Veröffentlicht am
703 Klicks

In dieser Predigt der Cannstatt Study Hour 2020 Q3 geht es darum, wie wir von Jesus berichten können. Clemens Kramp betont die Wichtigkeit eines persönlichen Zeugnisses, das auf der eigenen Erfahrung mit Christus basiert. Er ermutigt die Zuhörer, die verändernde Kraft von Gottes Liebe und Gnade in ihrem Leben zu erkennen und diese Erfahrung weiterzugeben. Die Predigt beleuchtet biblische Beispiele, die die transformative Wirkung des Glaubens aufzeigen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2020 Q3: Freunde für Gott gewinnen

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:03] Herzlich willkommen, ihr Lieben, zu einer neuen Serie auf Joelmedia.de, der Cannstatt Study Hour 2020 Q3. Wir wollen heute auch wieder die Zeit nutzen, um gemeinsam das Wort Gottes zu studieren und uns auf das Bibelgespräch des Sabbats, 12. September 2020, vorzubereiten.

Das Thema dieser Woche lautet: "Von Jesus berichten". Ich lade euch ein, dass wir zum Anfang des Studiums gemeinsam beten und Gott einladen, mit uns zu sein.

[0:57] Liebe Vater im Himmel, ich möchte danke sagen für diesen Tag. Ich danke dir für die Möglichkeit, dein Wort aufzuschlagen, von dir zu lernen, über dich nachzudenken. Lieber Vater, wir bitten dich, wenn wir jetzt dein Wort aufschlagen und über das Thema von Jesus Christus berichten nachdenken, dass du uns deinen Heiligen Geist gibst. Wir wollen dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast und nicht anders. Und wir es uns auch eine Hilfe ist von unserem Alltag. Hab Dank, dass du uns führen wirst und dass du uns begleitest, tagein, tagaus, in deinem Namen. Amen.

[1:34] Informationen und Berichte sind fester Bestandteil unseres Lebens. Es ist ein Teil unseres Lebens und Alltags, dass wir erzählen und berichten wollen, was wir erlebt, erfahren und gehört haben. Immer wieder auch unter uns Adventisten ist es so, dass wir Berichte zu gewissen Themen mit Begeisterung und Leidenschaft weitergeben. Es ist unsere Erfahrung, dass ein ansteckender Bericht beim Hörer ebenfalls eine Begeisterung erzeugen oder aber auch ein Interesse für ein bestimmtes Thema erzeugen kann.

[2:07] Ich habe mich gefragt, welche Informationen und Berichte Adventisten am liebsten weitergeben. Worüber reden sie in den Tagen, Adventisten gerne? Gibt es in der Mitte des Jahres 2020 noch Themen neben der Corona-Krise? Ich frage mich, gehören wir noch zu den Christen, die es sich zur Hauptaufgabe gemacht haben, von Jesus Christus zu berichten?

[2:34] Die Bibel ist voll von Themen, über die wir als Gläubige sprechen sollen. In Hebräer 8, die Verse 1 bis 2, lesen wir beispielsweise von einer Tatsache, die wir zu unserer hauptsächlichen Botschaft machen sollen. Ich lade euch ein, diesen Text mit mir aufzuschlagen. In Hebräer 8, die Verse 1 und 2, lesen wir: "Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Throns der Majestät im Himmel, ein Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch."

[3:13] Wie in diesem Text haben wir zahlreiche Texte in dem Wort Gottes, die da deutlich machen, worüber wir verkündigen sollen, worüber wir reden sollen, wovon wir berichten dürfen. Und ich frage mich, sind wir noch Teil der Christenheit, die die volle biblische Botschaft über Christus, über sein Werk, die Zukunft dieser Erde und der künftigen Welt verkündigen? Oder haben wir uns in unserer Berichterstattung den Menschen und den Themen dieser Welt zunehmend angepasst?

[3:48] Bei dem heutigen Thema "Von Jesus berichten" wollen wir tiefer einsteigen und einiges für uns persönlich mitnehmen. Ich lade euch ein, dass wir zum Anfang einen Vers aus dem 1. Johannesbrief, Kapitel 5, lesen und dort den Vers 13. 1. Johannes 5 und dort Vers 13. Dort heißt es im Wort Gottes: "Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ja auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt."

[4:22] Die Bibel ermutigt uns weiterhin, an Jesus Christus zu glauben. Doch wie drückt sich der Glaube an Jesus Christus aus? Der Glaube an Jesus Christus ist mehr als ein theologisches Verständnis oder ein überzeugt sein irgendeiner Glaubenslehre. Vielmehr geht es zudem um ein persönliches Zeugnis, und darüber wollen wir heute mehr nachdenken.

[4:47] Klar ist auch, dass ein Gläubiger ein persönliches Zeugnis nur dann geben kann, wenn ihm selber bewusst wird, was Jesus ihm persönlich bedeutet und was Jesus in seinem persönlichen Leben für ihn getan hat. Lieber Freund, liebe Freundin, ich möchte dich fragen: Was hat Jesus Christus in deinem Leben für dich persönlich getan? Was bedeutet dir Jesus?

