In dieser Predigt taucht Christopher Kramp in die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 ein. Er beleuchtet die Umstände der Geburt Jesu, die göttliche Lenkung der Geschichte durch den römischen Erlass und die Bedeutung der Botschaft an die Hirten. Die Predigt betont die Demut Gottes, der als Mensch geboren wurde, und ermutigt die Zuhörer, Gott für die Rettung durch Jesus zu danken und seine Botschaft weiterzugeben.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 2:1-2:24
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit einer Seite 1062. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du Jesus gesandt hast, dass Jesus unser Erlöser ist. Danke, dass du uns sättigst, wie wir hungrig sind, dass du unseren Hunger nach Gerechtigkeit und nach Liebe stillst und dass dein Wort, deine Stimme zu unserer Seele ist. Wir möchten zuhören. Lass uns heute zu sagen hast, bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:11] Wir kommen heute zu Lukas Kapitel 2. Wir haben die Geschichte der Geburt von Johannes dem Täufer gesehen und gesehen, auch wie Maria durch den Heiligen Geist schwanger geworden ist. Wir lesen jetzt ab Lukas Kapitel 2, Vers 1: „Es begab sich aber in jenen Tagen, dass ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, der erste Kaiser des römischen Reiches, der das Prinzip hat eingeführt hat, dass der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte.“ Diese Erfassung war der erste, geschah als Quirinius Statthalter in Syrien war. „Und es zogen alle aus, um sich erfassen zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. Es ging aber auch Josef von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich erfassen zu lassen mit Maria, seinem angetrauten Frau, die schwanger war. Es geschah aber, während sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie keinen Raum war in der Herberge.“
[2:19] Der Messias sollte es, Micha 5, wir können den Vers selbst finden, vorhergesagt, sollte in Bethlehem geboren werden. Josef und Maria wären von alleine vielleicht gar nicht nach Bethlehem gegangen, aber Gott hat die Ereignisse im römischen Reich so gelenkt, dass diese Anordnung zur Erfassung genau zum richtigen Zeitpunkt kam. So kam es, dass Josef und Maria nach Bethlehem zum Ort ihres Ursprungs gehen mussten. Gott hat den Lauf der Geschichte in seiner Hand, um das zu erfüllen, was sein prophetisches Wort gesagt hat. Und Gott hat auch heute noch die Regierenden in seiner Hand, und es wird am Ende nichts passieren, als dass, oder anders gesagt, er wird alles so führen, dass sich sein prophetisches Wort bis ins Detail erfüllen wird.
[3:11] Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn leuchtete sie, und sie fürchteten sich. In Jerusalem war niemand auf das Kommen des Messias vorbereitet. Auch in Bethlehem war kaum jemand wirklich daran interessiert. Wir wissen, dass Matthäus, dass die Weisen aus dem Morgenland auf Unverständnis gestoßen sind in Jerusalem. Aber hier waren einige, die auf das Kommen des Herrn gewartet hatten. Hier waren einige, die waren offen für die gute Nachricht. Auch heute gibt es viele Menschen, die wollen von der Wiederkunft Jesu nichts wissen, aber es gibt ein paar Menschen, die sehnen sich nach Gerechtigkeit, die sehnen sich nach dem Kommen Jesu und die sind offen für die gute Nachricht, für die dreifache Engelsbotschaft.
[4:05] „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch ist heute in der Stadt Davids, das heißt in Bethlehem, der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.“ Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: „Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und unter den Menschen seines Wohlgefallens!“ Der Himmel jauchzte, der Himmel jubelte, weil er die Möglichkeit sah, dass Menschen gerettet werden können.
[4:49] Sind wir so dankbar für das Evangelium, wie die Engel damals gewesen sind? Sind wir so dankbar, dass Gott uns retten möchte, wie die Engel, die es nicht einmal selbst nötig hatten, die nur Zuschauer sind, dankbar sind, dass Gott Menschen rettet?
[5:08] Und es geschah, als die Engel von ihnen weg in den Himmel zurückgekehrt waren, da sprachen die Hirten zueinander: „Lasst uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat.“ Und sie gingen eilends und fanden Maria und Josef dazu, das Kind in der Krippe liegend. Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, dass ihnen über dieses Kind gesagt worden war: Der König des Universums, der Herr der Herrscharen, der Befehlshaber aller himmlischen Armeen, der Schöpfer der Welt, derjenige, der im Sinai mit unvorstellbarer Majestät sein Gesetz verkündigt hat, liegt als kleiner Säugling in einer Krippe und muss gestillt und gewickelt werden.
[6:07] Das ist die Bereitschaft, die Gott eingesetzt hat, die Bereitschaft, sich selbst zu erniedrigen. Gott hat sich extrem verwundbar gemacht. Er wurde Mensch, und zwar ein kleines Baby.
[6:27] „Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde. Maria aber behielt all diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“ Sie wird noch immer wieder Gelegenheit gehabt haben, sich daran zu erinnern, was sie Erstaunliches erlebt hat. Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. Wie oft danken wir und preisen wir Gott für das, was er uns gezeigt hat, wenn wir Jesus gesehen haben, ist in einer Krippe, aber in seinem Wort, in einer Lebenssituation, als gemerkt haben, dass Gott etwas über Jesus offenbart hat? Wie oft preisen und loben wir Gott dafür?
[7:03] Und als acht Tage vollendet waren, als man das Kind beschneiden musste, da wurde ihm der Name Jesus gegeben. Das ist im Aramäischen, im Hebräischen, Joshua, der „Herr rettet“. Den der Engel genannt hatte, er im Mutterleib empfangen worden war.
[7:22] Und als die Tage ihrer Reinheit, also die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses, vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen. Er sollte als Erstgeborene für Gott besonders geweiht werden, wie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: „Alle männliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt heißen“, oder mein Opfer dazu bringen, wie es im Gesetz des Herrn geboten ist, ein paar Turteltauben und zwei junge Tauben.
[7:55] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus Mensch geworden ist. Wir können uns das eigentlich, wir können es überhaupt nicht vorstellen, was das bedeutet hat. Dafür können glauben, dass dadurch wir als es jemals uns der Fall gewesen wäre, und dass du ein ganz tiefes, großes Interesse an unserem Leben hast. Dafür danken wir dir. Amen.
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