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Manuskript zue Sendung >>> CSH_Manuskript_2019 2nd Nr 12

In dieser Cannstatt Study Hour Folge mit Christopher Kramp wird die Frage „Was haben sie in deinem Haus gesehen?“ anhand biblischer Geschichten beleuchtet. Anhand der Geschichte von König Hiskia und den Gesandten aus Babylon wird gezeigt, wie unser Verhalten im Alltag und unser Zuhause unseren Glauben offenbaren können. Weiterhin werden die Bedeutung von persönlicher Beziehung zu Jesus und die Weitergabe des Glaubens in der Familie thematisiert, inspiriert durch die Beispiele von Andreas und Ruth. Die Lektion betont, dass ein authentisches christliches Leben im Alltag, besonders innerhalb der Familie, ein starkes Zeugnis für andere ist.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2019 Q2: Familien Zeiten

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur vorletzten Folge unseres Studiums über die Familie. Wir haben heute ein sehr interessantes und wichtiges Thema, mit dem wir uns vorbereiten wollen auf das Bibelgespräch am 22. Juni. Und das Thema ist überschrieben nach einer biblischen Geschichte, nach einem Bibelvers: Was haben sie in deinem Haus gesehen? Wir werden gleich dann auch mit der Geschichte einsteigen, in der diese Frage vorkommt.

[1:05] Bevor wir uns da hinein vertiefen, wollen wir Gott bitten, dass er durch seinen Heiligen Geist unser Studium segnet und dass wir Dinge erkennen, die wir ganz praktisch in unserem Alltag, in unserem Zuhause umsetzen können, damit deutlich wird, dass wir echte Christen sind, die Jesus lieben. Lasst uns gemeinsam dafür jetzt beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du in deinem Wort uns viele Dinge hast aufschreiben lassen, die uns helfen, tatsächlich im Alltag echte Christen zu sein. Und wir möchten dich bitten, dass, wenn wir jetzt in den nächsten Minuten dein Wort studieren, dass du uns beeindruckst durch deinen Heiligen Geist, wo in unserem Leben wir Baustellen haben, die unbedingt angegangen werden müssen, wo wir in unserem Alltag, in unserer Familie, in unserem Zuhause deinen Charakter nicht so widerspiegeln, wie du es dir wünschst und wie es möglich wäre, wenn wir deine Gnade und deine Kraft völlig in Anspruch nehmen würden. Wir möchten dich bitten, dass du alle Störende fernhältst und dass wir dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast, dass wir ein leuchtendes Vorbild sind für andere um uns herum. Und wir danken dir, dass du unser Lehrer sein wirst und dass du verheißen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:16] Die Lektion ist überschrieben, wie gesagt, mit der Frage: Was haben sie in deinem Haus gesehen? Und damit soll ausgedrückt werden, dass unser Zuhause, unser alltägliches Leben etwas offenbart. Und darum wird es jetzt in den kommenden Minuten in unserem Bibelstudium gehen. Genommen ist diese Frage aus einer recht interessanten Geschichte, einer gewisserweise auch sehr tragischen Geschichte, die, das kann man durchaus so sagen, in nicht geringem Maße den Rest der Weltgeschichte beeinflusst hat, obwohl uns das vielleicht beim ersten Lesen nicht immer gleich so aufgegangen wäre. In 2. Könige 20 finden wir die Geschichte, die auch parallel in Jesaja 38 und dann auch 39 berichtet wird. Es geht um den König Hiskia, der König von Juda. In 2. Könige 20, Vers 1 heißt es: „In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank. Da kam der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der Herr: Bestelle dein Haus, denn du sollst sterben und nicht am Leben bleiben.“

[3:20] Wenn man eine Nachricht bekommt, dass man sterben muss, dann ist das mit Sicherheit eine niederschmetternde Diagnose. Manche Menschen sterben einfach so, aber Hiskia bekam durch einen Propheten von Gott die Nachricht, er werde bald sterben. Er solle sich noch um seine Angelegenheiten kümmern, das Testament schreiben, die Nachfolge und all die Dinge regeln, denn er wird jetzt sterben. Gott wusste genau, was er tat. Gott wusste, dass, wie wir gleich noch sehen werden, es das Beste für die gesamte weitere Weltgeschichte wäre, wenn Hiskia jetzt sterben würde. Es war sozusagen der perfekte Zeitpunkt zum Sterben, denn Gott macht keine Fehler. In Römer 8 und dort Vers 28 wird uns gesagt: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“

[4:28] Als der Prophet Jesaja zu Hiskia kam und ihm sagte, du bist todkrank und du wirst sterben, mach dein Testament, war das das Beste, was ein liebevoller Gott, der alles weiß und die Zukunft sieht und wusste, wie Ursache und Wirkung zusammenhängen werden, das Beste, was Gott in diesem Moment entscheiden konnte. Und das wird einmal noch in den tausend Jahren und nach den tausend Jahren jedermann ganz offenbar werden. Aber Hiskia war in dem Moment nicht bereit, in dieser Todesnachricht die Güte und Liebe Gottes zu erkennen. Vers 22: „Da wandte er sein Angesicht gegen die Wand und betete zum Herrn und sprach: Ach, Herr, gedenke doch daran, dass ich in Wahrheit und mit ganzem Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen!“ Und Hiskia weinte sehr. Er wollte – und das ist nur allzu verständlich – er wollte nicht sterben. Er sah nicht, dass diese Botschaft und dieser Plan Gottes, ihn jetzt zur Ruhe zu legen, das Beste war, das sowohl ihm, als auch seinem Königshaus und dem Land und der ganzen Weltgeschichte passieren konnte.

[5:32] Er weinte. Wie oft bitten wir Gott, eine Situation zu ändern, obwohl sie das Beste für uns gewesen wäre. Und Gott hat Erbarmen mit Hiskia. Vers 4 bis 6: „Als aber Jesaja noch nicht aus dem mittleren Hof hinausgegangen war, da geschah es, dass das Wort des Herrn folgendermaßen an ihn erging: Kehr um und sage zu Hiskia, dem Fürsten meines Volkes: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet erhört und deine Tränen angesehen. Siehe, ich will dich heilen. Am dritten Tag wirst du in das Haus des Herrn hinaufgehen, und ich will zu deinen Lebenstagen noch 15 Jahre hinzufügen, und ich will dich und diese Stadt aus der Hand des Königs von Assyrien erretten.“ Da gibt es ja noch die Geschichte mit Sanherib, der da vor die Stadt Jerusalem kommt. Und ich will diese Stadt beschirmen um meines Willen und um meines Knechtes David willen. Gott weiß, es ist nicht die beste Option, aber er schenkt ihm noch 15 Jahre.