[5:15] Möglicherweise hast du diese Fragen bereits für dich beantwortet, vielleicht aber auch noch nicht konkret. Es lohnt sich erneut darüber nachzudenken, was Jesus für dich persönlich getan hat und was er dir bedeutet. Es lohnt sich außerdem, Jesus zu danken und sich seines persönlichen Zeugnisses gewiss zu sein.

[5:38] Hast du etwas von Jesus Christus zu berichten? Das wünsche ich dir. Ist es auch deine Erfahrung, dass du beim Erzählen von Glaubensüberzeugungen und beim Weitersagen dessen, was du mit Jesus Christus erlebt hast, mitunter starken Widerstand erlebst? Woran kann das liegen?

[5:57] Kann es eventuell sein, dass es daran liegt, dass wir oftmals beweisen wollen, dass das, was wir glauben, bzw. was wir über die Jahre so erlernt haben, korrekt ist? Meine Überzeugung ist, dass es anders wird, wenn unsere Mitmenschen in uns und in mir einen Charakter der Liebe, einen Charakter der Güte, der Treue, der Barmherzigkeit wahrnehmen und in diesem Kontext von uns erfahren, auf welche Weise biblische Wahrheiten für unser Leben tatsächlich relevant sind.

[6:31] Ich möchte aus der Bibel-Kollektion einen kleinen Abschnitt mit dir teilen. Wenn Christus das Zentrum jeder Lehre ist und jede biblische Botschaft seinen Charakter widerspiegelt, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass diejenigen Gottes Wort annehmen, mit denen wir über die heilige Schrift sprechen.

[6:55] Von dem, was wir sagen, es ist immer gut, wenn das, was wir sagen, eine Grundlage hat. Und so wollen wir hineintauchen in den Abschnitt "Jesus – die Grundlage unseres Zeugnisses". Jeder Mensch hat eine persönliche Geschichte.

[7:10] Ich habe eine persönliche Geschichte und du hast eine persönliche Geschichte. Die Frage ist: Sind wir uns unserer persönlichen Geschichte mit Jesus Christus bewusst und können wir ansprechend und ansteckend davon erzählen? Sind wir selber von unserer Geschichte mit Jesus Christus überhaupt begeistert?

[7:31] Wenn wir die Fragen für uns klären, wie Jesus unser persönliches Leben verändert hat und was er für uns persönlich getan hat, dann sind wir besser gerüstet, auch genau über diese Dinge zu erzählen. Ich lade euch ein, dass wir an dieser Stelle einen Abschnitt aus dem Epheserbrief gemeinsam lesen. Schlag mit mir doch den Epheserbrief, Kapitel 2, auf. Kapitel 2 und dort die Verse 1 bis 10.

[8:04] Dort heißt es in der Bibel: "Auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt, nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten, und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen. Gott aber ist reich an Barmherzigkeit, um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretung, mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr errettet! Und er hat uns mit auferweckt und mit versetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus, damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Gütern uns erweise in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich niemand rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott so vorbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen."

[9:34] Dieser Abschnitt beschreibt eine wundervolle Veränderung. Und wenn wir in unser Leben zurückschauen, da darf unser Herz ebenso voller Dank und Freude darüber sein, was Jesus in deinem und meinem Leben bewirkt hat. Hast du dich wiedergefunden, als wir gerade diese Verse aus dem Abschnitt gelesen haben? Was auch du in Begierden gefangen hat, ist auch du Einstellungen und Handlungen, die wenig mit einem christlichen Leben zu tun haben.

[10:10] Wie wunderbar, wie liebevoll, wie barmherzig ist doch unser Gott im Himmel! Dein Gott und mein Gott! Er ist bereit, Tote aufzuerwecken, auch geistlich Tote und Menschen, die zuvor kein Interesse an ihm und seinem Wort gehabt haben.

[10:28] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott ist es, der lebendig macht. Gott ist es, der errettet. Gott begegnet mit seinen Geschöpfen mit Barmherzigkeit. Gott bringt Frieden, Gott bringt einen Neuanfang. Was für einen herrlichen und wunderbaren Gott haben wir! Lasst uns ihn schon heute loben und preisen für das, was er auch in unserem Leben, in deinem und meinem Leben getan hat.

[10:56] Wenn ich in mein Leben zurückschaue, dann war mein Leben voller Übertretung und Sünden. Die Angebote dieser Welt haben mich fasziniert. Die Möglichkeiten der Jugendzeit haben mich begeistert. Es genügte mir, einen Unterschied mit Worten zu machen, etwas vorzuleben, was nicht unbedingt Realität meines Herzens war. Die Weitergabe von theologischen Überzeugungen reichte mir aus. Ich war ein Mensch, der nur kurzfristige Ziele, meist materieller Art, im Blick hatte und nach kurzer Zeit wieder enttäuscht und unbefriedigt auf meinen Zustand zurückblicken musste. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, das war ein verlorener Zustand, in dem ich mich befand.

