In dieser Predigt über Epheser 6:15-24 beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung der geistlichen Waffenrüstung für den Alltag. Er erklärt, wie der Schild des Glaubens und das Schwert des Geistes uns im Kampf gegen Satan stärken. Der Sprecher betont zudem die Wichtigkeit des beständigen Gebets und einer unvergänglichen Liebe zu Jesus, um das Evangelium freimütig zu verkünden und im Glauben standhaft zu bleiben.
Gott auf (m)einer Seite: Epheser 6:15-6:24
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, EpheserPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Epheser 6, Vers 15 bis 24. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns alles schenkst, was wir brauchen, um im Kampf dieses Lebens Sieger sein zu dürfen. Du schenkst uns die Erlösung, du schenkst uns das Heil, du schenkst uns die Wahrheit, du schenkst uns deine Gerechtigkeit, du schenkst uns die gesamte Waffenrüstung, Herr. Wir möchten heute lernen, erneut lernen, wie wir sie anziehen, benutzen können und wie wir standhalten können, wenn der Satan, wenn die Dämonen uns versuchen, zur Sünde zu verführen, wenn unser eigenes Herz uns verführt. Herr, wir möchten stehen bleiben in den geistlichen Kämpfen unseres Alltags, standhalten und den Sieg, den Jesus am Kreuz erworben hat, den möchten wir für uns persönlich in Anspruch nehmen. Erschaffe du uns heute ein reines Herz. Gib, dass wir heute den neuen Menschen ausleben durch deine Gnade und sprich du durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:42] Wir sind in Epheser Kapitel 6. Paulus erinnert die Epheser am Ende des Briefes daran, dass sie stark sein sollen in der Stärke, in der Macht des Herrn und dass sie die gesamte Waffenrüstung Gottes anziehen sollen, mit der sie standhalten können gegenüber den listigen Kunstgriffen des Satans. Und deswegen sollen sie sie tatsächlich buchstäblich für sich in Anspruch nehmen: die Wahrheit, die wie ein Gürtel alles zusammenhält, und die Gerechtigkeit Gottes, die wie ein Brustpanzer uns beschützt und bewahrt.
[2:17] Wir lesen weiter in Vers 15: „Und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.“ Wir brauchen diese Bereitschaft, das Evangelium in die ganze Welt tragen zu wollen. Wenn wir bereit sind – wenn wir nicht bereit sind, über Jesus zu sprechen, wie wollen wir dann Kraft und Stärke haben, wenn wir attackiert werden? Wenn wir bereit sind, das Evangelium weiterzutragen, dann wird uns das in vielen steinigen Angelegenheiten eine echte Hilfe sein. Wir werden nicht so schnell verwundet werden, weil wir gestiefelt sind mit dieser Bereitschaft zur Mission.
[2:57] Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. Satan schießt auf mich und er schießt auf dich mit feurigen Pfeilen. Er schießt mit Zweifel, er stellt Gottes Charakter in Frage, er attackiert unsere Aufrichtigkeit, er bringt uns unsere alten Sünden vor unser Gedächtnis wieder, er präsentiert neue Versuchungen und so weiter. Die Liste ist lang. Und wenn diese feurigen Pfeile auf uns einstürmen, dann brauchen wir diesen langen Schild, dieses Schild, das so groß ist, dass wir vollständig dahinter verborgen sein können. Wenn wir den Glauben nehmen und uns vollständig hinter den Glauben stellen, dann prallen die feurigen Pfeile des Satans an uns ab. Als der Satan erstmals im Garten Eden schoss auf die Eva, dann hätte sie glauben sollen, was Gott gesagt hat. Das hätte sie beschützt. Weil sie nicht glaubte, sondern den Zweifel in ihr Herz aufnahm, war sie den Pfeilen des Satans schutzlos ausgeliefert.
[4:02] Und nehmt auch den Helm des Heils, der den Kopf bewahrt. Die das Bewusstsein, dass Gott das Beste für mich möchte, dass er meine Erlösung möchte, dass er mir das Heil geschenkt hat, das bewahrt mein Denken. Und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Das meiste an dieser Waffenrüstung ist defensiv. Es bewahrt uns, es beschützt uns vor den Angriffen. Aber es gibt eine Waffe, mit der wir offensiv zurückschlagen können, sozusagen, mit der wir unseren Weg durch feindliche Linien bahnen können. Und das ist das Wort Gottes. Das ist diese Waffe, die Jesus im Kampf mit dem Satan in der Wüste nach seiner Taufe so eindrucksvoll unter Beweis gestellt und benutzt hat: das Wort Gottes. Jesus hat gesagt: „Es steht geschrieben.“ Er hat noch einmal gesagt: „Es steht geschrieben.“ Und er hat wieder gesagt: „Es steht geschrieben.“ Jesus wusste, wie man dieses Schwert führt.
[5:00] Lieber Freund, liebe Freundin, wir müssen wissen für uns persönlich, wie wir dieses Schwert im Alltag, in den Angriffen Satans benutzen können, um sagen zu können: „Es steht geschrieben.“ Dazu müssen wir Gottes Wort immer besser kennenlernen und Vertrauen haben, dass sein Wort das tut, wozu es gesandt ist. Dann ist es ein zweischneidiges Schwert, das hindurchdringt auch in unser Leben hinein und den Angriffen Satans eine wirksame Verteidigung entgegensetzt, mit dem wir auch Menschen aus dem Bereich Satans herausretten können und sie auf die Seite des Lichts ziehen können.
