In dieser Lektion der Christ Study Hour 2021 Q4 taucht David Nießner tief in das fünfte Buch Mose ein und beleuchtet das Konzept der „Gegenwärtigen Wahrheit“. Er erklärt, woher dieser Begriff stammt und wie er sich auf biblische Kontexte bezieht. Anhand von Beispielen aus der Bibel, wie der Entdeckung des Gesetzesbuchs durch Hilkia, wird die Bedeutung des Studiums der Heiligen Schrift für geistliche Erweckung hervorgehoben. Die Lektion betont die Wichtigkeit einer persönlichen Beziehung zu Gott und wie das fünfte Buch Mose uns helfen kann, diese zu suchen und zu vertiefen.
Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose (CSH 2021 Q4): 2. Moses Geschichtsstunde
David Nießner · Christ Study Hour 2021 Q4: Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose ·Themen: 1. Mose, 2. Mose, 4. Mose, 5. Mose, Bibel, Bibelstudium, Epheser, Johannes, TypologieWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q4: Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose
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Transkript
[0:35] Hallo ihr Lieben, zu unserer Kreisandacht im nächsten Quartal mit dem fünften Buch Mose. Ihr werdet bestimmt schon die Challenge gesehen haben von Christopher, der uns dazu aufgerufen hat, das fünfte Buch Mose auf besondere Weise zu studieren. In diesem Quartal und auch der Titel dieser Sabbatschule, "Gegenwärtige Wahrheit im fünften Buch Mose", lässt schon vieles, vieles schließen. Und ich glaube, genau wie Christopher, dass das fünfte Buch Mose ein sehr wichtiges Buch ist für unsere Zeit. Wir werden uns heute in dieser Lektion, in dieser Woche, ein paar Dinge genauer ansehen, was das fünfte Buch Mose für unsere Zeit zu sagen hat.
[1:14] Und bevor wir das tun, möchte ich aber sehr gerne mit euch beten, weil es sehr wichtig ist, dass wir hier unter Gottes Leitung stehen, dass wir nicht unsere eigenen Ideen und philosophischen Gedanken da hinein bringen. Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir auch jetzt wieder zusammenkommen können. Wir bitten dich, wenn wir das fünfte Buch Mose studieren, dass wir eine persönliche Erfahrung dadurch erleben werden und dass du uns durch diese Woche leitest, wenn wir diese Texte studieren, und dass wir gemeinsam die Tiefe von 5. Mose erkennen werden. Und dafür möchte ich dir danken, in Christi Namen. Amen.
[1:50] Vor etwa zwei Jahren hatten wir einmal ein Gebetskreis in einer Gemeinde, also zur Gebetslesung. Und da haben wir dann auch über gewisse Dinge gesprochen und unter anderem kamen eben der Titel "Gegenwärtige Wahrheit" ins Spiel. Und ich erinnere mich noch, dass eine Schwester da gesagt hat: "Woher dieser Titel eigentlich kommt? Warum wir von "Gegenwärtige Wahrheit" sprechen? Wer sich das eigentlich ausgedacht hat?" Und nun ja, auf der einen Seite ist es ein bisschen schade zu sehen, wenn man sich trennt und nichts von "Gegenwärtiger Wahrheit" weiß. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht falsch, wenn man das nicht weiß. Ja, das möchte ich damit nicht sagen. Aber wir möchten gemeinsam uns angucken, wo dieser Titel das erste Mal und auch das einzige Mal in meiner Bibel auftaucht und dann, was das zu bedeuten hat.
[2:43] Geht mit mir dazu in 2. Petrus, Kapitel 2, Kapitel 1 und da die Verse 12 und 13. Zweiter Petrus 1, Vers 12 und 13. Dort heißt es: "Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid." Das Wort, dass die Schlachter-Übersetzung hiermit übersetzt ist, ist griechisch "kairoi" und kann man auch mit "gegenwärtig" übersetzen. Also Petrus spricht hier von der gegenwärtigen Wahrheit in diesem Vers.
[3:21] Das Entscheidende dabei ist aber, dass er hier einen ganz anderen Aspekt mit reinbringt. In Vers 13: "Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere." Also, was uns in diesen Texten begegnet, und ich habe so ein bisschen meinen Fokus auf diesen Text gelegt, weil das sehr, sehr wichtig ist. Ja, Petrus spricht von der gegenwärtigen Wahrheit, was letzten Endes nichts anderes bedeutet, wie gewisse Themen, die die Bibel uns gibt, die für eine gewisse Zeit sehr wichtig sind. Zum Beispiel "Gegenwärtige Wahrheit" zu Zeiten Daniels am Ende der babylonischen Gefangenschaft waren die Propheten Jeremia über das Ende der 70 Jahre. Und ich sage mal, die adventistische "Gegenwärtige Wahrheit" über das Heiligtum, über die 2300 Jahre, hat für damals nicht die große Rolle gespielt. Als Jesus das erste Mal kommen sollte, war die "Gegenwärtige Wahrheit" die Erfüllungen der messianischen Prophezeiungen, die Johannes dann auch angekündigt hat. Und für unsere Zeit ist eben eine andere "Gegenwärtige Wahrheit" gegeben, solche Dinge wie der Sabbat, die heutzutage ja sehr, sehr große Rolle spielen sollten, das himmlische Heiligtum, der Zustand der Toten, all diese Dinge, weil wir so viele Irrtümer darüber in der Unterwelt sehen.
[4:43] Und Petrus sagt uns hier, egal in welcher Zeit die Menschen gelebt haben, dass der geistliche Erweckung dann erleben werden, wenn wir uns laut Vers 12, 4 mit den Dingen beschäftigen, die wir eigentlich schon kennen und obwohl wir auch in der "Gegenwärtigen Wahrheit" gegründet sind. Und das ist ein sehr, sehr wichtiger Aspekt, den ich hier voran schieben möchte. Denn wenn wir über das fünfte Buch Mose studieren, ich denke, viele haben natürlich jetzt auch Feuer gefasst und möchten sich damit befassen und beschäftigen. Aber ich glaube, es ist noch mal wichtig, dass auch zu betonen, dass auch wenn man vielleicht immer noch denkt: "Fünftes Buch Mose, so ein altes Buch." Habe ich mal zu Christopher gesagt. Macht es nicht, weil er es gesagt hat, sondern macht es, weil die Bibel sagt, dass wenn wir uns mit den Dingen beschäftigen, die wir eigentlich schon kennen, dass dann geistliche Erweckung stattfinden wird.
[5:37] Und das ist mir ganz wichtig, wie gesagt, voran zu schieben, dass wenn wir jetzt auch das ganze Quartal darüber reden und das studieren, dass uns bewusst ist, wenn wir diese "Gegenwärtige Wahrheit" haben, wie gesagt, unabhängig davon, in welcher Zeit die Menschen je gelebt haben. Für uns natürlich am Ende der Zeit ist es wichtig, trotzdem damit sich auseinanderzusetzen. Denn ich glaube, dass der Titel hier "Gegenwärtige Wahrheit im fünften Buch Mose" sehr, sehr real ist. Und das möchten wir jetzt auch in dieser Woche, wie gesagt, ansehen.