[11:38] Lange begriff ich nicht, wie sehr sich Jesus ein verändertes Herz und daraus folgend ein verändertes, Christus-ähnliches Leben auch in meinem Leben wünscht. Es ist hier vielleicht ähnlich ergangen. Ich finde, dass dieser Abschnitt in Epheser weise wunderbar ausdrückt, was wir selber als Menschen erlebt haben.

[12:00] Und ich lade euch ein, dass wir an dieser Stelle Johannes 1, Kapitel Johannes 1, den Vers 4 aufschlagen. Dort lesen wir folgendes: "In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen." Hat auch dein Leben durch deine Beziehung zu Jesus Christus einen neuen Sinn erhalten?

[12:31] Auch du in deiner Verbindung zu Christus eine neue Ausrichtung bekommen. Könnte es sein, dass deine lebensverändernde Erfahrung mit Christus auch eine Hilfe für deinen Nächsten sein kann, der sich einen neuen Weg und selber eine neue Ausrichtung für sein Leben wünscht?

[12:51] Ich möchte euch einen weiteren Abschnitt mitgeben, der mir, der mich sehr angesprochen hat in dieser Bibelschule-Lektion. Als wir zu Christus kamen und seine Liebe erfuhren, änderte sich alles. Jetzt sind wir in Christus wirklich lebendig. Durch den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade und seine reiche Barmherzigkeit uns gegenüber haben wir die Gabe der Erlösung erhalten. Er hat uns erhoben und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten er zeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.

[13:37] Die verändernde Kraft des persönlichen Zeugnisses. Mitunter scheuen sich gläubige Menschen, persönlich aus ihrem Leben zu erzählen, zu sagen, was Gott in ihrem Leben für sie getan hat. Aber aus der Bibel und dem Schrifttum von Ellen G. White wissen wir, dass Jesus' persönliches Zeugnis eine stark verändernde Kraft auf seine Nachfolge hatte. Also, es geht hier um das Zeugnis, das Jesus gegeben hat. Doch warum war das so?

[14:12] Jesus lebte ein ewiges Prinzip aus, dass es im Universum gibt. Wir lesen in dem Buch "Sieg der Liebe" folgenden Text: "Gewaltanwendung steht in deutlichem Gegensatz zu den Grundsätzen der Herrschaft Gottes, denn bei ihm gilt nur, dass dienen aus Liebe. Liebe kann weder erzwungen noch durch Macht oder Autorität befohlen werden. Nur durch Liebe kann Liebe geweckt werden."

[14:42] Siehst du dich auch danach, dass dein Zeugnis diese verändernde Kraft hat? Siehst du dich danach, dass die Auswirkungen die gleichen sind, wenn du über dein Leben mit Christus anderen erzählst? Wünschst du dir zudem, dass dein Leben die Liebe Christi widerspiegelt?

[15:01] Der entscheidende Punkt in unserem Leben ist die Fragestellung, ob wir uns in unser Leben Jesus Christus tatsächlich zu 100% übergeben haben. Nur wenn das der Fall ist, wenn die Liebe Jesu in dem Maß durch uns scheinen kann, wie Jesus es für uns vorgesehen hat, das größte Zeugnis der Christenheit ist ein verändertes Leben.

[15:31] Schauen wir in unser Leben, dann müssen wir ehrlicherweise zugeben, dass es Situationen gibt, in denen wir Fehler machen. Da gibt es Momente, in denen wir nicht die Liebe, die Barmherzigkeit und Gnade ausgelebt und ausgestrahlt haben, wie Jesus es getan hat. Aber Geschwister, lasst uns nicht verzagen, lasst uns nicht aufgeben, lasst uns nicht den Mut verlieren. Lasst uns beständig um die Liebe Jesu für mein und für dein Herz bitten. Seine Liebe möge täglich unsere Herzen füllen, so dass wir selbst die Liebe anderen Menschen in Liebe anderen Menschen begegnen und ihnen heilsame Worte aus der Schrift bringen können.

[16:12] Gottes Liebe hat schon immer die Welt verändert. Auch jetzt im September 2020 hat es sich nicht verändert. Gottes Liebe verändert auch heute noch die Welt. Gottes Liebe verändert auch heute noch ein offenes und ihn suchendes Herz.

[16:29] Der Apostel Johannes ist in seiner Nachfolge Jesu voller Begeisterung und er berichtet über seine Erfahrungen. Und so dürfen wir es an einigen Stellen der Bibel lesen. Ich lade euch ein, einige Verse mit mir gemeinsam zu lesen, wo die Begeisterung des Johannes deutlich wird. In 1. Johannes 1 beginnen wir gleich ab Vers 1.

[16:57] 1. Johannes, Kapitel 1, und dort ab Vers 1. Dort lesen wir: "Was von Anfang war, was wir gehört haben, dass wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut und was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens – und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist. Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei."

[17:41] Und in Kapitel 3, Vers 1 lesen wir: "Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat."

[17:54] In Kapitel 4 lesen wir die Verse 7 bis 11: "Geliebte, lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden."

[18:27] Und Vers 11: "Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben."