[5:42] Indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen. Heute haben Soldaten – und ich bin mir sicher, dass Paulus, wenn er das damals schon gekannt hätte, hier auch noch als eine besondere Waffe, einen Ausrüstungsteil erwähnt hätte – aber damals gab es das noch nicht. Heute haben Soldaten oft sogar Kopfhörer im Ohr. Sie sind verbunden über Funk, über Kommunikationskanäle mit ihren Generälen. Und wir, die wir am Kampf stehen, sollen nicht einzeln kämpfen. Wir sollen beständig verbunden sein mit unserem General Jesus, der noch jede Schlacht gewonnen hat. Denn wir brauchen ständig Anweisung, wo wir uns hinstellen sollen, wo wir am effektivsten sind, wo wir anderen helfen können in der Schlacht, wo vielleicht wir sonst auf verlorenen Posten stehen würden. Wir brauchen die Anweisung, damit wir unsere Waffenrüstung auch zur vollen Effektivität einsetzen, damit wir als Gemeinde auch gemeinsam in der Phalanx vorwärts gehen, in der Schlachtordnung. Wir brauchen die ständige Verbindung mit unserem General, der uns sagt, wo wir uns aufhalten sollen, wo wir positioniert sein sollen, wo wir kämpfen sollen, wann wir kämpfen sollen, wie wir kämpfen sollen.
[7:00] Wir brauchen das Gebet, und zwar nicht nur für uns selbst, sondern für alle, die mitkämpfen, für alle, die in diesem Kampf des Lebens auf Gottes Seite stehen, für alle Heiligen. Und Paulus sagt in Vers 19: „Auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt mache, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.“ Paulus sagt: „Betet für mich, betet für mich, damit ich erkenne, wie ich das Evangelium am besten predige, selbst wenn ich in Ketten bin, damit auch dann das Evangelium sich verbreitet, damit äußere Umstände es nicht aufhalten können.“ Betest du für andere? Lasst uns lernen, für andere zu beten. Ich möchte es auch in meinem Leben tun. Lasst uns lernen, auch dafür zu beten, dass auch andere das Evangelium effektiv weitergeben.
[7:59] „Damit aber auch ihr wisst, wie es mir geht und was ich tue, wird euch Tychikus alles mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener im Herrn, den ich eben deshalb zu euch gesandt habe, damit ihr erfahrt, wie es um uns steht und damit eure Herzen tröstet.“ Da gab es noch mehr zu erfahren, aber das hat Tychikus dann mündlich den Ephesern gesagt.
[8:20] „Friede werde den Brüdern zuteil und Liebe samt Glauben von Gott, dem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe.“ Amen. Hast du Jesus lieb mit unvergänglicher Liebe? Hast du Jesus dauerhaft lieb? Eins ist sicher: Gott liebt uns mit ewiger Liebe. Darum hat er uns zu sich gezogen aus lauter Gnade und Güte. Lasst uns ihn zurücklieben, nicht nur ab und zu, nicht nur wenn uns gerade danach ist, sondern mit unvergänglicher Liebe ihn zurücklieben.
[8:58] Das große Thema des Epheserbriefes ist die Liebe Gottes. Und die Epheser, denen wird einige Jahrzehnte später von Jesus durch Johannes auf Patmos das Zeugnis ausgestellt, dass sie die Irrlehrer gut erkannt haben, dass sie treu für die Theologie der Bibel eingetreten sind, aber auch, dass sie die erste Liebe verlassen haben. Lasst uns das zum Anlass nehmen, selbst drüber nachzudenken, wie unsere erste Liebe gewesen ist, unsere erste Liebe zu Gott. Und lass uns dahin zurückkehren und lasst uns Liebe, unvergängliche Liebe zu Jesus haben.
[9:40] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du hast uns so unfassbar lieb. Wir möchten dich um Vergebung bitten. Ich möchte dich um Vergebung bitten, dass wir in der Vergangenheit immer wieder deine Liebe aus den Augen verloren haben, dass wir uns weggewandt haben von dir. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wir durch deinen Heiligen Geist gestärkt werden, dass du uns die Weisheit schenkst, die wir brauchen, um uns selbst zu erkennen und die Gefahr, in der wir stehen, und die Schwachheit, die wir selbst haben, und die Stärke, die du uns anbietest. Gib, dass wir lernen, täglich die Waffenrüstung ganz anzuziehen, dass wir vorwärts gehen im Glauben, damit niemand, auch nicht einmal der Satan, uns aufhalten kann, dir zu folgen. Und Herr, schenk uns reichlich, überreichlich von deiner Liebe durch den Heiligen Geist, so wie es Römer 5, Vers 5 sagt, dass durch den Heiligen Geist die Liebe Gottes ausgegossen wird in unser Herz, dass wir dich zurücklieben mit unvergänglicher Liebe. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen. [Musik]
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