In dieser Predigt, basierend auf Lukas 12:33-57, spricht Christopher Kramp darüber, wie wir uns auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten können. Er betont die Wichtigkeit, sich auf himmlische Schätze zu konzentrieren, wachsam zu sein und das Wort Gottes treu zu verkündigen. Die Botschaft fordert die Zuhörer auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und ihr Leben entsprechend auszurichten.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 12:33-12:57
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1082. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du jedes Haar auf meinem Haupt kennst. Danke, dass du jedes Detail meines Denkens, Fühlens, Handelns kennst. Das ist ein so großer Gedanke, den wir gar nicht richtig fassen können. Und danke, dass du die Liebe bist und deswegen für jede Situation das Beste für uns vorhast. Schenk uns Vertrauen, dass dein Weg besser ist als unser Plan. Herr, schenk uns Glauben und Vertrauen auf deine Führung und sprich du jetzt durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:17] Wir sind in Lukas Kapitel 12. Jesus erklärt seinen Jüngern, erklärt den Menschen, dass es sich nicht lohnt, Sorgen zu machen, denn Gott weiß alles, erkennt all unsere Bedürfnisse. Und wir können durch unsere eigenen Sorgen unser Leben nicht verlängern. Wir können nicht davon profitieren, wenn wir uns ständig Gedanken machen, was wenn wir essen, was wenn wir trinken. Gott weiß, dass wir alles benötigen. Wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, wenn wir nach seinem Reich zuerst trachten, wird uns alles andere zugefügt werden. Vers 33: "Verkauft eure Habe und gebt Almosen. Macht euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nicht vergeht im Himmel, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte ihr Zerstörungswerk treibt. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein."
[2:05] Jesus zeigt, dass das, was er vorher gesagt hat, auch praktisch umgesetzt werden kann und soll. Wenn wir wirklich darauf vertrauen, dass Gott sich um uns sorgt, dann werden wir nicht ständig Sicherheiten anhäufen für den Fall, dass etwas schief geht, sondern wir können diese Sicherheiten investieren für das Wohl von anderen. Wir können sie sozusagen umwandeln in Sicherheiten im Himmel, statt einen Schatz auf der Erde zu haben, von dem wir meinen, dass er uns in Notsituationen helfen kann, der aber immer prekär ist, weil Diebe rauben könnten, weil es verloren gehen könnte.
[2:44] Sollten wir viel mehr einen Schatz im Himmel haben, einen Schatz, den der Satan uns nicht wegnehmen kann und der uns in der Zeit der Not wirklich helfen wird. Und das bedeutet auch ganz konkret, dass wir uns fragen: Gibt es Dinge, auf die ich verzichten kann? Gibt es Dinge, die ich sozusagen opfern kann und für andere Menschen ein Segen sein kann? "Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend, und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun."
[3:18] Es geht um die Erwartungen der Wiederkunft Jesu. Jesus kommt wieder wie ein Mann, der von der Hochzeit aufbricht. Das deutet an, und das ist ein sehr wichtiger Vers, dass als Jesus – 1844 haben wir das damals mal beim Buch Daniel studiert – in das Allerheiligste gegangen ist und das Gericht vor der Wiederkunft, das Untersuchungsgericht, begonnen hat. Dass dort zu diesem Zeitpunkt bereits in einem ganz bestimmten Sinne die Hochzeit begonnen hatte, wo Jesus und die Stadt neue Hose dann für immer einen ewigen Bund schließen, sozusagen. Das heißt, es heißt später, dass diese Stadt auf wie eine geschmückte Braut auf die Erde kommt.
[3:56] Und wir warten, dass er von dieser Hochzeit sich aufmachen wird, um uns dann zu holen. Dann ist das hier mit ihm dort in Neu-Jerusalem wohnen können, später dann auch auf der neuen Erde. "Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird. Denn ich sage euch: Er wird sich schützen und sie zu Tisch führen und hintreten, ums und und hintreten und sie bedienen."
[4:32] Glücklich sind wir, wenn Jesus uns wachend findet. Jesus wird uns dienen, wenn wir auf ihn warten und uns mit ihm beschäftigen. Wird Jesus uns auch im Himmel dienen. Das heißt, hier: "Er wird sie zu Tisch führen, er wird sie bedienen." Wenn Jesus kommt in den Wolken des Himmels als König der Könige und Herr der Herren, hat er seinen Charakter des Dienens nicht abgelegt. Auch wenn er mit einer goldenen Krone kommt und mit dem Herr der Herrschern als Herr der Herrschern mit all den himmlischen Herrschern, wird er trotzdem uns dienen. Jesus ist König, weil er der größte Diener ist.
[5:22] Lasst uns auf ihn warten, weil wir wissen, dass er uns dienen möchte. Und weil er uns dienen möchte und uns dient, möchten wir auch den. Deswegen: "Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind hier eine Knechte, dass dabei kennt, wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit, denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint."
[5:57] Die Wiederkunft lässt sich nicht berechnen, sie lässt sich nicht vorausahnen. Sie müssen wachsam sein. Wir dürfen uns nicht einlullen lassen von der Welt. Da sprach Petrus zu ihm: "Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?" Der Herr aber sprach: "Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt? Glückselig ist die in der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchen Tun finden wird."
[6:26] Wer wirklich wacht, der achtet nicht nur auf die Zeichen der Zeit, sondern er ist damit beschäftigt, das Wort Gottes auszuteilen, immer und immer wieder die gesunde biblische Lehre, die Christus im Zentrum hat und die die gesamte biblische Offenbarung beinhaltet. Wer wacht, der sorgt sich auch um die Dienerschaft und gibt die Speise, die Gott verordnet hat, nämlich das Evangelium seines Sohnes, das ewige Evangelium.