[18:37] Und abschließend noch Kapitel 5, die Verse 1 bis 5, wo auch deutlich wird, die Liebe, die Johannes selber im Herzen trug und er überzeugt war, nachdem er Christus begegnet ist, jeder, der glaubt, dass Jesus Christus ist, der ist aus Gott geboren. Und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt, und unser Glaube ist der Sieg, der über die, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?"

[19:34] Johannes konnte das erleben, die Zeit mit Jesus nicht für sich behalten. Er musste davon berichten, damit auch in den Nachfolgenden, in all denjenigen, die davon hören, die Freude vorkommens sei.

[19:48] Bist auch du für diese Liebe dankbar, die Gott dir erwiesen hat? Wie du und ich, wir sind Gottes Kinder. Johannes hat diese Liebe gespürt, er hat sie erfahren und er ruft uns auf, selber diese Liebe zu leben, einander zu lieben.

[20:04] Johannes erklärt, dass Gottes Liebe zum Menschen dadurch deutlich wurde, dass er seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat. Das ist das größte Geschenk, was Gott der Menschheit, auch uns persönlich gemacht hat. Johannes erklärt ferner, dass wir durch ihn, durch Jesus Christus, leben sollen.

[20:25] Aber woran können wir erkennen, ob wir als Kinder Gottes wirklich leben? In Kapitel 5, in diesem Grad gelesenen Abschnitt, macht Johannes deutlich, was von Bedeutung ist. Die Frage, die wir uns hier stellen müssen, ist: Liebe ich Gott? Halte ich seine Gebote?

[20:42] Es ist die Liebe zu Gott, sagt die Bibel, dass wir seine Gebote halten, die nicht schwer sind. In der Verbindung zu Jesus Christus gibt Gott dir und mir die Kraft, den Wunsch, den Willen, die Überzeugung und auch die Umsetzung seinem Willen in Gänze zu folgen.

[21:01] An dieser Stelle wollen wir einen Abschnitt aus der Bibel betrachten, und das ist der Abschnitt von dem Besessenen. Wir lesen in Markus 5, die Verse 1 bis 17.

[21:23] Die Heilung eines Besessenen. Und sie kamen ans andere Ufer des Sees in das Gebiet der Gadarener. Und als er aus dem Schiff gestiegen war, lief ihm sogleich aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen. Dass seine Wohnung in den Gräbern hatte und selbst mit Ketten konnte niemand ihn binden. Denn schon oft war er mit Fußfesseln, Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben. Und niemand konnte ihn bändigen. Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Gräbern, schrie und schlug sich selbst mit Steinen.

[22:06] Als er aber Jesus von Ferne sah, rief er und warf sich vor ihm nieder, schrie mit lauter Stimme und sprach: "Jesus, du Sohn Gottes, was habe ich mit dir zu tun? Ich beschwöre dich bei Gott, dass du mich nicht quälst!" Denn er sprach zu ihm: "Fahre aus dem Menschen aus, du unreiner Geist!" Und er fragte ihn: "Was ist dein Name?" Und er antwortete und sprach: "Legion ist mein Name, denn wir sind viele." Und er bat ihn sehr, sie nicht aus dem Land zu verweisen.

[22:36] Es war aber dort in den Bergen, an den Bergen, eine große Herde Schweine zur Weide. Und die Dämonen baten ihn alle und sprachen: "Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie fahren!" Und sogleich erlaubte es ihnen Jesus. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine. Und die Herde stürzte den Abhang hinunter in den See. Es waren aber etwa 2000, und sie ertranken im See. Die Schweine hielten aber flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land.

[23:07] Und sie gingen hinaus, um zu sehen, was da geschehen war. Und sie kamen zu Jesus und sahen den Besessenen, der Legion gehabt hatte, da sitzen, bekleidet und vernünftig. Und sie fürchteten sich. Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie es mit dem Besessenen zugegangen war und von den Schweinen. Da begannen sie ihn zu bitten, er möge aus ihrem Gebiet weggehen.

[23:35] Die Besessenen waren durch die Macht Christi neue Menschen geworden. Die Männer, die mit Ketten gefesselt waren, die Männer, die schreckliche Töne von sich gegeben haben, die Männer, die sich selbst verletzten, weil sie von Dämonen besessen waren, saß nun in der Nähe Jesu und lauschten den Worten des heilenden Menschen. Die solche Veränderungen auch zur damaligen Zeit...

[23:56] veränderungen auch zur damaligen Zeit erlebt haben, haben ein verändertes Leben erlebt.

[23:59] Plötzlich gelebt ist dann ganz neue Menschen. Und hier haben wir ein Beispiel von einem der Besessenen, die von Jesus geheilt worden sind. Ihr Lieben, Jesus hat auch heute – und das ist wichtig – Jesus hat auch heute dieselbe Macht wie damals. Das dürfen wir glauben. Auch heute kann Jesus Menschen körperlich, mental, emotional und geistlich heilen und wiederherstellen.

[24:25] Und so möchte ich uns ermutigen: Lasst uns stärker denn je daran glauben und für leidende Menschen konkret eintreten.

[24:30] Kennst du Menschen, die körperlich, geistig, mental, emotional und geistlich nicht gesund sind und Heilung brauchen? Lasst uns für diese Menschen beten. Lasst uns bereit sein, ihnen freundschaftlich und in der Liebe Jesu zu begegnen.

