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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf die Gleichnisse Jesu aus Lukas 17 und 18 ein, die sich mit dem Reich Gottes, der Wiederkunft Christi und dem Gebet beschäftigen. Er beleuchtet die Bedeutung von Geduld und Beharrlichkeit im Gebet am Beispiel der Witwe und des ungerechten Richters. Weiterhin wird die Wichtigkeit der Demut und des Bewusstseins der eigenen Sündhaftigkeit im Kontrast zur Selbstgerechtigkeit thematisiert, wie es das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner verdeutlicht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1989. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, willkommen zu dir, weil wir ohne dich nichts tun können. Ohne dein Wort sind wir orientierungslos. Wir bitten dich heute um echten, biblischen Glauben, der dich beim Wort nimmt, dein Wort ganz ernst nimmt. Weil wir wissen, dass du die Kraft hast, zu tun, wozu du dein Wort gesagt hast. Möchte dich bitten, dass du zu uns sprichst, dass du uns den Glauben schenkst, der durch die Liebe wirksam wird, so wie du uns angeboten hast. Denn Offenbarung 3, Vers 18: "Gold, das sind Feuer geläutert ist." Herr, gib, dass wir den Glauben als einen echten Schatz ansehen. Und Herr, bitte sprich jetzt durch dein Wort zu uns, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:57] Die Pharisäer haben gefragt, wann das Reich Gottes kommt. Und Jesus hat ihnen deutlich gemacht, dass das Reich Gottes schon mitten unter ihnen ist, in den geistlichen Prinzipien, die er ihnen offenbart und durch sein Leben allen Menschen gezeigt hat. Wir lesen weiterhin Vers 22: "Er sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen einzigen der Tage des Menschensohnes zu sehen, und ihr werdet ihn nicht sehen. Und sie werden es euch sagen: Siehe hier, oder siehe dort. Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach. Denn gleich wie der Blitz, der eine Himmelsgegend erstrahlt bis zur anderen, leuchtet, so wird auch der Sohn des Menschen sein an seinem Tag." Ja, das Reich Gottes war schon mitten unter ihnen durch die geistlichen Prinzipien, durch die Gegenwart Jesu. Und trotzdem würde es einen Tag geben, an dem Jesu Wiederkunft so sichtbar sein würde, dass man niemand anderen fragen wollte, ob er jetzt schon gekommen sei.

[2:57] Zuvor aber muss er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht. Jesus zeigt, es wird der Tag kommen, auf den alle warten: die Ankunft des Königs der Könige, der Herr der Herren, nur noch viel herrlicher als die jüdischen Gelehrten damals so dachten. Als sie dachten, ja, nein, in einem Militär für den Römer vertreibt. Aber Jesus kommt dann als König der Könige mit dem gesamten himmlischen Militär, um alles seine Gottes zu besiegen. Aber zuvor muss er leiden, zuvor muss er verworfen werden, zuvor muss er am Kreuz von Golgatha sterben. Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes. Sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und vernichtete alle. Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu. Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten. An dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle.

[3:58] Jesus erzählt oder erinnert an Geschichten aus dem Alten Testament, in denen große Katastrophen Menschen vernichteten und nur wenige gerettet wurden, weil sie sich an das Wort Gottes geklammert haben, weil sie an Gott geglaubt haben und so gerettet worden sind.

[4:14] Wie wir uns, wenn Trinken und Essen, heiraten und sich heiraten lassen, alles ist, wo sie unser Leben dreht. Wir dürfen uns nicht so sehr vom Alltag vereinnahmen lassen, dass wir die die Forderung Gottes, die Prinzipien der Ewigkeit aus den Augen verlieren.

[4:40] Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen offenbart wird. Wer an jenem Tag auf dem Dach ist und sein Gerät im Haushalt, der steige nicht hinab, um dasselbe zu holen. Ebenso, wer auf dem Feld ist, der kehre nicht wieder zurück. Gedenkt an Lots Frau. Lots Frau war zwar physisch aus Sodom herausgekommen, weil die Engel sie gedrängt haben und Lot mitgezogen hat. Lot war gerecht, aber in dem Herzen wollte sie eigentlich in der Stadt bleiben. Ihr Herz hing an der Stadt. Und statt sich zu freuen, dass sie gerettet wird vor der Zerstörung, schaute sie wehmütig zurück. Sie wurde zu Salzsäule. Sie wurde gerettet und hatte nichts davon, weil ihr Herz nicht mitging.

[5:31] Es würde uns nichts nützen, wenn Gott uns retten würde, wären wir gleichzeitig an der Welt hängen. Es wird uns nichts nützen. Gott möchte, dass unser Herz nicht mehr an der Welt hängt. Das wünsche ich für mich, das wünsche ich für dich, dass unser Herz nicht mehr an der Welt hängt.

[5:59] Wer sein Leben zu retten sucht, der wird es verlieren. Und wer es verliert, der wird es erhalten. Ich sage euch, in dieser Nacht werden zwei in einer Bettstelle sein: die eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden. Zwei werden miteinander malen: die eine wird genommen und die andere wird zurückgelassen werden. Zwei werden auf dem Feld sein: der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden. Und sie antworteten und sprachen: "Woher?" Und das sprach zu ihnen: "Wo der Leichnam ist, da sammeln sich die Geier."

