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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, Teil der Serie „Gott auf (m)einer Seite“, beleuchtet Christopher Kramp die Ereignisse in Lukas 1:51-80. Er erklärt den Lobgesang Marias und die Bedeutung der Geburt Johannes des Täufers. Dabei wird die Erfüllung biblischer Verheißungen und Gottes Barmherzigkeit hervorgehoben, die Erlösung von Sünde und Furcht ermöglicht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1061. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir freuen uns an dir, wir freuen uns, dass es dich gibt, wir freuen uns, dass du uns gemacht hast und dass du unser Leben bereicherst und segnest, für uns da bist. Wir wollen dich erheben und dich loben und dich preisen, dir Danke sagen für die Gelegenheit, jetzt dein Wort aufzuschlagen. Sei du gegenwärtig durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:02] Wir sind in Lukas Kapitel 1. Maria besucht Elisabeth, die bereits im sechsten Monat schwanger ist. Elisabeth merkt, wie in der Gegenwart Marias ihr noch ungeborener kleiner Johannes zu hüpfen beginnt und damit die ganz subtile Gegenwart des Erlösers, komm größer als sein kleiner Zellhaufen in Maria, bereits wahrgenommen hat. Maria dankt Gott. Sie dankt Gott für das unvorstellbare Wunder, ganz alleine durch den Heiligen Geist schwanger geworden sein zu dürfen, um den Messias der Welt als Mutter auf seine Aufgabe vorbereiten zu dürfen. Was für ein unvorstellbar großes Privileg.

[2:03] Maria lobt ihn und wir lesen weiter in diesem Lobpreis der Maria, der in mancher Hinsicht große Parallelen hat zu dem Lobgesang, den Hannah in 1. Samuel 2 gesungen hat. Er tut, wir lesen auf Vers 51: „Er tut mächtiges mit seinem Arm, er zerstreut die Hochmütigen in der Gesinnung ihres Herzens. Er stößt die Mächtigen von ihren Thronen und erhöhte die Niedrigen. Hungrige sättigt er mit Gütern und Reiche schickt Gott kümmert sich um diejenigen, die ihn brauchen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und man seiner Barmherzigkeit zu gedenken, wie es unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinem Samen auf ewig.“ Gott erfüllt seine Verheißung. Was er verspricht, das hält er auch.

[2:48] Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate und kehrte wieder in ihr Haus zurück. Für Elisabeth aber fühlte sich die Zeit, dass sie gebären sollte, und sie gebar einen Sohn. Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr seine Barmherzigkeit in ihr groß gemacht hatte, und sie freuten sich mit ihr. Gott hat seine Barmherzigkeit im Leben, die wird groß gemacht. Ich wünsche mir und dir, dass Gott auch in unserem Leben ganz deutlich seine Barmherzigkeit groß macht. Wie oft haben wir schon gesehen, dass Gott uns gnädig behandelt hat. Gott möge weiterhin in unserem Leben tun.

[3:29] Und es geschah am achten Tag, dass sie kam und das Kind zu beschneiden, und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias. Seine Mutter aber erwiderte und sprach: „Nein, sondern er soll Johannes heißen.“ So hat es ja der Engel Gabriel angeordnet. Und sie sagten: „Zuerst ist doch niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen trägt.“ Wir sehen ja also auch ein bisschen, wieso die Namensgebungspraxis damals funktioniert. So gewesen, dass man gerne Namen gegeben hat, die schon in der eigenen Verwandtschaft vorgekommen sind. Sie denken aber seinem Vater, wie er ihn genannt haben wollte.

