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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Haggai 2:19-23 spricht Christopher Kramp darüber, wie Gott seine treuen Diener segnet, wenn sie ihm und seinem Werk oberste Priorität einräumen. Er erklärt, dass Gott nicht die Größe der Taten, sondern die Herzenseinstellung belohnt. Weiterhin wird die Bedeutung des „Siegelrings“ beleuchtet, der die Autorität und den Einfluss Gottes durch seine erwählten Diener symbolisiert, die einen Eindruck von Jesus in der Welt hinterlassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute ist der 972.

[0:36] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke für das Buch, lass uns auffordern, das uns ermutigt, das uns erweckt, das uns herausfordert und das uns ja, vorwärts treibt und uns diesen tiefen Wunsch ins Herz gibt, für dich und dein Werk wieder mit oberster Priorität arbeiten zu wollen. Ich bin nicht so sehr, dass du uns eine solche Erweckung schenkst in unserem persönlichen Leben, in unseren Familien und unseren Gemeinden. Sprich doch heute durch dein Wort zu uns und hab Dank dafür. Amen.

[1:16] Wir sind in Haggai Kapitel 2. Gott hat die Israeliten durch den Propheten Haggai aufgefordert, sich wieder dem Tempelbau zu widmen, die Apathie abzuschütteln und wieder Gott und sein Werk an die oberste Priorität zu setzen. Und Josua, der Hohepriester, Serubbabel, der Leiter des Volkes, und das ganze Volk haben auf die Stimme des Propheten gehört und sie sind erweckt worden durch den Geist Gottes und haben angefangen zu bauen. Und Gott hat sie ermutigt. Und als sie angefangen haben, sich für das Feuer einzusetzen, kam eine ermutigende Nachricht und Botschaft durch den Geist der Weissagung, eine nach der anderen. Und Gott hat ihnen gesagt: Auch wenn vielleicht einige sagen, es ist nicht viel, was sie macht, und nicht gut genug oder nicht groß genug, ich bin bei euch. Gott segnet nicht die, die viel tun, sondern die, die es von Herzen tun. Gott segnet nicht die, die große Dinge vollbringen, sondern die, die es mit oberster Priorität für Gott tun. Gott ist mit ihnen. Gott möchte mit dir, mit mir sein. Und Gott sagt ihnen: Achtet doch darauf, wie es euch ergangen ist, bevor ihr gearbeitet habt, bevor den Grundstein gelegt hat. Achtet, schreibt euch das Datum jetzt dieser Grundsteinlegung auf, was nicht vorher so, dass ihr nicht das geerntet habt, was ihr ernten wolltet. Wart ihr nicht unzufrieden? Habt ihr nicht Missernten erlebt, als ihr für euch selbst gesorgt habt? Was kam euch dabei rum, was ihr euch hofft? Achtet auf eure Wege.

[2:51] Achtet auf den Tag. Wir lesen jetzt den Vers 19 von Haggai 2: „Liegt das Saatgut immer noch im Speicher? Hat auch der Weinstock, der Feigenbaum, der Granatapfel und der Ölbaum noch nichts getragen? Von diesem Tag an, dich segne ich.“ Gott sagt: Ab heute schreibt euch das Datum auf. Es wird nicht nur dann irgendwann irgendwie so ein bisschen Segen kommen, sich so langsam reinschleichen. Gott sagt: Ab dem Zeitpunkt, wo du dir vornimmst und es auch tatsächlich in die Tat umsetzt, Gott an die erste Stelle zu setzen, ihn und sein Werk, ab dem Moment segne ich. Prüft mich sozusagen, so wie auch die Israeliten dann später mal auffordert: Prüft mich doch!

[3:31] Und das Wort ist sehr in der Gegend zum zweiten Mal an Haggai am 24. Tag des Monats, folgendermaßen: Es ist noch eine zweite Botschaft, die an diesem Tag Haggai empfängt, mit der dieses Buch beendet und seine überaus kostbare Botschaft redet zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda. Seine Botschaft direkt an diesen Serubbabel. Wir werden später sehen, dass auch der Prophet Sacharja auch noch besondere persönliche Botschaften an ihn gehabt hat, dann auch an jetzt schon. Und sprich: „Ich werde den Himmel und die Erde erschüttern und ich werde königliche Throne umstoßen und die Macht der heidnischen Königreiche zertrümmern.“ Wir haben gesehen, dass in 2. Chronik steht, dass Gott noch einmal die Heidenvölker erschüttern wird und dass der ersehnte aller Zeitalter, der Ersehnte der Heiden, alle Heiden eigentlich gesehen haben nach dem wahren Erlöser, der wird kommen und den Tempel mit Herrlichkeit füllen. Deine Vorhersage auf Jesus Christus, der kommen würde, um im Tempel Gottes die Herrlichkeit Gottes, sein Charakter zu repräsentieren. Und darauf spielt hier diese Stelle an.

