Veröffentlicht am
159 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus Lukas 12 spricht Christopher Kramp über die Bedeutung, Gott an die erste Stelle zu setzen und sich nicht von weltlichen Sorgen leiten zu lassen. Er ermutigt die Zuhörer, sich auf das Reich Gottes zu konzentrieren und Vertrauen in Gottes Fürsorge zu haben, anstatt sich von materiellen Gütern oder der Angst vor dem Tod leiten zu lassen. Die Botschaft betont die Wichtigkeit des Heiligen Geistes und die bedingungslose Liebe Gottes zu denen, die ihm nachfolgen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1081. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch das Evangelium ein Licht in unserem Herzen anzündest. Herr, wir wollen dieses Licht nicht verbergen, wir wollen, dass andere Menschen davon profitieren, dass du zu uns sprichst, dass du uns erleuchtest mit der Herrlichkeit deines Charakters im Angesicht Jesu Christi. Herr, wir möchten dich bitten, dass du unser kleines Licht hell leuchten lässt in dieser dunklen Welt, auf dass andere Menschen dich, der du das wahre Licht der Welt bist, entdecken. Sprich du dazu auch heute durch dein Wort zu uns, damit die Herrlichkeit deines Charakters über uns aufgeht, dass wir Licht werden durch dein Licht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:35] Wir sind in Lukas Kapitel 12, und Jesus hat seine Jünger gewarnt vor der Heuchelei der Pharisäer und ihnen deutlich gemacht, dass auch alles, was vielleicht jetzt verborgen ist, irgendwann einmal ans Tageslicht kommen wird. Wir lesen weiterhin Vers 4: „Ich sage euch aber, ich sage aber euch, meine Freunde: Das haben wir, Jesus hier seine Jünger, seid meine Freunde. Auch du, lieber Freund, liebe Freundin, darfst und kannst und sollst der Freund von Jesus sein. Fühlst du dich als dein Freund? Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts Weiteres tun können.“ Viele hatten vielleicht damals Angst, sich gegen die Pharisäer zu wenden, die ja über einige politische Macht verfügten. Sie hatten Angst, vielleicht aus der Gemeinde ausgeschlossen zu werden. Wie gesagt, fürchtet euch nicht vor denen, die mit menschlichen Methoden euch einschüchtern können.

[2:31] Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werden. Das heißt, in das Feuer, das nach den tausend Jahren vom Himmel herabkommen wird. Ja, ich sage euch, den fürchtet!

[2:47] Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Groschen, und nicht ein einziger von ihnen ist vor Gott vergessen? Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht, ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. Gott kennt dich und mich besser, als wir uns das vorstellen können. Ich weiß nicht, wie viel Haare ich auf dem Kopf habe, wahrscheinlich weißt du das auch nicht, aber Gott weiß es. Gott kennt jeden einzelnen Vogel, und wir sind viel wertvoller als jeder kleine Sperling, den es auf dieser Welt gibt.

[3:26] Lieber Freund, liebe Freunde, auch wenn wir uns manchmal vielleicht einsam fühlen, auch wenn wir uns vielleicht noch mal minderwertig fühlen, Gott kennt dich in- und auswendig und er möchte für dich da sein. Und er hat dich lieb, und er kann und wird dich niemals vergessen.

[3:44] „Ich sage euch aber: Jeder, der sich zu mir bekennen wird vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen bekennen vor den Engeln Gottes. Der mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.“ Wenn wir möchten, dass Jesus von dem gesamten Universum für uns einsteht, dann sollten auch wir für Jesus einstehen, ganz egal, was die Pharisäer und die Schriftgelehrten und die Gesetzeslehrer unserer Zeit heute sagen. Lass uns für Jesus einstehen, und er wird für uns einstehen.

[4:12] Und jedem, der ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden. Wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden. Wenn sie euch aber vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt, denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

[4:35] Wenn wir gegen den Heiligen Geist arbeiten, dann werden wir keine Vergebung bekommen können, dann werden wir am Evangelium, am ewigen Leben vorbei laufen. Das Evangelium wird uns nichts nützen. Aber wenn wir mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten, dann werden wir selbst in den größten Krisen unseres Lebens nicht alleine sein, werden selbst in Situationen der Endzeit von Gott getragen werden. Und er wird uns das beibringen, was wir selbst uns nicht mehr beibringen konnten, auf das und sich vorbereiten konnten.

[5:03] Die müssen als also die Frage stellen: Wie stellen wir uns zum Heiligen Geist? Kämpfen wir gegen sein Wirken in unserem Leben an, oder nehmen wir sein Wirken in unserem Herzen an? Ich möchte mich heute neu dafür entscheiden, dass der Heilige Geist an meinem Herzen wirken kann. Möchtest du das auch in deinem Leben?

[5:25] „Es sprach aber einer aus der Volksmenge zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile.“ Er war, sprach sie: „Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt?“ Menschen glaubten das, weil Jesus eine solche geistliche Autorität hatte, auch in juristischen Fragen, in politischen Fragen, in Fragen, wo Menschen sich uneins waren, einfach entscheiden könnte und entscheiden sollte. Aber Jesus war dazu nicht gekommen. Er war nicht gekommen, um politische Fragen zu entscheiden, aber nicht gekommen, um juristische Fragen zu entscheiden. Er war nicht einmal gekommen, um naturwissenschaftliche Phänomene zu erklären, Probleme zu lösen. Dieses war gekommen, um den Charakter Gottes zu repräsentieren und Evangelium zu zeigen.

[6:05] Denn von durch dieses Evangelium, durch das Reich Gottes, davon würde Licht scheinen auf alle anderen Probleme des Alltags, so dass jeder, der Jesus annimmt und das Evangelium, auch weiß, wie er im Alltag handeln und reden soll.