[6:09] Möchten wir euch zu Beginn noch einen Text lesen in 2. Chronik 34. Den hat Christopher letzte Woche auch schon gelesen, aber ich möchte es auch noch mal voranschreiben, dass wir das wirklich parat haben. Den 2. Chronik 34, ab Vers 14. "Als sie aber das Geld herausnahmen, das zum Haus des Herrn gebracht worden war, fand der Priester Hilkia das Buch des Gesetzes des Herrn, das durch Mose gegeben worden war. Da ergriff Hilkia das Wort und sprach zu Schafan, dem Schreiber: Ich habe das Buch des Gesetzes im Haus des Herrn gefunden. Und Hilkia übergab Schafan das Buch. Hier ist die Rede von 5. Mose."
[6:47] Schafan aber brachte das Buch zum König und meldete dem König und sprach: "Deine Knechte führen alles aus, was ihm aufgetragen wurde. Sie haben das Geld ausgeschüttet, das im Haus des Herrn vorgefunden worden ist, und haben es den Aufsehern und den Arbeitern gegeben." Dann berichtete Schafan, der Schreiber, dem König und sprach: "Der Priester hat mir ein Buch gegeben." Und Schafan las daraus dem König vor.
[7:12] Und es geschah, als der König die Worte des Gesetzes hörte, da zerriss er seine Kleider. Und der König gebot Hilkia und Aschikan, dem Sohn Schafans, und Achbor, dem Sohn Michas, und Schafan, dem Schreiber, und Asaja, dem Knecht des Königs, und sprach: "Geht hin, befragt den Herrn für mich und für die Übriggebliebenen in Israel und Juda, wegen der Worte des Buches, das gefunden worden ist. Denn groß ist der Zorn des Herrn, der übrigens ausgegossen ist, weil unsere Väter das Wort des Herrn nicht befolgt haben, dass sie alles getan hätten, was in diesem Buch geschrieben steht."
[7:48] Wir lesen gleich noch den Ausgang der Geschichte. Und es ist ja, sage ich mal, nichts Neues, was Christopher auch schon gestreift hat, aber eine der größten Erweckungsbewegungen der Geschichte im Volk Israel hat stattgefunden durch das fünfte Buch Mose. Und das "Gift der Weissagung" ermutigt uns auch an sehr vielen Stellen, dieses Buch nochmals zu lesen, weil darin, wie gesagt, viele "Gegenwärtige Wahrheiten" stecken. Und wenn wir die Geschichte von damals übertragen auf das Volk Gottes heute, dann glaube ich, wenn wir zurückkommen zum Ursprung, zu dem, was Gott gesagt hat, und auch mit unseren persönlichen Sünden brechen. Ja, ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns jetzt große Probleme hat damit, wenn jemand ihm auf der Straße entgegenkommt, ihm Messer in die Brust rammen zu wollen. Das sind nicht die Dinge, mit denen wir zu kämpfen haben. Aber es gibt andere Sachen, mögen sie unter den Augen klein sein, die uns doch in gewisser Weise von Gott trennen.
[8:40] Und sagen wir, lassen wir uns nicht die gleichen Fehler wie die Juden machen, zu denken, wir sehen auf dem direkten Weg nach vorne, aber eigentlich halten wir ein paar Dinge noch zurück. Denn es sollte das geschehen, was hier ab Vers 26 beschrieben wird. Gott sagt hier zu dem König von Juda: "Aber der euch gesandt hat, um den Herrn zu befragen, sollt ihr so reden: Spricht der Herr, der Gott Israels: Was die Worte betrifft, die du gehört hast, weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du seine Worte gegen diesen Ort und gegen seine Einwohner hörtest, ja, weil du dich vor mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich darauf gehört, spricht er. Siehe, ich will dich zu deinen Vätern versammeln, dass du in Frieden in ein Grab gebracht wirst und deine Augen all das Unheil nicht sehen müssen, dass ich über diesen Ort und seine Einwohner bringen will." Und sie brachten dem König diese Antwort.
[9:36] Also Gott hat sich hier einiges sehen, dass die Menschen über haft ich Buße getan haben, nicht nur Lippenbekenntnisse und "Blabla", sondern dass sie sich wirklich bekehrt haben. Und dadurch hat er auch das Unheil vorübergehend abgewendet. Und wie gesagt, die größte, eine der größten Erweckungsgeschichten begann damit, dass die Menschen 5. Mose studiert haben. Das fünfte Buch Mose fängt er an mit den Worten: "Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel redete." Aber wenn wir das Buch studieren, werden wir, werden wir es in den nächsten Wochen genauer sehen. Eigentlich dreht sich alles um "Gegenwärtige Wahrheit". Es dreht sich alles um Christus und um unsere persönliche, praktische Erfahrung.
[10:14] Ich möchte mit euch noch einen Text im Buch Hesekiel lesen, dazu, dort Kapitel 14 und in Hesekiel 14, die Verse 13 und 14. Aber vor allem dann möchten wir uns auf Vers 14 konzentrieren, die heißt es: "Menschensohn, wenn ein Land gegen mich sündigt und einen Treuebruch begeht und ich meine Hand dagegen ausstrecke und ihm den Stab des Brotes zerbreche und an der Hungersnot hinein sende und Menschen und viel daraus fertige und es wären die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht Gott, der Herr."
[10:57] In Vers 20 sagt Gott dann nochmal, beziehungsweise ab Vers 19: "Oder wenn ich die Pest in dieses Land sende und meinen grimmigen Zorn und Blut darüber ausgieße, dass sich Menschen und viel daraus fertige und Noah, Daniel und Hiob wären darin, so war ich lebe, spricht Gott, der Herr, sie könnten wir das so noch Tochter retten, sondern sie würden durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten." Dieser Text sagt uns, dass es eine Zeit geben wird, wo wir uns im Fall Israel zum Beispiel nicht darauf verlassen können, dass einer für uns eintritt, so wie Mose getan hat oder wie Hiob seine Kinder gebeten hat, sondern dass jeder Mensch eine persönliche Erfahrung braucht mit Gott, wo es sich, wie gesagt, nicht auf das verlassen kann, was ihre Lehrer, Pastoren oder auch ihre biblischen Glaubenshelfen getan haben.
[11:50] Und deswegen glaube ich, dass das erste Buch, das fünfte Buch Mose, uns auch darin helfen kann, diese persönliche Erfahrung zu suchen. Und das ist auch mein großer Wunsch, dass du, wenn wir dieses Quartal darüber reden und studieren, dass wir eine persönliche Erfahrung mit Gott suchen. Denn ich glaube, die Zeit ist nicht mehr fern, von der Seele gesprochen hat, dass jeder irgendwann alleine vor Gott stehen wird und sich nicht auf das verlassen kann, was der Prediger gesagt hat.