[6:26] Gott wusste übrigens auch, dass das Beste wäre, wenn man keinen umgebracht hätte. Er sagt später in 1. Mose 9,6, dass jemand, der Menschenblut vergießt, mit seinem eigenen Blut dafür bezahlen muss. Aber weil Kain den Eindruck hatte, dass die Strafe, die Gott ihm gab, dieser Fluch, der auf ihm lag, zu stark sei, dass die Strafe zu groß sei, hat Gott ihn noch besonders beschützt vor dem Totschläger. Das hat dann am Ende zur Sintflut geführt, also nicht Gottes Schutz, aber die Tatsache, dass dadurch Menschen sich an keinen Vorbild genommen haben. Gott hatte entsprechend gezeigt, dass der Wunsch des Menschen, nämlich Kains Wunsch nach besonderem Schutz in dem Moment, letztendlich nur weitere negative Konsequenzen hatte. Und genau so verhält es sich hier auch. Hiskia wünscht sich so sehr noch ein paar mehr Lebensjahre, und Gott ist gnädig, er gibt sie ihm. Aber in diesen 15 Jahren wird Manasse geboren, der dann zum König von Juda wird. Der schlimmste König in der gesamten Geschichte des Südreiches. Seine Herrschaft, obwohl es sich am Ende sogar noch selbst bekehrt hat, ist so katastrophal und die Sünden, zu denen er das Volk verführt, werden so tief in die Gesellschaft hineingebrannt, dass alle weiteren Reformversuche, wie zum Beispiel von Josia, dann letztendlich nicht mehr aufhalten können, dass am Ende das babylonische Exil steht. Auch die nachfolgende Geschichte, die wir jetzt gleich lesen werden, hätte sich so nie ereignet, wenn Hiskia einfach gestorben wäre.

[8:07] Vers 7: „Und Jesaja sprach: Bringt eine Feigenmasse her! Und als sie eine solche brachten, strichen sie diese als Salbe auf das Geschwür, und er wurde gesund.“ Der Prophet muss manchmal auch medizinischer Missionar sein. Und dann kommt ein gewaltiges Wunder. Vers 8 bis 11: „Hiskia sprach zu Jesaja: Welches ist das Zeichen, dass er mich nachher gesund machen wird und dass ich am dritten Tag in das Haus des Herrn hinaufgehen werde? Jesaja sprach: Dies sei dir das Zeichen von dem Herrn, dass der Herr das Wort erfüllen wird, das er gesprochen hat: Soll der Schatten der Sonnenuhr zehn Stufen vorwärts gehen oder zehn Stufen zurück gehen? Jesaja sprach: Es ist ein leichtes, dass der Schatten zehn Stufen abwärts geht. Nein, sondern der Schatten soll zehn Stufen zurück gehen.“ Da rief der Prophet Jesaja den Herrn an, und er ließ an der Sonnenuhr des Ahas den Schatten, der abwärts gegangen war, zehn Stufen zurück gehen. Eine astronomische Sensation. Gott tut ein gewaltiges Wunder für diesen Hiskia.

[9:08] Und fernab in Südmesopotamien, in Babylon, registrieren die babylonischen geschulten Astronomen bei der Beobachtung des Himmels, dass etwas mit der Sonne nicht stimmt. Als sie sich erkundigen, hören sie die Kunde von einem König in der Levante, einem König im südlichen Palästina, wie wir es heute nennen, dem König von Juda, der gesund gemacht worden ist von seinem Gott. Und als Zeichen dafür habe sich die Sonnenuhr verschoben. Die Babylonier, die schon seit Menschengedenken ein gigantisches Interesse an Astronomie gehabt haben, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen, wissen, das ist absolut außergewöhnlich und sie senden Boten nach Jerusalem. Sie wollen wissen, was hat es mit diesem Gott auf sich.

[10:03] Vers 12: „Zu jener Zeit sandte Berodach-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, einen Brief und Geschenke an Hiskia, denn er hatte gehört, dass Hiskia krank gewesen war.“ Es war übrigens der erste direkte Kontakt zwischen dem Land Babylon und den Israeliten in Israel seit den Tagen Abrahams. Babylon war zu der Zeit eine völlig unbedeutende politische Einheit. Sie waren ein Untertan der mächtigen und alles beherrschenden Assyrer. Ihre Zeit war lange, lange, lange vorbei. Mehr als 1000 Jahre waren vergangen, seit sie mal eine gewisse Macht in Mesopotamien gehabt haben. Aber dieser Baladan, der Berodach-Baladan, der sendet Boten. Sie wollen wissen, was hat es mit diesem Wunder auf sich? Was ist das für ein Gott?

[11:01] Vers 13: „Hiskia aber schenkte ihnen Gehör und zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus, das Silber und das Gold und die Gewürze, das kostbare Öl und sein ganzes Zeughaus samt allem, was sich in seinen Schatzkammern vorfand. Es gab nichts in seinem Haus und im ganzen Bereich seiner Herrschaft, das Hiskia ihnen nicht gezeigt hatte.“ Hiskia stand vor der Gelegenheit seines Lebens. Seit den Tagen Abrahams waren keine Babylonier mehr in direktem Kontakt mit Jerusalem gewesen und dem Land Israel. Hier war die Gelegenheit, einem alten Kulturvolk, das über enormes Wissen verfügte, etwas zu sagen über die wunderwirkende Kraft Gottes, über den Gott von Himmel und Erde, der Himmel und Erde gemacht hat, der Gebet erhört. Es war die Gelegenheit, den Gesandten eine Schriftrolle des Propheten Jesaja, zumindestens die Vision, die es zu dem Zeitpunkt schon gab, mitzugeben oder die Tora des Gesetzes Mose, ein paar Psalmen zu zeigen, was Gott für Hiskia getan hatte.

[12:17] Aber statt zu zeigen, was Gott für ihn getan hatte, statt von Gott zu reden, seinem Erlöser, seinem Schöpfer, seinem Retter und seinem Arzt, zeigt Hiskia, was er hat: Sein Haus, sein Besitz, all seine Reichtümer. Und die Babylonier bringen Kunde mit zurück nach Babylon. Nicht die Kunde von den Prophezeiungen Jesajas, nicht die Kunde von den Geschichten Moses, der die Schöpfung beschrieben hat, sondern die Kunde von Gold und Silber, das sich in Jerusalem befindet. Vielleicht hat Hiskia gesagt: Es ist ja ganz unproblematisch, diese Babylonier sind ja selbst Untertan und sie werden niemals über die Möglichkeit verfügen, hier bis nach Juda zu kommen. Aber 100 Jahre später hatte sich die Weltgeschichte auf den Kopf gestellt. Die Assyrer waren vernichtet worden in der Schlacht bei Karkemisch und Babylon wurde seit Jahrhunderten wieder eine Großmacht. Und die Babylonier hatten nicht vergessen, was die Gesandten damals in Jerusalem gesehen hatten. Und sie kamen nach Jerusalem und holten das Gold und das Silber. Man kann es in Daniel 1, Vers 1 nachlesen. Und dann kommt es ja dann immer weiter auch zur Belagerung. Letztendlich führte es zur Zerstörung Jerusalems, zum Exil der Israeliten. All das wäre so wahrscheinlich nicht passiert, wenn Hiskia in Vers 1 gestorben wäre.