[4:02] Dazu merkenswert, dass hier man das Wort der Mutter gar nicht mal ganz ernst genommen hat, leider. Oder forderte ein Täfelchen und schrieb die Worte: „Johannes ist sein Name.“ Und sie wunderten sich alle sofort. Aber wurde sein Mund geöffnet und seine Zunge wurde gelöst, und er redet und lobte Gott. Interessanterweise wird seine Zunge nicht gelöst, als der Junge geboren ist, sondern erst, als er Johannes heißt. Erst dann hat sich ja alles erfüllt, was Gabriel gesagt hat. Und erst als auch ihr das jetzt hier zu diesem Wort, das Gabriel steht und sagt: „Ja, er soll wirklich Johannes heißen“, löst sich seine Zunge und er redet und lobte Gott.

[4:38] Und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und im ganzen Bergland von Judäa wurden alle diese Dinge besprochen. Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: „Was wird wohl aus diesem Kind werden?“ Und die Hand des Herrn war mit ihm. Möge das auch von uns gesagt werden können: „Die Hand des Herrn war mit ihm.“ Und sein Vater Zacharias wurde mit Heiligem Geist erfüllt, weiß sagte und sprach: „Immer ein gutes Beispiel dafür, wie Propheten durch den Heiligen Geist inspiriert worden sind in ihren Weissagungen.“

[5:11] Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat sein Volk besucht und eine Erlösung bereitet und hat uns ausgerichtet. Ein Horn ist ein Symbol für Stärke und Kraft, die Kraft des Evangeliums in dem Haus seines Knechtes David, wie es verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten, die von alters her waren. Das Evangelium ist die Erfüllung der alttestamentlichen Prophetie, Errettung von unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen. Das Evangelium ist die Errettung von den Feinden. Man hatte nur Mühe damals auch in den kommenden Jahrzehnten noch, ist zum Tod von Jesus genau zu verstehen, wer eigentlich der Hauptfeind war, von dem man errettet werden musste.

[5:52] Und Barmherzigkeit zu erweisen an unseren Vätern und zu gedenken an seinen heiligen Bund, an den Eid, den er unseren Vater Abram zugeschworen hat, uns zu geben, dass wir erlöst aus der Hand unserer Feinde ihm dienten ohne Furcht, in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle Tage unseres Lebens. Hier sieht man, dass sein Leben in Gottes Furcht ohne Angst, ohne Furcht ist, sondern in Gerechtigkeit oder Heiligkeit, und zwar alle Tage. Gott möchte sich nur erlösen, er möchte, dass wir dann noch ein heiliges Leben leben, ein Leben in Gerechtigkeit und Heiligkeit, und zwar ohne Furcht unser ganzes Leben lang. Das ist, was Jesus für uns tut: Erlösung und dann schenkt uns sein Leben mit Gott unser ganzes Leben lang.

[6:38] Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten genannt werden, denn du bist vom Angesicht des Herrn hergehen und seine Wege zu bereiten. Ja, das ist die Aufgabe von Johannes gewesen, den Weg zu bereiten für Jesus, um seinem Volk Erkenntnis des Heils zu geben, dass ihnen zuteil wird durch die Vergebung ihrer Sünden. Das Volk sollte verstehen, wie es Erlösung bekommen kann, um der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes willen, durch die uns besucht hat, der Aufgang aus der Höhe. Weil Gott barmherzig ist, hat er Jesus gesandt. Deswegen ist Vergebung gesund möglich, Vergebung der Sünden möglich.

[7:11] Und Johannes sollte das Volk darüber aufklären und es darauf vorbereiten, um denen zu scheinen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße auf den Weg des Friedens zu richten. Gott möchte auch in unsere Finsternis ein Licht leuchten lassen. Das Kind aber wuchs und wurde stark im Geist und es war in der Wüste bis zum Tag seines Auftretens vor Israel.

[7:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass das Evangelium von all unseren Feinden rettet, vor allem von unserem größten Feind, der Sünde. Und das bewirkt, dass wir unser ganzes Leben lang in Gerechtigkeit und Heiligkeit dienen können, ohne Angst haben zu müssen. Herr, dafür danken wir dir von ganzem Herzen. [Musik]


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