[12:24] Ja, im fünften Buch Mose dreht sich alles eigentlich um "Gegenwärtige Wahrheit". Und das zeigt uns letzten Endes die ganze Heilsgeschichte, die Israel damals durchgemacht hat, aus Ägypten ins verheißene Land, wie Gott sie befreit hat. Was aber nur ein Sinnbild ist für die Befreiung, die Gottes Volk im großen Stil in der ganzen Weltgeschichte erleben würde. Und daher finden wir im fünften Buch Mose Jesus. Ja, das müssen wir uns auch bewusst sein. Jesus ist nicht nur in den Evangelien da, sondern in der ganzen Bibel.
[12:55] Zum Beispiel David, der auf dem Ölberg ging, um zu weinen, und Jesus ging auf dem Ölberg, um zu weinen. Als das Volk Israel damals in der Wüste gegen die Feinde gekämpft hat, muss dem Mose seine Hände ausstrecken. Erinnere ich an die Geschichte, hätte er das nicht getan, hätte das Volk Gottes diesen Kampf nicht gewinnen können. Genauso auch mit dem Gottesvolk in der großen Weltgeschichte, hätte der Sohn Gottes seine Hände nicht ausgestreckt, hätte sein Volk nicht gewinnen können. Genau das gleiche auch bei Samson. Also, seine Hände ausgestreckt hat, hat er seine Feinde vernichtet und sein Volk befreit. Genauso auch bei Christus, als er seine Hände ausgestreckt hat, hat auch er den Feind, den Tod und Satan besiegt und sein Volk wurde befreit.
[13:41] Also finden wir überall in jeder Geschichte der Bibel, Jesus. Zum Beispiel Daniel wurde auch in eine Grube gesteckt, ein Stein kam davor, und diese Steine wurden versiegelt. Jesus ist auch in eine Grube gelegt worden, mit einem Stein davor, der auch versiegelt wurde. Und so finden wir überall Jesus. Und das ist auch, glaube ich, sehr wichtig, dass wir das bedenken beim Bibelstudium. Wenn wir von den ganzen alten Patriarchen lesen und von den Königen, es geht, die ganze Bibel dreht sich um Christus. Wenn wir das verstanden haben, dann ist auch das fünfte Buch Mose eine sehr, sehr schöne Geschichte.
[14:16] Ich möchte euch noch ein Zitat vorlesen aus dem "Geist der Weissagung", in dem Buch "Leben und Werk" auf Seite 224. Dort heißt es: "Beim Überblick über unsere vergangene Geschichte kann ich da jeden Schritt vorwärts bis auf unsere heutige Stellung mitgemacht habe, nur sagen: Gott sei gelobt! Wenn ich sehe, was der Herr getan hat, werde ich mit Erstaunen erfüllt und mit Zutrauen zu Christus als dem Führer."
[14:42] Und dann kommt ein Zitat, das er bekannt ist: "Wir haben für die Zukunft nichts zu fürchten, außer dass wir den Weg, den der Herr uns geführt hat, und seine in unserer vergangenen Geschichte liegenden Lehren vergessen werden." Denn weiter spricht er, damals vor allem von der Advent-Geschichte, aber auch im großen Stil. Wenn wir das fünfte Buch Mose studieren, wir haben für die Zukunft nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen, wie Gott sein Volk in der ganzen biblischen Geschichte geführt und geleitet hat.
[15:14] Und auch so möchte ich auch hier gleich schon mal das voraus schieben, wenn wir auch mal in Krisen kommen, was mir sehr geholfen hat, war auch ein Ratschlag aus dem Geist der Weissagung: Einfach die Erfahrungen, die wir mit Gott gemacht haben, aufzuschreiben in einem kleinen Buch und immer, wenn eine neue Erfahrung dazukommt, sie dazu zu schreiben. Und wenn wir dann mal in der Lage kommen, wo wir Angst haben oder an Gottes Güte zweifeln, lasst uns diese Geschichten wieder lesen, die unser eigenes Leben betreffen und sehen, wie Gott uns geführt hat.
[15:43] Abgesehen davon hilft es auch unglaublich, die ganzen Erfahrungen nicht zu vergessen, weil man hat ja manchmal so zwei, drei, vielleicht vier, fünf große Erfahrungen, die man immer parat hat, aber so kleine Sachen vergisst man dann ganz schnell. Und gerade diese Dinge müssen wir uns erinnern, dass wir auch da verstehen, dass Gott uns in allen Dingen führt. Wenn ich das so erzähle, ich denke da vor allem an eine Erfahrung, da hatte ich gerade frisch meinen Führerschein und ich war ein bisschen gestresst. Wir haben uns mit ein paar Glaubensgeschwistern getroffen zum Sport machen. Als ich zurückgefahren bin, weil es schon spät war und am nächsten Tag in die Schule musste und so, da war ich auch so, so gestresst. Dann, wie gesagt, und dann rückwärts fahren, hätte ich fast einen Pfeiler über den Haufen gefahren, mit meinem neuen Auto und frischen Führerschein und so. Und ich weiß nicht, wie es kam, aber kurz bevor ich dagegen fuhr, bin hat meine Hand voll auf meine Hüfte gehauen, dass ich erschrocken bin, aber total erschrocken und mit voller Wucht auf die Bremse gehauen habe. Ich gemerkt, ich weiß nicht, warum meine Hand darauf gehauen hat. Aber ich glaube, dass vielleicht ein Engel meine Hand darauf gehofft hat, dass ich nicht gegen diesen Pfeiler fahre. Und das ist eine ganz kleine Erfahrung, die viele vielleicht nicht nachvollziehen können, aber mir das gezeigt, dass Gott mich auch bewahrt. Das ist ein Pfeiler umfahren.
[17:00] Und wie gesagt, lasst uns auch die kleinen Dinge aufschreiben, dass wir daran uns erinnern. Das war auch der Sinn und Zweck, den Mose hier verfolgt hat. Dazu möchte ich euch noch einen Text mitgeben und dann finden wir im Römerbrief, Kapitel 15, Vers 4. Römer 15, Vers 4. Die Bibel sagt ja: "Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen."
[17:36] Also alles, was wir lesen im Alten Testament, auch wenn es nur so ewig lange Geschlechtsregister sind, wo wir uns denken: "Was soll das?" Es ist alles für einen bestimmten Zweck aufgeschrieben. Und wenn wir glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann können wir auch darin sehr interessante Dinge finden. Und daher, lasst uns das nicht vergessen, dass alles zur Aufklärung geschrieben wurde und wir dadurch, wie Paulus hier sagt, Hoffnung fassen, wenn wir sehen, wie die Menschen dort geführt wurden.
