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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Gleichnisse aus Lukas 15. Er erklärt die Bedeutung des verlorenen Schafes, der verlorenen Drachme und des verlorenen Sohnes. Die Botschaft betont Gottes unendliche Liebe und Freude über jeden, der zu ihm zurückkehrt, und ermutigt die Zuhörer, diese Freude zu teilen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1086. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen können, so wie wir sind, und dass du uns hilfst und dass du von uns da bist. Wir möchten dich heute an diesem Tag an die erste Stelle in unserem Leben setzen. Wir möchten uns wirklich gut überlegen, wir möchten dir folgen. Wir möchten nicht einfach nur aus Emotionen oder aus Impuls dir folgen, sondern aus Überzeugung, dass du das Beste für uns möchtest. Herr, sprichst du zu unserem Herzen durch deinen Heiligen Geist, jetzt durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:15] Amen. Wir sind in Lukas Kapitel 15. Jesus hat das Gleichnis vom verlorenen Schaf gepredigt, weil Pharisäer und Schriftgelehrte sich darüber beschwert haben und gemurrt haben, dass er mit Sündern isst und mit ihnen Gemeinschaft hat. Aber Jesus zeigt ihnen, das ist doch ganz selbstverständlich, gerade den Verlorenen nachzugehen, so wie ein Hirte auch natürlich das verlorene Schaf sucht und sich freut. Im Himmel ist mehr Freude über einen Sünder, der Buße tut und zu Gott zurückfindet, als über 99 Gerechte, die ja gar keine Buße nötig haben. Wir lesen weiterhin Vers 8: Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet. Es gibt drei Gleichnisse in Lukas 15, die alle mit etwas Verlorenem zu tun haben.

[2:13] Das verlorene Schaf ist verloren und weiß das, dass es nicht mehr bei der Herde ist, aber es muss gefunden werden. Und die verlorene Drachme, die weiß ich mal, dass sie verloren ist. Du musst trotzdem gefunden werden. So gibt es Menschen, die verstehen, dass sie verloren sind, aber sie kennen den Weg nicht. Es gibt Menschen, die sind verloren und wissen es nicht einmal. Und Jesus geht beiden Menschengruppen nach aus Liebe. Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

[2:52] Es gibt noch ein drittes Gleichnis, das ebenfalls von einem Verlorenen spricht, aber diesmal ist es kein verlorenes Schaf, ist auch nicht eine verlorene Drachme. Es ist ein verlorener Mensch. Oder sprach ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir gefällt. Vater, oder teilt ihnen das gut. Dann eine Frechheit sondergleichen. Das bedeutet, er wollte sein Erbe haben. Das Erbe erhält man nicht nur damals in der Kultur, sondern auch heute, eigentlich erst dann, wenn der Vater stirbt. Mit anderen Worten gesagt: Ich will so unbedingt meinen zukünftigen Besitz haben, dass ich dich jetzt so behandle, als bist du schon tot.

[3:33] Menschen leben ihr Leben so, als wäre Gott tot. Und sie möchten all das, was Gott ihnen in der Ewigkeit schenken möchte, jetzt alles schon hier haben. Sie möchten die Gaben, die Gott ihnen schenken, missbrauchen zu ihrer eigenen Befriedigung.

[3:56] Gibt der Vater ihm seinen Anteil. Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reist in ein fernes Land. Und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. Hat alles in den Sand gesetzt. Nachdem wir aber alles aufgebraucht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jedes Land, und auch er fing an, Mangel zu leiden. Er ging hin und hängte sich an einen Bürger jedes Landes. Das schickte ihn auf seine Äcker, die Schweine zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen, und niemand gab sie ihm.

[4:34] Kein Unterstützung mehr, ganz alleine. Und das ist ein gutes Bild für die Folgen eines sündigen Lebens für eine Seite. Das sieht aus, als ob wir was Tolles erleben, aber in Wirklichkeit sind wir hinterher so viel ärmer, ausgezehrter, verzweifelter, einsamer, deprimierter.

[4:59] Und dann heißt es hier: Er kam aber zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss? Ich habe verderben. In seiner größten Not hat er sich an seinen Vater erinnert und er wusste, dass selbst ein Tagelöhner, einer, der nur angestellt ist bei seinem Vater, genügend zu essen hat. Vielleicht könnte er wenigstens bei seinem Vater arbeiten. Der Vater, den er ja eigentlich so behandelt hat, als er schon tot.

[5:35] Brauchte er ihn, oder wusste, dass er verloren ist. Und der kann doch den Weg zurück nicht, wie die Drachen, die nicht wusste, dass sie verloren ist, nicht wieder scharf, das den Weg nicht zurück hatte. Erkannte den Weg zurück. Oder sagt: Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Es bereit seine Sünden zu bekennen. Und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Ich habe dir solche eine Schande bereitet, aber ich bin bereit, wenigstens für dich zu arbeiten, damit ich überleben kann.

[6:04] Und er macht er sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen. Und er rannte ihm fiel ihm um den Hals und küsst ihn. Der Vater stand ich an der Tür und hat gedacht, da jetzt bin ich mal gespannt, aber wirklich zu mir kommt er. Hat nicht einfach nur unbeteiligt sich das angeschaut. Sobald er sah, dass es eine eine eine Regung gab, sobald er einen Beweis, dass sein Sohn zurückkommen möchte, rannte auf ihn zu.

