das Haupt jeder Gewalt und
[35:56] jeder Macht. Also, wir müssen alles Jesus
[36:00] übergeben. Und deswegen unser ganzes
[36:03] Leben. Ja, und deswegen reicht es nicht
[36:04] aus, eine Öllampe zu Hause angezündet in
[36:08] einer Ecke zu haben, stehen vor einem
[36:11] Abbild Jesu und zu hoffen, dass diese
[36:14] Ikone einem Schutz gewährt. Die Bibel ist
[36:17] hier ganz klar. Sprüche 4, Vers 4 drückt
[36:22] das so aus: "Dein Herz halte meine Worte
[36:25] fest, bewahre meine Gebote, und so wirst
[36:28] du leben."
[36:30] Das, was uns wirklich verwandelt in
[36:32] Gottes Bild, ist die Herrlichkeit Gottes
[36:34] zu betrachten.
[36:35] Und was ist denn seine Herrlichkeit? Ja,
[36:38] klar, es ist Jesus, der Sohn Gottes. Als
[36:41] Paulus dies erkannte, veränderte sich die
[36:44] Ausrichtung seines ganzen Lebens. Und
[36:47] deswegen beschreibt er es so in 2.
[36:50] Korinther 3, Vers 18:
[36:52] "Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem
[36:56] Gesicht die Herrlichkeit des Herrn
[36:57] anschauen, wie in einem Spiegel, wer
[37:01] verwandelt in dasselbe Bild von
[37:03] Herrlichkeit zur Herrlichkeit, nämlich
[37:05] vom Geist des Herrn." Und durch das
[37:08] Betrachten der Wahrheit, dass es Jesus,
[37:10] sein Leben, sein Charakter, seine Worte
[37:13] wird mit uns etwas gemacht. Wir werden
[37:16] verwandelt. Und das ist genau das, die
[37:19] Gottesbild in uns Menschen wieder-
[37:23] hergestellt wird.
[37:24] Denn es ist uns ja bekannt, wenn wir
[37:27] Schlechtes betrachten, hat dieser Vorgang
[37:29] ebenso die Eigenschaften zu verändern
[37:31] und zu beeinflussen. Es ist wichtig, dass
[37:34] wir gut auswählen, was wir betrachten,
[37:36] womit wir uns beschäftigen, was wir lesen,
[37:39] worüber wir nachdenken und so weiter. Und
[37:41] noch viel wichtiger: Gut auswählen wird
[37:44] was für unsere Kinder in Kontakt bringen.
[37:48] Was wir laden, dessen, dass in ihren
[37:50] Gehirnen reinkommt. Wir wissen, dass aus
[37:53] der Erziehungswissenschaft und aus der
[37:55] Gehirnforschung, wie grundlegend die
[37:58] ersten Jahre eines Kindes sind und dass
[38:03] sie das Fundament für ihre Gedanken und
[38:05] Gefühlswelt als Erwachsenen später
[38:07] bilden.
[38:08] Und wir sollten ein Fundament für unsere
[38:10] Kinder legen, das bis in die Ewigkeit
[38:12] hinein reicht. Das ist das Ziel unserer
[38:15] Erziehung. Wie bereits gesagt, aber weil
[38:18] es wichtig ist, sah es hier noch einmal
[38:20] erwähnt.
[38:21] "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie
[38:24] dich, den allein wahren Gott, und den du
[38:26] gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."
[38:28] Doch diese Erkenntnis steht im Zentrum
[38:31] eines Kampfes. Der FS-Apprich macht uns
[38:35] diesen Kampf deutlich. Wissen wir dazu,
[38:39] Fi-
[38:41] so 6.
[38:45] Denn wir haben nicht mit Fleisch und
[38:47] Blut zu kämpfen, sondern mit mächtigen
[38:50] und gewaltigen, mit den Herren der Welt,
[38:53] die über diese Finsternis herrschen, und
[38:56] mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
[38:58] Die Bibel spricht von einem Kampf, der
[39:04] gekämpft und der in einem Sieg enden
[39:06] soll. Dieser befindet sich vor allem in
[39:09] einer unsichtbaren Welt, der die ganze
[39:11] Erde in Mitleidenschaft zieht und es
[39:13] sich gleichzeitig im Inneren eines jeden
[39:14] einzelnen von uns abspielt.