[18:03] Generell finden wir die Bibel studieren, ständig die die Präsenz oder die Gegenwart Moses. Ja, zum Beispiel Maleachi sagt, denn am Ende von seinem Kapitel, dass Gott jemanden senden wird, das Gesetz des Mose wieder bringen würde. Hier ist es hat oft mit den Schriftgelehrten damals gesprochen über das Gesetz Mose. Ist ja gesagt, Mose hat geschrieben. Und zum Beispiel, als die Ehebrecherin gebracht wurde, haben die Juden auch gesagt: "Mose hat uns geboten." Mose, derjenige, der Jesus zusammen mit Elias dann erschienen ist auf dem Berg der Verklärung. Und ja, auch später befinden wir überall, überall geht es um Mose. Paulus schreibt von Mose. Mose hat eine sehr große Rolle.
[18:51] Und ich möchte mit euch jetzt einen praktischen Aspekt anschauen, der im Prinzip auch bekannt ist, aber wir möchten uns auch da die Frage stellen: Wie hätten wir reagiert und wie an Moses Stelle gewesen wären? Geht mit mir dazu in 2. Mose 32, weil auch wenn Mose überall erwähnt wird, ist natürlich nur das Werkzeug, das Gott verwendet hat. Aber wir können davon viel lernen.
[19:15] 2. Mose 32, darf die Verse 30 bis 32. Geht ihm die Geschichte, nachdem die Israeliten das goldene Kalb gemacht haben. "Und es geschah am folgenden Tag, da sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde begangen, und nun will ich zum Herrn hinaufsteigen. Vielleicht kann ich sie nun erwirken für eure Sünde." Als Mose wieder zum Herrn kam, sprach er: "Auch das Volk hat eine große Sünde begangen, dass sie sich goldene Götter gemacht haben. Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde. Wenn aber nicht, so tilg..."
[19:50] ihre Sünde. Wenn aber nicht so, Til, gemischt aus deinem Buch, das du geschrieben hast. Das ist eine Aussage, wenn man die liest, dass wir, wo wir uns denken, dass es entweder total abgefahren wäre, schon bereit ist, ein eigenes Leben zu geben. Aber letzten Endes ist genau das, was Johannes aussagt: Wir sollten auch bereit sein, unser Leben für die Brüder hinzugeben. Und die Frage, die ich mir dargestellt habe: Würden wir auch so beten für andere?
[20:20] Natürlich, wir wissen ja, dass unser eigenes Leben nicht als Sühne-Geld verwendet werden kann für die Erlösung anderer Menschen. Wir wissen, dass allein Christus dieses Los tragen kann. Ja, auch die Engel haben als der Menschen Sünde gefallen, es ihr Leben angeboten. Das ist auch faszinierend, dass Engel auch diese Demut haben. Aber es ging natürlich nicht. Aber die entscheidende Frage ist nicht, ging das, wurde das nicht, sondern wäre ich theoretisch auch bereit dazu, so zu beten für meine Familie oder meine Gemeinde?
[20:53] Ich denke, wir sollten viel öfter darüber nachdenken, weil ich glaube, wir haben das Problem, und das ist auch der Zustand, zu lauwarm. Theoretisch bejahen wir ja alles gut, die einen mehr, die anderen weniger. Aber gehen immer vom Idealfall aus. Theoretisch wären wir alles und der Geist der Weissagung sagt sonst auch, dass es kein Volk vor den Adventisten gab, die so eine Fülle an Licht und Wahrheit haben.
[21:18] Aber die Frage ist, haben wir, wie hier seht ihr auch gesagt hat, diese persönliche Erfahrung, die wir brauchen von Gott? Haben wir diese persönliche Erfahrung und sind wir wirklich bereit, so für unsere Gemeinde oder unsere Familie zu beten, wie Mose, dass unser eigenes Leben uns nicht teuer genug erscheint, wenn sie verloren gehen würden?
[21:41] Letzten Endes ist das, wissen wir ja auch, Mose ein Sinnbild für Christus. Und das finde ich sehr, sehr faszinierend, dass als der Lösungsplan gelegt wurde, sagt uns der Geist der Weissagung, Erfahrung und Gesicht der Seite 138, dass der Vater und der Sohn dreimal zusammenkamen, um darüber zu beraten, ob sie diesen Weg, ja, dass er Lösungsplan wirklich gehen wollten.
[22:06] Nicht, weil Gott uns nicht geliebt hat. Der Wolf, Seite 141, gleichen Buch, sagte Engel dann zu allen: "Glaubst du, dass der Vater seinen Sohn ohne Kampf dahin gegeben hat?" Und der Engel sagt dann: "Es war selbst für Gott im Himmel, es war selbst für Gott den Vater ein Kampf, ob er die Menschheit verloren gehen lassen sollte, oder seinen Sohn für die Menschheit in den Tod geben sollte."
[22:29] Also, das Problem war nicht, dass Gott uns nicht geliebt hat. Aber das Problem war, dass ein unglaublich großes Risiko dabei auf dem Spiel stand. Und ich glaube, wir sind uns dessen gar nicht bewusst, wenn wir Johannes 3:16 zitieren und sagen: "Gott hat die Welt so sehr geliebt." Ich glaube, wir sind uns nicht im Ansatz im Klaren, was es bedeutet, dass Gott die Welt geliebt hat.
[22:48] Und als Christus am Kreuz und die ganzen Sündenlast auf ihm lag, ich meine, er kennt er ja selber, ja, wenn man so ein richtig schlechtes Gewissen hat, das kann ein so plagen und so niederschmetternd, so fertigmachen. Aber es ist nur eine Sache, die uns klagt. Ich glaube, keiner von uns könnte all die Sünden, wenn wir sie tragen müssten, also die Sünden unseres ganzen Lebens tragen, nur für uns selber, da würden wir schon zusammenbrechen unter diesem Druck, unter dieser Verdammung.
[23:19] Aber Christus hat die Sünden der ganzen Welt getragen. Und da kann man sich da ein bisschen besser vorstellen, warum er dann rief: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Weil diese Last so schwer auf ihm war. Und die Geister-Weissagung sagt uns dann im Leben Jesu, dass Christus in dem Moment nicht über die Pforten des Grabes hinaus schauen konnte. Er hat gedacht, er wäre auf ewig vom Vater getrennt und dass Gott diese Sündenlast, also dass er das Opfer nicht annehmen könnte, weil die Sünden zu schwer sind.
[23:49] Und trotzdem hat Christus nicht aufgegeben. Und genauso wie Mose, ja, wenn wir diese Geschichte jetzt über die Kreuzigung legen, genauso wie Mose hier gesagt hat: "Vergib ihnen ihre Sünde, wenn aber nicht, tilg mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast, damit sie ewiges Leben haben können." Genau hier ist es auch nicht aufgegeben oder nicht aufgehört, diesen Plan durchzuziehen.
