In dieser Predigt, basierend auf Lukas 14 und 15, spricht Christopher Kramp über die Einladung Gottes zu seinem Festmahl und die Wichtigkeit, diese Einladung anzunehmen. Er beleuchtet die Bedingungen der Nachfolge Jesu, die Bereitschaft, Prioritäten zu setzen und das eigene Leben dem Dienst an Gott unterzuordnen. Die Predigt betont die Freude Gottes über jeden Sünder, der umkehrt, und ermutigt die Zuhörer, sich von Gott finden zu lassen.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 14:15-15:7
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1085. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du wünschst dir so sehr, dass wir mit dir jeden Tag zusammen leben, dass wir mit dir durch den Alltag gehen. Du möchtest uns zu dir sammeln, wie eine Henne ihre Küken. Und Herr, du weißt, wie oft wir auf eigene Wege gehen wollen. Wir danken dir, dass du nicht aufgibst, dass du immer uns nachgehst und dass du uns auch heute zu dir ziehen möchtest. Wir möchten uns heute von dir ziehen lassen. Möchte ich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist zu unserem Herzen sprichst. Es wird ein Wort gut verstehen können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:19] Wir sind in Lukas Kapitel 14. Jesus war bei einem Gastmahl eingeladen und hat diese Gelegenheit genutzt, Prinzipien über die Selbsterhöhung und Selbsterniedrigung und auch das über das Gute, das Tun von Gutem, wenn man keine Lohn dafür bekommt, von dem die man Gutes angedeihen ist, darüber zu sprechen und diese Prinzipien den Menschen weiterzugeben. Wir lesen weiterhin Vers 15: Als nun einer, der mit ihm zu Tisch saß, das hörte, sprach er zu ihm: Glückselig ist, wer das Brot isst im Reich Gottes! Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch macht ein großes Mahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht zur Stunde des Mahls, um den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist schon alles bereit! Und sie fingen an, alle einstimmig sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss unbedingt hinausgehen und ihn ansehen. Ich bitte dich, entschuldige mich. Ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, um sie zu erproben. Ich bitte dich, entschuldige mich. Wieder ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet, darum kann ich nicht kommen.
[2:37] Jesus lädt uns ein. Gott hat ein Festmahl für uns vorbereitet. Wie oft passiert es, dass wir sagen: Ich kann nicht, ich habe keine Zeit, ich habe was Wichtiges zu tun, ich muss auf Arbeit, ich muss das, muss jenes tun. Ich habe keine Zeit für das, was Gott mir schenken möchte.
[2:55] Und jeder Knecht kam wieder und berichtete seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Gassen und Plätze der Stadt und führe die Armen und Lahmen und Blinden herein! Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast, es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Gehe hinaus an die Landstraßen und Zäune und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus voll werde. Gott wünscht sich, dass Menschen seine Botschaft wirklich annehmen und er wünscht sich, dass Menschen, die weit entfernt sind, doch davon hören.
[3:31] Wenn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, einmal schmecken wird. Wenn wir zurzeit des Mahls nicht bereit sind, dann werden wir es verpassen. Offenbarung, ihr könntet auf Offenbarung 19 selbst nachlesen. Da geht es darum, dass wir eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes. Da geht es darum, dass Gottes Gemeinde, seine Braut, sich vorbereitet und mit reinem Leinen bekleidet ist. Lass uns uns vorbereiten und lass uns keine Entschuldigung finden. Lass uns nicht unseren Beruf oder unser Hobby oder sogar unsere Ehe oder Familie höher einschätzen als Gottes Einladungen.