[39:17] Aber zum Glück, wir müssen diesen Kampf,
[39:20] der um die Wahrheit Gottes geht, nicht
[39:22] alleine kämpfen. Wir haben Gott an
[39:24] unserer Seite und wir dürfen uns freuen
[39:26] jetzt schon, denn ihn glauben können wir
[39:30] sehen, was Jesus für uns getan hat. Und
[39:32] weil das der Hebräerbrief so schön
[39:34] ausdrückt, möchte ich euch diese
[39:37] wunderschönen Verse, Hebräer 2:19, nicht
[39:38] vorenthalten.
[39:42] Darin steht folgendes: "Den aber, der eine kleine Zeit niedriger gewesen ist
[39:49] als die Engel, also Jesus, sehen wir durch
[39:51] das Leiden des Todes gekrönt mit
[39:54] Herrlichkeit und Ehre, auf dass er durch
[39:56] Gottes Gnade für alle den Tod schmeckte.
[39:59] Denn es ziemt sich für den und dessen
[40:02] Willen alle Dinge sind, und durch den
[40:04] alle Dinge sind, der viele Kinder zur
[40:07] Herrlichkeit geführt hat, dass er der
[40:10] Anfänger ihrer Rettung durch Leiden
[40:12] vollendete. Denn weil sie alle von einem
[40:16] kommen, beide, der da heiligt, und die, der
[40:18] heilig Geheiligten.
[40:21] Darum scheint es sich auch nicht, sie
[40:23] Brüder und Schwestern zu nennen und
[40:24] spricht:
[40:27] "Ich will deinen Ort verkündigen, meinen
[40:28] Brüdern und mitten in der Gemeinde
[40:31] dir singen."
[40:34] Wenn wir also über Jesus nachdenken, dann
[40:37] sollen wir uns freuen. Ja, er hat gelitten,
[40:41] doch damit wir leben können. Und er ist
[40:43] ja wieder auferstanden und er wird als
[40:46] gekrönter mit Herrlichkeit wieder kommen,
[40:50] um uns zu sich zu nehmen. Er ist unser
[40:51] Schöpfer, steht hier,
[40:54] durch den alle Dinge sind. Und er ist
[40:57] derjenige, der uns erlöst hat. Er nennt
[40:59] uns Bruder und Schwester.
[41:02] Wir sind mit Jesus verwandt und deswegen
[41:04] sollen wir hier in dieser Welt, ich hat
[41:07] durchdrungen es von so viel Bösem, Leid
[41:09] und Ungerechtigkeit, Jesus als einen
[41:12] Schatz suchen. Erkennen sollen wir in
[41:16] welcher Beziehung Gott zu uns steht. Die
[41:18] Bibel leugnet ja nicht
[41:20] die Wahrheit, in der diese Welt
[41:22] eingetaucht ist, sondern sie beschreibt
[41:24] ihren Zustand haargenau, wie wir gesehen
[41:25] haben.
[41:27] Gleichzeitig zeigt sie aber auch auf,
[41:30] dass Gott ein Gericht bereit hält, in dem
[41:32] jeder Mensch geprüft wird.
[41:36] Wir lesen im Jakobus 5, Vers 1 bis 6
[41:41] folgende Gedanken: "Und nun weint und heult
[41:43] über das Elend, das über euch kommen wird.
[41:45] Euer Reichtum ist
[41:48] verrottet, Kleider sind von Motten
[41:50] zerfressen. Euer Gold und Silber ist
[41:53] verrostet. Ohne Rost wird es gegen als
[41:54] Zeugnis geben und wird euer Fleisch
[41:56] fressen wie Feuer.
[41:59] Ihr habt euch Schätze gesammelt in
[42:02] diesen letzten Tagen. Siehe, der Lohn der
[42:04] Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben,
[42:08] den ihr ihnen vorenthalten habt, der
[42:11] schreit, und das Rufen der Schnitter ist
[42:12] gekommen
[42:16] vor die Ohren des Herrn Zebaoth. Ihr habt
[42:19] geschlemmt auf Erden und gepresst und
[42:23] eure Herzen gemästet am Schlachttag. Ihr
[42:25] habt den Gerechten verurteilt, getötet,
[42:29] und er hat euch nicht widerstanden." Das,
[42:32] was wir hier gelesen haben, ist ein Bild
[42:34] der heutigen Zustände durch
[42:37] Unterdrückung und Ausbeutung jeder Art.
[42:41] Häufen einige wenige ein riesen Vermögen
[42:44] an, während das Schreien einer hungernden
[42:48] Menschheit zu Gott aufsteigt. Und Gott
[42:49] sieht alles, und er ist ein gerechter
[42:53] Gott. Und jeder Mensch wird gemäß seinen
[42:55] Werken gerichtet. Da steht genauso im Buch
[42:57] der Offenbarung.