[24:10] Er hätte ja vom Kreuz runtergehen können. Weil, überlegen wir uns, wenn Christus tatsächlich nichts aus dem Grab herausgekommen wäre wegen dieser Sündenlast, dann wäre vielleicht die Menschheit gerettet. Aber die Gottheit, wie sie seit Ewigkeit bestanden hat, wäre kaputt, quasi. Und ich glaube, wir müssen viel öfter über diesen Erlösungsplan nachdenken und uns vergegenwärtigen, was das für eine unglaubliche Tragweite hat.
[24:39] Und daher sehen wir hier Jesus nicht. Ich meine, in Anbetracht dessen, dass wir das eben will Jesu widerspiegeln, sondern habe ich mich auch schon oft gefragt: Habe ich die gleiche Liebe für meine Familie und für meine Gemeinde wie Christus sie hatte? Ich bin zu dem Punkt gekommen, ich habe sie nicht. Aber Gott sei gelobt, wir können Gott darum bitten.
[24:54] Bei Gott, Jesus hat gesagt: "Alles, was ihr den Vater in meinem Namen beten werdet, das wird euch gegeben werden." Und daher, wenn ihr auch merkt, ja, dass sie nicht diese Charaktereigenschaften Moses oder Jesu habt, wenn wir Gott darum bitten, kann uns das geben. Und es kommt Schritt für Schritt, aber wir werden immer mehr in das Ebenbild Jesu verwandelt werden.
[25:18] Ich möchte euch noch einen Text zur Ermutigung mitgeben. Geht mehr Lukas Kapitel 2, Lukas Kapitel 2, in Vers 52, sagt uns die Bibel, und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. War Jesus vollkommen? War er. Und trotzdem sagt dieser Text hier, dass Jesus an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen zugenommen hat.
[25:46] Also, es ist nicht so, dass wir irgendwo irgendwie so einen Level an Perfektion erreichen müssen und dann sind wir bereit für den Himmel oder so. Selbst Christus, der vollkommen weise gewachsen ist. Und daher ist es eine große Ermutigung für uns alle. Das wissen wir auch vom Rest der Weissagung, dass wir auch in Ewigkeit weiterlernen werden. Auch in Ewigkeit werden wir uns immer mehr weiterentwickeln, und dieser Prozess wird nie aufhören.
[26:09] Also, seid nicht entmutigt, wenn ihr seht, ich habe gewisse Eigenschaften nicht. Das ist ein Prozess. Solange wir daran festhalten, mit Gott ringen, mit ihm, ja, im Gebet verharren und sagen: "Herr, verändere mich", dann sind wir auf einem sehr, sehr guten Weg.
[26:27] Und das ist, dass ich auch noch nicht angefangen, ja, Mose war zu dem Zeitpunkt etwas über 100 Jahre alt. Und daher, wir wissen, wie Mose war. Er war stolz, ja, aber Mörder. Er hat gedacht, er macht jetzt in der Revolution um Gott. Hat ihn aber verändert. Und daher, was wir hier von Mose lesen, ja, ist das Ergebnis von einem langen, langen Weg.
[26:48] Und daher, nicht verzagen, Jesus fragen. Gehen wir noch einen Schritt weiter. Gehen wir das fünfte Buch Mose zurück. Das erste Kapitel. Und dort möchten wir uns vor allem in Vers 3 anschauen, aber die ersten sechs Verse in Kapitel 1. Dies sind die Worte, die Mose ganz Israel redete auf der anderen Seite des Jordan, in der Wüste, in der Arava, gegenüber Suf, zwischen Paran und Tofel, Schawan, Haze Rot und die Sache elf Tagesreisen sind es vom Hof auf dem Weg zum Berg Sinai.
[27:35] Es geschah im vierzigsten Jahr, im elften Monat des ersten des Monats, dass Mose zu den Kindern Israels redete, und zwar alles so, wie es ihm der Herr für sie geboten hatte, nachdem sie an den König der Amoriter, der in Heschbon wohnte, geschlagen hatten, dazu auch den König von Baschan, der in Astarot und Edrei wohnte, auf der anderen Seite des Jordan im Land.
[28:00] Mose an dieses Gesetz auszulegen, und er sprach: "Der Herr, unser Gott, redet ihr zu uns am Berg Horeb und sprach: 'Es ist lange genug an diesem Berg gewesen.'"
[28:11] Das fünfte Buch Mose, wie soll man sagen, fängt quasi an, nachdem diese 40 Jahre des in der Wüste Wanderns zu einem Ende kommen. Wir erinnern uns, dass in 4. Mose Kapitel 13, 14, diese dieser Bericht gegeben wurde von den Kundschaftern, die Kanaan auskundschaften sollten, um zu gucken, was für ein Land das ist. Und als dann die zwölf Kundschafter zurückkamen, waren Josua und Kaleb, haben gesagt: "Wir können das schaffen. Das Land ist hundertmal groß, die Städte befestigt, aber es ist ein reiches Land und Gott wird uns helfen, dieses Land einzunehmen."
[28:47] Wir wissen, dass zehn, die anderen zehn Kundschafter, diese Meinung nicht geteilt haben. Und wir kennen das Ende vom Lied. Sie wollten in New York alle mit Steinen steinigen. Die haben sich dann aber an Gott gewandt, und Gott hat dann gesagt, dass all die, die quasi die gute Nachricht ja von dem zukunftsweisenden Land abgelehnt haben, in der Wüste sterben würden. Und dass erst die zweite und dritte Generation danach dann ins verheißene Land einziehen würde.
[29:15] Und das ist auch eine sehr traurige Geschichte, wenn man das so sieht, weil nur Kaleb waren die einzigen zwei Israeliten, die von Ägypten nach Kanaan kamen. Alle anderen sind in der Wüste gestorben. Und es sind denn die Kinder und Enkelkinder von den ursprünglichen Israeliten aus Ägypten ins verheißene Land gekommen.
[29:36] Wenn man darüber nachdenkt, das ist ja traurig, ja, von einem wahrscheinlich 1,5 bis 2 Millionen Volk, nur zwei Leute haben es geschafft. Das ist eine sehr traurige Geschichte. Und ich glaube, dass auch wir als Gottesvolk lange, lange, lange in der Wüste der Geschichte am Herrn gewandert sind. Waren so oft kurz davor, die Grenzen von Kanaan zu betreten, aber wie damals zu Israel, haben Unglaube und Stolz verhindert, in das Land einzuziehen.
[30:05] Der Geist der Weissagung macht und sie auch ganz klar, dass Gott eigentlich, dass Christus eigentlich schon in den Jahren nach 1844 kommen wollte, aber auch dann mit der Botschaft "Gerechtigkeit aus Glauben", die Gott Johnson Wagner gegeben hat, auf der Generalkonferenz 1888 in Minneapolis, sagt, dass der Geist der Weissagung, das hätte man diese Botschaft dort angenommen, dass Christus schon Ende des 19. Jahrhunderts hätte wieder kommen können.