[24:49] Der Besessene in diesem Abschnitt lauschte nicht nur den Worten Jesu, er wollte auch in seiner Nähe bleiben. So lesen wir in Vers 18: Und als er in das Schiff trat, bat ihn der Besessene, dass er bei ihm bleiben dürfe.

[25:07] Zahlreiche Stellen der Bibel, zahlreichen Stellen der Bibel können wir entnehmen, dass Gott sich nach Gemeinschaft mit und Zeit mit uns sehnt. Und gleichzeitig erkennen wir, dass er möchte, dass seine Kinder ihre positiven Erfahrungen – dass wir unser Thema heute mit Jesus – an andere Menschen weitergeben.

[25:25] So auch hier in dieser biblischen Begebenheit. Und so lesen wir die Antwort Jesu in den Versen 19 und 20: Aber Jesus ließ es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und verkündige ihnen, welch große Dinge der Herr an dir getan hat und wie er sich über dich erbarmt hat.

[25:47] Und er ging hin und fing an im Gebiet der Zehn Städte zu verkündigen, welch große Dinge Jesus an ihm getan hatte.

[26:07] Hat Gott auch in deinem Leben große Dinge getan? Hat dein Vater im Himmel Wunder getan, die dein Leben positiv verändert haben? Hast du in Jesus Christus einen Freund finden dürfen, der dein Leben unbeschreiblich reich und auch schön gemacht hat? Hast du im Tod und der Auferstehung Jesu eine neue Lebensperspektive für dein Leben finden dürfen?

[26:30] Gott bittet dich und mich, dass wir die Liebe, dass wir in Liebe und Demut und Freundlichkeit anderen Menschen berichten, was Gott in unserem Leben getan hat. Bist du bereit, dich dafür von Jesus gebrauchen zu lassen?

[26:47] Und zu lesen wir in dem bereits zitierten Buch einen weiteren Abschnitt aus dem Sieg der Liebe. Nur für wenige Minuten hatten sie das Vorrecht gehabt, der Unterweisung von Jesus zuzuhören. Keine einzige Predigt hatten sie von seinen Lippen vernommen. Sie konnten die Menschen nicht belehren, wie es die Jünger taten, die täglich mit Jesus zusammen waren.

[27:12] Doch ihre eigene Person war Beweis genug, dass Jesus der Messias war. Sie konnten das erzählen, was sie wussten, was sie selbst von Christus und seiner Macht gesehen, gehört und erlebt hatten.

[27:26] Jeder, dessen Herz von der Gnade Gottes berührt worden ist, kann dies tun. Erzeugen, das bereitete die Dekapolis. Zehn Städte am Ufer des Sees Genezareth darauf vor, Jesu Lehren anzunehmen.

[27:41] Das ist die Macht des persönlichen Zeugnisses. Wie schön ist es, wenn wir Zeugnis geben können. Und vielleicht denkst du im Laufe des Hörens dieser Bibelschuleinheit heute, vielleicht denkst du an manche Begebenheit zurück, wo du persönlich Zeugnis geben durftest.

[28:00] Aber es ist wichtig, dass wir, wenn wir über dieses Thema nachdenken und auch darüber, wie wir in der Vergangenheit vielleicht Zeugnis gegeben haben, dass wir daran denken, dass wir selber eine Erlösungsgewissheit haben dürfen.

[28:17] Die Frage ist: Hast du persönlich Erlösungsgewissheit? Uns muss bewusst sein, dass wir anderen nur mit Überzeugung davon erzählen können, wenn wir selber eine persönliche Erlösungsgewissheit in Jesus Christus haben.

[28:30] Wir können nicht weitergeben, was wir selber nicht besitzen. Und so lesen wir noch einmal vervollständigen aus Kapitel 5 des ersten Johannesbriefes, also 1. Johannes 5, die Verse 11 und 12. Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Vers 12: Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

[29:02] Und Vers 13: Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

[29:15] Die Frage ist: Hast du Jesus Christus im Zentrum deines Lebens und das zu 100%? Hast du deine Heimat, ein komplettes Leben übergeben? Oder gehören einige wenige Prozent deines Lebens noch dir selber oder anderen Personen, denen du vielleicht folgst, von denen du nur begeistert bist als Vorbild?

[29:38] Vielleicht gibt es Bereiche deines Lebens, in denen Gott keinen Einblick hat. Gott lässt uns durch sein Wort wissen, dass wir uns des ewigen Lebens erfreuen dürfen. Denn es heißt: Wer den Sohn hat, der hat das Leben.

[29:55] In Jesaja 45, 22 lesen wir: Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden. Denn ich bin Gott und sonst keiner mehr.

[30:06] Gott möchte, dass wir wissen, dass wir das ewige Leben haben. Und er möchte auch, dass wir weiter an den Namen des Sohnes Gottes glauben und als Gottes Kinder leben.

[30:17] Lasst uns bei allem Zeugnis geben, jedoch im Blick haben, dass es darauf ankommt, dass derjenige, der von Gott erfährt, früher oder später in eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus hineingeführt wird.