[6:20] Er sagt aber zu ihnen: „Habt acht und hütet euch vor der Habsucht, denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, den er an Gütern hat.“ Oder sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: „Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen und überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? Und er sprach: Das will ich tun! Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will daran alles, was mir gewachsen ist und meine Güter aufspeichern und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre! Habe nun Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes!“ Aber Gott sprach zu ihm: „Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern, und wem wird gehören, was du bereitet hast?“ So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.

[7:09] Sammeln wir Schätze auf dieser Erde? Planen wir unser Leben so, denken jetzt: Habe ich genug? Jetzt bin ich sicher. Jetzt kann mir nichts mehr passieren. Wir wissen nicht, wie lange wir leben, wir wissen, wir haben unser Leben nicht in der Hand. Und das Klügste, was wir tun können, ist, dass wir in den Schatz des Himmels investieren und dort Schätze sammeln und dass wir uns vor der Habsucht schützen und hüten. Lasst uns nicht immer mehr haben wollen, sei es von materiellen Dingen oder auch von von von von von intellektuellen Dingen, vielleicht oder von emotionalen Dingen. Lass uns zufrieden sein mit dem, was Gott uns schenkt.

[7:50] Oder sprach zu seinen Jüngern: „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt. Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung. Betrachtet die Raben: Sie sehen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott nährt sie. Doch wie viel mehr seid ihr wert als die Vögel?“

[8:09] Interessant ist, dass Jesus hier offensichtlich noch einmal Lektionen, Gedanken, Inhalte aus der Bergpredigt wiederholt. Sie passen so gut zu dem, was er vorher gesagt hat in dem Gleichnis von dem reichen Narren. Dieser, dieser reiche Narr hat sich große Scheunen gebaut, sie konnten gar nicht groß genug sein, um all das aufzuspeichern, was er für sich selbst behalten wollte. Aber die Raben, die haben gar keine Scheunen, die bauen auch keine noch größeren, sondern sie können darauf vertrauen, dass Gott für sie sorgt.

[8:37] Und wie er die, wir, wie viel mehr wert sind als als Raben, als Lehrlinge, können wir doch vertrauen, dass Gott für uns sorgt. Und können wir nicht deswegen Gott an die erste Stelle setzen, auch in unseren Finanzen, in unserem allgemeinen alltäglichen Leben?

[8:55] Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzufügen? Vielleicht geht es ja auch immer so, dass du dir denkst: „Ach, ich habe so viel Freude, mit so viel erreichen, oder ich habe so viele Dinge zu tun, ich werde es gar nicht alles schaffen in der Zeit, die mir zur Verfügung steht.“ Aber die Wahrheit ist, und auch ich muss das lernen: Wir leben nicht länger, den wir uns Sorgen. Die Wahrheit ist, wir werden eher kürzer leben, weil unsere Sorgen, der Stress, den wir uns selbst machen, an unserer Lebensqualität und auch unsere ja, unser Vitalität neigt.

[9:27] „Wenn ihr nun noch nicht einmal das Geringste vermögt, was sorgt euch und das Übrige?“ Wenn wir also aus eigener Kraft nichts können, dann macht es auch keinen Sinn, sich ständig Gedanken darüber zu machen, wie wir aus eigener Kraft alles anschaffen sollten. Wir können, wenn wir erkennen, wie schwach wir sind, dann haben wir die Möglichkeit, alles, die scheinbar unlösbaren Probleme, in Gottes Hand zu legen.

[9:53] „Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen: Sie mühen sich nicht und spinnen nicht. Ich sage euch aber: Selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit ist nicht gekleidet gewesen wie eine von ihnen.“ Wir können gar nicht mit menschlicher Kraft und Raffinesse und Planen das erreichen, was Gott für die Blumen einfach so schenkt.

[10:14] Wenn aber Gott das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr euch, ihr kleinen Gläubigen! Und ihr sollt auch nicht danach trachten, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und beunruhigt euch nicht. Denn nach all diesem trachten die Heidenvölker der Welt. Euer Vater aber weiß, dass sie diese Dinge benötigt.

[10:32] Ich möchte lernen, mehr zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass Gott weiß, was ich brauche, und er sich dafür sorgen und er dafür sorgen wird, dass ich auch all das bekomme, mehr als ich benötige, weil Gott mich lieb hat.

[10:45] Trachtet viel mehr nach dem Reich Gottes, so wird euch dies alles hinzugefügt werden. Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben. Wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, dann können wir große Erfahrungen mit Gott machen. Vielleicht sind wir da nur noch eine kleine Gruppe von Menschen, die gleich denken, wenn die allermeisten Menschen in dieser Welt wollen Sicherheit, sie wollen selbst das Glück in die Hand nehmen. Und vielleicht sind wir eine so kleine Gruppe, dass wir uns kaum vorstellen können, dass wir recht haben. Aber fürchte dich nicht, du kleine Herde, sagt Jesus, denn Gott hat es gefallen, uns das Reich zu geben.

[11:21] Wenn wir nach diesen Prinzipien handeln, wie sie hier dargelegt sind, auch wenn wir die einzigen sind in unserer Stadt, in unserem Umfeld, die einzigen überhaupt in unserer Familie, auch wenn wir eine kleine Herde sind, wenn wir so leben, wie es hier steht, wenn wir Gott so vertrauen, wie er sich wünscht, dann werden wir das Reich Gottes erben.

[11:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hilf mir und hilf uns, dass wir von ganzem Herzen danach trachten, was dein Reich betrifft, das an die erste Stelle setzen und darauf vertrauen, dass du uns alles andere hinzufügen wirst in deiner Zeit und mit deiner Kraft. Herr, schenke uns diesen Glauben für den Alltag. Das finden wir im Namen Jesus.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.