[30:31] Ist aber offensichtlich nicht. Und die Frage ist, worauf warten wir noch? Wir sind immer noch hier. Und ich glaube, dass wir aus der Geschichte Israels viel lernen können, dass wir nicht länger wie die anderen zehn Kundschafter uns verhalten sollten, sondern uns auf die geistliche Linie mit Johann Kaleb abstellen sollten, wo wir sagen: Gott kann uns hineinbringen lassen, dass das Werk zum Abschluss bringen.
[30:56] Und das, was uns noch fehlt, um dieses Werk zum Abschluss zu bringen, ist der Spätregen, wie Jakobus sagt, dass der Landmann darauf wartet, bis der Spätregen die Frucht zur vollen Reife gebracht hat. Dann wisst ihr, was das fünfte Buch Mose spricht auch davon in Kapitel 32, nämlich fünftes Buch Mose 32, Vers 2 sagte: "Meine Lehre triefe wieder Regen, meine Rede fließe wie der Tau, wie die Regenschauer auf das Gras und wie die Tropfen auf das Grün." Vers 3: "Denn ich will den Namen des Herrn verkünden, gebt unserem Gott die Ehre."
[31:38] Das hört sich für mich ziemlich an nach der ersten Engelsbotschaft: "Fürchte Gott und gebt ihm die Ehre." Und hier in 5. Mose steht es auch schon. Und Vers 2 sagt uns, was geschehen muss, damit Gott den Spätregen geben kann. Ja, es heißt hier: "Meine Lehre triefe wie der Regen und meine Rede fließe wieder Tau." Dass wir die genaue Bibelwahrheit verkünden.
[32:01] Ja, der Grund, warum Israel nicht ins Land kommen konnte, warum wir auch so lange hier umherirren, noch ist, weil wir die genaue Bibelwahrheit vielleicht verkündet haben, aber nicht richtig ausgelebt haben. Und die, die es denken, dass sie es ausleben, ist vielleicht nicht richtig verkündet. Ich glaube, dass genau das wir wie eingangs gelesen haben, den zweiten Chronik 34, für dieses Buch wieder entdecken müssen, von fünftem ausgehend, aber die ganze Bibel.
[32:29] Und das wird dann nur dann, wenn wir genauso wie damals Israel wieder König, Buße tun, unsere Herzen zerreißen, von Gott in Ruhe und in Demut, dass Gott dann diese Erweckung schenken kann, dass dann der Spätregen fallen kann. Wenn wir die genaue Lehre, die genaue Rede Gottes verkünden.
[32:46] Und das vor allem auch im praktischen Leben ausleben. Denn wir haben vorhin auch gelesen, dass hier seht ihr davon spricht, dass wir diese persönliche Erfahrung brauchen, weil wir uns nicht darauf verlassen können, was unsere Lehrer gesagt haben, sondern dass jeder alleine vor Gott stehen wird. Und dann kann der Spätregen fallen, und dann werden wir ja endlich einziehen können, nach Hause gehen können.
[33:12] Denn wenn du jetzt die Frage stellst, was ehrlich, worauf warten wir dennoch? Kann es vielleicht sein, dass die Bibel recht hat, wenn sie sagt, dass Gottes Volk am Ende der Zeit die Welt mehr liebt, auch wenn sie es nicht zugeben wollen, weil es ja die Bibel verdammt, aber es vielleicht doch tun. Ihnen direkt und Gott so den Segen noch zurückhalten muss.
[33:33] Lasst uns zurück zur 5. Mose Kapitel 1 gehen, 14, 9 bis 11. Ich habe sprach zu euch in jener Zeit und sagte: "Ich kann euch nicht allein tragen." Also Mose sagt ihr, denn der Herr, euer Gott, hat euch gemehrt, und siehe, ihr seid heute so zahlreich wie die Sterne des Himmels. Der Herr, der Gott eurer Väter, mache euch noch viel tausendmal zahlreicher als ihr seid, und segne euch, wie er euch verheißen hat."
[34:02] Das ist eine der schönsten Verheißungen, die Gott gegeben hat. Er hat zwar sein Volk ausgeführt, es war schon zahlreich, und das zeigt uns ja auch einen ganz interessanten Aspekt. Viele denken, er ist ziemlich verwaist, dass Gott Israel erwählt hat, weil er irgendjemand gebraucht hat, der ausbilden kann, damit sie irgendeine besondere Stellung bekommen.
[34:22] Das, und wenn man das so liest oder so denkt, dann glaube ich, kommt ganz schnell diese geistliche Stolz auf: "Wir sind das auserwählte Volk." Ich glaube auch, wie der Geist der Weissagung und sagt im Zeugnis für die Gemeinde, Band 9, das Siebenten-Tags-Adventisten als Lichtträger die Welt eingesetzt wurden. Aber wir dürfen nicht den Fehler machen, so wie Israel damals.
[34:43] Und ich weiß, theoretisch wissen wir das. Aber ich glaube, praktisch vergessen wir das manchmal, dass wir nicht diese besondere Stellung haben, dass wir nicht diese ganze Wahrheit haben, weil Gott uns besonders lieb, weil besonders schöne Nasen haben und schöne Anzüge, sondern weil wir eine enorm große Aufgabe haben.
[35:03] Gott wollte sein Volk damals tausendmal mehr mehren. Ja, es sollten noch zahlreicher werden, es sollten noch mehr Gläubige daraus erwachsen. Aber allein aus dem Grund, weil Israel den umliegenden Völkern zeigen sollte, wer und wie Gott ist, dass die auch zu seinem Volk stoßen werden. Das finden wir auch in einigen Stellen in den Mose-Büchern, dass Gott sagt, wenn ein Fremdling kommt zu einem Land, mit sich zu dem Gott Israels bekennt und so weiter.
[35:31] Also Gott hat immer die Absicht gehabt, dass die Menschen damals um Israel zu seinem vollkommen, weil Israel zeigen sollte, wie Gott ist. Und die gleiche Aufgabe haben wir als geistliches Israel, den Menschen zu zeigen, wie Gott ist. Und das geht aber nicht, wenn wir nur die Gemeinde-Stühle warm sitzen.
[35:51] Oder wenn wir Vorträge uns anschauen und reinziehen und nur Wissen konsumieren, aber vergessen, das praktisch umzusetzen. Wisst ihr, ich bin irgendwann an einen Punkt gekommen in meinem geistlichen Leben, wo ich verstanden habe, dass wenn ich nicht bald anfangen werde, das zu teilen, was Gott mir gegeben hat, dass ich dann geistig nicht weiter wachsen kann.
[36:17] Wir verstehen uns ja auch als das Volk des Heiligtums. Und wenn wir uns das Heiligtum anschauen, das, was im Heiligen geschieht, ist quasi unser Lebensprozess vor dem Heiligen. Stand der Brandopferaltar und das Waschbecken, Symbole steht es dafür, dass wir das Opfer Jesu im Glauben angenommen haben, mit der Taufe bestätigt haben. Und viele Christen hören dort auf.