[30:30] Das ist sehr entscheidend. Darauf kommt es an. Ein Leben mit Gott ist nicht eine rein theoretische Angelegenheit. Vielmehr geht es Gott um eine wirkliche, echte, intensive Beziehung zwischen Gott als Schöpfer und seinem Geschöpf.

[30:48] Der Gedanke des Glaubens und des Festhaltens an dieser Beziehung in Form auch vom Festhalten am Wort Gottes selber wird gestützt durch einen Abschnitt in 1. Johannes 5, den ersten Johannes 5. Möchte ich zwei Verse mit euch lesen, die Verse 1 und 2.

[31:07] „Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werden, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet.“

[31:29] Paulus erinnert hier seine Brüder an das Evangelium, obwohl er es bereits verkündigt hatte. So haben wir gelesen, obwohl seine Brüder das Evangelium bereits angenommen haben und darin festgestanden haben, war es ihm wichtig, sie erneut an diese frohe Botschaft zu erinnern.

[31:48] Warum ist Paulus diese Erinnerungen so wichtig? Vers 2 macht deutlich, dass der Glaube und das Festhalten am Evangelium die Voraussetzungen dafür sind, dass ein Nachfolger Jesu gerettet werden kann.

[32:06] Lasst auch uns als gläubige Menschen immer wieder über die freie und frohmachende Botschaft des Evangeliums nachdenken. Lasst uns einander an die siegreichen Verheißungen Gottes erinnern. Lasst uns froh in die Zukunft schauen, denn unser Gott kommt in Herrlichkeit.

[32:25] Ihr Lieben, lasst uns zu dem Gott um einen tiefen, beständigen und auch vertrauensvollen Glauben bitten, der uns mit unserem Schöpfer Tag für Tag fester vereint.

[32:37] In der Lektion wollen wir durch folgende Worte ermutigt werden: Wenn wir durch den Glauben Jesus angenommen haben und er durch seinen Heiligen Geist in unserem Herzen lebt, gehört uns das Geschenk des ewigen Lebens schon heute.

[32:51] Das soll nicht heißen, dass wir, sobald wir die Gnade Gottes und das Heil Christi erfahren haben, sie nie wieder verlieren könnten. Wir haben immer die freie Wahl von Gott wegzugehen. Aber sobald wir seine Liebe erfahren und das Ausmaß seines Opfers verstanden haben, sollten wir uns nie dafür entscheiden, von dem einen Weg wegzugehen, der uns so sehr liebt.

[33:15] Und so lasst uns beständig nach Gelegenheit suchen, ihr Lieben, das Gnaden-Geschenk zu teilen, das uns durch Jesus geschenkt wurde.

[33:26] Wie groß dieses Gnaden-Geschenk ist, möchte ich an zwei Versen noch einmal deutlich werden lassen: In Römer 5, Vers 1 und Römer 8, Vers 1. Wollen wir diesen Gedanken aufgreifen.

[33:40] Römer 5, Vers 1 sagt uns: „Da wir nun gerechtfertigt sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“ Und Römer 8, Vers 1 dürfen wir lesen: „So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.“

[34:16] Wenn von Jesus Christus berichten, dann ist es etwas, das es wert ist, bezeugt zu werden. Und darüber möchten wir jetzt auch gegen Ende unseres Bibelstudiums nachdenken.

[34:27] In Galater 2, Vers 2 lesen wir eine wunderbare Aussage, die ihr Paulus tätigt. Und ich ermutige euch, in euren Bibeln mit aufzuschlagen. Lasst uns zusammen lesen: Galater 2 und dort Vers 20: „Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das Leben im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“

[35:02] Was für eine gewaltige und umfassende Aussage! Doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.

[35:15] Trifft das auch auf dein persönliches Leben zu, dass eine Aussage, die auch du so treffen kannst? „Nun lebe ich aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir.“

[35:32] Unsere Erfahrung ist, dass ein Leben mit Christus Opfer mit sich bringt, nicht wahr? Jesus macht uns deutlich, dass wir Dinge aufgeben müssen, wenn wir ihm nachfolgen wollen. Wir kennen die Situation, in der wir empfinden, dass es schmerzhaft ist, wenn wir lieb gewordene Wünsche oder auch Gewohnheiten aufgegeben werden sollen.

[35:56] Jesus hat uns aber wissen lassen, dass Nachfolge nicht immer leicht ist. Wenn wir beispielsweise Lukas 9, 23 anschauen, dann wird das deutlich. Lukas 9, 23 lesen wir: „Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“

[36:20] Es kann bei einer treuen Nachfolge als Christ zu Herausforderungen mit dem persönlichen Umfeld kommen. Auch das ist unsere Erfahrung, beispielsweise mit Freunden oder auch der Familie, die bestimmte Glaubensüberzeugungen oder auch Glaubenspraktiken nicht nachvollziehen können, in Frage stellen, hinterfragen und für gut befinden.