[6:26] Er sagt ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, dass es nötig ist, alle Zeit zu beten und nicht nachlässig zu werden. Und er sprach: "Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute." Hier haben wir noch ein Beispiel, wie Gott, wie Jesus durchaus auch Menschen, die gar nicht nach Gottes Willen gehandelt haben, wir denken an den untreuen Verwalter in Kapitel 16, genommen hat als Illustration, um ein bestimmtes Prinzip, bestimmte Punkte deutlich zu machen. Oder sprach: "Es war ein Richter in einer Stadt, der vor Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute." Es war eine Witwe in jeder Stadt, die kam zu ihm und sprach: "Schaffe mir Recht gegenüber meinen Widersachern!" Oder wollte lange nicht danach. Aber sprach er weise selbst: "Wenn ich auch Gott nicht fürchte und auch keine Menschen scheue, so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt." Da war ein Mann, der hat also kein Interesse an Gerechtigkeit. Er hat kein Interesse, den Armen und den Witwen zu helfen. Aber diese Witwe war so beständig und sie kam und kam und kam und ließ sich nicht abwimmeln, dass dieser Mann aus reiner, einfach nur, weil er genervt war, ihr geholfen hat und das Recht geschaffen hat.

[7:36] Geschaffen hat. Und Herr sprach: "Hört, was der ungerechte Richter sagt. Gott aber wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen?" Wenn also sogar ein ungerechter Richter, der keine Interesse an Gerechtigkeit hat, irgendwann aus reiner Genervtheit, aus einem Genervtsein, die Bitte hört, wie viel mehr Gott. Auch wenn wir vielleicht warten und ich verstehen, warum wir warten müssen, dann liegt es nicht daran, weil Gott keine Lust hat, sondern Gott hat 1000 Wege, von dem wir nichts wissen. Aber wenn sogar ein ungerechter Richter irgendwann, weil er genervt ist, antwortet, wie viel mehr Gott, den man nicht nerven kann. Deswegen lohnt es sich, deswegen müssen wir immer weiter beten und einfach nicht aufhören. Wenn sondern ungerechte Richter irgendwann antwortet, wissen wir, wer wird Gott antworten, wenn wir von Herzen aufrichtig ihn bitten? Ich sage euch, er wird ihnen schnell Recht schaffen. Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden.

[8:38] Mit anderen Worten, wird es Menschen geben, die einfach immer weiter beten. Und ich muss mir die Frage stellen und stell sie auch dir: Ob wir so beten, für immer weiter, wenn nicht aufhören, immer beten und beten und beten und beten, dass wir Gott buchstäblich in den Ohren liegen und zu zeigen, ist uns wirklich wichtig.

[8:58] Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis. Ich glaube, diese Gruppe gibt es heute auch noch, dass wir uns selbst so etwas Gutes halten und auf andere abschauen. Und wenn das der Fall ist, ob wir das uns bewusst jetzt so eingestehen oder vielleicht nicht so wirklich eingestehen wollen. Es ist wichtig, dass wir jetzt zuhören. Dieses Gleichnis mir und dir sagen möchte: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten. Der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

[9:30] Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: "Oh Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, ungerechte Ehebrecher oder auch für diese Zöllner. Da ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme." Was ist das für ein Dank, wenn man Gott dafür dankt, wie man selbst ist und was man dafür, was man das tut? Das ist eigentlich wirklich Dankbarkeit. Einfach selber überhaupt dafür Gedanken, was Gott in seinem Leben getan hat.

[10:02] War das nicht eine ziemlich, ziemlich durchsichtige Show, die da abgezogen hat? Er hat seine religiösen Pflichten hoch eingeschätzt und hat sich damit gebrüstet, was alles getan hat. Kann uns das auch passieren, dass wir denken, war, ich habe bin so auf dem Gottesdienst, ich mache das und jenes, ich arbeite für Gott, ich habe diese diese Tätigkeiten getan, ich bin steigen mit der Gesundheitsbotschaft. Könnte es sein, dass wir auch so denken manchmal?

[10:35] Oder Zöllner stand von Ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, schlug an seine Brust und sprach: "Oh Gott, sei mir Sünder gnädig!"

[10:49] Lieber Freund, liebe Freunde, was ist heute dein Gebet? Bist du stolz auf das, was du getan hast? Also stolz auf deine Position und schaust auf andere herab? Oder erkennst du, wie heilig Gottes ist? Denn dieser Zöllner hatte ein besseres Verständnis von der Heiligkeit Gottes als dieser Pharisäer, der selbstgerecht war und blind war für Gottes Wesen. Jesaja, der die Herrlichkeit Gottes in Jesaja 6 gesehen hat, hat ausgerufen: "Weh mir! Ich vergehe, denn ich bin ein sündiger Mensch!" Petrus, als er Gottes Jesu Eingreifen in seinem Leben beim Fischfang bemerkt hat, hat gesagt: "Weiche von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch!"

[11:38] Den befreunde, liebe Freunde, erkennst du, erkenne ich, erkennen wir, dass wir Sünder sind, dass wir Gottes Gnade heute brauchen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns heute gezeigt hast, dass wir Sünder sind, dass wir deine Gnade brauchen. Dass wir uns nicht mehr andere heben dürfen, dass wir uns selbst gerecht sprechen können, dass wir völlig abhängig sind von deiner Gerechtigkeit, von deiner Gnade, deinem Erbarmen, deiner Kraft, deinem Heiligen Geist. Herr, sei uns Sündern gnädig.

[12:25] Und hat Dank, dass du dieses Gebet, wenn es aus von aufrichtigem Herzen kommt, niemals ablehnen wirst. Danke, dass wir in deiner Gegenwart durch deine Gnade geheilt werden können und Vergebung erfahren. Danke, dass du uns zu dir ziehst. Aber


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