[6:54] "Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über alle seine Güter setzen. Wenn aber jeder Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr träumt zu kommen und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen und auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er nicht erwartet, und seine Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in zwei hauen und ihm seinen Teil mit den Ungläubigen geben."
[7:16] Wenn wir die Wiederkunft Jesu weit in die Zukunft schieben, dann fangen wir an, er schlecht über unsere Mitknechte zu denken, sie schlecht zu behandeln, und auch unser Lebensstil wird sich verändern. Und wir werden überrascht werden von der Wiederkunft Jesu. "Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kannte und sich nicht bereit hielt und auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Schläge erleiden müssen. Wenn aber nicht kannte und doch tat, was Schläge verdient, der wird weniger Schläge erleiden müssen. Denn wir haben viele gegeben, ist bei dem wird man viel suchen, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern."
[7:54] Hier sehen wir, dass auch am Ende, dass die Strafe in Übereinstimmung oder in Proportion sein wird zu dem Licht, das wir erhalten haben. Es ist ein gerechtes Gericht Gottes sein. Allein deswegen ist schon ganz deutlich, dass dieses Gericht, diese Strafe auch wirklich von Gott kommen wird, denn nur er kann das wirklich bis ins letzte genau gerecht beurteilen.
[8:20] Und das zeigt uns, dass wir ein enormes Vorrecht haben, denn wir so viel aus Gottes Wort empfangen, aber dass wir auch unter großer – ich und du, wenn wir Gottes Wort gut kennen – unter großer Verantwortung stehen, dieses Wort auch wirklich weiterzugeben, die verordnete Speise der Dienerschaft immer und immer wieder zu geben und dadurch zu zeigen, dass wir auf die Wiederkunft Jesu warten.
[8:47] "Ich bin gekommen, ein Feuer auf die Erde zu bringen, und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet!" Jesus, als er im himmlischen Heiligtum zum Hohen Priester gesalbt worden ist, zu Pfingsten hat seinen Heiligen Geist ausgegossen, die Liebe Gottes mit sich brachte, und es erschien den Jüngern wie Feuerzungen. Es war ein Ausgießen. Sie wurden mit Heiligem Geist und Feuer getauft. Er hat sich so sehr gewünscht, dass der Heilige Geist in Fülle die Herzen seiner Jünger und Anhänger erfüllen würde. Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist.
[9:22] Dass Jesus konnte erst den Heiligen Geist in solch einer Fülle auf sie ausgießen, nachdem er selbst für sie gestorben ist und auferstanden wäre. Und das drängte ihn, dass das jetzt geschieht, obwohl er innerlich als Person natürlich auch davor zurückschreckte, die wir später auch im Garten Gethsemane sehen werden. Aber er wusste, was er damit den Jüngern, seinen Gläubigen geben konnte. Und er wünschte sich so sehr, dass auch sie bald mit dem Heiligen Geist in Fülle erfüllt worden wären, erfüllt werden würden.
[9:57] "Meint ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf Erden zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung. Denn von nun an werden fünf in einem Haus entzweit sein: drei gegen zwei und zwei gegen drei. Der Vater wird mit dem Sohn entzweit sein und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter, die Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter."
[10:18] Die Botschaft von Jesus entzweit nicht, weil Jesus gerne Streit sieht, sondern weil jeder Mensch sich entscheiden muss, ob er dafür oder dagegen ist. Man kann nicht gleichzeitig für und gegen das Evangelium sein. Das Evangelium bringt solche Konsequenzen mit sich, solch eine Lebensumwandlung, dass die Sünde gegen das Evangelium kämpft und es nicht das Tragen kann. Wenn das Evangelium Menschen verändert, unser lebt jeder, der Jesus von Herzen nachfolgt, auch massiven Widerstand, zum Teil manchmal aus der eigenen Familie.
[10:56] Er sprach aber auch zu der Volksmenge: "Wenn ihr das Gewölk aufsteigen seht vom Westen her, so sagt ihr sofort: Es gibt Regen, und es geschieht auch so. Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiß, und es geschieht auch so." Erinnert uns an das, was Jesus Matthäus 16 über die Pharisäer sagte, die den Himmel beobachten und das rote Himmels zum Zeichen zum Anlass nehmen, dann über das Wetter des nächsten Tages Auskunft zu geben. "Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr beurteilen. Wie kommt es aber, dass ihr diese Zeit nicht beurteilt und warum entscheidet ihr nicht von euch selbst, was recht ist?"
[11:31] Wir beobachten äußere Dinge und können dann schlussfolgern von Ursache zu Wirkung. Warum fällt es uns so schwer in der Zeit, in der wir leben, insbesondere in der Endzeit, von Ursache zur Wirkung zu schließen? Jesus bittet uns, dass so wie wir die Natur beobachten und sehen und schlussfolgern, welche Ereignisse kommen werden, passieren auf unsere Erfahrung und passieren auf dem, was logisch ist, dass wir die Bibel studieren und die Zeichen der Zeit, um zu schlussfolgern, was nach dem Wort Gottes auf uns zukommen wird.
[12:06] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, schenk uns Weisheit und deinen Heiligen Geist zu erkennen und zu begreifen, was dein Wort über die Endzeit sagt, dass wir wirklich verstehen, in welcher Zeit wir leben und dass wir diese Zeit so nutzen, wie du es möchtest, dass wir ein Licht sind und dass wir das Wort Gottes weitergeben. Er vergib uns, wenn wir uns haben verwirren lassen durch die Welt, und schenke uns Klarheit, die Zeit zu beurteilen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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