[13:50] Vers 14: „Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und fragte ihn: Was haben diese Männer gesagt und woher sind sie zu dir gekommen? Und Hiskia antwortete: Sie sind aus einem fernen Land zu mir gekommen, aus Babel, ein fernes Land.“ Hier sieht man, das ist ganz außergewöhnlich, dass sie da gewesen sind. Vers 15: „Er fragte: Was haben sie in deinem Haus gesehen?“ Als dort Menschen kamen, die nicht normalerweise dort ein- und ausgingen. Als die goldene Gelegenheit da war, Menschen, die sonst keinen Kontakt mit dem Evangelium haben können, ihnen die Möglichkeit zu geben, als sie in deinem Haus waren, was haben sie gesehen?

[14:24] Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, wenn Menschen in deinem Haus sind, was sehen sie? Und da reden wir nicht nur von den Familienangehörigen, nicht nur von denen, die unsere besten Freunde sind, die ständig ein- und ausgehen, sondern vielleicht auch Menschen, die nur ein- oder zweimal unser Haus jemals betreten haben. Was ist der Eindruck, den unser Haus, den unsere Familie, den unser Heim vermittelt? Was haben sie in deinem Haus gesehen? Hast du die Schriftrolle des Jesaja ihnen gezeigt? Oder all das, was du besitzt, was in deiner Wohnung so glänzt und funkelt, die großen technischen Geräte? Hast du deinen, all das, was dir vielleicht besonders wichtig und wertvoll ist an deinem, an den Dingen, die du besitzt? Was ist das, was unser Heim ausmacht? Was sehen Menschen, wenn sie bei uns zu Hause sind? Was haben sie in deinem Haus gesehen?

[15:34] Vers 16: „Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn.“ Vers 17 und 18: „Siehe, es kommt die Zeit, da alles, was in deinem Haus ist, was deine Väter bis zu diesem Tag gesammelt haben, nach Babel weggebracht werden wird. Es wird nichts übrig bleiben. Der ganze Besitz, aber nicht nur das. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen werden, die du zeugen wirst, wird man welche nehmen und sie werden Kämmerer sein im Palast des Königs von Babel.“ Die Entscheidung von Hiskia, das zu zeigen, was ihn stolz machte, statt das zu zeigen, was Gott für ihn getan hatte, hatte Konsequenzen für seine weiterreichenden Nachkommen. Eine Konsequenz für seine Familie. Je nachdem, was uns am wichtigsten ist in unserem privaten Alltag, hat das Konsequenzen für unsere Familie, für unsere Nachkommen, weiter, als wir uns das vorstellen können. Unsere Entscheidungen im Alltag, wie wir zu Hause leben, beeinflussen nicht nur die, die jetzt leben, sondern auch die, die nach uns kommen werden. Hiskia konnte sich das so fast gar nicht vorstellen. Er hatte keine Ahnung, dass seine Entscheidung einmal die direkte Ursache oder eine wesentliche Ursache sein würde, dass Daniel in Babylon sein würde.

[16:42] Was wir zu Hause tun und was uns am wichtigsten ist in unserem Privatleben, hat direkten Einfluss auf unsere Familie. Aber Hiskia dachte anders. Da sprach Hiskia, Vers 19, zu Jesaja: „Das Wort des Herrn, das du geredet hast, ist gut. Denn es wird ja doch Friede und Sicherheit sein zu meinen Lebzeiten.“ Mit anderen Worten: Okay, ich verstehe, dass meine Familie, meine Nachkommen darunter leiden werden, aber solange es mir gut geht, ist es halt okay. Kann man halt nichts ändern. Es war ihm wichtiger, dass es ihm gut geht, als dass es seiner Familie, seinen Nachkommen gut geht. Woran denkst du zuerst, wenn es um deinen Alltag geht? Dass es dir gut geht oder dass es deiner Familie gut geht? Dass es denen gut geht, die von dir abhängen.

[17:46] Und diese Geschichte ist umso bemerkenswerter, weil in Jesaja im Parallelbericht uns noch ausführlicher berichtet wird, was Hiskia gefühlt, gedacht und auch artikuliert hatte, als Gott ihn so wundersam gerettet hatte. Schauen wir mal an in Vers 15, in Jesaja 38, da wird über mehrere Verse das Gebet des Hiskia aufgezeichnet, das er betete, als Gott ihn heilte und als die Sonnenuhr zurückgegangen war. Dort sagt er unter anderem in Vers 15: „Was anderes sollte ich sagen? Er aber redete zu mir und führte es auch aus. Ich will nun mein Leben lang vorsichtig wandeln wegen dieser Bekümmernis meiner Seele.“ Er hatte sich vorgenommen, aufgrund der Erfahrung, sehr überlegt zu handeln. Das hat er sich vorgenommen. Und dann in Vers 19: „Sondern der Lebendige. Ja, der Lebendige lobt dich, wie ich es heute tue. Der Vater erzählt den Kindern von deiner Treue. Er redet davon, wie einer der nächsten Generationen von den Gnadenerweisungen Gottes erzählt.“ Und dann Vers 20: „Herr, dafür, dass du mich gerettet hast, wollen wir alle Tage unseres Lebens unser Saitenspiel erklingen lassen im Haus des Herrn.“

[19:14] Dieser Hiskia sagt Gott: Du hast mich gerettet und deswegen möchte ich sehr sorgfältig durch mein Leben ab jetzt gehen. Ich möchte mir sehr überlegen, was ich sage und tue, und ich möchte anderen, meine Nachkommen, von dir erzählen. Und ich möchte alle Tage meines Lebens dich loben und dich preisen. Das hatte er sich vorgenommen. Das war keine Heuchelei. Das hat er wirklich gewollt. Und dann kamen die Gesandten aus Babylon und plötzlich kam der Stolz in sein Herz wieder. Und statt das zu tun, was er sich vorgenommen hatte, zeigte er ihnen alle Schätze seines Hauses. Wie oft passiert es, dass Gott Großes in unserem Leben tut, Wunder tut und wir ihn loben und preisen und auf unseren Knien ihm versprechen: Ich werde von nun an anders leben. Ich werde überlegen, was ich sage, ich werde überlegen, was ich denke, ich werde überlegen, wie ich mich verhalte, bis wir Besuch bekommen. Bis wir plötzlich mit anderen Menschen zusammentreffen und statt wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, wir plötzlich wieder unser eigenes Ego rauskehren und uns selbst präsentieren wollen, mit all den fatalen Folgen, die das hat für die anderen, für uns und für unsere Familie.