[4:36] Und ich werde königliche Throne umstoßen und die Macht der heidnischen Königreiche zertrümmern. Und ich will die Streitwagen umstoßen samt ihren Besatzung, das Ross und Reiter zu Boden sinken und jeder umkommt durch das Schwert des anderen. Wenn Gott die Heidenvölker erschüttert, dann wird alle menschliche Macht erschüttert, damit alle militärische Macht durcheinandergeworfen. Dann brauchen wir keine Angst zu haben vor den großen Mächten dieser Welt.

[4:59] Die Israeliten hatten damals gedacht, dass das persische Reich ihnen verbietet, am Tempel zu bauen. Aber Gott sagt: Geht voll! Und wie sich zeigen wird, als dann die Israeliten angefangen haben zu bauen, das steht könnte den Esra 5 danach lesen, gestärkt durch den Dienst von Haggai und auch von Sacharja, der dann auch in dieser Zeit anfängt, Prophezeiung zu haben, dann dürfen sie provisorisch weiterbauen. Und während die Beamten des persischen Reiches sich dann vergewissern und König Darius bis an die Erlaubnis kommt von Darius, der das Ganze bestätigt und sagt: Ja, Kyros hat es eigentlich erlaubt und deswegen soll dieser Tempel weitergebaut werden.

[5:34] Die Israeliten sind im Glauben vorangegangen und Gott hat alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. An jedem Tag spricht der Herr der Herrscharen: „Werde ich dich, Serubbabel, meinen Knecht nehmen.“

[5:45] Wenn also Christus, wenn seine Herrlichkeit offenbar wird, an diesem Tag werde ich dich, Serubbabel, du Sohn Schealtiels, meinen Knecht nehmen und dich wie einen Siegelring machen, denn dich habe ich erwählt, spricht der Herr der Herrscharen. Das Wort, das hier mit Siegelring übersetzt wird, ist dasselbe Wort, das in Hohelied 8,6 oder auch hier Jesaja 28,12 als Siegel übersetzt wird. Gott sagt: Ich möchte dich zu meinem Siegel machen. Und die Bibel kennt die Lehre von der Versiegelung. Sie sagt, dass wir am Ende der Zeit ein Siegel Gottes auf der Stirn haben. Aber hier steht sogar, dass ein gläubiger Mensch, den Gott erwählt hat, der für ihn arbeitet, zu einem Siegel Gottes wird.

[6:33] Nämlich im Sinne, dass so wie ein König mit einem Siegel seine Autorität irgendwo eindrückt, so möchte Gott, dass wir so sehr mit ihm verbunden sind, von ihm erwählt, dass dort, wo wir sind, wie einen Eindruck hinterlassen.

[6:51] Und dieser Eindruck soll von Jesus erzählen. Möchtest du in diesem Sinne auch ein Siegel für Gott, seinen Siegelring, dass dort, wo Gott dich eindrückt in den Ton deines Lebens, deines Arbeitsplatzes, deines Studiums, in der Schule, wo immer du bist, zu Gott dich in deiner Familie, deiner Verwandtschaft, deinem Freundeskreis, deiner Gemeinde eindrückt, dort, wo du bist, dass du einen Eindruck hinterlässt, der von Jesus erzählt?

[7:27] Ich möchte so ein Siegel sein, weil dann werden wir auch in der Endzeit das Siegel Gottes tragen. Und wisst ihr, wisst ihr was, liebe Freunde? Nicht wir haben Gott erwählt, sondern Gott hat uns erwählt. Nicht wir haben uns ihm, Gott ausgesucht, sondern und das ist das allerschönste: Gott hat dich und mich ausgesucht, dass wir das sein dürfen. Es ist sein Wunsch. Also hat er auch alle Möglichkeiten, dass das geschehen wird.

[7:54] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns erwählt hast und dass wir ein Siegel für dich sein können. Herr, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du uns segnest und wir möchten unser ganzes Leben in deine Dienste stellen. Du wirst uns keine Lasten auftragen, die zu groß für uns sind, sondern du wirst uns so führen, dass es am besten für uns ist. Und wir möchten dir dienen. Und wenn alles zugrunde geht in dieser Welt, wenn die Völker zertrümmert werden und erschüttert werden, dann möchten wir ein Siegelring an deiner Hand sein. Danke für das Buch Haggai, danke für diese überaus kostbare Botschaft und danke, dass du uns versiegeln wirst. Das bitten wir im Namen Jesu.


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