[4:27] Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein. Hier geht es nicht um das Wort "hassen", wie wir es im deutschen Sinne verwenden, sondern das Wort "hassen" hier bedeutet, so wie die Parallelstelle in Matthäus 10 ganz offenbarte, könnt ihr noch mal selbst nachlesen, dass man eine Entscheidung fällen muss, wer die Priorität ist. Es gibt ja nur eine Priorität, und wenn wir die Familie zum Beispiel, Familienangehörigen über Gott stellen, dann können wir nicht Gott nachfolgen. Das Wort "hassen" ist hier manche sozusagen weniger lieb als das dann im Hebräischen und im Aramäischen. Denken gibt es eigentlich, also in der Sprache gibt es nicht die Möglichkeit, nicht so die Möglichkeit, einen nicht so einfach zumindestens einen Vergleich herzustellen. Es gibt Worte wie "größer", "kleiner", nicht. Und das scheint ein bisschen der Hintergrund zu sein, dass man einfach dann mit zwei für uns sehr krassen Begriffen, die ein Unterschied ausmacht, ja, Liebe und Hassen, dann ist also beim einen mehr lieb zu einem anderen. Aber darum geht es. Es geht nicht darum, dass wir uns Eltern wirklich hassen, und das wäre einfach das, und unsere Liebe zu Gott noch mehr sein soll als zu unseren Verwandten, sondern Familienangehörigen. In Maleachi 1 heißt es, dass Gott sagt: Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst. Das bedeutet nicht, dass er Esau noch nicht geliebt hat, aber die Liebe zu Jakob war stärker, weil sie nämlich auf Gegenseitigkeit auch beruhte.
[6:07] Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, aber die Mittel hat zur gänzlichen Ausführung, damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat, ohne es nicht vollenden kann, alle, die es sehen, über ihn zu spotten beginnen und sagen: Dieser Mensch fing an zu bauen und konnte es nicht vollenden. Oder welcher König, der ausziehen will, um mit einem anderen König Krieg zu führen, setzt sich nicht zuvor hin und berät auf einem Stand ist mit 10.000 Leben zu begegnen, der mit 20.000 gegen den andrückt? Wenn aber nicht, so sendet er, solange er noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen. So kann auch keiner von euch ein Jünger sein, der nicht alles mit sagt, was er hat.
[6:54] Jesus sagt, wir müssen uns überlegen, ob wir Jesus nachfolgen wollen, denn es bringt einen Preis mit sich. Ein Preis, der nichts, wirklich nichts in dieser Welt wichtiger sein kann als Jesus. Dass der Preis und Jesus sagt, es ist wichtig, sich da vorher darüber Gedanken zu machen. Sie die Frage stellen: Bin ich bereit, alles auf den Altar zu legen? Bin ich bereit, mein Kreuz auf mich zu nehmen?
[7:36] Wer sein Kreuz nimmt, der weiß, dass er sterben wird. Und wenn wir bereit sind, unser Kreuz geistlich gesehen auf uns zu nehmen, dann wissen wir, dass unser eigenes Ich geistlich sterben wird, dass wir der Sünde absterben und dass Jesus sein Leben in uns leben möchte.
[8:00] Das Salz ist gut, wenn aber das Salz fade wird, womit soll das gewürzt werden? Es ist weder für das Erdreich noch für den Dünger tauglich, dann wird es hinausgeworfen. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
[8:12] Pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen. Er sagt aber zu ihnen dieses Gleichnis und sprach: Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, lässt nicht die 99 in der Wildnis und geht dem Verlorenen nach, dass er es findet? Das ist, was Jesus getan hat. Er hat so viele Welten geschaffen, hat so viele Wesen im Himmel, die ihm treu sind, aber geht diesem einen verlorenen Schaf dieser Erde nach.
[8:51] Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden. Und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über 99 Gerechte, die keine Buße brauchen.
[9:12] Liebe Freunde, du kannst Gott eine immense Freude machen, wenn du dich finden lässt, wenn du Jesus in dein Leben eintreten lässt, wenn du es ihm erlaubst, dich zurückzubringen zum himmlischen Vater. Lasst uns gemeinsam beten.
[9:33] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du mit deiner Gnade uns nachgehst. Dass, obwohl wir verloren gegangen sind, du uns nicht aufgegeben hast. Und danke, dass du uns zurückbringst zu dir. Hey, wir möchten uns von dir finden lassen. Bitten wir im Namen Jesus. Amen.
[Musik]
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.