[20:28] In 2. Chronik wird offenbar, dass Gott hier etwas sehr Entscheidendes tat. Er offenbarte, was im Herzen von Hiskia war. Denn Hiskia hatte zwar sich das vorgenommen, aber trotzdem gab es etwas in seinem Herzen, das ihn wieder davon abbrachte. In 2. Chronik 32 und dort Vers 31 heißt es: „Als aber die Gesandten der Fürsten von Babel zu ihm geschickt wurden, um sich nach dem Wunder zu erkundigen, das im Land geschehen war, da verließ ihn Gott, um ihn auf die Probe zu stellen, damit er alles erkenne, was in seinem Herzen war.“

[21:12] Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, Gott erprobt uns im Alltag. Er hört unsere Gebete am Sabbat in der Gemeinde, er hört unsere Bekenntnisse, er hört unsere Predigten, unsere Beiträge in der Sabbatschule. Er hört, was wir sagen, er hört, was wir uns in der stillen Kammer, in der Morgenandacht vornehmen, er hört, was wir beten und dann sendet er uns in den Alltag. Dann bringt er Menschen in unseren Weg. Er steckt uns in Situationen hinein, wo er uns die Gelegenheit gibt, das Gebetene, das Gesprochene, das Vorgenommene auszuleben, zu testen, zu tun. Und dann zeigt sich, ob es Worte waren oder ob es wirklich in unserem Herzen ist, Gott zu loben, ob es wirklich unser Wunsch ist, ihm zu dienen, ob wir wirklich Gott an die erste Stelle setzen.

[22:14] Gott prüfte die Israeliten, so sagt es 5. Mose 8, Vers 2, 40 Jahre lang in der Wüste. Nicht, weil er Freude daran hatte, Menschen durch die Wüste gehen zu sehen. Es heißt in 5. Mose 8, Vers 2: „Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den der Herr, dein Gott, dich geführt hat, diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.“ Gott prüft uns. Er führt uns manchmal in die Wüste, um zu sehen, was wirklich in uns ist.

[23:08] Und das ist eine der Kernideen übrigens auch in der Versuchung von Jesus in der Wüste, auf der Zinne des Tempels, auf dem Berg. Gott führte ihn in den Alltag, in Anführungsstrichen, dort, wo der Widerstand kommt, wo der Satan verführt, dort, wo die Realität ist, wo die Fleischeslust, die Augenlust und der Stolz uns angreifen, um zu sehen, was im Herzen von Jesus ist. Denn Jesus hatte auch sich zu Gott bekannt. Er hatte gebetet, war getauft worden, war erfüllt worden mit dem Heiligen Geist. Aber die Wüstenerfahrung, die 40 Tage in der Wüste und der Konflikt mit dem Satan offenbarten, was im Herzen ist. Nicht so, so auch in der Wüste hier und so auch im Leben von Hiskia.

[24:02] Der Alltag offenbart, was wirklich im Herzen ist. Der Alltag offenbart, woran wir wirklich am meisten denken. Unser Tun und Handeln, unser Reden offenbart, wer bei uns oder was bei uns die Nummer eins ist im Herzen. Und deswegen sollten wir Gott danken für die Familie, die wir so viel Gelegenheit haben, uns selbst kennenzulernen, so viel Gelegenheit haben zu sehen, was hinter unseren oft so frommen, ausgesprochenen Wünschen und Reden wirklich steckt, um zu sehen, wo wir tatsächlich Hilfe brauchen, wo wir tatsächlich schwach sind. In der Familie sieht man, wer wir wirklich sind. Nur der ist ein wahrer Christ, der in seiner Familie und in seinem Umfeld, in seinem Alltag als ein echter Christ erlebt wird.

[25:05] Es gibt noch einige andere Stellen, die wir anschauen wollen zum Thema Familie und Zeugnis. In Johannes 1 finden wir die bewegende Geschichte von Andreas. In Johannes 1, Vers 40 heißt es: „Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den beiden, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren.“ Gemeinsam mit dem Johannes, dem Evangelisten, der es hier aufschreibt, hatten sie Johannes dem Täufer zugehört, hatten gehört, wie Johannes mehrmals hintereinander Jesus als denjenigen identifiziert hat, auf den alle warteten. Und während die meisten bei Johannes dem Täufer blieben, ging Johannes selbst zu Jesus.

[25:41] Der erste Schritt hier ist: Andreas verbrachte Zeit mit Jesus. Es war ihm nicht genug, die Predigt von einem anderen zu hören über Jesus. Er wollte Jesus selbst sehen. Wenn wir ein echtes Zeugnis sein wollen in unserer Familie, reicht es nicht aus, die Predigt von anderen über Jesus zu hören. Es reicht nicht aus, an den Lippen von Johannes dem Täufer zu hängen. Es reicht nicht aus, Videos von Johannes dem Täufer gesehen zu haben. Wir müssen zu Jesus selbst. Und er verbrachte einen Tag mit Jesus und schon ging eine Kettenreaktion in Gang.

[26:15] Vers 41: „Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden!“ Das heißt, du besetzest den Gesalbten. Ein Tag mit Jesus führt dazu, dass wir erzählen wollen von ihm. Und er erzählt seinem Bruder, dem Simon, der später Simon Petrus genannt wird, und erzählt ihm, wen er gefunden hat. Er erzählt von seiner Erfahrung mit Jesus, aber nicht nur das.