[36:43] Aber der Weg ins Heiligtum, zum Allerheiligsten, wo Gottes Gegenwart ist, ja, der Weg zum Himmel geht weiter. Wenn wir ins Heilige kommen, dann finden wir dort den Schaubrottisch, den Räucheraltar und den goldenen Leuchter. Der Schaubrottisch, das Bibelstudium, das lebendige Brot. Der Räucheraltar steht für das Gebet. Offenbarung 8 ist im Übrigen sehr interessant, ja, der Räucheraltar ist der Gegenstand im Heiligen, der am nächsten an der Gegenwart Gottes ist. Also, wenn wir im Gebet sind, sind wir am nächsten zu Gottes Gegenwart.
[37:15] Ist einfach gesagt, aber auch hier viele hören dort auf. Aber das steht nach der goldenen Leuchter, und Jesus sagt, dass wir das Licht der Welt sein sollen. Also, wenn wir uns das ansehen, das Heilige, dann sollten wir verstehen, dass neben dem Bibelstudium und im Gebet, auf das Zeugnis geben noch eine wichtige Rolle spielt, dass wir den Menschen diese Botschaft bringen sollten, die wir haben.
[37:40] Und ja, es gibt viele Wege dazu. Wenn doch mal ein eigenes Thema, aber es sei so viel gesagt, dass wir auch Gott fragen: "Herr, wie kann ich Zeugnis geben? Wie kann ich diese Botschaft weitergeben?" Denn nicht jeder musste mega-laut in die Fußgängerzone stehen und schreien: "Das Ende ist nah!" Was vielleicht nicht unbedingt die beste Methode wäre. Aber ihr versteht, was ich meine.
[38:04] Ja, man denkt immer an Missionen, oh, ich muss irgendwas der Fußgängerzone machen, mich zum Affen machen. Wir lieben, ihr könnt die Botschaft ganz einfach teilen. Denn weit sagt zum Beispiel, dass der laute Ruf im zum größten Teil darin bestehen wird, also zum größten Teil durch unsere Verlagshäuser geschehen wird. Ja, sagt durch die Schriften, die wir verteilen, sich das Schrifttum, durch die Traktate, durch die Bücher, dadurch wird der laute Ruf zum größten Teil gebracht werden.
[38:31] Und das ist ein wichtiger Punkt. Jeder kann zufälligerweise einen Flyer liegen lassen, der S-Bahn oder im Bus oder eine Bushaltestelle. Jeder von euch kann ein Buch in ein öffentliches Bücherregal stellen, das die gegenwärtige Wahrheit enthält. Man kann auch anfangen, ganz einfach, damit er an der Kasse oder also beim Tanken und Supermarkt, wo auch immer die Flyer zu verteilen, dem netten Kassierer sagen: "Ich habe mir noch was für Sie." Es gibt so viele Möglichkeiten, in Gott wirklich führen in dieser Sache, weil ich glaube, dass es sehr wichtig ist.
[39:04] Aber nicht, wenn ich das sage, sondern weil die Bibel sagt. Lasst uns zum Abschluss noch einen anderen Aspekt beleuchten, damit wir auch das abgedeckt haben in den Kapiteln 2 und 3 von 5. Buch Mose. Auch hier studiert das am besten selber für euch nochmal. Wir können leider nicht alles abdecken, aber wir finden hier Berichte über die, wo Mose über die Riesen spricht, die es überwältigt haben. Also er spricht er von den ganzen Eroberungskriegen, bevor sie das Land letzten Endes eingenommen haben.
[39:45] Und ja, bei manchen kommt dann hier die Frage auf: Warum gerade solche Schandtaten zugelassen hat? Ja, warum er das sogar befohlen hat? Es ist auch ein sehr tiefes Thema, aber.
[39:55] Ich denke, wir dürfen nicht den Fehler machen, dass wir Gottes Handeln hier in Frage stellen. In Maleachi 3,46 sagt Gott: „Denn ich, der Herr, verändere mich nicht.“ Also, wenn wir im Neuen Testament lesen, wenn Christus sagt: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ oder man kennt genug andere Zitate, wie Gott sagt: „Ich habe dich geliebt“ in Jeremia 31,3. Zum Beispiel, wenn wir diese Verse lesen und dann dazu aber hier diese scheinbaren Genozide, die hier verübt wurden, dann kann das schon mal ein unwohles Gefühl aufbringen. Aber ich möchte euch dazu ein paar Sachen sagen. Wenn wir zum Beispiel Josua Kapitel 2, Vers 8 bis 11 lesen, heißt es hier: „Aber die Männer legten sich, stiegen hinauf auf das Dach und sprachen zu ihnen: Ich weiß, dass der Herr euch das Land gegeben hat, denn es hat uns Furcht vor euch überfallen und alle Einwohner des Landes sind für euch verzagt. Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser des Meeres von für euch ist vertrocknet hat, als ihr aus Ägypten gezogen seid, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordan getan habt, an denen ihr den Bann verstrickt habt. Als wir dies hörten, da wurde unser Herz verzagt und es ist kein rechter Mut mehr in irgendjemand für euch, denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.“
[41:29] Die Kunde ja über den Gott Israels, über den wahren Gott, war nichts Neues. Man denkt vielleicht nur, weil sie damals keine sozialen Medien hatten oder keine kleine Zeitung oder was auch immer, keine Presse, die auf einmal da war: „Gott heilt mehr!“ So eine Schlagzeile. Nur weil das nicht da war, heißt es nicht, dass sich die Kunde nicht verbreitet hat. Und daher wussten die Kanaaniter von dem, was Gott für Israel getan hat. Es ist zum Beispiel so, 5. Mose 7, Vers 1 hat Gott ausdrücklich ein paar Zielvölker genannt, also die der Vernichtung preisgegeben werden sollten. Und er hat dadurch nicht gesagt: „Metzelt alles!“ sondern eine gewisse Eingrenzung gegeben. Und es gibt zum Beispiel 5. Mose 20, da gibt es auch die Anweisung, dass die Ammoniter oder die Ägypter gar nicht angegriffen werden sollten. Wir finden andere Stellen, 5. Mose 25, Verse 10 und 11, wo den Nationen, die man begegnet, Frieden angeboten werden sollte. Wenn sie darauf eingegangen sind, sollten sie verpflichtet werden. Wenn nicht, dann sollten sie die Männer davon vernichten. Es galt nicht für jede Nation, aber wir müssen uns auch hier im Klaren sein, wir müssen die Geschichte ein bisschen besser studieren, dann, also in der Bibel, dass Gott nie willkürlich irgendwas niedermetzeln hat lassen. Es gab gewisse Kriterien, wie gesagt. Manchen wurde Frieden angeboten, sie darauf eingegangen, sie überlebt. Andere wurden ausdrücklich betont, dass sie diese Völker nicht angreifen sollten. Und wieder andere sollten sie niedermachen. Zum Beispiel gab es ein Volk, das die Israeliten angegriffen hat, als sie in der Wüste waren, oder sie auch nicht durchs Land ziehen lassen wollte, obwohl sie die Kunde von Gott kannten. Und dann wurden sie der Vernichtung preisgegeben.