[6:31] Viele Menschen. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn Gott sieht, dass du zu ihm zurückkehren möchtest, wenn er sieht, dass du dich unwürdig fühlst und dich danach verlangt, wieder bei Gott zu sein, auch wenn du vielleicht nicht einmal denkst, dass du noch eine große Stellung bei Gott haben kannst. Wenn du wenigstens sein kannst, um dich verloren zu gehen, dann sieht Gott das und er rennt dir entgegen. Ja, eigentlich ist er ja, der dich mit seiner Liebe. Wieso sehr elf sagt zu ihm:

[6:59] Zieht der Sohn aber sprach zu ihrem Vater: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Und jetzt wollte er sagen: Mach mich doch, mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Aber der Vater lässt ihn das gar nicht sagen, denn der Vater denkt ganz anders. Er denkt nicht so, wie wir denken, dass der Vater denkt.

[7:18] Denkt. Er rechnet die Vergangenheit nicht auf. Der Vater, der Sohn hat sich entschuldigt. Für den Vater ist die Sache geklärt. Der Vater möchte ihm vergeben, er möchte wiederherstellen. Aber der Vater sprach seinen Knechten: Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an und zieht ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es und lasst uns essen und fröhlich sein. Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden und er war verloren und ist wiedergefunden worden.

[7:46] Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Lieber Freund, liebe Freundin, so ist Gott. Wenn du zurückkehrst, macht deine Arme weit auf. Ja, er zieht sich zu dir. Er freut sich. Er wünscht sich so sehr, dass er dich wiederherstellen kann und dir alles geben kann, was was gut für dich ist.

[8:04] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir merken, dass die Sünde uns nicht das gegeben hat, was wir dachten, dass sie uns gibt, wenn wir enttäuscht sind von Menschen und von einem Leben ohne Gott, und wenn wir den inneren Wunsch haben, irgendwie wieder zurückzukehren, dann darfst du wissen, dass Gott dich weitaus besser behandeln wird, als du es dir in deinen künstlichen Träumen vorgestellt hast. Sprich aus Erfahrung. Ich weiß, dass das so ist.

[8:28] Gottes gut. Er ist richtig gut und er liebt uns und er möchte uns wiederherstellen.

[8:39] Aber sein älterer Sohn war auf dem Feld und als er heim kam und sich dem Haus näherte, hört er Musik und Tanz. Und er rief einen der Knechte herbei und erkundete sich, was das sei. Der sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, oder dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater ging hinaus und redete ihm zu.

[8:59] Er beantwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viele Jahre die ich dir und habe nie dein Gebot übertreten. Ist jemand, der immer gehorsam gewesen ist, und mir hast du nie einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich sein kann. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der mit deinen Gütern verprasst hat, hast du für ihn das gemästete Kalb geschlachtet.

[9:24] Sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist alle Zeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.

[9:33] Dieser zweite Sohn, der ältere Sohn, der übrigens der das doppelte Erbe bekommen würde, der also eine doppelt so große Portion vom Besitz des Vaters bekommen würde, wie der jüngere Sohn erhalten hat. Dieser Sohn war die ganze Zeit da, aber hat gar nicht verstanden, dass all das, was dem Vater gehört, auch ihm gehört. Es ist alles auch seins.

[10:00] Er hat immer darauf gehofft, von Gott, vom Vater gesegnet zu werden, vielleicht ein Bock zu bekommen, ja, fröhlich sein zu können. Hat nicht verstanden, dass ihn schon alles gehört hat.

[10:15] Kann es sein, dass wir manchmal gehorsam alles tun, was Gott sagt, und gar nicht verstehen, dass der ganze Reichtum des Himmels schon uns gehört?

[10:31] Du solltest aber fröhlich sein und ich freuen, denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und er war verloren und ist wiedergefunden worden.

[10:40] Über Freunde, wir sollten uns freuen, wenn Menschen zu Jesus finden und wenn sie von Gott mit Gnade beschüttet werden und wiederhergestellt werden, mehr als wir das für möglich halten. Das ist eine echte Bekehrung ist, dann sollten wir uns freuen von ganzem Herzen. Denn letztlich ist das unser aller Geschichte. Wir alle haben diese Wiederherstellung durch Gott dringend nötig. Lasst uns freuen über jeden Menschen, der Vergebung erhält von Gott, der zurückfindet und wiederhergestellt wird durch Gottes Gnade.

[11:16] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für die Gleichnisse vom verlorenen Schaf, von der verlorenen Drachme und dem verlorenen Sohn. Danke, dass wir sehen können, dass du viele Wege hast, Menschen zu retten und wieder zurückzubringen zu dir und deiner Wahrheit. Herr, vergib uns, wenn wir uns nicht mitgefreut haben mit Menschen, das Evangelium verstanden und angenommen haben.

[11:38] Danke, dass wir heute lernen dürfen, egal was wir getan haben, egal wie wir dich behandelt haben in der Vergangenheit, wenn wir mit aufrichtigem Herzen zu dir kommen wollen, dann nimmst du uns mit riesiger Freude an und stellst uns wieder her. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen.


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