[36:42] Ihr Lieben, Satan versucht immer wieder, Schwierigkeiten zu sehen, wo nur möglich. So lesen wir, dass in Johannes 10, Vers 10. Johannes 10, Vers 10 sagt uns: „Und der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben.“ Jesus sagt aber: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“

[37:05] Was für ein Gegensatz! Und so lesen wir auch von Jesus Christus und Johannes 14, Vers 27: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht.“

[37:23] Wir dürfen zuversichtlich sein, getröstet, uns wissen von Jesus Christus, unserem Heiland. Die Berichte der christlichen Geschichte zeigen nur zu gut, dass es zu allen Zeiten Menschen gab, die bereit waren, große Opfer für ihren Glauben an Jesus Christus zu bringen.

[37:41] Und die wir in diesen Textabschnitten aus dem Johannes-Evangelium gerade gesehen haben, wird deutlich einmal mehr, dass Satan derjenige ist, der Unheil und Zerstörung bringt, und dass Jesus, unser Gott, der uns Frieden und ewiges Leben schenkt.

[38:00] Hast du diese starken Kontrast auch in deinem persönlichen Leben erfahren müssen? Über das hinaus, über die Erfahrungen, die wir machen mit Freunden, Verwandtschaft, Nachbarn usw. Wenn wir uns ganz für Gott entschieden haben und von ihnen berichten, über ihn reden, gibt es noch einen weiteren schmerzlichen Prozess. Das ist dieser Prozess, und wir als Gläubige, den alten Menschen bereit sind abzulegen.

[38:26] Diesen alten Menschen der Sünde zu kreuzigen. Der Wunsch dieser Kreuzigung entspringt dem inneren Verlangen, der Sünde nicht mehr dienen zu wollen, weil wir Jesus begegnet sind, weil wir ihn erlebt haben, weil wir seine Liebe gespürt und davon gehört haben.

[38:43] Wie lesen dies in Römer 6, 4-6. Dort heißt es: „Wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mit gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so dass wir der Sünde nicht mehr dienen.“

[39:03] Dass das auch dein Wunsch ist, es ist etwas Natürliches, wenn man mit Christus lebt, dass dieser Wunsch besteht, den alten Menschen abzulegen.

[39:15] Wie gut, dass wir einen Gott haben, ihr Lieben, der uns das Wollen und das Vollbringen schenkt. Selbst wenn du sagst: „Wie kann das gehen? Ich bin fleischlich seit 15, 20 Jahren mit einer Sache so vertraut und ich weiß, sie gefällt Gott nicht.“ Vertraue ihm an.

[39:35] Vielleicht ist es ein vielfaches ein Gebet, das du schon oft gesprochen hast. Gib nicht auf. Vertraue es deinem Gott an. Er schenkt dir und mir das Wollen und das Vollbringen.

[39:49] Und bei alledem dürfen wir nicht vergessen: aussagekräftige Zeugnisse, die einen lebensverändernden Einfluss auf andere haben, konzentrieren sich auf das, was Christus für uns getan hat, nicht auf das, was wir für ihn aufgegeben haben. Das müssen wir in diesem Kontext betrachten.

[40:07] Sie konzentrieren sich auf sein Opfer, nicht auf unsere sogenannten Opfer. Denn Christus bittet uns nie etwas aufzugeben, das in unserem besten Interesse ist.

[40:22] Wir sind am Ende unseres Studiums angekommen, und ich möchte dich heute zu zwei Dingen konkret aufrufen, ermutigen: Eine Entscheidung zu treffen. Ganz egal, wie lange du schon im Glauben bist, ich lade dich heute dazu ein, erneut darüber nachzudenken, was Christus für dich persönlich getan hat.

[40:41] Nimm dir die Zeit. Vielleicht gehst du eine Runde spazieren, setzt dich auf eine Parkbank oder wo auch immer du dich befindest. Vielleicht bleibst du einfach in der Stille in deinem Zimmer. Denke heute darüber nach und nimm dir ruhig auch einige Tage Zeit. Ich denke, es lohnt sich, darüber nachzudenken, was Christus persönlich für dich getan hat.

[41:02] Lass dein Leben Revue passieren, all diese Situationen und Stationen in deinem Leben, all die Höhen und Tiefen, die positiven wie negativen Erfahrungen, die du machen musstest. Schau, wie der Heiland dich durchgeführt hat und frage dich: Ich frage dich: Ist dir bewusst, welch ein Glück, dass Jesus Christus beschieden hat?

[41:24] Erkennst du in der Rückschau deines Lebens die deutliche Handschrift eines liebenden Vaters, der seinen Sohn nicht schonte, um dir Erlösung und ewiges Leben zu schenken? Ist dir bewusst, welche wundervolle Zukunft du durch Gottes Gnaden-Geschenk entgegenblicken kannst?

[41:41] Auch in Corona-Zeiten, in Zeiten, die so verrückt sind und wo wir manche Dinge nicht nachvollziehen können, Gott schenkt aus Gnade uns eine wunderbare Zukunft. Wir sind privilegierte Menschen in dieser verrückten Zeit, in dieser Zeit vor der Wiederkunft Jesu.