[26:37] Vers 42: „Und er führte ihn zu Jesus. Jesus aber sah ihn an und sprach: Du bist Simon, Jonas Sohn, und du sollst Kephas heißen.“ Das heißt übersetzt Einstein. Hier haben wir drei Schritte, die entscheidend sind. Dieser Andreas verbrachte selbst Zeit mit Jesus. Es war nicht genug für ihn, einfach nur Predigten zu hören und zu konsumieren. Er verbrachte Zeit mit Jesus, erstens. Zweitens, er erzählte seinem nächsten Verwandten, seinem Bruder, dem nächsten Familienglied, erzählte er von Jesus, von seiner eigenen Erfahrung. Und drittens, brachte diese Person zu Jesus. Es ist ein Unterschied, ob ich nur von Jesus erzähle oder andere zu Jesus bringe. Das folgt zwar aufeinander, aber es sind zwei verschiedene Dinge. Manche Menschen denken, alles, was wir tun müssen, ist anderen zu erzählen von Jesus. Aber Andreas wusste, es reicht nicht nur zu erzählen von Jesus, ich muss auch meinen Bruder zu Jesus bringen, sodass der dann ebenfalls eine persönliche Beziehung hat. Denn Andreas war nicht damit zufrieden, von Johannes dem Täufer nur über Jesus zu hören. Er wollte selbst Jesus kennenlernen und deswegen wusste er, es kann nicht ausreichen, dass ich nur von Jesus erzähle. Ich muss meinen Bruder selbst zu Jesus bringen, damit er eine persönliche Beziehung zu Jesus hat, die er dann ja auch gehabt hat.

[27:49] Also lasst uns vornehmen, ihr Lieben, dass wir selbst uns Zeit nehmen mit Jesus, jeden Tag. Und dann lasst uns anderen davon erzählen, was wir mit Jesus erlebt haben. Und dann lasst uns die anderen in unserer Familie zu Jesus führen, damit sie auch diese Erfahrung machen, die wir gemacht haben. Das ist Jüngerschaft, so wie Jesus sie meint.

[28:08] In 5. Mose finden wir noch einen Hinweis darauf, auf dieselbe Idee, wie unsere Beziehung zu Gott, unsere Beziehung zu Jesus zur Quelle wird für die Mission sozusagen in der Familie. Schauen wir uns 5. Mose 6, ab Vers 4 an. „Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein.“ Es ist eine entscheidende Aufforderung, nämlich hinzuhören auf das Wort Gottes. Nicht einfach nur aus Routine das zu hören und aufzunehmen, sondern wirklich nachzudenken. Jesus sagt: „Wer ein Ohr hat, der höre.“ In der Offenbarung heißt es: „Wer ein Ohr hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Und wenn wir das Matthäus 13, Vers 9 bis 11 studieren, wie wir es hier auch an anderer Stelle in der Serie „Höre Israel“ für 5. Mose 6 studiert haben, dann werden wir feststellen, dass dieses Hören bedeutet, wirklich selbst zu Jesus zu gehen. Nicht nur einfach eine Predigt zu hören, sondern selbst zu Jesus zu gehen, nachzufragen, was bedeutet das praktisch für mich, zu verstehen, was Gott mir persönlich sagen will.

[29:28] Wenn ich das tue, wenn ich die Botschaft des Heiligen Geistes zu mir reden höre, wenn ich nicht nur lese, sondern auch höre und bewahre, wie in Offenbarung 1, Vers 3 steht, wo es heißt: „Glückselig sind, die lesen und die hören und bewahren die Worte der Weissagung“, dann entsteht echter Glaube. Denn Römer 10, Vers 17 sagt, dass der Glaube aus der Verkündigung, aus dem Gehörten kommt, das Gehörte aber aus dem Wort Gottes. Wenn das passiert, wenn wir verstehen, was Gott mir persönlich sagt, fange ich an, ihn zu lieben, weil ich eine Erfahrung mit ihm gemacht habe.

[29:53] Vers 5: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft.“ Das Hebräische an dieser Stelle kann genauso gut bedeuten: „Und du wirst ihn lieben, von deiner ganzen Seele, von deinem ganzen Herzen, von deiner ganzen Kraft.“ Es ist ein sogenanntes Folgetempus. Es folgt darauf: Wenn du hörst, dann wird das passieren. Du wirst ihn lieben.

[30:15] Vers 6: „Und diese Worte, die du heute gebotest, sollst du oder wirst du auf dem Herzen tragen.“ Mit anderen Worten: Diese Worte, wenn ich sie einmal verstanden habe, wenn ich Liebe zu Gott habe, wirklich von ganzem Herzen Liebe, dann sind die Worte, die er mir schreibt in der Liebe, die sind eine Bürde, die möchte ich gerne anderen weitergeben. Dann ist das nicht nur etwas, an das ich ständig erinnert werden muss, sondern ich habe das im Kopf, und ich wünsche mir so sehr, dass ich anderen das weitergebe, dass ich ihnen erklären kann, was ich gefunden habe. Es platzt förmlich aus mir heraus. Kennst du dieses Gefühl, wenn du etwas verstanden hast aus der Liebe, wenn Jesus dir gesprochen hat, wenn du merkst, er ist da, er hat mir etwas gezeigt, und ich möchte es unbedingt jemandem weitergeben? Es wird dir auf dem Herzen sein. Du wirst voll davon sein. Die Bibel sagt: Wessen das Herz voll ist, dessen geht der Mund über.

[31:00] Und dann ist es kein Wunder, dass das passiert, was in Vers 7 passiert. Das ist keine Pflicht, die wir einfach abhaken müssen, sondern die natürliche Folge, wenn wir hören. Vers 7: „Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ Dann wirst du dich nicht extra ändern müssen. Ah ja, jetzt müssen wir noch fünf Minuten Andacht machen. Nein, du wirst ständig bei jeder Gelegenheit davon reden, und das wird man in deiner Familie merken. Das werden die Kinder merken, das werden die Ehepartner merken, das werden deine Brüder, Schwestern, wer immer es ist, man wird es merken in deinem Alltag, dass du erfüllt bist mit dem Wort Gottes und der Liebe Gottes.

[31:46] Vers 8: „Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein.“ Das ist der direkte Weg, der Highway sozusagen in die Versiegelung. Versiegelung entsteht so, wenn wir hinhören auf das, was Gott uns sagen möchte, wenn wir ihn zurücklieben, weil er uns geliebt hat, weil wir begeistert sind von dem, was er uns gezeigt hat, wenn wir es unbedingt anderen erzählen wollen und dann auch erzählen werden, dann führt das zur Versiegelung. Kein Mensch, der Vers 4 bis 7 erlebt, muss bei Vers 8 aufhören, sondern er wird auch Vers 8 erleben, die Versiegelung, auf die wir so sehr hoffen und uns wünschen, dass sie in unserem Leben voranschreitet.