[43:23] Also, was wir hier sehen, in diesen scheinbaren Blutbädern, ist einfach, dass Gott jedem Volk, jedem Menschen offenbart, wer er ist. Und jedes Volk und jeder Mensch die Möglichkeit hat zu wählen: Möchte ich Gott folgen oder nicht? Gott hat niemals einfach, wenn jemand gesagt hatte: „Er verstehe ich nicht“, gesagt: „Okay, stirb.“ Erinnern wir uns, Gott hat zu Abraham gesagt, dass das Maß der Sünde der Amoriter zum Beispiel noch nicht voll ist. Also Gott hat lange, lange mit diesen Völkern gearbeitet, hat lange, lange ihnen auch gezeigt, wer er ist. Und spätestens mit dem Auszug hatten das ganze Volk, wir ab hier sagt, bzw. das ganze Land Kanaan die Möglichkeit, Gott zu wählen. Haben sie das abgelehnt, dann sollte ihnen dieses Gericht drohen. Und das zeigt, dass auch, wenn wir das auf heute übertragen, weil, wie gesagt, das ist gegenwärtige Wahrheit, dass Gott jedem Menschen auch heutzutage die Möglichkeit gibt, ihn zu wählen. Und Gott niemals irgendjemandem willkürlich umbringen lässt, also aufgrund von seinem Unwissen. Aber jeder Mensch bekommt die Möglichkeit in seinem Leben, und zwar mehrmals, Gott zu wählen oder abzulehnen. Und erst, wenn sie die dickste Einladung Gottes abgelehnt haben und ihr Herz verhärtet hatten, sie wirklich gesagt haben: „Ich will nichts damit zu tun haben“, dann ist das das Zeichen, dass das drohende Gericht, das Gott eines Tages um die ganze Welt verstecken wird, diese Menschen treffen wird. Und das ist ein wichtiger Punkt, dass wir auch in der Vernichtung der Völker hier quasi eine Miniaturausgabe des Weltgerichts sehen werden, dass diejenigen, die sich hart weigern, dagegen leider nichts einzuwenden haben.
[45:14] Wir haben jetzt vier studiert in dieser Woche, und ich möchte euch zum Abschluss noch drei Gedanken mitgeben. Erstens, wenn wir jetzt uns den letzten Punkt anschauen mit dieser Vernichtung der Völker, lasst uns das im Kontext sehen und lasst uns auch verstehen, warum Gott das gemacht hat. Und lasst es auch erkennen, was Gott über Sünde denkt. Wir haben leider manchmal so den Eindruck, dadurch, dass Jesus gestorben ist, ist alles okay und Gott schaut dann leichtfertig drüber. Aber zum Beispiel 3. Mose 20, Vers 9 sagt uns, dass auch Kinder sterben mussten, die ihren Eltern geflucht haben. Gott bewahre, ich wäre schon längst tot. Und das sollte uns zeigen, wie Gott Sünde eigentlich betrachtet. Und wir sollten auch das gleiche Maß an Furcht oder anderen setzen vor der Sünde haben, wie Gott es hat. Weil wir uns, glaube ich, nicht klar sind manchmal, was Sünde eigentlich ist. Wir wissen, das ist die Übertretung des Gesetzes, ja, aber wir wissen eigentlich nicht, was es für Auswirkungen hat für uns erst mal und wie schwer das in Gottes Augen wiegt. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass Gott uns für unseren hohen Preis bezahlt hat. Ich habe das vor ein bisschen versucht zu illustrieren, wie, ja, wie kostspielig und wie, wie risikoreich der Lösungsplan war. Und daher sollten wir auch darüber nachdenken, wenn wir das sehen, wenn wir die die harten Vollstreckungen sehen, haben das Gott, nachdem er aufgegeben hat. Und wir sollten dann sehen, wie Gott über Sünde denkt und dass wir nicht so leichtfertig damit spielen sollten.
[46:52] Aber es ist auch wichtig zu sehen, wenn wir das 5. Buch Mose studieren, dass wir sehen, wie Gott sein Volk geführt hat, damit auch wir Mut bekommen für die Zukunft. Ich glaube, dass die Zeit, die vor uns liegt, sehr finster werden. Daniel 12, es heißt uns, dass die letzte Krise, die letzte Drangsal von so einer Intensität sein wird, wie sie nie zuvor war. Aber wenn wir sehen, wie Gott sein Volk geführt hat und dann wir auch unsere eigenen Erfahrungen aufschreiben, werden wir sehen, dass Gott uns nie im Stich lassen wird, dass er uns darüber hinausführt. Und wenn wir auch an das Gebet Moses denken, wohl gesagt hat: „Tilge mein Leben, wenn das Volk Israel verloren geht.“ Lasst uns bewusst werden, was für den hohen Preis tatsächlich gegeben wurde. Lasst uns öfter den Erlösungsplan nachdenken, nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch. Und ich kann nicht sagen, wenn wir den Ratschlag von Ellen White befolgen, dass wir wirklich jeden Tag eine bestimmte Zeit uns nehmen, um nur über das Erlösungsgeschehen auf Golgatha nachzudenken. Dann wird Stolz recht schnell weichen. Wir werden uns schämen von selber, aber werden Gottes Opfer und seine Liebe viel besser einordnen können.
[48:01] Und ihr Lieben, all das, was wir jetzt im letzten, in der letzten Woche gesehen haben, mit Christopher, was wir heute studiert haben, all das ist der Anfang vom 5. Buch Mose. Es werden noch elf weitere Vorträge dazu folgen, aber auch das ist nur der Anfang. Wenn die Bibel recht hat, dass mit dem 5. Buch Mose eine so große Erweckung stattfinden konnte und wenn diese gegenwärtige Wahrheit darin so zu finden ist, ihr Lieben, ich glaube, dass wir gelesen haben, ein Kapitel 32, Vers 2, der Spätregen sehr bald fallen kann, das Werk abgeschlossen wird und wir bald nach Hause gehen werden. Lasst es zum Abschluss noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Gedanken, die auch heute für dieses Studium, für die Schönheit eines Wortes, und wir möchten, wir danken, dass du dein Volk nie im Stich gelassen hast, dass du gütig wirst, du dann folgst und dass wir sehen können, dass du uns immer leiten wirst. So hilf uns, seine persönliche Erfahrung zu machen. Und wenn wir damit vielleicht hadern, uns jetzt ganz viel zu übergeben, auf die Knie zu fallen und zu sagen: „Herr, verwende mich und rüste mich aus.“ Bedanken die auch dort für einen Beistand, deine Hilfe. Im Namen Jesu. Amen.
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