[41:57] Es ist so wunderbar, dass wir an ihn glauben dürfen, auf ihn hoffen dürfen, auf ihn vertrauen dürfen. Neben dem Gedanken, was Jesus Christus für dich persönlich bedeutet und für dich getan hat, möchte ich dich um eine zweite Sache ermutigen und einladen: von Jesus Christus zu berichten.

[42:20] Ich könnte es nicht besser ausdrücken als die Worte es tun aus diesem Zitat aus dem Buch „Sieg der Liebe“ ab Seite 329. Und deswegen möchte ich dieses Wort am Ende unseres Studiums stehen lassen und dich einladen, über diese Worte auch nachzudenken.

[42:39] Dort heißt es in dem Buch „Sieg der Liebe“ ab Seite 329: „Es nützt nichts, gelegentlich über Religion zu sprechen und ohne inneres Verlangen und lebendigen Glaubens zu beten. Ein bloßes Lippenbekenntnis zu Christus, das ihn lediglich als den Erlöser der Welt annimmt, kann keine Menschenheilung bringen.“

[43:04] Es genügt nicht, an das zu glauben, was wir über Christus gehört haben. Wir müssen an Christus glauben, der einzige Glaube, der uns zum Segen werden kann, ist der Glaube, der ihn als unseren persönlichen Erlöser annimmt und uns seine Verdienste aneignet.

[43:22] Unser Bekenntnis zu Gottes Treue ist das auserwählte Mittel des Himmels, um der Welt Christus zu offenbaren. Wir sollen seine Gnade anerkennen, wie sie durch die gläubigen Menschen in alter Zeit bekannt gemacht wurde.

[43:44] Am wirksamsten aber ist das Zeugnis unserer eigenen Erfahrung. Wir bezeugen Gott, indem wir das Wirken der göttlichen Macht an uns selbst sichtbar werden lassen. Jeder Mensch führt ein Leben, das sich von allen anderen unterscheidet. Auch du und ich, und macht Erfahrungen, die ganz anders sind als die der anderen.

[44:05] Gott möchte, dass unser Lob, das zu ihm emporsteigt, von unserer eigenen Persönlichkeit geprägt ist. Diese kostbaren Bekenntnisse zur Ehre seiner herrlichen Gnade, unterstützt durch ein Christus-ähnliches Leben, haben eine unwiderstehliche Kraft, die zur Erlösung von Menschen führt.

[44:46] Ihr Lieben, daran dürfen wir glauben, daran dürfen wir festhalten. Und diesen letzten Satz möchte ich noch immer wiederholen: „Diese kostbaren Bekenntnisse zur Ehre seiner Gnade, unterstützt durch ein Christus-ähnliches Leben, haben eine unwiderstehliche Kraft, die zur Erlösung von Menschen führt.“

[44:46] Ich wünsche uns, dass das unsere Erfahrung ist und dadurch, dass wir jetzt gemeinsam beten: Liebe Jesus Christus, wir wollen nicht um Vergebung bitten, dass wir in unserem Leben so viel Zeit eingesetzt haben, um Sinnenlosen zu folgen. Wir wollen nicht um Vergebung bitten, dass wir zu selten in unserem Leben bereit waren, unsere Herzen von reinigen zu lassen. Wie oft sind wir Dingen nachgejagt, die es doch im Blick der Ewigkeit gar nicht wert sind.

[45:26] Jesus, ich danke dir, dass du dein Wort hast. Ich danke dir, dass wir zuversichtlich nach vorne schauen dürfen, weil wir wissen, dass du uns vergibst.

[45:35] Jesus, wir bitten dich gleichzeitig: Mach uns einmal mehr bewusst, was du für uns getan hast. Wenn wir uns diese Zeit nehmen und darüber nachdenken, was du uns bedeutet, wie du in der Vergangenheit in unser Leben hinein gewirkt hast, was wir eigentlich für ein Zeugnis haben, das wir weitergeben können, dann sehen uns in dieser Zeit und prägt uns diese Gedanken, die von dir kommen, und diesen Rückblick an die Erfahrung mit dir, festen unser Herz.

[46:01] Jesus Christus, wir wollen nicht nur Menschen sein, die rein theoretisch oder biblische Glaubenslehren wiedergeben können. Jesus Christus, wir bitten dich inständig um die Erfüllung mit deinem Heiligen Geist in unserem Leben, dass wir von dir berichten können, was wir erfahren haben mit dir. Stell uns Menschen in den Weg, die wir zu dir führen können, die wir begleiten können auf dem Weg in die Ewigkeit.

[46:31] Und wenn du uns beschenkt und dem Heiligen Geist, zu Hilfe uns liebevoll zu sein, demütig, sanftmütig, barmherzig, wie du es gewesen bist, Jesus Christus. Dank des Booms führen wird bis ans Ende der Zeit, bis du in Herrlichkeit wiederkommst, den Wolken des Himmels. In deinem Namen. Amen.

[46:52] Ihr Lieben, wir werden auch nächste Woche hier wieder studieren. Gott segne dich beim Studium seines Wortes und sein Segen möge auch dich begleiten. Gott segne dich. Amen.
[47:05] [Musik] [Applaus] [Musik]


Lizenz

Copyright ©2020 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.