[32:25] Vers 9: „Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.“ Das Evangelium wird so deutlich unser Leben dominieren, dass man nicht einmal in das Haus hinein muss, um zu wissen, dass wir die zehn Gebote, um die es ja hier eigentlich geht, das Gesetz Gottes, der Charakter Gottes, dass wir die zehn Gebote halten. Es wird von außen sichtbar sein. Und das erinnert natürlich an die Geschichte der Israeliten, die frei wurden aus der Knechtschaft in Ägypten, an dem Tag, in der Stunde sozusagen, in der Nacht, als sie das Blut des Lammes, des unbefleckten, makellosen Lammes an ihre Türpfosten strichen, als sie sich nach außen hin öffentlich bekannten zum Blut des Lammes. Das war das Zeichen der Freiheit. Wir werden frei, wenn wir uns öffentlich dazu bekennen, dass Jesus unser, mein persönlicher Erlöser ist, der für mich und für meine Sünden, für meine Schwächen, für meine Charakterfehler gestorben ist.

[33:19] Wenn wir uns dazu bekennen, sind wir frei. Und wenn wir hinhören auf die Botschaft, die er Tag für Tag uns sendet, durch sein Wort, durch die Natur, durch das Gewissen, durch den Heiligen Geist, der zu uns spricht, durch Lebenssituationen vielleicht auch, in denen wir stehen, die Gott benutzt, um uns etwas zu lehren, dann wird die Botschaft Gottes, sein Charakter so sichtbar sein, als würden die Gebote an die Pfosten unseres Hauses geschrieben sein und an unsere Tore. Das ist Gottes Plan.

[33:52] Nun gibt es Situationen, in denen wir vielleicht sogar als Eltern versagt haben oder als Kinder mit Eltern zu tun haben, die uns ganz und gar nicht in die Gemeinde Gottes hineinbringen wollen. Wir haben ein ziemlich interessantes Beispiel im Buch Ruth, das in dem Fall relativ radikal sogar ist. Dort haben wir die Naemi, die nach den schweren Schicksalsschlägen, die sie hat erleiden müssen, es nicht für möglich hält, dass ihre beiden Schwiegertöchter vielleicht doch tatsächlich sich dem Volk Gottes anschließen wollen. Und so lesen wir Vers 8: „Naemi sprach zu den beiden Schwiegertöchtern: Geht hin und kehrt um, jede zum Haus ihrer Mutter. Der Herr erweist euch Güte, wie ihr es an den Verstorbenen und an mir getan habt. Der Herr gebe euch, dass ihr Ruhe findet, jedem im Haus ihres Mannes.“ Sie sollen also nochmal heiraten. Und sie küsste sie zum Abschied, erhoben sie ihre Stimme und weinten. Warum? Sie sprachen zu ihr: „Wir wollen mit dir zu deinem Volk gehen.“ Beide wollten gerne Teil des Volkes Gottes werden, aber die Naemi, ihre eigene Schwiegermutter, will sie davon abhalten. Warum?

[35:04] Vers 11 bis 13: „Aber Naemi sprach: Kehrt um, meine Töchter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Trage ich denn noch Söhne in meinem Schoß, die eure Väter Männer werden könnten? Kehrt um, meine Töchter, und geht heim, denn ich bin zu alt, um noch einen Mann zu heiraten. Und wenn ich auch spreche: Es ist zu hoffen, dass ich schon diese Nacht einen Mann bekomme und sogar Söhne gebäre. Wolltet ihr deshalb warten, bis sie groß geworden sind? Wolltet ihr euch deshalb einschließen und keinen Mann heiraten? Nicht auf meine Töchter, denn mir ergeht es noch viel bitterer als euch, weil die Hand des Herrn gegen mich ausgestreckt ist.“ Warum sagt sie all das? Es geht um die finanzielle Absicherung der beiden, der beiden jungen Witwen. Denn ohne finanzielle Absicherung ist das Leben eine ziemlich abenteuerliche. Und die Naemi sieht in ihren Augen eher die finanzielle Absicherung, die durch eine zweite Ehe geschehen könnte, als den Segen, Teil des Volkes Gottes zu sein.

[35:54] Wie oft geschieht es, dass gerade Familienangehörigen uns von dem Weg abbringen wollen, den Gott uns führt, weil die Familienangehörigen vielleicht unsere finanzielle Sicherheit, unsere Karriere, all die Dinge mehr im Fokus haben als den Plan Gottes. Nicht wenige sind vom Glauben abgehalten worden durch Familienangehörige. Und Ruths Schwester, die Orpa, gehört zu ihnen. Sie ist keine Israelitin geworden, weil sie sich hat überzeugen lassen von den ach so logischen und rationalen Argumenten der Naemi, die zudem auch noch einen ziemlichen Groll auf Gott hatte, die den Charakter Gottes nicht richtig darstellte. Aber all das interessierte Ruth nicht.

[36:43] Vers 14: „Da hoben sie ihre Stimmen und weinten noch mehr. Und Orpa küsste ihre Schwiegermutter zum Abschied. Ruth aber hing ja an.“ Warum blieb Ruth, obwohl Naemi sie weiter versucht, intensiv abzubringen, davon, sich dem Volk Gottes anzuschließen?

[36:56] Vers 16: „Aber Ruth antwortete: Dränge nicht in mich und dass ich dich verlasse und mich von dir abwenden soll. Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Und wo du bleibst, da will ich auch bleiben. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich und dort will ich begraben werden. Der Herr tue mir dies und das und noch mehr, wer nicht der Tod allein entscheiden soll.“ Als sie nun sah, dass sie sich fest vorgenommen hatte, mit ihr zu gehen, ließ sie davon ab, sie zuzureden. Wenn wir uns fest entscheiden, in unserem Herzen Gott zu folgen, kann kein unvollkommenes Familienmitglied uns davon abbringen.

[37:33] Und so ist es interessant, dass Gott oft die Kinder von Menschen, die sich mehr als sehr unvorteilhaft verhalten haben, um es mal so auszudrücken, oft gebrauchen kann für große Dinge. Wir würden ja denken, dass, wenn Eltern gegen Gott rebelliert haben, wenn sie Schlechtes getan haben, wenn sie den Plan Gottes nicht erfüllt haben, dann wird es mit ihren Kindern wahrscheinlich noch schlimmer werden. So war wohl wenig Hoffnung für die zweite Generation der Israeliten, die aus Ägypten gezogen sind, nachdem schon die erste fast vollständig, wenn man mal so von einer Handvoll Leute absah, fast vollständig gegen Gott rebellierte in Kadesch-Barnea. Aber in Josua 5 und dort Vers 6 und 7 lesen wir, dass Gott in der Lage war, die Kinder der rebellischen Eltern zu erwecken.