[43:00] Ich lese Offenbarung 20, Vers 12:
[43:03] "Und ich sah die Toten, klein und groß,
[43:05] vor Gott stehen,
[43:08] und es wurden Bücher geöffnet. Und ein
[43:10] anderes Buch wurde geöffnet, das ist das
[43:13] Buch des Lebens. Und die Toten wurden
[43:16] gerichtet gemäß ihren Werken,
[43:18] entsprechend dem, was in den Büchern
[43:21] geschrieben stand. Denn im Gericht Gottes
[43:24] gibt es einen Maßstab, und dieser ist das
[43:29] Gesetz Gottes. Und deswegen musste Jesus
[43:31] sterben, weil das Gesetz Gottes in
[43:34] Gericht den Maßstab darstellt und keine
[43:36] von uns Menschen ist in der Lage, diesen
[43:39] Maßstab aus eigener Kraft gerecht zu
[43:39] sein.
[43:42] Zum einen hat Jesus also durch sein Blut
[43:45] die Strafe für unsere Sünden auf sich
[43:48] genommen. Ja, aber zum anderen, und das ist
[43:50] auch wichtig, dass wir dies nicht
[43:51] vergessen.
[43:55] Zum anderen befähigt er uns und er
[43:58] schenkt uns die Kraft, nicht mehr zu
[44:03] sündigen. Und erst so wird Gottesbild im
[44:07] Menschen wiederhergestellt. Das Thema
[44:09] der Erlösung, welche tief liegend ist,
[44:10] wird außerdem in einer weiteren Folge
[44:12] der Serie "Aua" behandelt, so dass ich
[44:14] hier jetzt an dieser Stelle nicht weiter
[44:17] darauf eingehen werde. Wichtig ist, dass
[44:19] wir in diesem Zusammenhang verstehen,
[44:22] dass Gott sein Gesetz nicht annulliert.
[44:25] Und ich möchte ich nicht noch mal jedem
[44:27] ans Herz legen, dies zu verinnerlichen
[44:29] und darüber nachzudenken.
[44:31] Nur so verstehen wir nämlich die wahre
[44:34] Bedeutung des Opfer-Todes Jesu. Allen
[44:37] beiträgt das so aus: Gott annulliert
[44:39] nicht sein eigenes Gesetz. Nein.
[44:42] Der Herr rettet keine Sünder, indem er
[44:44] sein Gesetz außer Kraft setzt.
[44:47] Es ist das Fundament seiner Herrschaft
[44:49] im Himmel und auf Erden. Gott ist eine
[44:52] Richter-Wächter über die Gerechtigkeit.
[44:56] Und die Übertretung seines Gesetzes sei
[44:59] es auch nur in einer Geringfügigkeit, ja,
[45:03] ist Sünde. Gott kann sein Gesetz nicht
[45:06] abschaffen und er kann die Sünde nicht
[45:08] zulassen, auch wenn es sich nur um eine
[45:12] Kleinigkeit handelt. Die Gerechtigkeit
[45:14] des Gesetzes und seine moralische
[45:16] Unantastbarkeit müssen aufrecht-
[45:18] halten und vor dem gesamten Universum
[45:21] gerechtfertigt werden. Und das konnte
[45:22] nicht zu einem geringen Preis geschehen.
[45:26] Aus dem Tod des Sohnes Gottes. Ja,
[45:30] dasselbe der Bibel, das sich an dieser
[45:32] Welt richtet, ist nicht eins, das durch
[45:34] Leid geprägt sein soll. Nein.
[45:37] Und den haben Realismus, aber oft zeigt
[45:39] sondern es zeigt sich im Leben der
[45:42] Nachfolger Christi. Und deswegen muss
[45:45] dieser Welt eine letzte Gnadenbrot-
[45:47] schafft gegeben werden, damit jeder, der
[45:49] möchte, gerettet werden kann.
[45:52] Dasselbe, das Gott uns zeigen möchte, ist
[45:56] durchdrungen von seiner Liebe. Und diese
[45:58] Liebe bedeutet, dass das Leben eines
[46:01] Gläubigen Gottes Herrlichkeit bezeugen
[46:04] soll. Jesus wird in unserem Leben seine
[46:07] umwandelnde Kraft, die uns stark darin
[46:09] macht, seine Gesetze zu befolgen,
[46:12] schon im Leben sichtbar gemacht werden.
