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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt beginnt Christopher Kramp mit dem Lukas-Evangelium, Kapitel 1, Verse 1-20. Er beleuchtet die sorgfältige Recherche des Lukas und die göttliche Inspiration hinter seinem Evangelium. Der Fokus liegt auf der Ankündigung der Geburt von Johannes dem Täufer an Zacharias und Elisabeth, die Parallelen zu biblischen Figuren wie Abraham aufzeigt und die Bedeutung von Glauben trotz widriger Umstände hervorhebt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1059. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass du für uns da bist, dass du uns lieb hast, dass wir dein Wort haben, dass wir es auch jetzt wieder lesen können. Möchte ich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und uns die Wahrheit offenbarst, wie wir sie brauchen für den Alltag. Es bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:57] Wir beginnen heute mit dem Lukas-Evangelium, dem dritten Evangelium, und wir beginnen direkt in Kapitel 1, und dort Vers 1: "Nachdem vieles unternommen haben, einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichste Theophilus, damit du die Gewissheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist."

[1:31] Lukas hat offensichtlich nicht das erste Evangelium geschrieben. Es war auch eigentlich prinzipiell gedacht an eine Einzelperson. Dieses Evangelium sollte jemandem, der bereits einiges über das Leben Jesu und das Wirken gehört hatte, genauere Auskunft geben. Dem Ganzen lag auch ein historischer Anspruch zugrunde. Lukas wollte ganz genau wissen, alles so chronologisch passiert ist, und deswegen gehört das Lukas-Evangelium oftmals besonders chronologisch genau.

[2:05] Und es ist auch nicht von ungefähr, dass Lukas ist, der dann auch die Geschichte der Apostel beschrieben hat, die ja quasi die Nachfolgegeschichte des Evangeliums darstellt. Lukas selbst war kein Augenzeuge. Er hat das alles recherchiert, er hat Leute gefragt, die dabei gewesen sind, und ist vom Heiligen Geist geleitet worden, alles so auszuwählen, dass es tatsächlich der Wahrheit entspricht. Auch das ist ein wesentliches Element biblischer Inspiration, dass Gott auch Menschen ihre Recherche und in ihrer Rekonstruktion der Ereignisse durch den Heiligen Geist leitet.

[2:41] Und Lukas macht ganz deutlich: Die Dinge, die er schreibt, die sind völlig erwiesen. Das sind keine Märchen, keine Legenden, keine Vermutungen, sind Dinge, die das sind Fakten des Glaubens, auf die wir bauen dürfen.

[2:53] In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, lebt ein Priester mit Namen Zacharias aus der Abteilung Abias, und seine Frau war von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth. Lukas bringt uns im Vergleich zu Matthäus und Markus weiter zurück in die Vergangenheit. Er beginnt noch vor der Geburt von Jesus, ja, vor der Geburt von Johannes dem Täufer und beschreibt, wie es zu seiner Entstehung gekommen ist.

[3:21] Sie waren beide gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Rechtsbestimmungen des Herrn. Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren in fortgeschrittenem Alter. Das sind natürlich an mehrere Geschichten im Alten Testament. Wie insgesamt der ganze Abschnitt, den wir noch merken werden, ist voll von Anspielungen an das Alte Testament. Ganz besonders aber natürlich steht die Geschichte von Abraham hier uns vor Augen, wo auch Abram und Sarah schon zu alt gewesen sind, um Kinder zu bekommen.

[3:51] Es geschah aber, als er seinen Priesterdienst vor Gott verrichtete, zur Zeit, als seine Abteilung an die Reihe kam. Es ist ja zurzeit Davids in diese Priesterklassen eingesetzt worden, wo dann in einem rotierenden System dann immer wieder eine andere Klasse für ein halbes Monat angewiesen ist. Da traf ihn nach dem Brauch des Priestertums das Los, dass er in den Tempel des Herrn gehen und Räuchern sollte. Es gab ja sehr viel mehr Priester als eigentlich tatsächlich gleichzeitig den Diensten konnte, und die ganze Menge des Volkes betete draußen zur Stunde des Räucherns.

[4:19] Ist ein Hinweis auch darauf, dass der Räucheraltar und der Dienst des Räucherns eine Metapher, ein Symbol ist für das Gebet an sich. Da erschien ihm ein Engel des Herrn, der stand zur Rechten, Symbol dafür, dass Gott ihm günstig gestimmt ist. Das ist eine positive, eine gute Nachricht.