[38:14] In Josua 5 und dort Vers 6 und 7 heißt es: „Wenn die Kinder Israels wanderten 40 Jahre lang in der Wüste, bis das ganze Volk der Kriegsleute umgekommen war, die aus Ägypten gezogen waren, weil sie der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatten, wie denn der Herr ihnen geschworen hatte, dass sie das Land nicht sehen sollten, von dem der Herr ihren Vätern geschworen hatte, dass er es uns geben würde, ein Land, in dem Milch und Honig fließt, ihre Söhne nun, die er an ihrer Stelle erweckt hatte. Die beschnitt Josua, denn sie waren unbeschnitten, weil man sie auf dem Weg nicht beschnitten hatte.“ Sie waren nicht einmal formal dem Volk Gottes zugerechnet worden. Man hatte sie nicht einmal quasi aufgenommen in das Volk Gottes und doch konnte Gott sie erwecken.

[39:06] Das heißt, erstens, selbst wenn wir in unserem Alltag, in unserem Leben schwer gefehlt haben und vielleicht unseren Kindern oder Verwandten, Familienangehörigen nicht Gott so dargestellt haben, wie er eigentlich ist, dann erinnern uns die erste Generation, die saß in den Zelten, da waren Kinder dabei und haben gemurrt und gesagt: „Weil der Herr uns hasste, hat er uns aus Ägypten geführt, um uns in die Hand der Amoriter zu geben, um uns zu vertilgen. Wohin sollen wir ziehen?“ Ja, sie haben den Charakter Gottes falsch dargestellt. Aber diese Kinder, die dieses Murren und Klagen gehört haben, die die Schlacht damals gesehen haben, als die Israeliten so jämmerlich verloren haben, diese Kinder wurden erweckt vom Geist Gottes, um nach der Predigt 5. Mose das Land Kanaan anzuobern. Gott kann uns einen Neuanfang geben, selbst wenn wir mit ungünstigen Familienumständen es zu tun haben.

[39:49] Noch ein Punkt zur Familie. In 1. Korinther 7, Vers 10 macht Paulus interessante Beobachtungen oder sagt ja einige interessante Dinge zur Ehe. In 1. Korinther 7 und dort Vers 10 heißt es: „Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht scheiden soll von dem Mann.“ Die Ehe ist heilig und heutzutage wird zu oft auch unter Christen, auch unter denen, die sich dem Volk Gottes zugehörig fühlen, zu oft unter allen möglichen Gründen eine Ehe geschieden, weil man irgendwie dann versucht, die Parameter und die Kriterien zu biegen und seinen eigenen Willen durchzudrücken. Die Ehe ist heilig. Und ja, Jesus hat uns einen Fall geschildert durch Unzucht, wo eine Ehe geschieden werden kann. Und Paulus gibt hier noch einen weiteren Grund, der dann auch eintritt, wenn in einer unbekehrten Ehe einer von beiden sich bekehrt.

[40:43] Vers 12: „Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und diese ist einverstanden, bei ihm zu wohnen, so soll er sie nicht entlassen. Eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, der einverstanden ist, bei ihr zu wohnen, soll ihn nicht verlassen.“ Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann, sonst wären ja eure Kinder unrein. Nun aber sind sie heilig. Zunächst einmal sollten wir hier kurz erklären, was es heißt: „den Übrigen aber sage ich nicht, der Herr.“ Das bedeutet nicht, dass das Paulus' Privatmeinung ist, denn er sagt später auch: „Ich meine auch, dass ich den Heiligen Geist habe.“ Er ist inspiriert, das ist eine inspirierte Aussage. Was er meint ist hier, in Vers 10 hat er etwas gesagt, was Jesus so tatsächlich expressis verbis wörtlich ausgedrückt hat, was Jesus tatsächlich mit eigenen Worten so gelehrt hat, während Jesus über diesen Fall, soweit wir wissen, zumindest in den Evangelien nichts Konkretes gesagt hat. Und so sagt Paulus: Das hat zwar Jesus so nicht explizit gesagt, aber ich bin inspiriert als Prophet, als Apostel, als Schreiber dieses inspirierten Briefes und entsprechend sage ich das. Es ist also ebenfalls eine inspirierte Aussage.

[41:53] Nun, die Idee hier ist, dass die Ehe so heilig ist, dass selbst wenn einer von beiden ungläubig ist, die Ehe immer noch ein Segen ist. Wenn aber der Ungläubige sich scheiden lassen möchte, darf er das.

[42:07] Vers 15: „Wenn sich aber der Ungläubige scheiden will, so scheidet er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden. In Frieden aber hat uns Gott berufen.“ Das ist eine sehr interessante Idee. Das zeigt nämlich, dass eine Bekehrung das alltägliche Leben so sehr verändert, dass der andere Ehepartner, der das nicht miterlebt hat, eine deutliche radikale Lebensveränderung spürt, die ihn persönlich herausfordert. Eine Bekehrung, in der alles gleich bleibt im Alltagsleben der Ehe, ist wohl echt keine echte Bekehrung.

[42:47] Und dann noch ein wichtiger Punkt in Vers 16: „Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten kannst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten kannst?“ Hier ist ein sehr wichtiger Punkt. Wir können zwar in der Ehe einen oder in der Familie einen guten Einfluss ausüben auf unseren Ehepartner, unsere Kinder, unsere Eltern, unsere Großeltern, auf wen auch immer, aber wir können nicht wissen, ob sich der andere bekehrt. Manchmal gibt es Menschen, die in ihr Unglück rennen und Menschen heiraten, von denen sie wissen, dass sie eigentlich eine andere geistliche Ausrichtung haben, aber sie denken, wenn ich nur lang genug bete und wenn ich nur lang genug das hoffe, dann wird das auf jeden Fall zu einer Bekehrung kommen. Um festzustellen, dass dann ihre Kinder so sehr leiden, weil sie plötzlich von zwei Seiten gezogen werden und oft ihre Kinder es viel schwerer haben, wirklich Jesus dann anzunehmen und statistisch gesehen oftmals auch eher dann nicht in der Gemeinde sind und sehr viel Leid daraus entsteht. Deswegen lohnt es sich, den Rat des Paulus zu beachten, wenn wir noch nicht verheiratet sind, dass wir nicht an fremdem Joch ziehen sollen und dass wir uns nicht mit Ungläubigen verbinden sollen in der Ehe. Wenn wir schon verheiratet sind, gelten all die Dinge, die hier Paulus sagt. Aber wenn wir noch die Wahl haben, sollten wir darüber nachdenken, welchen Ehepartner wir wählen, damit wir tatsächlich auch eine besonders gesegnete, von Gott geführte Ehe haben können.