[46:16] Denn Gott, der alle Menschen gleich liebt,
[46:19] möchte, dass jede Seele gerettet
[46:23] wird. Und wenn wir den rechten Weg der
[46:25] Erlösung annehmen und auch andere durch
[46:27] unser Leben motiviert werden, diesen Weg
[46:29] zu gehen und für die Ewigkeit gerettet
[46:32] zu werden, können wir und das tun wir
[46:34] dann auch. Wir verherrlichen Gott in
[46:37] unserem Leben. Und wie gesagt, wir müssen
[46:39] das nicht aus eigener Kraft tun können.
[46:42] Jederzeit zum Gnadenbrot kommen können,
[46:45] jederzeit, wenn wir doch fehlen sollten,
[46:48] Gott um Vergebung bitten, Effekt gibt und
[46:50] sofort. Das kennen wir, das wissen wir.
[46:52] Alles, aber es ist wichtig, dass wir uns
[46:56] darauf besinnen, dass Gott seine
[46:58] Verherrlichung in unserem Leben voll-
[47:01] bringen möchte. Und das kann gelingen,
[47:05] indem wir uns durch das Wort der
[47:07] Wahrheit, indem wir uns durch Gottes
[47:10] Worte, durch die Bibel, jeden Tag sterben
[47:13] lassen und diesen Weg nachfolgen. Und
[47:16] weil die Liebe Gottes zu allen seinen
[47:19] Geschöpfen das Fundament von Schöpfung
[47:21] und Erlösung ist, muss die Liebe die
[47:23] Grundlage aller Erziehung sein,
[47:25] die sich auf ein biblisches Weltbild
[47:28] gründet. Nicht möchte den Vortrag hier
[47:28] beenden
[47:31] und schließen mit den Worten des Lehrers
[47:34] aller Lehrer, der sich wünscht:
[47:37] "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
[47:41] mit einem ganzen Herzen und mit deiner
[47:44] ganzen Seele, mit seiner ganzen Kraft und
[47:47] mit einem ganzen Denken und einen mit
[47:48] Menschen wie dich selbst."
[47:52] Ich habe mich aus Lukas 10:27 zitiert.
[47:55] Doch dies ist ein Satz, der sich im Alten
[47:57] und Neuen Testament ganz oft wieder-
[47:59] findet, vielleicht hier und da etwas
[48:02] anders formuliert, aber doch in seiner
[48:05] Grundaussage gleichbedeutend. Es ist der
[48:07] wichtigste Satz, der Gottes Gesetz
[48:09] beschreibt und seinen Wunsch für unser
[48:14] Leben. Wollen wir den Wunsch Gottes nach
[48:17] Liebe nachkommen? Wenn die Antwort Ja
[48:20] lautet, dann werden sich auch in unserem
[48:23] Leben alle Anlagen und Fähigkeiten zu
[48:27] einer vollsten und absoluten Schönheit
[48:29] entfalten. Und das betrifft unseren
[48:32] Körper, das betrifft unsere Seele und
[48:35] unseren Geist. Und so wird Stück für
[48:37] Stück Gottes Ebenbild in uns wieder-
[48:41] hergestellt. Liebe Zuschauer, liebe
[48:44] Zuschauerinnen, lasst uns diese Gedanken
[48:48] mit einem Gebet abschließen.
[48:51] Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr
[48:54] danken, dass du uns durch dein Wort in
[48:56] alle Wahrheit leitest und dass uns Kraft
[48:56] alle Wahrheit leitete und das uns Kraft gibt, es durch dieses aus, Herr, in dieser Welt zu bestehen. Wir wissen, wenn wir uns nur ganz fest an dich halten und auch deine Worte beherzigen, Herr, dass es uns gelingen wird, dass wir eines Tages mit dir bis in alle Ewigkeit so verbunden sind, Herr, in einem Ort, wo es kein Leid, kein Schmerz, nur noch Schönheit geben wird. Und Herr, und auch wenn wir deine Worte hier in unserem Leben beherzigen, so wissen wir doch, dass unser Leben so schön ist. Und wir danken dir für deine Liebe, für deine Gnade, für deine Güte und für so viel Gutes, was du uns hier jetzt auf diese Erde bereit. Im Anblick zwar all diesen Leides, aber doch hier in der Hoffnung und im Wissen, dass du ein gerechter Gott bist, der alles richten wird. Wir danken dir für deine übermäßig große Liebe.
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