[4:39] Als er ihn sah, überfiel ihn Furcht. Aber der Engel sprach zu ihm: "Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erhört worden, und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben." Das klingt ganz ähnlich wie "Du sollst ihm den Namen Isaak geben", diesen erste Mose Kapitel 21 beschrieben wird. Und er wird dir Freude und Frohlocken bereiten, und viele werden sich über seine Geburt freuen.

[5:06] Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit Heiligem Geist wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an. Das endet an die, dass sie Reha diejenigen, die besonders Gott geweiht gewesen sein im Alten Testament. Und viele von den Kindern Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurückführen.

[5:23] Seine Aufgabe würde es also sein, die Menschen zur Umkehr zu rufen, oder wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der Väter umzuwenden zu den Kindern, und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zuzubereiten.

[5:39] Der hier haben wir die Erfüllung, eine Anspielung auf die letzte große Prophezeiung im Buch Maleachi, wo das kommende Elia angekündigt wird. Und so deutlich natürlich das buchstäbliche Kommen des Elias angedeutet wird, sondern das Kommen einer Person, die im Geist und der Kraft Elias die Ankunft Jesu vorbereiten soll.

[5:59] Auf dieselbe Art und Weise sollen auch wir heute im Kraft und der Kraft und im Geist Elias die Wiederkunft Jesu vorbereiten. Und all das, was hier zu Johannes gesagt worden ist, um ihn zu befehlen, über Johannes gesagt worden ist, und mir darauf vorzubereiten, die Wiederkunft, eine gute Vorbereiter der ersten Ankunft, die sozusagen all das.

[6:18] Können auch wir uns zu Herzen im Alter. Das gilt auch für uns. Auch wir sollten uns vor Alkohol und solchen Dingen hüten, und auch wir sollten Menschen zur Buße aufrufen, damit, wenn Jesus wiederkommt, er möglichst viele Menschen zu sich nehmen kann.

[6:35] Kann unser sprach zu dem Engel: "Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin ein alter Mann, und meine Frau ist in fortgeschrittenem Alter." Er macht hier denselben Fehler, den noch Abram gemacht hat, nur mit dem Unterschied, dass er die Geschichte von Abraham kannte und trotzdem nicht daraus gelernt hat.

[6:53] Wir sollten nicht denken, dass, wenn wir die Fehler der biblischen Personen eins zu eins wiederholen, dass Gott dann sagt: "Ja, das soll das gleiche." Sondern wir haben ja schon diese Geschichte. Wir sollen doch aus ihnen lernen und sollen die Fehler nicht ständig wiederholen. Wir dürfen natürlich auch Trost daraus schöpfen, dass auch sie gefallen sind, wenn wir gefallen sind. Und wir dürfen Trost daraus schöpfen, vor allem, dass Gott ihnen aufgeholfen hat und auch er uns aufhalten wird.

[7:17] Und trotzdem ist wichtig, dass wir verstehen, dass Gott auch möchte, dass wir aus den Fehlern von anderen lernen und sie nicht einfach immer eins wiederholen.

[7:24] Oder Engel antwortete und sprach zu ihm: "Ich bin Gabriel, der vor Gott steht und bin gesandt zu dir, zu reden, dir und dir diese frohe Botschaft zu bringen." Gabriel war im Buch Daniel aufgetreten und die Prophezeiung auf die Ankunft des Messias oder Prophezeiung auf die Endzeit zu geben.

[7:45] Und siehe, du bist stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem dies geschehen wird, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die erfüllt werden sollen zu ihrer Zeit.

[7:58] Wir sollten aus den Geschichten des Alten Testaments lernen und auch aus der Geschichte des Neuen Testaments, damit, wenn wir in ähnliche Situationen kommen, wir ähnliche Probleme haben, wir mit Gott leben, aus seinem Wort leben, an den Glauben und nicht wieder in Zweifel, wenn uns Dinge unmöglich erscheinen.

[8:18] Lasst uns vornehmen, Gott von ganzem Herzen zu folgen und die frohe Botschaft, die er uns gibt, auch wirklich von Herzen anzunehmen. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke für die frohe Botschaft in deinem Wort. Herr, manchmal sind wir ungläubig, manchmal sind wir voller Zweifel. Aber Herr, das ist keine Tugend. Damit behindern wir nur den Fortschritt eines Werkes. Oder möchte ich um Vergebung bitten, und ich bin, dass du uns hilfst zu erkennen, wenn du in deinem in unserem Leben genauso wirkst, wie du es im Leben der Menschen im Alten und Neuen Testament getan hast. Es bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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