[44:07] Noch mehr Ratschläge zu dem Fall, wenn einer der beiden bekehrt ist und der andere nicht, finden sich bei Petrus. 1. Petrus Kapitel 3 und dort Vers 1 und 2 gibt es einen interessanten Punkt hier, den wir noch kurz andeuten wollen. 1. Petrus Kapitel 3 und dort ab Vers 1 heißt es: „Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn noch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen.“

[44:36] Selbst dann, wenn der Ehepartner unbekehrt ist, bleibt das biblische Rollenverständnis, die Familienrollen bleiben interessanterweise bestehen. Der Lebenswandel ist das Zeugnis für das Evangelium und zwar konkret in dem Fall die Unterordnung. Allerdings, so muss man sehr deutlich sagen, nicht eine Unterordnung, die alles macht, was der Mann will, sondern die die biblischen Prinzipien als allerhöchste Autorität hat. Das ist ein bisschen wie mit den Freunden von Daniel, die dem König, dem sie untertan sein sollen, folgen, als er sie aus dem Feuer ruft, aber die sich weigern, etwas zu tun, was der König befiehlt, selbst unter Todesandrohung, was dem Gesetz Gottes widerspricht. Also die Autorität in der Ehe, im Leben eines Gläubigen, ist immer das Wort Gottes, aber dort, wo es nicht dem Wort Gottes widerspricht, kommt diese Unterordnung zum Tragen, die die Kraft des Evangeliums bezeugt.

[45:29] Und Petrus gibt ein paar konkrete Punkte an. Er spricht interessanterweise zum Beispiel vom Schmuck. Das heißt, die Frage des Schmuckes, die ab Vers 3 angesprochen wird, wenn es heißt: „Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldgeschmeide oder Kleidung, sondern der verborgene Mensch des Herzens, in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der für Gott sehr kostbar ist.“ Das ist nicht nur eine Frage des Gottesdienstes, oder wenn ich irgendwie in einer Predigt bin oder irgendwie vor anderen Gläubigen mich zeige, sondern eine Frage des Alltags. Und die Frage ist sowieso heiß debattiert und heute wird zum Teil auch die Frage des Schmucks ausgeblendet, aber die Bibel spricht davon. Aber interessanterweise ist sie für Petrus gar keine Frage unbedingt des Gottesdienstes, sondern des Alltags.

[46:10] Wie oft kommt es vor, dass Menschen einfach im Gottesdienst sich auf eine bestimmte Art und Weise kleiden, weil sie eine gewisse Heiligkeit evozieren wollen, sich der Gruppe anpassen wollen, aber zu Hause ganz anders aussehen, ganz anders herumlaufen. Und das hat dann überhaupt gar keinen wirklich guten Einfluss, weil der Eindruck entsteht, dass das, was ich tue, ich vielleicht so ein bisschen aus heuchlerischen Motiven tue, um anderen zu gefallen, aber nicht wirklich Gott. Und Petrus ermutigt hier die Frauen im Alltag, zum Beispiel auch in der Frage des Schmucks oder der Kleidung, Gott zu repräsentieren unter der Woche.

[46:44] Aber nicht nur die Frauen. Vers 7: „Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig mit eurer Frau als im schwächeren Gefäß zusammenleben und ihr Ehre erweisen, weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid, damit eure Gebete nicht verhindert werden.“ Wenn ein Mann sich zu Hause seiner Frau schlecht gegenüber benimmt, werden seine Gebete verhindert. Sein ganzer Gottesdienst, den er vielleicht sonst tut, und seine Predigten und seine Sabbatschulbeiträge sind alle nutzlos, nicht ich, wenn er im Alltag in der Familie seine Frau schlecht behandelt.

[47:17] Was haben sie in deinem Haus gesehen? Wenn Menschen zu Besuch kommen, wie sehen sie deine Ehe, dein Familienleben im Alltag? Alle unsere Gebete, alle unsere Predigten, alle unsere Missionsarbeit ist null und nichtig, wenn im Alltag wir zwischen Mann und Frau, Eltern und Kind, Bruder und Schwester, zwischen Verwandten, Nachbarn, wir nicht echte Christen sind, die durch Denken, Handeln, Tun, Reden, Aussehen das Evangelium repräsentieren. Was sehen sie in deinem Haus? Wie siehst du in deinem Haus aus? Wie redest du in deinem Haus? Zeigst du Gold und Silber, die Schätze, die Reichtümer? Zeigst du dein eigenes Ich, das dich emporhebt, wie bei Hiskia? Oder zeigst du das, was Gott sich gewünscht hätte im Fall von Hiskia? Die Gnade Gottes. Zeigst du deine Erfahrung, die Gott dir geschenkt hat? Zeigst du eine Erkenntnis aus dem Studium der Propheten? Was sehen die Menschen in deinem Familienleben?

[48:32] Und damit stehen wir vor der Frage, was sollen wir tun? In Römer 12, Vers 58, Vers 6 und 7 finden wir die ganz praktische Aufforderung, dass unser Gottesdienst darin bestehen soll, tatsächlich Menschen unser Haus zu lassen. Vers 6 und 7: „Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und Arme, Verfolgte in das Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?“ Hier werden wir aufgefordert, Menschen nicht nur distanziert zu helfen, sondern ihnen so zu helfen, dass sie uns ganz nahe kommen, in unser eigenes Heim. Und sagt uns Paulus in Römer 12 und dort Vers 13, in Römer 12 und dort Vers 13: „Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen, übt freiwillig, übt willig, Verzeihung, Gastfreundschaft.“

[49:36] Lasst uns Menschen gerne aufnehmen, nicht weil wir, lasst uns nicht Angst haben, dass Menschen, wenn wir sie einladen, plötzlich die Heuchelei unseres christlichen Lebens sehen, sondern lasst uns gerne einladen, weil wir wissen, dass das, was wir nach außen hin in der Mission, in der Gemeinde, im Beruf so vorgeben, auch im Alltag genauso gelebt wird. Und lasst uns besonders auch für die Nöte unserer Geschwister da sein, für diejenigen, die vielleicht auch in ihren Familien schwere Not haben. Und lasst uns ein Vorbild sein für unsere allerengsten Verwandten, unsere Freunde und alle, die in unserer Gemeinde sind und dann mit allen wir Kontakt haben. Und sodass, wenn auch einmal Leute kommen, die von ferne kommen, wie die Gesandten Babylons, sie in unserem Haus das sehen, was Gott sich wünscht.

[50:32] Ist das dein Wunsch, dass dein Haus zu einem Leuchtturm wird für das Evangelium? Was dürfen die Menschen in deinem Haus, in deinem Heim, in deiner Familie, in deinem Alltag sehen? Dürfen sie Christus in dir, Christus in mir sehen? Gott segne deine Entscheidung. Nächste Woche werden wir uns hier noch einmal sehen und das letzte Mal über das Thema Familie studieren und sprechen. Bis dahin wünschen wir euch von ganzem Herzen Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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